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gemischte Drabble-Sammlung

48
10.2.2019 20:54
6 Ab 6 Jahren
Homosexualität
Fertiggestellt

Autorennotiz

Ich habe gerade Lust einfach ein paar Drabbles zu Fandoms zu schreiben, in denen ich momentan aktiv bin. Einfach, weil ich nicht unbedingt was Größeres drin schreibe oder weil etwas raus muss. ;D

Wer mag und in meinen Fandoms aktiv ist: Ich nehme hierfür auch Wünsche entgegen! ^^

Fandoms beschränken sich auf die, zu denen ich hier geschrieben habe~ [Bungou Stray Dogs, Tsurune, Haikyuu!!, Yu-Gi-Oh! 5D's]

Für einen Moment war es still.
Die Erschöpfung hatte sich in seinem Körper ausgebreitet und er war froh, dass er für den Moment entspannen konnte.
„Es ist wirklich schade.“
Minimal hob er seinen Kopf, suchte den Blickkontakt des anderen. „Was?“
„Das Chuuya mich nicht mit einem Kuss zurückgeholt hat.“
Chuuya blinzelte, starrte den anderen an und verdrehte die Augen.
Dazai war wirklich der Einzige, der auf so eine beschissene Idee kommen konnte.
„Du bist weit davon entfernt eine Prinzessin zu sein, die ich jemals wachküssen würde!“
„So gemein, Chuuya.“
„Idiot.“
„Wir holen das einfach nach, wenn du wieder fit bist.“

Zwischen ihnen war es still.
Wann war es dazu gekommen, dass sie alleine waren?
Seit wann blickte er bereits in diese Augen vor sich und wieso schaffte er es gerade nicht, auch nur ein Wort zu sagen?
Wo waren die anderen, wenn er sie brauchte? Und war es nur, damit er nicht länger alleine mit ihm war?
„Kaito.“
Seiyas Stimme war so ruhig.
Seit wann sprach er so ruhig zu ihm? Wie lange waren sie schon hier alleine?
„Glaubst du, es stört sie?“
Kaito hob eine Augenbraue, musterte Seiya. „Was?“
Seiya schmunzelte und berührte Kaitos Wange mit seinen Lippen. „Deswegen.“

 

Shouyou saß auf dem Hallenboden der Sporthalle. Eine Trinkflasche in der Hand, aber seine Augen auf seinen Teampartner gerichtet.
„Ist es wahr?“
Oikawa drehte seinen Kopf zu ihm, blickte ihn mit erhobener Augenbraue an. „Was denn, Chibi-chan?“
„Dass du mit Iwaizumi-san zusammen bist.“
„Huh?“ Überrascht blinzelte Oikawa, starrte ihn nun direkter an. „Wo hast du das her?“
„Von deinen Teamkameraden von der Seijoh“, erwiderte Shouyou.
„Matsun und Makki?“
„Hm.“
„Hör nicht auf sie, Chibi-chan“, sagte Oikawa, verdrehte die Augen, „hör bloß nicht auf diese Beiden!“
„Also nein?“
„Niemals unter keinen Umständen wäre ich mit Iwa-chan in einer Beziehung!“
„Oh, okay.“

 

[Das hier ist länger geworden als gedacht, aber jaaaa.... Pairings sind eher angedeutet ^^]

 

Es war ernst. So etwas von ernst.
Suga wusste nicht, wie er es beschreiben sollte, während seine Augen auf Noya lagen.
Er wusste, dass er etwas tun musste, wenn es nicht schlimmer werden sollte.
„Suga?“
Sein Kopf drehte sich zur Seite und er blickte zu Asahi, sah ihn verwundert an. „Ja?“
„Hat Noya irgendetwas getan oder wieso starrst du ihn an?“
Suga gab ein Lachen von sich, als er das hörte.
„Nein. Das ist es nicht.“
„Warum siehst du so konzentriert zu ihm?“
„Noya ist ein Idiot“, sagte Suga ruhig.
„Was?“
Er bemerkte Asahis verwirrten Blick und er zuckte mit den Schultern.
„Bis zu dem nächsten, gemeinsamen Training mit Nekoma muss uns was einfallen.“
Er wusste, dass er einen Plan schmieden musste.
Sie hatten bald wieder ein Trainingscamp mit Nekoma. Oder mit der Fukuroudani Trainingsgruppe.
„Nekoma? Wieso Nekoma?“ Asahi wirkte so verwirrt, dass Suga einfach nur grinsen konnte.
Seine Augen richteten sich wieder auf Noya, der Tanaka angrinste, als dieser ihn entsetzt mit roten Wangen ansah.
Suga zuckte mit den Schultern.
„Noya zieht Tanaka gerade auf, oder?“
„Vermutlich, weil er Chikara endlich auf ein Date einladen soll!“, flötete Suga und zuckte mit den Schultern, „aber darum geht es nicht!“
„Chikara? Ennoshita Chikara? Ich dachte, er steht auf Kiyoko?“
Suga seufzte. Warum waren alle innerhalb von Karasuno so naiv?
„Ach was“, winkte Suga ab und legte eine Hand an sein Kinn, „also, wie mache ich das?“
Er wollte nicht über Tanaka nachdenken. Auch, wenn dieser scheinbar genauso gut Hilfe brauchen konnte, endlich mit Chikara zu reden.
„Um was geht es?“
„Noya. Und wie ich ihn dazu kriege, Yaku um ein Date zu bitten“, erwiderte Suga schließlich und seufzte.
„Noya ... und ... Yaku? Du meinst, den Libero von Nekoma?“
Konnte Asahi ihn eigentlich noch verwirrter ansehen, wie er es gerade tat?
Suga grinste und boxte ihrem Ass freundschaftlich in die Seite. „Wenn ich es nicht tue, kommt hier keiner dazu, mit irgendjemandem glücklich zu werden!“
Er war wild entschlossen, seine Teamkameraden glücklich zu machen! Und das in seinem letzten Jahr an der Karasuno Oberschule!

Sie lehnte mit dem Rücken gegen einen Baum, sah vor sich und hatte ihre Augen geschlossen.
Warum sie hier war, wusste sie nicht einmal.
Sie hatte einfach Abstand gebraucht.
Von allem.
„Hey.“
Die Stimme holte sie aus ihren Gedanken und sie drehte ihren Kopf zur Seite.
Jemand saß neben ihr, den Kopf in den Nacken gelehnt, während er in den Himmel blickte.
„Hey“, antwortete sie, „du bist“,
Sie hörte ein Schmunzeln von ihm. „Kiryu Kyosuke. Bist du öfters hier?“
„Nein“, antwortete sie und sah einfach nur wieder vor sich, lächelte. „Izayoi Aki.“
„Ich hab von dir gehört.“
„Woher?“
„Einem Freund.“

Kyouka sah mit großen Augen auf ein Schaufenster, bevor sie zur Seite sah. „Was bedeutet das?“
Chuuya musterte sie, blickte auf das, was die Aufmerksamkeit des Mädchens erregt hatte, bevor er grinste. „Bald ist Valentinstag.“
„Oh“, machte Kyouka und richtete ihren Blick wieder auf das Schaufenster.
„An dem Tag kannst du dem Menschen, den du magst, selbstgemachte Schokolade schenken“, entgegnete Chuuya mit einem Schmunzeln, „willst du es probieren?“
„Den, den ich mag?“, guckte sie mit einem verwirrten Blick zurück.
„Hm, Atsushi vielleicht?“
Kyouka sah zu ihm, bevor sie ihren Kopf wegdrehte. „Vielleicht.“
„Komm, lass uns diesem Tigerjungen ein Geschenk machen.“

 

Ein lautes Grollen entwich seiner Kehle, als er zur Seite zu seinem Flügel sah, an dem ein dunkelrotes Blut aus einer Stelle quoll.
Vorsichtig faltete er den Flügel etwas und strich über diesen, grummelte und drückte sich von dem Boden ab.
Wie hatte er nur nicht aufpassen können?
Er musste hier weg, bevor ihn jemand fand. Erst recht in seiner menschlichen Gestalt, in der er verwundbarer war.
Mit einer Hand stützte er sich gegen einen Baum neben sich ab. Sein Drachenschweif schwang in die Luft, als er Schritte auf dem belaubten Boden hörte.
Da war jemand.
Er drehte seinen Kopf und sah geradewegs zu einem Menschen, ungefähr so groß wie er, während er ein Stück von ihm entfernt stand und einen Bogen gespannt hatte.
War es das? Sollte das hier sein Ende sein?
Was sollte er auch sonst tun, wenn er sich eh nicht wirklich bewegen konnte?
Seine Flügel waren eine seiner größten Schwachstellen. Die Wunde daran machte ihm bereits zu schaffen.
Wieso brachte dieser Mensch es nicht zu Ende?
„Schieß“, flüsterte er und ein Lächeln legte sich auf seine Lippen.
„Warum versuchst du nicht, zu fliehen?“, fragte er und senkte den Bogen etwas, nahm den Pfeil von der Sehne und sah ihn ruhig an.
„Willst du mich quälen, bevor du mich tötest? Ich kann mich kaum bewegen“, erwiderte er und verzog sein Gesicht, sah mit einem Seitenblick zu der Wunde an seinem Flügel.
Dieser Mensch hob eine Augenbraue, legte dann den Bogen zur Seite und trat zu ihm, blickte ihm in die Augen.
Er erwiderte den Blick, wobei er die grünen Augen dieses Menschen erkannte. Wieso tat er jetzt so freundlich?
Er zuckte zusammen, als er bemerkte, wie der Mensch über die Haut an seinem Flügel strich und die Stelle berührte, an der er vorher von einem Pfeil durchschossen wurde. „Was –?“
„Kannst du ein Stück laufen, Drache?“, fragte er nach und sah ihn nun wieder an.
„Es geht“, murmelte er, immer noch mehr als verwirrt, „wieso– wieso fragst du das?“
„Hier in der Nähe ist eine verlassene Hütte“, entgegnete der Mensch und drehte sich von ihm weg, griff nach seinem Bogen und dem liegengelassenen Pfeil und richtete sich dann auf.
Immer noch zu verwirrt blinzelte er ihm hinterher. Was sollte das? „Warum tötest du mich nicht?“
Der Mensch zuckte mit den Schultern und er hörte nur ein leises Schnauben. „Ich will es einfach nicht. Soll ich mich um deine Verletzung kümmern oder nicht?“
Er zuckte zusammen und stand nun ganz auf, hielt seinen Flügel etwas an seinen Körper gefaltet, während er ihm folgte. Seine Schritte waren etwas stolpernd, da er sein Gewicht eher in die Richtung seines gesunden Flügels verlagerte.
Als sie in der Hütte waren, blickte er sich um, erkannte aber nicht viel mehr, als eine alte Matratze in dem vorderen Raum und einen Kamin an der Seite. Durch eine weitere Tür verschwand dieser Mensch und kam kurz darauf mit einem kleinen Kasten zurück.
„Setz dich und streck deinen Flügel aus“, sagte er ruhig daraufhin.
Der Drache nickte knapp, ließ sich auf der Matratze nieder und streckte seinen verletzten Flügel so, dass dieser Mensch drankam. „Wer bist du?“
Einen Moment blieb es still zwischen ihnen und er spürte nur, wie der Mensch etwas auf die Wunde an seinem Flügel tat, bevor er langsam wieder sprach. „Iwaizumi Hajime.“
Der Drache zuckte und bewegte seinen Schwanz in die Luft, strich sich mit einer Hand über die Hörner an seinem Kopf. „Du führst die königliche Armee an.“
„Das tue ich“, erwiderte er, ohne seinen Blick zu ihm zu drehen.
Er schluckte. Er hatte mehr als genug von ihm gehört und er hatte nicht gewusst, was er von ihm halten sollte.
Er hatte von seinen Vorfahren oft genug gehört, wie die königliche Armee sie gejagt hatten. Nicht nur Drachen, sondern auch andere Kreaturen dieses Landes. Sie waren nur am meisten gefährdet, weil jeder glaubte, dass sie den Menschen gefährlich werden konnten.
„So sollte es gehen, oder?“
Iwaizumis Stimme holte ihn aus seinen Gedanken und er zog seinen verletzten Flügel etwas zu sich, musterte die Stelle, an der er verletzt war und die nun ein dickeres Pflaster bedeckte. „Du kennst dich gut aus.“
„Ich musste mich früher immer um die Verletzungen des Prinzen kümmern“, zuckte er mit den Schultern, gab ihm einen ruhigen Blick aus diesen so grünen Augen, „ruh dich noch etwas aus, dann sollte es gehen.“
Er schluckte, nickte ein wenig. „Ich könnte den Palast angreifen, wenn ich wieder fit bin.“
„Ich glaube nicht, dass du das tun willst“, erwiderte Iwaizumi daraufhin.
Seine Augen richteten sich auf den anderen und er blickte erneut geradewegs in diese grünen Augen, lächelte nun einfach vor sich hin. „Da könntest du recht haben, Iwa-chan.“
„... Ich hätte dir einen Pfeil durch die Brust jagen sollen“, erwiderte Iwaizumi und verzog sein Gesicht in einer grimmigen Geste.
„Hättest du nicht“, sagte er und lächelte ihn weiterhin breit an, „mein Name ist Oikawa Tooru.“

Er hatte nicht damit gerechnet, dass er mitten in der Nacht jemanden draußen sah, während er in dem Park saß.
Aus seinem Rücken ragten zwei große, schwarzgefiederte Flügel, während seine Augen einen leicht helleren Schimmer besaßen. Seine Ohren waren eine Spur spitzer nach oben.
Aber am wenigsten hatte er damit gerechnet, seinen ehemaligen Senpai hier mitten in der Nacht zu treffen.
„Tobio-chan? Was machst du hier draußen?“
Oikawa klang erstaunt und er konnte es ihm nicht einmal verübeln. Er hatte nicht vorgehabt, sich dem anderen so zu zeigen.
Schon gar nicht ihm, wo er der Mensch war, den er mit zu seinem Heimatplaneten bringen sollte, um den Platz des Prinzen einzunehmen. „Oikawa-san“, gab er schließlich von sich, nickte ihm zu und atmete nebenbei tief durch.
„Wie siehst du eigentlich aus? Gehst du zu einer Faschingsparty?“ Oikawa klang belustigt, als wenn er es selbst nicht glaubte, während er den Kopf schief legte.
„Das ist mein wahres Aussehen, Oikawa-san“, sagte Tobio und sah ihn nun direkt an, seine Augen funkelten heller als normalerweise.
„Wahres ... Aussehen?“, fragte Oikawa nach und starrte ihn immer noch perplex an, „komm schon, du verarschst mich.“
Tobio zuckte mit den Schultern, richtete sich auf und breitete seine Flügel zur Seite aus. „Mein Ziel ist es, einen Menschen zu suchen, der mir dazu verhilft, den Platz des Prinzen auf meinem Planeten einzunehmen.“ Er blieb ruhig, auch, wenn er verheimlichte, dass er dabei war, diesen Plan aufzugeben, weil er nicht mehr unbedingt von hier wegwollte. Genauso wenig, wie er Oikawa aus dieser Umgebung heraus mitnehmen wollte.
„Tobio-chan? Wovon redest du bitte?“, entgegnete Oikawa und hob eine Augenbraue, „dein Planet? ‚Einen Menschen‘? Du–“, er stoppte, schüttelte den Kopf, „du bist ein Außerirdischer, Tobio?!“
Tobio sah ihn still an, bewegte seine Flügel ein Stück. „Aber ich habe nicht vor, dich mit dorthin zurückzunehmen.“
„Wa–halt, Moment, was?“, blinzelte Oikawa ihn verwirrt an, schüttelte erneut den Kopf, „du– warum erzählst du mir das alles?“
„Weil das das letzte Mal ist, dass wir uns sehen, Oikawa-san“, sagte Tobio ruhig, bevor er sich etwas vorbeugte, kurz vor ihm stoppte, „ich werde dich nicht mitnehmen, was bedeutet, dass ich meinen Auftrag nicht erledigen werde.“
„Tobio-chan ...“, blinzelte Oikawa ihn verwirrt an, „du wolltest– solltest mich mitnehmen? Zu deinem Planeten?!“
„Du warst auserwählt mein Partner zu sein“, erwiderte Tobio, schüttelte dann aber den Kopf, „allerdings hieße das, dass du hier alles aufgeben müsstest. Ich kann verstehen, wieso ... Yaku getan hat, was er getan hat.“
„Was hast du vor, Tobio?“, fragte Oikawa nach, während er ihn ansah, ein kurzer Schock spiegelte sich in den braunen Augen wider.
„Ich lasse dich vergessen. Dass wir uns je getroffen–“, bevor Tobio weitersprechen konnte, spürte er, wie Oikawa ihn küsste.
Für wenige Sekunden weitete Tobio seine Augen, bevor er es die kurze Zeit genoss und sanft erwiderte. Erst danach sah er den anderen verwunderter an. „Was –?“
„Warum bleibst du nicht hier?“, fragte Oikawa nach, „warum willst du unbedingt, dass ich dich vergesse?“
Tobio sah ihn einen Moment einfach nur an, seufzte und atmete tief durch. Eigentlich wollte er das nicht. Er hatte sich doch nur überlegt, dass er nicht zurückwollte. Was, wenn er hierblieb?
„Willst du, dass ich hierbleibe?“, fragte er ruhig nach.
„Eigentlich wäre ich froh, wenn du nicht mehr in meinem Leben wärst“, murmelte Oikawa und verdrehte die Augen, seufzte dann allerdings und streckte einen Arm zu seinem Flügel aus, strich etwas über die Federn daran, „aber ich will dich auch nicht vergessen. Ich denke, ich würde einen ziemlich nervigen, süßen Rivalen vermissen.“
Tobio schluckte und bewegte seinen Flügel in Oikawas Richtung, genoss die Berührung an den Federn.
„Und auch, wenn ich mal gerne zu deinem Planeten reisen würde, ich mag es hier und ich mag es hier, mit dir zusammen“, sagte Oikawa und schmunzelte, bevor er sich etwas wegdrehte, „und ich denke, ich mag dich mehr, als ich früher je in Erwähnung gezogen hätte.“

Er blinzelte.

Seine Augen richteten sich auf die Gestalt auf dem Sofa.

Wie kam er bitte hier her?

„Hey! Wach gefälligst auf, Idiot!“

Er streckte seinen Arm aus, zog ihn aber sogleich wieder zurück, als er ein Armbändchen mit einem Glöckchen an seinem Handgelenk erkannte, was in dem Moment der Bewegung klingelte.

Was?!

„Was zum– Dazai, was hast du–!?“

„Uhh ... Chibi, sei still~“, kam es mit einem grummeligen Ton von sich, „oder nervst du mich jetzt schon, obwohl du eigentlich tot bist?“

Chuuya weitete die Augen, starrte seinen ehemaligen Partner an und wollte etwas sagen, allerdings blieben ihm sämtliche Worte im Hals stecken. Was? Wovon sprach dieser nichtsnutzige Idiot bitte?

Wenn er tot war, wieso befand er sich dann in Dazais Wohnung?

Okay.

Wieso befand er sich überhaupt in der Wohnung dieses bandagierten Idioten?

Nachdenklich landete er auf dem Fußboden, blinzelte, als er merkte, was er gerade tat und sah an sich herunter. War er gerade geflogen?

„Was macht Chuuya hier?“

„Stell keine Fragen, die ich selbst gerne von dir beantwortet hätte!“, erwiderte Chuuya und starrte den anderen funkelnd an, verschränkte die Arme vor sich und ignorierte das stetige Klingeln an seinen Handgelenken.

„Du bist tot. Also ... dachte ich zumindest“, murmelte Dazai und kratzte sich am Hinterkopf, „wieso bist du hier?“

„Ich bin nicht– Moment, was geht hier eigentlich vor sich?“

„Chuuya sieht niedlich aus“, fing Dazai an und grinste ihn an, streckte seine Hand zu ihm aus.

Für einen Moment wollte Chuuya ihn zurechtweisen, allerdings spürte er die Berührung kurz darauf so, dass er einen unbestimmten Impuls hatte, sich dagegen zu lehnen. „Was– was machst du, Dazai?!“

„Die sind so flauschig, wie sie aussehen, Chibi“, sagte Dazai und schmunzelte.

Chuuya starrte ihn an, fuhr mit einer Hand dorthin, wo Dazai ihn berührte, bemerkte etwas flauschiges an seinem Kopf, was vorher bestimmt noch nicht dort gewesen war. Was war das? Was ging hier vor sich?!

„Warum bist du wieder hier?“, fragte Dazai nach und ließ sich auf dem Sofa nieder, sah ihn von der Seite her an.

Chuuya blinzelte, hob eine Augenbraue, antwortete aber erst einmal nichts, sondern ging durch das Zimmer, öffnete die Tür zum Badezimmer und blickte in den Spiegel, den er dort vorfand.

Dort erkannte er, dass er zwei größere Fuchsohren besaß, während hinter seinem Rücken nicht nur einer, sondern bestimmt vier oder fünf Schweife eines Fuchses zu sehen waren.

Was war er? Was machte er hier und was war überhaupt passiert?!

Bevor er weiter darüber nachdenken konnte, erkannte er, wie sich sein Spiegelbild veränderte und er stattdessen in das Gesicht einer älteren Frau sah, die einen schneeweißen Yukata trug.

Ihre Augen waren genauso weiß, während sie ihn direkt anblickte.

Dein Schicksal ist mit seinem verbunden und deswegen musst du bei ihm bleiben.

Chuuya starrte sie an, schüttelte einfach nur den Kopf. „Und das? Was soll–“,

In der Gestalt bist du nur für ihn sichtbar. Deine Seele ist mit einem Kitsune verbunden. Deine Aufgabe ist es, ihn zu beschützen, bis seine Zeit gekommen ist, dir zu folgen.

Chuuya starrte mit geweiteten Augen in den Spiegel, der aber kurz darauf nur wieder sein Spiegelbild zeigte. Wer war das? Warum sollte er ausgerechnet Dazai beschützen?!

„Was macht Chuuya so lange?“, hörte er die Stimme des anderen und bemerkte, wie Dazai seine Arme um ihn schlang, während sich seine Schweife in beide Richtungen zur Seite bewegten.

Warum war er nur mit diesem nichtsnutzigen Idioten gestraft, selbst über den Tod hinaus?!

[Ein kleines Drabble eines "Iwa-chan ist Oikawas imaginärer Freund"-AU ;)]

 

Er ließ seine Schultasche auf den Boden fallen und setzte sich im Schneidersitz auf seinen Futon, während seine Augen durch das Zimmer glitten.

Wie war dein erster Tag?“

„Langweilig!“, brummte Tooru. Seine Augen lagen auf seinem Freund, der gegen die Wand seines Zimmers lehnte. „Es wäre so cool, wenn du auch da wärst, Iwa-chan!“

Die Augenbrauen seines Freundes verengten sich. „Glaubst du, du findest dort Freunde?“

Tooru sah ihn schmollend an. „Ich brauche keine Freunde, solang ich Iwa-chan habe!“

„Es wäre gut für dich.“

Tooru starrte ihn lange und eindringlich an.

„Wenn sie Iwa-chan akzeptieren, dann denke ich drüber nach.“

„Ist das Chibi-chans Freund?“
„Huh?“
„Iwa-chan, warum hast du mir nie gesagt, dass du einen kleinen Bruder hast – und der scheinbar mit Chibi-chan befreundet ist!“
Tooru verzog sein Gesicht zu einem Schmollen, während sie in der Nähe der Sporthalle des Präfekturfinales standen.
„Was? Wovon redest du bitte, Shittykawa?“
Tooru deutete zum Eingang, auf Karasunos Lockvogel und die beiden Personen, die bei ihm standen und ihn beglückwünschten. „Der da! Iwa-chan! Warum sagst du mir nicht, dass du einen kleinen Bruder hast?!“
„Weil es nicht stimmt?“, brummte Iwa-chan und verdrehte die Augen.
„Heißt das, ihr seid getrennt worden, bevor ihr voneinander wusstet?! Wie dramatisch!“ Tooru weitete seine Augen, bevor sich ein Grinsen auf seine Lippen legte. „Weißt du was? Dann sorge ich dafür, dass eure Familie wieder zusammenfindet!“
„Oikawa, was– komm sofort her, du Idiot!“
Tooru ignorierte die Stimme seines besten Freundes, ganz egal, was Iwa-chan ihm hinterherrief.
„Huhuuuuu! Chibi-chan!“
„Oikawa, verdammt nochmal, was soll der Mist?!“
„Großer König? Was machst du hier?“ Chibi-chan sah ihn mit großen Augen an, während dessen beide Freunde ein wenig zusammenzuckten und einen Schritt zurückmachten.
„Euch anfeuern, damit ihr Ushiwaka-chan schlagt!“, grinste Tooru ihn an, bekam nebenbei ein „hmpf, von wegen“, von Iwa-chan, ignorierte es aber, „und eine längst überfällige Familienzusammenkunft!“

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Autor

Feuchens Profilbild Feuchen

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Kapitel:11
Sätze:277
Wörter:3.371
Zeichen:19.626

Kurzbeschreibung

Eine kleine Drabble/One-Shot-Sammlung zu verschiedenen Fandoms und Pairings, was mir gerade einfallen mag.

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit Drabble, Fluff und OneShot getaggt.