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The Fire We Carry Within

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29.01.26 19:12
16 Ab 16 Jahren
Heterosexualität
In Arbeit

Diese Welt wird 2027 ausgelöscht! Den Menschen ist Bildung und ihre Zukunft völlig egal. Aus diesem Grund verdienen sie es nicht anders. Sie hängen nur an ihren Handys herum und gucken und zeigen sich Reelix – kurze Videos, die nicht länger als 60 Sekunden dauern. Andauernd scrollen sie ohne Pause. Was wird wohl passieren, wenn sie zu viel gucken? Diese Geschichte spielt ein Jahr vor der Katastrophe, also im Jahr 2026. Sie findet in der Großstadt North Rhine City statt, wo ein Junge namens Ren, 16 Jahre alt, mit seiner Familie lebt. Wird er es schaffen, diese Welt zu retten? Das ist wohl eine gute Frage. Doch eins kann ich euch erzählen: Ich stehe weit über dem Erzähler dieser Geschichte!

Es war 8:00 Uhr morgens in North Rhine City. Ren wurde von seinem schrillen Wecker geweckt. Widerwillig stand er auf, machte sich Frühstück und schaute dabei ein paar Reelix. Seine Eltern waren schon aus dem Haus, ebenso wie sein älterer Bruder Sora, der mit seinen 19 Jahren schon arbeitete.

„Wow, das war ja mal ein krasser Fakt. Als ob es wirklich Aliens gibt“, murmelte Ren und rieb sich die Augen.

Nach dem Frühstück verließ er das Haus und traf um die Ecke seinen besten – und einzigen – Freund Ken. Ken erzählte ihm von seiner neuen Erfindung: einer automatisierten Küche, die er immer wieder reparieren musste. Er hatte sie gebaut, da sein Vater tot war und seine Mutter nie Zeit hatte, für ihn zu kochen.

Gemeinsam gingen sie zur Schule. Dort war es wieder extrem laut, denn jeder starrte auf sein Handy und scrollte durch Reelix. Als der Lehrer hereinkam, wurde es kaum besser. Doch er fuhr unbeirrt mit dem Unterricht fort.

Nach der Schule zog es Ren wie immer in die Bibliothek. Dort vertiefte er sich in seine Bücher, während die Welt draußen in Ablenkung und digitalem Lärm versank.

Abends, als er aus der Bibliothek nach Hause fuhr, war das Abendessen schon gedeckt. Sora, immer ein wenig provokant, neckte ihn.

Ihre Mutter versuchte, die beiden zu beruhigen, doch es war nur ein harmloser Spaß zwischen den Brüdern.

Am Esstisch wollte Ren seinem Bruder stolz ein lustiges Reelix zeigen. Doch gerade, als er sein Handy hochhielt, bemerkte er einen schwarzen, unheimlichen Punkt auf seiner Stirn. Ren starrte ihn einen Moment an. War das ein Muttermal? Er zuckte mit den Schultern und schenkte ihm zunächst keine Beachtung.

Dann verzerrte sich Soras Gesicht plötzlich auf grauenhafte Weise. Ein schriller, metallisch klingender Schrei durchbrach die Küche. Innerhalb von Sekunden verwandelte sich sein Bruder in eine dunkle, vergammelte Kreatur, die nach Verfall stank. Seine Augen glühten unheilvoll, sein Körper war grotesk deformiert, und sein Atem rauchte wie aus einem Schlund der Hölle.

Ren konnte sich kaum rühren, Panik schnürte ihm die Kehle zu. Seine Eltern – die kurz aufblickten – hatten plötzlich keine Köpfe mehr. Die Kreatur, die einst sein Bruder war, hatte sie getötet.

Gerade als die Kreatur auf Ren zustürzte, krachte das Dach, und ein junger Mann stürzte herab. Eine hell aufleuchtende Flamme umhüllte ihn. Mit einem einzigen, gezielten Hieb vernichtete er die Kreatur und hob Ren auf seine Schultern.

Rens Herz raste, seine Sicht verschwamm, und die Angst schnitt ihm wie Messer durch den Körper.

„Ach du meine Güte. Immer muss ich solch eine Drecksarbeit erledigen. Warum möchte der alte Knacker überhaupt diesen Jungen, und wieso verwandelt sich genau in diesem Moment ein Cinder? Naja, der geht mir aber gehörig auf den Sack. Sorry kleiner, aber mir bleibt wohl nichts anderes übrig. Gute Nacht!“, sagte der mysteriöse junge Mann mit genervtem Ton und schlug Ren ohnmächtig.

Hallo! Habt ihr mich vermisst? Ich bin es, der Erzähler, der weit über allem steht. Die Welt wird in 11 Monaten ausgelöscht, denn ein Monat ist vergangen, seit Rens Familie starb. In diesem Monat war Ren zwar wieder wach, doch er verließ sein Zimmer nicht.

Ihr fragt euch vielleicht, welches Zimmer. Ren befindet sich nun an einer Akademie für Menschen, die ihre Familie durch Cinder verloren haben. Cinder sind Menschen, die sich in grausame Monster verwandelt haben und keine Kontrolle mehr über ihren Körper besitzen, weil sie zu viele Reelix geschaut haben.

Diese Akademie sollte ein Ort des Schutzes und des Lernens sein, doch für Ren war sie nur ein stiller Käfig. Kein Tageslicht drang in sein Zimmer, keine Stimmen der anderen Schüler erreichten ihn – nur die Stille, die ihn erdrückte.

Naja, das war es erst einmal von mir. Doch eines kann ich euch sagen: Werdet niemals zu abhängig von diesen dummen Videos auf euren Handys. Wer weiß – vielleicht werdet ihr sonst auch noch zu Cinder.


„Ren! Komm jetzt bitte aus deinem Zimmer raus!“ Die Stimme eines Mannes, vielleicht Mitte dreißig, hallte vor Rens Zimmertür. „Ich weiß, dass diese Zeit für dich hart ist, aber wir brauchen dich. Du besitzt etwas, das nicht viele Menschen besitzen.“

Ren antwortete nicht. Er bewegte sich nicht. Kein Zucken, kein Atemzug, nur die schwere Stille seines Zimmers.

„Was machen wir nur mit ihm?“, fragte der ältere Mann leise zu seinem Begleiter. „Vielleicht war es ein Fehler, ihn hierherzuholen.“

„Nein.“ Die Stimme des alten Mannes, etwa siebzig Jahre alt, klang ruhig, aber bestimmt. „Ich glaube, es war richtig, ihn hierher nach Valerossa an die Akademie zu bringen. Dort sind Kinder wie er. Und ich bin überzeugt, dass er uns mit seinen Gefühlen helfen kann – uns helfen wird, die Regierung ein für alle Mal aufzuhalten und diese Welt zu retten.“

Der jüngere Mann nickte zögerlich. „Wenn du das meinst, Boss. Soll ich sie zu ihm schicken? Vielleicht ist es richtig, wenn er erst einmal mit Menschen aus seiner Altersklasse redet.“

„Mach das.“ Der alte Mann seufzte leise, als würde die Last der Welt auf seinen Schultern liegen. „Auch wenn sie vielleicht etwas zu wild für ihn sind. Hör zu, Seiji: Ich möchte, dass du ihn trainierst. Mach ihn bereit, damit er im Krieg helfen kann. Diese Welt hat schon zu viel Leid erlebt. Zeig ihm, was wahre Entschlossenheit bedeutet, und bring ihm Enshin bei. Aber sei vorsichtig. Wer vom Hass erfüllt ist, der ist verloren – und mit ihm wir alle.“

Autorennotiz

Hallo an alle! Ich wäre froh, wenn ihr alle meine erste Geschichte lesen würdet. Bitte habt Verständnis für kleine Fehler. Wenn ihr gerne mehr lesen wollt, schreibt mir einfach und ich veröffentliche weiter Kapitel. Wahrscheinlich jeden Tag ein Kapitel. Außer heute, da ich euch zeigen möchte wie wichtig es mir ist. Bitte gebt also meiner Geschichte eine Chance. Und lest auch Kapitel 2.

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Autor

Vongolas Profilbild Vongola

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Statistik

Kapitel: 2
Sätze: 79
Wörter: 1.057
Zeichen: 6.069

Kurzbeschreibung

Ren möchte nur seinen normalen Alltag bestreiten, als plötzlich sein Bruder zu einem grauenhaften Moster mutiert, durch sogenannte Reelix, die nur kurze Videos sind die sich alle Menschen, vor allen Dingen Jugendliche angucken. Seine Eltern sterben und Ren wird gerettet von einem mysteriösen Mann. Was hat es wohl mit ihm und seiner Fähigkeit auf sich?

Kategorisierung

Diese Story wird neben Mystery auch in den Genres Liebe, Action, Freundschaft und Tragödie gelistet.

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