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Es ist immer ein Weg zu Gott möglich

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13.4.2018 16:09
6 Ab 6 Jahren
Fertiggestellt

 

 

 

 

 

 

 

 

ES IST IMMER EIN WEG ZU GOTT MÖGLICH

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Renate Köhler
Wattgasse

1160 Wien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.

 

Mein Vater, der liebe Gott, hat gesagt, dass ich den Menschen etwas über die Organisation im Himmel berichten soll, weil sie ja überhaupt keine Ahnung haben, wie es ist, nachdem sie vor dem Thron Gottes gestanden sind und erfahren haben, wie sie sich weiterentwickeln können. Also dann gibt es verschiedene Möglichkeiten, sich im Himmel zu bewähren. Immer wenn ich sage, dass man sich auch im Himmel bewähren wird können, dann ist das eine große Neuigkeit für die Menschen, weil alle glauben, wenn man einmal im Himmel angekommen ist, dann ist Schluss mit dem Lernen. Aber so ist es überhaupt nicht! Man muss immer noch dazulernen, weil es ist nicht einzusehen, dass man - wie bereits gesagt - im Himmel gar nichts mehr tun soll als schlafen oder den lieben Gott einen braven Mann sein lässt.

Meine Erwartung für diese Frau Köhler zum Beispiel ist, dass sie sich auch im Himmel für andere einsetzen wird, und zwar, wenn sie eine große Heilige geworden ist, dass sie alle ihre Anliegen, die von den Menschen an sie herangetragen werden, dass sie also diese Anliegen mit der gebührenden Aufmerksamkeit und der gebührenden Hochachtung vor mir, dass sie also alle Anliegen an mich weitergibt und nicht und nicht und nicht dabei vielleicht sich denkt, dass das jetzt aber alles zu viel für sie ist. Sie ist immer sehr willig gewesen, aber auch im Himmel ist es eine Angelegenheit der Frau Renate Köhler, ihre Bitten, die zumindest von den Menschen in den Kirchen an sie herangetragen werden, an mich so weiterzugeben, dass ich mich darüber freue und sie dann vielleicht sogar erfülle, weil sie mich umso mehr erfreuen, je mehr man sie ohne Hast und ohne irgendein Bekennen der Müdigkeit vor mich bringt.

Immer wenn ich sage, dass es sehr gut ist, aufmerksam und freundlich zu sein, dann erwarte ich das natürlich auch dann, wenn sie, diese brave Frau Renate Köhler, noch am Leben ist und von mir sich zum Diktat holen lässt, und nicht, dass sie sagt, sie will nicht kommen, weil sie entweder noch müde von der Hausarbeit ist oder weil sie an diesem Tag über­haupt keine Lust hat, zum Diktat zu kommen. Ich würde mir dann denken, dass sie es nicht schätzt, wenn sie mit mir, dem lieben und süßen Herrn Jesus, reden darf und würde sie vielleicht dann gar nicht mehr beauftragen, mit mir diese Mitschriften zu machen, weil - wie gesagt - ich dann etwas grantig wäre. Und wenn ich grantig bin, dann schaut es aber nicht gut aus für denjenigen, der mich grantig gemacht hat.

Also diese Frau Köhler hat mich noch nie grantig gemacht und sie ist ein sehr gutes Beispiel dafür, dass man mit dem lieben Gott zwar nicht reden kann wie mit einem nächstbesten Menschen, dass man aber sehr wohl im Ohr aufnimmt, was der liebe und süße Herr Jesus zu sagen gewillt ist. Nie hat sie sich nicht bereit erklärt, mein Diktat zu empfangen und sie ist immer freundlich und sogar manches Mal besonders liebevoll zu mir, obwohl sie viele unangenehme Prüfungen von mir bereit­willig ertragen musste.

Sie ist bereits auf der Stufe 10 der zehnteiligen Lebensleiter angekommen und es fehlt ihr nur noch, dass sie in diesem ihren Leben auch noch alles richtig macht, was ich von ihr verlange. Bisher hat sie also alles richtig gemacht, obwohl ich sie auch schon sehr schwer enttäuschen musste, da sie sich ein Wunder von mir erwartet hat, ich dieses aber dann nicht mit ihr gemacht habe, obwohl ich es ihr versprochen hatte. Sie musste sich also davon befreien, immer nur Liebes von mir zu erwarten, sondern auch einmal einen sehr großen Kummer ertragen, den ich ihr verursacht habe, weil ich wissen wollte, ob sie ihr Gelöbnis, mich immer zu lieben, auch dann einhält, wenn sie von mir schwer enttäuscht worden ist.

Sie hat es geschafft, auch in dieser für sie äußerst unangenehmen Erfahrung mich weiterhin lieb zu haben und deshalb werde ich sie auch nicht mehr so enttäuschen, sondern nur noch ein wenig, wenn sie glaubt, ich bin immer der liebe und gute und süße Herr Jesus. Aber ich bin nicht immer lieb und gut und süß, sondern ich werde manches Mal auch darauf schauen, wie lieb und süß und gut die Menschen zu ihrem lieben und süßen Herrn Jesus sind. Auch meine Liebe will ernährt werden von der Liebe der Menschen und nicht immer habe ich die Lust, liebevoll und gütig zu sein, wenn mir Unwillen und sonstige negativen Gefühle entgegenschlagen.

Das ist es für heute und habe mich lieb. Wie immer, dein lieber und süßer Herr Jesus.

 

 2.

 

Meine äußerst brave Renate hat heute sehr, sehr fleißig in ihrem kleinen Garten gearbeitet. Sie hat endlos lange Triebe vom kleinen Immergrün abgeschnitten und dann versucht, den Garten so schön wie möglich zu gestalten.

Sie hat zwar das alte Laub weggebracht, aber im hinteren Teil, in den Gebüschen, darf das Laub liegen bleiben, damit es dort verrottet und es zu guter Lauberde wird. Auch die Amseln freuen sich, wenn sie dann im alten Laub herumstierln können und dort kleine Insekten und/oder kleinere Regenwürmer finden.

Sie, die Renate, weiß genau Bescheid, dass man eigentlich das alte Laub kompostieren soll, aber weil sie nur einen kleinen Platz für den Komposthaufen hat, ist es ihr leider nicht möglich, das ganze alte Laub bei sich zu behalten und zu kompostieren. Leider kommt es also in den Hausmüll, weil diese Anlage keine grüne Tonne hat und wird danach verbrannt werden, was sehr, sehr schade ist. Eigentlich könnte ich noch 100 Seiten über den guten Kompost diktieren, aber das würde dann das Thema verfehlen, weil ich doch etwas über die Organisation im Himmel beschreiben will. Und das ist das eigentliche Ziel dieses kleinen Büchleins, das wieder ins Internet ge­stellt werden wird, obwohl ich der lieben und braven Renate gesagt habe, dass das vorherige das letzte Büchlein gewesen ist, das sie veröffentlichen sollte.

Sie ist bereits Kummer mit mir gewohnt - "Ja!", hat sie jetzt gesagt - und so wird sie also wieder zu diesem lieben Herrn gehen, der für sie die Arbeit macht und sehr schön alles ins Internet stellt. Er ist jetzt gar nicht mehr in Wien und sie muss mit ihm nach Niederösterreich fahren, wo er sich ein kleines liebes Haus gekauft hat, um diese Arbeit von ihm gemacht zu bekommen. Sie kann also mit ihm im Auto mitfahren und wird auch wieder bis vor ihr Haus zurückgebracht und dann ist ja der erste Zahltag, den ich dir versprochen habe, am 18.4.18, wo ich dir, liebe Renate, endlich mein ganzes herrliches Vorhaben bereitstellen werde. Das ist aber kein ordentlicher Satz und ich diktiere dir also daher noch einmal Folgendes: Am 18.4.18 werde ich endlich für dich das Wunder mit der schwerkranken Frau, die im Endstadium vom Gebärmutterhalskrebs erkrankt ist, machen, so dass du auch von mir einmal etwas ganz, ganz Schönes erleben darfst und nicht nur immer Prüfungen bestehen musst, die du aber alle bereitwillig und zu meiner vollsten Zufriedenheit bestanden hast.

Jeder glaubt, dass, wenn jemand bereits mit dem lieben und süßen Herrn Jesus reden darf, dass er dann nur mehr Schönes erlebt; aber dem ist wirklich nicht so. Jedenfalls kann diese arme Frau Renate Köhler ein Lied davon singen, dass sie viele, viele Prüfungen bestanden hat, und dass sie immer noch darauf wartet, dass ich endlich mit den versproche­nen Wundern anfange. Niemand kann ihr helfen, denn es ist ihr verboten, darüber mit ihrer Familie zu sprechen und nur dieser brave und hilfsbereite Mann, der ihre Manuskripte ins Internet stellt, weiß von ihrem Unglück, weil er natürlich alles gelesen hat, was er bereitwillig und wunderschön dann ins Internet hineingestellt hat.

Er wird dafür allerdings sehr, sehr gut bezahlt und das ist auch ein Gedanke, den ich hiermit allen bereitwillig mitgeteilt habe.

Sie, diese arme Frau Köhler, hat jedenfalls bis jetzt von mir nichts bekommen außer Scherereien - und jetzt hat sie aber gelächelt und gesagt, dass das wirklich nicht stimmt. Ich erzähle ihr immer am Abend im Bett etwas, das sie erfreut und sie schenkt mir dafür jeden Samstag eine neue, teure rote Rose als Ausdruck ihrer Liebe zu mir. Sie ist sehr bemüht mir alles recht zu machen und irgendwann, liebe Renate, kommt dann auch die Belohnung, die ich dir schon oft versprochen habe. Du bist trotz aller Enttäuschungen immer lieb zu mir gewesen und hast dich nicht hinreißen lassen, mich zu verdam­men oder vielleicht zum Teufel zu wünschen, wie es schon andere bei diesem Versuch, mit mir einen weiteren Schritt in Richtung Vollendung der zehnten Stufe zu machen, getan haben.

Seitens dieser armen Frau Renate Köhler ist mir also immer Liebe entgegengebracht worden und deshalb habe ich ihr auch versprochen, dass sie einmal die Europa-Heilige werden wird, wenn sie bereits am 24.12.18 um 0.02 Uhr zu mir in den Himmel gekommen ist. Ich werde sie dort mit meiner ganzen Liebe empfangen und sie darf auch ewig bei mir bleiben, was eine Ausnahme ist, weil auch Heilige im Himmel nur eine beschränkte Zeit bei mir bleiben dürfen.

Sie reklamiert, dass ich etwas über die Organisation im Himmel sagen wollte und daher sage ich jetzt, dass ich das aber erst beim nächsten Mal tun werde, weil ich jetzt schließen werde. Ich wünsche allen einen schönen Tag und verbleibe wie immer euer lieber und süßer Herr Jesus.

 

 

3.

 

Also die brave Frau Renate Köhler hat mich doch gestern erinnert, dass ich etwas über die Organisation diktieren soll, und das mache ich eben jetzt.

Mein Himmel ist sehr, sehr vielfältig. Er ist in mehrere Einheiten eingeteilt, weil doch nicht jeder gleich brav oder gleich schlimm gewesen ist. Und je nachdem wie dieser Mensch sich verhalten hat, so kommt er auch in verschiedene gereiche meines Himmels. Es gibt 5 Plus-und 5 Minus-Himmel, die aber alle von mir in gewisser Weise erhört werden, wenn die Seelen darin sich im Geiste so verhalten, dass sie eine bessere oder gegebenfalls auch eine schlechtere Position von mir erhalten werden, wenn sie darum bitten.

Natürlich bittet niemand um eine schlechtere Position, die muss ich ihm schon selbst verschaffen, wenn er sich dort, wo er sich befindet, ungebührlich benommen hat. Es gibt doch auch im Leben auf der Erde Situationen, wo man sich denkt, jetzt bin ich aber in ein Fettnäpfchen getreten, weil ich nicht aufgepasst habe, wie ich mich am besten meinem Gegen­über zu verhalten gehabt hätte.

Diese Fettnäpfchen gibt es auch im Himmel, wenn sich die Seele nicht und nicht und nicht daran gewöhnt, dass sie nun vollkommen von der Liebe meines Vaters und von mir und vom Heiligen Geist abhängig ist, weil sie sich doch nie mehr an mich wenden darf, auch wenn sie sich das sehr, sehr wünschen würde.

Niemand kann sich mehr an den lieben Gott wenden, außer man ist ein Heiliger und bringt die Bitten dieser Menschen an uns, die sich eben an diesen Heiligen gewandt haben. Meine brave Renate denkt jetzt bereits sehr intensiv mit und hat sich gleich gedacht, dass sie das äußerst gedul­dig und äußerst höflich machen wird, weil man muss doch dem lieben Gott alle erforderlichen Liebesbeweise erbringen, wenn man einmal die Sorgfalt und die Liebe des lieben Gottes in seinen 3 Personen genießt.

Meine brave Renate hat sich jetzt gedacht, dass sie sich immer daran halten wird müssen, weil sie doch auch nur eine kleine Heilige werden wird und da habe ich ihr aber gesagt, dass sie doch die Europa-Heilige sein wird und das ist doch eine große Heilige. Sie ist bestimmt nicht einmal in der Lage sich vorzustellen, was das eigentlich heißt. Sie ist aber bestimmt in der Lage alle guten Wünsche, die sie für mich erhalten wird, an mich weiterzuleiten, wenn sie dann ab dem 24. Dezember 2018 um 0.04 Uhr bei mir im Himmel sein wird. Sie reklamiert jetzt, dass ich immer gesagt habe 0.02 Uhr, aber diese 2 Sekunden braucht sie dann vor meinem Thron und wird genauso behandelt wie alle anderen. Sie muss für jede Sekunde ihres Erdenlebens Zeugnis ablegen und wenn sie sich über gewisse Dinge vielleicht nicht äußern will, dann werde ich vermerken, dass sie sich dazu aber mit mir im Geheimen doch noch äußern muss, sonst wird sie wieder auf die Erde zurückgeschickt, auch wenn sie die zehnte Stufe bereits erreicht hat. Es ist nicht so, dass man, wenn man die 10. Stufe der Lebensleiter erreicht hat, dann ewig im Himmel bleiben darf, sondern man muss - allerdings nach sehr, sehr, sehr langer Zeit, vielleicht nach 100 Millionen von Jahren - wieder auf die Erde zurück und alles fängt von vorne wieder an.

Meine überaus geduldige Renate hat sich gedacht, dass sie die vorzügliche Ermächtigung meines Vaters genießt und sie darf daher aber für immer bei uns im obersten Himmel bleiben. "Welch eine Gnade!" hat sie sich jetzt gedacht und das ist alles, was ich von ihr erwartet habe, denn sie schreibt sehr intensiv mein Diktat mit und ist voll konzentriert. Sie will auch gerne wissen, wie es mit der Organisation im Himmel weitergeht, aber das sage ich euch beim nächsten Mal.

Dieses Mal mache ich Schluss, weil sie, die bravste aller meiner Sekretärinnen noch einiges zu tun hat und trotzdem aber die volle Arbeitszeit mit mir verbringen wollte. Ich bin sehr gerührt, dass du immer so fleißig bist und werde mir erlauben, dir ein Zwickerbusserl zu schicken. Herzliche Grüße an alle, euer lieber und süßer Herr Jesus.

 

 4.

 

Meine wie immer äußerst brave Renate hat heute wieder einmal sich selbst übertroffen! Sie hat für 5 Personen ver­schiedene kleinere Geschenke hergerichtet, die sie zu Ostern an diese 5 Familienmitglieder und Freunde verschenken wird. Sie ist immer so bescheiden, dass sie sich selbst nichts überlässt von all den vielen kleineren Geschenken, die sie selbst erhalten hat. Alles, alles wird weitergeschenkt, neu verpackt, schön hergerichtet, mit Wünschen und Ostergrüßen versehen und dann an die neuen Besitzer übergeben. Sie hat selbst nie das Bedürfnis sich etwas zu behalten, sondern sie schenkt alles voller Freude weiter, damit sie den anderen damit Freude bereiten kann. Ich wollte das nur noch einmal gesagt haben, damit alle wissen, wie sie zu ihrem Umfeld steht: nämlich immer mit ihrer ganzen Liebe und Freude, damit alle anderen sie auch haben sollen.

Sie hat jetzt herzlich gelacht, weil ich gesagt habe, dass ich mich heute beeilen muss, weil der Osterhase gleich zu allen Heiligen kommen wird. Sie hatte das zuerst auch schon geschrieben, aber hat nicht geglaubt, dass ich das im Text haben will. Also ich habe jetzt wieder einmal einen kleinen Scherz gemacht, damit alle begreifen, dass der liebe und süße Herr Jesus auch einmal etwas anderes macht als zu diktieren, zu richten und zu beten (das war schon wieder ein kleiner Scherz, also heute bin ich wirklich gut aufgelegt!).

Na ja, man muss auch einmal etwas vom falschen Pathos wegkommen, das immer noch in manchen Kirchen vorkommt. Das war jetzt eine etwas bissige Nebenbemerkung. Aber jetzt, ich werde schon von der braven Renate darauf hingewiesen, breche ich nicht mein Wort und diktiere wieder etwas von der Organi­sation im Himmel.

Es ist dort so, dass alles bis ins Kleinste geregelt ist, weil man sich doch nicht irgendwie unterhalten sollte, sondern man muss konzentriert auf das hören, was der liebe und süße Herr Jesus immer vorgibt. Na ja, das klingt vielleicht nicht sehr einladend, aber wenn sich Hunderttausende dann alle immer irgendwie verhalten, dann ist das ein ewiges Durcheinander und nicht die Ordnung, die ich mir im Himmel vorstelle.

Ich gebe also z.B. vor, dass heute alle zu meinen Vor­lesungen kommen sollen und dann wird aus der Bibel der Absatz 9 vom Vers 10 des Johannes-Evangeliums gelesen. "Stimmt das, Renate?" Ich würde sagen: Vom Kapitel sowieso den Vers sowieso. Na ja, das stimmt natürlich, aber viele haben noch nie in die Bibel hineingeschaut und kennen sich also damit nicht aus, wie man dieses älteste Buch der Welt handhabt. Es ist auch kaum zu glauben, dass ich meinen Heiligen sage, dass sie die Bibel lesen sollten oder dass ich sie ihnen vorlese. Das ist natürlich Unsinn gewesen. Aber andererseits stimmt es, dass ich im Himmel den Heiligen etwas vorgebe, was sie an diesem Tag machen sollten. Es handelt sich im allgemeinen um einen Auftrag, den sie bei den Menschen ausführen sollten. Sie sollten sich vielleicht um diverse Kinder oder Jugendliche kümmern und ihnen einflüstern, was sie spielen könnten, um mit ihren Spielgefährten Freude am Spiel zu haben und nicht etwa Spiele spielen, bei denen sie andere oder sich selbst gefährden.

Niemand kann beurteilen, wie groß der Einfluss von meinen Heiligen ist, die sich dann und wann auch um solche Angelegenheiten kümmern, damit das Leben auf der Erde einen angenehmeren Verlauf nimmt und nicht Spiele mit gewalttätigem Inhalt zur Leidenschaft von Jugendlichen werden. Sie sehen leider viel Gewaltsames im Internet und werden nicht zur gemeinschaftlichen Ausnutzung von Schönem und Interessantem erzogen, weshalb auch dann die Erwachsenen keinen Respekt vor dem Mitmenschen haben.

Aber ich wollte eigentlich noch einiges zur Organisation sagen: Mit meinem Vater, dem lieben Gott, bespreche ich jeden Tag, was wir, der 3-eine Gott, vorhaben und das wird dann auch umgesetzt. Niemand weiß, wie groß der Einfluss Gottes auf das Geschehen in der Welt ist und wofür er sich einsetzt, wenn die Menschen in Kriegen oder bestenfalls in mehrseitigen Besitzstörungsklagen ihren Alltag verbringen.

Der Krieg ist doch an und für sich schon verboten durch das 5. Gebot, das heißt: "Du sollst nicht töten!", aber trotzdem scheuen sich die Menschen nicht, einander die Köpfe abzuschneiden und oder sich auf vielfältige Weise umzubringen. Nicht alle, die das tun, werden von mir empfangen werden und vor den Thron Gottes kommen. Sie kommen nämlich gleich, ohne Verhandlung, auf die Stufe Minus 5 und dort bleiben sie bis zu ihrem endlosen unsäglich bitteren Ende, das sie herbei­sehnen, das aber nicht und nicht und nicht kommen wird, weil sie sich zutiefst gegen dieses wichtigste Verbot vergangen haben.

 

 5.

 

Also heute hat meine äußerst brave Renate wieder etwas gemacht, was mich sehr gefreut hat. Sie hat ausgemistet!

Na ja, zwar nur alte Plastikbecher und -deckel, aber zwei Fächer im Küchenkasterl waren dann auf einmal fast leer! Sie hat es selbst genossen, dass da auf einmal so eine Ordnung geherrscht hat, wie wenn der liebe Gott selbst aufgeräumt hätte! Jetzt hat sie aber wieder lachen müssen.

Sie ist sehr, sehr, sehr bescheiden beim Essen und hat heute, am Karfreitag, nur einen Teller Gemüsesuppe gegessen. Na ja, eigentlich waren es zwei, hat sie gerade moniert und ich habe halt überrascht getan, dass ich das auch weiß. Jetzt hat sie wieder lachen müssen. Ich freue mich immer, wenn sie etwas zum Lachen hat, weil dann ist mir klar, dass ich es richtig gemacht habe. - Jetzt hat sie zum dritten Mal gelacht. Ich bin wirklich ein Wunderwuzzi! Na ja, das war jetzt ein großer Lacher und sie kann sich gar nicht beruhigen und lacht immer noch während sie das schreibt.

Sie ist bereits sehr, sehr, sehr darauf bedacht, dass ich immer die Wahrheit sage und daher muss ich jetzt auch richtigstellen, dass sie eine Hilfe gehabt hat, die die Fenster wunderschön geputzt hat und auch die Kasterln ausge­waschen hat in der Küche. Sie ist ja fast 80 Jahre alt und kann sich nur mehr schwer bücken und das Fensterputzen wäre wirklich eine zu große Anstrengung gewesen.

Am kommenden Mittwoch kommt diese Hilfskraft noch einmal und da wird der Osterputz dann fertiggestellt. So, jetzt habe ich alles richtig gesagt, was sie tut und was sie nicht mehr machen kann und sie ist zufrieden, dass alles der Wahrheit entspricht. Sie lächelt jetzt zufrieden. "Du musst wirklich nicht immer alles gleich sagen, was ich mir denke!", hat sie sich jetzt gedacht. Also ich bin ein großer Plauderer - und jetzt hat sie schon wieder lachen müssen. "Das ist heute ein lustiges Diktat, aber du wolltest doch etwas von der Organisation im Himmel diktieren!", hat sie sich jetzt wieder gedacht.

Also nach diesem Rüffel - sie lacht schon wieder! ‑bin ich also bereit, mich größeren Themen zu widmen, als auf den Haushalt meiner sehr, sehr, sehr braven und lieben Frau Renate Köhler zu schauen und diktiere Folgendes: - Sie ist jetzt ganz ernst.

Also im Himmel gibt es 2 verschiedene Zonen, habe ich gesagt, die jeweils in 5 Sparten gegliedert sind. Eine der 5 Zonen ist die Zone Nummer 1 und die beinhaltet also (ich korrigiere jetzt auf Zuruf von der sehr aufmerksamen Renate, dass es die Zone Plus 1 ist), sie beinhaltet also den herrlichsten Teil der Schöpfung, nämlich meine Wenigkeit und auch diejenigen Heiligen, die immer bei mir bleiben dürfen, so wie diese äußerst liebe und brave Frau Renate Köhler, die ich also wirklich noch zu einer der größten Heiligen des 21. Jahrhunderts machen werde. Sie hat laut und deutlich geseufzt. Also das ist es immer, wenn ich sie lobe, da kann sie sich nämlich nicht vorstellen, dass sie, diese ältere Dame im 16. Wiener Gemeindebezirk einer mittel großen Stadt in Europa, dass gerade sie von mir zu einer großen Heiligen gemacht werden wird, wie es sie also in diesem Jahrtausend noch keine gegeben hat. Sie hat jetzt nicht schreiben wollen "Jahrtausend", sondern hat eigen­mächtig geschrieben "Jahrhundert". Na ja, sie verträgt es nicht, hochgelobt zu werden und es ihr suspekt, was ich ihr da immer sage. Noch dazu, wo ich ihr bis jetzt immer nur Prüfungen auferlegt habe und noch kein einziges ihr ver­sprochenes Wunder mit ihr gemacht habe.

Sie ist also sehr, sehr bemüht, mir weiterhin die Treue zu halten und meine falschen Versprechungen zu igno­rieren und wieder und wieder darauf zu hoffen, dass doch noch alles wahr wird, was ich ihr immer diktiere und was sie sogar im Internet veröffentlichen soll. Sie tut es bisweilen mit gemischten Gefühlen, weil sie sich also sagt, dass ich sie schön blamieren könnte, wenn das alles nur hochtrabende Voraussagungen wären, die nur den einen Zweck zu haben scheinen, sie lächerlich zu machen. "Ich hoffe also dass das nicht der Fall sein wird!", hat sie sich jetzt gedacht und ich schließe mich diesem Diktum gerne an, weil ich weiß, dass ich sie bestimmt nicht lächerlich machen werde, sondern dass das alles irgendwann eintreffen wird, was ich dir, liebe Renate, versprochen habe.

"Es ist aber nicht mehr so viel Zeit, wenn du mich doch am 24.12., und das ist bereits in 9 Monaten, abberufen willst!", hat sie sich jetzt gedacht und das stimmt ausnahmsweise nicht, weil ich ihr nun sage, dass ich sie nicht am 24.12.18, sondern am 24.12.19 abberufen werde. "Na, und was sagst du jetzt, liebe Renate? "." Das ist keine gute Idee! hat sie aber jetzt gesagt, und ich wollte doch nur wissen, ob sie sich tatsächlich nicht zutraut, in 9 Monaten viele

Wunder mit mir zu machen, sondern glaubt, dass ich dazu 1 Jahr und 9 Monate brauchen würde. "Also wenn du bald anfängst, dann ist ja noch genug Zeit über!", hat sie sich jetzt gedacht und das denke ich natürlich auch.

Ich habe gesagt, dass ich das erste Wunder also am 18.4.18 machen werde und dabei bleibt es, wie immer mit Vorbehalt! Das ist es nämlich, dass sie nie wissen kann, ob es jetzt wirklich geschieht oder ob es wieder nur eine der endlosen Enttäuschungen werden wird, die ich ihr auferlege, um zu überprüfen, ob ihre Liebe das alles aushält, und sie mich, den treulosen Verräter, wirklich lieb hat. Sie hat jetzt ein wenig gelächelt und gesagt: "Ja, trotzdem!" und das ist es, was ich von ihr erwarte.

Na ja, vielleicht wird es also diesmal doch das ersehnte Wunder und dann stehe ich also mit meinem Können gut da, wenn jemand, der im Endstadium eines Gebärmutterhalskrebses wieder vollkommen geheilt ist und sie, diese tapfere Renate, mit einem wunderschönen Halo belohnt worden ist.

Also ich diktiere noch etwas von der Organisation, weil du noch immer nicht genug vernommen hast. Du willst heute scheinbar ein langes Diktat schreiben. Na ja, die heilige Messe beginnt erst um 19 Uhr und da hast du ja noch Zeit. Also: Im Plus 2-Himmel, das ist also der nächst an­schließende an den Plus 1-Himmel, da gibt es immer noch die volle Liebe von mir und dem lieben Gott-Vater und dem lieben Heiligen Geist, aber wir sind nicht mehr so intensiv anwesend wie dort, wo wir höchstpersönlich anwesend sind, nämlich im Himmel Nummer 1. "Plus", hat sie noch dazu gesagt. Sie nimmt es immer sehr genau. Brav, Renate!

Also jetzt zum Plus 3-Himmel: Dort ist also wieder ein wenig weniger von der großen Liebe meiner Wenigkeit und vom lieben Gott-Vater und vom Heiligen Geist zu spüren, weil wir weniger intensiv mit diesen Seelen verbunden sind, die sich zwar bis zur Stufe 10 emporgearbeitet hatten, die aber außer diesem erreichten Ziel eigentlich nichts Besonderes geleistet haben. Sie haben brav die Gesetze eingehalten, haben mich auch lieb gehabt, aber sie haben sich eigentlich nicht viel um ihre Mitmenschen gekümmert. Und das ist doch ein Mangel, der sich dann im Himmel auswirken muss, denn die anderen haben sich wirklich oft und oft ihrer Mitmenschen angenommen und haben mir damit große Freude bereitet.

So, jetzt ist die brave Renate zufrieden und meint, ich könnte die anderen zwei Plus-Himmel beim nächsten Mal diktieren. Also ich gehorche meiner Sekretärin und höre nun auf. Alles Liebe, euer lieber und süßer Herr Jesus.

 

 6.

 

Mein Vater, der liebe Gott, hat gesagt, dass ich heute wiederum die sehr, sehr, sehr brave Frau Renate Köhler in der Wattgasse im 16. Wiener Gemeindebezirk besonders loben sollte. Ich bin sehr entzückt, dass sie heute mit dieser Hilfskraft ihren Osterputz sehr schön beendet hat und alle Türen und Fenster und die Küche und das Bad und der Fuß­boden und teilweise auch die Küchenkasterlfächer, dass also alles wunderschön gemacht worden ist, und sie ist jetzt aber total fertig und hat gesagt, dass sie trotzdem mein Diktat empfangen will.

Sie ist besonders neugierig, was ich denn sagen werde bezüglich der Plus 4-und Plus 5-Stufe im Himmel und vielleicht diktiere ich auch noch ein oder zwei Stufen des Minus-Himmels. Das ist besonders interessant für diejenigen, die glauben, dass sie brav genug gewesen sind, um in einen Plus-Himmel zu kommen, aber vergessen haben, dass jede Sekunde ihres Erdenlebens von mir geprüft werden wird und da findet sich dann schon Einiges, das absolut nicht in Ordnung gewesen ist und das daher einen Plus-Himmel nicht mehr möglich macht. Allerdings besteht bei den ersten zwei Stufen die Möglichkeit, dass man vom Minus-Himmel noch in den angrenzenden Plus-Himmel kommen darf, wenn man sich dort ausnahmslos gehörig zusammengenommen hat und nicht versucht hat, sich durch Schmeicheleien oder durch ein Besserwissen von den eigenen Sünden herauszureden vom Minus-Himmel. Allerdings bei den letzten drei Minus-Himmeln, also Minus-3, Minus-4 und Mlnus-5 gibt es diese Möglichkeit nicht, da die Verfehlungen auf der Erde wirklich zu schwer gewesen sind, um ein Wechseln in einen Plus-Himmel zu ermöglichen.

Meine brave Renate schreibt und schreibt und lächelt jetzt sogar und sagt, dass sie jetzt wirklich noch immer nicht genug geschrieben hat und wirklich wissen will, wie das ist, mit den zwei verbliebenen Plus-Himmeln und eventuell auch mit den zwei nächsten Minus-Himmeln.

Also sage ich jetzt wirklich Folgendes: Wenn man im Leben zwar die Gebote brav eingehalten hat und mich auch irgendwie lieb gehabt hat, dann ist das so ähnlich wie eine Beziehung, die man zwar gerne besser hätte, die einem aber irgendwie ein bisschen zu anstrengend geworden ist. Man unterscheidet genau zwischen dem, was man gerne hätte und dem, was man gerade noch machen will und dann nimmt man sich einen Anlauf und versucht, das Beste aus dieser Situation zu machen. Na ja, das ist also der Himmel Stufe Plus 4.

Die Stufe Plus 5 ist noch ein bisschen ärmlicher, was meine bescheidene Zuwendung dann betrifft. Wenn ich im Himmel Stufe 4 Plus noch ein bisschen hin und wieder etwas Spöttisches gesagt habe, weil ich mir gedacht habe, dass ein bisschen Unterhaltung gut tun würde, so sage ich im Himmel Plus 5 gerade noch "Guten Tag!" und das genügt dann auch schon, weil man sich dort auch nie mehr Zeit genommen hat, mit mir etwas zu besprechen oder mich um Rat zu fragen oder mich irgendwie in das eigene Leben einzubeziehen. Und das ist doch ein bisschen wenig, auch wenn man die Gesetze strikt befolgt hat und mich hie und da auch einen guten Mann hat sein lassen. Na ja, ich bin zwar nicht sehr erbaut von diesen Seelen, aber sie haben die Vorschriften eingehalten und daher dürfen sie auch in einem Plus-Himmel verbleiben, allerdings eben im Plus 5-Himmel, der nur so genannt wird, weil er inzwischen noch keinen besseren Titel von mir erhalten hat. Es war mir allerdings nicht wichtig genug und so bleibt er vorderhand der Himmel Plus 5 und eben das ist das Ende der Plus-Himmel.

Andererseits gibt es auch verschiedene Minus-Himmel, wie zum Beispiel den Himmel Minus 1, der sich außerhalb der geschichteten Zonen befindet, die alle von mir geliebt werden und der aber nicht von mir weiterhin betreut wird, außer, dass ich manches Mal nachschaue, ob es jemand besonders eilig hat, in einen besseren Himmel zu kommen oder ob es vielleicht gar jemanden gibt, der sich erfrecht, mich zu beschimpfen und daher noch einen Himmel tiefer, also in den Himmel Minus 2 kommen wird. Solche Ursachen können also sein, dass ich mich nicht mehr für diese Seele interessiere und mich mit meinen braven Seelen befasse, die mich sehr lieben und sich immer bemühen, mir Freude zu machen. Das Warum, wieso derjenige überhaupt in den Minus 1-Himmel gekommen ist, ist rasch erklärt: Seine Unterhaltung war ihm immer wichtiger als die Gesetze einzuhalten und er hat es zwar bis zur Stufe 8 geschafft, aber dann vergessen, dass es noch zwei weitere Stufen zu erklimmen gibt und da muss man sich dann gehörig anstrengen, wie zum Beispiel es meine überaus sehr, sehr, sehr brave Renate Köhler, in der Zwischenzeit eine berühmte Heilige? immer getan hat.

Also sie ist noch immer keine berühmte Heilige, aber sie wird es bald nunmehr wirklich sein. Und ich werde sie nie wieder so enttäuschen wie ich es bereits zweimal getan habe und weil du, liebe Renate, immer denkst, dass alles immer dreimal passiert, so sage ich dir jetzt, dass es auch Ausnahmen davon gibt, wenn sich jemand besonders anstrengt, so wie du immer es getan hast. Viele Prüfungen hast du tadellos bestan­den und nie gemeckert oder mich gar beschimpft, sondern du hast alles in Frieden ertragen und mich immer trotzdem lieb gehabt und das ist also dann der Dank von mir, dass ich dir das dritte Mal eine Enttäuschung ersparen werde und dann hast du den verdienten Erfolg, der dir von mir von Herzen vergönnt werden wird.

Und außerdem werde ich dich wirklich noch um 30 Jahre jünger erscheinen lassen und mich dann sehr freuen, wenn du, die bravste aller Sekretärinnen, dich doch über das besondere Geschenk, von dem ich dir gesprochen habe, auch besonders freuen wirst.

Also sei in Zukunft nicht traurig, sondern immer bereit, mich weiterhin lieb zu haben; du wirst reich belohnt werden für deine Treue und deine über alles mich liebende Zuneigung, die du mir beweist, weil du mir dauernd kleinere Geschenke machst wie zum Beispiel rote Rosen, Gesänge, Gebete, Hilferufe für fremde Menschen, un­zählige Vaterunser für Soldaten, die in den Krieg gezwungen worden sind und dann von mir aber nicht bestraft worden sind, weil sie bereits getötet hatten, sondern du hast sie gerettet, mit deinen vielen, vielen Vaterunsern, die alle bei mir angekommen sind und die ich dir vergelten werde, weil du sie in aufopfernder Weise nur für andere und kein einziges Mal für dich selbst gebetet hast, weil du findest, dass du in meiner Liebe so gut aufgehoben bist, dass du mich nie und nimmer um etwas bitten musstest, sondern ich habe es dir immer angeboten und du hast es nur ein einziges Mal für dich persönlich erbeten.

Also das war ein ganz besonders langer Satz, aber ich glaube, er ist trotzdem verständlich gewesen und nun werde ich noch den Himmel Minus 4 beschreiben, weil dieser ist besonders interessant für alle, die getötet haben und glauben, dass sie es aus guten Gründen tun mussten. Niemand wird gezwungen zu töten. Niemand kann einen anderen dazu ver­pflichten, auf einen Menschen, der genauso von mir erschaffen worden ist wie er selbst, dass er also auf diesen anderen Menschen schießen soll oder gar durch irgendeine grausame andere Tötungsart jenen Mitmenschen tötet. Nicht einmal ich würde einen Menschen töten, der mich beleidigt hat, sondern ich würde ihm nur einen Anstoß dazu geben, wie er sich in Zukunft zu verhalten hat, wenn er mich wenigstens einmal noch sehen oder hören will.

Die arme Renate schreibt und schreibt und lächelt sogar noch. Sie ist wirklich eine ganz, ganz treue Sekretärin und ich würde jedem Chef eine solche wünschen, wie sie es ja in der Tat auch einmal in früherer Zeit gewesen ist. Sie war Chef-Sekretärin und hat dort alles immer zur großen Zufrieden­heit ihres Chefs erledigt und sich außerdem noch weitere Aufgaben selbst zugeschanzt, damit sie nicht zu wenig Arbeit leistet für das nicht so besonders große Gehalt, mit dem sie aber augenscheinlich ganz zufrieden gewesen ist. Sie hat auch ein sehr schönes Zeugnis bekommen und musste ihren Beruf aber bald ganz aufgeben, weil sie Zwillinge bekommen hat, die sie auch selbst betreuen wollte, bis sie in die Volksschule gehen würden.

Diese beiden Söhne, die heute längst selbst erwachsen sind, haben ihr aber nicht immer Freude gemacht, sondern in der Pubertät gab es auch manches traurige Erlebnis für die überaus bemühte Mutter. Sie sagt jetzt, dass ich aber, bitte, nicht ins Detail gehen möge und ich komme gerne diesem äußerst bescheidenen Wunsch nach. Also sie hat ihre Kinder sehr gut erzogen und beide haben die Matura mit Auszeichnung in verschiedenen HTL-Sparten bestanden und heute sind sie bereits beide berufstätig, auch wenn der eine, und zwar gerade der, der auch sein Doktorat mit Auszeichnung gemacht hat, also gerade dieser eine ist jetzt arbeitslos und psychisch krank geworden. Er hat sich nicht und nicht und nicht an meine Vorgaben halten wollen und dann hat er seine Lektion immer noch nicht gelernt und daher musste er nun auf diese undankbare Weise auf seinen Beruf verzichten und will sich außerdem unbedingt scheiden lassen. Es ist mir leider nicht möglich, die Einzelheiten dieser Katastrophe aufzuzählen, weil sie zu belastend für meine doch überaus brave und willige Renate Köhler aus der Wattgasse im 16. Wiener Gemeindebezirk wären.

Sie ist jetzt ein wenig traurig geworden und hat gemeint, dass das Ende der Ehe wirklich ein unendlich schlechtes Zeugnis für ihren geliebten Sohn abgeben wird und dass er aber alles selbst verschuldet hat. Sie ist sich im Klaren darüber, dass sie zwar für ihn beten kann (und das hat sie jeden Tag getan und um meine Hilfe gebeten, die sein soll, wie immer ich es ermögliche), aber dass ich es nicht dulden würde, wenn sie sich in meine Angelegenheit einmischen würde. Und es ist meine Angelegenheit einen kleinen schlimmen Buben mit einem Denkzettel zu bestrafen, weil er nicht nur die Ehe zerstört, sondern auch aus der Kirche ausgetreten ist, weil er die hohe Kirchensteuer nicht bezahlen wollte. Allerdings war sie nicht so hoch, dass er es nicht hätte leisten können, wenn er es gewollt hätte.

So, und jetzt ist das Papier fast zu Ende und meine verschwiegene Renate, die nicht und nicht und nicht sich mir gegenüber äußert, hat nun einen sehr, sehr, sehr langen Zettel vollgeschrieben und muss ihn nun in die Maschine eintippen. Natürlich ist es nicht ein Zettel, sondern es sind Ringbuch-Einlagen A5, die sie immer nimmt, weil sie glaubt, die sind am praktischsten dann zum Abschreiben, weil sie gleich neben der Schreibmaschine links auf einem erhöhten Potesterl liegen können. Also nichts für ungut, ich habe dich besonders lieb. Dein lieber und süßer Herr Jesus.

 

 7.

 

Es ist so, dass meine überaus brave Sekretärin jetzt gesagt hat, dass ich ihr schon um 15.30 Uhr etwas diktieren solle, weil sie um 16 Uhr einen Nachhilfeschüler bekommt und dadurch unser Diktat zum gleichen Zeitpunkt ja nicht stattfinden kann. Ich bin sehr gerührt ob ihrer fleißigen Einstellung und werde mich daher aber heute nur kurz zu den noch fehlenden Minus-Himmeln äußern.

Der Minus 3-Himmel ist derjenige, der alle unbedarften und meist noch dazu ungeheuer selbstbestätigungs-reichen Erdenbürger umfasst. Sie sind immer bereit, sich selbst in den Mittelpunkt einer Diskussionsrunde zu stellen, haben überhaupt kein Gespür für das Mitteilungsbedürfnis ihrer weiteren Diskutanten und stellen sich jedenfalls vor, dass sie selbst die gescheitesten, trotzdem aber auch oft die am meisten gehassten Vorgesetzten eines kleineren oder größeren Betriebes sind. Sie können sich nie entscheiden, ob ein Mitarbeiter nun eine Prämie bekommen sollte oder ob er sonst irgendwie be­lobigt werden sollte, nein, sie finden, dass er überhaupt noch immer zu wenig geleistet hat und daher gar nichts von der Firma braucht. Um zu wissen, wie viele Angestellte sich durch ihren rechthaberischen und aufgeblasenen Chef schon die Hände wund gearbeitet haben und noch nie von ihm Dank­barkeit oder einen kleineren Scherz erhalten haben, diese Möglichkeit fällt selbst mir schwer, sie zu beurteilen.

Es ist nämlich nicht so, dass man immer eine gute Tat erwarten kann, man braucht doch nur in die Gesell-schaft hineinzuschauen, dann merkt man, dass Vieles nicht und nicht und nicht dem entspricht, was sich der liebe und süße Herr Jesus von einem gut bürgerlichen oder einem gut sozialistischen Haushalt erwarten kann. Meistens sind es verschiedene Gebräuche, die nicht und nicht und nicht einem weiteren guten Zusammenarbeiten dienen, sondern sogar – obwohl sie lustig gemeint sind - Unfrieden unter den Mit­menschen erzeugen. Es ist nicht egal, ob ein Mitarbeiter sich freiwillig zu einem derben Spaß bereitstellt oder ob er gezwungener-maßen dafür herhalten muss. Unsittliche Berührungen bei den Frauen sind ebenfalls nicht das, was ich, der liebe und süße Herr Jesus, mir von den braven Mitbürgern erwarte.

Seine eigenen Gefühle kann man oft nicht herauslassen, aber am nächsten Tag stellt sich dann der Unfrieden ein, den man gestern beim Heurigen erzeugt hat. Gleichgestellte Mitarbeiter können sich dadurch einen weiteren Rüffel vom Chef ersparen, wenn sie alles ruhig über sich ergehen lassen und nicht und nicht und nicht einsehen, dass sie sich am besten sofort dagegen zur Wehr setzen sollten, wenn ihre persönliche Integrität angegriffen wird. Dies schadet der Gesundheit mehr, als alles hinunterschlucken zu müssen, was ein rüpelhafter, von sich selbst allzu sehr eingenommener Chef so alles an einem Abend von sich gegeben hat, um sich selbst als das beste und weiseste aller Menschenkinder zu sehen.

Das ist ein langer Satz gewesen, aber ich wollte damit ausdrücken, dass man sich herzhaft zur Wehr setzen soll und zwar gleich, so lange es noch am Tisch liegt, das unseriöse Verhalten eines wichtigen Vorgesetzten.

Zum Minus 3-Himmel möchte ich noch nachtragen, dass es aus verschiedenen Gründen nicht möglich ist, aus ihm wieder herauszukommen, weil die selbstherrlichen Gespräche, die man im Leben geführt hat, nicht zur Verbreitung von Wohlgefallen meinerseits beigetragen haben. Sie sind allesamt für mich ein Grund, dieselben Herren, die sich so gut vorkommen, noch in ihrem Leben einmal ganz und gar von meiner Größe und Macht zu überzeugen, indem ich ihnen vielleicht einen wunderbaren, kostengünstigen Kredit verschaffe, den sie aber dann nie zurückzahlen können und dann in den Konkurs schlittern. Sie haben sich wohl überlegt, was sie alles mit diesem wunderbaren Kredit noch kaufen könnten, aber außer Schulden ist ihnen nichts geblieben und sie können von Glück sagen, wenn sie nicht ins Gefängnis kommen wegen selbstverschuldetem Konkurs, der auf Betrug aufgebaut worden ist.

 

 8.

 

Meine überaus brave Renate hat gesagt, dass ich sie nicht schon wieder loben soll. Aber ich lasse mir wirklich von einem kleinen Menschenkind nicht vorschreiben, was ich tun und was ich lassen soll. Also das muss nun wieder einmal gesagt sein.

Sie ist sehr, sehr, sehr brav gewesen und hat jetzt die ganze Zeit das Diktat von gestern abgeschrieben, weil sie vormittags einkaufen gewesen ist und auch für mich wieder zwei rote Rosen und ein wunderbares, riesiges Schleierkraut gekauft hat. Man kennt sie inzwischen bei dem neuen Blumen­händler und er hat ihr deshalb einen Dauerkundenrabatt gewährt, über den ich mich selbst sehr gefreut habe. Sie hat wirklich nicht so viel Geld und kauft mir doch jede Woche zumindest zwei rote Rosen und manches Mal auch noch ein Schleierkraut dazu. Eine rote Rose kostet aber 3,- Euro und das Schleier­kraut 1,50, also zusammen wären es 7.50 Euro. Aber der Blumenhändler hat ihr die Ware heute um 6,- Euro gegeben und sie hat sich darüber sehr gefreut.

Leider kommt es dann jedes Mal in der Kirche zu einem unangenehmen Vorfall: Eine ältere Frau (keine Dame, sondern eher eine Putzfrau) kommt angeschlichen und stiehlt die frisch gekauften Blumen aus beiden Vasen, nämlich aus der Vase, wo sie, das bravste aller Menschenkinder, ein Arrangement der roten Rosen, des Schleierkrautes und meistens auch noch aus frischem Heckenschnitt gemacht hat und zweitens aus der Vase, wo sie die rote Rose für die heilige Maria schön mit den vorhandenen bunten Blumen arrangiert; diese beiden Vasen werden bestohlen und sogar abgeschnittene Rosen hängen dann noch kopfüber an ihrem Stängel, weil scheinbar keine Zeit mehr gewesen ist, sie ganz herauszureißen aus ihrem Gesteck.

Also ich, der liebe und süße Herr Jesus, bin davon augenscheinlich sehr, sehr, sehr tief betroffen, weil es nicht nur am Gefühl für die Ordnung der Gesellschaft mangelt, die sich zusammensetzt aus Menschen wie der armen Frau Renate Köhler, die die Blumen immer umsonst kauft und auch aus einer ungehobelten Unterschicht-Frau, die es nicht und nicht und nicht lassen kann, in einer geweihten Kirche zu stehlen, und des Weiteren aus Menschen, die sich sorglos in einem Umfeld bewegen wollen, wo Frieden und Gerechtigkeit herrschen.

Also das war wieder einmal ein langer Satz, aber er bedeutet, dass man heutzutage nicht einmal in einer Kirche sicher sein kann vor verrohtem, völlig unzulässigem Gebaren einer Unterschicht-Frau, die aus einer anderen Kultur kommt und sich nicht an die Gepflogenheiten ihrer neuen Umgebung anpassen will, sondern sich denkt, die anderen sind dazu da, dass man sie ausnützt, weil man selbst keine Alternative hat, sich ein wohlgefälliges, wohlgeordnetes Leben aufzubauen, da man keine Ausbildung hat und auch kein Wort Deutsch kann. Nicht nur, dass sie stiehlt, sie verletzt auch den Grundsatz, dass Kirchen Orte des Friedens, der Gerechtigkeit und der Einigkeit mit unserem göttlichen Dasein sind.

Meine bravste aller Sekretärinnen hat gesagt, sie hat noch nicht genug diktiert bekommen und ich möge doch noch etwas über den letzten Minus-Himmel sagen.

Sie meint, dass sie gesagt hat, über die letzten zwei, und das habe ich wohl gehört, aber ich will heute nur über den Minus 4-Himmel noch etwas sagen:

Dieser Himmel ist mir wichtig in dem Sinn, da alle, die getötet haben, dorthin kommen und sich nie mehr von mir einen Liebesbeweis erwarten können, da sie gegen das wichtigste Gebot, das also ein Verbot ist, verstoßen haben. Nicht zu töten ist ein Grundsatz, der von mir deshalb vertreten wird, weil ich selbst es mir vorbehalte, jeden Menschen dann abzu­berufen, wenn ich weiß, dass er dieses oder jenes nicht und nicht und nicht erlernen will und es keinen Zweck mehr hat, ihn auf der schönen Erde zu belassen.

Immer wenn ich sage, dass ich es selbst mir vorbehalte, einen Menschen abzuberufen, dann ist das nicht aus einem Grund, den ich mir selbst ausgedacht habe, sondern dieser Mensch hat sich nicht an die Abmachung gehalten, die er mit mir am Ende seines vorherigen Lebens, nämlich als er vor dem Thron Gottes gestanden ist, getroffen hat.

Es ist immer wieder einmalig, wie meine brave Sekretärin den Satz dann vollendet, wenn sie schlecht zugehört hat und nicht mehr in der Lage war, meine Stimme zu hören, weil ich doch nicht schreie, sondern nur in Gesprächslautstärke rede. Liebe Renate, ich habe es doch deutlich gesagt, aber du hast es nicht verstanden. Dann hast du aber nachgedacht und den Satz richtig beendet. Brav.

Also ich wollte damit sagen, dass eine gute Sekretärin auch selbst so weit mitdenken sollte, dass sie die Gedanken ihres Chefs nachvollziehen kann und sie gegebenen falls auch zu Ende bringen kann, wenn er es nicht selbst getan hat oder sie einen kurzen Augen-blick unaufmerksam gewesen ist. Selbstverständlich werde ich sie nicht rügen, wenn sie einmal nicht aufgepasst hat, aber sie kann mich immer bitten, den Satz zu wiederholen und muss nicht selbst dann nach-denken,wie das fehlende Ende des Satzes heißen müsste.

Ich werde also jetzt schließen, weil sie, meine äußerst brave Renate, schon zweimal gesagt hat, dass es jetzt genug sei. Und ich bin ein sehr guter Chef und lasse meine Angestellten nicht über Gebühr arbeiten, weil sie sonst vielleicht grantig werden und das will ich wirklich nicht. Jetzt hat sie gelächelt; aber das war es nicht, was ich genau gesagt hatte. Also ich wiederhole: sie hat gekudert und das ist etwas anderes. Man lacht nur innerlich, aber man hört es, wie es in der Mundhöhle widerhallt. Liebe Grüße, der liebe und süße Herr Jesus.

 


9.

 

Meine sehr, sehr, überaus sehr brave Renate hat mir gerade gesagt, dass ich ihr 10 Seiten diktieren soll, damit "wir" auf das Pensum von den 60 Seiten kommen, von denen ich gesprochen habe. Das war allerdings nur eine Circa-Angabe, da "wir" ja Verschiedenes besprechen und auch Verschiedenes nicht zu besprechen haben werden. Ich will damit sagen, dass du, liebe Renate, heute nicht 10 Seiten schreiben wirst müssen, sondern nur vielleicht 8 Seiten, und damit wirst du auch leicht fertig werden, weil du schon um 15.15 Uhr an­gefangen hast und auch bis um 18.30 Uhr schreiben wirst können.

Also mein Bericht zum Minus 5-Himmel ist folgender: Es kommen dorthin Verbrecher, die Unglaubliches auf der Erde angestellt haben. Massenmörder, die Unschuldige in Kon­zentrationslager sperrten und verrecken ließen, Verbrecher, die unbescholtene Bürger köpfen haben lassen, bloß weil sie eine andere Religion wie sie selbst hatten, Verbrecher, die sich damit gebrüstet haben, in den Himmel zu kommen, weil sie "Ungläubige" auf grauenhafte Weise abgeschlachtet haben und dann noch dazu meinen, im Himmel warten diverse schein-heilige Damen auf sie, mit denen sie unsittliche Gebräuche abhalten können. Solches wird auf das Schärfste bestraft und kein Verbrecher, der mehr als zwei Menschen getötet hat, wird von mir nicht in den Himmel Minus-5 beordert.

Sie sagen allenfalls, dass sie die neue "Religion" verbreiten wollen, die ihnen ihr Begründer, ein gewisser Mohammad vorgegeben hat, aber dieser Prediger, der ein selbsternannter Prophet sein wollte, ist selbst im Minus 5-Himmel gelandet, weil er eine Minderjährige geehelicht hat und sich nicht zu schade gewesen ist, aus dem Alten und dem Neuen Testament Zitate zu klauen und sie für sich selbst zu reklamieren. Sein "Prophetentum" beruht auf dem Missverständnis, dass er glaubte, ein gestohlener Text, der dann durch diverse Abscheulichkeiten ergänzt worden ist (siehe Scharia), könne der Grund sein, um eine neue und bessere Religion zu begründen, als diejenige, die schon 600 Jahre vorher vom Rabbi Jesus ausgehend, entstanden ist. Niemals hat sich ein Mensch so desaströs verhalten wir jener Mohammad und ich gelobe feierlich, dass alle, die diese "Religion", die aber keine echte Religion, sondern nur ein Sammelsurium von verschiedenen Texten ist, die sich Suren nennen, dass also dieses Werk bei mir vollkommen ausgelöscht worden ist und nicht und nicht und nicht im Himmel existiert; und das heißt, dass alle, die diesen Verräter an meiner Religion nachahmen, sich schleunigst um eine andere, christliche, Religion bemühen sollten, damit sie vielleicht doch noch eine Aussicht haben, zu mir in den Himmel, wenn auch auf eine niedrige Stufe, zu kommen.

So, das war der Disput, den ich mir mit meinen Heiligen lieber erspart habe, wenn sie glaubten, dass Menschen, die dieser "Religion" anhangen, doch auch zu mir in den Himmel kommen müssten. Nichts ist so ungut wie ein tollpatschiges Exemplar dieses Machwerkes zu besitzen und es vielleicht fünf Mal täglich aufzuschlagen und darin zu lesen. Keinesfalls wird es von mir als gute Tat honoriert werden, sondern ich werde ihm den Gedanken eingeben, dass er sich möglichst schnell um eine andere, vielleicht doch christliche, Religion kümmern sollte.

Bisher hat meine bravste aller Sekretärinnen brav alles mitgeschrieben, und sie wird es dann auch noch einmal durch­lesen, bevor sie es in die Maschine eintippt. Es wird ihr aber vielleicht doch nicht gefallen, dass ich so über eine von den Regierungen anerkannte "Religion" herziehe und deshalb sage ich dir jetzt, liebe Renate, du kannst es auch bleiben lassen und musst das alles nicht schreiben. "Ich werde es aber sogar mit Vergnügen schreiben!" hat sie sich jetzt gedacht, weil auch sie von den abscheulichen Verbrechen, die im Namen dieser verabscheuungswürdigen "Religion" begangen werden, gehört hat und nicht und nicht und nicht vergessen will, dass man armen Menschen die Köpfe abgeschnitten hat, sie gehenkt hat, sie gefoltert hat, sie bei lebendigem Leib verbrannt hat, usw. Nichts erschüttert meine liebe und brave Renate so sehr wie Grausamkeit und das ist es, was ich ihr für heute gesagt haben wollte.

Nichts für ungut, aber heute werde ich dir keine 8 Seiten diktieren, weil ich habe jetzt anderes zu tun. Jetzt hat sie gelacht und sich gedacht, dass ich doch immer alles gleichzeitig mache und auch noch Weiteres diktieren könnte, wenn ich es wollte. Aber ich möchte, dass du nun das alles erst einmal abtippst und dann sehen wir weiter.

"Es ist erst 17 Uhr und du könntest mir doch, bitte. noch etwas diktieren!" hat sie sich gerade gedacht. Und weil ich also von ihrem Fleiß so beeindruckt bin, diktiere ich also noch ein paar Seiten. Sie hat nichts dazu gesagt, also präzisiere ich, dass es nicht mehr sehr viel sein wird, aber doch noch Einiges zu dem Vorhergesagten.

Sie, diese tapfere und willige Frau Renate Köhler in der Wattgasse im 16. Wiener Gemeindebezirk, weiß, dass sie einem Messerattentat, durchgeführt von einem Moslem, am 23. Dezember dieses Jahres, zum Opfer fallen wird. Sie hat allerdings von mir die Zusage, dass sie keine Schmerzen empfinden wird, weil ich sie davor bewahren werde. Nichts­destotrotz ist es von ihr eine besondere Leistung, im Internet das alles unter ihrem wahren Namen zu veröffent­lichen und den überaus großen Zorn von Moslems, die vielleicht auch diese Seiten lesen, heraufzubeschwören. Sie vertraut mir aber blindlings und weiß, dass ihr bis zu dem angegebenen Datum nichts passieren wird.

Und dann werde ich sie eben abberufen durch einen feigen Mörder, der aber seine bestimmte Strafe unauslöschlich erhalten wird.

Sie hat das alles unbewegt mitgeschrieben und ich will, dass alle wissen, dass sie eine fast 80-jährige, nicht sonderlich starke Dame ist, die sich nicht zur Wehr setzen könnte, wenn sie von mehreren Männern angegriffen werden würde. Wie gesagt, sie vertraut mir und das ist es, was ich von einer großen Heiligen erwarte.

Es dauert nicht mehr lange und du, meine liebste aller Renaten in der Wattgasse im 16. Wiener Gemeindebezirk, wirst das große Wunder mit mir machen dürfen und ein wunderbarer Halo wird dich verherrlichen.

 

 

10.

 

Meine bravste aller Sekretärinnen hat heute ihren Fleiß bekundet, indem sie gesagt hat, dass sie auch vormittags für mich schreiben will, weil "wir" sonst nicht die erfor­derliche Anzahl an Seiten zusammen bekommen, da der Mann, der dieses Manuskript ins Internet stellt, nur am Freitag Zeit hat und nicht, wie gewünscht, am Montag. Hätten wir am Montag diesem Mann das Manuskript übergeben dürfen, dann hätten "wir" auch noch den Freitag für ein längeres Diktat zur Ver­fügung gehabt und da das aber nicht der Fall ist, muss die arme, aber sehr brave Renate Köhler mehr am Dienstag und am Mittwoch schreiben, damit ich alles diktieren kann, was ich noch zu sagen habe.

Also: Am ersten Donnerstag des kommenden Monats ist wieder ein Tag, an dem ich kein Wunder bewirken werde, aber ich werde mit ihr, der braven Frau Renate Köhler, bereits am 18.4.18 ein Wunder gemacht haben, was alle überaus gespannt erwartet haben, weil ich doch bereits zweimal versprochen hatte, es zu tun, es dann aber tatsächlich nicht gemacht hatte. Sie ist bereits viele Male von mir enttäuscht worden, hat mir aber trotzdem die Treue gehalten und deshalb habe ich sie dann an diesem 18.4.18 nicht ent­täuscht und alle wissen nun, dass der liebe und süße Herr Jesus auch manches Mal sein Wort hält.

Es ist nicht so, dass ich aus Jux und Tollerei falsche Versprechungen mache, sondern diese haben den Zweck zu über­prüfen, ob derselbe oder dieselbe ihren Versprechungen nach­kommt und mich trotzdem immer lieb hat, egal wie ich mich zu ihnen verhalte.

Das ist nicht langweilig, liebe Renate, wie du es dir gerade gedacht hast, sondern das wissen vielleicht noch immer nicht alle und deshalb habe ich es jetzt noch einmal gesagt. Du hast dich entschuldigt und ich akzeptiere das, weil du natürlich immer schon vorher weißt, was ich diktieren werde, oder nicht? "Nein, natürlich nicht!" hat sie jetzt im Stillen zu mir gesagt und ich meine, dass sie es also nur dann wissen kann, wenn ich vorher mit ihr darüber gesprochen habe.

Also jetzt sage ich dir nochmals, dass ich alles deshalb wiederhole, weil manche Leser doch nicht alles gelesen haben, was "wir" bereits geschrieben haben und deshalb musst du noch ein bisschen darauf warten, was ich dir dann Neues diktieren werde. Es ist nicht so, dass du immer von mir das Neueste vom Neuen erfahren darfst, sondern du musst dich auch in Geduld üben, weil ich nicht daran interessiert bin, meinen Sermon tatsächlich den meisten nahezubringen, wenn sie selbst nicht daran glauben, dass es mich wirklich gibt. Ich, der liebe und süße Herr Jesus, bin wirklich immer anwesend und allen, die nicht daran glauben, kann ich nur empfehlen, dass sie sich trotzdem besser an die 10 Gebote halten sollten, weil sie dann auch trotzdem vor meinem Thron landen werden und da ist es dann trotzdem gut, wenn man ein wenig versucht hat, sich an das gegebene Versprechen zu er­innern, das man beim vorherigen Leben nach dem Tod in Sekundenschnelle vor mir abgelegt hat. Niemand hat sich mehr gewünscht, dass er seinen Versprechungen im neuen Leben wirklich nachkommt, als ich, aber leider werde ich oft und oft enttäuscht, weil sich viele nicht und nicht und nicht daran erinnern wollen, was sie versprochen haben, um auf der zehnteiligen Lebensleiter wieder eine Stufe höher zu kommen.

Also du bist schon wieder fertig und ich kann also weiter diktieren. Meine bravste aller Renaten in der Wattgasse im 16. Wiener Gemeindebezirk hat sich vorgenommen, dass sie trotz­dem alles schreiben wird, was ich zu sagen habe, obwohl nur mehr 2 Tage zur Verfügung stehen, damit sie mich nicht ent­täuscht, weil sie doch versprochen hat, bis zum Dienstag, den 17.4., alles im Internet zu veröffentlichen. Sie hat jetzt moniert, dass ich es bis zum 16.4. haben wollte und das stimmt natürlich, weil es sonst nur mehr noch weniger Menschen im Internet lesen können, als wenn sie es erst einen Tag vor dem großen Wunder hineinstellen würde.

Ich bin zwar der liebe und süße Herr Jesus, aber ich bin auch nur ein Mensch - das ist zwar ein kleiner Scherz -, aber ich wollte damit ausdrücken, dass ich mich immer zur Verfügung halte, wenn ich um etwas gebeten werde, dass ich es aber nicht immer erfüllen werde, weil dann die Voraussetzungen, die es braucht, um einen Wunsch erfüllt zu bekommen, weil es also diese Voraussetzungen nicht gegeben hat. Man kann sich doch nicht etwas wünschen, ohne dass man auch vorher es so gehalten hat, dass derjenige, der den Wunsch erfüllen soll, mit einem in Liebe verbunden ist. Die Frage ist also, habe ich mich dem lieben und süßen Herrn Jesus gegenüber immer so verhalten, dass er sich über mich gefreut hat, dass er weiß, dass ich ein guter Christ bin, dass er sich manches Mal auch über einen besonderen Dank an ihn besonders freuen konnte. Also das ist doch alles fast selbstverständlich, wenn man dann auch etwas von dem­jenigen haben will, der Wünsche erfüllen kann, wenn man diese aufgezählten Voraussetzungen erfüllt hat.

Mehrmals habe ich einen Wunsch nicht erfüllt, wenn also die gegebenen Voraussetzungen vorhanden gewesen sind, derjenige aber noch diverse Prüfungen überstehen musste, die er bekommen hatte, weil er bereits auf der Stufe 10 der Lebensleiter steht und sich dann noch besonders bewähren muss, um in die Ewigkeit meiner göttlichen Liebe kommen zu dürfen.

Meine Wenigkeit ist zwar immer vorhanden, und auch im Himmel bin ich natürlich immer mit meiner ewigen Liebe besonders vorhanden, aber jemand, der behauptet, dass er sowieso immer sehr brav gewesen ist und jetzt nur noch ein paar Sachen zu erledigen hat und dann kann er sich bei mir wieder melden, der ist dann auf ewig aus meiner Liebe herausgefallen, weil ich keine Verschiebungen dulde, wenn ich jemanden aufgefordert habe, etwas Bestimmtes für mich zu erledigen. Das kann ein besonderer Wunsch nach einem Gelöbnis sein oder es kann auch nur der Wunsch nach einer weiteren Stunde des Gebetes sein, wenn man bereits zwei Stunden tief versunken zu mir gebetet hat, dies aber für mich in diesem Augenblick trotzdem noch zu wenig ist, das kann auch sein, dass man von jemandem verlangt, dass er sich bereits am Vormittag hinsetzt und für mich schreibt, was ich ihm also diktieren will.

Diese bravste aller Renaten in der Wattgasse im 16. Wiener Gemeindebezirk hat sich nie beschwert über meine ausgefallenen Wünsche und hat sie immer brav erfüllt, so dass ich jetzt, nachdem sie bereits weit auf der Stufe 10 der Lebensleiter fortgeschritten ist, sie schon jetzt zur Europa-Heiligen ernenne, obwohl heute, am 10.4.18, sie noch über­haupt kein Wunder mit mir getan hat.

Sie ist stumm wie immer und sieht sich aber keineswegs als eine große Heilige, sondern sie will nur endlich, dass ich mit ihr diesmal wirklich das Wunder mache, das ich ihr also bereits mehrmals versprochen habe. Sie wird jetzt bereits ein wenig ungeduldig, weil es doch das dritte Mal ist, dass ich etwas sehr, sehr Wichtiges verspreche, wovon ich es zweimal nicht eingehalten habe. Meine besondere Tat wird also sein, dass ich es ihr diesmal zeigen werde, wie es ist, wenn man mit dem lieben und süßen Herrn Jesus ein Wunder machen darf und wie es dann auch noch etwas Besonderes geben wird, das sie sich selbst kaum vorstellen kann, das aber auch stattfinden wird, weil ich es ihr bereits mehrmals gesagt bzw. auch versprochen habe.

 

 

11.

 

Meine wirklich außerordentlich brave Renate hat sich jetzt gedacht, dass sie sich nichts so sehr wünscht, als dass ich das Wunder, das ich schon X-mal versprochen habe, nun auch wirklich am 18.4. mit ihr mache. Also da ich es jetzt sogar im Internet veröffentlicht habe, dass ich es mit ihr machen werde, bleibt mir doch nichts anderes über, als nun zur Tat zu schreiten. Sie wird es sich selbst kaum vorzustellen wagen, wie schön sie dann am 19.4. sein wird, wenn ich sie um 30 Jahre jünger gemacht haben werde. Das ist also die besondere Tat, von der ich im vorherigen Kapitel gesprochen habe, außer, dass ich noch das Wunder mit der schwerstkranken Frau X mache, die im letzten Stadium des Gebärmutterhalskrebses erkrankt ist. Diese brave Frau, die auch viele Schmerzen ertragen hat, kann sich dann wieder ganz ihrer Familie widmen und ihr Versprechen, das sie mir geben wird, nämlich ein Leben lang jeden Sonntag eine kleine Kerze in der Kirche zu spenden, dieses Versprechen wird sie dann auch sicher halten, weil sie wieder ganz gesund und lebenslustig durch mich geworden ist.

Meine bravste aller Renaten in der Wattgasse im 16. Wiener Gemeindebezirk versteht die Welt nicht mehr. Sie hat immer geglaubt, dass man durch den Krebs, den man sich zugezogen hat, weil man vieles nicht richtig gemacht hat, dass man also auch dann durch diesen Krebs sterben wird müssen und das ist aber in vielen Fällen nicht der Fall. Wenn man sich des Versprechens, das man nach dem Tod des vorherigen Lebens vor dem Thron Gottes gegeben hat, erinnert, dann kann es sein, dass sich der Krebs wieder zurückzieht und man ein fast normales Leben führen wird können.

Sie moniert schon wieder, dass sie sich das so nicht gedacht hat, wie ich es oben diktiert habe. Also das ist richtig, aber es war nur so, dass ich eine Einleitung machen wollte zur Frage, ob man mit dem Krebs leben oder sterben muss, wenn man ihn sich zugezogen hat. Du, liebe Renate, hast bereits mehrere Fälle von Krebs in deinem weiteren Umfeld miterlebt und gesehen, dass der eine daran gestorben ist, die andere aber ganz gut weiterlebt, obwohl sie den Krebs noch immer nicht ganz besiegt hat. Sie glaubt zwar, dass sie geheilt ist, aber er schlummert nur und würde wieder ausbrechen, wenn sie sich dieser Tatsache nicht mehr bewusst ist, dass sie einen Schwerstkranken zu pflegen hat, bis er entweder gestorben ist oder sich durch ein Wunder wieder selbst erhalten kann. Sie tut alles, um dieses vor dem Thron Gottes gegebene Versprechen zu halten und dadurch ist der Krebs auch nicht mehr weiter fortgeschritten, sondern nach der Operation fast völlig verschwunden. Dieses "fast" ist aber so lange vorhanden, als sie sich mit der Pflege ihres Mannes zu beschäftigen hat und sollte sie das aus irgend einem Grund aussetzen, dann würde der Krebs sofort wieder da sein.

Also das war nur ein Beispiel wie es zugeht, wenn man ein Versprechen im Himmel abgegeben hat, von dem man dann im nächsten Leben zwar nichts mehr weiß, das aber einen immer dazu auffordert, diese Sache zu machen, die man ver­sprochen hat. Man wird durch eine innere Stimme dazu ange­halten und sollte sich auch immer danach halten, weil einem sonst überaus Unangenehmes passieren kann.

Meine überaus brave Renate hat nur kurz etwas Gemüse gegessen und sich dann sofort wieder zur Arbeit gemeldet bei mir. Sie ist also wirklich bemüht, ihr Versprechen, innerhalb von 2 Tagen 20 Seiten von mir diktiert zu bekommen, einzuhalten. Ich werde ihr aber sagen, dass es genügt, wenn sie heute nur noch 2 Seiten schreiben muss? Also sie meint, dass das aber wirklich viel zu wenig sei und will partout noch 8 Seiten schreiben.

Also ich diktiere Folgendes: Mein Verhalten ihr gegenüber, dass ich ihr falsche Versprechungen gemacht habe, war vielleicht nicht sehr angenehm, aber es hat sich gezeigt, dass man auch durch viele falsche Versprechungen immer dem Grundsatz treu bleiben kann, den man einmal gefasst hat, nämlich, den lieben und süßen Herrn Jesus immer lieb zu haben, egal wie er sich dem Menschen gegenüber verhält, der ihn also immer und überall lieb hat. Sein Wohlgefallen drückt der liebe und süße Herr Jesus dann insofern aus, dass er diesen Menschen durch eine besondere Leistung seinerseits belohnt und diese Leistung wird im Allgemeinen "Wunder" genannt.

Es ist mir nicht möglich, alle Wunder aufzuzählen, die meine liebe und brave Heilige Maria im Laufe ihres himmlischen Lebens gemacht hat, aber auch wenn ich dazu keinen Computer brauche, wäre es mir selbstverständlich klar, dass sie sich immer und überall meinen Wünschen gebeugt hat. Sie war immer die liebenswerteste Vertreterin aller meiner Heiligen und wird es auch bleiben, auch wenn es dann vielleicht doch noch eine andere, sehr, sehr, sehr liebens­werte Vertreterin des christlichen Glaubens geben sollte. Man ist mit der Absicht bekannt, die der liebe und süße Herr Jesus bereits geäußert hat, nämlich, dass die fortgesetzt immer hochgelobte Frau Renate Köhler von mir zur neuen Europa-Heiligen ernannt werden wird, weil sie vollkommen meine Liebe erhalten hat durch ihre eigenen Liebesbeweise, die sie mir laufend gegeben hat.

Sie kann und will nie einsehen, dass es Menschen geben soll, die mich nicht dauernd lieben, weil sie meint, alle Menschen bekommen doch ihr Leben durch mich und führen es dann im Zweifelsfall auch weiter bis zu ihrem Tod, den sie dann aber nicht mit vollem Einsatz ihres Bewusstseins in Frieden erwarten dürfen, sondern sie werden vielleicht ein Unfallopfer, das sich bewusstlos verabschieden muss von dieser Erde oder sie werden vielleicht ein harter Knochen, den man im Abfall findet, weil er von jemandem zerstückelt worden ist. Jedenfalls ist es eine große Gnade, wenn man sich im Bewusstsein seines vollen Gedächtnisses, also seinem Geist und seinem erklärten Verstand, noch nach dem Tod an sein Ende erinnern darf, das man also im Augenblick des Todes bewusst erlebt hat.

Es ist immer noch ein Rätsel für viele Menschen, was es mit dem Tod auf sich hat. Wird man dann nur mehr Futter für die Würmer oder kann man sich noch auf ein Leben nach dem Tod freuen? Manche meinen, dass es verschiedene Religionen gibt, aber alle, mit Ausnahme des Islam, von mir gegründet worden sind. Und das stimmt!

 

Nur das Christentum hat aber dann bei den Seelen, die die Stufe 8 der Lebensleiter erklommen haben, die Voraus­setzungen, dass man bis zur Stufe 10 der Lebensleiter kommen kann. Es ist nicht möglich, in den anderen Religionen die Stufe 10 zu erklimmen, ausgenommen der Buddhismus, der sich aber trotzdem auch den Bedingungen des Christentums in der Frage des Zölibats und in der Frage des verklausolierten Problems der nicht gewollten Schwangerschaften, sprich der unehelichen Kinder von Mönchen und Priestern (ja, Renate, die gibt auch im Buddhismus), also sie müssen sich durch diese beiden Punkte dem Christentum anpassen und dann können sie auch die Stufe 10 erreichen. Aber dann, auf dieser Stufe sind sie als Christen wiedergeboren und müssen alles das durchmachen, das gerade die arme Frau Renate Köhler in der Wattgasse im 16. Wiener Gemeindebezirk durchmacht. Es kommen viele falsche Versprechungen, es müssen immer liebevolle und treue Beweise der ungebrochenen Liebe erbracht werden und auch die Seele muss sich erweisen als einzigartiges Zusammensein mit dem lieben und süßen Herrn Jesus.

 

 

12.

 

Also es ist so, dass meine äußerst brave Renate sich gerade gedacht hat, dass es doch nicht so sein kann, dass nur sie mich lieb hat, sondern dass es viele, viele Menschen geben müsste, die das auch machen. Sie kann sich also nicht nur nicht vorstellen, dass es nur sie alleine gibt, die mich so lieb hat, sondern sie kann sich auch nicht vorstellen, dass ich nur sie deshalb erwählt habe, weil sie alle Prüfungen hervorragend bestanden hat und nie, ich betone nie, sich darüber beklagt hat, dass sie schon wieder eine unangenehme Prüfung zu bestehen hatte. Diese Prüfungen sind alle immer mehr oder weniger unangenehm, aber sie werden alle gleich bewertet, nämlich ob man sie erstens bestanden hat (wie in der Schule auch) und ob man zweitens den lieben und süßen Herrn Jesus trotzdem noch lieb hat und nicht verdammt oder sogar Schluss machen will, weil man das alles nicht mehr auszuhalten glaubt.

Sie, diese brave Frau Renate Köhler, hat also alle Prüfungen mit "sehr gut" bestanden und ist mir auch nie untreu geworden, sondern sie hat mich immer lieb und oft sogar mit Dankbarkeit am Abend bei unserem Nachtgespräch vor ihrem Einschlafen empfangen. Nichts ist mir so wichtig wie die dauernde Liebe, die mir ein Menschenkind aber immer aufs Neue beweisen sollte und auch wenn es gerade gesagt hat, dass es mich wirklich lieb hat, so will ich es vielleicht dann sofort noch einmal hören. Mein Bedürfnis nach Liebe ist nämlich unersättlich wie es auch manches Mal bei den Menschen vorkommt.

Es ist mir bekannt, dass man heutzutage manches Ungute für Liebe hält, was mit ihr überhaupt nichts zu tun hat. Und die Werbung verleitet auch oft zu Verlockungen, die mir nicht nur widerlich sind, sondern die auch für den Menschen, der sich dann dazu verleiten lässt, Dirnen zu bedienen oder sich vielleicht gar mit Gleichgeschlechtlichen sexuell abzugeben, zum Anlass für mich wird, dass derjenige für mich zwar nicht gestorben ist, aber er hat in diesem seinen Leben überhaupt nichts gelernt und muss diese Stufe, auf der er sich gerade befindet, noch einmal wiederholen, wenn er weiterkommen will. Gleichgeschlechtliche Liebe findet bei mir deshalb kein Wohlgefallen, weil ich Mann und Frau extra für die Geburt eines Kindes erschaffen habe und das ist dann bei so einer Beziehung nicht möglich. Sexuelle Abartigkeiten mit Damen, die Reitpeitschen schwingen und/oder hündisches Verhalten an den Tag legen, sind mir ein Gräuel und sie werden alle im Himmel dann ihr Verhalten erklären müssen, wenn sie vor meinem Thron stehen.

Meine arme, brave Renate tut sich etwas schwer mit diesem Text, weil sie seit langem keusch lebt (ja, das gibt es heut­zutage auch noch fallweise), weil ihr Mann schon vor einigen Jahren verstorben ist und sie beschlossen hatte, sich ganz dem lieben und süßen Herrn Jesus zu weihen. Sie ist bemüht, mir alles recht zu machen und ich kann bezeugen, dass sie es auch mit der Keuschheit ganz, ganz ernst nimmt. Sie bittet mich, dieses Thema nicht weiter zu verfolgen, also komme ich diesem bescheidenen Wunsch nach.

Sie ist immer bemüht, mir alles erdenklich Schöne und Gute zu erbringen und ihre Beweise erfreuen mich nicht nur täglich sondern sogar stündlich, wenn sie sich immer an mich wendet und wissen will, ob ich auch zufrieden mit ihr bin. Nie findet sie ein Wort des Unbehagens gegen mich, obwohl ich ihr doch schon so viel angetan habe und nie versucht sie, mich durch Schmeicheleien zu einem kleineren Wunder zu bewegen. Es könnte doch sein, dass ich die Schmerzen in den Knien beenden würde können, wenn ich das wollte, aber sie hat mich nie darum gebeten, im Gegenteil, sie hat gesagt, dass sie sich nicht darüber beklagen wird, sondern dass sie diese unangenehmen Schmerzen mir aufopfern will.

Nichts für ungut, liebe Renate, ich habe schon wieder manches ausgeplaudert und dich hoch gelobt, aber die Menschen müssen doch wissen, warum ich dich zu meiner neuen, großen Heiligen machen werde.

Also sie hat gerade gesagt "es wird, es wird!" und damit hat sie gemeint, dass nur mehr 3 Seiten fehlen und das Pensum für heute hat sie dann erreicht.

Vieles habe ich heute nicht gesagt, das ich zum Beispiel noch zu den Verfehlungen über gleichgeschlechtliche Liebe hätte sagen können, aber ich bin mir bewusst, dass das ein Thema ist, das für die arme Renate nicht angenehm ist. Sie findet es aufdringlich, dass nun in aller Öffentlichkeit gleichgeschlechtlich geschmust wird und auch fast jeder Film unbedingt dieses Thema bringen muss. Ich wollte dieses Thema wirklich nicht mehr anklingen lassen, aber manche Menschen vermeinen, dass ich, der liebe und süße Herr Jesus, ja Verständnis für alles haben müsste, was mit Liebe gemacht würde. Es ist aber so, dass es einschneidende Grenzen für alle geben sollte und das sind nicht nur die 10 Gebote, sondern auch ungeschriebene Gesetze, die seit alters her bestehen.

Schon die alten Römer wussten, dass es Beziehungen gibt, die sich nicht gehören, aber getan haben sie es trotzdem. Und das ist es, was mich traurig stimmt. Das Wissen um falsches Verhalten war zwar immer gegeben, aber es hat sich keinen Deut geändert und man verhält sich trotzdem immer so, wie es einem gerade in den Kram passt. Homosexuelle Beziehungen waren und sind zwar nicht die Regel, aber sie werden nun in aller Öffentlichkeit vollzogen und man muss sie als Anders­denkender tolerieren oder man ist nicht up to date. Meistens handelt es sich auch um gewollte Provokation, damit man nicht nur seinen Trieb auslebt, sondern dass auch noch alle anderen es sehen sollen und sich damit abfinden müssen, dass es eben neue Verhaltensmuster gibt. Diese neuen Verhaltensmuster sind nicht nur nicht neu, sie waren immer schon vorhanden, aber sie wurden eben nicht in der Öffentlichkeit gelebt. Manches wurde und wird sogar noch in verschiedenen Ländern mit dem Tod bestraft, nur im Westen kann man sich so geben, wie man will. Und man will provozieren und anerkannt werden.

So, das ist es für heute, meine liebste und bravste Renate in der Wattgasse im 16. Wiener Gemeindebezirk.

 

 

13.

 

Meine äußerst brave Renate sitzt schon wieder am Esstisch, wo sie immer mein Diktat empfängt und erwartet nun, dass ich die letzten 11 Seiten diktieren werde. Also sie ist sehr bestürzt, wenn ich jetzt sagen werde, dass "wir" nur mehr 2 Seiten schreiben werden und das heißt, dass du, liebe Renate, bereits heute Vormittag mit dem Schreiben des Manuskriptes fertig sein wirst. "Aber es sollten doch 60 Seiten sein!", sagt sie mir nun im Stillen und da antworte ich ihr, dass ich es mir vielleicht doch noch überlegen werde, wenn sie also darauf besteht, dass dieses Manuskript volle 60 Seiten haben soll. "Ja, unbedingt!", meint sie jetzt. Also, meine bravste aller Sekretärinnen, dann schreibe Folgendes:

Mein Vater, der liebe Gott, meint, dass wir den Menschen mehr Liebe entgegenbringen sollten, als bisher. Wir sind nämlich sehr, sehr enttäuscht ob der Gewalt, der Zerstörung und der unvermeidlichen Kriegshandlungen, die sich mehrere Staaten so einbilden, weil sie sich Länder und Städte untertan machen wollen. Wir sind nicht zufrieden mit den Menschen, die sich zerstörerisch verhalten und nicht einmal die 10 Gebote auch nur ansatzweise kennen und sie daher auch nicht befolgen. Wir wissen allerdings, dass es auch Menschen gibt, die Frieden wollen und sogar dafür beten. Sie, diese Frau Renate Köhler in einer mittelgroßen Stadt in Europa, betet fast täglich für den Frieden und es sind doch auch noch viele andere, die es ihr gleichtun.

Mein Vater, der liebe Gott, meint, dass es vielleicht gut tun würde, wenn wir jemanden Neuen, eine überaus fried­fertige große Heilige, installieren würden, damit die Welt wieder einmal jemanden Neuen hat, zu dem sie sich hinflüchten wird können, wenn sie Trost und friedliche Botschaften sucht. Jemanden, der diese Voraussetzungen gänzlich erfüllt, ist die nun schon seit mehreren Monaten im Internet vertretene und von mehreren Menschen sogar auch ansatzweise gelesene Frau Renate Köhler, die in Wien, das liegt in Österreich, in einer mittelgroßen Wohnung in der Wattgasse im 16. Gemein­debezirk, wohnt. Sie ist der friedvollste Mensch, den man sich denken kann, schreit nie, ist nie in einen Streit mit irgendwelchen Nachbarn oder mit einem Familienmitglied verwickelt, betet immer, geht immer in die heilige Messe am Sonntag und verlangt von niemanden irgendetwas für sich selbst. Sie lebt vollkommen zurückgezogen und nur der eine ihrer Söhne nimmt sie immer am Wochenende in seinen Wohnwagen auf einem Campingplatz mit, wo sie sich dann mit lesen, kochen, kleineren Gartenarbeiten und auch mit dem täglichen Rosenkranz beschäftigt.

Sie kann und will sich nicht in irgendwelche dummen, vorsätzlichen Streitereien mit anderen Familien-mitgliedern einlassen, hört aber geduldig zu, wenn sie den traurigen Berichten dieser beiden Familienmitglieder folgt, die sich nicht und nicht und nicht einigen können, weil der eine schwer psy­chisch krank ist, sich selbst aber für gesund erachtet, und die andere sein Verhalten kaum mehr ertragen kann. Nichts ist deprimierender als zu sehen, wie eine vormals doch sehr gute Ehe heute mutwillig zerstört wird und am Ende steht der Verlust nicht nur von Materiellem, sondern auch der Verlust von Liebe, Geborgenheit und Zustimmung zur Per­sönlichkeit des anderen.

Meines Wissens hat die arme Renate keinen der beiden von ihrem Herzen ausgeschlossen, aber sie trauert um den Zustrom von Freude, den ihr diese beiden verschafft hatten und der nun augenscheinlich zerrissen wird. Scheidungen können nie in Liebe erfolgen und es wird viel gestritten werden und zum Schluss haben dann beide Partner ein ausge­löschtes Familienleben zu verantworten. Allein die Verant­wortung über den Zerfall der Ehe liegt zuvörderst beim Sohn, der sich, bedingt auch durch seine Krankheit, wirklich unmöglich benimmt und es ist auf Dauer nicht möglich, seinen unausgesetzten bösartigen Attacken Ruhe und Freundlichkeit entgegenzusetzen. Alles kann man ertragen, aber man braucht auch ein bisschen Dankbarkeit für Geleistetes, was den gesamten Unterhalt betrifft und da mangelt es eben auch.

Sie kann sich nicht mehr vorstellen, noch länger dieses böswillige Verhalten ihres Ehemannes zu ertragen und wird sich daher nun doch scheiden lassen, obwohl sie einmal erklärt hatte, dass sie in guten wie in schlechten Zeiten zu ihrem Mann stehen wird.

Liebe Renate, das war jetzt alles ziemlich persönlich, aber es sollte auch zeigen, dass du in einem näheren Umfeld doch auch viele Sorgen hast, die aber von dir mit innerer Ruhe ertragen werden, weil du ganz dich in mir geborgen fühlst und weißt, dass ich mich am Ende auch von diesem Drama nicht beeindrucken lassen werde, sondern beide einmal vor meinem Thron stehen werden und jede Sekunde ihres Lebens zu verantworten haben werden.

Es ist mir immer noch nicht klar, was ich dir heute noch alles diktieren soll. Mein Denken kreist um den 18.4. und darum, dass du diesen Tag schon sehnlichst erwartest, aber immer noch nicht ganz überzeugt bist, dass das Wunder wirklich stattfindet. Ich kann dir allerdings nicht mehr sagen, als dass ich es dir doch schon mehrmals jetzt ver­sprochen habe und dass es wirklich um 14.30 Uhr stattfinden wird. Denn wenn du um 14 Uhr den kleinen Buben auf der Straße treffen wirst, musst du erst mit ihm nach Hause gehen und das benötigt auch ein wenig Zeit. Es ist aber so, dass du in ca. 15 Minuten dort sein wirst und es sind aber 30 Minuten bis zum Wunder. Also, was wird sich da noch ereignen? Ich werde dir dies heute am Abend noch erklären und jetzt schreibe einmal das alles ab und dann sehen wir weiter.

 

 

14.

 

"Ich bitte um die letzten 8 Seiten!", hat sie sich gerade gedacht und ich werde also noch etwas ganz anderes diktieren. Ich werde mich bemühen, verständlich zu sprechen, damit du, meine liebste aller Sekretärinnen, es auch wirklich deutlich hörst.

Also nun zum Text: Im Himmel gibt es verschiedene Zonen, habe ich gesagt, und eine davon ist die Kernzone, in der WIR, der Vater, der Sohn, das bin also ich, und der Heilige Geist sich befinden. Alle anderen Zonen werden von mir nur durch meine vollständige Gegenwart und dann, gestaffelt nach ihrem verschiedenen Verhalten, von mir auch mit verschieden starker Emotion betreut. Ich meinte "belastet", aber du hast es jetzt geändert. Dass Liebe vielleicht auch einmal belastend sein könnte, das gibt es zwar auf der Erde, aber nicht im Himmel, also hast du recht mit deiner kleinen Änderung. Warum ich es überhaupt so ausgesprochen habe, das ist dies, weil es viel­leicht eine Belastung meinerseits geben könnte, wenn ich mir, trotz aller Bescheidenheit der mir untergebenen Seelen belastet vorkommen könnte, wenn ich immer nur meine vollkommene Liebe verschenken soll und sie aber nicht wirklich wieder aufgefüllt wird.

Also die brave Renate kann sich nicht vorstellen, dass die Heiligen im Himmel nicht genügend Liebe verströmen. Aber es ist doch so, dass im Himmel Plus 3 nur mehr diejenigen sind, die sich mit weniger Liebe zu mir dort befinden und im Himmel Plus 4 und Plus 5 ist es noch ein wenig weniger. Also da strömt mir nichts von großer Bedeutung zu, aber ich werde mich doch auch noch ein wenig um diese Seelen kümmern. Nicht so viel wie um diese in der Kernzone und im Himmel Nummer Plus 2, aber trotzdem ist es sehr, sehr, sehr viel, was sich dann in den anderen 3 Himmeln so drängt und auch von mir geliebt werden will. Ich frage aber, wie soll ich mich verhalten, wenn ich nur wenig zurückbekomme, für das, was ich ihnen gebe? Soll ich voll überströmender Liebe trotzdem sein und wofür eigentlich? Oder soll ich mich zurücknehmen und mir tun dann alle leid, weil sie kaum mehr etwas von meiner göttlichen Liebe erhalten? Wieso ich diese Frage überhaupt hier behandle, ist, dass ich den Menschen auf der Erde einmal klarmachen möchte, dass meine göttliche Liebe zwar immer und überall vorhanden ist, auch auf der Erde, wenn Kriege und Zerstörung herrschen; aber wie soll ich mich dann eigentlich äußern, wenn niemand mich und meine Liebe überhaupt wünscht? Soll ich mich zurückziehen oder soll ich Wunder wirken, wenn getötet und zerbombt wird und Kriegshandlungen ein Land überziehen? Wieviel an göttlicher Liebe soll ich einem Toten geben, der sich zwar nicht selbst getötet hat, als er vor lauter irrsinnigen Schmerzen nur mehr ein Klumpen Fleisch ohne inneren Zusammenhalt mehr gewesen ist, der dann aber doch aus Mitleid von einem anderen mit einem Kopfschuss ins Reich des Hades geschickt worden ist?! Soll ich ihn mit Liebe empfangen, der viele andere Menschen getötet hat und dann selbst ermordet worden ist, zwar aus Mitleid, aber trotzdem war es ein Mord.

Ich werde diese Frage gerne beantworten und du, liebe Renate, weißt es ja schon. Dieser Mann, der tausend Schmerzen ertragen musste, kommt aber trotzdem in den Himmel Minus 5, weil er mehr als 2 Menschen getötet hat, und daher zusammen mit den Massenmördern sein endloses, nie mehr mit mir vereintes Seelenleben mit schauerlichen Schmerzen ertragen wird müssen. Auch Seelen können leiden, weil sie doch am Anfang noch mit mir verbunden gewesen sind und wissen, wie das ist, wenn man von mir geliebt wird. Und wenn dann diese Liebe nicht mehr vorhanden ist, man aber noch existiert, dann ist man verflucht und kein Gewimmer mehr wird mich dazu ver­anlassen, diese Seele wieder mit meiner Liebe zu beglücken. Es ist also sehr, sehr, sehr wichtig, dass man nie, unter keinen noch so begründeten Umständen, tötet, weil das dann eine unabsehbare Folge von Schmerzen im Himmel Minus 5 herauf­beschwört.

 

 15.

 

Also es ist so, dass meine überaus fleißige Renate Köhler mich gefragt hat, ob "wir" noch 5 Seiten schreiben und da habe ich "Ja" gesagt. Mein Wunsch ist nun, dass du, liebe Renate, jetzt selber etwas schreibst, was dir über mich in den Kopf kommt!

Also sie will es mir nicht schriftlich sagen, sondern sie meint, dass sie das ja ununterbrochen täglich tut und das stimmt. Sie sagt mir immer, dass sie mich lieb hat, dass ich der Liebste und Süßeste und Wunderbarste und Herrlichste bin und das ist es auch, was ich mir von den vielen anderen Menschen erwarte, die sich bereits auf einer höheren Stufe befinden.

Wenn sie noch nicht die christliche Religion haben, weil sie noch nicht auf der Stufe 10 sind, dann müssen sie eben den Gott anbeten, den sie derzeit in ihrer Religion vorfinden. Ich habe gesagt auf der Stufe 10 herrscht die christliche Religion, aber gemeint habe ich damit nur die katholische, weil die evangelische Religion doch nur eine spätere Ausgabe der katholischen Religion ist und von mir aber auch ein wenig anders bewertet wird. Alle Menschen, die katholisch sind, befinden sich also auf der Stufe 10 könnte man annehmen, und in Wirklichkeit befinden sich aber viele nur auf der Stufe 4, wo man auch hinkommen kann, wenn man sich im Himmel, vor dem Thron Gottes gewünscht hat, diese Religion einmal näher kennenzulernen. Und viele werden sich fragen, ob sie nun auf der Stufe 10 oder auf der Stufe 4 sich befinden. Da kann ich ihnen nur raten, ihr Gewissen zu erforschen.

Wenn sie alles so machen wie diese Frau Köhler, das heißt sie betet in der Früh die Laudes, das Evangelium und die Lesung vom Tag, tagsüber darf sie dann mit mir reden und verspricht mir oft, dass sie mich immer lieb haben wird und das tut sie auch und betet des Öfteren für den Frieden viele Vaterunser, und wenn sie dann um 1/2 7 Uhr am Abend sich hinsetzt, dann betet sie den jeweiligen Rosenkranz vom Tag und dann noch die Vesper. Wenn sie sich niederlegt, dann betet sie vor dem Einschlafen noch ein Abendgebet zu mir und bedankt sich für alles, was ich ihr den ganzen Tag lang geschenkt habe. Alle, die das auch so machen, befinden sich ebenfalls auf der Stufe 10 und müssen damit rechnen, dass sie genau-so dann viele Prüfungen zu bestehen haben, wenn sie in den Himmel zu mir kommen wollen. Nicht zu ver­gessen auch, dass diese brave Frau Köhler sich auch bei der Caritas um Hilfsbedürftige kümmert und einen auslän­dischen Nachhilfeschüler seit mehreren Jahren erfolgreich betreut.

Na ja, ich sehe schon wie sich jetzt manche ganz von selbst auf die Stufe 4 zurück-versetzt fühlen, weil ihnen das Pensum der Frau Renate Köhler doch zu anstrengend ist. Meine Ansicht ist es, dass man nie genug für mich tun kann, weil auch ich allen nicht nur das Leben gegeben habe, sondern sie auch den ganzen Tag beatme. Und ohne dieses Atmen wären sie ja nicht mehr am Leben. Vielleicht wird sich der eine oder der andere jetzt doch auch einmal bei mir dafür bedanken, dass er das Leben und den Atem von mir bekommt, wenn er schon nicht einsieht, dass alles Schöne und Gute auch von mir in die Welt gesetzt wird.

Nichtsdestotrotz gibt es auch bei mir nicht nur die vollkommene Liebe, sondern auch die Gerechtigkeit, die dann vor meinem Thron ausgesprochen wird. Und da erfährt dann jeder, was er noch für Chancen hat, wenn er weiterkommen will. Selbstverständlich helfe ich ihm auch immer gerne, wenn er sich mit mir in der heiligen Messe in Verbindung setzt und nicht nur dort brav eine Stunde still sitzt, sondern fleißig mitbetet und mitsingt und auch - nach einer oft sehr notwendigen Beichte - dann zur heiligen Kommunion geht.

Comunitas bedeutet Vereinigung, Verbindung, und diese findet dann statt, wenn man den Leib (die Hostie) und das Blut (den Wein) zu sich nimmt und vielleicht auch daran denkt, dass ich, der liebe und süße Herr Jesus, vor ca. 2.000 Jahren mich für euch habe ans Kreuz schlagen lassen. Und das war keine sehr angenehme Angelegenheit. Ich wünsche es bestimmt niemanden, dieses furchtbare Erlebnis, am Kreuz zu verrecken.

 

 

16.

 

Sie, die bravste aller Sekretärinnen wünscht sich noch ein besonderes Schlusswort von mir. Also ich wünsche allen, dass sie sich so anstrengen wie diese bravste aller Renaten in der Wattgasse im 16. Wiener Gemeindebezirk und dass sie dann auch die Möglichkeit haben, heilig zu werden wie diese ältere Dame, die von mir in Bälde ein großes Wunder geschenkt bekommt. Sie kann es immer noch nicht ganz glauben, aber am 18.4.18 ist es dann so weit und meine große Liebe zu dir wird dich umstrahlen mit einem wunderbaren Halo, der 1,30 Meter rechts und links und oben und auch nach unten messen wird.

Seid alle gegrüßt von eurem lieben und süßen Herrn Jesus, der hiermit dieses Manuskript beendet und sich auch nicht mehr im Internet veröffentlichen lassen wird.

Autorennotiz

Mein Weg zu Gott

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Renate135s Profilbild Renate135

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Kurzbeschreibung

Anleitung zum Heilig werden. Organistion im Himmel