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Das alte Spukhaus?

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04.11.22 01:20
In Arbeit

Es war ein ganz normaler Samstagnachmittag. Es war ein schöner Herbsttag in Hamburg Farmsen,

an dem der alte Siegfried Altmeyer begann, das alte Familienhaus zu renovieren, welches er zu

einem Getränkemarkt umfunktionieren wollte. Also begann er an diesem lauen Herbstnachmittag,

es war der 25.9., mit seiner Arbeit. Es schien alles ganz normal, bis eines Abends, während er

etwas zurecht sägte, seine Säge verschwand. "Ich könnte schwören, ich habe sie neben mich

gelegt", dachte er. Aber dort war sie nicht mehr. Er fand sie an diesem Abend auch einfach nicht

mehr und gab auf. Dies geschah im kommenden Monat noch öfter, doch trotzdem setze er seine

Arbeit fort und eröffnete sein Ladengeschäft. Eines Abends schloss Altmeyer die Tür ab und war

im Begriff zu gehen. Doch plötzlich sprang die Tür auf, sperrangelweit auf und es traf ihn ein

eisiger Wind. Als er zuhause ankam, erzählte er seiner Frau Anna was geschah, aber Anna meinte

nur: `'Ach, Siegfried, spinn doch nicht rum, das ist ein altes Haus, bestimmt ist das Schloss nur

ausgeleiert". " "Du hast bestimmt Recht“, erwiderte Siegfried. Am nächsten Tag schleppte

Siegfried mit seinem Sohn Emil die Getränkekisten aus dem Lieferwagen ins Haus.Als er eine

Kiste mit Apfelsaftflaschen ins Haus brachte und zum Lieferwagen ging, um die nächste zu holen,

traute er seinen Augen nicht, hatte er nicht eben genau diese Kiste ins Haus gebracht?" "Papa, das

hast du dir nur eingebildet", sagte Emil, als sein Vater ihn darauf ansprach. Wahrscheinlich war es

dann eben eine andere Kiste. Doch die merkwürdigen Dinge hörten nicht auf, im Gegenteil,sie

nahmen zu.So verschwanden beispielsweise weiterhin Gegenstände, bei denen sich der alte Mann

sicher war, wo sie waren, und tauchten ganz woanders wieder auf,zum Beispiel das Haustelefon

im Wasserkasten der Toilette.Wenn er was suchte, hörte Siegfried manchmal eine alte

Männerstimme:"Wo habe ich denn nur wieder ... gelassen?" Doch es war niemand außer dem alten

Altmeyer da:" Warum glaubt Ihr mir nicht?", fragte Siegfried Anna und Emil."Weil das nicht sein

kann, Vater", antwortete Emil." Ich bin nicht verrückt", sagte Siegfried." Das habe ich auch nicht

behauptet", sagte Anna,``aber vielleicht überarbeitet." "Und was soll ich deiner Meinung nach

tun?", " für einen Angestellten habe ich kein Geld"." Ich kann dir doch helfen", sagte Anna.Am

nächsten Tag kam sie mit zur Arbeit und traute ihren Augen nicht. Sie räumte gerade

Weinflaschen ein und als sie sich umdrehte,stand plötzlich eine Flasche geöffnet auf dem

Küchentisch,aber sie war allein."Siehste", sagte Siegfried zu seiner Frau und sie nickte."Jetzt seid

Ihr aber beide bescheuert", meinte Emil."Ich gehe morgen Abend allein dorthin und verbringe die

Nacht dort, um euch zu beweisen, dass da nichts ist."Das ist viel zu gefährlich, Emil, ich verbiete

es dir", sagte der alte Mann zu seinem Sohn."Mach dich nicht lächerlich, Papa, ich bin 20 Jahre alt

und da ist nichts außer ein paar knatschenden Dielen".Am nächsten Tag, es war schon fast 16:00

Uhr,war Emil noch immer nicht zuhause.Seine Eltern riefen ihn mehrmals an.Keine Reaktion.

Siegfried und Anna beschlossen,zum Getränkemarkt zu fahren. Als sie ankamen,stand dieTür

offen. "Emil, wo bist du? Emil saß weinend in einer Ecke,um ihn herum alles voller Scherben

von Glasflaschen.Plötzlich knallte die Tür zu und es erschienen große rot glühende Augen im

Raum,die sich langsam auf die drei zu bewegten.Nach einiger Zeit,Emil war seit Tagen nicht bei seiner Ausbildungsstelle erschienen,beschlossen seine Freunde und Kollegen ihn zu suchen,

nachdem sie Tage lang vergeblich versuchten, ihn zu erreichen. Sie gingen also zu ihm nach

Hause. Emil wohnte allein in einer kleinen Wohnung. Doch auch dort war er nicht. Seine

Kollegen fragten die Nachbarn, ob sie ihn in der letzten Zeit gesehen hatten,doch dies war nicht

der Fall. “ Machen Sie sich mal keine Sorgen um ihren Freund,der junge Mann ist ja manchmal bei seiner Freundin, die wohnt zwar nur ein paar Straßen weiter,aber ich habe ihre Nummer,damit ich

ihn erreichen kann,muss ja immer mal nach den Katzen schauen,wenn er bei Juliane ist, habe mich

eigentlich auch schon gewundert,dass er solange weg ist”beendete Herr Schneider seine Auskunft.“

"Naja, junge Leute und ihre Liebe”,fügte er noch hinzu.Nachdem er den jungen Leuten die Adresse

von Juliane gab,machten sich die 5 Freunde auf den Weg dorthin.Doch Juliane hatte ihn ebenfalls

seit Tagen nicht mehr gesehen,“Vielleicht ist er bei seinen Eltern in Farmsen?''“ fragte

Juliane.“Ach, ja und warum geht er dann seit Wochen nicht ans Telefon?“fragte Ralf. “Vielleicht

ist er beschäftigt?" sagte Thomas. “Wartet mal, Jungs", sagte Juliane und kam einige Minuten

später mit einer Jacke heraus.“Lasst uns zu seinen Eltern fahren,er ist bestimmt da und ist einfach

nicht zum Telefonieren gekommen”,meinte sie.Alle waren sich einig und führen dorthin,sie

klingelten und klopfen,doch vergebens.Sie beschlossen auch diesesmal,die Nachbarn zu befragen.

Doch alle waren sich einig,weder Emil noch seine Eltern gesehen gesehen zu haben”,``Vielleicht sind sie ja im

Urlaub”, vermutete Janig.“ Aber es ist doch November, mitten im Schuljahr”, sagte Ralf.“ Und wo

sollen sie deiner Meinung nach sonst sein?”, entgegnete Nils.“Wahrscheinlich hilft er seinen

Eltern im Getränkemarkt”, meinte Juliane.” Ja,und da wohnen sie dann seit Wochen und kapseln

sich von der Gesellschaft ab?``"Du spinnst doch”, sagte Thomas .“ Plötzlich mischte sich der

langjährige Nachbar der Altmeyers ein, sein Name war Gustav Schmidt und er sagte den 5

Freunden,dass die Altmeyers durchaus manchmal im Getränkemarkt schliefen,wenn viel zu tun sei

und riet der Bande dort mal nachzusehen.Nachdem es jedoch bereits dunkel wurde und sie am

nächsten Tag zur Arbeit bzw zur Berufsschule mussten,beschlossen sie ihre Suche in den nächsten

Tagen gemeinsam fortzusetzen.Sie tauschten mit Juliane Kontaktdaten aus und machten sich auf

den Heimweg.Als er zuhause ankam,berichtete Nils Mutter Auguste ihm von einem

Telefonat,welches sie mit Inge Bäcker führte.Anna,Auguste und Inge waren enge Freunde

gewesen und es bis zu diesem Zeitpunkt geblieben.Inge erzählte Erschreckendes. Seit einigen

Wochen bekam sie Anrufe unbekannter Herkunft:“ Wo bin ich?”,“Wo bin ich?”``Mir ist so kalt,

und es ist so dunkel,“wo bin ich?” Doch jedes Mal, wenn Inge fragte, wer dort spreche,endete das

Gespräch.“Das ist seit dem 31.10 so,der Tag, an dem die Familie Altmeyer zum letzten Mal

gesehen wurde”,schluchzte Inge. “Nils, wir müssen zur Polizei, es ist bestimmt was

passiert”,sagte seine Mutter zu dem jungen Mann.So trafen sich am nächsten Tag Nils und seine

Freunde, gemeinsam mit Juliane,Nils Mutter und Inge und brachten ihren Verdacht auf ein

verübtes Verbrechen an den Altmeyers bei der Polizei zur Anzeige.Die Beamten nahmen alles zu

Protokoll .Sie fuhren zunächst zum Haus der Altmeyers und brachen die Tür auf:“ Hallo, hier ist

die Polizei, ist jemand hier?”, fragte der Beamte.Wau wau,wou, ertöntente eine Stimme,ein großer

brauner Hund rannte auf die Straße,bis er fast bei dem Getränkemarkt war und der Polizei und

den Freunden der Altmeyers eine Gestallt entgegn kam:“Wo bin ich?”,“wo bin ich?”,"mir ist so

kalt” und ``es ist so dunkel."``Wo bin ich?”.“Anna, bist du es?”rief Inge erfreut.Doch die

wiederholte nur ihr Wehklagen und wurde, da sie verwirrt zu sein schien, in die Psychiatrie

eingewiesen.Als mann sie befragen wollte,war sie jedoch verschwunden.Von Emil und seinem

Vater fehlt bis heute jede Spur.

 

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Sarahs Profilbild Sarah

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Kurzbeschreibung

Eine kleine Gruselgeschichte Happy Halloween wünsche ich euch allen nachträglich

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