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Im Neonlicht

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17.7.2019 13:09
18 Ab 18 Jahren
Homosexualität
In Arbeit

Es war wieder einer dieser Abenden an denen ich überhaupt keinen Bock hatte auch nur den Finger zu rühren. Nach einer endlosen Schicht in der Notaufnahme, wollte ich einfach nur meine Ruhe haben und den Abend genießen. Da morgen Sonntag ist und ich frei habe, hätte ich ausschlafen können! Doch meinem Plan stand eindeutig mein bester Freund dazwischen… Grummelnd sah ich auf den Mann, der sich an meinem Esstisch gemütlich gemacht hatte. Seine roten Haare standen wie immer in alle Richtungen ab und erinnerten mich an Feuer.
„Komm schon, Law. Das wird Spaß machen“, drängte mich Kid. „Pengu hat nur einmal im Jahr Geburtstag.“
„Und das jedes Jahr“, entgegnete ich mürrisch.
Ich war müde und ausgelaugt. Das letzte was ich jetzt brauchte war ein Discobesuch.
„Vielleicht sich auch nette Mädchen dabei“, grinste Kid debil. 
Ich konnte mir bildlich vorstellen an wen der Typ dachte. Robin. Sie war meine Kollegin und in der Wissenschaftsabteilung des Krankenhauses tätig. Kid hatte sie ein paar Mal gesehen und sich wohl Hals über Kopf in die schwarzhaarige Schönheit verknallt. 
Ich schüttelte den Kopf. „Du glaubst doch nicht wirklich, dass sie ausgerechnet heute in der gleichen Bar sein wird wie ihr?“
„Man kann nie wissen.“ Zuversichtlich wie immer dieser Kerl! Kid nahm einen großen Schluck aus seiner Bierflasche und sah mich wieder an. „Also? Kommst du mit?“
„Nein“, antwortete ich ruhig. 
Ich würde nicht mitkommen, da konnte Kid machen was er wollte. 
„Vielleicht ist er da?“ Kids bösartiges Grinsen ließ mich schlucken.
Sofort stellten sich meine Nackenhaare auf, dass konnte ich deutlich spüren. Ich wurde nervös. Verdammter Mist! Dieser manipulativer Scheißkerl! Hitze schoss mir ins Gesicht, als ich an das letzte Mal dachte als wir im DonFlamingo waren. Mein Hals wurde trocken und Kids Grinsen breiter. Ich habe verloren!

Der Beat dröhnte in einer immensen Lautstärke in meinen Ohren und sofort verfluchte ich Kid, kaum das ich über die Schwelle in den Club trat. Warum habe ich mich überreden lassen! Ich hätte jetzt gemütlich auf meiner Couch sitzen können und ein Buch fürs Studium lesen können. „Verdammt,“ grummelte ich gegen den Lärm.
„LAW!“ Pegu und Bepo, zwei meiner besten Freunde, kamen freudig auf mich zugerast. Knapp konnte ich einer Umarmung ausweichen. Ich war noch nie der Knuddeltyp gewesen. 
„Alles gute zum Geburtstag“, wuselte ich dem schwarzhaarigen durch die Haare. Heute hatte er ausnahmsweise keine Mütze an, merkte ich. Kid neben mir grinste immer noch dämlich vor sich hin. 
Bepo, ein etwas breiterer Junge boxte mich in die Schulter. „Na los komm mit. Wir habe einen Tisch ganz hinten.“
Als ich meinen Freunden folgte, schweifte mein Blick durch die Massen der tanzenden Personen. Ich hasse tanzen. 
„Oi, ist wohl nicht da“, schrie mir Kid in Ohr. Der Lärm war wirklich enorm und ließ einen nur schwer etwas verstehen. 
Ich antwortete ihm nicht. Lieber vergrub ich die Hände tiefer in meiner hellen Jeans. Ob ich ein anderes T-Shirt hätte anziehen sollen? Was wenn er doch da war? Das einfache, schwarze Shirt mit der gelben Aufschrift Heart Pirates, war vielleicht zu underdresst? Verdammt! Über was machte ich mir hier Gedanken! Meine Stimmung sank noch weiter in den Keller und war am Nullpunkt als wir die Gruppe erreicht hatten. Sofort sprangen alle auf und begrüßten uns. Von mir kam nur ein knappes Nicken. Ich sollte Heim gehen. 
Kid Hand legte sich auf meine Schulter, als hätte er meine Gedanken gelesen. 
„Schau da“, flüsterte er mir ins Ohr und deutete mit dem Finger in die Menge. 
Auf der Tanzfläche konnte ich zwei bekannte Gesichter ausmachen. Zwei Männer tanzten engumschlungen mitten in der Menge. Einer war blond, der andere hatte auffällige grüne Haare. Was hatten die Menschen heut zu Tage für Geschmäcker?! Ich warf Kids Haaren einen Blick zu. Furchtbar! 
Wenn die beiden da waren, vielleicht war auch er da? 
Ich suchte die Tanzfläche weiter ab. Nichts! Ein orangehaariges Mädchen warf mir dafür immer wieder Blicke zu, die ich einfach ignorierte. Doch irgendwie kam sie mir bekannt vor. Grübelnd setzte ich mich auf einen freien Platz. Zu meinem Leidwesen hatte sich Kid direkt neben mich gepflanzt. 
Die Kellnerin, denke ich zumindest, dass es eine war sie hatte auffällig wenig an, kam zu uns und nahm die Getränke auf. Tief beäugte sie sich zu mir runter. Ihr Busen wippte aufreizend vor meinen Augen auf und ab und ich befürchtete er würde jeden Moment aus dem knappen Oberteil fallen. Bestimmt schob ich sie weg. Sie kam mit zu nahe! Darüber war sie jedoch weniger erfreut und sauste beleidigt davon. Mir doch egal!
„Law, sei doch etwas lockerer“, lachte Kid laut und schob sich eine weitere Bedingung, die hier herum wusste, auf den Schoss. Sie kicherte vergnügt, doch befreite sich schnell auf dem Griff des Rothaarigen. Sie wuselte davon, nicht ohne noch einen Klapps auf den Hintern zu bekommen. 
Als die Getränke kamen, diesmal ohne Brüste in meinem Gesicht, nahm ich einen tiefen Schluck von meinem Bier und hätte mich fast verschluckt. Hustend sah ich nach vorne. Da war er. Er war doch tatsächlich hier!
Sein schlanker Körper bewegte sich im Rhythmus der Musik. Wie jedes Mal wenn ich den Jungen sah, steckten seine Beine in knielangen Hosen. Diesmal waren sie schwarz mit großen Taschen an den Seiten. Das rote Hemd mit den kurzen Ärmeln war bis zur Brust aufgeknöpft. Einmal mehr fragte ich mich, was er wohl beruflich machte, denn seine Körper trotzte vor Kraft auch wenn man es nicht sah. Allein schon der sanften Muskeln an der Brust, die man erkennen konnten, sprachen für sich. Schwarze Haare standen ihm wild vom Kopf ab. 
Wieder schluckte ich. Meine Kehle wurde trocken. Wieder nahm ich einen tiefen Schluck von dem kalten Getränk. 
Er tanzte mit der orangehaarigen Schnall von vorhin. Also waren sie Freunde? Oder war das seine Freundin? Der Körper des Jungen bewegte sich im Schein der Leser. Plötzlich beugte sich das Mädchen nach unten. Sie flüsterte ihm etwas ins Ohr. Ich wünschte ich könnte verstehen, denn der Junge blieb plötzlich stehen. Sein Kopf drehte sich minimal. Sah er in meine Richtung? Hitze schoss mir in die Glieder. Meine Arme wurden taub. Oder bilde ich mir das ein? Seien Augen waren im Schatten des Ponys nicht sichtbar. Ich brauchte Platz. In der blöden Jeans wurde es langsam eng. Wie von selbst schoben sich meine Beine auseinander und ich sankt weiter in die Polster der Lounge. Vergessen waren meine Freunde und die fremden Menschen um mich herum. Meine ganze Aufmerksamkeit lag nur auf der einzigen Person die mich interessierte. Der Junge mit den schwarzen Haaren. So eben setzte er sich wieder in Bewegung. Als wäre er mit der Musik verschmolzen tanzte er im bunten Neonlicht der Scheinwerfer. Der Nebel umhüllte seine Gestallt sanft. Spielte mit ihm. Plötzlich ließ er seine Hüften kreisen. Das war der Moment im dem es für mich zu Viel wurde. Knurrend erhob ich mich, knallte die Flasche auf den Tisch. Mit großen Schritten ging ich los. Ich konnte nicht mehr zuschauen! 
Ich musste hier raus! 
Ich erreichte den Ausgang ohne einen Blick nach hinten zu werfen. Es war ein Fehler herzukommen! Jetzt würde ich die ganze Nacht kein Auge zumachen können! Verdammter KID!

Autorennotiz

Halli Hallo,
hier ist eine kleine Kurzgeschichte aus dem One Piece Fandome. Meine erste in diesem...
Ich hoffe sie wird euch gefallen. Es ist nichts großes oder anspruchsvolles. Eher etwas für Zwischendurch.
Die Kapitel werden nicht lang sein... Sorry dafür, aber ich mag keine langen Kapitel bei Kurzgeschichten... und es werden auch nicht viele werden. Aber genug der Worte... Viel Spaß
Ps. Meine Fehlerteufelkiste ist runtergefallen, also könnten sich welche im Text befinden. Wer sie einfängt und mir bringt, bekommt ein Danke :)

Gruß und Kuss

Cas

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Autor

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Sätze:131
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Kurzbeschreibung

Als die Getränke kamen, diesmal ohne Brüste in meinem Gesicht, nahm ich einen tiefen Schluck von meinem Bier und hätte mich fast verschluckt. Hustend sah ich nach vorne. Da war er. Er war doch tatsächlich hier! Sein schlanker Körper bewegte sich im Rhythmus der Musik. .......... Auszug aus Kapitel 1.... Luffy/Law AU

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit (romantische) Beziehungsentwicklung getaggt.