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Rauschen 1.13

48
31.03.20 20:35
18 Ab 18 Jahren
Homosexualität
Asexualität
Fertiggestellt

Der Forensiker Richter schob einen kleinen Videowagen mit Fernseher und Recorder in den kleinen Raum in dem die mit dem Fall"Brandner" betrauten Beamten warten sollten.

„Dies hier hat er angeblich schon zu Weihnachten bekommen," Richter legte den ersten Brief und das Videoband vor. "Das andere später, nach und nach bis vor kurzem, alles datiert.” Richter teilte es in mehrere Abschnitte auf.

"Kann sein das er sich von da an aufgegeben hat!" Die Kommissarin erinnerte sich wie er sich nach und nach von seinem Umfeld isolierte, Freundschaften beendete.

„Einiges ist uns wohl entgangen?” Labbock setzte sich.

„Langsam wird es Zeit!”

„Was erhoffen sie sich?”

„Um ehrlich zu sein, da ist vielleicht etwas bei was den Fall in eine vollkommen andere Richtung lenkt und wenn wir das haben...”

„Können wir anfangen schließen sie bitte die Tür!”

„Alles was sie wünschen Richter!” Kathleen Kiley ahnte um die Brisans des Materials.

„Oho...Wir kriegen eine private Vorführung!” Labbock wollte es hinter sich bringen. Richter seine Ausführungen vor weiteren 6 Kollegen.

„Wenn das so einfach wäre Kommissar Labbock!” Er holte die letzten in Folien geschweißten Briefe raus und legte sie vor. „Diese letzten Briefe scheinen auf den ersten Blick alle identisch mit dem ersten dem Originalen ! Und dieser ist identisch mit dem Bekennerschreiben welchen wir im September letzten Jahres erhalten haben.”

„Sind diese letzten Schriftstücke es nicht? ”

„Es bestehen keine Zweifel das der erste Brief hiervon echt ist, dazu gehören die Polaroids und dieses Videoband, zu dem wir später kommen. Das Bekennerschreiben dazu haben wir erhalten kurz nachdem man Marie gefunden hatte und dieser führte uns letztendlich ja auch endgültig zu Brandner. Er wollte geschnappt werden das steht ausser Frage. So in der Art , du hast mir mein Spielzeug gestohlen , dann nehme ich mir deines.Auch dieses zweite Bekennerschreiben ist echt. Doch es enthält schon andere Hinweise.”

„Jetzt bin ich aber gespannt!”

"Diese Briefe wurden warum auch immer nie versendet und ich denke das es sich dabei um eine Machtdemonstration handelt. Jemand und ich denke es wird Erik gewesen sein hat versucht einen Teil hier von zu verbrennen und am Ende konnte er es nicht ..."

"Weil er wusste das es wichtige Beweismittel sind."

"Der erste Brief zeigt mehr charakteristische Merkmale ein anderes Papier, es wurde stärker aufgedrückt und vor allem ist er aber rechts Händer und eindeutig dem ersten Täter zu zu Ordnen."

„Der größte Teil der Weltbevölkerung ist Rechtshänder!” Labbock suchte Unterstützung seiner Thesen.

„Der Verfasser der letzten Briefe ist links Händer.” Einen Moment trat Stille ein.

„Ist der Junge Linkshänder!” Labbock wandte sich zu Kathleen.

„Ja das ist er...Soll das heißen der hat die Briefe geschrieben. Welchen Grund sollte er haben?” Auf den ersten Blick waren sie identisch und als Richter die Merkmale aufzeigte, war es doch eine ganz andere Schrift.

„So die nächsten vier Briefe, darunter die angebrannten sind sehr gute Kopien reichen, aber nicht an das Original heran und haben Ergänzungen. Diese Drei Buchstaben diese wurden nachträglich eingefügt. F-R-A”

"Die braunen Flecken da!"

"Es ist Geheimtinte wie man sie früher als Kind benutzt hat ... Zitronensaft, man erhitzt es und die Botschaft erscheint. Mit den letzten Schriftstücken ergibt sich der Satz FRA GEN SIE NACH PIETE."

"Was soll das?" Die Kommissarin schien zu ahnen, das Erik wusste, Karoline könnte nicht dicht halten.

„Wenn der Junge das wirklich gemacht hat, ist der ganz schön krank und braucht Hilfe!"

"Er konnte das nicht und er hat es auf seine Art gemacht."

"Seine Art, der gehört genauso weggesperrt, wenn sie mich fragen."

"Wofür Labbock?... Er ist in Behandlung soweit ich weis!”

„Von wegen?” Labbock war ihm nachgegangen. „Er hat Medikamente bekommen und man hat ihm einen Psychiater gegeben. Der kann auch nichts machen wenn er selbst es nicht will. Ich hab mich mit diesem Phillips unterhalten. Erik sitzt nur auf dem Stuhl und starrt ihn an, bis diese Stunden vorbei sind. Er macht alles mit aber er spricht kein Wort. Dazu meinte der Herr Doktor, dass er ihn fast schon soweit hatte und wieder nichts. Er beschrieb es nur als eine unglaubliche Selbstdisziplin bis zum Medikamentenmissbrauch. Der weis genau was er tut.”

"Sie dürften das gar nicht wissen!"

"Es gibt Mittel und Wege Kollegin!"

"Sie könnten uns alles verbauen , wenn sie weiter so rücksichtslos handeln... Ich denke nur er wollte uns helfen auf seine Art, in seinen Möglichkeiten. Ich bleib dabei." Kathleen stoppte mit ihren Ausführungen, denn Richter wollte fortfahren, er hielt das Videoband in den Händen.

„Ich glaub an Hand des Videos kann ich ihre Frage beantworten, das ist nicht für schwache Nerven, wir mussten es neu aufarbeiten, deswegen hat es etwas länger gedauert wie geplant.” Er wies auch Kathleen an sich zu setzen, doch sie wollte stehen. "Ich hoffe sie haben nichts vor, es kann ein langer Abend werden."

Das Video zeigte nicht nur die bloße Entführungsgeschichte. Es beginnt in dem Zimmer der Pension. Brandner summte fröhliche Weihnachtslieder und er wendet sich per Kamera an Erik, ein kurzer Schwenk, aufs Bett.

"Dieser Typ ist so krank..." kommentierte die Kommissarin, still blickten sie alle auf den Film.

„So wir werden gleich, wenn ich dieses Geschenk hier fertig gemacht und abgeschickt habe, uns noch etwas amüsieren, du hast es dir verdient, so ein letztes Mal. Schön wenn ich so zurück denke was wir so erlebt haben... Zu Hause hab ich ein bisschen vorgearbeitet. Wer hätte gedacht das du als strahlender Retter von unserem Mariechen gilts hm... Haben sie dich gefeiert, sicher nicht so sehr wie sie meine Festnahme feiern werden, aber dich wird man vergessen, die werden dir irgend jemanden geben und du wirst nichts tun, du wirst stillhalten und ich halte mein Versprechen. Einer nach dem anderen ... Fällt mir immer noch schwer dich gehen zu lassen. Aber ich verspreche dir wir sehen uns wieder! Auch wenn du geglaubt hast das das du mich gekriegt hast ... nein ...nein... so schnell wirst du mich nicht los ... versprochen... ich hab euch zu dem gemacht was ihr seid.” Sascha Brandner ging zum Bett, und er strich mit seinen Händen über den mit Blut verschmierten Rücken von Erik und benetzte rot seine Lippen. „Siehs als ein Geschenk von mir, ja du hast mich echt beeindruckt ... Wir werden noch viel Spaß haben, auf die eine oder andere Art!” Er lächelte in die Kamera. "Und wenn du dich fragst warum ich gerade dich ausgewählt habe und nicht deinen Freund, mal ehrlich man nimmt lieber den schmächtigen Spatz! Und ich bin nicht so für körperliche Gewalt."
 

 

Zählwerk : 00:05:19

"Die Überspielung hatte was anderes abgeschnitten, Landschaftsaufnahmen von Spandowerhavens Umgebung und dann war da im Scheinwerferlicht und hier haben wir das gelbes Moutainbike. Er wurde bewußt angefahren." Richter erklärte die Einzelheiten. "Im Prinzip ist hier nun alles drauf was die Anklageerhebung stützt nur nicht gegen Brandner!"

Die Bombe war geplatzt.

"Wie bitte?"

"Alles was wir sehen werden ist sein Mittäter oder Komplitze, und von dem es bisher gibts keine Spur. Sein Gesicht ist nicht einmal zu sehen. Aber er hat einmalige Tatoos, aber die Auswertungen dauern eben. Mit einem Namen ist es einfacher und hier ist PIETE erst mal unser bisheriger Ansatz."

"Mittäterschaft ist Brandner nicht nach zu weisen, wie es aussieht hat er das Ganze doch nur gefilmt. Irgendetwas?"

"Geringfügig, ich schätze es reicht vielleich für fünf bis sieben Jahre, wenn wir keine beglaubigte Aussage bekommen."

"Wir müssen also noch Mal die offiziellen Wege gehen und den Jungen und die Kleine befragen!"

"Wäre schön, aber seine Eltern haben alles getan um die Zusammenarbeit mit uns zu beenden."

"Dann kümmern sie sich drum!"

"Es sind vielmehr die Eltern die wir überzeugen müssen, zu viel ist da schief gelaufen!" Kathleen blickte eindringlich zu Labbock, der für seine Schnellschüsse bekannt und berüchtigt war.

Zählwerk : 00:08:45

"Hier ist alles genau, wie in der Rekonstruktion. Nicht gerade zimperlich und man kann sagen er hat sich mit Leibeskräften gewehrt!" Kathleen atmet schwer durch und muss sich nun doch setzen. Sie versuchte Auszublenden das es Erik war.

"Aber man hat ihm wahrscheinlich irgendein Betäubungsmittel in den Hals gespritzt! Vielleicht was für Tiere." , analysierte Richter.

Zählwerk : 00:13:33

"Hier sind wir nun am Zweiten rekonstruierten Tatort, dem Brunnenschacht am alten Güterbahnhofsgelände. Er muss länger bewusstlos gewesen sein, eventuell auch mehrere Tage. Hier ist Brandner aber alleine. Er wirft ihm was zu Essen runter!"

„Da kann nicht wahr sein!“

Zählwerk : 00:16:34

"Ab hier wird´s interessant, es stellt sich heraus Erik war ein Zufallsopfer war, welches Brandner mal im Krankenhaus aufgefallen war, er steigt zu ihm runter und fragt ihn aus, man könnte fast meinen das sie Freunde wären. Erik hat die kleine Kamera nicht gesehen, zwischendurch dann immer die Frage von Erik wann nach Hause dürfte..." Kathleen Kiley erkannte die Gründe der Hilflosigkeit und wünschte in dem Moment sich Erik würde nur schweigen, aber er hörte nicht auf zu fragen, unwissend das er seine Situation nur noch schlimmer machte.

Zählwerk : 00:42:02

"Hier ändert sich alles. Person Zwei,Täter Zwei übernimmt so zusagen die Führung und Brandner feuert ihn an in seinem Tun. Es kam so überraschend Erik hat nicht damit gerechnet, das „Freund“ ihm so etwas antut, ein Grund warum er sich nicht wehrt. Er prügelt ihn bewusstlos, als er wieder wach wird und Brandner sich bei ihm entschuldigt sich. Erik glaubt ihm. Jeder würde denken es ist vorbei aber Täter Zwei schlägt wieder zu, diesmal nur nicht ins Gesicht und das ganze wiederholt sich als eine Art wie soll ich sagen es ist wie Schinken klopfen. Als Erik jammert das er nach Hause will, er hört irgendwann auf, aber es scheint als habe dieses Matyrium mehrere Tage angedauert... und danach hat er zumindest nicht in diesem Filmmaterial jemals wieder nachgefragt, wann er nach Hause dürfte."

Erstmals ist Labbock sprachlos, klar der Junge hatte damals Babyspeck an sich und so eine offene Hand konnte mehr Schmerzen verursachen wie eine geballte Faust. Es sollten Schmerzen sein die er nie vergessen sollte.

Zählwerk : 01:23:09

"Hier beginnt es beginnt zu regnen, an die drei Mal erscheinen Brandner und sein Komplize wieder und jedes Mal weigert Erik sich die zweite Person zu begleiten, wenn er ihm nur die Fesselkette abnehme was aber nicht geschieht. Dann steckt er weiterhin angekettet bis zum Hals im Jauchewasser, in dem plötzlich die ersten Leichenteile schwimmen... das Wasser hat sie hoch getrieben. Wie wir es dann auch später vorgefunden haben."

"Der Gestank nach der Öffnung des Brunnens war undefinierbar und der hat da drinnen gesteckt?"

„Sie sehens doch ... drei der sieben Opfer konnten wir inzwischen zuordnen. So gesehen war es das Glück der einzigen Beiden Überlebenden, das sie zu diesem Zeitpunkt noch Kinder waren. Hierbei war das Geschlecht unbedeutend, er musste nur stärker als das jeweilige Opfer sein, wie Erik waren sie willkürlich!"

„Sie meinen damit Marie nicht?"

"Nein ... sie war nur sein Druckmittel!"

"Aber der Junge ist ein Teenager ... kein Kind, wie Marie ..."

"Kann sein das Brandner sich mit ihm identifiziert hat, dieses jammern und dann als er beginnt von seiner Familie zu erzählen, am Ende scheint es fast als seinen sie befreundet... ... so verspricht er ihm endlich zu gehorchen, wenn er ihn nur da rausholte! Nach unendlich langer Zeit."

"Eine Menge Krankheiten kann man sich in so ´ner Drecksbrühe einfangen!"

"Hat er aber nicht, in der Hinsicht ist er sauber!"

"Brandner ist nie in den Brunnenschacht gestiegen, kann ich mir nicht vorstellen. Er wird Erik sich kaum selbst befreit haben lassen!"

"Das wird der Zweite übernommen haben."

"Sieben verschiedene Opfer in dieser Kloarke, warum hat er ihn nicht einfach absaufen lassen er wäre seine Probleme auf einen Schlag losgewesen!"

"Das ist die grosse Frage!"

 

Zählwerk : 01:39:25

"Hier haben wir die neue Umgebung, ein Appartmentzimmer, der Ort ist inzwischen auch geklärt. Brandner weist ihn an zu duschen und sich richtig zu reinigen. Er hat wohl so eine Bakterienfobie. Es kommt daraufhin zum ersten nachweislichen körperlichen Misshandlung durch Brandner, wo die Kamera nur unscharf die Kissen aufnimmt, bis er diese positioniert und dem Jungen ein kleines fingergrosses Stück aus der Haut schneidet. Er benutzt ihn als Filetierstück."

"Einigen der Opfer fehlten handgrosse Hautstücke, seine Souvenire!" Das war Labbock schon aus den Ermittlungen bekannt.

"Sicher das es Brandner war?"

"Hier schon!"

"Aber bis auf das Teilchen gab es bei Erik nur tiefe Schnittwunden!...Er änderte sein Vorgehen, warum auch immer und er lies ihn am Leben und bei Bewusstsein!"
 

Zählwerk : 2:00:21

"Dies zeigt die Schule in die Marie geht, noch versucht Erik sie zu retten aber es zu spät ist, er hält ihr den Mund zu und zerrt sie ins Auto."

"Erik?"

"Ja und hier ist das Band von einer Länge von über 10 Minuten komplett unbrauchbar, zerstört!"

"Ich denke wir wissen alle was das heißt!"

"In diesem Fall ist Erik Brandners Helfer!"

"Brandner hat sie ausgesucht, weil sie annähernd in Alter seiner Schwester Isabelle ist und das Erik der jenige ist, der sie entführt hat macht seine Schuld grösser als wir dachten."
"Er hat mir gestanden, das es ohne ihn Maries Entführung nicht gegeben hätte!"

 

Zählwerk : 02:29:16

"Es folgte die Erste aufgezeichnete Vergewaltigung durch den Zweiten Täter an Erik. Es ist aber auf Grund des Zeitrahmes an zu nehmen, das es bis hier hin schon öfter passiert sein muss. Danach prügelt ihn Brandner grün und blau und gibt ihn aus irgendwelchen Gründen die Schuld, woran konnten wir bisher nicht erfahren. Erik konnte bestimmt zu diesem Zeitpunkt mehrere Tage nicht Mal aufstehen!"

"Was ist das im Hintergrund, es ist immer das selbe es hat aufgehört?"

"Das macht man um Leute mürbe zu machen, das sie hörig werden. Man spielt ihnen immer die selbe monotone Sequenz vor."

"Was ist da passiert?"

"Er muss sehr gewehrt oder verweigert haben! Oder die Kinder wollten fliehen, was als am wahrscheinlichsten gilt. Ab da scheint Brandner Erik gegenüber brutaler als zuvor. Er hat irgendwas getan was ihn mächtig geärgert hat."

 

Zählwerk : 02:53:14

"Erik lehnt die Zigaertten von Brandner ab und es zeigt sich mehr und mehr der Zusammenhalt von Marie und Erik. Zur Belohnung bekommt er auch prommt die Zigarettenstummel auf den Oberschenkel!"

"Von da an nimmt er die Zigaretten an!"

"So ist es!"

"Wieviel Mal hat er ihn verbrannt bis er nach gegeben hat?"

"Gezählt wurden damals etliche elf oder zwölf Brandnarben!"
 

Zählwerk : 03:01:45

"Der nächste nachweislichen Missbrauch der hier nur zu hören ist, aber er zwingt Marie zu zu sehen jedes Mal wenn sie den Kopf abwendet oder die Augen schließt, man erkennt Erik´s hier angekettet Hände...“

„Kein Wunder das sie nie etwas gesagt haben, die Kinder müssen erneut aussagen, das steht ausser Frage und sie müssen die ganze Wahrheit sagen ansonstenkommt Brandnermit nicht mehr als 10 Jahre davon und dann ist er wieder draussen!“

„Man kann sagen das Brandners Komplize ab hier seinen letzten Auftritt hat. Also suchen wir , einen tätowierten Mann, zwischen 20 - 35 Jahren, der Piete mit Vornamen heißt und um September/Oktober vermisst gemeldet wurde. Mit hohe Wahrscheinlichkeit können wir davon ausgehen das er sich im Ausland aufhält oder tot ist."

 

Zählwerk : 03:29:48

"Wieder Brandner diesmal wie er Marie Angst vor Erik macht, sie gegen ihn aufstachelt und Erik gegen sie, es ging so weit, das Erik tatsächlich kurz davor war Marie etwas an zu tun, dann bricht es ab. Den Rest des Videos haben wir nicht mehr retten können..."

Langes Schweigen folgte. Kathleen durchbrach den Moment der Stille.

„Wir müssen sofort veranlassen dass Brandners Haus nochmals durchsucht wird, wenn das stimmt hat er von allen seinen Opfern Videos gemacht, vielleicht gibt das über Marie Aufschluss ... In seinem Archiv da wird ja wohl drauf sein ob Erik ihr was angetan hat oder nicht!”

„Man hatte eine leere Videokamera im Papierkorb gefunden, sie hatten geglaubt, das sie einen der Gäste gehört hatte, die in Panik aus der Pension geflohen sind, es hatte sich später sogar jemand gemeldet. Wir müssen mit dem Jungen reden. Am besten noch heute Morgen.”

„Der größte Schwachsinn! Wie kann ein Mensch nur so werden, so pervers foltern.” Kathleen war ungläubig.

„Schwere Kindheit! Vater Säufer und unbekannt, die Mutter Dorfschlampe die den armen kleinen Sascha unterdrückt hat. Ist immer so! Zumindest wird es in der Öffentlichkeit so dargestellt. Die Freunde argumentieren . So was hätten wir ihm nicht zugetraut. Dann ein paar Tage später. Ja der war schon immer eigenartig. Achten sie mal drauf ... Ich hab schon immer gesagt sperren sie ihn in die Klapse. Mit dem Jungen wird es so enden, ja wenn er sich nicht gar umbringt, was er ja wohl schon mehrfach versucht hat!” Labbock hielt sich ebenfalls an die Tatsachen.

"Sie halten zurück bis wir die Beweise geprüft haben haben sie verstanden Labbock!"

"Tanzen sie weiter wie die Katze um den heißen Brei während uns dieser Bengel von Vorne bis Hinten verarscht hat."

„Nein! Erik ist nur Traumatisiert ... wer wäre das nicht...” Die Kommissarin wollte ihrem Gefühl vertrauen und nicht unschlüssigen Tatsachen, aber auch sie war mit Vorurteilen behaftet.

„Hätten sie es ihm zu getraut solche Briefe zu schreiben? Ernsthaft und es sieht alles danach aus. Beweise. Der ist so labil, der will reden.”

"Aber nicht mit ihnen, sie sollen ihn nur im Auge behalten!"

„Es ist was völlig anderes. Sie hatten doch das Mädchen untersucht und nichts festgestellt, sie ist okay ... hat nichts!”

„Das ist das, was man offiziell sagt. Es ist alles möglich! Denken sie nicht das sie auch Geheimnisse hat, wie der Junge! Unter Vergewaltigung fällt nun mal auch Nötigung und sie musste das mit Ansehen!”

„Ihr ist mehr zu glauben ?”

„Sie hat kein Wort von einer Kamera gesagt in den ganzen Gesprächen die sie hatte und jetzt sagen sie mir das das Selbstdisziplin ist! Und der unbekannte Mittäter, als hätte er nie existiert, doch wir wissen das es ihn gibt, und wenn er sie verfolgt, jeden Schritt beobachtet und sie wissen wozu dieser Mensch in der Lage ist...”

„Wer weiß was dahinter steckt.”

„Genau das will ich herausfinden. Setzen sie sich mit den Eltern des Mädchens in Kontakt, wir kümmern uns um den Jungen.”

„Es wird nichts Neues ergeben!”

„Da bin ich mir nicht so sicher..."

"Ich stelle gleich einen Antrag beim zuständigen Gericht und sie unternehmen nichts bevor wir das Okay haben, den Ärger mit seinen Eltern müssen wir vermeiden."

"Wenn sie solche Angst haben, geben sie den Fall ab!"

"Damit sie noch mehr versauen als sie ohne hin schon getan haben? Wir müssen das alles noch mal von vorne aufrollen, viel Zeit bleib uns nicht mehr... bleiben sie Profi.”

Hatte Erik Marie irgend etwas angetan...

Für Kathleen war es unvorstellbar. Sie wollte Mittags nach Tschanzberg zu Maries Familie fahren und bereitete die restlichen Papiere vor. Labbock blieb auf der Wache zurück als Bennedikt ihn informierte, er hatte den Fotografen ausfindig gemacht und der hatte ihm die Adresse des Mädchens auf dem Passbild gegeben und der sah eine Gemeinsamkeit Kai - Erik Martin.

 

Letztes Kapitel ...

Autorennotiz

- Inhalt wird noch überarbeitet
- langsam kommen sie hinter die Wahrheit, da Erik gezwungen ist zu schweigen, hat er einen anderen gesucht die Kommissarin zu erreichen ohne seine Freunde zu gefärden und sie zu beschützen

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Autor

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Kapitel:2
Sätze:281
Wörter:3.272
Zeichen:19.155

Kurzbeschreibung

... Depression. Ein Zeichen emotionaler Erschöpfung ...

Kategorisierung

Diese Story wird neben Thriller auch im Genre Drama gelistet.

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