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Ein lebendiger Freund im Herzen

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18.3.2018 16:37
12 Ab 12 Jahren
Fertiggestellt

Der Wecker vibrierte mehrmals. Genervt ignorierte ich ihn denn ich wollte friedlich weiter schlafen und dieses tolle Gefühl in meinem großen Bett genießen. Plötzlich weckte mich meine Mutter auf und sagte laut: "Koushi, es ist schon spät. Steh auf! "" Oh nein! "Ich war richtig müde und saß aufrecht. Dann musste ich auf den Wecker schauen, wie spät es war, es war bereits 7.30 Uhr morgens. Meine Augen waren groß, ich geriet in Panik und ich hatte das Gefühl, dass ich von meinem Schulleiter bestraft werden konnte. ​​​​​​Weil es mein erster Schultag war, um uns anderen vorzustellen. Ich merkte, dass meine Mutter lange auf mich wartete, also machte ich mich schnell fertig und rannte die Treppe hinunter.

Meine Mutter erwartete und wollte immer, dass ich pünktlich zur Schule komme und den Abschluss in der Hand halte. Dies ist der einzige Grund, warum ich die Entscheidung meiner Mutter akzeptierte, zu einer der besten Schulen in einer anderen Stadt zu wechseln. Auf der anderen Seite war es so traurig, dass ich meine besten Freunde aus der Kindheit und alten Schule verloren habe, wo ich dort lange Zeit geschult wurde. Ich begann jedoch ein neues Leben zu leben und hoffte, dass ich gute Freunde dort finden konnte, die mich respektieren und unterstützen konnten.

Als ich und meine Mutter am ersten Tag zur Schule ankamen, es sah so aus als wäre es eine Pause. Viele Schüler spielten, redeten und lachten. Ich stand am Schulhof und beobachtete alles für ein paar Minuten. Nach einer halben Stunde begann der Schulleiter seine Rede zu halten und schon begann jeder im Konferenzraum sich zu langweilen, sogar ich und meine Mutter auch.

Meine Mutter folgte mir bis zum Klassenzimmer und dann ging sie nach Hause. Als sich die Lehrerin einmal vorgestellt hatte, bat sie uns, anderen vorzustellen. Die erste Person, die neben mir saß hieß Amy. Amy wurde in Köln geboren, ihre Eltern kommen aus Afrika und sie war genauso alt wie ich. Amy hat mir gesagt, dass sie diesen Tag nie vergessen wird, also fragte ich sie nach dem Grund und sie sagte mir, dass es ihr Geburtstag sei. Ich war überrascht und ich gab ihr meinen Geburtstagswunsch. Während des Tages halfen wir uns gegenseitig bei der Aufgabe zu erledigen, die uns die Lehrerin gab. Wir fanden, dass es am ersten Tag zu viel war und wir konnten es kaum erwarten, eine Pause einzulegen.
Endlich hatten wir unsere Pause und ich bemerkte, dass Amy ihr Mittagessen vergaß und meine Mutter bringte mir Sandwich im Lunchbox, es war zu viel für mich. Also bat ich Amy, etwas aus meinem Lunchbox zu nehmen und sie war ein bisschen schüchtern. Ich war überrascht als Amy sagte, dass das Sandwich toll ist, aber ich finde es lustig, weil ich dieses Sandwich seit meiner Kindheit zum Mittagsessen für Schule immer bekam und es nicht mehr schmackhaft fand.

Als die Schule fertig war, machten wir uns beide auf den Heimweg. Normalerweise nach der Schule spielte ich wie immer Nintendo mit meinem Bruder. Aber diesmal war es nicht so. Ich hatte viele Hausaufgaben. In dieser Zeit chatteten wir auf MSN, was ähnlich wie Whatsapp ist, aber das wurde im Computer verwendet. Dieser MSN-Chat war die erste Technologie, die mit Freunden im Internet zum Chatten verband. Endlich war ich am zweiten Tag pünktlich da zur Schule, was mich stolz machte. Als ich zu meinem Klassenzimmer ging, sah ich, dass Amy bereits mit einem Mädchen sprach. Ich saß neben Amy und sie stellte mich einem anderen Mädchen vor, das auch in meiner Klasse war. Ihr Name ist Nabea. Nabea kommt aus der Türkei. Sie ist zwei Jahre jünger als wir.
Diese beiden Klassenkameradinnen waren Amy und Nabea, mit denen ich versuchte, befreundet zu sein. Ich verstand mich meistens mit Mädchen als mit Jungen, vielleicht war der Grund, dass ich nicht hübsch genug war. Aber ich hatte kein Problem damit. Das Wichtigste war, dass ich Freunde finden könnte, egal welches Geschlecht.

Als die Schulpause klingelte, ging ich mit Amy und Nabea raus, um frische Luft zu bekommen. Wir genossen den Sonnenschein auf unserem Gesicht. Ich liebte diesen Sommer und die Sonne, sogar manchmal schwitzte ich nicht sehr viel, wenn die Sonnenatmosphäre sehr heiß wurde.
Plötzlich weckte Amy mich auf, erschreckend öffnete ich meine Augen.

"Was ist passiert?"
‘’Ich wollte dir eine spannende Information mitteilen. Erinnerst du dich noch als ein Mädchen vorgestern an dir vorbeiging und dich dann mit einem Lächeln begrüßt hatte?’’ fragte Amy.

"Ja, ich erinnere mich gut daran. Wer und wo ist sie? Geht sie nicht hier zu unserer Schule?’’ Ich wunderte mich fragend, wo sie sei und ihre Hautfarbe verriet mir, dass sie genauso aus Südasien kommt.

"Das ist meine Internat-Zimmernachbarin. Sie geht zu einer anderen Schule in der Nähe unseres Internats. Für wichtiges Treffen kommt sie manchmal hierher. Sie heißt Anjali und ist Inderin." Ich nickte nur. Als ich dem Lehrer eine mündliche Prüfung sowie Diktat gegeben hatte, war ich erleichtert, dass ich es endlich geschafft hatte. Ich ging alleine zum Schulhof, plötzlich schubste mich eine Person gegen Arm ausversehen weg und ich fiel auf dem Rücken knapp hin, da ich mich fest am Türrahmen hielt. »Au!« ‘’Ops, tut mir leid. Bist du in Ordnung?’’ fragte mich eine Person fürsorglich. Ich sah in dieses Gesicht, das weiche Wangen, dunkelblaue Augen und lockiges Haar hatte und mein Mund war leicht geöffnet. '' Küss mich, Schatz. '' '' Ja, baby. '' Unsere Lippen berührten sich fast..

Jedoch wurde ich im Traum von dieser eine Person gerissen, ‘’Hallo?’’ diese Person winkte mir vor meinem Gesicht mehrmals und ich schüttelte den Kopf. ‘’Ehm, ja. Entschuldige, was hast du gerade gesagt?’’ Diese Person grinste und hob mich hoch, wir haben ein bisschen geredet und da war ich sehr schüchtern. Als die Pause vorbei war, musste ich zu meinem Klassezimmer und ich saß mit einem Lächeln an dem Schreibtisch hin, Amy und Nabea haben sich gegeneinander angeschaut und fragten sich, weswegen ich aufeinmal ein Lächeln im Gesicht bekam.

‘’Koushi? Warum lächelst du jetzt aufeinmal?’’ fragte Amy.

‘’Ehm..einfach so.’’

Amy nickte verwundert. Ich wurde rot, es war mir peinlich. War das irgendwie Liebe auf den ersten Blick? Würde man das so nennen?
Ich war nie verliebt wegen meiner Religion, ich wollte sauber und anständig bis zur Ehe sein und das Positive war, dass Jungs nie versucht haben, mit mir zu reden. Ich wusste nicht, was Liebe ist und wie es sich anfühlt.

1 Woche verging...
''Koushi, schau mal. Wer kommt gerade hier? Eine Überraschung für dich!" Amy blieb mit dem lächelnden Gesicht vor mir stehen und eine Person stand versteckend hinter ihr Rücken. Wer könnte es sein?

Ich war so neugierig und wollte unbedingt sehen, wer dahinter steckte. ‘’Bitte geh endlich zur Seite, Amy.‘’ Amy ging grinsend zur Seite, ich war leicht schockiert. ‘’An..Anjali?’’ ich flüsterte leise und Anjali lächelte mich an, wir saßen nebeneinander. Die anderen die vor uns standen haben für uns applaudiert nur weil wir beide schüchtern waren und Zeit brauchten um ein Kennlern - Gespräch zu führen. Sie haben sich über uns lustig gemacht, ich wollte einfach nur weg davonlaufen. Dafür habe ich mich entschieden, zu gehen.

‘’Anjali, es war schön dich kennenzulernen. Vielleicht merkst du schon, dass ich schüchtern bin. Es tut mir leid. "Anjali nickte mit einem lächelnden Gesicht und ich winkte ihr lächelnd zu.
Als die Lehrerin uns informierte und bat, ein Thema aus 2 Fächern zu wählen, hatte ich keine Ahnung, welches entweder lateinisch oder ein anderes etwas mit Philosophie und sozialem Feld besser ist. Die meisten meiner Klassenkameraden entschieden sich für Latein, also entschied ich mich auch Latein zu wählen, weil ich dachte, dass ein Team eine gute Sache sei, das eine anderen immer unterstützt, um gute Noten zu gewinnen.

Als der Lateinkurs begann, ging ich mit Amy und die anderen in diesen kleinen Raum, der für Lateinkurs benutzt wurde. Da war ein Typ namens Julian, ich , Amy und andere wurden ein Team. Für mich war besser, in eine kleine Gruppe einzutreten anstatt eine große Gruppe. Glücklicherweise war meine Klasse auch klein, deshalb konnte ich damit klar umgehen.
Nach dieser Namenvorstellung musste ich Inhalte vom Tafel abschreiben, die die Lateinlehrerin paar lateinische Wörter aufgeschrieben hatte. Plötzlich tauchte diese bestimmte Person in meinen Gedanken auf, ich vergaß ihn schon einige Tage und konnte ihn auf dem Schulhof nirgends sehen. Jetzt zweifelte ich, wo war er? Hat er die Schule abgebrochen?
Nun hatte ich eine Idee, dass Amy diese bestimmte Person vielleicht schon kennt, also könnte ich Amy fragen, ob sie irgendwelche Informationen über ihn erhielt.

Im Unterricht habe ich versucht, auf Amy aufmerksam zu machen da sie sich auf die Aufgabe konzentrierte und sie mich ansehen sollte, sie saß in der Ecke hinter mir. Wie auch immer, ich habe es viele Male versucht und sie war immer noch fasziniert von diese Aufgabe. Ich entschloss mich, ein kleines Blatt aus meinem Notizbuch zu nehmen , ich zerknitterte es zu Ball und warf unauffällig auf Amy. Aber das traf sie nicht mal richtig, es landete auf den Boden. Ich seufzte.

Aber dann bemerkte sie, warum ich weggeworfen hatte. Sie sah mich an und fragte mich mit ihrem Gesicht: "Was, sieh dir diese Lehrerin an?" "Ehm, okok später." ich antwortete schnell. Wir konnten nicht heimlich reden, weil wir von der Lateinlehrerin erwischt sein könnten und sie erlaubte uns nie während des Unterricht miteinander zu reden. Das Problem war, dass ich vor der Lateinlehrerin saß, ich wusste nicht, warum ich es tat. Ich war ein Idiot. Ich sollte meine Sitzposition ändern, aber da war kein Platz genug, also musste ich dort sitzen bleiben.

"Koushi? Hallo? "Die Lateinlehrerin wartete minutenlang auf meine Antwort. Ich war wo anders im Gedanken, lebt er noch? War alles in Ordnung mit ihm? Ich war so besorgt, obwohl ich ihn nicht mal gut kannte und ich wusste nicht, warum ich aufeinmal an ihn denken musste. '' KOUSHI!'' Die Lateinlehrerin schlug mit der Hand auf den Tisch, sodass ich meine Augen öffnete und wegen lauten Lärms geschockt wurde. "Ouh, sorry. Was ist, Frau H.? '' ''Schau mal, ich habe deinen Namen schon zum zehnten Mal gerufen. Was hast du gemacht? Du träumst nur und du konzentrierst dich nie darauf! Ich werde es deinen Eltern sagen, es ist dein Problem, wenn du Ärger bekommst. " ''Okok, sorry. Bitte erzähl meinen Eltern nichts davon, ab jetzt bin ich brav. " Die Lateinlehrerin war immer noch wütend. Sie war die stärkste und strenge Lehrerin, sie hat immer gesagt, wir müssen gute Noten bekommen und Latein fleißig lernen. Aber für mich war Latein irgendwie einer der Schwierigkeitsfächer, ich konnte mit Latein nicht gut umgehen, im Vergleich zu Englisch ist besser als Latein.

Auf der Bank sitzen wartete ich auf Amy bis sie zu mir kam. Jetzt begann ich wieder an diese bestimmte Person zu denken, schließlich rannte Amy zu mir und setzte sich neben mich. ''So Koushi, worüber möchtest du mit mir hier reden? Ist was passiert?'' "Amy, weißt du etwas über diesen Typen, der mich letztes Mal ausversehen weggeschubst hat?" "Meinst du Liam? Bestimmt denke ich, ich kenne ihn nur vom Sehen aus dem Internat. " "Oh okay.." ''Warum? Was ist passiert?'' ''Nene, alles gut. Ich fragte mich nur warum er nicht jeden Tag hier zu sehen schien. Deshalb habe ich dich gefragt, ob du den Grund dafür kennst. " "Laut Gerüchte wurde er aus privaten Gründen für einige Wochen lang krankgeschrieben." Ich nickte nur und hoffte, dass es Liam gut ging. "Lass uns gehen, Pause ist schon vorbei.", erinnerte mich Amy daran. Wir hatten Konkurrenzspiele und gingen zusammen zur Sporthalle. Während diese Konkurrenzspiele verlor ich die Motivation und Konzentration, deshalb habe ich verloren. Als das Abendessen begann, saß ich mit meinem Bruder am Esstisch und wir aßen zusammen. Ich konnte nicht richtig essen und starrte nachdenklich auf das Essen. "Geht's dir gut, Koushi?" fragte mein Bruder fürsorglich. "Mh, ja, mir geht es gut." Ich log unauffällig, stand vom Tisch auf und ich ging zu meinem Zimmer. ''Hey Koushi, dein Essen ist noch nicht fertig!'' rufte meine Mutter laut und mein Bruder fing an, besorgt nachzudenken was mit mir los sei....

Ich ging in mein Zimmer und lag im Bett. Liam, warum warst du immer in meinen Gedanken? Warum hast du mir das angetan? Ich dachte, Jungs wie du würden mich meiden, weil ich nicht hübsch genug war, aber für dich war Schönheit wahrscheinlich nicht wichtig.
Schnell schlief ich ein, am Morgen vibrierte der Wecker einige Male und ich bemerkte es nicht. Als ich aufwachte, fragte ich mich, warum ich so lange schlief und nicht zur Schule ging. Ich habe schnell auf die Uhr geschaut um zu prüfen, es war schon 13 Uhr.
"Ach Scheiße! Mama! "Ich schrie ein bisschen laut, schnell kam meine Mutter und fragte besorgt.
''Was ist passiert? Warum schreist du?''
‘’Warum weckst du mich nicht, wenn ich spät aufwache?
"Heute ist Samstag, Schatz. Oder hast du geplant, früh rauszugehen?
‘’Ouh, ist es heute Samstag? Entschuldigung Mama. Keine Pläne heute. "
Es war mir peinlich, warum schrie ich meine Mutter ohne Grund an?
Mein Verstand war nicht normal, es passierte schon seitdem ich Liam zum ersten Mal sah. Heute wechselte die Jahreszeit von Sommer zu Herbst. Das Wetter begann so kühl und windig zu werden. Irgendwie vermisste ich das Sommergefühl schon, aber ich wusste, dass der Sommer im nächsten Jahr wieder kommen wird.

Da mir langweilig wurde, habe ich mich entschieden alleine shoppen zu gehen. An der Bushaltestelle beobachtete ich die Blätter die aus dem Baum runterfielen, die herbstlichen Blätter sahen so schön und farbig aus.
"Hallo?" hustete jemand hinter mir und ich geriet in Panik, schnell drehte ich mich um. Ich konnte nicht glauben, dass das wirklich Liam war, schließlich nach langer Zeit sah ich ihn endlich wieder. Ich war einfach sehr sprachlos und wusste nicht, wie ich reagieren sollte.

"Ähm, Liam? Was machst du hier? Geht’s dir gut? ''
Liam grinste und sah so frisch aus wie ein neugeborenes Baby. Irgendwie sah er jetzt besser aus als zuvor und ich hatte sein Grinsen so vermisst.

"Bist du nicht glücklich, dass ich hierher komme? Ich weiß, du hast mich vermisst, richtig? '' zwinkerte Liam grinsend und ich wurde hilflos.
"Ahja, Amy hat mir etwas über dich erzählt.".
Ich konnte nichts dazu sagen, auch kein einziges Wort. Er machte mich schon tot wie eine Mumie.

'’Was? Was hat dir Amy über mich erzählt?’’ "Ähm nicht viel, du bist Hindu und kommst aus Sri Lanka. Du bist 13 Jahre alt, das war’s.’’
Wir schauten uns kurz in die Augen und dann schaute ich weg, er grinste wie immer. Auch wir konnten nicht weiter reden, ich genoss seinen Parfürmgeruch zu riechen, der Parfüm war so gut, bestimmt zu teuer.
Liam streichelte kurz mit seiner Hand über meinen Oberarm, ich bekam sofort Gänsehaut und sah ihn fragend an.

"Du bist so süß, wenn du schüchtern bist." Liam grinste. Oh nein, bitte nicht übertreiben!
Das Wetter war schon windig, deswegen waren meine Haare durcheinander.
"Koushi, warum bist du alleine hier? Wo sind Amy und die anderen? ''
"Amy ist krank und die anderen..naja mit denen nicht viel zu tun.’’
Liam nickte. ''Hast du kurz Zeit für mich? Wollen wir uns nicht im Cafe hinsetzen?'' ''Gerne, können wir machen.'' ich antwortete.

Im Cafe tranken wir einen heißen Schokolade und führten langsam ein Gespräch.
‘’Was willst du nach der Schule machen? ''
'Ehm gute Frage. Keine Ahnung, was ich nach der Schule machen soll, entweder Arbeit oder Abitur. Aber ich denke, ich würde lieber Arbeit nehmen. ''
"Mh, ich auch. Lieber Arbeit anstatt mich um mein Gehirn von Schule explodieren lassen sonst explodiert dein Gehirn auch durch mir wie Pest.'' lachte Liam.
Ich lachte ebenso und fand seine Worte so lustig, in diesen Moment war ich so richtig glücklich nach längerer Zeit. Es war einfach ein schönes Gefühl mit solchen Freund zu verbringen, den man jemanden zum Lachen brachte und all Probleme vergessen ließ. "Wollen wir Fotos machen?" fragte Liam und ich nickte lächelnd.
Wir schauten uns die Bildern an und lachten gleichzeitig. Dieser Tag war wunderschön...

Jeden Tag nach der Schule aß ich mein Mittagsessen schnell fertig und schob den Teller ins Spülbecken hin.
Ich ging hoch und schaltete den Computer an. Ich habe mich auf MSN angemeldet und zuerst überprüft, ob Liam
online war jedoch war sein Status beschäftigt. Also dachte ich mir, ich wollte ihn nicht stören und ihn in Ruhe lassen. Nun ließ ich meinen Status online stehen und machte meine Hausaufgaben vor dem Computer, ich schaute minutenlang auf die Benachrichtigung, ob ich eine Nachricht von Liam bekommen hatte. Jedoch kam nichts raus und ich fragte mich, was er so lange um diese Uhrzeit gemacht hatte?
Bis zum Abend wartete ich immer noch auf eine Nachricht von ihm auf MSN und war schon zu müde und gelangweilt. Ich seufzte und bezweifelte, ob ich ihm schreiben sollte und er vielleicht schnell darauf antworten würde oder er traute sich auch nicht mich anzuschreiben?

Ich beschloss, ihm zu schreiben. Unser Chat-Lauf sah so aus:

K: Hallo, Liam?
K: Bist du da?
L: Hey süße, ja was ist los?
K: Alles gut, wo warst du lange?
L: Ich habe mit meinen Internats-Kollegen Fußball gespielt.

K: Oh okay, hoffentlich störe ich dich jetzt nicht..
L: Nene, in Ordnung. Ich bin jetzt alleine hier, willst du camen?
K: Ok, lass uns camen. Du schickst mir mal Anfrage.
L: Ok.

Schnell überprüfte ich mein Gesicht vor des Monitors als Spiegel und machte meine Haare ordentlich, plötzlich schickte mir Liam eine Videoanfrage und ich akzeptierte. Irgendwie musste ich zurück lächeln, nachdem er gelächelt hatte und warum war ich wieder so schüchtern zu ihm? Ich hasse es, schüchtern zu sein.
Beim Camen haben wir viel unterhalten und sogar gelacht. Jeder Tag, an dem ich mit Liam viel unternommen hatte, hat mich glücklich gemacht und er war der Einzige, mit dem ich lachen und überalles reden konnte.
"Koushi?" Liam winkte dreimal, damit ich aufhörte zu träumen. Ich schüttelte den Kopf und bemerkte, wie besorgt Liam war.

"Oh, Entschuldigung. Wolltest du etwas sagen? "
''Alles gut. Es war lustig zu beobachten, wie du träumst. So, ich habe eine Frage. Du sollst nur ehrlich sein und antworten, okay? "
Ich nickte verwundert und war so gespannt auf seine Frage.
"Nun, bist du zurzeit so verliebt oder hast du jetzt schon einen Freund?"
Oh nein, hat er gerade diese Frage ernsthaft gestellt?

Ich wusste nicht, was ich antworten sollte. Ich wusste selbst nicht, ob ich verliebt sei oder nicht. All das war das erste Mal für mich, zu neu.
"Ehm, nein, ich habe keinen Freund. Ich bin noch nie verliebt..’’ ich log.

Es schien so aus Liam wusste nicht, was er dazu sagen sollte aber ich bemerkte in seinem Gesicht, dass er irgendwie erleichtert war.

Sollte ich ihm meine Liebe jetzt offen gestehen? Anderseits war das Problem mit meiner Familie, sie würden nicht akzeptieren wenn ich mit einem Christen zusammenkommen würde. Jedoch habe ich mich entschieden, meine Liebe zu gestehen.

‘’Liam, ich…’’ ich stotterte leise und wurde dann unterbrochen. Plötzlich kam mein Bruder rein....

 

Mein Bruder kam mit einem wütenden Blick, ich bekam Angst und stand schnell auf. Ich bekam mit, Liam war auch unter Schock und schaltete alles schnell aus.

‘’Koushi, wer ist das?’’

‘’Ehm, das ist mein..Klassenkamerad’’

‘’ Was? Warum lügst du deinen eigenen Bruder an?”

“Wie kannst du das eiskalt tun ohne Respekt? Komm her, ich geb dir eine!” mein Bruder hob seine Hand hoch und ich schrie weinend dabei hielt ich meine Hand vor mein Gesicht.

“NEIN! NEIN!”

Erschreckend und schweißtreibend wachte ich auf und sah mich schnell um, ob mein Bruder da war. Ich seufzte erleichtert, es war ein Albtraum. Ich war am Computer eingeschlafen wo ich stundenlang auf die Nachricht von Liam auf MSN wartete und mir war dann eingefallen, ob Liam mir auf MSN antwortete diesmal tat er es nicht und er ging offline. Irgendwie vermisste ich ihn..

Es war bereits 2 Uhr nachts, ich legte mich in mein Bett und dachte über meine Zukunft nach. Sollte ich Liam vergessen oder auf meine Familie verzichten und Liam folgen?

Ich war mir sicher, dass ich am nächsten Tag wegen unnötiger Gedanken Kopfschmerzen bekommen würde. Plötzlich vibrierte mein Handy unter meinem Kopfkissen und ich nahm mein Handy raus.

Eine Nachricht von Amy.

Amy: "Hey süße, ich bin wieder gesund und im Internat hier da. So morgen komme ich zur Schule, bitte bring die Unterlagen für mich mit. Bis morgen byebye” Koushi: Hi Amy, auf jeden Fall mache ich. Ich muss dir viel erzählen und du hast alles verpasst. Bis morgen byebye”
Nachdem ich ihr meine Nachricht geschickt hatte, ging ich in mein Album über das Handy, wo "Album für Liam & ich" stand. Ich fing an, unsere Bilder mehrmals anzuschauen und ich lächelte anderseits war ich innerlich traurig, wie würde die Zukunft und Beziehung mit mir und Liam aussehen? Würde es gut laufen? Würden wir beide glücklich miteinander sein?
Als ich nicht schlafen konnte, beschloss ich, ein Erinnerungsbuch über mich und Liam zu schreiben.
Meistens schrieb ich, wie Liam in mein Leben beitrat und wie wir Freunde wurden und ich Gefühle für ihn entwickelt hatte. Das er mich zur glücklichsten Person der Welt machte. Auch wenn ein Problem zwischen meinen Eltern und uns im Zukunft geben würde.

Als ich mich für die Schule fertig gemacht hatte, ging ich runter zur Küche und nahm mein Lunchbox mit. "Koushi, warum lächelst du? Du scheinst heute glücklich zu sein. ", fragte meine Mutter verwirrt. "Einfach so, Mama’’ Als ich auf die Uhr schaute, war ich schon ein bisschen spät dran. "Oh scheiße, ich bin schon spät dran. Byebye, Mama. "

Ich nahm meine Tasche, ich zog schnell meine Schuhe an. Ich rannte zur Bushaltestelle und leider verpasste ich den Bus, der gerade vor mir vorbeifuhr. "Oh nein!"

Ich schmollte, wie ich Bus und Warten hasste. Fast erreichte ich meinen Klassenzimmer, ich klopfte an der Tür und hörte nur ein Wort "Ja" von einem Lehrer.
"Entschuldige für die Verspätung, ich habe den Bus verpasst."
Das Gesicht des Lehrers war schon wie eine Tomate, als könnte er mich verprügeln. Ich nahm schnell meinen Platz und setzte mich, ich begrüßte Amy, die neben mir saß. Sie sah mich mit einem Blick an als wollte sie mich ebenso bestrafen, dass ich jetzt immer zu spät kam.
Während des Unterrichts vibrierte mein Handy in meiner Hosentasche. Könnte das Liam sein?
Ich kratzte an meinen Haaren, weil ich so nervös war, wer mir eine Nachricht schickte. Ich musste bis Pause warten.
"Alles in Ordnung mit dir, Koushi? Du siehst so nervös aus. " fragte Amy.
"Ehm, nichts. Ich bin..krank”
‘’ Oh, gute Besserung. Wir müssen in die Pause reden.”
Ich nickte zustimmend, sollte ich Amy erzählen das ich Liam liebte? Würde sie niemandem davon weitererzählen? Ach sie würde das bestimmt nicht tun, da war ich mir sicher. Ich schüttelte den Kopf.

"Ach du scheiße, nicht dein Ernst? Zum Glück war das nur ein Albtraum.'' sagte Amy erleichtert, nachdem ich ihr alles erzählt hatte. Ich nickte und hoffte, dass sie die anderen nicht davon weitererzählte. Sobald die Pause fertig war, blieb ich ein wenig mehr, um die frische Luft zu schnappen und Amy ging schon. Plötzlich wurden meine Augen von jemandem festgehalten und ich überprüfte die Hände wer es sein würde und ich wusste Bescheid ohne Zweifel. "Anjali?" Anjali setzte sich dann neben mich. "Wie kannst du schnell herausfinden, dass ich es war?", fragte Anjali überrascht aber dann grinste sie. "Tja, ich kenne dich jetzt langsam besser als vorher oder war ein anderer Junge hier?" Ich fragte lächelnd. ''Ach ne, nur ich bin allein hier und kann nicht so sehen und zulassen, wie du allein hier sitzt. Da denke ich mir, ich sollte zu dir und dich fragen ob alles ok ist deshalb bin ich hier'' ''Oh wie lieb von dir, danke das du um mich Sorgen machst. Naja es gibt vieles zu erzählen, ich denke du wirst bald noch durch Amy erfahren.'' ''Koushi, ich weiß du bist zurzeit verliebt aber in wen weiß ich nicht. Stimmt das, dass du einen Jungen liebst? Wer ist der Glückliche?'' Ohje, wie konnte man spüren das ich verliebt war? Könnte man an jemanden daran erkennen?

''Ehm..na gut, ja ich liebe einen Jungen. Er heißt Liam.'' ''Liam? Hmm wer ist das nochmal? Ahh! Jetzt weiß ich wie er aussieht. Wie bitte, du liebst diesen Jungen?'' fragte Anjali etwas erschrocken und ich nickte. ''Ja ich liebe ihn, warum?'' ''Ähm, ich will dich nicht verletzen aber du bist meine kleine Schwester so ich muss dir was sagen. Du sollst Liam vergessen denn er ist ein...schlechter Junge.'' Jetzt wusste ich nicht, was ich dazu sagen sollte. War Liam ein schlechter Junge?

Leider kam Liam nicht jeden Tag zur Schule, weswegen ich ihn eher kaum in die Schule sah und ihn so vermisst hatte. Per SMS antwortete er auch nicht mehr zurück und da machte ich mir Sorgen. War ich ihm jetzt aufeinmal nicht mehr so wichtig? Hätte er jetzt schon eine neue?

Als die Schule zu Ende ging, ging ich allein zur U-Bahn und wartete auf meinen Bruder da seine Schule in der Nähe dort war also holte er mich ab, nachdem er mit der Schule fertig war. Ich dachte nach was Anjali mir sagte und starrte überlegt auf den Boden. Das Wetter war zu windig, ich musste meine Haarsträhne immer wegnehmen und plötzlich sah ich hoch etwas, was mich sehr schockiert machte. Meine Augen wurden größer und mein Mund öffnete sich, sodass ich hinfallen musste und einen Herzanfall bekommen könnte.

Ich konnte nicht wahrnehmen, Liam war mit einem Mädchen und beide lachten laut. Ich kannte das Mädchen nicht, hatte Liam jetzt eine neue Freundin? Wie konnte er mir das ernsthaft antun? Hat er mich wirklich vergessen? Hat er mich nicht mehr gemocht? Als mein Bruder kam, wischte ich mir schnell die Tränen ab sodass ich nicht erwischt werden sollte. "Komm, Koushi." Mein Bruder erinnerte mich bevor die U-Bahn kam und ich nickte, obwohl ich erstmal losweinen musste aber ich versuchte es zu vermeiden und glücklicherweise bemerkte mein Bruder es nicht. Mein Herz war schon zu kaputt, als wäre ein Glas drinnen zerbrochen. Ich wusste nicht warum ich Liam blind liebte, warum spielte er mit meine Gefühlen? War ich nicht gut genug für ihn? Zufällig kam Amy zur richtigen Zeit und bemerkte, dass ich gleich losweinen musste also unterbrach sie uns und sagte meinem Bruder Bescheid, er solle für einige Minuten warten. Mein Bruder wunderte sich, aber er nickte nur und ließ sie bei mir sein und wir gingen woanders etwas entfernt weg von meinem Bruder. Amy umarmte mich und ich weinte dann richtig, ohne etwas zu sagen. "Meine süße, ich weiß nicht warum er mit deinen Gefühlen spielt. Jetzt vergiss ihn mal und du wirst einen besseren Kerl finden als ihn! '' "Ich kann nicht mehr, Amy. Ich habe ihn so sehr geliebt und jetzt tut er mir nur weh. Wie konnte er mir das antun?'' Ich habe zum ersten Mal so schlimm für einen Jungen geweint, dass ich nicht weiter atmen konnte. "Nono, Koushi. Eines Tages wirst du dich selbst realisieren, was du jetzt getan hast und er ist sogar eine Zeitverschwendung wie Müll für dich. Glaub mir!'' Amy wischte mir die Tränen ab und tröstete mich weiterhin. "Ich mag nicht, wenn du weinst sonst weine ich auch. Es tut mir weh, dich jetzt zu sehen. "  Amy versuchte mich vom Gedanken abzulenken trotzdem bekam sie auch paar Tränen in die Augen gleichzeitig.

Nach der Kontaktabbruch mit Liam hatte ich so heftige Liebeskummer, ich wurde deswegen so schlank wegen Mangelernährung und ich hatte bereits alles von Liam gelöscht egal wie er mich behandelte. Aber ich würde ihn niemals vergessen und ich hoffte er sei glücklich ohne mich. Glückerweise wussten meine Familie nichts davon, ich gab meine Mutter immer solche Ausrede als sie sich viel Sorgen um mich machte und mit den Lehrer/innen 100 Fragen stellte jedoch später ließ sie es dann und ließ mich in Ruhe bis ich mit der Trennung von Liam völlig akzeptierte und mir es gut gehe. Jahre verging, jetzt musste ich darüber lachen und fand das war ein Kinderspiel was Liebe anging denn ich war damals so jung und wusste nicht genau was Liebe sei nur Erwachsene wissen es besser...

8 Jahre später, August 2013...

Im Klassenzimmer fand ein Kennlern - Gespräch statt, wir mussten uns anderen vorstellen denn ich machte eine schulische Ausbildung als Sozialpädagogische Assistentin in der Nähe von Hamburg. Das Lustige war, Anjali wurde meine Klassenkameradin obwohl wir beide nicht vorher geplant hatten das alles war ein Zufall. Trotzdem waren wir beide glücklich denn sie war nicht nur eine Klassenkameradin sondern auch wie eine große Schwester für mich obwohl ich 1 Monate älter als sie war aber das Alter ist nur eine Zahl und wegen meiner Größe nannte sie mich so. Während des Kennlern - Gesprächs schauten ich und Anjali uns gegenseitig in die Augen und lächelten glücklich. Als Pause begann, gingen wir zur Backwerk und ich unterhielt mich mit Anjali über solche Themen. Plötzlich klingelte das Handy von Anjali in die Jacke und sie nahm ihn raus, sie bat mich für paar Minuten zu warten.

''Oh, Amy hat mir eine Nachricht auf Whatsapp geschickt. Lass mich erstmal vorlesen also *Hi meine liebe, wie geht's dir so in Rendsburg? Was machst du jetzt? Läuft alles gut mit Koushi? Bitte pass auf sie auf und sei für sie da. Richte ihr mal schöne Grüße von mir aus. Hab euch lieb, bye*'' Ich wurde innerlich glücklich und anderseits etwas traurig, für sie ging ich in diese Berufsschule in der Nähe von Hamburg denn vor meiner Ausbildung habe ich mit Fachabitur in Essen angefangen jedoch lief alles nicht so gut als erwartet und in diesen Zeitraum war Amy auch wieder meine Klassenkameradin. Sie wollte immer, dass ich glücklich und nicht psychisch krank sein sollte obwohl sie selbst genauso war aber sie zeigte es nicht so offen. Sie bat mich mehrmals, zur Berufsschule in Rendsburg zu gehen denn sie hatte die Information von die anderen erhalten das die Berufsschule dort gut sei und so weiter. Nun habe ich ihren Wunsch für mich genommen und erledigt obwohl Amy dort mit mir und Anjali gerne hingehen wollte aber aus einem privaten Grund konnte sie nicht. Zum Glück fand ich die Berufsschule in Rendsburg viel besser als diese eine in Essen...

Seufzend spritzte ich das kalte Wasser auf mein Gesicht, mein Kopf war nur voller Pläne drin. Wann sollte ich meine Familie wiedersehen da von Rendsburg nach NRW 5 Stunden entfernt lag. Und ich hatte paar private Gründe weswegen ich meine Familie knapp 2 Monate nicht sehen konnte musste ich 2 Monate im Internat bleiben. Natürlich vermisste ich meine Familie, besonders meine Mama und mein Lieblingsessen made by her. Im Internat war das Essen nicht wirklich so wunderbar.  Meine Familie und ich wussten, was ich gemacht bzw mich entschieden hatte war das Richtige für meine Zukunft. Besser Abschluss ( egal ob Hauptschulabschluss, Realschulabschluss, Abitur / Fachabitur & Ausbildung ) in der Tasche da als nichts! Dafür machst du dich und deinen Eltern stolz, aber auch wirst du für deine Zukunft und Traumberuf gesichert.

Genervt rollte ich mit den Augen und rieb meine Augen gähnend, ich hasste Referat und musste einen Referat als PowerPoint erstellen. Das Thema war Kinderarmut, ich war nie gut in Politik denn es war nicht mein Interesse.
"Koushi?" fragte meine Zimmernachbarin und ich sah sie fragend an.
"Darf ich rein? Oder störe ich gerade?"
"Nein, alles in Ordnung. Komm ruhig rein" ich antwortete und die Zimmernachbarin nickte.
Wir hatten über die Schule diskutiert, plötzlich vibrierte mein Handy die auf den Tisch neben meinem Laptop legte jedoch ignorierte ich und unterhielt mich mit der Zimmernachbarin weiter.

Als es schon 21 Uhr war, war ich immer noch am Laptop und mit der Referat -Bearbeitung danach endlich fertig. Im Bett legte ich mich hin und steckte den Akkukabel in mein Handy rein jedoch war mir eingefallen das ich viele Nachrichten auf Whatsapp bekam also musste ich reingehen und mir alle Nachrichten durchlesen. Zuerst laß ich mir die Nachrichten von meiner Mama, danach zuletzt von Amy die mir endlich nach längerer Zeit wieder schrieb. Wir hatten seitdem ich in Rendsburg lebte weniger Kontakt denn wir waren zu beschäftigt und konzentrierten auf unsere eigenen Weg. Dabei hatten wir uns aber persönlich versprochen, in Kontakt zu halten egal was passieren sollte und das würden wir nicht vergessen. Ich war einfach so glücklich, als mir Amy auf Whatsapp schrieb und wir fingen an glückerweise dann zu chatten. An diesem Tag beim Chatten hat mich Amy gefragt, ob wir uns am Silvester wiedersehen wollten und ich Zeit hätte ohne Überlegung hatte ich gleich abgelehnt, denn ich wollte mit meiner Familie zu Silvester wie Gewohnheit seit meiner Kindheit zusammenfeiern und da war Amy natürlich einverstanden anderseits war sie etwas traurig. Dabei dachte ich nicht an Konsequenzen.

Monate verging, März 2014....

Müde und gelangweilt musste ich der Lehrerin zuhören, die wie Wasserfall laberte und ich 100x gähnen musste. Seufzend schaute ich jede Minute auf die Uhr, wann die Pause starten sollte. Ab und zu ignorierte ich die Lehrerin und malte Liebe als Symbol mit meinen Namen und mein zukünftiger Ehemann Raj. In diesem Jahr habe ich meinen liebevollen Lover nach 9 Jahren gefunden und führte die Fernbeziehung frisch mit ihm was so doof und hart gleichzeitig für mich war trotzdem versuchte ich positiv denken und meinen Lover festhalten. Mit dem Lächeln im Gesicht strahlte ich so glücklich, Raj als mein Lebenspartner zu haben. Mitte im Unterricht plötzlich stand Anjali auf und verließ den Raum ohne was zu informieren. Alle Klassenkamerad/innen und sogar die Lehrerin starrten mich fragend an und ich war einfach so ratlos und meine Laune änderte sich. Was war mit Anjali los?
Normalerweise würde sie das nicht tun sondern die Lehrerin informieren ob sie rausgehen dürfte jedoch tat Anjali diesmal nicht. Minutenlang kam sie immer noch nicht zurück und irgendwie bekam ich ein schlechtes Gefühl im Bauch. Ich hoffte, dass es keine schlechte Nachricht geben sollte.

 

Endlich klingelte die Pause, meine Klassenkamerad/innen gingen schnell weg denn sie alle hatten so Hunger und ich war die letzte die noch übrigens im Klassenzimmer saß. Bevor ich aufstehen wollte, plötzlich vibrierte mein Handy und ich war verwundert.
Denn meist bekam ich die Nachrichten ab nachmittags & abends.
Wieder hinsetzend ging ich auf Whatsapp rein und eine gute Freundin von mir schrieb mich nach längerer Zeit aufeinmal an was mich sehr überraschend machte.

Unser Chatverlauf :

"Koushi, wo bist du? Bist du in der Schule oder im Internat?"
"Ich bin noch in der Schule, gerade habe ich Mittagspause für eine Stunde. Warum? Ist was passiert?" Ich fragte etwas nervös.
"Ehm lass mal später chatten, wenn du wieder im Internat bist."
"Bitte, Ixela? Erzähl mir ruhig, ich habe Zeit fürs Zuhören. Komm schon."
"Uff, bitte nicht traurig sein. Ich habe gerade erfahren, dass eine Person verstorben ist. Das ist..Amy."
Erschreckend und sprachlos fiel mir das Handy aus der Hand runter und mein Mund war geöffnet. War das die Wahrheit oder eine Lüge?
Schnell musste ich zur Toilette und schloß die Tür, musste Amy ernsthaft in ihrem Alter so jung früh gehen? Warum ausgerechnet sie?
In diesen Moment wurde ich sowie geisteskrank und mein Gehirn war nur schwarz denn ich war sehr überfordert und konnte die Wahrheit nicht ernst nehmen.

Ich stellte mich an der Wand und saß auf den Boden. Gerade musste ich richtig losheulen, warum verließ Amy uns aufeinmal? Was hat sie falsches getan? Warum, Gott? Warum hast du sie weggenommen?
Sie war doch ein fröhlicher und liebevoller Mensch, die jedem das Lächeln ins Gesicht zauberte. Weiterhin schluchzte ich, ich habe wirklich sehr bereut das ich das Treffen mit ihr bei Silvester abgesagt habe und ich so egoistisch war. Ich bereute es so sehr, vielleicht wollte sie mir bei Silvester was Wichtiges mitteilen?

Jetzt war alles zu spät und vorbei...

Ich stand am Waschbecken in die Toilette und schaute mich im Spiegel an, meine Augen waren so richtig rot und ich sah nur die Tränen. Ich schloss meine Augen und erinnerte mich an die all Zeiten mit Amy, die wir zusammen verbracht haben...

Zurück in die Vergangenheit : 2012 in Essen, unser letztes gemeinsames Treffen..

Amy war immer für mich da, auch wenn ich ihr nicht sagte wie es mir wirklich ging denn in Essen fühlte ich mich gar nicht wohl und sie war meist ein Typ, die sich nichts anmerken ließ und positiv zu denken versuchte. Immer wenn wir uns ohne oder mit Gründe stritten, konnten wir uns gar nicht ins Gesicht anschauen sondern wegschauen und davon saßen wir entfernt weg da sie meine Sitznachbarin im Klassenzimmer war um uns erstmal zur Ruhe zu stellen, nach 1 Stunde später vergaßen wir unsere Zickerei und redeten dann normal. Sie liebte es mich zu provozieren und ich konnte nie lange sauer auf sie sein. Manchmal hatten wir kein Kleingeld genug und entschieden uns das Essen gemeinsam zu teilen. Ich erzählte ihr alles sogar über mein Privatleben und sie mir genauso, ihr konnte man gut anvertrauen und ihre Ratschläge und Meinungen mitnehmen. Sie sorgte immer dafür, dass mich niemand verletzen oder traurig machen sollte eines Tages hat mich ein Junge provoziert und Amy reagierte so schnell darauf und sprach den Typ an, um sich bei mir zu entschuldigen müssen. Durch Amy habe ich vieles daraus gelernt und meine Fehlern eingesehen.

''Koushi, ich bin so traurig das du bald nach Rendsburg gehst und mich hier allein lässt. Aber du hast die richtige Entscheidung getroffen und du wirst mir danach dankbar sein. Du schaffst das schon und bekommst einen guten Abschluss in der Hand.'' Amy lächelte. ''Ah Amy, keine Sorge. Du bist doch nicht allein hier, du hast deinen Freund und Nabea und sie beide sind für dich da. Und ich werde immer an dich denken auch wenn wir uns nicht jeden Tag wie vorher sehen können.'' ''Du hast Recht, ich werde auch immer an dich denken. Ich möchte einfach nur sagen bevor wir uns irgendwann vielleicht nicht mehr sehen können : Du sollst ein schönes Haus, guter Job, einen Führerschein, 2 wundervolle und süße Kindern die dir ähneln und einen tollen Ehemann bekommen, ich bin mir sicher meine Wünsche gehen in Erfüllung aber nur wenn du nicht zu faul bleibst. ''Amy grinste. ''Davon kannst du nur träumen, Amy. Ich weiß nicht, ob ich einen tollen Mann finde und ich bin immer noch Single schon seit 9 Jahren, wer will mich schon?'' ''Hör auf, versuch positiv denken und nur Gott weiß das. Außerdem kommt der Richtige immer zuletzt. Wir warten einfach ab, was auf dich nächstes kommen wird.''

Wir redeten über unsere Zukunftspläne und lachten gleichzeitig zusammen... Bei der Verabschiedung standen wir bevor wir uns auf dem Weg nachhause machten denn am Montag fing die Sommerferien an. ''Koushi, pass gut auf dich in Rendsburg auf. Ich werde dich so vermissen und hoffentlich bleiben wir weiterhin im Kontakt. Das Wichtigste ist, bleib mit Anjali dort auch weiterhin im Kontakt. Wenn du Probleme oder Hilfe brauchst, bitte frage Anjali und sie wird mich informieren.'' Amy bat mich und ich nickte zustimmend. ''Kein Problem, Boss. Pass du auch gut auf dich auf und ich hoffe du kommst hier in Essen umgehend bald damit klar einmal hast du deinen Fachabitur in der Hand und bist dann von hier weg. Die Zeit wird schnell gehen, bleib dran.''

Wir umarmten uns zu eng, irgendwie bekam ich ein schlechtes Gefühl im Bauch und bekam paar Tränen in den Augen, warum jetzt aufeinmal? War das der Grund, weil wir uns vielleicht nicht mehr wiedersehen könnten? Oder würde ich mich in Rendsburg auch wieder nicht gut wie hier wohlfühlen oder würde ich mich im Stich allein gelassen fühlen? Amy hatte so Stress und beeilte sich zu gehen was ich natürlich akzeptierte. Amy ging zur linken Seite und ich zur rechten Seite, ich ging weiter und blieb dann stehen. Ich schaute mich um, ob Amy schon ging schon war sie weg und ich lächelte etwas traurig. ''Amy, danke für alles! Ich vermisse dich schon so sehr, ab jetzt bist du mein Vorbild und bleibst in meiner Erinnerung für immer...''

 

Jahre vergeht, 7. August 2036...

Langsam öffne ich meine Augen, ich sitze am Grab und sehe das Bild, das ein schönes Lächeln von Amy zu sehen ist. Ich lege die Blumen dahin und fange an leise zu singen," Happy birthday to you dear Amy!" Heute ist sie 43 Jahre sowie ich alt geworden, ich hoffe ihr geht's im Himmel oben gut.

"Mama!" ruft meine 16 jährige Tochter und schnell wisch ich mir die Tränen weg.
"Ja! Ich komme."
Ich bete kurz und stehe auf.
Wir beide machen uns auf dem Weg nachhause, als wir zuhause ankommen kommt mein erster Sohn, der 20 Jahre alt ist zu uns. "Mama! Endlich seid ihr da, wo wart ihr?"
"Wir waren in Köln und dann shoppen. Schau mal, meine neue Sneakers! Sie kostet 100 Euro." Meine Tochter grinst überrascht und mein Sohn rollt mit den Augen genervt. Ich lächele und bin glücklich, wenn meine 2 Kindern glücklich sind.
"Jaja, nerv nicht. Mama? Machst du mir bitte was zu Essen? Ich habe so Hunger."
"Ja, ich mache es jetzt. Wo ist Papa?" Ich frage verwundert, normalerweise würde mein Mann Raj das Essen schnell zubereiten, da er besser kocht als ich.
"Ehm, keine Ahnung. Er ist hier nicht da." Mein Sohn antwortet und ich nicke.

Als es Abend wird, kommt mein Mann immer noch nicht zurück und ich schreibe ihm mehrmals auf Whatsapp an jedoch ignoriert er. Seufzend warte ich auf einer Schaukelliege in die Terrasse und genieße die frische Luft.
"Mama? Darf ich hier sitzen?" meine Tochter fragt.
"Ja natürlich, komm setz dich hier hin. Brauchst du meine Nachhilfe für Mathe?"
"Nene, Mama. Vergiss es, ich möchte gern wissen warum du immer noch an Amy denkst und sie niemals vergisst. Ich meine, sie war nur eine Freundin anstatt eigene Schwester, Mutter, Tante und so."
"Für mich war/ist sie nicht nur eine Freundin sondern wie eine Schwester die sich um mich kümmerte und all meine Probleme löste. Du hast eine beste Freundin, ehm wie heißt sie nochmal?"
"Jessica."
"Ahja, Jessica. Ihr verbringt viel Zeiten, gute und schlechte. Ihr geht durch dick und dünn, versteht euch super. Ihr hilft euch immer gegenseitig und hört bei all Themen zu. Du weißt alles über ihr Privatleben und sie über deins, eines Tages erfährst du das Jessica aufeinmal gehen muss. Wie würdest du dich fühlen? Du würdest die Wahrheit erstmal nicht verkraften und das als Verarsche sehen, richtig? Du würdest dann heftig heulen und dich wütend fragen warum Gott sie dir wegnimmt und du nichts dagegen unternehmen kannst. So würdest du sie jederzeit vermissen, sie an deiner Seite brauchen und an sie deswegen denken. Irgendwann wirst du mich verstehen, meine Liebe." Ich streichele über die Haare von meiner Tochter und ihr fallen die Tränen runter. Sie ist ein emotionaler Mensch wie ich.
"Mama, jetzt verstehe ich dich. Ich kann mir gar nicht vorstellen wenn meine Jessica gehen muss, ich wäre am Boden zerstört."
Plötzlich hören wir etwas Geräusch, mein Mann Raj kommt endlich zurück und trägt kleine Tüte in die Hände.
"Papa! Was steckt in die Tüte dahinter? Kaufst du wieder tamilische Nachtisch für mich?"
"Nein, liebes. Ich habe das tamilische Abendessen für uns alle gekauft. Und ich geb dir keine Nachtisch mehr sonst erkrankst du an Diabetes. Schau Mama mal an, sie muss am Bauch Insulin spritzen und leidet darunter."
Ich ignoriere die beiden lächelnd, ich liebe Süßes & Nachtisch seit Kindheit bis jetzt immer noch denn das ist meine Sucht. Meine Tochter wird gleich beleidigt und geht oben.

Mein Mann Raj setzt sich neben mir auf einer Schaukelliege und legt seinen Arm um meinen Schulter.
" Na mein Baby, alles klar?"
"Tzz, warum hast du meine Nachrichten auf Whatsapp ignoriert? Und mich nicht informiert?" Ich werde beleidigt denn ich hasse ignoriert zu werden und umsonst Sorgen zu machen. "Ohoh, sorry Baby. Ich musste dringend was erledigen. Hier habe ich was für dich." Raj hält eine Rose und Schokoladebox, ich musste lächeln. "Alles deine Schuld, wegen dir leide ich an Diabetes. Denn ich kann nicht einmal ablehnen wenn du so ankommst."


Zusammen lachen wir kuschelnd und genießen die Sterne oben zu beobachten. Wir lieben die Lichtsterne.
Die Wünsche für mich von Amy gingen in Erfüllung das ich schon einen tollen Ehemann, 2 wundervolle Kindern, ein Penthouse und einfach alles habe. Aber für mich ist das Wichtigste, das die Familie zusammenhält, viel Liebe und Zeit dafür schenkt und wir alle immer Zeit miteinander verbringen sollen denn niemand von uns weiß, wann einer von uns gehen muss nur Gott weiß. Enjoy the moments with your special person und man lebt nur einmal....

 

Einige sinnvolle Zitate, die euch zum Denken und Einsehen bringt :

Stark sein bedeutet nicht, nie zu fallen. Stark sein bedeutet immer wieder aufzustehen. Wenn Du dich mit dem Richtigen Menschen unterhältst, ist es ganz egal worüber ihr redet. Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren der Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen. Gib jedem Tag die Chance, der schönste deines Lebens zu werden. Das Leben ist voller Leid, Krankheit, Schmerz – und zu kurz ist es übrigens auch … Sage nicht: “Wenn ich Zeit dazu habe”,
vielleicht hast Du nie Zeit dazu.
Wenn nicht jetzt – wann dann? - Denke immer daran, 
dass es nur eine wichtige Zeit gibt: 
Heute. Hier. Jetzt.

©

Ihre Zeit ist begrenzt, also verschwenden Sie sie nicht damit, das Leben eines anderen zu leben. Lassen Sie die Meinungen anderer Ihre innere Stimme ersticken. Am wichtigsten ist es, dass Sie den Mut haben, Ihrem Herzen und Ihrer Intuition zu folgen. Alles andere ist nebensächlich.

 

THE END! Vielen Dank fürs lesen! :)

 

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Kapitel:7
Überschriften:3
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Kurzbeschreibung

'' Von Anfang an seit 2005, traf Koushi einen Jungen namens ''Liam'', der in ihr Leben eintrat mit einigen Schwierigkeiten wegen der Religion. Koushi verbrachte die meiste Zeit mit eine Klassenkameradin namens "Amy". Koushi war ihr so ​​dankbar, weil sie sich fühlte, als wäre Amy wie eine Schwester für sie denn sie kümmerte sich sehr um sie und half ihr alles. Jetzt gibt es keine andere Person wie Amy. Es gibt nur einmal Amy in der Welt. "