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Gedankenwelt

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27.01.21 19:52
In Arbeit

Autorennotiz

Ich mag den letzten Satz nicht, wollte aber das Original hier teilen, ich hoffe ihr mögt es

Es war spätnachts im Sommer. Sie lag im Bett und las ein Buch, nur eine kleine Lampe brannte. Die wilden Schatten, der im Wind des Sturmes schwankenden Bäume, huschten über die Wände von ihrem Zimmer und vollführten unheimliche Tänze auf der Tapete. Zuckende Blitze erhellten den Raum und verschwanden so schnell wie sie gekommen waren, eine Dunkelheit hinterlassend, der sich die kleine Lampe alleine stellen musste. Der Donner liess die Schatten erzittern und das Glas vibrieren. Die Regentropfen lieferten sich stumm ein Wettrennen auf den Fenstern ihres Zimmers und sammelten sich dann schliesslich auf dem Boden zu einem kleinen See.

Doch all dies fiel ihr nicht auf, viel zu vertieft war sie in ihr Buch, verloren in einer Welt, die nicht existiert.

 

Es war spätnachts im Sommer. Sie lag im Bett und las ein Buch, nur eine kleine Lampe brannte. Die wilden Schatten, der im Wind des Sturmes schwankenden Bäume, huschten über die Wände von ihrem Zimmer und vollführten unheimliche Tänze auf der Tapete. Zuckende Blitze erhellten den Raum und verschwanden so schnell wie sie gekommen waren, eine Dunkelheit hinterlassend, der sich die kleine Lampe alleine stellen musste. Der Donner liess die Schatten erzittern und das Glas vibrieren. Die Regentropfen lieferten sich stumm ein Wettrennen auf den Fenstern ihres Zimmers und sammelten sich dann schliesslich auf dem Boden zu einem kleinen See.

Doch all dies fiel ihr nicht auf, viel zu vertieft war sie in ihr Buch, verloren in einer Welt, die nicht existiert.

 

Es war eine klare Nacht.

Die Sterne spiegelten sich funkelnd im Wasser der Rohne und leuchteten um die Wette mit den Lichter der Stadt.

Sanfte Wellen umwirbelten meine Füsse, während mein Pinsel über das Leinen huschte.

Das Strahlen der Himmelsgestirne verewigend.

Sozialer Druck ist, wenn Männer dafür verurteilt werden zu weinen und
Frauen wenn sie wütend werden.

Sozialer Druck ist, wenn man nach Hause kommt und im Bett weinend zusammenbricht.

Sozialer Druck ist,wenn man in der Schule eine Panikattacke erleidet, man sich aber nichts anmerken lassen darf, weil man keine Schwäche zeigen darf.

Sozialer Druck ist Angst.

Angst vor der eigener Individualität. Angst davor anders zu sein.
So viel Angst vor sich selbst zu haben, dass man sich hinter einer lächelnden Maske aus Make-up versteckt.
Angst davor zu sagen was man denkt und fühlt.

Angst ist Sozialer Druck und sozialer Druck ist das, was auf uns allen lastet, egal ob jung oder alt.

Sozialer Druck ist, wenn dir die Gesellschaft vorschreibt
wie du zu denken und
zu fühlen hast,
wie du aussehen musst und
wie du dich zu verhalten hast.

Sozialer Druck ist,wenn dir eine Rolle aufgezwungen wird,
die du nicht spielen willst.

Sozialer Druck bestimmt unser Leben und wir lassen uns von ihm unterkriegen,
wenn wir doch eigentlich stark sein sollten,
wenn wir eigentlich wir selbst sein sollten.

Sozialer Druck ist der Dämon,
der in unserem Schatten sitzt,
uns verfolgt und uns nieder macht.

Sozialer Druck kann nur besiegt werden,
wenn wir uns selbst und alle anderen so akzeptieren
wie wir und sie sind.

Sozialer Druck ist das,
was uns am Ende stark machen wird.

 

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Sillys Profilbild
Silly Am 27.11.2020 um 15:12 Uhr
Wirklich schön beschrieben, wie ein Schriftsteller fühlt und denkt...und es immer wieder in den Fingern gleitet, was sich im Kopf bewegt..

Autor

forestsapphiccs Profilbild forestsapphicc

Bewertung

2 Bewertungen

Statistik

Kapitel:4
Sätze:14
Wörter:528
Zeichen:3.100

Kurzbeschreibung

So vertieft in ein Buch sein, dass man das Gewitter, welches ausserhalb des Zimmerfensters tobt, nicht mehr hört. Leise durch eine ruhige Winterlandschaft streifen oder in einem Tagtraum durch die Stille des Universums gleiten. All das und viel mehr findet ihr, wenn ihr dieses Buch lest.

Kategorisierung

Diese Story wird neben Prosagedicht auch in den Genres Trauriges und Nachdenkliches gelistet.

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