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„Nun warte doch einen Augenblick auf mich!“ „Nein, ich darf nicht. Im nächsten Jahr vielleicht.“ Und immer schneller war Zarjá vor Zarjá davongelaufen; so schnell und weit, dass sie fast ganze Tage voneinander trennten. Da war Zarjas Sehnsucht nach ihrer Zwillingsschwester groß und größer geworden - so groß, dass immer langsamer ihre Schritte wurden und ihre Schwester ihr immer näher kommen konnte - so nah, dass sie schließlich fast einander berührten. Doch da war ihre Angst vor dem Fremden, nicht Fassbaren und Verbotenen schon wieder so groß geworden, dass Zarja von neuem davonlief. Wie im vergangenen Jahr. Und nicht einmal die vielen Johannisfeuer und fröhlichen Tänze der Menschen konnten sie davon überzeugen, dass es doch nichts Schöneres auf der Welt gibt, als nicht mehr allein sein zu müssen. Sie alle wissen ja nicht ... Und alles wiederholt sich Jahr um Jahr auf ewig und immer.
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