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| Sätze: | 17 | |
| Wörter: | 278 | |
| Zeichen: | 1.608 |
Es war ein warmer Sommermorgen. Ich lag draußen entspannt im Zelt. Das Licht drängte sich durch den dünnen Stoff. Ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass es 05:30 Uhr war.
Mein Augenlieder waren schwer, doch an Schlaf war nicht mehr zu denken. Dafür war ich zu wach. Ich hasste diese Momente - im Bett liegen und nicht genug Kraft zum Aufstehen zu haben. Nein, eigentlich liebte ich sie... WENN ich meinen Traum bewusst zu Ende träumen konnte UND mir warm war.
Da beides nicht der Fall war stand ich auf. Über meinen kleinen Bruder zu klettern, war schlimmer als ein Full-Body Workout. Wie durch ein Wunder schaffte ich es dennoch lautlos aus dem Helt zu kriechen. Naja, fast. Der Reisverschluss war der Meinung kurz zum Dinosaurier zu werden.
Oben im Haus schlief ich erst Mal auf dem bequemen Sofa ein (oder versuchte es wenigstens).
Später saß ich mit einem Kaffe in der einen Hand und dem Handy in der anderen am Küchentisch und checkte meine Nachrichten. Und fand erfolgreich einen neuen Kommentar auf Insta, der mich auf diese Webseite zuwieß.
Begeistert das die Leute auf Story.One noch existieren sprang ich in die Luft. Mit dem Start der Sommerferien und einem unfassbar schlechtem Update einer Webseite, die mich zum Schreiben inspiriert hat, kombiniert mit einem Medien Entzug meiner Eltern, dachte ich erstmals gar nicht ans Schreiben. Meine Zeit verbrachte ich stattdessen vor allem Draußen und im Freibad.
Doch die 26 Buchstaben des Alphabets wieder in eine Sinnvolle Reihenfolge zu bringen (aka zu schreiben) bereitet mir Freude. Es ist wie ein kleines Puzzle, das man nur mit dem Herzen lösen kann.
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