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Café in der Seitenstraße

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20.4.2019 2:49
18 Ab 18 Jahren
In Arbeit

Autorennotiz

Lest und Beurteilt mich, damit ich es beim nächsten Mal besser machen kann. Es sei, sie ist schon gut, solche Kommentare lese ich auch gern. Danke und viel Spaß beim Lesen.

4 Charaktere

Ella Miller

Ella ist 32Jahre alt, Baristerin von Beruf. Besitzerin des Café Crumbs.

Matthew Steal

Matthew ist 34Jahre alt, Matt wird er nur genannt. Er ist Schauspieler und nennt sich John New. Vor seiner Schauspielkarriere war er bei den Navy Seals.

Benjamin und Ashten

Ben 34Jahre alt Bester Freund von MattAs 35Jahre alt ebenfalls Bester Freund

Reika

34 Jahre alt, Japanerin. Mittbewohnerin und gute Freundin von Ella

Matt

Ich bin ein Gewohnheitstier! Manche Männer brauchen ein Kaffee, die anderen eine kalte Dusche um wach zu werden. Bei mir ist das, eine große runde Joggen und ein Kaffee aus dem Crumps. Obwohl ich nicht die kalte Dusche ausschließen möchte, dafür fehlt mir nur die anregende Frau.

Bis vor einer Woche, gab es auch keine Frau, die mich angesprochen hat. Aber diese eine Frau ist der Wahnsinn, ich habe sie im Café Crumps getroffen, zu dem ich morgens Jogge. Ich dachte zuerst, sie sei ein normaler Gast, doch sie stand zwei Tage später, hinter dem Tresen und bediente. Da ich meinen Kaffee direkt bei ihr bestellt hatte, konnte ich sie mir genauer ansehen und sie sieht von der ferne schon gut aus, aber vom nahen ist sie der Hammer. Sie ist kleiner als ich, so zehn- fünfzehn Zentimeter. Sie hat hellbraune Haare, sieht sportlich aus und ein grün in den Augen, dass ich noch nie zuvor gesehen habe. Alles in allem für mich perfekt, aber sie ignoriert mich. Sie hat noch kein einziges Wort mit mir gewechselt, manchmal sieht sie mich nicht mal an! Habe ich was falsch gemacht? Oder hat sie generell was gegen Männer? Das wäre schade, diese Frau hat es mir wirklich angetan.

Das Café Crumps habe ich durch Zufall gefunden, es liegt in einer Seitenstraße und sieht von außen aus, wie jedes typische Café mit riesiger Fensterfront. Doch das innere hat mich überrascht, nicht nur die vier verschiedenen Sitzecken, die sich auch noch farblich trennten. Nein die Klientel, das sich hier den Kaffee besorgt, waren keine unbekannten Menschen. Ich sage nur Stars und Sternchen, wenn das mit meinem Beruf so weiter geht, Passe ich auch bald hier rein, obwohl hier auch normale Leute ihren Kaffee besorgen.


Ich bin Schauspieler, seit über vier Jahren. Nenne mich John New, um meine Privatsphäre zu waren. Ich bin noch nicht so berühmt, denn erster Film, bei dem ich mitgemacht habe, kommt erst die Tage ins Kino. Hatte bis jetzt kleine Nebenrollen, in Serien die keiner sieht. Ich bin gerade dabei einen Film zu drehen, bei dem ich die Hauptrolle spiele. Der Regisseur hat einen Ausschnitt von mir gesehen und sofort meine Agentin angerufen. So komme ich auch in diese schöne Stadt. Vorher war ich ganze zwölf Jahre bei den Navy Seals.

Aber zurück zu meiner Gewohnheit, ich bin gerade aufgestanden, habe meine Trainingskleidung an nehme die Treppe nach unten. Laufe meine große Runde und komme danach im Café an. Meine Traumfrau steht wieder hinter dem Tresen, ich gehe zu ihr und will sie zum X-ten mal ansprechen. Nur diesmal komme ich nicht dazu, sie stellt mir einfach eine Tasse hin und dreht sich demonstrativ weg. Ok das ist neu! Gut ich habe sie die letzten Tage wohl zu oft angesprochen. Mit üblichen Floskeln wie, schön sie hier zu sehen..., sie sehen heute wieder gut aus. Ich habe auch versucht allgemein sie etwas zu fragen, wie, ist das Wetter nicht… Oder, Hey, war das gerade wirklich…? Aber nichts, kein grinsen oder Augenrollen. Ich hätte es verstanden, wenn sie geschnaubt hätte, aber gar nichts? Na ja was soll ich machen? Lass ich sie in Ruhe, irgendwann ergibt sich eine Chance für mich.

Ich nehme die Tasse, lege die zwei Doller fünfzig hin und setze mich in einen Cocktail Sessel. Trinke meinen Kaffee, doch diesmal ist etwas anders. Sein Geschmack ist viel intensiver, viel erdiger. Es hätte mir alleine beim Geruch schon auffallen müssen, das es nicht der gleiche ist, den ich sonst bekomme. Schließe für einen Moment die Augen, genieße den Geschmack und sauge den leicht herben Duft in mich ein. Ich lächele, musste an die schönen Zeiten im Wald denken. Sehe kurz zu ihr, sie sieht mich tatsächlich an und lächelt sogar. Dieses Lächeln macht sie noch hübscher, sie dreht sich aber sofort wieder um.


Zu Hause wieder angekommen, springe ich unter die Dusche. Rosa King meine Managerin steht gleich vor meiner Tür und holt mich wie die Tage zuvor zum Dreh ab. Es wird wirklich Zeit, dass ich mir ein Auto besorge. Ich ziehe gerade meine Socken an, da klingelt es an meiner Tür. Mache auf und lasse Rosa eine Frau Mitte vierzig, eins-achtzig groß, mit schwarzen kurzen Haaren und braun-grünen Augen rein. "Du bist noch nicht fertig?" Ein leichter Anflug aus Enttäuschung macht sich auf ihrem Gesicht breit. "Nein, habe heute Morgen verschlafen. Bin gleich fertig." Versuche ich sie zu beschwichtigen. Sie verschränkt die Arme vor der Brust und tippt im Sekundentakt mit dem Fuß. Ich versuche mich zu beeilen, kralle mir meine Sachen und losgeht es.

Im Auto fällt mir auf, das ich mein Handy vergessen habe und wir haben keine Zeit es zu holen. Super, ob ich das überlebe?
Nachdem Dreh gehe ich noch mit ein paar Kollegen etwas essen und in eine Bar. Gesprächsthema des Abends war, natürlich der Film, die anstehenden Dreharbeiten. Zwei Kollegen beschweren sich, weil der Regisseur uns vier Karten für ein Karate Turnier gegeben hat. Zu dem wir nächstes Wochenende gehen sollen, damit wir wissen, auf was wir uns bei dem Dreh eingelassen haben. Mein Kollege Akio und ich freuen uns schon darauf, wir können es kaum abwarten.

Karate oder Kampfkunst als solches, interessierte mich schon immer, gut welchen kleinen jungen lässt den schon Bruce Lee kalt? Also mich nicht.
Get ready, Kumite ist der Titel des Films. Es geht um einen Polizisten, der gerade seine Frau und zwei Kinder beerdigt. Er selber lag nach dem Angriff wochenlang im Krankenhaus. Doch er schwört Rache der Drogen Mafia, denen er vorher hinterher war und die ihm das angetan hat. Er weiß, das er die Mafia nur mit eigener Kraft bekämpfen kann und trainiert dafür.


Zu Hause wieder angekommen, sehe ich auf mein Handy, das noch in der Küche lag. Habe zwei Nachrichten und zwei anrufe bekommen. Eine Nachricht kam von Rosa, ich soll ihr nur Bescheid geben, ob ich gut Zuhause angekommen bin. Das mache ich auch sofort. Die zweite Nachricht ist von Ben, eigentlich heißt er Benjamin, aber ich nenne ihn lieber Ben, ist kürzer. Ben, As und ich, haben damals in der gleichen Einheit gedient und sind dadurch gute Freunde geworden. Ach ja As heißt eigentlich Ashten, ist mir aber auch zu lang.

Ich lese die Nachricht,
*hi, habe gesehen, dass morgen dein Film im Kino kommt. Wie schaut's sehen wir ihn uns an? As ist schon total gespannt und ich irgendwie auch. Also was ist?*
*alles klar, dann bleibt mir wohl keine andere Wahl, als mit zugehen. Wo treffen wir uns?*
*direkt vorm Kino, können danach dann noch was machen, wenn Lust besteht.*
*klar.* antworte ich noch kurz und knapp. Dann werde ich mir den Film morgen zum zweiten Mal ansehen, bei dem ich meine erste etwas größere Rolle hatte. Die Premiere hatten wir schon und ich muss sagen, bis jetzt gefällt er mir. Es war der gleiche
Regisseur, der jetzt das Get ready, Kumite dreht.

_______

Traumfrau


Meine Freundin Mia und ich erlauben uns ein Mädels-Abend. Ich schreibe gerade eine SMS an Reika, meiner Mitbewohnerin.
*Hey, Lust auf Kino und Cocktails? Dann sei, so schnell wie möglich beim CineStar.*


Mia und ich sind dort angekommen, da stand Reika schon und wartete auf uns. „Hey, ihr Süßen, ich habe mir erlaubt uns einen Film auszusuchen.“

„Für welchen Film hast du dich entschieden?“, fragte Mia sie.

„House without us. Ein Actionfilm, der ganz gut sein soll.“ Mia schaute auf die Uhr,

„wir sollten langsam rein, wenn wir noch Popcorn haben wollen.“ (Mia und Reika sind meine besten Freundinnen, Mia kenne ich seit der Elementary School, waren unzertrennlich bis zum College. Es gab dann eine Zeit, wo wir uns zwei Jahre lang nicht gesehen haben, da ich in Japan lebte. Musste hier raus, zu viele schlechte Ereignisse und Gedanken, die mich nicht losließen. Seit drei Jahren lebe ich wieder hier und habe das Café Crumbs eröffnet. Nach einem Jahr kamen Mia und ihr Mann Jack als meine Partner dazu. Das Crumbs haben wir jetzt nach kurzer Zeit vergrößert und seit zwei Wochen Wiedereröffnet. Reika habe ich so zusagen aus Japan mit gebracht. Mit ihr lebe ich zusammen in einer WG, wir sind seit dem unzertrennlich und sie hilft mir manchmal im Café. Aber jetzt genug von den beiden), es wird dunkel und der Film geht los.


Knapp zwei Stunden später wird erst wieder hell und der Film ist zu Ende. Wir verlassen das Kino, Reika fragt sofort, wie wir den Film fanden. Mia nickte zufrieden mit dem Kopf und ich muss sagen, dass ich ihn auch gut fand.
„Wie bist du auf diesen Film gekommen?" Fragt Mia.
„Ich habe ihn in einer Zeitung gesehen und fand den Schauspieler ganz süß.“
„Wir haben den Film gesehen, weil du den Schauspieler süß fandest?" Empört sehe ich sie an, typisch Reika, liest nicht die Kritik. Nein sie schaut wie die Männer aussehen.
"Welchen den genau?" Wollte ich wissen.
"John New. Er ist noch unbekannt, aber total heiß."
"Welcher von den vielen Männer, war er denn?" Schaltet Mia sich ein.
"Der gut aussehende, dunkel haarige, der zum Schluss der Hauptfigur geholfen hat."
"Meinst du diesen Riesen?" Fragen Mia und ich gemeinsam. Reika nickt nur.

Wenn ich jetzt an ihn denke, kommt er mir sehr bekannt vor. Ist er nicht dieser komische Typ der jeden Morgen nach seiner Jogging Tour bei uns reinkommt und sich einen schwarzen Kaffee bestellt? Ich glaube schon, Er hat schon so oft versucht mich anzusprechen oder sollte ich lieber anbaggern sagen. Aber ich habe ihm nie geantwortet, solche Typen kenne ich zu gut. Wenn sie haben was sie wollten, sind sie weg und darauf habe ich keine Lust. Nicht schon wieder. Ok, ich gebe es zu, er sieht nicht schlecht aus. Er ist eins-neunzig groß, braune Haare, oben etwas länger und die Seiten ganz kurz rasiert. Eisblaue Augen, (die jede Frau zum Schmelzen bringen würden) und gut durch trainiert, aber auch nicht zu viel. Sein Gesicht ist sehr markant, mit einem kaum zusehenden Grüppchen am Kinn und doch hat es irgendwie was Weiches an sich. Eigentlich genau richtig, aber wie gesagt er hat bestimmt auch ein Arschloch Charakter. Warum sollte das, bei ihm anders sein?

"Hey Ella, was hältst du von einem Abstecher in unserer Lieblingsbar?" Mia sieht mich fragenden an und ich nicke ihr zur bestätigend. Wir sind bis kurz vor eins in der Bar gewesen, das ein zigste Thema, das die beiden hatten, war Mr. New. Na ja man schwärmt immer von dem, was man nicht haben kann. Wir verabschiedeten uns von Mia, Jack hat sie abgeholt. Reika und ich laufen den Rest nach Hause, die frische Luft tut gerade richtig gut. Zu Hause angekommen bin ich direkt ins Bad, um mich Bett fertig zumachen.


Heute ist Mittwoch, Reika hilft aus. Wir haben jetzt kurz vor elf, Sie sammelt gerade das Stehen gebliebene Geschirr ein. Die Tür geht auf und jemand kommt herein, sie verliert fast dabei, alle Gläser von ihrem Tablett. Zum Glück stand ich neben ihr, ich wollte eigentlich die Tische abwischen und konnte noch drei Tassen auffangen, die ihr runterfielen. Ich sehe sie an, sie steht grinsend neben mir. „Mensch Reika, was war das denn, jetzt?“ Sie starrt immer noch Richtung Tür, ich drehe mich um, um zu sehe, wen sie da anstarrt. Es war kein geringer als John New. Ich schüttelte nur leicht mit dem Kopf, sie drückt mir ihr Tablett in die Hand und geht zu ihm.

Ich gehe zum Tresen, räume das Tablett und den Lappen weg. Sie kommt mit ihm im Schlepptau zum Tresen, „was für ein Kaffee magst du?“ Fragte sie ihn. „Eigentlich nehme ich immer einen schwarzen, aber was kannst du Empfehlen?“ „Hm, nimm doch den Karamell Latte oder den Schoko Latte die schmecken wirklich gut," bietet sie ihn an. „Gut dann nehme ich den Karamell Latte“ dreht sich zu mir um, nicke nur und mache mich an die Arbeit. Ich höre, wie sie ihn mit Fragen löchert, zu meiner Überraschung antwortete er auf jede ihrer Frage ganz freundlich. Die Getränke habe ich fertig, stelle ihm seine Latte hin und ihr einen Cappuccino. Er sieht mich an, als hätte ich was im Gesicht. Das wurde mir so unangenehm, das ich, nach dem er gezahlt hatte, erst mal nach hinten bin.

Dort war aber nichts, gehe wieder nach vorne und sehe wie Reika mit ihm auf der Hollywood Schaukel sitzen. Sie unterhalten sich, ab und zu lugt er zu mir. Nachdem er wieder gegangen war, erzählte sie mir alles über ihn. Er lebt erst seit kurzem hier und sich hier noch nicht auskennt. „Jetzt sag mir nicht, dass du ihn hier alles zeigen willst?“, fragte ich sie mit hoch gezogenen Augenbrauen. „Doch willst du mit?“ Sie grinste, dabei etwas. „Ich habe zu tun, sorry, du musst wohl mit deinem Star allein bleiben.“ Sie zuckt mit den Schultern und macht sich wieder an die Arbeit.


Freitag, ich bin gerade dabei die Bestellung zu machen. Sitze mit Jack an meinem Lieblingstisch am Fenster. Er sitzt auf dem rechten Stuhl ganz normal, ich hingegen habe meinen rechten Fuß auf meiner Sitzfläche abgestellt, sodass ich mein Knie als Stütze nehmen kann. „Was brauchst du, denn noch alles?“ Ich zeige ihm die Liste, die ich schon vorbereitet habe. Er hatte noch einszwei Anmerkungen und ich hole mein Tablet raus, damit ich die Bestellung weg schicken konnte.

Sitze wieder alleine, mit Kopfhörern im Ohr, beantworte ein paar Mails. Lasse meinen Blick durch das Café Streifen und bleibe an John hängen, er ist wirklich jeden Tag hier. Ich sehe ihn etwas länger an, da er in Gedanken versunken ist und sein Anblick hat schon irgendwie etwas Poetisches. Er schaut genau jetzt rüber, ich nicke ihm zu und widmete mich wieder meiner Sache. Ich merkte wie meine Wangen auf einmal ganz warm werden, hoffentlich hat er das jetzt nicht bemerkt. Ich lasse mein rechtes Bein runter und holte mein linkes hoch, damit ich aus dem Fenster schauen konnte.

Nach zehn Minuten sehe ich wieder Gedanken verloren aus dem Fenster. Werde aber aus ihnen Gedanken gerissen, da jemand mit dunkelblauem Shirt am Fenster vorbeihuscht. Ich habe es kaum erkannt, diese Person kam gerade ins Café. Ich erstarrte zur Salzsäule, als ich erkannte, wer es war. Paul mein Ex, was will er denn hier? Doch bevor ich mir die Frage selber beantworten konnte, war er auch schon wieder verschwunden.

Ich packte meine Sachen zusammen und gehe nach hinten. Ich frage Clara, ob ich sie jetzt zur Pause ablösen soll, sie nickte mir zu und verschwindet sofort nach hinten. Clara ist eine Kellnerin, der ich sehr vertraue. Wenn Mia, Jack oder ich mal nicht da sind, dann schmeißt sie den Laden.

 

Matt

Es ist mittlerweile Samstag, heute ist der Tag des Turniers. Ich stehe jetzt an der Straßenkreuzung und warte auf meine Mitfahrgelegenheit. Es bleibt ein kleines rotes Auto neben mir stehen. „Na, sollen wir dich mitnehmen?“ Werde ich gefragt. Ich sehe ins Auto und meine Filmkollegen sitzen drin. „Klar“, sagte ich und steige ein, wir fuhren los.

An einer riesigen Halle angekommen, steigen wir aus und gehen rein. Unsere Plätze sind ganz unten, in der zweite Reihe, die erste Reihe ist für die Teilnehmer reserviert. Ich sehe mich etwas um und bleibe bei einer Frau hängen, die mich für kurze Zeit fragend angesehen hatte. Ich sehe sie mir genau an, sie ist nicht gerade groß. Sie trägt ihre Haare zu einem hohen Zopf mit einem Pony. Bis auf ihre Augen kann man nichts vom Gesicht erkennen, da sie eine Maske trägt. Aber ihre Augen kommen mir sehr bekannt vor, dieses Grün, obwohl dieses hier etwas dunkler und dadurch etwas gefährlicher wirken. Sie trägt ein typisch Chinesische rotes Kleid mit einer schwarzen Orchidee darauf, darunter trägt sie schwarze Leggings.

Ich werde von dem Moderator des Turniers, meiner Beobachtung unterbrochen. Der erste Wettkampf beginnt, der Kampf dauert vierzig Sekunden und der eine Typ ist schnell, schlägt präzise zu. Er ist wirklich gut, ich höre nur die Reihe vor mir, sagen "Man, Tobi ist diesmal wieder sehr stark. Ob Yuki ihn schlagen kann?" Ok der Typ heißt wohl Tobi, er sieht eigentlich gar nicht so gefährlich aus. „Lass dich nicht von seinem äußerem täuschen, er ist wirklich gefährlich. Er ist nicht nur schnell, seine Technik ist Makellos.“ erklärt mir Akio, als könnte er meine Gedanken lesen.
"Soll ich dir sagen, was er eigentlich arbeitet? Du wirst mir das nicht glauben."
"Anwalt!"
"Nein er ist Physiotherapeut und auch noch der beste hier in der Stadt."
"Du scheinst dich ja, mit der Thematik hier auszukennen?"
"Ja, ich sehe mir jedes Turnier an, nur dieses Mal habe ich leider keine Karte mehr bekommen. Daher habe ich mich auch so gefreut."
"Ok, dann war das ja für dich ein Glücksgriff! Wenn du dich so gut auskennst, kannst du mir bestimmt sagen, wer die Frau da drüben ist?" Ich zeige leicht zu der Frau, die mich vorhin fragenden ansah.
"Das ist Yuki, sie ist auch sehr gut. Hat bis jetzt immer nur den zweiten Platz gemacht, gab zu schnell auf. Dafür ist sie die beste Ken Anwenderin, hat sogar ihren Meister darin gemacht. Aber privat, weiß ich nichts über sie." Schade! Aber was soll man machen.

Wir sehen uns die weiteren Kämpfe an und er erklärt es mir, wenn ich irgendetwas nicht verstehe. Yuki ist jetzt dran. So schnell konnte ich gar nicht gucken, wie sie ihren Gegner aus dem Ring gedrängt hat. Der Kampf war nach dreißig Sekunden zu Ende. Die nächsten Kämpfe, die Sie und Tobi bestreiten, waren immer so schnell zu Ende. So als könnte sie es nicht abwarten, gegen einander zu kämpfen.

Pause vor dem Viertel Finale, Akio und ich gehen uns etwas zu essen besorgen. An einem Stand, treffe ich Reika, sie ist mit ihrem Onkel Mr. Woo und ihrem Cousin Lee hier. Ihr Onkel besitzt ein Dojo außerhalb der Stadt, von ihm sind fünf Schüler dabei. Vier von ihnen sind schon raus. Akio wusste das Yuki zu ihnen gehört und war total begeistert, ihn kennenzulernen. Er fragt Reika, ob es möglich wäre Yuki zu sprechen, sie meint, dass es bestimmt kein Problem wäre. Wir gehen gemeinsam zurück, die anderen zwei Kollegen setzen sich auf ihre Plätze. Akio und ich folgen Reika, stehen neben Yuki und Akio spricht sie auf Chinesisch oder Japanisch an. Sie grinst leicht, zumindest konnte man das Erkennen trotz Maske, dreht sich zu ihm um und unterhält sich kurz mit ihm. Dabei sieht sie kurz zu mir und unsere Augen treffen sich, ich war kurz versteinert. Kannte diesen Blick, war mir aber nicht ganz sicher, ob das wirklich sein kann.

Akio verbeugt sich, dreht sich zu mir und zeigt an, dass wir jetzt gehen. Yuki und Tobi werden aufgerufen, beide gehen sie hoch und stehen sich gegenüber. Er leckte sich demonstrativ über die Lippe, sie hingegen zieht nur eine Augenbraue hoch und macht sich bereit. Sie verbeugen sich und der Gong ertönte. Er holte sofort zum Schlag, aus den sie gekonnt ausweicht. Die beiden schenken sich nichts, erst flogen die Hände dann die Füße, sie vergeuden keine Sekunde. Er traf Yuki am Kopf, doch sie holte sofort zum Gegenschlag aus und tritt mit flachem Fuß gegen die Brust. Das scheint ihn sehr getroffen zu haben, da er taumelt. Dann waren die ersten drei Minuten um, es ertönte ein Gong. Die Kampfrichter werden sich einig, Gleichstand, es wird um weitere drei Minuten verlängert. Der Gong läutet, sie verbeugen sich wieder und schon geht es weiter. Jetzt scheint sie die Oberhand zu haben, doch nach knapp zwei Minuten drehte sich alles wieder und er macht mehrere Treffer. Wieder läutet der Gong, die Kampfrichter versammelten sich. In der Zeit geht der Typ zu ihr, sagte irgendwas, dass sie richtig wütend macht und sie ballt die Fäuste. Sieht kurz in unsere Richtung und atmet durch. Reika jubelte und springt auf „Zeig es ihm, den Vollpfosten du schaffst das.“ Die Richter haben sich entschieden, wieder Gleichstand und eine weitere Runde von drei Minuten ist anberaumt. Der Gong ertönt, so ein Schlag Abtausch hab ich noch nie gesehen, sie scheinen beide gleich stark zu sein. Doch auf einmal bekommt sie einen Schlag in den Magen, fängt an zu taumeln und das nutzte er sofort aus. Sie konnte nicht mehr alles abblocken, dann hob sie die Hände und Kapitulierte. „Schieße, nicht schon wieder“, höre ich Akio neben mir Schimpfen. Sie kommt mit gesenktem Kopf von den Matten. Mr. Woo, legt seine Hand auf ihre Schulter, sagt ihr noch irgendwas und sie geht, Richtung umkleide.


Wir sitzen wieder im Auto, meine Kollegen setzten mich wieder zu Hause ab. Ich lasse kurz das Turnier auf mich wirken, es ist wirklich anders, als das was man so im Fernsehen sieht. Im Fernsehen sieht man nur die Technik und Anwendung, aber eben, hat man auch die Leidenschaft und Hingabe gesehen. Mein Handy holt mich aus meinen Gedanken, ich sehe darauf und habe eine Nachricht bekommen.


*heute, Tanzbar um einundzwanzig Uhr. Also Duschen, gut aussehen und losgeht es. As* Ich antworte sofort zurück
*Tanzbar?*
*klar! Wir trinken, die Frauen tanzen. Haben wir alle was von. Bis gleich.* ich musste leicht schmunzeln
*Gut, bis gleich.* Gönnen wir uns mal den Spaß.

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Ella Miller


Man könnte meinen, ich habe nichts anderes zu tun, als auszugehen. Aber das heute brauche ich so dringend, mein Tag war so Scheiße. Das ich mir meine Freundinnen packe und Feiern möchte. Mia kann leider nicht, sie hat ihre Schwiegereltern da. So gehe ich mit Reika alleine in unsere Lieblingsbar.

Dort angekommen begrüßen wir erst mal Philipp. (Philipp ist hier Barkeeper und hat vorher in meiner Bar gearbeitet. Ja ich hatte mal eine Bar vor fünf Jahren, mit meinem Ex Paul zusammen. Die ich aber schließen musste, da er mich nicht nur mit meiner Schwester betrogen hat, nein er hat mich noch total ausgenommen. Das war auch der Grund, warum ich für zwei Jahre ausgewandert bin. Das mir im Nachhinein sehr gutgetan hat.)

Egal, wir bekommen von Philipp zwei Cocktails. Bleiben an der Bar stehen und sehen uns erst mal um, die Tanzfläche ist voll und auch die restliche Bar ist gut gefüllt. Aber mein Blick bleibt an einem Tisch hängen, an dem drei große, nein riesige Typen stehen. Einer steht mit dem Rücken zu uns, doch die anderen zwei, konnte man gut sehen. Nicht schlecht, ich tippe Reika an und zeige ihr den Tisch, sie war auch hin und weg von ihnen.

Doch dann dreht sich der eine um und kam zu Bar, will er mich ärgern? Sein Ernst? Nicht nur, dass ich ihn jeden Tag im Café sehe! Nein jetzt auch schon in meiner Lieblingsbar? Von wem ich rede? Na, von wem wohl, John New, ich fühle mich langsam verfolgt, wirklich!

Er steht genau neben Reika und bestellt Bier, sie stupst ihn sofort an. „Hey, du auch hier?“ Schreit sie ihn an, da es hier sehr laut ist! Er grüßt sie, schaut kurz zu mir, grinst, doch ich drehe mich genervt weg. Reika tippt mich dann an, nach dem er gegangen war und fragt, was das gerade war? „Nichts, nur muss er immer da sein, wo ich bin?“ „Quatsch, du hast schon Verfolgungswahn. Jetzt komm mal runter, lass uns lieber Tanzen. OK?“ Versuchte sie mich zu beschwichtigen, Ich gebe Philipp unsere Taschen und wir gehen zur Tanzfläche.

Kurze Zeit später tanzten uns zwei Männer an. Doch die lassen wir links liegen, wir hatten heute keine Lust dazu. Jedes Mal, wenn Reika, Mia und ich in einer Bar sind, kommen die Männer in Scharen und wollen tanzen oder einen ausgeben. Das, was sie aber wirklich beabsichtigen, ist eigentlich total klar, nur dafür sind wir uns zu schade.


„Ich muss von der Tanzfläche, ich glühe“, Reika Tanz weiter ihr Lieblings Lied spielt gerade. Ich gehe zur Bar, bekomme ein neues Getränk und setze mich hin. Drehe mich zur Tanzfläche und schaue ihr, beim Tanzen zu. „Hallo, hübsche Frau, du kannst dich gut auf der Tanzfläche bewegen. Bist du überall so beweglich?“ Ich Dreh mich um und schaue einem schmierigen Typen ins Gesicht. In seinem Gesicht kann man seine Gedanken lesen, er denkt, dass hier wird was. Igitt! Ich drehe mich wieder weg, ohne einen Ton zu sagen. Doch er lässt nicht locker, er kommt mir näher. „Dein Getränk ist gleich leer, soll ich dir ein neues bestellen?" „Nein, danke ich brauche nichts.“ „Ach komm schon, jeder braucht was? Vor allem, wenn man sich so bewegen kann wie du.“ Ich lehne mich weiter zurück, es fehlte nicht mehr viel und ich wäre vom Hocker gefallen. Aber zum Glück steht jemand hinter mir und ich falle nicht sofort vom Stuhl.

Ich spüre dann eine Vibration an meinem Rücken, die mir durch und durch geht und ein Kribbeln verursacht der sich in meinem ganzen Körper ausbreitet. Die Vibration entstand durch ein Knurren oder Brummen. Mein Blick war stur auf dem schmierigen Typen gerichtet und sein Gesicht verzieht sich. Das vorhin war eindeutig ein Knurren, wie ich darauf komme? Es knurrt erneut hinter mir, diesmal höre ich es und der Typ vor mir verschwindet. Ich drehe mich um, will mich bedanken und sehe dem Mann auf die Brust. Ich musste den Kopf in den Nacken legen, um in sein Gesicht zusehen. Dieses Gesicht grinst mich schräg an. Ich muss tief durch Atmen, wieder dieser John!

Er steht so nah vor mir, dass ich ihn riechen kann und verdammte er riecht wirklich gut. Er bemerkt meine kurze Unsicherheit und sein Grinsen wurde breiter, ich nicke ihm hoch und schaue ihm mit einem fragenden Blick an. Was grinst der so doof? Er schüttelt ganz leicht den Kopf, unsere Blicke vertiefen sich kurz. Seine Eisblauen Augen, kommen viel intensiver zur Geltung, wenn er mir, so nah steht. Sein Blick wandert, zu meinem Mund und wieder zurück. Ich beiße leicht auf die Hälfte meine Unterlippe und ziehe dabei eine Augenbraue hoch. Sein ganzes Gesicht grinst, seine Augen strahlen, er drehte sich zum Gehen. Kommt mir aber noch mal ganz nah ans Ohr, "Heiß" sagte er und geht zu seinen Freunden zurück. Ich schaue ihn nur fragend hinterher. Was war das denn? Mein ganzer Körper reagiert heftig darauf, es kribbelt mich überall und ein leichter Schauer geht mir durch und durch.

„Was ist den dir Passiert, süße hast du ein Gespenst gesehen?“ Reika steht wieder neben mir. Ich konnte nicht sofort reagieren, sie stupst mich darauf an. „Sorry, nein ein Gespenst hab ich nicht gesehen. Ich hatte nur gerade eine Begegnung der dritten Art mit John, mehr nicht.“ „Dritte Art? Das musst du mir erklären.“ Grinst sie mich an und das tat ich auch, ihr grinsen wurde dabei immer breiter. „Na, hast du dich verguckt?“ „Nein“, sagte ich energisch, „wie kommst du darauf? Er hat mir doch nur geholfen mehr nicht!“, versuche ich mich zu erklären. „OK, wenn du das sagst.“ Sie trinkt ihr Glas aus und zerrt mich zurück auf die Tanzfläche. Wir tanzten und tranken den restlichen Abend weiter, ohne weitere Störungen.

Mir dröhnt der Schädel, das waren eindeutig zu viele Cocktails. Ich nehme eine Aspirin, gehe unter die Dusche. Ich muss gleich ins Café zur Frühschicht. Ich lasse Reika heute schlafen, sie hat soweit ich weiß, keine Termine. Ich packe meine Sachen und mach mich auf den Weg. Ich brauche zu Fuß fünf Minuten, gehe in die Seitengasse um von der Hintertür in den Laden zukommen. Jack und Mia warten dort schon auf mich. „Guten Morgen, geht es dir nicht gut? Du siehst wie drei Tage Regenwetter aus“, sagt Jack. „Doch, alles in Ordnung, ist gestern nur spät geworden.“ Ja und wie spät? Wir sind erst kurz vor zwei nach Hause. Aber schlafen konnte ich nicht, musste die ganze Zeit an dieses eine Wort und den Blickkontakt denken. „Heiß.“ Was hatte das zu bedeuten?

Ich schließe die Tür auf und wir gehen rein. Schalten alles an und ich koche erst mal für alle einen Kaffee. In der zwischen Zeit kamen noch zwei Küchenhelfer, Clara und eine weitere Kellnerin. Wir leerten die Tassen und Mia schließt den Laden auf. Ich schnappe mir gleich, den Laptop und verziehe mich ins Büro. Die Buchhaltung wartete auf mich, da ich immer noch einen leichten Schädel habe, wollte ich nicht vorne bleiben.

Nach fünf Stunden vor dem Bildschirm, bin ich endlich durch und ich habe es eindeutig zulange liegen lassen. Habe Rechnungen beglichen, bereitete die Löhne vor, gab neue Werbung in Auftrag und kümmerte mich um die Steuer, sowie um die Versicherungen. Jetzt muss ich nur noch bestellen und mit meinem Kaffee Lieferanten aus Brasilien telefonieren.

Aber jetzt, hole ich mir was zu essen aus der Küche und brauche etwas (leben) um mich. Ich setze mich mit meinem Salami, Schinken Käse Croques an meinem Lieblingstisch am Fenster. Ich beiße in das Baguette und schließe dabei die Augen und genieße einfach das leckere Essen, schalte alles ab. Atme tief durch und fange an zu kauen.
Nachdem ich meine Augen wieder öffne, fühle ich mich beobachtet, ich sehe mich um und erkenne niemanden, der zu mir sieht. Leicht Stirn runzelnd, esse ich weiter. Die Tür geht auf und zwei große Männer kommen in den Laden, sind das nicht die Freunde von John? Sie waren doch gestern mit ihm in der Bar. Wenn sie hier sind, ist er bestimmt nicht weit weg, oder? Wieso, wird mir auf einmal heiß? Und mein Puls schießt in die Höhe. Hat dieser Mann wirklich so eine Wirkung auf mich, seit gestern? Ich schüttelte leicht den Kopf, Quatsch, alles gut. Ich nehme einen Schluck von meiner Cola.

Es dauert wirklich nicht lang, da kam er in den Laden. John sieht sich um, seine Freunde geben ihm ein Zeichen, er geht zu ihnen und begrüßt sie mit einem Handschlag. Sie sitzen in der Mitte vom Laden, auf den weißen Cocktail Sessel. Ich sehe noch einmal kurz raus, damit es nicht so auffällt, das ich da hingesehen habe. Mia steht auf einmal neben mir am Tisch „Na, alles klar? Bist du fertig, dann nehme ich das mit.“ Ich sehe zu ihr und nicke. „Ella? Kannst du vielleicht eine Bestellung für mich machen?“ „Ja klar“ stehe auf und gehe zum Tresen.

Auf dem Weg zum Kaffeeautomaten binde ich meine Haare zusammen. Ich mag es nicht, wenn sie mir bei der Arbeit im Gesicht hängen. Hinter dem Tresen schaue ich mir die Bestellung an und lege los. Es war keine gewöhnliche, da hat sich ein Tisch die verschiedenen Spezialsorten gewünscht. Die nur ich zubereiten kann, da bis jetzt, keiner die Ausbildung gemacht hat. Ich muss gestehen, dass ich solche Bestellungen wirklich gerne mache. Bei diesen Sorten kann ich etwas kreativ sein. Es hat zwar etwas gedauert, aber ich bin jetzt fertig. Gebe Mia ein Zeichen, gehe zu meinem Platz zurück und nehme auf dem Weg dorthin mein Haargummi wieder raus. Doch bevor ich mich hinsetze, fühle ich mich wieder beobachtet. Klappe meinen Laptop wieder auf und starte das Programm für meine Bestellungen. Beobachte nebenbei, wo Mia die Bestellungen hinbringt.

Ich wusste es, John und seine Freunde bekommen die Spezial Kaffees. Ich sehe den drei kurz zu, da ich wissen will, wie ihnen der Kaffee schmeckte. Er scheint so gut anzukommen, wie ich es gehofft hatte. Einer von ihnen rutscht in den Sessel und liegt fast drin. Der andere hält die Tasse fest, als wäre es der größte Schatz und John. Er schließt die Augen und genießt einfach. Wie beim letzten Mal, als ich ihm einen anderen Kaffee hingestellt hatte. Nachdem er seine Augen wieder öffnet, sieht er direkt zu mir. Ich wollte wegsehen, konnte es aber nicht, er hatte wieder dieses Grinsen von gestern im Gesicht. Ich beiße mir auf die Unterlippe und grinse ihn leicht dabei an. Konnte dann doch meinen Blick von ihm lösen und sehe wieder weg. Ich muss mich auf meine Arbeit konzentrieren. Gelingt mir aber nicht ganz, was ist das zwischen uns?

Matt Steal

Schieße, was war das denn? Mein kleiner Freund flippt gerade völlig aus, das passt mir eigentlich nicht. Ich hoffe, dass die Jungs nichts bemerken.

Aber sie war gerade, wirklich heiß. Zuerst sehe ich sie von draußen, wie sie genüsslich ihr Baguette isst, dann wie sie ihr Haar öffnet, so schwungvoll und jetzt noch dieses leichte Grinsen mit dem biss auf die Unterlippe. Das macht sie noch mit Absicht? Am liebsten würde ich sie packe und in einer Kammer über sie herfallen. Schade nur, dass ich es nicht einfach machen kann, mein Freund würde es mir danken. Mann ich muss einen kühlen Kopf behalten, ich kann doch hier nicht mit einer Latte sitzen. Ich Blödmann, habe auch noch eine Jeans an. Gut gemacht Matt!

Ich sehe, um mich abzulenken, zu Ben und As, die noch total geflasht vom Kaffee sind. „Und Jungs, hab ich zu viel versprochen?“ Sie schütteln beide den Kopf und grinsen mich an. Ben der in seinem Sessel runtergerutscht war, setzte sich wieder auf und schlägt mir auf meinen Oberschenkel. „Du hast gar nicht erwähnt, das die Aussicht auch nicht schlecht ist“, und zeigte mit dem Kopf, Richtung Ella. (Ja, ich kenne jetzt ihren Namen Reika, hat es mir verraten, als ich mit ihr hier einen Kaffee getrunken habe.) Ich sehe ihn an und ziehe eine Augenbraue hoch. „Was! Sie ist heiß!“, ergänzt er noch. Ja das ist sie, aber sie ist nicht für ihn!

As der seine Tasse ganz langsam auf den Tisch abstellt, seinen Blick konstant auf die Tür gerichtet hat, sagt nur, dass er jetzt verknallt wäre. Ben und ich sehen gebannt auf die Tür, die Frau, die dort reinkommt, war keine geringe als Reika. Sie sieht zu Ella, wirft ihr einen Luftkuss zu und kommt zu uns rüber. „Na ihr drei! Ihr seht ja richtig fit aus, gegen gesetzt zu mir.“ „Du hast uns, heute Morgen nicht gesehen“, entgegnete ich und bekam gleich, ein tritt ans Schienbein. Ich sehe As fragend mit leicht hoch gezogenen Schultern an, der mir, den tritt verpasst hatte. Im selben Moment spricht Ben zu ihr. „Das ist Jahre langes Training, das kann nicht jeder.“ Sie kneift die Augen etwas zusammen, setzt sich auf den freien Sessel und sieht Ben dabei ganz gebannt an. „Und wie sieht, dieses Training aus?“ „Es gibt nur eine Regel“, mischt sich As ein. Sie sieht zu ihm und ihr Blick hat sich von gebannt auf an schmachtend geändert. Er erklärt ihr, was wir machen, wenn wir verkatert sind. „Wir essen ein rohes Ei und gehen dann joggen, um den berauschten Kopf wieder freizubekommen.“ Ben versucht sich bei dem Gespräch einzubinden aber Reika´s Blick galt nur As. Ich glaube, da haben sich zwei gesucht und gefunden.

As winkt mit dem Kopf Richtung Hollywood Schaukel, sie nickt, beide stehen auf und verlassen uns. „Was war das denn, jetzt?“ Ben war leicht enttäuscht, dass sie mit As gegangen ist. „Lass den Kopf nicht hängen, wer weiß, vielleicht kommt deine Traumfrau auch noch.“ Versuchte ich ihn aufzumuntern, er grinst und schaut zu Ella. „Wenn sie nicht schon da ist!“ So ist Ben, wurde enttäuscht und sucht sich gleich die nächste. Aber in diesen Moment, hätte ich ihm am liebsten den Kopf abgerissen.

Ich zeige ihm eine junge Frau, die gerade hinter dem Tresen steht und einen Kunden abrechnet. „Ja, die ist auch, nicht schlecht“, sagt er und steht auf. Oh man, er ist wirklich schnell zu befriedigen.
Ich trinke den Rest meines Kaffees aus und sehe noch einmal kurz zu ihr. Ich kann es einfach nicht lassen, wenn ich weiß, dass sie in meiner Nähe ist. Sie telefoniert, tippt sich dabei nachdenklich mit einem Stift an die Lippen. Doch auf einmal wird ihr Blick Ernst, nimmt das Handy vom Ohr und knallte es auf dem Tisch. Sie scheint zu schimpft, dann atmet sie zweimal tief durch, nimmt ihr Handy wieder an sich und telefoniert weiter. Jetzt ist sie entspannter, grinst ab und an, dann verabschiedet sie sich und knallt das Handy trotzdem auf den Tisch. Flucht dann, mit wem hat sie da telefoniert?

Die junge Frau, die unsere Bestellungen aufgenommen hatte, geht zu ihr. Versucht sie zu beruhigen und es gelingt ihr auch. Ben kam zurück und berichtet mir, dass er heute ein Date mit Clara hat. So heißt die Kellnerin. Ich höre ihm nicht ganz zu, bin gedanklich woanders. As kommt auch zu uns zurück. „Na, Jungs alles klar?“ „Bei mir schon, er ist mit den Gedanken woanders“, sagte Ben und zeigt dabei auf mich. Ich sehe sie beide nur fragend an. „Was! Alles gut! Was wollen wir als Nächstes machen?“ jetzt warte ich auf ihre Antwort, beide zucken mit den Schultern. Ben meint, er hat die Kaffees schon bezahlt, bei seinem an mach Versuch. „Lass uns doch erst mal raus hier, wenn ich noch länger bleibe, mach ich einer der Frauen hier, gleich einen Heiratsantrag.“ Bens Blick schweift im Café umher. „Gut dann lasst uns gehen.“

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Ella Miller


Es ist wieder Montag, ich komme irgendwie nicht aus dem Bett. Zum Glück hat der Laden morgen zu. Ich schaffe es doch noch aufzustehen, mich anzuziehen und brühe mir schnell eine Tasse Kaffee auf. Bin in irgendetwas Nasses reingetreten und muss meine Socken umziehen.

Mit frischen Socken an den Füßen verlasse ich mein Zimmer und stoße mit einem nackten Riesen zusammen. Mein Blick ist zuerst auf seine Brust gerichtet, doch dann schaue ich hoch in sein erschrockenes Gesicht, es war einer der Freunde von John. Der nackte Mann ist blond mit grün-blauen Augen und seine Gesichtszüge sind sehr weich, schon fast bubenhaft. Ganz unbeeindruckt wünsche ich ihm einen guten Morgen. Er grinst leicht, wünscht mir auch einen guten Morgen und geht in Reika's Zimmer zurück. Ich sah ihm kurz hinterher, das Männer so einen knack Po haben, ist nicht fair! Ich grinse, schüttelte leicht dem Kopf. Jetzt bin ich zwar immer noch total müde, beneide aber meine Mitbewohnerin über ihren fang.


Im Café angekommen war die Hintertür schon offen, zumindest war sie angelehnt. Ich gehe vorsichtig rein, schaue mich um und es war nichts zusehen. Ich höre plötzlich Geräusche aus der Speisekammer, die Tür dort steht offen. Ich luge vorsichtig um die Ecke und was ich dort erblickte, kam mir von zu Hause bekannt vor. Wieder ein knackiger Männer Po, der Beine und Arme um sich geschlungen hatte. Ich ziehe mich etwas zurück, höre wie die Regale wackeln und ein immer lauter werdendes Stöhnen. Das Ganze wurde dann noch getoppt von einem „ ja oh Gott jaaaaa“ dann kurze stille. Es geht weiter, sie stöhnt und schreit, schimpft "Verdammt" und von ihm ein recht leises "Shit" und dann war es wirklich vorbei.

Ich gehe leise zur Nebentür zurück und knalle sie laut zu, damit sie mich auf jeden Fall hören. „Schnell, da ist jemand“ „wo ist mein Shirt?“ höre ich kurz und gehe extra langsam in den Laden. Beide saßen sie zusammen gekuschelt auf dem großen Sofa. „Guten Morgen, was macht ihr den schon so früh hier? Oder wart ihr gar nicht weg?" Sehe Clara und ihr Date fragte an, ihr Date ist auch einer von Johns Freunden. (Wirklich? Ach egal, eins muss man John lassen, er hat wirklich gut aussehende Freunde.) Claras Date ist auch groß, hat dunkelbraune haare, braune große Augen und dazu einen gepflegten Drei-tage-Bart. Clara entschuldigt sich gerade bei mir und erklärt, was sie hier machen. Ich setze den Kaffee auf und Jack kommt rein. „Morgen, was ist denn hier los?“ sieht zuerst zu Clara und dann zu mir „Nichts Besonderes Clara ist mit ihrem Date...“ „Ben!“, sagte er so, dass ich ihn ja nicht vergessen sollte. „Okay, Clara und Ben haben gestern Abend noch einen Kaffee getrunken und die Zeit vergessen.“ Jack sieht zu den beiden und dann wieder zu mir, zuckt mit den Schultern „Ok“. Verschwindet in seine Küche. Ich schenke jedem eine Tasse ein, doch bevor ich meine trinke, muss ich kurz schmunzeln. Was war das für ein verrückter Morgen, jetzt bin ich wirklich wach.

Der Laden ist erst seit einer halben Stunde auf und mir geht die Milch aus, ich gehe ins Lager, um Nachschub zu holen. Greife nach dem Karton voll Milch , ziehe dabei eine Zuckerdose mit und die rollt sofort unter das Regal. Ich stelle den Karton ab, gehe auf die Knie und will den Zucker wieder hochholen. Doch das erste was ich spüre, ist nicht die Dose sondern etwas Weiches. Ich hole es raus und sehe es mir genauer an. Musste schmunzeln, eine schwarze Kelvin Klein Unterhose. Genau jetzt kommt Jack rein. „Was machst du da unten, auf dem Boden?“ Ich fühle mich ertappt und stopfe die Unterhose in meine hintere Hosentasche. Ich sehe seitlich hoch und sagte, während ich nach der Zuckerdose greife. „Die“ und zeigte ihm die Dose. „Ist mir runtergefallen.“ Stehe wieder auf, stellte die Dose ins Regal zurück, nehme meinen Karton mit Milch und gehe wieder raus.

Jetzt ist es bereits Mittag, der Laden brennt. Also nicht wirklich, er ist nur total voll. Mir fehlt genau jetzt eine Bedienung, Clara wäre eigentlich hier. Hatte ihr heute freigegeben, da sie von der Nacht beschissen aussah und so muss ich das übernehmen. Mia bittet mich, das Tablett mit den drei Kaffees zu Tisch fünf zubringen. Ich schnappte mir das Tablett und mach mich los. Erkenne die drei sofort, die dort sitzen, stelle mich zwischen John und Ben. Zum Glück, haben alle drei das Gleiche bestellt. So konnte ich die Tassen einfach verteilt. Ich stelle erst dem Mann vor mir seine Tasse hin, den ich heute Morgen in meiner Wohnung getroffen hatte. Dann stelle ich Ben seine Tasse hin und zum Schluss John.

Ich bemerke, dass Ben mir an den Po gegangen ist oder eher gesagt an meine Potasche. Ich hatte dort noch die Unterhose drin, sehe zu John und sein Blick ist auf Ben gerichtet. Drehe mich um, sehe noch das breite Grinsen von Ben und zwinker ihm dann zu. Seine Braun-grünen Augen wurden auf einmal groß und sein Grinsen breiter. Ich klemme mir das Tablett unter den Arm und gehe zurück zum Tresen.

 

Matt Steal

„Was war das denn gerade?“ Sein scheiß Ernst jetzt! Geht er Ella an den Hintern. Hatte er heute Morgen nicht genug von Clara bekommen. Er grinst und zuckt leicht die Schultern. „Sie hatte was, das gehörte mir.“ Ich belasse es dabei.

As und Ben erzählten mir vorhin, dass sie einen Aufregenden Start in den Tag hatten. Ben wurde fast von Ella erwischt, als er gerade mit Clara Zugänge war und As ist mit ihr zusammengestoßen, er druckste mit der Zugabe, aber irgendwann hatten wir ihn soweit das er uns berichtete das er komplett Nackt war. Ich dachte zuerst, das es bestimmt ein Schock für sie war, aber As erzählte wie cool sie damit um ging, das sie ihm nur ins Gesicht gesehen hätte. So als wäre das etwas ganz normales, einem Nackten Mann zu begegnen. Ben und As grinsten sich ein ab. Ich fragte die beiden, was mit den Mädels ist? Ob das nur eine einmalige Sache war oder vielleicht doch mehr.

As erzählte das er Reika wieder sehen will, er mag sie jetzt schon sehr. Ich sehe zu Ben, er zuckte mit den Schultern, „weiß nicht so genau. Die Nacht war geil, aber ob das jetzt immer so sein wird, weiß ich nicht? Sonst ist da nichts, Gespräche soweit langweilig. Aber einmal treffen werde ich sie trotzdem noch.“

Reika betritt gerade das Cafe, As grinste über das ganze Gesicht. Sie winkt uns zu, geht zum Tresen und schleuderte ihre Tasche in eine Ecke. Nimmt ein Tablett mit den Bestellungen an sich und verteilt diese. Nach dem Verteilen geht sie an Ella vorbei und gibt ihr einen saftigen Klaps auf den Po. „Hier bin ich Süße, wie bestellt.“ sagte sie lachend. Ella zuckte nicht mal, sie sieht sie grinsend an und schüttelt dabei nur den Kopf.

Was ich auf einmal für Bilder im Kopf hatte. Sie und ihren geilen Arsch, den sie mir vorhin schön Präsentiert hatte. Am liebsten würde ich auch gerne mal Hand anlegen, ob er ohne Hose auch so stramm ist wie mit? Mein Freund meldet sich wieder, ich atme tief durch um die Kontrolle wieder zu erlangen. Lange halte ich diesen Abstand nicht mehr aus, ich will sie und am besten ganz.


Ich werde von meinem Handy aus den Gedanke gerissen, es ist meine Schwester. Ich nehme das Gespräch mit einem „Hey, was gibt's?“, an
„Was würdest du sagen, wenn ich dich für eine Woche besuchen komme? Allein, ohne Kinder?“
„wirklich bist du dir sicher?“
„Ich hätte etwas mehr Freude erwartet!“
Ich grinste, „Natürlich würde ich mich freuen, ohne Frage. Die Frage selber, hatte mich nur überrumpelt.“ Gestehe ich ihr.
„Na, wenn dich die Frage, schon so über rumpelt. Was machst du, wenn ich dir sage, das ich schon hier am Flughafen stehe und nur noch abgeholt werden muss.“
Ich zog beide meiner Augenbrauen hoch, „dein Ernst jetzt?“
„Jaha! Kommst du mich holen?“
„Und ob, ich mach mich sofort auf dem Weg.“ freue mich, sie wieder zusehen. Irgendwie hab ich sie schon vermisst.
Ich packte mein Handy in die Hosentasche, „Wir sehen uns.“ Sagte ich noch und gehe mein Kaffee bezahlen.

Am Flughafen angekommen, kommt sie schon auf mich zu. Meine Schwester Liz Abkürzung von Elizabeth und ich, haben uns schon immer gut verstanden. Sie ist zwar zwei Jahre jünger als ich, aber manchmal führt sie sich, wie die große Schwester auf, was ich manchmal gar nicht so schlecht finde. Nachdem wir den Flughafen verlassen haben, stehen wir an meinem Auto, ich verstaue ihren Koffer im Kofferraum und setzte mich ans Steuer. „Nicht schlecht Brüderchen, gehört er dir?“ Und streicht dabei über die Armatur, ich verneine habe ihn nur gemietet. Ich wollte nicht als von Rosa gefahren werden und das richtige Auto habe ich noch nicht gefunden.

„Und wo fahren wir als erstes hin?“ „Erst mal zu mir, damit du deine Sachen los wirst und wenn du magst kannst du dich auch frisch machen.“ „Ja das hört sich erst mal gut an.“ Bei mir angekommen, hat sie eine lange Dusche genommen. Nur im Handtuch kam sie aus dem Bad, um sich Anziehsachen zu holen. Dabei fiel mir auf, dass sie ein Tattoo auf dem Rücken hat. Irgendwelche asiatische Zeichen, beim Essen spreche ich sie darauf an. Sie erzählt mir, das sie es erst seit zwei Wochen hat und diese Zeichen Liebe, Mut und Ehre bedeuten. Passt irgendwie zu ihr.

„Auf was hast du jetzt Lust“, frage ich sie. „Kino vielleicht?“ ich nicke ihr zu und konnte mir schon denken welchen Film sie sehen will. Wir fuhren dann ins Kino. Später bei mir zu Hause zeigte ich Liz noch, wo sie schlafen kann. Wie unterhielten uns noch ein bisschen und sind dann ins Bett.


Am nächsten Morgen, habe ich Liz ausschlafen lassen und gehe joggen. Auf dem Heimweg bin ich bei dem Bäcker vorbei und habe Brötchen besorgt. Diesmal war ich nicht im Crumps, da sie Dienstags geschlossen haben.

Nachdem Frühstück musste ich zum Dreh. Liz war so beeindruckt von allem, das sie später im Auto versucht hatte zu Schauspielern. „Bitte, bitte verschone mich, ich ertrage das nicht!“, sagte ich lachend. „Nein, das geht nicht! Wie soll ich denn sonst beweisen das ICH die beste Schauspielerin der Welt bin!“ Sagte sie und sah mich streng an, doch dann Lachte sie laut Hals los „Du Quatschkopf.“ Beschimpfte sie mich, dabei war sie doch albern.

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Ella Miller


Heute ist so ein Morgen, der so gar nicht läuft. Ich weiß jetzt schon, dass mir irgendetwas passieren wird. Ob es gut oder schlecht ist, kann ich nicht sagen. Wie ich darauf komme? Zuerst geht meine Kaffeemaschine zu Hause kaputt, dann finde ich meinen Gürtel nicht, so rutscht mir als diese beschissene Hose und als wäre das nicht genug, kommt der Lieferant heute nicht. So muss ich schnell in den nächsten Supermarkt, Milch und Kakaopulver besorgen. Gut das hier die Läden vierundzwanzig Stunden geöffnet haben. Ich komme jetzt mit Verspätung im Cafe an, Mia sieht mich an „Mensch Ella, wo bleibst du denn? Der Laden hat doch schon seit einer halben Stunde auf.“ „Sorry Mia, der Lieferant kommt heute nicht und ich musste noch schnell ein paar Dinge besorgen.

Ich räume den Einkauf noch weg und komme dann nach Vorne.“ Vorne angekommen, sehe ich dass der Laden total voll ist. Es hat sich schon eine Schlange gebildet, ich gehe hinter den Tresen zu Mia und wir arbeiten so schnell es geht die Bestellungen ab. Wenn mir nicht als diese blöde Hose rutschen würde, brauche ganz dringend einen Ersatz Gürtel.

Wir haben den ersten Ansturm hinter uns und ich erlaube mir einen eigenen Kaffee aufzubrühen. Ich hatte ja noch keinen, doofe Kaffeemaschine! Mia kommt kurz zu mir und will wissen, was den heute los sei, ich wäre nicht so wie sonst. Ja stimmt sonst bin ich viel Ruhiger aber heute, ich weiß nicht. Wenn ich könnte würde ich viel lieber in mein Bett zurück aber, das geht ja leider nicht, da sich Clara und eine andere Kellnerin für heute krank gemeldet haben. Stimmt ja das kommt noch zu meiner Scheißtag Liste dazu, ich hoffe sie ist somit voll. Mehr kann und will ich nicht ertragen müssen.

Trinke meine erste Tasse, sehe aus dem Fenster und erblicke John. Er kommt heute mit weiblicher Begleitung an gejoggt. Beide sind sie außer Atem, kommen zum Tresen und ich überlasse diese Bestellung lieber Mia. Die beiden nehmen ihre Tassen Wasser und setzten sich in die Cocktail Sessel. Unterhalten sich, lachen und dann sehen beide zu mir rüber. Ich frage mich warum? Und ich weiß nicht warum, es mich stört, das er mit ihr hier ist. Wer ist sie?

Aber das werde ich bestimmt gleich erfahren, da sie aufsteht und zu uns an den Tresen kommt. Mia wird genau jetzt von Jack in die Küche gerufen um eine Bestellung abzuholen. Diese wirklich hübsche Frau, mit ihren blonden Schulter langen Haaren, diese blauen Augen und mit dieser Hammer Figur, steht jetzt vor mir und grinst mich an. „Hi, ist das dein Cafe?“ ich nicke ihr verhalten zu und sehe sie fragend an. „gefällt mir, diese verschiedenen Sitz Bereiche. Ist irgendwie eine Mischung aus Frankreich, Deutschland, Amerika und zu Hause.“ Ich muss schmunzeln, „genau das war meine Absicht. Du kommst nicht von hier, oder?“ das interessiert mich irgendwie.
„Nein, ich besuche meinen Bruder für eine Woche“ und nickt in John´s Richtung. Erleichterung macht sich breit, ihr Bruder also! Und noch mal, warum interessiert mich das?
„Ah, ok. Und wie gefällt es dir bis jetzt hier?“
„Ich bin erst seit Montag hier, aber bis jetzt gefällt es mir ganz gut. Mein Bruder meint du würdest ihn ignorieren. Ist da was dran?“
„Meint er das, ja?“ ich muss in seine Richtung gucken und beiße mir von innen gegen die Lippe. Sehe wieder zu ihr „kann sein, habe da nicht so drauf geachtet. Ich werde leider von so vielen schmierigen Typen angesprochen, da reagiere ich meist schon nicht mehr drauf.“
„Aha, ich kann dir versichern, dass er nicht schmierig ist. Schwierig vielleicht, aber nicht schmierig.“ Sie muss wegen ihrer eigenen Aussage lachen und das steckt mich an. Ich grinse ganz breit und es fehlt nicht viel und ich hätte auch los prusten können. „Nein jetzt mal Ernst.“ Sagt sie und sieht mich recht neutral an „Er ist wirklich ein guter Mensch, das kannst du mir glauben.“ Ich hatte das Gefühl locker mit ihr reden zukönnen und das tat ich dann auch.
„Komm das sagst du nur, weil er dein Bruder ist. Wenn ich den Wingman spielen müsste, würde ich das auch sagen.“ Sie sieht mich empört an, hält sich die Hand auf die Brust „ich bin doch nicht sein Wingman! Wenn dann eher Wing Girl!“ und prustet auf einmal los, jetzt muss ich auch lachen. Diese Frau gefällt mir, sie hat Humor und sie scheint auch ehrlich zu sein. Sie erinnert mich ein bisschen an Reika. „Dein Lachen ist ansteckend weißt du das?“ „Wirklich? Das ist gut zu wissen." Grinst sie mich breit an "Ich will dich nicht weiter von der Arbeit abhalten. Vielleicht sehen wir uns ja noch mal.“ „ja bestimmt, würde mich freuen.“ Sie zwinkert mir zu und geht zu ihrem Bruder zurück. Der scheint kurz draußen gewesen zu sein, um zu Telefonieren.

Soll ich ihr wirklich glauben, dass er ein Guter Kerl ist? Ich weiß nicht, nach der Pleite mit Paul bin ich da sehr vorsichtig. Er war am Anfang auch ein Guter Kerl und jetzt, das Arschloch vom Dienst. Egal ich muss ins Lager, sehen ob wir noch Kaffee haben.


Komme aus dem Lager, mit zwei riesigen Säcken Kaffeebohnen auf dem Arm. Die jeweils fünfzehn Kilos wiegen. Stoße mit jemandem zusammen, der gerade aus der Herren Toilette kommt. Sehe hoch, da die Person sehr groß ist und es ist John. Bevor ich mich entschuldigen konnte, tat er es. Ich sah ihn wohlwollend an und wollte weiter, drehe mich um. „Warte.“ Ich bleibe stehen und drehe mich wieder zu ihm.

Er kommt mir etwas näher, „Ich kenne dein Geheimnis!“ flüstert er mir ins Ohr und geht etwas zurück um meine Reaktion zu sehen. Doch ich sehe ihn nur fragend an, weiß nicht genau was er meint. Er kommt mir wieder etwas näher „Deine Augen würde ich überall erkennen, auch wenn du dein Gesicht hinter einer Maske versteckst.“ Ich ziehe eine Augenbraue hoch atme tief durch, „Okay, mag sein, jetzt Verrat mir Dein's, dann sind wir Quitt!“ forderte ich ihn heraus. „Gut, das ist fair“ das überrascht mich, er atmet einmal durch. „Mein Name ist nicht John New, sondern Matthew Steal, alle die es wissen nennen mich Matt.“ Ich muss leicht schmunzeln, John passte auch irgendwie nicht zu ihm. Matt schon eher „und das Stimmt auch?“ „Natürlich! Ich hätte keinen Grund dich anzulügen.“ Ich nicke ihm zu, will gehen, da langsam diese Säcke immer schwerer werden.

Er bemerkt es und nimmt mir einen ab. Wir gehen gemeinsam nach Vorne und er legt mir den Sack auf den Tresen, „Danke, fürs tragen.“ Sagte ich recht leise, er grinst mich an und geht zu seinem Platz zurück. Ok, vielleicht ist er doch nicht so ein schlechter Kerl. Aber vorsichtig, werde ich immer noch sein. Ich muss sagen, das war unsere erste Unterhaltung und er hat so eine Ruhige und tiefe Stimme. Das gefällt mir irgendwie, ist es das, was mir heute passieren soll? Dass ich das erste Mal mit ihm rede? Wenn das so ist, habe ich mein Soll erreicht und jetzt kann es bitte Berg auf gehen.

 

Matt Steal

„Wo warst du so lange? Und was hast du gemacht, das sie mit dir redet?... Halloooo Maaatttt?“ „Was?“ ich sehe Liz an und bin noch leicht durcheinander von eben. „Ähm, war auf Toilette und dann habe ich nur kurz etwas mit ihr geredet mehr nicht.“ Und scheiße, ihre Stimme ist ja der Hammer. So süß und doch bestimmend, sie geht mir durch und durch. Ich hätte nicht gedacht, dass sie so eine Wirkung auf mich hat. „Was hast du denn mit ihr gesprocheb?“ reißt mich Liz wieder aus meinen Gedanken. „Ist das wirklich wichtig?“ sie nickt und zieht einen schmoll Mund. Mist sie weiß wie sie mich kriegt. „ich kenne ihr Geheimnis und sie dadurch jetzt meins.“ „Welches Geheimnis?“ „Na das Geheimnis von mir kennst du ja und ihres werde ich dir nicht verraten, da musst du sie selber fragen.“ Sie kommt leicht auf mich zu und haut mir auf die Schulter, doch dann Umarmt sie mich „Du magst sie, Stimmt´s?“ flüster sie.

Ich drücke die Lippen zusammen und nicke leicht. Sie kann sich gar nicht vorstellen wie sehr, wenn ich schlafen gehe, sind es ihre grünen Augen die ich sehe. Dieses leichte schmunzeln, das sie mir seit neusten schenkt und ab heute kommt mit Sicherheit ihre Stimme dazu. Nennt mich Schnulzig aber es ist so wie es ist. Wir trinken unseren mittlerweile zweiten Kaffee aus und machen uns langsam wieder los.


Es ist jetzt später Nachmittag, wir waren beim Dreh und der war heute wirklich kurz. Gehen, jetzt was essen, dann treffen wir uns mit den Jungs und Reika. As hat vorgeschlagen Paintball spielen zu gehen und Treffpunkt an der Halle.

Gehen rein, melden uns an und bekommen die Ausrüstung. Wir hätten noch jemanden mitnehmen sollen, jetzt ist es unfair, da wir zu fünft sind und ich keinen Partner habe. Reika bildet mit As ein Team, was von vornherein klar war, aber das Liz mit Ben ein Team bildet, war nicht geplant. (Liz ssah Ben und hat sofort das dickste grinsen im Gesicht, das man sich vorstellen kann. Ich weiß ja, dass sie auf ihn steht, nur ob ich das gut heißen soll, weiß ich nicht. Bis jetzt ist noch nichts passiert, soweit ich weiß, aber ausschließen will ich da nichts. Sie ist mittlerweile alt genug um zu wissen was gut für sie ist. Er hat sich deswegen noch nicht geäußert, früher hat er es immer abgetan. "Sie ist doch deine kleine Schwester!" habe ich von ihm zuhören bekommen, aber so klein ist sie nicht mehr und verstehen tuen die beiden sich wirklich gut.)

Wir sind jetzt umgezogen und wollen los legen, da werde ich auf die Schulter getippt, Akio steht hinter mir. „Fehlt euch zufällig noch ein Mann? Mein Kumpel hat mir kurzfristig abgesagt und ich wäre sonst alleine.“

„Dich schickt der Himmel, klar kannst du bei uns mit machen. Es wäre sonst unfair, zweier Teams gegen mich.“

„Ach komm schon, als könntest du das nicht alleine schaffen, Aber in zweier Teams ist es wirklich besser. Von mir aus bist du dabei.“ Entgegnete uns As. Ich stelle noch schnell Akio allen vor und das Spiel beginnt.

Wir laufen draußen auf freiem Waldgelände herum, es gibt einzelne verstecke und in so einem sitzen wir jetzt. Ich frage ihn, wo er die anderen vermutet, da er das Gelände anscheinend besser kennt als ich. Wir wollen unsere Taktik besprechen, doch bevor wir irgendetwas aus machen können. Geht die Tür auf und Akio wird von Liz getroffen. Ich ziele sofort und schieße zurück „du schießt wirklich auf deine kleine Schwester?“ sah sie mich unglaubwürdig an „Sorry kleines, im Krieg gibt es keine Verwandschaft.“ Grinse sie leicht schräg an, sehe vorsichtig aus der Tür, lege mich auf dem Boden und stoße sie auf. Schüsse fliegen über mir und ich lokalisiere sie und schieße zurück. Treffe Ben, er fällt um und winselt. Ich gehe geduckt in seine Richtung und ich habe ihn leider in die Weichteile getroffen „Tschuldige Mann“, klopfte ihm dabei auf die Schulter. Es dauert nicht lange, da habe ich die anderen beiden auch ausgemacht und naja, ich habe gewonnen.

„Habe ich dir nicht gesagt, das du, das auch alleine schaffst!“ mault mich As an, die anderen sehen mich einfach nur böse an. „Entschuldigung ich kann doch nichts dafür, Berufskrankheit, nennt man so was, oder?“ As und Ben fangen an zu lachen, sie wissen genau was ich meine. Akio und Reika sehen mich fragen an, „Ich war ein Sniper bei den Navy Seals.“ Beide nicken sie. Wir gehen jetzt was essen, ich muss zahlen, da ich sie alle getroffen habe.

Akio verabschiedet sich danach von uns. Abends haben wir uns entschlossen doch noch Auszugehen und zwar in die Tanzbar vom letzten Mal.

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Ella Miller


Schau mal wer da drüben ist.“ Mia nickte in Richtung der Stehtische. Matt, Liz, Ben, Reika und As stehen dort. (Ja mittlerweile weiß ich, wie der Nackte Mann aus meiner Wohnung heißt. Er ist seit Montag, Täglich bei uns. Die beiden haben sich gesucht und gefunden, ich freu mich für sie. Einst, stand er im Anzug vor mir, das hat mir die Sprache verschlagen. Dieser Anzug stand ihm wirklich gut, so gepflegt und naja wie soll ich es sagen, Männlich. Er trug nicht wie so oft sein Schlabberlock, das eher nach Surfertyp aussieht. Er stellte sich mir vor, er erzählte dann, das er bei einer Werbeagentur arbeitet. Ein seriöser Geschäftsmann, das hätte ich am Anfang nicht gedacht.)


Mia geht rüber um Reika zu grüßen, dafür kam Liz zu mir. Sie bestellt sich was zu trinken, „So schnell sehen wir uns wieder“ strahlt sie mich an. Sie mustert mich und schüttelt leicht den Kopf. „Was?“ frage ich sie grinsend, sie atmet tief durch „Du siehst heute wirklich gut aus. Die Jeans steht dir,“ greift um mich und kneift mir kurz in den Po „Hm, nicht schlecht und das Shirt erst. Du kannst von Glück reden, das ich auf Männer stehe.“ ihr Strahlen wird breiter. Gut das sie nicht auch noch vorne zugegriffen hat und das sie eine Frau ist, sonst hätte ich ihr jetzt eine geklebt. „Schade, das hätte ich gerne gesehen. Euch zwei zusammen, das wäre das Paradies für mich.“ Sagt eine Stimme hinter mir und tätschelt mir leicht am Po. Ich drehe mich um, sehe einem Schleimi ins Gesicht, der seine Hände irgendwie nicht von mir lassen kann. Seine Hände liegen auf meiner Taille, ich habe so die Schnauze voll von solchen Typen.

Ich gehe etwas näher auf ihn zu und kneife ihn in den Hinter, „du wüsstest doch gar nicht, was du mit uns anstellen solltest! Wir sind nicht die niedlichen Dinger von nebenan, wir mögen es etwas härter.“ Und drücke so fest zu wie ich nur kann. Er drückt sich von mir weg, rieb sich mit einer Hand den Hintern und die andere hob er in die Luft und verzieht sich.

Liz stellt sich vor mich und schüttelt grinsend den Kopf „ich hätte mich das nie getraut, ich hab dich jetzt schon lieb, wirklich.“ Ich grinse sie nur leicht an, mir geht es ähnlich mit ihr. Nahm mein Glas in die Hand und mache ein Schritt zurück, dabei stoße ich gegen jemanden. Schon wieder?! Das passiert mir in letzter Zeit öfter und es ist auch fast immer Matt, es würde mich wundern, wenn er es diesmal nicht wäre. Ich schaue über die Schulter und sehe nur Brust, dann etwas höher und blickte in sein Gesicht. Matt grinst mich an, als wolle er sagen "hast du gut gemacht, kleines" ich nicke ihm mit einem leichten Grinsen zu.

Bleibe genauso stehen und trinke mein Getränk über den Strohhalm aus. Seine Augen werden größer und fangen an zu funkelten. Nachdem ich mein Glas geleert hatte, stellte ich es an die Bar und gehe auf die Tanzfläche. Ich hörte nur noch von ihm ein „Verdammt!!!“ ich musste schmunzeln.


Auf der Tanzfläche realisiere ich erst, was ich gerade getan habe. Noch aufreizender ging es ja gar nicht! Was habe ich mir dabei nur gedacht? Meine Wangen nehmen bestimmt gerade die Farbe der Tomate an, zumindest fühlt es sich so an. Gut, dass es hier zu dunkel ist, so erkennt es keiner. Ich werde von Liz aus meinen peinlichen Gedanken gerissen, darüber war ich auch sehr froh. Wir tanzen zusammen und sie dreht sich dabei, dadurch fällt mir ihr Tattoo auf, das sie auf den Rücken hat. „Hast du das schon lange?“ sie dreht sich zu mir um und sieht mich fragen an „Dein Tattoo auf dem Rücken, hast du das schon lange?“
„Nein, erst zwei Wochen. Warum?“ ich drehe meinen Arm und zeige ihr mein Tattoo, sie reißt die Augen auf. „Ich wusste genau warum ich dich mag, seit wann hast du es?“ „Schon etwas länger, so knapp vier Jahre. Hat deins eine Bedeutung?“ Sie nickt und zeigt an, das wir doch von der Tanzfläche runter sollten. Ich stimme zu, dort lässt es sich schlecht reden.

Wir gehen kurz raus, da es drinnen kein Platz zum reden gibt, überall zu laut. Sie erzählt mir ihre Geschichte, die es wirklich in sich hat. Ist bestimmt nicht leicht eine Alleinerziehende Mutter von Zwillings Jungs zu sein. Sie sieht mich fragend an und nickt mich an. „Und deins, auch eine Geschichte?“ „Geschichte nicht gerade, ich nehme es eher als Leitfaden.“ Sie sieht mich auf einmal wie ein kleines Kind an, das auf den Weihnachtsmann wartet. „Na gut, ich erzähle es dir. Also Liebe steht für, immer Freundlich und zuvorkommend sein, auch an scheiß Tagen. Mut bedeutet, zu dem stehen, was man denkt und fühlt und Ehre, bekommen die, die es wert sind.“ „Das finde ich gut, so habe ich das noch nicht gesehen. Komm lass um wieder zurück.“ „Ja ist gut, wird auch langsam kalt“ Sie nimmt meine Hand und wir gehen zurück, gehen an Reika vorbei und ich Grüße sie und As erst mal. Ben krallt sich Liz und zerrt sie auf die Tanzfläche, Matt kann ich gerade nicht sehen.

Ich gehe zur Theke und Philipp bringt mir einen neuen Cocktail. Nippe gerade an meinem Getränk und ich habe wieder das Pech. Es steht ein Schönling vor mir, der total von sich überzeugt ist. „Hey Sweet, magst du vielleicht mit mir Tanzen?“ Ich verdrehte nur die Augen und drehe mich auf dem Hocker um. Ich Atmete tief ein, doch es hilft nicht. Er kommt mir sehr nah „komm schon, so wie du tanzt, willst du doch bestimmt mehr von einem Mann als nur kuscheln.“ Ich schaue den Typen angewiesert an und erkläre ihm, das ich keine Lust auf Smaltalk oder Dirtytalk oder sonst was habe, ich will was trinken und Tanzen aber nicht mit ihm. Er lässt einfach nicht locker, ich soll mich nicht so anstellen. Er greift nach meiner Hand und zerrt mich hinter sich her.

Doch da wurde er von Matt aufgehalten. Er steht direkt zwischen uns und sagte irgendetwas zu dem Schönling, doch der sucht Streit. Matt baut sich bedrohlich auf, er muss ihn mit ernster Miene angesehen haben, denn der Typ lässt mich los und verschwindet. Ich stelle mich neben ihm und er sieht diesem Typen noch finsteren hinterher. Mir gefror das Blut und es läuft mir eiskalt den Rücken runter. Seine Augen waren fast schwarz, also eine mischung aus Blau und schwarz, sehr dunkel halt und dazu dieser (ich brimg dich um) Blick.Er sieht zu mir und sein Gesichtsausdruck wird auf einmal wieder ganz warm, schon fast liebevoll besorgt. Genau diese wärme durchströmt mich augenblicklich, ich lege mein Kopf leicht schräg und beiße mir unbewusst auf die Unterlippe. Er zieht die Augenbrauen hoch, ich muss grinsen und schüttel leicht mit dem Kopf. Sein Blick wandert zu meinem Mund, dann wieder zurück und ich weiß genau, was er machen möchte. Ich frage mich nur, warum er es nicht einfach tut, sein Blick wandert wieder zu meinem Mund, sein Kiefer drückt er zusammen und ich lecke mir über die Lippen. Er kommt zu mir runter, legt seine Hand auf mein Kinn, drückt mein Gesicht leicht hoch und Küsst mich.

Während sich unsere Lippen berühren, vergesse ich alles um mich herum. Ich habe das Gefühl ganz alleine mit ihm hier zu stehen, meine Musik mehr, keine Menschen die sich lautstark Unterhalten und das fühlt sich gerade wirklich gut an. Ich spüre seine Zunge an meiner Lippe, die um Einlass bittet. Die ich ihr auch gerne gewähre, aber nur kurz. Ich lege meine Hände auf seine Brust und halte ihn, nein mich fest, da meine Knie leicht weich werden. Drücke mich weg, bevor ich die Kontrolle verliere und am Ende über ihn herfalle. Sehe ihn in seine Augen und kann nicht aufhören zu grinsen.

Was ist das nur? Was macht er mit mir? Ich weiß genau, dass ich eigentlich mehr will, aber nicht hier, drehe mich um und gehe Richtung Ausgang. In der Hoffnung das er mir folgt, ich stehe an der Tür und es sieht nicht so aus als würde er mir folgen. Gehe raus und dann nach links, ein paar Schritte und bleibe an der nächsten Ecke stehen. Sehe noch einmal zurück und zu meiner Überraschung, kommt er doch aus der Bar und sieht sich um. Erst nach rechts und dann nach links, kommt auf mich zu. Sein Blick hat etwas aufregendes Spielerisches, so als würde es ihm Spaß machen, ich sehe ihn dann auch Spielerisch an. (Was du kannst das kann ich auch, denke ich mir.) Er drückt mich leicht an die Wand und Küsst mich wieder, nur diesmal sehr stürmischer. Ohne vorher zubitten, erforscht seine Zunge meine Mund und das Gefällt mir so sehr. Sein Kuss wandert, von meinem Mund den Kiefer entlang Richtung Hals, ich atme Geräuschvoll aus und darf die Kontrolle wirklich nicht hier in dieser Gasse verlieren. Ich drücke ihn leicht weg, „Nicht so! Nicht hier!“ flehe ich ihn schon fast mit leichten Kopfschütteln an. Löse mich von der Wand und aus seinem Fängen, greife nach seiner Hand und ziehen ihn mit mir.

Zum Glück ist es nicht mehr weit zu mir, wir kommen gerade um die nächste Ecke und er bleibt stehen, zieht mich wieder zu sich und Küsst mich noch einmal und zwar so, das ich es ja nicht mehr vergessen kann. Ich muss wirklich meine letzte Kraft aufbringen und mich von ihm lösen, denke die ganze Zeit, das wir es wirklich nicht mehr weit haben. Wir stehen drei Minuten später vor meinem Wohngebäude, ich suche meine Schlüssel und schließe auf. Müssen drei Stufen hoch gehen, stehen jetzt vor der Wohnungstür und ich schließe diese auch auf.

Schalte drinnen das Licht ein, ziehe wie immer meine Schuhe aus und lege meinen Schlüssel wie immer in die Schale auf der Kücheninsel. Drehe mich zu ihm und sehe ihn an, er sieht sich um. (Wenn man bei uns in die Wohnung kommt, steht man sofort in der Küche und von hier geht dann alles ab. Hinter der Eingangstür ist unser Bad, wenn man nach links zwei Stufen runter geht steht man in unserem riesigen Wohnzimmer. Geht man aber durch die Küche steht man vor zwei Türen, die eine hat eine Wolke und die andere einen Stern drauf. Das sind Reika's und mein Zimmer, die zum Glück auch sehr groß sind). Ich sehe ihn immer noch an "zieh deine Schuhe bitte aus." "hier wohnst du?" "Ja mit Reika zusammen." Warum habe ich sie erwähnt? Wir sind nicht zum quatschen hier. Er nickt zum Glück nur und geht nicht darauf ein, er kommt zu mir und bleibt wieder, kurz vor mir stehen. Sieht an mir vorbei, ich kann aber gar nicht so wirklich drauf achten wohin er sieht. Sein Duft hypnotisiert mich und ich könnte schwören, das ich seine wärme spüren kann. „Welches ist deins? Wolke oder Stern?“ Ich drehe mich kurz um und dann wieder zu ihm, „Wolke“ sagte ich grinsend und wollte ihn einfach nur berühren.
Ich lege meine Hände auf seine Brust und er grinst wieder breit. Lege dann beide Hände in seinen Nacken, stelle mich auf Zehenspitzen und diesmal, ziehe ich ihn an mich und Küsse seine Unterlippe. Er fängt an zu brummen, es vibriert in meinem ganzen Körper bis zu meiner Mitte. Ich wiederhole diesen Kuss, nehme aber diesmal bewusst meine Zunge mit dazu. Er umarmt mich und zieht mich dadurch ganz nah an sich, ich spüre alles und ich meine alles. Es fühlt sich an als würde ihm gleich die Hose platzen.

Unser Kuss intensiviert sich, ich kann ihn riechen und auch schmecken, unsere Zungen erforschen den Mund des anderen. Ich greife zu seinem Shirt und ziehe es ihm kurzer Hand einfach aus, lasse es auf den Boden fallen. Komme aber nicht dazu, weiter zu machen oder ihn mir genau an zusehen, da er mich wieder küsst und dabei mein Shirt auszieht. Ich konnte gerade noch einatmen. Er nimmt meinen Mund in Beschlag und das gefällt mir richtig gut. Wie lange habe ich es vermisst, genau das, mit einem Mann zumachen. Seine Hand wandert von meiner Brust über den Bauch zu meiner Hose, dafür wird sein Kuss langsamer und leidenschaftlicher. Atme geräuschvoll aus, lasse ihn einfach machen und es dauert nicht lange, da fällt meine Hose. Ich lege meine Hände wieder in seinen Nacken, er greift zu meinem Po und knetet ihn leicht. Brummt wieder, greift fest zu, hebt mich hoch und setzt mich auf meiner Kücheninsel ab. Sein Kuss wandert jetzt meinem Kiefer entlang runter zu meinem Hals und endet an meinem Dekolleté. Mit nur einem Handgriff öffnet er meinen BH, ich ziehe ihn aus und er sieht mich einfach an. Ich tat es ihm gleich (endlich!) und muss sagen, nicht schlecht. Sein linker Oberarm und seine linke Brust sind Tätowier, das steht ihm, da er gut durchtrainiert ist. Er sieht mich an, grinst schräg, greift wieder zu meinem Po und hebt mich hoch. Geht gezielt in mein Zimmer, schließt die Tür mit seinem Fuß und bleibt direkt vor meinem Bett stehen, lässt mich wieder runter. Ich habe es gar nicht bemerkt, wie er sich die Hose ausgezogen hat, jetzt steht er in seinen Shorts vor mir und ich darf ihn wieder kurz ansehen. Mein Blick wandert von seinen Short über seinen Oberkörper in sein Gesicht und unsere Blicke treffen sich. Seine Augen sind nicht mehr Eisblau wie vorher, sie haben ein grau angenommen. Dadurch wirkt sein Blick Animalischer und zugleich Gefährlicher. Er kommt mir bedrohlich näher, ich weiche automatisch zurück, spüre mein Bett und falle nach hinten. Er folgt, ich weiche immer weiter nach hinten, bis es nicht mehr geht. Wie ein Tiger auf der Jagd, hockt er auf meiner Bettkante und wartet. Ich schließe für einen kurzen Moment die Augen und sehe, dann in sein Gesicht, das jetzt direkt vor mir ist. Er liegt leicht über mir, grinst, (irgendwie sind wir doch Tiere). Ich beiße mir auf die Unterlippe, sein Blick wandert genau dort hin und er brummt wieder. Alles vibriert und das macht mich irgendwie an. Ich setze mich leicht auf umfasse sein Gesicht und küsse ihn, ganz sacht. Er legt seine Hand in mein Nacken und erwidert den Kuss nur fordernder. Ich ziehe ihn dadurch zu mir.

Er liegt jetzt auf mir, spüre seine Erektion und kann nicht mehr an mich halten. Drücke mein Becken leicht gegen ihn, doch er hebt seinen Kopf und sieht mich eindringlich an. „Nicht so stürmisch, sonst ist es vorbei, bevor es angefangen hat.“ Ich muss schmunzeln und drücke mich wieder gegen ihn. Er kneift leicht die Augen zusmmen, verzieht dabei sein Gesicht zum schrägen grinsen. Drückt sich von mir, mit einem gekonnten Griff zieht er mir die Unterhose aus. Behält mich dabei die ganze Zeit im Blick und wehe ich sehe woanders hin. Er geht kurz zurück, zu seiner Hose, es raschelt und er kommt dann wieder zu mir hoch. Ich habe keiner Wahl wo anders hin zusehen, außer in seine Augen. Diesmal legt er sich direkt zwischen meine Beine, stützt sich neben meinen Kopf ab und streicht mit seiner Hand mit eine Strähne weg und über meine Wange. Küsst mich erst flüchtig, doch dann sehr Leidenschaftlich, meine Atmung wurde schneller und mein Herz rast. Irgendwie war dieser Kuss ein anderer, als die zuvor, meine Hände wandern seine Arme hoch und bleiben in seinen Haaren hängen. Seine Zunge liebkost meine und ich spüre nur noch wie er langsam in mich eindringt. Scheiße fühlt sich das gut an! Ich atme geräuschvoll aus und mache ihm mehr Platz indem ich meine Beine etwas spreize. Nachdem er ganz drin ist, hält er inne, löst sich etwas von mir und sieht mich noch einmal an. Sein Blick ist wie vorhin in der Tanzbar warm, liebevoll aber trotzdem noch leicht Animalisch. Ich kann ihn wieder nur ansehen, spüre, dass er sich zurück zieht. Aber nur um zu zustoßen, ich muss mir auf die Lippen beißen um nicht sofort los zu schreien. Nicht vor Schmerz, denn dafür, tut es einfach zu gut. Ich Winde mich unter seinen Bewegungen, schließe leicht meine Augen. Er stupst mich mit der Nase an, ich soll ihn wieder in die Augen sehen. Diese sind mittlerweile komplett Silber geworden, wir küssen uns wieder und es dauert wirklich nicht mehr lange. Ein druck baut sich auf, der kurz davor ist zu explodieren. Ich fange an zu stöhnen, sein Kopf senkt sich, sein Rhythmus wird fester und schneller. Ich Bäume mich auf, spanne jeden Muskel an und ein Stromschlag durchfährt mich. Ich sacke ins Lacken zurück, er passt seine Bewegung meinem pochen an und zieht somit meinen Orgasmus in die Länge. Ich bekomme langsam schnapp Atmung, da sich ein zweite sofort ankündigt. Er wird wieder schneller und auch etwas heftiger, ich ziehe meine Beine leicht an um ihn tiefer zuspüren. Mein Herzschlag verdoppelt sich, alles spannt sich an und und und daaaaa ist er.

Eine Explosion die sich verteilt, alles kribbeln lässt und mich laut aufstöhne lässt. Alles in meinem Körper Pulsiert und ich meine alles. Matt sackt leicht auf mich, küsst mich in die Halsbeuge und stützt sich dann auf seinen Ellbogen ab. Küsst mich noch einmal ganz sachte auf den Mund, ich spüre ein grinsen in seinem Kuss und er geht von mir runter. Legt sich neben mich und mir wird auf einmal ganz Kalt, so als würde was fehlen. Er setzt sich kurz auf, legt sich dann wieder hin und ich kuschel mich bei ihm an.

Das habe ich auch schon lange nicht mehr mit einem Mann gemacht, gut ich hatte schon nach Paul eins paar One-Night-Stands aber, die waren meist, danach ganz schnell weg. Obwohl, ich schon gerne mal gekuschelt hätte, aber egal, Matt scheint zubleiben. Er deckt uns sogar zu, krault meinen Rücken, ich rieche gerade ihn oder eher gesagt uns und mir fallen die Augen zu.

 

 

Matt Steal

Ich werde durch einen Kuss geweckt, zuerst auf den Mund, dann meinem Hals, über die Brust und über den Bauch immer weiter nach unten. Meine Hände wandern zu ihrer Schultern, die Decke liegt komplett über ihr, so kann ich sie nicht sehen. Ich muss tief durch Atmen, da sie anfängt mich zu lecken und das fühlt sich gut an. Sie nimmt ihn in den Mund und ich Brummen leicht. Benutzt zusätzlich noch eine Hand, die sie leicht gedrückt hält und bewegt sich dann auf und ab. Sie bleibt stehen, lässt kurz ab. Ihre Zunge spielt dann mit meiner Eichel und sie legt ihre Lippen leicht gepresst über sie. Sie bewegt sich wieder, stülpt mir anscheinend ein Gummi drüber, ein tiefes animalisches Brummen bahnt sich durch meine Kehle. Sie hört auf, kommt zu mir nach oben.

Hockt sich auf mich, zieht mich dann hoch und wir küssen uns. Sie lässt sich langsam auf mich nieder, ich dringe komplett in sie ein, und sie fängt an sich zu bewegen. Unser Kuss vertieft sich, sie stöhnt mir leise in den Mund. Ich spüre, wie sie nach den vierten auf und nieder sich anspannt und ich drücke sie sofort nach hinten. Ich will ihn ihr beschaffen, liege über ihr und sie sieht mich mit großen Augen an. Fange sofort an mich zubewegen und sie drückt sich mir entgegen. Werde etwas schneller und auch fester, sie krallt sich in meine Schulter und sie spannt wieder alles an. Ich halte die Geschwindigkeit, mir wird es sofort mit einem lauten stöhnen von ihr Gedankt und einem pulsierenden Unterleib. Ich passe mich ihrem Rhythmus an, sie küsst mich wild, beißt schon fast und saugt mich regelrecht ein. Das macht mich total an, vor allem, weil sie dabei auch noch versucht ihr stöhnen zu unterdrücken und das gelingt ihr ja so gar nicht. Sie bäumt sich wieder auf, drückt ihren Rücken komplett durch und sie hat einen weiteren Orgasmus, der reißt mich total mit. Die Atmung wird schwer und ich spüre, das alles rauswill, versuche es noch zu halten aber es zerrinnt und ein wohliges Gefühl macht sich in mir breit. Mein Körper entspannt sich augenblicklich, der Puls rast und ich atme schwer. Sacke leicht runter stütze mich noch ab und lege meine Stirn gegen ihre. Sie atmet tief durch, ihr Puls rast auch noch und ihr Unterleib pulsiert. Ich sehe sie an, sie leckt sich über die Lippen und macht die Augen auf. Sieht mich direkt an und fängt an zu grinsen, ihr grinsen steckt gerade so an, das ich es ihr gleich tue. Sie drückt ihr Gesicht leicht hoch um mir einen Kuss auf die Lippen zu hauchen.

"Hunger?" Fragt sie mich mit leicht zittriger Stimme. Hm, muss überlegen, so wie sie mich ansieht? "Nachtisch? Oder meinst du Frühstück?" Gegen eine zweite Runde, hätte ich auch nichts und mein Freund erst recht nicht, der zuckt schon bei dem Gedanken. Sie schmunzelt, schüttelt leicht den Kopf "Frühstück, natürlich." Ich drücke mich hoch und gehe von ihr runter, sie dreht sich zur Seite weg und steht auf. Hebt ein langes Shirt auf, zieht es an und verschwindet aus dem Zimmer, aber nicht ohne noch einmal zu mir zusehen.

Ich ziehe das Gummi aus, knoten es zusammen und lege es kurz zu dem, von gestern Nacht. Stehe auf, suche meine Sache zusammen, hier habe ich nur meine Hosen. Hebe sie auf und ziehe sie an. Schnappen mir die zwei Gummis, mit einem Taschentuch, das ich auf der Kommode fand und gehe nach draußen. (Ich will sie nicht liegen lassen, sowas macht man nicht)

Ich will direkt ins Bad und muss durch die Küche. Dort steht Ella und kocht Kaffee, während ich an ihr vorbeigehe, berühre ich sie mit meiner freien Hand an der Taille. Gehe aber weiter ins Bad. (das direkt hinter der Eingangstür ist, das habe ich gestern bei meiner Umschau gesehen.) Dort angekommen, schmeiße ich erst mal mein Ballast in den Müll. Wasche meine Hände, mach mich frisch und gehe wieder zu ihr. Auf dem Weg in die Küche sammle ich meine Sachen wieder ein und ziehe sie an.

Sie steht jetzt am Herd und brutzelt etwas, ich stelle mich hinter sie und sehe ihr über die Schulter. "Sind die Ok für dich?" Fragt sie mich und dreht Uhren Kopf in meine Richtung, so gerührten sich unsere Wangen. "Sieht lecker aus. Wo habt ihr eure Tassen?"

Sie zeigt auf ein Regal, ich hole zwei Tassen raus und schütte uns Kaffee ein. Gehe um die Kücheninsel herum und setze mich auf einen der dort stehenden Hocker. Sie bestückt die Teller mit den Rühreiern und Speck, stellt einen direkt vor mich und mit dem anderen neben mich. Sie besorgt noch Besteck und Milch und setzt sich neben mich. Legt mir das Besteck hin, schüttet sich Milch in den Kaffee, wünscht mir einen guten Appetit und fängt an zu essen.

Nachdem sie die erste Gabel im Mund hat, sieht sie mich fragenden an und zeigt, dann zu meinem Teller. Ok hab schon verstanden, nehme die Gabel in die Hand und fange an zu essen. Die Rühreier schmecken wirklich gut, ich genieße für eine Sekunde den Moment. "So gut? Ja?" Sie grinst mich breit an. "Joa, nicht schlecht.", Konzerte ich leicht gelangweilt. "Komm schon, dein Gesicht, hat was anderes gesagt!" "Ist ja schon gut, sie schmecken wirklich gut."

Wieso komme ich gerade nicht mehr, aus dem grinsen raus? Vielleicht, weil es sich so unkompliziert anfühlt, wir Scherzen und das kurz nach dem besten Sex. Sie sitzt neben mir in diesem Langen Shirt, das gar nicht so lang ist, da ich ihre Oberschenkel fast komplett sehe. Ihre Haare hat sie einfach mit einem Haargummi zusammen geknotet und ihr Gesicht sieht noch total verschlafen aus. Das ganze Bild, das sie mir hier gerade Bieter ist eine Mischung aus Süß und sexy.

Nachdem ich mit meinem Teller fertig bin, stehe ich auf und stelle ihn an die Spüle. Nehme mir einen neuen Kaffee, bleibe dort stehen und sehe sie fragend an. "Was ist, habe ich was im Gesicht?" Ich schüttelt leicht den Kopf "Nein, ich frage mich nur, warum du mich ignoriert hast?" Sie sieht mich leicht grinsend an, legt das Besteck weg und stützt ihre Ellenbogen auf die Arbeitsplatte, so das sie ihr Gesicht auf die gefalteten Hände legen kann.

"Das stimmt so nicht, ich habe dich nicht ignoriert. Wie hätte ich sonst wissen sollen, welche Kaffee du magst. Ich dachte du würdest versuchen zu flirten, deswegen antwortete ich nicht darauf."
"Ok gut. Ja die Sprüche waren wirklich nicht die besten, aber wenn wir gerade so ehrlich sind. Was war das für ein Kaffee, den du mir einfach mal so hingestellt hast?"
Ihr grinsen wird breiter "War er gut?"
"Ja!" Ich kann es nicht abstreiten er war wirklich gut. Hatte noch nie bei einem Kaffee so ein Flashback gehabt.
"Das war eine neue Sorte, die ich ausprobieren wollte und du warst in den Moment der perfekte Kandidat." Ich hebe die Augenbraue
"Also war ich dein Versuchskaninchen?"
"Nein, ich habe ihn vorher auch Probiert. Aber nur weil ich ihn gut finde, heißt das nicht, das andere ihn auch mögen." sie grinst sich leicht ein ab.
"Also doch Versuchs Kaninchen! Hast du ihn in dein Sortiment aufgenommen?"
 "Ja, musste beten und betteln. Mia meine Geschäftspartnerin, war er zu stark. Dabei trinkt sie eigentlich nur Espresso. Gut kann auch daran liegen, das sie nicht mehr alleine ist." Den letzten Satz hat sie mehr zu sich gesagt als zu mir. Was sie auch immer damit meinte. Sie sieht dann wieder zu mir und hält mir ihre leere Tasse hin. Ich schütte ihr ein, "eine Frage habe ich noch." Sie stellt die Tasse vor sich, schüttet Milch rein und sieht mich wieder auffordernd an.

Ich habe eigentlich ganz viele fragen, aber das ist die einzige, die mir spontan einfällt. "Warum ist dir Ben an den Po gegangen? Er meinte, dass du was hattest das ihm gehörte." Sie prustete los. "Ja das, war auch so, er hatte doch das Date mit Clara?" Ich nicke und höre weiter zu. "Er hat es ihr im Lagerraum besorgt und dabei seine Shorts vergessen. Ich habe sie unter dem Regal gefunden und da Jack mein zweiter Geschäftspartner, genau dann ins Lager kam, habe ich sie mir schnell in die Gesäßtasche gesteckt. Und als ich euch den Kaffee gebracht habe, scheint sie etwas rausgeschaut zu haben. Darum ist er mir nicht an den Po gegangen, sondern an die Tasche." "Hast du sie dabei gesehen?" "Nicht nur das, Clara ist nicht gerade leiseste." Ok, jetzt kann ich ihn auch verstehen, warum er sie nicht mehr Daten will.

Ich atme tief durch, trinke meine Tasse aus und merke wie mein Handy in der Hose vibriert. Liz ruft mich gerade an. Ich sehe zu Ella, sie steht in den Moment auf und räumt ihre Sachen weg. "Was gibt's?" "Was es gibt! Wo bist du? Ich stehe vor deiner Tür und du bist nicht da? Ich will rein und dusche." Schreit sie mich an. Ich reiße das Handy vom Ohr uns starre es kurz an. Dafür hätte sie wirklich kein Telefon gebraucht, das habe ich so gehört.
"Ah okay, gut ich mache mich los. Bin gleich da." Versuche ich sie zu beschwichtigen, da sie einfach weiter schreit. Lege auf und lass es wieder in die Hosentasche gleiten. Ella steht neben mir und leer die Kaffeekanne. "Ich muss los.", sagte ich mit einem leichten Tinnitus im Ohr. "Liz?" "Ja, ich habe sie total vergessen." Sie drückt die Lippen zusammen und nickt. Wir gehen Richtung Tür, ich ziehe meine Schuhe an und sie macht mir die Tür auf. "Hast du heute Abend vielleicht Zeit?", frage ich, will sie unbedingt wieder sehen. Sie schüttelt leicht den Kopf "ich habe Spätdienst bis einundzwanzig Uhr und bin danach immer total fertig." "Ok, dann sehen wir uns Voraussichtlich morgen früh." Sie schüttelt wieder den Kopf "Leider nicht, ich habe morgen frei und werde den Tag im Dojo verbringen." Ich sehe sie jetzt leicht geknickt an, "Schade!" Sie stellt sich auf die Zehenspitzen und gibt mir einen Kuss auf die Wange.

Zu Hause angekommen, sehe ich Liz an meiner Tür stehen. Bleibe neben der Tür stehen, hole den Schlüssel raus. "Wo warst du? Und vor allem mit wem?" Fragt sie mich verärgert, ich schließe die Tür auf und trete ein. Sie kommt hinter mir her, "Ich war halt die Nacht, mit einer Frau zusammen. Ist das schlimm?" Sagte ich recht gelassen. Sie stellt sich neben mich, baut sich auf, stemmt die Hände in die Hüfte und sieht mich böse an. Jetzt hat sie gerade was von unserer Mutter und das mag ich gar nicht. "Nein, das ist nicht schlimm. Find es eigentlich gut, aber hättest du mir nicht vielleicht den Schlüssel geben können? So musste ich bei As und Reika schlafen und die waren nicht gerade leise, wenn du verstehst was ich meine!"

Ich gehe auf sie zu, bleibe vor ihr stehen, lege meine Hände auf ihre Schulter und meinem Hunde Blick auf. Ziehe sie an mich ran, "Sorry kleines, war nicht meine Absicht, es ging alles so schnell. Wie kann ich es wieder gut machen?" Ich höre sie tief durch Atmen und sie gibt ihre Haltung auf. Sackt leicht zusammen und umarmt mich auch. "Du weißt, das ich dir nach diesem Blick nicht böse sein kann, oder? Ich weiß, da vielleicht wirklich was, wie du es wieder gut machen kannst." Ich drücke sie leicht weg und sehe sie fragend an. "Dafür müssen wir in die Stadt und ich hoffe dein Konto ist voll." Funkelt sie mir mit einem dicken grinsen zu. Oh man, wenn sie das so sagt, kann es nur teuer für mich werden. Aber sie ist halt meine kleine Schwester und ich will auch das es ihr gut geht. Ich gehe erstmal duschen, überlege die ganze Zeit ob ich es ihr erzähle, mit wem ich die Nacht zusammen war!

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Ella Miller


Ich schließe die Tür hinter ihm, gehe in mein Zimmer zurück und ziehe mir meine Jogging Klamotten an und drehe eine große Runde. Eineinhalb Stunden später, bin ich wieder Zuhause und gehe unter die Dusche. Danach lasse ich mich mit meinem Handtuch um Körper auf mein Bett fallen, bin irgendwie fix und fertig. Liege mit dem Gesicht in meinem Kissen, atme tief ein. Habe sofort ein Bild von Matt im Kopf, wie er grinsend an meiner Spüle steht und das nur, will mein ganzes Bett nach ihm riecht. Fange Augenblicklich anzugrinsen, das gestern Nacht und heute Morgen war wirklich gut. Hatte bis jetzt noch nie zwei Höhepunkte so kurz hinter einander und bei ihm gleich beide male.


„Ella! Es war nur Sex!" Ermahnt mich mein Kopf, ja der hat schon recht aber grinsen tue ich trotzdem. Ich stehe auf, suche meine Sachen zusammen und muss mich langsam losmachen. Meine Schicht beginnt in zwanzig Minuten.
 
Im Café angekommen, bin ich froh, das ich meine Schicht mit Mia habe. Wir fangen an die Bestellungen abzuarbeiten, da wirklich viel los ist. Wir haben jetzt siebzehn Uhr, Mia kommt von ihrer Pause und ich mache jetzt meine. Besorge mir etwas aus der Küche und setze mich an meinem Lieblingsplatz, sehe kurz raus und  Reika kommt mit As rein. Beide steuern direkt auf mich zu, wir begrüßen uns mit einer leichten Umarmung. "Hey süße, wo bist du denn gestern so schnell hin?", fragt mich Reika. "Ich bin nach Hause, war müde geworden." Stimmt auch irgendwie, ich konnte nicht anders und schmunzelte leicht. "Ok, ist Matt dir zufällig, gefolgt?" Fragt mich As, der neben mir sitzt. (Matt hat ihnen erzählt, das ich seinen Namen kenne, so ist das unter uns kein Geheimnis mehr. Über mein Geheimnis hat er jedoch nichts gesagt, aber As weiß Bescheid. Reika hatte mich gefragt, ich stimmte zu, aber nur, wenn ich etwas von ihm erfahre und das habe ich auch. Nichts Welt bewegendes aber für einen Mann nicht gerade einfach.)
"Wieso sollte er?" Es ist immer gut, wenn man nicht antworten kann oder will, mit einer Gegenfrage zu antworten. "Keine Ahnung er war auf einmal verschwunden, so kurz nach dir." Ich zuckte nur mit den Schultern, tue so als wüsste ich nichts.

Reika's Blick ruht auf mir, sie kennt mich leider zu gut und sie ahnt bestimmt etwas. "Entschuldigt mich, ich komme gleich wieder." "Warte ich komme mit.", ruft Reika mit hinterher. Ich gehe zu den Toiletten, Reika folgt und Mia ist auch zufällig da. Wir drei stehen am Waschbecken, ich sehe mich im Spiegel an, Mia wäscht sich die Hände und Reika steht neben mir und verschränkt die Arme vor der Brust.
"Er ist dir doch gefolgt, oder?"
"Was? Wer?", platzt es aus Mia.
"Matt ist Ella gefolgt und sie haben bestimmt miteinander geschlafen! So wie sie ab und zu grinst."
"Ok, wer ist Matt?" Ich sehe Reika schräg mit zusammen gezogenen Augenbrauen an, Mia kennt noch nicht die wahre Identität von John.
"Sorry", sagte Reika ganz leise. Mia zieht eine Augenbraue hoch und dreht sich zu mir.
"Erzähl!"
"Okay, erstens Matt ist..." ich mache eine kurze Pause und vergewissere mich, das wir hier wirklich allein sind.
"... John New und..." ich schüttelt leicht den Kopf, ziehe die Schultern dabei hoch als wäre diese Neuigkeit nichts Neues.
"...ja, ich habe mit ihm geschlafen. Zweimal."
"Wirklich?", platzt es wieder aus Mia
"wie war es?", fragte Reika.
"Ja wirklich..." richte ich die Antwort an Mia, drehe mich dann zu Reika, die jetzt sich am Waschbecken festhält und mich durch diesen ansieht.
"...und es war richtig gut."
"Läuft da jetzt was zwischen euch?", kam es von Mia und beide sehen mich fragenden an. Ich schüttelte leicht den Kopf
"Nein! Es war eine einmalige Sache."
"Sicher? Das kann aber nicht klappen, da ihr schon eine Wiederholung hattet." Reika nimmt alles sehr genau. Ich zucke mit den Schultern, werde von beiden noch gedrückt. Bitte beide darum es für sich zu behalten, richte mich speziell an Reika. Beide nicken sie und wir gehen wieder raus, meine Pause ist jetzt auch zusenden.

Während ich meinen Teller hole, sieht uns As fragenden an. "So ein Mädels Ding", sagte Reika und setzt sich wieder zu ihm. Die beiden tuscheln noch etwas Unverständliches, ich bringe meinen Teller währenddessen in die Küche zurück.

Schichtende, wir schließen gerade ab und gehen nach vorne an die Hauptstraße. "Jack fahr du nach Hause, ich bleibe heute lieber bei Ella." Höre ich Mia neben mir sagen. Jack gibt ihr einen Kuss und verabschiedet sich auch von mir, Mia und ich laufen zu mir. In der Wohnung angekommen, schaue ich gleich, was wir essen können und bis auf eine Tiefkühlkost Pizza habe ich nichts. Reika wäre mit einkaufen dran gewesen, aber da sie diese Woche bei As ist. Hätte ich es machen müssen, egal

"wollen wir etwas bestellen?" "Klar, ich hätte Lust auf Chinesisch oder Tai." Ich nicke ihr zu, hole mein Handy raus und rufe bei Woang an. Der Onkel von Reika, ja die Verwandtschaft von Reika ist sehr tüchtig. Woo besitzt das Dojo und Woang ein japanisches Restaurant. (Und ja Woang und Woo sind die Vornamen, ihr Nachname ist Kurono.) Mehr Verwandtschaft hat sie nicht, also schon aber die Leben nicht hier. Bestelle verschiedenes essen und Mia sieht mich mit großen Augen an. "Was ist den los?" Sie schüttelt leicht den Kopf "es ist komisch dich japanisch sprechen zuhören. Ich werde mich wohl nie daran gewöhnen." "So oft spreche ich es ja auch nicht. Magst du Tee oder etwas anderes trinken?" Mia hat sich bereits auf meinem Sofa bequem gemacht und sieht in meine Richtung. Ich stehe mittlerweile vor meinem geschlossenen Kühlschrank.

"Hast du auch ne Limo da?" Ich nicke, öffne ihn und hole uns zwei eine Limo raus. Gehe zu ihr und setze mich neben sie, ich frage sie, dann wie es ihr überhaupt geht in ihrem Zustand. (Ja Zustand, Mia ist in der zwanzigsten Woche schwanger. Man sieht noch nichts, mal sehen wie lange das noch dauert.)
Ihr geht es sehr gut, noch keine Beschwerden. (was das immer heißen mag?) Wir unterhalten uns etwas, über Gott und die Welt. Da geht auf einmal die Wohnungstür auf und Reika kommt mit zwei Tüten rein.
"Habt ihr essen bestellt?"
"Ja, was machst du hier?"
"Ich wollte dich nicht allein lassen und bin zu meinem Onkel um etwas zu essen zu besorgen. Er meinte, du hast schon bestellt, bin dann, solange geblieben bis er fertig war und habe es gleich mitgebracht."

Sie kommt während ihrer Erklärung zu uns, stellt die Tüten auf den Tisch und lässt sich neben uns aufs Sofa nieder. Ich liebe meine Freundinnen, solche Abenden haben wir schon lange nicht mehr gemacht. Wir lassen den Fernseher nebenbei laufen, essen und unterhalten uns über alles. Als hätten wir uns Wochen nicht gesehen.

Reika zum Beispiel beichtet, das sie sich wirklich in As verliebt hat. Sie kann und möchte nicht mehr ohne ihn sein, aber nicht nur wegen des Sex, sondern generell. As ist auch ein cooler Typ, hat was im Kopf und immer für'n Spaß zuhaben. Mia erzählt, das sie dabei ist, das Zimmer zu gestalten. Unisex, da sie sich überraschen wollen, was es wird. Sie fragte uns beiden gleich, ob wir Patentanten werden wollen. Ich bin sofort dabei, ohne Frage. Reika spaßt herum, NUR wenn es ein Junge wird. Schon klar Reika! Der Abend war wirklich schön, Mia schläft bei mir, obwohl Reika später auch dazu kam. So liegen wir alle drei in meinem Bett.

 

Matt Steal

Ziehe mich nach der Dusche an, nehme mein Handy in die Hand und sehe, das ich eine Nachricht von Ben bekommen habe.
*Hey Matt, was macht ihr heute?* ich schreibe ihm zurück.
*nichts besonderes Liz will shoppen. Kann nur teuer für mich werden. Wieso? Was machst du?* bekomme sofort eine Nachricht zurück.
*Ah ok, ich muss bis drei Arbeiten. Wollen wir uns danach vielleicht treffen?*
*klar, warum nicht, lass uns beim Italiener Treffen.*
*Daumen hoch und grinse smily* bekam ich zurück.
Ich musste leicht schmunzeln, da ich mir Ben überhaupt nicht im Anzug vorstellen kann. Er arbeitet jetzt als Immobilienverkäufer, da ist Anzug Pflicht. Er macht richtig viel Geld, das denkt man gar nicht, wenn man ihn so sieht. Obwohl es bei As nicht anders ist, der Arbeitet in einer Werbeagentur. Die zwei Chaoten, nur Blödsinn im Kopf, aber dann doch knallharte Geschäftsmännern. Ich bin echt froh, dass wir uns nach der Navy Zeit getroffen haben. Ein Leben ohne die beiden? Langweilig, aber sowas von. Egal, jetzt gehen wir erst mal in die Stadt.

Vierzehn Uhr dreißig, mit vollen Händen gehen wir zu dem Mietwagen, stellen die Taschen rein und fahren zum Italiener.
"Bist du sicher, das es nicht zu viel ist, das ich gekauft habe?"
"Liz Mach dir keine Gedanken. Du hast ja nichts für dich besorgt, sondern alles nur für die Jungs. Wenn es dich beruhigt, stell dir einfach vor ich habe den Jungs etwas mit deiner Hilfe gekauft. Und hast du nicht gesagt, dass sie das meiste eh brauchen? Viele Spielsachen sind nicht dabei." versuche ich sie zu beruhigen, da sie schon fast ein Nerven Bündel ist. Das ist auch erst so, als ich ihr erzählt habe, das Ben beim Essen dabei ist. Vorher hat sie mich, nein meine Karte bluten lassen. Wir haben wirklich kaum Spielsachen gekauft, eher Kleidung oder etwas für die Schule.
"Ok Ok, ich mache mir wirklich zu viele Gedanken. Aber ich habe dich nicht wirklich ausgenommen, oder?" Ich muss schmunzeln, wir sind mit allen Sachen unter zweihundert Dollar gewesen. Das habe ich in fünf Minuten Arbeit wieder drin. Gut Plus minus ein paar Minuten, aber am Hungertuch nage ich hier nach nicht.
"Quatsch, so schnell geht das nicht. Außerdem habe ich es gern gemacht, weiß doch auch wie Klaus dich bezahlt. Wenn du noch da arbeitest?"
"Ja tue ich und da werde ich auch erst mal bleiben. Ich mag es für die Zeitung zu arbeiten und habe ja jetzt mit Reika eine Verbündete."
"Du bist so kurz hier und hast schon neue Freundschaften geschlossen, wie machst du das?" Fragte ich sie und halte ihr gleichzeitig die Tür zum Italiener auf.


"Wenn ich das wüsste, die Frauen hier sind bis jetzt aber auch unkompliziert."
"Das kann ich bestätigen." Begrüßt uns Ben mit einem grinsen, gibt Liz einen Wangenkuss und mir die Hand, da er im Anzug da sitzt. "Na bist du direkt von der Arbeit her?"
"Ja ich wollte mich eigentlich noch umziehen, aber da kam mir ein Kunde dazwischen." Wir setzen uns zu ihm an den Tisch. "Dann können wir von Glück reden, das du kein Trainer bist, oder?" Ben und ich mussten lachen, stellt euch vor so ein Typ wie Ben im Trainingsanzug beim Italiener. Ich sehe kurz zu Liz, da sie kein Ton mehr von sich gibt und sie starrt Ben nur an. Oh man, sie scheint es wirklich erwischt zuhaben. Sehe ich Ella auch so an? Dann weiß ich warum sie nicht mit mir geredet hat. Ich stupse sie leicht unter dem Tisch an, sie sieht kurz zu mir und ich zwinker ihr nur grinsend zu. "Und wart ihr erfolgreich beim Shoppen?" Ben sieht zu Liz und sie schüttelt leicht den Kopf. "Nicht?!"
"Ähm doch, sorry, mir knurrt nur so der Magen."
"Ah ok, dann bin ich ja froh, dass das essen gleich kommen sollte, ich habe mir die Freiheit genommen und schon bestellt. Matt ich hoffe, du hast Lust auf eine Calzone? Und für dich Liz habe ich Spaghetti bestellt." Wir sehen ihn beide fragend an "Hoffentlich auch die richtige Calzone?" Er grinst und nickt.

Es dauerte auch wirklich nicht lang, da kam schon der Kellner mit der Pizza, Spaghetti und einer Calzone. Stellt uns alles hin und Liz staunt, "Habe ich doch die falsche bestellt?", fragte er sie. "Nein,..." sie grinst und sieht ihn direkt an "... das ist genau die richtige." Ich fange an zu essen, während die beiden noch kurz Blickkontakt halten. Irgendwann fangen sie dann auch an, die Stimmung lockert sich langsam auf und wir unterhalten uns ganz normal. Nachdem essen tuscheln die beiden noch etwas, bevor Ben sich von uns verabschiedet.

Wir sitzen wieder im Auto und Liz bekommt das Grinsen nicht weg. "Alles gut bei dir?" Sie sieht mich an, mit ihren leicht roten Wangen. "Ja, irgendwie schon." "Irgendwie? Was habt ihr den getuschelt?" Jetzt sieht sie mich Ernst an "Wir haben nicht getuschelt!" Und schon klärt sich ihr Blick wieder auf "wir haben uns für heute Abend verabredet." Und das Grinsen ist wieder da. Wir fahren in die Tiefgarage meines Wohnkomplexes, holen die Einkäufe raus und fahren mit dem Fahrstuhl nach oben.

Schließe die Tür auf, "Was habt ihr den heute so vor? Vor allem wann trefft ihr euch?" Sie sieht nicht wieder ganz normale an, sie scheint sich wieder gefangen zu haben. "So gegen acht, holt er mich ab. Wir gehen essen und dann ins Kino. Eine ganz normale Verabredung." Ich muss schmunzeln "wen willst du, das weiß machen, dir oder mir?"
Wir haben jetzt mittlerweile sechzehn Uhr und mir fehlt meine Runde. Sage Liz Bescheid und gehe mich umziehen, sie will mit. "Ich werde aber diesmal eine große Runde machen." "Ok, wenn es mir zu viel ist, gehe ich einfach zurück." Ich nicke, gehe zu der Kommode neben der Tür und hole ihr den Zweitschlüssel raus und gebe ihm ihr.

Wir sind schon fünf Kilometer gelaufen und Liz gibt auf. "Ich kann nicht mehr," wir stoppen "alles gut? Willst du aufhören?" Sie nickt, schnappt nach Luft und beugt sich nach vorne. Ich hole meine Kopfhörer raus, stöpsel sie an und drehe sie mir ins Ohr "Ok, soll ich noch kurz auf dich warten? Oder kann ich weiter?" Sie sieht mich mit rotem Kopf an und zeigt mir, das ich ruhig gehen soll. Das mach ich auch, schalte meine Musik ein und losgeht es.

Nach weiteren fünfundvierzig Minuten und sieben Kilometer später. Stehe ich jetzt doch wieder vor dem Crumps, ich kann es nicht lassen und muss sie sehen. Ich schaue nur kurz durch das Fenster, sie räumt gerade die Tische ab und unterhält sich mit ein paar Gästen. Gehe weiter und jogge den Rest jetzt auch noch nach Hause. Dort angekommen sitzt Liz im Handtuch auf meiner Couch und telefoniert. "Ja ist er, hast du doch gesehen?... Ich weiß... ja ich glaube schon... Ich weiß es nicht genau, da gibt es jemanden... Ja und wie... Sorry, da kann ich dir leider nicht helfen... Könnte ich ja, nur ob das was bringt, wenn er sich einmal eingeschossen hat. Du kennst ihn doch langsam." Was? Sie scheint nicht mitbekommen zugaben, dass ich wieder da bin. Ich weiß nicht mit wem sie telefoniert oder über was genau aber ich gehe jetzt duschen.

Nach der dusche, ziehe ich mir nur eine Jeans und ein Shirt an. Gehe ja eh nirgendwo hin. Haue mich aufs Sofa, "Oh, wie lange bist du schon wieder da?" Ich sehe Liz an, sie hat sich wirklich schick gemacht. Locken und dezente schminke, "erstens, siehst du toll aus und zu deiner Frage, wie lange ich schon hier bin. Ich glaube bei dir, ging es, um "ja ist er, hast du doch gesehen."" Sie sieht geschockt aus "du hast mich belauscht?"
"Nein! Ich kam nach Hause und bin duschen gegangen. Das habe ich nur zufällig mitbekommen. Mit wem hast du telefoniert?"
"Mit Anna, ich soll dir auch liebe Grüße ausrichten. Ach so..." sie grinst und macht einen kleinen Knicks nach vorne "... danke. Ich hoffe, es ist nicht zuviel?"
"Nein genau richtig, sehr natürlich." Und das stimmte auch. Sie zieht sich noch ihre Schuhe an und schon klingelt es. "Ich gehe, dann jetzt. Bis später."
"Ist gut, hab einen schönen Abend" und weg ist sie. Ich schalte Netflix ein und sehe mal seit längerem meine Serie, weit bin ich noch nicht. Erste Staffel von sechs, ich hole mir erstmal ein Bier.

_____

Ella Miller

Samstag neun Uhr dreißig, ich fülle gerade den Kaffee nach und spüre ein Blick im Rücken. Ja irgendwann spürt man das, wenn man voll im Trainings und Körperkontrolle Modus ist. Das Training gestern war auch wirklich sehr anstrengend, ich kann die Blaue Flecken gar nicht mehr zählen, die ich davon bekommen habe.

Ich drehe mich also um und sehe nur ein breites Grinsen, ich bekomme große Augen. Denn der süße Schauspieler, von High School Musical steht vor meinem Tresen. (Gut er hat mittlerweile mehrere Filme gedreht, aber jeder kennt ihn von diesem Film). "Guten morgen, was kann ich dir gutes tun?" Seine Augen werden groß und sein Grinsen noch breiter. "Was könntest du mir gutes tun? Hm." sein blick mustert mich, sieht mir dann auf die Lippen und beißt sich selbst leicht auf die innen Lippe. Ich schüttelt leicht den Kopf und muss grinsen "ich meinte natürlich, welchen Kaffee du möchtest oder vielleicht doch etwas anderes von der Karte?" Das Wort Karte betone ich ganz speziell. "Natürlich! Von der Karte" nickt er, seine Augen funkeln leicht und er zwinkert mir zu, ich sehe ihn einfach nur fragen an und schnalze leicht. Jetzt schüttelt er den Kopf "Bist du immer so? Wenn du nicht, das hörst, was du willst?" "Ich weiß nicht, nur zu wiederholen, was ich sage, ist leider nicht hilfreich um eine Bestellung aufzugeben. Also?... Schon entschieden?" Er sieht mich fragenden an, letzten wird mein grinsen etwas breiter. "Okay du hast recht, dann mach mir doch bitte einen ..." ich nicke, drehe mich um und bereite ihm sein Getränk zu.

Stelle ihm seine Tasse hin und muss automatisch breit grinsen, aber nicht wegen ihm, sondern wegen dem Riesen hinter ihm. Ich versuche es zu verbergen und drücke meinen Kiefer zusammen, aber es gelingt mir nicht ganz. Matt beobachtet mich und muss dann auch grinsen, nachdem der Kunde vor ihm weg ist, kommt er an den Tresen "Schwarz wie immer?..." frag ich ihn und sehe mich kurz um "Wo ist Liz?"

"Sie war die Nacht woanders, müsste aber auch gleich kommen. Und schwarz wäre super, aber nur, wenn ich die neue Sorte bekomme?" Er zwinkert mir leicht zu, Ok jetzt kann ich nicht anders und muss grinsen, "ist gut, mach ich dir." Dreh mich wieder um und bereite ihm sein Kaffee zu, zwei Minuten später ist sie fertig und ich stelle ihm die Tasse hin.

"Danke. Was machst du heute Abend?"
"Ähm..." schüttelt leicht den Kopf und sehe kurz raus, tue so, als müsste ich stark überlegen. Sehe dann wieder zu ihm "nichts, wieso?"
"Gut..." sein Grinsen wird breiter
"...dann lass uns doch was essen gehen."
"Ok." Er nickt, nimmt seine Tasse und setzt sich wie immer in den Cocktail Sessel.

Er hatte recht, kurze zeit später kommt Liz mit Ben rein. Ich staune nicht schlecht, die beiden sehen toll zusammen aus. Ben setzt sich zu Matt und Liz kommt zu mir, strahlt bis über beide Ohren. Kommt um den Tresen herum und begrüßt mich mit einer herzlichen Umarmung. "Guten morgen, wo warst du gestern? Wann machst du Pause?" Drückt sich von mir weg und geht an die Seite vom Tresen. Ich muss leicht den Kopf schütteln, "Hey. Gestern hatte ich frei und Pause mache ich erst in einer halben Stunde."
"Frei?..." sie zieht eine Augenbraue hoch "...Ok wenn du mir und Ben einen Cappuccino machst, warte ich die halbe Stunde."
"Gut, ist den irgendetwas passiert?" Sie nickt
"lass uns nachher reden."

Jetzt mach ich pause Clara löst mich ab, ich besorge mir aus der Küche eine Kleinigkeit. Ob ich dazu überhaupt komme? Gehe noch kurz ins Büro und hole mein Tablet, da ich gestern nicht da war, muss ich heute die Bestellung machen. Setze mich auf meinem Lieblingsplatz und eine Sekunde später sitzt Liz neben mir. "Du hast mich vielleicht erschreckt."

"Hättest du das nicht merken müssen?" Ich ziehe die Augenbrauen hoch
"wie meinst du das? Wieso hätte ich das merken sollen?" Sie rückt näher zu mir und flüstert leicht.
"Na so als Ninja!... Die im Fernsehen spüren so etwas doch immer!" Ich muss schmunzeln
"Wie kommst du darauf, das ich ein Ninja bin?" Sie sieht zu Matt
"Na, weil er das..."
"Ok also erstens, Ninjas spüren das nicht. Das ist eher so Art Instinkt und zweitens bin ich kein Ninja sondern betreibe Kampfsport, das ist was ganz anderes."
"Ah,... er erzählte nur das du Karate machst und dich verkleidest."

In den Moment ging der Schauspieler der vor Matt, da war zur Tür, dreht sich in meine Richtung. Zwinkert mir zu und hebt die Hand zum Abschied, ich grinse leicht und nicke ihm nur zu. Und schon war er wieder weg. Liz sieht mich mit großen Augen an "war das nicht eben...?" Sie zeigt zur Tür und sieht mich wieder an. "Ist er öfters hier?" "Ja, das war er und nein, das war heute das erste Mal." Ihr ganzes Gesicht strahlte (und ich dachte mir nur, das es einfach nur ein Kunde war. Ich behandele alle gleich, egal ob Star oder nicht und den meisten scheint es zu gefallen. Nur zweimal, hörte ich "wissen sie nicht wer ich bin?" Aber da antwortete ich nur "Doch! Aber du stehst hier und willst was von mir! Wenn dir das nicht passt, wie ich mit dir Rede! Da ist die Tür." Bis jetzt ist nur einer gegangen und solche Kunden brauch ich nicht. Obwohl genau dieser Kunde eine Woche später wieder da war und da war es dann egal, wie ich mit ihm gesprochen habe. Es könnte sogar der Präsident oder die Queen kommen. Ich würde alle gleich ansprechen und wenn ich dafür ins Gefängnis müsste.)

Egal. Jetzt aber wieder zurück, ich räuspre mich.
"Wo waren wir stehen geblieben? Ach ja! Es stimmt schon, ich verkleidet mich, aber nur um nicht erkannt zu werden und Karate selber Trainiere ich nicht, sondern generell Kampfkunst, da sind auch Elemente von Kung Fu oder Taekwondo drin."
"Bist du wirklich so gut wie er sagt?" Ich grinse sie an, da sie ein ganz ernstes Gesicht macht.
"Ich selber würde sagen, Nein, bin ich nicht. Andere wiederum behaupten das schon. Ich sage es mal so, wenn ich angegriffen werde, kann ich mich wehren."
"Ok und wie lange machst du das schon?"
"Seit knapp fünf Jahren. Ich brauchte eine Veränderung und da war sie. Seit dem fühle ich mich wohl, in meiner Haut." Sie nickt
"das war bestimmt anstrengend, oder?"


"Am Anfang ja, aber mittlerweile nicht mehr. Es sei ich lerne neue Techniken, wie gestern zum Beispiel." Schiebe das Oberteil an meiner Schulter zur Seite, da habe ich gestern die meisten Schläge abbekommen.
"Autsch!"
"Nein so schlimm ist das nicht, der Muskelkater macht mir mehr zu schaffen." zwinker ich ihr zu, sie grinst.


"Ok jetzt mal was anderes. Wie kam es eigentlich am Mittwoch zu diesem Kuss? Ich habe es gesehen während ich mir was zu trinken geholt habe." Ich merke wie rot meine Wangen werden, da sie unglaublich warm sind.
"Wenn ich das wüsste? Es ist einfach passiert." Sie fängt an zu strahlen
"Einfach passiert, ja? Und wie war es?" "Ganz ok." Sagte ich recht gelangweilt. Sie sieht mich leicht geschockt an, fängt sich aber schnell wieder. Schüttelt den Kopf und stahlt wieder.

Sie erzählt mir, dass sie vorgestern und gestern ein Date mit Ben hatte und er total Gentleman like noch nichts versucht hat. Sie haben sich zwar schon geküsst, aber mehr noch nicht. "Er meinte, das er sich Zeit lassen will, da ich nicht irgendwer bin. Ist das nicht süß?" Ich nicke, ja irgendwie ist das schon süß. Es gibt also doch tolle Männer, wenn das wirklich klappen sollte mit ihr und Ben. Dann freue ich mich für sie.

Meine Pause ist nun jetzt auch fast um und ich habe mein essen wieder nicht angerührt. "Du ich würde gern noch weiter mit dir reden. Muss aber noch ein paar Sachen erledigen." Zeige dabei auf mein Tablet, sie nickt "Ist gut. Was ich dich noch fragen wollte. Kann ich vielleicht deine Nummer haben? Ich würde gern mit dir in Kontakt bleiben, wenn du nichts dagegen hast." Ich grinse leicht schräg. "Klar, können wir machen." Ich schreibe ihr meine Nummer auf und gebe sie ihr, sie tippt sie sofort in ihr Handy ein und klingelt mich direkt an. "Jetzt hast du auch meine." Sie drückt mich noch einmal und geht zu Ben und Matt zurück. Ich klappe mein Tablet auf und fange an zu arbeiten.

Meine Schicht ist zu Ende und ich brauche eine Jogging Runde, und zwar eine große. Zuhause ziehe ich mich um und mache mich mit Musik im Ohr los. Nach knapp zwei Stunden bin ich wieder Zu Hause und glücklich ausgepowert. Gehe duschen und ziehe mich dann schon für Nachher an, es sind zwar noch eine Stunde, aber was soll ich den sonst jetzt machen.

Die Klamotten hatte ich schnell zusammen und jetzt? Es ist dauert, noch eine halbe Stunde. Ich weiß nicht, ob das der erste Anflug von Nervosität ist? Hm? "Ping" eine Nachricht, von Liz
*Hey, alles klar bei dir? Habe gehört, Matt holt dich bald ab. Wie kam es denn dazu?*
*Hey zurück, bei mir ist alles gut. Er hat gefragt und ich stimmte zu, so wie das gemacht wird. Total altmodisch halt. (Zunge raus streckendes Smily)
*ach so! Deshalb kam es mir unbekannt vor. (zwinker smily)*
*und bei dir alles gut?*
*ja soweit schon. Vermisse nur meine kurzen etwas*
*Oh Arme Liz (trauriger Smily) du siehst sie ja Bald wieder.*
*Ja, stimmt am Montag. Aber wieso weiß ich jetzt schon, das ich euch dann vermissen werde?*
*Weil du in so kurzer Zeit, neue Freunde gefunden hast? (fett grinsender smily) Und eine Woche echt kurz ist? (heulender Smily) Mir fällt auf, das ich unbedingt deine Adresse brauche, falls ich dich mal besuchen will.*
*du bist süß, die schick ich dir. Ich würde mich freuen, wenn du mich besuchen kommst. Schon komisch wie schnell wir uns verstanden haben, oder?*
*stimmt, jetzt wo du es sagst. Mittwoch das erste Mal getroffen und gesprochen und es fühlt sich an, als würden wir uns eine Ewigkeit kennen.*
*ich finde das irre. Habe ich bis jetzt noch nie so gehabt. Du?*
*Ja bei Reika in Japan. Ich habe sie beim Einkaufen getroffen und zack Wohnen wir seit zwei Jahren zusammen. Ok wir müssen jetzt nicht zusammen ziehen, aber den Kontakt sollten wir auf jedenfalls aufrechterhalten.*
*(Daumen hoch) dem stimme ich zu. Auf jeden Fall. Reika durfte ich ja auch schon kennenlernen und sie finde ich auch toll. Sie ist so Positiv und versprüht das auch. Du weißt hoffentlich was ich meine, oder?*
*ja ich weiß, sie ist ein aufbauender Mensch.*

Wir schreiben noch etwas weiter, ich habe in der Zeit was getrunken. War auf Toilette und habe eine Waschmaschine angemacht. Ach und nicht zu vergessen eine Einkaufsliste geschrieben. Ich war zwar gestern Einkaufen aber die Hälfte vergessen.
*ich will dich nicht abhängen. Aber dein Bruder steht vor der Tür.* schreibe ich ihr noch.

Gehe raus, sehe Matt, der an seinem Auto lehnt und gehe zu ihm. "Du siehst aus, als würdest du schon ewig auf mich warten." Er grinst, kommt leicht auf mich zu, haucht mir einen Kuss auf die Wange und sagt "sicher, dass es nicht so ist."

 

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VolleKanneReins Profilbild
VolleKanneRein Vor 2 Tagen, 9 Stunden und 10 Minuten
Also mir persönlich missfiel die Sache mit der Schlagsahne etwas, ansonsten jedoch spitzen Hühnersuppe.
Yukios Profilbild
Yukio (Autor)Vor 2 Tagen, 9 Stunden und einer Minute
Ok, habe verstanden, danke für dein Kommentar. Hast du vielleicht Anregungen zur Schlagsahne?

Autor

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Kapitel:7
Sätze:1.620
Wörter:20.229
Zeichen:110.252

Kurzbeschreibung

Ella vertraut keinem Mann mehr. Dann erscheint Matt. Am Anfang hat sie kein Interesse, doch dann brummt es im Rücken. ... Was das zu bedeuten hat? Lest es hier. Viel Spaß

Kategorisierung

Diese Story wird neben Liebe auch in den Genres Abenteuer, Erotik, Freundschaft und Familie gelistet.

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