******************** Seelen - Die Schwestern aus der Wüste 2 von Micah ******************** ++++++++++++++++++++ Kurzbeschreibung ++++++++++++++++++++ Fortsetzung der Fanfiktion: »Die Schwestern aus der Wüste«. Sieben Jahre nach der Flucht aus Sunagakure haben sich die Schwestern Kae und Maze gut in Konohagakure eingelebt. Nun steht ihnen der Abschluss an der Ninja-Akademie bevor – der sie zu vollwertigen Kunoichis macht und das Leben der Mädchen noch mal von Grund auf ändert. Sie kommen in neue Teams, erfüllen zugeteilte Missionen und werden schließlich mit der Chu-Nin-Auswahlprüfung konfrontiert. Eine Prüfung, die neue und alte Geister aufweckt. Achtung! Bricht teilweise den Canon von Naruto Classic! Es waren sieben Jahre vergangen, nachdem Maze und Kae Konohagakure gefunden hatten und dort aufgenommen wurden. Die Sonne war gerade aufgegangen und schien durch das Fenster direkt auf Kaes Gesicht. Sie war gerade wach geworden, blieb aber noch ein paar Minuten liegen und hörte dem gleichmäßigen Atem ihrer kleinen Schwester zu. Dann setzte sie sich langsam auf, stieg aus dem Bett und lief zum Fenster. Sie öffnete es, um frische Luft in ihr Zimmer zu lassen. Die Vögel zwitscherten fröhlich und der Wind wehte seicht durch die Bäume und trieb den durft von Blumen durch die Straßen Konohas. Es versprach ein wunderschöner Tag zu werden. Wie so oft in diesem Dorf. Es war so anders als Suna. So friedlich. Kae atmete tief durch und lief dann wieder zurück zu ihrer Schwester. Maze schlief noch tief und fest - eingewickelt in ihrer Bettdecke. Kae kniete sich auf das Bett und rüttelte sanft an ihrer Schwester.»Steh auf, Schlafmütze. Wir dürfen nicht zu spät kommen. Heute ist Abschlussprüfung.«Maze verzog das Gesicht und murmelte etwas Unverständliches vor sich hin.»Komm, wir sollten uns fertig machen.«Kae stieg wieder vom Bett und zog Maze an ihren Füßen ebenfalls herunter.»Maaaaan jaaaaaaa! Ich komm ja schon!«, rief Maze, nachdem sie auf den  Boden gefallen war. Im selben Moment klopfte es an die Tür und nur wenige Sekunden später, öffnete sie sich und Ira trat ins Zimmer. Sie war schon komplett fertig angezogen und schien aufgeregt zu sein. Sie zupfte sich nervös an ihrem dunkelblauen, Kimono-artigen Oberteil und sah sie mit ihren wachen, grünen Augen an. Ihre blonden Haare hatte sie schon zu zwei Zöpfen geflochten - sie sah aufbruchsbereit aus.»Du bist schon fertig?«, fragte Kae verwundert.Ira nickte eifrig.»Ja. Heute wird's ja ganz schön sp-sp-sp-spannend. Ich mach schon mal F-f-f-f-frühstück.«, und schon, war sie auch wieder verschwunden.»Warum ist sie morgens immer so gut gelaunt?«, jammerte Maze und gähnt, während sie noch immer auf dem Boden lag. Kae lächelte und half ihr dann auf die Beine. Danach gingen sie gemeinsam ins Badezimmer, um sich fertigzumachen.In der Küche wurde Ira schon von ihren Geschwistern erwartete, die ihr halfen, das Frühstück vorzubereiten. Kurze Zeit später polterte es auf der Treppe und Maze und Kae kamen dazu. Die beiden Ryu - Mädchen hatten sich die letzten Jahre gut entwickelt. Geistig so wie körperlich. Auch wenn Maze mit ihren zwölf Jahren von ihrer Körpergröße her relativ klein war, zeigte sich dies als großer Vorteil im Tai-Jutsu und in ihrem Umgang mit der Windklinge, die sie sich damals von Baki abgeschaut hatte. Zusätzlich spielte ihr starkes Selbstbewusstsein eine große Rolle in ihrer Kraft. Gleichzeitig wirkte sie aber nicht überheblich oder arrogant, sondern fröhlich und lebensbejahend. Schon fast nervig aufgedreht. Sie schaffte es, ihren Mitmenschen immer ein Lächeln auf das Gesicht zu zaubern. Ihre aufgedrehte, quirlige Art, machten sie dabei auch noch unterhaltsam. Ihre großen, blauen Augen nahmen fast ihr ganzes Gesicht ein, was sie sehr niedlich wirken ließ. Ihre kurzen, dunkelbraunen Haare, hatte sie im Nacken zu zwei puscheligen Zöpfen zusammengebunden und ihr Pony hing ihr fast in ihren Augen. Allerdings konnte sie ihre Gegner, durch ihr kindliches Auftreten, sehr gut täuschen und zeigte dann mit ihren Fäusten, was sie wirklich drauf hat. Bevor sie sich an den Tisch setzte, schloss sie noch den Knopf ihres Schulterriemens an ihrem Brustlatz. Sie trug eine kurzbeinige, beige Latzhose.Kae zeigte sich im Training sehr diszipliniert. Sie war eine Meisterin im Anwenden von Gen-Jutsu. Allerdings vermied sie meist den Einsatz ihres Yureigan und dementsprechend die Unterstützung der Geister. Vor allem vermied sie die Unterstützung von Ran. Sie schaffte es noch immer nicht, ihr gegenüberzustehen, auch wenn sie genau spürte, dass sie immer an ihrer Seite war, um sie zu beschützen. Mamiya bemerkte oft, dass Kae von ihren Fähigkeiten eher abgeneigt, als überzeugt war. Trotzdem zeigte sie Talent. Allerdings war sich Mamiya sicher, dass sie nur mit ihren Gen-Jutsus ohne ihrem Yureigan und ihrem Tai-Jutsu, nicht weit kommen konnte. Noch wollte sie es ihr aber nicht sagen, da sie sich nicht in der richtigen Rolle dafür sah. Auch Kaes körperliche Verfassung hatte sich verbessert. Sie war nicht mehr ganz so mager, was ihrem kantigen Gesicht weichere Züge gegeben hat. Allerdings war ihre Haut noch immer blass, was ihre Narben auf den Rücken fast schon leuchten ließen. Die Oki Geschwister waren bei dem Anblick ihrer Narben sprachlos gewesen. Das so ein kleiner Mensch so viel Leid ertragen hatte, war unvorstellbar. Deshalb war es auch kein Wunder, das Kaes blauen Augen vor sieben Jahren trüb und leblos wirkten. Dies hatte sich zum Glück etwas geändert. Sie hatte in Mamiya und Shigure Vertraute gefunden und sich mit Ira angefreundet, was ihr sichtlich gut tat. Trotzdem sah man noch oft eine tiefe Traurigkeit und Leere in ihrem Blick. Kae schloss ihre graue Jacke, die ein Stück ihren schwarzen Rock bedeckte. Dieser ging ihr bis zur Mitte ihrer Oberschenkel. Als sie sich an dem Tisch zu ihrer Schwester setzte, legte sie sich ihr Halsband an. Eines der wenigen Dinge aus Suna, die sie nicht loslassen konnte. Als sie fertig war, strich sie sich durch ihre dunkelbraunen, stufigen, Schulterlangen Haare, als würde sie davon ablenken wollen, dass sie sich das Halsband angelegt hatte. Im Großen und Ganzen war Kae zwar aufgetaut, zeigte sich in der Regel aber eher kühl und distanziert. Außer ihren Freunden gegenüber. Allerdings hielt sich ihr Freundeskreis in Grenzen und beschränkte sich auf die Oki Geschwister und ihrer eigenen Schwester. Das lag nicht daran, dass ihre Mitschüler auf der Akademie kein Interesse an ihr zeigten, sondern eher an Kae, die sich lieber von den anderen distanzierte. Zu groß war die Angst, wieder verletzt zu werden.»Und? Seid ihr schon aufgeregt?«, fragte Mamiya schließlich, als sie anfingen zu frühstücken.»Total. Aber die Prüfung wird bestimmt ganz einfach.«, rief Maze motiviert und zuversichtlich. Ira nickte ihr zustimmend zu – nur Kae aß ungeniert weiter, ohne darauf zu reagieren.»*Ihr seit Versager* Ich glaube auch, dass ihr das ohne Probleme schafft.«Mamiya sah zu Shigure der ebenfalls nur damit beschäftigt war, sein Frühstück zu essen.»Willst du nichts dazu sagen?«, rief Mamiya ihm zu. Er sah sie nur verwirrt und fragend an.»Was soll ich denn sagen?«»Ein paar nette oder aufmunternde Worte oder so?«Shigure schluckte.»Ich finde das nicht nötig. Die drei schaffen die Prüfung jeweils zu 99%«Ira sah ihn fragend an.»W-w-w-w-warum nur 99%?«»Naja, es könnte immer noch plötzlich ein Fels auf euch herabstürzen oder ein Blitz euch treffen. Alles ist möglich.«Mamiya winkte ab.»Vergesst es und frühstückt lieber weiter, damit ihr gleich fit seit.«Ira und Maze schmunzelten sich zu. Kae blieb weiterhin unbeeindruckt.Einige Zeit später machten sich die drei jungen Mädchen auf den Weg zur Akademie, nachdem sie sich von Mamiya und Shigure verabschiedet hatten. Während Maze jede Mauer entlang balancierte, die sie auf dem Weg finden konnte, unterhielte sich Ira und Kae über den bevorstehenden Verlauf ihrer Abschlussprüfung.»Wenn wir das packen, d-d-d-d-d-d-d-dann war es das mit Schulbank drücken.«, bemerkte Ira und Kae nickt.  »Macht dir das Angst?«, fragte diese ihre Freundin. Doch sie schüttelte den Kopf.»A-a-a-a-angst nicht. Vielleicht ein b-b-b-b-b-bischen wehmütig, weil es  ja auch eine ganz schöne Zeit w-w-w-war. O-o-o-obwohl ich auch oft geärgert wurde.«»Ja, es ist der Beginn von was Neuem. Mamiya sagte, wir werden später dann noch in Teams aufgeteilt.«Ira verschränkte ihre Arme hinter ihrem Kopf und sah in den Himmel. Sie lächelte, als sie antwortete.»Ja, genau. E-e-e-e-e-e-es wäre toll, wenn wir alle in einem T-t-t-team bleiben würden.«»Ja, das fände ich auch gut.«, gab Kae zu, als sie gemeinsam die Akademie erreicht hatten. Sie blieben stehen und sahen zu der schweren Holztür, die den Eingang zur Akademie präsentierte. Als wäre es geplant, atmeten die drei Mädchen gleichzeitig einmal tief durch. Wenn sie die Abschlussprüfung bestehen, fängt ein neuer Abschnitt in ihrem Leben an. Das war ihnen klar.Mamiya kümmerte sich derweil um den Haushalt. Sie hatte einen Korb voll frisch gewaschener Wäsche, die Kae und Maze gehörte. Normalerweise stellte Mamiya den Korb nur auf deren Bett ab und die Schwestern räumten ihre Wäsche selbst weg. Beim Absetzen des Korbes fiel Mamiya allerdings auf, dass eine der Schranktüren des Kleiderschrankes schief hing, als würde sie nicht mehr richtig in ihrer Aufhängung sitzen. Sie öffnete die Schranktür und sah schnell, dass das Problem einfach zu reparieren war. Gerade als sie das passende Werkzeug holen wollte, fiel ihr  etwas Glänzendes im obersten Fach auf. Und auch wenn Mamiya wusste, dass sie in die Privatsphäre der Mädchen eingriff, war ihre Neugier zu groß. Sie strecke sich und erkannte schnell, dass es sich um das Stirnband des Ryu-Clans handelte. Auch wenn die Schwestern mit ihrem Clan gebrochen haben, sagte Kae einmal, dass sie sich auch nicht verstecken will und dazu steht, woher sie kommt. Lügen haben sie schließlich auch nicht schützen können. Mamiya hatte verstanden, was sie damit meinte und wunderte sich deshalb nicht darüber, das Stirnband gefunden zu haben. Allerdings entdeckte sie plötzlich noch etwas unter dem Stirnband, was sie nicht erkannte. Ein glänzendes Stück Papier oder so etwas ähnliches. Mit leicht zittrigen Fingern zog Mamiya es hervor und sah es sich voller Spannung an. Es war ein Foto. Sie hatte es noch nie zu Gesicht bekommen. Die Schwestern hatten auch noch nie davon erzählt. Es war schon etwas älter und mitgenommen, aber sie erkannte Kae und Maze sofort. Sie waren dort nur deutlich jünger. Außerdem fiel Mamiya eine junge Frau auf, die sie ebenfalls erkannte. Es war Ran. Die Frau, die sich liebevoll um die Kinder gekümmert – und ihnen ein Zuhause geschenkt hatte. Die Frau, die auch nach ihrem Grausamen tot, nicht von Kaes Seite wich. Es war seltsam sie lebendig und mit diesem warmen Lächeln auf den Lippen, auf diesem Foto zu sehen. Doch sie war nicht alleine mit den Mädchen auf den Foto. Yashamaru erkannte Mamiya ebenfalls, während sie die anderen Personen durch die Erzählungen der Schwestern ohne Probleme zuordnen konnte. Ein schönes Foto. Voller Wärme, Wertschätzung und Liebe. Und doch so, als wäre es gar nicht von dieser Welt. Mamiya verstand in diesem Moment nur umso mehr, wieso das alles so schmerzhaft für die Schwestern war. Sie sah zu dem Jungen Kitai. Es fühlte sich seltsam an in das Gesicht eines so jungen, fröhlichen Shinobis zu sehen und zu wissen, dass auch er tot war. Mamiya spürte, wie ihr Herz schmerzte. Auch wenn sie die meisten Personen auf dem Foto gar nicht persönlich kannte, fühlte sie sich mit ihnen Verbunden. Und das setzte ihr zu. Sie legte das Foto schließlich wieder zurück und machte sich daran, ihr ursprüngliches Vorhaben in die Tat umzusetzen und die Schranktür zu reparieren. Auch wenn ihre Gedanken weiterhin um das Foto kreisten. Sie spürte den Druck und den Schmerz aus der Vergangenheit der Mädchen klar und deutlich.  »Oh man, Naruto...«, Kae schüttelte den Kopf, während Maze willkürlich über die Tische im Klassenraum hüpfte.»Er hat es wieder n-n-n-nicht geschafft.«, stellte auch Ira fest.Die Abschlussprüfungen hatten begonnen. Und Naruto – der sich die Klasse mit Kae, Maze und Ira teilte - war mal wieder durchgefallen. Zumindest waren sich die Mädchen sicher, nachdem sie ihn laut schreiend aus dem Nebenzimmer vernommen hatten. Maze blieb vor einem Jungen stehen, der mit dem Kopf auf dem Tisch lag und schlief. Sie sprang in die Luft und kam mit einem lauten Knall wieder auf den Tisch auf so, dass der Junge aufschreckte und sie direkt anstarrte.»Was soll das denn?!«Maze stemmte die Hände in die Hüfte und antwortete:»Hör auf zu schlafen, Shikamaru! Sonst verpennst du noch die Abschlussprüfung.«»Man, ist das nervig. Lass mich in Ruhe.«, grummelte Shikamaru genervt, während er sich am Hinterkopf kratzte.»Naja«, Maze zuckte mit den Schultern.»Du bist ja schließlich jetzt wach.«, sie lief weiter, um sich ihr nächstes Opfer zu suchen. Ihr war schließlich ziemlich langweilig. Doch in diesem Moment öffnete sich die Tür des Klassenraumes und Iruka trat herein. Er sah kurz auf einen Zettel und rief schließlich:»Oki, Ira.«Das blonde Mädchen zuckte kurz erschrocken zusammen, stand dann aber voller Tatendrang auf und lief auf Iruka zu, während sie ihren Freundinnen einen kurzen Blick zuwarf und lächelte. Sie folgte Iruka in den Nebenraum, um die Abschlussprüfung zu absolvieren, während Maze bei Ino angelangt war und über die Beschaffenheit ihrer Haare sprach. Nach kurzer Zeit kam Ira auch schon wieder zurück. In ihrer rechten Hand hielt sie das Stirnband von Konoha und sie grinste glücklich von einem Ohr bis zum anderen. Kae und Maze lächelten ihr beglückwünschend zu, während Iruka den nächsten Namen nannte.»Ryu, Maze.«Mit weit aufgerissenen Augen sprang Maze mit einem weiten Satz von den Tischen und winkte ihrer Schwester und Ira zu, bevor auch sie verschwand. Ira setzte sich derweil wieder zu Kae und sah stolz auf ihr Stirnband.»War es schwer?«, fragte Kae sie. Ira schüttelte den Kopf.»N-n-n-n-n-n-nein. Aber aufgeregt war ich trotzdem.«Es vergingen nur wenige Minuten, als plötzlich die Tür des Klassenraumes auf flog und Maze wieder zurück in den Raum stürzte und stolz ihr Stirnband in die Luft hielt. Doch bevor sie auch noch etwas dazu sagen konnte, rief Iruka schon den nächsten Namen.»Ryu, Kae.«Das älteste Mädchen in der Klasse stand auf, nickte Maze zu und lächelte, während sie Iruka in den Nebenraum folgte – der Raum, in dem ihre Kameraden schon die Abschlussprüfung absolviert hatten. In diesem Moment bemerkte sie doch, dass sie ein wenig nervös geworden war. Nicht weil sie sich die Prüfung nicht gewachsen fühlte, sondern weil sie selten alleine ohne ihrer Schwester und Ira war. Beide stellten ihre sichere Zuflucht da. Iruka setzte sich wieder an dem Tisch, neben seinen Prüfungspartner Sensei Mizuki. Beiden sahen sie erwartungsvoll an, während Iruka sprach:»Zeig uns dein Kage-Bunshin-no-Jutsu.«Kae nickte und atmete einmal tief durch. Sie formte die passenden Fingerzeichen und erschuf drei einwandfreie Doppelgänger.»Bestanden.«Iruka nickte zufrieden und griff nach einem der ihm vorliegenden Stirnbänder – versehen mit dem Zeichen Konohas. Er hielt es Kae hin und lächelte.»Herzlichen Glückwunsch, Kae. Ich habe nichts anderes von dir erwartet.«  Das Mädchen verbeugte sich zum Dank und nahm das Stirnband entgegen. Als sie es in der Hand hielt, hielt sie kurz inne und sah einige Sekunden auf das Symbol des Dorfes hinter den Blättern. Sie war nun eine vollwertige Kunoichi geworden. Nicht nur das - sie war ein vollwertiges Mitglied von Konoha. Ihre neue Heimat.»Kaum zu glauben.«, kam es plötzlich von Mizuki, der mit verschränkten Armen dort saß und Kae musterte. Sie sah ihn an, ohne eine Miene zu verziehen, und wartete ab, ob er noch etwas zu sagen hatte.»Zwei Ryus in Konoha. Wird sich zeigen, ob wir hierbei von Glück oder Pech reden werden.«Kae bemerkte sofort den spitzen Unterton in seiner Stimme. Ihre Augenbrauen zogen sich zusammen und mit scharfem Blick, sah sie Mizuki direkt in die Augen – doch bevor sie etwas sagen konnte, mischte sich Iruka ein.»Kae und Maze sind eine Bereicherung für unser Dorf. Sag sowas gefälligst nicht.«Das Iruka die Mädchen unterstützen wollte, war offensichtlich und wunderte Kae nicht. Mizuki sagte nichts darauf, sondern grinste sie weiter herausfordernd an.»Wir werden es sehen.«, gab er schließlich nur von sich und hielt den Blick stand.»Werden wir.«, gab Kae zurück und ging dann aus dem Raum - wieder auf den Weg zu ihrer Schwestern und ihrer besten Freundin. Dabei hielt sie das Stirnband fest in ihrer Hand umklammert und riss sich zusammen, um ihre Wut zu unterdrücken. Hinter ihr hörte sie einen tiefen Seufzer von Iruka und ein kurzes Auflachen von Mizuki. Eine neue Zeit hatte für sie nun begonnen. Ob eine gute oder schlechte würde sich nun noch zeigen. ++++++++++++++++++++ Autorennotiz ++++++++++++++++++++ Willkommen zu meiner neuen Naruto-Fanfiktion: »Seelen - Die Schwestern aus der Wüste 2«. Die Fortsetzung zu meiner ersten Fanfiktion »Die Schwestern aus der Wüste«. Die Fanfiktion schließt sieben Jahre nach den letzten Ereignissen an und spielt innerhalb Naruto Classics. Achtung: Die Fanfiktion bricht teilweise den Canon der eigentlich Geschichte von Naruto Classic. Beispielsweise gibt es bei der Chu-Nin-Auswahlprüfung Gegnerkonstellationen, die es in der eigentlichen Geschichte von Naruto nicht gibt.Jeden Freitag wird ein neues Kapitel veröffentlicht. :)Ich wünsche euch auch hier viel Freude beim Lesen und danke jedem, der sich die Zeit nimmt, in diese Fanfiktion einzutauchen.Feedback, Theorien und Gedanken sind immer willkommen! :)Alle hier verwendeten Charaktere und das ursprüngliche Werk gehören ihren jeweiligen Rechteinhabern. Diese FanFiktion dient rein der Unterhaltung und wird nicht kommerziell genutzt. ******************** Am 28.2.2026 um 0:43 von Micah auf StoryHub veröffentlicht (https://storyhub.de/?s=09PQV) ********************