Spurlos verschwunden

Am 27.12.2018 um 11:49 von Mausi auf StoryHub veröffentlicht

1. Kapitel: Susi dringend gesucht!

Selma und Sören saßen zusamnen im Büro. Viel Arbeit hatten sie im Moment nicht zu tun. Die Büroarbeit hatten sie schon vor den Feiertagen fertig gemacht. Die Beiden warteten auf Susanne, die heute etwas später kommen wollte.
"Warum bin ich bloß heute nicht zu Hause geblieben." motzte Selma.
"Was ist denn los? Du bist schon den ganzen Morgen so schlecht drauf." hackte Sören besorgt nach
"Ach nichts. Hier wissen es jetzt alle das wir uns lieben.  sagte Selma
"Das ist aber nicht der Grund das du heute so schlecht drauf bist." sagte Sören.
"Nein, das ist nicht der Grund. Ich hab gestern einen Anruf von meiner Mutter bekommen. Und du weist ich rede nicht gerne mit ihr. Sie hat wieder nur behauptet ich hätte ja etwas besseres lernen können wenn ich schon unbedingt arbeiten will. Sie macht mir die ganzen Jahre schon Vorwürfe dass ich nicht den Mann geheiratet habe, den meine Mutter gerne als Schwiegersohn gehabt hätte. Ich wollte nie das gleiche Leben leben wie meine Mutter. Ich hatte schon immer meine eigene Vorstellung vom Leben." erzählte Selma
"Mach dir nicht so viele Gedanken um den Anruf von deiner Mutter. Du weist ich liebe dich so wie du bist und ich will gar keine andere Selma. Du bist immer gutgelaunt und hast immer viel Spass bei deiner Arbeit. Du hast den völlig richtigen Beruf gelernt. Glaub mir das." versuchte Sören seine Kollegin zu beruhigen.
Dann ging die Tür auf und Susanne betrat den Raum. Sie hatte einen neuen Auftrag für Selma und Sören.
"Guten Morgen ihr Zwei." begrüßte Susanne die Beiden wie immer gut gelaunt.
"Guten Morgen." grüßten die Zwei zurück.
"Ich habe einen neuen Auftrag für euch. Seit einer Woche wird die 15 jährige Susi vermisst. Sie ist vergangene Woche Freitag nach der Schule nicht nach Hause gekommen. Die Kollegen von der Polizei konnten bisher rausfinden, dass sie in der Schule war, aber wie lange konnte noch keiner in Erfahrung bringen. Ihre beste Freundin mit der Susi als letztes zusammen gesehen wurden ist, hat ausgesagt, dass sie Susi seit der ersten Schulstunden nicht mehr gesehen hat. Ich glaub ihr das nicht so wirklich, denn die Klassenlehrerin hat ausgesagt, dass sie die Beiden in der zweiten großen Pause auf dem Schulhof gesehen hat. Susi ist sehr zuverlässig und sagt bescheid wenn sie noch nicht gleich nach Hause kommt. Sie hatte sich weder bei ihrem Vater noch bei ihrer Mutter gemeldet." berichtete Susanne
Susanne schaute Selma ins Gesicht und spürte das irgendetwas mit ihr nicht stimmte. Sie war sonst immer so gut drauf, aber heute war sie unglaublich schlecht drauf. Susanne nahm Selma an die Seite.
"Darf ich wissen was heute mit dir los ist?" frage Susanne
"Ja darfst du. Ich habe mich über einen Anruf von meiner Mutter geärgert. Sie  hat mir mal wieder nur Vorwürfe gemacht." antwortete Selma
"Versuch jetzt mal auf andere Gedanken zu kommen. Reg dich nicht so auf. Du weist wir sind immer für dich da. Wir lieben dich so wie du bist und wollen dich gar nicht anders haben."sagte Susanne
"Ja, ich weis, aber ich verstehe die Welt nicht mehr. Jahrelang meldet sie sich nicht und dann nur um mir wieder Vorwürfe zu machen." sagte Selma und Susanne merkte das sie im Moment echt am Ende ihrer Kräfte war und sie jetzt einfach jemanden brauchte der zu ihr hält und für sie da war.
Susanne beschloss Selmas beste Freundin Chris anzurufen, dann konnte sie nämlich jetzt erstmal ihr Freundin ein bisschen beruhigen, aber sie wollte noch etwas warten.
Susanne nahm Selma in den Arm und beruhigte sie so gut es ging. Dann konnten Sören, Selma und Susanne sich mit dem neuen Fall beschäftigen.
Selma und Sören fuhren zu Susis Schule wo sie zu letzt gesehen wurden war und beschlossen dort noch mal mit der besten Freundin von ihr zu sprechen. Auf dem Weg dort hin unterhielten sich die Beiden über das Wochenende und überlegten, was sie machen konnten.
An der Schule angekommen, lief ihnen Susis beste Freundin auch gleich über den Weg.
"Hey, Du bist doch Nina.?"  fragte Selma
"Ja, was wollen Sie von mir?"  fragte Nina
"Ich bin Selma und das ist mein Kollege Sören. Wir sind Schulsozialarbeiter und wir sind hier wegen deiner besten Freundin Susi." sagte Selma
" Und was wollen Sie jetzt von mir noch wissen? Ich habe der Polizei schon alles gesagt." antwortete Nina
"Du hast gesagt du hättest sie zuletzt in der ersten Schulstunde gesehen, aber deine Lehrerin hat euch zusammen auf der Schulhof gesehen in der zweiten großen Pause. Und um ehrlich zu sein wir glauben dir das nicht so ganz." erklärte ihr Selma
"Na und dann glauben Sie es mir halt nicht." sagte Nina
"Interessiert es dich denn garnicht was mit deiner besten Freundin ist?" hackte Sören nach
"Lassen Sie mich doch damit in Ruhe." sagte Nina und ging einfach weg.
"Ich verstehe das nicht. Sie weis doch mehr als sie uns und der Polizei erzählt. Verdammt es ist doch Ihre beste Freundin. Intressiert es sie nicht was mit ihr ist? Warum lügt sie alle an!" fluchte Selma
"Beruhig dich. Ich versteh sie auch nicht, aber fluchen bringt uns nicht weiter. Lass uns einfach mal zu Frau Schneider gehen, die ist die Klassenlehrerin der beiden Mädchen und kennt die Zwei besser wie wir." sagte Sören
"Ich kann das nicht verstehen. Mich würde es doch interessieren was mit meiner Freundin ist. Nina verhält sich gerade wie meine Mutter, die intressiert sich auch nicht für ihre Tochter und deren Wünsche." sagte Selma und war immer noch am fluchen.
"Ist alles in Ordnung bei dir?" hackte Sören bei Selma nach
"Ja ist schon alles ok. Ich kann so ein Verhalten bloß nicht verstehen." sagte Selma
Sören merkte schnell, dass Selma in Gedanken versunken war.
"Willst du dich ins Auto setzten?" frage er Selma
"Nein geht schon." sagte Selma
"Ok, dann gehen wir mal zu Frau Schneider." sagte Sören und packte Selma am Arm.
Die Beiden redeten mit eer Klassenlehrerin, aber auch sie konnte sich nicht erklären, was mit Nina los war und warum sie alle anlog.
Dann fuhren die Beiden erstmal zurück ins Büro. Auf den Fahrt dorthin war Selma immer noch am fluchen.
"Man wie kann Nina nur so denken und gar kein Intressen daran haben, dass ihre Freundin wieder gefunden wird. Warum zum Teufel lügt sie alle an!" fluchte sie
"Selma, beruhig dich mal. Fahr mal etwas runter. So kann ich nachher nicht mit dir zu Susis Mutter fahren." sagte Sören
"Du verstehst das nicht. Meine Mutter hat sich jahrelang nicht für mich interessiert und dann ruft sie an und macht mir wieder nur Vorwürfe. Sie interessiert es doch garnicht was ich denke und was ich fühle. Und vorallem interessiert es sie nicht was ich machen will. Ich will halt nicht so leben wie sie es sich vorstellt. Ich habe meine eigenen Wünsche." sagte Selma
"Ich verstehe dich. Ich weis dass das dich aufregt. Versuch dich etwas zu beruhigen. Wir können ja mal zusammen mit deiner Mutter reden. " schlug Sören seiner Kollegin vor.
"Ja können wir machen."  sagte  Selma und wirkte unsicher.
Sören wusste dass sie sich nicht sicher was ihre Mutter sagt und ob sie etwas ändert. Als die Beiden im Büro ankamen war Selma im Auto eingeschlafen. Sören trug sie die Treppe hoch. Er wollte sie nicht unbedingt wecken.
Susanne wartete schon auf die Beiden.
"Ach herje. Ist sie eingeschlafen?" fragte Susanne.
"Ja eben auf der Rückfahrt, nachdem sie erst auf dem Schulhof und dann noch mal im Auto geflucht hat." antwortete Sören
"Ok lass uns die Stuhllehne zurück machen. Dann kann sie noch etwas schlafen." sagte Susanne
Gesagt! Getan!
Dann besprach Sören mit Susanne was sie gerade in der Schule erlebt hatten.
"Nina, will einfach nichts dazu sagen. Sie wollte überhauptnichts von uns wissen und Frau Schneider konnte sich ihr Verhalten nicht erklären." berichtete Sören.
"Ok, dann warten wir jetzt bis sie ausgeschlafen hat und dann fahrt ihr zu Susis Mutter. Selma sieht aus als hätte sie die ganze Nacht nicht geschlafen. Ich rufe Chris nachher an, die ist wie eine Schwester für Selma. Dannmkann sie mal hier vorbei kommen und euch begleiten." sagte Susanne
"Ist vielleicht keine schlechte Idee. Chris kennt Selma am Besten." sagte Sören
Susanne rief Chris an und sie sagte zu gleich vorbei zu kommen. Nur eine viertel Stunde später war sie im Büro. Selma schlief immer noch.
"Ich seh schon. Sie schläft." sagte Chris leise.
"Ja, Selma ist völlig fertig. Sie regt sich wegen dem Anruf ihrer Mutter gestern auf und kann sich nicht so wirklich beruhigen." erklärte Susanne
"Sie hat mich danch jur kurz angerufen. Ich wollte zu ihr kommen aber sie wollte erstmal ihre Ruhe und ich glaube sie hat die halbe Nacht nicht geschlafen. Sie weis das ich immer für sie da bin und dass ich sie mag wie sie ist, aber sie wollte gestern auch nicht mehr reden." erzählte Chris den Beiden.
"Kannst du die Beiden heute begleiten?" fragte Susanne
"Ja gerne." sagte Chris
Nach einer weiteren halben Stunde wurde Selma so langsam wach. Nur langsam erkannte sie ihre Ungebung. Sören hatte sie ja schon oft gesehen, aber so kannte er sie nicht.
Als Selma Chris sah, sprang sie auf und lief ihr direkt in die Arme.
"Hey, kein Grund zu weinen. Ich bin immer für dich da dass weist du. Beruhig dich mal wir schaffen das. " sagte Chris
"Was soll ich denn machen? Ich kann nicht mehr. Ich war wieder die halbe Nacht wach nur wegen diesem Anruf. Ich halt das nicht mehr aus. Ich habe mir immer gewünscht dass sie irgendwann anruft und mich versteht, sich mit mir treffen will, mich in den Arm nimmt und sagt ich hab dich lieb so wie du bist. Aber stattdessen ruft sie an und macht mir wieder nur Vorwürfe. Chris du wiest dass ich sie manchmal echt gebraucht hätte. Ich habe vieles nur dir erzählt, was im letzten Jahr alles war. Ich hätte sie echt gebraucht. Mein Vater hat sich bis heute nicht bei mir gemeldet. Ich weis nicht was ich denken soll." plazte es aus Selma raus
"Hat dein Vater etwas gegen deinen Lebensstil?" fragte Susanne
"Ich kenne meinen Vater nicht, ich weis noch nicht mal seinen Namen und ich glaube auch nicht das er von mir weis. Das einzigste was ich weis das er Deutscher ist, aber mehr weis ich nicht über ihn." sagte Selma
"Das ist aber kein Hindernis dass du nicht viel weist. Ich kann versuchen ihn ausfindig zu machen, wenn du das möchtest." sagte Susanne
"Das wäre echt lieb. Vielleicht kann er mir erklären, warum meine Mutter sich so verhält." sagte Selma und fing an sich zu beruhigen
"Hey du weist doch dass wir alle hinter dir stehen und wir werden auch alle zusammen zu deiner Mutter fahren und mit ihr reden." sagte Sören und nahm Selma in den Arm. Zum ersten Mal gab er ihr einen Kuss wo noch andere dabei standen.
"Ja, aber kann Chris trotzdem uns bei dem Fall begleiten?" hackte Selma bei Susanne nach
"Natürlich kann sie euch begleiten. Ist mir sogar ganz recht, dann kannst du dich auch mal ein bisschen ausruhen." sagte Susanne.
"Danke." antwortete Selma.
 
 
 
 
 
 

2. Kapitel: Seltsamer Besuch

Nachdem alles soweit geklärt war fuhren Sören und Selma zu Susis Eltern nach Hause. Sie mussten noch ein paar Dinge wissen, gerade was die Freundschaft zwischen und Susi und Nina betraf. Wie sie es versprochen hatte begleitete Chris die Beiden. Selma war ganz froh, dass ihr beste Freundin jetzt bei ihr war. Chris war wie eine Schwester für sie.
"Ich bin mal gespannt was wir bei Susis Eltern jetzt noch über Nina rausbekommen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass sie mehr über das Verschwinden von Susi weis als sie uns und der Polizei erzählt hat." sagte Sören
"Allerdings weis sie mehr als sie sagt. Sie lehnt es ja sogar ab überhaupt mit uns zu sprechen. Ich verstehe dass immer noch nicht, wie kann man so handeln, wenn es um die beste Freundin geht. Ich glaube nicht dass sie über die Konsequenzen nachdenkt. Ich vertsehe meine Mutter auch nicht und warum sie sich so verhält, aber ich bin es gewohnt, dass ich für meine Mutter Luft binnund sie sich eigendlich überhaupt nicht für mich da ist." sagte Selma
"Beruhig dich. Denk mal ein paar Stunden nicht über deine Mutter nach. Du hast alle um dich rum, die dich so lieben wie du bist." sagte Sören und struch ihr langsam über die Schulter.
Als sie an der Wohnung von Familie Schmitt ankamen, hatte Selma die Augen zu gemacht.
Sören weckte sie vorsichtig und fragte sie ob sie im Auto bleiben wollte. Selma wollte mit kommen, obwohl ihr die Augen immer wieder zufielen.
"Mein Gott, Selma. Musst du immer mehr Kraft verbrauchen als du hast? Du hàttest doch auch im Auto noch ein paar Minuten schlafen können." sagte Sören.
"Es geht schon. Ich kann auch später noch schlafen." motzte Selma ihn an
"Ist ja gut. Komm dann lass uns klingeln." sagte Sören und wirkte beunruhigt
"Sören, lass sie. Wenn sie es so will dann will sie es so. Sie wird scohn merken wenn ihr Körper schlapp macht." sagte Chris, denn sie hatte bemerkt, dass Sören sich Sorgen um Selma machte.
Sie kannte aber auch Selma.
"Ihr seit doch mehr als Freundinnen oder?" hackte Sören nach
"Nein wir sind nur Freundinnen." antwortete Chris
Dann klingelten sie an der Haustür von Familie Schmitt.
"Hallo, mein Name ist Sören Petersen und das ist meine Kollegin Selma Jung. Wir sind Schulsozialarbeiter und sind dabei ihre Tochter Susi zu suchen." erklärte Sören Herrn Schmitt.
"Kommen Sie doch rein. Wir beanworten gerne Ihre Fragen." sagte Herr Schmitt.
Susis Eltern waren froh über jeden der ihnen bei der Suchr behilflich war.
"Wir müssten mal etwas mehr über die Freundschaft zwischen Nina und Susi wissen. Können sie uns da etwas sagen?" fragte Sören
"Die beiden Mädchen sind die besten Freundinnen seid dem Kindergarten. Sie gehen in eine Klasse, lernen zusammen und treffen sich fast jeden Tag. Warum wollen Sie das wissen?" antwortete Herr Schmitt
"Wir haben so das Gefühl, dass Nina und nicht so ganz die Wahrheit erzählt hat. Frau Schneider, die Klassenlehrerin, hat uns erzählt sie hätte Nina und Susi in der zweiten großen Pause noch zusammen gesehen. Nina aber sagt sie hätte Susi seid der ersten Stunde nicht mehr gesehen. Wir glaucen das Niny nicht so ganz." sagte Sören
"Ok, dass verstehe ich auch nicht. Warum lügt Nina alle an?" sabte Herr Schmitt
"Das wollen wir ja auch wissen." sagte Selma
"Ich kann Ihnen ja mal Ninas Adresse geben und dann können Sie mal mit Ninas Eltern sprechen." sagte Herr Schmitt
"Danke, dann fahren wir jetzt gleich am dort vorbei." sagte Sören. Er hatte die Hoffung über Ninas Eltern etwas rauszufinden.
Als die Drei bei Nina ankamen war keiner zu Hause und sie beschlossen erstmal ins Büro zu fahren und eventuell später noch mal da vorbei zu fahren.
"Susis Eltern machen sich Sorgen und Nina , Susis beste Freundin lügt alle an. Ich glaube dahinter steckt was anderes." sagte Selma.
"Ich weis du bist ziemlich sauer deswegen, aber lass uns warten bis wir bei Nins jemanden angetroffen habe." sagte Sören.
Im Büro wartete Susanne schon auf Neuigkeiten. Sie wollten wissen wie das Gespräch mit Susis Eltern gelaufen war. Sören und Selma berichteten ihr alles und setzten sich dann an ihren Papierkram der zu dem Fall dazugehört.
Susanne hatte aber noch eine ganz andere Überraschung für Selma und Sören würde gleich auch blöd aus der Wäsche schauen, da war sich Susanne sicher.
"Lasst die Arbeit da mal liegen." sagte Susanne
"Warum?" fragte Selma
"Wir bekommen gleich Besuch." sagte Susanne
Dann ging auch schon die Tür auf und als Selma sich umdrehtebwar es mit ihren Kräften vorbei. Chris hatte Recht behalten. Lange würdendas ihr Körper nicht mehr mit machen. Selma hatte sich schnell wieder gefangen.
"Selma, du hast doch nicht ernsthaft geglaubt dass ich meine Kinder nicht liebe so wie sie sind? Ich liebe euch so wie ihr seid." sagtr Selmas Mutter.
Selma schaure das erste Mal seit Jahren ihrer Mutter wieder in die Augen und sie wusste jetzt war ihr Geheimnis nicht mehr sicher vor Sören. Susanne wusste es ja höchstwahrscheinlich schon.
"Ich glaube ihr zwei solltet Sören mal was erklären." sagte Susanne
"Allerdings." sagte Selmas Mutter
"Jetzt verstehe ich kein Wort mehr." sagte Sören
"Lass die Beiden erklären oder besser die Drei." sagte Susanne.
"Sören, wir sind keine Freundinnen. Wir sind Geschwister. Wir haben beide den gleichen Vater und die gleiche Mutter. Wir hätten es schon früher sagen sollen."sagte Chris
"Woher wusste du es, Susanne?" fragte Sören nach
"Selmas Mutter hat es mir am Telefon erzählt, aber ich wollte den Beiden die Chance lassen es zu sagen." erklärte Susanne
Selmas Mutter nahm Selma in den Arm und drückte auch Chris. Selma hatte jetzt den Menschen bei sich den sie am meisten brauchte.
Und Susanne hatte noch eine Überraschung für Chris und Selma.

Was hat Susanne noch für eine Überraschung fùr die Beiden?
Wird das Team Susi finden und rausfinden warum Nina lügt?

 

3. Kapitel: Die Überraschung

Susanne hatte es geschafft, dass Selma wieder lachen konnte. Auch Sören war froh, dass Selma wieder die Alte war. Selma brauchte den Halt ihrer Familie jetzt. Susanne hatte aber noch eine weitere Überraschung für ihrd Kollegin.
"Du weist garnicht wie froh ich bin, dass meine Mutter jetzt hier ist, Susanne." sagte Selna mit Tränen in den Augen.
Sie war überglücklich, dass ihre Mutter sie so liebte wie sie war und Sören akzeptierte. Auch Selmas Mutter war froh, dass sie nach all den Jahren ihre Tochter wieder in den Arm nehmen konnte.
"Ich weis. Du hast dir ja nichts sehnlicher gewünscht als dass deine Mutter für dich da ist, wenn du sie brauchst." sagte Susanne
"Ja und ich hoffe jetzt, dass sie mich nicht mehr verlässt." sagte Selma
"Ich verlasse dich jetzt nie mehr. Ich bin für dich da und möchte alles wissen was in den letzten paar Jahren gewesen ist und was du gemacht hast." sagte Selmas Mutter
"Ich werde dir alles erzählen, aber erstmal muss ich noch fertig arbeiten." sagte Selma und konnte es kaum erwarten ihrer Mutter alles zu erzählen.
Dann rief Frau Schneider an und bat Selma und Sören um Hilfe.
Die Beiden fuhren sofort  in die Friedrich von Thun Schule um mit Frau Schneider zu sprechen und sie zu fragen was denn passiert ist. Auf der Fahrt dorthin war Selma sehr still, aber irgendwie glücklich. Sören wusste das Selmas Kraft jetzt langsam am Ende war und dass sie nicht mehr konnte. Er überlegte mitbSusanne zu sprechen, dass Selma für heute nach Hause fahren konnte um sich etwas auszuruhen, aber er wusste er, dass er mit Susanne alleine reden musste und auch das Selma keinen Feierabend machen würde. Sie war einfach ein sturrer Esel, wenn es um das Thema Ruh dich mal aus ging.
An der Schule angekommen gingen die Beiden zu Frau Schneider.
"Sie haben uns angerufen. Was ist denn passiert?" fragte Sören
"Ich hatte eben Mathe in der Klasse 8a und als ich Nina noch einmal auf Susi angsprochen habe ist sie einfach aus dem Klassenraum gelaufen und bis jetzt nicht wieder aufgetaucht." sagte Frau Schneider
"Das ist ja nicht so gut. Es sieht im Moment alles danach aus als würde Nina über Susis Verschwinden mehr wissen als sie allen sagt." sagte Selma
"Das Gefühl habe ich auch. Sie hat kurz vor dem Unterricht eine SMS bekommen. Ich konnte jur erkennen, dass sie ein bild zugeschickt bekommen hat. Danach wirkte Nina als hätte sie vor irgendetwas Angst." berichtete Frau Schneider den Beiden.
"Das hört sich nicht gut an. Vielleicht will sie auch aus Angst mit Niemanden über Susi sprechen." sagte Sören.
"Wir fahren am Besten erstmal zurück ins Büro und besprechen mit unserer Chefin über die Situation. Vielleicht kann sie uns sagen was ihr jetzt machen sollen." sagte Selma
Gesagt! Getan! Selma und Sören fuhren zurück ins Büro und berichteten Susanne über die neue Situation.
In Büro wartete aber zunächst erst einmal eine andere Überraschung auf Selma und Chris.
Susanne hatte den Vater der Beiden ausfindig gemacht und ihn ins Büro bestellt. Sie wollte nicht das die Beiden jungen Frauen unbedingt alleine auf ihn trafen, denn sie wusste nicht wie er auf die Beiden reagierte. Denn laut Selmas Mutter wusste er nur von Selma und von Chris wusste er nicht. Die Beiden hatten sich getrennt bevor sie feststellte, dass sie schwanger ist und sie hatte ihm nie von dem zweiten Kind erzählt.
"Warum hast du uns eigendlich nie gesagt wer unser Vater ist?" fragte Chris
"Ich konnte es euch damals nicht sagen. Euer Vater ist ein Deutscher und hatte damals selber Familie und hat sie heute noch. Es war eine Affäre. Ich habe ihn nachdem wir uns getrennt hatten nie mehr gesehen." sagte Selmas Mutter
"Ok und was glaubst du wird er dazu sagen, dass er zwei uneheliche Kinder hat? " fragte Selma.
Selma hatte jetzt scheinbar etwas Angst auf ihren Vater zu treffen. Im Gegensatz zu ihrer Schwester war Chris neugierig wer er war. Chris nahm Selma an die Hand und sprach ihr Mut zu. Die sonst so selbstbewusste Selma wirkte jetzt grad etwas verunsichert.
Dann ging die Tür auf und der Vater der Beiden stand im Büro.
"Hallo," sagte er freundlich
"Hallo, mein Name ist Susanne Kaspary. Wir haben telefoniert."  sagte Susanne.
"Ja und sie sagten es geht um eine Familienangelegeheit." sagte Selmas Vater.
"Ja, erkennen sie die Frau mit der sie bis vor 25 Jahren eine Affäre hatten? " fragte Susanne
"Ja, ich weis auch dass ich mit ihr eine Tochter habe und ich habe sie noch nie gesehen." sagte Selmas Vater und er gab auch zu dass er damals darüber froh war, denn er hat eine Frau und zwei Kinder und die durften davon beide nichts wissen. Die älteste Tochter war 15 Jahre alt und die Jüngste war 12 Jahre alt
Sören schaute Chris und Selma an und nahm die Beiden in den Arm. Er wusste ganz genau was in den Beiden für ein Gefühlschaos gerade war.
Dann meldete sich Selmas Mutter zu Wort.
"Du hast noch eine zweite Tochter mit mir. Ich war schwanger und habe es erst erfahren, als wir uns getrennt hatten und du dich für deine Frau entschieden hattest." sagte Selmas Mutter.
"Was? " platzte es aus Selmas Vater raus.
"Sie sagt die Wahrheit. Schauen sie mal nach rechts. Die Beiden wünschen sich nichts mehr las ihren Vater endlich kennen zu lernen." sagte Susanne
Selmas Vater drehte sich um und verließ dann das Büro ohne ein Wort zu sagen. In dem Moment, brach Selma in Sörens Armen zusammen. Jetzt war es mit ihrer Kraft vorbei. Ihr Kreislauf war jetzt völlig aus dem Ruder. Die ganze Aufregung und der Stress hatten Selma schwer zugesetzt, aber auch Chris wusste nicht mehr was sie denken sollte.
"Der kommt wieder. Er hat am Telefon schon gesagt, dass er ein Problem wegen seiner 15 Jährigen Tochter hätte." sagte Susanne
"Lass uns uns jetzt erstmal um Selma kümmern. Sie braucht uns jetzt alle." sagte Sören
"Das ist eine gute Idee." sagte Susanne.
Sòren hatte Selma im Aufenthaltsraum aufs Sofa gelegt. Er war froh, dass Chris ihrer Schwester nicht ein einziges Mal von der Seite wich. Sören holte eine Decke  und deckte seine Kollegin zu. Wàhrenddessen sprach Susanne mit Selmas Mutter über den Vater der Beiden.

Wie wird es weiter gehen?
Wir Selmas und Chris' Vater die Beiden akzeptieren?
Und werden Selma und Sören herrausfinden, was mit Nina loas ist?
 
 
 
 
 

4. Kapitel: Eine böse Überraschung

Nachdem Selmas Vater aus dem Büro gegangen war ohne ein Wort zu sagen und Susanne inzwischen mehr über ihn wusste, stand fest, dass er eigendlich nichts von seinen Töchtern wissen wollte. Allerdings wusste sie wie wichtig es für die Beiden war, das sie ihn jetzt endlich kennenlernen konnten. Inzwischen ging es Selma wieder etwas besser und sie schlief ein wenig. Chris wich ihr nicht eine Sekunde von der Seite. Sören wusste genau, dass auch Chris sich Gedanken machte was die Aktion Ihrem Vater sollte, aber sie wusste auch dass es jetzt wichtiger war sich um Selma und den aktuellen Fall zu kümmern. Also legte sich für einen Moment ihre Gedanken ab. Sie deckte Selma zu und ging dann ins Büro. Sie wusste das es Selma gut tat zu schlafen und endlich mal zur Ruhe zu kommen.
Auch Selmas Mutter fuhr nach Hause, aber sie hatte ihren Töchtern versprochen, wieder zu kommen und sie nie mehr alleine zu lassen.

Sören, Susanne und Chris versuchten herauszufinden wo Susi stecken könnte. Da Nina offentsichtlich mit niemanden reden wollte, mussten sie bei Nina zu Hause vorbei fahren und mit ihren Eltern reden. Vielleicht wussten die etwas mehr und konnten ihnen sagen warum Nina niemanden etwas erzählte.
Susanne und Chris fuhren alleine zu Familie Müller um etwas über Nina zu erfahren. Sören kümmerte sich währenddessen um seine Kollegin.
„Warum könnte Nina nur alle anlügen?“ fragte Chris
„Das verstehen wir ja nicht.“ sagte Susanne.
„Ok. Vielleicht können uns Ninas Eltern ja Auskunft darüber geben.“ sagte Chris

Als Ninas Eltern die Tür öffneten staunten Susanne und Chris nicht schlecht, denn sie kannten den Mann der ihnen als Ninas Vater die Haustür öffnete. Am Liebsten hätte Chris ihm jetzt eine gescheuert für die Aktion im Büro, aber sie durfte sich jetzt nichts anmerken lassen.

„Wir sind hier wegen Susi Schmitt. Sie ist die beste Freundin Ihrer Tochter Nina und sie wird seit über einer Woche gesucht.“ sagte Susanne
„Ja das wissen wir, aber was wollen Sie dann von uns?“ fragte Herr Müller
„Wir glauben das Nina uns die ganze Zeit anlügt, was das Verschwinden ihrer besten Freundin angeht.“ sagte Susanne
„Wir können Ihnen auch nicht mehr sagen als wir von Nina wissen.“ sagte Frau Müller
„Ok, dann werden wir jetzt erstmal gehen. Vielleicht können Sie ja mal mit Nina sprechen.“ sagte Susanne
„Wir werden mit Nina reden.“ sagte Herr Müller

Susanne merkte schnell dass Herr Müller Chris erkannt hatte und die Beiden so schnell wie möglich loswerden wollte. Es war ganz gut das Selma jetzt nicht mit dort war, denn das wäre viel zu viel für sie gewesen.

„Wir fahren erstmal zurück ins Büro.“ sagte Susanne
„Ja, dann schaue ich gleich mal nach Selma.“ antwortete Chris
„Mach das. Jetzt wissen wir wenigstens was euer Vater für ein Problem mit seiner Tochter hat. Er weis das Nina alle anlügt und er weis auch warum denke ich.“ sagte Susanne
„Aber was sollen wir machen?“ fragte Chris
„Wir klären Selma erstnal auf, wenn wir im Büro sind. Nicht damit die vor ihm steht und ihm eine klatscht. Ihr geht es echt schon schlecht genug.“ sagte Susanne.
Was anderes konnten die Beiden jetzt nicht machen. Im Büro angekommen warteten Sören und Selma schon auf Susanne und Chris und wollten wissen was es neues gibt.

„Was gibt es Neues?“ fragte Selma
„Nicht viel. Aber wir müssen mit dir über etwas reden.“ sagte Susanne
„Hä? Was habe ich denn damit zu tun?“ hackte Selma nach.
„Nicht viel, aber wir müssen es dir trotzdem sagen. Herr Müller, der Vater von Nina, ist auch euer Vater. Er weis 100% tig das Nina lügt und er kennt auch die Wahrheit, denke ich.“ sagte Susanne
„Was?“ sagte Selma empört.
„Beruhig dich mal. Das können wir alles noch klären wenn wir Susi gefunden haben. Wir müssen aus Nina die Wahrheit herausbekommen.“ sagte Susanne
„Ist schon gut. Ich werde mich beherschen, sagte Selma
Chris nahm ihre Schwester in den Arm. Die Beiden hatten sich wirklich lieb und konnten sich immer auf einander verlassen.
Alle saßen noch lange zusammen im Büro und überlegten wie sie Nina dazu bekommen könnten ihnen die Wahrheit über das Verschwinden von Susi zu sagen, aber ihnen viel nichts ein also beschlossen sie erst mal Feierabend zu machen.
Selma, Chris und Sören gingen noch in ihre Lieblingsbar und tranken noch zusammen etwas. Dabei kam Selma auf andere Gedanken und so langsam wurde aus ihr wieder die Selma die alle kannten.

Am nächsten Morgen trafen sich die Drei mit Susanne an der Schule von Nina und Susi. Sie wollten das Mädchen direkt mit ihrem Verdacht konfrontieren. Auch Frau Schneider kam zu den Vieren auf den Schulhof.
Nach dem Unterricht fingen sie Nina ab um mit ihr über ihren Verdacht zu reden. Doch aus Nina war nichts rauszubekommen.
„Hoffentlich hat das bald ein Ende“ sagte Frau Schneider
„Ich denke schon.“ sagte Susanne

Sie war sich sicher das Nina jetzt abgehauen war, weil sie jetzt wusste das ihr niemand mehr glaubt was sie sagt, aber noch kannten sie die Wahrheit nicht.

Die Vier fuhren uns Büro und unterhielten sich über den Fall. Susanne machte sich aber auch Gedanken um das Verhalten von Selmas Vater. Sie war froh wenn es endlich vorbei ist. Es wäre einfacher er würde seiner Familie die Wahrheit sagen.

„Ich glaube der will einfach nicht, dass seine Frau und seine Kinder davon erfahren.“ sagte Selma
„Lass ihn doch. Irgendwann wird er hier her kommen. Er hat Probleme mit Nina. Das wissen wir jetzt und er wird garantiert um Hilfe bitten.“ sagte Susanne
Susanne hat meistens recht. Also verließ sich Selma auf ihr Wort und wartete ab. Chris verschwendete im Moment keinen Gedanken an ihn. Sie überlegte sogar ob sie überhaupt Kontakt zu ihrem Vater haben wollte.



Wird Nina endlich die Wahrheit über das Verschwinden von Susi sagen?
Werden Selma und Chris den Kontakt zu ihrem Vater suchen oder bereuen sie es jetzt zu wissen wer ihr Vater ist?

5. Kapitel: Die Wahrheit kommt ans Licht

Am nächsten Tag, rief Ninas Vater bei den Schulermittlern an. Er wollte seine Tochter wecken und musste feststellen das Nina abgehauen war. Er machte sich Sorgen, dass ihr irgendwas passiert war.

Susanne, Sören, Chris und Selma fuhren sofort zu Familie Müller. Auf dem Weg dorthin wurde Selma immer stiller. Chris spürte das sie nicht wusste wie sie sich jetzt verhalten sollte.

„Selma, tue mir einen Gefallen, bleib einfach ruhig und sprech ihn nicht darauf an. Es wäre nicht gut wenn seine Frau jetzt auch noch was Chris und dir erfährt.“ sagte Susanne
„Ja, mache ich. Ich werde schon nichts sagen.“ antwortete Selma
„Ok. Mach dir nicht so viel Gedanken darüber. Ihr beiden schafft dass auch ohne eueren Vater,“ sagte Susanne
„Ich weis. Wir haben es schon die ganzen Jahre geschafft.“ sagte Selma
„Na siehst du.“ sagte Susanne

Als die vier bei Familie Müller ankamen, wartete Ninas Vater schon vor der Haustür auf die Ermittler.

„Hallo, Herr Müller.“ sagte Susanne
„Hallo, ich brauche ihre Hilfe. Meine Tochter Nina muss vergangene Nacht abgehauen sein. Wir haben uns gestern Abend gestritten. Nach dem Streit ist Nina in ihr Zimmer gegangen und hatte sich eingeschlossen. Ich hatte sie darauf angsprochen, dass ihr mittlerweile keiner mehr glaubt, dass sie nicht weis wo Susi ist.“ sagte Herr Müller
„Ok und hat sie Ihnen darauf etwas geantwortet?“ hackte Sören nach
„Nein, sie hat gesagt wir sollen uns daraus halten und sie in Ruhe lassen. Dann hat sie sich in ihr Zimmer eingeschlossen und als ich sie heute Morgen wecken wollte war sie nicht mehr da.“ sagte Herr Müller.
„Gut, dann machen wir es so. Ihr Drei fahrt zur Schule und fragt Frau Schneider, ob Nina in der Schule ist und ich bleibe so lange hier und gehe mit Familie Müller den gestrigen Abend durch.“ sagte Susanne
„Ok, dann machen wir uns am Besten einmal auf den Weg.“ sagte Selma
„Ihr könnt ja auch mal mit den Mitschülern sprechen. Vielleicht haben die ja etwas gesehen oder gehört.“ sagte Susanne
„Ok dann bis später.“ sagte Sören
Sören, Chris und Selma machten sich auf den Weg zur Schule. Auf dem Schulhof trafen  die Drei auf Frau Schneider.

„Hallo Frau Schneider.“ grüßte Sören
„Hallo, Herr Petersen, Hallo Frau Jung. Gibt es etwas Neues von Susi?“ fragte Frau Schneider
„Nein, von Susi gibt es leider noch nichts neues, aber wir sind auf der Suche nach Nina und wollten wissen, ob sie in der Schule ist.“ sagte Selma
„Nein, Nina ist heute nicht in der Schule erschienen.“ sagte Frau Schneider.
„Es sieht im Moment aus, als wüsste Nina wo Susi ist.“ sagte Sören
„Ok, was ist denn mit Nina?“ fragte Frau Schneider
„Nina ist nach einem Streit mit ihrem Vater von zu Hause abgehauen.“ erklärte Sören
„ Ok, das hört sich aber nicht gut an.“ sagte Frau Schneider
„Allerdings, aber wir müssen Nina finden, bevor sie irgend etwas macht was sie hinterher bereut.“ sagte Selma

Selma, Sören und Chris fuhren zurück zu Famile Müller um ihnen mitzuteilen, dass Nina nicht in der Schule war und da auch niemand etwas von ihr gehört hatte.
Als die Vier bei Familie Müller ankam, hatten Susanne und Herr Müller in Ninas Zimmer nach Hinweisen gesucht und waren fündig gewurden.
Allerdings hatten sie keinen Hinweis auf ihren oder  Susis Aufenthaltsort, sondern ein Bild von Chris und Selma als sie klein waren.
„Herr Müller, es wird langsam Zeit dass Sie Ihrer Frau die Wahrheit sagen. Ihre Tochter scheint ja schon etwas gefunden zu haben.“ sagte Susanne
Susanne bat Sören Chris und Selma kurz an die Seite zu nehmen und die Beiden erst einmal aus der Schusslinie zu bringen.  Sie wollte das Herr Müller seiner Frau die Wahrheit sagt, ohne das die Beiden dabei waren.
„Ich weis nicht. Ich würde am Liebesten alles erzählen wenn Nina wieder da ist. Es gibt da noch etwas was ich Ihnen sagen muss.“ sagte Herr Müller
„Dann sagen Sie es bitte. Denn wir müssen alles wissen um Nina und auch Susi zu finden.“ sagte Susanne
„Ich hatte vor knapp 15 Jahren eine Affäre mit Frau Schmidt und ich glaube daraus ist Susi entstanden.“ sagte Herr Müller
„Das glaub ich jetzt nicht.“ sagte Sören
„Doch es ist leider so. Ich hatte doch auch das Bild von Chris und Selma und genauso ein Bild habe ich auch von Susi.“ sagte Herr Müller
„Aber warum sind Sie sich dann nicht sicher ob Susi Ihre Tochter ist?“ hackte Susanne nach.
„Es könnte auch sein, dass sie damals schon schwanger war von ihrem Mann und nur denkt dass ich der Vater bin:“ sagte Herr Müller
„Was auch immer. Wir müssen jedem Verdacht nachgehen. Wir sollten auf jeden Fall nochmal mit Susis Eltern sprechen.“ sagte Susanne
„Dann machen wir uns am Besten gleich auf den Weg dorthin.“ sagte Sören.
„Ja wir fahren jetzt zu Familie Schmidt und fragen mal nach.“ sagte Susanne
„Wir melden uns dann bei Ihnen.“ sagte Sören

Auf dem Weg zu Familie Schmidt sprachen der Ermittler über die Vergangenen zwie Stunden.

„Ich finde es nicht gut, dass Herr Müller seiner Frau die Wahrheit erst sagen will wenn Nina wieder da ist. Auch wenn er dann hätte Nina nochmal alles erklären hätte müssen.“ sagte Sören
„Ich finde es auch nicht gut, aber wir sollten erstmal rausfinden ob Susi wirklich seine Tochter ist und dazu sollten wir am Besten mit Frau Schmidt alleine reden.“ sagte Susanne
„Du glaubst, dass Herr Schmidt auch nichts von der Affäre weis.“ sagte Selma
„Genau, das glaube ich.“ sagte Susanne

Als sie bei Familie Schmidt ankamen, wusste Selma garnicht mehr was sie denken sollte. Sie musste aber trotzdem einen klaren Kopf zu behalten.

„Hallo, Frau Schmidt.“ sagte Susanne
„Hallo, Gibt es etwas Neues?“ fragte Frau Schmidt
„Leider nicht viel. Sind sie alleine?“ fragte Susanne
„Ja, Mein Mann ist auf der Arbeit und kommt erst so gegen 17 Uhr wieder nach Hause.“ antwortete Frau Schmidt.
„Ok, wir müssen mit Ihnen über etwas reden,“ sagte Susanne
„Ok über was?“ fragte Frau Schmidt
„Herr Müller hat uns erzählt, dass er vor knapp 15 Jahren eine Affäre mit Ihnen hatte und das es sein könnte das Susi seine Tochter ist.“ sagte Susanne
„Ja es stimmt. Wir hatten eine Affäre. Mein Mann weis nichts davon. Susi ist die Tochter von Herrn Müller und ich habe ihm ein Bild geschickt wo sie klein war.“ sagte Frau Schmidt.
„OK, Nina ist seit heute Nacht oder gestern spät Abends verschwunden und wir suchen sie jetzt überall. Wir glauben das nur Nina uns sagen kann wo Susi ist und das sie den Grund kennt warum Susi abgehauen ist.“ sagte Susanne
„Aber warum lügt Nina alle an, obwohl sie weis das sich alle Sorgen um Susi machen?“ fragte Frau Schmidt
„Weil wahrscheinlich schon eine ganze Weile weis das ihr Vater nicht nur eine Affäre hatte, sondern vor 29 und 25 Jahren auch eine Affäre hatte.“ sagte Sören
„Ok, er war seiner Frau nie richtig treu, aber er liebt sie überalles genau wie seine Kinder, deswegen sagt er seiner Frau nicht die Wahrheit.“ sagte Frau Schmidt.
„Wir fahren jetzt erstmal zurück ins Büro und melden uns wenn wir etwas Neues wissen.“ sagte Susanne

Auf dem Weg ins Büro, redete Selma kaum ein Wort. Das Ganze hatte sie aufgewühlt und fertig gemacht. Sie hatte keine Kraft mehr.

Im Büro angekommen, machten sich die Vier wieder an die Arbeit. Sie versuchten etwas über das Internet rauszubekommen. Doch dann ging die Tür auf und Nina und Susi standen im Büro.

„Oh Hallo. Gut zu wissen dass  es euch gut geht. Setzt euch mal hin“ sagte Susanne.
„Wir müssen Ihnen allen etwas sagen.“ sagte Nina
„Dann legt mal los.“ sagte Sören
„Ich habe vor ca zwei Wochen rausgefunden, dass mein Vater nicht mein Vater ist und dass meine Mutter eine Affäre hatte. Ich wollte nicht mehr mit ihr reden bevor sie mir nicht sagt wer mein leiblicher Vater ist und das habe ich ihr auch gesagt.“ erklärte Susi
„Oh Ha. Von einem Streit haben deine Eltern uns nichts erzählt. Und dann?“ hackte Sörem nach
„Na ja dann sind wir Beide in der Schule auf die Idee gekommen dass ich einfach spurlos verschwinden sollte. Am Besten noch bevor die Schule zu Ende war. Nina hat mir dann geholfen ein Versteck zu finden.“ sagte Susi
„Ok dass wissen wir jetzt. Und warum bist du abgehauen Nina?“ fragte Susanne
„Ich habe bei meinem Vater zwei Bilder gefunden. Einmal das von Susi als sie klein war und einmal das von zwei anderen Mädchen als sie klein waren. Und auf beiden Bildern stand drauf das sind deine Töchter bzw. das ist deine Tochter. Naja und da hatte ich natürlich keine Lust mehr zu Hause zu bleiben und bin nach dem Streit einfach abgehauen.“ sagte Nina
„OK. Aber abhauen ist keine Lösung von eurem Problem. Am Besten ist es wir fahren jetzt erst alle zusammen zu Frau Schmidt und dann zu Familie Müller und ihr beiden redet offen und ehrlich mit euren Eltern.“ sagte Susanne
„Ok“ sagte Susi

Gemeinsam fuhren die Sechs erst zu Susis Mutter nach Hause.

Susis Mutter war erleichtert ihre Tochter wieder zu sehen. Aber noch war das ganze nicht ausgestanden.

„Warum hast du mich 15 Jahre lang belogen?“ fragte Susi ihre Mutter
„Ich konnte dir nicht sagen, das dein Vater nicht dein leiblicher Vater ist. Er weis nicht, dass ich eine Affäre hatte.“ sagte Frau Schmidt
„Na toll. Aber warum musste ich alles durch einen Zufall rausfinden und das nur weil ich auf dem Dachboden eine Kiste mir alten Briefen gefunden habe.“ sagte Susi
„Ich wollte es dir sagen, aber halt erst nach deinem 16. Geburtstag.“ sagte Frau Schmidt.
„Ja Ja Ja DU hättest es mir schon früher sagen sollen:“ sagte Susi und verschwandt in ihrem Zimmer
„Am Besten ist es sie lassen Susi jetzt erstmal in Ruhe. Und wir bringen Nina jetzt erstmal nach Hause.“ sagte Susanne.
„Ok.“ sagte Frau Schmidt
Bei Nina zu Hause, gab es jetzt einiges zu klären, denn Herr Müller musste seiner Frau jetzt endlich die Wahrheit sagen.
Herr Müller öffnete ihnen die Tür
„Nina! Da bist du ja wieder.“ sagte er
„Lass mich bloß in Ruhe. Du hast die ganzen Jahre gelogen. Du hat Mama jahrelang angelogen. Sie betrogen.“ platzte es aus Nina raus.
„Was hast du?  Hat Nina recht mit dem was sie gesagt hat.?“ sagte Frau Müller
„Ja ich muss dir was erzählen.  Nina hat zwei Bilder gefunden. Auf dem einem sieht man zwei Mädchen wo sie klein sind und auf dem Spielplatz stehen. Die älteste  von den Beiden ist heute 29 und die jüngste 25. Und auf dem anderem Bild ist Susi. Ich hatte vor knapp 15 Jahren etwas mit Susis Mutter. Es war nur eine Nacht. Sagte Herr Müller.
„Und die anderen Beiden Mädchen?“ fragte Frau Müller.
„Sören bleib bitte bei Chris und Selma. Ich möchte nicht das die Beiden jetzt alleine sind.“ sagte Susanne leise zu Sören.
„Ok,mache ich.“ sagte Sören
Sören stellte sich zwischen die Beiden und legte seine Arme umd die Beiden.
„Na ja jetzt kann ich ja eh nicht mehr lügen. Die Beiden sind heute zwei erwachsene Menschen. Ich  habe beide vor ein paar Tagen das erste Mal live gesehen und konnte es nicht glauben. Die Mutter ist eine Türkin, aber  beide sind hier in Deutschland geboren und aufgewachsen. Du hast sie auch schon gesehen.“ sagte Herr Müller und alle konnten ihm ansehen dass es ihm nicht leicht fiel seiner Frau die Beiden zu zeigen.

Sören beschloss langsam mit den Beiden etwas näher ran zu gehen. In der Hoffung es würde Herrn Müller etwas leichte fallen seiner Frau die Beiden zu zeigen. Schließlich hatte sie ein Recht darauf, die Wahrheit zu erfahren.

„Die Beiden heißen Chris und Selma und laufen seit ein paar Tagen hier ein und aus. Sie sind Sozialarbeiter und waren auf der Suche nach Susi.“ sagte Herr Müller.

Endlich war die Wahrheit raus und auch bei Chris und Selma sah man die Erleichterung.

„Ich geh mal hinter den Beiden her.“ sagte Sören leise zu Susanne.
„Mach das. Es ist etwas viel auch für Selma und Chris. Die müssen jetzt auch erstmal verdauen. Genau wie Nina.“ sagte Susanne

Nina kannte jetzt die ganze Wahrheit und ging auf ihr Zimmer. Sie brauchte jetzt etwas Zeit.

„Lassen Sie Nina etwas in Ruhe. Und Ihnen Frau Müller kann ich nur eines raten, überlegen Sie sich was sie machen wollen.“ sagte Susanne

Dann ging sie erstmal nach draußen zu den anderen Dreien.

„Na geht es wieder?“ fragte Susanne
„Ja bei mir schon aber Selma ist immer noch etwas durch den Wind.“ sagte Chris
„Ich weis. Wir fahren gleich zurück ins Büro und dann könnt ihr Feierabend machen. Sören soll dann heute Nacht bei euch bleiben.“ sagte Susanne

Susanne hielt ihr Wort. Als sie zurück im Büro waren machten alle Feierabend. Sören blieb über  Nacht bei Selma und Chris. Selma und Sören standen nun auch dazu das Sören und sie sich liebten und Chris und Selmas Mutter besuchte ihre beiden Töchter nun regelmäßig. Nach langen hin und her überlegen gaben Selma und Chris auch ihrem Vater eine Chance sie kennen zu lernen.
Frau Schmidt hat ihrem Mann die Affäre gestanden. Herr Schmidt hat seiner Frau verziehen. Susi trifft sicg regelmäßig mit ihrem leiblichen Vater. Auch Frau Müller hat ihrem Mann verziehen. Nina und Susi brauchen noch etwas Zeit sich an die Situation zu gewöhnen aber sie geben allen eine Chance.  Selma und Chris lernen langsam aber Sicher auch Nina und Susi kennen und alles kann wieder seinen geregelten Ablauf nehmen.