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Gotta catch 'em all!

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23.05.21 17:22
6 Ab 6 Jahren
Heterosexualität
Fertiggestellt

3 Charaktere

Senju Hashirama

Auch als Gott der Shinobi bekannt. Er ist mit seinem Freund und Rivalen Uchiha Madara einer der Gründer Konohagakures und wurde auch erster Hokage mit seinem jüngeren Bruder Tobirama als sein Nachfolger. Hashirama besitzt das einmalige kekkei genkai des Mokuton, das Erd- und Wasser-Elemente verbindet und ihn in die Lage versetzt, die Kräfte der Biju zu unterdrücken.

Uzumaki Mito

Mito vom Uzumaki Clan ist bekannt als der erste jinchūriki Kuramas, welchen sie in sich versiegelte, nachdem Uchiha Madara mit ihm Konoha angriff. Sie heiratete Senju Hashirama und unterwies später in ihrem Leben Uzumaki Kushina darin, was es heißt, der jinchūriki Kuramas zu sein.

Kurama

Kurama, allgemein bekannt als Kyūbi oder auch Neunschwänziger Fuchsgeist, ist der Bijū, der in Naruto Uzumaki versiegelt ist. In der Vergangenheit hatte Kurama immer wieder das Dorf Konoha angegriffen, bis schließlich der Vierte Hokage ihn fangen konnte. Kurama war lange Zeit Naruto feindselig gesonnen, bis sie schlussendlich doch Freundschaft schließen konnten.

Tobirama war ein Genie. Er hatte immer für alles eine Lösung und so war auch dieses Mal er die erste Person gewesen, an die sich Hashirama mit seiner neuesten Idee gewandt hatte. All die Bijū zu fangen, klang nach einem wahnwitzigen Plan. Also nach genau etwas, das Hashirama tun würde.

Von Mito, seiner Frau, wusste er mittlerweile einiges über das Versiegeln solch mächtiger Kreaturen; nicht zuletzt an Kyubi hatten sie es leibhaftig ausprobieren dürfen. Von daher wusste er auch, dass es eines besonderen Gefäßes bedurfte, um die frei in der Welt verbliebenen Bijū zu versiegeln.

Tobirama hatte nach einigem Grübeln die Lösung dafür gefunden, weshalb Hashirama nun einen kleinen runden Ball in Händen hielt, der zufällig auch noch die Farbe der Uchiha hatte. Die obere Hälfte war rot, die untere weiß. Ob Tobirama das beabsichtigt hatte oder ob es Zufall war? Dann sah er zu Nibi auf.

Die blaue Katze war nach langem Kampf endlich am Boden und von Mitos Chakraketten gefesselt, während um sie herum noch einzelne Rauchfahnen der verschmorten Landschaft aufstiegen. Allzu glücklich über ihre Gefangenschaft wirkte sie verständlicherweise nicht.

Was hatte Tobirama gesagt? Er musste den Ball werfen. Also tat er genau das. Der kleine Ball prallte von Nibis Nase ab, plumpste auf den Boden und rollte ein Stück durch den Dreck, bis er von einem Stein aufgehalten wurde.

»Mist.«

Mito machte ein ausdrucksloses Gesicht. »Das war nicht wirklich beeindruckend.«

Nibi sah erst zu dem Ball und dann zu den zwei Menschen vor ihr. Dann lachte sie schallend. »Das ist ja fast schon putzig! Was sollte das denn werden?«

Hashirama schmollte. »Tobirama meinte, dass das passieren könnte, weshalb er mir riet, mehr davon mitzubringen. Versuch ich‘s einfach noch einmal!«

Nibi hörte auf, gegen ihre Ketten zu kämpfen und beobachtete das Geschehen. Tatsächlich legte sie sich sogar entspannt hin und schien einfach abzuwarten, was geschehen würde.

Auch der zweite Ball zeigte keinerlei Effekt. Schwankend kam er neben seinem Vorgänger zum Liegen.

»Du weißt schon, dass Wahnsinn dadurch definiert ist, dasselbe noch einmal zu versuchen und ein anderes Ergebnis zu erhoffen?«, erkundigte sich Nibi. Sie schlug die Pfoten übereinander.

»Ach, komm schon!«, fluchte Hashirama. Er nahm den dritten Ball aus seiner Tasche und schüttelte ihn. Dieses Mal würde es funktionieren! Aller Guten Dinge waren immerhin drei.

Natürlich passierte wieder nichts.

»Vielleicht sind sie kaputt?«, schlug Mito vor.

»Das wäre höchst unpraktisch.«

»Stimmt. Kyubi lässt übrigens ausrichten, dass er sich köstlich über dich amüsiert.«

Hashirama stöhnte genervt. »Na immerhin einer, der Spaß hat.«

»Ich auch«, vermeldete Nibi. »Ihr wollt mich zwar fangen, aber euer lächerlicher Versuch ist durchaus unterhaltsam. Unbegreiflich, wie ihr den alten Flohteppich habt fangen können.«

Mito wandte sich an Nibi. »Kyubi lässt ausrichten, dass du ein zahnloser Mäusefänger bist, der zu nichts mehr taugt.«

Nibi wollte aufspringen, wurde jedoch von Mitos Ketten aufgehalten. Sie fauchte schrill. »Dummer Fuchs! Immerhin bin ich noch frei!«

Hashirama sah auf den mittlerweile vierten Ball in seiner Hand. Wenn das so weiter ging, würde das so bleiben. »Könnest du freundlicherweise da hinein gehen?«, bat er. »Mein Bruder meinte, dass es gar nicht so schlimm sei.«

Nibi wandte ihm ein Auge zu. Es war das goldene. »Und das weiß er woher?«

»Er hat das entwickelt. Und Kyubi hatte gedroht, uns alle bei lebendigem Leib zu häuten, wenn wir die anderen Bijū genau so wegsperren wie ihn.«

Nibi sah erst zu Mito, dann zu Hashirama. »Eigentlich gehört ihr dafür langsam über einem Feuer geröstet, aber ich weiß die Geste zu schätzen. Ich glaube euch trotzdem nicht.«

»Kyubi sagt, dass du ein undankbarer Bettvorleger bist, der nicht zu schätzen weiß, wie sehr er sich für dich erniedrigt, indem er mit uns spricht«, sagte Mito trocken.

»Wir haben Namen, weißt du«, sagte Nibi beinahe beleidigt.

»Was?« Hashirama sah sie fragend an. »Ich dachte, Nibi wäre dein Name?«

Wieder lachte Nibi auf. »So ein Blödsinn! Nur Menschen können auf die Idee kommen, unsere Schwänze zu zählen und zu denken, das wären unsere Namen! Nein, ich bin Matatabi.«

»Erfreut, dich kennen zu lernen, Matatabi!« Hashirama streckte ihr aus einem Reflex heraus die Hand entgegen, bis ihm einfiel, dass das wahrscheinlich keine allzu schlaue Geste war. Er ließ die Hand wieder sinken. »Mito, Liebes, sei so lieb und frage Kyubi nach seinem Namen.«

Schweigen. Dann: »Er schmollt und will nicht mit mir reden.«

»Kurama«, petzte Matatabi. »Der alte Fuchs heißt Kurama.«

»Jetzt schmollt er nicht mehr und droht damit, dir persönlich das Fell abzuziehen«, ließ Mito verlauten.

Matatabi schnaubte. »Und wie will er das anstellen? Er hat sich fangen lassen.«

Hashirama streckte ihr den Ball entgegen. »Laut Tobirama ist das wirklich nicht unangenehm. Willst du vielleicht einen Kratzbaum haben oder so?«

»Hä?« Matatabi sah ihn fragend an.

»Einen Kratzbaum. Dachte, Katzen mögen das. Oder Katzenminze? Eigenes Katzenklo?«

»Willst du mich verarschen?«

»Nein! Ganz und gar nicht!«

Matatabi machte eine Geste, die wohl das Äquivalent zum Heben einer Augenbraue war. »Ich will Fisch.«

Hashirama überlegte einen Moment. »Das lässt sich sicher einrichten.«

»Täglich. So viel, wie ich will.«

»Schon etwas schwieriger, aber wohl machbar.«

»Und jemand soll mir das Kinn kraulen, immer dann, wenn ich es will.«

»Da wird sich sicher jemand finden.«

»Und Fellpflege. Ich will mindestens einmal täglich mein Fell gebürstet haben.«

Langsam wurde es wirklich knifflig, aber Hashirama nickte trotzdem. Wenn er das bei den anderen sechs Bijū auch machen musste, dann würde es ihn in ernsthafte Schwierigkeiten bringen. Aber nun gut, er hatte schon ganz andere Hürden überwunden.

Er deutete mit einer einladenden Geste auf den Ball in seiner Hand. »Würdest du also bitte?«

»Warum sollte ich?«

»Wegen all der Dinge, die ich dir gerade versprochen habe?«, schlug er vor. »Es wäre auch in deinem Interesse, denke ich. Eure Kräfte wecken viele Begehrlichkeiten, es gibt viele, die sie ausnutzen wollen.«

»Und du wohl nicht?«, wollte Matatabi herablassend wissen. »Ihr beiden habt mich hier gefesselt!«

»Anders wolltest du nicht zuhören«, erinnerte Mito. »Das ist ja wohl kaum unsere Schuld. Wir haben kein Interesse daran, deine Kräfte auszunutzen.«

Matatabi überlegte einen Moment. »Und Kurama hat sich dafür eingesetzt, sagt ihr?«

Hashirama nickte energisch.

»Er ist also der Meinung, dass das wirklich zum Besten der Bijū ist?«

Noch ein Nicken.

»Der alte Fuchs ist also durchgedreht. Gut, ich mach‘s.«

Hashirama strahlte über das ganze Gesicht. »Oh, wirklich?! Ich meine, sehr gut. Ich hoffe sehr, dass alles zu deiner Zufriedenheit gerichtet sein wird. Wenn nicht, zögere nicht, es mich wissen zu lassen.«

Matatabi sah ihn durchdringend an. »Da kannst du Gift darauf nehmen, dass ich das machen werde.«

Noch immer breit grinsend warf er erneut den Ball. Tobirama hatte gesagt, dass es egal sei, wo er traf, um den Mechanismus zu aktivieren, der die Versiegelung einleiten würde, also zielte er auf Matatabis Pfote. Ironischerweise funktionierte es dieses Mal in der Tat. Matatabis Chakra verlor seine körperliche Form und wurde in den Ball gesogen. Ein kleines rotes Licht blinkte ein paar Mal auf und verlosch dann wieder. Die Versiegelung hatte funktioniert.

Hashirama hob den Ball auf und wandte sich an Mito. »Das ganze jetzt noch sechs Mal.«

Sie stöhnte auf. »Ich habe dieses Gefühl, dass ich das sehr bald bereuen werde.«

Autorennotiz

Hashirama versucht also, legendäre Pokémon, äh, Bijū mit ordinären Pokébällen zu fangen und hat nicht mal Hyperbälle mitgebracht! Also muss Talk no Jutsu herhalten. Dieser Text hat keine andere Berechtigung, außer ein 1000 Worte langer Shitpost zu sein :D

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Wintergeists Profilbild
Wintergeist Am 23.05.2021 um 17:50 Uhr
Ich lachte. Sehr.
Großer Fan der Charaktere, 10/10, gern wieder. Finde, irgendwer sollte Matatabi trotzdem spontan nen Kratzbaum und Katzenminze wachsen lassen, allein aus Trollgründen. :'D
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Elenyafinwe
M
(Autor)
Am 23.05.2021 um 20:20 Uhr
@Wintergeist Tobirama ist ne Katze, es ist canon!
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Wintergeist Am 23.05.2021 um 18:00 Uhr
@Elenyafinwe Die sind doch instant grummelige BFFs forever! <3
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Elenyafinwe
M
(Autor)
Am 23.05.2021 um 17:52 Uhr
Das wird Tobiramas Job sein xP Der wird dazu verdonnert, den Fisch ranzuschaffen und jeden tag große Mietze durchzuflauschen. Ich finde, die beiden passen sehr gut zusammen.

Autor

Elenyafinwes Profilbild Elenyafinwe
M

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Sätze:144
Wörter:1.255
Zeichen:7.450

Kurzbeschreibung

Alle in der Welt verbliebenen Bijū einzufangen, klingt nach einer verrückten Idee. Also nach genau etwas, das Hashirama tun würde. Er lernt sehr schnell, dass schon Matatabi eine erstaunliche Herausforderung darstellt. Oder auch: Man bringt nicht nur ordinäre Pokébälle zu einem Kampf mit einem legendären Pokémon! [Crackfic]

Crossover

Diese Fanfiction wird neben Pokémon auch im Fandom Naruto gelistet.
Sie wurde außerdem mit OneShot, Alternativuniversum, Humor und Crackfic getaggt.

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