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mockingbird

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mockingbirds Kommentare

Von dem ausgehend, was ich bisher von dir gelesen habe, neigst du zu einer im Verhältnis zum restlichen Text langen Einleitung, die man auch hier wiederfindet. Die Exposition, also die ersten beiden Drittel der Kurzgeschichte, haben mir ausgesprochen gut gefallen. Die Einstellung des Erzählers wird deutlich herausgearbeitet, sodass man sich ganz einfach auf das Spiel einlassen kann, sich in die Handlung einzudenken, als wäre man selbst der Protagonist.
Doch dadurch, dass das so eindeutig war, sticht auch der Kontrast zwischen den beiden Abschnitten heraus, in die sich die Geschichte gliedert. Mir ist zum Ende nicht wirklich ersichtlich geworden, welche Einstellung der Protagonist denn jetzt genau vertritt. Ich hatte am Anfang den Eindruck, er hätte sich schon gänzlich von dieser Lebenseinstellung, die mich an Hobbes' Urzustand erinnert, überzeugt. Dem scheint aber nicht so zu sein. Stattdessen kriegt er eine mittelschwere Sinnkrise, denkt auf einmal über eine mögliche Zukunft nach und findet sich an ganz andere Stelle wieder. Mir passt das einfach nicht so ganz zusammen, auch wenn ich die Ausführungen zur Angst einleuchtend finde. Ich vermute, es liegt aber schlichtweg an der Gewichtung der verschiedenen Parts.
Die inhaltliche Klammer durch den Regen und das Versickern hat am Ende allerdings für mich noch einiges rausgerissen und das Ganze schön abgerundet.
Liebe Grüße, mockingbird
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Am 09.02.2017 um 15:24 Uhr
Ein wirklich interessanter Einblick in die Geschichte deiner Welt ^^ Lediglich der Anfang war im Vergleich zum Dialog etwas lang und hätte ruhig gekürzt werden können, denn ich denke der Text ist auch mit langer Einleitung nur für Leute gut zu verstehen bzw reizvoll, die sich schon ein bisschen mit Canton auskennen.
LG Bird
Am 29.01.2017 um 0:22 Uhr
Also ich muss mir glaub ich nochmal einen besseren Überblick darüber verschaffen, was ich wie wann skille, aber ich denke, wenn man da einmal alles auf die Reihe kriegt und sich nicht verrechnet, ist das hier wirklich eine geniale Playstory. Macht Spaß und ist vor allem richtig gut geschrieben.
Nur das Bestehen gegen Arela Drewani war eine ganz schöne Herausforderung bzw. erfordert einiges an Glück.
Dieser Text ist die Ausführung eines einzigen Gedankens mit meiner Meinung nach viel zu vielen Wörtern. Was die Rhetorik angeht, hast du dich hier ordentlich ausgetobt, vor allem was die rhetorischen Fragen, die Nutzung von Personalpronomen und Wiederholungen angeht, was auf mich eher schwächlich wirkt. Anstatt dass dieser Gedanke, dass das Internet gleichzeitig verbindet, dafür aber auf anonyme Art und Weise für drastische und was das Individuum angeht eher negative Veränderung der sozialen Struktur sorgt, weiter ausgeführt wird, verwendest du hier sehr spezifische Beispiele, die aber dennoch blass bleiben und deswegen auch keine Zugkraft haben, zumindest nicht bei einer breiten Zielgruppe. Vor allem Jugendliche ab zwölf Jahren könnte es aber durchaus interessieren.
Man sieht, wo du mit dem Text hinwillst und das ist schon mal ein guter Ansatz und da es ein alter Text ist, nehme ich an, du wirst dich in der Hinsicht gut entwickelt haben.
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