Reicher TOMY

Am 1.10.2020 um 12:46 von LEOWITSCH auf StoryHub veröffentlicht

Dasselbe und dann die Rechnung << 
Der Barkeeper stellte Tom den gewünschten Tequila mit einer Scheibe Orange hin und begann laut zusammenzurechnen.
>> 82 Euro << 
Tom legte einen Hunderter auf die Theke
>> 90 << 
Er nahm den 10er und verließ die Baar. Es war ein unsicheres schlurfen den er hatte ziemlich viel getrunken und jetzt an der frischen Luft wirkte es noch stärker. Er versuchte seinen Schwung zu bremsen und er schien nach vorne zu fallen. Plötzlich ein Kopf zwischen seinen Schultern, er wurde wieder aufgerichtet und eine Hand auf der Hüfte, die andere fest um seinen Oberarm geschlungen, ging er, einige Schritte bis er stoppte.
>> He? Wer bist du? Was machst du? Hallo, lass mich aus! << 
so geschah es auch und kurz darauf lag Tom am Gehsteig.
>> verdammt, wer bist du! Komm hilf mir jetzt auf! <<
>> warum soll ich? <<
>>, weil ich es sage! <<
>> wer sagt was? <<
>> Ich Thomas Hagelmüller <<
>> na gut Hagelmüller, dann sag mal bitte! <<
>> was? Sei nicht komisch jetzt hilf mir auf << 
Tom versuchte sich auf der Hausmauer hochzustemmen, fiel aber wieder auf den Rücken.
>> na bum, da hat aber einer ganz schön etwas zu viel getankt, das wird nicht mehr, Haglmüller! Entweder hör ich ein bitte oder ich las dich da liegen. Würd aber auf die Uhr aufpassen, wenn die echt ist, könnt schon jemand auf blöde Gedanken kommen. Also ich hau ab. War mir ein Volksfest Herr Hagelmüller. << 
Tom murmelte etwas was aber sicher nicht so klang wie eine Bitte daher entfernte sich der unbekannte Helfer. Nach einem erneuten Versuch an der Hausmauer sich hochzuziehen was wieder scheiterte nun doch.
>> He! Komm zurück! Hörst du mich, komm bitte! << 
und wesentlich leiser nur für sich selber
>> ich schaffe es einfach nicht, was mache ich nur? << 
jener unbekannte war wieder da wieder Schulterte dieser Tom und stütze diesen, jeder Schritt eine Herausforderung um nicht hinzufallen, für beide.
>> wo wohnst du Tomas? <<
>> Peter Jordan Straße 151, oh ist mir schlecht << 
nun übergab sich Tomi zwischen zwei Autos abgestützt, keine einfache Sache für seinen Begleiter, der ihn aber nun einige Taschentücher reichte.
>> geht’s wieder können wir weiter? In so einen Zustand nimmt dich kein Taxler, ich denke du kommst besser zu mir? << 
Tom akzeptierte, nickte mehrmals und ging oder viel mehr schleifte sich mit dem Unbekannten weiter.


Eine Pendeluhr schlug 2-mal, der Raum war finster, Tom fühlte eine weiche Decke und Polster und hörte Schritte.
>> guten Morgen, habe schon gedacht du wächst überhaupt nicht mehr auf. Tut vielleicht das Schäderl weh oder massierst du dir nur die Kopfhaut. <<
>> Ja! Extrem, Mensch was hat der für ein zeug verkauft, den mach ich fertig! <<
>> na jetzt mal langsam mit dem fertig machen, jetzt ist einmal der Herr Hagelmüller ziemlich fertig. Nimm das Pulver, da ist Wasser. <<
>> Was ist das? <<
>> Gewadal, genau das richtige für einen Kater, ich mach dir einen starken Kaffee, trinkst doch Kaffee? <<
>> Ja, schon, danke! <<
>> Na bitte geht doch, ich bin die Karin << 
Tom der nun zusammen zuckte als hätte er einen Stromschlag bekommen blinzelte.
>>Wer? Karin? Sie sind eine Frau? <<
>> Ja seit meiner Geburt und ja noch eine junge Frau soll ich mal etwas mehr Licht machen? Verträgst du das schon? << 
auf einen Dimmer wurde nun langsam das Mittellicht aufgedreht und Poldi, ja den blieb der Mund offen. Er zwickte sich sogar in die Wange, dann begriff er plötzlich, da Frau er Mann und in einem fremden Bett, ihm war kalt und er hob die Decke! Gott sei Dank, Hose hatte an.
>> du hast mir geholfen? <<
>> Ja, genau, ich habe dich den ganzen Abend beobachtet, hast immer wieder auf dein Handy geschaut so als ob du auf etwas wartest. Hast du auf jemanden gewartet? <<
>> Ja, ja aber er ist nicht gekommen << TOM sagte es etwas traurig
>> ein Freund? Bist du schwul? <<
>> Nein, Ja, nein bin nicht schwul und ja ein sehr guter Freund <<
>> warum glaubst, du hat er sich nicht gemeldet? <<
>> er wollte nicht mit nach Wien, er wird wohl schon in Venezuela bei seiner Familie sein <<
>> was machst du so in Wien? Wenn du nicht Tequila vernichtest? <<
>> weiß es noch nicht genau, habe eben meinen Bachelor in Volkswirtschaftslehre in Stanford gemacht. Mein Vater liegt hier in einer Privatklinik und hat es mit der Pumpe, möchte, dass ich sein Imperium übernehme. Aber ich habe Angst davor, obwohl mein ganzes bisheriges Leben nur auf dieses Ziel ausgerichtet war. <<
>> Wow, habe da wohl einen goldenen Fisch an Land gezogen. Stanford studiert, wusch, Imperium, ja Imperium übernehmen klingt doch gut. Dein Vater möchte das? Ist doch toll, was immer das auch ist, in den meisten Geschichten werden die Söhne oder Töchter nicht herangelassen, obwohl sie es besser machen würden, glauben diese zumindest. Du hast Angst? Was ist das für ein Imperium, Mafia? <<
>> Denke nicht obwohl, wenn du unter den Top 40 reichsten Männer gehörst’s eine Menge Leichen im Keller. <<
>> womit ist dieser Reichtum begründet? Dein Kaffee wird kalt, Milch Zucker? <<
>> kein Zucker nur etwas Milch. Meine Mutter hat geerbt, Aktien, Gold, Anteile an einem Baustoffhersteller. Mein Urgroßvater, von Ungarn mit einem Koffer ausgewandert und ein armer Schlucker. Sein Sohn ein Kriegsgewinner, wurde mit 56 Jahren erschossen, es hieß er wurde hingerichtet. Meine Mutter vermögende 24-Jährige Millionärinnen. Mein Vater, Eishockeyspieler durch eine Verletzung nur bedingt einsetzbar lernten sich bei einer Silvesterfeier kennen. Kurz darauf wurde geheiratet, der Baustoffhersteller gekauft, ausgebaut und Filialen in ganz Europa, Mitbewerber unterboten und einverleibt. Dann Mehrheitsaktionär bei einem Baukonsortium, und so weiter. Grundstücksgeschäfte einige Male wegen Bestechung und Korruption schon angeklagt. Gerade läuft wieder so eine Untersuchung wegen illegale Preisabsprachen. Glaube auch das er deswegen sich in das Spital zurückgezogen hat und nur simuliert. Der Kaffee ist sehr gut aber mir knurrt der Magen, muss was essen, hast du Lust und Zeit? <<
>> Hab schon etwas gemacht, habe Selchfleisch Knödel mit Rotkraut, möchtest du so etwas? Dein Gewand habe ich gewaschen ist im Trockner, war ziemlich angekotzt. <<
>> Ja, Danke ist echt toll, sag mir was du dafür kriegst! <<
>> Na klar bist doch so einer, denkst dass man alles für Geld bekommt und Geld nimmt jeder! Oder? Weißt was, ich brauch dein Geld nicht! Ich hätte es auch für dich gemacht, wenn du von der Sozialhilfe leben würdest. Bekommst immer alles, was du brauchst, wenn du nur genug dafür bezahlst oder? Das ist deine Welt! Ich bin in der Küche gestanden und habe dich die ganze Zeit von unserer Durchreiche beobachtet. Ich kenne die Typen die bei Alfredo vor der Theke sitzen und sich volllaufen lassen, aus Gründen wie auch immer. Aber habe aber noch nie einen mit nach Hause genommen, war ein Fehler. Da is die Knödel, bist eingeladen dann verschwinde, ich muss mich Duschen und in 2 Stunden wieder arbeiten gehen. Es gibt Leute, die für das 10fache das du an einem Abend fürs Betrinken ausgibt ein ganzen Monat darum arbeiten müssen. So und das war’s Herr Tomi. <<
>> He, he, komm jetzt sei nicht beleidigt, ich wollte mich nur Bedanken, es ist halt mal im Leben so es gibt nichts geschenkt. Außer bei meinem Freund, für alles, was du im Leben brauchst, musst du dafür zahlen. <<
>> Ja, hab eh Mitleid mit dir bist ein armes reiches Schwein <<
Karin geht nun aus dem Zimmer und knallt die Türe hinter ihr zu. Tom setzt sich in der Unterhose zu Tisch und beginnt zu essen. Die Türe geht auf und Karin kommt mit einem Krug Wasser und ein Glas den sie vor ihm auf den Tisch knallt und wortlos wieder hinausgeht. Es schmeckt und als er fertig ist, klopft er an die Tür und öffnet diese. Karin steht bei einem Bügelbrett und dampft gerade seine Hose auf.
>> Da, ist dein Hemd und die Jacke und die Hose ist gleich fertig! <<
>> Danke, sehr lieb, warum machst du das? <<
>> was? <<
>> na das, dir die Arbeit und bügelst mir auch noch die Wäsche? <<
>> Na kann dich doch nicht mit dem Knitterzeug auf die Straße schicken und dann. Ja ich möchte mich bei dir entschuldigen habe zu überzogen reagiert. Natürlich ist es von deiner Sicht nur Fair mich für meinen Aufwand zu entschädigen. Kannst mir ja dann etwas beim Gehen auf die Kommode legen, was es dir Wert war, okay? <<
jetzt lächelte sie und er stellte sich vor Sie, sie musste nach oben schauen
>> Karin? Ja? Also Karin, ich glaube ich habe bisher noch nie so einen Menschen getroffen. Bist wunderhübsch, eigentlich bist du das Mädchen aus meinen Träumen. Im Internat in der Schweiz haben wir eine Erzieherin gehabt, sehr streng aber sie hat toll ausgeschaut. Aber ihre Tochter war für uns das Schneewittchen. Zierlich, hellblaue Augen, rote Haare, einige Sommersprossen. So wie du nur du bist aus Fleisch und Blut und damals hatten wir nur ein Foto, das durch die Hände ging. <<
>> Ja, ha, jetzt kommt der wahre Tom zum Vorschein, auch noch schnell anmachen und aufreißen oder <<
>> Ja; möglich, kann sein, aber auch möglich, dass ich es ernst meine und <<
>> was und? <<
>> und ich mich wahrscheinlich verliebt habe. Und ehrlich! <<
Er nahm Sie bei den Händen drückte diese leicht zusammen.
>> Würde gerne noch einmal von vorne beginnen. Ich bin Tomas Hagelmüller, 24 Jahre, Rechtsanwalt ohne Job, wohne in der Peter Jordanstraße und würde sehr, sehr gerne mehr über dich erfahren und meine Zeit mit dir verbringen. <<
>> Na bum, legst ein ganz schönes Tempo vor, habe schon einige Beziehungen hinter mir aber so etwas? Nein, ziemlich unwirklich das ganze da? Oder? Arme Küchengehilfin schleppt Millionär ab! Oder <<
>> Millionär, ja genau, hab selber schon mein eigenes Geld verdient, habe in 22 Monaten 2,4 Millionen verdient, so nebenbei was sagst du? <<
>> Eh, klar weiß schon, Regenwald gerodet, Hanf angebaut und verhökert, klar! <<
>> Hab das Gefühl du nimmst mich nicht ernst, ist aber so. Habe einen Betrieb der Kunststoffe verarbeitet aus einer Konkursmasse gekauft. Wir erzeugen nun Covers für Handys und Tablets. Auf unserer Webseite kannst bestellen und deine eigene Muster entwerfen, dazu Farbe, Schriftzug einfach alles. Habe nach einen halben Jahr, dazu bauen müssen, derzeit 14 Frauen ganztägig im Sekretariat und ca. 30 bis 35 Leiharbeiterinen im Magazin <<
>> echt? Nur Frauen? <<
>> Ja sind einfach besser zu motivieren, loyaler und machen ihren Job sehr präzise. Im Lager und Versand Männer auch Frauen aber nur über Leihfirmen einstweilen. <<
>> Na so dann, okay Herr Tomas, wollen wir’s nicht verkomplizieren, natürlich hast du mir sehr gut gefallen, und da auch momentan keiner so in meinem Leben wieder Chaos verursacht, probiere ich's halt vielleicht mal mit dir? Aber ich muss mich nun fertig machen um 5 fängt meine Schicht an. Drehst du mal halt so eine Runde und wenn du es dir nicht noch anders überlegst um 22.30 ist mein Dienst aus, kannst mich doch vielleicht abholen? Aber bitte ohne Alkoholspiegel, wenn es geht, kriegt das der Her Tomas hin? <<
>> Werde mir größte Mühe geben, denke das schaffe ich, ich liebe dich <<
gab ihr einen Kuss, in dem er wieder ihren Kopf zwischen seine Hände nahm und diese stürmische Bewegung abbremste, zu einer zärtlichen Begegnung zweier Lippen.
Kapitel 2 Kennenlernen
bereits um 10 Uhr saß Tom wieder an der Theke von gestern, bestellte doch diesmal eine Cola. Immer wieder suchte sein Blick den schmalen Spalt zur Küche, der frei war, ob er dahinter etwas erkennen konnte.
>> Pass mal auf! Wenn du machen unserer Karin großen Kummer, ich schneiden dir die Ohren ab <<
der Barkeeper grinste, drehte geschickt sein Messer um den Zeigefinger um diese wieder ebenso geschickt und schnell in seine Hose oder Schürze verschwinden zu lassen. Hielt Tomi seine Hand hin,