Pferdeliebe- Eine Liebe die verbindet

Kurzbeschreibung:

Am 23.4.2019 um 8:21 von Mausi auf StoryHub veröffentlicht

1. Kapitel: Freundschaft oder doch etwas mehr?

Jan-Hendrik und Chris liebten Pferde überalles. Fast jeden Tag verbrachten die Beiden im Stall und das sie zusammen ausritten war schon für alle normal.

Wenn es nach Svenja ging war es zwischen Chris und ihrem Sohn schon lange mehr als nur Freundschaft, aber hatte sie damit auch Recht?

Jan- Hendrik und Chris waren mal wieder zusammen ins Feld geritten und verbrachten da mal wieder eine halbe Ewigkeit. Sie waren nur am Quatschen über Pferde und den Reitsport. Dabei hatten sie gar nicht gemerkt wie die Zeit verging und das ihnen jemand gefolgt war und sie beobachtete.

Svenja wollte unbedingt wissen, ob sie mit ihrer Vermutung Recht hatte.

Nachdem sie die Beiden über eine halbe Stunde lang beobachtet hatte und sich scheinbar nicht mehr viel tat, machte sie sich auf den Weg nach Hause.

Zu Hause angekommen überlegte sie wie sie es noch rausfinden konnte, aber ihr viel einfach nichts ein.

Klaus gab ihr den Tipp, einfach mal mit Chris und Jan-Hendrik selber zu sprechen, aber das traute sie sich dann auch wieder nicht.

Zu oft war sie bei ihren Kindern schon ins  Fettnäpfchen getrampelt wenn es um so etwas ging.

„Ich muss mir etwas einfallen lassen. Es muss doch irgendetwas geben um es rauszufinden.“ sagte Svenja am Abend zu Klaus

„Frag die Beiden doch einfach. Es ist leichter.“ sagte Klaus

„Das kann ich nicht. Du kennst mich und ich habe keine Lust wieder einmal in ein Fettnäpfchen zu trampeln.“ sagte Svenja

„Mal eine ganz andere Frage: Sind die Beiden eigentlich schon wieder zu Hause oder sitzen die immer noch gemütlich im Feld und genießen ihre Ruhe?“ fragte Klaus

„Ähm, keine Ahnung. Ich habe nicht gesehen, ob sie mit dem Pferden schon wieder im Stall sind und ich habe auch nicht mitbekommen, ob Jan-Hendrik nach Hause gekommen ist.“ sagte Svenja

„Naja, die Beiden sind erwachsen und alt genug um zu wissen was sie machen.“ sagte Klaus

„Aber ein Kind bleibt immer ein Kind egal wie alt es ist.“ sagte Svenja

„Das stimmt schon, aber wir müssen jetzt nicht nachschauen ob die Beiden da sind oder nicht.“ sagte Klaus

„Wieso sagst du eigentlich immer die Beiden?“ wollte Svenja wissen

„Hast du denn überhaupt nichts mitbekommen? Chris schläft schon sein  einer Woche hier und du hast es noch nicht mitbekommen?“ erzählte Klaus ihr

„Nein und mir hat auch niemand etwas gesagt.“ sagte Svenja

„Jetzt weißt du es ja.“ sagte Klaus

Klaus sah die Sache etwas lockerer und deswegen wusste er auch das Chris bei ihnen schlief. Auch Philipp wusste es, aber scheinbar hatte es keiner für notwendig gehalten es Svenja zu erzählen.

Svenja wurde jetzt nur noch neugieriger und wusste nicht mehr was sie machen sollte.

Mittlerweile stand sie die ganze Zeit am Fenster und schaute raus.

„Bleib doch mal locker. Wenn sie schon zu Hause sind wirst du sie so wieso nicht durch das Fenster sehen.“ sagte Klaus

„Du hast ja Recht, aber wie soll ich es denn rausfinden, ob da mehr ist als Freundschaft und die Liebe zu den Pferden.“ sagte Svenja

„Indem du einfach offen mit den Beiden redest.“ sagte Klaus

Klaus fand es besser, dass Svenja die Beiden anspricht und offen zu den Beiden ist. Er wusste aber auch, dass sie zwar neugierig war, aber sich nicht traute mit Chris und Jan-Hendrik zu reden.

Wird Svenja alleine etwas rausfinden oder wird sie endlich mit den Beiden sprechen?

2. Kapitel: Ein offenes Gespräch

Mittlerweile war eine Woche vergangen und es war mal wieder Wochenende. Chris und Jan-Hendrik waren mal wieder mit den Pferden unterwegs und Svenja versuchte immer noch rauszufinden, ob da mehr war als Freundschaft.

Mittlerweile ließ  sie die Beiden nur noch ungerne aus den Augen. Sie wollte ja wissen was zwischen den Beiden ist, aber  Jan-Hendrik und Chris hatten es sehr schnell bemerkt und schafften es immer wieder Svenja zu entkommen.

Langsam wurde es Klaus zu bunt.

„Man Svenja rede endlich ganz offen mit den Beiden. So hat das doch keinen Zweck. Die Beiden schaffen es doch immer  wieder heimlich zu verschwinden.“ sagte Klaus

„Aber vielleicht finde ich ja doch etwas raus.“ sagte Svenja

„Du wirst so nichts rausfinden und zudem sind die Beiden alt genug um zu wissen was sie machen.“ sagte Klaus

„Du hast ja recht.“ antwortete Svenja leise

Klaus kannte seine Frau nur zu gut. Wenn sie so leise redete und ihm recht gab, führte sie etwas im Schilde. Nur was?

„Svenja, egal was du jetzt gerade wieder vor hast, lass es bleiben.“ sagte Klaus

„Ich habe nichts vor.“ sagte Svenja

„Ich kenne dich.“ sagte Klaus

Svenja gab ihm darauf keine Antwort mehr und verlies ganz leise den Raum. Klaus hatte kein gutes Gefühl bei der Sache. Irgendetwas hatte Svenja vor.

Er beschloss für alle Essen zu machen und bei einem gemeinsamen Abendessen mit den Beiden zu reden, sodass diese Heimlichkeiten endlich einmal aufhörten.

Am Abend waren dann tatsächlich auch alle zum Essen erschienen.  Nach  dem Essen saßen alle noch zusammen am Tisch und unterhielten sich.

Chris und Jan-Hendrik hatten schon längst begriffen, warum Klaus für alle Essen gemacht hatte.

„Ich möchte jetzt mal offen mit euch reden, denn diese ganzen Heimlichkeiten machen uns allen gerade etwas schwer. Ist zwischen euch mehr als nur Freundschaft?“ fragte Klaus nach

„Naja, wie sollen wir das jetzt erklären. Ich fange dann einfach mal an. Es könnte mehr draus werden, aber wir wollen uns erst einmal selber sicher sein, bevor wir es allen erzählen.“ erklärte Jan-Hendrik

„Ganz genau so ist es und deswegen sind wir euch in den letzten Tagen auch so gut es eben ging aus dem Weg gegangen.“ sagte Chris

Klaus verstand die Beiden und ließ sie jetzt einfach in Ruhe. Auch für Svenja schien die Sache jetzt erledigt zu sein.

Aber man weiß ja nie was da noch so kommt. Lässt Svenja die Sache jetzt erst einmal auf sich beruhen oder versucht sie weiter den Beiden hinterher zu schnüffeln?

3. Kapitel: Es bleibt weiterhin ein Geheimnis

Am nächsten Tag, war Svenja wie vom Erdboden verschluckt. Klaus hatte keine Ahnung wo sie so früh am Morgen hingegangen war, aber er hatte kein gutes Gefühl denn auch Jan-Hendrik und Chris waren nicht mehr zu Hause.

Kurze Zeit später klingelte dann auch noch Svenjas Vater an der Haustür und suchte seine Tochter.

„Guten Morgen, ist Svenja zu Hause“ fragte er

„Nein, ich habe keine Ahnung wo sie schon so früh am Morgen hingegangen ist. Ich befürchte nur, dass sie wieder einmal Jan-Hendrik und Chris hinterher spioniert.“ sagte Klaus

„Was will sie denn damit bezwecken?“ fragte Svenjas Vater nach

„Sie will unbedingt wissen, ob zwischen den Beiden mehr ist als nur Freundschaft und ich dachte gestern nach dem offenen Gespräch hätte sich das für Svenja auch erledigt, aber so wie es momentan aussieht ist das nicht so.“ sagte Klaus

„Mal unter uns. Zwischen Jan-Hendrik und Chris ist schon lange mehr als nur Freundschaft. Die Beiden wollen halt nur noch nicht, dass es jeder weiß und Svenja erzählt nun mal gerne.“ sagte Svenjas Vater

„Woher weißt du das?“ fragte Klaus nach

„Ganz einfach. Ich habe mit den Beiden offen über alles geredet und ihnen auch zugehört.“ sagte Svenjas Vater

„Na klasse und uns haben sie gestern bei Essen nur erzählt, dass mehr daraus werden könnte.“ sagte Klaus

„Wir sollten jetzt mal schauen was Svenja macht, bevor sie auf komische Ideen kommt. Jan-Hendrik und Chris sind nämlich mit den Pferden unterwegs.“ sagte Svenjas Vater

„Dann lass uns mal schauen. Vielleicht finden wir Svenja noch, bevor die Beiden sie entdecken.“ sagte Klaus

Svenjas Vater und Klaus machten sich gleich auf den Weg und tatsächlich fanden sie Svenja im Feld hinter zwei Bäumen und sahen wie sie Chris und Jan-Hendrik beobachtete.

„Svenja, das geht so nicht. Du wirst nie etwas erfahren, wenn du den Beiden hinterher spionierst.“ sagte Klaus

„Aber ich muss doch endlich mal etwas wissen.“ sagte Svenja leise

„Nein, musst du nicht. Die Beiden sind alt genug und werden dir schon etwas erzählen, wenn die Zeit dafür gekommen ist.“ sagte Svenjas Vater.

„Ihr habt ja recht.“ sagte Svenja

Die Drei gingen wieder nach Hause und ließen Chris und Jan-Hendrik erst einmal alleine.

Svenja hatte endlich begriffen, dass es Dinge gibt die man nicht jedem gleich erzählt und das die Beiden erwachsen waren und selber entscheiden konnten was sie machten.

4. Kapitel: Ein ganz normaler Samstagmorgen

Ein paar Tage waren vergangen. Auf dem Hof war es still geworden. Langsam aber sicher hatten sich alle mit dem Gedanken angefreundet, dass Jan-Hendrik und Chris sich liebten, aber es noch niemanden sagen wollten.

Klaus und Svenja saßen schon beim Frühstück, als auch Chris und Jan-Hendrik endlich nach unten in die Küche kamen.

„Guten Morgen.“ sagte Klaus

„Guten Morgen.“ antworteten die Beiden

„Wollt ihr erst einmal einen Kaffee trinken?“ fragte Svenja

„Ja.“ antwortete Jan-Hendrik

„Wie lange habt ihr denn gestern Abend noch gefeiert? Philipp ist auch noch nicht aufgestanden.“ fragte Klaus nach

„Ich glaube bei uns war es 2:00 Uhr heute Nacht und Philipp der kam glaube ich auch erst gegen Morgen wieder nach Hause.“ sagte Chris

„Da habt ihr aber ganz schön die Nacht zum Tag gemacht.“ sagte Svenja

„Das allerdings.“ sagte Chris

„Dann will ich mal schauen, ob ich den anderen Partymacher auch aus dem Bett bekomme. Vielleicht will er ja auch mit uns frühstücken.“ sagte Klaus

Klaus ging zu Philipp ins Zimmer und fragte ihn ob er mit frühstücken wollte. Doch der wollte gerade nur  schlafen.

Als Klaus wieder in die Küche kam, waren die anderen drei schon am Kaffee trinken.

„Und will er mit frühstücken?“ fragte Svenja

„Nein, er will nur schlafen.“ sagte Klaus

„Dann frühstücken wir jetzt eben alleine. Er kann ja auch später etwas essen.“ sagte Svenja

Die vier frühstückten, danach trennten sich auch ihre Wege.  Svenja und Klaus fuhren zur Arbeit und Chris und Jan-Hendrik wollten nur noch mit den Hunden Gassi gehen und dann wollte auch Jan-Hendrik zur Arbeit. Chris hatte heute erst Spätdienst.

Ein typischer Samstagmorgen. Die jungen Leute hatten gefeiert und waren mal wieder sehr spät nach Hause gekommen und konnten froh sein, dass sie nicht ganz so früh zur Arbeit mussten.

Bevor Jan-Hendrik zur Arbeit fuhr, verabschiedete er sich noch mit einem Kuss bei Chris und fuhr dann auch los.

Chris wollte zwischenzeitlich noch mal zu den Pferden und dann wollte sie etwas Ordnung machen.

Jedoch hatten Chris und Jan-Hendrik nicht bemerkt, dass sie durch ein Fenster beobachtet  wurden waren, als sie sich verabschiedet haben.

Philipp hatte sie heimlich beobachtet und gesehen wie sie sich geküsst hatten.

 

Wie wird es weiter gehen? Wir Philipp das was er  gesehen hat für sich behalten oder wird er es allen erzählen, bevor Chris und Jan-Hendrik ihr Geheimnis lüften können?