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Lass uns ausgehen

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8.8.2019 18:14
6 Ab 6 Jahren
Homosexualität
Fertiggestellt

Autorennotiz

Interpretation, dass sich Fuji & Tezuka getrennt haben, Fuji mit Atobe gesprochen hat, Ryoma zurückkam & Fuji merkt, was er für seinen Kouhai empfindet ... (Eiji & Momo sind halt ... Eiji und Momo XD)

Fuji/Ryoma main!

Es fühlte sich merkwürdig an, als seine Augen in diesem Moment auf seinen Kouhai fielen.

Diese erneute Zusammenkunft.

Kurz nachdem sie auseinandergegangen waren.

Kurz nachdem Syuusuke mit ihm gesprochen hatte.

Warum hatte er in dem Moment nur so ein merkwürdiges Gefühl, wenn er seinen Kouhai sah?

„Du liebst ihn, oder?“ Seine eigene Stimme hallte in seinen Gedanken wider und er sah sich, wie er vor einigen Minuten, Stunden – wann waren sie nochmal rausgegangen – mit Atobe an einem Tisch saß.

Er wusste nicht, wie lange es bereits her war.

Es kam ihm vor, als wenn bereits Tage vergangen waren, seit Tezuka aufgebrochen war.

Seit er mit Atobe darüber geredet hatte, dass sie nicht mehr zusammen waren. Dass er Tezuka aufgegeben hatte, ganz egal, wie sehr er ihn noch liebte. Oder geliebt hatte?

„-senpai? Fuji-senpai?“

Er sah zur Seite, öffnete überrascht seine Augen und sah zu seinem Kouhai, der ein wenig zu ihm aufblickte. „Was ist denn?“

„Du wirktest weggetreten. Ist etwas passiert?“ Ryomas Stimme war so ruhig und emotionslos, wie er sie kannte und es sorgte dafür, dass Syuusuke einfach nur breit lächeln konnte.

„Es ist alles in Ordnung, Echizen“, sagte er und wandte seinen Blick wieder zu den anderen. Wenn er ihn länger ansah, würde er nur nicht widerstehen können, ihn in seine Arme zu ziehen und bei sich zu behalten.

„Hm ... mada mada dane, Fuji-senpai.“

Syuusuke gab ein kurzes Lachen von sich. Wieso konnte Ryoma nur nicht aufhören, so verdammt niedlich zu sein?

Was genau war es, was zwischen ihnen war? Was empfand er eigentlich für seinen Kouhai und was war es, was er überhaupt noch für Tezuka empfand? War es überhaupt noch das, was er damals empfunden hatte?

Langsam drehte er seinen Kopf noch einmal zu Ryoma, blickte auf die Cappie seines Kouhais, während dieser wieder zu den anderen sah, sich allerdings nicht von seiner Seite bewegte.

„Wenn das hier vorbei ist, würdest du mit mir ausgehen?“ Eigentlich wusste er, dass diese Frage dämlich war. Als wenn sich Ryoma dafür interessierte, wo er doch wusste, dass in dem Kopf dieses kleinen Tennisgenies es nur um den Sport ging. Er hatte ja nicht einmal gemerkt, wie diese Mädchen ihn regelmäßig angehimmelt hatten.

„Mada mada dane“, erwiderte Ryoma und zog ein wenig an seiner Cappie, „... ich gehe nicht mit dir aus, Fuji-senpai.“

Ein wenig überrascht sah Syuusuke nun doch zu ihm, sah mit geöffneten Augen zu seinem Kouhai. Er hatte nicht mit so einer direkten Abfuhr gerechnet.

„Zumindest nicht jetzt“, fügte Ryoma nach einem Moment der Stille an, „Fuji-senpais Gefühle gehören doch noch Tezuka-buchou, oder?“

Syuusuke weitete seine Augen eine Spur mehr, bevor er sah, wie Ryoma ihn nun direkt ansah. Irgendwie hatte er den anderen komplett falsch eingeschätzt. „Woher ...?“

„Ich bin nicht blind“, erwiderte Ryoma und drehte sich ab.

„Ich würde dich jetzt gerne küssen, Ryoma“, sagte Syuusuke und lächelte ihn nun ganz normal an.

„Dann versetzt du Momo-chan-senpai einen Schock fürs Leben, Fuji-senpai“, entgegnete Ryoma, allerdings konnte Syuusuke das Grinsen auf dem Gesicht seines Kouhais erkennen, was ihm zeigte, dass es Ryoma ziemlich egal war, wie Momoshiro das ganze aufnahm.

Genau aus dem Grund ignorierte er auch, wo sie sich befanden, oder wer ihnen zusah und beugte sich ein Stück zu Ryoma runter, schob dessen Cappie ein Stück zurück und drückte ihm einen vorsichtigen Kuss auf die Lippen.

Es wunderte ihn nicht einmal, dass Ryoma nach wenigen Sekunden den Kuss erwiderte.

„Echizen!“ – „Ochibi!“ – „Fuji-senpai!“ – „Fujiko-chan!“

Die Stimmen von hauptsächlich Momoshiro und Eiji sorgten dafür, dass er Ryoma langsam losließ, während Syuusuke nicht einmal gemerkt hatte, dass er während dem Kuss einen Arm um den Jüngeren geschlungen hatte.

„Wa– Fuji-senpai, was– wie kannst du nur–!“, brachte Momoshiro mit geweiteten und geschockten Augen von sich.

„Momo-chan-senpai“, brummte Ryoma, richtete seine Cappie wieder zurecht und verdrehte die Augen, bevor er einfach nach Syuusukes Hand griff, „beruhig dich, bitte.“

„Eiji, guck nicht so schockiert“, grinste Syuusuke und schüttelte den Kopf über seinen besten Freund, „ist ja nicht so, als wenn du Oishi nicht schon oft genug geküsst hättest.“

„Was– das ist– Fujiko-chan! Oishiiiii!“, fing Eiji weinerlich an, bevor er sich an seinen Doppelpartner (und Freund) klammerte, „Fujiko-chan ist gemein zu mir!“

Syuusuke schmunzelte und wandte sich dann wieder seinem Kouhai zu.

„Du bist gemein, Fuji-senpai“, murmelte Ryoma, zuckte mit den Schultern.

„Gehst du trotzdem mit mir aus?“, fragte Syuusuke erneut nach.

„Mada mada dane“, erwiderte Ryoma, sah zu ihm auf und gab ihm einfach nur ein Lächeln, „... aber wir lassen meinen Vater da raus.“

Syuusuke nickte nur. „Du entscheidest, wenn wir jemandem etwas erzählen.“

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Kurzbeschreibung

Trainingscamp New PoT: Nach Ryomas Rückkehr.

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