Storys > Gedichte > Kindergedichte > Mähhhhäääähhhh!

Mähhhhäääähhhh!

6
04.07.26 23:41
Fertiggestellt

Ein kleines Schaf mit Wuschelfell,

das schreit berührend schrill.

Kein Kleeblatt mehr ist an der Stell‘ –

dies mitten im April.

 

Kein Grashalm … völlig kahlgefressen

ist diese herrlich schöne Wiese.

Alles ist weg … längst aufgegessen –

das ist des Schäfleins größte Krise!

 

Doch was soll’s tun, das arme Tier?

Es sieht kein Beet noch Moos?

Denn übergroß ist seine Gier,

was soll es machen bloß?

 

Da kam die rettende Idee

in Form des kleinen Lieschen:

„Was frisst du immer nur den Klee?

Bei uns im Garten gibt’s Radieschen!“

 

Des Schäfleins Freud ist riesengroß,

es blökt fröhlich beim Rennen:

„Wir Schafe, wir sind doch nicht doof ….

niemand sollt‘ uns verkennen!“

Autorennotiz

Geeignet für Primärstufe als Lerngedicht für Doppelvokal-Anwendung

Feedback

Logge Dich ein oder registriere Dich um Storys kommentieren zu können!

Autor

MaryMos Profilbild MaryMo

Bewertung

Eine Bewertung

Kurzbeschreibung

Kindergedicht mit Doppelvokalschwerpunkt und Dehnlauten