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Maraigcas

16
22.8.2018 15:31
12 Ab 12 Jahren
Heterosexualität
In Arbeit

„Weiter! Bewegt euch! Macht schon! - Bitte!“, flehte sie ihre Beine an, die langsam aber sicher immer mehr zu brennen begannen. Ihre Lungen schienen sich in ihrer Brust auszudehnen und sich gegen ihre Rippen zu pressen, ganz so als wollten sie bald bersten. Ihre Schritte halten auf dem Asphalt wider, im schummrigen Licht der nur vereinzelt eingeschalteten Straßenlaternen konnte sie kaum sehen. Der Rucksack auf ihrem Rücken erschwerte ihr zusätzlich das Rennen.
Sie wusste nicht genau, warum sie rannte, immer weiter Richtung Wald, immer weiter Richtung Berge. Niemand verfolgte sie. Niemand würde sie aufhalten wollen. Vielleicht lag es einfach nur daran, dass sie so schnell wie möglich weg wollte. Als sie schließlich den Rand des Waldes erreicht hatte, der die Vorstadt umgab, verlangsamte sie ihr Tempo.
Für einen kurzen Augenblick blieb sie zwischen den ersten Bäumen stehen und drehte sich ein letztes Mal um. Die Vorstadt lag größtenteils im Dunkeln, nur vereinzelt waren Fenster beleuchtet. In einiger Entfernung hinter den penibel gepflegten Vorgärten ragten die Hochhäuser, der angrenzenden Großstadt in den Nachthimmel. Sie waren meist hell erleuchtet, Werbetafeln blinkten in den verschiedensten Farben und warfen ein seltsames Licht über die verschlafene Vorstadt.
Sie wandte sich ab. Hiervon würde sie garantiert nichts vermissen. Bestimmt ging sie in den Wald hinein. Sie konnte kaum die Hand vor Augen sehen, doch erst als sie schon ein beachtliches Stück in den Wald hinein gegangen war, schaltete sie die Taschenlampe ein, die sie bis dahin in einer Seitentasche des Rucksacks aufbewahrt hatte. Vielleicht, wenn auch sehr unwahrscheinlich, hatte doch jemand bemerkt, wie sie in den Wald gegangen war. Sie wollte auf keinen Fall, dass ihr jemand folgte.
Die Äste unter ihren Stiefeln krachten bei jedem Schritt und in der dunklen Stille des Waldes schien sich dieses Geräusch um ein vielfaches lauter anzuhören. Der Frühling war noch nicht wirklich angebrochen, obwohl es eigentlich längst Zeit dazu war, und so zog sie sich den Schal etwas dichter um den Hals. Sie wollte den Fuß des nächstgelegenen Berges erreichen. Sie wusste nicht wie weit es bis dorthin war und auch nicht wie viel Zeit sie dazu benötigen würde. Sie war überstürzt aufgebrochen und zurück wollte sie auf keinen Fall.
Sie beschloss, zumindest so lang zu wandern, bis die Sonne wieder am Himmel stand, zu gefährlich schien es ihr in der Dunkelheit im Wald zu schlafen. Außerdem, so fiel es ihr in jenem Moment siedend heiß ein, hatte sie in ihrer Eile gar keinen Schlafsack oder ähnliches mitgenommen. Bei den Temperaturen würde es sich kaum empfehlen im Freien zu schlafen. Also ging sie weiter geradeaus, immer weiter geradeaus und machte nur kurze Verschnaufpausen in denen sie etwas aus ihrer Wasserflasche trank oder ihre dicken braunen Haare zu einem neuen Pferdeschwanz zusammen band.
Als schließlich der Morgen anbrach, kletterte sie auf einen besonders großen und breiten Baum, um sich ein Bild über ihre Position zu machen. Als sie einigermaßen gut durch die Baumkrone sehen konnte, war sie erstaunt, wie weit sie gekommen war. Nur noch die Hochhäuser der Großstadt konnte man am Horizont erkennen. Sie atmete tief durch und lächelte leicht. Wie gering einem doch seine Probleme erscheinen konnten, wenn sie in einiger Entfernung lagen! Erfreut stellte sie fest, dass sie bereits deutlich mehr als die Hälfte des Weges zurück gelegt hatte. Behände kletterte sie dann wieder den Baum hinunter und setzte sich an seinen Stamm gelehnt für ein kurzes Frühstück hin. Aus ihrem Rucksack zog sie einen großen Laib Brot und ein Stück Käse und schnitt sich von jedem ein Stück mit ihrem Klappmesser ab. Anschließend steckte sie alles wieder zurück in ihren Rucksack und schulterte ihn.
Die Sonnenstrahlen brachen nun so zahlreich durch das Blätterdach, dass sie ihre Taschenlampe ausschalten konnte. Sie schaute auf ihre Armbanduhr. Es war genau 6:36 Uhr, vor zwanzig Minuten war die Sonne aufgegangen. Eine einzelne Fledermaus schoss über ihren Kopf hinweg und für einen kurzen Moment zuckte sie zusammen. So ganz allein im Wald wurde sie sich auf einmal ihrer Verwundbarkeit bewusst. Doch schnell schüttelte sie diesen Gedanken ab. Schließlich war sie doch bereits erwachsen und seit einigen Tagen 19 Jahre alt! ​Also ging sie umso bestimmter Richtung Berg und bereits zur Mittagszeit begann der Boden langsam aber stetig steiler zu werden und noch eine Stunde später lichtete sich der Wald etwas und sie gelangte an eine steile Felsenwand, die meterhoch emporragte.
Die Berge hatten sie schon immer fasziniert. Immer wenn es zuhause Streit gab, hatte sie sich an ihr Fenster gesetzt und zu ihnen aufgeschaut und als sie dann in der letzten Nacht das Haus verlassen hatte, hatte sie wie selbstverständlich diese Richtung eingeschlagen. Doch was nun? Wohin sollte sie nur gehen? So genau hatte sie sich das nicht überlegt. Ihr einziger Gedanke war simpel gewesen: „Bloß weg von hier!“ Doch nun, alleine vor dieser Felswand begann sie sich ernsthaft Gedanken zu machen, ob sie nicht doch zu überstürzt gehandelt hatte. Doch nein! Es gab keinen Weg zurück, irgendwie würde sie schon einen Weg finden neu anzufangen.
Sie beschloss an der Felswand entlang zu gehen und eine Stelle zu suchen, an der sie empor klettern konnte. Doch jedes Mal, wenn sie glaubte eine solche Stelle gefunden zu haben, rutschte sie doch mit dem Fuß ab oder fand mit ihren Fingern keinen Halt. Dadurch und durch das aufziehende Gewitter entmutigt, beschloss sie sich einen Unterschlupf zu suchen. Immer näher kamen die dicken dunklen Wolken, die sie erst viel zu spät bemerkt hatte und ein starker Wind pfiff durch den Wald. Die Bäume begannen sich hin und her zu biegen und die ersten dicken Regentropfen fielen vom Himmel.
Sie zog sich die Kapuze über den Kopf. Nun musste sie aber wirklich schnell ein Versteck finden, denn schon gingen die ersten Blitze mit ohrenbetäubendem Krachen nieder. Ein erster Anflug von Panik stieg in ihr auf, doch sie versuchte ihn zurück zu drängen, in dem sie begann an der Felswand entlang zu rennen. Immer näher rückten die Blitze, immer lauter wurde das Krachen, mit dem sie in die Bäume einschlugen. Sie hatte in dieser Gegend zwar schon oft solche Gewitter erlebt, aber damals hatte sie immer nur am Fenster gesessen und aus ihrem sicheren Versteck beobachtet.
Der nächste Blitz schlug so nah ein, dass sie laut aufschrie und mit dem Rücken zur Felswand nach hinten stolperte. Doch wo sie harten unnachgiebigen Stein erwartet hatte, war nichts und sie fiel hart auf ihren Hintern. Instinktiv schob sie sich schnell so weit es ging nach hinten. Steine bohrten sich durch ihre Hose und vor Schmerz verzog sie das Gesicht, doch sie schob sich immer weiter.
Gerade noch rechtzeitig, denn im nächsten Moment schlug ein Blitz direkt in den Baum ein, neben dem sie eben noch gestanden hatte. Schnell hielt sie sich mit den Händen die Ohren zu und klemmte den Kopf zwischen die Knie. Ihr Atem ging nur noch stoßweise und sie wagte nicht, sich noch weiter zu bewegen. So zusammengekauert versuchte sie sich nur auf ihren Herzschlag zu konzentrieren und sich zu beruhigen, was ihr tatsächlich nach einiger Zeit gelang. Sie lauschte nach draußen und auch das Gewitter schien nun in einiger Entfernung zu sein.
Erleichtert atmete sie aus und fuhr sich mit den Händen durchs Gesicht. Vorsichtig erhob sie sich, tastete ihre Beine ab und als sie schließlich festgestellt hatte, dass sie bis auf einige oberflächliche Schnittwunden nicht weiter verletzt war, sah sie sich zum ersten Mal genauer um. Sie befand sich in einer kleinen Höhle, die gerade so hoch war, dass sie darin stehen konnte. Hinter ihr lag der Eingang, der gerade so breit war, dass sie hindurch gepasst hatte. Ein wirklich glücklicher Zufall, dachte sie kopfschüttelnd. Ihre Aufmerksamkeit richtete sich aber vor allem auf den hinteren Teil der Höhle.
Neben dem Felsen an dem sie bis kurz zuvor gekauert hatte führte ein schmaler Gang in die Dunkelheit. Da das Wetter immer noch nicht gut genug für ihre Weiterreise war, beschloss sie die Höhle weiter zu erkunden. Sie stellte ihren Rucksack neben den Felsen und nahm nur ihre Taschenlampe mit. Sie würde ja bald zurück sein und niemand würde sich bei diesem Wetter im Wald herumtreiben und sie zufällig entdecken. 
Neugierig trat sie in den niedrigen Gang ein, sie musste bereits ihren Kopf einziehen, um nicht an die Decke zu stoßen. Zum Glück hatte sie noch nie Schwierigkeiten mit engen Räumen gehabt. Als Kind hatte sie sich ständig in der winzigen Abstellkammer hinter dem Vorratsregal im Keller versteckt. Auch dort war es eng, dunkel und etwas modrig gewesen, doch sie hatte sich nie gefürchtet, es gab viel schlimmere Dinge, die außerhalb ihrer sicheren Zuflucht warteten. Deshalb ging sie auch nun immer weiter, obwohl sich die Decke immer weiter absenkte und sie schließlich kriechen musste. Außerdem hatte sie das komische Gefühl, das es wieder heller wurde. Für einen Moment schaltete sie ihre Lampe aus, um ihre Vermutung zu überprüfen. „Wie ist das möglich?“, fragte sie sich selbst ungläubig.
Im nächsten Moment krachte es ohrenbetäubend und sie schrie laut auf. Kurzzeitig orientierungslos blickte sie in die Richtung aus der das Geräusch vermutlich gekommen war. Dann schrie sie vor Schmerzen noch einmal laut auf. In ihrem kurzen Schockzustand hatte sie nicht realisiert, dass ihr linkes Bein unter einem großen Felsbrocken begraben worden war. Sie wagte es gar nicht so genau hinzusehen, doch der Schmerz, der ihren Körper ununterbrochen durchloderte, nahm ihr eh beinahe die Sinne. Sie schrie um Hilfe. Mehr um von den Schmerzen abzulenken, als wirklich jemanden zu erreichen. Wer würde sie schon hören? Irgendwann brannte ihre Kehle und einige Zeit später verstummten ihre Hilferufe. Der Schmerz drohte sie zu verschlingen. Eine Zeit lang kämpfte sie gegen ihre Ohnmacht an, doch schließlich ergab sie sich. Vielleicht war es ihr ja endlich erlaubt nie wieder aufzuwachen.

Als sie die Augen aufschlug, war da nur gleißendes Licht, dann braunes Holz und schließlich ein Geräusch aus weiter Ferne, so als würde jemand zu ihr sprechen, doch sie wäre unter Wasser. Dann erkannte sie einen Schatten im Licht, dessen Umrisse immer klarer wurden, je deutlicher sie die Stimme eines Menschen, nein, eines Mädchens, vernahm.
„Hallo? Hallo? Hey! Edan, ich glaube sie wacht auf!“ Die Stimme klang freundlich und sichtlich erfreut über ihr Aufwachen. ​​​​​​„Edan“, brachte sie hervor, das einzige Wort, das sie klar vernommen hatte. Das Mädchen kicherte amüsiert: „Sie betont deinen Namen so lustig. Eeedenn.“ Sie kicherte noch einmal.
„Wo bin ich? Und wer seid ihr? Wie bin ich hier hergekommen? Und…“, begann sie, doch das kleine Mädchen mit dem braunen Flechtzopf und dem roten, irgendwie schmuddeligen Kleid unterbrach sie, bevor sie noch mehr Fragen stellen konnte, indem sie ihr leicht die Hand auf die Schulter legte und sie sanft zurück auf ihr Kissen drückte, von dem sie sich etwas erhoben hatte. „Ich heiße Ryann, der grummelige Typ dahinten in der Ecke ist mein Bruder Edan“, wieder kicherte sie, „du bist hier bei uns im Dorf. Edan und ich haben dich schreien gehört und hergebracht. Den Rest erfährst du noch früh genug.“ Ryann zwinkerte ihr vergnügt zu.
In diesem Moment trat Edan aus dem Schatten in einer Ecke des Zimmers. Er war bestimmt wesentlich älter als, aber genauso braunhaarig wie, seine Schwester, außerdem groß und breitschultrig. Er trug eine dunkle Hose und ein Shirt, das wohl rot war, aber über und über mit schwarzen Striemen bedeckt. Aus seinen hellen Augen starrte er sie durchdringend an. Nicht auf eine neugierige Art, sondern auf die Art, bei der man am liebsten die Flucht ergreifen möchte.
„Wie ist dein Name?“, fragte er mit einer ungewöhnlich tiefen, rauen Stimme. Doch sie hatte schon wesentlich furchteinflößendere Menschen kennengelernt und ließ sich deshalb nicht einschüchtern. „Mein Name ist Caitlin“, antwortete sie, so gelassen sie konnte. „Dann hör mir mal gut zu Caitlin“, sagte er während er die Arme vor der breiten Brust verschränkte, „du bist hier nicht willkommen und sobald du wieder vernünftig gehen kannst, bewegst du deinen Arsch hier wieder weg.“ Ohne auf eine Antwort zu warten drehte er sich um und ging durch die einzige Tür aus dem kleinen holzgetäfelten Raum.
Ryann schüttelte ihren runden Kopf: „Er meint es nicht so.“ Caitlin war sich da nicht so sicher. Instinktiv tastete sie nun nach ihrem Bein und schlug die schwere, weiße Decke zurück um zu sehen, dass es außer riesigen blauen Flecken unversehrt war. Wie war das bloß möglich? Immerhin war ihr ein riesiger Steinblock darauf gekracht.
„Wie?“ Sie sah Ryann fragend an. Sie lächelte nur wissend und antwortete: „Es ist nicht meine Aufgabe dir das zu sagen.“ „Wessen dann?“ „Alles zu seiner Zeit, nur Geduld“, grinste sie und Caitlin sah zum ersten Mal die kleine Lücke zwischen Ryanns Schneidezähnen. „Kann ich wenigstens an die frische Luft?“, fragte Caitlin, denn je länger sie die hölzerne Decke über sich betrachtete desto mehr sehnte sie sich nach dem Himmel.
Sie war bereits dabei ihr gesundes rechtes Bein aus dem Bett zu schwingen, da sprang Ryann an ihre linke Seite. „Warte, ich helfe dir!“, sagte sie und legte sich Caitlins Arm um die Schulter. Vorsichtig richtete sie sich auf und als sie ihr linkes Bein belastete, verzog sie vor Schmerz das Gesicht. „Du kannst dich ruhig aufstützen, Caitlin.“ Ryann sah zu ihr hoch. Sie reichte ihr gerade bis zu den Rippen. Trotzdem lagert sie etwas von ihrem Gewicht auf Ryanns Schulter und halb hüpfend, halb humpelnd erreichten sie schließlich gemeinsam die Tür, durch die das gleißende Licht in den Raum fiel.
Von der Sonne geblendet kniff Caitlin kurz die Augen zusammen und als sie sie wieder öffnete, klappte ihr die Kinnlade herunter. Wo bin ich denn hier gelandet? Das war der erste Gedanke, der ihr durch den Kopf schoss.
Das Haus, aus dem sie soeben getreten waren, stand wie fünf weitere identische Häuser um einen kreisrunden gepflasterten Platz, in dessen Mitte sich ein alter Steinbrunnen befand. Jedes Haus war komplett aus Holz gebaut, zweistöckig und hatte exakt dieselbe Anzahl und Position von Fenstern, die allesamt grüne Fensterläden hatten. Aus dem Schornstein des Hauses gegenüber drang schwarzer Rauch, ansonsten schien das kleine Dorf wie ausgestorben. Zwischen den Häusern war jeweils so viel Platz, dass ein weiteres sicher hinein gepasst hätte. Hinter den Gebäuden waren Felder zu erkennen und dahinter die Berge.
Die Berge? Wie konnte das möglich sein? Caitlin sah sich so gut es ging um. Sie schienen tatsächlich in einer Art Tal zu sein, zu jeder Seite erhoben sich steile Felswände, die weit oben in schneebedeckten Gipfeln endeten.
„Was ist das hier? Gibt es hier keine Menschen?“, fragte Caitlin, als sie sich wieder etwas gefangen hatte und schaute fragend zu Ryann runter. Das junge Mädchen lächelte: „Das ist unsere Siedlung und die anderen sind alle bei der Arbeit. Du wirst sie bei der Versammlung kennenlernen.“ „Welche Versammlung?“ Ryann blickte runter zu ihren Füßen: „Naja, die auf der entschieden wird, was wir mit dir machen.“ „Wie was ihr mit mir macht? Was soll das bedeuten?“ Caitlin war verwirrt. Was hatte das alles zu bedeuten? Wo war sie hier nur gelandet? „Das ist schwierig zu erklären, und ich darf dir leider auch nicht mehr sagen“, Ryann sah sie entschuldigend an. „Schon gut“, sagte Caitlin, weil sie das kleine Mädchen nicht noch weiter ausfragen wollte, da ja anscheinend eh keine Antworten zu erwarten waren.
Ryan ging mit ihr eine Runde um den Platz herum und brachte sie dann wieder zurück ins Haus. Erschöpft vom Humpeln ließ sich Caitlin vorsichtig zurück in das Bett sinken. Ryann deckte sie wieder zu. „Ruh dich etwas aus, jemand wird dich holen, wenn es Zeit für die Versammlung ist.“ Caitlin nickte. Ryann stand bereits in der Tür, als sie sich noch einmal umdrehte. „Warum bist du in die Berge gelaufen, Caitlin?“ Caitlin überlegte kurz, wie sie darauf antworten sollte: „Ich habe es da, wo ich herkomme, nicht mehr ausgehalten und wusste nicht wohin. Dann kam dieses Gewitter und wie durch ein Wunder habe ich eine Höhle gefunden, in der ich sicher war. Und dann habe ich einen Tunnel gesehen und da hat mich die Neugier gepackt. Und als ich dann verschüttet wurde bin ich ohnmächtig geworden und dann bin ich hier aufgewacht.“ Ryann nickte nur nachdenklich, dann ging sie davon und schloss die Tür.

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MariaMays Profilbild MariaMay

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Kapitel:2
Sätze:173
Wörter:2.840
Zeichen:16.437

Kurzbeschreibung

Auf der Flucht von Zuhause entdeckt eine junge Frau ein verstecktes Dorf. Doch nie hätte jemand mit der Kette von Ereignissen gerechnet, die durch ihre Ankunft dort los getreten wurde. Eine Geschichte voller Abenteuer, und Magie.

Kategorisierung

Diese Story wird neben Abenteuer auch im Genre Fantasy gelistet.

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