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Über Schatten springen

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12.1.2019 20:53
12 Ab 12 Jahren
In Arbeit

„98…99…100.“ Amüsiert den Kopf über sich selbst schüttelnd, legte sie die Bürste auf das Glasbrett unter dem Spiegel. 100 Striche mit einer Holzbürste, jeden Tag, seien das Geheimnis schöner Haare, hatte ihre Großmutter immer gesagt und hatte dabei die für ihr Alter durchaus stattliche Frisur mit einer Geste betont. Bei dem Gedanken fiel Lea auf, dass sie sich schon lange nicht mehr bei ihr gemeldet hatte und sie beschloß, dass nachzuholen, wenn sie nur wieder zuhause wäre. Mit schnellen Bewegungen band sie die langen, braunen Haare zum Pferdeschwanz zusammen. Zuhause. In Innsbruck und nicht wie jetzt in einem Wiener Hotelzimmer, indem die Matratze ungewohnt schmal und dessen ganzer Boden mit Teppich ausgelegt war und die Dusche…davon wollte sie gar nicht anfangen. Stattdessen konzentrierte sie sich lieber darauf, die Haarklammern, die sie vor sich auf dem Waschbecken platziert hatte, eine nach der anderen so in ihren Haaren festzustecken, dass sie den Dutt fixierten, der dort möglichst lange gut aussehen sollte. Als das erledigt war, warf sie einen prüfenden Blick auf die Uhr ihres Handys und wusste nicht, ob es die Tatsache, dass dort keine neue Nachricht zusehen war, oder die fortgeschrittene Uhrzeit sie mehr beunruhigten. Wahrscheinlich eine Mischung aus beidem.

Als der Dutt schließlich saß, griff sie zu dem Schminktäschchen, das sie ebenfalls auf der Ablage abgestellt gehabt hatte und begann, nach den Dingen zu suchen, die sie heute brauchen würde und sie fein säuberlich auf das Waschbecken zu stellen. Je länger die Armada aus Döschen, Fläschchen, Make-Up-Paletten und Stiften wurde, die sie dort aufbauten, desto mehr wuchs ihr Unwille gegenüber der Veranstaltung. Schon allein der Aufwand, den sie sich dafür zu betreiben gezwungen fühlte, ging ihr auf die Nerven. Normalerweise hätte sie vielleicht in Drittel der Dinge benutzt, die nun vor ihr standen, doch das hier war anders. Heute sollte ihr all das helfen, sich sicherer zu fühlen, ihr das Gefühl vermitteln, etwas dafür getan zu haben, halbwegs akzeptabel auszusehen. Und wenn sich dann doch irgendjemand das Maul darüber zerreissen sollte, konnte sie zumindest sagen, dass sie ihr Möglichstes getan hatte, um nicht so schlecht auszusehen wie…wie man nunmal aussah, wenn Schlaf im eigenen Leben momentan eher zu den Luxusgütern gehörte. Mit kritischem Blick strich sie über die Schatten unter ihren Augen, es würde einiges an Arbeit kosten, sie zu verstecken, aber nicht unmöglich sein, zumindest hoffte sie das. Also begann sie, verschiedene Cremes, Make-Up und Puderschichten aufzutragen, wobei ihr der Gedanke daran kam, wie sie diesen Prozess früher einmal genannt hatte. Kriegsbemalung. Vielleicht stimmte das heute mehr denn je. Denn daran, dass der Abend gleich mit extrem viel Stress verbunden sein würde, daran hatte sie nicht wirklich Zweifel. Der prüfenden Blick in den Spiegel versicherte ihr, dass sie es inzwischen zumindest geschafft hatte, die unübersehbaren Rückstände des Schlafmangels der letzten Wochen fast verschwinden zu lassen. Sie wischte sich die Hände an einem Kosmetiktuch ab und warf erneut einen Blick auf ihr Handy. Unmut kam in ihr auf, immernoch keine Nachricht, dabei war bereits kurz nach halb sieben, in zwanzig Minuten würde der Fahrservice kommen, um sie zum Veranstaltungsgelände zu fahren. Verärgert starrte sie auf den Bildschirm, während sie darüber nachdachte, ihn anzurufen und sich einige Augenblicke später dagegen entschied. Sie wusste ja nicht einmal, ob er sein Handy mitgenommen hatte, denn falls nicht, wäre auch das eine Erklärung dafür, warum er sich nicht meldete. Sie legte das Telefon etwas unsanfter zur Seite, als es ihm gutgetan hätte, dann richtete sie ihren Blick wieder auf den Spiegel. „Er wird wieder auftauchen“, versuchte sie sich selbst zu versichern, „Es wird zu spät sein, ihr werdet Stress haben und als Letzte ankommen, aber er wird auftauchen.“

Mit nichtmehr allzu ruhigen Bewegungen räumte sie einige Zeit später die Schminksachen zurück in die Tasche, in der sie sie auf Reisen immer aufbewahrte und warf einen letzten prüfenden Blick auf ihre Frisur. Alles saß, keine Strähne, die irgendwo ab- oder hervorstand, so dass es ungewollt oder unordnetlich ausgesehen hatte. Alles an seinem Platz, alles in Ordnung und wenn sie es jetzt noch schaffte, ein zumindest halbwegs überzeugendes Lächeln aufzusetzen, dann würde dieser Abend…Mit dem Geräusch der sich öffnenden Zimmertür hatte sie nicht gerechnet. Erschreckt zuckte sie zusammen, was zur Folge hatte, dass ihr das Schminktäschchen aus der Hand fiel und sein Inhalt sich im Waschbecken verteilte. Geräuschvoll ihm Waschbecken verteilte. „Lea?“ Er ging direkt hinüber zum Badezimmer, streckte den Kopf durch die Tür und sah sie mit besorgt gerunzelter Stirn an. „Ja, hier, alles gut…“, murmelte sie, während sie begann, die kleinen Döschen und Fläschchen wieder aufzusammeln und darauf wartete, dass der Schreck wieder aus ihren Gliedern verschwand. „Hab ich dich erschreckt? Sorry…“ Er trat ans Waschbecken, strich ihr kurz über den Arm und begann dann, ihr beim Aufsammeln zu helfen. „Schon gut!“, wiegelte sie ab und zwang sich, nicht allzu ungehalten zu sein, was ihr beim Blick auf die Uhr zunehmend schwerer fiel. „Schau mal lieber, dass du fertig wirst, ich mach das“, sagte sie und fischte den verbliebenen Kajalstift aus dem Waschbecken. Er nickte nur, dann verschwand er im Nebenraum, um sich umzusehen. Lea hatte inzwischen ihre Habseligkeiten wieder in die Tasche einsortiert, schloss diese nun und stellte sie zurück auf den Rand des Waschbeckens. Das Geräusch sich öffnender und dann wieder schließender Schranktüren drang aus dem Nebenraum. „Dein Anzug liegt hinten auf deinem Koffer. Du wolltest ihn doch heute Morgen extra herrichten“, erinnerte sie ihn und er grummelte Dankesworte. Kurz darauf verstummte das Schranktür-Kofferdeckel-Klappgeräusch. Lea griff derweil zu ihrem Lippenstift, dem letzten Teil der Kriegsbemalung, doch auch, als sie ihn schließlich aufgelegt hatte, machte sie der Blick in den Spiegel nicht vollends zufrieden. Einige Augenblicke starrte sie ihr Spiegebild an und durch es hindurch, ohne genau zu wissen, was es war, dass ihr fehlte. Dann kam ihr der Geistesblitz und sie ging hinüber in den Nebenraum und griff nach ihrer Reisetasche, die auf dem Zimmerboden stand, blieb jedoch kurz dem Bett wieder stehen. Ihr Blick wurde sanft, als er auf ihren Freund fiel.

 

Dieser saß, nur mit Boxershorts bekleidet auf der Bettkante, die Hände auf die Knie gestützt und sah ins Leere. Sie unterdrückte ein Seufzen, das dem unguten Gefühl in ihr Ausdruck verliehen hätte und ging stattdessen ebenfalls zum Bett, stellte sich vor ihn, legte eine Hand unter sein Kinn und drückte dann behutsam seinen Kopf in die Höhe, sodass er sie nun ansah, technisch zumindest. In der Realität war sie sich sicher, dass er durch sie hindurch blickte. „Was stresst dich?“, erkundigte sie sich dann und ließ die Hand wieder sinken. Er ist nicht krank!, sagte sie sich immer wieder, auch um sich daran zu erinnern, ihn nicht zu mitleidig anzusehen, was sich angesichts dessen, was sein Anblick bei ihr auslöste, als durchaus schwierig erwies. Er zuckte zunächst teilnahmslos die Schultern, nach wie vor hatte sie nicht den Eindruck, dass er sie wirklich ansah, so sehr sie auch den Blickkontakt suchte. „Versuch mal, das zu artikulieren, bitte“, forderte sie ihn auf.

Eine Weile passierte nichts weiter, bis er schließlich sagte: „Ich will da nicht hin. Die werden Fragen haben.“ Es hatte eher wie eine Feststellung geklungen und doch so lustlos dahin gesagt, als habe er bereits vor dem Umstand kapituliert. „Stimmt. Und dann kannst du freundlich Lächeln, sagen, dass du noch nichts Neues sagen kannst, aktuell nicht im Training bist und weitergehen“, versuchte sie, ihm die Angst zu nehmen. Er sah sie mit einem Blick an, als habe sie gerade mit dem Brustton der Überzeugung verkündet, dass die Erde eine Scheibe sei. Es schien eine Weile zu dauern, bis er begriff, dass ihr Vorschlag nicht nur ernst gemeint, sondern auch sinnhaft war. Dann begann er langsam zu nicken. „Macht Sinn“, murmelte er dann und sah sie nun zum ersten Mal, seit sie im Badezimmer gewesen waren, direkt an. Doch die kurze Entspannung, die deutlich in seinem Gesicht ablesbar gewesen war, verschwand innerhalb von Sekundenbruchteilen. „Ich will trotzdem nicht hin. Was ist mit den anderen?“ – „Die wissen, was los ist, oder können sich’s zumindest denken. Und da nicht hinzugehen wird in keinem Fall dazu beitragen, dass weniger über dich gesprochen wird“, erinnerte sie ihn. Wieder nickte er zögerlich, als würden die Informationen, die ihre Worte transportierten, nur Tröpfchenweise bei ihm ankommen. Als stünde eine Membran zwischen ihnen, die sie nur langsam von der einen zur anderen Seite durchließ. Dann hob er schließlich die Hand, legte sie an ihre Wange und streichelte vorsichtig mit dem Daumen darüber. Sie legte ihre auf die seine und lächelte ihn schief an. Genoß das Gefühl der Berührung und die Tatsache, dass sie es wohl wiedereinmal geschafft hatte, das Chaos in seinem Kopf zu beseitigen. Temporär zumindest.

„Soll ich deine Sachen rüberholen, damit du dich anziehen kannst?“, bot sie ihm dann an. Ihr Zeitgefühl sagte ihr zwar, dass sie sich eigentlich viel mehr hätten beeilen müssen, andererseits wollte sie ihn nun nicht auch noch deswegen unter Druck setzen. Er schüttelte den Kopf, dann stand er auf und ging an ihr vorbei hinüber zu seinem Koffer, auf dem sein Anzug fertig ausgepackt lag und begann, sich anzuziehen. Der Anblick seines Koffers erinnerte sie daran, warum sie ursprünglich ins Zimmer gekommen war, und so begann sie nun ihrerseits, in ihrer Reisetasche nach der kleinen Schmuckschatulle zu suchen, die sie zuvor schon hatte holen wollen. In der Seitentasche am Kopfende fand sie sie schließlich, holte sie heraus und öffnete sie. Mit einem leisen Lächeln legte sie die Kette, die aus großen, weißen Perlen bestand, um ihren Hals. „Gregor?“ Er war gerade dabei, die Knöpfe seines Hemdes zu schließen, als er sich wegen ihres Zurufs zu ihr umdrehte. „Machst du mir die zu?“, fragte sie und hielt mit Daumen und Zeigefinger die Enden der Kette in die Höhe. Kommentarlos kam er zu ihr hinüber und kurz darauf spürte sie, wie seine Finger kurz ihren Nacken streiften, als er am Verschluss des Schmuckstücks herumnästelte. Das kleine Verschlußteil in die dafür vorgesehene Halterung einzuhaken erforderte einiges an motorischem Feingefühl. Sie griff hinter sich und legte ihre Hand auf seine. „Wir müssen wirklich mal noch nach Paris“, murmelte sie leise und erinnerte ihn damit nicht zum ersten Mal in letzter Zeit daran, mit welchem Versprechen er ihr die Kette damals zum 18. Geburtstag geschenkt hatte. Doch statt der Stichelei, die sie erwartet und bei der er sie darauf hingewiesen hätte, dass derartige Pläne zumindest in den letzten drei Jahren eher an ihrer als an seiner Zeitplanung gescheitert waren, brummte er nur zustimmend, bevor er es schließlich schaffte, die Kette um ihren Hals zu schließen. Sie bedankte sich, er streichelte ihr kurz über die Schulter. „Welche Schuhe wolltest du denn anziehen?“, fragte er dann und sie deutete auf die roten Pumps, die sie bereits aus ihrer Tasche genommen hatte. „Die passen zum Kleid“, fügte sie dann erklärend hinzu. Er holte sie von dort und half ihr anschließend hinein. „So. Ich wär dann fertig, wenn du dir jetzt noch ne Hose anziehst, kommen wir vielleicht doch nicht so viel zu spät“, gab sie sich zuversichtlich.

Einige Zeit später stiegen sie tatsächlich halbwegs pünktlich aus der Limousine, die sie zum Veranstaltungsort, dem Konferenzraum eines anderen Hotels, gebracht hatte. „Zusammen?“, fragte sie und er schüttelte nur den Kopf, woraufhin sie die Hand, die sie bereits erhoben gehabt hatte, wieder sinken ließ. Sie sah, wie er kurz die Augen schloss und tief durchatmete, doch als er die Augen wieder öffnete, war dort nichts von der Entschlossenheit oder gar der Vorfreude, mit der er solchen Situationen sonst begegnet war. In einem Versuch, das für ihn zu übernehmen, ging sie ihm nun etwas voran, ein bisschen so, als wolle sie ihn vor all den Blitzen, all den Fragen schützen, die jetzt kommen würden. Spießrutenlauf. Zunächst war sie fast erstaunt darüber, wie lang es gut ging, wie lange sie einfach über den roten Teppich, der hinein ins Hotel führte, gehen konnten, ohne dass sie ständig von irgendeiner Seite aufgefordert wurden, anzuhalten, damit jemand ein Foto von ihnen machen konnte. Erst nach der Hälfte der Strecke, die zurückzulegen war, hörte sie zum ersten Mal, dass jemand seinen Namen rief.

Sie warf ihm einen kurzen Blick zu, fand den seinen jedoch nicht, da war Gregor schon stehen geblieben, so dass sie es ihm gleichtat. Einige Sekunden blieben sie stehen, lächelten im Blitzlichtgewitter, dann kamen die Fragen. „Gregor, bist du wieder im Training?“ Dieses ständige Geduze in dieser Sportjournalistenszene, wie leid sie es war. Doch sie lächelte weiter. Er antwortete etwas, das inhaltlich ungefähr dem entsprach, was sie zuvor abgesprochen hatten, dann gingen sie weiter, erreichten schließlich den Saal, indem es schon einigermaßen voll war. Der lockere Anfangsteil schien bereits beendet zu sein, jedenfalls hatten sich bis auf wenige Ausnahmen die meisten der anwesenden Sportler, Trainer und Funktionäre sowie deren Begleitungen bereits auf Stühlen niedergelassen. Eine der Ausnahmen bildete eine Traube von fünf, sechs Leuten, die noch an einem der Stehtische standen und in der sie erst, als sie an der Gruppe vorbeigingen, Marcel Hirscher erkennen konnte und ihm kurz zulächelte, bevor Gregor und sie sich freie Plätze suchten. Dritte Reihe von hinten, ganz links. „Geht das so? Und siehst du was?“, erkundigte er sich kurz, nachdem er sich gesetzt hatte. „Ja, ich denk schon. Die gehen ja glaub ich an der anderen Seite zur Bühne durch“, erwiderte sie und deutete auf den gegenüberliegenden Gang.

Kurz darauf betrat der Verbands-Präsident besagte Bühne und begann, ein Resümé der vergangenen Saison zu ziehen. Er redete lange und viel von den Erfolgen, die die Athleten in diesem Jahr erreicht hatten, hob dabei besonders das Abschneiden bei der Alpinen Ski WM hervor und bedankte sich bei allen, die daran beteiligt gewesen waren. Leas Gedanken schweiften ab, hin zu dem, was sie erwartete, wenn sie wieder nach Hause kam: Ihre Masterarbeit und das schlechte Gewissen, das sie verspürte, weil sie sich nun insgesamt fast zwei Tage nicht darum kümmern konnte, wurde von einem latenten zu einem akuten. Der Gedanke daran, dass sie noch nicht einmal damit begonnen hatte, die erhobenen Daten auszuwerten, lag ihr eigentlich schon schwer im Magen, seit sie gestern hier hin aufgebrochen waren. Die Datenauswertung, das Erstellen des finalen Literaturverzeichnisses hatte sie auch noch nicht geschafft und außerdem fehlte…Sie zuckte zusammen, als jemand sie im Vorbeigehen anrempelte und sich kurz bei ihr entschuldigte. Ihre Reaktion musste Gregor aufgeschreckt haben, denn der sah nun zu ihr hinüber und hob fragend die Augenbraue, was der nonverbalen Frage danach, ob alles in Ordnung sei, gleichkam. Sie winkte ab und sah stattdessen der Person hinterher, die da gerade in sie hineingelaufen war. Michael war inzwischen auf der Bühne angekommen, bedankte sich für die Laudatio und anschließend bei den großen drei – Verband, Trainer, Familie in genau dieser Reihenfolge – um letztlich auf die „schwere Zeit“ zu sprechen zu kommen, die das Team in dieser Saison durchzustehen gehabt hatte. Er stärkte Heinz Kuttin den Rücken, was für einiges Getuschel im Saal sorgte, dann sagte er schließlich: „Wir wissen, jeder von uns weiß, dass wir diese Saison unter unseren Ansprüchen geblieben sind. Das ist nichts, was uns glücklich macht und jeder von uns weiß auch, dass das kein Zustand ist, der so bleiben kann. Wir hatten einige große Umbrüche in den letzten beiden Jahren und ich denke, dass wir da auch noch in einem Prozeß sind, indem jeder sich natürlich hinterfragen muss.“

Ohne das Lea es wirklich bemerkt hatte, hatte ihre Hand die seine gesucht, die zur Faust geballt auf seinem Knie lag, das erst seit ein paar Tagen nicht mehr geschient werden musste. Sie legte seine Hand auf ihre und schloss die Finger um seine Faust. Er entspannte sich nicht. „Aber ich bin überzeugt davon, dass wir, das Team, die Trainer, die Betreuer auf einem guten Weg sind, das alles in der kommenden Saison um einiges besser zu machen, als in dieser. Dankeschön.“ Michael ging zurück zu seinem Platz, Gregors Finger unter ihrer Hand blieben angespannt. Aus den Augenwinkeln sah sie zu ihm hinüber und hätte wieder wetten mögen, dass er nichts von dem, was gerade um ihn her passierte, wirklich wahrnahm.

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Kurzbeschreibung

Eigentlich hatte Lea gedacht, dass Gregors Krise ihre Beziehung nicht ernsthaft gefährden könnte. Immerhin weiß sie als so-gut-wie ausstudierte Psychologin ja, wie man Krisen managt, Doch dass auch die beste Theorie nicht immer unbedingt praxistauglich ist, lernt sie nun am eigenen Leib. [Skispringen]

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