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Weihnachten zu Hause

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24.11.2019 9:05
12 Ab 12 Jahren
In Arbeit

Es war wieder kurz vor Weihnachten. Chris und Jan-Hendrik hatten sich schon seit ein paar Tagen nicht mehr viel  zu Hause aufgehalten. Sie liebten sich und suchten immer wieder einen Ort um auch einmal alleine zu sein. Philipp interessierte es nicht wirklich. Er war mal ganz froh die Verliebten nicht den ganzen Tag um sich rum zu haben.

„Guten Morgen Philipp.“ sagte Svenja

„Guten Morgen.“ antwortete Philipp

„Hast du Chris und Jan-Hendrik heute schon gesehen?“ fragte Svenja nach

„Nein, gestern Abend habe ich sie auch nur gehört, als sie nach Hause kamen.“ sagte Philipp.

Svenja merkte, dass er sich nicht wirklich dafür interessierte was die Beiden machten. Sie waren ja schließlich auch alt genug.

„Lass die Beiden doch machen was sie wollen. Alt genug sind sie und ich denke auch, dass sie wissen was sie machen.“ sagte Philipp

„Ich weiß, dass die Beiden alt genug sind um zu wissen was sie tun. In den letzten paar Tagen scheinen sie aber bewusst uns aus dem Weg zu gehen. Kommen spät nach Hause und verlassen in aller Herrgottsfrühe das Haus wieder.“ sagte Svenja

„Schau doch mal bei denen im Zimmer. Heute Morgen habe ich noch nichts gehört.“ sagte Philipp

Svenja ging nach oben und schaute nach, ob die Beiden noch zu Hause waren, aber die Beiden hatten sich mal wieder aus dem Haus geschlichen.

„Die haben sich schon wieder aus dem Haus geschlichen.“ sagte Svenja

„Unglaublich. Naja vielleicht sehe ich sie gleich, wen n ich rüber zum Oma und Opa gehe.“ sagte Philipp

„Kann sein. Irgendwo müssen die Beiden ja stecken.“ sagte Svenja

„Vielleicht sind sie ja auch nur mit den Hunden spazieren und dann gleich in den Stall gegangen.“ sagte Philipp

„Stimmt, das ist ja zur Zeit ihr Lieblingsplatz.“ sagte Svenja

„Die werden schon wieder auftauchen.“ sagte Philipp

„Sucht ihr etwa schon wieder die Beiden verliebten jungen Leute?“ fragte  Klaus als er die Küche betrat.

„Ich suche sie nicht, aber meine Mutter sucht sie.“ sagte Philipp

„Lasst die Beiden doch machen was sie wollen. Sie sind alt genug.“ sagte Klaus

„Natürlich sind sie alt genug, aber ich würde die Beiden gerne auch mal wieder zu Gesicht bekommen.“ sagte Svenja

„Das wirst du auch. Denk mal nach: Bald ist Weihnachten und ich denke, dann werden die Beiden auch zu Hause sein.“ sagte Klaus

„Ich muss dann mal los. Ich gehe zu Oma und Opa rüber.“ sagte Philipp

„Das ist doch auch nicht normal. Seit wann geht er denn rüber ohne einen Grund zu haben.“ sagte Svenja

„Muss er immer einen Grund haben um Oma und Opa zu besuchen?“ hackte Klaus nach

„Nein natürlich nicht.“ sagte Svenja

„Ich mache mich dann auch mal los. Ich bin noch mit einem Kumpel verabredet.“ sagte Klaus

„Lasst mich ruhig alle alleine.“ sagte Svenja

Nach ein paar Minuten ging Svenja etwas Seltsames durch den Kopf. Jan-Hendrik und Chris hatte sie schon seit ein paar Tagen nicht gesehen, Philipp ging ohne Grund zu Oma und Opa rüber und Klaus war noch mit einem Kumpel verabredet.

Hier stimmte doch irgendetwas nicht. Die Vier heckten doch irgendetwas aus.

 

Svenja verstand zwar die Welt nicht mehr, aber sie ließ ihre Familie gehen. Denn sie wusste auch, dass sie aus niemand etwas rausbekommen würde, egal wen sie fragte.

Einerseits ahnte sie, dass ihre Familie etwas im Schilde führte und andererseits wusste sie, dass alle alt genug waren um selber entscheiden zu können was sie machen. Sie musste also jetzt einfach abwarten bis alle wieder zu Hause waren und von alleine mit ihr sprachen. Bis sie zur Arbeit musste waren es noch knapp 3 Stunden und diese Zeit würde sie auch noch rumbekommen.

Sie wollte erst einmal bei ihren Eltern vorbei schauen.  Doch auch da war niemand zu Hause und im Stall war auch keiner. Was war hier bloß los. Sie fragte sich langsam, ob ihre Familie und auch ihre Eltern gemein same Sache machten.

Jetzt hieß es erst einmal warten bis alle wieder zu Hause waren und Svenja ahnte schon, dass das erst dann so weit war, wenn sie auch von der Arbeit kam.

 

Jan-Hendrik und Chris waren den ganzen Nachmittag nicht zu Hause aufgetaucht und auch Philipp und Klaus waren bis zum späten Abend unterwegs gewesen. Als Svenja von der Arbeit nach Hause kam, war noch keiner zu Hause gewesen. Dann kamen Philipp und Klaus fast zur selben Zeit nach Hause.

„Wo wart ihr denn den ganzen Tag?“ fragte Svenja

„Erst war ich bei Oma und Opa und dann mit Freunden unterwegs.“  antwortete Philipp.

„Ich  war wie ich heute Morgen schon gesagt habe, bei einem Kumpel.“ sagte Klaus

„Und wo stecken die anderen Beiden?“ hackte Svenja nach.

„Ich habe schon den ganzen Tag nicht mit den Beiden gesprochen.“ sagte Philipp

„Ich habe auch noch nichts von den Beiden gehört.“ sagte Klaus

„Wisst ihr was ich komisch finde? Philipp sagt er geht zu Oma und Opa rüber, aber als ich da war, war da auch niemand zu Hause und auch im Stall war keiner zu finden.“ sagte Svenja

„Ich war ja auch nur kurz da und wo Oma und Opa dann hin sind weiß ich leider auch nicht.“ sagte Philipp.

Svenja verstand jetzt gar nichts mehr. Sie wusste nur eines: Ihre Familie war um Ausreden nicht verlegen.  Von Jan-Hendrik und Chris fehlte immer noch jede Spur und auch ein Anruf bei ihren Eltern brachte Svenja an diesem Abend nicht weiter.

„Jan-Hendrik und Chris sind auch nicht bei Oma und Opa.“ sagte Svenja

„Die Beiden werden schon irgendwann mal wieder nach Hause kommen. Lass die Kinder doch machen. Sie sind erwachen und müssen dir nicht immer sagen wo sie sich aufhalten.“ sagte Klaus

Am nächten Morgen machte Svenja für alle Frühstück.

 

„Guten Morgen.“  begrüßte sie Philipp als er nach unten kam.

„Guten Morgen, wann sind denn Jan-Hendrik und Chris gekommen?“ fragte Philipp

„Ich wusste gar nicht das die Beiden zu Hause sind.“ sagte Svenja

„Doch, dass sind sie und heute Morgen sind sie auch nicht zu überhören zumindest im Moment nicht.“ sagte Philipp.

Guten Morgen.“ grüßte Klaus die Beiden als er in die Küche kam

„Guten Morgen.“ antwortete Svenja

„Was ist denn da oben los?“ fragte Klaus

„Das wüsste ich auch gerne. Vorhin habe ich noch gedacht die Beiden sind gar nicht zu Hause und jetzt glaube ich dass ich eine Horde kleiner Kinder zu Hause habe.“ sagte Svenja

„Wenigstens sind die Beiden heute mal zu Hause. Aber sonst streiten sie sich doch nicht so.“ sagte Klaus

„Die streiten sich nicht. Die machen sich über irgendetwas lustig.“ sagte Philipp.

„In dieser Laustärke?“ fragte Klaus

„Ja, in dieser Laustärke.“ antwortete Philipp.

2Ich hole die Beiden jetzt mal zum Frühstück.“ sagte Klaus

„Mach das.“ sagte Svenja

Svenja verstand die Welt nicht mehr. Sonst schlichen sich die Beiden aus dem Haus und jetzt waren sie nicht zu überhören.

Aber jetzt hieß es erst einmal gemeinsam frühstücken, denn dass hatten sie ja schon eine ganze Weile nicht mehr.

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Autor

Mausis Profilbild Mausi

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Kapitel:2
Sätze:97
Wörter:1.175
Zeichen:6.625

Kurzbeschreibung

Weihnachten sollte man ja mit der Familie feiern. In den letzten Wochen vor Weihnachten ist Svenjas Familie immer wieder unterwegs und sie kann sich das einfach nicht erklären.

Kategorisierung

Diese Story wird neben Festliches auch in den Genres Alltag, Freundschaft und Familie gelistet.

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