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Noch nie Berge versetzt?

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02.10.20 22:16
16 Ab 16 Jahren
Fertiggestellt

Autorennotiz

Eigentlich nur ALICE auf den COVER und eine wunderschöne rothaarige junge Frau mit winzigen Sommersprossen um die Nase. Wasserblaue Augen, ein Gesicht zum Verlieben.
Hatte den Roman in 6 Tagen fertig. 440 Normseiten! Veröffentlichung als E-Book geplant, braucht aber noch ein Lektorat, Rechtschreibung ist nicht so? und einen Verlag der interessiert wäre?
Inspiriert wurde ich durch eine EX-Freundin und einen Goldbraunen Retriever. Diesen sie nach fünf Jahren wieder bei der Mietvertragsunterzeichnung in der Kanzlei des Hausherrn gefunden.

 ALICE, klopfte nun mit der flachen Hand an die Türe, da auf normales klopfen niemand reagiert und der Klingel Taster dürfte nicht funktionieren. Sie zweifelte auch, ob Sie überhaupt hier richtig war, aber auf einen kleinen vergilbter mit Schreibmaschine geschriebener Aufkleber auf dem kleinen Glas, dass eigentlich als Spion fungieren sollte, stand der Name. Genau dort wurde nun ein Teil eines Auges sichtbar.

                  Was wollen Sie?

                  Bin ich da richtig? Sind sie Herr Dramm?

Drinnen begann nun ein Hund zu bellen, winseln und gegen die Türe zu springen.

                  Wer will das wissen! Roxi! Aus Platz!

Augenblicklich hörte das Winseln auf.

                  Mein Name ist Gayer, Alice Gayer und ich wohne in dem Haus Randstätte 4

Beim ersten Wort von Alice begann der Hund wieder zu winseln und gegen die Türe zu springen nur noch lauter und intensiver, sodass sein:

                  Ich habe einen Hausverwalter, gehen Sie zu dem,

in den wimmern des Hundes fast unterging.

                  Herr Dramm? Was ist mit Ihrem Hund? Ist Ihr Hund krank? Ich bin Tierärztin! Darf ich mir ihm mir einmal  ansehen?

                  Nein gehen Sie weg, er ist nicht krank!

Und nun reagierte Roxi auch nicht mehr auf die Kommandos von Herrn Damm, er sprang gegen die Türe dass diese wackelte. Dazu ein Wimmern, winseln, bellen, knurren einfach das gesamte Repertoire, was ein Hund zu bieten hat.

                  Nein Herr Dramm, das mache ich nicht! Ich gehe nicht, ohne den Hund gesehen habe. Öffnen Sie mir nicht, werde   ich die Polizei rufen! Bitte! Mit dem Hund ist etwas nicht in Ordnung!

Sie zeigte dabei ihm Ihr Handy und begann an diesem zu hantieren. Nun wurden Schlüsseln gedreht, Riegeln verschoben und die Türe einen Spalt geöffnet, zu sehen ein brauner Golden Retriever der sich durch die Türe zwängte. Blieb aber mit den Schultern hängen, dadurch wurde die Türe wieder teilweise zugedrückte. Mit einem quietschen kam er aber wieder frei und sofort Alice ansprang. Diese aber bereits in der Hocke, verlor das Gleichgewicht und fiel auf den Rücken. Der Hund winselte und wedelte mit seinem ganzen Hinterteil, wimmerte und versuchte Alice das Gesicht abzuschlecken.

                  Roxi! Roxi! Platz! Aus!

Herr Damm versuchte den Hund am Halsband von Alice runterzuziehen, was auch, wenn auch mit einer gewaltigen Kraftanstrengung gelang.

                  Entschuldigen Sie, aber so hat sie sich noch nie aufgeführt, die  ist ja ganz  verrückt?

Alice hatte nasse Haare, eine nasse Bluse und Hose und eigentlich gab es keinen trockenen Teil an Ihr. Draußen ging gerade ein Gewitter nieder. Sie war mit dem Rad unterwegs, ohne Regenschutz, was Sie auch sofort bereute als der erste Donner sie überraschte. Aber das Wasser in Ihren Augen, welches sich über Ihren Wangen verteilte, waren Tränen, dicke schnell fließende Tränen.

                  Simba?

Ganz leise geflüstert und als Antwort ein Winseln und Heulen das durch das Stiegenhaus ging.

                  Simba, Simba, Simba! Wo warst Du denn nur?

Simba oder Roxi hatte sich nun in den Schoß von Alice verkrochen und nur mehr ein leises Winseln und ein Klopfen mit dem Schwanz gegen den Fliesenboden war zu hören. Herr Dramm hatte noch nichts gesagt stand nur da und beobachtete die Szene.

                  Woher haben Sie Simba?

Kraulte am Boden sitzend den Hund am Nacken und schaute auf zu Herrn Damm.

                  Aus dem Tierschutzhaus ist wohl Ihr Hund?

Alice konnte nur nicken und bedeckte den Kopf des Hundes mit wilden Küssen.

                  Los, stehen Sie auf, kommen Sie rein.

Als Alice sich nicht bewegte

                  Kommen Sie, sie sind ja durch und durch Nass.

Er öffnete die Türe und winkte. Alice betrat ein Vorzimmer, das wohl schon bessere Zeiten gesehen hatte. Weiße Jugendstilmöbel, viel buntes Glas, blinde Spiegel mit geätztem Blumenmuster und geschnitzte Truhen und Sitzbänke. Eine Statue die der vor unserem Parlament sehr ähnlich sah, Kristallleuchten an Decke und Wände und ein Parkettboden der bei jedem Schritt knarrte. Herr Dramm ging vor, öffnete die Türe zum Bad. 

                  An der Türe hängt ein blauer Bademantel, geben Sie die Wäsche in den Trockner, er funktioniert aber nur auf   Stufe zwei!  Ich mache Ihnen einen Tee oder wollen Sie lieber Kaffee?

                  Danke ist sehr lieb aber machen Sie sich keine Umstände!

                  Umstände? Kaffee oder Tee! oder vielleicht lieber was Scharfes?

                  Nein, nein, dann bitte Kaffee.

Simba folgte Ihr, legte sich zu Ihren Füßen und knurrte leise ohne sie aus den Augen zu lassen. Sie musste feststellen, dass es keine Verriegelung auf der Innenseite des Bades mehr  gab und so machte Sie schnell, trocknete sich ab, schlüpfte in den Bademantel  und gab alles Gewand in den besagten Trockner. 

Das Bad war ein Abenteuer und Zeitreise zugleich, es musste seinerzeit wohl das modernste gewesen sein, was für Geld zu bekommen war. Versenkte goldene Armaturen, früher wohl vergoldet heute noch matt Golfarben, weiße und blaue Fließen, Fließen mit zartrosa und in pastellfarben, grünen  Blumen Reliefs, viele bereits gesprungen oder es fehlten die Kanten. Ein riesiger Spiegel über zwei nebeneinander stehenden Bernsteinfarbenen Säulenwaschbecken, vielleicht sogar Bernstein? In derselben Farbe auch ein WC, Byte, Duschtasse und eine Badewanne, eingebaut in einem hohen Sockel mit drei Stufen, rundherum breite Ablageflächen, das ganze  zwischen zwei Bernsteinfarbenen Säulen, auf denen jeweils, ein halbnackter Frauenkörper, aus weißem Stein. Dahinter ein großes Glasfenster mit Ornamentverglasung. Eine Messingschale mit einer großen Birnenförmigen Glasabdeckung in den nur mehr eine von vier Glühbirnen brannte, diese verteilte düsteres Licht. Kitschig, alt aber alles machte einen sauberen Eindruck!

Alice betrat das Vorzimmer und hörte ein Geräusch, dass Sie schon sehr, sehr, lange nicht mehr gehört hatte. Das Blubbern einer Espressomaschine. Sofort atmete sie den starken Kaffeegeruch ein der in dem Raum, der wohl die Küche sein musste, lag. Simba wich Ihr nicht mehr von der Seite. Herr Damm sah Sie an und ein Lächeln war ganz kurz zu sehen und er deute mit der Hand in einen anderen Raum.

Dieser war wieder ein Wauh! Erlebnis.  Ein weißer Flügel,  fünf Balkon ähnlichen Fenster mit weißen  Holzflügeln, ein Erker in dem neben einer Sitzbank ein mächtiger verschlungener Gummibaum zur Decke zurück zum Boden wieder hinauf und dann quer über die ganze Fenster Seite wuchs, mit Bändern an den Vorhangstangen aus Messing gebunden.  Stuckleisten an Decke und Wände, Kristallluster, Marmorierte Wände mit  Gemälden in Goldrahmen,  in der Mitte ein riesiger Teppiche und ein ebenso großer Tisch, der aber voll mit Zeitungen und Zeitschriften war. Einige schob nun Herr Dramm beiseite, nahm aus einer Schachtel Hundekecks und  hielt diese in Richtung Simba.

                  Roxi? Komm Papie!

Simba schaute Alice an, dann wieder Herrn Dramm, stand langsam auf nahm das Kecks, drehte wieder um und legte sich wieder zu Alice, begann diese langsam zu zerbeißen.

                  Naja, das tut weh!

Er zeigte dabei auf Simba.

                  Als meine Frau starb bin ich  ins Tierschutzhaus, habe Sie gesehen und sofort lieb gewonnen. Sie ist ein ruhiger, braver Hund, folgt aufs Wort, einfach problemlos. Aber Sie kennen Sie wohl besser?

Er deutet wieder zu Simba die nun aber langsam aufstand und zu Ihm ging und sich streicheln lies ohne aber sich hinzulegen.

                  Na ja, da ist ja doch noch nicht alles verloren!

Er lachte erleichtert und kraulte Ihr den Nacken. Dann holte er zwei Tassen, das Blubbern hatte aufgehört.

                  Habe nur Haltbarmilch im Haus ist das Okay? Möchten Sie Zucker oder Süßstoff?

Er stellte alles und auch einen angeschnittenen Marmorgugelhupf auf einen Stapel Zeitschriften.

                  Hübsch sehen Sie aus, zwar um einiges zu groß, den Mantel meine ich, aber das innere, sehenswert! Sie erinnern mich sehr an jemanden dem ich einmal sehr nahe gestanden bin! Kommen Sie, nehmen sie sich einen Kuchen, hat meine Milijana gemacht. Milijana ist meine Haushälterin!

Er setzte sich in einem Hochlehnen Fauteuil, der eine Ablage auf der Armlehne für die Kaffeeschale hatte.

                  So Frau?

                  Alice Gayer

                  wie der Raubvogel?

                  Nein. Mit a und Ypsilon!

Er nickte rührte in seinen Kaffee um und schlürfte etwas zu laut, zeigte auf den Hund.

                  Wie haben Sie sich den verloren?

Ich habe Sie vor dem Supermarkt angebunden, als ich rauskam war Sie weg! Ich habe alle Tierheime und  Übernahmestellen in Wien und Niederösterreich kontaktiert, ihnen Bilder von Simba geschickt und auch im Internet eine Suchmeldung gesetzt. Habe aber nie mehr etwas gehört. Ich war so was am Boden, habe  tagelang geweint! Wo haben Sie sie her?

                  Tierschutzhaus am Rottmann Platz!

                  Und wann war das?

                  Vor fast zwei Jahre!

                  Dann war Sie wohl ganze drei Jahre wo anders, damals war sie nicht ganz eineinhalb Jahre! War Sie in einem  guten Zustand?

                  Ja, sehr! Hatte gut drei Kilo zu viel.

                  Na, dann ist es Ihr wenigstens gut gegangen!

Sie kostete den Kaffee der sehr stark war und nahm sich auch ein großes Stück Gugelhupf, das Herr Dramm für Sie abgeschnitten hatte. Sie musste Ihre Hand drunter halten um keine Brösel auf den Boden fallen zu lassen. Er sah es,

                  Entschuldigung, bin auf Besuch nicht eingestellt, habe keine Teller sauber, der Geschirrspüler hat schon vor  langer Zeit den Geist aufgegeben und für mich alleine brauch ich Ihn nicht.

                  Pause, es war nur der Regen der gegen die Scheiben schlug und ab und zu das Knurren  von Simba zu hören.   

Und? Was machen wir jetzt? Wollen Sie Sie mitnehmen?

                  Vielleicht geht es auch anders?

                  Was meinen Sie?

                  Sie bleibt bei ihnen und ich darf Sie besuchen. Zu mir geht nicht, ich kann Sie nicht in die Arbeit mitnehmen.

Freude, in dem Gesicht ihres gegenüber.

                  Warum? Sie sagten Sie sind Tierärztin!

                  Naja nicht ganz, ich bin Assistentin bei einem Tierarzt, ich Studiere noch!

                  Und wie lange noch?

                  Vier Jahre habe ich  hinter mir und zwei  Jahre habe ich noch.

                  Und dann? Wollen Sie eine eigene Praxis aufmachen?

                  Nein, ich möchte in die Forschung!

                  Interessant, aber  warum können sie Roxi, oder Simba nicht mit zur Arbeit mitnehmen?

                  Mein Chef erlaubt es nicht, sonst hätte ich mir schon längst wieder einen Hund genommen.

                  Aber er müsste es doch verstehen?

                  Nein der nicht, außer vielleicht er verdient damit etwas, er ist er eine Schande für diesen Berufsstand!

                  Wieso? Erzählen Sie!

                  Nein kann ich und will ich nicht, er hat sehr viel Einfluss. Ich würde nie mehr durch eine noch so unbedeutende Prüfung kommen,   genauso wie es mir jetzt hilft bei den Prüfungen durchzukommen! Wenn Sie lesen bei wem ich arbeite ist alles geritzt. Aber trotzdem, irgendwann  werde ich meine Daten verwenden und dann?

                  Ich stell mir noch einen Kaffee hin wollen Sie auch noch einen? Und dann sagen Sie mir warum Sie eigentlich  gekommen sind.

 

 

Ich stell mir noch einen Kaffee hin wollen Sie auch noch einen? Und dann sagen Sie mir warum Sie eigentlich  gekommen sind.

Seine Stimme löste in ALICA ein ganz besonderes Gefühl von Vertrautheit aus. Sie hörte wieder das bekannte Geräusch wenn das Wasser noch oben in die Kaffee Kanne sprudelte und wie er in der Küche hantierte. SIE hatte Zeit sich umzusehen, es war wohl mehr Büro als Wohnzimmer, mehrerer eingebauten weiße Regale mit schwarze Ordner, auf  jeden dieser eine andere Adresse.  andere Adresse. In einem Glasschrank einige Pokale und ein Miniatur Segelschiffe. Als er wieder das Zimmer betrat hatte er auch zwei mit Wasser gefüllte Gläser auf einem  silbernen Tablett.

                  So, hier, zu den Kaffee gehört auch unbedingt Wasser!

                  Ja, der ist stark, was haben Sie für einen?

                  Ja, der? der hat einen lustigen Nahmen, Kurukahveci Mehmeth Efendi und ist gar nicht so billig, ein Kilo Dreißig Euro, für mich schon ein Sonderpreis. Habe einen Mieter der  einen Supermarkt mit türkischen Lebensmitteln. Da kaufe ich so alle drei Monate drei Kilo. Ich finde Ihn sehr gut.

                  Ja er ist gut, ich hab Filterkaffee, der schmeckt natürlich ganz anders.

                  Ja, aber erzählen Sie mir warum Sie zu mir gekommen sind. Sie wohnen in der          Randstätte?

Ein greller Blitz und gleich danach ein gewaltiger Donner lies Alice eine Pause machen, bevor Sie antwortete und Simba steckte den Kopf unter Ihren Bademantel.

Ja, genau, eigentlich wohne ich noch nicht dort, habe gestern erst den Vertrag für ein Jahr unterschrieben.

                  Für ein Jahr? Und danach?

                  Ich weiß es noch nicht, wird sich ergeben, hat mir eine Verlängerung in Aussicht gestellt wenn ich unauffällig bin?  Oder wieder etwas anderes suchen?

                  Was heißt unauffällig? Hat er das so gesagt? Wieso dann nur auf ein Jahr? Ist es Ihnen zu Teuer?

                  Darüber wollte ich ja mit Ihnen sprechen. Ja er sagte unauffällig, also keine Partys, keine Polizei und keine Männerfrequenz. Ja, und  zu Teuer auf alle Fälle aber es gibt nur Mietverträge  für ein Jahr, wofür es eigentlich dann auch Abschläge geben müsste! laut Mietengesetzt.

                  Wieso gibt es die Wohnung nur für eine Jahr? Hat Herr Brandstätter gesagt warum?

                  Ja, Sie wird danach Saniert

                  Was zahlen Sie?

                  Dreihundertachtzig Euro!

                  Das ist, denke ich nicht viel?

                  Zimmer Küche, WC am Gang? Zweitausend Kaution wofür es aber nichts gibt. Die Küche ist bis auf einen alten Gasherd leer, auf gequelltem Holzfußboden unter dem Siphon vom Waschbecken. Das Gang WC ist eine einzige Sanitäre Zumutung. Aber das Zimmer ist schön, hell und Sonnig. Na ja ist auch im vierten Stock!

                  Dreihundertachtzig  Euro für Zimmer Küche? Das kann nicht stimmen!

                  Und ob es stimmt, habe den Mietvertrag mit! Und ich wollte den Hausherrn der Ruine kennen lernen und sehen  der sich solche Mieten verlangen traut!

                  Ich verlange gar nichts, ich habe eine Hausverwaltung!

                  Und? Sie sagen Dreihundertachtzig gibt es nicht und doch wird es verlangt, wohl dann doch mit Ihrem  Einverständnis! Oder?

Er unterbrach Sie, war aufgestanden und stand nun vor Ihr so, dass sie  nun wirklich Angst bekam! Sie dachte sich wie leichtsinnig sie sich doch ist, sitzt nur mit Bademantel bekleidet in einem Zimmer eines unbekannten Mannes und provozierte diesen auch noch mit Anschuldigungen. Sie wurde sich Ihrer Situation plötzlich bewusst. Und das dürfte sich auch in Ihrem Gesicht wieder spiegeln und Dramm sah es und legte aber noch einen Zahn zu. Er ging im Zimmer auf und ab, hob die einige Male die rechte Hand um sie wieder dann doch wieder in die Tasche zu stecken, bis er wieder vor Ihr stand.

                  So!  Sie wollten also den Hausherren sehen und fragen ob er es mit seinem Einverständnis passiert?

                  Ja, genau den die Wohnung wurde nämlich mit Zweihundert Achtzig   inseriert, habe das Inserat auch mit wenn Sie es sehen wollen! Als ich dann den Vertag unterschrieb hatte, sah ich das auf der zweiten Seite noch  Achtundneunzig Euro  Betriebskosten dazu kommen. Ich sagte das ich das aber nicht zahlen will darauf er, dann  müssen sie drei Monatsmieten Storno bezahlen. Ich habe den Schlüssel aber genommen weil ich sonst auf  der Straße stehe. Meine Wohngemeinschaft löst sich auf, die Wohnung wird verkauft.

                  Und? Jetzt? Sie haben mich gesehen,  So! okay! Sie haben es mir gesagt! und? Sie unterschreiben einen Vertrag obwohl es Ihnen zu teuer ist? Wie alt sind Sie?

                  Vierundzwanzig.

                  Sie sind vierundzwanzig ! Sie studieren, also darf ich voraussetzten dass Sie auch genau wissen sollten was sie unterschreiben? nehme ich an? Sie kommen hierher, haben meinen Bademantel an, der Ihnen übrigens  ich wiederhole mich jetzt, besonders gut steht! Sie trinken meinen teuren Kaffee und essen meinen alten Kuchen? was haben sie sich erwartet?

Bei dem Wort Bademantel begann er bereits zu grinsen und schließlich lachte er. Damm hatte sich noch einen Kuchen abgeschnitten, Kaffee nachgeschenkt. Er blieb vor Ihr nun vorgebeugt stehen, hob die Schulter.

                  Na, los sagen Sie mir was erwarten Sie sich von mir, was soll ich tun?

                  Ja, genau weiß ich es jetzt auch nicht mehr was ich mir eigentlich erhofft habe, ich  hätte es wissen müssen, so ist  es und wird auch immer so sein.

                  Was wird immer so sein!

                  Wo Tauben sind fliegen Tauben zu!

Sie machte dabei eine Handbewegung im Kreis des Zimmers  stand auf und ging zu der Türe.         Er nickte.

Ja, da haben Sie vollkommen recht, aber um sich etwas zu schaffen oder zu erhalten, muss man heute, nein musste man immer hart arbeiten und eine raue Schale haben. Gefühle sind in der Geschäftswelt fehl am   Platz! Werde Ihnen etwas über mich erzählen. Ich bin Jude, meine Familie hat, als Hitler einmarschiert ist, alles verloren, nein nicht alles, das Leben haben Sie behalten und konnten weil Sie wohlhabend waren rechtzeitig  ausreisen.

                  Ich wollte? Ja, wie gesagt, ich weiß jetzt auch nicht was ich mir vorgestellt habe, entschuldigen Sie die Störung,  werde mein Gewand holen und verschwinden.  Ja und Simba nehme ich mit, wird sich schon eine Lösung finden.

                  Jetzt warten Sie und seien Sie nicht gleich eingeschnappt, setzten sie sich wieder, bitte!

und zeigte auf den Fauteuil neben einen kleinen Schreibtisch.

                  Randstätte sieben? Oder Nummer neun?

                  Nummer neun!

Er stand vor einem der Regale nahm einen Ordner heraus.

                  Da, Nummer neun, und da sehen Sie her, das kann auch sehr belastend sein!                   Dreiundfünfzig Ordner und dazu gibt es genauso viele Häuser! Nicht schlecht oder? Aber das bekommt man nur wenn man wie sagten Sie?

Alice schaute Ihn misstrauisch an ob nicht wieder gleich etwas kommen musste um sie lächerlich aussehen zu lassen.

                  Ich? Sie sagten eine harte Schale und geschäftstüchtig! Oder?

Er nickte wieder und deutete Ihr dass sie sich endlich setzen sollte.

                  Und fleißig! Ja ohne Fleiß gibt es nichts, nichts im Leben wird einem Geschenkt! Welche Türnummer?

                  Siebenundzwanzig

Er blätterte und sagte dann

                  ja, siebenundzwanzig, Zimmer Küche 32 m2, Kategorie C, Hauptmietzins?

Er holte einen winzigen Taschenrechner aus der Lade, multipliziert die 32 m2 mit 3,22 Euro, holte aus einer Mappe drei Mietvertrags vordrucke und Blaupapier, schaute zu Alice.

                  Können Sie Maschineschreiben?

                  Ja natürlich

                  Auch auf so einer?

Er zeigte dabei auf eine schwarze Maschine die in jedes Museum passte.

                  Ja, auch?

                  Dann kommen Sie Frau Gayer, darf ich Alice sagen?

Alice nickte mehrmals, zog den Gürtel des Schlafrocks fester und setzte sich zu der besagten Maschine. Dramm gab Ihr die Verträge.

                  Haben Sie einen Ausweis?

Alice holte aus ihrer Umhängetasche eine kleine rote Geldbörse, gab Ihm Führerschein und auch Mietvertrag den Herr Dramm sehr genau durchlas.

                  Also, sie können ihren Mietvertrag genauso abschreiben, nur bei  Hauptmietzins tragen Sie 103,40 € und bei den Betriebskosten diese 98,00 € ein. Bei  Kaution zwei Monatsmieten, den Rest wird er ihnen zurückzahlen müssen.

                  Das ist ein Hauptmietvertrag?
                  Ja steht da oben, Haupt  miet  vertrag!

                  Wieso? Warum?

                  Wieso warum? Alice Sie können komische Fragen stellen. Weil ich eben überhaupt nicht einverstanden bin, was sich da der Herr Brandstätter  hat einfallen lassen um Geld zu machen, von dem ich wahrscheinlich sowieso sicher nie etwas gesehen hätte.  Er wird mir Morgen dazu schon etwas Vernünftiges erzählen müssen, Hausverwalter und Vermittlung Honorar, geht`s noch, ist sein Aufgabe zu vermieten, wird dafür von mir bezahlt. Die 3 Monate wird er ihnen zurückzahlen, sonst? Möchten Sie noch ein Glas Wasser oder vielleicht Orangensaft?

                  Ja, wenn es nichts ausmacht? einen Orangensaft wäre super aber!

                  Aber mit Leitungswasser verdünnen?

                  Ja, genau wieso wissen Sie das?

                  Wusste ich nicht aber habe es geahnt!

Er ging bei der Kecks Schachtel vorbei griff hinein, er raschelte wohl absichtlich lauter und es zeigte auch die gewünschte Wirkung, den Simba stand auf, ging zu Ihm und auch mit in die Küche. Das Gewitter war nun direkt über Ihnen auf jeden Blitz folgte sofort der Donner. ALICE musste das Licht einschalten obwohl es erst zwei Uhr Nachmittag war. SIE tippte mit etwas klopfenden Herzen sehr konzentriert den Vertag ab,  es durfte keinen Fehler geben. Herr Damm beobachtete Sie von der Seite und streichelte Simba die nun neben Ihm lag und ALICE anschaute, ab und zu knurrte. ALICE gab Ihm die fertig ausgefüllten Verträge die er nur kurz überflog, Stempelte und Ihr einen unterschrieben zurückgab.

                  So, Frau GAYER, hier Ihre Wohnung und ich hoffe dass es nun das ist, was sie sich vorgestellt haben. Und natürlich müssen ein ordentlicher Gasherd, ein Bodenbelag und das Gang WC den zeitgemäßen Standard entsprechen. 

                  Herr Dramm, ich fühle mich wie auf einem Karussell und einer Hochschaubahn, ehrlich ich kann das alles noch gar  nicht wirklich realisieren, Simba wieder gefunden! Wohnung billiger und dazu  Hauptmiete und, Sie?

                 Ja? Was ist mit mir?

                  Ich bin froh Sie kennen gelernt zu haben! Also vorhin, war ich geschockt und habe mich auch ein wenig gefürchtet und auch gleich für meine Aufdringlichkeit wirklich geschämt! Aber jetzt? Kann ich vielleicht auch für Sie etwas tun?

Als er den Kopf zur Seite neigte und sie von oben nach unten mit einem grinsen musterte, griff Sie zu den Kragen Ihres Bademantels, wurde rot und wiederholte den letzten Satz.

                  Kann ich mich dafür Revanchieren, ich mein, kann ich Ihnen helfen? Beim Haushalt? Hier in dem Haus? Kochen?

                  Sie können kochen?

                  Ja. Ich würde sagen es wäre mein Traumberuf gewesen.

                  Und warum dann das Studium?

                  Meine Ma, sie wollte das ich studiere und mir einmal das Geld leichter verdiene als Sie.

                  Was macht Ihre Mutter?

                  Sie war Krankenschwester, ist aber vor sechs Jahre in vorzeitiger Pension geschickt worden. Sie lebt jetzt in einem  Senioren Pflege Heim.

                  Ihre Mutter kann doch noch nicht so alt sein um in einem Seniorenheim aufgenommen zu werden?

                  Doch, im Jänner war Sie Achtundsechzig.!

                  Echt? Da hat Sie Sie aber relativ spät bekommen, haben Sie Geschwister?

                  Nein

                  Und wo ist der Vater?

                  Kenne ich nicht und meine Mutter hat nie einen Partner gehabt, wir waren immer zu zweit.

                  Haben Sie den nicht versucht herauszufinden wo Ihr Vater geblieben ist?

                  Nein, meine Mutter hat mir nichts Konkretes erzählen können, es gibt mehrere Versionen über meinen Erzeuger,  ich glaube, entweder ist er schon gestorben oder er ist vielleicht Lebenslang eingesperrt so dass sie sich dafür schämt!

                  Und Ihre Mutter ist krank?

                  Ja, Sie spricht nicht mehr seit vier Jahren. Nicht einmal mit Ihrer Schwester mit der sie sich immer sehr gut  verstanden hat.

                  Das tut mir wirklich leid, ich sage es nicht nur so sondern meine es auch so. Ich habe größte Hochachtung vor  Menschen wie Sie, die sich  engagieren, sich nicht traurig hinsetzten und auf die Welt schimpfen wie ungerecht  diese doch ist. Sie haben völlig recht mit den Tauben! Aber Sie? Setzen sich auf ein Rad, auch bei Gewitter um diesen  üblen Hausherren zur Rede stellen die sich so unredlich am dem Otto Normalbürger bereichert. Würde ich zwanzig   Jahre jünger sein?

Er sprach den Satz nicht zu Ende sondern setzte sich zu Simba auf den Boden und legte seinen Kopf auf ihren Nacken.

                  Ja, ich glaube schon dass Sie für mich etwas tun können! 

                  Morgen werde ich mich um  Wittemann kümmern und  dann werde ich mich bei Ihnen melden. Oder kommen Sie mich einfach besuchen, wir können mit Roxi oder besser Simba              Spazieren gehen? Wir haben hier rundherum schöne Wege und ein Sackerl fürs Gackerl brauchen wir da auch nicht, was halten Sie davon?

                  Gerne, Dienstag habe ich immer frei, Samstag haben wir bis 16 Uhr offen und Sonntag besuche ich immer meine Mutter.

                  Gut, dann gleich Morgen? Ja`?

                  Wenn sie es möchten?

                  Ja! Sagte  ich ja, Morgen um 8 Uhr, bin Frühaufsteher!

Zeigte dabei auf Simba,

                  die kann sehr fordernd sein!

                  Gut dann werde ich jetzt mal nach meiner Wäsche schauen.

Alice zog sich die zerknüllte warme Wäsche an, verabschiedete sich von Simba, was gar nicht so leicht war. Herr Dramm gab Ihr einen zwanzig Euroschein.

                  Wofür?

                  Ich habe Ihnen ein Taxi bestellt, bei dem Gewitter können sie nicht gut mit dem Rad fahren oder? ist wirklich okay, nehmen Sie es.

Er nahm Simba beim Halsband und zog die Türe hinter sich zu. Alice stand wieder vor der weißen großen schön verzierten Türe wie vor drei Stunden, doch diesmal trocken und mit einem klopfen im Hals das wohl Ihr Herz sein musste? Bestelltes Taxi ließ auf sich warten, es dauerte noch gute zehn Minuten bis der Wagen vor dem Haus hielt. Die Fahrt kostete 16  Euro, Alice gab Ihm den Zwanziger,

                  stimmt schon

wofür sie ein

                  Dankviel !

von dem dunkelhäutigen Fahrer erhielt. 

 

Zuhause machte Sie sich einen Tee, lies die Badewanne ein, wimmelte Ihren Mittbewohner ab, der wieder und wieder mit zweideutigen unanständigen Reimen daherkam; wie:

SCHON BEIM KÜSSEN UND BEIM KOSEN, DENK AN MÖLNY WINDELHOSEN!

In Ihrem Zimmer setzte sie sich zu Ihren kleinen Schreibtisch der auch voll mit Bücher war, nahm ihr Tagebuch aus dem Versteck  und schrieb unter anderem:

„Heute einen sehr anständigen und liebenswerten Mann kennen gelernt. Meine Simba wieder gefunden, sehe Sie beide Morgen!!!

Fünf vor acht klopfte Alice an die Haustüre, Simba  meldete mit einem winseln und gleich darauf öffnete Maximilian. Weißer Anzug, Fliederfarbenes Hemd, weißer Hut. Alles etwas in die Jahre gekommen, die Knie standen etwas hervor, das Sakko hing bei den Taschen gut 10 cm tiefer als am Rücken und das Hemd? Falten am Kragen, entweder in die Falsche Richtung gebügelt oder einfach ausgedient und Manschetten abgestoßen. Trotz all den sichtbaren Mängel aber spürte Sie sofort ein Gefühl der Geborgenheit.

>> Oh, Sie sehen gut aus, was haben Sie vor? << Während Simba Sie aufgeregt begrüßte und um Ihre Füße tanzte, sagte er.

>> Sie werden es schon sehen, aber Sie sehen auch besonders hübsch aus, ganz ehrlich, es ist eine Wohltat für meine Augen, so jemand wie Sie gibt es eigentlich nur in Filmen zu bewundern! <<

>> Hören Sie auf, spüre schon das Blut in den Wangen, aber dasselbe habe ich mir gerade von Ihnen gedacht, wissen Sie wem Sie ähnlich sehen? <<

>> Nein, wem? <<

>> Blake Carrington aus Denver Clan! <<

>> Oh! Danke, sehr lieb, damit kann ich schon ganz gut leben, ja? Danke! <<

>> Alice; eine zierliche rothaarige, maximal Einhundert sechzig Zentimeter groß. Einigen Sommersprossen auf der Nase, zwei Reihen gleichmäßiger weißer Zähnen, Stärkere Lippen, starke Augenbrauen, grün-graue Augen, die Haare das letzte Drittel in Locken. Dazu hatte sie eine hellblau Seidenbluse und ebenfalls wie wenn es abgesprochen gewesen wäre, in Weiß, Rock, Weste, Sakko, Handtasche und die Schuhe in hellblau. Simba folgte sofort, als er Sie auf seinen Platz schickte. Dass machte natürlich die Sache für alle um einiges leichter.

>> Schön aufpassen! Roxi brav! << Als er die Türe schloss, blieben Sie noch kurz stehen um zu lauschen aber alles blieb ruhig.

>> Können wir Sie den nicht mitnehmen? << fragte Alice und wie wenn Herr Dramm darauf gewartet hätte, sperrte sofort wieder auf, als er die Leine in der Hand hatte stand auch schon Simba neben Ihm. Auf der Straße fragte Sie Ihn was er denn nun vor hatte.

>> Wie lange haben Sie Zeit? <<

>> Mh?  Den ganzen Tag? <<

>> Gut dann werden wir uns beide einen schönen Tag machen. Es tut mir gut wieder einmal rauszukommen und Sie  sind der beste Grund dazu! Stören Sie sich nicht an dem, was meine Freunde vielleicht sagen werden, aus Ihnen  wird nur Neid, unendlich großer mächtiger Neid sprechen, wenn ich mit Ihnen da  aufkreuze, ich werde jetzt mein angeschlagenes Image etwas aufzupolieren. <<

>> Was für ein Image hatten Sie früher? <<

>> Was denken Sie? << Er stellte sich vor Sie aufrecht hin, zeigte sich von seinem Profil schaute von der Seite zu Ihr, und?

>> Kann ich nur raten! Casanova? << Er lachte

>> Danke, aber so arg war ich nicht, obwohl? Er ließ es unbeantwortet denn er öffnete eine Glastür zu einem Kaffeehaus das genau Visasvis seines Hauses lag.

>> Wir  werden den Tag mit einem anständigen Frühstück beginnen. << Er ließ Sie an sich vorbei gehen und sie stand in einem großen Saal, der genau so aussah wie das Vorzimmer oder das Wohnzimmer von Maximilian.  Er wurde von einem älteren Kellner in schwarzer Dress und Mascherl begrüßt.

>> Guten Morgen Herr Kommerzienrat, in so einer feschen Begleitung heute? Da wird ja der schöne Frühlingstag gleich zu einem Sommertagerl! << Er schlug dabei seine Absetzte zusammen das es laut klopfte und steuerte auf eine Eckbanksitzgruppe zu. Stammtisch stand auf einem Taferl, er schob den Stuhl für Alice vor, wartete bis Sie Platz genommen hatte und stand steif nach vorne gebeugt neben Ihr.

>> Was darf ich dem jungen Fräulein bringen? Kaffee, Tee, heiße Schokolade? Oder ein richtiges Wiener Frühstück vielleicht? Butter, Schinken, Käse, Marmelade? <<

>> Ja, so ein Wiener Frühstück bitte mit Kaffee! <<

>> Für Sie Herr Dramm? <<

>> Wie immer! War Sepp heute schon hier? <<

>> Nein! <<

>> Ist gut Danke. <<

Der Ober brachte eine Schüssel mit Wasser für Simba und einige Tageszeitungen. Diese legte aber Herr Damm auf den Nachbartisch schaute sich im Lokal um, erwiderte einige Male grinsend die Stumme Begrüßung anderer männlicher Gäste, auch ein wedeln mit der Hand war einmal dabei.

>> So, liebe Frau Alice, ich würde Sie gerne mit dem Vornamen anreden, dazu bräuchte es auch das Du! Wären sie einverstanden? Ich bin der Maximilian oder Max für meine Freunde. <<

>> Ja?  sehr gerne, ich, also ich werde Elis gerufen. <<

Er reichte ihr seine Hand nahm aber nur Ihre Finger in seine Hand, drückte diese leicht.

>> Gut Elis, in Anbetracht dass Sie hier bei den Gästen bereits Aufsehen erregt haben, wir beobachtetet werden, darf ich Dir auch das obligate Du Busserl geben? << Elis wurde nun rot, man sah es deutlich und der Herr Ober der die Semmeln und Besteck brachte beugte sich zu Ihr und flüsterte, mit vorgehaltener Hand jedoch die Hand so, dass  die Handfläche zu Maximilian schaute.

>> Auch wenn er mein Chef und Hausherr ist, so werde ich Ihm trotzdem, sollte er Sie in Verlegenheit bringen junge Dame, Ihm ordentlich die Lewitten lesen! Ich kenne Ihn schon so lange, dass ich auch so etwas versprechen kann! << Er machte dabei eine Handbewegung in Höhe des Knies, räusperte sich laut und verschwand.

Aber diese Ansage des Herrn Obers hat es nicht besser gemacht, Alis war heiß und sie dachte die ganzen Menschen würden es sehen. Maximilian lachte ein angenehmes leise lachen, ja es war so angenehm und ansteckend, dass sie ebenfalls lächeln musste.

>> Er ist ein guter Kellner aber ein Schwätzer, ich hoffe dass Du nun nicht ein falsches Bild von mir bekommst. << Er beugte sich zu Ihr, roch Ihren Duft der wie ein elektrischer Schlag auf Ihn wirkte.

>> Blumarine Blugirl? <<

>> Ja? Sie kennen sich mit Parfum aus? <<

>> Nein überhaupt nicht, aber es war der Lieblingsduft meiner Frau! Wie kommen Sie, ..Du!  zu diesem Parfum? <<

>> Weiß ich nicht mehr, es standen immer einige Flaschen davon zu Hause herum und  mir hat es gefallen, nehme ich aber ganz selten, mein Chef sagt das es sehr teuer ist! <<

>> Ja, musste es sein wenn es meine Frau verwendete. Es weckt in mir Erinnerungen! <<

>> Oh, tut mir leid, soll ich es abwaschen? <<

>> Nein, nein, auf keinen Fall, darf ich noch einmal? <<

>> Was? <<

>> Näherkommen und mir eine Nase voll nehmen, zuerst war ich da zu erschrocken! << Sie lachte leise und kam Ihm ein Stück entgegen. Er holte hörbar einige Male Luft, es hörte sich an wie Simba. Diese lag eingerollt bei Ihren Füßen mit der Schnauze an auf einem Schuh und klopfte mit dem Schwanz auf den Boden jedes Mal wenn sich Ihre Blicke begegneten.

>> Danke! So der Tag kann kommen und bringen was er zu bringen vermag! << Er lehnte sich zurück, holte aus einem Silbernen Etui eine offensichtlich selber gedrehte Zigarette und mit einem Streichholz zündete er diese an. Er machte einen langen Zug, und beim sprechen kam nun schubweise wieder Rauch aus dem Mund und Nase. Er lachte, streckte seine Hand aus streichelte mit seinem Zeigefinger sanft über Ihren Handrücken.    

>> Du wolltest mich vorher etwas fragen? <<

>> Ja, was machen Sie, also was machst Du den ganzen Tag? Deine Wohnung ist für mich, ist, sie ist, wie, wie ein Teil aus einer anderen Zeit. So wunderbare Holzarbeiten, jedes Detail, alles passt so zusammen, aber die ganze Villa, schon von außen, die Haustüre die nicht zugeht, die Räume innen, alles würden Sanierungsbedarf haben, wieso lässt du das alles so verfallen? Dasselbe auch im Haus wo ich nun wohnen werde. Sehr schöne Fassade, Stuck und Marmor, aber an allem nagt der Verfall, warum? Die Häuser gleich daneben sind Paläste obwohl sie so wie  es ausschaut alle gleichzeitig gebaut worden wären? Kostet es zu viel, hast Du dafür kein Geld? <<

>> Liebe Elis, das ganze ist einfachen erklärt. Ich habe keinen Grund etwas zu unternehmen. Warum? Für wem? Kinder habe ich keine, für die Erben? Für Menschen die ich noch nie gesehen habe? Die in Irland wohnen, die Familie meiner verstorbenen Frau, alles Adelige, Industrielle und Kriegsgewinner. Keinen einzigen Interessierte es in den letzten 24 Jahren, wie es meiner Frau oder mir ging?  Für diese Sippe soll ich mich noch Bewegen? Mein Bruder ist seit 14 Jahren verschollen, meine Frau vor 4 Jahren verstorben und ich bin alleine, der letzte von den Van Dramms? Für wem also soll ich meine Energie verschwenden? <<

>> Ohoh! Höre ich Energie verschwenden? Na, dann meine Durchlaucht bitte Nachtanken! Hier ein Wiener für das Fräulein und zwei Käsesemmerln und ein weiches Ei. << Der Ober verschwand aber ein weißhaariger Mann mit schön gestutztem weißem Oberlippenbart klopfte Max auf die Schulter. Zuerst begrüßte er Alice mit einem Handkuss dann Max.

>> Habe gehört du hast nach mir gefragt? Komme ich in den Genuss mein alter Freund das du mich deiner charmanten Begleitung vorstellst? Maxe? <<

>> Sepp! Das ist Fräulein Alice Gayer, nein Frage nicht! mit a und Ypsilon. Elis, das ist Dr. Magister Edmund Seppacher, Vermögensberater und Steuerberater und mein bester Freund. <<

Dieser zuckte bei dem Nahmen merklich zusammen, nickte mehrmals etwas abwesend, was so viel wie eine Bestätigung sein sollte, setzte sich mit verschränkten Armen zu dem Tisch.

>> Apropos bester Freund! Ein Mann kommt nach Hause im Vorzimmer hört er Geräusche aus dem Schlafzimmer, er reißt die Türe auf sieht seine Frau mit seinem „besten Freund“ so richtig bei der Sache. Er stürmt zu seinem Nachtkästchen, holt einen Revolver raus und legt auf den Freund an. Seine Frau sagt:  >> Jetzt pass mal auf mein Bärlie, wenn du anfängst  jeden zu erschien der bei mir im Bett liegt, wirst du bald keine „Freunde“ mehr haben? <<

Er wartete nicht ab ob der Witz angekommen war sondern fragte

>> Das ist also deine Tochter? <<

>> Nein? Wieso kommst du auf so etwas? << Max sagte das sehr schnell, leise und eher zornig. Zu Alise gebeugt:

>> Wir kennen uns seit der Studienzeit, er war mein Trauzeuge und Wegbegleiter bis heute! <<

Wobei er das heute zornig betonte! Zu Sepp noch immer etwas zu laut.

>> Stell dir vor, Ihr gehört meine Roxi, oder besser Simba. Und? Sie hat eine Wohnung bei Wittemann angemietet und er hat Ihr für Zimmer Küche Substandart 380 € und 2000, € Kaution abgenommen. Und er macht Verträge für ein  Jahr, hast du das gewusst? <<

>> Ja! <<

>> Ja? Du hast das du gewusst? <<

>> Ja, sicher! Du hast in vielen Häusern noch C Wohnungen die nur durch eine Zusammenlegung und Sanierung eine entsprechende Miete abwerfen. Wenn du für solche Wohnungen unbefristete Verträge ausstellst, wirst du diese nur ganz selten und wann nur mit Ablösen wieder zurückbekommen. Und mit einer Miete von 3.30 oder 3,50 den Quadratmeter kannst Du nie ein Haus kostendend erhalten, geschweige das du noch genügend Geld daraus erwirtschaftest um Benzin in deine Autos zu füllen und die Versicherungen zu bezahlen. << Zu Elis gebeugt

>> Der hat nämlich ein sündteures Hobby, er sammelt alte Autos! <<

>> Alte Autos? Das sind Oldtimer! <<

>> Ha! Ja! Ja? Der Simca 1000 ist ein Oldtimer? <<

>> Sicher, vielleicht kein Stück was man versteigern könnte, aber das war mein erstes Auto und zufällig konnte ich Ihn wieder zurückkaufen. Aber ganz was anderes, wieder zurück zu Wittemann. Was kannst du da machen?

>> Den Vertrag stornieren! <<

>> Das habe ich schon gemacht aber ich möchte wissen wie viele es solche Verträge es bereits gibt schließlich bin ich Commercial Rat der Immobilieninnung und sollte eine Vorbildwirkung sein oder! << Er machte eine Pause, schaute Alice an und dann zu Sepp.

>> Möchtest etwas trinken? Hast schon gefrühstückt?

>> Ja, hab ich, komme vom Angeln. <<

>> Er winkte den Ober der bereits in der Nähe stand und wartete.

>> Ein warmes Bier. <<

>> Ein Bier mit Hegel wie immer, kommt sofort! <<

 Alis schaute von Max und Sepp, hin und her.

>> Und was wird nun aus meinem Vertrag? << Sepp  lümmelte wieder auf den Tisch und zu Elis geneigt

>> Nun liebe Frau Gayer, wenn er! << und deutete mit dem Daumen auf Max

>> Ihnen einen bereits einen unbefristeten Vertrag gegeben hat, so  ist der natürlich über alle Wirtschaftlichen Interessen einer Liegenschaft Verwertung zu stellen! Aber ich finde es dumm?<<

>> He!  Sepp jetzt mach mal halblang! Wieso? << Auch Alice schaute enttäuscht und Max schob sein Frühstück und das Bier von Sepp das der Ober gerade hinstellte beiseite.

>> So? Dann möchte ich jetzt von dir einen besseren Vorschlag hören,?

>> Warum gibst du Ihr nicht die Wohnung von deinem Vater? << Max war aufgestanden, schaute Sepp an als hätte dieser von einem Atomangriff berichtet.

>> Was? Wie?!! <<

>> Was , Wie?!! << Sepp machte die Stimme seines Freundes nach.

>> Schau, überlege mal ganz ruhig und sachlich, ja? Die Wohnung ist seit, na ich weiß nicht zehn oder zwölf Jahre unbenützt! Wann warst Du das letzte Mal drinnen? Hundertvierzig Quadratmeter unbenützt. Du hast Ihren Hund, wann warst Du das letzte Mal hier im Kaffee? Ist ein Wunder das unser Ober dich noch als Stammgast anerkennt, aber du bist heute nur aus dem Haus gegangen, nehme ich an wegen Ihr!  Hast du Sie noch gar nicht richtig angeschaut? Schau mal, genau so auf der oberen Hälfte der Nase die Sommersprossen, die ungewöhnlich breiten Augenbrauen, da! Na bitte was ist das? <<

Er deute auf Elis die sich überhaupt nicht wohl fühlte wie in Ihrer Anwesenheit von den beiden über Sie gesprochen wurde.

>> Da! Siehst du es, das beißen auf der Unterlippe, an der rechten Unterlippe? <<

>> Ja, natürlich, ich habe es bereits gestern registriert, aber! <<

>> Aber? Aber, Jetzt setzte ich noch eines drauf! Liebste Alice, wie würden Sie die Farbe Ihrer Augen bezeichnen? <<

>> Grau grün? <<

>> Ja genau! Welche Farbe haben die Augen von Maxe? Bitte sehen Sie sich sie genau an! << Elis beugte sich nun vor Maximilian und tat wie Ihr befohlen war und auch Max hielt still. So sahen Sie sich das erste Mal so richtig in die Augen und mussten feststellen.

>> Grau grün, sagte Sie laut, er sagte es leise und schluckte. << Sepp lehnte sich nun im Sessel weit zurück, schob die Daumen unter seine Hosenträger und nahm einen kräftigen Schluck vom Bier. Schaute zu Max.

>> Ja? Sag schon, was soll das? Was weist Du! Rede endlich! <<

>> Ja, Maximilian, es ist so weit, ich weiß nicht wie Sie dich gefunden hat, aber es geht um sehr viel! Max, Lüge, Betrug, Tod und sehr großes, nein um  ein riesiges Vermögen! <<

>> Na Höh, sag hast du außer dem Bier schon etwas getrunken? <<

>> Maxe! Ich bin deiner Carla doch sehr nahe gestanden, das weißt du! << Es war Sepp nun anzusehen dass er sich unwohl fühlte und unter seinem weißen Bart wurde rote Haut sichtbar.

>> Sepp! wie meinst du das? <<

>> So wie ich es sage! Ich war nicht nur Ihr Anwalt in Ihren Vermögensangelegenheiten sondern wir haben uns  auch privat sehr gut verstanden das meine ich! <<

>> So wie ich es sage! Ich war nicht nur Ihr Anwalt in Ihren Vermögensangelegenheiten sondern wir haben uns  auch privat sehr gut verstanden das meine ich! <<

>> Ja, Ja, wer hätte Carla nicht  wollen. Sie war bezaubernd, charmant und? Freunde und mehr nicht oder auf was willst du heraus?

>> Maxi, da ist etwas was ich seit 24 Jahren weiß, aber auch nicht bis heute etwas unternehmen durfte.  Doch nun, jetzt, durch dieses zusammentreffen und kennenlernen von Frau Gayer passt alles wie ein Puzzle perfekt zusammen. Ich sage es Euch, aber! << Zu Alice gedreht Sie bei beiden Händen fest drückend

>> Alice bitte seien Sie auf einiges gefasst!  Ich kenne nicht Sie nicht, wenn Sie nicht im April 1990 in der Schweiz geboren sind, so können wir gleich wieder über Ihre Wohnung und den Vertrag reden sonst aber? <<

>> Ich bin am 14.04. 1990 geboren, in Losan! Und? <<

>> Ich habe im März und April von Carlas  Konto 300 000,- Schilling abgehoben und Ihr Bar übergeben und überweise seit Mai 1990 monatlich 18.600,- ÖS bzw. derzeit 2040,-€  auf ein Konto einer gewissen  Frau Regina Gayer, ja mit A und Ypsilon, bis 1993 nach Losan danach bis heute auf ein Konto in Wien.<

Er sah wie Maximilians Gesichtsfarbe grau wurde und Alice sich so auf die Lippen biss, dass  an dieser Stelle ein Blutstropfen sichtbar wurde.

>Los kommt, so geht es nicht, wir müssen in mein Büro fahren!<

Er winkte den Ober, zahlte alles, lies sich noch zwei Topfengulatschen einpacken und drängte beide aus der Türe zu seinem Auto. Ein Jeep Geländewagen, alles an Luxus was derzeit geboten wurde, nur lenken musste er noch selber. Er hatte darauf bestanden dass Alice auf den Beifahrersitz und nicht Maximilian saß. Er fuhr sehr Unkonzentriert, zwei Mal reagierte er so spät so dass eine Notbremsung erforderlich wurde. Max fragte ob er fahren soll, was Sepp aber ablehnte. Als er endlich vor einer Tiefgarage anhielt um das Tor zu öffnen, waren beide erleichtert. Sein Büro war in einem neuem Bürohaus aus Stahl und Glas und vorbei an freundlich grüßenden Mitarbeiter und bewunderten Blicke der Männlichen Kollegen, steuerten Sie auf eine große schwarze Türe zu. Diese wurde von Sepp energisch aufgedrückt, zu dem jungen Mann am Schreibtisch.

>> Illichmann, alles ab 1990 bis jetzt von Carla Beeres sofort in mein Büro, drei Kaffe und die nächste Stunde keine, absolut keine Störung, haben Sie das verstanden! <<

<< Ja, Chef! << Er öffnete die Türe zu seinem Büro, dicke Teppiche, ein heller Raum durch großen Scheiben und sehr architektonisch wirkende Möbeln, besonders der Schreibtisch aus Glas in drei verschiedenen  Richtungen und Höhen. Alice und Maximilian setzten sich an einen riesigen Besprechungstisch, zwanzig Stühle zählte Alice. Maximilian schien wie wenn er unbeteiligt wäre aber es arbeitete ihn Ihm und er ahnte vielleicht nun auf Ihn zukommen werde. Nur in diesem Ausmaß hätte, was nun hier und jetzt begann und welches Ausmaß es annehmen würde, nein nicht einmal Sepp hätte es vermutet. Und Alice Biss sich die Unterlippe Wund. Es wurde der Kaffee gebracht und auf einem Wagen lagen vier dicke gelbe Ordner.

>> Danke Illichmann, und Sie wissen, keine Störung! << Alice fragte

>> Bitte kann mir jemand sagen, was geht hier vor? << Sepp antwortete

>> Ja, also selbe Mann kommt wieder nach Hause wieder diese Geräusche aus dem Schlafzimmer, er reißt die Türe auf, wieder seine Frau mit einem anderen im Bett er schreit, was geht hier vor? Seine Frau: „ Auf alle Fälle einmal deine Uhr!“ <<

>> Ha, ha, finde ich gut Sepp dass du  deine gute Laune wieder gefunden hast aber das hier ist nicht lustig oder? Was ist da geschehen? <<

Sepp war nun mit einem Ordner zu Max getreten und legte diesen aufgeschlagen vor ihm mit Kontoauszügen.

>> So, bitte lasst mich aussprechen, wenn Ihr dazu Frage habt macht Euch Notizen, da liegen Blocks und Kuli und unterbrecht mich nicht, es wird sowieso für mich nicht einfach, weil ich selber noch nicht alles glauben kann was ich nun Euch erzählen muss. Ich beginne mit dem Jahr 1971. Damals wurde in der Irischen Grafschaft Essex in Chelmsford des Duke von Essex eine Tochter Namens Clara geboren, deine zukünftige Frau. Nach Ihr noch vier weitere  Töchter, jedoch kein einziger Sohn. Nach dem dort geltenden Erbrecht, das die erstgeborene Tochter die Nachfolge des Besitztums zu Übernehmen hat, wurde auch Clara dahingehend erzogen. Das ganze hatte aber einen Nachsatz oder Pferdefuß! Sollte die Erstgeborene bis zum vollendeten dreißigsten Lebensjahr keine Nachkommen haben, kommt die zweitgeborene oder die drittgeborene zum Zug. Es galt eben im Wesentlichen einen Erben  vorzuweisen!  Dabei  ging es damals um eine kolportierte Summe um die 300 bis 350 Millionen Pfund.

Zum Sommer 1989 ward Ihr beide,  zusammen mit deinem Bruder und deiner Schwägerin in der Schweiz auf Urlaub?<<

>> Ja im Juli 1989, ich feierte damals dort meinen 19. Geburtstag, musste meinen Nagelneuen Führerschein abgeben weil ich in Schlangenlinien gefahren sein soll! << sagte Max

>> Ja und da passierte folgendes, Carla  hatte aus einer Weinlaune heraus  mit deinem Bruder an dem Abend wo du mit deinen Kumpels unterwegs warst, eine Affäre. Komm bleib ruhig, es ist alles schon lange Geschichte und keiner weis ob dein Bruder noch lebt. Im Oktober kam Carla zu mir und offenbarte mir dass Sie Schwanger ist und ich soll alles in die Wege mit Ihrer Familie leiten, eben wegen dem Erbe und, und, und. Jetzt musste ich Ihr aber sagen dass Sie fremdgegangen sein muss, denn du könntest nach deinem Unfall garantiert keine Kinder zeugen. Zuerst leugnete Sie natürlich, aber schließlich erzählte Sie mir alles. Nachdem du dich mit deinem Stiefbruder nie besonders gut vertragen hast und auch der Urlaub zusammen nicht das gewünschte Ergebnis brachte, musste ein guter Plan her. Übrigens nur so nebenbei mein bester Freund, Carla wusste über deine Affären mit Roswitha, wie auch Ilse und Betina? Sie hat sich mir kurz bevor Sie zum Entzug das letzte Mal eingeliefert wurde anvertraut. Auch über das was ich Dir nun berichten darf. Maxe es hätte niemand etwas gebracht, hätte ich nach Ihrem Tod etwas unternommen. So war es auch Ihr ausdrücklicher letzter Wunsch.  Nur! Sollte jemals Ihre Tochter auftauchen, dass ich dann alles in die Wege leite und dir beziehungsweise nun Euch alles erzählen soll. Ja liebe Alice Gayer, geborene Alice Beers, dein Vater Christoph van Damm, vermisst, oder beide bereits verstorben, also gefunden und wieder verloren. Er wurde von den Van Dramms Adoptiert, warum er? Weil er die selbe Augen hatte wie dein Vater, nie sollte jemand dahinter kommen.

Nur Frau Alice Beers, etwas hat sich geändert, etwas entscheidendes, Sie sind nun wenn es sich alles Bestätigt eine sehr vermögende Frau. Nicht nur dass aus Ihrem Erbe Ihrer leiblichen Mutter, es gibt ein beachtliches Barvermögen in der Schweiz. Dazu kommt dass aus dem gemeinsamen erworbenen vermögen aus der Ehe mit Herrn Dramm  die Hälfte und, ein vermögen über das ich aber keine Kenntnisse habe von Ihrem Herrn Vater. Sie wurden am 14.04. 1990 in Losan Schweiz geboren? In der Privatstiftung Rauhda. <<

Alice stand nun auf und ging im Zimmer umher blieb vor dem großen Glasfenster stehen und legte die Stirne auf das Glas, das angenehm kalt war.

>> Ja, meine Mutter wohnte damals in Losan und arbeitete als Krankenschwester in diesem Spital! <<

>> Ich habe am 12.04.1980 300.000 Schilling Ihrer Mutter  übergeben. Weiteres habe ich eine Rechnung von 27.260,- und 26.318,20 Schilling an das Spital überwiesen. Wer das Geld bekommen hat und wohin Sie Ihr Kind gegeben hatte war mir unbekannt. Bei unserem letzten Gespräch, sie spürte dass Sie wahrscheinlich diesmal es nicht mehr schaffte, gab sie mir auch einen Brief. Diesen würde ich Ihnen auch gerne aushändigen doch zuvor brauche ich Garantien dass alles auch seine Richtigkeit hat, ich müsste mit Ihrer  Mutter sprechen wo finde ich Sie? <<

>> Sie ist seit Ihrem zweiten Schlaganfall in der Reinach Stiftung. <<

>> Wohau, Sie wissen was dort ein Monat Aufenthalt kostet? <<

>> Nein? <<

>> Um die 4.000,-€, Sie ist also finanziell gut gestützt? Der erste Hinweis beziehungsweise eine Bestätigung! <<

>> Ich habe mich ehrlich nie darum gekümmert, aber ja, es ging uns nie schlecht, also ich meine was wir brauchten hatten wir. <<

>> Haben Sie Geschwister? <<

>> Nein <<

>> Gibt es einen Lebensgefährten oder gab es einen Stiefvater? <<

>> Nein nicht das ich mich je erinnern könnte, aber Ihre Schwester, also Tante Gerlinde wohnte lange bei uns. <<

>> Gut, was halten Sie davon wenn wir Sie besuchen? <<

>> Ja, Bitte, ich, ich, ich, ja bitte!<

Die Fahrt zu der Stiftung war wesentlich angenehmer, es spielte der Radio, ab und zu sagte die Stimme des Navigation Gerätes die Richtung an, sonst wurde geschwiegen. Alice dreht sich einige Male nach Max um, der aber schaute beim Fenster raus und schien weit weg zu sein.  Da es kurz vor elf Uhr war fanden Sie Ihre Mutter  im großen Saal beim Fernseher, denn sie fixierte.

>> Hallo Mama! Wie geht es dir? << Alice streichelte ihr über das Haar und holte sich einen Sessel. Schau, das ist meine Simba, erinnerst du dich? Simba wedelte und schleckte die Hand von Ihrer Mutter ab.

>> Geht’s die eh gut? << Mutter nickte.

Maximilian gab Ihr nun die Hand.

>> Frau Gayer? Ich bin Maximilian van Dramm, sagt Ihnen der Name etwas? <<

Ja und wie, ihre Mutter zuckte zusammen, wie wenn sie einen elektrischen Schlag bekommen hätte und augenblicklich füllten sich Ihre Augen mit Tränen. Sie zuckte am ganzen Oberkörper Sie drehte sich zu Alice und streckte Ihre Hände nach ihr aus. Alice umarmte sie und flüsterte.

>> Stimmt es also? Frau Dramm war , ist meine leibliche Mutter? <<

Ein heftiges nicken, dann gleich wieder eine kräftiges Kopfschütteln und dann sank Sie in sich zusammen und schien nach vorne zu fallen wenn Max sie nicht gehalten hätte. Ein Pfleger hatte den Vorfall beobachtet und leistete Hilfe. Er schob Sie in einen Raum und bat Alice zu warten. Doch Die Mutter winkte Ihr und so ging Sie mit und lies die beiden zurück. Der Pfleger brachte Ihr ein Wasser und nachdem er sich überzeugt hatte dass es Ihr wieder besser geht, verließ er die beiden. Alice fragte, fragte und fragte und so nach und nach erfuhr Sie alles. Wieder draußen sagte Sie zu Sepp

>> Sie möchte Sie zuerst sehen und dann dich Max. <<

Alice war schwindlig, Sie eine vermögende Frau? Eine neue Mutter die aber bereits Tod ist, einen Vater der ebenso möglicherweise schon verstorben  ist sagt man, oder eigentlich nur Verschollen? Was heißt das? Einen Onkel der auch Ihr Stiefvater ist? Wie soll das gehen und was ist mit dem Vermögen in Irland? Ist sie nun die rechtmäßige Erbin dieses Vermögens? Sie müsste es jemanden nun wegnehmen, das würde Ärger und Kampf und viele Sorgen bereiten. Sie wusste nicht weiter und hoffte dass nun Max das richtige tun würde. Ja Ihn vertraut Sie und doch war er schon ein gewaltiger Don Choane oder doch Casanova? Was er ja bestritt und dann doch nicht ganz verneinte. Nach Sepp ging nun Maximilian hinein er hatte einen Block und Kuli mit. Da aber nach 15 Minuten noch immer nicht herauskam und er Ihnen Winkte als sie die Türe öffneten, gingen Sie in das Restaurant etwas Essen. Ja, hier wurde nur feinste geboten und die Preise für die Speisen konnte mit Innenstadtlokalen durchaus mithalten. Alice Sepp darauf auch angesprochen sagte er zu ihr

>> Liebste Frau Beers << und er verwendete absichtlich diesen Nahmen

>> Sie werden sich daran gewöhnen, schauen Sie her damit sie es ungefähr realisieren wie Ihre Zukunft nun aussehen wird. << Er nahm die Eis Karte, holte seinen Kugelschreiber und begann zu schreiben. 180 daneben Carla,  darunter? 110 Max darunter ?000.000.- Christoph, Vater! Unterm Strich in einem Kreis, ca. 300 000 000,-  Er nickte nur und schob es ihr hin.

>> Das ist doch alles ein Wahnsinn, das gibt es doch nicht! <<

>> Sie sollten es aber als gegeben annehmen und je früher umso besser denn, denn Max wird sich in Sie verlieben, oder hat sich schon, aber nehmen sie es ernst. Versuchen Sie sich klar zu werden ob Sie, mit einem 28 jährigen älteren Mann an Ihrer Seite zurechtkommen. Er ist Krebsgeborener, sensible, bei ihm kommen immer zuerst die anderen, dann erst er selber. Sie haben gesehen das er einen guten Charakter hat, als er Ihnen sofort einen neuen Vertag gegeben hat? So ist er, und Sie sehen seiner Frau so  ähnlich, dass es sicher so kommen wird. Er hat seit dem Tod seiner Frau nichts mehr unternommen um wieder Kontakte zu halten mit anderen Frauen. Und seine Seitensprünge möchte ich auch noch erklären. Seine Frau war nachdem Sie von dem Besuch in Irland bei der Familie, wo Sie ja wegen der Geburt offiziell ja war, zurückgekommen und hat es offensichtlich niemals überwunden, Sie weggeben zu haben. Sie hat zuerst heimlich getrunken, dann erster Entzug, dann zweiter und dritter. Es sind ganze 15 Jahre vergangen wo die Ehe zwischen beiden nur mehr auf dem Papier bestand. Und so ist es halt dann passiert dass er  jemand in einem Restaurant kennen lernte sie sich eine ganze Zeit sahen und sich auch etwas für die Zukunft vorstellen konnten, wenn eben nicht seine Frau zu Hause, Ihn immer wieder brauchte. Und noch etwas Wichtiges Frau Gayer! Sie sind nun eine sehr vermögende Frau, sehen sehr gut aus und sind Single? <<

>> Ja <<

>> ALICE, Sie sind nun eine sehr vermögende Frau, sehen sehr gut aus und sind Single? <<
>> Ja <<
>> das wird die Runde machen und einen Haufen Mitgiftjäger und Heiratsschwindler auf den Plan rufen. Es werden sich Männer an Ihren Hals werfen, Ihnen alles von den Augen ablesen, Sie lieben, auch körperlich wie wenn es um einen Finalsieg gehen würde, aber es wird diesen vermutlich nur Ihr Vermögen interessieren. Vielleicht sind sie dann sogar auch noch in Lebensgefahr, weil man sie um die Ecke bringen wird, nachdem man natürlich geheiratet hat. Sie werden nie mehr Sicherheit haben, geliebt zu werden, weil sie so sind wie Sie sind, außer bei Maxe. Ich glaube auch in Ihren Augen so etwas wie Sympathie für ihn gesehen zu haben? Von Ihm bin ich mir ziemlich sicher! Was essen Sie? <<

Sepp hat ruhig, sachlich gesprochen und sie hatte das Gefühl, dass er genau wusste, wovon er sprach.


>> Sie glauben also, dass ich Max gefalle? <<
>> Ja, bin mir sicher, ich habe gesehen wie er Sie ansieht. <<
>> Ich mag ihn auch, er ist fesch und gescheit. Und wie ist es mit Ihnen, Sie haben so ein großes Vermögen zu verwalten, ist das nicht, ich meine, Sie können da genau trennen zwischen eigenen und fremden Kapital? <<

>> Ich weiß genau was Sie meinen, ja kann ich ist nicht schwer. Der Grund ist, ich habe eine Tochter die bald 40 und Richterin ist und drei schrecklich aufgeweckte Jungs für die ich ein guter Opa sein möchte. Grund genug auf der richtigen Seite zu bleiben. Noch etwas Wichtiges gilt auch für Sie was Sie in Zukunft nicht vergessen sollten. Du kannst Dir nichts mitnehmen!<<

Er deutet mit dem Daumen zu Boden und Alice verstand natürlich.
Sie bestellten und es wurde über das Wetter und über das Seniorenheim und über die Bewohner die nun nach und nach zum Essen kamen gesprochen. Einmal musste Sepp sich Entschuldigen aufstehen um einen Mann begrüßen.


>> Sie werden es nicht glauben aber der war einmal österreichischer Finanzminister, ist bereits 97 Jahre. So möchte ich auch dann noch beieinander sein, beachtlich!<<


Kann ich erfahren was meine Mutter vorher mit Ihnen besprochen hat? Sie hat seit vier Jahren nicht mehr mit jemanden gesprochen?<


>>Ja, sage ich Ihnen, Sie hat von dem Tod von Frau Dramm erfahren und hätte Ihnen einen Brief geben sollen, das Sie aber nicht fertiggebracht hat und deshalb hat sie sich zurückgezogen. <<
>>Aber meine Mutter war immer großartig und so gut zu mir, nie könnte ich auf Sie wegen was auch immer böse sein! <<
>>das müssen Sie Ihr sagen, Sie zweifelt sehr an sich, ich finde das ist zwar ein sehr gutes Haus aber ich würde mir trotzdem etwas an Ihrer Stelle nun überlegen, Sie herauszuholen! Ich habe das vorher ernst gemeint, Sie müssen wissen ich bin durch und durch Pragmatiker, so steht da eine 140 m² Wohnung über Max leer und er lebt bis auf seine Haushälterin dort allein und wie es da aussieht haben Sie ja eh schon gesehen. Ich weiß nicht, wann er sich das letzte Mal ein neues Gewand gekauft hat und in der Innung ist er nur mehr Buchhalterisch geführt ohne Amt. Sie sehen es gäbe so einige Lösungen, die sich anbieten und praktisch für alle beteiligten wäre.<<


Das Essen wurde serviert und Alice hatte Champignon mit Semmelknödel, die sehr gut ausschauten und genauso auch schmeckten. Dann kam Maximilian und in Begleitung Ihre Mutter die sich bei Ihm eingehängt hatte. Alice stand auf umarmte Sie und schob Ihr den Sessel zu Recht und drückte Sie lange

>>Du bist meine Mama und wirst es immer bleiben, verstehst Du? Ich hab Dich lieb und kann mir schon vorstellen, dass es nie die richtige Zeit gab mir alles zu sagen. Aber jetzt können wir darüber sprechen, ich möchte alles wissen, wie hast Du Sie kennengelernt und und und, komm was möchtest Du essen, ich habe Zeit, jetzt nun sehr viel Zeit. Bist mir nicht Böse, wenn ich das Studium jetzt hinschmeiße? Es ekelt mich oft und die Tiere tun mir meisten sehr leid wenn,.. <

Sie winkte den Kellner und die Mutter wie auch Max, der sehr schweigsam war, bestellte dasselbe wie Sie. Edmund machte auf Sparkurs, Frankfurter mit Senf und Kren. Ohne das er wusste, was vorher gerade Herr Sepbacher vorgeschlagen hatte, sagte er.


>>Liebe Ellis, habe mir Folgendes überlegt. Der Vorschlag von Edmund mit der Wohnung meiner Eltern die leer steht finde ich gut, wenn es Dir gefällt und ich meine Du könntest vielleicht dann dort mit Deiner Mutter einziehen? Werden natürlich Personal einstellen, vielleicht jemanden als Haushaltshilfe ganz ins Haus? Es gibt unten im Souterrain noch eine Einliegerwohnung, früher einmal gab’s einen Hausmeister! Was hältst Du davon?<<
Alice war aufgestanden, ging um den Tisch herum und umarmte Maximilian fest und lange und drückte Ihn leicht und öfters.


>>Ja finde ich großartig, Wahnsinn! Mama was sagst Du? <

Diese konnte nur nicken, mit vollem Mund spricht man nicht, murmelte sie aber trotzdem. Die beiden Freunde wechselten Blicke, die aber nichts Gutes versprachen, es schien hier nun dicke Luft zu geben. Alice sah es und sprach es aus.
>> So, ich bin der glücklichste Mensch, nie hätte ich mir zu träumen gewagt, dass mir so etwas passieren würde und ich möchte nicht, dass nun zwischen Euch etwas steht und diese wunderbare Atmosphäre versaut, also Max was ist los?<<
>> Er<<

und zeigte mit den Zeige und Ringfinger auf Sepp
>>Er ist mein einziger und bester Freund seit unserem Studium, alles haben wir geteilt und uns gesagt, aber er hat es unterlassen mich aufzuklären das es da eine Tochter gibt, er monatlich jemanden Geld überweist und Adresse und Nahmen hat. Er hätte mir es sagen sollen, vielleicht hätte alles anders geändert. Ich habe nach einer Erklärung gesucht warum Claara Alkohl brauchte, um die Zeit zu überbrücken, den Tag die Monate, ich hab mir die Schuld gegeben, dass ich zu viel arbeitete, ich Ihre Eifersucht nicht ernst nahm und was weis ich was alles ich versucht habe, um für uns ein normales Leben zu bieten. Sie wollte Kinder, das wusste ich aber Sie hat es erfahren, dass ich seit meinem Radunfall nie mehr der sein kann der Ihr diesen Wunsch erfüllen kann, jetzt weiß ich auch woher sie es erfahren hat!<<

 wieder Blicke mit zusammengezogenen Augen und tiefe Falte um den Mund.


>>wie soll ich mich nun verhalten Alice? Ist das gut mit schwamm drüber? Oder so?<<
>>Ja das ist gut Maxi, ja schwamm drüber, Vergangenheit, lassen wir sie so wie sie ist, nichts können wir mehr daran ändern. Schauen wir auf unsere Zukunft<>

und sie schaute dabei in die Runde nahm Ihre Hände über den Tisch und hielt Max und Sepp eine Hand hin.

>>Wir haben jetzt die Möglichkeit unsere Zukunft gut und schön zu gestalten und ich möchte das wir Freunde werden und zusammenhalten, Bitte! <<
Max nahm Ihre Hand hob Sie hoch und küsste diese und Sepp machte es Maxe nach, ohne jedoch die Hand mit den Lippen zu berühren. Dann hielt Sepp seine Hand Max entgegen, die dieser nach kurzen zögern ergriff und diesen zu sich zog und auf die Schulter klopfte.
>> Okay, Sepp okay, Gel die ist gut, echt stark die Frau <<

und zwinkerte Alice zu. Auch schüttelte Sie die Hand der Mutter und Sepp
>> Herr Ober? Eine Flasche Champagner, wir haben was zu feiern!<

nächstes Kapitel: 140 m2 Wohnung! traumhaft!

 

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BerndMooseckers Profilbild
BerndMoosecker Am 01.10.2020 um 19:49 Uhr
Hallo,

ein Liebesgeschichte, die zuerst einmal als solche erkannt werden will. Mir hat sie gut gefallen.

Gruß Bernd
BerndMooseckers Profilbild
BerndMoosecker Am 04.10.2020 um 19:55 Uhr
@LEOWITSCH Hallo,
gute Frage - was sagst du zu Alice? Ja, was soll ich sagen? Ich finde junge Frauen, die sich für ältere Männer interessieren nett, aber auch für verrückt. Verrückt im netten Sinn, meine ich damit, so wie das bei uns üblich ist. So geht es mir auch mit Alice.

Du beschreibst eine nette junge Frau, jung und sprunghaft. Ganz so, wie ich mir Frauen vorstelle, die einer Generation angehören, die ich Enkelgeneration nenne.

Gruß Bernd
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LEOWITSCH (Autor)Am 03.10.2020 um 1:15 Uhr
HEY! Ja, hattest recht, mal etwas nachgebessert und gleich noch mal 4 KAPITELN dazu gehängt, was sagts du zu der Alice? LG LEO

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Kapitel:5
Sätze:579
Wörter:7.227
Zeichen:43.648

Kurzbeschreibung

Ein Goldbraunen Retriever, den Alice nach fünf Jahren wiederfindet, bei der Mietvertragsunterzeichnung in den Privaträumen des Hausherrn. Es passierte etwas nicht alltägliches. Eine Liebe die seinesgleichen sucht, einzigartig mit vielen Hindernissen, nicht nur wegen dem Altersunterschied von 28 Jahren. So war er auch ihr Stiefvater - oder auch Onkel! Alice erfuhr, wer ihr Vater ist und suchte diesen rund um den Globus. Sie von Ihrer Mutter ein Vermögen erbte und dadurch auch in Gefahr gerät. Maximilian sich als Mann beweisen konnte, wie auch als Vaterfigur, einen Vater den sie nie hatte! Eine Lovestory mit Happy End.

Kategorisierung

Diese Story wird neben Liebe auch in den Genres Abenteuer, Erotik, Schmerz & Trost und Angst gelistet.