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Fidel (Aktuell nur der Prolog)

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09.08.25 11:02
12 Ab 12 Jahren
In Arbeit

Autorennotiz

Dieses Prolog dient nur dazu, die Grundsätzliche Weltenlage zu veranschaulichen.
Die richtige Geschichte folgt noch.
(Außerdem bin ich mir sicher, dass noch einiges etwas umgeschrieben wird)

Zuerst gab es den Gottvater Tengur und die Gottmutter Asarnia.

Sie bekamen 6 Kinder. Diese heißen Let, Bevra, Xsynal, Trufnu, Befnir und Yilifin.

Doch irgendwann gab es einen großen Streit der Geschwister, da jeder von sich selbst überzeugt war, der perfekte Erbe ihrer Eltern zu sein. Tengur wollte diesen Streit beenden und gab seinen Kindern eine Aufgabe: "Wer es schafft, die perfekte Welt zu erschaffen, der soll sich zukünftig unser Erbe nennen."

Der Gottvater gab jedem von ihnen einen Platz und erschuf ihnen eine Sonne. Zudem gab er eine Regel auf: Sobald Asarnia mit ihrer Kraft der Welt Leben eingehaucht hat, darf nichts mehr an der Welt verändert werden. Sie sollen beobachten, wie sich das Leben auf ihrer Welt entwickelt.

Sofort machten sich die Kinder an die Arbeit.

Let, die Älteste der 6, hatte das Bild einer eisigen Landschaft und vieler Schneebedeckter Berge im Kopf, da sie dies als wunderschön empfand. Mit dieser Vision, erschuf sie die Welt in recht kurzer Zeit. Sie musste nicht lange überlegen, wie sie die Welt gestalten wollte, denn später würde sie sowieso unter der Schneedecke unkenntlich werden. Dank Asarnias Kraft konnte nun auf dem Eisplaneten Leben entstehen.

 

Bevra, der Zweitälteste liebte das Funkeln von Erzen aller Art und die farbige Vielfalt der Edelsteine, weshalb er so viele wie Möglich auf seiner Welt haben wollte. Er versuchte eine riesige Berglandschaft zu erbauen, mit wenig Grün, dafür aber umso mehr Edelsteinen in den Tiefen seiner Welt. Er tat sich jedoch schwer damit und wurde manchmal so sauer, dass er wie wild mit erschaffenen Erdballen um sich warf. Als er es aber dennoch schaffte, seine Vision umzusetzen, ließ Asarnia nun ebenfalls Leben auf seiner Welt entstehen.

 

Xsynal, der Drittälteste liebte die Dunkelheit viel mehr als des grelle Tageslicht. Dennoch war er der Auffassung, dass man ohne Licht die Schönheit der Dunkelheit nicht richtig zu schätzen weiß. Er entschied sich also, neben seiner Welt auch noch einen anderen Himmelskörper so zu platzieren, dass fast durchgängig auf seiner Welt Dunkelheit herrschte. Asarnia ließ nun auch hier Leben entstehen.

 

Trufnu, die Viertälteste gab sich sehr viel Mühe und schaffte es sogar, schneller als alle anderen mit ihrer Welt fertig zu werden. Im Gegensatz zu ihrem Bruder Xsynal liebte sie die Sonne. Ihre Wärme und die Schönheit der Farben, waren für sie unverzichtbar. Sie platzierte ihre Welt nah genug an der Sonne, so dass die Wärme stark zu spüren war, aber nicht zu nah, damit die Welt nicht verbrennt. Letztendlich wurde ihre Welt eine große Wüste. Als sie zufrieden mit ihrem Werk war, bat sie ihre Mutter, Leben entstehen zu lassen.

 

Befnir, der Fünftälteste war sich stets zu unsicher. Immer wieder formte er die Welt neu, obwohl sie eigentlich gut aussah. Er versuchte es immer wieder, bis er schlussendlich doch fertig wurde und eine gute Mischung aus vielen grünen Landstrichen, eisigen sowie sehr heiße Gebiete. Seine Mutter ließ nun also auch auf seiner Welt Leben entstehen. Er war zufrieden, doch irgendwann steuerte einer der Erdballen, welche Bevra vor Wut um sich warf, auf Befnirs Welt und verformte die Landmassen stark. Doch Befnir wurde nicht sauer auf seinen Bruder, sondern war ihm sogar Dankbar, denn die neue Form seiner Welt gefiel ihm so viel besser. Zwar hatte er Angst, dass nun das Leben auf seiner Welt nicht mehr möglich war, doch Asarnia versicherte ihm, dass, solange ihre Kraft dort wirken würde, immer neues Leben entstehen wird.

Yilifin, die Jüngste war so fasziniert von Befnirs Welt, dass sie versuchte, seine Schritte nachzuahmen. Ihre Welten waren Anfangs auch sehr identisch, jedoch fand Yilifin, dass Befnirs Welt viel zu klein sei, um großes damit vorhaben zu können. Sie entschied sich also dazu, ihre Welt um ein vielfaches größer zu gestalten, als alle anderen. Anschließend ließ Asarnia auch in Yilifins Welt Leben entstehen.

 

So entstanden 6 Welten, in denen sich die verschiedensten Lebewesen entwickelten. Auf jedem dieser 6 Welten stach eine Spezies hervor, welche sich besonders von den anderen Lebewesen unterschied. Diese entwickelten Kulturen und unterschieden sich fast gänzlich von einander.

Auf dem Eisplaneten von Let entwickelten sich große, starke und stämmige Wesen mit Fell, welche zwar nicht so intelligent wie die restlichen Spezies erscheinen, jedoch ein sehr starkes Bindungsgefühl zu ihresgleichen haben. Zudem sind sie sehr Anpassungsfähig was ihre Umgebung angeht. Sie nennen ihre Spezies "Romblok". (Menschensprache: Troll)

Auf Bevras Bergplaneten entwickelten sich ein zwar recht kleine, dafür aber sehr geschickte Wesen, welche es lieben in Bergen oder Höhlen nach Schätzen zu suchen. Sie nennen sich "Turf". (Menschensprache: Zwerg)

Auf Xsynals dunklem Planeten entstand eine recht zierliche, aber doch sehr geschickte Spezies, welche im Schatten der Dunkelheit sehr gut sehen können. "Jul'dar" ist der Name, den sie sich gegeben haben (Menschensprache: Dunkelelf)

Auf Trufnus Wüstenplaneten entstand ein sehr stämmiges, kriegerisches, aber dennoch sehr soziales Volk. Sie nennen sich "Borgola" (Menschensprache: Ork)

Auf der Welt von Befnir entstand ein sehr soziales, aber dennoch sehr egozentrisches Volk, welches sich zwar sehr gut an seine Umgebung anpassen kann, aber sich dennoch ständig versucht, weiter zu entwickeln. Ihr Volk nennt sich "Mensch".

Und auf Yilifins großer Welt entstand ein recht zierliches und Naturliebendes Volk, welches zwar ab und an etwas egozentrisch wirkt, aber meistens doch eher ruhig lebt. Dieses Volk nennt sich "Merfelia" (Menschensprache: Elf).

 

Nachdem sehr viel Zeit vergangen war, fragten sich die 6 Götterkinder, wer von ihnen nun eigentlich gewonnen hatte. Tengur hatte dazu aber schon direkt eine Antwort:

"Jeder von euch hat seine ganz eigene Vorstellung von "perfekt" gehabt. Jeder von euch hat also seinen ganz eigenen Weg eingeschlagen. Versteht ihr nun? Niemand ist perfekt, weil es kein perfekt gibt. Aus diesem Grund seid ihr alle unsere perfekten Erben."

Etwas niedergeschlagen aber zugleich motiviert nahmen die 6 Geschwister diese Lektion an, doch umso geschockter reagierten sie auf seine folgende Aussage: "Da ihr dies nun verstanden habt, werden diese Welten nun nicht mehr benötigt. Ich werde sie nun vernichten. Auch, wenn es schmerzhaft ist, so gehört Zerstörung zu Neuanfang."

Asarnia wollte dies aber nicht akzeptieren, da sie der Meinung war, dass es dafür noch viel zu früh sei. Sie einigten sich darauf, alle Lebewesen, welche aktuell noch auf den Welten existieren, auf einer Welt zusammen zu führen und diese noch lange Zeit bestehen zu lassen.

Nach schneller Überlegung waren sich die Kinder einig, dass sie ihre Welten auf der Welt von Yilifin vereinen möchten, da dort mehr als nur genug Platz vorhanden war.

 

 

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