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Reich verwöhnt und nicht auf der Suche

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01.03.21 07:27
18 Ab 18 Jahren
Heterosexualität
Homosexualität
Fertiggestellt

König Drosselbart gab mir die Vorlage zu meiner letzten Drarry Geschichte, die ich 2010 verfasst hatte und das mit insgesamt 26.610 Wörtern.

Lesbar auf Wattpad, StoryHub, Animexx und FF.de.

Danach kam Jahre gar kein Harry Potter, da mich plötzlich andere Themen interessiert hatten.

Unter anderen ganz weit oben Naruto und Final Fantasy und auf letzteres gehe ich ab dem nächsten Kapitel genauer ein.

Da tummeln sich auch die meisten Schandflecken, wobei Naruto da nicht minder befleckter war.

Ich will noch nicht zu viel verraten aber es gab vieles, was nicht überlebt hatte und von mir gelöscht oder umgeschrieben wurde.

Vorsicht hier ist Ooc Gefahr, ebenso kommt reichlich Humor und auch sexueller Inhalt ist nicht ganz so knapp bemessen.



Draco Malfoy war der ganze Stolz seiner Familie.

Er war hübsch anzusehen, klug und ziemlich wählerisch.

Ja, und diese letzte Sache sollte ihm schon recht bald zu seinem Glück verhelfen.

Zarte zwanzig war er nun schon und eigentlich sollte er bald schon heiraten.

Doch davon wollte Draco nichts hören.

Er wollte seine Freiheit auf gar keinen Fall hergegeben.

Er würde sich schon davor drücken, sein Vater konnte ihn doch nicht einfach so verheiraten.

Doch und wie Lucius Malfoy das konnte.

Er hatte langsam aber sicher den Bogen überspannt und nun lud Lucius sämtliche Reinblütige Hexen ein und unter denen sollte sein Sohn wählen.

Schon am nächsten Morgen saß Draco gelangweilt im Salon und schaute sich eine nach der anderen an und gähnte gelangweilt.

Keine konnte es dem ehemaligen Slytherin recht machen.

Eine war zu dick, die Andere wieder zu dünn.

Immer wieder hatte er etwas auszusetzen und so langsam riss Lucius der Geduldsfaden.

„So, mein Sohn, da dir keiner der Frauen gefiel, wirst du diejenige heiraten, die morgen als Erstes dieses Haus betritt."

Mit diesen Worten verließ sein Vater den Salon und Draco saß geschockt in seinem Sessel und konnte nur hoffen, das nicht Granger, als Erstes das Haus betreten würde.

Die ganze Nacht hatte Draco kein Auge zugemacht, immer wieder holten ihn die Worte seines Vaters ein und beraubten ihn seines Schönheitsschlafes.

Verdammt, sollte er seine Drohung wirklich wahr machen und musste er am Ende eine Frau heiraten, die er nicht einmal kannte oder liebte?

Unruhig wälzte er sich durch das Bett, versuchte krampfhaft an etwas andres zu denken, doch so sehr er sich auch dagegen wehrte, es war nicht zu ändern und er müsste es wohl oder übel akzeptieren.

Am nächsten Morgen kroch Draco so früh wie nur möglich aus dem Bett und versuchte noch einmal seinen Vater milde zu stimmen.

Vielleicht brachte es ja noch etwas, aber so wie Lucius heute Morgen gelaunt war, war wohl Hopfen und Malz verloren.

Sein Vater hatte die Nase in den Tagespropheten gesteckt und schlürfte genüsslich seinen Kaffee, nur langsam betrat Draco den Salon und atmete noch einmal tief durch, ehe er ihn ansprach und es wieder eine lautstarke Diskussion gab.

„Vater? Ich denke wir sollten noch einmal reden, so kannst du das jedenfalls nicht stehen lassen."

Draco hatte sich mittlerweile gesetzt und rührte unentschlossen in seinem Milchkaffee herum, schnaufend vor Zorn legte Lucius die Zeitung zur Seite und schaute seinen Sohn kritisch von der Seite an.

„Es ist alles gesagt und nun möchte ich in Ruhe den Propheten weiter lesen", mehr hatte er nicht zu sagen, das durfte doch nicht wahr sein, so schnell gab der ehemalige Slytherin nicht auf.

„Und was wenn ein Muggel das Haus betritt, soll ich dann etwa sie heiraten? Willst du das?"

Draco wurde langsam sauer und das würde sein Vater mit Sicherheit nicht dulden, noch immer war er ein Malfoy und diese würden kein Muggel ehelichen.

„Du hast meine Geduld lange genug auf die Probe gestellt, mein Sohn. Es ist mir also völlig egal, wer da zur Tür reinkommt. Selbst wenn es ein Mann sein sollte", presste er zwischen Lippen und Kaffeetasse hervor und schaute ihn finster an.

Draco verschränkte empört die Arme, das Schellen der Türe ließ ihn erschauern, sollte das etwas seine zukünftige Frau sein?

Lucius stand auf und öffnete die Tür und wollte er sich auf keinen Fall entgehen lassen.

Umso mehr war er geschockt, als er Harry James Potter sah und dieser ihn freundlich begrüßte.

Was zum Teufel hatte Potter um halb neun in der Früh hier zu suchen?

Wie von selbst fiel es ihm wieder ein, er hatte Harry ja gebeten herzukommen um die Berichte der Aurorenabteilung, herzubringen.

Gott wie konnte er nur so dumm sein!

Nachdem der dunkle Lord gefallen war, hatte Lucius die Abteilung für Auroren zusätzlich übernommen und das hatte er nun davon.

Nun ja er war ein Malfoy und er stand zu seinem Wort, auch wenn es nun Potter sein sollte.

„Mister Potter wie schön, kommen sie doch erst mal rein und setzen sich."

Lucius war stet's höflich und bat Harry auch gleich in den Salon.

Draco, der das Wort Potter gehört hatte, stand wie angewurzelt im Salon und rang nach Luft.

„Meinen Sohn kennst du ja sicher noch?"

Ein süffisantes Lächeln huschte Mister Malfoy über das Gesicht, als er die beiden ehemaligen Klassenkameraden musterte, die nun auch noch zusammenleben sollten.

„Ja, wir kennen uns noch, und wie wir uns kennen", zischten beide verärgert.

Das konnte ja lustig mit den beiden werden und noch ahnte Harry nicht, was auf ihn zukam.

„Nun, mein Sohn, du gehst besser hoch und packst schon mal und ich werde Harry aufklären, was nun folgen wird und was ich geplant hatte."

Draco wurde blass, sein Vater wollte das also wirklich durchziehen und es schien ihm egal zu sein, das es Potter sein würde.

„Also schön, setzen sie sich doch. Ich will es kurz machen und ich dulde keine Widerrede, verstanden? Mein Sohn zog es vor sämtliche Frauen zu verschmähen und ich bin mit meiner Geduld am Ende. Ich habe beschlossen, dass er denjenigen heiraten wird, der heute als Erster dieses Haus betritt. Nun das waren sie Mister Potter und ich verbitte mir jeglichen Widerstand. Sie werden Draco mitnehmen und damit basta", mit den Worten verschwand er aus dem Salon und ließ Harry verwundert zurück.

Langsam wurde Harry schlagartig klar, was Mister Malfoy da gerade zu ihm gesagt hatte.

Er sollte doch tatsächlich seinen Sohn mitnehmen und ihn behalten.

Ja waren den jetzt alle völlig verrückt geworden?

Das ging doch nicht, die Beiden würden sich früher oder später umbringen.

Wie sollte das also funktionieren?

Was hatte sich Dracos Vater nur dabei gedacht?

Wütend rauschte Harry in Mister Malfoys Arbeitszimmer und ballte die Fäuste.

Nein, so schnell ließ sich Harry kein Klotz ans Bein binden, auch nicht von seinem Chef.

Noch war das letzte Wort nicht gesprochen, er konnte ihn schließlich nicht zwingen Draco, zu heiraten.

Mit zornigem Blick schaute Lucius sein Gegenüber an.

Hatte er sich eben nicht deutlich genug ausgedrückt oder was wollte Potter jetzt schon wieder von ihm?

„Mister Potter was ist jetzt wieder los?"

Er versuchte es erst mal auf die ruhige Art, vielleicht fruchtete das ja bei dem Goldjungen.

„Das können sie nicht machen, hören sie? Männer können gar nicht heiraten, das verbietet das Gesetz und zwingen können sie mich auch nicht."

Harry war außer sich vor Wut, am liebsten würde er ihm den Hals umdrehen, so geladen war er zu dem Zeitpunkt, aber dann müsste er für sein Verbrechen nach Askaban und das wäre weitaus schlimmer.

„Oh doch, Potter und wie Schwule heiraten könne. Erst vor wenigen Tagen wurde das Gesetz geändert. Blaise Zabini wird in Kürze als erster Benjamin Stone heiraten und somit ist das beschlossen. Und jetzt möchte ich nichts dergleichen mehr hören, verschwinden sie aus meinem Arbeitszimmer und vergessen sie meinen werten Herrn Sohn nicht."

Seine Geduld war nun endgültig am Ende, er erhob sich und verwies Harry des Zimmers und schaute auch gleich nach, wie weit Draco mit Koffer packen war.

Draco saß auf seinem gepackten Koffer und wartete, dass ihn wohl jemand tragen würde, doch daran dachte Harry erst gar nicht, schlimm genug, dass er diesen arroganten, ehemaligen Slytherin von nun an täglich ertragen musste.

Harry schnappte sich seine Jacke und öffnete die Tür, dann verabschiedete er sich noch von Mister Malfoy und wartete, das Draco endlich in die Puschen kam.

„Mensch jetzt mach mal hin, ich habe heut auch, noch was vor!", zischte, Harry den Blonden an und wippte dabei ungeduldig auf der Stelle.

Draco schaut ihn entgeistert an, sollte er etwa wirklich seinen eigenen Koffer tragen?

„Ja, ja, ich komme ja schon, Schatz", blaffte Draco zurück, schnappte seinen Koffer und schnaufte seinen Vater verachtend ein auf Wiedersehen ins Gesicht.

„Wie hast du mich gerade genannt? Ey nur, weil du jetzt bei mir wohnst, bin ich für dich noch immer Harry oder meinetwegen auch Potter, aber nenn mich nie wieder und damit meine ich wirklich nie wieder Schatz! Ich glaube, ich spinne."

Ohne Weiteres schritt Harry das Grundstück bis zur Straße entlang und Draco dackelte brav und ziemlich still hinter ihm her.

Nachdem sie einige Zeit durch London gelaufen waren, brannten Draco die Füße, solch lange Strecken zu laufen war er einfach nicht gewöhnt, aber allem Anschein nach tat Potter das mit reiner Absicht und quälte ihn damit.

Und wie es Absicht war, jedes Mal, wenn Draco leise stöhnte, war es wie eine Genugtuung für Harry und er grinste feierlich in sich hinein.

Nachdem sie etwa eine Stunde durch die Stadt gelaufen waren und Draco über Blasen an den Füßen gejammert hatte, waren sie endlich am Grimmauldplatz Nr. 12 angelangt und Harry schloss langsam die Tür auf.

Verwunderung stand bei Draco im Gesicht.

Warum wohnte Harry im Haus seiner Ahnen und warum war es plötzlich für jedermann sichtbar?

Kopfschüttelnd über diese Tatsache betrat auch Draco sein neues zu Hause und schaute sich um.

Irgendwie erinnerte hier nichts mehr an die Blacks, alles war hell und freundlich, nur das Gemälde seiner Großtante musste wohl noch da sein, da er sie schon von Weitem schreien hörte.

Bei Merlin hatte diese Frau ein Organ, so wie sie schrie, musste man sie ja noch meilenweit hören, ob das so gut für die Nachbarn war?

Langsam ging Draco in die Küche und stellte seinen Koffer ab, er sah sich weiter um und stellte fest, dass Harry wohl kein Freund von Pflanzen oder Blumen war.

Überhaupt glich die Küche mehr einer Rumpelkammer als einem Ort, wo man essen oder kochen sollte.

Himmel hatte denn keiner Harry mal Ordnung beigebracht?

Harry war herausgegangen und zog an einer Zigarre.

Auch das noch ein Raucher und so was sollte er auch noch ehelichen, schlimmer konnte es echt nicht mehr werden.

Und wie schlimm es noch werden sollte, sah Draco als er einen Blick in die Spüle und auf den Herd warf.

Was zum Teufel war das in der Bratpfanne?

Igitt das lebte ja schon.

Was hatte ihm sein Vater da nur angetan?

Angewidert schob er die Pfanne von sich weg und konnte nur hoffen, dass Potter ihn nicht als Putze missbrauchte.

Nun roch er auch diesen ekligen Geruch von schimmligen Essen, ihm wurde übel und er musste dringend hier raus, wie von Sinnen stolperte er in den Garten und schnappte nach Luft.

Bei Merlin, wie konnte man nur so leben, Potter war echt ein Schwein.

Jede Frau würde ordentlicher sein als er, aber Potter übertrumpfte so manches, auch in Sachen Haushalt.

„Ist was, Malfoy?"

Harry riss ihn förmlich aus den Gedanken, erschrocken drehte er sich um und schaute Harry an, warte nur dir werd ich was husten, du Dreckferkel, schoss es ihm durch den Kopf, ehe er seinem Anliegen Dampf machte.

„Potter, du bist die größte männliche Schlampe, die mir je untergekommen ist! Hast du dir mal deine Küche angesehen und jetzt sag ja nicht, das ist von heute Morgen! Das ist mindestens drei Tage alt und lebt schon. Für was hast du eigentlich einen Zauberstab, wenn du ihn nicht mal für Kleinigkeiten wie den Haushalt nutzt?"

Draco führte sich auf wie ein Putzteufel, der meilenweit schon den Dreck riechen konnte und das fand Harry wieder mehr als amüsant.

„Wenn's dich stört, mach es halt weg."

Die Antwort hatte gesessen, der Blonde tobte nur noch mehr und sein Kopf glich einer überreifen Tomate.

„Ich trage dir ganz sicher nicht deinen Arsch nach, deinen Saustall mach gefälligst selber sauber. Ich bin doch keine Reinigungskraft!"

Wütend trat Draco gegen den Baumstumpf und fluchte leise.

Wie konnte man sein Haus nur so verkommen lassen?

Gott, seine Großeltern würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie das sehen würden.

„Weißt du was Malfoy, rauche erst mal eine und komm wieder runter. Danach machen wir die Küche zusammen, okay?"

Hä, wie bitte was sollte er?

Er sollte eine rauchen und herunterkommen und dann auch noch in der Küche helfen?

Sonst ging es Potter wohl zu gut oder was, aber er wollte mal nicht so sein und nahm das Angebot an.

Zusammen saßen sie schweigend auf der alten Holzbank und rauchten wie alte Kumpels gepflegt eine Magnum, wobei Draco anfangs immer wieder husten musste, doch auch das legte sich wieder schnell.

Wie die Hühner auf der Stange saßen Harry und Draco noch immer auf der Holzbank im Garten und schwiegen.

Mittlerweile rauchten sie schon beide ihre dritte Zigarette und sahen gedankenverloren zum Himmel.

„Ich gehe mal Zigaretten holen", unterbrach Harry die Stille, erhob sich, und ehe Draco Piep sagen konnte, war er auch schon weg.

Na großartig den Spruch kannte er irgendwie.

Man gab vor Kippen zu holen und kam dann nie wieder.

Sollte Harry auch einfach wegbleiben?

Kurz überlegte der Blonde, lachte und krempelte die Ärmel hoch.

Er hatte beschlossen sich schon mal die Küche vorzunehmen und Harry konnte dann den Rest machen.

Wenn er denn wieder kam.

Ach der wird schon wieder auftauchen, jetzt geht's erst mal an den Abwasch!

Langsam ließ er Wasser in das Spülbecken und spülte nach und nach das ganze dreckige Geschirr weg, dabei ließ er der Uhr keine Sekunde aus den Augen.

Harry war nun schon knapp dreißig Minuten weg und so langsam überkam Draco so ein Gefühl von Sorge.

Sollte dem ehemaligen Gryffindor etwas passiert sein?

Doch da öffnete sich schon die Tür und Harry kam mit Zigaretten und einer Zeitung unter dem Arm in die Küche und schaut Draco verwundert an.

Dieser fuchtelte wütend mit der Spülbürste und ließ wieder Dampf ab.

„Wie lange brauchst du bitte, um Zigaretten zu holen? Du machst dir einen faulen Lenz und ich darf ackern oder was? Geht's noch?"

Wütend donnerte Draco die Bürste in die Spüle, schnappte sich die Zeitung und verschwand mit folgenden Worten: „Ach ja der Rest ist für dich", im Garten.

Ich glaube ich spinne, ich mach hier doch nicht alles alleine.

Man, ich brauche mal eine Kippe verdammt, jetzt muss ich doch wieder rein.

Draco ging zurück in die Küche und was er da sah, ließ ihn stocken.

Harry hatte doch tatsächlich das Geschirr gespült und den Boden gefegt und sogar noch gewischt.

Draco glaubte im falschen Haus zu sein, die Küche glänzte gerade zu, doch halt ... so schnell konnte er gar nicht sauber gemacht haben.

Da war eindeutig Magie im Spiel.

„Potter sag mal, willst du mich veräppeln? Das hast du nicht einfach so gemacht, du hast gezaubert. Das ist unfair, ich hab auch alles mit der Hand gemacht", zischte Draco verärgert, schritt näher an den Schwarzhaarigen und schaute in finster an.

„Machst du echt alles mit der Hand?", amüsiert schaute Harry sein Gegenüber an und dieser wurde nur noch wütender.

Verdammt, warum musste Potter ihn auch immer provozieren?

„Potter es reicht, was ich alles mit meiner Hand mache, geht dich gar nichts an."

Wütend schnappte er sich zwei Zigaretten und schritt erhobenen Hauptes in den Garten zurück, wo er leise vor sich hin fluchte.

„Ach Draco ... macht es dir was aus, dass Ron und Hermine nachher kommen?"

Ein breites Grinsen huschte über Harrys Gesicht, wusste er doch nur zu genau, dass Draco, die beiden nicht mochte und es für sehr wahrscheinlich nicht akzeptieren würde.

„Von mir aus kann der Papst persönlich kommen, juckt mich nicht. Es ist dein Haus, also kann kommen, wer putzig ist. Reden muss ich aber nicht mit denen, oder?"

Unsicher blickte der Blonde Harry an.

Er würde ihn doch nicht etwa dazu zwingen mit den beiden zu reden oder doch?

„Du musst gar nichts, wenn du nicht magst. Ist das, okay?"

Hä was, hatte er sich gerade verhört, oder was war hier los?

„Schön, dann bleib ich im Garten und du kannst machen, was du willst."

Draco zündete sich die Zigarette an und hustete kurz.

Große Klasse, jetzt wurde er auch noch zum Kettenraucher, aber immerhin besser als mit Wiesel und Granger zu reden.

Und schon klingelte es an der Türe und Harry schritt hastig in den Flur.

Draco hörte Hermines schrille Stimme bis hin in den Garten und hielt sich genervt die Ohren zu.

Was musste die auch immer so quieken, wenn sie Harry sah?

Man konnte ja denken die ist scharf auf ihn, na ja ihm war es wurst, immerhin war Harry nun wirklich nicht sein Typ.

Auch wenn Draco schwul war, was aber keiner wusste, im Leben würde er sich nicht in Potter vergucken und ihn schon gar nicht scharf finden.

Pah eher würde er Fräulein Faust in Anspruch nehmen.

„Ist das Malfoy da draußen im Garten?"

Ron stand fassungslos in der Küche und starrte auf den Blonden, der genüsslich rauchte und in Gedanken schien.

„Jap, das ist Malfoy", grinste Harry knapp.

Hermine schaute nun auch genauer hin und fragte sich, was das nun wieder sollte und warum er hier war.

„Was macht der hier, Harry?"

Verwirrt starrten die beiden den Schwarzhaarigen an und schauten dann wieder raus in den Garten zu Draco.

Noch immer saß dieser dort und kam nicht einen Schritt auf die beiden zu.

„Na ja, ich soll ihn heiraten, ausdrücklicher Wunsch von ganz oben." Harry sah beide an, sie waren blass und sahen schockiert aus.

Er sollte bitte was tun?

„WAS? GEHT ES DIR ZU GUT? DU BIST NICHT MAL SCHWUL! WIE SOLLST DU DA BITTE MALFOY HEIRATEN?"

Hermine kreischte wie eine Furie, sie hörte nicht mal, dass Harry leise sagte: „Und ich bin doch schwul."

Ron starrte Harry unentwegt an.

Was hatte er da eben nur gesagt?

Himmel, wenn Hermine das gehört hätte, dann wäre jetzt der Teufel los und das nicht zu knapp.

Harry sah Hermine an, noch immer war diese wütend und wollte sich nicht beruhigen, doch was, wenn er ihr lauter sagen würde, dass er schwul ist, was dann?

Würde sie einen Tobsuchtsanfall bekommen, sollte sie wie ein Orkan durch die Küche fegen und ihn rütteln und schütteln, bis er wieder normal werden würde?

Bei Merlin, es half alles nichts, er musste es ihr wohl noch einmal ruhig und sachlich erklären, auch wenn sie ihn dann vermutlich steinigen würde.

„Hermine halt doch bitte mal fünf Minuten deine Klappe, ja? Meine Güte wir leben doch nicht hinter dem Mond, Schwulsein ist doch kein Verbrechen und noch was … ich bin auch schwul!"

So nun war es raus und er hoffte, dass es Draco nicht gehört hätte.

„WAS? BIST DU IRRE? DAS GLAUB ICH NICHT, DAS KANN NICHT SEIN. ICH MEINE, DU WARST DOCH MIT CHO UND GINNY ZUSAMMEN, DU KANNST ALSO GAR NICHT SCHWUL SEIN!"

Hermine tobte wie ein Taifun, sie war nicht zu stoppen.

Erst als Draco in die Küche kam und ihr sagte, sie solle ihr Organ mäßigen, schwieg sie plötzlich und schaute beschämt zu Boden.

„Du bist schwul, Potter? Na ja, solang du deine Finger bei dir lässt, soll mir das egal sein. Bagger mich ja nicht an, verstanden? Selbst wenn du der letzte Mann wärst, ne eher nehme ich Fräulein Faust."

So nachdem das geklärt war, verschwand der ehemalige Slytherin zurück in den Garten und schlug sich mit der flachen Hand auf die Stirn.

Was hatte er da nur gesagt?

Na großartig, nun wussten die Drei, dass auch er schwul war.

Konnte es noch schlimmer kommen?

Warum hatte er sich auch eingemischt?

Er war doch selber schuld.

Na ja, es würde ihm schon gefallen mal mit Potter zu flirten, aber nicht, wenn der sich immer so daneben benahm und nicht endlich diesen Schreihals rausschmiss.

„Potter schmeiße die Alte doch raus, wenn sie nervt", zischte Draco genervt aus dem Garten heraus, doch das war gar nicht nötig.

Hermine zog Ron hinter sich her und verließ freiwillig das Haus.

So schnell würden die Beiden sie wohl nicht mehr sehen.

Harry schaute lange hinter den Beiden her.

War das etwa das Ende einer langjährigen Freundschaft, sollte seine Neigung für Männer so schlimm für Hermine sein, dass sie jetzt alles aufgab?

Tz Frauen, die sollte einer mal verstehen!

Es war also doch kein Wunder, das er und Malfoy schwul waren, wenn sie sich so benahmen und immer gleich am Keifen, sind.

Moment mal!

Malfoy war auch schwul?

Na ja, das würde zumindest erklären, warum sein Vater nichts gegen dieses Zusammenleben hatte, hatte Mister Malfoy etwa gehofft, dass es ein Mann sein würde, oder war er einfach nur zu perfekt in Sachen Schauspielerei?

Das erklärte auch, warum Draco sämtliche Frauen zurückgewiesen hatte und das er sich seltsam bis komisch benahm.

Nun ja, fragen kostet nichts und mehr wie Nein sagen, konnte er auch nicht.

Langsam betrat Harry den Garten, setzte sich neben den Blonden und sagte lange nichts.

Mit zitternden Händen zündete er sich eine Zigarette an und bot Draco eine an, die dieser dankend annahm.

Lange schwiegen sie, lange war es ihnen peinlich, dass der Andere wusste, dass er schwul war und lange würden beide die Stille wohl nicht mehr ertragen.

„Du bist echt schwul, Potter? Ich meine, seit wann weißt du das?"

Blöde Frage, noch hohler konnte es echt nicht kommen.

Wie kann man nur solche Fragen stellen?

„Na ja, seit ich was mit Benny hatte, das ist zwei Jahre her und war noch vor Blaise! Und seit wann weißt du es und wieso hat dein Vater nichts dagegen, es muss doch für ihn seltsam sein."

Harry wagt nicht den Blonden anzuschauen, noch immer war es ihm peinlich und er wollte Draco auf keinen Fall blöd kommen oder gar sonst was tun.

„Na ja, ich wusste es, seit ich etwas mit Pansy hatte und es war schrecklich, glaub mir. So was willst du nicht erleben, da wird man automatisch schwul. Nein, im Ernst, ich hatte mal was mit Blaise aber das wusste keiner, nicht mal mein Vater. Aber nach und nach ahnte er es, also ist es für ihn nicht schlimm, dass wir beide jetzt sozusagen liiert sind."

Draco lächelte vage.

Himmel, nein, sollte das ein Kaffeekränzchen für Schwule werden, oder warum benahmen sich beide so kindisch?

„Was machen wir eigentlich mit unsrem Garten? Irgendwelche Vorschläge, Hase?"

Harry schaute Draco von der Seite an, dieser grinste und murmelte was von einer Nasszelle.

Wo sonst könnte man ungeniert Potter auf den Hintern starren.

„Nasszelle? Hä was? Ich habe doch schon vier Duschen im Haus, was soll ich mit einer Fünften im Garten anfangen?"

Harry war entweder dumm oder er spielte ein Spiel.

Aber anscheinend hatte er wirklich keine Ahnung, was Draco meinte.

„Schätzchen, ich meinte damit einen Pool. Weißt du, das ist so eine Art Badewannen, nur eben sehr viel größer und mit Chlor."

Draco fing an, sich über Harry zu amüsieren.

Nein, war das herrlich ihn so auf die Schippe zu nehmen.

„Ich weiß, was ein Pool ist. Ich bin ja nicht ganz blöd im Kopf. Also schön, dann machen wir das ebenso."

Harry steckte sich noch eine Zigarette an und innerlich freute er sich sogar, Draco in Badehosen zu sehen.

Aber bis dahin dauerte es wohl noch etwas, die Muggel waren alles andere als schnell im Pool -bau.

Nach einigen Tagen kam ein Muggel-stämmiger Unternehmer und schaute sich den Garten der beiden Streithähne an, nahm Maß über die Gegebenheiten und stellte fest, dass der Pool nicht gerade groß werden würde.

Aber immerhin konnte man schwimmen und sich abkühlen.

Der Mann telefonierte kurz, gab sein Einverständnis und schon wenige Stunden später, fingen sie an den Garten auszuheben und Wurzeln herauszureißen und andere Sachen aus dem Weg zu räumen.

Harry verfolgte, wann immer er Zeit hatte, die Fortschritte und freute sich jetzt schon, wenn die übergroße Wanne endlich fertig war und er schwimmen konnte.

Leider wurde Harry erst mal unsanft aus seinen feuchten Tagträumen gerissen.

Dracos Vater hatte sich zu einem Besuch angemeldet und dieser würde sicher nicht allzu freundlich ablaufen.

Eine letzte Zigarette und Lucius könnte kommen.

Draco wuselte wie besessen durch das Haus und putze noch hier und da, schließlich war sein Vater Ordnung und Sauberkeit gewohnt und sollte hier keinen Saustall vorfinden.

Nachdem er das Haus mithilfe von unzähligen Zaubern gereinigt hatte, gönnte auch er sich noch eine Zigarette und hoffte das Beste.

Streit wollte er auf keinen Fall mit seiner Familie, auch nicht wegen seiner bevorstehenden Hochzeit mit Harry.

Ach du Heilige Jungfrau Maria, wann sollte die eigentlich stattfinden?

Draco hatte keine Ahnung, was sein Vater da geplant hatte und wie das Ganze ablaufen sollte.

Weit weg, möglichst weit weg und am aller Besten war: Gar nicht heiraten.

Klar, er verstand sich etwas besser mit Harry, aber heiraten wollte er ihn nicht, nicht wenn es unbedingt sein musste, aber laut seinem Vater musste es nun mal so sein.

Das Schellen der Tür riss ihn aus den Gedanken, doch er blieb sitzen und rauchte zu Ende.

Sollte Harry doch aufmachen, immerhin war es sein Haus und nicht seines.

Sein Vater würde ihn schon finden und eine Standpauke über das Rauchen würde er ohnehin bekommen, da er wie ein überquellender Aschenbecher roch.

Er hörte seine Eltern schon, wie sie Harry mehr als freundlich begrüßten und sich gleich erkundigten, wie beide so zu Recht kamen und ob es oft Streit gäbe.

Harry versuchte nett zu bleiben, antwortete höflich und bat beide in die Küche, wo Draco langsam hereinkam und beide kühl und abweisend anschaute.

„Wie geht es dir?", fragte Lucius seinen Sohn und reichte ihm die Hand entgegen, die Draco allerdings ausschlug und beleidigt schnaufte.

„Wie soll es mir schon gehen? Hast du dich mal gefragt, ob ich das alles hier will? Nein, das hast du nicht, dir geht es doch nur darum mich loszuwerden, mich aus dem Haus zu vertreiben und mich schnellstmöglich unter die Haube zu bringen. Alles andere ist dir doch egal!", keifte der Blonde seinen entsetzt wirkenden Vater an.

„Aber Draco, Harry hat uns eben gesagt, dass du dich langsam wohlfühlst und ihr euch besser versteht", mischte sich seine Mutter nun ein und schaute ihn kritisch von der Seite an.

„Hä was? Ich mich hier wohlfühlen? Wohl eher nicht, ich mache das nur, damit ihr endlich mal Ruhe gebt und sehr viel besser verstehen wir uns auch nicht. Ich hasse Harry, ich hasse ihn mehr denn je", brummte Draco gereizt und verzog sich in den Rest des Gartens, der nicht ausgebaggert wurde.

„Lassen sie ihn nur, ich kläre das später mit ihm. Ich denke, er ist einfach nur empfindlich und braucht erst mal seine Zeit. Setzen wir uns doch und reden ein wenig. Sie sind doch sicher nicht nur hier um Draco zu sehen, oder?", antwortete Harry höflich, doch tief im Inneren brodelte es und am liebsten hätte er dem Blonden im Garten in den Arsch getreten.

„Ja, in der Tat sind wir nicht nur wegen Draco hier, auch wollen wir mit euch reden, über die Hochzeit und wie es nun weitergehen soll. Habt ihr beide schon darüber gesprochen, ich meine wie stellt ihr euch das vor und wer soll alles dabei sein?", fragte Narzissa ruhig und schaute Harry ein wenig nervös an.

Sie hätte liebend gerne Enkel gehabt, aber da zwar so leider nicht unmöglich und das schmerzte ihr Mutterherz.

„Draco spricht selten mit mir über die Sache. Er kapselt sich ab und wollte nicht mal mit Ron und Hermine sprechen, als die Beiden kürzlich hier waren. Einen Tag spricht er und dann schweigt er wieder. Ich versuche schon auf ihn zuzugehen, aber teilweise bringt das gar nichts und er verschließt sich nur noch mehr", gab Harry besorgt zurück.

Lucius konnte nur stumm nicken, tat sein Sohn das doch schon immer.

„ER RAUCHT?", schrie Zissa entsetzt auf und blickte in den Garten.

Lucius erhob sich auch, blickte ebenfalls in den Garten und wunderte sich doch sehr über diesen Zustand von Löchern und nicht vorhandenen Pflanzen.

„Was treibt ihr denn mit dem Garten?", fragte Mister Malfoy fassungslos und schritt weiter in den Garten, in dem sich in Loch von drei Meter Tiefe befand und unzählige Steine und eine Mauer weggerissen wurden.

„Wir haben vor, einen Pool zu bauen ", grinste Harry gehässig.

Na ja, noch waren sie kilometerweit weg von einem Pool, aber der Anfang war gemacht und das freute beide.

„Warum zaubert ihr keinen?", gab Lucius ebenso gehässig zurück und wunderte sich umso mehr, das Draco ihm plötzlich eine sehr präzise Antwort gab, die allerdings nicht sehr nett ausfiel und Harry zum Schmunzeln brachte.

„Wir zaubern hier nicht viel, weißt du! Wir machen das lieber alles selber, so wie Muggel das eben tun, es dauert zwar etwas länger, aber es wird umso schöner", laberte Draco und vergaß mal so eben seine gute Erziehung.

„Ähm ja … genau", lenkte Harry ein und grinste übers ganze Gesicht, was Dracos Vater mehr als erstaunte, da sie beide in solchen Dingen wohl bestens verstanden.

„In Ordnung, ich verstehe das schon, wir sollten jetzt aber endlich mal über eure Hochzeit sprechen. Immerhin wird diese schon in acht Wochen sein und das muss noch einiges besprochen werden", erwiderte Lucius gelassen und schritt zurück in die Küche, da ihm die schmale Terrasse nicht ganz geheuer war und er ohnehin lieber sitzen wollte.

Alle drei folgten ihm in die Küche.

Was würde er jetzt wieder veranstalten und was wie stellte er sich die Hochzeit der Beiden vor?

Unruhig saß Draco neben seiner Mutter und schaute diese an.

Warum ließ sie das zu, warum holte sie ihn nicht hier raus?

Er wollte in keinen Käfig gesperrt werden und schon gar nicht wollte er Harry und dessen Liebe oder was man auch immer dazu sagen konnte.

Noch immer saßen Harry, Draco und dessen Eltern in der Küche und noch immer hatten sie keine Ahnung, wie die Hochzeit aussehen musste und wer alles kommen sollte.

Nervös blickten sich Harry und Draco an.

Langsam wurde den beiden klar, wie ernst die Sache für Dracos Eltern war und das die beiden die Hochzeit durchziehen würden.

Noch einmal traten die beiden in den Garten, versuchten sich mit der nächsten Zigarette zu beruhigen und staunten nicht schlecht, als Narzissa anfing Pergament, Tinte und Feder aus ihrer Handtasche zu holen und alles auf dem Küchentisch ausbreitete.

„Sag mal, was trägt deine Mutter denn noch alles mit sich rum?", fragte Harry den Blonden fassungslos und starrte noch immer zum Küchenfenster auf den Küchentisch, wo Narzissa anfing, sich einige Notizen zu machen.

„Schinken", antwortete Draco knapp und musste sich ein Lachen verkneifen.

Es war eben seine Mutter und sie war schon seltsam in solchen Dingen.

„Wie Schinken? Du willst mir doch nicht sagen, dass sie einen Schinken mit sich trägt?", kicherte Harry.

Auch er fand das mehr als sonderbar, aber Draco setzte gleich noch einen drauf.

„Nicht nur Schinken, Harry … auch Toast und Butter. Falls sie unterwegs der Hunger einfängt", grinste Draco dreckig.

Wollte er Harry etwa auf den Arm nehmen oder schmierte sich Miss Malfoy tatsächlich unterwegs eine Stulle?

„Willst du mich verarschen, Malfoy?", polterte es plötzlich aus dem Schwarzhaarigen heraus, doch er wurde gleich eines Besseren belehrt, als er sah, wie Narzissa tatsächlich anfing Schinkentoast, zu schmieren.

„Wie du selber sehen kannst, tut sie es gerade wieder. Muss wohl Hunger haben", brüllte Draco vor Lachen und hielt sich den Bauch.

„Ich fass es ja nicht, da sitzt meine zukünftige Schwiegermutter in unserer Küche und fischt mal eben ein Toastbrot aus ihrer Handtasche", entfuhr es Harry fast sprachlos.

Noch immer schaute er zur Küche rein und konnte kaum glauben, was er da sah.

„Ähm … ja … wir sollten dann besser wieder hereingehen", haspelte der Blonde, hatte er doch genau gehört, dass Harry unsere Küche gesagt hatte und Schwiegermutter machte es auch nicht grade besser für ihn.

Zusammen gingen die beiden Jungs zurück in die Küche, nahmen am Tisch Platz und starrten beide Dracos Mutter an, die noch immer Toast schmierte und diesen dann lächelnd verteilte.

Sie dachte wohl die beiden würden noch verhungern und könnten nicht für sich selber sorgen, doch sie war nun mal eine Mutter und machte sich immer gern Sorgen.

„Also was für Blumen magst du, Harry? Bei Draco weiß ich es, es sind weiße Rosen", fing Narzissa vorsichtig an zu fragen.

Lucius hielt sich da besser raus und schaute sich derweil in der Küche um.

„Ich mag gelbe Narzissen, das passt herrlich zu weißen Rosen", antwortete Harry verlegen.

Himmel, er kam sich gerade vor, wie ein dummes Weib das nur Blumen im Kopf hatte, und musste schmunzeln.

„Gut so und wie soll die Tisch-Deko aussehen, soll sie auch in Weiß/gelb gehalten werden, oder habt ihr da andere Wünsche?", fuhr Narzissa akribisch fort und schaute dabei ihren Sohn an, der bisher dazu noch gar nichts gesagt hatte.

„Mum bitte … mir ist das, egal wie die Tisch-Deko ist, Hauptsache das Essen schmeckt und die Gäste fühlen sich wohl", maulte Draco sie an.

Bei Merlin, war er wieder gereizt.

„Ich würde sagen, wir behalten die Farben so bei. Die Anzüge sollten aber schon schwarz-weiß sein", mischte sich nun doch Lucius ein.

Trauzeugen?", forschte Narzissa weiter.

Himmel, die Frau war nicht zu stoppen in ihrem Wahn, das spürte auch Harry und konnte sich ein Lachen nicht verkneifen.

„Ich will Blaise", zischte Draco gleich dazwischen.

Junge, Junge, wo waren nur plötzlich seine Manieren hin?

Narzissa schrieb alles fein säuberlich und in Schönschrift auf.

Sie wollte doch, dass alles perfekt war und nichts durfte verloren gehen.

Fragend schaute sie nun Harry an, der nervös auf seiner Unterlippe kaute und nicht recht wusste, wen er nehmen sollte.

„Harry?", fragte Draco und stupste den Schwarzhaarigen an, dass dieser wieder klar im Kopf wurde und sicher war, wenn er nehmen würde.

„Schreib mal Ron und Benny auf. Ich weiß nicht, ob Ron es macht, er hat nicht mal, was gesagt als er von der Hochzeit erfuhr. Und Hermine … ja, die ist gleich ausgerastet, ich glaub nicht, dass sie kommt", antwortete Harry ein klein wenig bedrückt und versuchte zu lächeln, doch man sah ihm deutlich an, dass es ihn nicht kalt ließ.

„Und da wären wir auch schon bei der Gästeliste", lächelte Narzissa vage.

Auch sie hatte mitbekommen, dass Harry alles andere als glücklich über Hermines Reaktion war, und versuchte die Stimmung, etwas zu heben.

„Hm mal überlegen … ja, ich denke da an Pansy, Blaise, Benny und Millicent. Und bei Harry würde ich sagen, dass wir die Weaslys alle einladen, dann noch Hermine versuchen und die Zwillinge Padma und Parvati, dann noch Dean und Neville", übernahm Draco das Wort und schaute zu Harry, der nur lächelnd nicken konnte.

„Sehr schön, dann bleibt nur noch die Frage nach der Hochzeitsnacht und nach Kindern", gab Narzissa beschämt von sich und schaute ihren Mann mit knallroten Wangen an.

Panisch sah Draco seine Mutter an.

Hatte er sich grade verhört oder hatte sie tatsächlich Hochzeitsnacht gesagt?

Das war wohl nur ein Scherz, das hoffte er zumindest.

Verdammt, er hatte doch da gar keine Erfahrung und jetzt wollte sie es auch noch wissen.

Himmel, nein.

„Mum bitte, das geht dich nun wirklich nichts an, ich meine ich weiß selber nicht mal, wie das geht", stammelte Draco mit knallroten Ohren und versuchte den neugierigen Blicken auszuweichen.

„Wie du weißt nicht, wie das geht?", fragte sein Vater ihn entsetzt und schaute ihn wütend an, dachte er doch immer, sein Sohn würde alles mitnehmen, was bei drei nicht auf dem Baum saß.

„Na ja, wie es mit einer Frau ist weiß ich ja, aber ich habe nie mit einem Mann. Himmel, seid ihr so doof, oder tut ihr nur so?", fuhr er verärgert seine Eltern an und schritt mit Zigarette in den Garten.

„Ähm … ja dafür gibt es ja dann Bücher", versuchte Harry die Lage zu retten, doch auch ihm war das Ganze mehr als peinlich.

„Also schön, wie du meinst, Harry. Wir gehen dann mal wieder und lassen euch beide alleine. Ihr könnt ja schon mal über das Thema Kinder nachdenken", gab Lucius trocken von sich und reichte Harry die Hand zum Abschied.

Auch Narzissa drückte ihn zum Abschied und schritt dann zu Draco in den Garten und verabschiedet ihn ebenfalls.

Das war also das ach so tolle Gespräch mit seinen Eltern und mit Harrys Schwiegereltern.

Na das hätte sich Draco auch getrost sparen können.

Das war mehr als peinlich gewesen.

Harry räumte die Küche auf und Draco saß noch immer im Garten, schaute den Bauarbeiten zu, wie diese langsam den Beton in das Loch schütteten und der Pool langsam Gestalt annahm.

Noch immer war es Draco peinlich, was in der Küche besprochen wurde und noch immer war es ihm unangenehm, dass er nicht wusste, wie man sich als Mann in gewissen Lebenslagen verhielt.

Wie stand er denn jetzt da und was sollte nur Harry jetzt denken?

Himmel, der muss mich ja für dumm oder blöd halten, schoss es dem Blonden durch den Kopf und er lugte vorsichtig in die Küche, wo Harry leise summte und den Abwasch per Hand erledigte.

Sollte es über solche Dinge wirklich Bücher geben oder war das ein Scherz und wie sollte er oder Harry wohl als Mann Kinder bekommen?

Seine Mutter hatte doch völlig eines am Rad!

Genervt von dem ganzen Palaver um die Hochzeit verkrümelte sich Draco in der Bücherei und schaute sich dort mal genauer um.

Er suchte nach einem Buch, was sich mit dem Thema Schwangerschaft bei schwulen Pärchen beschäftigte.

Gab es solch ein Buch oder drehte auch er jetzt durch?

Himmel, wie sollte man hier ein Buch finden?

Die Bücherei war ziemlich groß und es würde wohl Tage oder gar Wochen brauchen, bis er endlich fündig werden würde.

Falls er nicht vorher von einem Bücherregal erschlagen wurde oder Harry ihn in die Wüste schicken würde.

Regal für Regal fing an zu stöbern, fand dabei allerlei Bücher, die er so noch nie gesehen hatte oder solche, die er besser nie gefunden hätte.

Bücher mit Titeln, die einem um die Ohren schlugen, die einen die Schamröte ins Gesicht trieben, die geradezu nach Pornografie schrien und einfach nur schon am Cover erkennen ließen, dass es sicherlich keine Kinderbücher waren.

Ein Buch lockte ihn dann doch, eines das schon seltsam und doch aufregend zugleich war.

Er stellte sie auf Zehenspitzen, um es besser erreichen zu können und las neugierig den Titel „Kamasutra".

Er blickte sich kurz um, schlug es kurzerhand auf und lief peinlich berührt rot an und schaute auf die Bilder, die Pärchen in allen möglichen Stellungen anzeigte, Stellungen von denen er noch nie, was gehört oder gar gesehen hatte.

Heiliger Bimbam was ist das nur wieder für ein Schund?

Was hatte Sirius nur hier wieder für Bücher gebunkert?

Das ist ja … Himmel das war heiß!

Das Blut schoss Draco in untere Regionen, ließ ihn hart werden, ließ ihn leise keuchen und benebelte seine Sinne und sein Denkvermögen.

Schnell verschwand er mit dem Buch in eine abgelegene Ecke und hoffte, dass Potter nicht auf die Idee kam, nach ihm zu suchen und ihn beim Onanieren zu erwischen.

Nein, das wäre sicher peinlich für beide und sicher würde es noch lange Gesprächsstoff zwischen den beiden geben.

Leise schlich er durch die Bücherei, erreichte die kleine Nische am Hintern Fenster und lehnte sich bequem gegen die kalte Wand.

Kurz blickte er noch mal zur Tür, vergewisserte sich das auch ja keiner kam und ließ dann seine Hand in die Hose zu seiner schmerzhaften Ausbuchtung wandern und umfasste sie.

Leise stöhnte er auf, legte den Kopf in den Nacken, rieb seine Erregung und war gedanklich in einer anderen Welt.

Eine Welt voll von Lust und Leidenschaft, voll Erotik und sinnlicher Hingabe und schweißnasser Körper, die sich verlangend aneinander rieben.

Stöhnend packte er fester zu, biss sich auf die Unterlippe, um nicht laut seine Lust herauszubrüllen, und massierte mit flinken Fingern seine pulsierende Kuppe.

Tausend Gedanken wirbelten durch seinen Kopf, Gedanken, die er so noch nie hatte, oder kannte.

Gedanken an grüne Augen, die ihn lästernd anblickten, sinnliche Lippen, die sich sanft über sein Glied stülpten und ihn in den Wahnsinn trieben.

Er konnte diese Lippen wahrlich spüren, wie sie frech über seine Spitze glitten, ihn reizten, ihn leckten, ihn süchtig nach mehr machten.

Die Hitze der feuchten und warmen Mundhöhle ließ seinen Verstand völlig ausschalten, er klickte auf Runterfahren und gab sich dieser heißen und süßen Höhle hin, stöhnte lustvoll auf und klammerte sich mit der noch freien Hand am Fenstersims fest.

"Scheiße, ist das gut … ich will mehr", keuchte der Blonde unaufhaltsam, rieb sich fester, rieb sich schneller, schrie beinahe und sackte schließlich keuchend in sich zusammen.

Schnell säuberte er seine Kleidung mit einem Zauber, stellte das Buch an seinen Platz zurück und schritt hastig in den Garten für die sogenannte Zigarette danach.

Harry saß wohl schon länger da, die Stummel häuften sich langsam unter der Holzbank und er seufzte leise aufs, als er Draco sah.

„Na Potter alles klar? Sitzt du schon lange hier?", fragte der Blonde munter los, setzte sich und zündete sich seine wohlverdiente Magnum an, ehe er den Schwarzhaarigen von der Seite musterte und anfing zu grinsen.

„Ja, ich sitze schon seit fast einer Dreiviertelstunde hier und wo warst du in der Zeit?", fragte er frech zurück und schaute den Blonden dermaßen undurchdringlich an, das dieser glaubte, er würde etwas ahnen.

„Bücher … ich habe nach Büchern geschaut. Hab nur nichts gefunden, alles nur so 'n seltsames und wirres Zeug", stammelte er verlegen und zog hastig an seinem Glimmstängel.

„Ach so, du suchst nach Büchern … na sag das doch gleich. Ich kann dir da ein super Buch empfehlen, einsame Spitze sag ich dir", moserte Harry ihn an, erhob sich und lief wütend auf und ab.

„Und wo finde ich das und wie heißt, es?", hakte er nach, ohne zu ahnen, was Harry eigentlich wirklich meinte.

„Es heißt: „Warum lüge ich" oder noch besser: „Warum laber ich Schrott nur um besser dazustehen!", fauchte Harry und trat wütend gegen den Blecheimer, dass es nur so schipperte und Draco erschrocken zusammenfuhr.

„Hä was ist los? Welcher Frosch hat dich denn gebissen?", blaffte er zurück.

Himmel, hatte er etwa was verpasst oder wie?

„Na hast du nicht gesagt, dass du schwul bist und einen Freund hattest? Komisch gelle? Vor deinen Eltern aber behauptest du frech, du wüsstest nicht, wie das geht! Himmel und Hölle, warum lügst du, Draco?", schnaufte Harry wie ein Pferd und lief weiter durch den Garten, oder was noch davon übrig war.

„Ich habe nie gesagt, dass ich Sex mit ihm hatte, also mach mal einen Punkt! Muss man denn immer gleich in die Kiste springen oder was brüllst du wie ein wild gewordener Handfeger? Bist wohl neidisch das mein Arsch noch Jungfrau, ist was?"

„Was du bist noch Jungfrau? Na großartig, das wird ja eine Hochzeitsnacht!"

„Halt doch die Klappe, Potter!", zischte Draco und stolperte mehr oder weniger in die Küche und die Treppen zu seinem Zimmer hoch.

Die Bauarbeiter hatten kurzerhand ihre Arbeit niedergelegt und lauschten amüsiert dem Streit der Beiden, bis Harry dies bemerkte und den Bauleiter anbrüllte, dass er endlich mal seine Arbeit machen und hier nicht blöd gaffen sollte.

„Ja, ja, schon gut Chef", kicherten sie belustigt und verteilten den übrigen Beton im Becken.

Doch Harry war so in Rage, dass er sie kurzerhand rausschmiss, den Zauberstab schwang und der Pool in null Komma nichts fertig war.

Leicht geschwungen streckte sich das Becken nun über die Terrakotta Terrasse, blaue Mosaik-fliesen schmückten den Pool und im hinteren Teil war sogar ein Whirlpool, der ins Becken integriert war und in einer Art Grotte eingebaut war.

Palmen und etliche andere Pflanzen ließen die Terrasse warm und freundlich wirken, fast wie ein kleines Urlaubsparadies.

Ja, so würde es sicher Draco gefallen … heilige Makrele, er war ja sauer und oben in seinem Zimmer und schmollte.

Ob Harry das wieder hinbiegen konnte?

Draco erwachte recht früh an diesem Donnerstagvormittag und wunderte sich, dass er weder das Gelächter der Bauarbeiter noch den Betonmischer hörte.

War denn heute schon Sonntag oder warum tat keiner etwas im Garten?

Was Harry wohl wieder sagen würde, wenn sie sich wieder verspätete hatten?

Es war nicht selten der Fall!

Langsam krabbelte er aus dem Bett, zog sich schnell ein Shirt über und ging runter in die Küche, wo Harry mit einer Tasse Kaffee über der Zeitung hing und allem Anschein nach las.

Schweigend nahm der Blonde sich einen Kaffee und wunderte sich über die ruhige Gelassenheit von Harry, denn dem Kalender nach war heute erst Donnerstag und somit mussten die Bauarbeiter wieder zu spät sein.

Himmel nein, wie konnte er da nur in Ruhe seine Zeitung lesen?

Wenn es nach ihm gehen würde, er hätte sie längst schon in den Hintern getreten und Druck gemacht.

Aber nein, das musste ja alles wieder Harry machen.

Das hatte man nun davon.

Dieses Jahr würde Draco wohl nicht mehr schwimmen gehen, außer vielleicht in der Badewanne mit seinem Entchen.

„Morgen, Harry", nuschelte er dann doch zwischen Kaffee und Käsetoast, erwartete jedoch keine Antwort und gähnte herzhaft.

„Guten Morgen, Draco. Und hast du dich wieder beruhigt?", fragte der Schwarzhaarige ihn durch seine Zeitung.

Versuchte er sich etwa zu verstecken oder warum sah er ihn nicht an?

„Hm … ja hab ich. Sag mal, warum arbeitet da draußen noch keiner? Warum sitzt du hier rum und trittst denen nicht endlich mal in den Arsch?", fing Draco an zu fauchen und riss Harry genervt die Zeitung aus der Hand.

„Suchst du schon wieder Streit? Kann man nicht mal Zeitung lesen, ohne, dass du gleich herum fauchst? Die Deppen da draußen tun nichts, weil der Pool fertig ist, also reg dich mal wieder ab, Schnucki", brummte Harry zurück und grapschte sich seine Zeitung wieder.

Doch eigentlich wollte er doch noch etwas beichten.

Doch sollte er das gerade jetzt tun, wo doch Draco so eine Laune hatte?

„Nein, ich suche keinen Streit und wie, der Pool ist fertig? Seit wann heiß ich Schnucki und überhaupt was ist hier verdammt noch mal los?", fing Draco von neuem an zu stänkern und warf die Zeitung nun endgültig zum Küchenfenster raus.

Langsam hatte er echt genug von diesen dämlichen Auseinandersetzungen und schaute Harry musternd an, da etwas ganz und gar nicht mit ihm stimmte.

„Ich denke, ich sollte dir mal langsam ein paar Dinge erklären. Ich denke, dass du nicht begeistert sein wirst, immerhin geht es auch um dich und deinen Vater", fing Harry an zu erklären und zog somit die ganze Aufmerksamkeit des Blonden auf sich und suchte nach den richtigen Worten.

Immerhin wollte er Draco nicht verletzten oder blöd dastehen.

„Hä was hat mein Vater denn jetzt wieder angestellt? Will er jetzt auch noch die ganze bucklige Verwandtschaft auf die Hochzeit einladen?", fragte Draco entsetzt.

Doch gleich würden sicher die Pferde mit ihm durchgehen, wenn Harry endlich die Wahrheit sagte und die war bitter.

„Nun unterbrich mich doch nicht, es ist so schon schwer genug. Also … das war so, dein Vater hatte schon früher den Verdacht, dass du auf Männer stehst. Er hat also diese Frauen für dich eingeladen und als du sie alle weggeschickt hast, hat sich sein Verdacht bestätigt. Er hat mir im Ministerium davon erzählt und mir auch gesagt, was er vorhatte und dass er dir jemanden zwangsweise an Bein binden wollte. Ich habe ihn gefragt, was er sich dabei gedacht hat und er meinte wortwörtlich zu mir, dass er wüsste, dass ich auch auf Männer stehen würde und obendrein auf dich. Das wäre ihm nie entgangen und es gäbe da so einen Spruch: „was sich liebt, das neckt sich". Er hat recht … ja, und er sagte mir auch, dass ich am nächsten Morgen in euer Haus kommen sollte und es nur so eine Chance gäbe, uns näher aneinander zu bringen", stammelte Harry errötete und wich Dracos Blicken aus.

Es war schon peinlich genug und jetzt würde ihn wohl gleich ein Donnerwetter erwarten.

Doch der Blonde reagierte minutenlang nicht, ließ alles noch mal auf sich wirken und schien wie abwesend zu sein.

Sicherlich war das kein gutes Zeichen.

Draco biss sich auf die Unterlippe.

Hatte er sich nur verhört oder steckten sein Vater und Harry wirklich unter einer Decke?

Warum nur dieser ganze Blödsinn, wenn Harry es doch leichter hätte haben können?

Warum hatte er den nie was gesagt, wieso musste es so scheinheilig von hinten kommen?

Das ergab doch so alles gar keinen Sinn!

„Warum hast du nie was gesagt, warum sagst du mir das jetzt erst? Verdammt Harry, das war und ist nicht fair, ich hab ein Recht auf die Wahrheit! Scheiße man, ich hab geglaubt, dass du genauso darunter leidest wie ich … aber nein, der gnädige Herr macht gemeinsame Sache mit meinem Vater. Vielen Dank auch!", zischte er verärgert.

Doch wenn er mal ehrlich zu sich selber war, dann wusste er genau, wie recht sein Vater hatte, dass er Harry liebte und das nicht erst seit dem Vorfall in der Bücherei und dem Kamasutra.

„Draco es tut mir leid, ich wünschte, es wäre anders gelaufen und ich hätte eher den Mut gehabt, dir zu sagen, dass ich dich liebe", nuschelte Harry leise und schaute in Dracos entsetztes Gesicht, das sich langsam in ein dämliches Grinsen umwandelte.

„Hast du grade gesagt, dass du mich liebst?", fragte Draco verwirrt und starrte sein Gegenüber an, als käme dieser vom Mond und hätte ein Kalb von dort mitgebracht.

„Wenn es gelogen wäre, hätte ich es wohl kaum gesagt, oder?", antwortete Harry frech und musste sich ein schelmisches Grinsen verkneifen.

„Hm mag schon sein … und was ist jetzt? Ich dachte mir, wir weihen endlich mal den Pool ein!", grinste Draco noch dämlicher und schon schnappte er sich eine Tube Sonnenmilch und schritt ohne weitere Worte in den Garten.

Draco war sprachlos, als er den neuen Garten sah, der Pool war einfach nur unglaublich und erst das ganze Drumherum, doch etwas fehlte da noch, etwas ganz entscheidendes und nützliches.

Eine Dusche, die in eine Felswand eingebaut war und wie ein warmer Sommerregen auf die Haut prasselte.

Ja, das gefiel dem Blonden und kurzerhand gab es auch diese Gartendusche.

„Draco? Ey Draco, kannst du mir mal eben den Rücken eincremen, ich komm da doch so schlecht dran?", fragte Harry unschuldig und hielt ihm die Tube Sonnencreme unter die Nase.

„Klar mach ich doch, leg dich mal auf die Liege und lass mich mal machen", lachte er und schon saß er neben Harry auf der doppelten Liege, cremte dessen Rücken mit sanften und liebevollen Händen ein, das Harry eine leichte Gänsehaut bekam und sich wohlig unter Dracos Streicheleinheiten reckte.

Schien ihm also zu gefallen und so machte Draco weiter, cremte sich langsam über Harrys gesamten Rücken und meinte nach etlichen Minuten, dass er nun dran sei und dass auch sein Rücken ein wenig Sonnenmilch vertragen könnte.

Das ließ sich Harry natürlich nicht zweimal sagen und fing sofort an Dracos Rücken einzucremen und diesen leicht zu massieren, was Draco etwas unruhig werden ließ.

Immerhin hatte ihn so noch keiner berührt, es war neu und aufregend zugleich und es fühlte sich göttlich an.

Genießerisch schnurrte der Blonde unter den Berührungen und so ganz langsam und schleichend wurde ihm heiß, unsagbar heiß.

So heiß, dass er glaubte zu verbrennen.

Er machte plötzlich Anstalten und wollte von der Liege runter, doch das war gar nicht so einfach.

Noch immer saß Harry da und der würde sich schon wundern, was plötzlich mit ihm los war und warum er flüchten wollte.

Draco lag noch immer auf dem Rücken in der großen Sonnenliege und versuchte alles Mögliche zu denken, um seiner beträchtlichen Lage in der Badehose zu entkommen.

Omas Krampfadern, Pansy Parkinson und zuletzt Hermine Granger in Strapsen, doch das alles half wenig.

Seine Beule in der Hose wollte per du nicht verschwinden und fing an schmerzhaft gegen den Stoff zu pochen.

Mist was mach ich denn jetzt, schoss es dem Blonden panisch durch den Kopf und schaute verlegen auf die terrakottafarbene Terrasse.

Harry hatte längst schon bemerkt, dass etwas nicht mit Draco stimmte, stand langsam von der Liege auf und schaute ihn von oben herab, amüsiert an.

„Hummeln in der Hose?", grinste der Schwarzhaarige neckend und schaute den völlig irritierten Draco an, der auch noch schlagartig errötete.

„Wie witzig, ich lach mich gleich halb tot", schnarrte der Blonde zurück, nutzte schnell die Gelegenheit, um in den Pool zu hüpfen und seinen erhitzten Körper abzukühlen.

Harry schaute lächelnd zu.

Wie sein süßer Slytherin einige Runden im Pool schwamm und dann erneut auf der Liege Platz nahm.

Sofort lümmelte Harry sich neben ihn auf die Liege, schaute ihn verschwörerisch an und trieb Draco nur noch mehr in Verlegenheit.

„Draco was ist los? Du hast was, das sehe ich dir doch an", lächelte der ehemalige Gryffindor und schaute den Blonden weiterhin an, dass dieser nervös hin und her rutschte.

„Ich … ähm … ja … ich denke, ich habe etwas zu beichten", fing Draco an und verhaspelte sich nur noch mehr, was Harry ziemlich süß fand und versuchte ihn zu beruhigen.

„Wenn du es nicht sagen willst oder es dir peinlich ist, dann sag es mir eben nicht", antwortete Harry und strich Draco beruhigend über die rechte Wange.

„Nein, ich werde das jetzt sagen. Du warst heute Morgen auch ehrlich, also bin ich es jetzt auch! Ich habe doch gestern ein Buch gesucht und mir fiel zufällig das Kamasutra in die Hände. Lach mich ja nicht aus … verstanden?", zickte der Blonde und schaute Harry leicht angesäuert an, fuhr aber dann mit seiner Beichte fort.

„Mir fiel also dieses Bilderbuch in die Hände und ich wurde neugierig. Ich habe es also aufgeschlagen, mir gefiel auch, was ich da sah und na ja, meiner unteren Region wohl auch. Hey, du sollst doch nicht lachen!", zischte Draco, als er sah, dass Harry breit anfing, zu grinsen und sich nur unschwer das Lachen verkneifen konnte.

„Entschuldigung, aber ich hab das grade bildlich vor Augen. Es ist zu komisch. Du mit dem Buch in der Bücherei und eine Beule in der Hose von hier bis Kanada", prustete der Schwarzhaarige los und kugelte sich.

„Kann ich jetzt weiter erzählen oder was?", motzte der Blonde und holte tief Luft.

Das Peinliche sollte ja erst noch kommen und ob Harry dann noch lachen würde?

Harry nickte nur grinsend und wartete gespannt, was noch folgen würde.

Neugierig schaute er Draco an, der immer blasser um die Nase wurde und nach Worten suchte.

Augen zu und durch. Schlimmer kann es ja nun nicht mehr werden, fluchte der Blonde in Gedanken und räusperte sich kurz.

„Na ja, die Bilder erregten mich dermaßen, dass ich nicht anders konnte und mich selber anfassen musste. Schau mich halt nicht so deppert an, so was kommt auch schon mal bei mir vor. Ich bin auch nur ein Mensch mit gewissen Bedürfnissen und die müssen ab und an befriedigt werden", verteidigte sich der Malfoyspross und wurde puterrot.

„Und was ist an dieser Beichte so besonders? Ich meine, ich mach so was fast täglich, aber muss ich dir das gleich auf die Nase binden? Ist doch kein Fremdgehen oder ein Verbrechen", warf Harry ein und hielt sich vor Lachen den Bauch.

Es war aber auch zu komisch, wie Draco da saß und sich zu erklären versuchte.

„Nun lass mich halt zu Ende erzählen! Himmel nein, sei nicht immer so albern Potter", giftete der ehemalige Slytherin.

Er verfiel doch tatsächlich in alte Gewohnheiten zurück, was Harry schlagartig verstummen ließ.

Er hörte aufmerksam zu, ohne wieder einen Lachanfall zu bekommen.

„Also schön, dann will ich mal zum Höhepunkt der Geschichte kommen. Vorausgesetzt ich werde nicht immer unterbrochen! Also Lauscher auf und Mund zu! Ich ging zum hinteren Fenster, da wo die Nische ist und fing an, an mir herumzufingern. Ich schloss meine Augen, glitt mit meiner rechten Hand in die Hose und umfasste meine pochende Erregung", erzählte Draco langsam weiter und achtete nicht weiter auf seinen Löwen.

Harry fing an nervös auf der Liege an zu kippeln, die Tatsache das Draco gerade erzählte, wie er es sich selber besorgt hatte, ließen ihn definitiv nicht kalt.

Hilfe suchend krallte der Schwarzhaarige sich in die Topfpflanze, die neben ihm stand, doch er erkannte zu spät, dass es ein Kaktus war, und sprang mit schmerzverzerrtem Gesicht auf.

Draco hörte abrupt auf zu sprechen und schaute zu Harry, der laut fluchend über die Terrasse sprang und jammerte, dass seine Hand wehtat.

Nun war es der blonde Eisprinz, der sich vor Lachen kaum noch halten konnte und sich den Bauch hielt.

„Sehr witzig, Dray!", schnaufte Harry wütend und suchte in der Küche nach einem Pflaster.

„Was denn, darf ich nicht mal lachen? Was packst du auch in einen Kaktus, du Trottel!", lachte Draco noch immer und zog erneut den Zorn des Löwen auf sich.

„Du bist doch schuld an allem! Hättest du nicht angefangen mit deiner detaillierten Geschichte, dann wäre ich nicht so wuschig gewesen und hätte in den Kaktus gepackt!", fuhr Harry den Blonden an und setzte sich auf die Liege um seinen Finger zu verarzten.

„Wuschig? Ich hab mich wohl verhört, oder? Sag mal, wenn du jetzt schon außer Fassung bist, wie soll das erst werden, wenn ich dir sag, dass ich dabei an dich gedacht habe?", grinste Draco dreckig und schritt genüsslich in die Küche, um sich ein Eis zu holen.

Sofort wurden Harry die eben gehörten Worte klar wie Kloßbrühe und er huschte ebenfalls in die Küche.

Draco saß am Küchentisch, leckte äußerst sündig sein Erdbeereis und grinste süffisant, als er Harry erblickte.

Harry fing an ihn anzustarren, seine Fantasie ging mit ihm durch und er wünschte sich nichts sehnlicher, als dieses Erdbeereis zu sein.

Draco bemerkte die Blicke sofort, leckte eine Spur sinnlicher die Eiswaffel und war sich dessen Wirkung schon mehr als bewusst.

Das Wetter war so heiß draußen, dass das Eis schmolz und einige Tropfen auf Dracos heller Brust landete.

Harry beobachtete dies gespannt und leckte sich wie ferngesteuert über die Lippen.

Wie gerne würde er jetzt einfach diesen Eistropfen ablecken, Draco ablecken und ihn wahnsinnig machen.

Kurz überlegte der Gryffindor, dann rannte er fast schon auf den blonden Teufel zu und küsste hungrig dessen Lippen.

Süß wie Erdbeeren schmeckte der Blonde und so war es schwer, sich von dessen Lippen zu lösen.

Langsam leckte der ehemalige Gryffindor mit der Zunge über Dracos Lippen, bat stumm um Einlass und sie forderten sich einen Kampf im Zungenduell, den so leicht keiner gewinnen wollte.

Immer wieder unterbrachen sie den Kuss, aber nur um kurz am Eis zu lecken und sich dann wieder heiß und innig zu küssen.

Gerade als Draco wieder das Eis lecken wollte, nahm Harry es ihm ab und der Blonde protestierte.

Der Schwarzhaarige packte Draco an den Hüften, legte ihn auf den Küchentisch und beschmierte die Brust des Blonden mit der kühlen Eiscreme.

„Du bist so heiß … auf dir schmilzt jedes Eis", raunte Harry seinem Eisprinzen ins Ohr, das der leise aufkeuchte und sich auf dem Tisch lustvoll wandte.

Langsam leckte Harry sich über Dracos Schlüsselbein zu seiner Brust runter, nahm jeden Tropfen der süßen Nascherei auf und entlockte seiner Schlange ein leises Keuchen.

Er neckte, reizte und liebkoste die verhärteten Brustwarzen, hörte den süßen Schrei seines blonden Teufels und fuhr mit seinem heißen Liebesspiel fort.

Draco krallte sich in der Tischplatte fest, bog seinen Rücken durch und genoss die feuchtwarme Zunge, die ihn unaufhaltsam in den Wahnsinn trieb.

„Gefällt dir das?", flüsterte Harry, während er noch mehr Eiscreme auf dem Blonden verteilte und diese genüsslich ableckte.

"Scheiße … ja …", entfuhr es dem Eisprinzen, wandte sich unter Harry, keuchte und wimmerte nach mehr.

Harry lächelte kurz, ehe er mit der Zunge in den Bauchnabel des Blonden stippte und ihm einen heißen und spitzen Schrei entlockte.

Wieder krallte sich der ehemalige Slytherin in der Tischplatte fest, merkte nicht, wie ihm langsam die Badehose ausgezogen und kaltes Eis auf seine pochende Erregung verteilt wurde.

Erst Sekunden später realisierte Draco, was da so kalt war und stöhnte mehr gequält als erregt auf.

Als Harrys warme Zunge über die Eichel glitt, die kalte Leckerei ableckte, bäumte sich der Blonde auf und schrie: „Hölle … ja … mach weiter!"

Harry lächelte zufrieden und setzte seine erotischen Bemühungen fort, neckte mit Zunge und Lippen die Spitze des Blonden und trieb ihn weiter in Richtung Besinnungslosigkeit.

Schließlich nahm er die gesamte Länge des steifen und nach Aufmerksamkeit bettelnden Gliedes des Blonden in seinen Mund auf und fing leicht an daran zu saugen.

Draco schrie vor Lust auf.

Das war einfach göttlich, einfach atemberaubend was Harry da tat und es tat einfach gut.

Es tat so gut, dass er nach mehr verlangte und mehr bekam.

„Oh … Gott … ja … hör nicht auf", keuchte Draco abgehackt und bog sich Harry und warmer Mundhöhle noch mehr entgegen.

Sanft leckte der Schwarzhaarige die gesamte Länge rauf und runter, massierte hingebungsvoll die Hoden seines Freundes und spürte, dass Draco wohl nicht mehr lange brauchte, bis er kommen würde.

Noch einmal küsste er den Hals des Blonden lang, biss zärtlich rein und erntete ein lustvolles Keuchen.

Erst als Draco sich unruhig unter ihm wandte, setzte er seine süchtig machenden Liebkosungen fort und verschlang das steife Glied des Eisprinzen mit einem Schlag.

Mit leichtem Druck saugte er sich fest, spürte langsam die Anspannung des Slytherins und verstärkte nochmals seine Neckereien.

Draco stöhnte, flehte und krallte sich in die Haare des Löwen, bäumte sich ein letztes Mal auf und schrie mit Harrys Namen auf den Lippen seinen überwältigenden Orgasmus heraus.

Keuchend lag der Blonde auf dem Küchentisch, zog Harry zu sich, küsste ihn vernichtend und flüsterte fast unhörbar: „Ich liebe dich".

Langsam krabbelten die beiden vom Küchentisch herunter, sahen sich sekundenlang in die Augen und grinsten sich frech an.

Angesichts der heißen Nummer auf dem Tisch klebte Draco wie ein Stück Kuchen und musste erst mal flott unter die Dusche und sich dieses klebrige Zeug von seinem Körper waschen.

Während der Blonde unter die Dusche ging, räumte Harry die Küche auf, öffnete die Haustür und starrte verwundert Ron und Hermine an.

Was zum Henker trieben die beiden denn jetzt hier?

Wollte sich Hermine wieder über Schwule auskotzen oder was war der Anlass ihres Besuchs?

Ohne zu fragen, ließ er die Beiden rein, führte sie in die Küche, setzte Kaffee auf und sah Hermine wie ein Mondkalb an.

Noch immer hatte keiner etwas gesagt, auch nicht, als Draco nur in Badehose bekleidet wieder in die Küche schritt und die Drei verwundert anblickte.

„Was ist hier los? Warum schweigt ihr alle?", fragte der Blonde, setzte sich mit einer Dose Cola neben Harry, stupste ihn an und grinste etwas unbeholfen.

„Ähm … ja … ich wollte mich bei Harry und dir entschuldigen", fing die braunhaarige Hexe verlegen an, schaute zu Ron und dieser nickte zustimmend, denn auch er wollte sich bei beiden entschuldigen.

„Du willst dich entschuldigen?", zischte Harry zwischen zusammengepressten Lippen hervor und schaute die Angesprochene wütend an.

„Ach komm schon, Schatz, nun nimm die Entschuldigung an. Du willst die Beiden doch auch auf unserer Hochzeit dabei haben. Oder irre ich mich da?", fragte Draco und schaut Harry verrucht von der Seite an, dass dieser beinahe vom Stuhl kippte.

„Schon okay, ich nehme sie ja an", verteidigte sich der Schwarzhaarige, reichte Hermine und Ron die Hand und alles war vergessen.

„Ahm … Harry. Ich will ja nicht meckern, aber du hast irgendwas an dir kleben!", antwortete Ron, deutete auf den Bauch des ehemaligen Gryffindors und grinste Hermine schief an.

„Tja wärst du auch mal duschen gegangen, dann müsstest du dir jetzt nicht solche peinlichen Sachen anhören", gab Draco belustigt von sich, schaute den verlegenen Harry an und dann Hermine, die aussah wie eine überreife Tomate.

„Was habt ihr denn wieder angestellt?", bohrte Ron weiter, sah, wie Harry aufsprang, nach oben rannte und einen Draco, der sich vor Lachen nicht mehr halten konnte.

„Das war Eiscreme und ich hatte das Zeug auch an mir kleben. Ich war nur so schlau und hab geduscht. Glaub mir, Ron, das willst du gar nicht wissen, was wir damit auf dem Küchentisch angestellt haben!", grinste der Blonde dreckig, trieb Hermine fast an den Rand eines Nervenzusammenbruchs und Ron die Schamröte ins Gesicht.

„Auf dem Küchentisch?", quiekte Hermine entsetzt, sprang panisch auf und setzte sich auf Rons Schoß, der die Saturation schamlos genoss und dreckig grinste.

„Hermine sei unbesorgt. Der Küchentisch ist sauber oder glaubst du, ich bin so ein Ferkel wie Harry?", entfuhr es dem Blonden entrüstet.

„Wer ist hier ein Ferkel?", fragte Harry beiläufig, als er die Küche wieder betrat, sich frech auf Dracos Schoß setzte und ihn flüchtig küsste.

„Na du!", blaffte der Blonde zurück, grinste Hermine an, sah, wie diese schleunigst aus der Küche zur Haustüre rannte und einfach weg war.

„Ich denke, ich geh mal Hermine hinterher. Ihr kommt ja alleine klar", stotterte der Rotschopf und verließ ebenfalls den Grimmauldplatz Nummer 12.

„Und was machen wir beide jetzt?", säuselte Harry Draco ins Ohr, knabberte kurz an dessen Ohrläppchen, leckte mit der Zungenspitze leicht an der Ohrmuschel und rutschte unruhig auf dem Schoss des Blonden herum.

„Ich werde jetzt erst mal einen Kaffee trinken und dann auf der Terrasse eine durchziehen", versuchte Draco beherrscht zu antworten, schubste den Schwarzhaarigen von seinem Schoss runter, holte sich eine Tasse Kaffee und ging hinaus in den Garten.

So schnell gab Harry allerdings nicht auf.

Auch er trat nach draußen auf die Terrasse, legte sich kurzerhand auf die übergroße Sonnenliege und griff sich die Tube Sonnencreme.

Unschuldig schaute Harry zu Draco, sah, wie dieser durch den Garten lief, seine Zigarette rauchte und rief ihn direkt zu sich.

Draco hielt in seiner Bewegung inne, lauschte kurz der Stimme seines Freundes und schritt dann quälend langsam in Richtung Terrasse.

Mit einem leichten Lächeln im Gesicht griff der Blonde nach der Tube, setzte sich rittlings auf Harry und fing an dessen Rücken mit leichten massierenden Handgriffen einzucremen.

Sofort schnurrte der Schwarzhaarige unter den Berührungen, bog seinen Rücken gegen die streichelnden Hände und seufzte leise in die Kissen.

Draco, der dieses leise Seufzen hörte, stieg fies grinsend von seinem Freund runter und kletterte einfach in den heißen Whirlpool.

Leicht verwirrt starrte Harry dem Blonden hinterher, erhob sich aber ebenfalls, zog seine Badehose aus und steig splitternackt zu Draco in den Whirlpool.

Mit einem dreckigen Grinsen zog er den Blonden an sich, strich sanft mit der Zunge über dessen Unterlippe und bat stumm um Einlass.

Draco öffnete leicht seine Lippen, ließ Harrys Zunge gewähren und spürte, wie dieser langsam an seiner Zunge saugte und ihm den Verstand benebelte.

Immer wilder, immer leidenschaftlicher umschlangen sich die Zungen der beiden, tauchten immer wieder in den Mund des jeweils andren und lieferten sich einen erbitterten Wettstreit.

Immer fordernder wurde der Kuss, immer leidenschaftlicher drängte sich Harry an seinen Draco und wurde mit einem Mal unsanft in die Realität zurückgeholt.

Fassungslos und eine Spur von entsetzt sein, blickten die beiden Dracos Mutter an.

Die lächelte und wieder in die Küche verschwand.

Was zum Geier trieb diese Frau jetzt schon wieder?

Fassungslos und eine Spur von entsetzt sein, blickten die beiden Dracos Mutter an.

Die lächelte und wieder in die Küche verschwand.

Was zum Geier trieb diese Frau jetzt schon wieder?

„Was in Dreiteufelsnamen will deine Mutter schon wieder hier?", fragte Harry völlig perplex und starrte in Richtung Küche, wo sie in aller Ruhe zu sitzen schien und auf die beiden Turteltauben wartete.

„Ich habe echt keine Ahnung, aber ich gehe besser mal zu ihr", antwortete Draco, stieg aus dem Pool, trocknete sich ab und schritt zur Küche.

„Hey, wirf mir mal meine Hose zu!", kreischte Harry durch den Garten, wobei Draco fast loslachen musste, weil es zu ulkig war, wie der Schwarzhaarige beschämt im Pool saß und eine knallrote Birne bekam.

Mit breitem Grinsen warf der Blonde seinem Freund die Badehose zu und ging dann zu seiner Mutter, die am Küchentisch saß und ihr dickes Notizbuch hervorkramte.

Schien ja wieder was Wichtiges zu sein, wenn sie das dicke Teil auspackte und dann so grübelnd da saß!

„Habe ich euch etwa gestört?", kam es von Zissas Seite und sie musterte neugierig ihren Sohn, der sich verlegen, am Kopf kratzte und mit diesem schüttelte.

„Ihr habt doch wohl nicht!", entrüstete sich die blonde Frau und sah ihren Sohn leicht verärgert an.

„Nein, wir haben nicht! Weißt du Mum … wir, haben Ostereier gesucht, haben aber leider keine gefunden. Ist wohl auch die falsche Jahreszeit", schnarrte Draco genervt zurück, da er diese Frage mehr als lächerlich fand.

Immerhin war er zwanzig und kein Kind mehr.

„Draco, was ist denn das bitte für ein Benehmen? Wo bleibt Harry denn jetzt? Ich habe mich nicht auf den Weg gemacht, um mich hier mit euch über Ostereier zu streiten", meckerte die Blonde und schlug hektisch ihre Notizen auf, was wohl wieder etwas mit der Hochzeit zu tun haben musste.

„Der zieht sich nur seine Badehose wieder an und dann kommt er", grinste Draco seine Mutter an.

Danach holte er Getränke und stellte seiner Mutter ein Glas Wasser hin.

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste.

Bei Dracos Mutter wusste man nie so recht, was noch kommen würde.

„Gut, dann warten wir eben", moserte Narzissa, schaute kurz auf die Uhr und stöhnte genervt auf.

Nach einigen Sekunden betrat auch Harry die Küche, entschuldigte sich kurz für seine Verspätung, setzte sich ebenfalls an den Esstisch und wartete gespannt, was seine Schwiegermutter in spe zu sagen hatte.

Kurz räusperte sich Zissa, sah die beiden skeptisch an und dann legte sie auch schon los, kramte ihre Feder hervor und fing an zu fragen und gleichzeitig zu schreiben.

„Es geht um die Namen, also ich meine, wie habt ihr euch das denn jetzt vorgestellt? Bleibt alles beim Alten, Doppelnamen, oder wie jetzt?", ratterte Narzissa ihren Text runter, holte einmal tief Luft und besah sich die Beiden ganz genau.

„Öhm, ja … wie jetzt? Ich weiß von nichts. Du etwa?", stammelte Draco und sah zu Harry, der wohl auch nicht recht wusste, was Sache war.

„Also … ich würde sagen, wir denken über Doppelnamen nach", übernahm Harry die Entscheidung, sah seine Schwiegermutter an, die fleißig alles notierte und gleich die nächsten Fragen stellte.

„Da Harry sich ja mit Ron und Hermine vertragen hat, lade ich die Beiden auch ein und ich nehme an, dass Ron dein Trauzeuge sein wird, oder irre ich mich?", forschte Zissa nach, hob argwöhnisch die Augenbraue und sah ihren Schwiegersohn an und vernahm dessen hektisches Nicken.

„Sehr schön und wie sieht es mit Kindern aus?"

Diese Frage ließ die Beiden blass werden und sie sahen sich beinahe panisch an.

„Wie bitte? Kinder? Das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? Wie soll das bitte gehen? Hallo!? Harry ist ein Mann und ich ganz sicher auch! Also wie sollte das funktionieren?", fragte Draco seine Mutter erstaunt und fragte sich, warum sie so rein gar nichts begriff.

„Glaub mir, Draco, es gibt da Wege und Mittel. Es gibt da einen Zaubertrank, der dies ermöglicht. Also denkt darüber nach und sagt mir dann Bescheid", antwortete Narzissa lächelnd, erhob sich kurzerhand und so schnell, wie sie gekommen war, war sie auch wieder verschwunden.

Draco und Harry sahen sich minutenlang an, sprachen nicht ein Wort und wussten nicht, was sie machen sollten.

Wie zum Teufel sollte ein Zaubertrank helfen und wie stellte dieser es an, dass ein Mann schwanger werden konnte?

„Öhm … willst du oder soll ich?", fing Draco nach einer Weile an, zu fragen und sah Harry verlegen von der Seite an.

„Hä was? Ach so … ähm ja ich denke, das solltest du machen. Ich will auf gar keinen Fall schwanger werden", platzte es aus dem Schwarzhaarigen heraus und er sah, wie Draco blass wurde und nach Atem rang.

„Ach so, jetzt soll ich das auch noch machen, oder was? Ne du, ich will auch nicht!", zischte der Blonde verärgert, stand auf und ging auf die Terrasse, rauchte eine und war einfach nur stinksauer.

Draco saß noch immer im Garten und schmollte vor sich hin.

Wie konnte Harry auch nur ansatzweise annehmen, dass ausgerechnet er schwanger werden musste und damit seine gute Figur ruinierte!

Lieber würde er sich einen Backstein ans Bein binden und sich im Pool ersaufen, als dass er mit einem dicken Bauch durch die Gegend lief und sich zum Gespött der gesamten Familie machte.

Nein, das sollte alles schön flach und wohlgeformt bleiben und nicht dick mit Schwangerschaftsstreifen, schlechter Laune und Fressattacken.

Sollte Harry sich doch mit solchen Dingen rumschlagen.

Draco hatte einfach keine Lust auf ein plärrendes Balg, das Nacht für Nacht nach Aufmerksamkeit schrie und somit Lustkiller Nummer eins wäre.

Und wer kümmerte sich denn dann um ihn, wenn solch ein Quälgeist im Haus wäre?

Draco brauchte schließlich auch seine Aufmerksamkeit, seine Liebe und Streicheleinheiten und davon brauchte der Blonde eine ganze Menge.

Es gab hier, also keinen Platz für ein Kind!

Harry dachte da zum Glück etwas anders.

Er hätte liebend gern ein Kind mit Draco, aber selber austragen wollte er es aber auch nicht und so machte er sich mit seinem Problem ab durch den Kamin zu seinen zukünftigen Schwiegereltern.

Kaum war er in Malfoy Manor angekommen, drückte ihn auch schon Narzissa an sich und fragte nach dem Grund seines überraschenden Besuchs.

„Ähm … es geht noch mal um das Thema Kinder", fing der Schwarzhaarige verlegen an, lief hinter Zissa in den Salon her und nahm auf einem der flauschigen Sessel Platz.

„Ach ihr habt euch entschieden? Wie schön, das freut mich", lächelte die Blonde, rief nach einer der Hauselfen und bat diese für Getränke und Knabbereien zu sorgen.

„Nein, das heißt nicht so richtig. Ich will ja, aber Draco ziert sich", haspelte Harry hastig, schaute beschämt zu Boden und wünschte sich in das nächste Mauseloch.

„Wie darf ich das verstehen?", fragte sie ernst, zog die Augenbraue hoch und besah sich ihren Schwiegersohn in spe so genau, dass dieser schlagartig rot wurde und nervös auf seinem Sessel hin und her rutschte.

„Draco will weder eines bekommen, noch will er eines haben. Ich dagegen möchte unbedingt eines, aber ich möchte nicht unbedingt der sein, der schwanger wird", murmelte Harry verlegen.

„Das sollst du auch nicht! Es ist Dracos Aufgabe, nicht deine, und wenn er sich dagegen weiter sträuben sollte, dann müssen wir es eben anders regeln. Hinter seinem Rücken und still heimlich unter seinen Kaffee mischen", antwortete Dracos Mutter leicht verärgert und rief keine fünf Sekunden später nach ihrem Ehemann.

„Was gibt es denn, Darling?", fragte Lucius knapp, begrüßte Harry und nahm schließlich auf der Couch neben dem Kamin Platz.

„Unser werter Herr Sohn sträubt sich wieder. Er möchte weder ein Kind zeugen, noch will er eines bekommen", entrüstete sich die blonde Frau verärgert und sah ihren Mann um Hilfe bittend an.

„Nun wie dem auch sei, dann sollten wir zusehen, dass wir dieses Problem in den Griff bekommen. Ich weiß nur noch nicht wie", gab Lucius trocken von sich, kassierte im nächsten Moment einen Puffer von Narzissa und schaute diese mit runzelnder Stirn an.

„Wir müssen den Jungen eben zu seinem Glück zwingen", gab sie kleinlaut von sich und sah die beiden entsetzten Gesichter der Männer.

„Wie bitte? Du willst, das Draco schwanger wird und nichts davon mitbekommt? Bist du irre? Das wird uns unser Sohn niemals verzeihen und Harry erst recht nicht. Wir würden ihn alle drei hintergehen. Nein, Narzissa und das ist mein letztes Wort!", donnerte der Blonde seine Frau an und verließ erzürnt den Salon.

„Ich denke, ich geh dann besser mal wieder nach Hause", verabschiedete sich Harry von der todtraurigen Zissa und husche rückwärts durch den Kamin.

Kaum war er daheim angekommen, musste Harry sich auch gleich eine Standpauke der besonderen Art anhören, schritt genervt in den Garten, um eine zu rauchen und wurde buchstäblich von einem Finger-fuchtelnden Draco verfolgt wurde.

„Na, hast du dich wieder bei meinen Eltern ausgelassen, oder wo kommst du jetzt her?", zischte der Blonde und erinnerte Harry irgendwie an ein altes Waschweib mit Kochlöffel, worauf der Schwarzhaarige laut lachen musste und sich fast nicht mehr halten konnte.

„Was ist bitte schön so lustig?", keifte Draco, stemmte beide Hände in die Seite und erinnerte nur noch mehr an dieses Bild einer kreischenden Furie.

„Sieh dich halt mal im Spiegel an, dann weißt du, warum ich lache", grinste Harry gelassen, zündete sich die Nächste an und setzte sich ohne weitere Worte auf die Terrasse.

„Was soll ich da sehen?", schnarrte der ehemalige Slytherin genervt, setzte sich ebenfalls und rauchte nun schon die Dritte innerhalb von einer Stunde.

„Egal, vergiss es", maulte Harry seinen Freund an, stand auf und wollte zurück ins Haus gehen, als plötzlich die Eule seines Schwiegervaters angeflattert kam und Post für ihn hatte.

Was wollte Lucius denn nun wieder?

Das hätte er doch noch eben sagen können, aber nein der werte Herr Schwiegervater war genau wie Draco ein Sturkopf und rannte lieber wie eine Dampflok davon.

Schnell öffnete Harry den Brief und überschlug sich fast vor Freude, als er das las, was Lucius dort zum Besten gab.

Harry,

Mir ist da eben noch etwas eingefallen, was vielleicht helfen könnte. Meine Frau dachte damals leider genau wie Draco und wollte auch kein Kind haben. Da musste man sich als gestandener Mann leider etwas in Geduld üben und die Werte Frau etwas leiden lassen. Ich meine damit, dass du erst mal genau so denken solltest wie er, sag einfach du willst auch keins, lass mal eben ein Buch über Babys liegen oder schau einfach Filme mit knubbeligen, süßen und schreinernden Kleinkindern an. Das sollte Früchte tragen und wenn du merkst, dass diese Nummer zieht, dann tu weiterhin so, als ob du nicht wolltest. Sollte Draco sich zurückziehen, oft weinen oder gar Fressanfälle bekommen, dann weißt du, dass er versucht, dir durch die Hintertür zu sagen, dass er doch eins will. Na und wie der Rest geht, weißt du ja sicherlich.

Lucius

Ps. Vergiss aber nicht den Trank sonst klappt das Ganze nicht und war auf gut Deutsch für die Katz!

Einige Tage waren vergangen und Harry hatte bei Draco mit dem Kinderwunsch noch keinen Erfolg, also ergriff er die nächste Chance und lud kurzerhand den schwangeren Blaise und dessen Ehemann Benjamin zu sich ein.

Wenn Draco sehen würde, dass auch Blaise schwanger war und somit dick werden würde, dann würde sicherlich auch Draco es endlich einsehen.

Sich über den Besuch freuend, räumte Harry freiwillig das Haus auf und hinterließ so einen verwunderten Draco, der mal wieder im Garten hockte und rauchte.

Verwirrt beobachtete der Blonde Harrys Putzfimmel, konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen und schaute ihm weiter zu, da es ihn amüsierte und er keine Lust hatte zu helfen.

Nachdem der Schwarzhaarige fertig war, sprang er eben noch unter die Dusche, zog sich an und schlenderte dann gut gelaunt in den Garten und zog ebenfalls eine durch.

„Weswegen machst du eigentlich gerade so einen Aufwand? Hat sich der Präsident angemeldet oder warum putzt du freiwillig?", fragte Draco trocken und schaute Harry ernst an, ehe er sich auf die Liege setzte, um sich einzucremen.

„Nein, nicht der Präsident, aber Blaise und Benny", grinste Harry gehässig und fing an seinem Freund den Rücken einzucremen.

„Hm gibt's einen Grund, warum du die Beiden eingeladen hast, oder war das einfach nur Mal so?", forschte der Blonde weiter und rekelte sich leicht auf der Sonnenliege.

„Gibt keinen Grund, hab sie einfach mal so eingeladen und wollte sie einfach nur mal wiedersehen und vor allem dir eine Freude machen", lächelte Harry, ehe er Dracos sanft auf die Schulter küsste und dieser sich langsam umdrehte und sich an Harry kuschelte.

„Danke Harry, das ist lieb von dir", flüsterte der Blonde, küsste Harry einfach und zog diesen sanft mit auf die Liege.

Doch ehe sie richtig loslegen konnten, schellte es auch schon an der Tür und setzte so der Zweisamkeit ein Ende.

Schnell sprang Harry auf, sauste zur Haustür und öffnete einem breit grinsenden Blaise und einem leicht verwirrten Benny.

Freundlich begrüßte Harry die Beiden und bat sie kurzerhand hereinzukommen, wo sie gemeinsam in die Küche gingen und warteten, dass Draco aus dem Garten käme und sie ebenfalls begrüßen würde.

Der Blonde ließ nicht lange auf sich warten, reichte zuerst Benny die Hand, ehe er sich Blaise zuwandte und verschreckt auf dessen runden Bauch starrte.

Was zum Teufel war das denn?

Warum hatte Blaise plötzlich solch einen runden Bauch?

Völlig irritiert setzte sich Draco auf den Küchenstuhl und starrte erneut zu Blaise, ehe er endlich fragte, warum dieser einen dicken Bauch hätte.

„Sag mal, wie viel, isst du denn? Das müssen ja schon Tonnen sein, wenn du so eine Plauze vor dir herträgst!" amüsierte sich der Blonde und grinste breit.

„Ich esse ja auch für zwei", verteidigte sich Blaise grinsend, wurde liebevoll von seinem Benny umarmt und streichelte sanft über seinen Bauch.

„Wie jetzt? Ne oder … du bist schwanger?", kreischte Draco fast schon und sah zu Harry rüber, der sich ahnungslos gab und mit den Schultern zuckte.

„Ja, ich bin schwanger und bin schon im sechsten Monat", gestand Blaise leise und setzte sich zu Draco an den Küchentisch, da der Blonde grade ziemlich aus der Fassung geriet und den Kopf in die Hände legte.

„Ja, aber du hast doch immer über dicke gelästert und jetzt das!", stammelte Draco leicht, schaute wieder auf den Bauch und bekam langsam aber sicher eine mittlere Krise.

„Ich bin nur schwanger und nicht dick, das geht mit Sport und der richtigen Ernährung wieder weg und ist halb so schlimm", lenkte Blaise selbstbewusst ein und lächelte sanft.

„Und wie ist das so?", fragte Draco leise nach und schaute zu Harry rüber, der sich noch immer ahnungslos gab, sich aber tief im Inneren einen ab grinste.

„Gib mir mal deine Hand", bat Blaise seinen besten Freund und legte sie sich kurzerhand auf seinen Bauch, wo Draco deutlich spüren konnte, wie sich etwas bewegte und sich gegen seine Handfläche drückte.

Fasziniert starrte Draco auf den Bauch, streichelte darüber und spürte immer wieder das Kind, das sich gegen seine Hand drückte und sich scheinbar versuchte anzukuscheln.

Plötzlich wurde dem Blonden ganz warm ums Herz und er legte den Kopf auf Blaise seinen Bauch.

Er wollte unbedingt wissen, ob man auch etwas hören konnte, was aber leider nicht der Fall war und er sich enttäuscht wieder aufrecht setzte.

„Wow, das ist echt abgefahren", nuschelte Draco leise, dann sah er plötzlich Harry mit leuchtenden Augen an und grinste dämlich, dass Harry nur Bahnhof verstand und den Blonden kopfschüttelnd ansah und da dieser das Kopfschütteln, als ein Nein deutete und anfing zu schmollen.

„Sorry, aber ich denke wir gehen jetzt besser, ich muss gleich noch zum Arzt und mich untersuchen lassen", lenkte Blaise ein, erhob sich langsam und verabschiedete sich dann von Draco und Harry.

„Okay, dann viel Spaß", versuchte Draco zu lächeln und ging danach raus in den Garten, setzte sich auf die alte Holzbank und seufzte leise.

Draco hatte die nächsten Tage sehr zu knabbern, er versuchte mit Harry zu reden, doch der blockte erst mal ab und gab sich so, wie Lucius es ihm geraten hatte.

Schmollend verkrümelte der Blonde sich wieder im Garten, rauchte seine Zigarette und schob Frust.

Warum war Harry so abweisend und warum wollte er plötzlich nichts mehr vom Thema Kinder hören?

Seufzend zog er an seiner Zigarette, blickte immer wieder zur Sonnenliege, auf der Harry lag und scheinbar schlief, doch so sehr Draco etwas versuchte, biss er auf Granit.

Es war zum Mäusemelken, zum Schreien oder gar zum Davonlaufen! Draco musste etwas machen, hielt diese Anspannung einfach nicht mehr aus und so erhob er sich und schritt langsam auf den immer noch schlafenden Harry zu und setzte sich zu ihm.

Sanft rüttelte er ihn wach, schaute ihn mit leuchtenden Augen an und wartete, dass Harry sich langsam erhob.

„Draco was ist los, wieso weckst du mich?", fragte Harry gähnend, streckte sich und schaute seinen Freund fragend an.

„Ich will mit dir reden, so kann es einfach nicht weitergehen und das weißt du", murmelte Draco und schaute Harry hoffnungsvoll an, ehe er die Hände in den Schoß legte und Däumchen drehte.

„Okay, dann leg mal los! Was bedrückt dich denn, etwa wieder das alte Thema?", forschte Harry innerlich grinsend nach und musste sich ein Schmunzeln verkneifen, als er den Blonden so verzweifelt sah.

„Ja, das Thema hab ich auf dem Herzen … verdammt, ich will ein Kind von dir! Warum willst du plötzlich nicht mehr, hab ich was falsch gemacht?", hinterfragte Draco traurig und sah Harry direkt in die Augen, ehe er den Blick wieder abwendete und seufzte.

„Nein, du hast nichts falsch gemacht. Die letzten Tage waren ein Test, ein Test, um zu sehen, ob du es wirklich willst", grinste Harry nun und nahm Dracos Hand in seine, strich liebevoll drüber und küsste den Blonden sanft auf die Wange.

„WAS? Sag mal hast du sie noch alle, mich so zu verscheißern? Das ist echt das Letzte, weißt du das? Ich hüpf seit Tagen im Dreieck und du machst dich heimlich lustig über mich, das ist echt gemein von dir", schmollte der Blonde und verschränkte wütend die Arme vor der Brust.

„Nun schmolle doch nicht. Ich freu mich doch, dass du jetzt doch ein Kind willst. Ich sehe da nur ein Problem", grinste Harry vor sich hin und stellte sich genau vor Draco, damit dieser ihn ansehen konnte und verstand, was er meinte.

„Was für ein Problem meist du?", fragte Draco langsam und schaute ihn erneut fragend an, da er sich nicht sicher war, was Harry meinte.

„Ich meinte damit, dass ein Kind nicht aus der Luft entsteht", grinste Harry nun etwas breiter und sah in Dracos unsicheres Gesicht, sah, wie dessen Augen sich weiteten und seine Wangen einen leichten Rotton annahmen.

„Oh … ja … ähm, das war mir schon klar, aber ich hab doch noch nie … mit einem Mann geschlafen", stammelte Draco verlegen und wurde rot wie eine überreife Tomate.

„Hey, schon okay, ich dränge dich zu nichts, und wenn du noch warten willst, ist das in Ordnung", beruhigte Harry seinen Freund und strich ihm sanft über den Rücken, ehe er ihn ganz in den Arm nahm und ihn anlächelte.

„Nein, ich will nicht warten, ich will wissen, wie es sich anfühlt", wisperte der Blonde sichtlich nervös, ehe er Harry sanft küsste und sich enger an ihn schmiegte.

Sofort erwiderte Harry den sanften Kuss strich sanft mit der Zunge über Dracos Unterlippe und bat stumm um Einlass, den ihm der Blonde nur zu gern gewährte.

Draco spürte, wie Harry ganz vorsichtig die Zunge zwischen seine Lippen schob, beinahe wie im Reflex öffnete der Blonde den Mund ein Stück und kam seinem Freund mit der eigenen Zunge entgegen.

Es war ein bisschen komisch.

Er konnte nicht beschreiben, was er fühlte.

Doch plötzlich verschwand die Zunge wieder, obwohl Draco gern noch mehr gehabt hätte.

Harry löste ihre Lippen voneinander, dachte jedoch nicht daran, aufzuhören.

Ganz zärtlich küsste er sich über das Kinn des Blonden hinab zu dem wunderschönen Hals, biss dort ganz leicht zu und setzte seinen Weg zum Schlüsselbein fort.

Draco entfuhr ein leises, genießendes Seufzen und er konnte eine wohlige Gänsehaut spüren, überall wo die zärtlichen Lippen ihn berührten.

Dennoch schob er Harry vorsichtig von sich weg.

„Warte kurz", bat er leise, erntete dafür nur einen verwunderten Blick des anderen.

Rasch streifte Draco das Oberteil von seinem Körper, ließ es ungeachtet fallen und zog Harry im Nacken wieder an sich.

„Bitte mach weiter ...", flüsterte er leise an dessen Ohr und setzte einen hauchzarten Kuss an diese eine Stelle an seinem Hals, wo er so empfindlich war.

Der Schwarzhaarige fühlte einen erregenden Schauer über seinen Körper huschen.

Für einen Moment schloss er die Augen und genoss dieses wundervolle Gefühl, dass Draco in ihm auslöste.

Harry küsste Dracos Schlüsselbein, ehe er langsam wieder hoch wanderte und ihn fordernd auf den Mund küsste.

Mit seiner rechten Hand strich er über seine linke Brust und kniff leicht in seine Brustwarze.

Ungehalten stöhnte der Blonde in den Kuss, näselte an Harrys Shirt, zog es ihm kurzerhand aus, küsste ihn leidenschaftlich und wurde langsam mutiger.

Der Schwarzhaarige musste grinsen, als er sein Stöhnen hörte, und wusste dadurch, was Draco so gefiel. Er löste sich wieder aus dem Kuss und grinste ihn an und senkte seine Lippen wieder hinunter, wo er um seine rechte Brustwarze leicht leckte und dann an wenig an dieser saugte.

Leicht bäumte Draco sich ihm entgegen, wandte sich unter den Liebkosungen und krallte sich in der Couch fest, um nicht noch herunterzufallen. Innerlich immer noch grinsend machte Harry weiter und spielte mit der anderen leicht.

Er löste sich kurz von ihm und sah dann in sein Gesicht.

"Soll ich aufhören?", fragte er ihn leise und wartete.

"Bist du irre? Einen Teufel wirst du tun!", versuchte er so beherrscht wie möglich zu antworten.

"Ah, so scharf?", grinste der Schwarzhaarige und rutschte wieder etwas höher, wobei jedoch seine Hand gegen seine Lenden wanderte und kurz über seinen Schritt strich.

"Sorry … äh … das war nicht geplant … ich schwöre!", stammelte er mit knallroten Wangen.

Leicht grinste Draco ihn an und küsste ihn auf die Wange.

"Du bist ja richtig süß, wenn du so rot wirst", hauchte er ihm ins Ohr.

"Ich bin nicht süß, nur verlegen", grinste Harry.

Der Blonde atmete auf und spürte erneut Harrys Lippen auf seinen, wie sie seinen Mund verschlossen, sich hungrig bewegten und ihn zum Beben brachten.

Wieder grinste dieser in den Kuss hinein und ließ seine Hände auf Wanderschaft gehen, langsam tastete er sich über seinen schlanken Körper und verweilte absichtlich an einigen Stellen etwas länger.

Draco drängte sich seinen tastenden Händen entgegen, bäumte sich immer wieder auf und musste sich einen lustvollen Aufschrei deutlich verkneifen.

"Schrei, wenn du willst. Wir sind hier allein", keuchte der Schwarzhaarige leise als er sich, wegen Luftmangel, von ihm kurz löste.

Verlegen schaute Draco ihn an, ehe er ihn erneut in einen leidenschaftlichen Kuss verwickelte und sanft seinen Nacken kraulte.

Grinsend fing Harry einfach an ihn wieder langsam am Hals zu liebkosen und ließ seine Hände zu seinem kleinen Hintern wandern, wo er drunter griff und ihn einfach hochhob.

"Scheiße, du hast echt keine Ahnung, wie heiß du bist!", keuchte Harry ihm ins Gesicht, als er sich nach Luft ringend aus dem Kuss losriss.

"Dafür bekomme ich es ja jetzt von dir gesagt", keuchte Draco ebenfalls und wurde einfach ins Schlafzimmer getragen, wo Harry ihn behutsam auf das Bett sinken ließ.

"Viel bequemer", grinste er und beugte sich über Draco um ihn wieder in einem Kuss gefangenzunehmen.

Flink wanderten seine Hände zu seiner Hose und genauso schnell war diese auch schon auf dem Boden.

"Himmel, berühre mich endlich!" brachte der Blonde erregt heraus und drängte sich näher an ihn.

"Nicht so ungeduldig", schnurrte der Schwarzhaarige ihm leise ins Ohr und fuhr ganz leicht mit seiner Hand über sein bereits erregtes Glied.

„Gott, du riechst so unglaublich gut … so unwiderstehlich!", raunte er ihm ins Ohr und leckte mit der Zungenspitze über seine Ohrmuschel, dann biss ich leidenschaftlich in seinen Hals und drängte sich unbewusst seiner streichelnden Hand entgegen.

Leise lachte der ehemalige Gryffindor auf als Draco, das sagte, und merkte sogleich, dass er sich seiner Hand entgegendrückte.

"Du bist auch nicht zu verachten", raunte er zurück und nahm ihn in einem leidenschaftlichen Kuss gefangen.

Er wollte mehr, vielmehr doch wusste er, dass es umso spannender für sie beide werden würde, wenn er es langsam angehen ließ. Außerdem wollte er Draco um Erlösung stöhnen hören.

Der Blonde stöhnte hemmungslos lauter auf, warf den Kopf von einer Seite auf die andere und bog den Rücken durch, um Harry noch besser spüren zu können.

Leicht ließ dieser seine Hand weiter wandern und fuhr an der Innenseite seines linken Oberschenkels auf und ab, mit dem größten Vergnügen sah er, wie er aufstöhnte und seinen Kopf hin und her warf.

Als er von seinen Lippen abließ, wanderte er mit kleinen Küssen seinen Brustkorb entlang bis zu seinem Bauchnabel, wo er seine Zunge eintauchen ließ.

Draco konnte sich einfach nicht mehr zurückhalten, schrie auf und schlug sich peinlich berührt die Hände vors Gesicht.

Wieder bog er sich Harry entgegen und diese Lust, die ihn mehr und mehr überrannte, war kaum mehr auszuhalten.

Mit einem breiten Grinsen sah der Schwarzhaarige auf und nahm dann mit beiden Händen seine von seinem Gesicht weg.

"Lass es ruhig raus", schmunzelte er und auch in seinem Blick war Lust und Begehren nach ihm zu sehen.

"Bitte … mach weiter", wimmerte Draco fast schon und sah ihn mit halb geschlossenen Augen an, ehe er sich seicht über die Lippen leckte und erneut aufkeuchte.

"Wie du wünschst", lachte Harry rau und fuhr mit seiner Hand nun um einiges fester um seine Mitte, rieb diese so und küsste seinen Oberkörper, auf dessen sich schon ein leichter Schweißfilm gebildet hatte.

"… Gott ...", wimmerte der Blonde erneut, er wurde gerade von einer Welle der Lust überrollt, dass er sich an Harry klammerte und ihm fast in den Nacken biss.

Dieser stöhnte auf, als er das tat, und drückte unbewusst noch mehr auf seine bereits stark angewachsene Erektion.

Doch er wollte nicht das Er so schnell kam, wo blieb denn sonst der ganze Spaß?

Ein bisschen quälen wollte er ihn noch und drehte ihn so mit einem Ruck auf den Bauch.

Leicht beugte er sich über ihn und küsste sanft seinen Nacken, leckte darüber und biss auch zart hinein.

Draco konnte nur noch stöhnen, wimmern und sich seinen sanften aber auch fordernden Berührungen hingeben.

Er war so was von heiß, dass er sich ein paar vulgäre Worte verkneifen musste.

Harrys Hand wanderte seine Wirbelsäule entlang bis zu seinem Hintern, wo er ihm an dem Saum der Boxer fasste und diese leicht hinterzog, dann fuhr er ihn immer noch den Rücken entlang küssend, mit dieser nach vorne, wo ich ihm das Stück Stoff ganz von den Hüften riss.

"Verdammt … nimm mich … endlich", fauchte Draco fast schon, da er langsam nicht mehr zu stoppen war und ihn unbedingt in sich spüren wollte.

"Erst will ich das auch du deinen Spaß dabei hast", flüsterte Harry ihm ganz leise ins Ohr und drehte ihn wieder auf den Rücken.

Mit einem Grinsen beugte er sich zu seinem Glied hinunter und nahm es ganz in meinem Mund auf. Mit meiner Zunge leckte ich daran, als wäre es einem Lolly.

"… jaaaaaaa ...", schrie er auf und krallte sich im Bettlaken fest, als er seine warme Mundhöhle wahrnahm und wie Harry anfing, an seinem Glied zu saugen.

Ganz langsam fuhr er ihn in immer wieder auf und leckte, saugte, spielt mit ihm, während seine Hand sanft seine Hoden knetete.

"Mach weiter", bettelte der Blonde fast schon, er war kurz davor zu kommen und ein irres Kribbeln durchfuhr langsam seinen Körper.

Der Schwarzhaarige konnte sich ein kleines Grinsen nicht verkneifen und fuhr mit seiner Tätigkeit fort, doch viel intensiver als davor.

"Harry, ich komme gleich", warnte er und krallte sich nur noch mehr ins Laken, er biss sich wieder auf die Unterlippe, doch viel brachte das auch nicht.

Draco befand sich zwischen Lust und Verlangen und wollte mehr, viel mehr.

Alles!

Dagegen hatte Harry nichts, eher forderte er es heraus und nahm noch seine andere Hand um sein Glied noch zusätzlich etwas zu reiben.

"Waah … Harry!", schrie er und bäumte sich ein letztes Mal auf, kostete die letzten Blitze aus, dann zog er ihn nach oben.

Bereitwillig ließ Harry sich zu ihm hochziehen.

Draco schaute ihn unschuldig an und legte zitternd, bebend und bis zum Herzkasper aufgeregt beide Hände auf seinen Hintern … doch bewegen tat er sie nicht.

Harry musste schmunzeln, als er seine zitternden Hände an seinem Hintern spürte, und beugte sich zu seinem Ohr hinunter.

"Tue es doch", wisperte er i hinein und knabberte wie am Anfang leicht an seinem Ohrläppchen. Fahrig ließ er seine Hände über seinen Hintern wandern und zog ihn noch näher an sich.

Der Blonde hatte das Gefühl, als könnte es ihm gar nicht nah genug sein.

Ein tiefes Keuchen hallte aus ihm, als er mit beiden Händen seine festen Pobacken knetete.

Gedämpft stöhnte Harry ihm ins Ohr und legte sich nun ganz auf ihn.

"Du bringst mich um, Baby …„

"Berühre mich … fass mich an ...", stöhnte er erneut, heiß fanden sich ihre Lippen und schon wie vorhin vergaßen sie alles um sich herum.

Mit der einen Hand sich wieder leicht abstützend und mit der anderen hinter seinen Rücken wandert, bis zu seinem Allerwertesten, welchen er dann grob packte und an sich drückte.

Draco keuchte auf als Harry ihn so packte, er lag mit halb geschlossenen Augen vor ihm und wandte sich wie eine Schlange, wollte ihn unbedingt spüren und leckte sich immer wieder über seine trocken gewordenen Lippen.

Da Harry sah, dass seine Lippen schon trocken waren, küsste ihn und fuhr dabei bewusst mit seiner Zunge leicht über diese.

"Soll ich?", fragte er nach und sah ihm in die vor Lust verschleierten Augen.

Draco nickte nur noch, wandte sich weiter unter ihm und stöhnte unkontrolliert auf.

Harry küsste ihn noch einmal, ehe er ihn auf den Bauch drehte und sich wieder seinem Nacken zuwendete, gleichzeitig griff ich geschickt zum Nachttisch, wo er das Gleitgel aufbewahrte und löste sich von ihm.

Etwas davon verteilte Harry auf seine Hände und fuhr mit diesen dann ganz vorsichtig seinen Rücken entlang, bis ich schließlich an seinem süßen kleinen Hintern zum Stehen kam und einen seiner Finger über seine Spalte gleiten ließ.

Sofort verzog Draco das Gesicht, es tat ihm weh, als er merkte, wie langsam ein Finger in ihn glitt.

Er hielt kurz die Luft an, versuchte sich zu entspannen und keuchte auf.

"Soll ich aufhören?", fragte Harry ihn, da er sah, wie er das Gesicht verzog und ihm nicht wehtun wollte.

"Nein, geht schon, mach bitte weiter", sagte er leise, nachdem er sich langsam entspannt hatte, doch noch immer fühlte es sich komisch an, nicht unangenehm aber es war seltsam.

Als der Schwarzhaarige seine Worte hörte, nahm er noch einen Finger dazu und bewegte nun beide ganz vorsichtig in ihm, wurde jedoch nach einiger Zeit etwas fordernder.

Draco drängte sich langsam den Fingern entgegen, stöhnte laut auf, als er genau den Punkt traf, der ihn Sterne sehen ließ.

"Nimm mich", hauchte er und wandte sich nur noch mehr unter ihm.

Wie ihm gesagt, nahm Harry noch etwas von dem Gel und verteilte es auf seinem Glied, kniete sich dann hinter ihn und hob so weit seine Hüfte und somit seinem hinter an, um besser an ihn heranzukommen.

Ganz vorsichtig drang er dann mit einem lauten stöhnen in ihn ein.

Draco schnappte nach Luft, stöhnte tief auf und kniff die Augen zusammen.

Er keuchte abgehackt auf, stöhnte und brachte kein Wort mehr heraus.

Dass was Harry mit ihm tat, war zu gut.

Er wusste jetzt schon, dass er danach süchtig werden könnte, dass er das immer wieder tun wollte.

Unbewusst wurde Harry immer schneller und seine Stöße umso härter.

Laut stöhnte und keuchte er, schloss seine Augen und hielt seine Hüfte fest, damit er nicht wegrutschte, sein Gehirn hatte schon lange keine Sprechstunde mehr und so ließ er sich einfach von diesem brennenden Gefühl in sich leiten.

"Draco!", stöhnte er seinen Namen, als er wieder in ihn stieß.

Harry wollte ihn quälen, ihn ein wenig leiden lassen, mit dem Wissen, das er jedoch genauso litt wie er.

"Beweg dich", stöhnte Draco und wackelte aufreizend mit dem Hinterteil und er war kurz davor durchzudrehen.

Hart stieß Harry wieder zu und wurde dann wieder langsam, ein verzwicktes Spiel mit seinen Nerven.

Doch auch er konnte nicht mehr und beschleunigte wieder, stieß genauso hart zu wie zu Anfang.

"Oh … Gott … jaaaaaaa", schrie Draco heraus und drängte sich ihm noch weiter entgegen, er bestand nur noch aus purer Lust und merkte, wie sich langsam ein Höhepunkt in ihm aufbaute.

Bei Harry sah es nicht anders aus, wie bei dem Blonden, auch er war nahe seinem Höhepunkt.

Noch einmal drängte sich Draco ihm entgegen, stöhnte auf und kam schließlich laut schreiend und mit seinem Namen auf den Lippen zum Höhepunkt.

Auch Harry kam keine Minute später in ihm und stöhnte laut, verweilte jedoch noch einige Sekunden in der Position, bis er sich ganz von ihm trennte und sich neben ihm auf das Bett legte.

Schwer atmend aber glücklich sah er ihm in die Augen.

Draco kuschelte sich langsam an ihn, versuchte wieder zur Besinnung zu kommen und lächelte Harry ebenfalls an.

Draco lag noch immer im Bett und schlief, bekam also nicht mit, dass sein Freund aufgestanden und unten in der Küche mit dem Frühstück zugange war.

Leise seufzte der Blonde im Schlaf, drehte sich von links nach rechts und suchte im Schlaf unbewusst nach Harry.

Nachdem er die eine Bettseite leer vorgefunden hatte, wachte Draco schließlich auf, setzte sich auf und schaute sich verschlafen in dem Zimmer um und runzelte die Stirn.

Wo war denn Harry nur wieder hin, war er etwa schon wach und wie spät war es eigentlich?

Mehrere Fragen schossen dem Blonden durch den Kopf, doch aufstehen und nachschauen wollte er dann auch nicht.

Dafür war er viel zu bequem, das Bett zu kuschelig und der Wille nicht da.

Der Blonde rollt sich also wieder ein, zog sich die Bettdecke über den Kopf und schlief noch einmal ein, jedoch schlief er nicht mal zwanzig Minuten, denn da kam auch schon Harry mit dem Frühstück ans Bett und lächelte sanft.

"Guten Morgen, du Schlafmütze", begrüßte dieser ihn leise, stellte das Tablett an die Seite, hauchte Draco einen Kuss auf die Stirn und kuschelte sich dann einfach zu ihm ins warme Bett.

"Hmmm", schnurrte der Blonde, als er seinen Freund neben sich spürte, schlug nur langsam die Augen auf und drehte sich vorsichtig zu diesem um.

"Ich hab dir was zu essen gemacht", grinste der Schwarzhaarige liebevoll, strich Draco einige Haarsträhnen aus dem Gesicht und richtete sich langsam auf.

„Oh du hast mir das Frühstück ans Bett gebracht?", fragte der ehemalige Slytherin strahlend, setzte sich nun ebenfalls auf und küsste Harry ohne Weiteres auf die Wange.

"Ja, habe ich, bin schon seit fast drei Stunden wach und konnte einfach nicht mehr schlafen, was aber nicht an dir liegt", erwiderte Harry sanft, griff sich das Tablett wieder und stellte es dem Blonden so hin, dass dieser anfangen konnte zu essen.

"Und was machen wir heute?", forschte Draco weiter nach, biss in sein Brötchen, nahm einen Schluck Kaffee und schaute seinen Löwen erwartungsvoll an.

„Wir müssten heute zu deinem Paten, du weißt schon wegen des Tranks. Oder willst du kein Kind mehr?", hakte Harry leise nach, griff sich Dracos freie Hand und drückte diese sanft.

„Doch natürlich will ich noch eines, ich mach doch jetzt keinen Rückzieher mehr. Dafür liebe ich dich viel zu sehr und ich will dieses Kind haben, egal wie dick und rund ich in ein paar Monaten bin", lächelte der Blonde sanft zur Antwort, stellte das Tablett zur Seite und küsste seinen Freund leidenschaftlich auf dessen sinnliche Lippen.

Harry erwiderte den Kuss natürlich sofort mit derselben Leidenschaft, drückt seine Schlange sanft zurück in die Kissen, wanderte mit seinen Händen unter Dracos Schlafoberteil und streichelten sanft seinen noch flachen und festen Bauch.

Leise seufzte der Blonde in den Kuss, umschlang sanft die Zunge des anderen mit seiner und knabberte immer wieder unschuldig an der Unterlippe.

Harry genoss dieses Kribbeln in seinem Körper, brach jedoch nach einiger Zeit den Kuss ab, setzte sich wieder auf und schaute seinen Liebsten entschuldigend an.

„Ich mach mich dann mal ausgehfertig", grinste Draco gelassen, schwang sich aus den Federn und direkt ins Badezimmer, wo er erstmals duschte, sich anzog und in gewohnte Frisur dieses nach fast einer Stunde wieder verließ.

Harry musste schief grinsen, als er seinen Schatz endlich wieder sah, dass dieser auch immer so lange im Bad brauchte!

Manchmal war Draco schlimmer als eine Frau und ziemlich eitel, was sein Aussehen betraf.

"Na fertig?", kichert der Schwarzhaarige leise, musterte den Blonden und hob eine seiner Augenbrauen hoch.

„Ja, bin soweit fertig, muss nur noch Schuhe anziehen und dann können wir auch schon los", antwortete Draco gefasst, suchte nebenbei seine Turnschuhe und zog diese, nachdem er sie gefunden hatte, an.

Lächelnd erhob sich Harry vom Bett, zog sich unten im Flur selber seine Schuhe an und wartete einfach, dass sein Partner zu ihm kam und sie dann durch den Kamin huschen konnten.

Der Blonde ließ auch nicht lange auf sich warten, schritt langsam die Treppen runter, betrat das Wohnzimmer und huschte als Erster durch den Kamin zu seinem Patenonkel Severus Snape.

Keine fünf Minuten später erreichte auch Harry das Wohnzimmer seines alten Zaubertranklehrers, begrüßte diesen recht freundlich und kam schnell auf den Punkt.

Etwas erstaunt schaute Severus seinen Patensohn an, runzelte skeptisch die Stirn und konnte es irgendwie nicht fassen, dass dieser nun wirklich ein Kind haben wollte und seine schlanke Figur für ein paar Monate opferte.

„Du willst also wirklich dieses Kind?", fing er an zu fragen, musterte Draco noch immer und setzte sich erst mal auf seine Couch.

"Ja, ich will dieses Kind und es ist mir egal, dass ich dick werde. Blaise meinte ja auch durch Sport und so was bekommt man das später wieder in den Griff", erwiderte der Blonde gewissenhaft, nahm ebenfalls auf der Couch Platz und zog Harry einfach auf seinen Schoss.

"Gut, gut. Na dann will ich dem Kinderwunsch nicht im Weg stehen und mal den Trank suchen. Ich weiß nicht, ob ich noch einen auf Vorrat habe, ansonsten müsste ich diesen erst brauen und das dauert eine Woche. Könnt ihr euch so lange gedulden?", fragte Severus erneut nach, erhob sich dann langsam und blieb vorerst im Türrahmen stehen.

„Müssen wir wohl, ansonsten können wir ja so lange üben", grinste Harry dreckig vor sich hin, küsste seine Schlange in den Nacken und knabberte kurz an dessen Ohr.

"Aber bitte nicht hier!", stöhnte Snape genervt, verließ dann den Raum und suchte den besagten Trank.

Wie schon befürchtet hatte er diesen tatsächlich nicht mehr vorrätig und so musste er die Zutaten schon mal zusammensuchen und den Kessel aufsetzten.

Als dies getan war, schritt er zurück in sein Wohnzimmer und schaute das junge Glück ernst an.

"Wie ich es mir gedacht habe. Ihr müsst euch leider eine Woche gedulden. Ich fang jetzt gleich an und würde euch daher bitten zu gehen", erklärte er beiden kurz und verließ erneut das Zimmer.

Enttäuscht machten sich die Beiden auf den Rückweg, huschten nacheinander durch den Kamin und kuschelten sich gleich daheim auf die Couch und schmollten.

Draco ging diese eine Woche mehr als gegen den Strich, sie kotzte ihn sogar an, so sehr, dass er sich nun oft mit Harry stritt und diesen am liebsten zum Teufel gejagt hätte.

Was musste sein Patenonkel auch immer alles verschwenden, warum hatte er nie etwas vorrätig?

Harry gingen diese Launen seines Lieblings gewaltig auf den Sender, er flüchtete sogar, wenn es ihm zu bunt wurde zu Ron und Hermine.

Dracos Eltern verstanden diesen unnötigen Streit nicht wirklich, da es sich doch lediglich nur um eine Woche handelte und nach Narzissas Meinung, sollte doch bitte erst geheiratet werden und dann sollten sie den Nachwuchs planen.

Scheinbar hatte Draco da aber ganz andere Pläne, Pläne, die gar nicht schnell genug gehen konnten.

Nun saß der Blonde im Garten am Pool, rauchte seine Zigarette und ärgerte sich über seinen Paten und über Harry, der wieder einmal die Flucht ergriffen hatte.

Erst vor zwei Tagen waren sie bei Severus und ganze fünf Tage mussten sie noch auf dieses blöde Serum warten.

Warum musste das auch so lange dauern?

Die Zeit verging so gut wie gar nicht, man hatte das Gefühl, sie würde kurzzeitig einfach mal stehen bleiben und man war irgendwo in der Zeit gefangen.

Draco schaute auf, blickte den wolkenverhangenen Himmel an und seufzte leise. Warum war warten auch nur so schwer?

Draco war nun kurz davor durchzudrehen, er sprang wie von der Tarantel gestochen aus seinem Liegestuhl, hechtete durch den Garten und fluchte immer wieder vor sich hin.

Er bekam nicht mal mit, dass Harry nun in der Küchentür stand und ihn mit einem leichten Schmunzeln auf den Lippen beobachtete.

Draco sah einfach hinreißend aus, wenn er sich so aufregte, er sah in seiner Wut einfach zu sexy aus.

So sexy, dass Harry sich nun langsam anschlich und den Blonden von hinten sanft umarmte und dicht an seinen Körper zog.

"Hallo, mein blondes Teufelchen! Weißt du, dass du wahnsinnig sexy bist, wenn du dich so aufregst?", raunte der Schwarzhaarige leise in Dracos Ohr und leckte frech mit der Zungenspitze über die empfindliche Ohrmuschel.

Draco erzitterte leicht, versuchte sich zu seinem Liebsten umzudrehen, doch dieser hielt ihn mit eisernem Griff fest und bedeckte den Nacken des Blonden mit sanften Küssen.

Seine Hand schob er dabei unter das Shirt seines Lieblings und strich hauchzart über dessen Brust.

Draco seufzte leise auf, er konnte Harry nicht böse sein, nicht wenn dieser wieder so zärtlich zu ihm war und ihn frech im Garten verführte.

"Harry ...", mehr bekam er nicht raus, spürte schon, wie dieser sich an seinem Hals zu schaffen machte, sanft in diesen biss und entschuldigend über die Bissstelle leckte.

"Was ist, mein Liebling?", wisperte er seinem Schatz ins Ohr, ließ seine Hand von seiner Brust zu seinem flachen Bauch wandern, umkreiste sanft den Nabel mit den Fingerspitzen und zog den Blonden noch dichter an sich.

„Wa – was hast du vor? Willst du mich im Garten vernaschen?", fragte Draco frech, legte den Kopf leicht schief und gab seinem Löwen so mehr Spielraum an seinem empfindlichen Hals.

"Denk nicht so viel nach ...", nuschelte Harry, ehe er Draco sanft umdrehte, seine feuchte Zunge in seine Mundhöhle steckte.

"… genieß es lieber!"

Ein wildes Zungengefecht entfachte.

Dracos Zunge versuchte in Harrys Mundhöhle zu schleichen, doch drängte ihn immer erfolgreich dessen Zunge zurück.

Er leckte kurz über die Zähne des Kleineren, spielte mit dessen Zunge und neckte den Gaumen genießerisch.

Keuchend lösten sich beide nach einiger Zeit voneinander und sahen sich kurz aber tief in die Augen, ehe sie zur nächsten Runde ansetzten.

„Ahhhh ...", stöhnte der Blonde plötzlich auf.

Etwas belagerte seine Körpermitte und übte Druck auf seinen Schritt aus.

Er reckte sich der wohltuenden Hand entgegen.

Harry lockerte den Kuss und seine Lippen verzogen sich zu einem dreckigen Grinsen.

„Na, das gefällt dir, hab ich recht?", fragte er. Seine Hand ließ abrupt von der Stelle ab und Draco murrte kurz.

„Ungeduldig, hm?"

Der Blonde nickte stumm, er konnte einfach nicht anders, zu sehr brannte das Verlangen, die Lust in ihm.

Lust nach mehr, Lust seinen Löwen noch näher zu spüren. Innerlich kämpfte er mit sich – wehren, losreißen oder das Verbotene zulassen?

Diesen Kampf verlor er gerade eindeutig! Harry hatte ihn bereits gefangen in seinem Netz.

Sein verführerisches Gift vernebelte Dracos Gedanken und ließ sein Verlangen die Oberhand gewinnen.

Es trieb ihn fast in den Wahnsinn.

Es war wie bei einer Schlange.

Erst schlich sie sich an ihre Beute ran und in einem günstigen Moment überfiel sie ihr Opfer, biss es, vergiftete es und machte es sich zum Untertan.

„H-Harry", hauchte er leise und nach Luft ringend, ehe er ihm wieder tief in die Augen blickte und lächelte. "Schhh ~ sag jetzt nichts", verlangte dieser von seinem blonden Engel, ehe er ihn erneut küsste und sachte über dessen Rücken streichelte.

Draco genoss erneut die warmen, weichen Lippen auf den Seinigen, seufzte leise in den gefühlvollen Kuss und vergaß für ein paar Minuten den ganzen Frust und Ärger.

Nach dieser quälend langen Woche war es endlich so weit, Severus hatte den Trank fertig gebraut und die Beiden konnten diesen nun endlich bei ihrem ehemaligen Lehrer abholen und ihn auch gleich anwenden.

Zusammen huschten Harry und Draco durch den Kamin, kamen wenig später in Severus seinem Wohnzimmer an und blickten diesen freundlich an, ehe sie ihn mit einer herzlichen Umarmung begrüßten und sich setzten.

Draco rutschte nun sichtlich nervös hin und her, sah seinen Patenonkel lächelnd an und drehte Däumchen, während Harry ganz ruhig dasaß und sich die Wand mit den Bildern besah.

"Huch Draco, du bist ja ziemlich zappelig heute", stellte Severus belustigt fest, blickte den Blonden schmunzelnd an und erhob sich dann aus seinem Sessel.

„Ich bin eben doch etwas nervös und aufgeregt", gab dieser verlegen zu, griff sich die Hand seines liebsten und drückte sie sanft.

„Schhh~ … es wird ja nun alles gut", sprach Harry ruhig auf seinen süßen Blondschopf ein, strich ihm mit seiner freien Hand beruhigend über die Wange und lächelte lieb.

"Das sagst du so leicht, ich fühl mich wie ein hyperaktiver Flummi, der ständig springen will", murmelte er leise und blickte den Schwarzhaarigen wie ein scheues Reh an, worauf dieser nur wieder schmunzeln musste und ihm durch die Haare wuschelte.

Kurz brummte Draco, da er es hasste, wenn jemand seine Haare durcheinanderbrachte.

„Och nun stell dich nicht so an, sind doch nur Haare", feixte Harry, worauf Draco ihn nur angesäuert ansah und diese versuchte wieder herzurichten.

Die beiden kabbelten sich noch eine Weile, solange bis Severus aus seinem Labor kam und den beiden vorsichtig die kleine Phiole gab und ihnen noch die letzten Anweisungen gab, auf was sie bei dem Trank unbedingt achten sollten.

Harry hörte ganz genau zu, Draco hingegen war schon wieder so aufgedreht und wollt am liebsten nach Hause.

Severus sah sein Patenkind mit hochgezogener Augenbraue an, musste dann aber lachen und schüttelte den Kopf.

„Na, na, hier ist aber jemand ungeduldig", lachte er weiter, worauf Harry nun angepisst die Arme verschränkte und Draco einen Klaps auf den Hinterkopf gab.

"Auuu~ wofür war der denn?"

"Dafür, dass du dich aufführst wie ein kleines, überdrehtes Kind. Reiß dich mal zusammen!"

Severus sah sich die Beiden noch immer belustigt an, räusperte sich aber dann kurz und blickte sie wieder ernst an.

"Nun ja, ich denke, ihr geht jetzt und klärt das mal unter euch. Ich habe jetzt noch etwas zu tun und dabei brauch ich meine Ruhe", verabschiedete dieser sich nun schon, stand von seinem Platz auf und blickte beide auffordernd an.

Schnell erhoben sich Draco und Harry, reichten ihm noch mal die Hand und huschten dann zurück durch den Kamin in ihr Haus.

Kaum, dass die beiden daheim waren, flogen ordentlich die Fetzen und ein lautstarker Streit entstand.

"Kannst du dich nicht einmal benehmen? Gott war das peinlich", meckerte Harry seinen Schatz gleich an, worauf dieser ihn nur sauer anblickte.

"Ich bin also peinlich, ja?", fuhr der Blonde ihn an, ballte wütend die Fäuste und blickte Harry herausfordernd an.

"Ja verdammt, du hast dich aufgeführt wie eine pubertierende Göre", schnauzte Harry zurück, stapfte aber schon wütend in den Garten und wollte sich in einen der Stühle setzten.

Draco sah Rot, rauschte hinter dem Schwarzhaarigen her, verpasste diesem einen Schubs und dieser landete laut fluchend im Pool.

„HAST DU SIE NOCH ALLE?", brüllte Harry, als er wieder auftauchte und langsam aus dem Becken kletterte.

Der Blonde antwortete ihm nicht, vielmehr brach er im schallenden Gelächter aus und hielt sich vor Lachen den Bauch.

„Ich finde das nicht witzig", knurrte Harry wütend, schritt auf seinen Liebsten zu und hielt ihn so fest, dass es Draco unmöglich war zu flüchten.

"Harry lass mich los", zeterte dieser, doch Harry dachte gar nicht daran ihn nun loszulassen, stattdessen presste er ihm verlangend die Lippen auf die Seinigen und drängte den Blonden auf eine der Liegen.

Draco befand sich nun auf der Liege, Harry über ihm und dieser machte sich ungeniert über dessen Körper her.

Kurz keuchte Draco auf, als er die warmen Lippen an seinem Bauch spürte.

Wollte Harry ihn schon hier unten in den Wahnsinn treiben?

Draco wusste es nicht, aber es interessierte ihn umso mehr.

Langsam erhob er sich von der Liege, griff sich Harrys Hand und zog diesen sanft mit nach oben auf ihr Zimmer.

Harry schloss die Tür und schaute den Kleinen an, ehe er nach seinem eigenen Shirt griff und sich dieses von Körper zog.

Oben ohne ging der Schwarzhaarige dann wieder auf Draco, zog ihn ebenfalls aus und zog ihn dann erneut in einen heißen und leidenschaftlichen Kuss.

Sanft dirigierte er den Blonden zum Bett, verpasste ihm einen sanften Schubs und beide landeten auf der weichen Matratze.

Harry zog ihn sofort fest an sich, streichelte über seinen Rücken, während er seine Lippen feste gegen seine drückte.

Von den ganzen Zungenspielen waren diese noch feucht, was Harry besonders gut gefiel und ihn auch noch mehr einheizte.

Auch Draco heizten diese wilden Küsse ein, während er seinen Süßen leidenschaftlich küsste, wanderten seine Hände neugierig über dessen nackten Oberkörper.

Sanft umkreiste er mit den Fingerspitzen die Brustwarzen, kniff immer wieder neckisch in diese hinein und strich dann wieder entschuldigend darüber.

Der Schwarzhaarige keuchte gegen seine Lippen, sein Glied drückte nun schon stark gegen seine Jeans, während seine Hände wild über Dracos Rücken strichen.

Diese streichelnden Hände raubten ihm den Verstand, immer wieder entfuhr dem Blonden ein leises Seufzen, und als sie kurz trennten, leckte er sich provokativ über die leicht geschwollenen Lippen.

"Du bist echt blöd", hauchte Harry leise und streichelte sachte über seinen Bauch.

Er konnte nicht anders, als darüber zu kratzten, dabei schaute er grinsend in Dracos Gesicht.

"Bist doch selber blöd", grinste der Blonde verführerisch, rekelte sich den kratzenden Händen entgegen und schloss genießerisch die Augen.

Harry nickte leicht und schaute ihn ganz lieb an.

"Und nun bist du meiner ...", hauchte er leise und leckte sich leicht über die Lippen.

"Ich werde dich nie wieder hergeben."

"Na, das will ich doch auch hoffen", neckte Draco zurück, zog ihn sanft zu sich runter und presste seine Lippen verlangend auf die seinen.

Dabei glitten seine Hände erneut über seinen Rücken, fuhren sanft bis zu seinem Hosenbund und kniffen leicht in seinen Hintern.

Harry seufzte genüsslich auf und schaute seinen Schatz an, ehe er ihn wieder leidenschaftlich küsste allerdings nur kurz.

Das wilde Rumgeknutschte hatte dem ehemaligen Gryffindor nun schon so weit angestachelt, dass er es kaum abwarten konnte, weiterzumachen.

Deswegen begann er nun ruhig, an Dracos Hals zu knabbern.

Der Blonde schloss leise schnurrend die Augen, legte den Kopf etwas schief und ließ so mehr Spielraum an seinem Hals.

Sanft fasste er dabei Harry in die Haare, kraulte sanft dessen Nacken und seufzte immer wieder leise auf.

Leicht biss dieser rein, knabberte an der dünnen Haut und leckte immer wieder mal drüber.

Seine Hände strichen dabei über seinen Bauch, seine Hüften und auch immer wieder über seine Brust, wo er frech in die Brustwarzen kniff.

Draco keuchte leise auf, als sein Liebster ihm neckisch in die Brustwarze kniff, krallte sich ins Laken unter sich und drückte sich den streichelnden Händen und den heißen Liebkosungen hin.

Überall, wo Harry in berührte, hinterließ er eine brennende Spur, eine Spur aus Lust und Verlangen.

Harry wurde nun wieder langsamer, einer seine Hände glitt von seinen Hüften hin zu seinem erregtem Glied und massierte dieses, während er sachte in ihn stieß, damit sie bald beide kommen würden.

Draco schrie erneut auf, als Harry sich seine Erregung packte und diese zusätzlich verwöhnte.

Alles zog sich in seinem Körper zusammen, ein mächtiger Orkan rollte langsam auf ihn zu und drohte ihn zu überrollen.

Noch einmal drängte er sich ein letztes Mal dem Schwarzhaarigen entgegen, schnappte nach Luft und riss weit seine Augen auf.

Als ihn sein Höhepunkt endlich erfasste, schrie er laut Harrys Namen aus, klammerte sich regelrecht an ihm fest, zitterte, keuchte und stöhnte.

Dieser stieß wild in ihn, keuchte auf und schloss seine Augen.

Doch lange brauchte er nicht mehr, wurde noch mal fester, tobte sich regelrecht an dem Blonden aus, als er alles, was er hatte, in dem Kleinen ergoss.

Schwer atmend lag Draco unter ihm, hatte seine Augen geschlossen und schlang wenig später seine Arme um ihn und zog ihn sachte zu sich runter.

Langsam streichelte er Harry über den Rücken und schnurrte leise auf.

"Das war wundervoll ...", hauchte Harry ruhig und strich leicht durch sein Haar, ehe er ihn ganz sachte küsste und sich leicht an ihn kuschelte.

"Hmmm", brummte der Blonde genüsslich auf, kuschelte sich ebenfalls an seinen Schatz und lächelte.

Draco lag ruhig neben Harry, lauschte dessen regelmäßigen Atem und schnellte dann aber in die Höhe, da ihm etwas eingefallen war und ihn das gewaltig störte.

„HARRYYYYY!"

Dieser purzelte bei dem Geschrei aus dem Bett, stieß sich den Kopf am Nachtspind an und blickte nun recht finster zu seinem Freund hoch, welcher im Bett saß und panisch wirkte.

„Wehe dir, das ist nicht wichtig", drohte der ehemalige Gryffindor und richtete sich langsam wieder auf.

„Harry ich hab vergessen den Trank zu nehmen", faselte Draco leise vor sich hin, stützte den Kopf in die Hände und schielte vage zu seinem Liebsten.

„Und deswegen machst du hier so ein Theater? Geht's dir zu gut oder was? Nimm das Zeug und halt die Klappe, man ey ...", murrte Harry laut, stand nackt wie er war vom Boden auf und schlürfte erstmals schlaftrunken ins Badezimmer rüber.

Draco schaute Harry mit traurigen Augen hinterher, verstand nicht, was dieser so plötzlich hatte und richtete sich langsam auf, um aufzustehen.

Muffelig, wie er nun selbst war, schritt er runter in die Küche, setzte einen Kaffee auf und verzog sich mit seinen Zigaretten auf die Terrasse.

Wenig später kam Harry nach unten, schaute sich in der Küche um und setzte sich an den Küchentisch, stützte dabei den Kopf in die Hände und runzelte die Stirn.

Er fragte sich, ob es nicht doch etwas zu früh für ein Kind wäre, immerhin war er nicht mal verheiratet und bis zur Hochzeit waren es noch drei Wochen.

Sicher wollte er Draco nicht verletzten, ihm das bisschen Freude nicht vermiesen, aber was sollte er denn machen?

Ihm etwa sagen, dass er es momentan für zu früh hielt?

Draco würde entweder ausflippen, ihn umbringen oder im schlimmsten Fall die Hochzeit absagen.

Was hatte er also für Optionen frei?

Er könnte den Trank vertauschen und den echten vorerst verstecken.

Immerhin war es erwiesen, dass der Trank nicht immer gleich anschlug, dass man mehrere Versuche brauchen würde, um schwanger zu werden.

Draco würde so erst mal keinen Verdacht schöpfen und Harry hätte bis nach der Hochzeit Ruhe vom Thema Kinder.

Rasch erhob sich der Schwarzhaarige, schritt hoch ins Schlafzimmer und vertauschte dort tatsächlich die beiden Tränke, ersetzte den originalen durch einfache Brause.

Mit einem zufriedenen Lächeln kam er schließlich wieder runter, goss für sich und auch für Draco einen Kaffee ein und kam wenig später mit beiden Tassen auf die Terrasse.

Dieser nahm die Tasse entgegen, sagte aber weiterhin kein Wort.

Nicht mal ein „Danke „verließ seine Lippen.

„Draco bitte, es tut mir leid", versuchte es Harry leise, zündete sich eine seiner Zigaretten an und umarmte den Blonden sanft von hinten.

Draco hörte ruhig zu, ließ sich sogar umarmen und doch grummelte er leise auf und zog eine süße Schnute.

„Fauch mich das nächste Mal einfach nicht so an. Ich bin ein zartes Pflänzlein, dass man mit Bedacht und Vorsicht genießen sollte und es pfleglich behandeln muss."

Harry fing bei den Worten an zu lachen, löste sich daher auch von seinem Liebsten und musste sich einen Lachkrampf verkneifen, um seinen Süßen nicht noch mehr zu verärgern.

Draco jedoch bemerkte dies, drehte sich mit bissigem Gesichtsausdruck zu Harry um.

"Was ist daran so witzig?", wollte er deshalb wissen, funkelte Harry erzürnt an und stemmte die Hände in die Hüften.

„Gar nichts", winkte dieser beschwichtigend ab, umarmte Draco einfach und hoffte das, damit Ruhe war.

"Na schön, aber wehe, du lachst noch mal", murrte Draco leise auf, kuschelte sich ein wenig an und streichelte Harry leicht über den Rücken.

"Was ist eigentlich mit dem Trank, darf ich den jetzt nehmen?", wollte er dennoch wissen.

Harry schluckte leicht, drückte den Blonden leicht von sich weg und sah ihn ernst an.

"Er steht oben im Schlafzimmer", versuchte er zu lächeln, strich Draco dabei über die Wange und sagte noch etwas von Frühstück machen, ehe er wieder nach drinnen in die Küche ging.

Verwundert blickte Draco seinem Liebsten nach, rauchte noch eine Zigarette und machte sich dann aber auf den Weg ins Schlafzimmer und trank den falschen Zaubertrank.

Nun glücklich ging der Blonde erneut runter zu Harry, setzte sich zu ihm an den nun gedeckten Tisch und genoss sein Frühstück.

Harry hingegen fühlte sich schlecht, schlecht, dass er Draco hinterging und dieser davon nichts ahnte.

Traurig darüber fing auch Harry an zu essen, hielt es so aber für das Beste und hakte dieses Thema gedanklich ab.

Noch gute drei Wochen waren es bis zu Draco und Harrys Hochzeit, vier Wochen, in denen sie immer wieder von Lucius und Narzissa genervt wurden.

Aber auch die gute Bellatrix ließ es sich nicht nehmen die beiden immer wieder zu besuchen und nach dem Rechten zu sehen.

Draco war davon genervt, wollte lieber mit Harry alleine sein und mit ihm den Beischlaf ausüben, um endlich schwanger zu werden.

Noch ahnte er nicht, dass sein Liebster die Tränke ausgetauscht hatte, noch nicht.

Heute kam erneut seine Tante zu Besuch, schritt, nachdem man sie eingelassen hatte, in den Salon und machte sich auf dem Sofa breit.

„Meinst du nicht, dass es mit deinen kontrollierenden Besuchen langsam reicht? Du bist jetzt schon das dritte Mal in dieser Woche hier und so langsam reicht es", fiel Draco gleich mit der Tür ins Haus, sah seine Tante dabei leicht herablassend an und setzte sich seufzend in den Sessel.

Bellatrix sah auf zu ihrem Neffen, verzog aber keine Miene, sondern lächelte nur.

"Ich muss doch sehen, ob es schon gefruchtet hat und ob du schon schwanger bist", lächelte sie weiterhin und konnte es kaum erwarten, endlich so etwas wie eine Großtante zu werden.

Draco hob genervt eine seiner Augenbrauen hoch, besah sich die Schwarzhaarige ernst und seufzte dann.

"Noch bin ich es nicht. Ich versteh es selber nicht, wir üben fast zweimal täglich und das seit fünf Tagen schon, aber nichts passiert", erzählte er mit hochroten Wangen und sah beschämend zu Boden.

Aufmerksam hörte Bellatrix dem Blonden zu, runzelte leicht bei seinen Worten und verstand nicht recht.

"Nun ja, eigentlich wirkt der Trank sofort, du müsstest längst schon schwanger sein. Bist du dir sicher, dass du den richtigen Trank zu dir genommen hast?", wollte sie deshalb wissen.

Draco sah auf, sah seine Tante mit Teller-großen Augen an, nickte dann aber schwach.

"Natürlich, wir haben ihn doch von Severus bekommen und er ist der Meister im Tränke brauen. Er hat ganz sicher keinen Fehler gemacht."

„Nun das mag ja sein … am besten wir nehmen diese Phiole mit und lassen sie von ihm überprüfen. Vielleicht ist ja doch etwas damit", schlug die Ältere vor, erhob sich und sah Draco auffordernd an.

Draco sagte vorerst nichts, stand aber selbst auf und suchte nach dem leeren Fläschchen, welches er noch im Badezimmer stehen hatte.

Mit dieser kam er wenig später nach unten, apparierte zusammen mit Bellatrix zu seinem Patenonkel und fand diesen im Wohnzimmer vor.

Erstaunt über den plötzlichen Besuch erhob dieser sich aus seinem Sessel, legte das Buch, welches er las, auf den Tisch und trat auf die beiden zu.

"Draco … Bellatrix, was verschafft mir die Ehre eures Besuches?", verlangte er zu wissen, schüttelte ihnen aber dennoch die Hand und bat sie sich zu setzen.

„Es geht um Draco, er ist noch immer nicht schwanger. Wir … also ich vermute, dass mit dem Trank etwas nicht stimmt." Dabei reichte Bellatrix ihm die kleine Phiole und lehnte sich sichtlich angespannt zurück.

Auch Draco war mehr als aufgewühlt, sah zwischen seiner Tante und seinem Paten hin und her.

Severus nahm das Fläschchen an sich, öffnete den Verschluss und fing an, an diesem zu riechen, ließ sich Zeit damit und seufzte schließlich auf.

"Du hast recht, Bellatrix. Der Trank ist vertauscht worden. Das hier ist reiner Saft, Saft einer Liebesfrucht."

Bellatrix saß sehr zufrieden auf dem Sofa, während Draco die Kinnlade herunterklappte und in Severus fing es an zu brodeln.

„Wer hat dir den gegeben? Hast du ihn selbst genommen oder hat dir Harry die Flasche gegeben?", wollte er von seinem Patenkind wissen.

Draco brauchte für die Antwort nicht lange, setzte sich daher etwas aufrecht hin und ballte die Fäuste.

"Harry, er hat sie mir gegeben", knurrte er bedrohlich leise, wurde leicht rot im Gesicht und kochte innerlich vor Wut.

"Oha", kam es leise aber besorgt von Bellatrix, ehe sie aufstand und sich aus dem Wohnzimmer entfernte.

Sie hatte so was schon vermutet, machte sich daher auf den Rückweg zu Harry und suchte diesen, fand ihn schließlich im Garten rauchend vor.

„Harry höre mal …"

„POTTER, DU VERDAMMTER MISTKERL", hörte man es durch das ganze Haus brüllen und das bedeutete, das Draco auch wieder da war, noch bevor Bellatrix Harry überhaupt warnen konnte.

Daher zuckten beide auch ordentlich zusammen, drehten sich zur Terrassentür um, sahen dort Draco mit feuerrotem Kopf stehen.

"Ich denke, ich geh besser und melde dich bei mir … falls Draco dich am Leben lässt", verabschiedete sich Bellatrix rasch, verschwand mit einem leisen 'Plopp' aus dem Garten und ließ das noch junge Glück alleine.

Schwer schluckend stand Harry im Garten, wagte sich nicht einen Schritt vor, geschweige denn vorwärts.

Draco sah so verdammt sauer aus, sah aus, als würde er jedem Moment an die Decke gehen oder explodieren.

„DU BIST ECHT DAS LETZTE UND SOWAS WILL MICH HEIRATEN!", keifte Draco erneut, schritt dabei langsam und bedrohlich mit dem Zauberstab in der Hand auf seinen Freund zu.

"Draco bitte, ich kann dir das erklären", stammelte Harry, da ihm langsam klar wurde, weswegen sein Schatz so sauer auf ihn war.

„Spar dir deine Erklärungen, ich kann darauf verzichten", knurrte der Blonde, stellte sich direkt vor Harry auf und funkelte ihn voller Wut an.

Es herrschte eine eisige Kälte, eine die man deutlich aus Dracos Richtung wahrnehmen konnte, eine die das Blut in den Adern gefrieren ließ, eine die einem den Atem stocken ließ.

Er war wirklich sauer, seinem Blick zu urteilen, konnten diese mit großer Sicherheit sogar töten, wenn es denn ginge.

"Was hast du dir dabei gedacht?", verlangte Draco mit scharfem Ton zu wissen, packte Harry am Shirt und zog ihn zu sich.

Harry schluckte erneut, schaute nun genau in Dracos hasserfüllte Augen.

"Ich dachte, es wäre noch zu früh, außerdem gingst du mir mit deiner ständigen Nörgelei auf den Keks", gab er ehrlich zu, hoffte inständig, dass sich sein Schatz beruhigen würde.

„Ach so, erst mir die Nase lang machen und dann so rum! Du bist echt das Allerletzte und so was will mich heiraten und glücklich machen … tzz~ ich fasse es nicht", schnaufte Draco noch immer, beruhigte sich kein Stück und schritt stattdessen zurück ins Haus.

"Ich zieh wieder zu meinen Eltern, ich muss über uns, über die Hochzeit nachdenken", waren seine letzten Worte, ehe er ganz im Haus verschwand und Harry im Garten zurückließ.

Das hatte dieser nun davon, die Beziehung stand auf der Kippe, die Hochzeit war in Gefahr und am Himmel zogen dunkle Wolken auf.

Es begann zu regnen, der Himmel weinte, es donnerte und Blitze teilten unentwegt den grauen Horizont, zeigte scheinbar Trauer.

Ein eisiger Wind wehte um Harry herum, hüllte ihn in Kälte ein, ließ ihn frieren und zittern.

Dennoch ging er nicht rein, sank stattdessen auf die Knie und ließ seinen Tränen freien Lauf.

Fast zwei Wochen war Draco jetzt schon weg, Harry verzerrte sich geradezu nach seinem blonden Liebling, saß jeden Tag sehnsüchtig vor dem Kamin und hoffte, dass er zurückkommen würde, dass sie doch noch heirateten.

Es verstrich mehr und mehr Zeit, schon in Tagen wäre die Trauung und immer noch kein Lebenszeichen von Draco.

Doch sollte heute seine Geduld belohnt werden, mit einem leisen 'Plopp' erschien der Blonde direkt vor Harry seiner Nase und sah ihn schweigend an.

Der Schwarzhaarige sah überrascht aus, wollte schon ansetzen zu sprechen, bekam aber die Finger des Blonden auf die Lippen gelegt.

"Schhh … sag jetzt nichts. Verzeih mir einfach und liebe mich", säuselte Draco verführerisch seinem Liebsten zu, nahm sanft dessen Hand und zog ihn hoch in das gemeinsame Schlafzimmer, wo er Harry gleich auf das Bett schubste.

"Wie sehr ich dich doch vermisst habe! Deine Nähe hier im Bett ist einfach unbezahlbar! Ohne dich ist hier alles so einsam ...", hauchte Harry und nahm sich vor ihn nie wieder gehen zu lassen.

Sanft streichelte er ihn und wanderte dann mit seiner Hand unter Dracos Shirt.

"Da kann ich nur zustimmen, ohne dich ist jedes Bett einfach groß und leer, man möchte nicht schlafen, man möchte nur, dass du da bist", lächelte der Blonde, spürte die Hand unter seinem Shirt, auf seiner warmen Haut und seufzte leise auf, ehe er die Augen schloss.

Draco war so wunderschön und Harry streichelte ihn liebevoll und sanft.

Egal was andere sagen würden, er würde immer mit ihm weitermachen, und solange sein Schatz einverstanden war, würde er sich der Lust hingeben und seinen Liebsten mitziehen.

Er zog ihm geschickt das Shirt aus und öffnete Dracos Hose.

Leicht hob dieser sich, half dem Schwarzhaarigen ihn besser ausziehen zu können und grinste ihn frech und herausfordernd an.

Er genoss es immer wieder gern so berührt zu werden, gestreichelt und liebkost zu werden und zeigte dies auch immer wieder.

Harry lächelte und streichelte ihn weiter, zog ihn vollständig aus und entkleidete sich auch.

Er lächelte kurz und beugte sich dann über Dracos Glied, das er sofort begann zu liebkosen.

Kurz blickte dieser seinen Schatz an, sah zu, wie dieser sich auszog, wie er dann auch sofort zwischen seinen Beinen kniete und ihn anfing zu verwöhnen.

Leise keuchend schloss er die Augen, legte sich zurück in die Kissen und gab sich den Liebkosungen seines Liebsten hin.

Harry ließ sich Zeit, damit Draco ihn auch intensiv spüren konnte, ihn nicht vergessen würde und nach mehr verlangte.

Lustvoll leckte er über die Spitze, nahm schließlich das gesamte Glied in den Mund und lutschte daran.

Keuchend wandte sich der Blonde bereits in den Laken, genoss die freche neckende Zunge an seinem Glied und wie diese ihn hingebungsvoll verwöhnte.

Mit leicht geröteten Wangen, geöffneten Lippen und geschlossenen Augen, gab er sich seinem Liebsten hin, stöhnte immer wieder leise auf und genoss das leichte prickeln in seinem Körper.

Draco schien langsam darauf zu reagieren und es erfüllte ihn mit Glück, das mit ihm zu tun. Harry wurde daher intensiver und spreizte Dracos Beine.

In diesem brodelte eine angenehme Hitze, überall wo der Schwarzhaarige ihn berührte, schien seine Haut zu brennen.

Eine Welle der Lust schwappte über ihn herein, ließ ihn erneut keuchen und fühlen, wie Harry sanft aber bestimmend seine Beine spreizte.

Nun ließ dieser von dem Glied des Blonden ab und wanderte etwas tiefer, er hob sanft die Hüfte an und begann nun dort zu lecken, wo sie sich vereinigen würden.

Diese Zeit ohne seinen Liebling hatte ihn so hungrig auf Sex gemacht, dass er nicht lange wartete und seine Zunge in ihn drückte.

Sich lustvoll windend lag Draco in den Laken, genoss, was sein Liebster mit ihm tat, wie dessen Zunge sich langsam aber bestimmend in sein Inneres drückte.

Laut stöhnte er auf, warf den Kopf in den Nacken und gab sich den tosenden Wellen der Lust hin, welche in immer kürzeren Abständen auf ihn einbrachen.

"Draco ...", hauchte er und blickte hoch.

"Sag mir, was du dir wünschst. Sag mir genau, was ich mit dir anstellen soll ...", hauchte er und leckte dann weiter.

Er war gespannt, ob es etwas gab, das diesem ganz besonders gefiel. Langsam öffnete Draco die Augen, sah an sich zu dem ehemaligen Gryffindor runter und hörte dessen leise gehauchte Worte, welche ihn erröten ließen.

"Ich … ich will … dich spüren ...", flüsterte er mit belegter Stimme, schenkte dabei Harry einen begehrenden Blick und leckte sich lasziv über die trockenen Lippen.

"Aber das tust du doch, oder reicht dir das nicht?", grinste er und drückte einen Finger in den jungen Körper.

"Willst du mich so spüren?", hauchte er weiter und bog ihn lüstern.

Als Draco den Finger in sich spürte, wie dieser sich leicht krümmte, bog er den Rücken durch und schloss erneut die Augen.

Gab sich seiner Lust und dem fordernden Finger hin.

"Ein Finger … uhhh … reicht aber … nicht", keuchte er erneut, bettelte somit um einen weiteren.

"Nicht?", hauchte Harry und schon war ein weiterer Finger zu spüren.

"Und so? Reicht dir das? Ist es intensiv und tief genug?", fragte er und drückte die Finger so tief es ging, in den Anderen.

Dort drückte er auf einen empfindlichen Lustpunkt und grinste breit, sah, wie Dracos Glied begann wild zu zucken und nach mehr verlangte.

Den nun zweiten Finger in sich fühlend, veranlasste den Blonden dazu lauter zu stöhnen, sich erneut zu winden.

"… ahhh … reicht nicht", japste er leise auf, sah runter zu Harry und sah, was dieser mit ihm tat.

Alleine dieser Anblick war berauschend, so berauschend, dass er sich auf die Lippe biss, um nicht gleich den Verstand zu verlieren.

Jedoch war das nicht möglich, er spürte, wie sein Schatz anfing seinen Lustpunkt intensiv zu reizen, sah vor seinem inneren Auge bunte Sterne und schrie animalisch seine Lust heraus.

Dass es Draco immer noch nicht reichte, ließ Harry schmunzeln und hörte dem lieblichen Klang der stöhnenden Stimme zu.

"Was soll ich tun, damit es reicht?", hauchte er, bearbeitete den Punkt weiter, um ihn noch intensiver zu hören.

Wieder verließ ein Stöhnen die Lippen des Blonden, immer dann, wenn Harry ihn erneut reizte und ihn Sterne sehen ließ.

Zwei Finger waren nicht ausreichend, er verlangte nach mehr, sein Körper wollte mehr.

"Ich will … dich … will dich ganz in mir spüren … nimm mich bitte ...", keuchte er lüstern auf, drängte sich den Fingern entgegen und ließ dabei das Becken kreisen.

Genau auf diese Worte hatte er gewartet!

Er zog die Finger zurück und setzte sein eigenes steifes Glied an und drückte sich Stück für Stück in den Blonden, keuchte bei der Enge auf und verharrte kurz, als er in ihm steckte.

Diese Enge hatte er so lang nicht haben können.

"Draco … wie soll ich es tun?", hauchte er.

"Sanft oder doch eher wild und ohne Zurückhaltung?"

Ungeduldig wartete der Blonde auf die Vereinigung, spürte dann aber schon, wie Harry sich langsam in ihn schob, ihn vollständig ausfüllte und dabei leise keuchte.

Kaum, dass dieser ganz in ihm war, schlang er seine Beine um dessen Körper, drückte ihn somit noch tiefer in sich und seufzte wohlig auf.

"Im Moment ist … mir die Sanftheit total … EGAAAL! HIMMEL!", schrie er auf und drückte den Rücken instinktiv durch.

Das war für Harry, wie eine Einladung mit ihm machen zu können, was er wollte.

Er begann sich nun sofort stark und lüstern zu bewegen, ihn immer wieder gegen diesen Lustpunkt zu stoßen und ihm Schreie er Lust zu entlocken.

Keinerlei Hemmungen waren zu spüren und er ließ sich richtig an seinem Liebsten aus.

Draco kam Harry mit jeder Bewegung willig entgegen, stöhnte immer wieder auf und krallte sich in den Laken fest.

Diese Gefühle waren bei Weitem besser, als er es in Erinnerung hatte und als der Blonde wieder einen besonderen Reiz tief in seinem Inneren fühlte, schrie er laut auf, drängte sich Harry nur noch mehr entgegen und klammerte sich nun Halt suchend in dessen Schultern fest.

Vor sich sah er wieder den Abgrund, in welchen der Fluss stürzte, in welchem er trieb, aber nun nicht mehr alleine, er hatte jemanden bei sich, den er mit hinunter reißen wollte, mit welchem er gemeinsam fallen wollte, fallen in die tosende Gischt der totalen Erregung, der absoluten Verzückung.

Sein Liebster sah entzückend aus, wenn er sich so Lust-verhangen ihm hingab, ihm zeigte, wie gut es tat! Lüstern küsste er nun Dracos Brust zusätzlich und leckte über die weiche Haut und die harten Brustwarten.

Dicht zog er ihn an sich und stieß mit mehr Schwung zu, versenkte sich immer tiefer und traf immer öfters den lüsternen Punkt, der Draco zum Schreien brachte.

Dieser keuchte bei jedem Stoß, wollte den Älteren noch tiefer in sich spüren.

Schweiß perlte seinen Körper hinab und sammelte sich zwischen ihren erhitzten Leibern.

Er hatte seine Hände in das Laken gekrallt, ein Blitz durchfuhr seinen Körper bei jedem Eindringen.

Er rang nach Luft, sein Körper zitterte unkontrolliert.

Sein Denken war schon seit geraumer Zeit nicht mehr vorhanden.

Das Einzige, was er noch wahrnahm, war dieser heiße Körper auf ihm, der Geruch von Harry, das harte Glied, das ihn pfählte und die Empfindungen, die durch seinen Körper fluteten, bei jeder Berührung Wellen der Erregung in ihm auslösten.

Harry spürte wie sein Glied in dem Blonden pulsierte und schon ein paar Lusttropfen in ihn flossen, es somit gleich viel glitschiger machte und er sich noch leichter bewegen konnte.

Das war einfach fantastisch!

Er machte einige Zeit weiter, kam den Wünschen nach, die sich in Dracos Augen spiegelten, und kam dann in ihm mit einem erregten Keuchen.

Der Blonde spürte, wie sich die warme Flüssigkeit in ihm verteilte, wie es heiß in sein Inneres schoss, wie Harry sich aufbäumte und laut aufkeuchte.

Er selber zuckte und schrie, die Spannung in seinem Körper nahm immer weiter zu, er konnte nicht mehr.

Ein Schrei hallte durch das Haus, warmes Sperma floss über seinen Bauch, sein Körper unter Harry erschlaffte keuchend, fühlte sich dabei angenehm erschöpft und ausgelaugt.

Immer noch heftig zitternd öffnete er die Augen, blickte einen erschöpften Harry an und irgendwie vertrauensvoll kuschelte er sich an den großen, warmen Körper, der noch immer leicht bebend auf ihm lag.

Der Schwarzhaarige kuschelte sich an ihn und lächelte sanft. "

Du bist so wunderbar!", hauchte er.

Das war wirklich schön gewesen und er genoss die Nähe und die Wärme.

Lächelnd öffnete Draco seine Augen, kam langsam wieder zu Atem.

"Das war wunderschön … danke", flüsterte er leise, keuchte aber noch mal kurz leise auf, als sich Harry ganz aus ihm zurückzog.

"Du musst dich nicht bedanken, das wollten wir doch beide!", hauchte dieser und kuschelte sich dicht an ihn.

"Aber ja, es war wunderschön … genau wie du!", lächelte er und streichelte ihn sanft.

Draco schmiegte sich an seinen Liebsten und schloss zufrieden die Augen.

"Trotzdem war es sehr schön und ich bedanke mich immer für etwas, was ich als schön empfinde", gab er lächelnd zu.

"Hmmm … das ist schön!", flüsterte Harry und streichelte ihn liebevoll.

"Ich liebe dich!", hauchte er.

"Ich liebe dich auch", lächelte Draco zurück, kuschelte sich an Harry und legte seinen Kopf auf dessen Brust.

„Lass mich bitte nie wieder so lange alleine", fügte Harry leise hinzu.

"Nie wieder, ich hab dich so vermisst", nuschelte Draco leise und schlief zufrieden in den Armen seines Liebsten ein.

Was Harry nicht wusste, war, dass Draco bereits einen neuen Trank hatte, dass er diesen kurz vor dem Besuch eingenommen hatte und mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nun schwanger wurde.

Noch wollte er es Harry nicht sagen, war froh, dass er ihm verziehen und ihm eins auswischen konnte.

Er würde es erst sagen, wenn es sicher war, eventuell nach der Hochzeit und dann auch erst mal nur unter vier Augen.

Der Tag der Hochzeit stand an.

Draco und auch Harry lagen noch in den Federn, als Ron und auch Hermine das Haus der Beiden stürmten und urplötzlich im Schlafzimmer standen.

„Hey, aufstehen, ihr Schlafmützen, heute ist eure Hochzeit", flötete Ron gut gelaunt, riss die Beiden aus den Federn und grinste frech, als er feststellte, bei was sie scheinbar gestört haben musste.

Hermine verließ bei dem Anblick rasch das Zimmer, wartete lieber, bis die Beiden zumindest einen Bademantel anhatten, und beschloss daher erst mal Kaffee zu machen.

Harry sah Ron leicht angesäuert an, verwies seinen besten Freund aus dem Schlafzimmer und setzte sich erst mal aufrecht hin.

Draco kuschelte sich von hinten kurz an, hauchte seinem Liebsten einen Kuss in den Nacken und stand dann endlich auf.

Lächelnd blickte Harry dem Blonden nach, sah, wie dieser sich ins angrenzende Badezimmer verzog, und stand selbst auf um sich in seinen Morgenmantel zu schwingen und dann anschließend runter in die Küche zu gehen.

Unten fand er Hermine vor, vor dem Herd und am Frühstück machen.

"Miene was machst du?", wollte er wissen, doch die junge Hexe antwortete ihm nicht, reichte ihm stattdessen einen Teller mit Omelette und deutete auf den gedeckten Tisch.

„Uhmmm~", mehr bekam Harry nicht raus, hörte nebenbei das Klingeln der Tür und sah, wie Ron rasch zu dieser lief und sie öffnete und Blaise und Benny hereinließ.

Die Beiden waren da um Draco beim Ankleiden zu helfen, schließlich sollte Harry die Braut vor der Trauung im Anzug nicht mehr sehen.

Blaise war da eben etwas eigen, abergläubisch und tippelte nun nervös im Flur des Hauses rum.

Draco kam auch kaum später die Treppen runter, hatte in der rechten Hand einen Kleidersack und verabschiedete sich mit einem knappen: „bis später".

Harry nickte seinem Liebsten kurz noch zu, aß dann aber sein Frühstück auf, ging rauf und machte sich für die Trauung fertig, wobei ihm Ron half.

Kaum, dass die beiden fertig waren, machte sich auch Hermine im Gästezimmer hübsch, zog ein blass gelbes Kleid ohne Träger an, steckte sich die Haare zu einer schicken Steckfrisur hoch, brachte noch eine Blüte an und kam langsam zu Harry und Ron die Treppen runter, lächelte sanft dabei.

"Wow, du siehst toll aus", lobte Harry anerkennend, wobei Ron nur der Mund aufklappte und er die junge Hexe nickend anstarrte.

„Danke Jungs, nur sollten wir uns langsam losmachen, die Anderen warten bereits in der Kirche", blickte die Braunhaarige auf die Uhr, nahm ihre kleine Handtasche und scheuchte die beiden Männer vor sich her, raus aus dem Haus und rein in den schon wartenden Wagen.

Harry wurde nervös, knubbelte seine Finger, sah immer wieder aus dem Fenster und kaute auf der Unterlippe.

"Ganz ruhig, Harry, das wird schon", lächelte Ron aufmunternd seinem Freund zu, drückte dabei Hermines Hand und warf ihr verliebte Blicke zu.

Na, wenn die beiden nicht mal die Nächsten sind, dachte sich Harry angespannt, bevor vor der Kirche ausstieg und von Bellatrix und Luna Lovegood umarmt wurde.

Zusammen gingen sie schon in die Kirche, in dieser saßen auch schon Rons Familie, die von Hermine und noch andere Freunde des Paares, welche alle neugierig auf Harry blickte, wie dieser vor zum Altar schritt und stehen blieb.

Kaum später schritten auch Draco und seine Taufzeugen zur großen Kirche, immer wieder blickte er sich um und immer wieder musste er vor Glück strahlen.

Die Kirche war wunderschön, mit weißen Lilien und rosa Rosen geschmückt, der Altar glänzte mit weißen hohen Kerzen und der Teppich leuchtete im zarten Rot.

Harry stand mit seinen Trauzeugen Ron und Hermine am Altar und wartete gespannt auf seinen wunderschönen Geliebten, der von seinen Eltern geführt wurde, an seiner rechten Seite lief Narzissa und links von ihm war sein Vater, der ebenfalls Trauzeuge war.

Die restlichen Verwandten, wie Bellatrix und noch weitere Freunde des Paares, saßen auf den Bänken, und warteten auf die Zeremonie und den Pfarrer, der wenige Augenblicke später, vor den Altar trat und die Hochzeitsmusik erklingen ließ.

Harry verschlug es fast die Sprache, als er seinen Liebling in dem wunderschönen weißen Anzug sah, er trat neben ihn und die Trauung konnte beginnen, der Pfarrer las zuerst eine Predigt, man sang Lieder und dann kam die Frage aller Fragen.

„Harry James Potter, ich frage sie, sind Sie hierhergekommen, um nach reiflicher Überlegung, aus freiem Entschluss mit ihrem Bräutigam Draco Malfoy den Bund der Ehe zu schließen?"

„Ja", antwortete Harry stolz.

„Wollen sie ihn lieben und achten und ihm die Treue halten alle Tage ihres Lebens, bis der Tod sie scheidet?"

„Ja, das will ich", sagte er knapp.

„Draco Lucius Malfoy ich frage sie, sind Sie hierhergekommen, um nach reiflicher Überlegung, aus freiem Entschluss mit ihrem Bräutigam Harry Potter den Bund der Ehe zu schließen?"

„Ja", sagte er lächelnd.

„Wollen Sie diesen Mann lieben und achten und ihm die Treue halten alle Tage ihres Lebens, bis der Tod sie scheidet?"

„Ja, auch das will ich", grinste der Blonde.

„Seid ihr bereit, die Kinder, die Gott euch schenken will, anzunehmen und sie im Geiste Christi und seiner Kirche zu erziehen?"

„Ja", sagten beide.

Im Anschluss segnete der Pfarrer, die Ringe der Beiden.

„Da sie also beide zu einer christlichen Ehe entschlossen sind, so schließen sie jetzt vor Gott und der Kirche den Bund der Ehe, indem sie das Vermählungswort sprechen. Dann stecken sie einander den Ring der Treue an."

„Draco Malfoy, ich nehme dich als meinen Mann und verspreche dir die Treue in guten und in bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit. Ich will dich lieben, achten und ehren, solange ich lebe."

Dann steckte er ihm den goldenen Ring an ihren schlanken Ringfinger und fuhr fort.

„Trage diesen Ring als Zeichen der Liebe und Treue. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."

„Harry Potter, ich nehme dich als meinen Mann und verspreche dir die Treue in guten und in bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit. Ich will dich lieben, achten und ehren, solange ich lebe."

Auch Draco steckte Harry den Ring an den Finger und redete weiter.

„Trage diesen Ring als Zeichen der Liebe und Treue. Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes."

„Kraft meines Amtes erkläre ich sie beide, für Mann und Mann, sie dürfen sich jetzt küssen."

Harry zog Draco an sich und küsste ihn voller Leidenschaft und Hingabe, die Menge tobte, und freute sich für das junge glückliche Paar.

Doch das junge Glück wurde unsanft aus ihrem Kuss gerissen, da nun alle gratulieren wollten, sie umarmten und herzlich drückten.

"Ich freu mich so für euch", schniefte Narzissa und auch Bellatrix hatte einige Tränen in den Augen, bevor sie die Beiden herzlich umarmte, ihnen Glück wünschte und dann Lucius an sich vorbeiließ.

„Pass mir gut auf meinen Sohn auf und, dass mir ja keine Beschwerden unter die Ohren kommen", mahnte er Harry kurz, drückte ihn dann aber herzlich mit einem: „Willkommen in der Familie."

„Keine Angst, ich pass schon auf ihn auf", lächelte Harry, wobei Draco aber breit grinste und ihn liebäugelnd ansah.

"Auf uns beide aufpassen", ergänzte er leise, aber dennoch überglücklich.

"Wie auf beide?", fragte Harry verwundert und wusste nicht, was sein Schatz ihm sagen wollte.

Lucius und Narzissa hatten bereits aber verstanden und lächelten zufrieden vor sich hin, dennoch sagten sie noch nicht, nicht bevor Harry endgültig wusste, das Draco sein Kind unter dem Herzen trug.

„Ich hab noch einen Trank getrunken, deswegen bin ich vor wenigen Tagen so über dich hergefallen. Was ich sagen will, ist: dass ich schwanger bin. Ich erwarte ein Kind von dir-unser Kind", lächelte Draco erneut, blickte Harry sanft an, hoffte, er würde nicht böse werden.

"Wir bekommen ein Kind?", wiederholte er, ließ die Nachricht sickern, wiederholte dieses immer wieder und wirbelte seinen Liebsten schließlich glücklich durch die Kirche.

"WIR BEKOMMEN EIN KIND", hallte es laut und deutlich durch die geschmückte Kirche, für wirklich jeden hörbar, worauf wieder alle gratulierten, den Dreien alles erdenklich Gute wünschten und sich kaum später zur Hochzeitsfeier aufmachten.


Danke, ihr seid echt der Hammer. So viele haben gelesen, kommentiert und gevotet. Ich bin echt sprachlos und kann gar nicht oft genug Danke sagen.

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Autor

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Kapitel:20
Sätze:820
Wörter:26.530
Zeichen:149.520

Kurzbeschreibung

Draco Malfoy hat es nicht leicht, soll heiraten und dann auch noch die Person, die als Erstes vor dem Haus der Malfoys steht. Wer wird es sein und kann das gut gehen?

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit Humor und Liebesbeziehung (problematisch) getaggt.

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