Fanfictions > Anime & Manga > One Piece > Die Mörderin und das Biest

Die Mörderin und das Biest

10
25.6.2019 1:58
16 Ab 16 Jahren
Heterosexualität
In Arbeit

Unter Don Quichottes Dienste zu stehen war für ihn eine besondere Ehre. Als ein Anwärter für seine Piratenbande tat dieser Mann alles was nötig war, um seinen Herren zufrieden zu stellen.
Bellamy, die Hyäne war eine tragische Figur. Er verließ die Stadt Notice, welche im North Blue lag, da er trotz wohlhabenden Elternhaus, nicht den nötigen Reichtum für eine geliebte Person vorzuweisen hatte.
Er heuerte also eine Crew an. In der Hoffnung genügend zu erbeuten, dass es für die Hand der Erwählten reichte.
Trotz seines jungen Alters hatte er Potenzial zu einem gefürchteten Piraten zu werden. Mit Hilfe der verspeisten Teufelsfrucht, kurz nach seinem Seegang, war es ihm möglich sein Kopfgeld auf fünfzig Millionen Berry zu erhöhen. Sein Stolz wuchs in dieser Zeit und durch seine Raubzüge hatte die Hyäne schon bald Blut geleckt. Er vergaß, wofür oder für wen er das alles tat und kehrte nicht nach Notice zurück.



 

* * * * *



Der blonde Hüne saß an der Reling des Schiffes „Lurisa“ und schaute hinaus auf das Meer. Jenes Schiff war eine Leihgabe. Es war groß und besaß eine kleine Besatzung von zehn Mann, welche ihn durch die neue Welt schifften. Auf dem Segel prangte das Jolly Roger seines Herren, doch ohne einen Flamingo als Galionsfigur.

Des Öfteren segelte Bellamy endlich nach langer Pause hinaus und war voller Hoffnung, nachdem man ihm eine neue Chance gab. Eine Chance, welche wohl von nun an sein Lebensziel zu sein schien. Vergessen war sein altes Leben als junger wohlhabender Knabe aus Notice, welcher um die Hand einer reicheren Tochter anhalten wollte.
Nun war eine Art „Rächer“ für Don Quichotte de Flamingo. Jeder der es wagte den Namen der Familie Quichottes zu beleidigen, war dazu verurteilt worden vom Erdboden zu verschwinden. Dabei war es egal ob Frau, Mann, Dorfgemeinschaften oder Inselstaat.

Doch dieses Mal war er kein wirklicher Kommandant eines Schiffes. Dieses Amt war für diesen Moment nur ausgeborgt und diente dazu sein Können wieder unter Beweis zustellen. Er hatte in den letzten zwei Jahren Städte und Inseln im Alleingang vernichtet und war sich seiner Stärke bewusst. Nichts und niemand konnte ihn aufhalten. So zumindest schien es.
Bellamy, die Hyäne wollte als Anwärter einen guten Eindruck schinden indem er eine von De Flamingos gewählten Inseln plünderte. Dieses Mal um eine ganz Besondere.
Am Horizont erstreckte sich bereits jene, welche er begierig musterte.
Ihr Name war Evergreen und dabei noch eine Frühlingsinsel. Dressrosa und der kleine Inselstaat waren vor fünf Jahren in einem heftigen Klinsch und ehemals Verbündete. Der Bund brach, als die Stadt der Leidenschaft einen Königswechsel erlebte. Vorerst schien alles friedlich, doch aufgrund der Flotte Evergreens vermutete man eine Gefahr. Vielleicht gab es aber einen anderen Grund.

Der Inselstaat war klein, aber wohlhabend durch die namengebende Familie. Man munkelte, dass sie vor vielen Jahrhunderten auf dieser ansiedelten und ehemalige Weltaristokraten waren. Doch wie wirkliche Geschichte des regierenden Hauses war, interessierte diesen Piraten herzlich wenig. Sein Fokus war auf das Zerstören, Morden, Plündern und Entführen gerichtet. Ein Auftrag vom König Dressrosas selbst.
Sicher war, dass diese Insel seinem Herrn im Wege stand und etwas beherbergte, welches für ihn einen sehr hohen Wert hatte. Abgesehen von Reichtümern und anderen nützlichen Dingen.

Ein weiterer Auftrag war, den Regenten des Hauses lebendig nach Dressrosa zu bringen. Dabei war egal in welcher Verfassung. Ob nun halb tot oder quicklebendig spielte für Don Quichotte de Flamingo keine Rolle. Bellamy hatte über diese Person freie Verfügung, sofern er jene nicht tötete.

Die dunklen Fachwerkhäuser umkreisten den Hafen, als wollten sie wenn es nötig war, das Anwesen auf dem sattgrünen Hügel schützen. Die Bauten waren schon älter, wie er durch das Fernglas feststellte. Risse an den Wänden und auf den Dächern fehlten die einen oder anderen Dachpfannen. Befehlsmäßig wurden sie mit einer Art Gewachstem Tuch geflickt. Hinter dem Anwesen erstreckte sich ein gewaltiger Berg, dessen Kuppe wohl schneebedeckt war.
Hierbei fragte er sich, was es für eine Art Insel wohl sein mochte. Frühling? Herbst? Oder war es jene, die alle drei Jahreszeiten beherbergte?  
Die Pflanzen waren allerdings in einem guten Zustand und die Bäume ragten mit ihren Wurzeln aus den Steinen. Passte man also nicht auf, fiel man unsanft auf die Nase. Die Straßen waren dagegen nicht sonderlich gut erhalten und einer schmächtigen männlichen Person fiel es schwer den Karren mit Kornsäcken voranzubringen. Er blieb des Öfteren im Schlamm stecken, ruinierte seine Sachen dabei und schien zu fluchen.
Bellamy amüsierte es natürlich sehr.

Etwas weiter vor der Küste lag eine kleinere Insel auf der eine riesige majestätische Statue erhobenen Hauptes in antiker Kapitänstracht stand und in die Ferne blickte mit heroischer Haltung eines Säbels in der rechten Hand.
Der Hüne musterte Diese mit einem verächtlichem Blick, welcher dann aber doch zu einem breiten Grinsen wurde.
Da dieses Gebilde vom ersten Herrscher der Insel stammte, nahm sich der Blonde vor jene ganz besonders zu vernichten, sobald alles erledigt war. Seine Vorfreude wuchs nur unweigerlich weiter und er richtete seine Sonnebrille.

Gefolgt von seinem hyänenartigem Lachen, das der Crew ein wenig ins Mark ging erhob er sich und ging unter Deck. Hier inspizierte er gründlich einmal den Käfig, in welchem er die zu gefangene Person rein werfen wollte.
Die löchrige und muffige Pritsche lag mittig des Käfigs. Perfekt für die piekfeine Gesellschaft. Einige Abgetragene Kleidung zum Wechseln lag in einem vermodertem Koffer und ein Eimer für gewisse Geschäfte stand in der Ecke.
Da der Hüne wusste, dass es sich um eine Frau handelte, die er gefangen nehmen sollte, wollte er sie zu gerne bewachen, denn schließlich hatte er die Erlaubnis. Insgeheim hoffte er, dass dieses Wein einigermaßen ansehnlich war und nicht wie einige andere gutbetuchte Menschen aussah. Zwar hatte er ein Bild von ihr sehen dürfen, aber so ganz beeindruckt war er nicht. Ein burschikoser Haarschnitt und ein höchst mürrisches Gesicht mit einer langen Nase und einer Narbe über dem rechten Auge, die bis zum Kinn verlief. Hierbei konnte man nur vermuten, ob der Zeichner des Bildes seinen Hass zum Ausdruck bringen wollte. Zudem sollte sie hoch gewachsen sein, was er aber aufgrund seiner Größe von zwei Metern und vierzig nicht sonderlich etwas ausmachte.
In der Ecke des Bildes war das heutige Alter und ihre Haarfarbe notiert.
Blond und vierundzwanzig Jahre.
„Gut, alles ist soweit ungemütlich.“, murmelte er vor sich hin, als er alles abermals inspiziert hatte und abermals kam ein unheimlich belustigter Laut von ihm.
So wartete er auf die Nacht.


 

* * * * *




Niemand auf der Insel ahnte etwas, als der Abend anbrach.
Es ging recht lebensfroh im Hafen zu. Man hörte die Frauen laut grölen und jauchzen, so als ob sie mit den verbliebenen Männern wetteiferten. Alles war friedlich, nur ab und an wurde über die miserable Lage der Stadt geflucht.
Der Hüne lauschte noch weiter und betrachtete die Stege. Keine Schiffe waren weit und breit zu sehen. Er fragte sich, warum ihm das nicht schon längst aufgefallen war. Demnach schob er es einfach auf seine Vorfreude. Wie ihm ebenfalls nicht weiter entgangen war, hörte er er wenig Männer auf der Insel. Nun schossen Einfälle durch seinen Kopf.
Waren die besten Männer auf hoher See?
War allgemein die Frauenpopulation hoch?
So viele Eindrücke breiteten sich in ihm aus und einige davon waren sogar weniger freundlicher Natur, für seine Gegenüber als sonst. Oh, wie er sich darüber freute.

Einige Zeit sollte wohl noch etwas verstreichen, bis die Sonne am Horizont zur Gänze verschwand. Nun war es mit den Stunden immer stiller geworden. Die Lichter der Laternen und an den Docks brannten. Niemand schöpfte Verdacht, das etwas Schreckliches passieren könnte.
Bellamy beobachtete durch ein Fernglas, das Geschehen auf der Insel. Hin und wieder sah er gut gerüstete Frauen und auch einige Männer mit ihren Handlaternen den Hafen entlanglaufen. Mit eisernem Blick patrouillierten sie und das Wappen der ehemaligen adeligen Familie blitzte im Schein der Lichter. Eine Seekönig, der die Sonne wohl fangen will.
Aber die Menschen auf der Insel waren zu leichte Beute für ihn. Beinahe schon langweilig, dachte er genauer darüber nach und murrte schlecht gelaunt. Dank seiner Teufelsfähigkeiten konnten Waffen und Mauern nichts anhaben oder aufhalten.
„Ist schon ein bisschen freudlos so eine wehrlose Insel zu zerstören. Ist der Admiral auf dieser Insel es überhaupt wert?“, knurrte er vor sich hin und schaute zu einem schwarzhaarigen Mann neben ihm. Er war von normaler Größe eines Menschen und von etwas weniger muskulöser Statur. Auch war er mindestens zwanzig Jahre älter als der blonde Hüne. Sein Grinsen war verschmitzt und strahlte etwas Verschwörerisches aus, beinahe so als plante er etwas.
„Ich versichere Euch Käpt'n, das ist es wert und Ihr werdet überrascht sein. Aber hat man Euch nicht gesagt, weshalb ihr ihn entführen sollt?“, hakte er vorsichtig nach und der Blonde schaute über seine Sonnenbrille hervor. Obwohl er sie in der Nacht nicht benötigte, trug er sie aus Stilgründen gern.  
„Nein. Es interessiert mich eigentlich auch gar nicht.“, raunte er düster.
„Ach wirklich nicht? Sie hat ein Stadtviertel von Dressrosa vernichtet.“; begann der ältere Mann einfach. „Die Untertanen unseres geliebten Königs... Kinder, Frauen, Männer, sie alle starben. Es war ihre Schuld. Und unser Herrscher will Rache. Deswegen sollt ihr sie zum Königreich schiffen.“
Bellamy dachte nach. Er konnte sich von seinen taten auch nicht freisprechen, doch in seinem falle, waren seine Morde gerechtfertigt. Er hütete sich davor, Unschuldige zu ermorden. Auch lies er es nicht zu, dass seine Crew in jetziger Form unter Don Quichottes Flagge, wehrlose heranwachsende Mädchen und Frauen vergewaltigte. Er hatte Ehre in seinem Herzen und besuchte deshalb nach getanem Auftrag zusammen Bordelle und gab seinen Männern genügend Geld, damit sie sich ebenso vergnügen konnten. Doch vielleicht würde er bei dieser Frau eine Ausnahme machen, sollte sie es provozieren. Denn sie war keine Unschuldige und Ehrenlos.
Kurz zuckte Reeves zusammen als er das Lachen der Hyäne hörte. Dachte man so darüber nach, als man beide Gestalten sah, wäre es dem blonden Hünen sicher ein Leichtes gewesen Reeves Kopf mit einer Hand zu zerquetschen.
Zu großen Respekt hatte der ältere Mann vor dem Volksheld und sprach demnach nicht mehr weiter.
„Ach wenn dem so ist, werde ich mit Freuden dieses Idyllchen von Insel vernichten.“, gab der Rioese von sich mit einem hocherfreutem Unterton als zuvor.
Der Mann im mittleren Alter grinste in sich hinein und bekam anschließend von seinem Käpt'n einen Befehl, alles  für den Aufbruch vorzubereiten.
Mit unheilvollem Singsang ging die Crew an die Arbeit. Fackeln wurden sachte auf die Beiboote gelegt, dass man sie nur nehmen sowie entzünden musste.
Wie Bellamy so zuschaute erregte es ihn beinahe. Seine Finger kribbelten und er ging innerlich noch seinen Plan durch, ebenso speicherte er das Bild seines Opfers genauestens ab.

Dann geschah es schlussendlich und er würde seinen Spaß mir ihr haben.


 

* * * * *




Niemand auf Evergreen konnte erahnen, dass es vielleicht ihre letzte friedliche Nacht sein könnte. Vielleicht sogar die letzte ihres Lebens.
Einige Mütter hatten Mühe ihre Kinder und betrunkenen Männer zu Bett zubringen und ganz besonders Hel, hatte mit ihren Rackern ihre Probleme. Eine stämmige und dennoch muskulöse Frau mit schwarzem geflochtenen Haaren, deren Gesicht tiefe vernarbte Furchen aufwies. Sie war eine echte Seefahrerfrau und Offizieren dieser Insel. Das Gegenteil ihres schmächtigen Ehemannes, der sich um die Botanik der Insel kümmerte und Kranke nebenbei versorgte. In der großen Schlacht vor Dressrosa hatte er sich eine schlimme Bein- und Armverletzung zugezogen, dass er kaum noch in der Lage war weitere Seegänge zu tätigen.
Dennoch war sie eine liebevolle, aber manchmal strenge Mutter und ihre gemeinsamen Zwillinge waren ihr ganzer wertvoller Stolz ebenso wie ihre Liebe zu ihrem Gatten.
Ihre Kinder, die nicht gerade älter als acht Jahre waren, tanzen ihr gerade zu aus der Nase herum und ärgerten sich mit Spielzeugschwertern gegenseitig. Gelächter und Trampelgeräusche hallten durch das Haus. Ebenso wie die stampfenden Schritte der fast verzweifelnden Mutter, die versuchte ihre Satansbraten einzufangen.
„Jetzt kommt endlich, ihr kleinen Piraten! Das Bett wartet, sonst verschlingt euch das Seemonster vor der Küste!“, rief sie zu den beiden Jungen, die gar nicht nicht daran dachten auf die 'Warnung' einzugehen. „Ich verliere gleich die -!“
'Geduld' wollte sie gerade sagen, doch da klopfte jemand an die Tür. Murrend gab sie sich geschlagen und ging zum Eingang des Hauses. Dabei fluchte sie leise, wer zu dieser späten Stunde sie noch besuchen wollte.
„Wartet es ab!“, brummend wandte sie sich zur Tür und öffnete. Eine verhüllte Person lugte unter ihrem Umhang hervor und gab sich zu erkennen. Eine junge Frau mit hellbraunen Augen und einer Narbe auf der rechten Seite ihres Gesichtes, mit einem verlegenem Lächeln auf den Zügen. Offenbar hatte sie die Sätze der Mutter mitbekommen.
Die Kinnlade Hels klappte herunter und gleich zog sie die reflexartig Person herein. Sofort machte sie die Tür zu.
„Ich hoffe, es hat Euch keiner gesehen.“, erklang es besorgt, während sie sich zu der kleineren weiblichen Person drehte, welche den Umhang ablegte. Hervorkamen blonde lange Haare, die unfrisiert und lockig von den Schultern hingen.
„Nein, sie nahmen mich gar nicht wahr.“, meinte die Besucherin und wandte sich zu ihr lächelnd um. „Zudem möchte ich, dass du mich nicht so förmlich anredest, schließlich bin ich die Tante deiner Kinder, Schwägerin.“
Die Blonde grinste sie an und erntete ein entnervtes Seufzten von Hel.
„Und dennoch bist du hier die Hochadmiralin, Cait.“, sie setzte sich und hörte weiter, wie die kleinen Jungen direkt über ihnen im Zimmer spielten.
„Wie geht es meinen großen Bruder?“, erkundigte sich die junge Frau und ein leicht verliebtes Lächeln legte sich auf Hels Gesichtszüge.
„Er ist bei seinem Kräutergarten und sucht was gegen die Erkältung der Nachbarin. Vielleicht hat er sich ja auch verquatscht.“,Ein belustigter Laut folgte dann auf dem Fuße.
Cait begab sich zum Kamin und nahm sich die Teekanne mit Hilfe eines Tuches als Schutz vom Gitterrost. Die heiße Glut darin hatte diese noch gewärmt und sie goss ihrer Schwägerin einen Tee in die Tasse.
„Ich war für dieses Amt nie vorgesehen. Es waren unglückliche Ereignisse die mich dazu machten...  und...“, kurz stoppte die Blonde und setzte sich vor die Größere. „Zudem wurde ich zeremoniell-“

Plötzlich polterte es die Treppe herunter. Zwei blaue neugierige große Augenpaare lugten zur jungen Hochadmiralin auf. Die schwarzen Haare der Jungen waren völlig zerzaust und dieser Anblick ließ sie dadurch leicht grinsen.
Hel die beide strafend anschaute, schnaubte.
„Hallo Tante, Cait!“, sagte beide gleichzeitig und die Angesprochene grinste breiter.
„Solltet ihr beiden nicht im Bett sein und im Traum gegen Seekönige kämpfen, ihr kleinen Piraten?“, erkundigte sie sich und beide schauten sich fragend an.
„Wir sind nicht müde!“, sagte der ältere der beiden unbedarft.
„Und was ist, wenn der Hochadmiral befiehlt, dass ihr beiden zu Bett gehen sollt, Lemat?“, warf die Mutter der beiden ein und schaute ernst. Beide blickten sich wieder an und seufzten gleichzeitig.
„Meine kleinen Neffen... ich muss etwas mit eurer Mama bereden. Ich komme nachher hoch und erzähle Euch ein echtes Seemannsabenteuer.“, beschwichtigte die blonde Frau die kleinen Jungen und mit vor Freude strahlenden Augen tapsten sie schnell die Treppe wieder herauf, wie sie nach unten gekommen waren.
Kurz wartete die Blonde und richtete ihr Wort dann an die Schwarzhaarige.

„Ich habe keine guten Informationen aus Dressrosa erhalten.“ Fing sie an, nachdem sie sich sicher war, dass die Kleinen in ihrem Zimmer waren und schaute in das nun besorgte Gesicht ihrer Schwägerin. „Mein Kontakt konnte nicht genau sagen was, aber ihr König scheint etwas mit unserer Insel vorzuhaben. Es soll in zwei Wochen geschehen.“
„Und was gedenkst du nun zu tun?“, hakte ihr Gegenüber nach und Caitlynn biss sich kurz auf die Unterlippe.
„Ich habe so schnell es geht die Männer zurückbeordert, da ich nicht weiß was, aber mir denken kann, dass es ein Angriff sein wird.“ Sie klang verbissen und etwas besorgt um diese Umstände.
Entschlossen stand Hel auf und machte eine salutierende Geste, was die junge Hochadmiralin sichtlich verwirrte.
„Egal, was da kommt. Wir stehen Euch zur Seite. Wind, Wasser, Sturm und Krieg haben wir getrotzt. Bereit sind meine Männer und Frauen!“
Die junge Blonde war sich nicht sicher, ob sie ihr Tun gut heißen sollte. Doch sie akzeptierte und hoffte, dass es nie wieder zu einer solch schlimmen Schlacht kam, wie vor fünf Jahren.

Plötzlich krachte etwas in der Nähe so gewaltig, dass es den beiden Frauen durch Mark und Bein ging. Frauen wie Kinder fingen an zu schreien und Verzweiflung bahnte sich einen Weg durch die Gassen, der Hafenstadt.
Die junge Hochadmiralin stürmte aus dem Haus dicht gefolgt von der Schwarzhaarigen. Beide sahen entsetzt drein, als sich ein Flammenmeer über die Gebäude hermachte.  Es fraß sie geradezu in einem rasanten Tempo und Caitlynn hatte mühe, nicht in Panik zu geraten.

Der Krieg hatte erneut in diesem Moment angefangen.

Feedback

Logge Dich ein oder registriere Dich um Storys kommentieren zu können!

Autor

HijiFjoersks Profilbild HijiFjoersk

Bewertung

Noch keine Bewertungen

Statistik

Kapitel:2
Sätze:181
Wörter:2.948
Zeichen:17.449

Kurzbeschreibung

Zwei Inselstaaten, die sich seit fünf Jahren in einem zerbrechlichen Frieden befinden. Ein Wahnsinniger König. Eine rachsüchtige Hyäne und eine Frau, welche eine Mörderin genannt wird. Letzt genannte hatte sich nach der fatalen Seeschlacht vor der Küste von Dressrosa zurückgezogen und stets versucht ihre Sünden wieder reinzuwaschen. Ein alter Familienkodex der vor langer Zeit gebrochen wurde, sucht sie Heim in Form eines Piraten, der es sich zur Aufgabe machte, all jene zu strafen, welche seinen König beleidigen. Was allerdings steckt hinter alldem? [Bellamy x OC / Hass / Gewalt / Kein Kuschel-Roman]

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit Liebesbeziehung (problematisch), Liebe und Fantasy getaggt.