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Nicht wirklich er, oder?

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29.04.21 19:01
6 Ab 6 Jahren
Fertiggestellt

Autorennotiz

[Anime - Episode 8 - Canon Divergence]

2 Charaktere

Chuuya Nakahara

Chuuya Nakahara ist die Reinkarnation eines Autors, der in die Bücherei des Alchemisten beschworen wurde, um zu verhindern, dass die Literatur von den sogenannten „Taints“ vernichtet werden kann und es in der Zukunft keine Bücher mehr gibt. Seine Waffe ist eine Pistole.

Ryuunosuke Akutagawa

Ryuunosuke Akutagawa ist die Reinkarnation eines Autors, der in die Bücherei des Alchemisten beschworen wurde, um zu verhindern, dass die Literatur von den sogenannten „Taints“ vernichtet werden kann und es in der Zukunft keine Bücher mehr gibt. Seine Waffe ist ein Schwert.

In gewisserweise war er wütend, dass er Odasaku und Ango nicht begleiten konnte, aber es sorgte dafür, dass er sich unbemerkt in den Keller der Bücherei bewegte und vor der Zelle stoppte, in der Akutagawa saß.
Er wirkte nicht einmal bei Bewusstsein, wenn er ihn genauer ansah, was dafür sorgte, dass er nur wütender war.
„Hey, du könntest wenigstens wach sein!“, zischte Chuuya ihm entgegen, griff nach einem der Gitterstäbe, „ich wünschte, ich könnte dir gerade einfach eine scheuern, dafür, was du Pfirsichblütenbastard so ins Gesicht gesagt hast!“
Er war wütend. Nicht nur, weil Dazai ihn nicht ebenfalls in sein Buch rief, sondern weil Akutagawa – ausgerechnet Akutagawa – solche Dinge in ihrer Gegenwart gesagt hatte.
„Weißt du, was? Mir egal, ob du so was von besessen bist oder nicht“, sprach Chuuya weiter und funkelte den anderen an, auch, wenn er nicht wirklich eine Regung bei Akutagawa sah, er spürte dennoch, dass er ihn hörte, „es ist absolut unverantwortlich, dass du solche Dinge sagst!“
„... Bist du fertig, Chuuya?“
Er blinzelte und starrte den anderen mit ein wenig geweiteten Augen an, ballte seine andere Hand zur Faust. „Was?!“
„Ich habe gefragt, ob du fertig bist oder hörst du schlecht?“
Chuuya starrte einfach nur vor sich, griff durch die Gitterstäbe und nach Akutagawas Mantel, um ihn ein Stück zu sich zu ziehen: „Du bist so ein Arsch. Wenn Dazai irgendwas passiert, werde ich dir das nie verzeihen, verstanden?!“
„Oh, bist du etwa der Einzige, der sein Hündchen erziehen darf?“
Mit zusammengezogenen Augenbrauen starrte Chuuya den anderen an, während Akutagawa ihn inzwischen eher angrinste. Okay, es war vermutlich nicht einmal wirklich Akutagawa, aber das war ihm gerade egal. „Hoff einfach auf das Beste, Arschloch!“, zischte er ihm entgegen, bevor er ihn von sich und zurückdrückte.
Er drehte sich langsam um und legte seinen Kopf etwas in den Nacken, um die Decke anzusehen. Odasaku und Ango waren vor einer Weile aufgebrochen. Er hoffte wirklich, dass es gutging. „Hör endlich auf, diesem Spinner so sehr hinterherzulaufen, Pfirsichblütenbastard.“
„Eifersüchtig, Nakahara Chuuya-kun?“
Chuuya drehte noch einmal seinen Kopf zu Akutagawa, bevor er ihn angrinste. „Du wirst ihn nicht besiegen. Was auch immer du vor hast, es wird nicht das Ende sein.“
„Oh, weißt du denn, was sie dort erwartet?“, fragte Akutagawa weiter nach, immer noch schmunzelnd, „vielleicht ist es alles ein Plan, wieso Dazai-kun nicht dich ruft.“
„Selbst wenn, Odasaku und Ango sind genug“, sagte Chuuya nur zurück und grinste den anderen an, „sie holen ihn zurück.“ Auch, wenn er sich innerlich fragte, ob es irgendetwas bedeutete, dass Akutagawa ihm das sagte, wo er doch momentan nicht wirklich Akutagawa war. Eine besessene Seele. War es irgendwas, was es bedeutete, dass er diese Sache gesagt hatte?

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Sätze:33
Wörter:474
Zeichen:2.794

Kurzbeschreibung

Chuuya stattet Akutagawa einen Besuch in dessen Zelle ab.

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