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Zufrieden?

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25.6.2019 20:19
12 Ab 12 Jahren
Fertiggestellt

Hallo, meine lieben Eulen :)
Ich wünsche euch viel Spaß mit der Fanfiktion! Sie ist noch nicht Beatergelesen x.x


Der Himmel über unserem Anwesen strahlte in einem herrlichen blau, die Sonne schien nicht all zu heiß von Himmel und eine leichte aber dennoch warme Prise wehte.
Der Garten war ehrlich geschmückt, überall hingen weiße und rosé farbige Laternen, auf den Tischen standen silberne, fünfarmige Kerzenständer und um sie herum waren pinke Rosen gesteckt.
Das Streichorchester spielte eine fröhliche Melodie, die gerade so laut, dass sie die einzelnen Unterhaltungen nicht übertönten. Im Garten drängten sich weit über zweihundert Menschen, die aus ganz Europa angereist waren, um mit meiner Familie zu feiern.
Die Damen trugen alles sehr prachtvolle und aufwendige Kleider aber eins stich unter ihnen heraus, das von Elizabeth.
Sie trug ein schlichtes weißes Kleid, aus feinster Spitze. 
Ihr blondes Haar war elegant hochgesteckt und wurde von Haarnadeln mit Perlen am Ende gehalten. 
Mit einem Sektglas in der Hand schwebte sie, über das ganze Gesicht strahlend und leuchtenden Augen zwischen den einzeln Personengruppen um her. Wenn mich jemand fragen würde wie Glück aussehen würde, würde ich heute auf Elizabeth zeigen.
Heute ist der schönste Tag in ihrem Leben und ich wünschte auch das es meiner wäre. Ich konnte meinen Blick einfach nicht von ihr abwenden und ich wünschte mir an seiner Stelle sein zu können.
Elizabeth tänzelte elegant wie eine Elfe zu meinem Bruder und hakte sich bei ihm ein. Sie sah in so verliebt an das es meinem Herz einen Stich versetzte.
Sie könnte mich auch so ansehen.
"Mein Herr sie sollten nun...", Sebastian mein Butler, stand räuspernd neben mir und hielt mir ein Sektglas entgegen.
Er hatte recht, es war Zeit für meine Rede, die Rede die als Trauzeuge für meinen Zwillingsbruder halten sollte.
Nickend nahm ich Sebastian das Glas ab.
"Danke, Sebastian.", presste ich hervor.
Mein Blick fixierte nun meinen Bruder und seine Braut an, auf die ich zusteuerte mit hocherhobenen Glas.
"Ein Toast auf die Braut meines Bruders! 
Die heute mit ihrer Schönheit und ihrem strahlen den Sternen am Himmelszelt Konkurrenz macht und einen Toast auf meinen Bruder, den Bräutigam.", gab so laut wie konnte von mir.
Die Menschenmenge um mich erhoben ebenfalls ihre Gläser und brachten einen Toast auf das Paar aus.
Ich blieb nur wenige Meter vor den frisch verheirateten Paar stehen. Mein Bruder und seine Braut strahlten beide vor Glück. Ich spürte, wie mein Herz immer schwerer wurde.
"Ein Toast auf das Brautpaar das sie Glücklich miteinander werden!
 Ein Toast darauf das sie viele gesunde Kinder bekommen!
Einen Toast darauf das sie ein langes, zufriedenes Leben zusammen hab!"
Als ich diese Worte aussprach, schossen mir die Bilder von dem Abend, der unser Leben verändert hatte, wieder durch den Kopf, mir huschte ein Lächeln über die Lippen.

Ich erinnert mich wieder an alles und ich werde diesen Abend mein restliches Leben bereuen.
Es war einer dieser  heißen Sommerabende, genau genommen wahr es der Johannistag. Die Sonne war bereits untergegangen und die Sterne leuchteten bereits am Himmel, die Grillen zirpten ihr Lied und die Luft stand vor Wärme.
Wir waren auf einer Feier, auf der sich allerlei Leute aus jeder Schicht tummelten. Es wurde getrunken, gelacht und an diesen Abend war es egal, wer man war oder woher man kam.
Mein Bruder hatte sich etwas zu unserem Cousin Edward gesellt, die beiden waren keine großen Freunde des Feierns, während ich mit Freunden am Tanzen war.
Wir lachten und tanzten mit den Damen, die Musik war laut, schnell und flott. 
Der Abend flog an mir vorbei, bis ich sie sah.
Sie hatte langes blondes Haar, eine zierliche Figur, ein Lächeln was mich sofort verzaubert und diese grünen großen Augen.
Als sich unsere Blicke trafen, durchfuhr mich ein Schlag und sie wandte ihren Blick schnell, mit erröteten Wangen ab.
Zielsicher schritt ich auf sie zu, während sie mit ihrer Freundin tuschelte.
"Hallo mein Fremder.", gab sie kichernd von sich.
Von ihrer Schönheit und den klang ihrer lieblichen Stimme, die so zauberhaft war verstummt ich erst einmal.
Mein Herz brannte.
"Wollt ihr mit mir tanzen?", sie war mir einen unschuldigen Blick zu.
"Ehm...ähh.....ja genau deswegen bin ich auf euch zugekommen."
Das Mädchen reichte mir kichernd, wahrscheinlich über meine Dummheit, ihre Hand  zum Tanz.
Wir fingen an uns zum Takt der Musik zu bewegen.
"Mein Herr sie kommen mir so bekannt vor.", gab die Fremde von sich.
"Mein Name ist Earl Ciel Phantomhive und ihrer?"
Das Mädchen bekam große Augen.
"Der Erbe der Süßwarenfirma? Ich liebe eure Bonbons! Mein Name ist Elizabeth, aber ihr könnt mich Lizzy nennen."
Ich konnte meine Augen einfach nicht von ihrem perfekten Gesicht abwenden.
"In der tat das bin und wenn ihr sie so liebt kann ich euch gerne einmal einen ganzen Sack schenken, wenn ihr mir verratet, welche ihr am liebsten habt. Woher kommt ihr Elizabeth? Was machen eure Eltern?"
Das Mädchen sah betrübt zu Boden.
"Das würde mich sehr glücklich machen, ich mag alle. Ist den so wichtig woher ich komme oder wer meine Eltern sind? Zählt den nicht das hier und jetzt?", Sie lächelte  charmant.
Sie raubte mir mit dieser Aussage und dem lächeln meinen restlichen Verstand und wie sie tanzte. Sie schwebte wie eine Ballerina über den Boden und jeder schritt bei ihr sass hundertprozentig. 
Wer war dieses wunderschöne Wesen? Woher kam sie ? Ich genoss jeden Schritt mit ihr.
Als der Tanz zu Ende war, ging sie zu dem nächsten Tanzpartner über.
Sie war wunderschön, aber etwas unterschied sie von den anderen Mädchen.
Mein Blick fiel auf meinen jüngeren Bruder, der am Rande der Tanzfläche stand. Sein Blick verriet mir das er genauso angetan von dem Mädchen war.
In diesen Moment macht es klick bei mir. Sie war kein Mädchen von Adel, nein ihre Hände waren rau von der Arbeit und der Stoff ihres Kleides war ein einfacher Baumwollstoff.
Ich sah wieder zu meinem Bruder der Elizabeth weiter anschmachtete.Ich wusste genau, dass er ihrer Schönheit genauso ausgeliefert war wie ich. 
Mein Blick fiel wieder auf das Mädchen. Mein Herz was gerade noch so für das Mädchen schlug, zerbrach, den ich wusste genau, selbst wenn es soweit kommen würde ich könnte sie nie heiraten.
Ich war der älteste Sohn von Vincent Phantomhive, ich kann nicht einfach so ein Mädchen heiraten, ich muss ein Mädchen meines Standes oder aus guten Hause heiraten. Wenn ich ein mittelloses Mädchen heiraten würde, könnte ich das Ansehen meiner Familie gefährden und der Tratsch in London würde sie und mich auseinander nehmen.
Vielleicht wusste das Mädchen schon von Anfang an, wer ich war und wollte mir nur den Kopf verdrehen?
Als das Stück zu Ende war, eilte ich zu Elizabeth, die mich verwundert ansah.
"Ciel ist etwas ?"
Ich lächelte ihr zu.
"Du musst jemanden kennenlernen! Er wird euer Leben bereichern."
Sie sah mich skeptisch an.
"Muss ich das ?"
Ich nahm ihre Hand und führte sie zu meinem Bruder,der immer noch am Rand der Tanzfläche stand. Ihr Blick wanderte zwischen uns hin und her.
"Ihr seid Zwillinge!", gab sie fasziniert von sich.
Ich lächelte meine hoch erröteten Bruder zu, der verlegen Elizabeths Hand nahm.
"Schön sie kennenzulernen Miss..?"
Elizabeth wurde nun auch rot und fing verlegen das Kichern an.
"Elizabeth, schön sie kenne zu lernen Lord Phantomhive."
Ich wusste das ich in dem Moment verloren hatte. Ich klopfte meinen jüngeren Bruder auf die Schulter.
"Ich lass euch dann mal alleine."
Während ich durch die Menschen schritt, die fröhlich tanzten und lachten, wusste ich das wahrscheinlich gerade das schönste Wesen überhaupt weggegeben hatte.
Mein Bruder würde sie gut behandel und im Gegensatz zu mir könnte er sie auch ohne Probleme heiraten.
Wenigstens hätte ich Elizabeth dann in meinem Leben, wenn die zwei heiraten würden.

"Ciel...?", zischte mein jünger Bruder.
Ich spürte die Blicke aller Hochzeitsgäste auf mir. Ich hatte einen Moment zu lange in den Erinnerungen geschwelgt.
Erneut riss ich mein Glas in die Höhe.
"Ich wollte euch nur sagen, ich werde immer für meinen kleinen Bruder und seine wunderschöne Braut da sein und herzlich willkommen in der Familie Elizabeth! Ich wünsche euch alles Gute für die Ehe!"
Elizabeth lehnte ihren Kopf an die Schulter meines Bruders und strahlte ihn an.
"Ein Hoch auf das Brautpaar!", grölten die Gäste und rissen ihre Gläser in die Höhe. 
Mein Bruder küsste seine Braut liebevoll auf die Stirn.Ich drehte mich von dieser Szenerie ab und drückte mich durch die Gäste. Hätte ich an dem Abend etwas gesagt, könnten Elizabeth und ich jetzt dort stehen.
Wir wären glücklich und ihr würde sie auf Händen tragen aber ich wusste, hätte ich damals etwas zu meinem Bruder gesagt hätte ich ihm das Herz gebrochen. 
Ich kenne ihn genauso gut wie mich, Elizabeth konnte nichts Besseres passieren, sie war in den besten Händen und ausserdem ist meine Aufgabe, als großer Bruder auf meinen kleinen Bruder zu achte und ihn glücklich zu machen.
Ich ließ mich auf einer Bank, weit ab von dem feierlichen treiben unter einer Weide nieder.
Mein Blick wanderte in den strahlend blauen Himmel.
"Geht es euch gut?", mein Blick wanderte zu der mir bekannten Stimme.
Es war Sebastian, der mir zweitliebste Mensch neben meinen Bruder. Er hielt mir ein Tablett mit Sekt und einem Stück Torte entgegen.
"Ihr saht so bedrückt aus und da dachte, ich bringe euch etwas Süßes."
Lächelnd und gerührt davon wie gut mich mein Butler kennt, nahm ich das Tablett.
 

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