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Ich jag Träumen nach, doch sie jagen mich zurück,
zähl meine Fehler öfter als mein Glück.
Alle sehen Glanz, keiner sieht mein Mind,
volle Taschen, leere Seele — feelin’ rich and blind.
Früher war ich niemand, heut kennt man mein Gesicht,
doch Bekanntheit heißt noch lange Frieden nicht.
Zu viele Stimmen reden, wenn es nachts so schreit,
Stille ist ein Luxus, den Erfolg mir nicht verleiht.
Manchmal wirkt mein Leben wie 13 Reasons Why,
nur ohne Erklärung, nur ein endloses „Warum dabei?“.
Ich spiel den Starken, während innerlich was bricht,
denn wer hoch hinaus will, zeigt den Abgrund nicht.
Also lauf ich weiter, auch wenn ich mich verlier,
zwischen dem, was ich bin, und dem Tier in mir.
Wenn ich alles kriege — sag, was bleibt dann noch behind?
Vielleicht nur die Wahrheit, dass wir alle rich and blind.
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