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Die gestohlene Sonne. Die Sage

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04.11.19 10:35
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Eines Tages, im schönen China-Land,

als der glanzvolle Traum am Morgen erwachte,

war es sicher, dass niemand die Sonne fand.

Jemand, der dies dem Tempelwächter sagte,

schlummerte, man berührte seine Silberhand.

 

Ein Dieb aus Morgenland stahl die Sonne.

Er war behext von Schein und den Kugelspiegeln

und er war erfüllt mit milder Wonne.

Sein Herz war voll von schönen Liedern.

 

Der Dieb stahl die zauberhafte Spur,

die kleine große Zeitschönheit.

Er erzählte dem Blumenfreund die Lüge nur:

Die Sonne ist glücklich und spürt kein Leid.

 

Die Menschen aus Dörfern und Städten

waren schon trunken von Mondschein.

Sie weinen im schauderhaften Schatten

und jeder sucht die Sonnensehnsucht allein.

 

Die gestohlene Sonne schlief im Bettchen

im Häuschen des zauberhaften China-Dorfes.

Sie verlor ihren Glanz am Abend ein bisschen.

Der ermüdete Mond schlief am Ende des Sternes.

 

Der herzensgute Tempelwächter erwachte heute

als schöne Kraniche herbei flogen.

Sie sagten ihm freundlich: Finde bitte die Leute,

sie schätzen mehr als Herzensliebe den Roggen.

 

Und der Tempelwächter suchte dieses Land

hinter den versunkenen Dörfern.

Der Mondglanz herrschte dort mit Magie und Sand,

er fand den Sand hinter den Sagen-Fenstern.

 

Der Tempelwächter, unser Wanderer

war ein Gast in der warmen Gobi-Wüste.

Er ging durch Berge und war am Ruder

eines Schiffes, von dem keine Seele wusste.

 

Als dieser Held das Wundermauerlied sang,

waren Kraniche ganz magievoll,

sodass einer die Sonne fand,

als der Dieb sie befreite, ja toll.

 

Die Sonne scheint über das Chinaland,

wenn die Menschen Reis einfach ernten.

Der Tempelwächter erwähnte den Gobisand

als Sonnenstrahlen diese Geschichte nur lernten.

Allein böser Dieb malt die Sonne an die Wand.

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PawelMarkiewiczs Profilbild PawelMarkiewicz

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