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Ein kleines Handbuch für Autoren und Leser

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28.06.21 07:21
12 Ab 12 Jahren
Fertiggestellt

Willkommen liebe Leser und Autoren.

Zuerst einmal möchte ich mich gerne vorstellen, euch ein bisschen von mir erzählen.
Seit Jahren schon höre ich auf den Namen Deidara, kurz auch Dei.
Bitte nicht Deilein, denn darauf reagiere ich aus bestimmten Gründen äußerst allergisch!
Nun aber zu den wichtigen Punkten, die wichtig wären.
2007 hat der liebe Deidara schreib technisch das Licht der Welt erblickt, hat seither viel geschrieben, gelesen und jede Menge Mist entdeckt.
Angefangen hat alles mit einer Seite, die ich liebevoll Müff nenne und nicht namentlich original erwähnen werde, da dies ebenso böse Erinnerungen weckt.
Ihr merkt nun, dass man dieses Buch hier nicht zu ernst nehmen sollte, es gerne mal vor Sarkasmus triefen könnte und auch mit der Ironie ist es nicht sehr weit hergeholt.

Meinen Autorennamen habe ich mittlerweile geändert und nenne mich jetzt Pragoma. Der Name setzt sich aus zwei Städten zusammen, die ich beide sehr gerne mag und bereits bereist habe.


Privates gibt es von mir nichts zu erzählen.

Solche Details gehen dann doch nur mich und engere Freunde etwas an oder ganz auserwählte User, die sich darüber in eisernes Schweigen hüllen.
Zwar findet man mich auch auf Facebook und Co, aber auch da gibt es wenig Persönliches von mir zu erfahren, da ich privat ein anderer Mensch bin und keine Figur aus einem Manga oder Anime.
Geschlechtlich gesehen bin ich weder das Eine, noch das Andere, spiele damit aber sehr gerne und schlüpfe gerne mal in die Rolle einer Animefigur.
Ebenso liebe ich es Drag King zu sein und wer das nicht kennt, der möge bitte ebenfalls nachschlagen und mich mit nervigen Fragen verschonen.
DANKE!
So nun haben wir denke ich, alle wichtigen Punkte abgehakt und können dieses wunderbare Buch mit ganz vielen Kapitel füllen.
Bei Fragen zu meinen Büchern bin ich gerne bereit zu antworten. Fragen zu mir, meiner Person oder meinem Geschlecht, what ever?
Sorry, falsche Adresse und kein Anschluss unter dieser Nummer!
Zudem befasst sich dieses Buch hauptsächlich mit dem Thema Schreiben, aber auch mit Kommentaren und der humorvollen Art, was denn ein guter Autor so mitbringen muss.
Diese Tipps beruhen außerdem auf eigene Erfahrungen und sind kein Leitfaden für einen Bestseller!
Zudem wird hier auch einiges nur angekratzt, da auch ich kein Profi bin. Bitte darauf achten. Danke.

Bevor es losgeht, etwas ganz Wichtiges!

Regeln kennen wir alle und doch kann man sie nicht oft genug wiederholen, da einige diese weder kennen, noch gelesen haben. Diese gelten nicht nur hier, sondern auf allen Plattformen.

Einzig PWP ist da eine Ausnahme und diesen kann man auf Animexx hochladen, falls sich jemand dafür interessieren sollte.

Was ist denn nun grundsätzlich verboten?

Pornografie und noch viele andere Dinge, die ihr sicherlich alle bereits wisst!

Ihr könnt dazu gerne mal in meine Zitronen-Bibel schauen, da erkläre ich es auf lustige Art. Besser gesagt ich versuche es.

Ich befasse mich hier mit Hobbyautoren, mit dem, was wir hier allesamt sind und unser Hobby, mit Freude teilen.

Außerdem möchte ich keinen angreifen, bloßstellen oder gar beleidigen.

Daher hab ich einige meiner Follower gefragt, was für sie einen guten Autor ausmacht.

Was für mich ein guter Autor ist, kommt allerdings auch noch, aber erst in einem anderen Kapitel und nicht jetzt.

Zuvor gehe ich auf das Buch eines Autors ein, darauf, wie es sein sollte und kann und in einem weiteren Kapitel auf sein Verhalten.

Auch das ist wichtig, denn dieses spiegelt sicherlich einiges wider.

Ich spreche hier über euch, über uns und über jene, die gerade erst angefangen haben, dieses Hobby zu teilen.

Auf den Schreibstil eines guten Autors kann und werde ich nicht eingehen, da dieser unterschiedlich ausfällt und Geschmacksache ist.

Man muss ihn mögen oder nicht, das ist jedem selber überlassen.

Fangen wir mal vorne an.

Der Plot sollte fesselnd geschrieben sein, Spannung aufbauen gehört für viele dazu und ebenso ein mitreißender Schreibstil, der in seinen Bann und den Leser in eine neue, ihm völlig unbekannte Welt zieht.

Ebenso interessante Charaktere, die man gut umsetzen und Leben einhauchen kann.

Grammatik und Rechtschreibung muss keinesfalls perfekt sein, denn wir alle schreiben hauptsächlich aus Spaß und nicht, weil wir damit Geld verdienen wollen.

Es ist für viele ein Hobby und da kann man ruhig auch mal über ein paar Fehler stolpern.

Niemand schreibt nämlich gleich fehlerfrei und hat den perfekten Plot.


Erfahrung könnte ebenso wichtig sein, ist aber kein Muss, denn viele fangen auch gerade erst an und nutzen dann auch mal den bekannten 0815 Plot.

Alles kein Problem, denn jeder Geschmack ist verschieden.

Das ist auch gut so, denn so findet jede Geschichte ihren Leser, ihren Zuspruch und das spornt jeden Autoren an, sich weiterhin mit seinem Werk zu befassen.


Da ist es egal, ob ihr ein eigenes Werk oder eine Fanfiktion schreibt.

Allerdings sollte man brisante Themen dann doch mit dem nötigen Feingefühl behandeln und sich gut informieren.


Recherche ist da ein gutes Stichwort und tut auch nicht weh, wenn man Google einmal mehr zu einem bestimmten Thema befragt.

Dafür ist Google da und ebenso Wikipedia.

Klischees können auch gerne mal vorkommen, aber sollten nicht die Überhand nehmen.


Ebenso der Sichtwechsel, denn viele mögen es nicht, wenn in einem Kapitel zwanzig Sichtweisen vorkommen und mit einem POV angemerkt werden.

Man kann gerne die Sicht wechseln, machen sogar sehr viele Autoren, aber dann in etwas so, dass es ein Kapitel aus Sicht X geschrieben ist und das darauffolgende Kapitel aus einer ganz anderen.

Zu Erzählform kann man ebenfalls nicht viel sagen, denn auch das ist Geschmackssache und die muss man mögen.

Ihr merkt selber, dass jeder Leser und auch Autor eine ganz eigene Vorstellung von seinem guten Autor hat.

Wie aber sieht es denn mit einem Cover aus?


Ein Cover sieht bei einem Buch immer nett und ansprechend aus. Ebenso, wenn es zum Buch passt.

Muss es aber nicht immer.

Ein Cover kann sich auf den Inhalt eines Buches beziehen oder auf den Titel.

Es kann aber auch mal vorkommen, dass beides nicht zutreffend ist und das kommt sogar auch bei echten Autoren vor, dass nicht immer das Cover ganz passt.

Jedes Cover wird anders gestaltet und ist unterschiedlich.

Nicht jeder nutzt welche und auch das ist in Ordnung, denn der Inhalt zählt und wenn der Klappentext überzeugt, dann sind bunter Bilder Nebensache.

Zu viele Bilder in einem Buch können aber auch für einige negativ auffallen. Man kann und sollte ausreichend beschreiben und das Kapitel nicht mit Bildern zu klatschen.

Und mit dieser Meinung steh ich nicht alleine.

Steckbriefe und oben über dem Kapitel ist etwas anderes. Da kann man auch mal ein oder zwei Bilder mehr nutzen, es aber auch nicht überladen.

Falls euch noch etwas einfallen sollte, schreibt es gerne in die Kommentare.

Kommen wir mal zum Verhalten eines guten Autors.

Ich selber bin keiner, denn ich bin oft genug schon angeeckt und sehe mich daher selber nicht unbedingt als guten Autoren, was mein Verhalten angeht.

Aber man ist lernfähig und unterlässt es, anderen Kritiken zu schreiben.

So viel vorab und nun  zum eigentlichen Thema des Kapitels!

Ein guter Autor ist hilfsbereit, merkt auch mal kleine Fehler an und stellt sich auch sehr gerne  als Betaleser zur Verfügung.

Er gibt Tipps, teilt seine Erfahrungen und tauscht sich mit anderen Autoren in Gruppen aus.

Auf Storyban gibt es da Foren und da herrscht immer ein reger Austausch, der Ton ist freundlich und keinem wird der Kopf abgerissen, wenn er mal etwas fragt oder wissen will.

Ebenso geht er auf Kommentare ein, beantwortet diese im netten Ton und das auch, wenn man mal etwas zu meckern hat.

Da spielt aber sicher auch der Ton die Musik.

Kritik schreiben ist immer eine freiwillige Sache, ebenso Kommentare selber und man darf nicht vergessen, dass hinter jedem Autoren ein Mensch sitzt und dieser auch Gefühle hat.

Sollte man dennoch mal ein Problem oder gar Streit mit anderen Autoren haben, dann sollte man das privat klären und nicht unter seinem Buch.

Kritik befasst sich nämlich immer noch mit dem Inhalt des Buches und mit nichts anderem.


Und mein bester Autor?

Keiner!

Überrascht darüber?

Nun ich sage es mal so, früher hatte ich zwei, aber heute denke ich anders.

Jeder liest, was er mag und das tu auch ich und da ist es mir herzlich egal, was andere denken.

Zwar habe ich mein Buch, wo ich Bücher empfehle, aber selbst da ist keiner dabei, wo ich sagen würde, er ist der beste Autor.

Ich mag sie alle, lese gerne und da kommt es auch mal vor, dass ich von einem Autor mehrere Bücher lese.

Heißt aber nur, dass ich gerne lese und auch sehr viel.

Woher nimmt ein Autor seine Idee, worin sieht er eine Inspiration?

Das kann unterschiedlicher nicht sein.

Einige kreuzen zwei Sachen und machen daraus eine.

Musik aber auch übersetzte Songtexte.

Filme und Bücher.

Aber auch von der Außenwelt und dem persönlichen Kopfkino.

Egal was es ist, schreibt es auf, macht euch Notizen, gerne aber auch Stichpunkte.

Nichts ist schlimmer, wenn man einen mehr als genialen Plot mit vernünftig rotem Faden verliert und nicht wiederfindet.

Eine lange Liste mit Ideen ist nie verkehrt und man kann diese nach und nach abarbeiten.

Niemand ist schließlich gezwungen sofort alles niederzuschreiben, was ihm in den Sinn kommt.

Kurzbeschreibungen eines, deines Buches sind das A und O, um gelesen zu werden.

Achte demnach darauf, dass diese Kurzbeschreibung Interesse weckt und fehlerfrei geschrieben ist.

Es geht um ...


Interessiert so keinen und klingt 0815. Standard und leider nicht das, was Leser anlockt.

Hallo, mein Name ist ....

Interessiert ebenfalls nicht, da man dazu das Buch auch lesen könnte, um zu erfahren, wie wer heißen könnte.

Lest selbst...


Und Tschüss.

Erfährt ihr im Buch....

Er-was? Erfahrt heißt es, wenn schon, denn schon und nein, auch sowas weckt Null, aber wirklich Null Interesse bei mir!

Ihr merkt selber, dass ich nicht wirklich verwöhnt bin, aber wenn ich sowas wie da oben lese, bin ich genauso weg, als würde ständig POV auftauchen und die Sicht tausendmal geändert werden.

Klappentexte sind nicht leicht, aber man kann lernen, diese zu schreiben!

Hier habt ihr Mal ein Beispiel und nein, Übernahme verboten, da diese Idee schon da und beendet ist!

Kisha ist neu in der Stadt, arbeitet in einer angesagten Bar in Midgar und verdreht so ziemlich allen den Kopf. Doch die hübsche Schwarzhaarige hat nur Augen für Reno. Zwischen beiden entsteht eine Romanze und nicht nur das, Kisha wird von ihrer Vergangenheit eingeholt, wird schwanger und ...

Ganz klar sollte man nicht schreiben, wenn man krank ist!

Da kommt unter Kopfschmerzen, grippalen Effekten und Co. leider nichts Gutes bei rum.

Gönnt demnach eurem Körper, vor allem eurem Kopf die nötige Ruhe, die er braucht.

Ebenso sollte man sich nicht zwingen zu schreiben, wenn der Kopf leer ist.

Keinem bringt es etwa, wenn ihr abliefert, damit aber selber nicht zufrieden seid.

Lustlosigkeit ist auch so ein Fall.

Hin und wieder hat man so Tage, da sitzt man vor dem Kapitel, zieht aber eher Kästchen auf dem Desktop und Schwups sind mehrere Stunden vergangen und das Kapitel ist nicht wirklich länger geworden.

Kein Stress, liebe Mitautoren.

Sowas kommt vor, so ergeht es mir hin und wieder auch mal und ich zwinge mich nicht, wenn ich merke, dass mich das Faultier mal wieder fest im Griff hat.

Solche Tage kommen bei mir in der Woche auch gerne mal vor, diese nutze ich dann aber, um fertige Kapitel zu korrigieren oder aber zum Lesen und Kommentieren.

Wichtig ist einfach, dass ihr euch an solchen Tagen ablenkt, inspirieren lasst und euch nicht unter Druck setzt.

Druck macht auf Dauer genauso fertig wie Stress.

Gönnt euch und euren Büchern ruhig mal eine Pause.

Es lohnt sich und sie werden danach mit frischem Elan geschrieben.

Sehr zur eigenen Freude, aber auch zur Freude eurer Leser!

Warum lese ich eigentlich so wenig, ist denn alles schlecht?

Ähm nein, jedoch kriege ich das kalte Kotzen, wenn ich POV Sasuke oder POV von irgendwem lese und das im ständigen Wechsel.

Sorry, aber da vergeht mir die Lust, weil es mich aus dem Lesefluss reißt und solche Anmerkungen findet man auch weder bei mir oder bei anderen nennenswerten Autoren.

Man kann mit Absätzen arbeiten, wenn man unbedingt zwei Sichtweisen haben will. Ich mache das und das seit zehn Jahren!

Geht also alles und man muss nicht jede Sicht in ein Buch packen. Zwei reichen und alles andere ist einfach überladen.

Schlagt daheim doch einfach mal ein richtiges Buch aus, schaut es euch an, lest es und ihr werdet sehen, dass auch dort kein verdammtes fucking POV zu finden ist. Ich habe jedenfalls noch keines gelesen oder überhaupt in der Hand gehabt.

Es geht auch hierbei nur um Fanfiktion und nicht um echte Bücher. Nicht, dass wieder so eine Leserin jammert und mir ihre Meinung aufzwängen will. Ich habe meine, andere haben ihre aber die kann man nett anmerken, ohne anmaßend zu werden. Kann man das nicht, werde ich in Zukunft nicht mehr auf die Kommentare dieser Leute eingehen und die Funktion abstellen.

Man sitzt da, schreibt mit Freuden sein Buch und dann kommt man an den Punkt, wo deutlich wird, dass es bald ein Ende hat.

Alles schön und gut, kommt vor, dass Bücher irgendwann beendet und dafür Neue geschrieben werden.

Ab und an kommt es aber dann doch vor, dass man vor dem letzten Kapitel sitzt und plötzlich alles weg ist.

Was macht man in solch einem Fall?

Liegen lassen und etwas anderes schreiben.

Es bringt nichts, wenn man sich quält, dazu aufraffen will, das Buch zwingend auf beenden setzen zu wollen.

Es kommt nur Mist dabei heraus.

Wartet ein paar Tage, lest andere Geschichten und lasst euch inspirieren und setzt euch erst wieder dran, wenn ihr euch sicher seid, dass ihr euer Ende wirklich auch schreiben könnt und wollt.

Nur mit Spaß, Freude und Idee, bringt ihr eurer Buch auch wirklich zu einem gelungenen Abschluss.

Dann könnt ihr stolz auf euch sein, ein anderes Buch weiterführen oder sogar ein ganz Neues anfangen.

Mir ist aufgefallen, wie viele hier Lemon schreiben und damit den Rahmen sprengen und nicht wissen, dass sie bereits Pornos schreiben und das auf Wunsch der Leser, ohne nachzudenken.

Was ist grundsätzlich verboten?

Pornografie:

Geschichten mit pornografischem Charakter sind generell verboten. Als Faustregel gilt hier, dass eine Geschichte nicht mehr als 1/3 sexuelle Handlung haben darf. Die nicht-sexuelle Handlung muss eine sinnvolle Geschichte ergeben. Geschichten ohne nennenswerten Plot, bei denen es nur darum geht, sexuelle Handlungen zu beschreiben, werden grundsätzlich als pornografisch eingestuft.


Denkt mal nach, bevor ihr Bücher schreibt mit 34 Kapiteln von denen 20 reines Geficke ist!

Das Buch mit solch einem Inhalt ist bereits ein Porno, damit verboten und Leute, wenn ihr sowas seht, dann meldet es.

Verbote sind nicht umsonst da, hier lesen auch Kinder unter 16 Jahren und die müssen nicht Pornos lesen, nur weil sie kleine Mädchen von 14 bis 16 Jahren geil finden.

Und bevor jetzt wieder einer dumm redet oder gar meckert, habt selber erstmal Kinder, dann könnt ihr gerne weiter nörgeln!

Ihr dürft gerne eine andere Meinung haben, aber bleibt sachlich und zwingt sie mir nicht auf.

Reden wir doch heute mal über die unschönen Dinge.

Über die, die kaum jemand weiß oder sie niederschreibt.

Besonders kleine Mädchen, jene, die mit Freuden unrealistischen Smut/Lemon schreiben und einfach mal zig Dinge dezent vergessen.

Nachdenken?

Ach woher denn, ist doch nur eine Fanfiktion.

Stimmt schon, aber auch da sollte man wissen, dass nicht immer alles lustig, romantisch und ganz toll abläuft.

Besonders davor oder auch danach!

Immerhin denken Einige über die Vorbereitung nach, ebenso denken sie ab und an, an Gleitgel und Kondome.

ABER!

Und jetzt kommen wir zum Aber!

Ich lese immer zwei bis drei Finger, Scheren artige Bewegungen und noch so lustige Dinge, die nicht wirklich lustig sind, sondern eher einen mit dem Kopf schütteln lassen.

Leute ernsthaft, es müssen nicht immer Finger sein.

Dildo, Plug und Co sollen da auch sehr gute Dienste leisten und ebenso eine ganze Faust, was aber dann doch eher schon beängstigend als erotisch klingt.

Gibt es aber dennoch und auch bei einer Frau und nennt sich Fisten!

Ebenso gibt es da Rimming und auch das lese ich selten bis gar nicht und wenn, dann in einem Zusammenhang, wo ich im Strahl einfach kotzen mag.

Nie, wirklich nie, achtet ein Schreiber darauf, zu erwähnen, wie sauber oder gewaschen sein Charakter ist. Immer nur liest man, dass die Zunge an Stellen leckt, wo sie so eigentlich nicht wirklich zu Gange ist.


Leute ernsthaft, es gibt Wasser und Seife, baut doch ein gemeinsames Duschen ein und schon passt das Ganze wieder.

So aber muss man sich als Leser fragen, ob der Arsch auch wirklich sauber ist!

Apropos Arsch, da wäre wohl das, was viele vergessen oder schlichtweg nicht wissen.

Und da ich das jetzt nicht selber in Worte nochmals fassen möchte, habe ich einen kleinen Auszug aus MEINEM Buch, was noch nicht online ist.



Wasser füllte ihn aus, wusch sämtliches aus seinem Körper aus, ließ ihn peinlich berührt die Augen zusammenkneifen, wollte die Ausscheidungen seines zitternden Leibes nicht sehen, da er diese leider nur zu gut riechen konnte und ihm davon übel wurde. Es kotzte ihn an so gefesselt zu sein, sich nicht wehren könnend und dann wieder dieses Betatschen des Blonden, der Geruch, das Geräusch des Wasser- ein lautes Plätschern … Einfach widerlich, nicht mehr menschlich zumutbar.

Und ja, sowas passiert auch nach dem Sex, wenn man sich vorher nicht ganz, sondern nur zum Teil entleert hat.

Aber eure Charaktere gehen ja vorher alle aufs Klo und machen vorher noch eine Darmspülung!

Na, wer denkt jetzt darüber mal genauer nach?

Gerne dürft ihr eure Meinung zu dem Thema äußern, aber bitte sachlich.

Der Stil eines Autors entwickelt sich mit der Zeit und ist anfangs noch eher unreif und stumpf.

Mit jedem Kapitel, was man schreibt, ändert man sich, ebenso durch die Hilfe eines Beta-Lesers und Kritiken anderer Leser.

Der Stil macht den Autoren später aus, man erkennt ihn wider und er kann unterschiedlicher nicht ausfallen.

Anfangs wirkt er vielleicht noch kindlich - später aber reif und durchdacht.

Stile sind unterschiedlich.

Sie können staubtrocken sein, spannend, dramatisch, aber auch erotisch.

Mein eigener mischt sich, setzt sich durch viele Stile zusammen und doch ändert auch meiner sich über die Jahre ständig.

Kindlich, dramatisch, düster und auch spannungsgeladen.

Weniger erotisch, dafür aber mit der gewissen Brise an Humor.

Natürlich versucht man auch den Stil anderer zu übernehmen, aber meist scheitert man oder es passt nicht zu einem selber.

Auch  auf diese Erfahrung kann ich zurückgreifen.

Ebenso darauf, dass mir in den Jahren einige Stile unterkamen, die mich schlichtweg langweilten oder mir zu trocken waren.

Der Stil ist jedoch etwas, woran man nichts ändern kann. Man muss ihn haben können, ihn lieben, aber man kann den Autoren nicht zwingen anders zu schreiben.

Merke dir immer, dass ein Stil Geschmackssache ist, dieser sich immer ändern kann und man daran kaum etwas rütteln kann.

Macht nicht den Fehler und sagt, der Stil sei langweilig, trocken oder was auch immer.

Der Autor wird euch in dem Fall nicht für Voll nehmen, vielleicht auch nicht antworten, da es keine Kritik, sondern der persönliche Geschmack ist und den kann man sich aussuchen.

Es gibt da draußen genug Bücher, die sicher den Wünschen der Leser gerecht werden.

Nehmen wir mal die Kampfszene, die ich bevorzugt noch vor düsteren und blutigen Passagen schreibe.

Filme kennen wir alle, gucken wir mit Freude und verfolgen auch hin und wieder einen Kampf.
Angucken und das immer und immer wieder.

Ich hab für eines meiner Bücher immer wieder den Endkampf von Cloud und Kadaj angesehen und am Schluss war er fast identisch wiedergegeben und das aber in eigenen Worten.

Filme helfen also durchaus beim Beschreiben bestimmter Dinge. Besonders eben jene, wo man kämpft oder aber tanzt.

Sie regen nicht nur die Fantasie an, lassen einen neue Plots entwickeln, sie helfen auch all jenen, die sich mit Kampfszenen schwertun.

Hab ich selber auch und ich sehe immer wieder mit einem Lächeln in meine Bücher und erkenne den Unterschied mit jedem Buch.

Anfänglich war Kadaj eine Memme, ein Kind, was bei mir kläglich scheiterte.

Heute ist er der, der sein soll.

Arschig, kalt, verrückt und wahnsinnig.

Vor allem aber ein guter Kämpfer, der sowohl Cloud als auch Reno die Stirn bieten kann.

Ihr seht also, dass man es mit der Zeit lernen kann.

Es steckt Arbeit dahinter aber diese lohnt sich, denn ein Kampf ist niemals eine halbe Sache und schon gar nicht fair.

Ein Thema, was dringend mal erwähnt und beschrieben werden sollte, da mir das immer und immer wieder auffällt.

Ich selber schreibe sehr gerne aus nur einer Sicht, finde diese sogenannte Ich-Form auch deutlich schwieriger, als die typische Erzähler-Form.

Es ist eben auch eine Herausforderung nicht jeden zweiten Satz mit einem Ich zu beginnen.

Den Fehler machen sehr viele, ebenso wird die Geschichte einmal so geschrieben auch NUR aus einer Sicht geschrieben und keine weiteren Personen erzählen.

Bitte demnach keine POV  Anmerkungen.

Ebenso kann diese eine Person niemals alles wissen, nur Dinge über sich, Familie und Freunde, sofern diese genug erzählen.

Von Fremden weiß die Ich-Person demnach nichts und dennoch lese ich genug Bücher, wo diese Personen Gott sind und allwissend.

Demnach überlegt euch gut, ob ihr eure Geschichte wirklich in dieser Form verfassen wollt.

Wie gesagt, eine Sicht, kein Wechsel und nur begrenze Informationen anderer Charakter.

Scheinbar die Form, die für einige schwierig, für andere jedoch recht einfach ist.

Dabei ist diese Art zu schreiben die, die ich hier gerade anwende und zudem beherrsche.

Sie ist anders als die Art der Ich-Form, die sehr viele anwenden und das leider immer wieder mehr als falsch.

Darum geht es jedoch nicht, denn dazu gab es bereits ein Kapitel, welches zudem sehr gut und heiß diskutiert wurde.

In der Form könnt und dürft ihr die Sichtweisen wechseln und das mehrmals.

Geübte Autoren arbeiten dabei mit Absätzen, verzichten auf POV  und Co. und bauen nach und nach das Grundgerüst ihrer Story oder ihres Protagonisten auf.

Ihr schreibt also so, dass ihr alles wisst, switchen könnt und mit Zeitsprüngen arbeitet.

Rückblenden sind ebenfalls willkommen, kann man aber auch in der Ich-Form schreiben und sollte sich dann aber vom Rest abheben und nicht mit Flashback hingeklatscht werden.

Kursiv  schreiben ist das Zauberwort oder aber ein eigenständiges Kapitel, wo man sich dann mit der Rückblende austoben kann und das nächste Kapitel dann wieder so schreibt, dass man in der Gegenwart ist.

Ihr merkt also, dass die Erzählform die einfachere ist, man auch mehr Möglichkeiten hat und man nicht auf zu viele Ich-Anfänge im Satz achten muss.

Kommen wir zu den Zeitformen, in denen man schreiben kann und bei einer von diesen sollte man dann auch bleiben und nicht mitten im Kapitel in eine andere springen, was ich hier immer wieder finde.

Vergangenheit

Gegenwart

Zwei Zeiten, die man sowohl in der Ich – als auch in der Erzählform anwendet.

Fangen wir mit der Vergangenheit an und das in beiden Formen!


Ich hatte Hunger, machte mich auf den Weg in die Küche und …

Marie wollte heute noch die Haare geschnitten haben, konnte sich jedoch nicht entscheiden zu welchem …

Gegenwart ist da schon etwas aufwendiger, aber dennoch gut umsetzbar, wenn man mal meine FF Ich habe dir vertraut gelesen hat.

Die Gegenwart ist eigentlich nichts anderes, als das, was gerade passiert und demnach bitte keine Vergangenheit!

Ich bin auf dem Weg in die Küche, habe Hunger und will mir ein Käsebrot schmieren …

Er ist auf dem Weg zur Uni, will vorher noch in die Mensa und bleibt stehen, weil …

Ihr seht, es ist  gar nicht so schwer und wenn ihr in eurer Zeit bleibt, liest es sich sehr viel besser und man kommt auch nicht durcheinander, hat einen Punkt weniger zum Kritisieren.

Nächstes Mal geht es um die Rechtschreibung, um gängige Fehler, die ich hier immer wieder finde und ich euch diese aufzeigen werde, damit sie weniger oder am besten gar nicht mehr vorkommen.

Kommen wir doch mal zu den gängigen Rechtschreibfehlern, die ich hier immer wieder finde  und das nicht nur bei jungen Autoren zwischen 13 und 18 Jahren.

Den schlimmsten Fehler machen wohl so ziemlich alle und dabei hat sich hier nie etwas dank geänderter Rechtschreibreform, geändert.

Lesen und lassen.

Vergangenheit lies und ließ und Letzteres schreibt man immer noch mit ß, außer man will umdenkend lesende Hände und Co. haben, die gelegentlich bei mir als Leser für gehöriges Lachen sorgen.

Kommen wir aber nun zu den und denn.


Den bezieht sich auf Personen und Dinge.

Den Jungen, den Ring ...

Denn leitet einen Nebensatz ein und dieser wird vom Hauptsatz mit einem Komma getrennt. Zur Grammatik selber komme ich aber noch und ebenso zu den Regeln, welche man doch bitte beachten sollte!

Denn kann aber schnell auch zu einem Füllwort werden, welche ich euch auch noch näher und gesondert erklären werde.

Gleiches gilt für Wen und wenn.



Wen ist ein Fragewort und wenn,  leitet ebenfalls  einen Nebensatz ein.


Weiter geht es jedoch mit hol und hohl.


Jemand holt etwas aus dem Schrank, während ein dummer Mensch meist hohl im Kopf ist.


Bitte nicht verwechseln, denn auch das sorgt für Bauchschmerzen und gesunde Lacher.

Tuen!


Bitte schreibt tun nicht mit einem H, es gehört keines rein und sorry aber jeder, der da draußen schreiben nach Gehör gelernt hat, dessen Schule und Lehrer gehört erschlagen!

Schreiben ist keine Kunst, es bedarf jedoch harter Arbeit und ein gewisses Maß an Rechtschreibung, die man neben der Schule, daheim durch den Duden lernen kann.

In diesem hilfreichen Buch steht alles drin, was es an Worten gibt, wie man sie schreibt und vor allem, dass einige Worte zusammengehören.

Der Schwarzhaarige ...

Bitte zusammenschreiben, ihr habt sonst zwei Personen.

Eine Schwarze und eine Haarige und das wiederum klingt wie eine gespaltene Persönlichkeit, die wohl niemand haben will.

Auch gibt es Worte, die eine Doppelbedeutung haben und demnach ab und an falsch sein können.

Die Spinne - ein Tier und daher wird es großgeschrieben.

Ich glaube, ich spinne - hier wird es kleingeschrieben, da man einen Zustand von einem anderen Wort ausdrückt. Ein anderes Wort für Ich glaube, ich werde verrückt.

Spuk - Hier meint man das, was Geister so tun, während Fußballspieler gerne auf den Rasen spucken.

Auch hier bitte darauf achten.

Ebenso Bettlaken, die man NUR mit einem K schreibt, weil ihr sonst lackierte Betten habt und ich denke mal, die will niemand haben.

Ihr seht mit ein bisschen Nachdenken und Tante Google, ist es gar nicht so schwer und wie gesagt, es gibt Programme in den Weiten des Internets, die helfen können.

Nutzt sie und wir Kritiker haben ein bisschen weniger zu tun.

Satzzeichen können Leben retten!


Komm wir essen Opa.

Hier wird buchstäblich der Opa gefrühstückt. Wohl bekomm’s.


Komm wir essen, Opa.

Nun fordert man ihn einfach auf, dass er zum Essen kommen sollte.

Ihr seht, ein Komma macht schon eine ganze Menge aus und das war nur ein Beispiel von vielen.


Grammatik ist etwas, was sehr viele nicht  beherrschen. Bevorzugt junge Schreiber, da sie noch lernen und die Regeln nicht immer verständlich sind.





Das Komma vor Konjunktionen

Das Komma setzt man vor entgegengesetzten Konjunktionen, vor anreihenden Konjunktionen und vor gleichrangigen Konjunktionen.

Das Komma vor entgegengesetzten Konjunktionen

Entgegengesetzte Konjunktionen sind aber, allein, doch, jedoch, sondern, vielmehr. Beispielsätze für entgegengesetzte Konjunktionen:

Wir wollen gerne nach draußen, aber es regnet.

Er strebt nach Erfolg, allein er stellt sich nicht ein.

Der Bus wollte weiterfahren, doch die Ampel sprang um.

Meine Noten sind ziemlich gut, jedoch stört mich noch etwas.

Du bist nicht nur schlau, sondern super schlau.





Nun zum interessanten Teil: „dass“ oder „das“. Ist auch nicht wirklich schwer.

Regel Nummer 1: „Das“ lässt sich im Gedanken immer durch dieses, welches oder jenes ersetzen, ohne dass der Satz seinen Sinn verliert.

Regel Nummer 2: Es gibt keine Regel, die besagt, dass nach einem Komma immer „dass“ steht!



Und ganz wichtig ist noch, dass man die beiden immer kleinschreibt. Egal was davor steht es ist und bleibt kleingeschrieben.



Anders ist es bei der Andere, dem Anderen … Ihr sprecht hier von einer Person, die allein steht und nicht in der Gruppe.


Der Andere drehte sich um und …

Die anderen Mädchen …

Sobald es mehr Personen sind, diese benannt werden, wird es kleingeschrieben.


Zahlen schreibt man generell besser aus, da es stimmiger klingt, außer Ihr habt eine Zahl weit über 12 und wollt diese nicht in Worten schreiben.

Ihr seht also, dass man mit einfachen Regeln schon weitaus besser im Text zurechtkommt und gerade für Neulinge und Einsteiger sollten sie verständlich sein.

Ansonsten aber gibt es den Duden, auch im Internet.

Nutzt ihn, wenn Ihr unsicher seid.

Auch ich nutze ihn und wenn Ihr dennoch überfragt seid, dann macht Euch auf die Suche nach einem Betaleser, den ich Euch im nächsten Kapitel genauer vorstellen werde.

Damit sind Worte gemeint, die zu viel im Satz sind, diesen gerne etwas zu lang und zu seltsam wirken lassen.


Man kann auf sie verzichten, da sie in einem ernsthaften Text meist unschön wirken.

Was aber sind denn nun genau Füllwörter?

Aber, nun, jedoch, na ja … solche Worte und wenn wir ehrlich sind, kann man hin und wieder gut auf sie verzichten.


Anders ist es, wenn ihr aus Gedanken schreibt oder wie ich, eine Story ohne wörtliche Rede.

Da kann man sie nutzen, ebenso, wenn man in der Ich-Form schreibt und nur eine Person erzählen lässt.

Für sowas bekommt man mit den Jahren ein Gefühl, ebenso für Wortwiederholungen, die sich bei Anfängern gerne und sehr häufig einschleichen.


Dafür gibt es von meiner Seite jedoch nicht groß etwas zu sagen, denn auch das kann man üben und eine Seite nutzen, die euch andere Worte für genau das vorschlägt.


Einfach mal in Google ein anderes Wort für … eingeben und schon bekommt ihr eine Seite vorgeschlagen, die sich genauso nennt.


Diese nutze ich auch, da ich hin und wieder Geschichten schreibe, wo man etwas gehobener schreibt und da klingt manches Wort dann zu einfach.

Eine Person, die euch hilft, eure Bücher besser zu halten.

Seine Aufgabe besteht darin, Fehler in Rechtschreibung und Grammatik auszuradieren.

Bei Fanfiktion geht er noch auf Charaktere ein, mehr aber auch nicht.

Warum?

Ein anderes Kapitel. Ein Kapitel über den Lektor.

Wer kann denn Betaleser sein und wo finde ich ihn?

Unter Freunden, die sich auskennen.

Es nutzt nichts, wenn ihr jemanden fragt, der selber schwach in Deutsch ist.

Es gibt zudem Foren, wo man fragen kann und hin und wieder hat man einfach das Glück, dass sich jemand selber bei euch meldet und sich anbietet.

Allerdings sollte man, wenn man sich einen Betaleser sucht und diesen gefunden hat, im Klaren sein, dass man an sich und seinen Büchern arbeiten will.

Ein Betaleser kann und wird euch abspringen, wenn er merkt, dass ihr auch nach 10 Kapiteln, trotz Anmerkungen immer noch die gleichen Fehler macht.

Der Betaleser hilft euch, er schreibt aber nicht für euch euer Buch.

Zusammenarbeit ist das Zauberwort, dazu der Wille etwas ändern zu wollen, Regeln anzunehmen, sie zu verstehen und einzuhalten.

Ebenso Kritik.

Diese kommt zwar selten von ihm, aber sie kann kommen und wenn sie kommt, dann nehmt sie an und schießt nicht auf jene Person, die euch nur helfen will.


Kritiken und Hilfestellungen sind kein Hate!


Hier mal noch eine nette Seite von mir, die ich selber nutze.

Grammatik- und Rechtschreibprüfung online

Aber Obacht, sie setzt auch nicht alle Kommata dahin, wo sie hingehören.

Regeln muss man lernen und das Programm ist eher für jene, die schon fit in Grammatik sind.

Ansonsten gibt es noch eine zweite Seite, die jedoch nur bis 800 Zeichen annimmt.

Duden-Mentor

Im Gegensatz zu einem Betaleser ist ein Lektor jemand, der dafür entlohnt wird, dass er Texte korrigiert.

Sobald ihr ein Skript schreibt, es an einen Verlag schickt und dieser zusagt, arbeitet ihr mit diesem zusammen.


Jedoch merkt er euch nur an, ausbessern müsst ihr selber!

Was aber genau macht er nun anders als ein Betaleser?

Er schaut nicht nur auf Rechtschreibung und Grammatik.

Satzbau, Füllwörter und Wortwiederholungen merkt er euch ebenso an, wie Logikfehler, für die er ein besseres Auge hat, als ein Betaleser, der sich nur grob mit dem Inhalt befasst.

Die Zusammenarbeit dauert zudem auch länger.

Sobald er die oben genannten Punkte alle angemerkt hat, bekommt ihr euren Text zurück, setzt euch dran und bessert das aus, was er euch angemerkt hat.

Seid ihr damit fertig, wird es erneut an den Lektor geschickt und wieder schaut er sich genau an, was und vor allem, ob ihr all seine Anmerkungen umgesetzt habt.

Es kann demnach sein, dass ihr ein paar Mal ausbessern müsst, ehe ein Lektor zufrieden ist

Noch ein Punkt, auf den ich in diesem Buch eingehen möchte.

Sich wiederholende Anfänge einer Geschichte und Tricks, wie man sie besser schreiben könnte, damit sie sich von anderen doch wieder abheben.

So ziemlich jede etwas düstere Geschichte hat den Vollmond, der am Himmel steht und die Nacht erhellt.

Man kann das Ganze auch aufwerten, sich in eine andere Situation bringen, diese eingehend beschreiben und den Vollmond nebenbei einbringen.


Schweißgebadet wachte er auf, blickte einen Moment starr die Zimmerdecke an, ehe er sich aufrichtete. Ein Alptraum. Es war nur ein Alptraum, den er vermehrt immer wieder in einer Vollmondnacht hatte.

Klingt doch schon besser, als dieses typische „Hell stand der Vollmond am Himmel“ oder ganz einfach: Es war Vollmond.

Ihr habt nun einen ganz anderen Anfang und den könnt ihr auch für die Schulgeschichten nutzen, die oft damit beginnen, dass jemand im Klassenzimmer sitzt und auf seinen Lehrer oder seine Mitschüler wartet.

Beschreibt doch einfach mal, was davor war, wie man eine Schule betritt, was man da alleine schon an Eindrücken gewinnt.

Es liest sich schöner und niemand sitzt aus heiterem Himmel einfach in einem Klassenzimmer.

Eine Gruppe an Schülern kam Susi entgegen, als sie an diesem Dienstag morgen das Schulgebäude der … betrat und auf dem Weg zu ihrem Klassenzimmer war. Es bliebt bei diesem Andrang an jungen Menschen nicht aus, dass sie mit zwei, drei Jungs zusammenstieß, verlegen lächelte und sich an einem weiteren vorbeimogeln musste …

So kann man den Anfang schreiben, vielleicht noch auf Gefühle eingehen, aber auch nicht zu langsam ins Klassenzimmer gehen. Außer ihr habt diesen stereotypischen Plot mit dem Mobbing. Dann baut es noch weiter aus und schon habt ihr einen Einstieg, wo ihr mittendrin seid und nicht das Gefühl habt, man sei auf der Flucht oder der Autor hängt sich Szene-mäßig auf.

Und dann haben wir da noch das Wetter. Sehr viel fängt mit Regen an, gerne auch mit Sonnenschein oder Nebel.

Man kann diese Anfänge nur schwer umschreiben, aber es ist machbar.

Nebel kann man mit der Jahreszeit kombinieren, ebenso mit der Umgebung.

Regen kann man mitten in den Satz einbauen, sich gedanklich darüber ärgern, dass ein Ausflug nicht stattfinden kann.

Sonnenschein ebenso.

Spielt einfach, lasst es ein paar Tage liegen, lest es nochmals durch und wenn euch euer Anfang dann noch immer gefällt, dann schreibt weiter.

Mit ein bisschen Übung überwindet man solche Einstiege, wird besser und wer weiß – eines Tages schreibt ihr vielleicht einen Anfang, der alle drei Typen weglässt.

Nur Mut, es kann und wird besser werden.

Kommen wir mal zu dem Thema, wo ich an sich nicht ganz so viel zu sagen habe.

Der Bereich, was man schreibt und wie man es schreibt.

Plots sind unterschiedlich und irgendwie doch gleich.

Es kommt dabei immer auf die Umsetzung an und das Thema, was man gewählt hat.

Und da ist der Punkt, der mich hin und wieder mit dem Kopf schütteln lässt.

Weniger ist oftmals mehr.

Gerade im Bereich Sex und Vergewaltigung, die leider sehr oft und zu unreif geschrieben werden.

Andeuten ist oft besser, ebenso sollte man sich bei solch sensiblen Themen eher zurückhalten und recherchieren.

Ebenso in geschichtsträchtigen Bereichen.

Das Mittelalter oder aber auch Kriege sind und waren allesamt nicht schön. Eher düster, trist und grausam.

Bedenkt sowas bei euren Geschichten, setzt euch hin und nutzt Google, geht in Büchereien und fragt Zeitzeugen, wenn es noch welche gibt.

Wenn es zu schwer ist, dann lasst es.

Niemand zwingt euch zu schreiben.

Setzt euch nicht selber unter Druck, nur weil gerade ein Thema Leser anzieht und ihr davon aber keinen Plan habt oder keine Lust habt, euch damit zu befassen.





Und jetzt  geht es um euch, um jene, die mich bei diesem Buch so lieb unterstützt haben.

Einige von euch haben sogar noch mehr getan.

Ergänzt mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen.

Danke dafür.

Ich selber bin kein Profi, habe nur meine Erfahrungen mit euch geteilt und dennoch waren viele von euch sehr lange  und aktiv dabei.

Danke an euch alle.

Jedoch bin ich nun an dem Punkt, wo mein Wissen und meine Erfahrungen ausgeschöpft sind.

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Autor

Pragomas Profilbild Pragoma

Bewertung

Eine Bewertung

Statistik

Kapitel:22
Sätze:56
Wörter:6.346
Zeichen:36.640

Kurzbeschreibung

Ein wertgeschätztes Buch, welches sowohl für Autoren und für Leser ist. Tipps und Tricks, aber auch wie man Kommentare schreiben und uns Schreiberlinge glücklich machen kann. Jedoch ist das Buch keine Garantie für Bestseller, sondern nur der Tropfen auf dem heißen Stein. Lesen muss man daher auf eigene Gefahr.