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Blessed

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16.10.17 09:34
Fertiggestellt

Die Welt war, wie sie war. Wie sie jeden Tag war. Jeden Tag war sie voller Farben und Geräusche.
Er sah nach draußen und nahm die Geräusche und Farben in sich auf. Jeder Tag hatte andere Farben und andere Geräusche. Sie schienen an diesem Tag besonders kräftig zu sein. Wie jeden Morgen starrte er so aus dem Fenster und wie jeden Morgen kam jemand herein. Sie kam jeden Tag herein. Doch er wusste nicht, wer sie war. Er spürte, dass er eine Verbindung zu ihr hatte, aber welche, das wusste er nicht. Er spürte keine Verbindungen zu anderen Menschen, nur zu diesem einen, der so alt war wie er und jeden Tag in sein Zimmer hinein kam.
Andere Menschen.
Andere Menschen sahen ihn immer mit ihren besorgten, überbesorgten, übertrieben mitleidigen Gesichtsausdrücken an. Das mochte er nicht. Das verstand er nicht.
Das war sein Problem. Er verstand es nicht. Er verstand nichts. Die Geräusche, die die Menschen machten, hallten in seinen Ohren wieder, wieder und wieder, aber für ihn bekamen sie keine Bedeutung. Einfach keine Bedeutung. Nur ihre Gefühle hatten eine Bedeutung. Eine große Bedeutung. Er konnte ihre Wörter nicht verstehen, nicht erahnen, was die Menschen ihn oft eindringlich erzählen wollten. Nur ihre Gefühle schlugen auf ihn ein. Die konnte er verstehen. Ihre Gefühle und ihre Aktionen konnte er verstehen. Sonst nichts.
Er sah den Menschen an, der in seinem Zimmer war. Er hatte auch Probleme, diesen Menschen zu verstehen. Auch wenn diese eine, diese besondere Person zu ihm sprach, dröhnten nur unverständliche Dinge in seinen Kopf. Aber das war normal. Für ihn war das normal.
Doch sie war nicht normal. Sie sah ihn nicht mit diesen grässlichen Blicken an. Sie sah ihn mit einem freundlichen Blick an. Mit einem warmen Blick. Ihr Blick brannte auf seiner Haut und er war froh, wenn sie bei ihm war. Des Blickes wegen. Der Gefühle wegen. Der Gefühle, die sie auf ihn strahlte, wenn sie da war. Wenn sie einfach nur neben ihn stand und seine Hand hielt. Das machte sie oft. Sie hielt seine Hand. Und dann dröhnte sie auf ihn ein, mit diesen unverständlichen Worten. Mit den Worten, dessen Bedeutung fehlte, die bei ihr aber dennoch dieses warme Gefühl in ihm weckte.

Er wusste nicht, dass es Menschen gab, die ihn suchten. Dass es Menschen gab, die ihr Leben dafür lassen würden, wenn sie ihn nur untersuchen könnten. Aber Silliz wusste es. Silliz wusste, dass es so viel gab, was sie über Blessed herausfinden wollen. Er konnte nichts verstehen. Er war hochbegabt, konnte aber nichts verstehen. Er war nicht taub. Irgendwie konnte er einfach nur nichts verstehen. Wie das funktioniert und warum es so war, wusste keiner. Das war ja das Problem. Es wusste keiner. Aber alle wollten es wissen. Silliz hingegen dachte, dass es wohl an den Menschen lag. Sie konnten ihn nicht verstehen. Warum konnten sie ihn nicht verstehen? Weil sie sich ihm nicht öffneten. Sie brannten darauf zu erfahren, warum er sie nicht verstehen konnte, aber warum sie ihn nicht verstehen konnten, spielte für sie keine Rolle. Dabei beruht es auf Gegenseitigkeit. Wenn sie ihn nicht verstehen, verstand er sie auch nicht. Silliz hatte das Gefühl, ihn manchmal zu verstehen. Nicht immer, aber sie wusste, dass sich das bei ihren unterschiedlichen Lebenssituationen auch nicht ändern ließ. Blessed konnte keine Menschen verstehen und Silliz liebte den Trubel und die Massen.
Zwei Welten krachen aufeinander. So musste es wohl sein.
Doch Silliz wollte nicht, dass dies so bleibt. Blessed konnte nicht immer in diesem Haus hier hocken. Seine beiden Eltern waren vor dem Problemkind entflohen, aber Silliz hatte das Gefühl, dass das Blessed egal war. Er verspürte wahrscheinlich einfach keine Liebe zu seinen Eltern. Und seine Eltern nicht zu ihm. "Es beruht auf Gegenseitigkeit."
Silliz machte sich daran, ein Formular auszufüllen. Sie wusste nicht, ob dies Blessed helfen würde, aber einen Versuch war es ja wert.

Er stapfte hinter ihr her. Er wusste nicht, wohin sie wollte. Wollte sie wohin? Sie schien aufgeregt zu sein, aber er wusste nicht, weshalb. Seit ein paar Tagen hatte sie sehr abwesend gewirkt. Aber sie kam ja. Sie kam ja jeden Tag. Wie immer. Also machte es ihm nichts aus. Solange sie nur kam.
Die beiden stiegen in ein Auto. Er wusste nicht, was er in diesem Auto sollte. Aber er stieg ein. Wenn sie wollte, dass er einstieg. Sie zeigte mit ihren Finger auf einen Sitz und gab etwas unverständliches von sich. Er setzte sich und malte. Er malte unglaublich gern. Er versuchte immer, die Farben in seinen Bildern festzuhalten, wie sie gerade an diesem Tag waren. Denn sie waren jeden Tag anders. Heute waren sie auffällig in Bewegung. Heute waren sie so auffällig in Bewegung, dass es schon fast so aussah, als habe sie die Farben angesteckt. Sie saß neben ihn und betrachtete das Bild, mit den Farben, die er malte, wie die Farben des Tages, in einer auffälligen Bewegung. Sie grinste. Das Grinsen fühlte sich wie ein Höflichkeitsgrinsen an. Das machte sie gewöhnlich nicht. Das wollte er nicht. Ein Höflichkeitsgrinsen. Damit machte sie ihn nicht froh. Sie hatte also irgendetwas im Kopf. Sonst würde sie das ja nicht machen. Er tippte ihr auf die Schulter. Sie sah ihn groß an und quiekte etwas unverständliches. Das machte ihn froh. Er arbeitete weiter an seinem Bild. Er liebte es auch, die Geräusche von heute auf Klavier zu spielen. Manchmal kam jemand und malte Punkte auf Linien, wenn er das machte. Der Mensch schien dann immer ganz begeistert zu sein. Doch er verstand nicht, warum sie so begeistert waren. Er verstand sie ja sowieso nie. Sollten sie doch auf ihrem Papier seltsame Punkte zeichnen, während er spielte. Solange sie ihn nicht störten.
Sie waren angekommen - jedenfalls hielt der Wagen.

Silliz beobachtete wie Blessed aus dem Wagen stieg. Er sah nicht wirklich interessiert auf das Gebäude, dass sich vor ihm erstreckte. Silliz konnte nur hoffen, dass es ihm gefiel. Denn hier war es. Hier sollte sich vielleicht seine Zukunft abspielen. Eine glücklichere Zukunft als in seinem alten Haus. Das hoffte sie. Ihr war klar, dass sie ihn nicht mehr so oft besuchen konnte, wie dort. Aber es war ja für ihn. Für seine Zukunft. Seine glückliche Zukunft.

Er mochte den Abschied nicht. Ihm kam es wie ein endgültiger Abschied vor. Sie fuhr weg. Weg in eine Welt, die er nicht kannte. So hatte er es noch nie gesehen. Aber so war es. Er kannte ihre Welt nicht und er wollte sie wahrscheinlich auch nicht kennen. Der Fahrer führte ihn in das Gebäude hinein. Ihm war das Gebäude egal. Irgendwann kamen sie in ein Zimmer und der Fahrer ließ ihn allein. Ihm machte das Alleinsein nichts. Er war ja immer allein. Auch wenn andere da waren, war er allein. Außer, wenn sie da war. Wenn sie da war, das waren die einzigen Momente, in denen er nicht allein war. Aber es machte ihm ja nichts aus. Er setzte sich und spielte auf dem Klavier, das in dem Raum stand. Denn es stand dort. Ein leeres Klavier, das darauf wartete, von ihm bespielt zu werden. Denn es war ja sonst niemand da. Er war ja allein. Also spielte er auf dem einsamen Klavier. Die Melodie dieses Tages. Es war eine hektische Melodie. Wie die Melodie dieses Tages.

Lou hörte eine hektische Melodie. Sie war unheimlich schön, diese Melodie. Unheimlich einsam. Lou mochte Musik. Sie konnte gut hören. Sehr gut hören. Ein Mensch der sehen konnte, würde es nicht verstehen, wie gut sie hören konnte. Sie mochte die Anwesenheit von anderen nicht. Die anderen schrien immer so laut und beschwerten sich, dass ihre Stimme so leise war. Aber ihre Stimmen waren zu laut. Lous Stimme war nicht leise. Ihre waren zu laut.
Wenn sie sich mal nicht über ihre Stimme beschwerten taten sie gerne so, als müsste sie bemuttert werden. Sie wollte nicht bemuttert werden, sie wollte einfach nur in Ruhe gelassen werden. Ruhe, das fehlte der Musik. Die Musik beschrieb die Menschen so gut, die um sie herumwuselten. Aber Lou wusste, dass die Musik nicht die Menschen beschrieb. Sie beschrieb den Tag. Eine Musik, die perfekt diesen Tag beschrieb. Wie machte derjenige der diese Musik spielte das? Eine Musik, die den Tag perfekt beschrieb. So etwas war erstaunlich. Lou wollte diesen Menschen begegnen, der diese Musik hervorbrachte. Sie beschrieb so viel, diese Musik. Lou folgte der Musik. Sie kannte sich in dem Haus aus. Es gab viele komische Menschen hier drinnen, aber keinen, der so schöne Musik spielen konnte. Er saß da, einsam, und strahlte eine Ruhe und Gelassenheit aus, die Lou nicht bekannt war.

Sie kam in sein Zimmer. Jemand, den er nicht kannte.
Er spielte seine Musik. Sie hörte zu. Ihr Blick verriet nicht, was sie fühlte. Ihr ganzes Sein verriet es. Ihre bloße Existenz. Ihre Existenz war etwas Gutes. Es machte ihn froh. Sie war nicht wie die Anderen. Sie lauschte still der Musik und strahlte ihre eigene dazu aus. Sie war langsam, ruhig. Die Musik, die von ihr ausströmte, nahm überhand. Er spielte nicht mehr die Musik des Tages. Er spielte ihre Musik, die sich sanft anhörte. Der komplette Gegensatz zu der Musik, der diesen Tag ausmachte. Aber die Musik des Tages war verklungen. Er nahm ihre wahr und war froh darüber. Sie hatte einen schönen Klang. Einen ruhigen Klang.
Sie sah ihn groß an. Mit Augen, die ihr Erstaunen nicht wiederspiegelten. Aber ihr Sein verriet es. Sie war verwundert, dass er ihre Musik spielte. Normalerweise bemerkten die Menschen nicht, welche Musik er spielte und machten sich auch nichts draus, wenn es ihre war. Aber sie. Sie saß da und wunderte sich. Es machte ihn froh. So viel an ihr machte ihn froh. Ihr Sein machte ihn froh. Alles machte ihn froh.
Sie saß da und lauschte nun ihrer Musik. Ihr schienen die komplizierten Akkorde zu gefallen, die aber niemals ihre Ruhe verloren.
Er spielte weiter. Seine Hände waren federleicht. Er wollte nicht, dass die Musik verflog, also spielte er einfach weiter. Es machte ihn froh, dass sie lange bei ihm saß und zuhörte, wissend, dass dies ihre Musik war. Es machte ihn traurig, dass manche Töne eine starke Einsamkeit von sich stießen.

Lou war erstaunt. Er fing plötzlich an, Musik zu spielen, deren Klänge auf sie zu trafen. Jeder der Klänge brannte sich auf ihre Haut, war schon längst ein Teil von ihr. Es war ihre Musik.
Sie hörte ihm zu. Sie hörte ihm so lange zu, aber es schien ihr, als seien nur Sekunden vergangen, als er über seinem Spiel einschlief. Wie lange hatte er gespielt? In der Außenwelt erwachte die Sonne gerade aus ihren Schlaf. Lange hatte er gespielt. Lange. Sie mochte sein Spiel. Sie mochte die Hände, die leicht auf der Klaviatur hin und her sprangen. Sie mochte die Klänge, die ein Teil von ihr waren.
Aber sie mochte seine Einsamkeit nicht. Auch wenn er so spielte und eine gelassene Ruhe ausstrahlte, fühlte er sich doch unbewusst einsam. Aber er wusste es nicht. Wie sollte er auch? Wahrscheinlich war er sein Leben lang einsam gewesen. Einsam und verlassen, das schien Lou nicht unbekannt. Sie erinnerte sich, was man sich erzählte. Ein Neuer. Es würde bald ein Neuer kommen.
Ein Neuer. Immer ein Thema, dass viele fröhlich stimmen ließ. Die es noch mitbekamen. Es gab nicht viele Neue. Aber er war Neu. Der Neue hatte einen Namen. Einen schönen Namen. Vielleicht war er sogar heilig, der Name. Immerhin hieß er so. Blessed. Das war sein Name. Sie murmelte ihn vor sich hin. "Blessed."
Er machte seine Augen auf. Jedenfalls spürte sie einen überraschten Blick auf sich brennen. Er war wirklich überrascht. Sie fühlte sich unbehaglich zumute. Sie fragte ihn, warum er so überrascht war, denn sie konnte sich nicht herleiten warum er so überrascht von seinem Namen gewesen sein konnte. Weil sie ihn kannte? Und er ihren nicht? Weil er nicht antwortete, sondern Lou nur starr ansah, stellte Lou sich schnell vor.

"Blessed", hörte er. Sie saß immer noch da, als er seine Augen aufmachte. Blessed? Wer war dieser Blessed? Doch er wusste, wer das sein musste. Er. Er fühlte es in ihr, dass er es war. Er war Blessed. Er war also Blessed. Sie fragte etwas. Das Dröhnen kehrte in seine Ohren zurück, aber er fühlte, wie die Laute sich unsicher zu ordnen schienen. Es geschah langsam. Irgendwann ergaben sie einen Sinn. Sie ergaben einen Sinn. Doch auch wenn sie einen Sinn ergaben, ergaben sie doch keinen. Sie fragte ihn, ob etwas mit ihm los sei. Warum sollte etwas mit ihm sein? Sie begann wieder ein Dröhnen von sich zu geben. Er, Blessed, wartete, bis sich die Laute wieder zu ordnen begannen. Es ging diesmal noch zäher als vorher. Viel zu zäh. Aber schließlich wusste er, dass sie Lou war. Der Name passte. Er passte perfekt. Lou. Er passte zu ihr.

Auch wenn Blessed nichts antwortete, wusste Lou, dass er verstanden hatte. Sein Blick, der auf ihrer Haut brannte verriet es.

Die Tage vergingen. Sie vergingen schnell. Es hatte sich nichts verändert. Andere Menschen verstand er nicht. Nur Lou konnte er mit jedem vergehenden Tag besser verstehen.
Deshalb vergingen die Tage schnell. Denn sie konnte er verstehen und er wurde von ihr verstanden. Das machte ihn froh. Sie auch, sagte sie. Das machte ihn nur noch glücklicher.
Er spielte Lous Musik. Wie er sie kannte. Wie sie jeden Tag war. Die Musik des Tages spielte er nicht mehr so oft. Er spielte lieber ihre Musik. Wenn sie nicht da war. Wenn sie da war, war die Musik mit ihr da. Und das machte ihn froh. Ihre Musik. Mehr noch, ihre Musik wenn sie da war. Aber da war etwas störendes in ihrer Musik. Es brauchte eine Zeit, dieses störende zu finden. Es war dieses Gebäude. Lou hasste dieses Gebäude, das sagte ihre wunderschöne Musik.

Lou kam wie jeden Tag in das Zimmer von Blessed. Sie verstand ihn, auch wenn er nie seine Stimme erhob. Das machte ihr nichts.
Er packte ihren Arm. Lou erschrak. Nicht vor Angst. Angst hatte damit nichts zu tun. Blessed würde sie ihr Leben anvertrauen. Sie erschrak vor der Erwartung. Sie wusste, was passieren würde. Sie rannten aus dem Gebäude, um nie wiederzukommen. Sie würden nie wiederkommen.

Blessed hielt Lous Hand und rannte vor ihr. Er drehte sich zu ihr um und sagte: "Wir schaffen das."
Keiner verstand diese Worte. Alle, die in der Nähe waren, drehten sich verwundert zu den Beiden um, die der Nacht entflohen. "Ausländer", dachten viele. Doch zwei verstanden die Worte. Und zwei wussten, dass diese Worte der Wahrheit entsprachen.

                                                              

                                    ENDE

Autorennotiz

Dies ist meine erste Geschichte, die ich hier hochlade. Ich habe sie nach einem Religionsunterricht geschrieben, welche mich sehr nachdenklich gemacht hat. Danach sprudelten die Worte quasi aus mir heraus, also hab ich einfach niedergeschrieben, was mir in den Kopf kam. Dementsprechend folgt die Geschichte keinen Regeln. Wenn ihr sie lest und es für euch so wirkt, als würde man das alles durch einen Nebel betrachten, zeigt das genau das, wie Blessed die Welt sieht, Lou in geringerem Maße ebenfalls.
Wem es interessiert, hier noch ein paar Hintergründe zu der Geschichte (es wäre vielleicht besser, die Geschichte erst zu lesen, bevor ihr meine Interpretation dazu lest, weil sie vielleicht auf andere anders wirkt und wirken darf):
Ich habe sie nach einem Ethikunterricht geschrieben, der darum handelte, ob man eine behinderte Person abtreiben sollte oder nicht, um dann ein gesundes Kind auf die Welt zu bringen. Daraufhin habe ich mich gefragt, ob ein geistig Behinderter aus seiner Sicht geistig behindert ist oder weniger Lebensfreude hat, als eine "gesunde" Person. Und wie das ganze aus seiner Sicht wohl ist. So entstand Blessed. Jemand, der keinen auf der Welt versteht, der nicht auf ihn eingeht, weil man ihn als Behindert abstempelt.

Wenn ihr euch die Zeit nehmt "Blessed" zu lesen, bin ich euch sehr dankbar. Ich hoffe, ihr habt Spaß an der kleinen Geschichte. ;)

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Juwels Profilbild
Juwel Am 04.11.2017 um 21:46 Uhr
Du hast Talent. Die Geschichte stimmt wirklich nachdenklich und ist wunderschön beschrieben. Ich kann mich in Lou und Blessed total gut hineinversetzten und verstehe beide vollkommend. Vielleicht liegt das auch daran, dass ich von beiden auch ein Stückchen in mir drin trage. Obwohl ich denke, ganz viele tuen das, wenn nicht sogar alle.
Schneeseeles Profilbild
Schneeseele (Autor)Am 04.11.2017 um 23:49 Uhr
Vielen Dank!
Ich habe das so noch nie gesehen, aber es ist sehr interessant und ich verstehe was du meinst.

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Kurzbeschreibung

Blessed ist ein Mann, der aus unerforschten Gründen die Sprache von anderen Menschen nicht versteht. Nicht nur die Sprache ist für ihn ein Mysterium auch viele Handlungen ergeben für ihn keinen Sinn. Nachdem Silliz, der einzige Mensch, der ihm Nahe steht, in eine neue Unterkunft bringt, entwickelt sich eine Freundschaft...