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Rauschen 1.02

3
3.12.2019 15:35
12 Ab 12 Jahren
Pausiert

4 Charaktere

Suzanna Martin

Suza flüchtet in sich in die Arbeit, bleibt im Alltagaus unbekanntem Grund gibt sie Erik auf

Karoline Kiley

Eriks erste(Kindergarten-) Liebe

Jonas Martin

stellt alles zurück, arbeiten mit allen wichtigen Stellen und Freunden zusammen und glaubt nicht das Eriks Verschwinden mit dem Streit zusammenhängt

Nicolas Lusce

Eriks bester Freund

Es war gerade mal sechs Uhr durch. Sie betrat wie sonst auch das Haus von Erik´s Familie durch die Hintertür vom Hinterhof. Es war ruhig sonniger Morgen und sie schlich sich auf Erik ´s Zimmer. Das Bett war unberührt, sie schaute auf die Uhr. Eine Digitale Anzeige blinkte 6.12 Uhr.

„Wo ist Erik ? Ist er bei dir gewesen?”, Jonas stand hinter Karoline, sie fuhr zusammen.

„Wie bitte? Ich wollte ihn gerade abholen! Er ist nicht da? Wir sind hier verabredet.”

„Ihr spielt nicht irgendein Spiel mit mir?"

„Nein. Bestimmt nicht! Er wollte hier sein."

„Was geht hier vor? Seit meinem Anruf gestern Abend habe ich nichts mehr von ihm gehört!

Ist er wirklich nicht bei ...Nicolas ?”

„Nein. Er hat gegen neunzehn Uhr, kurz vor mir die Party mit Nick verlassen! Meine Mutter hat mich dann alleine abgeholt. Sein Bett sieht nicht aus als wäre er hier gewesen.”

„Kann es sein? ...Ist er in dieser alten Hütte?” Die Wut wich der Besorgnis von Jonas.

„Das glaube ich nicht. Wir wollten uns hier treffen? Er muss doch morgen nachschreiben und wir wollten den Stoff durch gehen, damit er ... wo ist er ... da stimmt was nicht.“

„Bist du sicher? Hat er vielleicht was getrunken!“

„Nicht soviel das er den Weg nicht finden würde. Nick passt da auf. Ein oder zwei Bier, kein hartes Zeug oder so. Dieser ganze Ärger, ich wollte nicht noch mehr Stress am Ende macht er doch was man ihm sagt."

„Ich wollte nicht weiter nerven und ihm heute seine Standpauke halten. In den letzten Monaten gehen wir uns nur wegen Kleinigkeiten an, aber ich bin verantwortlich.“

„Ich glaub nicht das er zu zurück ist! Das hätten wir doch gemerkt! Nick würde sich melden."

"Was machen wir nun?"

"Ich ruf bei Nick an, wenn er da nicht ist ruf ich Mama an! Suza hatte vor kurzem was von Überfällen erzählt, ...”

„Wenn er im Krankenhaus wäre hätte ich Nachricht bekommen!“

„Er kann auf sich aufpassen! Wir reden von Erik den setzt man gleich wieder aus.” Noch nie war Erik spurlos verschwunden, er meldete sich immer ab. Egal wie wütend er auf Jonas war und dieses nach dringliche Gefühl war seltsam. Nachdem Nicolas bestätigte das Erik auf dem Heimweg war infomierte Karoline ihre Mutter über den Vorfall, sie war der Meinung Karoline sollte zur Schule gehen, wenn sie neue Informationen gefunden hätte, würde sie sofort benachrichtigen. Jonas hingegen versuchte vergeblich Suzanna zu erreichen. Der leere Platz war nicht ungewöhnlich, aber sel als Erik´s Platz in der fünften Stunde immernoch nicht verwaist war, sah man Karoline ihre Anspannung mehr und mehr an. Zur sechsten Stunde wurde sie aus der Klasse geholt ohne irgendeine Erklärung. Ihre Mutter wartete im Zimmer der Direktorin.

Die Suchaktion begann gegen Mittag des ersten Tages nach Erik´s Verschwinden, als eindeutig fest stand, dass er nicht wie vermutet weggelaufen sein könnte. Einen Teil seiner Sachen fand man am Vormittag im angrenzenden Waldstück, darunter das stark beschädigte Mountainbike, seine Schultasche mit seinen Papieren und seiner Geldbörse, den dunkelblauen Schlafsack und seine gelb - grüne Sportjacke. Die Polizei schwärmte mit über 30 Mann und einer Hundestaffel aus um Erik´s Spur aufzunehmen und sie durchforsteten die nähere Umgebung. Im Radio liefen am Nachmittag erste Vermisstenmeldungen über den Sender und erste Flugblätter bei der Bevölkerung in Umlauf gebracht. Karoline hatte von Anfang an vermutet, das etwas nicht stimmte und nun bewahrheitete sich ihr Verdacht. Sie war sauer auf ihre Mutter das sie ihr nicht geglaubt und als pubertäre Laune abgetan hatte und machte ihr Vorwürfe. Erik blieb verschwunden.


 

 

Wenige Tage später:


 

Gefesselt an ein altes rostiges Rohr über seinem Kopf und völlig Orientierungslos erwacht Erik in einem alten moderigen Schacht. Er will etwas sagen, doch sein Hals schmerzte, so sehr das er nur ein Stöhnen heraus brachte. Sein Mund war so trocken, und nur spärlich bekam er die Luft, die er brauchte. Alles war wie gelähmt und sein Körper an manchen Stellen sogar gefühllos. Verzweifelt versuchte er sich an das zu erinnern was vorgefallen war, aber keinen klaren Gedanken brachte er zusammen. Es war kalt und wieder rüttelte er Laute schreiend am Rohr. Die Grube mit sperrigen Holzbrettern abgedeckt, die nur an wenigen Stellen wärmende Sonnenstrahlen durchließen. Jemand musste ihn hören. Er glaubte sich die Seele aus dem Halls zu Schrein doch kein Ton drang nach außen. Im Inneren war es eisig, was den Atem erstarren ließ und für Erik der nur mit einem dünnen Pullover, Jeans und Sportschuhen bekleidet war es unerträglich. An seiner Armbanduhr war das Glas gesprungen, hatte kleine feine Risse. Sie zeigte 9.17 Uhr und den 8. Mai als er sie ans Licht hielt. ´Ich hab zwei Tage verloren! `, schoss es ihm durch den Kopf, als sein Bewusstsein schwinden.



 

3.Monate später

Es war Ferienzeit und Suzanna stürzte sich in die Arbeit, ihr junge Patientin Vicky war wieder im Krankenhaus und bemerkte ihre Traurigkeit.

„Müssen sie nicht nach Hause? Tag und Nacht sind sie hier! Das ist langweilig.“

„Es gibt keinen Grund? Da wäre ich nur allein und hier seid ihr Kinder und ihr seid auch allein!“

„Was ist mit ihrer Tochter sie ist doch noch Klein!“

„Sie ist bei den Großeltern! Heute gehen sie an den Strand.“

„Aha! Ob Wellen sind?“

„Na was willst du machen Vicky? Heute ist dein Tag da darfst du alles.“

„Nach draußen in den Park, heute ist so ein schöner Tag!“

„Dann machen wir das ich hol deinen Rollstuhl!“ Suza drückte ihre Tränen weg.

11. September

 

Für weitere Streitereien fehlten Suzanna und Jonas nach Tagen. Die Kraft. Nicolas hatte Isabella zu sich genommen und die letzten Tage bei seiner Freundin Mickey verbracht. Das Haus war jetzt leer und so still, wie schon den ganzen Sommer.

Suzanna betrat das Zimmer ihres Sohnes, noch immer der Meinung, Jonas sei an allen Schuld. Die Stille war so Angst einflössend, alles was sie je gewollt hatte, erreichte sie nur nie das das Zimmer des Jungen in Ordnung war. Erik kam mal wieder mit einem Projekt, sowie dazugehörigen Freunden aus der Schule und das Zimmer sah schlimmer als zuvor aus. Seit Erik beim Schwimmen war, hatte es ein wenig nachgelassen. Erik kam nach ihr, dass war Suzanna nur all zu gut bewusst und sie war ein verletzlicher Mensch. Sie strich über sein Bett und nahm ”Monster”, ein blaues zottiges Etwas mit Stoffzähnen von der Bettkante und drückte es fest an sich. Sie hatten es auf dem Jahrmarkt vor fünf Jahren erstanden, wo sie erfahren hatte, das Erik ein großer Bruder werden würde, was er sich gewünscht hatte seit er laufen konnte. Suzanna legte ”Monster” zurück. Sein Schreibtisch beherbergte mehrere Projekte, mehrere kleine Briefchen vom vorletzten Unterrichtstag, alles sehr umfangreich, aber Erik machte Scherze, ob sie gut waren stand auf einem anderen Blatt. Und wenn er sich Morgens, wenn er nicht zur Schule wollte, sich in seine Decke einwickelte, und nur für sie um sie zum Lachen zu bringen, Baby spielte. Er sah wenn es Ärger gab und er lenkte gerne ab nur um sie lächeln zu sehen.


 


 

Eine Woche darauf

 

Der Regen wurde stärker, der Wind bog die Bäume, Blitz und Donner hallten ausser halb.

„Martin !”, meldete sich Suzanna, sie war in der Küche und schnitt ein paar Möhren für einen Salat. Jonas saß am Tisch und las seine Tageszeitung. Nicolas beschäftigte sich mit Isabella und blätterte in einem Kinderbuch.

„Mama?” Die Stimme klang rau und erkältet.

„Erik !” Das Messer glitt ihr aus der Hand, sie sah Jonas an, zu Nicolas, zu Isabella und stützte sich an der Wand ab. Alle waren sie wie erstarrt.

„Mama, ich kann nicht viel reden. Ich weis nicht, wann aber ich komme nach Hause!” Die Stimme war heiser, im Hintergrund ein lautes Hupen.

„Was ist passiert? Wo bist du?” Erschrocken hielt sie den Hörer mit beiden Händen fest umklammert.

„Das kann ich nicht sagen … ich hab euch lieb!” Das knacken des Hörers beendete das kurze Gespräch. Jonas nahm Suzanna den Hörer aus der Hand und versuchte vergeblichst eine Antwort von der anderen Seite zu bekommen.

Das Wasser auf dem Herd kochte. Es war Wochenende, der Tag des Herrn, warum tat er ihr das nur an. Entsetzt über das was gerade geschehen war und geschockt verliess Suzanna die Küche. Nicolas schlich ihr hinterher. Seit Erik´s verschwinden hatte er sich viel bei den Martins aufgehalten und sie um Isabella gekümmert, da mit sie Erik´s Abwesenheit nicht so mitbekam.

„Es ist schön das du hier bist! Denn wenn auch du glaubst, dass alles gut wird, dann wird alles gut Nicky!”

„Wohin willst du?”, fragte er sie. „Zur Polizei, Kommissarin Kiley Bescheid sagen, dann werde ich arbeiten!”

„Und das denkst du ist eine gute Idee?”

„Das erste Zeichen von dem Jungen, er lebt und will zurück kommen, aber es ...“

„Was hat er gesagt?”

„Das war Erik ... ich weis es nicht ? Er ist sehr krank, seine Stimme.”

„Warum denkst du das?”

„Ich muss auf Arbeit sein, wenn er kommt... wenn es nur Kinder wären die sich einen Scherz erlaubt haben … dann ist es so Nikky! Aber falls er kommen sollte, will ich da sein.“

„Merkst du nicht wie du dich widersprichst!” Nicolas tat etwas, was Erik sonst nur machte, er

umarmte Suzanna, sie lies es zu und ging ohne ein weiteres Wort zu verlieren.

Autorennotiz

Dieses Kapitel ist noch nicht ausgereift - grobe Richtung
Die Zeit ohne Erik für die Familie

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Autor

JoKas Profilbild JoKa

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Statistik

Kapitel:5
Sätze:143
Wörter:1.612
Zeichen:9.061

Kurzbeschreibung

Nach Erik´s Verschwinden bleiben viele Fragen ungeklärt ...

Kategorisierung

Diese Story wird neben Krimi auch in den Genres Thriller und Freundschaft gelistet.

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