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Atheistisches Weihnachten - Erleben wir einen Werteverfall?

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29.11.2019 17:02
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Die finanziellen Ausgaben an Weihnachten scheinen in einem proportionalen Verhältnis mit einem immer weiter verbreiteten Atheismus ebenfalls zu steigen. Von 2011 bis 2017 stiegen die Ausgaben der Deutschen in Bezug auf Weihnachtsgeschenke beispielsweise insgesamt um 37%. Die durchschnittlichen Pro-Kopf-Ausgaben beliefen sich 2018 auf 472,3€, für das diesjährige Weihnachtsgeschäft werden 475€ erwartet. In den Monaten November und Dezember des Jahres 2018 vermeldete der Handelsverband Deutschland (HDE) eine Steigerung der Umsätze auf rund 99,4 Milliarden Euro. Vor allem in Bereichen wie Spielwaren und Buchhandel lässt die Weihnachtszeit die Kassen klingeln. Diese Branchen erwirtschaften in diesen zwei Monaten oftmals ein Viertel und mehr ihres Jahresumsatzes. Diese gigantischen Zahlen, die sich wohlgemerkt nur auf Deutschland beziehen (nicht auszudenken, wie viel Geld an Weihnachten auf der gesamten Welt ausgegeben wird), konkurrieren mit anderen erstaunlichen Zahlen. Die Deutsche Bischofskonferenz gab bekannt, dass im Jahr 2018 mehr als 200.000 Gläubige aus der Kirche austraten. Die Zahl der Kirchenaustritte ist bis zum heutigen Tag ungebrochen hoch. Gemäß einer Umfrage des Magazins "Stern" aus dem Jahr 2006 weiß jeder zehnte Bundesbürger nicht, was an Weihnachten überhaupt gefeiert wird und auch wenn in diesem Zusammenhang keine aktuellen Zahlen vorliegen, so ist die Tendenz dennoch eindeutig. Der Atheismus breitet sich vor allem unter Jugendlichen immer weiter aus. Die 18. Shell-Jugendstudie hat folgende Zahlen veröffentlicht: Von 2002 bis 2019 hat der Glaube an Gott und die Bedeutung des Christentums deutlich abgenommen. Der Wert sank bei katholischen Jugendlichen von 51% gläubiger Christen auf 39%, unter den evangelischen Jugendlichen von 38% auf nur noch 24%.
Die Bedeutung von Glaube und Religion hat insbesondere in den westlichen Industrienationen im Laufe der Zeit immer weiter abgenommen. Ist womöglich ein ausbeuterischer Kapitalismus nicht mit christlichen Werten wie Nächstenliebe zu vereinbaren? In diesem Zusammenhang stellt sich vor allem die Frage, warum wir im Westen überhaupt noch Weihnachten feiern, da der Bezug zu dem ursprünglichen Fest kaum noch gegeben ist. Eines ist sicher, kein anderes Fest ist so kommerzialisiert wie Weihnachten. An diesem Tag dreht sich für viele alles scheinbar nur um die Geschenke. Die eigentlichen Werte treten dagegen in den Hintergrund. Steht es nicht gläubigen Menschen zu, Weihnachten zu feiern und wenn ja, wie ist dies mit dem zunehmendem Atheismus zu vereinbaren? Um diese Fragen zu beantworten, ist eine intensivere Auseinandersetzung mit den oftmals thematisierten "Werten" aber auch mit den Aspekten, die eine säkulare Gesellschaft aufweist, vonnöten.
 
 
In Bezug auf die moderne Gesellschaft ist in den Medien häufig von einem sogenannten "Werteverfall" die Rede. Dieser breite sich vor allem unter jungen Menschen aus, die von den klassischen "Werten" heutzutage nichts mehr verstünden und allgemein am Untergang der Welt Schuld seien. Sich an Weihnachten reich beschenken zu lassen, obwohl einen der eigentliche Anlass des Festes nicht im Geringsten interessiert, ist auf den befürchteten "Werteverfall" zu übertragen. Das Fest der Liebe wird zum Fest des Egoismus, zum Fest des Kommerz. Kann man wirklich sagen, dass ein Atheist, der Weihnachten feiert, von moralischen Werten nicht viel hält?
Angesichts der Flexibilität des Begriffs "Werte", wird von demselben oftmals Gebrauch gemacht, um sich hinter einer Idee zu verstecken. Indem man sich auf angebliche Werte beruft, entzieht man sich selbst der Verantwortung. Werte sind schwammig, wandelbar, vage. In erster Linie unterliegen sie der Subjektivität, das heißt, dass sie kaum zu verallgemeinern sind, da ihre Definition eine Frage der individuellen Auslegung ist.
Vor allem in der Politik ist die unterschiedliche Auslegung dieses Begriffs gut zu beobachten. Während die Populisten und Konservative unter Werten zumeist das verstehen, was sich auf die eigene Nation bezieht (deutsche Tugenden beispielsweise, was auch immer das sein mag), sind Werte für die Liberalen und Linken verallgemeinerbar und orientieren sich an einem höheren Prinzip (Gerechtigkeit allen Menschen gleichermaßen gegenüber).
In diesem Zusammenhang ist zudem ersichtlich, dass der angebliche "Werteverfall" sehr häufig von Populisten "vorhergesehen" wird. Die AfD würde sagen, dass die "Altparteien" einen "Werteverfall" herbeiführen, indem sie Migration zulassen und die Deutschen mit ihren Werten von Ausländern und deren nicht vorhandenen Werten ersetzt werden.
An was sich Werte grundsätzlich orientieren sollten, bleibt ungewiss. Sie jedoch einzig und allein mit nationalistischem Denken in Verbindung zu bringen und nur in diesem populistischen Kontext zu gebrauchen, wäre grundlegend falsch. Werte verfolgen den Zweck, menschliches Zusammenleben zu ordnen und in bestmöglicher Weise unterschiedliche Interessen zu vereinbaren, indem man sich auf die allgemeinen Werte, die als Basis und gemeinsame Grundlage dienen, bezieht. Abschottung und Diskriminierung ist sicherlich auch eine Möglichkeit unser Zusammenleben zu regeln. Solche Maximen als Werte zu bezeichnen, würde diesem Begriff jedoch nicht gerecht werden, da hierbei ein eklatanter Widerspruch vorliegt. Es entstehen neue Probleme, Abschottung ist letztlich nichts anderes als eine Verweigerung des Austauschs und demgemäß bedarf es überhaupt keiner gemeinsamen Basis, keiner gemeinsamen Werte. Rein logisch betrachtet, können populistische "Werte" gar keine Werte sein, da der Begriff impliziert, eine Grundlage darzustellen, die von Populisten jedoch gar nicht erst angestrebt wird.
Jugendliche hören Deutsch-Rap anstelle von Beethoven, spielen Computerspiele anstatt Goethe zu lesen und beschäftigen sich lieber mit News von Promis als mit Immanuel Kant. Kann man hierbei jedoch wirklich von einem Werteverfall sprechen? Die angeblich verrohte Gesellschaft, empathielose Kinder, rücksichtslose Erwachsene, so lautet der allgemeine Vorwurf. Doch definiert beispielsweise mein Musikgeschmack mein Verhältnis zu moralischen Werten? Kann man anhand meines Leseverhaltens nachweisen, dass es sich bei mir um einen tugendhaften oder boshaften Menschen handelt?
 
Sicherlich darf man es sich nicht so einfach machen. Ein angeblicher Werteverfall kann viele Ursachen haben. Interessanterweise suchen die Obrigkeiten den Grund hierfür oftmals im zunehmendem Atheismus. Wer nicht an Gott glaubt, der verliert auch den Bezug zur Moral. Wer dann auch noch Weihnachten feiert, den soll der Teufel holen! Sich selbst zu hinterfragen kommt Anhängern des Regimes dagegen nicht in den Sinn.
Gehen wir einmal rein hypothetisch davon aus, dass der Mensch und die Gesellschaft wirklich "schlechter" werden (wenngleich ich annehme, dass man dies unmöglich eindeutig feststellen kann, denn immer wenn es um den Menschen geht, kann es keine absolute Wahrheit geben), warum sollte dies an zunehmendem Atheismus liegen, vor allem angesichts der großen Errungenschaften der säkularen Gesellschaft?
 
Am mächtigsten waren die Religionen im Mittelalter und in der frühen Neuzeit und zu keiner Zeit in der Geschichte hat es weltweit derart viel Gewalt gegeben. Von der Hexenverbrennung, zu den Kreuzzügen bis hin zum Dreißigjährigen Krieg. Wer spricht in diesem Zusammenhang noch von moralischen Werten? Mit Gott und Religionen war das Leben viel rauer, viel brutaler als es heute ist. Selbstverständlich existieren nach wie vor schwerwiegende Konflikte auf der Welt und dennoch: Betrachtet man das Leid und Elend, das von einer fanatischen Religiösität ausgelöst wurde, so ist es doch äußerst unsinnig, einen Verlust an Werten auf den Atheismus zurückzuführen. Selbiger ist das Resultat eines aufgeklärten Zeitalters, in dem die Wissenschaften ihren Siegeszug angetreten haben. Mit einem erhöhten wissenschaftlichen Verständnis geht auch ein höheres Verständnis vom Menschen einher. Aus diesem Grund ist es nicht verwunderlich, dass die abstrakten Werte, die die Religionen zwar stets propagierten, jedoch niemals in der intendierten Art und Weise umzusetzen vermochten, erst im 20. Jahrhundert definiert und als "Menschenrechte" festgeschrieben wurden. Von der Würde des Menschen gingen zwar auch die Religionen aus, die ihn als Abbild Gottes betrachteten, dem in der Natur eine außergewöhnliche Stellung zu eigen war, doch erst die Herauslösung des Würdebegriffs aus dem religiösen Kontext führte zu der tatsächlichen Umsetzung der damit einhergehenden Werte. Folglich ist nur eine von der Existenz Gottes unabhängige Gesellschaft dazu in der Lage, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie umzusetzen.
 
Der wohl größte Kritikpunkt ist, dass Religionen selbst nicht kritikfähig und extrem stur sind. Wer religiöse Strukturen, die zum Teil aufgrund ihrer enormen Autorität, faschistische Züge aufweisen und für viele Menschen ein regelrechtes soziales Gefängnis darstellen, berechtigterweise kritisiert, wird als Blasphemiker eingestuft, der selbst nichts von Werten versteht. Auf diese Art entsteht wohl der Vorwurf des "Werteverfalls".
 
Bewertet man christliche  Aspekte von einem objektiven Standpunkt aus, so lassen sich die großen Schwächen kaum verbergen. Beunruhigend ist es, dass nach all den Jahren der Aufklärung in kirchlichen Strukturen nach wie vor nur wenige Änderungen ersichtlich sind. Läge die alleinige Entscheidungsgewalt in den Händen der Kirche und nicht in denen des deutschen Staates, so wäre beispielsweise die gleichgeschlechtliche Ehe wohl selbst im Jahr 2019 noch undenkbar. Den Religionen ist zweifellos vorzuwerfen, dass eine Anpassung an die gesellschaftlichen Verhältnisse nie stattgefunden hat und nach wie vor "Werte" vertreten werden, die völlig veraltet und demgemäß in keinster Weise noch zeitgemäß sind. Warum dürfen Frauen nicht Bischof werden und warum bleibt ihnen das Amt des Papstes verwehrt? Warum akzeptierte die Kirche erst in den 1990er Jahren das heliozentrische Weltbild, das bereits seit Jahrhunderten wissenschaftlich nachgewiesen war? Warum erfolgen vonseiten hoher Vertreter des Islam viel zu selten eindeutige Abgrenzungen von islamistischen Terrorakten, auf die im Anschluss auch konkrete Präventivmaßnahmen durchgesetzt werden?
 
Diese Tatsachen, gepaart mit einer unerträglichen Doppelmoral, getreu dem Motto "Wasser predigen und Wein saufen", die sich beispielsweise im Kirchenskandal rund um die zahlreichen Fälle von Kindesmissbrauch äußert, dienen als ausreichende Kriterien, um die Abwendung vieler Menschen von den Religionen hin zum Atheismus zu rechtfertigen.
Wäre es nicht viel plausibler und logischer, dass der "Werteverfall" (der nach wie vor rein hypothetisch ist), viel eher mit der kapitalistischen Weltordnung zusammenhängt? Der moderne Mensch wird von dem System dazu gezwungen, sich nur über Leistung zu definieren. Wer Leistung, in welcher Form auch immer, nicht in der Lage ist, zu erbringen, ist in dem Sinne kein Mensch von Wert und Würde mehr. Somit lässt sich Rücksichtslosigkeit erklären, denn im Kapitalismus ist Leistungsfähigkeit ein notwendiges Kriterium, um sich als Mensch zu erweisen. Dass der Mensch über einen Eigenwert verfügt, wird hierbei nicht beachtet. Von dieser heutzutage schon beinahe romantisch anmutenden Vorstellungen, haben wir uns längst verabschiedet. Wer heute noch gefragt ist, kann schon morgen von seinen Konkurrenten überholt werden. Der stetige Konkurrenzkampf untereinander, dem wir im Kapitalismus unterliegen, fördert unseren Egoismus, schließlich müssen wir ja um unser eigenes Überleben kämpfen. Demgemäß sind auch Erscheinungen wie Narzissmus und Empathielosigkeit auf die kapitalistische Entwicklung zurückzuführen. An dieser Stelle sind wir wieder bei den guten alten Werten, die verlorengegangen sind! Ob sich die zuvor genannten Faktoren beispielsweise im Konsum von bestimmter Musik niederschlagen, bleibt ungewiss. Es trägt ohnehin nichts zu dieser Debatte bei. Der hohe Wohlstand, den der Kapitalismus für einen Teil der Bevölkerung mit sich bringt, resultiert in einer ungeheuerlichen Gier, einem nicht aufzuhaltendem Konsumrausch, der gleichzeitig den Unmut der sozial Schwachen anregt. Nicht zuletzt aufgrund dieser Tatsache ist das kapitalistische Weihnachten derart umstritten. Was für die einen ein gutes Geschäft ist, stellt für die anderen den Beweis für den angeblichen "Werteverfall" dar. Wer jedoch den Zusammenhang zum Atheismus sucht, der verfolgt die falsche Spur!
 
Überzeugte Christen werden es nicht gerne hören, doch selbst bei der Betrachtung des klassischen Weihnachtsfests ohne Geschenkeboom und kitschigem Kommerz, muss man feststellen, dass viele der für uns wesentlich zu diesem Fest gehörenden Bräuche ihren Ursprung gar nicht im Christentum haben. Zynisch könnte man in diesem Zusammenhang einwenden, dass nicht einmal die Christen selbst christliche Werte vertreten.
Der 21. Dezember, die längste Nacht des Jahres, stellt die Wintersonnenwende dar. Hierbei handelt es sich um ein Datum, welches bereits vor Anbeginn des Christentums von großer Bedeutung für zahlreiche Kulturen war. Den Historikern ist es bis auf den heutigen Tag noch nicht gelungen, den genauen Tag der Geburt Jesu zu rekonstruieren. Dass sich das deutsche Weihnachtsfest, also die Feier Christi Geburt, ausgerechnet vom 24. bis zum 26. Dezember erstreckt, ist auf viel ältere Traditionen zurückzuführen. Nach der Wintersonnenwende werden die Tage wieder länger und die Nächte kürzer. Im Römischen Reich hat man dies mit den Saturnalien gefeiert, einem Fest zu Ehren des Gottes Saturn, in Skandinavien mit dem Julfest. Christi Geburt wurde erst in Anlehnung daran und insbesondere aufgrund der hohen Symbolkraft (Jesus als Licht der Welt, welches die Dunkelheit überwindet) auf die uns bekannten Tage verlegt. Ebenso wurde der Weihnachtsbaum erst im Nachhinein als Brauch hinzugefügt (im 17. Jahrhundert erfolgte eine erstmalige Erwähnung), wenngleich auch er aus einem anderen Kulturkreis übernommen wurde. Weitere heute auch unter konservativen Christen, selbstverständliche Weihnachtsbräuche wie der Adventskalender, sind nichts anderes als das Produkt kapitalistischen Einfallsreichtums (1903 erschien der erste gedruckte Adventskalender, "zufälligerweise" ausgerechnet zu Zeiten der Spätphase der industriellen Revolution). Auf den Vorwurf, als Atheist dürfe man kein Weihnachten feiern, ist folglich zu erwidern, dass auch Christen Weihnachten nicht im ursprüngliche Sinne feiern, wissen wir doch im Grunde genommen alle nichts über die Geburt Jesu, wie und wann sie tatsächlich stattgefunden hat und sind doch die meisten unserer heutigen Traditionen ursprünglich auch nicht aus unserem Kulturkreis.
Folgt man dieser Argumentation, so kommt man zu dem Schluss, dass wir Weihnachten alle nicht feiern dürfen, hält man sich strikt an diese strengen Prämissen. Kann man das Fest also getrost abschaffen?
 
An dieser Stelle gelangen wir zu der Konklusion dieser zugegebenermaßen etwas weitläufigen Ausarbeitung und somit zu der Beantwortung der Ausgangsfrage: Darf man als Atheist Weihnachten feiern?
 
Meine persönliche Antwort dazu lautet: Ja! Weihnachten ist kommerzialisiert. Weihnachten wie wir es heute verbringen hat wenig mit dem ursprünglichen Gedanken zu tun. Weihnachten ist ein Riesengeschäft für Kapitalisten. Und dennoch: Weihnachten bringt Familien und Freunde zusammen und vermittelt somit Werte (!!!) wie Zusammenhalt, Liebe und Mitgefühl. Nach diesen Werten sollten wir unser gemeinschaftliches Leben ausrichten, völlig unwichtig ob religiös oder nicht religiös, denn diese Werte sind von allgemeiner Gültigkeit! Nur unser weihnachtliches Konsumverhalten ist einer kritischen Hinterfragung zu unterziehen. Wie sehr wir dazu bereit sind, uns den kapitalistischen Verhältnissen anzupassen, obliegt letztendlich der freien Entscheidungsgewalt des Einzelnen. Vielleicht muss es als Geschenk nicht unbedingt die nagelneue PlayStation sein, sondern vielleicht genügt auch eine liebevoll und persönlich gestaltete Kleinigkeit! Wichtig ist nur, dass die mit Weihnachten in enger Verbindung stehenden Werte nicht in Vergessenheit geraten, selbst wenn der Ursprung irgendwann einmal in Vergessenheit geraten sollte. Weihnachten den Atheisten verbieten, würde auch bedeuten, Liebe, Zusammenhalt und dergleichen einer großen Gruppe von Menschen zu untersagen. Natürlich dürfen diese Werte nicht nur einmal an ganz bestimmten Tagen des Jahres vertreten werden, sondern im Idealfall jeden Tag, doch nichts spricht gegen das Feiern von Weihnachten aus eben diesen Gründen.
Den Werten gemäß korrekt begangen, ist das Weihnachtsfest definitiv dazu in der Lage, auch unter Atheisten, den "Werteverfall" vorzubeugen, um auf das Thema etwas ironisch zurückzukommen. Weihnachten ist die eine Sache, was wir daraus machen, etwas ganz anderes! Genießen wir die besinnliche Zeit lieber, anstatt uns auf scheinheilige Diskussionen über deren Berechtigung einzulassen.
 
In dem Sinne eine schöne Bescherung!

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