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Der große Schreib-Fragebogen

Am 25.12.2018 um 16:12 Uhr

Manchmal kann es spannend sein, zu erfahren wie Andere mit bestimmten Aspekten des Schreibens (und Lesens) umgehen, ohne gleich alles akribisch auszudiskutieren. Für alle Neugierigen und jene, die gern ein Bisschen über sich erzählen, ist dieser Thread gedacht. Ich werde hier im Startpost eine Liste mit Fragen erstellen, die ihr beantworten könnt. Ihr müsst dabei nicht den kompletten Fragebogen durchgehen, sondern dürft auch nur die auswählen, die euch gefallen. Wenn ihr den Fragebogen ausfüllen wollt, dann bitte nur ein Eintrag pro Person. Sonst wird es zu unübersichtlich. Ihr könnt eure Postings gern editieren und editieren. Gerne dürft ihr auch neue Fragen stellen, die kopiere ich dann hier hinein. Stellt aber aufgrund der Eigenwerbungsregeln bitte keine Fragen, bei denen Titel von eigenen Werken genannt werden müssten. Und bitte keine Diskussionen in diesem Thread. Alles klar soweit? Dann kann es losgehen :).

Allgemeine Fragen

  1. Zu welchen Genres, Themen, Fandoms ect. schreibst du?
  2. Wie lange schreibst du schon?
  3. Schreibst du lieber kurze oder lange Sachen?
  4. Schreibst du nur Prosa oder auch anderes?
  5. Was inspiriert dich?
  6. Was ist deine größte Stärke?
  7. Was deine größte Schwäche?
  8. Wie stark planst du deine Geschichten? Bist du Plotter, Panster oder Planster?
  9. Hast du schon mal bei einem NaNoWriMo oder NaNoCamp mitgemacht?
  10. Was ist deine Schreibmaxime? Worauf legst du beim Schreiben den größten Wert?
  11. Was würdest du niemals schreiben?
  12. Gibt es Elemente in diesen Geschichten, die immer wieder auftauchen?
  13. Gibt es irgendwelche kritisierten und verpönten Klischees und Tropes, die du aber liebst?
  14. Was ist für dich die größte Schreibsünde?
  15. Hat sich dein Schreibstil mit der Zeit verändert?
  16. Was war der beste Schreibtipp, den du je bekommen hast?
  17. Was war der schlechteste Schreibtipp, den du je bekommen hast?
  18. Hast du unter deinen eigenen Charakteren eine Lieblingsfigur?
  19. Hast du vor, deine Werke mal außerhalb von Archiven zu veröffentlichen oder hast du vielleicht sogar schon ein verlegtes Werk?
  20. Mit welchem Schreibwerkzeug schreibst du am liebsten?

 

Nur für Fanfictions

  1. Gibt es Werke, bei denen du dich nie trauen würdest, eine Fanfiction dazu zu schreiben? Wenn ja, was hält dich davon ab?
  2. Wie wichtig ist dir beim Schreiben und Lesen der Canon? Müssen Fanfictions für dich canontreu sein oder dürfen sie auch alles verändern?
  3. Wie wichtig ist dir das Word of God*? Zählt es für dich zum Canon oder nicht? Wie sehr achtest du darauf beim Schreiben und Lesen?
  4. Was hältst du von Elsewhere-Fictions? (Fanfictions, die sich nur um OCs drehen, Canoncharaktere können aber am Rande vorkommen)?
  5. Was hälst du von Crackshipping? Bist du begeistert oder eher skeptisch?

*Aussagen von Urheber*innen zu ihren Hintergrundideen, die jedoch nicht im Werk direkt zu finden sind, z.B. wenn ein Autor in einem Interview bekannt gibt, dass ein Charakter noch eine Halbschwester hat, aber von dieser Halbschwester im Roman nirgendwo die Rede ist.

Fortsetzung folgt

 

Am 25.12.2018 um 17:58 Uhr

hab gerade langeweile~~ :'D

 

Zu welchen Genres, Themen, Fandoms ect. schreibst du?

Unterschiedliche Genre, weil ich ziemlich hin und her springe und auch schon gesprungen bin ...

Fandoms? (Manga/Anime-Bereich) Pokémon (Startfandom), Yu-Gi-Oh! (bis einschließlich 5D's), Digimon Adventure 1+2 (nicht mehr), Assassination Classroom, Black Cat, Bungou Stray Dogs, Detektiv Conan/Magic Kaitou, Haikyuu!!, Kuroko no Basuke, Free!, Prince of Stride, Tsuritama, The Prince of Tennis, Akuma no Riddle,

Inzwischen eigentlich nur noch Sportanimes/mangas und actionhaltige Animes/Mangas~

Wie lange schreibst du schon?

Angefangen zu schreiben hab ich, als ich 7-8 war? ^^° "richtig" mich damit auseinandergesetzt was ich schreibe seit 17 Jahren? (2001 müsste es sein?)

Schreibst du lieber kurze oder lange Sachen?

beides ? *hust* kann zumindest nicht sagen, was ich "lieber" schreibe ;D ich mag gerne längere Stories, aber auch kurze Fics...

Was inspiriert dich?

alles und nichts xD (nope, keine Ahnung, manchmal sind es irgendwelche Gesprächsfetzen, Dinge, die ich lese, Träume, etc ... manchmal ists auch einfach nur ein minimaler Minipunkt von irgendwas ...)

Wie stark planst du deine Geschichten? Bist du Plotter, Panster oder Planster?

Ich *kann* absolut keine Geschichte durchplanen. Wenn ich die vorher durchgeplant habe, mag ich sie gar nicht mehr aufschreiben ... :'D

Ich hab allerhöchstens ein paar Eckpunkte bei längeren Sachen, den rest lass ich entwickeln ...

Hast du schon mal bei einem NaNoWriMo oder NaNoCamp mitgemacht?

Ich glaube 2008 das erste Mal? und seit 2012 oder so eigentlich regelmäßig zumindest beim NaNo im November... Camp ab und an ;D

Was würdest du niemals schreiben?

Ich hab inzwischen eine Abneigung gegen Seto/Joey-FFs (YGO) und Sousuke/Rin als Pairing (Free!) und ich werde niemals etwas zu Yaku/Lev (Haikyuu) schreiben, was über "Lev hat nen heftigen crush auf Yaku" hinausgeht...

Aber ich sollte keine "niemals schreiben" Dinge machen, wenn ich es dann irgendwann doch tue~ *schielt zu ihrem Hass-BC-Pairing, was dann doch mal geschrieben hat*

Was ist für dich die größte Schreibsünde?

vermutlich eine mehr als billige ygo-Vergangenheit/Gegenwart-Ff mit Klischees und billigem Zusammenkommen und Zwangsverkuppeln und Charabashing -.-°

*will sich da nicht mehr weiter dran erinnern*

Hat sich dein Schreibstil mit der Zeit verändert?

Selbst in kürzerer Zeit schon und wenns nur Kleinigkeiten waren ...

Hast du vor, deine Werke mal außerhalb von Archiven zu veröffentlichen oder hast du vielleicht sogar schon ein verlegtes Werk?

Keine Ahnung, vielleicht, wenn ich irgendwann doch mal was Eigenes schreibe ...

Mit welchem Schreibwerkzeug schreibst du am liebsten?

direkt laptop, schreibprogramm~

Gibt es Werke, bei denen du dich nie trauen würdest, eine Fanfiction dazu zu schreiben? Wenn ja, was hält dich davon ab?

Es dauert manchmal nur länger, bis ich mich wirklich daran traue, weil ich lange das Gefühl habe, die Charaktere nicht gut genug wiedergeben zu können ...

Wie wichtig ist dir beim Schreiben und Lesen der Canon? Müssen Fanfictions für dich canontreu sein oder dürfen sie auch alles verändern?

Ich mag es FFs im Canon der Serie zu lesen, aber ich mag es auch, wenn es in einem anderen Universum spielt oder Teile davon anders sind, solange die Charaktere so handeln, wie sie im Canon handeln (würden)

Oder man es sich zumindest vorstellen kann, dass es bei der und der Situation so sein würde...

Wie wichtig ist dir das Word of God*? Zählt es für dich zum Canon oder nicht? Wie sehr achtest du darauf beim Schreiben und Lesen?

Kommt ganz drauf an, um was es geht ... ich würde zumindest drüber nachdenken, ob ich finde, dass es in den Canon passt oder nicht... Aber ich denke, dass ich eher nicht so direkt drauf achten würde.

Was hältst du von Elsewhere-Fictions? (Fanfictions, die sich nur um OCs drehen, Canoncharaktere können aber am Rande vorkommen)?

Gar nichts~ weil ich FFs lesen will, die sich zum großen Teil mit den Charakteren der Serie oder was auch immer befassen und nicht irgendwelchen OCs ...

Was hälst du von Crackshipping? Bist du begeistert oder eher skeptisch?

Ich denke nicht, dass es das in vielen meiner Fandoms gibt, weil es keine "offiziellen" Pairings gibt und alles in irgendeiner Weise möglich ist.

Und in manchen wäre "crackshipping" eher ein "Pairing mit Charas mit nem Altersunterschied von 20-40 Jahren oder mehr" :'D

einfach weil da viel zu viel möglich ist...

Früher hat das mal jemand als "etwas, was du nur schreibst, wenn du total auf crack bist" beschrieben und ja...das passt bei vielen meiner Fandoms einfach nur bei den oben genannten ...

Am 25.12.2018 um 21:43 Uhr

Oh, ein Fragebogen. Ich liebe Fragebögen... Ich bin in Fragebogenstimmung...

  • Zu welchen Genres, Themen, Fandoms ect. schreibst du?

Historisches (meistens). Aber ich schreibe auch Texte, die philosophischen und oder politischen Fragen nachgehen. Ich versuche dabei nicht zu cheaten und Geschichte so zu konstruieren, dass sie irgendeiner Aussageabsicht entsprechen, sondern schreibe eher, um die Fragen zu erklären - bzw. offen zu legen, warum eine scheinbar banale Frage, ziemlich verzwickt sein kann. Klingt hochtrabender, als es ist. Viele meiner Texte, die ich hier ausstelle, sind auch einfach Schreibübungen. Außerdem schreibe ich Gedichte.

  • Wie lange schreibst du schon?

Klischeehafte Antworte: Seit ich schreiben kann - und davor hab ich im Kindergarten Comic gezeichnet... Den ersten Versuch, eine eigene Geschichte zu schreiben, haben ein Freund und ich in der vierten Klasse unternommen. Mein erstes Buch wollte ich in der fünften Klasse schreiben und ich hatte ein extra Ringbuch, um immer, wenn ich Zeit hatte, da rein zu schreiben. Mit 14 hab ich dann einen Computer bekommen und wieder angefangen zu schreiben, dann aber die Festplatte geschrottet. Meinen ersten Roman hab ich mit 16 beendet. Meinen zweiten mit 18. Und seitdem hab ich eigentlich immer weiter geschrieben.

  • Schreibst du lieber kurze oder lange Sachen?

Ich schreibe lieber Romane. Kurzgeschichten fallen mir schwer, deshalb finde ich es aber besonders befriedigend, wenn ich eine anfange und beende. Gedichte schreib ich eher zwischendurch...

  • Schreibst du nur Prosa oder auch anderes?

Ich schreibe alles. Ich hab sogar ein Drama geschrieben - und möchte eine Erzählung in ein Drama umwandeln.

  • Was inspiriert dich?

Die Biographien anderer Leute. Träume. Gedanken, die mir beim Spazieren-gehen kommen.

  • Was ist deine größte Stärke?

Ich würde sagen: Beziehungen zwischen Charakteren, aber es ist schwer, sowas von sich selbst zu behaupten. Ich finde Beziehungsgeflechte wichtig, möglicherweise gehen sie meinen Lesern auf den Geist...

  • Was deine größte Schwäche?

Der Plot. Ich hab immer zuerst die Charaktere und ihre Beziehungen. Aber um eine Geschichte daraus zu machen, braucht man einen Plot und da tu ich mich unheimlich schwer. Ich hab das Gefühl, mir fällt nie eine passende Handlung ein - mit ein Grund, warum ich vor allem historische Romane schreibe, weil man sich da einfach an der Geschichte entlang hangeln kann... (und ein Grund, warum ich keine Fantasy schreibe.)

  • Wie stark planst du deine Geschichten? Bist du Plotter, Panster oder Planster?

Plotter. Meine besten Geschichten sind die, die ich vorher akribisch geplant habe... Ich habe auch schon anderes versucht. Es ging, aber ich fühle mich sicherer, wenn ich weiß, wo die Reise hingeht.

  • Hast du schon mal bei einem NaNoWriMo oder NaNoCamp mitgemacht?

Irgendwie gelingt es der Zauber des NaNo jedes Jahr, mich dazu zu bringen, es zu versuchen. Offiziell gewonnen habe ich drei Mal. Einmal habe ich die Geschichte beendet, bevor sie 50k hatte und einmal habe ich den NaNo im Dezember nachgeholt und die 50k geschafft...

  • Was ist deine Schreibmaxime? Worauf legst du beim Schreiben den größten Wert?

Alles, was erzählt oder beschrieben wird, muss in der Dynamik der Geschichte einen Zweck erfüllen. Wenn es nirgendwo hinführt und/oder nichts bedeutet, lass es weg. (Was dazu führt, dass ich meine Charaktere fast nie äußerlich beschreibe. Ich halte das für irrelevant.)

  • Was würdest du niemals schreiben?

Erotik. Ich finde das ist ein sinnloses und undankbares Genre. Im besten Fall schreibt man etwas, über das man sich lustig machen kann...

  • Gibt es Elemente in diesen Geschichten, die immer wieder auftauchen?

Feige Männer, tatkräftige Frauen. Gleichberechtigte Pärchen. Männer, die sich ihrer Schwächen nicht schämen, Frauen mit radikalen Einstellungen zum Leben und der Welt.

  • Gibt es irgendwelche kritisierten und verpönten Klischees und Tropes, die du aber liebst?

Ich mag tatkräftige Frauen, die ihr Leben im Griff haben, auch wenn manche sagen würden, dass solche "Heldinnen" die Messlatte für "normale Frauen" zu hoch legen würden, weil sie lieber etablieren würden, dass die Probleme von Frauen thematisiert werden, statt diese stillschweigend zu übergehen... Was weiß ich. Jedenfalls finde ich, dass auch rotznäsige Heldinnen eine Daseinsberechtigung haben...

  • Was ist für dich die größte Schreibsünde?

Ich schreibe auch über Themen, die manche Leute vielleicht triggern können und ich glaube, ich habe da in der Vergangenheit ein paar Grenzen überschritten... Aber ich würde es wieder tun. (Ich weiß, dass das ein bisschen bigott ist, weil ich immer über sinnlose Schockeffekte in der Horrorliteratur wettere, aber manchmal geht das Bedürfnis, mich im Dreck zu suhlen, mit mir durch.)

  • Hat sich dein Schreibstil mit der Zeit verändert?

Ja. Früher hatte ich oft einen sehr offensichtlich sarkastischen Unterton. Ich habe früher auch viele Satiren geschrieben. Heute ist der Sarkasmus viel subtiler oder ganz weg.

  • Was war der beste Schreibtipp, den du je bekommen hast?

Erzähl alles, was der Leser wissen muss und lass alles weg, was nichts zur Geschichte beiträgt.

  • Was war der schlechteste Schreibtipp, den du je bekommen hast?

Benutz mehr Synonyme (z.B. "Der Schwarzhaarige"), dann wird dein Text abwechslungsreicher!

  • Hast du unter deinen eigenen Charakteren eine Lieblingsfigur?

Siobhan, würde ich sagen, aber vielleicht ist sie zu badass, um von anderen gemocht zu werden...

  • Hast du vor, deine Werke mal außerhalb von Archiven zu veröffentlichen oder hast du vielleicht sogar schon ein verlegtes Werk?

Ich hab ein paar Bücher via Amazon veröffentlicht. Alle Verlage haben bisher abgelehnt, aber natürlich würde ich gerne bei einem Verlag veröffentlichen - wer nicht?

  • Mit welchem Schreibwerkzeug schreibst du am liebsten?

Gedichte schreibe ich von Hand vor. Auch meine Schaubilder male ich von Hand. Aber alle längeren Texte schreibe ich direkt am PC.

Am 26.12.2018 um 13:19 Uhr

 

Zu welchen Genres, Themen, Fandoms ect. schreibst du?

Ich schreibe derzeit bevorzugt Romantik, und da am liebsten Slash (was ich auch zur Romantik zähle, weil Liebe ist Liebe und soo), gerne mit Drama und einem Wechsel von Regen und Sonnenschein. Meine Geschichten/Fanfics spielen meistens in einer realistischeren Welt, weniger Fantasy oder so. Zudem sind gewisse emotionale Zustände bzw psychische Problematiken ein Thema, das ich gerne beschreibe. Fandomtechnisch bin ich fast nur noch im Bereich japanischer Rockbands und Visual Kei unterwegs, wobei die Band Mejibray seit ca 4 Jahren mein bevorzugtes "Opfer" von Slash, Drama und Gefühlschaos ist ...

 

Wie lange schreibst du schon?

Ungefähr seit meinem 15. Lebensjahr. Damals noch ohne zu wissen, dass man das, was ich da gemacht habe, Fanfic nennt.

 

Schreibst du lieber kurze oder lange Sachen?

Unterschiedlich. Ich habe Fanfics, die sich über mehrere Teile hinziehen und wo ein Dokument auch mal 300 Seiten hat, aber auch kleine One-Shots. Es kommt drauf an, wie sehr mich eine Storyline oder ein Motiv inspiriert.

 

Schreibst du nur Prosa oder auch anderes?

Ab und zu schreibe ich auch mal Gedichte ...

 

Was inspiriert dich?

Liebe. Mejibray's Sänger Tsuzuku. Und das Motiv Borderline. Und noch andere Sachen, die mir gerade aber nicht einfallen.

 

Was ist deine größte Stärke?

Mir wird des öfteren zurückgemeldet, dass ich sehr gut über extreme Gefühle schreiben kann.

 

Was deine größte Schwäche?

Mir geht manchmal ein bisschen der Realismus ab. Vielleicht auch wegen der Gefühle ...?

 

Wie stark planst du deine Geschichten? Bist du Plotter, Panster oder Planster?

Ich plane nur grob, lege eine "Ereignis-Liste" an und arbeite die dann querbeet ab, so wie es gerade passt. Mehr Planen ist bei mir nicht drin.

 

Hast du schon mal bei einem NaNoWriMo oder NaNoCamp mitgemacht?

Nein. Ist nichts für mich.

 

Was ist deine Schreibmaxime? Worauf legst du beim Schreiben den größten Wert?

Gefühle so hautnah wie möglich zu beschreiben.

 

Was würdest du niemals schreiben?

Uff, wahrscheinlich Krimis.

 

Gibt es Elemente in diesen Geschichten, die immer wieder auftauchen?

Bestimmte Wörter und Formulierungen benutze ich sehr gern und entsprechend oft. Und ich habe dieses Lieblingsmotiv einer Männerfreundschaft zwischen einem BPS-Kranken und einem "gesunden" Mann, die dann sehr bald zu einer extremen, engen, romantischen Beziehung wird.

 

Gibt es irgendwelche kritisierten und verpönten Klischees und Tropes, die du aber liebst?

Ich schreibe Slash zu realen Personen, das wäre damit gemeint, oder?

 

Was ist für dich die größte Schreibsünde?

Fanfics, in denen unter grauenhafter Rechtschreibung ein kleiner, jammernder Uke von seinem eiskalten, riesigen Seme ge***t wird. Und so was halt.

 

Hat sich dein Schreibstil mit der Zeit verändert?

Ja. Ist sehr gewachsen und hat ordentlich Blüten getrieben.

 

Was war der beste Schreibtipp, den du je bekommen hast?

Die Regeln der Kommasetzung, als wir das in der Schule hatten.

 

Was war der schlechteste Schreibtipp, den du je bekommen hast?

Da gibts zu viele ...

 

Hast du unter deinen eigenen Charakteren eine Lieblingsfigur?

Yoshiku Kurohane. Mein süßer, total durchgeknallter, emotional instabiler, kindischer Liebling. <3

 

Hast du vor, deine Werke mal außerhalb von Archiven zu veröffentlichen oder hast du vielleicht sogar schon ein verlegtes Werk?

Ich würde gern, aber ich kriegs (noch) nicht hin ...

 

Mit welchem Schreibwerkzeug schreibst du am liebsten?

PC.

 

Nur für Fanfictions

Gibt es Werke, bei denen du dich nie trauen würdest, eine Fanfiction dazu zu schreiben? Wenn ja, was hält dich davon ab?

Eher Bands vielleicht. Dir en grey zum Beispiel, weil die eine relativ große Fanbase haben und ich die Member nicht gut genug kenne, um über sie gut zu schreiben ...

 

Wie wichtig ist dir beim Schreiben und Lesen der Canon? Müssen Fanfictions für dich canontreu sein oder dürfen sie auch alles verändern?

Bei meinen Naruto-Fanfics damals hatte ich ne Alternative Timeline, weil mir der Canon ab einer bestimmten Stelle nicht mehr so gepasst hat.

 

Wie wichtig ist dir das Word of God*? Zählt es für dich zum Canon oder nicht? Wie sehr achtest du darauf beim Schreiben und Lesen?

Mal mehr, mal weniger.

 

Was hältst du von Elsewhere-Fictions? (Fanfictions, die sich nur um OCs drehen, Canoncharaktere können aber am Rande vorkommen)?

Interessiert mich nicht so sehr.

 

Was hälst du von Crackshipping? Bist du begeistert oder eher skeptisch?

Kommt auf das Pairing und die Umsetzung an ...

 

Zuletzt bearbeitet: Am 27.12.2018 um 3:55 Uhr von HaruMaeda

Am 03.01.2019 um 2:07 Uhr
  • Zu welchen Genres, Themen, Fandoms ect. schreibst du?

Ich geistere meist irgendwo im fantastischen Bereich rum - Fanfiktions schreibe ich bevorzugt zu Tolkiens Werken, meine längere FA kann man wohl am ehesten als Urban Fantasy betieteln, und spielt in der Stadt, in der ich lebe.

  • Wie lange schreibst du schon?

Ich kann seit dem Kindergarten mit einem Stift Worte auf Papier bringen, meine ersten eigenen Geschichte habe ich spätestens in der 5./6. Klasse angefangen.

  • Schreibst du lieber kurze oder lange Sachen?

Kurze Sachen! Sie gehen schneller, und ich muss nicht allzu häufig meinen Plot umwerfen

  • Schreibst du nur Prosa oder auch anderes?

Die besagten Fanfiktions schreib ich auch manchmal.

  • Was inspiriert dich?

Mein Leben. Musik. Seltsame Gedanken und Ereignisse und manchmal auch der Blick aus dem Fenster oder das Lesen eines Buches oder das Nachdenken über Bücher.

  • Was ist deine größte Stärke?

Manchmal kann ich ganz gut Stimmung erzeugen. Sagt man mir.

  • Was deine größte Schwäche?

Ich bekomme einfach nichts fertig.

  • Wie stark planst du deine Geschichten? Bist du Plotter, Panster oder Planster?

Ich würde sagen Plantser? Ich mein, irgendwie fange ich an zu plotten und dann hab ich irgendwann keine Lust mehr und schreibe einfach drauf los. Wie man das halt so macht.

  • Hast du schon mal bei einem NaNoWriMo oder NaNoCamp mitgemacht?

Ja, aber ich habe währenddessen noch nie das Projekt fertig gestellt, mit dem ich eigentlich mal angefangen hatte.

  • Was ist deine Schreibmaxime? Worauf legst du beim Schreiben den größten Wert?

Keine seltsamen Synonyme/Umschreibungen/Euphemismen verwenden. Ernsthaft, was ich da manchmal so lese ist gruselig.

  • Was würdest du niemals schreiben?

Thrandolas und Durincest. Keine Ahnung, eigentlich hab ich keine Liste der Sachen, die ich niemals schreiben werde, und ich bin so jemand, der "sag niemals nie" denkt, weil häufig Dinge anders kommen, als man glaubt, aber die beiden ... sind gruselig.

  • Gibt es Elemente in diesen Geschichten, die immer wieder auftauchen?

Iiiirgendwie kommt bei mir häufig so ne Maglor-Figur vor. Also entweder er persönlich - in Fanfiktions - oder irgendjemand, der aus irgendwelchen Gründen nicht nach Hause zu seiner Familie kann und deshalb durch die Weltgeschichte reist.

  • Gibt es irgendwelche kritisierten und verpönten Klischees und Tropes, die du aber liebst?

Dafür müsste ich wissen, was aktuell kritisiert/verpönt ist. Solang der Autor weiß, was er tut, kann man mir glaub ich alles verkaufen. Außer vielleicht irgendwelche romantisierten Missbrauchsbeziehungen.

  • Was ist für dich die größte Schreibsünde?

Deppenleerzeichen und Idiotenapostrophe! Und Walls of Text sind auch eine Erfindung von Microsoft!

  • Hat sich dein Schreibstil mit der Zeit verändert?

Ja, natürlich. Ich will nicht wissen, was ich in meiner Grundschulzeit verbrochen habe

  • Was war der beste Schreibtipp, den du je bekommen hast?

Alles, was dieses "einfach mal drauflosschreiben und sich keine zu großen Gedanken um den Stil machen" beinhaltet. Verschlimmbessern kann man später, wichtig ist, dass man anfängt.

  • Was war der schlechteste Schreibtipp, den du je bekommen hast?

"Die Figur beim Namen zu nennen langweilt den Leser".

  • Hast du unter deinen eigenen Charakteren eine Lieblingsfigur?

Schwierig. Ich liebe sie alle, vor allem meine herbstliche Fuchsdame und Bob und Alice und Anna und besonders Elin, die eigentlich badass genug für ein ganzes Buch ist.

  • Hast du vor, deine Werke mal außerhalb von Archiven zu veröffentlichen oder hast du vielleicht sogar schon ein verlegtes Werk?

Keine Ahnung. Also - Self Publishing ist mir den Aufwand nicht wert, und ich hätte ungern Addresse und Klarnamen irgendwo im Internet rumfliegen, wo jeder drankommt.

Kleinverlage haben ihre anderen Probleme und größere Verlage sind ... nunja, da kommt man halt schwer rein.
Zumal der Kram, den ich schreibe, auch eher in Richtungen tendiert, die für die breite Masse wohl eher schwierig sind. Daher plane ich aktuell eher nicht damit.

  • Mit welchem Schreibwerkzeug schreibst du am liebsten?

Mit meinem Laptop mit Leuchttastatur

 

Nur für Fanfictions

  • Gibt es Werke, bei denen du dich nie trauen würdest, eine Fanfiction dazu zu schreiben? Wenn ja, was hält dich davon ab?

Ich sag ja ungern nie, aber die Kingkiller Chronicle ist aktuell so ein Werk - es gibt viel Spielraum, aber ich hab mir noch immer kein ganz komplett sinnvolles Bild der Welt machen können, und weiß auch noch nicht genau, ob und wie viel Kvothe eigentlich in seinen Geschichten übertreibt.

  • Wie wichtig ist dir beim Schreiben und Lesen der Canon? Müssen Fanfictions für dich canontreu sein oder dürfen sie auch alles verändern?

Kommt auf die Umsetzung an. "Alles verändern" dürfen sie nicht, da kann ich ja auch gleich was Eigenes lesen, aber so an sich? Es gibt auch verdammt gute AUs.

  • Wie wichtig ist dir das Word of God*? Zählt es für dich zum Canon oder nicht? Wie sehr achtest du darauf beim Schreiben und Lesen?

Alles eine Frage des Kontextes und wie gut es in meinen Headcanon passt. Außerdem werd ich wohl kaum explizit alle Interviews lesen, die es so gibt. Um beim Beispiel zu bleiben:
Ich werd keinen meucheln, weil er die seltsame Halbschwester nicht erwähnt/ignoriert, aber Geschichten, die den Gedanken sinnvoll weiterverarbeiten, lese ich sehr gern.

  • Was hältst du von Elsewhere-Fictions? (Fanfictions, die sich nur um OCs drehen, Canoncharaktere können aber am Rande vorkommen)?

Sehr viel, wenn sie denn gut gemacht sind. Sofern mich die Welt genug interessiert.

  • Was hälst du von Crackshipping? Bist du begeistert oder eher skeptisch?

Wenn entsprechende Geschichten gut gemacht sind, kann ich durchaus meinen Spaß damit haben. *schiebt die Planung für eine gewisse Seifenoper, die nie geschrieben wurde, unters Bett*

Am 03.01.2019 um 12:06 Uhr

Allgemeine Fragen

Zu welchen Genres, Themen, Fandoms ect. schreibst du?

Zu allem möglichen. Zuerst mehr Action und Crime, die Leser dazu anstacheln sollte, sich mal ein wenig mit der Politik auszusetzen, später zu heikleren Themen a la Organspende. Im Endeffekt ist es mir zumeist egal, in welchem Bereich ich schreibe, - wobei es größtenteils Prosa ist -, denn ich verpacke zumeist jedes Thema, das ich erläutern möchte, mit ein wenig Liebe und Freundschaft, oder aber Drama und Horror. Grund dafür ist, dass ich den Leuten vorsetze, was sie lesen möchten und indirekt die Leser über Thematiken aufkläre. Es funktioniert nicht immer, aber trotz dessen bin ich sehr froh, wie viele 'Romance'-Leser ich dazu brachte, dass sie sich z.b, mit politischen Themen auseinandersetzen. Ebenso spreche ich auch gerne Krankheiten an, z.b. seelische Leiden (Bsp. PTBS), und versuche sie den Leuten näher zu bringen.

Wie lange schreibst du schon?

Ich gehöre glaube ich zu den Spätzündern. Ich schrieb zwar schon als ich klein war an einer Schreibmaschine FFs zu Herr der Ringe, aber ich hatte keine Ahnung, das man das FFs nennt. Irgendwann ließ ich es und richtig angefangen habe ich erst, als ich 21 war. Dann mit Stift und Papier und Computer.

Schreibst du lieber kurze oder lange Sachen?

Ich kann irgendwie nichts kurzes schreiben. Somit haben selbst One-Shots mitunter eine Länge von 17.000 Wörtern, weil ich echt...na ja, ich bin eine Labertasche, da ich Geschichten als Sprachrohr missbrauche.

Schreibst du nur Prosa oder auch anderes?

Am liebsten Prosa, aber ich schrieb auch einige FFs und MMFFs.

Was inspiriert dich?

Ziemlich viel, was grotesk ist, denn ich kann mich vor Plotbunnies nicht retten und am Ende habe ich schon etliche Plots verworfen, weil ich schon genug Plots schreibe. Jedoch sammle ich die Plots und die OCs, falls ich irgendwann Zeit und Lust finde.

Was ist deine größte Stärke?

Ich denke meine Empathie. Im privaten Leben hindert sie mich ziemlich und beeinträchtigt meine Psyche viel zu sehr. Bei Geschichten ist sie wiederum sehr hilfreich, denn so höre ich immer wieder von Lesern, dass sie gerade das neben meinem Schreibstil mögen. Deshalb versuche ich diese Eigenschaft als positiv zu betrachten, zumal ich somit das größte Kompliment in meinem Autorenleben bekam, mit welchem mir eine Leserin sagte, dass ich ihr und ihrem Leiden eine Stimme geben würde.

Was deine größte Schwäche?

Legt man die Empathie beiseite, bleibt nicht viel worauf ich stolz bin. Ganz ehrlich: Was Schwächen angeht, bin ich die wandelnde Verkörperung. Ich hatte - als ich anfing zu schreiben - eine Vier in Deutsch und war ziemlich furchtbar. Dank dem Schreiben arbeitete ich mich zur Eins bis Zwei hoch, aber ich mache heute noch unglaublich viele Fehler, da ich zunehmend betriebsblind bin. Somit habe ich immer noch Fehler in meiner RS und Grammatik, egal, ob ich drei mal kontrolliere. Ansonsten bemerke ich, dass meine Schwäche vom Fandom und Genre abhängig ist. Manches Mal kann ich besser schreiben, manch andere Male schlechter. Wenn es zu Szene kommt, verzweifle ich zumeist an Action, sprich Kampfszenen, was mir selbst sehr aufstößt.

Hinzukommend muss ich sagen, bin ich sehr am schwächeln, was Kritik angeht, die nicht freundlich formuliert ist. Aussagen wie: Du bist scheiße, etc. sonstige Beleidigungen, können schon einmal dazu führen, dass ich mich verkrieche, - jedoch gestehe ich, dass eine ehemalige Leserin, die mich schon förmlich privat gestalkt hat, in dem Punkt sehr negativ beeinflusst hat. Das alles addiert sich dann mit meinem eigenen Perfektionsdrang. Somit lässt sich sagen, dass ich persönlich finde, dass Kritik freundlich verpackt sein sollte. Man sollte das Hobby des jeweiligen Autoren nicht gleich zerstören und außerdem nicht die Person hinter Geschichten gleich angreifen. Viel hilfreicher sind doch Hilfestellungen oder Beispiele und Erklärungen, finde zumindest ich.

Wie stark planst du deine Geschichten? Bist du Plotter, Panster oder Planster?

Definitiv Plotter, wobei ich meist ewig vorher daran sitze. Das heißt ich arbeite mit Tabellen für OCs und erstelle ein Episoden-Register, in welchem ich mir kurz aufschreibe, worum es geht und welche Charaktere auftauchen. Ebenso mache ich mir manchmal Chronologien zu den Geschichten und Steckbriefe zu den Charakteren und Listen mit Wörtern, die ich verwenden möchte, neben einem weiteren Lexikon für Begriffserklärungen, die ich dann für die jeweilige Geschichte 'erfunden' habe. Habe ich das gemacht, erfolgt die Recherche, die sich meist über Wochen zieht, wobei ich mir nebenbei Stichpunktlisten mache. Ist das geschehen, gönne ich mir eine kurze Pause, sortiere noch mal und dann schreibe ich so langsam los, wobei sich jede 'Registerkarte' dann stetig erweitert, da immer mehr Informationen dazukommen.

Hast du schon mal bei einem NaNoWriMo oder NaNoCamp mitgemacht?

Nein, habe erst letzten November erfahren, dass es so etwas gibt und worum es sich dabei handelt.

Gibt es Elemente in diesen Geschichten, die immer wieder auftauchen?

Ein Huhn. Ja, ich hatte damals in jeder Geschichte, egal, ob FF oder Prosa ein Huhn, das aufgetaucht ist und ein Running-Gag war. Jeder meiner Leser hat förmlich darauf gewartet, was es ziemlich lustig gemacht hat. Dieser Tage ist es zumeist das Wort: Shrimps.

Gibt es irgendwelche kritisierten und verpönten Klischees und Tropes, die du aber liebst?

Nicht immer, aber oft mag ich diese Klischees einer Dreier-Liebelei, wo die Leserschaft sich für ein Team entscheidet. Keine Ahnung warum, aber ich finde das immer unterhaltsam. Oder aber die Horror-Klischees der Stereotypen, ich liebe es selbst in Geschichten darauf herumzureiten und dann dem Leser zu zeigen, dass doch mehr in dem Stereotypen steckt, umso tiefer man geht. Quasi die Vorurteile beim Leser entfachen, ehe man sieht, dass mehr dahintersteckt. Ja, das liebe ich.

Was ist für dich die größte Schreibsünde?

Keine Ahnung, ob das dazu zählt, aber ich hasse es, wenn man keine Trigger-Warnung angibt, wenn in einer Geschichte sehr sensible Themen angesprochen werden. Es ist einfach so, dass ich für gewisse Themen die passende Laune und Kraft haben muss, mich dem zu stellen. Denn, wenn ich zum Beispiel ein Down habe und mich plötzlich in der Geschichte ein sehr sensibles Thema anspringt, das ich womöglich selbst erlebt habe, dann kann es schon einmal passieren, dass es definitiv nicht gesund für mich ist. Deshalb: Sensible Themen sind in Ordnung, aber nicht ohne Trigger-Warnung!

Hat sich dein Schreibstil mit der Zeit verändert?

Definitiv, sogar mehrmals. Ich habe das Gefühl ich war 2016 sehr gut und dann ging es bergab, nach meiner großen Pause. Er verändert sich andauernd und ist sowieso immer anders, denn es kommt auf das Genre, die Thematik, den Stil, etc. an.

Hast du unter deinen eigenen Charakteren eine Lieblingsfigur?

Definitiv, aber es sind zu viele. Bei PSR wären es vermutlich Alex, Billy, V und Lenny. bei KUS wären es definitiv SK und CK, und bei anderen Geschichten wieder andere. Ich liebe zu viele meiner Charaktere.

Hast du vor, deine Werke mal außerhalb von Archiven zu veröffentlichen oder hast du vielleicht sogar schon ein verlegtes Werk?

Eigentlich will ich es mal versuchen, aber...selbst dieses Exposé macht mir Schiss, da ich so etwas noch nie schrieb und ich muss ehrlich sagen, ich will es, aber habe kaum Hoffnung. :/

 

Nur für Fanfictions

Gibt es Werke, bei denen du dich nie trauen würdest, eine Fanfiction dazu zu schreiben? Wenn ja, was hält dich davon ab?

Nicht wirklich, weil ich alles mal ausprobieren will...Von daher: Nein, im Notfall kann ich ein Projekt immer noch verwerfen, wenn ich mich damit unwohl fühle.

Wie wichtig ist dir beim Schreiben und Lesen der Canon? Müssen Fanfictions für dich canontreu sein oder dürfen sie auch alles verändern?

Jein. Es komm darauf an, schreibt man Beispielsweise über Harry Potter, muss es definitiv canongetreu sein. Ansonsten lese ich es nicht. Wenn man aber zum Beispiel über Charaktere schreibt, auf die nicht groß eingegangen wurde, kann man sie schon vom Canon abweichen lassen. Natürlich, sie sollten die Grundmerkmale beibehalten, die genannt worden, aber der Rest, der nicht benannt wurde, steht einem frei zur Verfügung.

Wie wichtig ist dir das Word of God*? Zählt es für dich zum Canon oder nicht? Wie sehr achtest du darauf beim Schreiben und Lesen?

Ja, es zählt für mich zum Canon und ich liebe so etwas! Aber man muss sich nicht daran aufhängen, manche Sachen sind auch ...na ja, sie amüsieren lediglich und dienen Fans zum Austausch. Beim Lesen achte ich schon auf 'Hinweise', aber ja. Es ist schwierig. Ich selbst habe damit bislang noch nicht gearbeitet, wenn denn wurde es in der Geschichte genannt.

Was hältst du von Elsewhere-Fictions? (Fanfictions, die sich nur um OCs drehen, Canoncharaktere können aber am Rande vorkommen)?

Ich finde, dass sie eine nette Abwechslung sind. Manchmal genieße ich sie genauso, wie das Original, zumal es so 'ausdehnfähig' ist. Vom richtigen Hobby-Autor geschrieben, kann so etwas unglaublich gut sein.

Was hälst du von Crackshipping? Bist du begeistert oder eher skeptisch?

Eh, kommt drauf an. Ich hab's grad gegoogelt und das erste Beispiel war Draco Malfoy und Bilbo Baggins, was ja sehr skurril ist. [Also, wenn so etwas gemeint ist, ist das eher nicht meins.] Wenn es sich auf Feinde bezieht, die sich ineinander verlieben, könnte es interessant sein, aber das kommt dann vermutlich auf die jeweiligen Charaktere an. Also Voldemort und Dumbledore ginge für mich nicht...Aber jedem das Seine. :)

 

[Fazit: Ich fand das hier wirklich interessant! Zumal ich das Gefühl habe, die anderen Autoren ganz anders kennenzulernen, als man sich sonst kennenlernt. Also ziemlich unterhaltsam und interessant! Hoffe hier machen noch mehr mit.]

Am 12.01.2019 um 14:16 Uhr

Zu welchen Genres, Themen, Fandoms ect. schreibst du?

Ich schreibe aktuell vor allem im Urban Fantasy Genre und habe mich dahingehend darauf spezialisiert, Geschichten zu schreiben, die an unterschiedlichen Orten spielen und Aspekte aus der jeweiligen Mythologie und Geschichte mit einbauen. Meistens allerdings innerhalb von Europa, um nicht zu weit in die kulturelle Aneignung hinein zu gehen.

Gerne mische ich in meinen Geschichten Themen wie psychische Trauma der Charaktere mit ein. Das ist ein wenig mein Krux, weil mir Traumaaufarbeitung so oft in anderen Geschichten fehlt, glaube ich. :P Und ich schreibe viele Geschichten, in denen Selbstgewählte Familien zum Thema werden. Charaktere, die sich selbst in einer Ersatzfamilie zusammenfinden.

Außerdem schreibe ich recht viel über LGBTIQ*-Themen, da ich selbst Teil von der Community bin und es mir daher wichtig ist.

Na ja, und zur reinen Entspannung schreibe ich von Zeit zur Zeit auch sehr gerne Erotika. XD

Wie lange schreibst du schon?

Seit ich 10 oder 11 Jahre alt war, also schon sehr, sehr lange. Ich habe ursprünglich mit Digimon-Fanfics angefangen, habe dann meinen ersten Versuch eines schlechten Vampirromans geschrieben und ... Ja. Ähm. Wie gesagt, sehr lange.

Schreibst du lieber kurze oder lange Sachen?

Sowohl, als auch. Ich mag beides sehr gerne, kommt eben auf die etwaige Geschichte an. Ich mag One Shots, in denen ich ein wenig Charakterinteraktionen Ausarbeiten kann, ich mag es kleine Romanzen zu schreiben und kleine Blicke in andere Aspekte meiner Welt, aber ich mag auch meine großen, epischen Geschichten. :P

Schreibst du nur Prosa oder auch anderes?

Ich schreibe Prosa, aber auch Sachtexte für meinen Weblog. Auch habe ich für eine Zeit einmal für eine Zeitschrift gefreelanced und entsprechend Journalistische Texte zu schreiben. Poesie dagegen liegt mir so gar nicht. Ich mag sie auch nicht, wenn ich ehrlich sein soll.

Was inspiriert dich?

Mythen, Legenden, Menschheitsgeschichten und solche Sachen halt.

Was ist deine größte Stärke?

Charakterinteraktionen zu schreiben und lebendig wirken zu lassen. Das ist immer wieder das, was meine Leser hervorheben, also glaube ich ihnen in der Hinsicht einmal. :)

Außerdem bin ich wohl ganz gut darin Spannung aufzubauen. Jedenfalls war das der Konsens soweit von den Lesern meines Buches. Obwohl es recht lang ist, könne man es am Stück durchlesen.

Was deine größte Schwäche?

Exposition sinnvoll einzubringen. Da habe ich zu sehr das Problem, dass es bei mir im Hinterkopf ist, dass Exposition doof ist und ja ... Außerdem finde ich es per se recht langweilig, diese Informationen einzubringen. X.x

Wie stark planst du deine Geschichten? Bist du Plotter, Panster oder Planster?

Plotter. Ich bin ein starker, starker Plotter, wenngleich ich vielleicht eine andere Plotting-Methode als viele anderen haben, dadurch, dass ich gemeinsam mit meinem Freund vieles in Interaktion Plotte.

Hast du schon mal bei einem NaNoWriMo oder NaNoCamp mitgemacht?

Ja. Mehrfach schon. :)

Was ist deine Schreibmaxime? Worauf legst du beim Schreiben den größten Wert?

Darauf meine Charaktere authentisch zu schreiben und ihre Eigenheiten hervorzuheben und sie mit Respekt zu behandeln. Das ist für mich das wichtigste. Alles steht und fällt bei mir mit den Charakteren.

Ebenso lege ich großen Wert darauf respektvoll mit allen Dingen, die die reale Welt betreffen, umzugehen und mache mir dahingehend eventuell auch manchmal zu viele Gedanken X.x

Was würdest du niemals schreiben?

Ich machen einen Punkt daraus Vergewaltigungen und Gewalt nicht im zu großen Detail zu beschreiben, da ich es schlicht und ergreifend als Geschmackslos und voyeuristisch empfinde, dies zu tun.

Gibt es Elemente in diesen Geschichten, die immer wieder auftauchen?

Vor allem die mythologischen Elemente natürlich und die Subversion des "Auserwählten"-Stereotypes, die in meiner eigenen Welt (also der fiktionalem Welt, in der meine Geschichten beianhe alle spielen) existiert. :)

Gibt es irgendwelche kritisierten und verpönten Klischees und Tropes, die du aber liebst?

Stell die Frage anders herum und ich kann wahrscheinlich eher darauf antworten :P

Was ich allerdings tatsächlich nicht so schlimm finde, während sich viele Leute drüber aufregen: Schwache Bösewichte, die wenig Beziehung zum Helden haben. Ich finde es albern: Warum brauchen Bösewicht und Held eine Beziehung? Es können auch beide Parteien aus Prinzip handeln und ansonsten wenig miteinander am Hut haben.

Was ist für dich die größte Schreibsünde?

Die Romantisierung von sehr schädlichen Dingen. Aka "Oh, diese Beziehung in der ein Partner den anderen permanent missbraucht und ausnutzt ist total romantisch und süß und toll und überhaupt."

Und ansonsten bin ich auch absolut kein Fan davon, wenn Geschichten von den Charakteren her so unglaublich homogen ist.

Na ja, und stilistisch gesehen finde ich Wurmsätze sind definitiv eine Sünde.

Hat sich dein Schreibstil mit der Zeit verändert?

Ich habe angefangen die Sätze kürzer zu machen und mehr auf Füllwörter zu achten und diese gleichmäßiger zu nutzen (denn lässt man sie ganz raus klingt ein Text auch verdammt trocken). Und ich habe neue Tipps gelernt und entsprechend meinen Stil angepasst.

Was war der beste Schreibtipp, den du je bekommen hast?

Für mich? Der Tipp, dass Filterworte den Stil deutlich schwächen. Meine Texte sind so viel besser, seit ich Filterworte und generell Textfilter meide.

Was war der schlechteste Schreibtipp, den du je bekommen hast?

Jemand, der mir erzählen wollte, dass man keine Romantischen Sideplot schreiben kann, ohne dass der Konflikt aus der Romanze kommt. Halte ich absolut für schwachsinnig.

Hast du unter deinen eigenen Charakteren eine Lieblingsfigur?

Ich liebe sie alle. Allerdings muss ich schon sagen, dass Joanne aus Mosaik eine meiner liebsten Figuren, da ich es mag, wie sie im Verlauf ihrer Geschichte lernt zu vertrauen und lockerer zu werden. Ich mag sie auch als Mutterfigur in ihrer selbstgewählten Familie und dass sie gleichzeitig diese Rolle einnimmt und dennoch eine coole, badass Figur, die aktiv kämpfen kann und all das.

Ansonsten mag ich auch Alice sehr gern, obwohl sie in Mosaik die längste Zeit vor allem eine Nebenrolle spielt. Aber sie ist ein sehr interessanter Charakter und ich mag es mich mit ihrem Hintergrund und ihren komplizierten Gefühlen zu ihrer Kindheit und ihrer Familie auseinanderzusetzen. Außerdem liebe ich das Charakterdesign, dass der Illustrator (Kuttelfisch) dafür entworfen hat.

Außerdem liebe ich Sean aus Der Schleier der Welt. Eigentlich mehr der Charakter meines Freundes, aber er ist so schön dramatisch und er muss so viel leiden *hüstel*

Hast du vor, deine Werke mal außerhalb von Archiven zu veröffentlichen oder hast du vielleicht sogar schon ein verlegtes Werk?

Ja. Mein erstes Buch, Der Schleier der Welt, wurde im im vergangenen September als gebundene Ausgabe von einem Verlag herausgebracht. :)

Aktuell plane ich ein diesjähriges Projekt auf Englisch zu schreiben und zu versuchen es an einen Agenten zu bekommen und es auf Englisch herauszubringen. Mal sehen.

Am 09.02.2019 um 22:45 Uhr

Zu welchen Genres, Themen, Fandoms ect. schreibst du?

Meistens (High) Fantasy. Manchmal auch Historisches oder Science Fiction. In Fandoms bin ich eher selten.

Wie lange schreibst du schon?

Ich habe schon als Kind geschrieben, habe dann aber eine Pause eingelegt. Mein erstes Buch habe ich beim NaNo 2013 geschrieben und seitdem schreibe ich wieder.

Schreibst du lieber kurze oder lange Sachen?

Beides. Ich habe eine lange Zeit nur Kurzgeschichten geschrieben, aber ich finde zurzeit wieder den Spaß an längeren Geschichten.

Schreibst du nur Prosa oder auch anderes?

Ich habe früher mal Gedichte geschrieben... das war ein ziemlicher Reinfall. Genauso wie die Poetry Slam Texte. Irgendwann würde ich mich gerne wieder an Poetry Slam ranwagen.

Was inspiriert dich?

Eigene Erfahrungen, Gespräche, Eindrücke. Manche Zitate und Bilder. Die Region, in der ich aufgewachsen bin.

Was ist deine größte Stärke?

Beim Schreiben? Wahrscheinlich .... Atmosphäre?

Was deine größte Schwäche?

Charakterisierungen überzeugend einbauen.

Wie stark planst du deine Geschichten? Bist du Plotter, Panster oder Planster?

Definitiv Plotter, vor allenm bei längeren Geschichten. Bei Kurzgeschichten auch mal Plantser.

Hast du schon mal bei einem NaNoWriMo oder NaNoCamp mitgemacht?

Ja - ich war schon öfters bei beidem dabei.

Was ist deine Schreibmaxime? Worauf legst du beim Schreiben den größten Wert?

Das, was ich schreibe, muss mir gefallen. Es soll komplex sein. Und ich muss die Sätze hübsch finden.

Was würdest du niemals schreiben?

Es gibt viel, das ich nie schreiben würde. Erotik, (reine) Romanzen, Vergewaltigungen. Glorifizierung von diversen Inhalten.

Gibt es Elemente in diesen Geschichten, die immer wieder auftauchen?

Ich habe oft .... komische Protagonisten.

Hat sich dein Schreibstil mit der Zeit verändert?

Ja. Ich wurde besser. Ich schreibe nicht mehr die ganze Zeit Schachtelsätze und achte mehr auf Atmosphäre. Und ich habe höhere Anfoderungen an mich selber.

Was war der beste Schreibtipp, den du je bekommen hast?

Keine Ahnung.

Was war der schlechteste Schreibtipp, den du je bekommen hast?

Wahrscheinlich "Lies viel, dann kommt das gute Schreiben automatisch." Nein. Einfach nein. Man sollte lesen, wenn man schreibt - aber lesen ist nicht alles.

Was ist für dich die größte Schreibsünde?

Da gibt es einfach viel zu viel. Unter anderem finde ich die Glorifizierung/Romantisierung von Gewalt, Abuse & co einfach nur scheiße.

Hast du unter deinen eigenen Charakteren eine Lieblingsfigur?

Nein.

Hast du vor, deine Werke mal außerhalb von Archiven zu veröffentlichen oder hast du vielleicht sogar schon ein verlegtes Werk?

Ich habe mal mit einem Seminar in der Schule ein Buch "veröffentlicht". Es hat keine ISBN und man bekommt es nicht mehr - worüber ich froh bin. Ich würde gerne irgendwann mal ein Buch bei einem großeren Verlag herausbringen, aber bis dahin dauert es noch etwas.

Mit welchem Schreibwerkzeug schreibst du am liebsten?

Word.
Und manchmal schreibe ich auch auf Papier, aber eher selten.

Gibt es irgendwelche kritisierten und verpönten Klischees und Tropes, die du aber liebst?

Mir fallen gerade keine ein.

 

Nur für Fanfictions

Gibt es Werke, bei denen du dich nie trauen würdest, eine Fanfiction dazu zu schreiben? Wenn ja, was hält dich davon ab?

Tolkiens Mittelerde. Da gibt es viel zu viel, das man beachten muss, da das Worldbuilding einfach sehr ausführlich ist. Ich hätte zu viel Angst, etwas falsch zu machen.

Wie wichtig ist dir beim Schreiben und Lesen der Canon? Müssen Fanfictions für dich canontreu sein oder dürfen sie auch alles verändern?

Sehr wichtig! Canontreue finde ich wichtig. Es gibt Ausnahmen (Parodien, AUs, ...), aber ich lese und schreibe lieber canontreue Geschichten.

Wie wichtig ist dir das Word of God*? Zählt es für dich zum Canon oder nicht? Wie sehr achtest du darauf beim Schreiben und Lesen?

Beim Schreiben und Lesen achte ich darauf - aber es ist nicht das wichtigste.

Was hältst du von Elsewhere-Fictions? (Fanfictions, die sich nur um OCs drehen, Canoncharaktere können aber am Rande vorkommen)?

Wenn sie gut geschrieben sind, lese ich sie gerne mal.

Was hälst du von Crackshipping? Bist du begeistert oder eher skeptisch?

Ist mir ziemlich egal - Romanzen sind nicht so meines. Wenn sie gut geschrieben sind, kann es vorkommen, dass ich mal eine lese (:

Am 18.02.2019 um 23:54 Uhr
  1. Zu welchen Genres, Themen, Fandoms ect. schreibst du?

Lange Zeit schrieb ich Fanfictions im Genre YouTuber, inzwischen jedoch alles möglich und je nachdem welche Idee ich habe. Manchmal ist es eine Buffy- oder Star Wars Fanfiction, hauptsächlich aber ganz eigene Sachen.

 

  1. Wie lange schreibst du schon?

Seit ich schreiben kann. Nein ehrlich- meine erste Geschichte über meine damaligen Wellensittiche, schrieb ich bereits in der ersten Klasse. Im Oktober 2013 begann ich meine erste Fanfiction über die YouTuber Gronkh und Sarazar hochzuladen. Ab Dezember 2016 fand ich dann meinen Spaß daran, eigene Sachen zu schreiben und tue das bis heute.

 

  1. Schreibst du lieber kurze oder lange Sachen?

Sowohl als auch. Meine längste Story hat inzwischen drei fertige Teile mit je 40 bis 60 Kapiteln.

 

  1. Schreibst du nur Prosa oder auch anderes?

Ich schreibe nur Prosa. Das Dichten oder so ist einfach nicht meine Stärke.

 

  1. Was inspiriert dich?

Hauptsächlich das Leben. Es passieren jeden Tag großartige oder absolut negative Dinge, die sich einfach sehr gut in Geschichtenform verarbeiten lassen. Ebenso große Inspirationsquellen sind aber auch Buch, Musik sowie Filme und Serien.

 

  1. Was ist deine größte Stärke?

Meine Phantasie. Ich kann mich so sehr in das Geschehen meiner Stories hineinversetzen, sodass ich mich sehr gut in die Charaktere hinein versetzen kann. Oh, und ich kann Kinder und deren Verhalten sehr gut beschreiben, was von Vorteil ist. Manch einer lässt Kinder aus seinen Geschichten, weil diese nicht zu unrealistisch sein sollen.

 

  1. Was deine größte Schwäche?

Mathematik. Mathe und ich haben uns irgendwann in meiner Jugend getrennt und scheiden lassen.

 

  1. Wie stark planst du deine Geschichten? Bist du Plotter, Panster oder Planster?

Das kommt darauf an. Oft schreibe ich einfach darauf los und schaue, was dabei heraus kommt. Manchmal keimt eine Idee in mir auf, die ich dann mit Mind-Map und ganz vielen Buntstiften richtig ausarbeite und Dinge und Sachen recherchiere, bevor ich überhaupt mal mit dem Prolog beginne.

 

  1. Hast du schon mal bei einem NaNoWriMo oder NaNoCamp mitgemacht?

Nein. Und ich glaube momentan nicht, dass ich das jemals tun werde.

 

  1. Was ist deine Schreibmaxime? Worauf legst du beim Schreiben den größten Wert?

Ordentliche Rechtschreibung. Das ist eigentlich das oberste Muss bei mir.

 

  1. Was würdest du niemals schreiben?

Sag niemals nie. Hmm... mir fällt da spontan nur ein, dass ich niemals etwas zu „Bones die Knochenjägerin“ schreiben werde. Ich liebe diese Serie zwar, aber mit den ganzen Fachbegriffen und dem einzigartigen Charakter von Temperance... ich bezweifele, dass ich dem gerecht werden und etwas sehr gutes zu Stande bringen würde.

 

  1. Gibt es Elemente in diesen Geschichten, die immer wieder auftauchen?

Wenn ich so darüber nachdenke... gut und böse. Ich mag dieses Klischee, diesen Kampf darum, wer am Ende besser ist und siegt. Und ich liebe es, dieses Ende ganz lange hinauszuzögern und viel Dramatik mit einzubauen. Meine Leser sind also oftmals in dem Glauben, puh, der Charakter hat das Schlimmste überstanden und dann plötzlich kommt die nächste Szene und bäm... alles ist noch schlimmer als wie es vorher war.

 

  1. Gibt es irgendwelche kritisierten und verpönten Klischees und Tropes, die du aber liebst?

Gut und Böse... ist das verpönt? Happy Ends vielleicht. Ich glaube, zu 99 % enden meine Geschichten doch irgendwie immer gut.

 

  1. Was ist für dich die größte Schreibsünde?

Wie ist die Frage gemeint? Was ich allgemein als Schreibsünde ( von anderen ) sehen oder meine ganz persönliche, die ich kreiert habe?

 

  1. Hat sich dein Schreibstil mit der Zeit verändert?

Ja, definitiv. Wenn ich so an meine erste Fanfiction denke, die noch so völlig unstrukturiert war und eine Menge „Kinderkrankheiten“ hatte... oh je. Inzwischen erkennt man bei allen Stories doch einen roten Faden und somit Struktur.

 

  1. Was war der beste Schreibtipp, den du je bekommen hast?

Keine Verwendung von Hilfsverben und den Wörtern ist und war. An dieser Stelle viele liebe Grüße an meinen ehemaligen Lehrer, von dem dieser Tipp stammt.

 

  1. Was war der schlechteste Schreibtipp, den du je bekommen hast?

Schlechte Tipps... gab es noch nie.

 

  1. Hast du unter deinen eigenen Charakteren eine Lieblingsfigur?

Oha... es fällt mir schwer, mich da nur auf einen Charakter zu beschränken. Alle meine eigenen Charaktere habe ich ja gerne- egal ob nun gut oder böse. Da ich mich für einen einzigen entscheiden muss... Julius Neuhold, einer der Protagonisten aus meiner eigenen Geschichte „Mein Freund der Feind“. Er ist ein Soldat, der im Laufe der Geschichte eine beachtliche Wandlung durchmacht. Mehr verrate ich hierzu aber nicht.

 

  1. Hast du vor, deine Werke mal außerhalb von Archiven zu veröffentlichen oder hast du vielleicht sogar schon ein verlegtes Werk?

Ich durfte ein Kapitel des gemeinschaftlichen Werkes eines YouTubers und dessen Community schreiben. Dabei handelte es sich um „Anja und Babdani“, ein „Feaderoman“.

 

  1. Mit welchem Schreibwerkzeug schreibst du am liebsten?


Am liebsten mit meinem Laptop. Das Schreiben, löschen, einfügen und speichern geht schnell und problemlos. Wenn es nicht anders geht, dann schreibe ich auch ganz klassisch in Notizbücher, mit Kugelschreiber oder Füller.


 

Für Fanfictions...

  1. Gibt es Werke, bei denen du dich nie trauen würdest, eine Fanfiction dazu zu schreiben? Wenn ja, was hält dich davon ab?

Wie bereits oben bei Punkt 11 geklärt würde ich niemals etwas zur Serie „Bones, die Kochenjägerin“ schreiben. Ich liebe diese Serie zwar, aber mit den ganzen Fachbegriffen und dem einzigartigen Charakter von Temperance... ich bezweifele, dass ich dem gerecht werden und etwas sehr gutes zu Stande bringen würde.

 

  1. Wie wichtig ist dir beim Schreiben und Lesen der Canon? Müssen Fanfictions für dich canontreu sein oder dürfen sie auch alles verändern?

Es sind doch Fanfictions, also darf eine solche Geschichte auch gerne alles einmal umkrempeln. Finde ich super.
 

  1. Wie wichtig ist dir das Word of God*? Zählt es für dich zum Canon oder nicht? Wie sehr achtest du darauf beim Schreiben und Lesen?

Darauf achte ich nicht, weil ich nicht zu jedem Fandom mit Interviews von Autoren und Machern anschaue oder lese.

 

  1. Was hältst du von Elsewhere-Fictions? (Fanfictions, die sich nur um OCs drehen, Canoncharaktere können aber am Rande vorkommen)?

Ich finde, solche Stories tun den weniger wichtigen Charakteren dann nur gut.

 

  1. Was hältst du von Crackshipping? Bist du begeistert oder eher skeptisch?

Crackshipping... also sowas wie... ganz doofes Beispiel, Buffys Wächter Giles und seine alten, verstaubten Bücher? Na ja... wenn was lustiges aus ulkigen Pairings herauskommt, wieso denn nicht?

Am 09.03.2019 um 17:15 Uhr

Allgemeine Fragen

  1. Zu welchen Genres, Themen, Fandoms ect. schreibst du?
    Ich schreibe am liebsten Hurt/Comfort (gerne auch ohne Comfort-Part), Dramen, Trauriges etc. Fandoms: Harry Potter; Genres: Fantasy und historische Romane
  2. Wie lange schreibst du schon?
    Seit ich 6 Jahre alt bin. Ich bin jetzt 17
  3. Schreibst du lieber kurze oder lange Sachen?
    Ich liebe es Drabbles zu schreiben, aber ich liebe es auch 100k-Romane zu verfassen. Da kann ich mich nicht entscheiden
  4. Schreibst du nur Prosa oder auch anderes?
    Ich schreibe auch Gedichte.
  5. Was inspiriert dich?
    Musik und manchmal auch Bilder.
  6. Was ist deine größte Stärke?
    Schwierig... Die Frage überspringe ich glaub ich ^^
  7. Was deine größte Schwäche?
    Beschreibungen. Und bei einem Projekt zu bleiben.
  8. Wie stark planst du deine Geschichten? Bist du Plotter, Panster oder Planster?
    Planster. Ich überleg mir den Anfang, den Mittelteil und den Schloss. Ich habe Schlüsselszenen und wichtige Ereignisse im Kopf. Ich weiß, wann was passiert, aber jedes Kapitel planen - nee. Ich habe es schon versucht, aber mich juckt es dann immer in den Fingern, mit dem Schreiben zu beginnen.
  9. Hast du schon mal bei einem NaNoWriMo oder NaNoCamp mitgemacht?
    Ja! 2018 war mein erster NaNoWriMo (mit 100k. Ich bin leicht stolz :D) und dieses jahr beim Camp bin ich auch dabei
  10. Was ist deine Schreibmaxime? Worauf legst du beim Schreiben den größten Wert?
    Die Charaktere sollten stimmig sein
  11. Was würdest du niemals schreiben?
    Ich probiere mich gerne aus. Aber Sexszenen sind momentan bei mir ein "Never"
  12. Gibt es Elemente in diesen Geschichten, die immer wieder auftauchen?
    Oh ja. In eigenen Geschichten von mir passiert es häufig, dass die Protagonisten Haustiere haben und/oder gerne musizieren.
  13. Gibt es irgendwelche kritisierten und verpönten Klischees und Tropes, die du aber liebst?
    Ja. Die "Es-war-alles-nur-ein-Traum" Sache. Ich liebe es!
  14. Was ist für dich die größte Schreibsünde?
    Keine Ahnung
  15. Hat sich dein Schreibstil mit der Zeit verändert?
    Er ändert sich immer noch, das hängt einfach mit dem Genre zusammen, in dem ich gerade schreibe. Gewisse Geschichten klingen einfach anders als andere. Aber an sich ist mein Schreibstil schon seit fünf Jahren sehr gleich geblieben. Ich habe aber für verschiedene Genres verschiedene Stile.
  16. Was war der beste Schreibtipp, den du je bekommen hast?
    Nicht auf den Stil bezogen, sondern eher auf das Planen der Geschichte: Dass man am Anfang nur den Protagonist, sein Problem und ob er es lösen wird, oder nicht, braucht. Dann kommt der Rest von alleine. Den Tipp habe ich vor ca 2 Jahren bekommen und er hilft mir immer beim Brainstorming für neue Bücher.
  17. Was war der schlechteste Schreibtipp, den du je bekommen hast?
    Das Wort "sagen" nicht zu verwenden. (Ja, ihr Grundschullehrer, euch meine ich.)
  18. Hast du unter deinen eigenen Charakteren eine Lieblingsfigur?
    Jup.
  19. Hast du vor, deine Werke mal außerhalb von Archiven zu veröffentlichen oder hast du vielleicht sogar schon ein verlegtes Werk?
    Das wäre mein Traum. Momentan editiere ich noch fleißig meinen Roman, aber wer weiß, was innerhalb der nächsten Jahre und Jahrzente so passiert ;)
  20. Mit welchem Schreibwerkzeug schreibst du am liebsten?
    Laptop auf dem Schoß. Bei Hand und Füller krieg ich total die Krämpfe und ich hasse es, abzutippen. Am PC surfe ich gerne, aber da muss man ja auf einem Stuhl sitzen und kann nicht im Bett liegen...

 

Nur für Fanfictions

  1. Gibt es Werke, bei denen du dich nie trauen würdest, eine Fanfiction dazu zu schreiben? Wenn ja, was hält dich davon ab?
    Ja; die gute alte klassische Literatur. Faust, Macbeth, Nathan der Weise. Was mich davon abhält? Die Sprache. Ich lese sie sehr gerne aber hab das Gefühl wenn ich so was schreibe klingt es schlicht nachgeahmt.
  2. Wie wichtig ist dir beim Schreiben und Lesen der Canon? Müssen Fanfictions für dich canontreu sein oder dürfen sie auch alles verändern?
    Bis vor ein paar Monaten habe ich AUs nicht gelesen. Das hat sich geändert. Ich preferiere Canon, aber ein stimmiges (!) AU kann man auch mal lesen
  3. Wie wichtig ist dir das Word of God*? Zählt es für dich zum Canon oder nicht? Wie sehr achtest du darauf beim Schreiben und Lesen?
    Das kommt drauf an. Tendentiell gehört es für mich zum Canon, aber wenn man es anders anpassen muss, dann ist das so. Zum Beispiel Hagrid aus Harry Potter. Sein Haus wurde in den Büchern nie erwähnt, auf Pottermore steht, dass er Gryffindor ist. Ich sehe ihn aus mehreren Gründen eher in Hufflepuff.
    Der Buch-Canon ist mir wichtiger als alles, was mal gesagt wurde.
  4. Was hältst du von Elsewhere-Fictions? (Fanfictions, die sich nur um OCs drehen, Canoncharaktere können aber am Rande vorkommen)?
    Lese ich sehr selten, weil es mich -sorry- einfach nicht so sehr interessiert.
  5. Was hälst du von Crackshipping? Bist du begeistert oder eher skeptisch?
    Kommt auf die Pairings an. Tendentiell bin ich eher begeistert, aber alles und jeden shippe ich auch nicht xD

 

Neue Threadbeiträge

Vor 38 Minuten
Von Einself
Storyhub-Kategorie AlleGeschichtenarten Alle fiktionalen Textarten sowie Rezensionen und Aufzählungen Lesekreisbeschreibung: Für alle, die nach unabhängigen Mädchen- und Frauenfiguren suchen, kann die derzeitige Geschichtenlandschaft schon eine echte Frustration sein. In vielen Genres boomen moderne Damsels in Distress als Hauptfiguren. Obwohl die Protagonistinnen vielleicht rotzfrech sind, tolle Fähigkeiten wie Schwertkampf, Magie oder Ähnliches beherrschen, werden sie auf Schritt und Tritt von Männern beschützt, die für sie denken, handeln und den Plot an sich reißen. Zeigtsie dann doch mal Eigeninitative, endet das nicht selten in einer brandgefährlichen Situation, aus der natürlich er sie rettet.Wenn ihr solche Geschichten satt habt, dann seid ihr hier richtig.Denn dieser Lesekreis ist für alle, die mehr über wirklich starke weibliche Figuren und frauenzentrierte Werke lesen wollen.Gemeinsam wollen wir hier Geschichten, Gedichte und Dramen auf Storyhub sammeln, in denen Protagonistinnen ihre Plots nicht aus der Hand geben und weibliche Beziehungen aus mehr bestehen als Verkuppelungsaktionen mit dem Traumtyp. Ihr könnt den Lesekreis nutzen, um eure Werke zu teilen und Lesetipps austauschen.Hierzu werde ich eine Readlist erstellen, in die ich nach PN an mich eure Werke aufnehme. Aufnahmekriterium ist, dass eure Hauptfigur weiblich ist und ihre Plots weitestgehend aus eigener Kraft oder im Bund mit anderen Mädchen- und Frauenfiguren meistert. Hilfe von männlichen Charakteren darf das Maß einer Gefährtenschaft wie sie in Geschichten oft in Männerbünden zu finden sind (z.B. Watson & Holmes, Tolkiens Ringgefährten ect.) nicht überschreiten. Außerdem können auf die Leskreis-Readlist Rezensionen sowie Aufzählungen (Sammlungen von Literaturtipps) aufgenommen werden.Für den Lesekreis gibt es keine andere Voraussetzung als das Interesse am Thema. Wer noch kein entsprechendes Werk veröffentlicht hat, kann sich ebenfalls eintragen lassen. Auch ist der Lesekreis zeitlich unbeschränkt. Eine Anmeldung folgt via PN an mich.In diesem Sinne: Viel Spaß beim Lesen! Teilnahmeliste: Einself  Mehr anzeigen
Vor 6 Stunden und 39 Minuten
Von StoryHub
A
Hi Yukio,danke für deinen Vorschlag. Möglich ist eigentlich fast alles. Das gibt es nur nicht, weil es designmäßig recht doof umzusetzen ist. Ich werde es mir aber vormerken!LGFloPinguin Mehr anzeigen
Vor 6 Stunden und 55 Minuten
Von StoryHub
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