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Tagebuch eines Hobby-Autoren

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26.02.21 17:32
12 Ab 12 Jahren
In Arbeit

 

Kein so richtiges Infobuch, aber auch kein Cover-Buch, da beides auf einigen Plattformen so nicht funktioniert.

Wir, beziehungsweise ich rede hier von meinen Ideen und wie und was alles in naher Zukunft geplant ist.

Ich nehm euch sogar nun oft mit auf Reise, zu meinen Recherchen und wo ich diese aufgetan habe.

Es erwartet euch einiges und vielleicht erwartet euch auch ab und zu ein Kapitel, wo ihr mitmachen dürft.

Hilfe ist immerhin etwas, was auch ich ab und zu noch brauche und vor einigen Tagen eingesehen habe.

Dazu komm ich aber noch, wenn es so weit ist. 

Die Tage möchte ich erstmal zu meinem aktuellen Baby kommen, was mir doch sehr ans Herz gewachsen ist und ich euch somit näher vorstellen will. Außerdem hab ich endlich eine Plattform gefunden, die Worte richtig zählt und sogar den Klappentext und den Titel anrechnet. Man sieht sogar wie viele Sätze man in der gesamten Geschichte hat und das ist teilweise im Vergleich zu den Worten, erschreckend.

Etwas sehr komplexes, was ich mir hier auferlegt habe und schreiben möchte.

Die Zeiten vermische und Lebensumstände, die man so nicht kennt und dennoch zu lesen bekommt.

Eine Seuche, die wütete und kaum jemand entkommen konnte.

Ich spreche von der Pest, die Einzug in das 21. Jahrhundert bekommt und meinem Eric ziemlich zu schaffen macht.

Wundert euch also nicht, dass ich hier zwar sitze und euch davon erzähle, aber derzeit nicht schreibe.

Ich bekomme den Übergang so gar nicht hin, obwohl ich bereits damit angefangen habe und Erlangen bildlich bis ins kleinste Detail vor mir habe.

Ausreichend ist das nicht, ich muss einiges beachten, viel nachschlagen und das kostet Zeit und ich stumpfe derzeit immer wieder ab und muss meinem inneren Schweinehund gewaltig in den Arsch treten.

Mir ist klar, dass der schwarze Tod ein Thema ist, was nicht jeder liest und viele damit nichts anfangen können.

Da muss man als Autor durch, lernen, dass nicht alles gefeiert wird, was man so schreibt und hochlädt.

Momentan liegt sie wieder auf Eis, dennoch recherchiere ich im Hintergrund, versuche an meinem geplanten Baby zu schreiben und doch fällt es mir schwer, am Ball zu bleiben.

Ich muss nicht nur Technik beachten, auch Kleidung und Essen und wäre das nicht genug, so muss ich die ganze Stadt auf den Kopf stellen.

Wo der Bahnhof ist, ist noch immer ein Bahnhof, aber anders und Züge gibt es keine.

Ebenso bekannte Fastfoodketten und viele andere Geschäfte, die ich einfach gedanklich ausklinke.

Eine Menge Arbeit und doch bleibt eines gleich und das ist die Sprache.

Sprachlich gesehen sprechen wir hier von unserer Sprache wie wir sie heute sprechen, denn Könige und Kaiser gibt es in Erlangen schon lange nicht mehr.

Dafür die Kirche, die hier wie damals auch schon, sehr im Vordergrund stehen  und Eric einiges abverlangen wird.

Für ihn wird vieles verwirrend und neu sein, ebenso für  Leser, die hier mit der Vermischung von zwei zeitlichen Welten konfrontiert werden.

Jede Menge Arbeit, die sich lohnt, wenn man dranbleibt und nicht die Flinte ins Korn wirft.

Dokumentationen helfen mir dabei, ebenso das Stadtarchiv und Wikipedia.

Es mag schleppend vorangehen, es werden andere Texte bevorzugt weitergeschrieben und das aus dem Grund, damit ich mich im Hintergrund belesen kann und wieder ernster an diese Geschichte herangehe.

Mit Spaß hat das momentan nicht mehr viel zu tun und der sollte und darf nicht abhandenkommen und daher stelle ich meinen Geschichtenerzähler weit hinten an.

Er wird wiederkommen aber momentan steht mir der Sinn einfach danach, das zu schreiben, wo ich nicht groß nachdenken und nachschlagen muss.

Eigentlich wollte ich etwas über mein Vampir-Buch schreiben aber das kann warten, da ich wieder etwas aus der Versenkung zurückgeholt habe und das erstmal wichtiger ist.

Die Rede ist von meinem kleinen Autoren-Café und meinem Trau dich-Buch, welches es aber nur auf Wattpad gibt, da es auf anderen Plattformen ein Hilfeforum gibt.

Man kann sich im Café vorstellen, andere Autoren finden und sich einfach austauschen. Kaffee trinken geht aber auch, wenn auch nur imaginär und jeder für sich daheim alleine.

In Gesellschaft schmeckt er aber dennoch besser und auch das Internet kann ein Teil dieser Gesellschaft sein.

Klingt komisch, ist aber so.

Und wenn ihr Hilfe bei euren Büchern braucht, dann scheut euch nicht bei Trau dich und frag vorbeizuschauen und zu fragen.

Bisher hat keiner den Kopf abgerissen bekommen und es gibt keine blöden Fragen, dafür aber blöde Antworten und dumme Kommentare, die nicht sein müssen.

Es ist ein Hilfsangebot von mir für euch und ich erhoffe mir ein wenig Anteilnahme.

Mir selber aber Geduld, da es dauern kann, bis sich jemand traut und meldet.

Scheu dich nicht, trau dich und tausche dich mit anderen aus.

So wachsen wir gemeinsam, so erreichen wir etwas und wenn es der freundliche Umgang ist, denn ich fast schon verlernt hatte.

Wir profitieren voneinander, wir wachsen und wir lernen wieder, dass hinter jedem User auch ein Mensch steckt und dieser Gefühle hat.

Das Café hat wieder geöffnet und das ab sofort.

Tretet ein, lernt und entdeckt Neues. Lernt die Vielfalt Wattpads kennen und den Autoren hinter seiner Geschichte.

Gebt dem Ganzen eine Chance, lernt andere und mich besser kennen und wendet euch vertrauensvoll an Trau dich und frag, wenn ihr Hilfe braucht.

Das Buch gibt es nicht mehr, steckt in den Entwürfen und wird nicht wieder hergestellt.

Den Mythos um Vampire kennen wir sicherlich alle und einige sind mindestens genauso fasziniert, wie ich es bin.

Angefangen hat alles mit dem Buch "Der kleine Vampir", gefolgt von der dreizehnteiligen Serie, die Mitte der achtziger Jahre ausgestrahlt wurde.

Danach kamen unzählige Bücher und Filme und aktuell befasse ich mich mit dem Mythos selber.

Immerhin gibt es nicht nur Vampire.

Auch Untote treiben ihr Unwesen, Nachzehrer, Dämonen und Geister und auch so manches Fabelwesen wird eine Rolle spielen.

Aber auch einer Gräfin und einem  Prinzen sagt man einiges nach.

Es wird also blutig, es wird makaber und es wird schaurig.

Jedoch verrate ich noch nicht zu viel, jedoch schreibe ich zu einer ganzen Liste kleine Kurzgeschichten und befasse mich obendrein mit dem Buch "Vampirismus oder die Sehnsucht nach Unsterblichkeit".

 Eine faszinierende Lektüre, die alles zusammenfasst, was ich benötige.

Weihnachten steht vor der Tür und es gibt einiges mitzuteilen. Eine Story schreibe ich trefflich dieser Tage keine,  dafür fehlt mir einfach die Zeit, denn Vorweihnachtszeit ist auch immer mit Stress verbunden und den mache ich mir schon lange nicht mehr.

Geschenke habe ich bereits alle bis auf eines und das wird die kommende Woche erledigt und dann setz ich mich an meine Kleinprojekte, lese gemütlich ein Buch, welches gerne gelesen werden möchte  und schreibe so langsam auf das Ende von Pornosternchen zu.

Ansonsten befasse ich mich dieses Jahr nur noch mit meinen Vampiren und Mythen, nebenbei mit Memories, denn auch diese Geschichte möchte ich nächstes Jahr gerne fertig haben.

Einiges macht daher erstmal Pause, da man nicht alles schreiben und wieder aufrollen kann.

Genug für die Feiertage habe ich aber vorgeschrieben und ich nehme zudem auch am Winter-Award noch teil und möchte gerne meine Kurzgeschichte dafür zeitig fertig bekommen und einreichen.

Die kommt dann aber erst nächstes Jahr auf meinem Profil, denn noch ist die Handlung streng geheim und in meinem Kopf.

Was aber nicht geheim ist, ist die Tatsache, dass ich im Januar endlich meine Story über Paula und Jiri schreiben möchte.

Das Cover habe ich lange schon fertig und ebenso den Plot, der dahintersteckt. Das Cover findet ihr anbei jedoch nur bei Wattpad und ich find es jetzt schon zuckersüß und passend.

Man darf sich demnach auf die erste Story freuen, die sich um Liebe zwischen Junge und Mädchen dreht, Corona und Grenzen, die es gilt, zu überwinden        

Aber eben erst nächstes Jahr und jetzt wünsche ich euch eine schöne, besinnliche Weihnachtszeit.

Verdammt, alleine zu sein. Verdammt, zu töten. Verdammt, bis in die Ewigkeit. Verdammt, beliebt zu sein. Verdammt, unsterblich zu sein. Verdammt, ein Vampir zu sein.


Das war eine Kurzbeschreibung zu einer Naruto FF, die ich gerade sang- und klanglos gelöscht habe.

Wehgetan hat es nicht, immerhin habe ich den Faden verloren und gemerkt, dass die Story aus  nur einer Sicht nicht ganz funktionieren kann.

Außerdem hab ich zum Thema Vampire einfach schon genug Texte und das auch bei Naruto.

Da gammeln noch drei Bücher herum, die ich endlich mal beenden sollte, denn da besteht der Faden noch und man kann sie aus einer Sicht schreiben, ohne, dass man an einen Punkt kommt, wo es nicht weitergeht.

Derzeit komme ich jedoch nicht an Naruto dran, tu mich damit schwer und das, obwohl da eine Geschichte dabei ist, die aus Deidaras Sicht geschrieben ist und die gar nicht so schlecht verfasst war.

Mal gucken, wie es nächstes Jahr wird und wie ich Zeit habe, mich damit auseinanderzusetzen.

Momentan stehen andere Bücher an und darunter zwei, die ich gerne beenden mag.

Vielleicht werden es auch drei, immerhin rattere ich gerade das Kommentar-Buch herunter und gehe dort nicht auf alle Texte und Reviews ein, da es sonst kein Ende nehmen würde und das möchte ich euch und auch mir ersparen.

Aber genug davon, ich hab einen kleinen Auszug aus "Verdammt bis zum jüngsten Gericht" für euch und auch, wenn der recht gut klang, so ist es vorbei und das Buch unumkehrbar gelöscht.



                                                                             ⚜⚜⚜⚜⚜⚜⚜⚜⚜⚜⚜



Ich ließ einen tiefen Seufzer verlauten, sah zum Fenster heraus, runter auf die Straßen, in denen das Leben tobte und doch interessierte es mich nicht.

Es war immer dasselbe.

Menschen wurden geboren und irgendwann starben sie.

Sie waren lediglich ein Zeitvertreib, den man sich irgendwann entledigen konnte, wenn man genug von ihnen hatte.

Dennoch kamen sie immer wieder her, boten sich an oder aber sie wollten, dass ich oder jemand anderes aus meinem Clan, ihnen ewiges Leben schenkten.

Wie töricht von ihnen.

Das ewige Leben war ein Fluch.

Eine Qual, verbunden damit, auf ewig alleine zu sein.

Dennoch kamen sie her, in der Hoffnung, einer von uns würde nachgeben, ihnen den sehnlichsten Wunsch erfüllen, nur um festzustellen, dass wir sie nur benutzen, um selber zu überleben.

In den letzten Jahrhunderten hatten wir nicht einen Menschen gewandelt, uns von ihnen ferngehalten und doch wussten sie, dass wir, die Vampire existieren.

Besonders Frauen kamen her, warben um meine Gunst und sie alle scheiterten.

Zwar war ich auch nur ein Mann, aber mit der Zeit langweilte mich jede und wie es in meiner Natur lag, erlagen sie ihrem Schicksal, dem Tod.

Die letzte Frau, die hier war ... Es ist ein paar Wochen her.

Scheinbar wurden die Menschen vorsichtiger oder aber sie verstanden langsam, dass ich sowas wie eine Gefährtin nicht brauchte.

Anders, wie Madara.

Er hatte sich seinen eigenen Bruder zum Gefährten gemacht und ebenso Obito hatte jemanden an seiner Seite.

Ich aber wollte niemanden, redete mir das seit vielen Jahren ein oder aber ich redete mir ein, dass mich niemand wollte.

Jedenfalls nicht so, wie ich war und was ich war, wussten diese dummen Menschen ganz genau.

Ein Monster.

Das Böse in Menschengestalt, das sich mit dem Blut der Menschen am Leben erhielt.

Niemand wollte so etwas freiwillig haben.

Nicht lebend und tot?

Waren sie einmal tot, stellten sie schnell fest, dass ich kalt und herablassend war.

Mich langweilte schnell etwas und es kam auch schon vor, dass ich einige Meinesgleichen umgebracht hatte.

Das hatte sich schnell herumgesprochen und die meisten Vampire mieden mich mittlerweile und hatten Angst vor mir.

Mir sollte es recht sein.

Ich war lieber alleine, alleine mit mir und meinen Gedanken.

Zwar kam es hin und wieder vor, dass jemand meine Gemächer betrat, doch meist war es mein kleiner Bruder.

In Sorge, ich könnte vereinsamen und daran irgendwann sterben.

Sterben würde ich vielleicht nicht, aber irgendwann schwächte es mich.

Vampire waren dazu verdammt, in der Dunkelheit zu leben und damit kamen sehr viele nicht klar.

Ein Leben ohne Sonnenlicht, ohne jeglichen Luxus, den der Tag mit sich brachte.

Dazu unsere leichenblasse Haut, der Drang immer wieder Blut trinken und töten zu müssen.

Noch etwas, was gelöscht wurde und wo ich ganz sicher weiß, dass ich daran nicht mehr schreiben werde.

Harry Potter ist für mich eher nebensächlich geworden und wenn, dann habe ich für das kommende Jahr zwar etwas geplant, aber keinen Roman mehr.

Dazu kommt noch etwas, aber erst später, denn nun gehe ich mal kurz auf diese Story hier ein.

Hier habe ich ebenfalls den groben Faden verloren, hab zwar noch etwas im Kopf und doch reicht es nicht aus, um hier weiterzumachen.

Außerdem schreibe ich bereits zu viel, habe mich auf ein paar Texte konzentriert und einiges erstmal zurückgestellt oder ganz gelöscht.

Dazu wird es die kommenden Tage noch ein extra Kapitel geben, aber dieses Jahr nicht mehr.

Ich hab hierzu leider keinen Klappentext mehr, aber es ging um einen Trank, den Hermine verpfuscht hat und der lustige Nebenwirkungen hatte.

Anbei habe ich jedoch noch ein bisschen etwas aus dem Prolog und den möchte ich euch nicht vorenthalten.

Ich schätze, dass dies auch die letzte gelöschte Geschichte sein wird, denn meine restlichen Entwürfe sind gelistet und das mit einem roten Faden, damit ich weiß, was ich da mal verfasst habe.



Ganz klar, er hätte die Finger davon lassen sollen, dann wäre alles anders gekommen und er hätte jetzt einfach seine Ruhe.

So aber gestaltete sich das letzte Schuljahr in Hogwarts als ein Spießrutenlauf.

Einer, der Draco einiges abverlangte und er dieses dämliche Schlammblut am liebsten in der Luft zerrissen hätte.

Sie war schuld, sie und niemand anderes.

Hermine Granger und ihre Schusseligkeit, die man eigentlich nicht von ihr kannte und selbst ein Draco Malfoy wusste, dass da irgendwas faul war.

Da musste etwas faul sein, mit Absicht hatte sie da sicher nichts vertauscht.

Wozu auch?

Draco runzelte die Stirn, seufzte und setzte sich auf die schwarze, lederne Couch im Gemeinschaftsraum der Slytherin.

„Fühlst du dich auch irgendwie komisch?" Blaise setzte sich ihm gegenüber, fuhr sich durch die Haare und betrachtete seinen besten Freund mit Argusaugen.

Er wirkte blasser als sonst, sein Blick glasig und wenn Blaise es nicht besser wüsste, würde er behaupten, dass Draco einfach krank wurde.

Dem war jedoch nicht so, stand Draco genau wie er und ein paar andere, in einer lila Rauchwolke mit besonderen Auswirkungen.

Wie konnte es überhaupt so weit kommen?

Granger sollte einen Trank brauen, hatte das Rezept vor sich liegen und Snape hatte es zuvor genehmigt und durchgehend angesehen, für annehmbar bewertet und doch hatte es einen gravierenden Fehler in der Zusammensetzung gegeben.

Was aber genau hatte das Schlammblut falsch gemacht?

War es eine Zutat, ein Zauberspruch, den sie zu leise ausgesprochen hatte?

Es war zum Haare raufen und auch, dass selbst Professor Snape nicht wusste, was diese Wolke für Auswirkungen hatte.

Er müsse sich erst schlaumachen. So hatte es geheißen und das war nun schon einen Tag her und seither war nichts passiert.

„Irgendwie fühle ich mich krank", murmelte Blaise, worauf Draco den Kopf hob und ihn ansah. „Was soll ich sagen? Ich fühl mich mindestens genauso beschissen und ich weiß nicht, warum und was da auf uns zukommt. Zumal Pansy diese Wolke ebenso abbekommen hat."

„Ach komm schon, Draco. Was soll denn deiner Meinung nach Schlimmes passieren?" Blaise seufzte, horchte auf und war erstaunt, als besagtes Mädchen eintrat und sich gefrustet hinsetzte. „Snape weiß noch immer nichts. Er kann sich keinen Reim darauf machen, was das für eine Wolke ist und was es mit dieser auf sich hat."

Pansy spielte nervös an dem Saum ihres Rockes, ehe sie fortfuhr. „Dumbledore dürfte es jedoch wissen, aber wir wissen auch, dass der die nächsten drei Tage nicht im Schloss ist."

Draco stöhnte auf, rieb sich die Schläfen und fluchte innerlich, ehe er aufsprang und durch den Raum tigerte.

Dumbledore nicht da, dazu ein Lehrer für Zaubertränke, der überfragt war und keiner wusste, was die Wolke mit ihnen machte.

Immerhin war es aber keine Todeswolke, wobei die auch nicht verkehrt gewesen wäre und man somit zwei lästige Hufflepuffs los wäre, die Draco nicht mal namentlich kannte.

Aber das Leben war eben kein Ponyhof und hätte Draco das gewusst, er hätte nicht noch einmal nach Voldemorts Tod diese Schule für Zauberer besucht.

Leider aber bestanden seine Eltern darauf und nun saß er hier und zerbrach sich genau wie Blaise und Pansy den Kopf.

„Vielleicht reden wir mit Granger?"

Draco blieb stehen, sah zu Pansy und wirkte wenig begeistert. „Und was soll das bringen?"

„Vielleicht hat sie ..." Pansy winkte ab, merkte selber, dass das vergebliche Mühe war und das Mädchen aus Gryffindor wohl kaum schneller etwas herausgefunden hatte, als ein Lehrer.

Blaise grummelte irgendwas vor sich hin, stand dann aber auf und Draco war so, als wollte Blaise auf eigene Faust wissen, was diese Wolke betraf.

„Mach keinen Scheiß, Blaise", warnte er seinen Freund, doch Blaise winkte ab, verließ den Gemeinschaftsraum und machte sich auf den Weg zur großen Halle.

Von Weitem sah er schon Granger, dazu Ron und ebenso Potter, die sich angestrengt unterhielten und das mitten im Gang.

Sollte er auf sie zugehen, das Schlammblut fragen oder sich zurückhalten?

Eine Weile lang überlegte er, legte den Kopf schief und besah sich die Drei.

Nichts deutete darauf hin, wovon sie sprachen, auch nichts darauf, dass Hermine mit Absicht einen Fehler gemacht hatte.

Sie wirkte wie sonst auch und doch behielt Blaise sie im Auge, wartete ab und blieb hinter der Säule stehen.

Wenn, er doch nur ...

„Was treibst du hinter der Säule?"

Blaise drehte sich um, sah hinter sich einen Jungen mit dunkelblonden Haaren und runzelte die Stirn. „Ich ..."

Weiter kam Blaise nicht, vor ihm spielten sich Dinge ab, die unmöglich real sein konnten.

Seinem Gegenüber erging es nicht anders, er starrte den Slytherin einfach nur an, wurde sogar rot auf den Wangen und bevor es unangenehm werden konnte, wandte er sich rasch ab und eilte davon.

Eine spannende Frage, auf die ich endlich einmal eingehen werde.

Den Anfang machen wir mal mit den Kommentaren, die man nicht überall löschen kann.

Man kann sie auf Wattpad löschen und auf Animexx und das selbstständig.

Auf FF.de  kann man keine Kommentare selber löschen, aber kann es bei Angriff, Hate und Trollen weitergeben und löschen lassen.

Warum aber löscht man hier auf Wattpad Kommentare?

Ganz einfach. Es gibt Autoren, deren Meinungen mich herzlich wenig interessieren und nur so lernen sie es, wenn sie es denn lernen wollen.


Passiert das nämlich nicht, kann ich auch anders und sie blockieren.

Aber sowas geht nur auf Wattpad und Animexx und auf anderen Plattformen muss man mit ihnen dann leider auskommen. Aber das geht, denn wachsame Mods gibt es auch dort und die greifen bei Meldung auch ziemlich schnell ein.


Kritik lösche ich nur dann, wenn sie sich nicht auf mein  Buch bezieht, sondern auf mich als Person und damit leite ich über zu Büchern, die ich lösche.

Hier auf Wattpad und auch auf Animexx, kann man Bücher zurückstellen, wenn man sie lange Zeit nicht weiterführen kann oder will.

Auf StoryHub und auch auf FF.de geht das nicht. Man kann aber auf FF.de einstellen, dass der Text pausiert und dennoch kriegen das einige nicht mit und nerven gerne mal mit Fragen, wann denn das Buch weitergeht.

Muss ich nicht haben und daher lösche ich Texte, die ich langfristig nicht weiterschreibe.

Heute mache ich das nicht mehr, da man solche Fragen auch einfach ignorieren kann.

Aber weiter. Es gibt auch mal Kommentare, wo zwei, drei Sätze mich wieder angreifen und die lasse ich so sicher nicht stehen und genau das wissen diese Leute, dass die Mods da nichts löschen werden.

Da ist man als Autor gefragt und dann löscht man auch das ganze Buch und weg ist der Hate gegen mich als Autor.

Ist mega scheiße, ich weiß, aber ich lasse es nicht stehen, wenn mich einer als geistig unterbelichtet betitelt oder mir einen seiner dummen Psychologen Tipps ungefragt unterjubeln will und es nicht kapieren will, dass es nicht nur falsch, sondern auch dreist ist.

Das hat auch nichts mehr mit dem Inhalt des Buches zu tun und auch nicht, wenn man sämtliche meiner Bücher in einem anderen kritisieren will und dabei im Ton versagt.

Man weiß ja, dass Kritik immer konstruktiv ist und sich dabei auch nur auf ein Buch und dessen Inhalt bezieht und NIEMALS auf den Autoren.

Wenn man darauf achtet, dann gibt es auch weniger Bücher, die gelöscht werden.

Schön ist es nämlich nicht, dann drei Monate warten zu müssen, bis man sie wieder hochladen darf.

Ausnahme ist, wenn es einen Unterschied zum ersten Upload gibt.

Jetzt wisst ihr Bescheid und auch, dass ich nur noch so hochlade, dass ich gut nachkomme und nichts mehr löschen oder pausieren muss.

Außer es kommt wieder so ein Troll, aber den kann man auch ignorieren und somit strafen.

Pansy hatte tagelang überlegt, fast bis zu den Herbstferien und endlich kam ihr eine Idee. Doch diese war nicht gerade angenehm, weder für sie noch für Harry, oder gar für ihren Theo, aber es musste sein.

Lange hatte sie sich durchgerungen, bis alle damit klarkamen und sie den Plan in den Ferien umsetzen konnte.

Doch so ganz wohlfühlte sie sich bei dem Gedanken nicht.

Sie betrog ja nicht nur sich, sie betrog gleich vier Leute und das bereitete ihr Kummer.

Harry war bei dem Gedanken auch leicht übel, was wenn es nicht half, wenn es Draco gar umpolen würde?

Sein Magen spannte allein schon bei dem Gedanken, Draco würde sich einer Frau hingeben und nicht mehr ihm.

Bei Merlin, waren das absurde Gedanken aber sie waren durchaus möglich.

Die Herbstferien standen an, alle freuten sich, nur drei hatten Magenschmerzen und Übelkeit, wenn sie nur an den besagten Plan dachten.

Keiner ahnte, was daraufhin passieren und was Pansy widerfahren würde.

Leicht angespannt stiegen sie in den Zug, hofften das Beste und sprachen nicht ein Wort über die Sache, was doch einige wunderte, denn eigentlich waren die drei doch sehr gesprächig.

Zusammengekauert saßen Blaise, Pansy, Theodor und Harry in einem Abteil, starrten zum Fenster raus und schnauften ab und an mal, aber ansonsten war von allen nichts zu hören.

„Harry wir müssen das jetzt klären, später haben wir dazu keine Gelegenheit mehr. Ich versuche alles, damit es nicht zum äußersten kommt … versprochen. Harry bitte, sag doch was", gab Pansy besorgt an den Schwarzhaarigen weiter, doch er blickte nur zum Fenster raus und nickte stumm.

Was sollte ihr ein Nicken helfen, hieß es nun" Ja, mach doch" oder „Nein, lass es"?

Bei Merlin, warum sprach der Gryffindor denn nicht, hatte er etwa einen Schanz verschluckt?

Heilige Jungfrau, so konnte und wollte sie nicht vorgehen, Harry litt jetzt schon.

Wie sollte es werden, wenn sie es doch wagen würde?

„Harry, ich will das nicht, noch kannst du es stoppen, noch kannst du Nein sagen", versuchte Pansy ihn zu überzeugen, doch er schwieg weiter und blickte erneut zum Fenster.

Er hatte sie nicht mal angeschaut, er schaute einfach durch sie hindurch und wirkte wie abwesend.

Sein Anblick stimmte sie traurig, spürte sie doch, wie sehr er Draco liebte und wie sehr ihn das alles mitnahm.

Am liebsten hätte sie laut geschrien, doch es würde sie nicht befreien, es würde sie noch mehr mitreißen und sie würde sich völlig verlieren.

Das Quietschen des Zuges holte sie zurück ins eigentliche Leben, zurück zum Bahnhof, zurück in ihre Welt, voller Kummer und Sorgen.

Deprimiert stieg sie aus dem Zug, verabschiedete sich kurz von Blaise, Harry und Theo und machte sich dann zusammen mit ihren Eltern auf den Heimweg.

Einige Tage waren vergangen und an diesem hatte Pansy heftige Bauchschmerzen, sie sollte den Rest der Freien bei Draco verbringen und das machte ihr Angst, breitete ihr unsagbare Kopfschmerzen und Übelkeit.

Unfreiwillig stieg sie in das Auto ihrer Eltern und verkrampfte sich komplett, als sie langsam die Auffahrt zum Anwesen der Malfoys fuhren.

Panik stand ihr im Gesicht geschrieben, sie wollte am liebsten weg, ganz weit weg und nicht nachdenken, doch ihre Mutter schleppte sie unweigerlich die Treppen rauf und schellte die Glocke.

Wie in Ketten gelegt wurde sie ins Haus gezerrt und fand sich im Salon wieder, wo sie überaus freundlich von den Malfoys empfangen wurde.

Einzig allein Narzissa konnte den Schmerz und die Pein des jungen Mädchens verstehen, ging es ihr doch jeden Tag so.

Pansy versuchte alles, um nicht ängstlich zu wirken.

Sie blickte zu Draco und ihr wurde schlecht, nicht weil er nicht gut aussah, sondern weil ihr etwas bevorstand, was alle verletzte.

Pansy fühlte sich zunehmend unwohler, innerlich schrie sie, blickte sich immer wieder ängstlich um und wollte am liebsten davonlaufen.

Warum taten sie ihr das alle an, warum merkte keiner, dass sie dies hier alles nicht wollte, dass sie ihren Theo wollte und keinesfalls die Frau von Draco.

Immer wieder dachte sie an Harry, wie er sich jetzt fühlen musste, was er durchmachte und wie sehr er unter den Umständen litt.

Draco sah sie an, durchbohrte sie beinah mit seinen Blicken und machte sie nur noch unsicherer.

Ihm gefiel es, wie sie da saß und eingeschüchtert war.

Er brauchte keine starke Frau an seiner Seite, er wollte eine, die nicht widersprach und sich ihm fügte.

Fast schon war er seinem Vater gleich, hatte dieser doch gute Arbeit geleistet und seinen Sohn komplett umgepolt.

Sie zitterte leicht, ihr Körper bebte, ihre Sinne schwanden und es wurde nicht besser, als Lucius ihre Sachen in Dracos Zimmer brachte und ihr sagte, dass sie dort schlafen würde. Panisch sah sie den älteren Mann an, das war doch nicht fair, sie war doch erst sechzehn und nun sollten sie sich auch noch ein Bett teilen?

Harry ging es nicht viel besser, er hatte sich in seinem Zimmer verkrochen, blickte immer wieder stumm seine Eule an und blickte betrübt zum Fenster heraus.

Er wollte nichts essen, nicht fühlen, nicht denken, alles schien ihm wertlos und fremd zu sein.

Nicht mal seine Verwandten ahnten, was er gerade durchmachte und was er fühlte.

Stumme Tränen liefen seine Wangen runter, er krallte sich in den braunen Vorhängen am Fenster fest und wimmerte leise.

Immer mehr Tränen flossen, sein Magen krampfte und Übelkeit machte sich breit, klar denken konnte er schon lange nicht mehr, nicht, seit er Draco das letzte Mal in der Winkelgasse gesehen und dessen Hass gespürt hatte.

Noch nie war sein Herz so verletzt, nie hatte er so gelitten, nie hatte er Zorn oder Eifersucht gespürt, doch diese Gefühle überrannten ihn buchstäblich und ließen ihn völlig verzweifeln.

Pansy hatte sich mittlerweile im Garten der Malfoys eingefunden, blickte stumm die Rosen und Büsche an, wünschte sich in dem Moment einfach tot umzufallen.

Damit wäre ihr Leben beendet und sie wäre frei.

Was taten ihr ihre Eltern nur an, spürten sie denn nicht, wie schlecht es ihr hier ging und warum wollten sie ihre Tochter mit aller Gewalt hier lassen?

Verstand denn niemand, dass sie dies nicht wollte?

Herrschaftszeiten sollte sie denn schreien, sich vor die Hunde werfen oder sich selber den Todesfluch aufhetzen?

Draco grinste sie dreckig an, setzte sich neben sie und brachte sie nur noch mehr in Unruhe.

Scheinbar hatte er Spaß daran, sie fertigt zu machen, sich an ihrer Angst sattzusehen und sie weiter zu quälen.

Was war nur aus dem echten Draco geworden, wo war dieser liebe, nette und aufgeschlossene Kerl hin?

„Pansy?", riss er sie aus ihren Gedanken und blickte sie an.

Himmel seine Augen waren sehr viel dunkler und sie strahlten puren Hass und Spott aus.

„Was … was … ist? Was … willst … du?", stotterte sie ängstlich, blickte Hilfe suchend zu ihrer Mutter, doch dieser schien ihr nicht zu helfen, sondern versuchte sie noch in seine Nähe zu treiben.

Die beiden liefen in den Familienpark, ließen die Erwachsenen hinter sich und schwiegen lange, ehe endlich Pansy sich traute zu sprechen.

Leise rauschten die Bäume im Wind, Vögel zwitscherten ihr Liedchen, alles könnte so schön sein, wenn da nicht diese Sache mit der echten und wahren Liebe zu Harry und Theo wäre.

„Draco, wir müssen reden, so geht es nicht weiter … das bist nicht du. Das alles hier ist nicht echt", fing sie vage an, versuchte ruhig zu bleiben, ihn nicht gleich zu verärgern und biss sich nervös auf die Unterlippe.

„Was ist falsch und was bin ich nicht?", fragte er erzürnt.

Warum war er nur so fies und abweisend zu ihr, früher war er das doch nicht.

„Ich meinte damit, dass du mich nicht liebst, dass du früher nett und aufmerksam warst", stammelte sie verlegen vor sich hin und setzte sich auf die weiß verzierte Parkbank, die unter der alten Linde stand und sicher einen guten Platz zum Reden abgab.

„In der Tat, es stimmt. Ich liebe dich nicht, aber was sein muss, muss eben sein. Meinst du, mir macht das Spaß?", keifte er sie erzürnt an und setzte sich neben sie.

Sofort rutschte das junge Mädchen ein Stück weg und fummelte nervös in ihren Haaren herum.

„Draco, werde jetzt bitte nicht wütend, schlag mich nicht und verfluche mich auch nicht", gab sie ängstlich von sich und führte den Satz mit „du bist schwul und liebst in Wahrheit Harry", fort.

„HAST DU SIE NICHT MEHR ALLE? WAS HABEN SIE DIR DENN IN DEN TEE GETAN, DAS DU SO WAS BEHAUPTEST? ICH BIN NICHT SCHWUL!", schrie er sie an und trat unsanft gegen die Bank, dass diese mit samt Pansy umfiel und sie am Boden lag.

„DOCH, DAS BIST DU UND DU WARST MIT HARRY GLÜCKLICH, BIS DEIN VATER DICH ENTFÜHREN LIEß UND DICH ZU DEM MACHTE, WAS DU HEUTE BIST! NICHT HARRY HAT VERSUCHT DICH UMZUBRINGEN, SONDERN DU WARST ES SELBER. DU KAMST NICHT DAMIT KLAR, DU HAST IHN VERMISST UND ER TUT ES NOCH HEUTE! WEIßT DU WIE SEHR ER LEIDET, WIE SEHR ER DICH LIEB UND WIE SEHR IHN DAS MITNIMMT, DAS ICH DEINE FRAU WERDEN SOLL?", schrie sie zurück, wurde sicherer, doch das täuschte, je mehr sie ihn anschrie, desto wütender und aufbrausender wurde er.

„HÖR AUF PANSY, ICH BIN NICHT SCHWUL UND SICHER HAB ICH DIESEN HARRY NIE GELIEBT!"

„DOCH DAS HAST DU, FIND DICH DAMIT AB, DASS DU SCHWUL BIST!"

„ICH BIN ES NICHT, ICH WER DIR SCHON ZEIGEN, DASS ICH NICHT SCHWUL BIN", schrie er sie wie besessen an, riss sie am Ärmel hoch, presste hart seine Lippen auf ihre und küsste sie.

Unsanft drückte er die schwächer Pansy zu Boden, riss ihr die Bluse auf und den Rock runter.

Panisch schrie sie nach Hilfe, doch sie waren viel zu weit weg, um gehört oder gesehen zu werden.

Pansy weinte, sie schrie, sie flehte, doch er hörte nicht auf sie wild und ungehemmt zu küssen.

Ihr wurde schlecht und sie fing an sich zu verkrampfen.

Er würde sie doch nicht etwa?

Angst sah man ihr an, Angst vor ihm und was er vorhatte.

Warum hatte sie auch nicht ihre verdammte Klappe gehalten, schoss es beiden durch den Kopf.

„HÖR AUF, DRACO!", schrie sie unter Tränen, doch er hatte ihr schon den Slip zerrissen, öffnete seine Hose und beugte sich über sie.

Noch immer schrie sie, noch immer versuchte sie zu entkommen, doch er erstickte ihr Kreischen mit einem unliebsamen und brutalen Kuss.

Heftige Schmerzen durchfuhren sie, als er brutal und ohne Rücksicht in sie eindrang und ihr somit die Unschuld raubte.

Innerhalb der nächsten Minuten wusste sie nicht mehr, was mit ihr geschah.

Sie spürte lediglich unter einem Schleier aus brennenden Schmerzen, die immer wieder mit einer heftigen Welle über ihrem Körper zusammenbrachen und ihren Unterleib brennen ließen.

Sie schloss die Augen, sie wollte ihn nicht sehen, sie wollte nur, dass es aufhört, dass er endlich fertig wäre und von ihr ablassen würde.

Die Schmerzen waren unerträglich, immer härter stieß er in sie, es schien kein Ende zu nehmen.

Schreien konnte sich schon nicht mehr, die Kraft dazu fehlte, sie konnte nur noch wimmern und stand kurz vor der Ohnmacht.

Plötzlich hörten die Schmerzen auf, das Hämmern gegen ihren Unterleib, die brutalen Stöße, das heftige Keuchen.

Draco hatte sich aus ihr zurückgezogen, schaute sie wütend an und keifte, dass sie nicht mal zum Sex zu gebrauchen wäre und sie sich gefälligst anziehen sollte, da er ihren Anblick mehr als erbärmlich fand.

Zitternd knöpfte sie sich die Bluse zu, erhob sich langsam und spürte, wie warmes Blut ihre Beine runterlief.

Sie wimmerte vor Schmerzen, jede  kleine Bewegung verursachte ihr das und sie verfluchte Draco für das, was er ihr angetan hatte.

Pansy erhob sich unter Schmerzen, ihr ganzer Unterleib brannte und stach, als hätte sie sich in eine Hecke voller Brennnesseln gesetzt.

Mühselig schritt sie zum Haus der Malfoys zurück, jeder Schritt kostete Mühe und schmerzte, es war, als würde ihr jemand einen Dolch in den Leib rammen.

Sie verfluchte Draco bei jedem Gang, der ihr Quallen breitete, am liebsten würde sie flüchten, doch das war unter ihren Umständen unmöglich.

Langsam näherte sie sich dem Garten, versuchte sich nichts anmerken zulassen, stolperte mehr oder weniger ins Haus rein und quälte sich die Treppen zum Badezimmer rauf.

Sie ließ sich Badewasser ein, wollte den Schmutz und die Pein, die an ihr klebten, von sich waschen, wollte sich am liebsten ertränken und alles um sich herum vergessen.

Langsam stieg sie in das warme Wasser, spürte, wie es sie sanft umschmeichelte und ihre Schmerzen langsam abschwächten.

Sie lehnte sich zurück, schloss die Augen und vergaß für Sekunden ihre Pein.

Wie gern würde sie am Rad der Zeit drehen, das alles ungeschehen machte und die beiden Getrennten wieder zusammenfügte.

Beide wären zusammen, keiner würde leiden, sie würde nicht leiden und alles wäre schön wie immer.

Sie hasste Dracos Vater aus tiefstem Herzen, wäre er nicht, wäre alles gar nicht so weit gekommen, Draco wäre noch immer bei ihnen in Hogwarts, bei Harry und sie könnte mit Theo glücklich sein.

Warum hatte dieser kalte und herzlose Mann nur alles zunichtegemacht, warum hatte er Menschen zu ihrem Glück gezwungen?

Glück, das beide so nicht wollten und es verabscheuten.

Warum half ihr niemand?

Warum ließ Narzissa dies alles zu, warum wollte sie Draco nicht helfen, warum sah sie zu?

Langsam stieg das junge, geschundene Mädchen aus der Wanne, trocknete sich ab, fühlte sich kein Stück besser und öffnete das Fenster des Badezimmers.

Sie hörte Stimmen unter der Fensterbank, eine von Dracos Mutter und eine, die sie zwar schon mal gehört hatte, aber nicht zuordnen konnte.

Verdammt, wer war die andere Frau, die dort sprach und helfen wollte?

Vorsichtig versuchte sie sich zu strecken, zu erkennen, um wen es sich handelte, doch sie rutschte aus und knallte unsanft zu Boden.

Beide Frauen hatten sie gehört und liefen hastig ins Bad, schauten nach der nur im Handtuch bekleideten Pansy, die wimmernd am Boden lag und sich vor Schmerzen krümmte.

Besorgt halfen sie ihr auf die Beine, stellten fest, dass sie zum Glück keinen Schaden davontrug und legten sie sanft auf das große Bett.

Nun endlich erkannte Pansy die Stimme, es war die Stimme von Narzissa Schwester Bellatrix Lestrange.

Aber warum wollte sie Dracos helfen, wenn sie doch Harry hasste?

Fragend blickte sie die beiden Schwestern an, warum ließen sie es zu, warum wehrte sich keine von ihnen, hatten denn alle Angst vor Dracos Vater?

Pansy wollte alleine sein, wollte Harry einen Brief schreiben, sich erklären, schreiben was sie gehört hatte und einfach die Seele frei-reden.

Sie bedanken sich rasch bei den beiden, setzte sich an den Schreibtisch und hoffte inständig, dass die beiden Draco lang genug aufhalten konnten, dass sie in Ruhe den Brief schreiben konnte und nicht hetzen musste.

Harry,

Ich hoffe, es geht dir gut. Frag mich lieber nicht, wie ich mich fühle, oder wie es mir geht. Ich fühle mich missbraucht, gedemütigt und meiner Seele beraubt. Hier ist es schlimmer, als in der Hölle, schlimmer, als bei Voldemort und schlimmer, als du dir es je vorstellen könntest!

Ich habe soeben etwas gehört, von keiner geringeren als Bellatrix Lestrange. Ja, du liest richtig, Harry. Sie will helfen, sie hat im Krankenhaus wohl mit Dracos Arzt gesprochen. Er ist der Meinung, dass wenn man Dracos mit seiner Vergangenheit konfrontiert und das täglich, dass er wieder sein Gedächtnis zurückbekommen könnte. Harry, sie weiß auch, dass Zissa dir mal einen Brief geschrieben hat und sie denkt, es sei gut, wenn er ihn lesen würde. Seiner Mutter vertraut er, er würde niemals annehmen ,dass sie lügt oder ihn hintergehen würde.

Harrys ich bitte dich, überlasse mir den Brief und ich werde ihn Dracos zeigen, leg noch ein oder zwei seiner Liebesbriefe an dich dabei, dann erkennt er es vielleicht nach und nach. Bitte Harry, ich will nicht nochmal durch die Hölle gehen, ich kann das nicht mehr und ich will es auch nicht mehr.

Pansy

Harry hatte von Blaise und Benjamin Besuch, als Pansys Eule angeflogen kam und sich direkt auf den Tisch hockte und leise gurrte.

Dankbar streichelte er die Eule und verlas den Brief dann laut und bemerkte sofort die Angst in der Schrift.

Sie war zittrig und kaum zu entziffern.

Verdammt, was musste sie nur erleiden, was machte ihr solch eine Angst, dass sie nicht mal mehr schreiben konnte?

„Ich frage mich, was sie mit ihrem Gefühlszustand meint? Der klingt irgendwie gar nicht gut, fast so als sei sie … Nein, das glaub ich jetzt nicht!", brummte Blaise wütend und las sich den Brief noch einmal durch, doch so sehr er sich wehren wollte, das ungute Gefühl ließ sich nicht verdrängen.

„Denkst du, dass sie vergewaltigt wurde? Etwa von Draco? Nein, das kann einfach nicht sein, so dreist ist selbst er nicht", antwortete Benny entsetzt, doch die Zeilen sprachen für sich und Blaise war sich ziemlich sicher, dass es so war.

„Was denkst du?", wandte sich Blaise an Harry, doch der wusste nicht recht, was er davon halten sollte.

Es passte nun mal so rein gar nicht zu seinem Draco.

„Ich weiß es nicht, ich meine, was wenn er es wirklich getan hat? Im Affekt oder so? Er ist nicht mehr er selber und wie er jetzt drauf ist, kann es doch gut sein, dass er sie misshandelt hat. Ich finde es auch nicht schön, es tut mir sogar weh, aber nicht, weil er mich hintergangen hat, sondern weil er einen meiner Freunde sehr verletzt hat", versuchte Harry das Verhalten seines Exfreundes zu erklären und traf dabei bei Blaise auf taube Ohren.

„Harry, wie kannst du so was denken, er war dein Freund, unser Freund und du laberst solch einen Dreck hinter seinem Rücken!", fuhr Blaise ihn scharf an und donnerte die Faust auf den Tisch.

„Ach denkst du Pansy lügt vielleicht? Der Brief war mehr als nur ein Hilferuf, er war echt, sie hat Angst und je länger sie da bleibt, desto mehr wird sie leiden", keifte Harry Blaise an, schaute zu Benny, der gar nichts mehr sagte und rauschte dann hoch auf sein Zimmer, um Stift und Papier zu holen.

Langsam fing Harry an zu schreiben, schrieb sich alles von der Seele und vergoss unzählige Tränen.

Liebe Pansy,

Es tut mir in der Seele weh deinen Brief zu lesen, es tut weh, zu erkennen, wie sehr du leidest und was dir widerfahren ist. Ich wünschte, ich könnte bei dir sein, dich in den Arm nehmen und dir sagen, dass dich keinerlei Schuld für das, was Draco getan hat, trifft. Er ist nicht er selbst, vermutlich weiß er nicht einmal, was er da getan hat, ich will mich nicht für seine Schandtat bei dir entschuldigen, ich könnte ihm sogar gerade den Hals umdrehen. Ich weiß, ihr beide leidet darunter, doch noch schlimmer ist, dass wir alle darunter leiden. Theo und ich besonders, weil wir nicht helfen konnten. Wir waren beide nicht für euch da, konnten es nicht verhindern und das brennt mir in der Brust. Ich weiß nicht mal, ob ich mir das jemals verzeihen kann, ich meine, wenn ich nicht so blöd gewesen wäre und hätte Draco im Krankenhaus vor den Kopf gestoßen, dann wüsste er, wer er ist und hätte das niemals getan. Ich mache mir schreckliche Vorwürfe, zerbreche fast daran und weiß beim besten Willen nicht, wie ich das alles auf die Reihe kriegen soll? Glaub mir, wenn Draco jetzt vor mir stehen würde und mich bitten würde ihm zu verzeihen, ich könnte es nicht, ich wäre nicht dazu bereit. Es ist schwer einen Menschen, den man liebt, zu verzeihen, ich könnte es vielleicht mal in ein paar Jahren, aber jetzt nicht. Versteh mich bitte. Ich schicke dir dennoch die Briefe, um die du mich gebeten hast zu, aber bitte verlange nicht von mir, das Ganze weiterzuführen. Ich kann und ich will es im Moment einfach nicht.

Harry

Mit diesen schrecklichen Neuigkeiten legte er sich einfach ins Bett, ließ Benny und Blaise im Garten sitzen und schlief ein.

Heftige Albträume balgten ihn, ein Albtraum wie er sie noch nie hatte, oder kannte.

Er sah sich quasi selber unter Draco, wie sich dieser an ihm verging und dabei teuflisch lachte.

Schmerzen durchzuckten seinen Körper, brannten sich in seine Seele ein und ließen ihn schreien.

Er war sich nicht mal sicher, ob er es nun war, oder ob er nicht doch in Pansys Körper steckte und dieses verleidete.

Doch schnell merkte er, dass er es war und nicht Pansy, die unter ihm lag und wimmerte.

Panik stieg plötzlich in ihm auf und er versuchte sich mit aller Macht zu wehren, versuchte Draco zu entkommen und stellte fest, dass er nicht wegkonnte, dass ihn etwas festhielt und immer wieder in ihn stieß.

Scheinend vor Schmerzen wandte er sich unter ihm, bohrte seine Fingernägel in Dracos Rücken und hinterließ und schöne Striemen, doch das kümmerte den Blonden nicht.

Er machte so lange weiter, bis er erschöpft auf Harry zusammenbrach und ihn angrinste und ihm deutlich machte, dass er ihn nie weglassen würde, dass sie für immer zusammen gehörten.

„Draco warum … warum … warum?", jammerte Harry im Schlaf, wurde dabei heftig von Blaise wachgerüttelt und schrie laut auf, als er schweißgebadet aufwachte.

Leicht verwirrt blickte Harry sich um, erkannte zum Glück, dass er nur geträumt hatte und schickte erst mal schnell den Brief an Pansy, da ihre Eule noch immer hier saß und wartete.

Seinen Albtraum behielt er trotz, dass Benny ihn danach fragte für sich und sagte einfach, dass er sich nicht erinnern würde.

Bellatrix durchsuchte so eben mal die halbe Stadtbücherei nach einem Buch, das Draco helfen könnte, doch leider waren ihre Bemühungen umsonst und sie wandte sich frustriert an eine der Verkäuferinnen.

Eigentlich hasste sie es zu fragen, aber in diesem Fall wusste sie sich nicht anders zu helfen und war auf Hilfe angewiesen.

Jetzt half kein Meckern und auch kein Zickenterror, es ging schließlich um drei Teenager, denen geholfen werden musste.

Ganz besonders Draco sollte geholfen werden, so konnte und durfte es nicht weiter gehen.

„Verzeihen Sie bitte! Ich suche ein Buch, ein Buch über Liebesbeziehungen unter Männern. Haben Sie solche Bücher in ihrem Sortiment?", fragte die schwarzhaarige Hexe etwas verlegen und schaute die Verkäuferin musternd an.

„Kommen sie bitte mit, ich denke wir haben auch solche Bücher", antwortete die kleine dicke Dame und ging voraus zu einem der unzähligen Regale und reckte sich nach einigen Büchern.

Nachdem Bellatrix einige Bücher durchgeschaut hatte und fast schon aufgegeben hatte, entdeckte sie doch noch eines, das perfekt passte und kaufte es schließlich.

Der Titel war jedenfalls schon einmal vielversprechend und auch die Inhaltsangabe passte so genau, als hätte Harry sein eigens Leben zu einem Buch verfasst.

Verdammt, da passt einfach alles.

Die Trennung, die Amnesie und der Selbstmord.

Aber von einer Vergewaltigung ist mir nichts bekannt oder habe ich etwas übersehen?

Ich sollte Pansy fragen, sie weiß sicherlich mehr, wurde die schöne Hexe von den Gedanken beeinflusst und appierte schnell zum Anwesen der Malfoys zurück.

Sofort machte sich die Schwarzhaarige auf den Weg nach oben zu Dracos Zimmer, wo sie Pansy fand, die stumm am Fenster saß und traurig herausblickte.

Vorsichtig näherte sie sich der Jüngeren, sah die Tränen und verstand auf Anhieb, was geschehen war.

Manchmal war die Todesserin ein Trampel, was Gefühle betrafen, doch genau jetzt wusste sie, was zu tun war und handelte dementsprechend.

„Pansy, ich denke, ich weiß was dir widerfahren ist und es stimmt mich zornig. Es ist schlimm, so etwas zu erleben. Noch schlimmer ist es, wenn es jemand aus der Familie tut, oder wie in deinem Fall, dein Verlobter sich an dir vergeht", schnaufte Bellatrix im ruhigen Ton, doch innerlich bebte sie und schrie vor Wut.

„Woher weißt du? Ich meine ich hab es keinem gesagt, wie kommst du darauf?", fragte die Slytherin mit Tränen in den Augen und versuchte vage zu lächeln.

„Ich habe heute ein Buch gekauft, es ist Draco und Harrys Erlebnis sehr ähnlich. Daher weiß ich es. Na ja ich ahnte es bereits gestern schon, als du alleine sein wolltest. Dann heute Morgen dein Verhalten gegenüber Draco und so kam ich letztendlich darauf, dass du vergeh...", brach sie den Satz abrupt ab und wollte die Jüngere nicht wieder zum Weinen bringen.

Es war so schon schwer zu verkraften, dass Draco ihr solche Dinge antat.

Gerade als die ältere Hexe von dem Buch erzählen wollte, kam Draco in sein Zimmer und schaute die beiden schlechtgelaunt und misstrauisch an.

Bellatrix hielt es für das Beste, die beiden alleine zu lassen und verschwand schnell aus dem Raum.

Jedoch ließ sie das Buch absichtlich liegen und hoffte, dass Draco darauf aufmerksam wurde und es las.

Mehr Sorgen machte sie sich über Pansy, wie sie darunter litt und was sie durchmachen musste.

Das arme Ding wurde doch quasi in die Familie der Malfoys getreten und so wie sie aussah, wollte sie das nicht.

Warum begriff Lucius das nicht?

Warum ist mein verdammter Schwager nur so ein Sadist? Begreift er denn nicht, was er den beiden Kindern antut?, grübelte die Todesserin in Gedanken, schritt langsam die Treppen zum Salon herunter und suchte dort ihre Schwester Narzissa.

„Und Pfannkuchen, was hast du den ganzen Tag gemacht?", zischte der Blonde Pansy aggressiv an und verängstigte sie noch mehr.

„Ich … ich … wollte noch … baden gehen", stotterte sie scheu und sprang auf in Richtung Badezimmer, doch Draco hielt sie am Handgelenk fest und knurrte sie wütend an.

„Aua, du tust mir weh", kreischte die junge Hexe hysterisch und versuchte sich aus dem brutalen Griff zu befreien, was wenig half.

Er packte nur noch fester zu und sie schrie unter Schmerzen auf und wimmerte erneut.

„Halt den Mund, du dumme Gans! Los erzähl, was wollte meine bescheuerte Tante von dir und was ist das hier für ein Buch?", polterte er zurück und fuchtelte unmissverständlich mit einem Buch, das Leidenschaft hieß unter ihrer Nase herum.

„Ich hab sie gebeten mir ein Buch zu besorgen. Ich lese doch so gerne", jammerte Pansy weinerlich und schaute ihn an.

„Willst du mich für blöd verkaufen? Das ist ein Buch über SCHWULE! HÖRST DU, ÜBER SCHWULE. DENKT IHR, ICH WÜSSTE NICHT, WAS IHR VORHABT? ICH WEISS GENAU, WAS HIER GESPIELT WIRD. IHR WOLLT MICH MIT ALLEN MITTELN UMPOLEN", schrie der Blonde hastig und schnappte dabei nach Luft.

„Draco bitte, ich will dir doch nur helfen", schluchzte sie erbittert und hielt ihm vage das Buch unter die Nase, doch er stieß beides von sich.

Erst das Buch und dann sie.

„GEH MIR AUS DEN AUGEN, DU GOTTVERDAMMTE KUH!", brüllte erneut und deutete mit dem Finger zu Tür, um seiner Drohung mehr Beachtung zu schenken.

Nachdem die junge Slytherin eilig das Zimmer verlassen hatte, machte sich Draco auf den Weg ins Badezimmer und ließ sich ein heißes Bad ein.

In Gedanken versunken, wählte er ein Schaumbad, das nach Rosen duftete und glitt sachte in die Wanne.

Während er so vor sich hin träumte und über Pansy nachdachte, schlichen sich Bilder in seinem Kopf ein, die ihm Angst machten.

Was ist das? Wo kommen diese Bilder her? Verdammt, das ist doch nicht echt, das ist nicht passiert, fluchte der Blonde in Gedanken und versuchte das eben Gesehene zu verdrängen.

Doch so sehr er sich gegen diese Erinnerungen wehrte, desto schlimmer wurde es für ihn und er musste einsehen, dass er es nicht weiter verdrängen konnte.

Immer wieder sah er sich, wie er neben der Wanne stand und sich leblos in dieser liegen sah.

Panik stieg in ihm auf, Panik zu ertrinken, verrückt zu werden und ganz den Verstand zu verlieren.

Woher kam das alles nur?

Wieder versuchte er das Gesehene abzuschütteln, wieder sah er, wie er tiefer in die Wanne sank und die Augen schloss.

Er bekam keine Luft mehr, drohte zu ersticken und versuchte verzweifelt, um Hilfe zu schreien, doch niemand hörte ihn.

Keiner war da um zu helfen, keiner, der ihm die Hand reichte und keiner, der ihm zuhörte.

Keiner würde seine Tränen trocken, keiner würde ihn tröstend in den Arm nehmen.

Eher noch würden sie ihn unter Wasser drücken und zusehen, wie er ertrank.

Draco ertrank bildlich, konnte nichts fühlen und sich nicht bewegen.

Er spürte, wie die Luft dünner wurde, wie sein Herz langsamer schlug und wie es mit letzter Kraft gegen seine Brust hämmerte.

Panisch strampelte er mit Händen und Beinen, wehrten sich gegen den Tod, der sich schleichend auf ihn zubewegte und nach seinem Leben griff.

Gerade, als Draco endgültig mit seinem Leben abgeschlossen hatte, reichte ihm jemand die Hand und zog ihn aus der Wanne heraus.

Verwirrt öffnete er die Augen und schaute Sekunden in smaragdgrüne Augen, die ihn freundlich anlächelten.

Draco setzte sich aufrecht hin und wollte danke sagen, doch da bemerkte er, dass alles nur eine Illusion war, es nicht echt war und diese grünen und doch so vertrauten Augen niemals hier waren.

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Sillys Profilbild
Silly Am 01.02.2021 um 19:50 Uhr
Ich bin gespannt. Ein Tagebuch kann sehr hilfreich sein. ;-)
Deidaras Profilbild
Deidara (Autor)Am 01.02.2021 um 19:54 Uhr
Hallo Silly :) Schön von dir zu hören. In der Tat kann es das und man kann seine Erfolge teilen oder auch Ideen, die in naher Zukunft geschrieben werden. Oder seine Recherchewege, die bei mir manchmal etwas seltsam sind.

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Deidaras Profilbild Deidara

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Kapitel:11
Sätze:159
Wörter:8.617
Zeichen:48.810

Kurzbeschreibung

Hin und wieder möchte ich euch ein bisschen mitnehmen und teilen, wo ich wie was recherchiert habe. Aber auch woran ich aktuell sitze, wo es hapert oder ich eventuell die Hilfe meiner Leserschaft brauche. Dich erwarten hier nicht nur Informationen, sondern auch spannende Reisen durch meinen chaotischen Kopf, der manchmal voller seltsamer Ideen ist.

Kategorisierung

Diese Story wird neben Kultur, Kunst, Literatur auch in den Genres Musik, Film, Video und Humor gelistet.