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Minospoly

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01.02.21 19:03
Fertiggestellt

Es war einmal eine kleine Insel, auf der standen drei unterschiedlich hohe runde Steintürme von welchen der größte eine große weiße Uhr hatte die immer die richtige Uhrzeit zeigte; oder zeigen sollte. Das dies so war und blieb war die Aufgabe von Zenti Dezimed dem Uhrmacher der in einem der anderen etwas niedrigeren Türme einsam wohnte. Eine einsame Insel und eine Turmuhr sagst du? Da hast du recht - das ist sehr ungewöhnlich. Aber Zenti Dezimed war ein besonderer Mensch um nicht zu sagen Erfinder; um nicht zu sagen Uhrmacher und das nur neben anderem. Die Türme waren aus großen grauem Stein erbaut und bildeten nicht nur das einzige wirkliche Gebäude der Insel sondern auch das Heim des einzigen Bewohners. Ach nein da war ja noch einer. Also da wäre der Gehilfe von Zenti Dezimed dem Erfinder – Tef Halfers. Er war der getreue Freund von Zenti Dezimed und bewohnte den Dritten und kleinsten Inselturm. Sie waren seit je her auf der Insel gemeinsam. So seit - ja seit wann genau. Ja seit sie auf diese kleine Insel mit Namen Minos geraten waren. Einst sah das aber alles völlig anders aus, der Turm war verfallen gewesen und die Uhr nicht da. Zenti und Tef hatten sie eingesetzt und den Turm bewohnbar gemacht. Nun diente er ihnen als Werkstatt und Wohnraum zugleich, wie eben schon beschrieben die anderen zwei. Nun werdet ihr fragen warum das alles und wieso ist da ein Erfinder mit seinem Helfer und Freund auf dieser winzigen Insel!? Ich will euch von erzählen aber dazu müsst ihr nun umblättern. Dann geht`s los. …

Zenti Dezimed und Tef Halfers waren aufgebrochen um Dezimeds Erfindung zu testen. Ein Flugapparat der einem Ballon glich und doch keiner war und dessen Ausmaße die eines Kleinwagens hatten. Damals war alles sehr schnell gegangen. Der Aufbruch aus Nordirland und dann der Flug übers Meer Richtung Europas großem Festland zu. Doch es war alles irgendwie anders gekommen. Sie waren nahe Minos abgestürzt und hatten sich mit ihrem Hab und Gut an Land gerettet. Werkzeug hatten sie ja, Nahrung auch; und der Rest war auf Minos zu finden oder zu besorgen gewesen - sei die Insel

auch noch so klein im Ganzen. Aber das sagte ich ja schon des öfteren. Die Insel klein wie sie war, war keine Karibikinsel, sie bestand aus Wald und auch ein kleiner Hügel der ein Gebirge bildete gehörte dazu. Nicht viel an Gebirge und doch rann das Wasserabwärts und nicht direkt ins Meer den da war zwischen den Bäumen ein kleiner See. Enten und Wasservögel darauf und Schildkröten suchten an seinem feuchten Rand zu brüten. Warum sie es nicht am Strand nur versuchten müsst ihr wohl jemand informierten fragen aber die Natur ist eben eine ungewöhnliche Sache und das spiegelte sich auch auf Minos wieder. So gab es

mehr als einen Berg noch, noch einen – ja, doch war es eher schon ein kleiner Vulkan; er war erloschen soweit und doch war er nicht frei von gelegentlichen Beben. Er wollte wohl zeigen das er da war. Alles in allem war es aber eine friedliche kleine Insel die wohl irgendwo im Tiefsten Ozean lag. Wohin der Ballon die zwei Tüftler getragen hatte war ihnen nicht direkt bekannt; doch trotz der Vermutungen die sie anstrebten und der Berechnungen die sie vornahmen war sie wohl noch nicht kartografiert und entzog sich dem Wissen der beiden. Sonst wäre da alles in Ordnung gewesen auf Minos inzwischen doch schon lange Zeit zu ruhig wohl. So schien es, denn einen

hatte es da noch einen Kartenbelesenen und interessierten der wohl um die Insel wusste und ihren wirklichen Namen. Doch letzteres war für alles erstmal noch nicht so wichtig. Leider gab es da noch Knax, Hieronimus Knax, der hieß nicht nur so sondern hatte ihn quasi auch. Er hauste noch auf dem Festland und trachtete seit Dezimeds verschwinden nach seinen Erfindungspatenten und dessen unverwirklichten Erfindungsideen. Des sonnigen Sonntags landete er auf der Insel und damit begann dieses Abenteuer nun wirklich und die für alle unerwarteten Probleme. … .

… Und so beginnt und begann nun alles! Hieronimus war da. Doch wie hatte er auf die Insel Minos gefunden?! Wie hatte er die zwei Erfinder hierher verfolgt? Zufall - wohl eher nicht! Es war anders gegangen und gelaufen. Vielleicht zum Glück für den Erfinder und seinen Gehilfen, vielleicht. Knax hatte sich eines Senders wegen an die Fersen der abgestürzten geheftet. Diesen an dem Luftgefährt angebracht und ihm gefolgt war er letztlich hier gelandet. Doch leider nicht ihrer Rettung wegen wie das Boot mit dem er ihnen gefolgt, erahnen und oder befürchten lies. Es war ein

eigens konstruiertes Exemplar der Sorte Schiessummichviel. Ein alter Kreuzer der Irischen Marine ehemals vielleicht. Sicher er war groß und breit genug sie zu tragen. Doch das lag ganz allein in Knax´s ermessen. Dieses jedoch wollte Zenti Dezimed sich und Tef aber wie bislang auch nicht ausgeliefert wissen. So ging Knax an Land von Minos ohne direkt Beachtung zu finden; so glaubte er. Zenti hatte ihn wohl kommen sehen und im Auge. Das aber blieb vorerst noch Geheimnis.

Tef sollte noch nichts davon wissen und oder gar davon berührt werden. Ihr Leben war schließlich noch nicht direkt in Gefahr wenn auch eine von Knax

ausging. Er wollte ihn und sein Treiben noch etwas beobachten. Vielleicht zog er auch ab ohne zu finden was er suchte. Zugegeben das war nicht sehr wahrscheinlich doch immerhin möglich oder zumindest denkbar. Tef studierte derweil und in derselben Zeit einige Karten die er in einer Truhe am Ufer gefunden hatte. Aus dieser Karte waren sie einst auch auf den Namen Minos als Inselnamen gekommen. Er stand obenauf notiert. Die Karte lag vor Tef auf dem Tisch im Turm, sie zeigte viel von der Insel doch leider – leider leider – nichts konkretes das auf ihren Standort hinwies den er unter Zuhilfenahme eigener Karten und eines

Kompasses zu finden suchte. Doch plötzlich fiel Tef der Merkwürdige Eingeborene auf der Insel ein, er hatte ihn kurz mal gesehen und vielleicht konnte er ihm weiterhelfen. Dem war wohl so. Doch wie er ihn finden sollte auf der Insel das musste er erst einmal überlegen. Zu diesem Zweck setzte er sich in einen kleineren Ohrensessel und war auch bald schon in tiefes Denken – um nicht zu sagen Schlafen – versunken. Auf einmal machte es einen Rums – nicht so einen von der Wellenschlagart und wie gewöhnlich auch. Es war ein Rums von Erdbebenausmaß und schon war Tef wieder wach. Er stürzte aus dem Turm und die Treppen die hinausführten

sorgsam aber schnell hinab. Da war etwas aufgelaufen auf die Insel, er konnte es sehen. Es war ein Schiff oder etwas dergleichen. Zenti Dezimed kam auch hinzu. Nun waren sie komplett! Doch was war da an die Insel gerumst!? Zenti Dezimed erkannte es und rief es laut aus: ,,Das ist Knax, bestimmt Tef, Hieronimus Knax“. ,,Weiss der Teufel wie der hier her gefunden hat!“ Tef staunte nur. Wie war Dezimed auf diesen Schluss gekommen? Er wollte nicht warten und fragte ihn einfach. ,,Woher Herr wisst ihr

das?“ ,,Es hat mir das Funkgerät des Flugschiffs gesagt! Er hat sich angekündigt. Hieronimus Knax will meine neue Erfindung. Vielleicht mehr noch“. ,,Aber nein, ich will nicht“, fügte Dezimed noch dazu an. ,,Du weisst warum Tef!“ Tef wusste es grob, das hätte er zugegeben. Zumindest konnte er Dezimed seinen Brötchengeber und Lehrer verstehen. Knax hatte nie etwas Gutes im Sinn, mit einer Erfindung diesen Ausmaßes wohl sicher schon garnicht. Wer wusste schon wem er sie verkaufen wollte.

Er stand erst nur da – beobachtete und schnaufte ruhig und leise. Dann aber als Tef Zenti geweckt und beide ihn bemerkt wohl stellte der Ungewöhnliche Mann sich ihnen vor: ,,Hallo ihr, mein Name ist Polykas von Minos und das hier ist meine Insel an die irgend etwas heute Mittag gerumst ist.“ Es klang nett, nicht gelogen und vertrauenerweckend und so erwiderten Tef und Zenti den Gruß ihrerseits in ihrer Sprache die ja auch die seine war überaschend

wohl. ,,Das `ne kleine Vorinsel von Irland müsst ihr wissen. Mehr nicht! Aber schön hier oder und nicht so die übliche Irlandwettergegend. Ich wohn hier schon viele Jahre.“ Er fuhr fort und erklärte kurz sein erscheinen. ,,Man könnte das Ganze hier auch mit dem Bermudadreieck vergleichen nur das diese Insel unscheinbarer ist und nicht so gefährlich im Grunde liegt. Aber Gestrandet bin ja auch ich allein, und ihr hier bislang. Bis heute Mittag. Tef erklärte Polykas in wenigen Worten die Lage und dieser zog es vor bislang

ebenso unentdeckt zu bleiben auf der Insel und seinerseits das Weite vor Knax zu suchen. Doch das Weite von Knax war das Nahe von Polykas. Er ging um den Fels mit seinen neuen Bekannten kurzum herum - einige Schritte Weg und sie standen vor den Bergfällen die herunterflossen. Tef hatte sie gesehen von oben. Dahinter lag. Ja, jetzt wartet mal. Zuerst liefen sie um den Ablauf herum, gingen am Fels entlang und standen dann fast komplett unter dem Wasserfall. Dort hatte sich Polykas wohnlich einen Raum eingerichtet. Um genauer zu sein – einen Garten und daneben in einem großen Spalt seine Hängematte und sonst alles was er so

brauchte wohl. Das war nicht viel, doch war es hier gut verborgen worden und vor anderen sicher. Sie hätten es selbst nie gefunden! Der Wasserfallspalt war zugehängt mit Palmengestrüppknüpfwerk. Das allein machte ein Eindringen ohne Kenntnis schon undenkbar und ein erahnen gänzlich unmöglich. Ein schlauer Kerl dieser Polykas. Ein Feuerauslass war auch, doch nur zwischen Stein, nicht sichtbar für einen Zweiten. Von außen garnicht wahrnehmbar. Hier wohnte also der unbekannte Einsiedler. Sicher vor Tier, sicher vor Fremden. Er musste wohl großes Vertrauen zu den zwei Erfindern gehegt haben sonst würde er sie nicht

eingeweiht haben oder gar mitgenommen. Zenti wusste das Grund seines Alters wohl stärkr zu schätzen und dankte schlicht dem alten Polykas mit einem herzlichen Händedruck als sie in wohl sicherer Sicherheit hier verwahrt angekommen waren und alles soweit bestaunt hatten. Polykas war kein Reicher Geselle doch seine Welt schien ihm Wert zu sein sie zu teilen. Das war sie Zweifellos! Er selbst machte kein Gerede darum. Doch kümmerte ihn mehr was auf der Insel dieser Tags geschehen war. Das Schiff schien ihn doch samt seinem Beschriebenem Ankömmling ungeheuer.

Nun vielleicht war er nicht feindseelig doch vorsichtig wohl sicher, das hatte er bewiesen zur Genüge. Waren sie doch Wochen und Monate schon hier ohne ihn weiter wahrgenommen zu haben oder ihm begegnet zu sein. Mit Erfolg. Polykas bat sie ans Feuer und dann als sie sich erwärmt hatten von Feuer und Herzlichkeit des Einsiedlers begannen sie ihm nun weiter von Knax und seinem ihnen bekannten Tun zu erzählen. Tef begann damit zu erzählen woher sie kamen. Dann ergriff Zenti Dezimed das Wort dazu: ,,Es war ein versehen das wir hier auf

Minospoly gelandet sind“, erklärte Dezimed dem Einsiedler. Und dann erzählte auch er noch ihre und seine Geschichte mit seinen Worten. Tef nickte beisteuernd. ,,Wir wissen nicht was dieser Knax hier will, oder nicht genau, aber es ist bestimmt nichts gutes – wie meist“. Polykas verstand soweit alles. ,,Alles schön schön, nur wieso, nennen sie diese Insel Minospoly eigentlich nur Minos?“fragte er dann. Die zwei anderen schauten ihn und sich an. ,,So stand es auf einer Karte die ich fand“, erklärte Tef. ,,Das muss ein Irrtum sein, ich habe diese Insel benannnt und die Karte wohl gezeichnet. Minospoly ist ihr voller

Name. Minos nach der alten Insel der Griechen und Poly nach meinem Namensbeginn.“ Die zwei Erfinder schauten sich wieder an und staunten. ,,Wie lange seit ihr denn schon auf Minospoly fragten sie den Einsiedler Polykas“. ,,Seit ich aufgebrochen von Griechenland und hier strandete, im Grunde schon mein ganzes Leben.“ ,,Ich war ein Seemann von dort, nun bin ich ein Einsiedler hier.“ Tef fand all das sehr spannend. ,,Sie sind also so eine Art Robinson Crusoe Polykas?“fragt er freundlich. ,,Das könnte man sagen ja“.

Es trat eine kurze Stille ein. Alle dachten darüber nach was Polykas gesagt hatte. Der Abend verging. Dann gingen sie ohne viel Worte in einem fast schon vorbereiteten Heugeställe schlafen. Am Morgen darauf weckte sie Polykas mit einem selbstgebastelten Muschelhorn und fertig Marschbereit bereits. ,,Ich will euch zwei was zeigen“ sagte er und es klang irgendwie nicht wie die Aussicht auf die Morgentoilettenmöglichkeit. Sie verließen die Höhle wieder unter dem Wasserfall hindurch. Sie gingen einen Teil des bekannten Weges zurück, dann

stiegen aufwärts dem Gipfel der Insel wohl zu. Sie liefen und liefen und langten gegen die Mittagszeit bereits auf dem obersten Punkt Minospoloys an. ,,Nun, was seht ihr‘‘, fragte Polykas sie dort. Die zwei Erfinder bewunderten die Aussicht und sahen nicht vorsätzlich nach unten. ,,Das meine und meinte ich nicht‘‘, sagte Polykas. ,,Schaut euch mal den Bergturm an von hier aus!‘‘ Sie schauten und betrachteten erst den einen dann den anderen Turm der von hier knapp zu sehen war, dann rief Zenti plötzlich aus. Eine Uhr, die Uhr – der Uhrturm. Tef sah nach unten genauer, nun was? Polykas stand neben ihm, genau neben ihm. ,,Genau sagte er Herr

Dezimed‘‘, darauf deutend und um die Insel im Kreis. Jetzt, ging es auch Tef auf der das deuten in die Ferne und auf die Bucht verstand. Der Uhrturm war mehr als ein solcher, er war der Stab im Ganzen einer riesigen und riesig riesenhaft angelegten Sonnenuhr nach allen Seiten. In der Küste lagen und lagerten die Stundenmarker und der Uhrturm selbst war die Mitte dessen das die Sonne exakt warf. ,,Fantastisch‘‘, lobte der Erfinder Dezimed das Ganze. ,,Das ist mir nie aufgefallen bislang!‘‘ ,,Es ist gewollt, und gewollt wohl, nur von hier zu sehen‘‘, sagte Polykas erklärend. ,,Ich selbst habe es erst nach vielen Jahren hier gesehen; und sie

stimmt genau – mit dem Tumuhrwerk übrigends überein‘‘. ,, Es ist gleich 10:30 Uhr‘‘. ,,Ein Wunder, man könnte sagen ein Weltwunder‘‘, erklärte der Alte Dezimed. ,,Das ist es, und ist sie die Insel Minospoly.‘‘ Die Insel ist eine einzige riesige Uhr wer hätte es gedacht? ,,Ich bin gerne hier geblieben und den Koloss von Rhodos kann ich hiermit als Grieche auch stellen‘‘. Der alte Polykas klang sehr stolz. ,,Das alles sollte Knax aber nicht erfahren sonst wimmelt es bald von Menschen auf der Insel‘‘ stellte Polykas fest und Dezimed hatte seinen Gedanken erraten. ,,Zu Spät Dezimed‘‘rief es da - nahe – schon nahe

gekommen. Knax und einige seiner Piratenratten standen kurz darauf neben und hinter ihm auf dem weiten Plateau. Knax hatte sie gefunden.

Da standen sie nun plötzlich alle! Knax, Polykas, die zwei Erfinder Tef und Zenti Dezimed und ein gutes dutzend Seeleute die aber mit ihren Visagen eher als Piraten passten und durchgingen. Polykas fand zuerst und zu aller Überraschung seine Worte wieder. ,,Wir sind uns nicht bekannt werter Herr …‘‘, fing er an Knax gewannt an. ,,Ich bin Hironimus Knax – Geschäftsmann, fing dieser seine Antwort auf die Frage Polykas an. ,,Und ihnen gehört das alles hier?‘‘, fügte er hinzu. ,,Neinnein‘‘ sagte daraufhin Polykas warheitsgemäss in einem Wort

schnell. ,,Aber ich lebe schon lange hier, man könnte es meine Heimat nun nennen‘‘. Er schien kein wenig von Knax beeindruckt – er war es nicht. Dieser merkte das gefühlt wohl. Die zwei ihm bekannten Erfinder denen er nachgestellt hatte erlebten und waren da anders. Tef blieb erst noch ruhig bis Polykas geendet hatte, dann aber platzte er heraus: ,,Knax, was willst du hier?‘‘ ,,Ich‘‘, Knax spottete. ,,Ich – ich will und wollte garnichts – ich wollte nie etwas.‘‘ ,,Das machen wir schon‘‘, stellte Dezimed zurück fest. ,,Doch jetzt, jetzt will ich euch und diese Insel – in meiner Hand.‘‘ ,,Es wird bestimmt eine riesen

Tourismusinsel werden, hehe‘‘. ,,Eine Tourismusinsel, mit unserer Ballonfahrzeugerfindung noch wie‘‘, spottete nun Tef Halfers heraus. ,,Ja, genau – ihr lasst mich ja nicht zu Wort kommen‘‘, sagte Knax und grinste dabei ein Schamloses Grinsen bei dem die Zähne vorlugten. ,,Nun sperrt sie ein‘‘, befahl er nun seinen Untergebenen. Sie wurden weggebracht. Eingesperrt im inneren des Schiffs fanden sie sich kurz darauf wieder vor. Nun wurden sie allein und warten gelassen. Was dieser Knax wohl wollte mit ihnen? Es ging auf jeden Fall Polykas durch den Kopf. Polykas war

nicht zuviel versprochen worden – oder gar falsches. Das sah er nun. Er sah sich nun aber auch in der Lage der zwei neuen Gefährten und zusätzlich mit der möglichen Gelegenheit konfrontiert die Insel Minospoly verlassen zu können, wenn auch eher zu müssen. Das alles kam für den alten Einsiedler zu plötzlich und für seine Lebensart. So wurd er erst einmal sehr ruhig. Tef und Zenti aber schmiedeten am Rettungsplan, sie hatten immer genug von Ideen üblicherweise und obendrein von Hieronimus. Im Moment sah es mit beiden nicht so gut aus. Ideen nein! Hieronimus Knax zuviel und im Überdruss! Sie überlegten

leise. Nach langem meldete sich auch der gute alte Polykas zu Wort: ,,Ihr seit also Erfinder?‘‘, fragte er unverdrossen. ,,Könnte das nicht unser Vorteil in dieser Lage sein?‘‘ Die zwei schauten ihn fragend und ungläubig an. ,,Das wäre es fiele uns etwas ein‘‘, sagte dann Dezimed. ,,Daran sollte es nicht liegen lieber Erfinder‘‘, rief der Einsiedler und erläuterte dann leise seine Idee.

,,Lasst mich erklären!‘‘, sagte er. Er erklärte und die zwei Erfinderfreunde fanden es gut. So kam den Knax bald wieder. Er ahnte ihre Fluchtgedanken und verächtlich spottete er mit einem kurzen: ,,Vergesst Fluchtpläne ihr Erfinder und Tüftler!‘‘. Dann prüfte er bei ihnen die Bindetaue an den Füßen und Händen nochmals mit denen sie festgebunden. So überzeugt war er noch nicht davon! ,,Ich will nicht weg, ich bin gerne wieder weg, ich brauche keinen Inselschatz‘‘, rief Polykas ihm beim gehen plötzlich

nach. ,,Einen Inselschatz, diese Uhr?‘‘, fragte Knax wiedererwacht. ,,Nö, Dukaten in einer Kiste‘‘. ,,Geld ist auch noch zu holen hier Einsiedler‘‘, fragte er nochmals, nochmals nach dem ersten Stutzen. ,,Ja‘‘. ,,Ja, und nicht wenig‘‘, fügte er hinzu. ,,Und das brauch ich aber nicht, wer schon‘‘. Knax Habgier war gestreift – und nun wach. ,,Ihr redet hier von Geld, von Gold oder mehr, ihr wollt mich nicht verkohlen mit den

Kohlen?‘‘ ,,Ja‘‘. Hieronimus band alle drei los. ,,Wir zwei gehen jetzt das Gold holen, oder was auch immer, und die anderen zwei – deine neuen Erfinderfreunde … - die sind die Rückversicherung‘‘. Soweit so gut, soweit hatte es geklappt. Doch nun? Und welcher Schatz. Polykas bot sich Tef`s Karte - oder seine alte aus. So gingen sie sie im Turm holen. Dieser war ja versperrt von innen noch. Das aber wussten nur d drei Gefangenen nun. Sie liefen hinauf. Tef sagte dann: ,,Wir warten solange hier.‘‘ Knax band sie und kontrollierte dieses

nochmals. Dann ging er zumTurmeingang. Er drückte und kämpfte mit der Klinke des Tores. Es ging nicht auf. ,,Es ist unmöglich, sie sperrt und ist verschlossen.‘‘ ,,Das können nur die Ureinwohner gemacht haben.‘‘,, erklärte ihm Dezimed. ,,Ureinwohner – welche Ureinwohner‘‘, klagte Knax. ,,Gibt hier doch keine! Hab keine getroffen oder gesehen!‘‘. ,,Das wohl ein Irrtum Knax, oh Contraire, sie und der Schatz gehören hier her und zusammen.‘‘ Dezimed log überaus überzeugend das blaue Blau vom Himmel. Hätte man ihm wohl nicht zugetraut. So ward schließlich

Knax von dem ganzn Überzeugt. Nun gut. ,,Nun gut, nun gut‘‘, sagte auch Knax. ,,Was nun also?‘‘ Polykas erzählte ihm von den alten wilden die angeblich auf der Rückseite unter dem Wasserfall lebten. ,,Da kommen wir hin – auch wir.‘‘ ,,Nehmen sie sich in Acht Herr Knax‘‘, sagte Polykas und suchte noch mehr Zeit bei ihm zu schinden. ,,Nanana, ich nehm mein Pistölchen schon mit‘‘, lachte er kleinlaut und doch Hochmütig. ,,Dank der Auskunft, mehr von euch wenn ich euch wiederseh‘‘, dachte Knax in sich

hinein. Es war geglückt! Ein Teil davon zumindest. Er ließ sie zurück und eilend unbewacht stehen. Nun schnell allerdings – galt es. Dezimed wurde mit dem Schlüssel aus seiner Tasche erstmal in den Turm geholfen, dieses war schwer aber mit Messersklinge aus einem hervorstehenden Stein war er frei zu kriegen. Er half danach den anderen heraus! Sie hatten Glück es gelang. Doch nun, das war die Frage, erstmal die Türme weiter verschließen ward das Gebot der Stunde. Polykas konnte nicht zurück mehr, nun nicht. Also blieb Flucht, der Flugballon war repariert ja soweit. Doch zu dritt wieder ein Wagnis.

Minospoly ward verloren. Welch hoher Preis für alle. Es half nicht. Sie machten in Eile fertig was möglich und flogen los. Der Flugapparat tat es wohl, doch würden sie in Großbritanien ankommen damit? Schwer, das stand fest. Dann sahen sie von oben, gut schon entfernt, das das Schiff von Knax auch ablegte. Doch da geschah das Wunder. Ein schlimmes doch ein Wunder doch.

Sie sahen es von oben und von weitem. Knax Schiff, der Keuzer, wurde in ein Unwetter hinein gesogen. Es ging irgendwie wie von der Insel aus. Wie war das gewesen? Ähnlich wohl den Bermudas und dem sogenannten Sagenumwobenen Bermudadreieck galt es auch hier die Insel erst einmal wieder zu verlassen. Knax schien dafür kein Glück gepachtet.Sein Kreuzer, Marinekreuzer, wurdekurz und nahend der Insel unter Wasser gezogen. Erst noch nicht und dann doch. Die drei Geflüchteten jubelnd und doch voll entsetzen letztlich mussten es

mitansehen. ,,Polykas wusstest du darum?‘‘.fragt ihn Zenti Ernst. ,,Ja, doch was hätte es geholfen oder hilft das nun?‘‘, sagte er beklommen. Verhindern lies es sich wohl nicht und so hatten die drei einen kurzen Flug und Glück das sie auf die Insel zurück brachte. Sie entschieden sich dazu und gegen das Wagnis der Weiterflucht. So ging der Flug gut ab und sie waren zurück auf Minos, oder besser nun Minospoly, wie sie nun besser wussten von Polymas. Sie hatten wohl einfach Glück und das dürfen nicht nur gute Erfinder sondern auch solche die nichts böses oder böse wollen mal

haben. Adee von nun, von Minospoly, von uns und mir.

Tef

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Text, Illustration, Cover, ... :

2021 © Simon Käßheimer

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Kapitel:8
Sätze:315
Wörter:3.721
Zeichen:21.815

Kurzbeschreibung

Eine kleine Abenteuer... ach was ... ein Abenteuer von Minospoly. ;)

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