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Regenbogenfarben

7.7.2018 16:55
Fertiggestellt

Tess’ Nerven waren bis auf das Äußerste angespannt. Sie bereute es bereits, dem Plan ihres Bruders zugestimmt zu haben. Aber Marks Plan war sicherer. Er hatte sich allein in die Gefahrenzone begeben, während Tess draußen warten sollte, um aufzupassen. Allein würde Mark auch schneller sein und nicht so sehr auffallen. Trotzdem macht Tess sich Sorgen. Ihren Feind durften sie nicht unterschätzen. Allein wenn sie daran dachte, was man Mark antun würde, sollte er bemerkt werde. Sie musste unwillkürlich schaudern. Sie hoffte inständig, dass alles nach Plan laufen würde. Unruhig warf sie einen Blick in den Korridor, in dem Mark vor ein paar Minuten verschwunden ist. 
Plötzlich hörte sie schnelle Schritte, und Mark kam um die Ecke. Die Panik stand ihm ins Gesicht geschrieben, er rannte. 

„Was ist passiert?“, fragte Tess nervös. War etwas schief gelaufen?
„Wir sind aufgeflogen!“, rief ihr Zwillingsbruder ihr schon von weitem zu, ohne langsamer zu werden.
Die junge Frau erblasste bei diesen Worten. Sie schien zu einer Salzsäule erstarrt. 
Als Mark schließlich zu ihr stieß, packte er sie kurzerhand am Arm und zerrte sie hinter sich her. Er würde bestimmt nicht zulassen, dass ihr Feind seine Schwester in die Finger, oder besser gesagt in die Klauen, kriegen würde! Er kannte die Grausamkeit ihres Feindes, und dem würde er Tess bestimmt nicht aussetzen! 
Die Brünette hatte sich bereits aus ihrer Starre gelöst und lief hinter ihm her. Dann zog sie ihn plötzlich in einen anderen Korridor und hastete in Richtung einer großen Tür. Ihr Bruder verstand und folgte ihr wortlos. 
Die Tür öffnete sich, und die Zwillinge stürzten auf die Kommandobrücke. Glücklicherweise befanden sich nur einige Vehicons dort, da es mitten in der Nacht war. 
„Wir sind nicht da!“, rief Tess ihnen zu, ehe sie mit ihrem Bruder hinter einem der gigantischen Computer in Deckung ging. 

Zehn Sekunden später öffnete sich die Tür erneut, und eine den Zwillingen nur allzu bekannte Stimme ertönte. „Wo sind sie?“, hörten sie sein Knurren. 
Keiner der Vehicons gab eine Antwort.
Tess schaute möglichst unauffällig hinter dem Computer hervor, und bei dem Anblick, der sich ihr bot, musste sie sich ein Lachen zwanghaft verkneifen. Ein wenig Mitleid hatte sie schon mit ihm. Leise flüsternd wandte sie sich an ihren Bruder: „Gute Arbeit, aber meinst du nicht, wir haben das Ganze etwas übertrieben?“ 
Mark lächelte nur schalkhaft. „Wieso? Knockout wollte doch schon immer eine neue Lackierung, und du musst zugeben: Regenbogenfarben stehen ihm!“

Autorennotiz

Dieses Quad-Drabble spielt in dem Universum meiner FF „Andere Dimensionen, Andere Sitten“ in einer alternativen Dimension, in der Autobots und Decepticons zusammen arbeiten. Die Zwillinge Tess und Mark Richardson sind von mir frei erfunden und existieren in dieser alternativen Dimension.

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Autor

MasterTeskas Profilbild MasterTeska

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Statistik

Sätze:38
Wörter:434
Zeichen:2.511

Kurzbeschreibung

Ein kleines Quad-Drabble, das mir im Kopf herumspukt. In Friedenszeiten kann es schnell einmal langweilig werden, selbst dann, wenn man tagtäglich mit Decepticons zu tun hat. Glücklicherweise gibt es Mittel und Wege, dieser Langeweile zu entkommen – was nicht jeder gut findet.

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit Humor und Drabble getaggt.