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Dyrco - Der schwarze Schatten der vergessenen Kriegerin

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13.05.20 09:35
18 Ab 18 Jahren
Heterosexualität
In Arbeit

 Die Woche war vorbei, schwer geschafft erklomm Simone die letzten Stufen zu ihrer Wohnung. Es war Samstagabend und endlich hatte sie Wochenende.

Im Büro war die letzten Tage das reinste Chaos ausgebrochen, da es einen neuen Auftrag gab und dieser so schnell wie möglich zu einem Abschluss kommen sollte.

Natürlich erkor man sie mit der Überwachung dieses Mammutprojektes aus.

Es blieb die Tage noch nicht einmal Zeit für ihr regelmäßiges Training und das, obwohl bald ein großer Wettkampf anstand, an dem sie hatte teilnehmen wollen.

Im Reingehen viel die Tasche samt Jacke auf die Anrichte und Simone betätigte den rot leuchtenden Knopf ihres AB´s.

Sie war kein Freund von Handys, da sie es hasste immer und überall erreichbar zu sein.

„Hallo Schätzchen!“ , Simone konnte sich ein kurzes Seufzen beim Klang der Stimme ihrer Mutter nicht verkneifen, sicher ging es wieder darum, dass sie sich zu selten blicken ließ.

„Ich wollte dich nur noch einmal daran erinnern, dass du nächstes Wochenende auch zum Jubiläum deines Vaters kommen wolltest. Du hast es versprochen Simone, also vergiss es nicht und nimm dir auch frei für den Samstag. Du kommst sonst bloß wieder zu spät oder schaffst es erst gar nicht. Gut, meld dich noch einmal. Küsschen!“

Die Feier hatte sie tatsächlich schon wieder vergessen und einen Samstag freimachen, würde weitere Überstunden bedeuten. Das hieß eine weitere Arbeitsreiche Woche, in der sie hätte ihrem Hobby nachgehen können. Und das alles für eine Feier, auf die sie gar nicht gehen möchte.

Aber ihre Eltern bestanden jedes mal auf ihr erscheinen, da gab es kein entkommen. Sie hasste diese förmlichen Veranstaltungen. Genau wie ihren Namen, Simone, natürlich französisch ausgesprochen. Was auch immer ihre Mutter damals geritten haben mochte. Sie fand, dass er einfach nicht so recht zu ihr passte, er fühlte sich falsch an, nicht ihr zugehörig. Auch wenn Simone nicht ganz klar war, was das eigentlich bedeuten sollte.

 

Mehr als eine Pizza in den Ofen schieben, brachte ihr innerer Koch an diesem Abend nicht mehr fertig. Und so verbrachte sie ihren Samstagabend mit eben jenem Abendmahl, einem Glas Wein und einem gutem Buch auf der Couch. Das Leben einer siebenundzwanzig jährigen Frau die ihren Beruf liebte, bestand nur selten aus spannenden Wochenenden, doch sie war damit zufrieden.

Und nachdem sie mehrere Stunden in der Welt ihres Krimis versunken war, viel sie weit nach Mitternacht, schon fast im Stehen einschlafend, in ihr Bett. Binnen weniger Sekunden übermannte sie ein tiefer Schlaf.

 

 

 

Als Simone erwachte, kam es ihr vor, als wären erst wenige Minuten seit ihrem Einschlafen vergangen. Das dem nicht so war, spürte sie am Sonnenlicht, welches sie blendete und von einem neuen Tag zeugte. Doch etwas daran kam ihr merkwürdig vor, denn eigentlich ließen ihre Rollos kein Licht durch und auch ihre Fenster, welche definitiv geschlossen waren, ließen sonst keine Geräusche ins Innere ihrer Wohnung dringen, sodass sie morgens sicher kein Vogelgezwitscher hören konnte.

Langsam öffneten sich ihre Augen und sie stellte schnell fest, dass dies weder ihr Bett noch ihr Schlafzimmer war, in welchem sie sich im Moment befand. Sie lag mitten auf einer saftig, grünen Wiese auf der die unterschiedlichsten Wildblumen wuchsen. Umgeben war diese von einem dichten Mischwald.

Verwirrt über diese Tatsache blinzelte Simone ein paar mal , doch selbst nachdem sie sich in den Arm gekniffen hatte, verschwand die Wiese samt Wald nicht wieder.

Sie musste also noch träumen, denn eine andere Erklärung konnte es dafür wohl kaum geben. Schließlich sollte selbst sie, mit ihrem mehr als tiefem Schlaf , merken, wenn man sie des Nachts aus ihrer Wohnung tragen und in einem Wald auf einer Lichtung ablegen würde. Mit Verwunderung bemerkte sie jetzt auch ihre neue Kleidung am Leib. Es war ein ziemlich altertümlich und ärmlich wirkendes Kleid in einem schlammigen Braunton, welches ihr bis zum Knöchel reichte.

Dies konnte also wirklich nur ein Traum sein, denn beim Zubettgehen trug sie Shorts und ein Unterhemd.

Doch in welchem Traum, wusste man, das man träumt?

 

Während Simone noch immer vollkommen verwirrt auf dem satten Grün saß, vernahm sie mit einem mal Stimmen und Hufgetrappel, welches sich stetig näherte.

Unschlüssig ob sie das jetzt freuen oder eher beunruhigen sollte, verharrte sie reglos auf der Stelle. Kurz darauf brach aus dem Wald eine kleine Gruppe von Reitern, die alle so etwas wie eine leichte Rüstung trugen. Zuerst schienen sie die junge Frau auf der Lichtung, gar nicht zu bemerken. Doch der Truppenführer ließ seinen kundigen und vor allem wachsamen Blick über die Wiese schweifen und blieb schlussendlich bei ihr hängen. Er leitete sein Pferd in ihre Richtung und die Übrigen folgten.

Er sagte etwas zu seinen Männern in einer dumpfen, sehr abgehackt klingenden Sprache die Simone nicht kannte. Der Mann musste mindestens eins neunzig sein und hatte den Nacken eines Stieres. Er war eine Angst einflößende Erscheinung welche Simone dazu brachte sich so klein wie möglich zu machen. Sein Gesicht wies mehrere Narben auf und auf dem ersten Blick wirkte er eher ungepflegt. Sein braunes, schulterlanges Haar hing in Strähnen hinab und auch seine Kleidung und die freigelegte Haut war mit Staub überzogen.

Er stieg unmittelbar vor der verunsicherten Frau von seinem Pferd und diese konnte nun auch nur zu deutlich seine grauen, kalten Augen erkennen.

Wieder sprach er in dieser fremden Sprache und es schien ihm nicht zu gefallen, dass sie nicht antwortete. Denn kurz darauf packte er sie grob an ihren schwarzen, langen Haaren und zog sie so auf die Beine. Der brennende Schmerz auf ihrer Kopfhaut ließ sie kurz aufschreien und ihre Hände um seine Schlingen, welche noch immer ihr Haar nach oben hielten. Von den übrigen Männern war kehliges Lachen zu hören, sie schienen die Show zu genießen. Noch einmal sprach der Mann zu ihr, nur dieses mal weit aus lauter, so als sei sie taub und wenn es ging, sogar noch wütender. Doch noch immer verstand Simone ihn nicht und schüttelte nur unter schmerzen den Kopf und zappelte mit den Beinen umher. Daraufhin schlug der Anführer ihr mit seiner freien Hand heftig ins Gesicht, Simones Kopf flog zur Seite und sie konnte Blut in ihrem Mund schmecken. Doch genau das riss sie aus ihrer scheinbaren Wehrlosigkeit, denn nicht umsonst machte sie seit Jahren Kampfsport. Zu alledem, wenn dies ihr Traum war, wollte und sollte sie sich so etwas erst recht nicht gefallen lassen.

Also umfasste sie mit ihren Händen fester seinen Arm und spannte ihren ganzen Körper an, um dann, mit beiden Beiden, gegen seinen Brustkorb zu treten. Der Mann ließ durch den Tritt ihre Haare los und taumelte ein paar Schritte zurück. Simone hatte sich rechtzeitig abgefangen und nutzte nun die Verblüffung aller umher stehenden, um auf den Wald zu zu sprinten. Denn sie wusste, dass sie in einem Kampf, trotz ihres Trainings, keine Chance hätte, schon gar nicht gegen sechs von ihnen.

Leider währte der Unglaube über ihren Gegenangriff nur kurz, viel zu schnell hörte sie bellende Befehle des Anführers und war sich sicher, dass er nicht befahl sie laufen zu lassen. Simone hoffte den Wald vor ihnen zu erreichen um dann, im dichten Unterholz, einfach schneller voran zu kommen als die Männer auf den Pferden.

Doch schon kurz vor ihrem Ziel wurde sie von den Männern gestoppt und umzingelt. Ein weiterer Fluchtversuch wäre Zwecklos.

Hinter sich hörte sie das Narbengesicht stampfend näher kommen und noch bevor sie sich ganz zu ihm umgedreht hatte, spürte sie einen starken Hieb auf den Hinterkopf durch den Griff seines Schwertes, welcher sie sofort in eine tiefe Ohnmacht versetzte.

 

 

Als Simone wieder erwachte, hatte sie durch die starken Kopfschmerzen Probleme, ihre Augen an das Licht zu gewöhnen.

Nach mehrmaligem Blinzeln schaffte sie es jedoch endlich ihren Blick zu fokussieren und erkannte, dass sie mit mehreren anderen Menschen in einer Art Käfig gefangen gehalten wurde. Der Holzboden war spärlich mit Stroh ausgelegt, zudem trugen alle Hand- und Fußfesseln, welche miteinander verbunden waren. Dadurch blieben die Bewegungen nur auf das Nötigste beschränkt. Es war ein lautes Stimmgewirr zu vernehmen, welches sie jedoch nicht zuordnen konnte, da über den Gittern ein Tuch gespannt war und somit jegliche Blicke versperrte. Doch anhand der Geräuschkulisse, glaubte Simone, sich auf einem Markt zu befinden. Man hörte Karren quietschen und vereinzelt auch Laute von Tieren, auch vernahm man neben dem beißendem Geruch von Urin noch andere, würzigere und auch süße.

Nur langsam kehrten ihre Erinnerungen zurück, weshalb sie sich in dieser Lage befinden könnte. Doch auch wenn sie sich an den narbengesichtigen Mann wieder erinnerte, so fehlte ihr trotzdem der Zusammenhang wie das alles überhaupt möglich sein konnte. Denn so realistisch hatte sie noch nie geträumt und auch ihre Lektüre am Abend konnte solche Fantasievorstellungen einfach nicht erklären.

Sollte sie doch so überarbeitet gewesen sein von der Woche, dass sie in eine Art Delirium gefallen war um sich zu erholen? Obwohl bei diesen Szenarien eine Erholung weit entfernt schien. Doch was genau geschah dann gerade mit ihr?

Die Ungewissheit fing an sie zu quälen und dadurch, dass sie noch immer niemanden verstehen konnte, fühlte sie sich zunehmend verunsichert und verängstigt.

 

Es mussten nun schon einige Stunden vergangen sein, in denen sie in dem Verschlag saß und immer mehr an sich und ihrem Verstand zweifelte, als mit einem mal das Tuch beiseite geschlagen wurde und der riesenhafte Mann von der Lichtung zum Vorschein kam. Nur am Rande nahm die Frau war, dass sie mit ihrer Vermutung des Marktes richtig lag, denn ihre volle Aufmerksamkeit galt dem Narbengesicht, der nun alle Gefangenen aus dem Käfig holte und sich mit ihnen auf dem Weg zur Mitte des Marktplatzes machte. Sie lief ganz am Ende und hatte mühe, durch die Ketten, den zügigen Schritt beizubehalten und nicht zu fallen. Denn das hätte für sie mit Sicherheit, nur noch mehr Schmerzen bedeutet.

Als sie alle auf ein kleines Podest geführt und nebeneinander aufgereiht wurden, offenbarte sich Simone, dass dies eine Art Sklavenhandel war und jetzt die Versteigerung stattfand. Dies bestätigte sich schon nach kurzer Zeit, denn Männer in feiner gekleideten Umhängen untersuchten die feil gebotene Ware sehr genau und kurz darauf begann das wilde Bieten. Da die junge Frau auch weiterhin die Sprache nicht verstand, konnte sie nur anhand der einzelnen Gesichter versuchen zu erraten ob ein gutes oder schlechtes Geschäft erzielt wurde. Auch blieb sie zuerst im Ungewissen wann sie selbst ersteigert wurde.

Das Stimmgewirr verstummte langsam und die Sklaven wurden an ihre neuen Besitzer übergeben und jetzt erfuhr auch Simone erst, mit wem ihre Reise von nun an weitergehen sollte. Zu ihrer großen Besorgnis führte man sie zu einem Mann nahe des Narbengesichts, die beiden schienen Vertraute, wenn nicht sogar Freunde zu sein. Und sie schmückten sich mit einem diabolischem Grinsen.

Ihr neuer „Besitzer“ hatte die gleiche bösartige Ausstrahlung, nur das sein Gesicht keine Narben zierten. Doch das war kein Grund ihn weniger furchteinflößend zu finden. Auch war er etwas kleiner als das Narbengesicht und sein dunkelblondes Haar recht kurz geschoren. Jedoch schien er aus purer Muskelmasse zu bestehen und machte den Eindruck, Knochen mit der bloßen Hand zermalmen zu können.

Während man sie zu einem Karren führte, auf dem sie letztendlich zu drei anderen Sklaven geschmissen wurde, kam ihr so langsam wohl oder übel die Erkenntnis, dass dies weder ein Traum, noch eine Wahnvorstellung sein konnte. Trotz dessen ihr ansonsten keine logische Erklärung für alles einfallen wollte, war einfach alles zu real und sie musste beginnen sich ihrem neuen Schicksal zu stellen und aus ihrer, zum Selbstschutz errichteten, Schockstarre aufwachen und versuchen wieder Herr über sich selbst zu werden.

Der Führer des kleinen Trupps von der Lichtung schien ihren neuen Tross begleiten zu wollen und ein ungutes Gefühl über dessen Zweck beschlich Simone dabei nur allzu stark.

 

Noch geschwächt von ihrer Kopfverletzung und dem Mangel an Nahrung sowie Flüssigkeit, verbrachte sie die Reise mehr schlafend als im wachen Zustand. Doch es mussten knappe zwei Tage vergangen sein, bis sie ein riesiges Fort erreichten.

Schon beim Durchqueren des riesigen Eisentores hörte man von überall Kampfgeräusche, Metall schlug aufeinander und wütendes Gemurmel war zu vernehmen.

Es schien eine Ausbildungsstätte für Krieger zu sein, was auch die drei anderen Sklaven erklären würde, die dem Narbengesicht an Körpermasse fast in nichts nachstanden. Die Frage blieb nur, was sollte sie hier? Und bei dieser Überlegung wurde der Krampf in ihrem Magen nur noch stärker, denn bisher hatte sie noch keine andere Frau entdecken können.

 

Zum Stillstand kamen sie schlussendlich vor einem größerem Flachbau aus Stein und nun schien auch mehreren anderen aufgefallen zu sein, dass sich unter den neuen Rekruten diesmal eine Frau befand und ein wildes Gejohle folgte. Die Männer vom Karren bekamen sogleich ihre neuen Aufgaben zugewiesen, nur über den verbleib der jungen Frau schien man sich noch nicht ganz einig. Eine kleine Rangelei entstand unter einigen wohl Ranghöheren und man musste ihre Worte nicht einmal verstehen, um zu wissen, dass es darum ging, bei wem Simone ihre erste Nacht zu verbringen hatte.Letztendlich musste das Narbengesicht sich durchgesetzt haben, ob aufgrund der Tatsache, dass er schon bald wieder abreisen müsse oder weil er sie gefangen hatte, blieb dabei ungewiss. Fakt war jedoch für Simone, dass sie keine Chance haben würde dem zu Entkommen und ihr Wille aus ihrer Starre zu entkommen schrumpfte noch mehr, als sie in sein unerbittliches Gesicht blickte.

Man brachte sie in einen kleinen Raum, indem sie sich waschen sollte und gab ihr lediglich ein dünnes Leinentuch zum Überziehen. Um anscheinend nicht schon vor Anbruch der Nacht einer Ohnmacht durch Erschöpfung zu erliegen, gab man ihr sogar eine Kleinigkeit zu Essen.

Anschließend saß sie in einer kleinen Kammer, in der es außer einem Bett, nur noch eine kleine Kommode gab und versuchte dabei, beim Gedanken an das Kommende, nicht vollkommen durchzudrehen. Eine Fluchtmöglichkeit bestand nicht und sie glaubte auch nicht, noch einmal so einen Treffer wie auf dem Feld bei ihm landen zu können. Und selbst wenn, würde sie das auf kurz oder lang mit Sicherheit nicht weiterbringen. Doch sie wollte sich mit ihrem Schicksal auch nicht einfach zufrieden geben. Sie schwankte zwischen waghalsigen und Hoffnung bringen Ideen und zerschmetternden Erkenntnissen immer hin und her und war dabei so vertieft, dass sie zuerst sogar das Eintreten ihres Peinigers fast nicht bemerkt hätte. Doch als sie ihn dann vor der Verschlossenen Tür erblickte, blieb von ihren Überlegungen nichts weiter als nackte Panik übrig. Sie zitterte am ganzen Körper und versuchte in den letzten Winkel des kleinen Raumes vor ihm zu flüchten. Und dieser Umstand brachte ihrem Gegenüber nur noch mehr Freude. Mit sicherem Schritt kam er ihr immer näher, bis er genau vor ihr stand und ihre Arme über ihrem Kopf an die Wand nagelte, sodass ihr schon jetzt nur noch die Beine zum Strampeln blieben. Immer mehr in ihrer Furcht gefangen schrie und zappelte Simone vor sich hin. Sogar erste Tränen rollten über ihr Gesicht. Das Narbengesicht lachte dabei aus vollem Halse und packte sie dann mit seiner freien Hand so stark an der Kehle, dass sie nur noch japsen konnte. Jetzt wusste sie auch, warum er sie noch nicht auf der Reise zum Lager genommen hatte, ihr zu schwacher Zustand hätte ihm zu wenig Spaß bereiten, es wäre zu leicht gewesen. Sofort erstarben ihre lahmen versuche sich gegen diesen Koloss zu wehren und machten Platz für eine Lethargie des Übersichergehenlassens. Er ließ sich seine Beute trotz dessen nicht mehr entgehen. Nur noch am Rande nahm sie von da an war, wie er ihr das Leinentuch grob vom Körper riss und seine schwieligen Hände über ihrem Körper glitten. Irgendwann befand sie sich auf dem Bett und er drang erbarmungslos immer wieder in sie ein. Sie spürte noch nicht einmal mehr die Schmerzen, welche er ihr dabei zufügte. Ihr Kopf war leer und sie schien eher wie jemand unbeteiligtes daneben zu stehen.

Erst als er vollends befriedigt war, ließ er von ihr ab und Simone verkroch sich, die Leinen-fetzen an ihren Körper pressend, in eine Ecke auf dem Boden. Noch immer liefen ihr dabei stumme Tränen unaufhörlich über das Gesicht, doch sie brachte keinen Laut mehr hervor. Die gesamte Nacht starrte sie vor sich hin und bewegte sich keinen Millimeter von ihrem Platz.

Als der Morgen graute waren ihren Tränen dann versiegt und ihre Angst und Trostlosigkeit hatte einer Wut Platz gemacht. Wut auf sich selbst und ihren geringen Selbsterhaltungstrieb. Ihr Blick wirkte leer und verschlossen, nichts schien mehr übrig von der taffen und lebensfrohen Frau von vor noch ein paar Tagen. Diese eine Nacht, hatte sie für immer verändert.

Nachdem der narbengesichtige Mann aufgestanden und sich bekleidet hatte, zog er sie halb nackt wie sie noch immer war, mit Raus vor die Unterkünfte. Wieder vernahm sie dabei das Gejohle, der vor dem Gebäude stehenden Krieger. Doch selbst, da sie nun eine ganze Meute von Männern halbnackt sehen konnte, brachte sie nicht mehr aus der Fassung.

Simone bekam weiterhin lüsterne Blicke zugeworfen, während das Narbengesicht von vielen Schulterklopfen und Zusprüche für seine Errungenschaft erhielt.

Während ihr Peiniger sich fort begab, verebbten langsam die Rufe und zurück blieb nur die junge Frau, welche im Schatten an die Hauswand gelehnt auf ihr weiteres Schicksal wartete.

 

Mit fernem Blick beobachtete sie das tägliche Training der Männer und dessen weiteren Tagesablauf. Kaum einer schenkte ihr noch weitere Beachtung, denn das Fort war für eine Flucht zu gut gesichert und egal wo sie sich verstecken würde, irgendwann würde man sie doch finden. Am späten Nachmittag brachte ihr ein schmächtiger Jüngling Wasser und Brot, dabei streifte sie sein mitleidiger Blick für einen kurzen Moment. Sie hatte ihn an dem Tag schon ein paar mal durch die Gegend huschen sehen, immer bemüht nicht aufzufallen und emsig seinen Pflichten nachkommend. Wahrscheinlich hatte er schon des öfteren Prügel einstecken müssen und diente dabei als ein Junge für alles. Er hatte blondes, struppiges Haar, war etwas kleiner als Simone und sie schätzte ihn auf nicht älter als 16.

In der Zeit, während der Abend anbrach, war sie sich längst sicher eine weitere, quälende Nacht bei dem nächsten Krieger verbringen zu müssen und fragte sich schon jetzt, wie lange sie das wohl durchhalten würde.

Und als dann ihr neuer Besitzer zu ihr trat, glaubte sie zu wissen noch viele Nächte in seinem Lager verbringen zu müssen. Denn schließlich hatte er sie gekauft.

Doch die Umstände schienen es besser mit ihr zu meinen und schoben ihr Schicksal fürs Erste in weite Ferne, denn noch bevor er mit ihr den Platz verlassen konnte ertönten laute Signale vom Tor und eine Aufregung nahm von den Bewohnern Besitz.

Das Tor wurde geöffnet und ein größerer Trupp von Kriegern auf Pferden kam hindurch. Allen voran ein großgewachsener Mann, jedoch von höherem Alter als die übrigen, denn sein kurzes Haar war schon komplett Grau und auch seine Gesichtszüge zeugten von mehr Lebensjahren. Auf Anhieb erkannte man, dass ihm dieses Lager gehörte. Denn ein jeder zollte ihm Respekt und auch wenn dem Mann an ihrer Seite ein kurzer Ausdruck des Missfallen über das Gesicht huschte, sicherlich da er sich um seine Nacht mit ihr betrogen sah, jetzt da ein Ranghöherer anwesend war, so sprach auch sein Blick von Achtung.

Der ältere Mann stieg unmittelbar vor den beiden von seinem Pferd und der Junge, welcher ihr das Wasser gebracht hatte, schickte sich schnell daran, das Pferd zu nehmen und es weg zu führen.

 

Die beiden führenden Männer verfielen in ein kurzes Gespräch, bis der Blick des älteren auf die sie fiel und seine Aussagen hitziger erschienen. Es war anscheinend nicht üblich eine Frau in dieses Fort zu bringen. Doch bevor sie überhaupt begreifen konnte worum genau die Auseinandersetzung handelte, sprach der ältere in ihre Richtung und auf ihr Schweigen hin, schien der andere zu erklären, dass sie nichts verstand.

Was dadurch für ein Entschluss getroffen wurde, konnte sie noch nicht einmal erahnen und folgte ihnen daher, nach einer kurzen Aufforderung, einfach widerstandslos.

In einem Büro ähnlichem Raum, ließ man sie in einem breitem Stuhl platz nehmen. Als sich sogleich ihr vermeintlicher Besitzer hinter ihr positionierte und der andere Mann ein Glas nahm, was er anschließend mit seinem Blut aus einer aufgeschnittenen Ader am Handgelenk, füllte, wollte sie ihrem Fluchtinstinkt gerne folge leisten. Doch der Griff des Mannes hinter ihr war schneller und bestimmend.

Damit sie das Blut dann auch wirklich trank, hielt er ihr noch zusätzlich die Nase zu und der ältere umfasste hart ihren Kiefer.

Sie glaubte sich jeden Moment übergeben zu müssen, denn sowohl der metallische Geschmack im Mund als auch der Geruch des Blutes, welches ihre Mundwinkel hinab lief, ließen ihr die Tränen in die Augen steigen. Doch sie hielten Simone unerbittlich den Mund verschlossen, sodass sie nur immer wieder schlucken konnte.

Nachdem der Würgereflex verebbte, ließen beide von ihr ab und widmeten sich einer Unterhaltung. Die Frau verkroch sich so weit wie möglich auf ihrem Stuhl und versuchte alles auszublenden, um ihre Atmung und ihren Puls wieder zu regulieren.

 

Nach einiger Zeit fing sie wieder an ihre Umgebung wahr zu nehmen, sie fühlte sich anders, konnte jedoch noch nicht sagen wie genau. Wie nebenbei hörte sie auch die beiden Männer wieder : „....keine Ahnung woher.“, „...hier nichts zu suchen!“, und erst nach und nach erkannte sie dabei, dass sie die Beiden nun verstehen konnte. Doch wie war das möglich? Lag das etwa an seinem Blut?

Als diese sich ihrer vollen Aufmerksamkeit gewahr wurden, fragte der ältere: „Verstehst du uns jetzt?“

Und auch wenn an dem so war, so konnte sie vor erstaunen jedoch immer noch nicht auf die gestellte Frage reagieren. Daher vergingen noch einige Augenblicke, bis sie antwortete: „Ich verstehe nicht, wie kann das möglich sein?“

Der ältere Mann beugte sich dichter an sie heran: „Es liegt an meinem Blut, jeder, der in seinem Blutkreislauf auch nur das kleinste bisschen eines Dyrco in sich trägt, kann durch die Vereinigung mit anderem Blut so zu verstehen lernen. Doch eigentlich sollte dir dies bekannt sein, denn jeder in unserer Welt weiß wie das mit der Weitergabe des Blutes funktioniert. Daher stellt sich nun also die Frage, woher du kommst, dass du so unwissend bist.“ Prüfend glitt sein Blick über ihr Antlitz und seine Augenbrauen zogen sich anschließend fragend in die Höhe.

Die junge Frau wusste nicht so recht, was sie darauf erwidern sollte und blieb daher stumm. Dies brachte den Ranghöchsten dazu seinen Monolog fortzuführen: „Mein Name ist Hanadir, ich bin der Besitzer dieser Kriegerschule und dies ist mein Stellvertreter Kuno“, dabei zeigte er auf den Mann der sie auf dem Markt erstanden hatte. „Du befindest dich in dem kleinen Ort Tant und da Kuno dich mit meinem Geld gekauft hat, zählst auch du nun zu meinem Besitz. Ich bin mir noch nicht sicher für welche Aufgaben ich dich einteilen werde doch gewiss wird sich dort etwas passendes finden lassen. Jedoch wird es sicherlich nicht die sein, welche Kuno für dich vorgesehen hatte. Sag mir noch deinen Namen, bevor ich dich raus schicke!“

Ein wenig eingeschüchtert durch diese Informationen flüsterte die Frau nur brüchig: „Ich...heiße.....“, sie wusste sie hatte einen Namen und auch das er ihr noch bekannt war kurz bevor man ihr das Blut gegeben hatte. Jetzt jedoch viel er ihr einfach nicht mehr ein.“Ich weiß ihn nicht mehr. Er...er will mir einfach nicht mehr einfallen.“

Hanadir sah keineswegs überrascht aus : „Dann war es nicht dein richtiger Name. Ich nehme an, er wird sich dir früher oder später noch offenbaren und bis dahin wird es wohl reichen, wenn wir dich Weib rufen. Es ist ja kein anderes hier zugegen also sollte keine Verwechslungsgefahr bestehen.“

Sie fühlte sich wie vor den Kopf gestoßen,erkannte aber, dass mit ihm zu diskutieren, sinnlos wäre. Daher nickte sie nur schwach und fügte sich vorerst ihrem Schicksal.

Der ältere Mann rief nach einem Jeri und kurz darauf betrat der schmächtige Jüngling das Zimmer. „Sag meinen beiden Wachen sie sollen den Schuppen leer räumen und anschließend mit etwas Stroh füllen. Der Schmied soll noch einen Schieberiegel von innen Montieren. Nimm das Weib mit, sie soll dabei helfen.“ Mit einer unwirschen Handbewegung jagte er beide hinaus. Nach kurzer Zeit konnte man laute Schimpftiraden aus dem Raum vernehmen und die junge Frau empfand dabei etwas Genugtuung, auch wenn dies ihre Lage nicht wirklich verbesserte.

Jeri führte sie hinaus, vorbei am Übungsplatz und einigen Baracken zu einem alten Holzverschlag. Auf halbem Weg hatte er noch Hanadirs Anweisungen an die zwei Wachen weitergegeben. Da die Frau keinen Sinn darin sah sich zu weigern, half sie mit, den Schuppen zu leeren und anschließend mit Stroh auszukleiden. Die Beschäftigung gab ihr halt und Ablenkung. Als dann der Schmied die Sicherung für die Tür anbrachte empfand sie so etwas wie Vorfreude, eine Nacht in Sicherheit verbringen zu können. Doch diesen Gefühl währte nur kurz, denn in diesem Augenblick lief ihr Peiniger begleitet von Kuno an ihr vorbei und sein Blick ließ sie erahnen, dass er noch nicht mit ihr fertig war. Auf einmal wirkte die Tür viel zu Morsch und Instabil um auch nur den kleinstem Windhauch, geschweige denn einen kräftigen Mann abhalten zu können. Hoffnung brachte ihr nur, dass er zum Ausgang voranschritt und aufbrach.

Nachdem Kuno ihn am Tor hinausgelassen hatte, kehrte er zu ihr zurück: „Glaube gar nicht Weib, dass du mir so leicht davon kommst. Hanadir ist nicht immer da. Ich kann warten und auch Sliergar wird wiederkehren und noch etwas Spaß mit dir haben wollen. Sei dir also immer deiner Stellung hier bewusst und fühle dich nicht in der Annahme du seist irgendwie sicher.“, ein hinterhältiges Grinsen zierte dabei sein Gesicht und der Frau wurde immer unbehaglicher zu mute.

 

Da ihr nichts anderes gesagt wurde, blieb sie den Rest des Tages vor ihrem Nachtlager sitzen und beobachtete das Treiben um sich herum. Am Abend brachte Jeri ihr dann etwas Brot und Wasser, sprach aber wie auch zuvor nicht mit ihr.

Als die Nacht einbrach verbarrikadierte sie sich so gut wie möglich in der Hütte wobei an Schlaf jedoch nicht zu denken war. Noch immer versuchte die junge Frau, das Ganze auch nur ansatzweise zu verstehen. Gelingen wollte ihr dies jedoch nicht. Es machte einfach alles keinen Sinn und so plagte sie sich die halbe Nacht mit wilden Vermutungen und die restliche Zeit schrak sie bei jedem kleinsten Geräusch auf, aus Sorge es könnte einer der Männer aus dem Lager sein. Daher war sie, als der Morgen graute, so erschöpft wie schon lange nicht mehr.

Wieder brachte der Bursche ihr etwas zu Essen sowohl Trinken und überließ sie sich selbst. Selber wollte sie nicht fragen welche Aufgabe man ihr zugedacht hatte und blieb deshalb den Tag über weiterhin, vor sich hin dösend, an ihre Bretterhütte gelehnt sitzen.

Hanadir und Kuno schritten mehrmals am Tage über den Übungsplatz und begutachteten die Kämpfer, aber schenkten ihr dabei keinerlei Beachtung. Unter den Blicken des alten Mannes würde ihr wenigstens niemand etwas anhaben und so ruhte sie immer dann, sobald er in Sicht kam.

Es vergingen zwei Wochen, in denen sich die Tage so abspielten und die Frau auch Nachts weiterhin Angst hatte. Es versuchte zwar noch nicht einmal jemand sich ihr und der Schlafstätte zu nähern, aber die Drohung von Kuno, vergaß sie trotz allem nicht.

Am Ende der zweiten Woche tauchte gleich zu früher Stunde Hanadir bei ihr auf. „Ich habe eine Aufgabe für dich, Weib. Komm!“ Er winkte sie hinter sich her in Richtung des Gebäudes, in welchem sich auch das Büro befand. Jedoch liefen sie dieses mal einen anderen Gang entlang und an mehreren Türen vorbei.

In einem dieser Räume sah sie Rüstungen und Schwerter stehen, in einem anderen große Leinentücher fein säuberlich gestapelt. In wieder einem anderen wurden Speisen gelagert.

Am Ende des Ganges öffnete er eine große Tür, dahinter befand sich eine sehr spartanisch eingerichtete Küche und in jener werkelte Jeri herum.

„Du wirst den Jungen in all seinen Tätigkeiten unterstützen. Momentan steht er im Rang über dir und erteilt die somit Anweisungen. Je nach dem, wie du dich anstellst, kannst du jedoch deine Stellung hier bei uns verbessern. Du bist Teil dieses Forts, wie jeder andere auch und daher kannst auch du jeden Rang erreichen. Es liegt also bei dir. Mir ist es gleich ob du Küchenfrau bleibst oder den Männern das Nachtlager wärmen willst. Hauptsache du bringst dich in der Gemeinschaft ein und machst mir keine Scherereien.“, damit verschwand er wieder und ließ die beiden allein.

Jeri schien nicht vor zu haben sich groß mit ihr zu unterhalten, stattdessen zeigte er ihr gleich ihre neuen Aufgaben. Es gab viel zu tun und der Tag verging rasch. Durch die ganze Arbeit blieb der Frau wenig Zeit zum Nachgrübeln, was ein Vorteil war, jedoch brachten sie ihre Tätigkeiten auch näher zu den anderen Kriegern und somit in dessen Aufmerksamkeitsfeld.

Ihr Kleid, welches sie zu tragen hatte, verdeckte nicht gerade viel und sie wünschte sich die Sprache besser doch nicht zu verstehen um lieber weiter im Ungewissen darüber zu sein, was sie ihr nachriefen. Denn es zu wissen, schürte ihre Angst vor nächtlichen Übergriffen noch mehr.

Die darauf folgenden Tage liefen nun immer ähnlich ab und sie erledigte still die ihr aufgetragene Arbeit. Doch dann kam ein Tag, an dem Hanadir außerhalb wichtige Geschäfte zu erledigen hatte. Schon am frühen Morgen waren es nicht mehr nur Worte die sie ihr nachriefen, sondern viele ließen sich es nicht nehmen sie zu begrabschen und sich an ihrer Panik zu erfreuen. Da sie aber selbst auch ihrem Tageswerk nachkommen mussten, konnte sie immer wieder unbeschadet flüchten. Als dann die Nacht einbrach, hatte die Frau schon etliche Pläne geschmiedet, wie sie die Hütte am Besten von innen verbarrikadieren könnte. Und so in ihrer letzten Vorbereitungen vertieft, sah sie Kuno, welcher auf sie gewartet hatte, erst im letzten Moment. Es würden keine anderen Männer kommen, er machte nun endlich sein Recht auf sie geltend, so wie er es ihr prophezeit hatte.

Kuno machte sich nicht extra die Mühe sie in seine Schlafstätte zu bringen, er nahm sie gleich in ihrem Verschlag. Somit konnte er sich sicher sein, dass sie diese Nacht nie würde vergessen können. Wieder versuchte die junge Frau sich in ihrem Innersten zu verkriechen und all den Schmerz auszublenden. Dies gelang ihr jedoch nur teilweise, denn Kuno stellte sich als noch brutaler, als Sliergar heraus. Ihre aufgeplatzte Lippe würde am nächsten Morgen das kleinste Übel sein.

Er ließ erst nach Stunden von ihr ab und verschwand dann in der sternlosen Nacht. Zu ihrem Glück tauchte kein weiterer der Krieger auf, sie nahm an, diesen Umstand hatte sie Kuno zu verdanken. An Schlaf war trotz dessen nicht zu denken und so schlich sie bei den ersten Sonnenstrahlen zum Fluss und versuchte unter Schmerzen sich den ganzen Dreck vom Körper und der Seele zu waschen. Danach kroch sie noch einmal in ihre Hütte und schlief einige Stunden. Erst am späten Nachmittag tauchte sie bei Jeri auf, dieser begutachtete sie nur kurz, sagte aber nichts, weder zu ihrem Zuspätkommen, noch zu ihren Verletzungen.

Hanadir blieb noch drei weitere Tage weg und Kuno nahm sie jede dieser Nächte mit zu sich ins Zimmer. Er fand in der Zeit immer neue Wege sie zu quälen und aus ihrer Starre zu lösen. In der dritten Nacht, glaubte sie es nicht weiter überleben zu können. Doch ihr Körper belehrte sie eines besseren, er war widerstandsfähiger als ihr Geist.

Bei der Wiederkehr des Alten, zog dieser nur missbilligend die Augenbrauen in die Höhe, während sein Blick sie streifte. Sie war gerade dabei gewesen sein Essen aufzutragen und schlich daraufhin so schnell wie möglich aus dem Raum, da auch Kuno sich in dem Moment hinein begab. Sie brauchte von Niemandem Hilfe erwarten.

  

 

Autorennotiz

Mein Ziel ist es dieses Jahr mit meinem einen Buch endlich fertig zu werden, weshalb regelmäßig ein Upload hinzukommen wird. Bitte spart nicht mit Kritik und Anregungen.

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Autor

MaehvonSchafs Profilbild MaehvonSchaf

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Kurzbeschreibung

"Während Simone noch immer vollkommen verwirrt auf dem satten Grün saß, vernahm sie mit einem mal Stimmen und Hufgetrappel, welches sich stetig näherte. Unschlüssig ob sie das jetzt freuen oder eher beunruhigen sollte, verharrte sie reglos auf der Stelle. Kurz darauf brach aus dem Wald eine kleine Gruppe von Reitern, die alle so etwas wie eine leichte Rüstung trugen. Zuerst schienen sie die junge Frau auf der Lichtung, gar nicht zu bemerken. Doch der Truppenführer ließ seinen kundigen und vor allem wachsamen Blick über die Wiese schweifen und blieb schlussendlich bei ihr hängen. Er leitete sein Pferd in ihre Richtung und die Übrigen folgten." Simone muss schnell lernen sich zu behaupten, in dieser neuen Welt, in welcher sie gelandet ist.

Kategorisierung

Diese Story wird neben Abenteuer auch in den Genres Fantasy, Liebe und Mystery gelistet.

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