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Das Leben im Glück ?

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17.8.2019 20:16
16 Ab 16 Jahren
In Arbeit

Es schien ein ganz normaler Arbeitstag zu werden. Julian sollte mit Martin auf Streife fahren. Bisher verlief die Schicht relativ ruhig und die Beiden Polizisten freuten sich schon auf den Feierabend.

Doch eine Stunde vor Feierabend kam noch ein Einsatz rein der sich gewaschen hatte und Martin und Julien wussten, dass aus dem pünktlichen Feierabend nichts mehr wird.

„Das kann ja jetzt noch lustig werden.“ sagte Martin

„Und ich war noch mit Chris verabredet.“ sagte Julian

„Dann kannst du deine Verabredung jetzt glaube ich absagen oder verschieben.“ sagte Martin

„Das ist doch alles blöd. Weißt du wie lange ich nichts mehr von ihr gehört habe?“ sagte Julian

„Ich weiß, aber die Arbeit geht vor.“ sagte Martin

Julian hatte Chris jetzt schon ein Jahr nicht mehr gesehen. Vor drei Tagen hatte sie sich bei ihm gemeldet, weil sie irgendetwas mit ihm besprechen musste.

„Sie hatte sich vor drei Tagen  bei mir gemeldet und wollte mir etwas sehr Wichtiges sagen. Ich habe leider keine Ahnung worum es da geht.“ sagte Julian

„Ach Mensch Julian. sag ihr doch einfach, dass es etwas später wird.“ schlug Martin seinem Kollegen vor

„Und was ist wenn uns dieser Einsatz stundenlang aufhält und wir erst heute Nacht nach Hause kommen?“ fragte Julian nach.

„Dann verschieb das Treffen doch einfach auf Morgen. Da hast du frei und brauchst dir keine Gedanken machen.“ sagte Martin

Julian machte das was Martin ihm vorschlug und tatsächlich Chris hatte auch am nächsten Tag Zeit.

Nachdem der Einsatz beendet war, wollte Julian nur noch nach Hause. Er war müde und wollte nur noch schlafen und gleichzeitig freute er sich auf das Treffen mit Chris am nächsten Tag.

Julian wartete am nächsten Tag sehnsüchtig auf Chris. Er wusste, dass sie immer pünktlichwar und war deshalb besonders früh zum Treffpunkt gegangen.

Und tatsächlich Chris war wie immer pünktlich am Treffpunkt.

„Hallo Chris schön dich mal wieder zu sehen.“ sagte Julian

„Hallo, ich freue mich auch dich endlich mal wieder zu sehen.“ sagte Chris

„Du hattest mir am Telefon gesagt, du musst mir etwas ganz Wichtiges sagen.“ sagte Julian

„Ja das muss ich auch. Da geht es um Dich und deine Eltern.“ sagte Chris

„Was meinst du?“ fragte Julian

„Ich habe letztens einen Streit zwischen deinen Eltern mitbekommen, bei dem es darum ging das deine Mutter einen Affäre hatte und dein Vater gar nicht dein leiblicher Vater ist. Das ist auch der Grund, warum ich mich seit einem Jahr nicht mehr gemeldet habe. Ich wusste einfach nicht was richtig war. Ob ich dir jetzt davon erzählen soll oder nicht. Jetzt habe ich mich aber entschlossen dir von dem Streit zu erzählen, da ich denke dass du das Recht auf die Wahrheit hast.“ erzählte Chris

„Meine Eltern streiten sich immer noch.  Und jetzt weiß ich auch worum es da letztendlich geht. Wenn ich nachfrage bekomme ich keine Antwort.“ sagte Julian

Julian war kurz vorm austicken. Er war mit den Nerven gerade durch.

„Julian, beruhig dich mal bitte. Es bringt nichts wenn du jetzt durchdrehst. Ich habe im letzten Jahr noch einiges mehr rausgefunden was ich dir sagen muss. Pass auf es nicht nur so dass deine Mutter angeblich eine Affäre hatte, sondern ich habe auch rausgefunden, dass ich deine Schwester bin. Ich weiß es ist jetzt nicht leicht für dich. Für mich war es auch nicht leicht, als ich dahinter kam.“ sagte Chris

Julian fing an zu weinen. Er war mit den Nerven am Ende. Er konnte nicht glauben was da gerade erfahren hatte.  Chris merkte sofort, dass er jetzt ihre Hilfe brauchte. Sie nahm ihn vorsichtig in den Arm und versuchte ihn zu beruhigen.

„Ich weiß jetzt gerade nicht was ich denken soll.“ sagte Julian weinend

„Das glaube ich dir. Ich wusste auch zuerst nicht was ich denken soll.“ sagte Chris

„Wie soll es denn jetzt weiter gehen?“ fragte Julian

„Ich weiß es auch nicht. das Einzige was ich weiß ist, dass du dich erst einmal beruhigen musst. Vorher lasse ich dich nicht alleine.“ sagte Chris

„Es geht schon. Du brauchst dir keine Sorgen um mich zu machen.“ sagte Julian

„Ich mache mir aber Sorgen um dich.“ sagte Chris

„Das brauchst du wirklich nicht. Ich schaffe das schon.“ sagte Julian

Chris merkte, dass er keine Hilfe wollte. Sie konnte ihn aber in seinem Zustand jetzt nicht alleine lassen.

„Lass uns mal ein Stück laufen.“ sagte Chris

„Können wir gerne machen.“ sagte Julian

„Weißt du wie schwer es für mich am Anfang war, das rauszufinden.“ sagte Chris

„Ich kann es mir vorstellen.“ antwortete Julian

„Eins kannst du mir glauben. Ich lasse dich jetzt nicht alleine. Du bist völlig fertig und ich habe Angst dich jetzt alleine zu lassen.“ sagte Chris

„Es ist alles ok. Ich muss das was ich gerade erfahren habe nur erst einmal verdauen.“ sagte Julian

„Julian, du musst lernen dir auch mal helfen zu lassen. Du frisst immer alles in dich rein und wirst es so nie richtig verdauen können.“ sagte Chris

Plötzlich brach Julian weinend zusammen. Chris merkte sofort, dass es für ihn nicht einfach war und blieb den ganzen Tag in seiner Nähe.

Nachdem Chris den ganzen Tag bei Julian geblieben war, machte sie sich spät am Abend alleine auf den Weg nach Hause.

Julian hatte sich mittlerweile ins Bett gelegt und war eingeschlafen. Chris hoffte, dass es ihm am nächsten Tag wieder besser ging.

Am nächsten Morgen wachte Julian früher als geplant auf und machte sich für die Arbeit fertig. Er machte sich noch ein paar Gedanken, über das was er am Vortag erfahren hatte und konnte es immer noch nicht so recht glauben, als er später zum Dienst aufbrach.

„Guten Morgen Julian, was ist mit dir denn los?“ fragte Martin

„Guten Morgen, ach nichts. Ich muss nur gerade nachdenken, über das was ich gestern so erfahren habe.“ sagte Julian

„Was hast du denn gestern erfahren. Ich dachte du wolltest dich mit Chris treffen.“ sagte Martin

„Ja, ich habe mich auch mit Chris getroffen. Sie wollte mit mir ja irgendwas wichtiges besprechen.“ sagte Julian

„Ok, also hast du von ihr etwas erfahren, über das du jetzt nachdenkst?“ hackte Martin nach

„Genauso ist es.“ sagte Julian

„Und was hat sie dir erzählt?“ fragte Martin

„Chris hat mir erzählt, dass meine Mutter eine Affäre hatte und sie meine Schwester ist.“ sagte Julian

„Glaubst du das wirklich?“ fragte Martin

„Einerseits kann ich  es mir nicht vorstellen und andererseits hat Chris mich noch nie belogen. Meine Mutter aber schon öfter.“ sagte Julian

Martin merkte, dass sein junger Kollege erst einmal nachdenken musste wem er glauben soll  und lies ihn vorerst in Ruhe.

Als die Beiden zusammen auf Streife waren, war Julian auch ganz still gewesen und wusste nicht was er wirklich denken sollte.

„Weißt du Julian, du bist jung und musst noch einiges vom Leben lernen. Ich denke es ist besser du hörst auf dein Herz.“ sagte Martin

„Wenn ich auf mein Herz höre, hat Chris mir die Wahrheit gesagt und das würde bedeuten das meine Mutter mich die ganzen Jahre angelogen hat.“ sagte Julian

„Und was ist wenn ihr einen Gentest macht? Das wäre eine Möglichkeit die Wahrheit rauszufinden.“ sagte Martin

„Natürlich wäre das eine Möglichkeit die Wahrheit rauszufinden, aber im Moment weiß ich nicht ob ich die Wahrheit wissen will.“ sagte Julian

„Du hast Angst vor der Wahrheit. Das kann ich gut verstehen, aber ohne die Wahrheit wirst du nie auf andere Gedanken kommen.“ sagte Martin

Im Grunde wusste Julian, dass Martin recht hatte und er unbedingt die Wahrheit kennen musste um sich nicht mehr solche Gedanken zu machen.

Martin merkte, dass Julian jetzt erst einmal eine Pause brauchte. Also hielt er an einem Imbiss um etwas zu Essen.

Nach der kurzen Pause, stand der nächste Einsatz an und auch Julian hatte mittlerweile eine Entscheidung getroffen. Er wollte mit Hilfe eines Gentests die Wahrheit rausfinden.

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Kapitel:3
Sätze:104
Wörter:1.336
Zeichen:7.600

Kurzbeschreibung

Julian und Chris hatten sich seit einem Jahr nicht mehr gesehen und jetzt stand mal wieder ein Treffen an. Chris wollte Julian etwas sehr Wichtiges sagen.