******************** Agent Armstrong: Die Villa der Waffen von Noah12354 ******************** ++++++++++++++++++++ Kurzbeschreibung ++++++++++++++++++++ Der 16-Jährige Jethro ist auf einem Jugend-Expeditionsprogramm aif dem Stromboli-Vulkan. Es ist der 4. Tag dort und er hat keine Ahnung, dass er bald in die Hände des MI6 fallen wird. -------------------- 1. Kapitel: Kapitel 1, Stromboli-Vulkan, Italien -------------------- Jethro packte sein Duschzeug zusammen, wärend er sich mit der linken Hand durch sein verschwitztes, walnussbraunes Haar fuhr. Fuck, tut das weh. Er konnte den Sonnenbrand vom Vortag bereits seit einigen Stunden spüren, doch mit jeder Bewegung schienen die Schmerzen schlimmer zu werden. Nun hatte sein Nacken die Farbe einer reifen Paprika angenommen und damit begonnen, sich langsam zu schälen. Und das alles nur, weil er in England nicht an Sonnencreme gedacht hatte! Er zog sein Handtuch aus dem schwarzen Hartplastik-Koffer, der in der Mitte des Gangs zwischen den Betten lag. Es war noch feucht vom Morgen, als er es nach dem Duschen achtlos auf all seine frischen Klamotten geschmissen hatte. Es war der 4. Tag des Stromboli-Forschungscamps für Jugendliche, dessen eigentliche Bezeichnung er sich nie länger als einen halben Tag behalten konnte. Sein Roomie, Jack Webber, lag bewegungslos in einem der unteren Betten und las ein Buch. Er hatte ihn bis jetzt erst zweimal reden hören, ausgenommen einsilbiger Pflichtantworten. Er war schlank gebaut und es grenzte an ein Wunder, dass er die letzten 4 Tage durchgehalten hatte. Jethros Brille landete auf einer Komode neben einer zerquetschen Eistee-Flasche, dessen bräunlich-gelber Inhalt gerade noch den Flaschenboden bedeckte. Er ging in Gedanken versunken den Flur entlang. Einmal links, kurz geradeaus, zweite Tür rechts. 5 Minuten später kam er, durchgefroren, aber wieder mental anwesend, aus der Dusche. 17:27 Uhr. In 3 Minuten ist die Besprechung. Na das kann ich jetzt richtig gut gebrauchen. Er ging zusammengesackt in sein Zimmer, schmiss sein Handtuch auf seinen Koffer und stopfte die alten Klamotten in seinen Wäschesack. Gerade als er gehen wollte, linste die Britische Co-Organisatorin in sein Zimmer, die Finger um den Türrahmen gekrallt, sodass er nur ihren Kopf und Oberkörper sehen konnte, als ob seine Privatsphäre dadurch weniger gestört wäre. „Hi, ich wollte nur sagen, dass in einer Minute die Besprechung über die heutigen Erkenntnisse beginnt." No shit, ich weiß und jetzt laber mich bitte nicht voll, danke. Ich würde mich freuen, wenn du ein wenig erzählst. Baxter hat gesagt, er freut sich schon auf eure Beiträge." Tut er nicht. Er hat keine Gefühle, außer grenzenlosem Selbstbewusstsein. Josie, die überschwängliche und kindlich naive Frau, verlies das Zimmer. Jethro wartete kurz, um nicht mit ihr laufen zu müssen. Als er den Klassenzimmergroßen Raum betritt, saß sein Roomie bereits an einem iPad und arbeitete konzentriert an einem Text. Jethro hatte nach dem Duschen nicht bemerkt, dass Jack gar nicht mehr im Zimmer gewesen war. James Cameron, der Junge mit den Streng gekämmten Haaren aus irgendwo in London, saß neben ihm und gab im Flüsterton, wie es sich gehört, Verbesserungsvorschläge, die Jack wortlos zur Kenntnis nahm – wahrscheinlich zumindest. Jethro setzte sich zu ihnen. Eine Junge Italienerin, die wie anfang zwanzig aussah, stützte ihre Ellenbogen auf einem der zu niedrigen Tische am anderen Ende des Raumes ab, was zu reichlich Getuschel an den von Jungs besetzten Tischen führte. Jethro fand diese Frau extrem nervig. Sie war der Typ Mensch, der sich Vorstellungsspiele ausdenkt. „3 Minuten noch!", bellte Baxter Coleman. Die nächste Stunde verbrachten sie damit, ihre Erkenntnisse vorzustellen. Und so langsam hellte sich die laune des 16-jährigen wieder auf. Er hatte wochenlang Vorfreude auf dieses Projekt, und jetzt war er in genau der Situation, in der er lange sein wollte. Nichts außer Ferien, Natur und ein bisschen Ruhe. Und nebenbei konnte er sich selbst beweisen, dass er auch ohne seine Eltern gut auskam.    -------------------- 2. Kapitel: Kapitel 2, Birmingham 2 Tage vor der Abreise -------------------- „Also so manche Leute…“, regte sich Jethros Großvater auf, gerade, als er sein Auto aus der Parklücke des Waitrose Supermarkts steuerte, in dem sie die letzten eineinhalb Stunden verbracht hatten. Eigentlich sollte es nur ein kurzer Einkauf für die nächsten Tage werden, aber „kurzer Einkauf“ waren für die Senioren der Williams-Familie Fremdwörter. Sie hatten an jedem ersichtlichen Sale-Schild angehalten. Ausnahmslos. Und wenn das Rinderhack in der überdimensionierten Größe einen billigeren Kilopreis hatte, wurde es – nach langer Diskussion – mitgenommen. Und als wären die Kilopreise abgepackter Produkte nicht Dilemma genug, gab es da noch die Frischetheke - eine Wissenschaft für sich. Nachdem die junge Frau an der Fischtheke – sie war Vietnamesin, das schien laut seiner Großmutter wohl relevant zu sein, schließlich erwähnte sie es in jeder Beschwerde – tatsächlich ein Gramm Lachs zu wenig auf die Waage gelegt hatte, liefen sie weiter genervt durch den Laden, immer auf der Suche nach kleinen, roten Preisschildchen. Just als Jethro glaubte, er würde in dem Laden übernachten müssen, erreichten sie die Kasse. Er merkte erst, wie ausgelaugt er sich eigentlich fühlte, als die Bremsen des Audi Q3 ihn in der Einfahrt kurz in den Gurt und dann direkt wieder in den Sitz drückte. Das unangenehme klick,klick,klick der Handbremse, gepaart mit dem Gänsehaut erregenden Geräuschs von knarzendem Kunststoff, nahm er kaum war. Es war der erste von 3 Tagen, den der 16-jährige bei seinen Großeltern verbrachte, weil seine Eltern auf einer Beerdigung eines Bekannten eines Arbeitskollegen waren, doch er sehnte sich jetzt schon nach etwas Ruhe. Die Stunden vor dem Einkauf hatte er damit verbracht, seinen Klassenkameraden am Telefon die Matheaufgaben zu erklären und oh Boy, war das eine Quälerei gewesen. Nach 2 Stunden hatte er ihnen gesagt, sie seien gut vorbereitet, sofern sie sich ein Erklärvideo anschauen, welches er ihnen verlinkt hatte. Dies stimmte zwar nicht und er fühlte sich deswegen auch ein wenig mies, aber er wäre sie sonst nie losgeworden. Er verstand sowieso nicht, wer vor den Sommerferien freiwillig noch lernt, sie würden es ohnehin alles wieder vergessen. „Blimey!“, hauchte sein Großvater und riss ihn damit aus seinen gedanken, als er die schwerste Einkaufstaschen aus dem Kofferraum hob. Sie waren alle sortiert und er hatte sich ausgerechnet die ranzige Tesco-Tasche genommenen, die mit dem Tiefgekühlten Fisch und Gemüse gefüllt war. Außerdem hatte Jethro - gegen jegliche Vernunft - tatsächlich eine Wassermelone in diese Tüte gelegt. Er stieg aus und nahm ihm die Tasche aus den Händen. Shit! Die Wassermelone hatte die gefrorenen Chicken nuggets zerquetscht, die er auf das Kassenband geschmuggelt hatte. Here we go again, da muss ich mir gleich anhören, wie dumm das war, als könnte ich das nicht selbst sehen! Wenige Stunden später saßen sie alle zusammen am Tisch im Garten. Die Vögel zwitscherten im Sonnenuntergang, der neue Grill brutzelte vor sich hin. Jethro beobachtete, wie sein Großvater jede freie Gelegenheit nutzte, um auf seinem Smartphone den KI-Zusammenschnitt der Sicherheitskameras zu kontrollieren, die wärend des Einkaufs auf das Haus aufgepasst hatten. Sie wohnten in einer Gegend in Birmingham, die eigentlich recht wenig Kriminalität hatte, doch die Erwähnung dessen hielt den Investigativjournalist in Rente nicht davon ab, sich von seiner Paranoia kontrollieren zu lassen. Er hatte früher Drohbriefe erhalten, einige sogar, und musste sich mit einigen Anwälten bekannter Unternehmen rumschlagen, wobei er häufig nur glimpflich davonkam. Seine Frau hielt davon nichts, doch was konnte sie machen. Jethro stach seinem Besteck in einem durchwachsenen Steak rum – der natürlich reduziert gewesen war – und dachte voller Vorfreude darüber nach, was in den nächsten Tagen wohl alles geschehen würde. Er hatte sich bereits vor Monaten für das Jugendcamp beworben, als er noch unermüdlich nach Ablenkung von der Schule suchte, die er, ohne aktiv Zielen zu Folgen und sich zu fordern, kaum zu bekommen glaubte. Doch er wusste damals, dass er sich sofort anmelden müsse, wenn er nicht zu viel Zeit haben wollte, wegen der nicht genutzten Zeit in Selbstmitleid zu versinken. „Jethro? Schaust du schon in die nächste Woche oder bist du noch da?“, schmunzelte seine Großmutter. „Ja, äh was ist?“ fragte er, und sah, dass sie ihm einen Teller mit verschiedenen Steaks und Spießen entgegen streckte. Es ist erst 19 Uhr oder so, warum bin ich so abwesend? Er nahm sich einen Hähnchenspieß und begann, die halb verbrannten Paprikascheiben rauszuarbeiten, die den Spieß zierten. Nach dem Essen saß er in sein Smartphone vertieft im Wohnzimmer, wärend seine Großmutter alle Teller mit Zewa auswischte. Er ließ sein Smartphone auf den Tisch fallen und rieb sich die Augen, wodurch seine Brille ebenfalls auf den Tisch fiel. Er war trotz des Red Bull purple edition, welches er sich nach dem Essen in seinem Zimmer einverleibt hatte, ungewöhnlich müde. Ich wollte ja noch packen! Egal, mach ich morgen oder so, keine Ahnung. Den nächsten Tag verbrachte er damit, seine Sachen zu packen, was nicht besonders schwer war, da er vor der Abreise nicht mehr nach Hause kommen würde, weshalb er vor einigen Tagen bereits alles Notwendige von daheim im Koffer mitgenommen hatte. Er war gerade damit fertig, die Schmerzmittel, Hustenbonbons und andere weiße Kunststoffzylinder mit kryptischen Linderungsdarstellungen einzupacken, als sein Großvater ihn aus den Gedanken riss. „Hier, das ist die Meta Ray-Ban Sonnenbrille von einem ehemaligen Kollege, er hat sie mir ausgeliehen und wir sehen uns sowieso erst in ein paar Monaten wieder.“ Bitte WAS. Mein Opa kommt mir gerade mit der gehypetesten, modernsten Technik um die Ecke, als wäre es nichts. Das Ding kostet 500 Pfund oder so. „Dürfte sogar von der Sehstärke in Ordnung sein, ich glaube es war irgendwas mit +5 Dioptrien, das könnte passen, oder?“ Keine Ahnung, ich gehe immer mit meiner Mutter zum Augenarzt, ich merke mir das doch nicht. „Jaja, passt schon, danke. Ich probiere sie mal aus, mal sehen“, sagte er gleichgültig, als hätte man ihm gerade eine neue Creme empfohlen, die eine nicht existente Wirkung haben soll. Er freute sich riesig über die Gelegenheit, die Brille testen zu dürfen. Noch wärend die Tür mit einem leisen „Klick“ ins Schloss viel, zog er das dazugehörige Armband an. Er koppelte die Brille mit seinem Smartphone und setzte sie auf. [Unfertiges Kapitel. Weitere Kapitel bereits geschrieben, dieser Teil fehlt jedoch] ******************** Am 9.2.2026 um 1:37 von Noah12354 auf StoryHub veröffentlicht (https://storyhub.de/?s=U0bsJ) ********************