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The other Side

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04.08.22 07:41
18 Ab 18 Jahren
Homosexualität
Fertiggestellt

6 Charaktere

Deidara

Deidara stammt aus Iwagakure, wo er vom Kage selbst ausgebildet wurde. Er stahl eine seltene und verbotene Technik des Nendo Clans und wandte seiner Heimat dem Rücken zu, um seine Form der Kunst der Explosionen auszuleben. Er wurde von der Verbrecherorganisation Akatsuki gefunden und rekrutiert. Seitdem ist er Teil von ihnen.

Itachi Uchiha

Itachi ist der ältere Bruder von Sasuke. Er ist derjenige, der den Uchiha Clan fast vollständig ausgelöscht hat und sein kleiner Bruder möchte ihn deswegen stellen. Itachi selbst ist Mitglied in der Verbrecherorganisation Akatsuki und seine Fähigkeiten im Umgang mit dem Sharigan(einer besonderen Clanfähigkeit der Uchiha) sind herausragend.

Naruto Uzumaki

Naruto Uzumaki ist der Hauptcharakter der Manga- und Anime-Serie "Naruto". Zusammen mit Sasuke Uchiha, Sakura Haruno und Kakashi Hatake ist er ein Teil von Team 7. Sein größter Traum ist es, von allen Bewohnern der Stadt Konoha respektiert zu werden und sich eines Tages Hokage nennen zu dürfen.

Sasuke Uchiha

Sasuke Uchiha ist das letzte lebende Mitglied des großen Uchiha-Klans. Sein einziges Ziel es, Rache zu nehmen und seinen Bruder Itachi umzubringen. Zusammen mit Naruto Uzumaki, Sakura Haruno und Kakashi Hatake ist er ein Teil von Team 7.

Sasori Akasuna

Sasori Akasuna stammt aus dem Dorf Sunagakure. Er wuchs bei seiner Großmutter auf, nachdem seine Eltern von einer Mission nicht zurückkehrten und von ihr erlernte er auch seine Fähigkeiten im Puppenspiel. Er verließ Suna, als abtrünniger Ninja und schloss sich der Verbrecherorganisation Akatsuki an.

Hatake Kakashi

Der Jonin ist Lehrer der drei jungen Shinobi und somit Mitglied von Team 7. Er liest zumeist in seinem Buch "Icha-Icha-Tactics". Was sich unter seiner Gesichtsmaske verbirgt, bleibt lange ein Rätsel. Früher einmal kämpfte er im großen Ninja-Krieg und verlor dort auch seine beiden engsten Freunde - von einem von ihnen, Obito Uchiha, hat Kakashi sein Sharingan-Auge.

Die Story, die hier kommt, ist komplett abgeschlossen, wird nur korrigiert und neu hochgeladen. Sie ist mir zu schade, um in den Tiefen meiner Dokumente zu verschimmeln.

Es war zudem meine erste Vampirstory im Bereich Naruto und dazu in einer leicht verdrehten Welt. Die Geschichte ist auch heute noch mein besonderes Baby, wo mein Herz drin steckt und die Arbeit von zwei Autoren. Wenn ihr also Kritik oder Vorschläge haben solltet, so kann ich jetzt schon sagen, dass ich auf die nicht eingehen werde. Ich sagte bereits, die Geschichte ist fertig geschrieben und wird nur wieder neu hochgeladen.

Shipping dürfte klar sein, denn ich kupple gerne Sasuke mit Naruto und auch Deidara wird hier jemanden haben. 

Ihr dürft euch auf düstere Passagen freuen, auf Drama, Liebe und den ein oder anderen Kampf. Sexy wird es ebenso, aber nicht oft, da hier die Story im Vordergrund steht und nichts anderes.

Wer eine zufriedenstellende Handlung und gerne Vampire lesen will, dem wünsche ich viel Spaß beim Lesen. Kommentare und Votes sind natürlich auch wieder gerne gesehen.

 Kommentare und Votes sind natürlich auch wieder gerne gesehen

 

Naruto hechtete buchstäblich in den kleinen Buchladen, welcher sich in einer Seitengasse Konohas versteckte und nur selten besucht wurde. Er aber war Stammkunde, kaufte sich jede Woche ein Buch und verschlang wirklich alles, was irgendwie mit Vampiren zu tun hatte. Aber er las auch gerne Geschichten über Elfen, Kobolde … eben alles, was sich mit Fantasy befasste. Sakura und Sai, mit welchen er ein Thema bildetet, nannten ihn ausschließlich noch Leseratte und erst gestern hatte sich Sensei Iruka einen Scherz mit ihm erlaubt, indem er behauptete: Der Kazekage sei ein Vampir. Wohlgemerkt mit der Begründung, weil man diesen so selten sah. Naruto hätte sich beinahe an seinem Ramen verschluckt, hatte Iruka ungläubig angesehen und versuchte alles aus Temari über Gaara herauszubekommen. Das blonde Mädchen mit der lustigen Frisur hatte nur gelacht, ihre Nudelsuppe bezahlt und ihn alleine gelassen. Wie gemein, erinnerte sich Naruto an gestern zurück, betrat dabei endlich den Buchladen und wurde freundlich von dem Besitzer begrüßt.

"Guten Tag Naruto, schön dich wiederzusehen", sagte der Besitzer freundlich zu seinen Stammkunden und sortierte seine vorhin neu angekommenen Bücher in die Regale ein. "Ich hab etwas Schönes für dich, ist gerade eben angekommen", sagte der Mann wieder freundlich und ging kurz nach hinter seinen Tresen und holte ein dickes gebundenes Buch hervor.

Mit einem freundlichen nicken begrüßte Naruto ebenfalls den älteren Mann hinter dem Tresen, sah wie dieser schon ganz aufgeregt ein neues Buch unter diesem hervorzog und es ihm zeigte. Eines in schwarzen Leder eingebunden, mit einem rot-weißen Fächer verziert und der Titel klang ebenfalls vielversprechend."Sharingan, tödliche Waffe eines Uchihas." "Wow, das klingt spannend, was ist das für ein Buch und um was geht es? Geht es um Vampire?" Der blonde Wirbelwind war ganz neugierig, stellte diesbezüglich viele Fragen und schaute immer wieder auf das dicke Buch, das ihn schon jetzt magisch in seinen Bann zog.

Der Alte lachte bloß, kannte er doch die Vorlieben seines Stammkunden nur zu gut. "Ja, es geht um Vampire, und zwar um den mächtigsten Clan von ihnen, die Uchihas. Aber ich will dir nun nicht zu viel verraten Naruto, sonst hast du nachher keine Lust es zu lesen. Aber soviel will ich dir sagen, es ist wirklich spannend und auch an manchen Stellen recht gruselig", sprach der Mann kichernd und sah schon das erste glitzern in den blauen Augen des Chaosninjas.

Erfreut über die Antwort schaute Naruto das Buch vor sich weiter an, sicher war es sehr teuer, allein schon, weil es in echtes Leder gebunden war. "Was kostet es denn?", fragte er schließlich, wollte es unbedingt haben und am liebsten sofort anfangen, es zu lesen. Dass es gruselig sein sollte, störte ihn kein bisschen, er war ein Ninja und die hatten bekanntlich vor nichts und niemand Angst. "Hm du bist mein bester Kunde, darum mache ich es für dich etwas billiger, was hältst du davon?", sagte der Mann sanft und schaute kurz auf seine Liste wie teuer das Buch eigentlich war.

"Das wäre klasse", freute sich Naruto, konnte sein Glück noch nicht ganz begreifen und suchte schon in den Hosentaschen nach seinem Taschengeld.Nur ein erfreutes Kichern kam von dem alten Mann und er schaute mal schnell wie teuer er es den Kleinen machen konnte. "Sagen wir 2000 Naruto."

2000 Yen? Na dazu konnte er schlecht nein sagen, legte daher das Geld auf den Tresen und nickte dem alten Mann freudig entgegen. "Wow, das ist toll, ich muss es sofort lesen." Bis zum Training mit seinem Team hatte er noch gut eine Stunde Zeit - genug Zeit, um die ersten Seiten zu lesen. Der Mann lachte nur, es war klar das Naruto sich über so einen Preis freute. Aber Naruto half ihm auch immer viel, erst neulich hat er seinen ganzen Garten von Unkraut befreit und das hat den ganzen Tag gedauert und somit hat er sich das Buch mehr als verdient. "Beehre mich bald wieder, Naruto, oder komm einfach mal so vorbei", rief er dem Wirbelwind hinterher.

Naruto hatte bereits kaum, nachdem er seinen neuen Besitz an sich nahm, die erste Seite aufgeschlagen und hörte dem Alten fast gar nicht mehr zu."Sicher, das mache ich", nickte er knapp, dann war er schon aus dem Buchladen verschwunden, wunderte sich aber etwas, dass der Autor des Buches sich scheinbar an Konoha orientiert hatte und neugierig wie Naruto war, folgte er genau den Straßen, die Seite für Seite beschrieben waren. Und gerade weil er so vertieft in das Buch war, merkte er nicht, dass er mit jemanden zusammen stieß. "Naruto, mal wieder zu sehr in den Buch vertieft", sagte Iruka sanft und half seinen leicht verwirrten Schüler auf die Beine. "Was liest du denn diesmal?"

Erschrocken zuckte Naruto zusammen, sah auf als Iruka ihn ansprach und drehte das Buch so, dass er den Titel sehen konnte. Wie es der Zufall wollte, stand er genau an der Stelle, wo eigentlich das Uchiha-Viertel sein müsste, doch außer meterhohen Bäumen, wild wachsender Büsche war da nichts. Nur die große Linde, die ebenso im Buch beschrieben war, alles andere war hier nur wild verwachsen, nichts deutete darauf hin, dass hier je ein Haus gestanden hatte. "Ein neues Buch über Vampire, das ist echt spannend", platzte der Blonde fast vor Stolz und grinste seinen Sensei an.

Dieser lachte nur, das war mal wieder typisch Naruto. "So, so, pass auf das du dich hier nicht verläufst ja Naruto", sagte der Braunhaarige sanft und wuschelte durch das wilde Blonde Haar.

Wohin sollte er sich denn verlaufen? Hier war außer Wildwuchs doch gar nichts! Etwas irritiert sah er Iruka nach, dann steckte er aber sofort wieder die Nase in sein Buch und las weiter.

.... Er war so schön, so bildschön und seine Bewegungen waren so voller Eleganz und Anmut, Deidara blieb der Atem in der Lunge stecken. Seine samtweiche, glockenhelle Stimme verursachte ihm eine Gänsehaut und dieses undurchschaubare Lächeln brachte ihn ganz aus der Fassung.Schwer schluckend blieb er stehen, hörte sich seine Worte an und doch konnte er nicht fassen was er da sagte, er verleugnete sich selbst wie konnte er nur? Nicht in der Verfassung einen Satz über die trockenen Lippen zu bringen, stand Deidara weiter als eingefroren auf der Stelle stehen und starrte in seine anziehenden Augen. Mit jedem Schritt dem Itachi ihm näher kam, mit jedem Atemzug, den er machte, welcher als Wölkchen in die Luft schließlich aufstiegen, hatte er das Gefühl als würde seine Seele sich in seinem Inneren verkriechen, immer weiter zurück ziehen bis nur eine leere Höhle zurückblieb und schließlich stand er vor ihm. Sein kalter Atem streifte sein Gesicht und obwohl er größer war als er, konnte er ihn deutlich spüren, als wäre er auf seiner Höhe, als würde er in sein Inneres sehen und alles in ihm erforschen, mit seinen kalten, schönen Händen nach seinem Geist greifen und ihn zerren, schlagen, ihn mit Gewalt an die Oberfläche bringen wollte ...

"Spannend...", murmelte Naruto, klappte es schließlich zu und rannte die letzten Meter zu Sakura und Sai."Naruto, du bist viel zu spät", keifte die Rosahaarige schon gereizt. Nicht nur das Sensei Kakashi immer zu spät kam, jetzt machte Naruto das auch schon und das musste schnell wieder ausgetrieben werden.Verlegen fuhr sich der Blonde durch die Haare und sah Sakura entschuldigend an.

"Tut mir leid, aber das Buch war so spannend und da hab ich wohl die Zeit vergessen", gab er leise zu und schaute dabei betroffen zu Boden.

"Schon wieder ein Buch? Lass mich raten, es geht um Vampire", sagte die Frau seufzend und schüttelte den Kopf. Sakura kannte ihn einfach schon zu gut, er konnte es nicht leugnen und somit nickte er schwach.

"Naruto, Naruto, Naruto. Wohin soll dich deine Lesesucht noch mal hinführen?", tauchte mit einem leisen 'Puff' Sensei Kakashi hinter ihm auf und schüttelte ebenfalls nur seinen Kopf.

Pah, aber er kann lesen oder was, murrte Naruto in Gedanken und schaute den halb Vermummten, vor sich an.

"Jetzt schau doch nicht so böse, sondern lasst uns lieber gehen", sagte der Grauhaarige gelassen und lächelte unter seiner Maske sanft.

"Sie sind auch nicht besser Sensei", knurrte Sakura wieder und sah auf den grinsend Sai.

Naruto steckte sein Buch lieber in seine Tasche, dann sah er Kakashi aber neugierig an und sprang neugierig vor diesem herum.

"Wohin gehen wir eigentlich?" Sai räusperte sich kurz, fand Narutos Benehmen heute etwas überschwänglich und doch sagte er nichts und wartete lieber auf die Antwort ihres Senseis.

"Nur eine kleine Mission, und zwar die Katze einer gewissen Dame finden hier in den Wäldern", sagte der Kopierninja ruhig und zeigte das Foto der so schwarzen Katze.

"Eine Katze suchen? Na wunderbar und dafür musste ich extra herkommen?" Naruto konnte es nicht fassen, ebenso Sai, der seinen Ärger jedoch nur runterschluckte.

"Na na na, jetzt regt euch nicht auf, die Katze ist schwere zu fangen als ihr denkt", warnte sie der Grauhaarige vor und steckte das Foto wieder ein.

Naruto schluckte seinen Ärger runter, dann sah er sich nach dem schwarzen Knäuel um und schlich sich durch die Gassen. Schön, wenn sie schon eine Mission hatten, dann würde er diese auch gewissenhaft durchführen und schlängelte sich durch den dicht bewachsenen Wald, der direkt in Konoha war. Seltsam wie kalt es hier plötzlich war. Naruto hatte das Gefühl, beobachtet zu werden und drehte sich daher langsam um. Doch da war niemand dafür etwas, das seine Aufmerksamkeit auf sich zog. Ein Fundament, also hatte hier doch einmal ein Haus gestanden, wenn auch vor längerer Zeit, aber die Steine waren so aneinander gereiht, dass kein Zweifel bestand.Aus den hohen Gräsern schoss ein schwarzer Kater hervor, der den Naruto fangen sollte.

Ein lautes Maunzen war von ihm zu hören und er sah den Blonden mit seinen dunklen Augen durchdringend an. Erneut maunzte die Katze, sah gelassen und sehr kühl auf Naruto und es schien als ob die Katze das Innere von diesen lesen konnte. Kurz schloss sie die Augen, öffnete sie wieder und sie schimmerten für einen Augenblick purpurrot.

"Was zum..." Naruto starrte die Katze an, schüttelte den Kopf, um das Bild loszuwerden und fasste sich an den selbigen." Ich lese eindeutig zu viel", murmelte er und öffnete langsam wieder seine Augen.

Der schwarze Kater starrte den Blonden noch eine Weile an, fauchte dann leise und sprang zurück ins hohe Gras, flitzte in Richtung eines anderen Steines und sprang erstmal wieder auf diesen, wo er Naruto kalt anblickte.

Was zum Teufel war das für eine Katze? Wieder musste Naruto den Kopf schütteln und wie gebannt folgte er dem schwarzen Tier, das sich geschmeidig vor ihm zu bewegen schien.Fast sah es so aus, als würde sie ihn locken wollen. Doch wohin? Hier war außer Bäumen, Sträuchern und ein paar Steinen rein gar nichts. Nur er und diese mysteriöse Katze.

Immer wieder wartete die Katze auf Naruto, führte ihn immer tiefer in den dunklen Wald hinein und schien schelmisch zu grinsen. Doch irgendwann war sie plötzlich verschwunden und Naruto stand vor einem großen zerfallenden Haus.

Verunsichert, dass der Kater so plötzlich weg war, wie er aufgetaucht war, blieb Naruto abrupt stehen und sah sich das zerfallene Haus an. Komische Sache, dachte er, ging jedoch neugierig weiter und betrat leise schleichend das Haus. So wie es zerfallen war, musste es sehr alt sein. Jeden Schritt, den er tat, hallte an den wenig verbliebenen Wänden wieder, warfen ein schauriges Echo wieder und bescherten Naruto eine Gänsehaut, die sich bis in seine Zehenspitzen ausbreitete.

Maunzend kam die Katze wieder aus einer Ecke geschossen, rannte durch eine Tür und Naruto folgte ihr. Die schwarze Katze saß auf einem hohen Podest und das Zeichen, das auf Narutos Buch ist, war auch dort auf der Wand hinter der Katze abgebildet. Für einen Moment schloss die Katze erneut ihre Augen, warte geduldig, dass der Blonde näher kam.

Unsicher stand Naruto in dem einstigen Türrahmen, sah misstrauisch die Katze an und erst dann erkannte er das Zeichen an der Wand. Der Fächer, jener der den Einband seines Buches zierte, welcher in den Farben weiß und rot dargestellt wurde. Kein Zweifel. Träumte er das oder spielte man ihm hier einen Streich? Sofort dachte er an Kakashi, an dessen Sharingan und was er damit alles bezwecken konnte. "Hahaha ... ich lach später. Kommen Sie schon raus, Sensei", drehte sich der Blondschopf um, doch da war noch immer keiner. Nur dieser Kater, der abwartend auf einem Podest saß und mit dem Schwanz hin und her-schwang.

"Baka", flüsterte eine dunkle Stimme kalt zu dem Blonden, doch als er sich umsah, war dort niemand, nur der Kater. Dieser sprang nun von seinen Sitzplatz, ging mit geschmeidigen und starken Schritten auf Naruto zu und sah ihn wieder so durchdringen an, mit diesen so schwarz funkelnden Augen.

"Sai hör auf mich zu veräppeln. Komm raus und zeig dich!" knurrte er leise, hatte so langsam die Nase von diesen Spielchen voll und sah runter zu der Katze."Und du lauf ja nicht noch mal weg. dein Besitzer sucht dich schon!” Vorsichtig ging Naruto in die Hocke, besah sich den Kater genauer und streckte langsam die Hand nach ihm aus. Bestimmt war sein Fell ganz seidig, doch bevor er es berühren konnte, ergriff jemand seine Hand und zog sie bestimmend zurück.

"Nicht, er beißt", mahnte Kakashi, schnappte sich das schwarze Bündel und steckte es in den mitgebrachten Sack.

"Wo kommen sie denn jetzt her?", fragte Naruto immer noch etwas verwirrt und richtete sich langsam wieder auf.

"Ich bin einfach deinen Spuren gefolgt, weiter nichts. Nun komm, wir müssen zu den anderen", sagte der Grauhaarige wieder in alter bekannter Stimme und machte sich schon auf den Weg zurück.

Naruto begriff langsam. Kakashi war es also, der ihn das alles hatte sehen lassen, der ihn an der Nase herumgeführt hatte. Das war ihm gelungen. "Was ist das hier für ein Ort? Wieso ist der mir nie vorher aufgefallen?", verlangte er von seinem Sensei zu wissen und schritt langsam neben diesem her.

"Hier lebte einst ein mächtiger Clan, mehr weiß ich auch nicht", antworte der Ältere nur knapp und schritt schneller, Kakashi wirkte leicht betrügt und es schien, als ob er diesen Ort so schnell wie möglich verlassen wollte.

"Ach so..." Moment mal, wie hier lebte ein mächtiger Clan? Wieso hatte es Kakashi plötzlich so eilig? Naruto legte trotz das er so viele Fragen in seinem Kopf hatte, einen Zahn zu, wollte selbst nur noch weg hier und sah sich misstrauisch immer wieder nach rechts und nach links hin um. Ein seltsamer Ort, irgendwie schaurig und doch in seiner Natur wunderschön.

Ein zweiter schwarzer Kater trat langsam aus dem Haus heraus, sah stumm und kalt auf die beiden Ninjas. Leise knurrte er den beiden hinterher. Rote und wütend erscheinende Augen sahen den beiden nach, dürsteten nach Rache an ihnen.

Immer wieder glitt Naruto sein Blick auf den Sack, welchen Kakashi in der Hand hielt, in jenem die seltsame Katze war. "Sensei, gibt es Katzen, die rote Augen haben?" Die Frage brannte ihm geradezu auf der Zunge und doch ahnte Naruto bereits, dass das so nicht sein konnte, ihm wohl nur ein Streich gespielt wurde.

Abrupt blieb der Grauhaarige stehen und schaute ein bisschen entsetzt auf den Jüngeren, doch dann lächelte er wieder wie sonst auch immer auf seinen Schüler. "Du liest eindeutig zu viel Naruto. Natürlich haben Katzen keine roten Augen, jedenfalls hab ich noch nie eine gesehen", sagte der Maskenträger ruhig und verwuschelte einfach mal Narutos Mähne.

Gut, das wollte Naruto auch nur hören. Er war sich selber ja im Klaren, dass es absurd war, dennoch wollte er einfach sowas wie eine Bestätigung haben."Hmmm~ muss wohl das Licht gewesen sein", nuschelte er leise, ließ sich dabei wuscheln und blickte wieder grinsend seinen Sensei an."Wem gehört der Kater eigentlich?"

"So einer reichen Familie hier in der Nähe. Er scheint des Öfteren mal abzuhauen", sagte Kakashi munter und verließ nun endlich den merkwürdigen Wald. Der Ältere war sichtlich erleichter, beim Verlassen des Waldes.

Naruto sein Gesicht war ein einziges Fragezeichen, er lief nickend neben dem Grauhaarigen her und fragte sich, was das genau für eine Familie war. So gesehen gab es kaum reiche Leute in Konoha und wenn, dann kannte er diese. Eine Katze war ihm dabei nie aufgefallen.

Ruhig ging der Grauhaarige, mit seinen Schüler durch die inzwischen mit Leben gefühlten Straßen Konoha und machte sich mit diesen auf zum Hokage. Vor dem großen Gebäude blieb Kakashi kurz stehen und sah auf seinen Schüler. "Ich gebe kurz die Katze ab, geh doch schon mal zum Schrein, ich komm gleich nach", sagte er sanft und wartete nur auf Narutos zustimmendes nicken.

Naruto blinzelte verwirrt. Was sollte er denn... Mist verdammter, heute war Silvester, das hatte er fast schon vergessen und sah nun etwas bedröppelt aus. "In Ordnung, Sensei Kakashi", nickte er freundlich, drehte sich danach um und tappte schon Richtung Schrein. Es war Sitte in Konoha an Feiertagen den Schrein zu besuchen, auch heute würde er zusammen mit seinen engsten Freunden diesen besuchen, und sich für das kommende Jahr etwas wünschen.

 

Naruto blinzelte verwirrt. Was sollte er denn... Mist verdammter, heute war Silvester, das hatte er fast schon vergessen und sah nun etwas bedröppelt aus. "In Ordnung, Sensei Kakashi", nickte er freundlich, drehte sich danach um und tappte schon Richtung Schrein. Es war Sitte in Konoha an Feiertagen den Schrein zu besuchen, auch heute würde er zusammen mit seinen engsten Freunden diesen besuchen, und sich für das kommende Jahr etwas wünschen.

Erleichtert seufzte der Grauhaarige, winkte noch lächelnd dem Blonden hinterher und ging mit ernsten Blick weg vom Sitz des Hokagen. Stumm, ging er raus aus dem Dorf, wanderte eine Weile durch den Wald und ließ plötzlich den Sack hart auf den Boden fallen. "Hier ist er", sagte der Kopierninja rau und sah kalt auf eine Person, die auf einem Ast saß und giggelnd auf den Anderen sah. Rote Augen starrten auf Kakashi, dursten nach Blut und Tod eines Lebewesens.

Naruto war längst am Schrein angekommen, vor welchem schon Sai und Sakura standen und ihm zuwinkten."Ich hab gehört, du hast die Katze gefunden." "Ja, aber gefangen hat sie dann Kakashi", gab der Blonde leise zu und fing sich von Sai ein ironisches Grinsen ein.Wie er diese überhebliche Art hasste, fast noch schlimmer als Neji, obwohl der für seine Art nichts konnte.Es lag bei ihm wohl auch an den Augen, ebenso wie bei Hinata.Wobei sie mit ihren Augen recht niedlich wirkte.

"Naja wenigstens haste sie gefangen und was ist mit Kakashi, so lange kann es doch nicht dauern eine Katze abzugeben", knurrte Sakura auch bald und wuschelte sich leicht gestresst durch Haar.

Naruto schaute sich kurz darauf um, er wunderte sich selber schon wo er abgeblieben war. Er wollte sie doch nur zu Tsunade bringen und das konnte nicht lange gedauert haben, da er ihn dort verabschiedet hatte." Er müsste längst schon wieder da sein", gab er Sakura recht und schaute sich erneut nach seinem Sensei um. Statt Kakashi sah er aber nur Iruka, der gelassen auf sie zukam und winkte.

"Nanu, wo ist denn euer Sensei wieder hin", sagte der Braunhaarige sanft und trat näher an seine alten Schüler. "Hat sich wohl wieder irgendwo ihn verlaufen, oder so", sagte die Rosahaarige nur gestresst und hoffte, dass der Kerl bald auftauchen würde.

"Kakashi wollte eigentlich nur zu Tsunade und den Kater abgeben, aber das ist fast schon eine halbe Stunde her. So langsam dürfte er mal auftauchen!" Naruto schaute während er Iruka aufklärte auf die Uhr, sah das es bereits eine Stunde vor Mitternacht war, es Zeit wäre langsam in den Schrein zu gehen.

"Jetzt beruhigt euch, vielleicht hält ihn Tsunade ihn auch einfach auf. Ihr kennt ihre Stimmungsschwankungen doch selber zu gut", sagte der Braunhaarige leicht kichernd. "Na kommt, lasst uns vorgehen."

Leicht mürrisch zog Naruto den Kopf weg, er mochte es nicht so getätschelt zu werden und brummte daher leise auf.Ohne etwas zu sagen, erklomm er schon die lange Treppe des Schreins, dicht gefolgt von Sai, der sich immer wieder kurz umschaute und mit den Schultern zuckte.

"Was hast du Sai?", fragte Sakura ihn bald darauf verwirrt, den irgendwas war faul an der Sache hier, besonders dass Sensei Kakashi noch nicht da war.

Der Schwarzhaarige drehte sich um und schaute Sakura an."Ich weiß nicht, aber ich komm mir irgendwie beobachtet vor!"

"Ach das bildest du dir nur ein, wer sollte uns schon beobachten", winkte der Iruka lachend ab und ging weiter zum Schrein. "Er hat recht, das bildest du dir bestimmt ein", meinte auch das Rosahaarige Mädchen und ging ebenfalls weiter zum Schrein.

Naruto, der alles mitangehört hatte, blieb kurz hinter ihnen stehen, sah sich selbst noch mal um und folgte ihnen dann aber doch lieber wieder auf zum Schrein. So ganz geheuer war ihm nicht, dennoch wollte er Sakura nicht die Laune verderben und betrat den hell erleuchteten Raum, an welchen sich vorne ein Buddha befand.

"Wir warten noch einen Augenblick und wenn Kakashi bis dahin nicht da ist, fangen wir ohne ihn an", sagte der Braunhaarige sanft und schaute nochmal zum Eingang des Schreins, in der Hoffnung, dass der Grauhaarige nun endlich doch kommen würde.

Sai nickte, Sakura gab einen leisen und undefinierbaren Laut von sich und Naruto starrte inzwischen ganze Löcher in die Luft. Wie ruhig es war, nichts war zu hören. Keine Rakete, kein Knaller. Nur die Ruhe und plötzliche Schritte, die immer näher kamen.

"Verzeiht mir die Verspätung, aber Tsunade hat mich ganz schön aufgehalten", kam der Grauhaarige hechelnd angelaufen und brauchte erstmal eine Pause.

"Aja, und was genau wollte sie noch? Einen Bericht wo die Katze war, oder was?" So ganz glaubte ihm keiner, Sai hatte sich die Frechheit herausgenommen, das anzusprechen, was sich seine beiden Freunde im Stillen nur dachten.

"Nein, das nicht, aber sie ist der Meinung, dass unser Team recht schwach geworden wäre. Ein Großteil der Missionen, die wir bekommen, werden unzuverlässig erledigt und dafür hat sie mich ordentlich zusammen gestaucht", sagte der Grauhaarige etwas verschwitz und erntete nur weiter ungläubige Blicke.

"Bitte was?" Naruto sah seinen Sensei an, konnte nicht fassen, was Tsunade gesagt haben sollte und gab sich deswegen empört. "Deswegen lässt sie uns jetzt wohl auch blöde, rotäugige Katzen jagen, was?"

"Naruto, es gibt keine Katzen mit roten Augen", ermahnte Kakashi nochmal den Blonden und seufzte genervt auf. "Kommt, lasst uns endlich beten gehen."

Und es gibt sie doch, ich weiß doch, was ich gesehen habe, dachte sich Naruto mürrisch dreinblickend, sagte aber diesbezüglich nichts mehr laut und folgte stattdessen den anderen weiter in den Schrein.

Als die Gruppe langsam zum Schrein ging, öffnete sich die Schreintür einen Spalt und ein großer Schwarzer Kater kam hinein. Er hatte viele Macken im Fell und sein linkes Auge war durch eine Narbe geschlossen. Knurrend sah er den Leuten nach, schlich ihnen leise nach tiefer in den Schrein.

Naruto hatte die Katze nicht gesehen, kniete schon vor dem Buddha nieder und wartete, dass seine Freunde sich ebenfalls zum Beten begaben.Erst als alle sich versammelt hatten, schloss Naruto die Augen, faltete die Hände und sprach in Gedanken seinen sehnlichsten Wunsch aus ... einmal ein wahrer Held sein und die Welt retten.

Alle knieten, beteten stumm zu Buddha und merkten nicht, dass jemand bei ihnen lauschte. Sai drehte sich für einen Augenblick um, doch niemand war zu sehen. Kurz zuckte er mit den Schultern und fing wieder sein Gebet an, doch der fremde Besucher, war noch da, saß über ihnen auf einer Statur eines Löwenhundes und blickte kühl auf den blonden Wirbelwind.

Naruto wurde leicht komisch, gleich würde er mehr erfahren, wenn dieses Blitzen, dieser Strudel und die Tunnelröhre, in der er sich befand, nachlassen und er sich in einer sehr viel früheren Zeit wiederfinden würde. Viel erkannte er nicht, nur helles Licht, dann wurde es bunt, kreisförmig und schließlich wieder zu einer Art Strudel, der ihn immer tiefer, wo auch immer hinzog. Dass er einen Sprung von 3000 Jahren machte, ahnte er nicht. Ein lauter Knall, ließ Naruto kurz zucken und durch den ordentlichen Aufprall, zog es ihm die Füße weg und er kullerte aus dem immer noch vorhandenen Schrein.

Naruto kullerte vor die Füße eines Priesters, der ihn verwundert ansah, schließlich war dessen Kleidung mehr als komisch. "Ist alles mit dir in Ordnung?", fragte der junge Mann nach und sah abwartend auf den Jungen zu seinen Füßen.

Naruto erhob sich aufgrund der Stimme, sah den Priester vor sich verwundert an und dann erst suchte er nach seinen Freunden.Von ihnen fehlte jedoch jede Spur und so kratzte er sich ratlos am Kopf."Ähm ich denke schon, aber sagen sie mal, wo sind denn Sensei Kakashi und die anderen hin?"

Verwirrt starrte der Priester auf den Jungen und wusste nicht, was dieser meinte. "Es tut mir leid mein Junge, aber einen Kakashi kenne ich nicht."

"Bitte, ja, aber ... ähm, ich bin aber schon noch in Konoha, oder?", fragte Naruto so höflich es ging nach und schaute sich schon leicht apathisch wirkend um.

"Natürlich mein Junge, du scheinst dir ganz schön den Kopf angestoßen zu haben. Komm, ich bringe dich hoch zum Oberpriester, der wird sich dir mal ansehen", sagte der Mönch sanft, half dem Blonden auch wieder auf die Beine.

"Das wird nicht nötig sein, ich nehme Naruto gleich mit nachhause", ertönte eine Stimme am Eingang des Schreins, an welchem ein blonder Mann mit dem Aussehen einer Frau stand und die beiden beäugte.

"Ach so, na denn", sagte der Mann dennoch leicht skeptisch und schaute den anderen Jungen misstrauisch an.

Naruto schritt nur langsam zu Deidara, blieb vor ihm stehen und sah ihn minutenlang an."Was denn, erkennst du deinen eigenen Bruder nicht?", witzelte dieser und wuschelte ihm durch das Haar."Na komm, Vater und Mutter machen sich sonst nur wieder Sorgen."

Misstrauisch starrte der Mönch auf die beiden blonden Jungen, ging auch mit diesen Misstrauen hoch zum Tempel und er würde dies dem Priester melden.

Naruto wusste gleich, wer die Person neben sich war und so langsam dämmerte ihm, wo er sich hier genau befand.Er befand sich in seinem neuen Buch- dem Uchiha Clan und dazu ohne seine Freunde.

"Den hast du aber schnell gefunden, Deidara", erklang eine etwas dunklere und monotone Stimme hinter den Blonden Jungs.

Deidara drehte sich fix wie von der Biene gestochen um und funkelte die vermeintliche Stumme an."Was willst du? Spionierst du mir schon wieder nach?"

"Nein, dazu habe ich keinen Grund, bring ihn lieber schnell hier weg. Du weißt wie misstrauisch die Priester sind, ganz besonders, wenn man ein Freund der Uchihas ist", sagte er weiter kalt und starrte missbilligend auf Naruto.

Deidara war ein Freund der Uchihas? Nun so betrachtet, hatte Naruto noch nicht viel gelesen, kam nur bis zu der Seite, an der er auf diesen Itachi traf."Ich geh ja schon", hörte er den Blonden murren, dann zog dieser ihn am Handgelenk hinter sich her und stapfte davon.

"Und mach nicht wieder so ein Drama bei Itachi, ich leck dir deine Wunden nicht", sagte der junge Mann kalt und verschwand wieder so wie er gekommen war.

Naruto verstand nur Bahnhof, schaute abwechselnd zwischen den beiden hin und her und war immer noch keinen Deut schlauer. Wenn das nicht Itachi war, wer dann?Weiter war er noch nicht gekommen, stand somit auf dem Schlauch und sah ratlos aus."Na komm", zerrte Deidara ihn hinter sich her und ließ den Anderen einfach links liegen.

Dieser grinste nur und man konnte Reißzähne erkennen, die einem Wolf ähnelten. "Geh nur zu diesen Abschaum, doch es ändert nichts an der Tatsache was du bist Deidara", sagte die Stimme dunkel und verschwand in der nächste Gasse.

"Wer war denn das und was wollte der von dir?", fragte Naruto als sie etwas näher schon am Dorf waren. Deidara seufzte nur, drehte sich zu ihm und blieb schließlich stehen."Es ist besser, wenn du das nicht weißt.So nun aber ab nach Hause und noch was: halt dich von dem fern!" Wieso denn? Naruto verstand nicht ganz, nickte daher nur stumm und folgte seinem großen Bruder weiter.

Deidara führte Naruto quer durch das Dorf, bis zu der Stelle wo er vorhin die Katze fangen musste. Doch in Gegensatz zu damals standen alle Häuser noch, auch wenn in den Straßen kein Leben herrschte.

Naruto blieb wie angewurzelt stehen. Das Uchiha-Viertel, ein mächtiger Clan, so wie es auch schon Kakashi gesagt hatte, aber meinte nichts weiter zu wissen."Katzen mit roten Augen...", murmelte er leise und schüttelte leicht seinen Kopf.

Kurz blickte sich Deidara verwirrt nach dem Blonden um, zog ihn aber weiter durchs Viertel und blieb kurz vor einem Haus stehen, wo ein Mann mit roten Haaren saß und an einer Puppe schnitzte. "Du bist schon zurück", wirkte die Stimme leblos und kühl und der junge Mann erhob sich von seinen Platz.

"Ähm ja, ich hab Naruto aus dem Schrein geholt. Er hat sich wohl verirrt" murmelte Deidara etwas beschämt und schob den besagten Ausreißer ins Haus rein."Warum bist du eigentlich noch draußen, die Sonne geht doch bald unter und du weißt, dass sie dann alle rauskommen."

"Ja, ich weiß, ich hab auf dich gewartet, mehr nicht", sagte der Rotschopf, packte seine Sachen zusammen und trug sie hinein ins Haus.

Das waren ja ganz neue Töne. Seit wann wartete denn Sasori auf ihn, noch dazu vor dem Haus? Na ja, nun war er wieder da, hatte Naruto sicher nachhause gebracht und schloss daher hinter sich die Tür und die gesamten untersten Rollos der Fenster.

"Setz dich", sagte Sasori zu den Jungen Blonden, machte die restlichen Türen und Fenster zu und ging schnell in die anderen Zimmer und Stockwerke und dort dasselbe zu tun.

Naruto setzte sich im Wohnzimmer auf die Couch, blickte sich um und verstand nicht ganz, was hier los war."Wieso machen wir alle Fenster dicht? Muss das sein, ich schlafe nachts ganz gern bei offenem Fenster", beschwerte er sich leicht und sah sich weiterhin um.

"Na ja, wenn du gerne heute Nacht sterben willst, dann gerne. Aber ich wollte ruhig noch was länger leben", sagte der Rotschopf nur kalt und ging in die Küche, um Tee aufzukochen.

Irritiert sah Naruto dem Rothaarigen nach, fragte sich wer er war und im welchen Zusammenhang er zu ihnen stand. Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, folgte er ihm in die Küche."Warum lebst du hier? Deidara hatte gesagt, dass er mich zu meinen Eltern bringt?", fragte er kleinlaut und blieb vorerst in der Tür stehen.

In Ruhe arbeitete der Rotschopf weiter und drehte sich zum Blonden um. "Ich lebe hier erst seit kurzen, mit Deidara und warum er dir gesagt hat das er dich zu deinen Eltern führt musst du ihn fragen. Wir beide kommen schließlich nicht aus Konoha", sagte er wieder in der gefühlsarmen Stimme, nahm ein Tablett und stellte den Tee darauf.

Naruto blinzelte verwirrt, dann nickte er jedoch und tappte etwas niedergeschlagen aus der Küche, zurück ins Wohnzimmer und setzte sich zu Deidara."Warum hast du mich angelogen?Du hast gesagt, dass du mich..." Er senkte den Kopf und sah zu Boden."Die Zeit hätte nicht gereicht, verstehst du. Wir wären weit nach Sonnenuntergang angekommen", erklärte Deidara und wirkte selbst etwas betrübt.

"Lasst jetzt den Kopf nicht hängen ihr beiden, du wirst erstmal bei uns bleiben, Naruto. Ist sicherer", sagte Sasori sogar ziemlich sanft für seine Verhältnisse und stellte den beiden Blonden Chaoten etwas Tee hin.

Vorsichtig nahm Naruto den Tee an, pustete in die Tasse und nickte dankend dem Rothaarigen zu."Ich versteh das immer noch nicht.Er bin ich mit meinen Freunden im Schrein und dann plötzlich in einem Buch."

"Buch?", sagte der Akasuna verwirrt und sah auf den Blonden. "Welche Buch?"

"Na ja, ein Buch über diesen Uchiha Clan", beantwortete Naruto die Frage mit gesenkten Kopf, ehe er erneut die Tasse zu seinen Lippen führte und aus dieser trank.

"Ein Buch über den Uchiha Clan, hast du es vielleicht noch bei dir?", fragte Sasori nach und nippte nun selbst an seinen Tee. Ein leises Poltern war draußen zu hören und die beiden Älteren wussten, was das hieß.

"Sicher, ich habe es..." Naruto zuckte bei dem Gepolter in sich zusammen, sein Blick ging wie automatisch zu einem der Fenster.Wortlos zog er das Buch aus der Jackentasche, legte es auf den Tisch und noch immer starrte er wie gebannt zum Fenster.

Der Rotschopf nahm das Buch an und lass schnell die ersten Seiten und zeigte sie dann Deidara. "Kommt dir das auch, was bekannt vor", sagte er zu seinen Mitbewohner und dieser las sich ebenfalls die ersten Seiten durch. Das Poltern wurde lauter und ein lautes Maunzen war von der Hintertür zu hören. "Ich mach ihm schon auf", sagte Sasori leise und ging in den Hinterraum.

Deidara nahm stumm das Buch in die Hand, fing selbst an, darin zu blättern und achtete erstmal gar nicht darauf, was Sasori machte."Das ist ... das ist sehr eigenartig." Er drehte und wendete das Buch, blätterte dann weiter und sah auf Naruto."Heißt das, du bist gar nicht Naruto Uzumaki?" "Doch der bin ich schon, aber ich denke, dass ...Moment, ich komm auch in dem Buch vor?" "Ja hier, sieh selbst!", reichte er ihm das Buch und sah auf den erstaunten Jungen, der es nicht fassen konnte.

"Deidara du hast Besuch", tönte es aus der Küche und mit etwas wackligen Schritten, aber dennoch recht elegant kam ein großer schwarzhaariger Mann in das Zimmer, sein Gesicht hatte leichte Brandstellen, die schon fast verheilt wirkten. Seine Augen waren schwarz wie die dunkelste Nacht und dennoch sah man in ihnen großen Stolz. "Deidara", hauchte der Mann etwas schwach und musste sich erstmal an dem kleineren Rotschopf abstützen.

 

 

"Deidara du hast Besuch", tönte es aus der Küche und mit etwas wackligen Schritten, aber dennoch recht elegant kam ein großer schwarzhaariger Mann in das Zimmer, sein Gesicht hatte leichte Brandstellen, die schon fast verheilt wirkten. Seine Augen waren schwarz wie die dunkelste Nacht und dennoch sah man in ihnen großen Stolz. "Deidara", hauchte der Mann etwas schwach und musste sich erstmal an dem kleineren Rotschopf abstützen.

Deidara hob den Kopf, gab Naruto das Buch nun ganz in die Hand und stand rasch auf, als er Itachi sah."Was hast du jetzt wieder gemacht?", schaute er besorgt den schwarzhaarigen an, schüttelte dabei nur unwirsch den Kopf und tadelte ihn an, wie ein kleines Kind.Das war also einer dieser Uchihas, dachte sich Naruto, doch so recht verstand er nicht, warum dieser als Vampir so zahm war? Was zum Geier ging hier eigentlich vor?

"Mich hat es nicht so schlimm wie Sasuke erwischt. Madara ist richtig sauer geworden, als mein Bruder gestern mit der Bitte kam", sagte Itachi trotz der leichten Schmerzen gefasst und setzte sich erstmal. Erst dann sah er Naruto und funkelte ihn zornig an. "Was hat...", fauchte er wütend, funkelte den Blonden mit roten Augen an und wollte ihn schon an die Gurgel springen. "Keine Panik, der ist harmlos und auch kein Lykaner", sagte Sasori ruhig und setze sich sicherheitshalber zwischen die beiden.

Naruto wäre fast vom Sofa gesprungen als dieser Itachi ihn so ansah, war gefasst von diesem angegriffen zu werden und krallte sich daher in eines der Kissen. "Was geht hier eigentlich vor und woher kennt der mich?" Moment mal, wer der etwa dieser Kater, das konnte doch unmöglich sein, das war doch in seiner Welt? Lykaner ... das waren Werwölfe, soweit er wusste. Himmel nein, er musste unbedingt das Buch lesen, anderenfalls würde er wohl noch durchdrehen.

"Und was ist er dann?", fragte Itachi wieder etwas gefasster nach und schaute Naruto immer noch verachtend und angewidert an. "Na ein Junge, der das Pech hat einen Dämon in sich zu tragen. Er hat ein Sigel auf dem Bauch, was man jetzt ganz toll sehen kann", sagte Sasori kühl und nippte ruhig an seiner Tasse Tee.

Sigel auf dem Bauch ... woher? Naruto sah an sich herunter, raffte rasch sein Shirt wieder herunter und gab einen knurrenden Laut von sich. "Das ist kein Pech, das ist wahres Glück, welches mir schon öfter den Arsch gerettet hat", erwiderte er patzig.

"Glaub mir, sowas ist kein Glück, besonders wenn die gebannte Seele sehr stark ist und man sie nicht kontrollieren kann", mahnte der Rotschopf Naruto, nippte wieder ruhig an seinen Kaffee. "Wo habt ihr den denn aufgegabelt?", mischte sich auch nun Itachi kühl ins Gespräch ein und sah immer noch abschätzend auf den blonden Jungen.

"Im Schrein", beantwortete Deidara die Frage des Schwarzhaarigen, nahm sich seinen Tee, der bereits kalt war und rührte etwas Zucker rein."Warum willst du das wissen?"

"Weil er von nichts eine Ahnung hat", sagte Itachi ruhig, doch sein Blick hafte immer noch misstrauisch auf dem blonden Jungen. "Ich glaube ich sollte wieder gehen, bevor Madara wieder merkt wo ich war." Der Schwarzhaarige erhob sich und starrte ein letztes Mal verachtend auf Naruto, bevor er zurück in die Küche ging, um sie zu verlassen.

Madara, wie er diesen Idioten hasste. Deidara gab nur einen undefinierbaren Laut von sich, dann stellte er den Tee ab und folgte Itachi in die Küche."Wie schlimm ist es wirklich, also wegen Sasuke?", fragte er leise und schloss hinter sich die Tür.

"Na ja, er ist gestern ziemlich frech geworden und Madara hat ihn ziemlich zugerichtet. Er hat ihn in den Kerker gesperrt und ein Arm und Bein abgeschlagen, das nette Spiel mit der Sonne musste er auch ertragen. Im Moment weigert er sich aber auch Blut zu trinken, weswegen seine Wunden nur langsam heilen", sagte Itachi kalt, zitterte aber leicht vor Zorn auf das Familienoberhaupt und ballte knurrend die Fäuste.

Das klang übel und sofort schwang etwas wie Mitleid in Deidaras Blick mit."Er wird aber doch wieder gesund, oder?" Sasuke musste demnach wirklich über die Stränge geschlagen haben, wenn Madara ihn sogar dem Sonnenlicht ausgesetzt hatte. Was hatte er nur wieder angestellt? So ganz verstand er es nicht und ehrlich gesagt, er wollte es auch gar nicht.

"Na klar wird er", sagte Itachi sanft und sah lächelnd auf den Blonden. Kurz seufzte er, streichelte die Wange des Jüngeren sanft. "Darf ich, ich brauche es leider", hauchte er etwas heiser, nahm die Hand des Blonden und küsste sie sanft.

Deidara entwich ein Seufzen, eines, das darauf hindeutete, dass er erleichtert war. Kurz zuckte er aber beim Berühren seiner Wange, zitterte leicht beim Nehmen seiner Hand und sah Itachi scheu an. "Nimm nur ... dir geht es offensichtlich auch nicht so gut", nickte er schwach und drehte den Kopf leicht weg.

"Tut mir leid", hauchte er leise, leckte sanft über Deidaras Schlagader an der Hand und zeigte seine Fangzähne. Vorsichtig bohrten sich Itachis Zähne in die weiche Haut und er saugte leicht und doch etwas gierig an dem Blonden. Lange konnte er es nicht mehr genießen, diesen herrlichen Geschmack von Blut, von Deidaras Blut und doch musste er sich zügeln. Bald ließ er ab von Deidara, leckte über die Bissstelle und küsste sie zart. Schnell schlossen sich die Wunden des Schwarzhaarigen und er sah wieder in alter Gestalt auf den Jüngeren. "Danke", sagte er ruhig, leckte sich das restliche Blut von den Lippen.

Deidara kniff die Augen zusammen, er kannte das zwar schon, aber ganz ohne Schmerzen ging es dann doch nicht vonstatten. Es brannte leicht, als er zu saugen begann, alles drehte sich leicht und Deidara wurde kurz schwarz vor Augen. "Schon in Ordnung", nickte er schwach, lächelte Itachi an und sah, dass dieser wieder ganz normal vor ihm stand. "Ich denke, du solltest dann gehen", murmelte er leise und deutete damit nur an, dass es besser sei, dass er sich hinlegen sollte.

"In Ordnung", sagte Itachi sanft, grinste frech und küsste für einen kurzen Augenblick die Lippen des Blonden. "Lass dir von Sasori Tee kochen, das kann er ziemlich gut", hauchte er gegen die noch bebenden Lippen, wurde langsam zur schwarzen Katze. Maunzend sah er auf den Blonden, dieser öffnete ihn die Tür und er huschte raus in die Nacht.

Deidara torkelte leicht benommen aus der Küche, setzte sich erst einmal wortlos auf das Sofa und lehnte sich mit dem Kopf in den Nacken legend zurück. "Er hat Sasuke der Sonne ausgesetzt", nuschelte er leise und öffnete danach wieder die Augen, setzte sich vor und nahm sich noch etwas von dem Tee.

Sasori schloss nur die Augen, nahm sich Deidaras Hand und seufzte leicht. Kurz stand er auf und holte einen Verband, den er auch sofort dem Jüngeren umband. "Ich mach gleich noch etwas Tee", sagte der Rotschopf ruhig.

Naruto starrte geschockt auf Deidaras Handgelenk. "Er hat dich gebissen?" Er konnte es nicht fassen, vor allem, weil keiner eingeschritten ist. "Es ist in Ordnung, das passiert öfter", versuchte Deidara in zu beruhigen und lächelte schwach.

"Deidara wird nicht dadurch zum Vampir, auch wenn Itachi ein Reinblüter ist, aber nur Madara hat diese Fähigkeit. Na ja, solange er lebt", sagte Sasori ruhig und verband die Hand fertig, bevor er wieder aufstand, neuen Tee aufsetzte und dem Blonden etwas zum Knabbern brachte.

Naruto nickte verstehend, auch wenn er sich fragte, wie die anderen Vampire dann entstanden waren. Einer konnte wohl kaum einen ganzen Clan zusammen gebissen haben, das würde bedeuten, dass keiner reinblütig wäre. "Zerbrich dir nicht den Kopf", murmelte Deidara leise, der sehr wohl merkte, dass es bei dem Blondschopf mächtig arbeitete.

"Vampire können auch, wie Menschen, durch eine Mutter geboren werden, deswegen nennt man sie auch Reinblüter. Viele dinge die über sie erzählt werden Stimmen nicht. Die Sache mit dem Knoblauch zum Beispiel ist der dümmste Mist und auch das mit dem Holzpfahl ist nicht richtig", erklärte Sasori ruhig und stellte den Beiden ein paar Kekse hin.

Naruto blinzelte verwirrt. Wie konnte man sie dann töten, wenn nicht mit dem Pflock? "Und was bringt sie um, nur Sonnenlicht oder was?" Naruto musste zugeben, dass er wohl zu viel las, dass er sich von Büchern hatte hinreißen lassen, anders zu glauben. Nun wurde er eines Besseren belehrt und wirkte noch immer verwundert.

"Na ja, nicht nur Licht, sie sterben auch, wenn du ihnen den Kopf abschlägst und, wenn sie das Blut von Madara trinken. Ansonsten haben sie fast keinen Schwachpunkt", sagte Sasori ruhig, stand wieder auf, um den neuen Tee zu holen.

Fast keinen Schwachpunkt? Das klang komisch, wenn nicht sogar absurd. Seufzend nahm sich Naruto seinen Tee, nippte wieder von ihm und sah Sasori eingehend an."Ich versteh nicht, warum sich alle vor ihnen verstecken? Wenn alle so zahm wie dieser Itachi sind, dann versteh ich diese ganze Aufregung nicht."

"Wer sagt denn, dass alle wie Itachi sind, es gibt nur ihn und sein Bruder, die man als zahm bezeichnen kann. Jedenfalls zu uns, zu anderen sind sie die Monster, die man so sehr fürchtet, die ihre Zähne in deinen Hals rammen und dich bis auf den letzten Tropfen Blut aussaugen", sagte Sasori ernst, schloss wieder für einen Moment die Augen und hörte schon in der Ferne den ersten Schrei.

"Wie kommt es, dass sie in meiner Welt gelandet sind? Ich bin mir sicher, dass dort eine Katze mit roten Augen war. Ich hab sie selber gesehen und mein Sensei hat sie gefangen." Die Frage brannte sich erneut tief in den Blonden ein, er wollte wissen, wie es sein konnte, da sich zwei Welten mischten.

"Wer sagt denn das es zwei Welten sind, vielleicht ist es eine. Ansonsten kann ich mir dein Buch nicht erklären und eine Katze mit roten Augen, hast du doch gerade gesehen", sagte Sasori ruhig und nippte an seinen Tee.

Von wegen eine, wenn es eine wäre, wo waren dann seine Freunde? "Es müssen zwei Welten sein. Immerhin fehlen meine Freunde. Ein rosahaariges Mädchen, ein schwarzhaariger Junge, zwei Sensei und diese sind braun und grauhaarig. Iruka und Kakashi." Deidara verschluckte sich fast an seinem Tee, er klopfte sich auf die Brust und sah Naruto ungläubig an.

Auch der Rotschopf starrte ungläubig auf den blonden Jungen. Hatte er gerade Kakashi gesagt? "Du kennst den weißen Reißzahn?"

Naruto schaute Sasori an, als würde dieser vom Mond abstammen."Sicher kenne ich Kakashi, er ist mein Sensei und hat zusammen mit mir diesen Kater gefangen. Er wollte sie zu Tsunade bringen. "Hä zu wem?" "Na zum Hokagen", antwortete er Deidara. Dieser schaute nur verwirrt und räusperte sich. "Unser Hokage ist männlich und dazu ziemlich von sich eingenommen. Sein Name ist Nagato ... ab und zu nennt er sich aber auch Pain."

"Und er ist schuld, dass der Uchiha Clan auf uns losgeht. Nagato hat das Bündnis gebrochen und jetzt ist Madara ziemlich sauer deswegen", sagte Sasori ruhig und nahm einen weiteren Schluck von seinen Tee.

Naruto nahm sich rasch sein Buch vom Tisch, blätterte wie blöde in diesem herum und suchte nach einigen Hinweisen."Und was hab ich damit zutun? Ich weiß immer noch nicht, warum ich hier bin?", murrte er beim Lesen vor sich hin.

Sasori zuckte nur unwissend mit der Schulter, er wusste einiges, aber gleich alles nun auch wieder nicht. "Vielleicht haben dich die Vampire hier hergeholt, wer weiß."

Hmm schon klar, und morgen würde es mitten im Hochsommer schneien. Naruto seufzte kurz nach seinen ironischen Gedanken, dann legte er das Buch weg und stand auf. "Ich würde gern schlafen, ich bin doch etwas müde", antwortete er, ging gar nicht auf die Vampire weiter ein und sah stattdessen Deidara an."Du kannst in meinem Zimmer schlafen, ich schlafe dann hier unten", führte er den Wirbelwind die Treppen rauf.

Kopfschüttelnd sah ihnen Sasori nach, aber es war schon merkwürdig. Warum war dieser Junge hier, Itachi schien ihn nicht zu kennen, aber er hatte etwas mit diesen Uchihas zu tun.

"Hier kannst du schlafen.", öffnete Deidara oben die Tür zu seinem Zimmer, machte das Licht eben noch an und sah Naruto warnend an."Schlaf gut und lass die Fenster zu!"

Der Blonde nickte nur und Deidara ging wieder runter. "Etwas merkwürdig findest du nicht auch", sagte Sasori als Deidara zurück ins Wohnzimmer kam.

Der Angesprochene setzte sich, dann nahm er das Buch zur Hand und sah es sich genauer an."Komisch ist es wirklich. Ich versteh nur nicht, wie es sein kann, dass er Kakashi kennt. Sollte er wirklich aus einer anderen Welt kommen, dann müsste er dort schon um die 3000 Jahre alt sein und das müsste doch auffallend sein."

"Kakashi ist ein Halbblut, vielleicht reicht das aus, um so alt zu werden", sagte Sasori ruhig und nippte nochmal an seinen Tee. "Aber warum ist dieser Junge hier, das würde mich eher interessieren."

"Vielleicht um die Menschheit zu retten?", zuckte Deidara mit den Schultern, kuschelte sich unter der Wolldecke ein und zog die Beine nahe an seinen Körper.

Sasori legte den Kopf leicht schief und dachte eine Weile über diesen Gedanken nach. "Vielleicht", sagte er ruhig und sah sich nochmal das Buch von Naruto an.

Deidara sagte vorerst nichts mehr, legte sich stattdessen hin und versuchte etwas Schlaf zu bekommen.

Auch der Rotschopf stand auf, wuschelte den Blonden nochmal durch die Haare und ging nun selber ins Bett. "Bis morgen, Deidara", sagte er noch, löschte das letzte Licht und ging hoch zum Schlafen.

"Nacht, Sasori", kam es noch leise gemurmelt vom Sofa, ehe Deidara ganz einschlief und sich in sein Kissen mümmelte.

 

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Draußen vor dem Haus stand ein schwarzer Kater, verschmolz regelrecht mit der Dunkelheit um sich herum. Stumm starrte er aufs Haus, maunzte kurz auf und schlich sich durch die dunklen Gassen, zuckte immer wieder zusammen bei einem lauten Schreien, ging aber dennoch weiter. Er schlich durch die Wohnsiedlung und durchstreifte einen Wald, doch die Bäume wirkten alle so, als seien sie tot, jedes Leben schon längst aus ihnen gewichen. Erst vor einem großen Haus blieb der Kater stehen.

Die Tür öffnete sich und eine besorgte Frau trat aus dieser heraus."Itachi, da bist du ja endlich. Ich habe mir schon Sorgen gemacht. Seh ja zu, dass du reinkommst", wies sie ihren älteren Sohn an, dann trat sie zurück ins Haus und schaute noch kurz nach ihrem jüngeren, der immer noch nichts essen wollte.

"Ist gut", sagte der Kater ruhig und tappte in Ruhe ins Haus. Er ging durch einen großen Flur, der sehr kahl wirkte und außer den Schiebetüren, die schon trist wirkten. Still ging er in einen großen Raum, wo auch sein Bruder saß. "Wie geht es dir?", fragte er sanft nach, doch sein Bruder antwortete nicht. Sein Bruder war immer noch schlimm geschändet, sein Gesicht war stark verbrannt, roch sogar nach verbrannten Fleisch und man erkannte kaum sein Gesicht. Aber wenigstens hatte er seine Glieder wieder alle beisammen.

"Er muss etwas essen, anderenfalls wird er nicht gesund", schob Mikoto die Tür auf, hinter sich wieder zu und sah ihre beiden Söhne besorgt an."Wenigstens scheint es dir wieder besser zu gehen", wandte sie sich mit einem Lächeln an Itachi.

"Ja, mir gehts ganz gut", sagte Itachi kühl und nahm langsam wieder seine alte Gestalt an. Sah betroffen auf seinen Bruder. "Du musst was essen, daran kommst du nicht vorbei", mahnte ihn Itachi doch dieser zeigte weiter kein Interesse.

Mikoto machte sich Sorgen um ihren jüngsten Sohn. Wie konnte sie ihn nur dazu bringen etwas zu essen."Sasuke bitte, du musst etwas essen."

"Nein", knurrte dieser kalt, wollte nichts essen, fand den Gedanken einfach widerlich dieses Blut zu schlürfen. Er wäre lieber ein Mensch, sogar ein dämlicher Lykaner wäre er lieber. Die hatten es einfacher, sie konnten bei Tageslicht umhergehen und wurden nur bei Vollmond zu Monstern.

Seufzend erhob sich die Mutter der beiden, sah noch einmal verzweifelt auf ihren Jüngsten und verließ dann das Zimmer.Es tat weh ihn so zu sehen, dass er verdrängte, was er war und er sich lieber den Tod wünschte, als etwas zu trinken.

Seufzend sah Itachi seiner Mutter nach, gleich würde sie weinen, nur wegen seinen Bruder. Aber er würde es auch, wenn er es noch könnte, schließlich wünschte sich Sasuke den Tod. "Du solltest wenigstens etwas trinken, nur ein bisschen, damit Mutter nicht weint und Madara wieder austickt", sagte der Ältere ruhig und gefasst. Doch der Jüngere knurrte bloß, fluchte laut und warf den kleinen Tisch vor sich um. Das Glas mit der für ihn lebensspendenden Flüssigkeit zerbrach am Boden und verteilte sich im Raum. "Dann trink wenigstens das Blut von Tieren", versuchte es Itachi weiter, doch als Antwort bekam er nur die Scherben des Glases ins Gesicht geworfen. "RAUS!", schrie der Jüngere, wollte endlich seine Ruhe haben und der Ältere ging auch, wischte sich die kleinen Blutstropfen aus dem Gesicht und verließ das Zimmer.

Mikoto zuckte zusammen, sie hatte aus dem angrenzenden Zimmer alles gehört und blickte stumm mit Tränen im Gesicht aus dem Fenster.Warum ließ sich Sasuke nicht helfen, verweigerte die Aufnahme von Blut? Warum verabscheute er sich selbst so? Sie verstand es nicht, gab sich die schuld etwas falsch gemacht zu haben.

Genervt ging Itachi durch den Flur, suchte erstmal seine Mutter, die er auch in der Küche weinend fand. "Es ist nicht deine Schuld", sagte er sanft zu seiner Mutter, legte tröstend die Hand auf ihre Schulter und setzte sich neben ihr an den Tisch. "Sasuke ist nur wegen der jetzigen Situation einfach verwirrt, das ist alles."

Schluchzend vergrub die junge Frau den Kopf an Itachis Brust, krallte sich an ihm fest und wollte sich nicht beruhigen."Ich hasse Madara und sowas schimpft sich Vampir. Er ist grausam und hat nicht das Recht, so mit uns umzugehen."

"Nein, das hat er nicht, aber wir haben auch keine Wahl", sagte Itachi verärgert, drückte seine Mutter sanft an sich, um ihr so Trost zu schenken. Sein Vater konnte dies jetzt nicht tun, musste bei ihrem Oberhaupt sein und Sasukes Benehmen ausbaden.

"Ich wünschte es würde ihm endlich jemand den Gar ausmachen, diesem Scheusal den Hals umdrehen, aber das wird wohl nie passieren", löste sie sich schließlich und schaute beklemmt aus dem Fenster.

"Auch Madara hat eine Schwäche, wir müssen sie nur finden. Aber zuerst muss ich dafür sorgen, dass Sasuke wieder den Sinn seines Lebens findet", sagte der Schwarzhaarige ruhig, hörte leise, dennoch kräftige Schritte im Flur. "Vater ist wieder da", sagte er kühl und starrte zur Tür.

Mikoto lächelte schwach, sah ebenfalls als ihr Mann zurückkehrte zur Tür und sah ihn schweigend an. Sie hatte nicht das Recht zuerst zu sprechen, das war ihm bestimmt und so wartete sie ab, was Fugaku zu sagen hatte.

"Sasuke hat großen Mist gebaut, Madara ist wirklich wütend und er wird ihn morgen weiter bestrafen", sagte der Mann kühl und recht geschafft. Er hatte so einiges versucht, um die Laune des Oberhauptes wieder zu besser, aber es hatte alles nichts gebracht.

Entsetzt sah Mikoto ihren Mann an, erneute Tränen flossen und sie zitterte am ganzen Leib."Will er den Jungen umbringen? Das bringt doch nichts, das wird Sasuke morgen nicht überstehen."

"Was bildet sich der Kerl ein?", knurrte Itachi und wurde schon mahnend von seinen Vater angeschaut. "Ich weiß nicht genau, was er gemacht hat, aber Sasuke weiß, dass er sich nicht mit Madara anlegen darf", sagte Fugaku streng und drückte seine Frau an sich. "Ja, aber ...", setzte der Schwarzhaarige erneut an, doch sein Vater schüttelte seinen Kopf.

Mikoto hielt sich die Ohren zu, war auf einen Streit gefasst und wollte diesen nicht hören, schlimm genug, dass Sasuke nichts mehr essen wollte, da wollte sich nicht noch lautes Geschrei im Haus.Sie lehnte sich dennoch an ihren Mann und hielt sich noch immer zittrig an diesem fest.

"Itachi, geh bitte nochmal zu deinen Bruder und bring ihn dazu was zu trinken", sagte Fugaku ruhig und streichelte seiner Frau sanft über den Kopf. Itachi gehorchte und ging zu seinem Bruder, versuchte es erneut, doch dieser ließ sich einfach nicht überzeugen.

Seufzend schaute Mikoto ihrem ältesten Sohn hinterher, dann aber schloss die Augen und wusste, dass Sasuke erneut nichts trinken würde."Wenn ihm doch nur jemand helfen könnte", murmelte sie leise und seufzte schwermütig aus.

"Wir könnten ihn eine Frau suchen, vielleicht hilft das", sagte der Mann sanft, irgendwie musste er seinen Sohn zum Trinken bewegen.

Schwach lächelnd hob sie den Kopf und blickte Fugaku an."Vielleicht, aber ob das etwas hilft. Er ist doch immer so verwöhnt."

"Wir sollten es wenigstens versuchen", sagte er aufmunternd zu seiner Frau und drückte sie wieder sachte an sich.

"In Ordnung", lächelte sie zurück und schmiegte sich an ihren geliebten Ehemann.

"Lass uns woanders hingehen und ein paar Pläne schmieden. Schließlich wollen wir unseren Sohn helfen eine Freundin zu finden", sagte Fugaku und führte seine Frau in das etwas geräumige und recht gemütlich wirkende Wohnzimmer. Der einzige Ort im Haus der nicht erdrückend wirkte.

Mikoto nickte, folgte ihrem Mann in das Nebenzimmer, setzte sich auf die großzügige Couch und sah ihn gespannt dabei an.

"Hm, nicht gerade einfach, jemanden für Sasuke zu finden. Wir wissen leider nicht auf was er so steht", fing der Mann an, ging erstmal ein paar Schritte, setzte sich aber bald neben seine Frau.

"Und wenn wir diesbezüglich Itachi fragen? Die beiden verbringen doch so viel Zeit miteinander", kam es leise von Mikoto.

"Ich hoffe auch, dass er es weiß. Itachi?", rief Fugaku durch das Haus und sein ältester Sohn kam in den Raum geschlurft. Es war auch kein Wunder, sein kleiner Bruder war so stur und die morgige Tortur würde schlimmer ausfallen für ihn. "Was ist denn?", fragte er etwas patzig nach, tat dies aber nicht mit Absicht.

"Dein Vater möchte dich etwas wegen Sasuke fragen. Sei also bitte ein wenig netter, ja", bat Mikoto den Älteren ihrer Söhne und lächelte.

"Tut mir leid, aber der macht mir gerade das leben schwer", sagte Itachi wieder etwas gefasster und wollte gar nicht wissen, was sein Vater wissen wollte. "Also wir wollen Sasuke neuen Lebensmut schenken und ihn deswegen eine Freundin suchen", sagte der Familienvater gefasst, wunderte sich aber, warum Itachi so verdattert und verblüfft guckte. Itachi schluckte, dachte sich den Rest, den sein Vater wissen wollte. Aber sollte er ihn wirklich sagen, dass der Kleine nicht gerade normale Vorlieben hatte. "Ähm, ja schön, aber dabei helfen kann ich euch auch nicht. Ich weiß es selber nicht, auf was Sasuke sein Auge immer wirft", sagte Itachi zwar gefasst, aber dennoch war er leicht nervös.

Mikoto seufzte bezüglich Itachis Worten."Schade, ich hatte gedacht, du wüsstest etwas mehr über ihn." Wie sollten sie das also schaffen, wenn nicht mal Itachi wusste, was Sasuke an Frauen bevorzugte und was nicht.

"Ihr solltet ihn etwas Zeit lassen, ich glaube, er hat sich bald wieder gefangen und benimmt sich normal. Er hat auch etwas gegessen", sagte Itachi in ruhigen Ton und hoffte, dass seine Eltern nun wieder Hoffnung mit ihren jüngsten Spross hatten.

"Er hat gegessen?" Mikoto spitze die Ohren, sah Itachi streng an und hoffte, dass dieser sich keinen Scherz erlaubte, nur um sie zu beruhigen.

"Ja, zwar nicht viel, aber immerhin fast ein halbes Glas", sagte ihr ältester Sohn ehrlich.

Mikoto lächelte, es freute sie diese zu hören."Dann wird es auch wieder gesund und das ist es, was zählt."

"Ja, aber wir sollten ihn in Ruhe lassen, sonst bockt er gleich wieder", sagte Itachi ruhig und verbeugte sich kurz vor seinen Eltern. "Ich werde jetzt gehen und noch etwas lesen."

"Tu das, mein Sohn." Mikoto war froh und sie würde jetzt sicher nicht nach Sasuke sehen, lieber befolgte sie einmal den Rat ihres Sohnes und ließ ihn vorerst gehen.

Itachi ging aus dem Wohnzimmer, hinauf auf sein Zimmer und las in Ruhe sein Buch weiter. Kurz schoss ihm wieder dieser blonde Junge durch den Kopf, der bei Deidara und Sasori war. Irgendwoher kannte er ihn, aber woher?

 

Naruto schlief bereits, wenn auch nicht sonderlich gut. Er träumte schlecht, wälzte sich unruhig in dem Bett und stand schließlich auf, als er zuckend erwachte.Bei der Hitze konnte er einfach nicht schlafen, er tappte zum Fenster und machte es gegen das Verbot auf und atmete erleichtert aus.

"Sowas macht man abends nicht", mahnte ihn schon eine dunkle Stimme von dem Nachbarhaus aus und starrte ihn mit roten Augen an. Fasziniert starrte der Schwarzhaarige auf den Blonden, hatte ihn noch nie gesehen und sein Geruch war so eigenartig.

Naruto schreckte zurück, dennoch sah er finanziert auf diese rot-leuchtenden Augen und starrte sie an."Es ist nur so stickig, ich kann dabei nicht schlafen", rechtfertigte er sein leichtsinniges Handeln, schloss aber auch nicht das Fenster wieder zu.

Der junge Mann sprang vor Naruto, war am ganzen Gesicht verbrannt und schaute kühl auf ihn. "Das kann dich leicht das Leben kosten, weißt du das", sagte er kühl und ruhig, wendete den Blick kein einziges Mal ab.

Naruto zuckte kurz, doch er fasste sich wieder und sah den anderen warnend an."Ich bin Ninja, dazu trage ich ein Siegel. Fordere mich also nicht unnötig heraus", knurrte er zurück.

Der Schwarzhaarige kicherte und sah abwertend auf den Blonden. "Soll mir das Angst machen, ich zittere ja schon", hauchte er leise, war plötzlich weg und stand hinter Naruto. "Sei nicht so frech, du weißt nicht, womit du dich anlegst", drohte nun der Schwarzhaarige und fasste Naruto unters Kinn, zog es hoch, sodass er dem jungen Mann ins Gesicht schauen konnte.

Leicht fing Naruto an zu knurren, hasste eine solch überhebliche Art und diese erinnerte ihn schmerzlich an seinen Freund Sai. Er wollte kontern, doch der Andere war weg, stand plötzlich vor ihm und fasste ihn unter das Kinn. Wieder knurrte er, ruckte den Kopf leicht rum. "Nimm deine schmierigen Finger von mir!", fauchte er bedrohlich leise, starrte in die dunklen Augen, die der einer Katzen glichen. Davon überrascht klappte ihm der Mund auf, er stammelte wirres Zeug und drückte sich hinter sich an die Wand.

"Sieh an, hast du es jetzt erst gemerkt, Baka", grinste der Andere frech und fand Gefallen daran den Blonden Jungen zu ärgern.

Naruto ballte wütend die Fäuste."Ich gebe dir gleich mal einen Baka, du Theme", schnarrte er zurück, fand das Verhalten überhaupt nicht lustig und rümpfte daher die Nase.

"Meinst du wirklich, du hast eine Chance gegen mich. Dusche dich mal lieber, du stinkst wie nasser Fuchs", trietzte der Schwarzhaarige weiter, war eigentlich wegen einen anderen Grund hier in der Gegend, aber besser er erwischt den Kleinen als ein Anderer seiner Art.

Duschen, sonst ging es noch? Naruto regte sich innerlich nur noch mehr auf, er knurrte leise und bündelte in den Händen sein Chakra. Diesem aufgeblasenem Idioten würde er es zeigen, schleuderte ihm sein Rasengan entgegen und langsam nahm er immer mehr die Gestalt eines Fuchses an.

Doch der Fremde verzog keine Miene, ließ seine roten Augen aufblitzen und machte sich bereit. Er sah jede Bewegung, so als ob sie viel langsamer wären, fast als würde die Zeit still stehen. Er schnappte sich grinsend die Hand, in der das Chakra pulsierte, zog den Blonden mit seinen eigenen Schwung an sich vorbei. Aber er ließ die Hand nicht dabei los, schnell war er hinter ihm, packte ihm wieder unter dem Kinn und leckte sich genüsslich über die Fangzähne. "Sorry", hauchte er leise, rammte sie den Blonden in den freien Hals und starrte knurrend aus dem Fenster.

Naruto war nicht darauf gefasst, dass es dem Anderen gar nichts ausmachte, er plötzlich hinter ihm stand und seine Zähne in seinem Hals versenkte. Keuchend und zuckend schloss er die Augen, presste die Lippen zusammen und gab ansonsten keinen Laut von sich. Dieser Bastard biss ihn tatsächlich in den Hals, er musste dagegen etwas machen, erschuf einen Doppelgänger und ließ diesen angreifen.

Der Schwarzhaarige grinste bloß, er hatte kein Problem damit, dass er jetzt drei stinkende Füchse mehr um sich hatte. Er konnte jeden Schlag ausweichen und die Doppelgänger mit Füssen aus dem Fenster werfen. "Halt einfach still", knurrte er den Blonden an und nun zitterte der Schwarzhaarige leicht. Der Raum wurde kalt, Naruto konnte sehen, wie seinen Atem zu Eis erstarrte. "Braver Junge", hauchte eine Stimme kalt und nicht nur den Blonden gefror das Blut in den Adern.

Naruto gab auf, spätestens als sein fünfter Doppelgänger verschwand und aus dem Fenster geworfen wurde. Er kam gegen diesen Blutsauger einfach nicht an, er war anders als die Ninja, nicht mit diesen zu vergleichen.Zuckend hielt er stand, versuchte das Gefühl von dem brennenden Schmerz zu ertragen und erst als er die zweite Stimme vernahm, öffnete er die Augen und starrte wie geschockt zwei weitere, rote Augen an.

"Aus dir wird ja doch noch was Anständiges, Sasuke", hauchte die Stimme ein letztes Mal, sah auf den Blonden und verschwand auch wieder in der Dunkelheit. Noch eine Weile warte der Schwarzhaarige, ließ dann aber schnell von Naruto ab und spuckte angewidert das Blut aus. "Bäh, ekelhaft", knurrte er und wischte sich den Rest vom Mund weg.

Ekelhaft? Naruto starrte den schwarzhaarigen Jungen, der nicht viel älter als er wirkte, an und runzelte die Stirn."Was bist'n du für einer? Erst beißen und dann ausspucken?" Fast hätte er gelacht, schüttelte den Kopf und fand den Vampir einfach nur peinlich.

"Vielen Dank, du bist auch nicht gerade sehr appetitlich und stinken tust du auch noch. Sei froh, dass ich dich gebissen habe, sonst hätte dich Madara geholt. Obwohl der hätte das Blut auch wieder ausgespuckt, du schmeckst echt ekelhaft", sagte Sasuke gelassen und wischte sich den letzten Rest Blut weg.

Naruto war empört, er bedachte den Anderen mit bösen Blicken und setzte sich auf einen Stuhl. "Hättest mich ja nicht beißen brauchen, du Idiot. Wer bist du überhaupt und was willst du? Du bist sicher nicht hergekommen, um mich erst zu beißen und dann zu meckern, dass ich nicht schmecke."

Verdutzt sah Sasuke auf den Blonden, das konnte doch nicht sein. Er wusste nicht wer Madara war, von wo kommt der, etwa vom Mond. "Das war gerade doch ein Scherz oder nicht. Du weißt nicht wer Madara ist, das Oberhaupt der Uchihaclans", sagte der Schwarzhaarige verdutzt und schloss erstmal lieber das Fenster, nicht das noch wer kam.

Woher sollte er diesen Madara kennen, er kam aus einer anderen Welt, dazu hatte Naruto das Buch nicht ganz gelesen und stand noch am Anfang."Ich kenne nur Deidara und diesen Itachi. Weiter kam ich in dem Buch leider noch nicht", gab er leise zu, wunderte sich aber, dass der Schwarzhaarige das Fenster schloss und ihn verdutzt ansah."Was denn? Muss man denn hier alles und jeden kennen?"

"Buch, andere Welt, sag mal hast du heute vielleicht was getrunken oder so", sagte der junge Uchiha immer noch verdattert. Aber er hatte keine Lust mehr, mit der Nervensäge zu reden, sondern ging lieber raus aus dem Zimmer und tappte zu Sasoris. Er brauchte etwas, sonst würde es noch auffallen, dass er kein Blut getrunken hat.

Naruto wollte sich erklären, doch der Vampir schien es lieber vorzuziehen, das Zimmer zu verlassen und somit blickte er ihm nun verdutzt hinterher."Dann halt nicht ... ach rutscht mir doch alle den Buckel runter!" Er machte hinter ihm die Tür zu und legte sich wieder schlafen.

Diesen interessierte das nicht, er ging lieber zum Rotschopf und klopfte an dessen Tür. Müde öffnete Sasori den Kleinen die Tür und schaute schon wissend auf Sasuke. "Komm mal was früher, dann würdest du mich auch nicht ständig aus dem Bett werfen", knurrte der Rotschopf etwas sauer. "Geh nicht so früh ins Bett", konterte Sasuke nur und warte einfach darauf, bis der Rotschopf ihm ein Fläschchen in die Hand drückte. Dankend nahm er es an und schluckte die bittere Flüssigkeit mit einmal runter. Aber es war besser als Blut zu trinken.

Müde tappte Deidara die Treppen hoch, von unten hatte er Stimmen gehört und wollte sehen, was oben los war."Sasuke?" Verwirrt blieb er auf der obersten Stufe stehen, sah den Schwarzhaarigen an und konnte nicht glauben, dass er schon wieder herumlief.

"Hallo Deidara, wieder fit?", fragte dieser nur ruhig und leckte sich noch etwas über die Zähne. Es war ein komischer Geschmack in seinen Mund, zum einen das Blut und dann auch noch die Mixtur.

"Im Gegensatz zu dir schon", kam der Blonde mit einem leicht ironischen Lächeln die Treppe rauf und doch runzelte er die Stirn."Wie bist du eigentlich hereingekommen, hat Sasori ..."

"Nein, ein blondes Etwas hat das Fenster aufgemacht bei euch. Wer ist das eigentlich?", stellte Sasuke schon die Gegenfrage.

Deidara guckte wie vom Blitz getroffen."Naruto hat es... verdammt. Ich hab ihm doch gesagt, dass er es zulassen soll. Dieser Idiot", regte sich der Blonde auf und bedachte die Tür mit einem wütenden Blick.

"Das Schlimme war, Madara ist mir gefolgt. Aber er ist zum Glück auf das Schauspiel hereingefallen. Ach und noch was, der Kleine soll sich duschen, der stinkt", knötterte der Schwarzhaarige etwas sauer, schließlich musste er ihn beißen deswegen.

Deidara musste kurz lachen, dann wurde er aber ernst. "Komisch, das ist mir gar nicht aufgefallen ... etwa dir, Sasori?" Dezent räusperte er sich und sah wieder Sasuke an. "Naruto kennt Kakashi und er redete von diesem wie von einem Sensei. Außerdem besitzt er ein Siegel, welches einen mächtigen Dämon in ihm festhält.Du solltest also vorsichtig sein und ihn nicht reizen!"

"Ach deswegen riecht der wie nasser Fuchs, aber dass er merkwürdig ist hab ich auch schon gemerkt. Schließlich redet er ständig von einem Buch", sagte Sasuke gefasst und lehnte sich erstmal an die Wand, fühlte wie langsam seine Wunden anfingen zu brennen und dennoch zu heilen.

"Das Buch, von welchem er spricht, liegt unten im Wohnzimmer und es ist eigenartig, es steht drin, wie ich euch damals kennengelernt habe", erklärte der Blonde ruhig und holte es schließlich rauf."Hier, das ist es!", reichte er es Sasuke und setzte sich bequem im Schneidersitz auf den Boden.

Skeptisch betrachte dieser das Buch, sah das Sigel seiner Familie und las einfach die ersten Seiten. "Das kann doch nicht", kam es entsetzt von ihm, da stand wirklich haargenau wie sie Deidara kennengelernt hatten. Das konnte doch nicht sein, wie konnte sowas in einem Buch stehen.

"Schau mal auf das Datum. Naruto dürfte demnach eigentlich jetzt noch gar nicht geboren sein", deutete er mit dem Finger auf die letzte Seite, genau wo Verlag stand und der Sitz von diesem lag.

"Soll das heißen, der kommt aus der Zukunft. Wie ist das möglich und warum ist alles hier so genau drin beschrieben?", flüsterte Sasuke schon leise.

"Scheinbar musst du auch dort gewesen sein, er sagte etwas von einer Katze mit roten Augen.... na?" Deidara blickte abwartend auf Sasuke, verschränkte die Arme vor der Brust und sah ihn neugierig an.

"Und wann soll ich das gemacht haben, ich musste gestern die Launen von Madara ertragen", konterte Sasuke und sah sich das Buch genauer an.

"Ich weiß nicht, aber einer muss es gewesen sein", seufzte Deidara leise und kratzte sich ratlos am Kopf.

"Vielleicht war es auch ein anderes Familienmitglied", vermutete der Schwarzhaarige einfach und seufzte kurz auf. "Ich glaube, ich sollte lieber gehen."

Deidara nickte, vielleicht hatte Sasuke recht und es war gar nicht er gewesen. "Ich leg mich dann auch wieder hin", nuschelte er leise und tappte wieder runter.

Sasuke nickte bloß, verschwand durch Sasoris Fenster zurück in die tiefe Nacht, schließlich würde es bald Tag und verkohlt herumlaufen wollte er nicht.

Als Naruto mit den ersten Sonnenstrahlen wach wurde, erhob er sich langsam aus seinem Bett, der Biss an seinem Hals schmerzte noch immer und er ballte wütend über diesen dämlichen Vampir die Fäuste."Ich will zu Kakashi!", war das Erste, was er den beiden anderen entgegenschleuderte, als er herunterkam und sie im Wohnzimmer vorfand.

"Guten morgen", sagte Sasori trocken und beachte den Jungen vorerst nicht richtig. Warum sollte er auch, schließlich war er unhöflich zu ihm und Deidara würde ihm eh gleich eine Standpauke halten.

Deidara sah kurz auf, er deutete an, dass sich Naruto setzen sollte und schob ihm einen Tee zu."Ich hatte dir gesagt, dass du das Fenster zulassen solltest. Das hast du jetzt davon.Du bist nicht nur dumm, du bist auch noch naiv!" Deidara ließ Naruto erstmal nicht zu Wort kommen, er hatte ihm eine Menge an den Kopf zu werfen und immer wenn der Jüngere versuchte etwas zu sagen, knurrt er bedrohlich."Ich sag sowas nicht aus Spaß, ich sage es, weil ich nicht möchte, dass es dir genauso geht wie mir. Und jetzt will ich in Ruhe essen, danach kannst du immer noch zu diesem Sensei, oder wie du ihn immer nennst."

Sasori schüttelte bloß den Kopf die ganze Zeit, konnte sich sogar ein kleines Kichern nicht verkneifen.

Naruto sah verärgert zwischen den beiden hin und her, dann richtete er sich auf und stapfte wütend mit seinem Buch unter dem Arm aus dem Haus. "Ihr könnt mich mal... genauso dieser bescheuerte Clan", fauchte er im Herausgehen, knallte die Tür hinter sich zu und wieder drehte sich alles, ihm wurde schwarz vor Augen- er brach zusammen. Als sich seine Augen von neuem öffneten, hockte ein amüsiert grinsender Sai vor ihm und selbst Sakura kicherte leise. Was war denn jetzt los?

"Alles in Ordnung, Naruto?", fragte Iruka besorgt nach und half dem Blonden wieder auf die Beine.

Naruto drehte sich augenblicklich um, starrte auf das Haus hinter sich, aus welchem er eigentlich herausgekommen war, und stellte fest, dass es das war, wo er selber wohnte."Wo ist Deidara und dieser rothaarige Idiot?" Sofort fiel ihm aber etwas anderes ein, er stürmte ins Haus zurück und suchte im Badezimmer seinen Handspiegel.

Verdutzt sahen ihn alle an, verstanden nicht was mit dem Chaosninja los war und sie folgten ihn lieber mal zur Sicherheit. "Naruto, bist du in Ordnung?", fragte der Braunhaarige seinen Schüler nochmals.

"Ja, ja, mir geht es gut", nickte er rasch und fand endlich seinen Spiegel, in welchen er gleich reinsah."Arg, der hat mich wirklich... dieser blöde Uchiha Trampel!", schimpfte er und deutete auf die zwei winzigen Punkte an seinem blassen Hals.

Etwas verwirrt starrte Iruka auf Naruto, sah zwar zwei kleine Punkte, die aber eher nach dem Biss, eines Flohs aussahen als das, was Naruto wieder dachte. "Ich glaube, du hast dir den Kopf angeschlagen."

"Aja? Apropos Kopf, wo ist Kakashi? Den muss ich unbedingt etwas fragen und das ist wichtig!" Naruto schaute Iruka eindringlich an, er fand dessen Bemerkung mehr als unpassend und stapfte sauer davon.

"Kakashi wirst du heute nicht mehr sehen. Der ist auf einer Mission seit vorhin", rief ihn Iruka noch schnell hinterher und seufzte genervt auf. Naruto sollte das lesen doch mal lieber lassen.

"Was denn ... och menno.Na fein, dann geh ich eben ins Dorfarchiv, vielleicht wird da meine Frage beantwortet oder ich frag gleich den Hokagen." Naruto ließ sich heute aber auch von nichts und niemanden aufhalten, außer vielleicht von Sai, der ihn misstrauisch ansah."Was denn?" "Du riechst komisch!" "Jetzt fang du nicht auch noch an!"

"Du riechst aber wirklich komisch", sagte dieser nur gelassen und lächelte stumpf. "Naruto, ich sag es nur ungern, aber Sai hat recht. Du riechst wirklich komisch", sagte auch Iruka und Sakura verkniff sich mal lieber ein Kommentar.

"Ach und wonach soll ich riechen ... vielleicht nach Fuchs?", keifte Naruto nun wirklich sauer, er kam sich schon wieder verarscht vor und so langsam reichte es ihm nun doch.

"Nein, du riechst nach Tod", sagte Sai kühl und starrte weiter misstrauisch auf den Blonden. "Na ja, so würde ich es nicht sagen, aber dein Geruch ist schon streng", versuchte Iruka zu erklären, wollte ja nicht das die beiden aufeinander losgehen.

Nach Tod...? Bestimmt wegen diesem...Naruto regte sich nur noch mehr auf, erst recht als er wieder eine schwarze Katze sah und wutentbrannt auf diese losstürmte." Du blödes Uchiha-Katzenvieh ... wenn ich dich kriege, dann trete ich dir in den Hintern! "Naruto, der Kater kann doch nichts dafür. Sei so gut und lass ihn in Ruhe." Der Angesprochene sah die Oma entsetzt an, ihre Augen glichen denen Deidaras und selbst die Haare, sie hatten ein und dieselbe Frisur.

"Verzeihen Sie bitte, er hat sich den Kopf angestoßen und ist etwas verwirrt", sagte Iruka entschuldigend und scheuerte den Blonden erstmal einen.

Die Alte lächelte, nickte verstehend und trat zurück in ihr Haus."Ich hab mir nicht den Kopf gestoßen. Dieser Geruch ... ach ist doch egal, ihr glaubt mir so oder so nicht", knurrte er leise, stapfte an Iruka vorbei und stieß Sai einfach aus dem Weg. Der war genauso wie dieser Vampir, zwar nicht ganz so schlimm, aber dennoch ... er mochte beide nicht.

"Wie unhöflich", sagte Sai nur nüchtern und sah dem kochenden Naruto nach. Der Braunhaarige seufzte nur und wusste sich keinen Rat mit dem Blonden.

Naruto drehte sich um, funkelte Sai an und erschrak selbst bei seinen Augen. Sie glichen fast denen des anderen, nur dass seine noch ein gewissen Funken an Leben hatten."Ich geh ins Bett!", er drehte sich um, stapfte ins Haus und hoch in sein Zimmer.

"Ich hab nichts Böses getan", sagte Sai und sah weiter dem Blonden misstrauisch hinterher, schließlich benahm er sich eigenartiger als sonst.

Sakura kicherte leise und stellte sich neben Sai."Er benimmt sich komisch, fast als würde er sich über jemanden aufregen."

"Aber über wen und wer ist Uchiha?", fragte Sai die Rosahaarige, doch die schien auch keine Antwort zu wissen.

"Ich sehe mal nach ihm, er war doch ziemlich sauer und durcheinander. Nicht dass er noch krank wird", sprach Sakura mit leichter Sorge in der Stimme und sah nach ihrem blonden Freund. Jedoch musste sie feststellen, dass dieser nicht da war, nur sein Buch lag auf dem Bett-aufgeschlagen auf Seite 13.

 Jedoch musste sie feststellen, dass dieser nicht da war, nur sein Buch lag auf dem Bett-aufgeschlagen auf Seite 13

 

"Hey Störenfried, wach wieder auf", sagte eine Stimme kühl und kippte einfach kaltes Wasser über den Kopf des Blonden Jungen. "Mensch, du machst nur Ärger", murrte Sasori genervt und hielt es nicht mal für nötig ein Handtuch zu holen.

Erschrocken fuhr Naruto auf, wischte sich das Wasser aus dem Gesicht und sah Sasori verdattert an."Was ... wie ... oh ..." Er richtete sich auf und schaute sich erst wieder wie so oft ziemlich planlos um.

"Du bist umgekippt plötzlich, sei froh, dass es Wasser war. Deidara wollte Knallfrösche nehmen", sagte der Rotschopf ruhig und sah auf das beleidigte Gesicht seines Mitbewohners.

"Umgekippt?" Naruto verstand nicht ganz, er wollte doch Kakashi suchen und dann war er wieder daheim und ... In seinem Kopf arbeitete es mächtig, er fasste sich an den Kopf und dann sah er zu Deidara."Besser, du legst dich hin. Zieh aber erst die nassen Sachen aus."

"Ich gib dir etwas von mir, sind ja fast gleich groß", sagte Sasori trocken und ging schon nach oben. Zumal so der Blonde hier nicht so auffallen würde.

"Das nächste Mal stell ich nen Koffer neben mein Bett", murrte Naruto leise beim Folgen des Rothaarigen. Es passte ihm überhaupt nicht seine Sachen anziehen zu müssen, sie waren altmodisch und überhaupt nicht sein Geschmack.

"Hör auf zu meckern und freu dich lieber, dass Deidara die nicht geweckt hat, sonst könntest du dich gar nicht mehr bewegen", knurrte der Rotschopf nun, war das ewige Gemecker nun doch mal Leid und legte den Blonden einfach ein paar Sachen hin. "Komm runter, wenn du fertig bist."

Naruto äffte den Rothaarigen beim Verlassen des Zimmers nach, schloss hinter ihm die Tür und zog sich mit einem leisen Seufzen um. Wieso war er hier ohnmächtig und daheim am Schlafen, das passte doch so alles nicht zusammen! Nachdem er sich fertig umgezogen hatte, öffnete er die Tür und kam langsam wieder runter.

"Wow, aber geduscht hast du dich immer noch nicht", sagte eine dunkle Stimme kühl und der Vampir von letzter Nacht stand neben Naruto an der Wand gelehnt.

"Du schon wieder?" Sofort drehte sich Naruto um, stapfte wieder die Treppe hoch und hatte so gar keine Lust sich mit diesem Theme zu unterhalten.

"Was soll der Krach?", knurrte der Akasuna unten, hatte er schon deswegen letzte Nacht kaum geschlafen und dies spiegelte sich nun in seiner Laune wider.

Naruto trat sauer an Sasori vorbei, er hatte keine Lust auf dieses Theater und schon gar nicht auf Streit.

"Man, euer neues Haustier ist aber launisch."Der Schwarzhaarige kam runter getrottet und sah nur grinsend in das Gesicht des Blonden. Sasori und Deidara seufzten bloß genervt, Sasuke hatte Glück wegen gestern und musste deshalb heute nicht zu Madara. Also hockte er wie sonst hier.

"Er ist kein Haustier. Er ist nur hier, weil es viel zu weit zu seinen Eltern ist", seufzte Deidara leise und nippte an seinem Tee.

Sasuke zuckte nur mit den Schultern und setzte sich neben den Rotschopf. Dieser schien ein paar Tabellen durchzugehen.

"Dir scheint es ja wieder richtig gutzugehen, wenn du hier schon wieder die Leute ärgerst", knuffte Deidara den schwarzhaarigen leicht in die Rippen und sah dann wieder Sasori über die Schulter.

"Klar, Madara lässt mich wohl für die nächste Zeit in Ruhe", sagte dieser stolz und lehnte sich entspannt zurück. "Das sollte er auch, denn ich hab nicht mehr viel von der Mixtur und neue zu machen wird vor Vollmond schwer", sagte der Rotschopf etwas gestresst und fuhr sich durch die Haare.

"Oho, hat er mal seinen gnädigen gehabt", grinste Deidara leicht und lehnte sich entspannt zurück, als Naruto doch wieder runterkam und dennoch in der Küche verschwand.

"Ja, weil ich Füchsen gebissen hab. Bäh, sowas ist ekelhaft", sagte der Schwarzhaarige angewidert und streckte die Zunge raus. Er hatte die restliche Nacht gebraucht, um diesen Geschmack wieder loszuwerden.

"So schlimm schmecke ich nicht", beschwerte sich Naruto aus der Küche heraus, kam wieder mit einer Tasse zurück und setzte sich, mit drei Meter Abstand zu Sasuke, auf die Couch hin.

Dieser grinste nur frech und die anderen beiden schüttelten den Kopf. "Naja Füchschen, eigentlich bin ich wie ihr es sagt Vegetarier. Also keine Panik, kommt bestimmt nicht nochmal vor von mir", sagte der Schwarzhaarige guter Laune.

"Oha, die Schnitzelfarktion al'a Edward Cullen, oder was?", hinterfragte Naruto frech, erinnerte sich an Sakura ihr Buch und musste plötzlich lachen."Glitzerst du auch in der Sonne wie eine Christbaumkugel?"

"Alter, ich verbrenne qualvoll bei Sonnenlicht und glitzere nicht. Wo haste den ganzen Mist über meine Art her, ich weigere mich bloß Blut zu trinken", sagte dieser beleidigt und verschränkte bockig die Arme vor der Brust. "Ja, aber nur weil Madara dir gezeigt hat, wie du dir es holen sollst", sagte der Rothaarige wieder trocken und Sasuke überlief ein kalter Schauer.

Naruto lachte kurz, dann wurde er wieder ernst. "Bücher, das nennt man Bücher und ein Funken Fantasy, der Autorin "Stefanie Meyer". Kopfschüttelnd sah er dann aber interessiert zu Sasori, er war neugierig und wollte wissen, wie dieser Madara so war.

"Wie hättet ihr geschaut, wenn Madara vor euren Augen ein kleines Mädchen in Stücke reißt, euch dann ein weiteres vor die Nase setzt und sagt "Mach es mir nach", sagte der Schwarzhaarige. Diesen Tag konnte er nicht vergessen, wie sie schrie und um Hilfe rief.

"Das ist die Natur eines Vampires. Werwölfe sind da weitaus schlimmer", mischte sich Naruto ein, glänzte mit seinem Wissen aus Büchern und bekam aber von Deidara eines über gebraten."Auaaaa~."

"Ich bin gar nicht schlimmer", knurrte Sasori und widmete sich lieber wieder seinen Tabellen. "Stimmt, du riechst anständig", sagte auch der Schwarzhaarige wieder gefasst und lächelte Deidara dankend an.

"Du bist ..." Äh ... hatte er etwas verpasst? Naruto blinzelte, während er sich den Kopf rieb und Sasuke böse ansah."Und du stinkst nach Tod. Sowas fällt auf, sogar den ganz dummen unter uns." Womit er Sai gemeint hatte, auch wenn er diesen gerade etwas vermisste.

"Ist auch kein Wunder, ich bin eigentlich auch tot. In gewissen Sinne", fügte er noch hinzu und holte sich schnell aus der Küche eine Tomate zum Essen.

"Schön, ich bin es nicht und ich will auch gern noch etwas leben." Naruto kaute auf seinen Fingernägeln, er sah stirnrunzelnd in die Runde."Wenn Sasori ein Werwolf ist, was bist du dann?", blickte er Deidara fragend an."Ich? Na ja ... eigentlich bin ich ein Mensch ... eigentlich", gab dieser zu und grinste schief.

"Na ja, Deidara ist ein Mischling, genau wie Kakashi", sagte Sasori ruhig und nahm etwas von seinen Tee.

Redeten sie hier noch von Menschen oder schon über Hunde? "Mischling, was soll das denn sein? Deutsche Dogge ... auuuu~..." Wieder bekam er eine über, fasste sich an den Kopf und starrte Deidara zornig an. "Schlag mich nicht immer auf den Kopf!"

"Nein, Deidara ist halb Mensch und halb Vampir. Ein Mischling also und Madara hasst sie. Er hat lange Jagd auf sie gemacht", sagte Sasuke kichernd, fand den Anblick zu köstlich und biss in seine Tomate.

"Aha sowas wie ein Daywalker ... cooo~l", entwich es Naruto erstaunt und er sah etwas verwirrt auf die Tomate. Na ja, wenigstens kein Schnitzel, dachte er sich fies grinsend und schaute unschuldig an die Decke.

Der Schwarzhaarige hob nur eine Augenbraue, konnte sich denken, warum Naruto ihn so doof anstarrte, störte sich aber nicht daran. Zwar hatte er kein Sättigungsgefühl, aber er konnte schmecken und diese rote Frucht schmeckte halt gut.

"Was guckst du so blöde?", schnarrte Naruto den schwarzhaarigen an und dabei fiel ihm die Oma wieder ein."Sag mal Deidara ... kann es sein, dass du ne Verwandte hast, die 3000 Jahre später lebt und deine Augen und Frisur trägt?" "Hä was? Woher soll ich das denn wissen?", meinte dieser wie vom Donner gerührt und schüttelte den Kopf.

"Naruto, das sind 3000 Jahre später, wir wissen nicht mal, ob wir morgen noch leben tun", sagte Sasori ruhig und streckte erstmal seine müden Knochen.

"Ja, ja, schon okay, hätte mich auch gewundert, wie der sich vermehren soll", erwiderte Naruto leicht beleidigt und verschränkte die Arme vor der Brust.

Sasori schüttelte den Kopf und stand auf. "Wie dem auch sei, willst du dich mal in Dorf umschauen. Schließlich ist Tag und kein Vampir auf der Straße", sagte der Rotschopf ruhig, denn er musste auch vor die Tür und sich die Beine vertreten.

Kein Vampir auf der Straße und was machte der Schwarzhaarige dann hier? "Öhm ... also ich ... nein, ich würde gern etwas schlafen", erwiderte er leise, irgendwie auch in der Hoffnung so wieder in seiner Welt aufzuwachen.

"Von mir aus, ich gehe mal durchs Dorf", sagte der Rothaarige nur, bekam auch nett eine Einkaufsliste von Deidara in die Hand gedrückt und ging.

Deidara leerte seine Tasse, nahm das benutzte Geschirr, nachdem Sasori gegangen war, mit in die Küche und wusch es gleich ab. Naruto hingegen hatte sich hingelegt, schlummerte schon wieder und gab einen leisen Seufzer von sich.

Der Schwarzhaarige aß in Ruhe seine Tomate auf, wollte sich noch eine holen. Doch sein Blick fiel auf den schlummernden Blonden und er konnte sich ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen.

In der Küche klapperte Deidara mit dem Geschirr, er wusch ab und summte leise vor sich hin, bekam so auch nicht wirklich mit, wie Naruto schlief und dabei angeguckt wurde.

Etwas neugierig ging Sasuke zu Naruto, stupste mit den Finger, sanft die Nase an und kicherte leise, als diese sich kräuselte. "Wirklich, wie ein kleiner Fuchs", sagte er leise, warf dem Blonden netterweise eine Decke über und ging dann doch lieber in die Küche zu Deidara.

Kurz musste Naruto niesen, er rieb sich die Nase und kaum dass er die Decke spürte, rollte er sich unter dieser ein und schlummerte zufrieden weiter. Deidara war als Sasuke die Küche betrat bereits fertig, goss sich nun einen Kaffee ein und setzte sich an den Küchentisch.

"Und was wollen wir wegen Naruto machen. Schließlich gehört er hier nicht hin, jedenfalls jetzt noch nicht", sagte der Schwarzhaarige kühl und setzte sich gegenüber vom Blonden.

Deidara musterte Sasuke ein ganze Weile, er stellte den Kaffee bei Seite und ließ den Blick durch die Küche schweifen."Wo soll ich ihn denn hinbringen? Zu seinen Eltern, das geht nicht." Er verstummte kurz und wirkte leicht in sich gekehrt."... sie sind tot.Das kann ich nicht übers Herz bringen, ihm zu sagen."

"Was?", fragte der Schwarzhaarige verblüfft nach, das wusste er gar nicht und woher kannte Deidara den Kerl eigentlich.

"Ich hab sie gefunden, bevor ich ihn im Schrein fand. Sie haben mir gesagt, wo ich ihn finde", erklärte Deidara leise und schaute immer mal wieder zur Tür, um sicherzugehen, dass Naruto immer noch schlief.

"Was, aber ich dachte, er kommt aus einer anderen Zeit. Oder hab ich das vorhin falsch verstanden", sagte Sasuke etwas verwirrt, schließlich hatte Naruto das doch selbst gesagt.

"Ja, das schon, aber scheinbar gibt es einen Naruto. Ich hab das Ehepaar selber durch Zufall gefunden, weil ich eigentlich hinter Madara her war, um dessen Spuren zu vertuschen", gab er leise zu.

Leicht zitterte der Schwarzhaarige, würde auch nicht gerne mit dem Blonden tauschen, aber was hatte er schon für eine Wahl, wenn er leben wollte. "Hat er wieder gewütet", sagte Sasuke mit leiser Stimme und er krallte sich leicht in die Stuhllehnen fest.

Stumm nickte Deidara, hatte diesbezüglich nicht viel zu sagen.Er mochte den ältesten der Uchihas nicht, er hasste ihn und seine Mittel, die Menschen zu erdrücken.

Sasuke knurrte leise, knirschte dabei sogar leicht mit den Zähnen. "Wir werden einen Weg finden und ihm endgültig zu töten", schnaufte der Schwarzhaarige verachtend, hatte die Spielereien seines Oberhauptes satt und ganz besonders das jeden Tag einer bei ihm sein musste. Heute war sein Bruder dran und wenn Madara schlechte Laune hatte, ließ er dies gern an einem aus.

"Ich hoffe es ...", seufzte Deidara leise, nahm wieder die Tasse in die Hand und starrte gedankenverloren in den schwarzen Inhalt dieser. "Ich bin nur froh, dass es dir wieder besser geht", lächelte er dennoch schwach, dann nahm er einen tiefer Schluck und stellte die Tasse ganz auf dem Tisch ab.

"Für die nächsten drei Tage ja, aber dann muss ich wieder zu ihm und wenn ich Glück hab ist er schon vorher schlecht gelaunt. Aber vielleicht vergnügt er sich einfach nur wieder mit meinen Körper, wer weiß." Beschämt sah Sasuke zu Boden, hatte jetzt schon Bange, das Oberhaupt wiederzusehen.

Deidara guckte verwirrt, es dauerte bis sein Gehirn schaltete und sich seine Augen weiteten."Sag mir jetzt bitte, dass es nicht das ist, was ich ... großer Gott!"

"Sein doofes Grinsen dabei ist widerlich, besonders seinen so netten Sprüche", sagte Sasuke, zitterte leicht dabei, aber er musste es endlich irgendwem erzählen, wenn schon seiner Familie nicht, dann wenigstens seinen einzigen Freunden.

"Dieses Schwein!", entfuhr es dem Blonden, er ballte die Fäuste und eine davon sauste auf dem Tisch nieder. Deidara zog zornig die Augenbrauen zusammen, dann sah er auf und raus aus dem Fenster.

Der Schwarzhaarige zuckte erschrocken zusammen, hatte er den Blonden doch noch nie so wütend gesehen und wunderte sich auch, warum dessen Blick rausging.

Deidara kochte innerlich, sein Blut begann zu pulsieren, die Schläfe pochte verdächtig."Macht er das nur mit dir, oder auch mit anderen?", fragte er leise, dennoch sah er Sasuke nicht an, wollte und konnte es einfach nicht, so wütend war er.

Dieser zuckte nur mit den Schultern, er wusste es nicht genau. Vielleicht war er der einzige, vielleicht aber auch nicht und er verging sich schon an Itachi.

Innerlich betete der Blonde, biss sich auf die Unterlippe und wurde leicht unruhig."Das gefällt mir nicht, ganz und gar nicht", sagte er entschlossen, erhob sich von seinem Platz und ging aus der Küche raus.

"Was hast du vor Deidara?", fragte der Schwarzhaarige schon leicht panisch nach. Er wollte doch nicht etwa ... "Deidara, lass es, das ist der reinste selbst Mord."

Deidara drehte sich zu Sasuke um, seine Augen funkelten wild, nahmen einen unnatürlichen dunklen Ton an und blitzen gefährlich auf."Soll ich hier sitzen und warten, oder was? Nein, lieber geh ich direkt zu diesem Bastard und trete ihm in seinen knöcherigen Arsch!"

"Und gehst selber dabei drauf. Deidara, denk doch an meinen Bruder, er könnte sich das nie verzeihen", versuchte der Schwarzhaarige den Blonden zu überzeugen.

"Soll ich zusehen, wie er das gleich bei ihm macht, wie bei dir?" Er tobte nur noch mehr, weckte damit ungewollt Naruto, der verwirrt blinzelnd alle beiden ansah."Was schreit ihr denn so rum?" "Halt du dich daraus", fuhr Deidara ihn an, schnappte sich seine Jacke und rannte raus."Was hat er denn?", fragte Naruto sichtlich verwirrt und sah ihm nach.

"Verdammte scheiße nein", fluchte der Schwarzhaarige, blieb aber abrupt stehen. Verdammt, warum musste es auch jetzt Tag sein. Sasuke schaute sich um, nahm den Blonden einfach die Decke ab und warf sie über sich. Sie half zwar nicht viel, aber es war besser als gar nichts. Sasuke rannte raus, spürte wie seine Haut brannte und sich an manchen Stellen kleine Flammen bildeten. "Deidara bleib stehen!", rief er wütend dem Blonden hinterher, doch dieser hörte nicht. Sasuke lief schneller, holte den Blonden ein und musste dafür so einiges an Schmerzen in Kauf nehmen. Er griff nach der Hand des Blonden, fiel zischend vor Schmerz auf die Knie und sah den Blonden etwas kaputt an. "Tu das nicht", hechelte er nur, fühlte wie seine Haut brannte, sich sein Fleisch langsam zersetzte.

Naruto blickte erst verwirrt hinter dem Schwarzhaarigen her, dann aber rannte er selbst nach draußen, direkt auf den schreienden und leicht qualmenden Vampir."Bist du irre?" Er zog ihn zurück, zerrte ihn ins Haus und schloss hinter sich die Tür."Willst du dich umbringen, oder was sollte das? Deidara wird schon wissen was er tut. Er ist kein Kind mehr!", herrschte er Sasuke ungewohnt kalt an und riss diesem die Decke vom Kopf.

Dieser rammte ihn an die Wand, sah ihn zornig mit roten Augen an und fletschte die Zähne. "Du Idiot, ich hatte ihn gerade gehabt und du siehst mich zurück", schrie er ihn wütend an, denn jetzt war es zu spät, es sei denn? Sasuke ließ den Blonden los, schnappte sich seinen Mantel und rannte runter in den Keller. Wenn er durch die Abwasserkanäle ging, war er vielleicht vor Deidara dort und konnte das schlimmste verhindern.

Unbeeindruckt sah Naruto in die roten Augen, er zuckte nicht einmal zusammen."Ach mach doch was du willst, du Trottel", rief er ihm hinterher, ließ ihn ziehen und legte sich wieder hin.Sollte er doch in der Sonne braten, wäre ihm ganz lieb, denn so müsste er sich nicht mit ihm weiter rumschlagen.

Im Keller, schob der Schwarzhaarige einen Schrank weg und öffnete eine eiserne Tür knarrend. Leise zischte er wieder vor Schmerz, brannten doch seine Wunden höllisch. Doch das war egal, er musste zu Madara.

Deidara rannte an unzähligen Leuten vorbei, achtete nicht auf diese, nicht auf ihr Gemecker, wenn er sie versehentlich anstieß.Er war in Rage, Wut spiegelte sich in seien Augen wider als er endlich das Viertel der Uchihas erreichte und dieses betrat.Er würde Madara so in den Arsch traten, ihm den Kopf abreißen und ihn quer über den Marktplatz scheuchen.

Fluchend lief Sasuke durch die Abwasserkanäle, fiel hin und brauchte zu lange, um aufzustehen. "Verdammt dieser Idiot", knurrte er, rappelte sich nicht ohne einen Schmerzenslaut auf und rannte weiter zum Anwesen.

Wie von der Tarantel gestochen riss, er die Tür zu Madara seinem Haus auf, durchkämmte zielsicher die untere Etage und kam dann langsam runter in den Keller."Ich weiß, dass du hier bist, komm raus, du dreckiger Hund", knurrte er, dabei kratzten die langen Fingernägel an der Wand entlang, gaben ein Geräusch wie Kreide auf einer Tafel von sich. Das Quietschen war nicht auszuhalten, es rollte einem die Fußnägel hoch und doch kümmert es Deidara in seinem Zorn nicht. Die letzte Tür unten trat er auf, welche unter der enormen Kraft, die hinter dem Tritt steckte, krachend zu Boden fiel.

"Deidara, was tust du hier? Bist du verrückt?", herrschte ihn Itachi an, der gerade von Madara zurückgekommen war.

Erschrocken zuckte dieser zusammen, drehte sich um und sah Itachi an."Musst du mich so erschrecken?"

"Sei froh, dass ich dich gefunden habe und kein anderer, was denkst du dir nur, willst du sterben?", fuhr ihn der Schwarzhaarige an, hatte er doch Angst, dass ihm etwas passieren könnte.

"Ich hab mir Sorgen gemacht, bei diesem Bastard weiß man doch nie, was der vorhat", erwiderte Deidara etwas leiser, blickte entschuldigend vor sich hin und lächelte schwach.

Itachi wollte stark bleiben, sich nicht wieder von dem Blonden und dessen Lächeln sich einwickeln lassen. Doch lang hielt er nicht stand, sah schmunzelnd auf Deidara und streichelte sanft seine Wange. "Du bist wirklich süß", hauchte er leise, gab dem Anderen einen Kuss auf die Stirn.

Deidara wurde leicht rot um die Nase, er schmunzelte leicht und sah Itachi dann wieder ernster an."Was hat er mit dir gemacht?" Er wollte es unbedingt wissen, die Sorge war einfach zu groß und ließ sich nicht verdrängen.

"Nichts Schlimmes, Madara hat gute Laune heute. Er hat nur mit mir gespielt, weiter nichts. Er lässt mich eigentlich ziemlich in Ruhe, er sagt selber, dass er eher auf junges Fleisch steht." Den letzten Satz knurrte der Schwarzhaarige leise, freute sich aber auch, dass der Blonde Angst um ihn hatte.

Wütend knurrte Deidara, die Worte versetzten ihm einen Stich und er dachte an Sasuke."Ich hasse ihn, ich würde ihm am liebsten den Kopf abreißen und mit ihm Fußball spielen."

Der Uchiha hatte Verständnis dafür, würde auch am liebsten diesen Kerl töten, aber es war unmöglich. Jedenfalls kannte er keine Möglichkeit. Sanft umarmte Itachi den Blonden, schließlich waren sie endlich alleine. "Wir finden schon einen Weg, um Sasuke zu beschützen.

"Er ist mir nachgelaufen, aber Naruto hat ihn zurück ins Haus geschafft. Er hat ziemlich gequalmt", erzählte Deidara leise, kuschelte sich glücklich an Itachi an und seufzte für einen Moment wohlig auf.

"Er hat was, nicht schon wieder. Das heißt aber auch, dass er gleich auch da ist und ich hoffe, Madara hat ihn noch nicht gesehen", sagte der Schwarzhaarige leicht genervt und seufzte kurz auf.

Deidara biss sich auf die Unterlippe, nickte schwach und sah wieder auf."Tut mir leid, aber ich war so in Rasche, dass ich nicht auf ihn geachtet habe."

"Na ja, er ist selber Schuld, aber ich kann es ihm nicht verübeln." Sanft lächelte Itachi und streichelte die Wange des Blonden wieder.

"Ich auch nicht", nuschelte er leise, blickte wieder auf und verlor sich dabei fast in Itachis nachtschwarzen Augen.

Sanft lächelte Itachi, beugte sich vor und naschte für einen Augenblick von Deidaras süßen Lippen. Nur noch einen kleinen Moment wollte er diese Lippen genießen, bevor er wieder gehen musste.

Augenblicklich schlossen sich die Augen des Blonden, erwiderten mit leicht zittrigen Lippen den Kuss und ein wohliges Seufzen entwich ihm, welches gedämpft nach außen drang.

Ungern löste sich Itachi, aber es musste sein. Madara wäre bestimmt gleich zurück und Sasuke musste er auch noch abpassen, bevor dieser dem Familienoberhaupt in die Arme läuft. "Tut mir leid, aber du musst jetzt gehen", sagte der Schwarzhaarige traurig und streichelte sanft die Wangen seines Liebsten.

Schwach aber dennoch glücklich lächelte auch Deidara nachdem sich ihre Lippen lösten, er nur langsam verstand, dass es Zeit wäre zu gehen. Madara wollte er nicht in die Arme laufen, zumal er halb und halb war und sowas nicht gern gesehen war."Pass auf dich auf!" Er schmiegte sich der streichelnden Hand, welche sich kalt auf seiner Wange anfühlte, entgegen.

"Du aber auch und mach meinen Bruder nicht immer so viele Sorgen. Er hängt an dir, für ihn gehörst du zu seiner Familie." Sanft küsste der Schwarzhaarige nochmal die Stirn seines Liebsten und trennte sich nur ungern von diesem.

Deidara nickte, zeigte äußerlich nicht wirklich das, was er innerlich fühlte, ihn die Worte sanft schmeichelten."In Ordnung, ich werde auf mich aufpassen", wiederholte er lächelnd, drehte sich dann aber um und verlass rasch das Viertel des Uchiha Clans.

Traurig sah ihm Itachi hinterher, aber er würde sich morgen mal den blonden krallen und mal etwas Zeit mit diesen alleine verbringen. Ein leises Quietschen einer Stahl Tür war zu hören und Itachi drehte sich wissend um. "Etwas spät, Sasuke", sagte er ruhig, dennoch streng, denn schließlich hatte dieser ziemlichen Mist gebaut. Erschöpft kam der Jüngere zu seinem Bruder, hechelte, war vollkommen nass und roch sehr streng nach Abwässern und verbrannten Fleisch. "Er ist schon weg, dann ist ja gut." Erleichtert seufzte Sasuke, lehnte sich kurz an die Wand, um neue Kräfte zu sammeln. "Ja und du geh dich lieber duschen, bevor Madara auf dumme Gedanken kommt und eine Predigt bekommst du auch gleich", warnte der Ältere vor, doch Sasuke grinste nur und machte sich auf nach oben ins Bad, denn eine Dusche hatte er mehr als nötig.

 

Deidara betrat nach ungefähr zwanzig Minuten das Haus, fand Naruto schon wieder oder immer noch schlafend vor und bleib in der Tür stehen."Tut der noch was anderes außer schlafen? Na ja, streiche ich eben den Ramen ..." "RAMEN? WAS WO!" So schnell wie Naruto auf den Beinen war, konnte der Langhaarige gar nicht gucken."Was redest du denn da?" Verwirrt kratzte sich Deidara am Kopf und verstand nicht ganz.

"Ihr solltet nicht immer die Tür auflassen Deidara", sagte ein junger Mann grinsend und sah auf den Blonden. "Na, weißte noch, wer ich bin?"

Deidara schaute nur mürrisch zur Tür, dann trat er aus der Küche raus und setzte sich zu Naruto, der nicht einen Ton mehr rausbekam."Hey, alles okay?"

"Och Mensch ich hätte eigentlich gedacht das du mich noch erkennst, war wohl nichts", sagte der Grauhaarige kopfschüttelnd und grinste sachte unter der Maske.

"W-was machst du hier? Noch dazu in meinem..."Naruto klopfte, nachdem er den Schrecken überwunden hatte, Kakashi auf die Schulter."Von wegen, es gibt keine rotäugigen Katzen. Sie haben mich bewusst angelogen, Sensei!"

Dieser grinste nur sanft und sah rüber zu Deidara. "Du kannst froh sein, dass dich Deidara gefunden hat und nicht jemand anderes."

"Ja, ja, immer dieselbe Leier. Ich bin kein Kind mehr, ich bin 16 und dazu ein Ninja", beschwerte sich Naruto und fand das ganze überhaupt nicht lustig.

"Na und? Bei einem Uchiha bist du so gut wie tot", sagte Kakashi streng und wuschelte dennoch sanft durch das Blonde Haar. "Wo steckt den dein Wölfchen, Deidara?"

"Mein was?" Deidara blinzelte verwirrt, dann aber machte es klick und er grinste."Sasori geht sich die Pfötchen vertreten und geht Gassi." Naruto grummelte nur und sah weiterhin Kakashi böse an.

"Ach so verstehe, er hätte Naruto mit nehmen sollen. Der muss auch regelmäßig raus, macht wohl der Fuchs in ihn", scherzte der Grauhaarige und ignorierte einfach den bösen Blick seines Schülers. "Nun Naruto, ich bin nicht immer ewig hier und deswegen schon mal im Voraus, hör auf die beiden gefällig.Wenn sie dir sagen, du darfst das nicht machen, dann halt dich dran, sonst wirst du nochmal gebissen."

Naruto schaute irritiert. "Woher wissen sie denn, dass ich gebissen wurde?" Er war doch gar nicht...Aha daher wehte der Wind, Kakashi hatte gar keine Mission gehabt und auch hatte er nie den Kater bei Tsunade abgegeben."Ich kann machen was ich will und ich geh jetzt auch"; schnappte er sich seine Jacke, riss die Tür auf und machte sich endlich auf den Weg zu seinen angeblichen Eltern.Er war sauer, enttäuscht das Kakashi ihn da hatte stehen lassen wie einen Trottel und das damals auch noch vor Sai.

"Die Jugend von heute ist einfach unberechenbar", seufzte der Grauhaarige nur und schüttelte bloß den Kopf. Aber er würde ihn nicht nachlaufen, sollte Naruto mal seinen Kopf frei kriegen, tat bestimmt ganz gut.

Deidara biss sich auf die Unterlippe, er konnte sich vorstellen wohin Naruto lief, dennoch hielt auch er ihn nicht auf. Sollte er ruhig rennen, den Kopf freibekommen und der Wahrheit ins Gesicht blicken.

"Ich hoffe mal, dass er gleich Sasori über den Weg läuft und nicht ein paar netten Artgenossen vom ihm", seufzte der Grauhaarige und hoffte, dass der Blonde es verkraften würde, denn der Tod war grausam hier.

"Ist denn schon wieder Vollmond?", fragte Deidara leise, dennoch gefasst und schaute aus dem Fenster heraus.

"Ja, ist es und kann es Sasori nun kontrollieren oder fällt er immer noch jeden an?", fragte der Maskenträger ernst nach, nicht dass sie nachher zu spät nach Hause kommen.

Deidara war ratlos und überfragt, sah Kakashi so auch an."Ich weiß es nicht. Wir sind ... also na ja, wir sind nicht mehr zusammen. Von daher weiß ich so gut wie nichts mehr, was das betrifft."

Verwirrt sah Kakashi zum Blonden, dann nickte er verstehend. "Du hast dich also neu verliebt und hat er es hingenommen?"

"Hingenommen? Er hat sich wohl eher damit abgefunden, aber verstehen wird er es wohl nie", lächelte Deidara schwach, nahm sich einen Tee und schaute den Älteren wieder ernst an."Willst du auch einen, oder musst du wieder los?"

"Es ist ihn glaub ich auch lieber, wenn du bei jemanden bist, der dich nicht bei Vollmond in Stücke reißen will", sagte der Angesprochene leise und ging wieder zur Tür. "Nein, danke, ich muss wieder los. Passt mir gut auf den Fuchs auf", sagte er nur noch schnell zum Abschied und verschwand ebenso schnell wieder.

Deidara konnte gar nicht so schnell schauen wie Kakashi weg war, aber so war dieser immer. Er tauchte einfach auf, dann verschwand er wieder und blieb Tage lang weg. Warum auch immer.

Vollgepackt mit neuen Lebensmitteln, wanderte Sasori durch die Straßen, musste nur noch ein paar Besorgungen machen, dann konnte er gehen. Das heute Vollmond war, spürte er schon, sein ganzer Körper kribbelte komisch, wenn er einen seiner Artgenossen begegnete. "Hallo Süßer", rief ihn eine Stimme und Sasori wünschte sich, er wäre in irgendein Loch verschwinden. "Was willst du?", knurrte er böse, machte nicht mal Anstalten sich umzudrehen.

"Warum denn so frustriert? Lässt dich dein Halbvampir nicht mehr dran? Oh ich vergaß, er hat sich ja einen von den Uchihas gekrallt", lachte die Stimme weiter, tappte hinter Sasori her und dachte gar nicht daran, ihn in Ruhe zu lassen.

Leise knurrte Sasori, mochte es nicht darauf angesprochen zu werden, aber er war es der sich von Deidara getrennt hat, auch wenn es weh tat. "Zu deiner Information, ich hab die Beziehung beendet und nicht er", knurrte er leise, machte die letzte Besorgung und wollte weg hier.

"Zu dumm aber auch. Ich versteh dich da nicht wirklich. Erst trennst du dich und dann lebst du noch mit ihm zusammen und lässt seinen neuen auch noch ins Haus rein. Tzzz~ aus dir soll einer schlau werden." Die Stimme gab noch immer nicht auf, folgte ihm auch weiter und ein paar lila funkelnde Augen schaute belustigt auf den Rothaarigen herab.

"Na und, stört mich nicht mit, wenn er immer rummacht. Unsere Beziehung ist schon längst zu Ende und zusammen leben wir nur, weil es einfacher ist", knurrte Sasori sauer, hoffte, dass der Kerl endlich wegging.

Leise lachte die Stimme, dann immer lauter und schließlich kam sie näher. "Fühlst du dich gar nicht einsam?", schnurrte sie leise, beugte sich vor und herunter und das nur, um ihn weiter zu provozieren.

Knurrend fletschte Sasori die Zähne, verlor langsam die Fassung, aber packte gerade noch die Kurve und ließ nicht das Tier in sich sprechen. "Nein, kein bisschen", sagte er ruhig und ging weiter seines Weges.

Die Stimme blieb stehen, blinzelte verwirrt mit den lila Augen und sah dem Rothaarigen hinterher."Abwarten, Sasori", rief sie ihm dennoch hinterher und entfernte sich rasch.

Genervt verdrehte Sasori die Augen, freute sich aber auch, dass er endlich seine Ruhe hat und machte sich schnell auf den Weg nach Hause.

Deidara räumte rasch noch im Wohnzimmer auf, faltete die Decke zusammen und auch die roten Kissen stellte er wieder ordentlich auf. Kurz blickte er auf die Uhr, seufzte leise und kaute sich auf der Unterlippe herum.Naruto war noch nicht wieder aufgetaucht. Entweder war er bereits im Elternhaus, oder aber er reiste wieder scheinbar durch die Zeit.

"Ich bin wieder da", sagte Sasori etwas müde, kam vollgepackt ins Wohnzimmer und merkte, dass es ziemlich ruhig hier war.

"Wie schön", lächelte Deidara nur, drehte sich zu Sasori um und half ihm mit den schweren Tüten."Du wirkst verärgert, ist etwas vorgefallen?", wollte er beim Einräumen der Lebensmittel wissen.

"Bin nur einem alten Bekannten über den Weg gelaufen, weiter nichts", sagte Sasori müde und machte sich erstmal etwas Tee, um zu entspannen.

"Aja?" Deidara horchte neugierig auf, packte die restlichen Sachen weg und sah seinen Mitbewohner streng an."Wen denn? Etwa diese Schlange?"

"Nein, der liebe Hidan ging mir auf die Nerven. Den werd ich nicht mehr los anscheinend", knurrte Sasori wieder, nippte dann aber an seinen frisch aufgekochten Tee und versuchte sich zu beruhigen.

"Hidan? Was will der denn von dir, hat der nichts zutun oder was?" Deidara wirkte leicht verwirrt, goss sich aber dann einen Tee ein und setzte sich ins Wohnzimmer rüber.

"Anscheinend nicht, er sucht wohl einen neuen Freund. Kakuzu wird ihn wieder sitzen gelassen haben, weil er ihn auf die Nerven ging", sagte Sasori wieder gewohnt gelassen und setzte sich zu den Blonden ins Wohnzimmer.

Deidara schüttelte unmissverständlich den Kopf."Kakashi war heute hier. Naruto hat einen ziemlichen Schrecken bekommen, die kennen sich demnach wirklich", berichtete er dann von den weiteren Geschehnissen an diesem Tag.

Kurz hob Sasori die Augenbraue und sah verwirrt auf Deidara. "So, so, sie kennen sich und wo ist der Wirbelwind wieder?", fragte er direkt nach und nippte nochmal an seinen Tee.

"Das weiß ich leider nicht", gab er leise zu und senkte betroffen, verschämt seinen Blick.

Kurz seufzte der Rotschopf, tätschelte Deidara auf den Kopf und trank den letzten Schluck seines Tees."Dann gehen wir ihn besser mal suchen", sagte er ruhig und machte sich wieder bereit nach draußen zu gehen. Viel Zeit hatten sie nicht, schließlich würde bald die Nacht hereinbrechen.

"Ich vermute ihn in seinem Elternhaus", teilte Deidara dem Rothaarigen beim Überstreifen seines Mantels mit. Zur Sicherheit nahm er eines der Gewehre mit, Munition zum Betäuben steckte er ebenso ein.

Der Rotschopf nickte nur und überließ den Blonden die Führung, schließlich wusste der genau wo es war. Kurz schluckte er als er sah, dass Deidara das Gewehr mitnahm, aber es war besser so, den es dauert nur noch drei Stunden und die Sonne ging unter.

Deidara dachte nun mal mit, hatte keine Lust von Wölfen angefallen zu werden und auch nicht von anderem Getier, das hier so kreuchte und fleuchte. Hastig schritt er durch die Wälder, bis hin zu Naruto, seinem Elternhaus. Kurz blieb er stehen, noch immer lag der Geruch von Tod in der Luft, Verwesung-Zersetzung einstigen Lebens.

Sasori blieb ebenfalls stehen, hielt sich die Hand vorm Mund und hatte Schwierigkeiten nicht zu brechen. Sein Geruchssinn war schon gut, aber in solchen Nächten viel stärker und er wünschte sich damals nicht gebissen worden zu sein.

Es war ziemlich ruhig, nur der Ruf einer Eule, ein Rascheln, wenn der Wind durch die Bäume wehte, war zu hören. Teilweise schon beängstigend, aber Deidara ging weiter, direkt auf das Haus zu und schließlich in dieses hinein.Er lauschte, hoffte auf ein Wimmern, das auf den Vermissten deutete.So sehr er sich anstrengte, er hörte nichts. Naruto schien demnach wohl doch nicht hier gewesen zu sein.

Ruhig folgte ihm der Rotschopf, hörte sich genau um und roch, dass sie nicht alleine waren. Leise knurrte Sasori, sah schon mit leicht funkelten Augen sich im Haus um und witterte auch den Geruch des Blonden Jungen. "Er war hier", sagte Sasori dunkel und sah sich weiter skeptisch um.

Deidara nickte, dann drehte er sich um und lud sein Gewehr.Wenn Sasori leise knurrte dann hatte das seinen Grund, jenen das sie wohl nicht ganz alleine waren. Wer genau, das wusste er nicht, nur dass er im schlimmsten Fall schießen würde.

Genervt drehte sich der Rotschopf um, sah auf ein bekanntes Gesicht und knurrte leise. "Was willst du?", drohte er schon zornig, dauerte es doch nicht mehr lange bis der Mond kam.

"Hmmm~ was wohl, bald ist Nacht und ich hab vor ein paar Stunden hier so einen niedlichen Blonden gesehen", grinste Hidan spöttisch und kam aus einer der dunklen Ecken hervor.

"Wo ist er hin?", fragte der Rotschopf kühl, hoffte, dass Hidan die Finger von ihm gelassen hatte.

"Weiß nicht, der hat plötzlich geschrien und dann hat er sich in Luft aufgelöst", erklärte der Weißhaarige völlig ernst.

"Lass uns gehen, Deidara", sagte der Rothaarige kühl, wollte weg von diesen stinkenden Ort und ganz besonders weg von Hidan.

Deidara sagte nichts, sah es selber ein, Sasori jetzt lieber zu folgen und keine Widerworte zu geben. Er kannte zwar Hidan vom sehen her, aber das persönlich reichte ihm schon.

Draußen atmete der Rotschopf erleichter aus, war auch der stechende Gestank nicht mehr zu sehr war zunehmen. "Wir sollten uns beeilen", sagte er zu dem Blonden und überlegte kurz, wo der Blonde hin war.

 

"Du hast doch gehört, dass er sich aufgelöst hat.Ich denke, dass er zurück in seiner Welt ist, bei seinen Freunden und vielleicht gerade bei seiner Freundin", grinste Deidara leicht, schaute sich aber dennoch noch einmal um und wollte auf Nummer sicher gehen.

"Dann können wir ja nach Hause, es wird bald dunkel", keuchte der Rotschopf schon und schüttelte sich leicht. Es würde nicht mehr lange dauern und er wäre wieder dieses Monster.

Deidara nickte wissend, sah den ganzen Weg über seinen Begleiter aufmerksam und wachsam an, ehe er noch vor Einbruch der Dunkelheit die Tür aufschloss und zuerst Sasori hereinließ.

Schon hechelnd ging dieser vor, merkte schon, wie sein Körper sich anfing zu spannen und etwas aus ihm rausbrechen wollte. "Ich geh runter", sagte er noch gefasst und marschierte in den Keller, öffnete eine dicke Stahltür und trat in den Raum ein. Er verschloss die Tür, zum Glück war er im Wolfsgestalt recht dämlich und wusste nicht wie man das Schloss öffnete. Verschwitzt setzte er sich in eine Ecke warte darauf das er es endlich hinter sich brachte und das die Nacht nicht lange dauert.

"Ich mach noch rasch alles dicht, dann haben wir diese Nacht Ruhe!", nickte der Blonde mit einem sanften Lächeln, machte sich aber auch gleich daran, sämtliche Türen und Fenster zu schließen.Erst nachdem alles verriegelt war, setzte er sich mit einem guten Buch auf die Couch, fing an es zu lesen und schaute erstaunt, was er da las.

Unten zusammen gekauert saß Sasori in einer Ecke, biss die schon leicht hervorstehenden Zähne zusammen und atmete schwer. Nur noch Stoßweise kam sein Atmen und er sah wie die letzten strahlen der Sonne verschwanden, es im Keller dunkel wurde und er diese Furchtbaren schmerzen spürte. Keuchend sah er auf den Boden, schnaufte mehr und es lief ihm der Speichel aus dem Mund. Er Schlug seinen Kopf auf den Boden, hörte das erste leise knacken seiner Knochen, wie sich sein Brustkorb weitete und seine Finger immer länger und knochiger wurden. Laut schrie er vor Schmerzen auf, fletschte die langsam hervorkommenden Fangzähne und hielt sich selber fest. Seine Augen färbten sich dunkler bei jeden zwinkern und seiner Kleider rissen langsam in Stücke, hielten die wachsenden Körper nicht stand. Sasoris Wirbel traten hervor, er krallte sich im Boden fest, sah auf seine Hände, wie aus jeden Zentimeter, mehr des roten Haars spritze und seinen Körper bedeckte. Sein Gesicht, das sich langsam verformte, eine lange Schnauze bald herausragte und seine Ohren spitz wurden. Schreiend sah er auf, wie sich sein Körper immer mehr in das Untier verwandelte und sein Verstand langsam eingenebelt wurde. Er wusste nichts mehr, kannte nichts mehr außer den Durst nach Fleisch und Blut. Wie ein Hund knurrte das Geschöpf, stellte sich auf seine Hinterbeine und heulte laut auf. Knurrend sah es sich um, sah das es gefangen war und rannte ständig gegen die Tür, kratze an ihr, wollte frei sein und in der Nacht des Vollmondes seinen jagt Trieb nachgehen.

Deidara hielt sich oben die Ohren zu, dann presste er schließlich, nachdem er es nicht mehr aushielt, zwei Kissen gegen seine Ohren.Die Schreie waren jedes Mal ohrenbetäubend, eine Gänsehaut schlich sich über seinen gesamten Körper und er zuckte immer dann auf, als er das rumpeln gegen die Tür im Keller hörte.

Schnaufend und knurrend schlug das Tier gegen die schwere Tür, hinterließ schwere Kratzer und sah sich um. Es sah den Schlüssel, hob ihn sogar auf und wusste plötzlich, wie man damit umzugehen hatte. Es steckte den Schlüssel ins Schloss und drehte ihn um. Mit einem lauten Knarren öffnete es die Tür, schnüffelte und roch ein anderes Lebewesen in diesen Haus. Knurrend lief es rauf, sprang durch die nächste Tür und sah schnaufend und gierig nach dessen Blut auf den blonden Mann.

"S-Sasori." Deidara musste schlucken, vor ihm stand nicht mehr sein Freund und Mitbewohner ... nein, vor ihm stand dieses Monster von einem Tier. Mit einem Hund konnte man ihn nicht vergleichen, sitz half da wenig, ebenso "gib Pfötchen". Das Gewehr lag zu allem Übel auch noch in der Küche, von hier aus konnte er es lediglich sehen, aber nicht fassen.

Speichel lief dem Ungetüm aus allen Ecken des Mundes und es starrte den Blonden an. Knurrend sprang es rüber zu ihm, zerriss das Sofa teilweise und Deidara hatte mühe diesen auszuweichen. Knurrend starrte es auf ihn, schnellte wieder vor und riss den Mann zu Boden. Dunkle Augen starrten auf Deidara und es hechelte hungrig nach Blut.

"W-was..." Naruto stand in der Tür, starrte wie angewurzelt auf das Bild, das sich ihm bot." Lauf Naruto, lauf!" Deidara schrie, er wirkte panisch, wollte den anderen Blonden schützen, doch der griff mithilfe verschiedener Jutsus den Lykaner an.

Der Wolf sah sich verwirrt um, als plötzlich mehrere Gegner auf einmal um ihm waren und ihm angriffen, die ersten wich er aus, ohne von Deidara abzulassen. Doch beim nächsten Angriff sprang er runter von ihm und sah knurrend auf seinen ganzen Gegner. Der erste der Angelaufen kam von Narutos Doppelgänger, schlug er mit einem Fausthieb zu Boden, schnüffelte dessen Geruch und fauchte laut auf. Knurrend ging er wieder näher zu dem Gegner, knurrte sie an und schlug jeden nieder der ihn zu nahe kam.

Deidara raffte sich rasch auf, flüchtete aus der Hintertür zur Küche und von da aus raus aus dem Haus.Lieber Vampire, als Lykaner. Gegen seines Fast Gleichen konnte er sich wenigstens noch behaupten. Naruto hingegen wehrte noch immer die Bestie ab, atmete erleichtert, dass der andere es scheinbar geschafft hatte. Und doch hatte er jetzt das Problem, und zwar ein riesiges.

Knurrend schnappte sich die Bestie den kleinen Tisch, nutzte ihn als Schild für die ganzen Wurfsterne und Messer. Er rannte mit dem Tisch auf den Blonden zu, presste ihn an die Wand und sah knurrend auf den Jungen. Doch sein Blick wendete sich, als Deidara zurück aus der Küche kam und schon zum Schuss ansetzte. Schnell schützte sich die Bestie mit dem Tisch, sah aber auch, wie das Schild nachgab und die Flucht wohl nun das beste war.

Naruto war erleichtert, dass Deidara die Waffe hatte. Er hatte für kurze Zeit mit seinem jungen Leben abgeschlossen, sah schon den berühmten Film vor sich ablaufen und kniff die Augen zusammen.Er hörte ein Klacken, dann ein anderes Geräusch, welches andeutete, dass Deidara anlegte, entsichert hatte und jetzt auf Sasori zielte.

Brüllend warf der Lykaner den Tisch nach Deidara, stürmte raus durch die Tür und sah nochmal knurrend zurück auf das Haus. Heulend sprang er von Dach zu Dach und würde seinen Hunger nun woanders stillen.

"Schnell, mach die Tür zu", wies Deidara kaum, dass Sasori verschwunden war, den Jüngeren an und sicherte schon das Gewehr, welches wieder den Platz an seinem gewohnten Ort unter der Spüle fand.Rasch schloss Naruto die Tür, schob einen schweren Schrank davor und kam zurück zu Deidara.

Lautes Heulen war draußen zu hören und auch die Schreie der ersten Opfer des Abend. Vampire brachen die Türen und Fenster nicht auf, wenn sie Hunger hatten, aber Sasori tat es und auch dessen Artgenossen, die es nach Fleisch dürste.

"Naruto, hast du eine Ahnung, wie du hier wegkommst?" "Ähm ... ich glaube schon", nickte dieser und nahm Deidara kurzerhand bei der Hand, drückte sie leicht und fing lauthals an über den Uchiha Clan zu fluchen.Rechtsseitig, bevor die Tür aufbrach, waren sie in einer dichten Nebelwolke verschwunden, fanden sich am heiligsten Tag in Konoha wieder und wurden verblüfft angestarrt.

"Wow, Naruto steht also auf etwas ältere blonde Männer", sagte Sai kühl und Sakura starrte nur Bauklötze vor sich hin. "Wie...? Was?", stotterte sie bloß, wusste einfach nicht, was sie sagen sollte.

"Nein, Naruto lässt sich gern von Schwarzhaarigen mit dunklen Augen beißen. Da sind wir uns wohl mal einig", erwiderte Deidara dem frechen Jungen vor sich und schaute ihn skeptisch an."Klappe Deidara, sonst schick ich dich zurück." Deidara schmunzelte nur, dann wuschelte er Naruto durch die Haare."Ich habe dein Buch gelesen, es ist seitenverkehrt. Was du bei uns machst, machst du hier umgekehrt. Als dich Sasuke gebissen hat, hat dich Sai in deinem Buch geküsst. Und wenn Sai dich hier real küssen würde, dann würde dich Sasuke im Buch beißen." "Hä was? Ich versteh ... ich küss doch nicht Sasuke und schon gar nicht Sai."

Das erste Mal in seinen Leben schaute Sai entsetzt, verlor jeden seiner Gesichtszüge und starrte entsetzt auf den blonden Jungen.

Deidara lachte nur, dann blickte er das rosahaarige Mädchen an."Du bist bestimmt Narus Freundin, oder? Du bist wirklich hübsch", stellte er fest und schritt lauernd um sie herum."Dennoch, du stinkst und das auf eine Art, dass einem schlecht wird."

"Hey, du Sack, was fällt dir ein", knurrte Sakura, wirkte schon fast wie die Bestie von vorhin. "Und überhaupt, wer sag das ich seine Freundin bin."

Deidara hob abwehrend die Hände."Schon gut, schon gut. Kein Grund, gleich so an die Decke zu gehen. Ist die immer so?", drehte er sich wieder zu Naruto um und dieser nickte dezent.

"Naruto, was machst du denn mit Deidara hier?" Kakashi kam nun endlich und sah verwirrt auf die beiden. "Sie kennen den anderen Sensei", sagte Sai wieder gefasst und Kakashi nickte stumm. "Er ist ein alter, guter Freund."

Deidara sowie auch Naruto drehten sich um, sahen Kakashi an und runzelten die Stirn."Sasori, er hat die Tür aufbekommen und wie du weißt, ist Vollmond" erklärte Deidara, wurde dabei aber von Sakura unterbrochen und sah sie giftig an.Diese war der Meinung, dass Vollmond erst in zwei Wochen wäre und er völligen Blödsinn erzählte."Kann man die auch abstellen?", drehte sich der Langhaarige zu Naruto hin, der zuckte aber nur mit den Schultern und grinste.

"Seit wann weiß er wie Türen aufgehen, das ist nicht gut", nuschelte der Grauhaarige nachdenklich und sah dann wieder streng zu den beiden Blonden. "Am besten wir gehen woanders hin zum Reden."

Deidara nickte, folgte Kakashi zusammen mit Naruto etwas abseits und schaute sich noch mal um."Naruto, konnte ihn vertreiben, aber er wird sich das wohl für das nächste Mal an Vollmond merken."

"Das ist noch nie passiert, soweit ich weiß. Sonst hat die Tür immer gehalten, ist euch sonst noch was aufgefallen?", fragte der Grauhaarige nochmals nach, denn wenn Madara das rausbekam, würde er wieder auf Jagd gehen und sich das ein oder andere lebende Exemplar zum Haustier erziehen.

Deidara nickte erneut, diesmal jedoch etwas beklemmt."Sasori hat einen alten Bekannten getroffen. Hidan soweit ich weiß und der hat Naruto im Haus seiner Eltern gesehen", gab er leise zu, verschwieg erst mal seinen Besuch bei Madara und auch Sasukes Verletzungen.

"Was, warum ist der in Konoha. Okay, irgendetwas hat er vor, vielleicht ein Abkommen mit Madara?" Der Grauhaarigen runzelte die Stirn, keine guten Nachrichten bis jetzt von den beiden und das war ziemlich schlecht.

Naruto verstand nicht wirklich, von daher hielt er sich raus und schaute stattdessen gelangweilt um sich.Deidara hingegen runzelte wie so oft die Stirn."Madara hat ungewöhnliche Methoden, mich würde bei dem nichts mehr wundern", schimpfte er schließlich über den Vampirältesten.

"Sag Itachi und Sasuke sie sollen mal horchen, vielleicht bekommen sie was mit. Madara plant etwas, sonst wären nicht so viele Lykaner dort. Den bis auf Sasori gab es vorher keinen in Konoha." Den Maskenträger gefiel der Gedanke nicht und ganz besonders waren sie Naruto auch noch eine Erklärung schuldig, warum er dort war.

"In Ordnung", nickte Deidara entschlossen, dann blickte er Naruto an und bat ihn, das Buch zu holen. Ohne das konnte er nicht genau abschätzen, wie spät es war, nicht dass zu früh kamen und genau in die Schusslinie.

"Passt gut auf euch auf und ich werde auch bald mal vorbeikommen", sagte der Grauhaarige lächelt und wuschelte Deidara mal sanft durch die Haare.

"Kommst doch ohnehin ständig vorbei", grinste er frech und folgte dann aber schon Naruto in dessen Zimmer.Hier sah es aus wie in seinem, nur dass dies das Zimmer des Jüngeren war und auf der anderen war es das von Deidara. Komisch, aber nicht zu ändern, ebenso die Tatsache, dass dieses Mädchen und der Junge hier waren. Sie lasen das Buch, ihre Augen waren beide weit aufgerissen und sie starrten beide an.

"Was zum Teufel ist das für ein Buch?", fragte die Rosahaarige ungläubig nach und konnte nicht fassen was sie da las.

"Es ist ein Buch über Vampire, was dachtest du?", erwiderte Deidara schnippisch, nahm es ihr aus der Hand und reichte es Naruto.

"Ja, aber warum, stehen wir auch darin, das ist unmöglich", stotterte die Rosahaarige und schluckte leicht. Es war doch nicht möglich, dass ihr Team da drin stand und wie sie auf ihren Sensei gewartet haben, um eine Katze zu fangen.

Deidara rollte mit den Augen, dann sah er Sakura fies grinsend an und gab ihr das Buch wieder."Lies mal Seite 520, ich glaube da steht detailliert beschreiben, wie du gebissen wirst" Es war zwar nur ein Scherz von ihm, denn in Wahrheit stand dort etwas ganz anderes geschrieben und das dürfte für sie weitaus schlimmer ausfallen, als ihr Tod.

"Nein, das will ich gar nicht wissen", sagte sie kopfschüttelnd, schnappte sich Sai und schleifte ihn aus dem Haus.

Kichernd sah Deidara der Rosahaarigen hinterher, dann aber wurde er wieder ernst und drehte sich zu Naruto."Da stand nur das Gegenteil von dem drin, was hier passiert", lachte er wissend und schlug die Seite auf. Rasch überflog Naruto die besagte Seite, doch was er da las, drehte ihm den Magen um."Igitt, ne danke. Ich glaub, da werde ich lieber zu Hause bleiben und mit Sai streiten", gab er leise und angewidert von sich.

 

 

Kopfschüttelnd sah Kakashi auf die beiden und musste selber schmunzeln. "Ihr solltet jetzt gehen, nicht, dass Sasori noch denkt, er hätte euch zerfleischt", sagte er ruhig und lächelte schwach.

"Sie wollen uns ja nur loswerden", grummelte Naruto leise, fasste Deidara aber an der Hand und kaum später, waren sie erneut durch eine dickte Wolke von Nebel verschwunden.

Im Haus auf der anderen Seite angekommen, schaute sich Deidara erst einmal vorsichtig um, nahm das Gewehr in die Hand und durchkämmte das Haus. Naruto tat es ihm gleich, auch wenn er oben nachschaute und schließlich kopfschüttelnd herunterkam."Oben ist niemand." "Gut, hier unten auch nicht.Demnach sind wir wohl vorerst in Sicherheit", nickte Deidara zufrieden und setzte sich auf die zerfetzte Couch.

Ein leises Gerumpel kam aus der Küche und ein müde Sasori kam zu den beiden. Seine Kleider, bedeckten gerade noch das Nötigste und er hielt sich den Kopf. "Autsch, was ist passiert?"

Naruto sprang bei Sasoris Anblick hinter die Couch und auch Deidara sprang von dieser runter und wich erst einmal aus."Bist du wieder du, oder..." Misstrauisch schritt Deidara dann aber doch näher, musterte den Rothaarigen von oben bis unten und seufzte erleichtert aus.

"Was", sagte der Rothaarige verwirrt, fühlte sich so kraftlos, so als ob er die ganze Nacht getobt hatte. Erstaunt sah er sich um, sah wie verwüstet das Haus war und warum auch der Jünger weiter nervös hinter der Couch blieb. "Nein", sagte Sasori leise, fühlte wie alles schwarz um ihn wurde und er einfach zusammen klappte.

"Sasori!" Gerade noch so konnte Deidara diesen auffangen, hievte ihn auf die Couch und rannte in die Küche rüber. "Bleib bei ihm", wies er Naruto an, kramte weiter im Schrank und kam kaum später wieder. Besorgt setzte er sich zu Sasori, nahm etwas von der Mixtur auf ein Taschentuch und hielt es ihm unter die Nase.

Angewidert hielt sich Sasori die Nase, würgte auch leicht und drehte sich von diesen elenden Geruch weg.

"Geht es wieder?", fragte der Langhaarige noch mal nach, legte das Taschentuch bei Seite und sah den Rothaarigen ernst an.

Noch immer tat den Rotschopf alles weh und er richtete sich leicht auf. "Es geht schon, keine Sorge", sagte er schlapp, versuchte aufzustehen, doch so recht ging es noch nicht. "Verdammt", knurrte er und versuchte es erneut.

Deidara schaute eine Weile zu, wie sich der Andere abmühte, dann griff er ein und half Sasori."Leg dich oben noch etwas hin, ich bring dir dann einen Tee und was zu knabbern hoch." Er blickte Naruto kurz an, damit dieser verstand, dass er schon den Tee machen sollte und dann erst brachte er den Rothaarigen nach oben in sein Zimmer.

Sasori ließ sich helfe, doch er sah nur bestürzt zu Boden, er war gefährlich und seit neusten, konnte die Bestie von seinen Erfahrungen und Erinnerungen profitieren. "Es ist besser, wenn ich euch verlasse", sagte Sasori schwach und wagte es nicht mal den Blonden anzusehen.

Kaum dass Sasori ausgesprochen hatte, schlug Deidara ihm eine auf den Hinterkopf und murrte leise auf."Du hast sie wohl noch alle. Den Teufel wirst du tun", erwiderte er verärgert und sah es gar nicht ein, überhaupt auf Sasoris Worte einzugehen.

Knurrend hielt sich Sasori den Kopf, presste plötzlich den Blonden an die Wand und schnaufte verärgert. Hungrig wirkten die dunklen Augen und auch seine Zähne waren fletschte er. Kurz schüttelte sich der Rotschopf, kam wieder zur Besinnung und sah entsetzt auf Deidara. "Was ist nur los mit mir?", sagte er leise, fiel auf seine Knie und verstand einfach sein Verhalten nicht mehr.

Erschrocken sich an die Wand gepinnt vorzufinden, riss Deidara die Augen auf, sah geschockt auf Sasori und auf dessen Zähne.Erst wollte er ausholen, ihm eine herunterhauen, doch dann hielt er inne und sah auf ihn herab."Vielleicht ist es wirklich besser, wenn du gehst", sagte er kalt, stapfte die Treppe wieder runter und sah in der Küche nach, wie weit Naruto mit dem Tee war.

Ein wenig zitterte der Rotschopf noch, taten diese Worte doch recht weh, aber Deidara liebte jemanden anderes und somit war es wirklich besser, dass er ging. Lange würde sein Herz dies hier nicht mehr mitmachen. Sasori ging hoch, schrieb auf einen Zettel, wie Sasukes Mixtur ging und schnappte sich eine kleine Tasche. Schnell hatte er das nötig eingepackt und zog sich selber frische Kleider an. Seufzend sah er zur Tür, machte das Fenster auf und sprang heraus. Es war wirklich besser so und er würde weit weck gehen, kurz seufzte er und verschwand in der Menschenmenge bald darauf.

"Wo ist Sasori? Geht es ihm wieder besser?" "Nein!"Deidara schüttelte darauf hin seinen Kopf, blickte nach oben zur Decke und seufzte auf."Er ist weg und er kommt auch nicht wieder.Es wäre zu gefährlich, wenn er bliebe, so ist es besser", erklärte er dem leicht verstört wirkenden Naruto."Ja aber..." Wieder ein Kopfschütteln, gefolgt von einer Hand, die sanft seine Haare wuschelten. "So ist es besser, glaub mir.Wir können auch selbst ganz gut auf uns aufpassen."

Ein leise Klopfen kam vom Keller und Sasuke linste durch die Tür, aber weiter raus konnte er nicht kommen. So geisteskrank war er auch wieder nicht, dass er sich ständig verbrennen ließ. "Hey Leute, was ist denn hier passiert?", fragte der Schwarzhaarige neugierig nach, sah die Verwüstung und fragte sich, wo den der Rotschopf war.

Deidara drehte sich um, erblickte Sasuke und lächelte, wenn auch nur sehr schwach."Sasori, er hat die Tür heute Nacht aufgeschlossen.Scheinbar sind Lycaner doch nicht so dumm", erklärte er dem Schwarzhaarigen und kam auf ihn zu.

"Ach so und wie geht es ihm, sowas geht ihm ja ziemlich ans Herz", sagte der Schwarzhaarige etwas besorgt und sah sich weiter im Zimmer um, erblickte auch den Blonden und grinste ihn frech an, nur um ihm zu ärgern.

"Ich habe keine Ahnung, er hat das Haus verlassen ... kommt nicht wieder zurück", hauchte er am Schluss und folgte nur halb Sasukes Blicken. Naruto streckte dem Schwarzhaarigen die Zunge raus, dann aber erinnerte er sich, was Deidara gesagt hatte und er gab ganz schnell Ruhe.

Sasuke kicherte leise über Naruto, hörte aber auf und sah entsetzt auf Deidara. "Er ist weg", sagte er traurig, sah auf den Boden und kaute sich auf der Unterlippe.

"Ja weg" wiederholte er leise, knetete nervös seine Hände und blickte betroffen zu Boden."Es ist denke ich aber besser so, immerhin hat er mich angegriffen. Wenn Naru nicht gewesen wäre, dann wäre ich jetzt Hackfleisch", erklärte er etwas zuversichtlicher und auch sein Haltung wirkte nun gestrafter.

"Na und", sagte Sasuke nur leise, schloss die Tür wieder und ging die Treppe wieder runter. Er wollte alleine sein und jetzt doch niemanden mehr sehen.

Na und? Wie denn, na und, was sollte denn das jetzt? Deidara sah Sasuke hinterher, ließ ihn aber ziehen und setzte sich zu Naruto auf die Couch."Ich werde aus ihm nicht schlau."Ich auch nicht, aber ich mag den nicht." Deidara schmunzelte."Dann pass auf, dass du dich mit Sai nicht streitest", kicherte er wissend und erntete nur einen empörten Blick.

Sasuke rannte runter, sah in das Zimmer, in das sonst der Rothaarige immer war, bei Vollmond. Heiße Tränen bahnten sich ihren Weg über seine Wangen und er fiel auf die Knie. "Das ist nicht wahr", schluchzte er leise, spürte wie ihm kälter wurde und ihn etwas Frostiges umarmte und an sich zog. "Ich habe dir gesagt, alle werden dich verlassen und nur noch ich werde bei dir sein", hauchte es ihm die dunkle Stimme kalt ins Ohr und selbst seine Tränen gefroren zu Eis.

"Ich geh schlafen, das war alles die Nacht etwas viel." Schlafen, ja, aber draußen war es doch ... Deidara verstand, Naruto wollte bei sich schlafen gehen, bestimmt weil es dort sicherer war.Er konnte es nachvollziehen, nickte ihm daher zu und ließ ihn gehen.

Madara sah nach oben, hörte die leisen Stimmen und erkannte sie beide wieder. "Wie lange es wohl dauert, bis sie dich auch verlassen", sagte er kühl, spürte das leichte Zittern des Jüngeren. "Nein, sie." "Genau wie der Lykaner, er ist auch lieber bei seiner Art. Seh es ein und komm brav wieder mit. Lass uns beide Zuhause was Spaß haben", hauchte er leise, leckte über den Hals des Schwarzhaarigen und kicherte leise über das zusammen zucken des Jüngeren. Sasuke wehrte sich nicht, sah es auch nicht ein und so langsam glaubte er den Schwarzhaarigen. Brav gehorchte er seinem Familienoberhaupt, folgte ihm und sah ein letztes Mal rüber zu Sasoris Kammer. Danach wand er den Blick ab und folgte gehorsam Madara.

Seufzend schritt Deidara in die Küche, nahm sich Besen und Kehrschaufel, räumte erstmal wieder auf und fegte auch gleich durch.Den Keller ließ er so, dieser sollte bleiben wie er war, ebenso Sasori sein Zimmer, wo er schließlich auch den Zettel fand. Rasch steckte er ihn ein, ging wieder runter und machte sich auf den Weg, die Zutaten zu besorgen.

 

Itachi saß zu Hause, wunderte sich als er seinen Bruder sah und dieser bei Madara war. "Was zum", flüsterte er leise, sah entsetzt auf seinen Bruder und wie Madara ihn anfasste. Knurrend kam er aus seinem Versteck, sah auf sein Familienoberhaupt, doch das lachte bloß. Sasuke funkelte selber seinen Bruder verärgert an. "Sasuke, was machst du da? ""Etwas Spaß haben, also störe mich nicht", sagte er kalt und verschwand mit Madara in dessen Zimmer. Erschrocken sah Itachi auf den Jüngeren, hatte solche Augen noch nie bei den Jüngeren gesehen und schluckte leicht. Er schnappte sich seinen Mantel und machte sich auf den Weg zu Deidara. Irgendwas war passiert und vielleicht wusste der Blonde etwas.

"Hmm ... hmm ... hmm ..." Summend entrümpelte Deidara das Haus, aber erst als er keine Lust hatte, die Zutaten jetzt schon zu suchen. Er fegte wie von der Biene gestochen den wochenlangen Dreck auf die Veranda raus, putzte sogar die Fenster und auch der Gartenzaun konnte mal wieder einen Anstrich vertragen. Zeit genug hatte er jetzt, musste nicht immer auf alles und jeden achten und so konnte er sich auch prima ablenken.

Laut hämmerte es gegen die Kellertür und Itachi hoffte, dass der Blonden auch wirklich da war. Er musste mit ihm sprechen, unbedingt.

Deidara hörte das Klopfen, schritt weiter summend zur Kellertür und riss sei euphorisch auf. "Itachi ... was machst du hier, noch dazu am behelligten Tag?", fragte er verwundert nach, stellte den Besen endlich mal weg und sah den Schwarzhaarigen neugierig an.

Etwas außer Atem sah er rauf zum Blonden. "Irgendetwas stimmt nicht mit Sasuke, er ist freiwillig bei Madara", hechelte der Schwarzhaarige außer Atem und stützte sich geschafft an der Wand ab.

"Wie bitte?" Deidara konnte nicht fassen was er da hörte."Scheiße Mann... bestimmt wegen Sasori. Scheiße, Scheiße, Scheiße...", fluchte er, tigerte wie blöde durch den Flur und rupfte sich die Haare.

"Was ist denn überhaupt passiert?", fragte der Schwarzhaarige genauer nach und musterte den Blonden streng, wusste er doch, was die beiden damals für ein Verhältnis hatten.

Deidara druckste leicht herum, ehe er mit den Einzelheiten rausrückte und beschämt zu Boden sah."Na ja und am Schluss ist er gegangen. Er hielt es für das beste", endete er leise und sah Itachi aus einer Mischung von Schmerz und Trauer an.

"Also doch, ich habs gewusst. Aber ein Lykaner kann nicht so schnell lernen und auch wenn Vollmond war, Sasori war immer noch in Rage als er dich bei Tag angegriffen hatte. Irgendetwas stimmt an der Sache nicht", sagte Itachi knurrend und konnte schon ahnen, wer es war.

"Was soll denn..." Deidara erinnerte sich an Kakashis Worte, dass er sie gewarnt hatte und sie es nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten. Mürrisch biss er sich deswegen auf die Lippen, dann kam ihm eine Idee."Was genau macht Sasuke jetzt?"

Itachi schüttelte bloß den Kopf, konnte er es dem Blonden sagen, dass die beiden in Madaras Schlafzimmer gegangen sind. "So genau weiß ich es nicht, aber Sasuke ist mitgegangen."

Sasuke war was? Freiwillig und dann noch ... Großer Gott, es musste jemand handeln und das sofort. "Los, komm mit", zerrte er Itachi an der Hand, dann die Treppen rauf und zu Naruto. "Streit dich mit Sai!" "HÄ WAS? Sagt mal gehts noch, es ist mitten in der Nacht und ich soll... nein", fuchtelte er mit den Armen in der Luft. "Ohne mich, da mach ich nicht mit!"

Auch der Schwarzhaarige schaute verwirrt, was meinte der Blonde damit und wer war Sai? "Könnte mich bitte wer aufklären?", fragte er etwas genervt nach und sah seinen Freund skeptisch an.

"Der hat sie nicht alle, wenn ich mit Sai streite, dann schlafe ich eurer Welt, mit Sasuke. Es passiert immer das Gegenteil", erklärte Naruto und war immer noch wenig begeistert von dieser Idee.

Nur schwer konnte der Schwarzhaarige ein Kichern verkneifen, das meinten die doch nicht wirklich ernst. "Also, sollst du nun mit diesen Sai bei dir Zuhause streiten, damit du mit Sasuke in der Kiste liegst", sagte der Älteste gefasst, aber ein kleines Schmunzeln konnte er sich hierbei nicht verkneifen.

"Das ist nicht witzig.Ich kann alle beide nicht leiden!", schimpfte Naruto empört und verstand auch nicht, warum Itachi jetzt schmunzeln musste."Ich hab keine Lust und damit basta", murrte er leise auf und rollte sich zum Schlafen wieder um.

"Es muss ja kein Streit sein, ging auch etwas anders?", fragte er bei seinen Freund nach und dieser überlegte.

"Es trifft immer das Gegenteil ein.Was also kann man noch machen, hm?" Überlegend tippte Deidara mit dem Finger gegen seine Lippen, er tappte durch das Zimmer und in seinem Kopf arbeitete es mächtig.

"Wie wäre es mit einem Kuss?", sagte der Schwarzhaarige einfach, dagegen konnte man nichts sagen, er musste auch nicht auf den Lippen sein, es reicht bei seinen Bruder schon die Wange oder die Stirn und er läuft rot an.

Deidara überlegte."Was passiert, wenn er Sai küsst? Dann bekommt Sasuke eine Ohrfeige ... na wirklich nett", meinte er ironisch und fand das alles andere als gut.

"Dann machen wir es halt umgekehrt, so schlimm kann das nicht sein. Gibt der diesen Sai halt eine und Sasuke bekommt den Kuss. Hauptsache wir haben irgendetwas getan", sagte der Schwarzhaarige nur leicht panisch, hatte schon angewidert die Bilder im Kopf von Madaras netten Spielchen mit seinen kleinen Bruder.

Naruto knurrte unter der Decke, warf diese von sich weg und sah die beiden vor sich wütend an."Ihr habt sie wohl alle beide nicht alle an der Tanne! Ich will keinen küssen, verstanden?" "Naru bitte", flehte Deidara und sah ihn eindringlich an."Nein und jetzt raus ... ich will schlafen."

Itachi knurrte verärgert, schnappte sich den kleineren am Kragen und hob ihn leicht hoch. "Hör zu, du kleiner Pisser. Mein Bruder hat dir schon zweimal das Leben gerettet und jetzt zeigt dank dafür und helf ihn jetzt", zornig blickte Itachi auf den blonden Jungen, verstand nicht, warum Sasuke ihn überhaupt den Arsch gerettet hat.

"Ita nicht!" Deidara schüttelte den Kopf, sah aber ein, dass es nichts brachte sich einzumischen und schwieg daher lieber.Naruto hingegen funkelte kalt zurück, aus roten Augen und mit leicht knurrendem Unterton. "Aber nur dieses eine Mal", lenkte er schließlich ein und blickte Itachi noch immer verachtend an.

Knurrend sah dieser auf den Blonden, aber er fasste sich langsam wieder und wurde wie gewohnt ruhig und still. Erst als Naruto laut fluchend in einer Wolke verschwand, sah er erleichtert zu Deidara. "Hoffentlich klappt es", sagte er ruhig und sah auf den blonden Mann.

"Ich hoffe es auch und vor allem, dass Naru einen Grund findet, Sai eine runterzuhauen.Wobei..." Deidara grinste, er hatte bereits eine Ahnung und er lag nicht damit falsch. Naruto hatte nämlich vor Sai zur Rede zu stellen, was dieser auch tat und in seinem Zorn schlug er ihm mit der Faust ins Gesicht.Dabei kniff er jedoch die Augen zusammen, er würgte angewidert und versuchte mit den Fingern seine Lippen zu säubern.

Verwirrt starrte Sai auf den Blonden, fand dessen Verhalten mehre als unangebracht. Ganz besonders, warum machte er ein so angewidertes Gesicht?

Naruto fasste sich langsam, dann drehte er sich um und sah ihn an. "Sorry Alter, aber ich wollte nicht streiten und küssen wollte ich dich erst recht nicht!", entschuldigte er sich und ließ ihn einfach stehen.

Naruto ließ einen total verwirrt Sai stehen, der nun gar nichts mehr verstand und deswegen auch leicht knurrend zu Kakashi marschierte. Irgendwo musste er sich ja beschweren.

Kakashi schaute interessiert hinter seinem Flirtparadies auf, sah Sai sein Gesicht und musste schmunzeln."Na, gab es Ärger?"

"Sensei tun sie mal was, der wird Wahnsinnig", knurrte der Schwarzhaarige sogar und starrte den Grauhaarigen böse an.

"Wer denn nur?" Kakashi konnte nicht ganz folgen, oder er stellte sich doof und sah Sai dementsprechend so auch an.

"Sie wissen ganz genau, wen ich meine", knurrte er und rieb sich die rote Wange verärgert.

Kakashi räusperte sich leicht. "Sei froh, dass sich Naruto nicht mit Sasuke prügelt, das würde für dich denke ich nicht so lustig werden. Andersrum aber auch nicht." Kurz seufzte er leise auf, wurde dann wieder ernst. "Narutos Buch ist echt. Er ... also sein altes Ich hat es geschrieben und deswegen kann er zwischen Vergangenheit und Gegenwart pendeln.Was er hier tut, tut er dort umgekehrt, sprich: würde er Sasuke schlagen, würde er dich küssen und umgekehrt. Das funktioniert aber auch nur, weil Sasukes verstorbene Seele in die weiterlebt."

"Was, aber warum ist sie denn in mir und nicht in Sakura?", knurrte der Schwarzhaarige und fand das überhaupt nicht lustig.

"Weil sich die Seele immer eine männliche sucht", grinste der Grauhaarige wissend und blätterte wieder in seinem Buch.

"Und wie werde ich sie los?", fragte der Schwarzhaarige nach, er möchte schließlich nicht ewig der Pingpongball des Blonden sein, oder von diesem abgeknutscht werden.

Kakashi kratzte sich ratlos am Kopf und sah wieder auf. "Ich weiß nicht genau, aber ich mach mich mal schlau."

"Aber bitte schnell", knurrte der Schwarzhaarige und ging wieder weg, schließlich schmerzte seine Wange noch und die wollte er erstmal versorgen.

"Sicher doch, sobald ich hier fertig bin", nickte Kakashi dem Jungen zu und wandte sich wieder seinem Buch.

Am liebsten hätte der Schwarzhaarige seinen Sensei den Mittelfinger gezeigt, aber so viel Stolz besaß er noch und ließ es bei einem bösen Blick.

Kakashi schmunzelte, dann raffte er sich aber auf und stattete den anderen einen Besuch ab. Immerhin wollte er wissen, was los war und warum Naruto Sai geschlagen hatte.

Itachi und Deidara sahen grinsend auf den Blonden, als dieser wieder dar war und wütend auf die beiden. "Keine Panik, Sasuke wird es dir schon danken", sagte der Schwarzhaarige und konnte sich nur schwer ein Kichern verkneifen.

"Danke, aber darauf..." Naruto wollte fortfahren, wurde jedoch von Kakashi gepackt und umgedreht. "Na, was haste wieder gemacht?" "Wer ich? Die haben mich gezwungen Sai zu schlagen", murrte er leise auf und verschränkte die Arme vor der Brust. "Ich weiß und damit hast du Sasuke geküsst", lachte der Grauhaarige und schaute schmunzelnd in die Runde.

"Wir hatten keine Wahl, Madara hat irgendwas mit meinen Bruder gemacht und dieser ist total komisch nun", sagte der Schwarzhaarige, kicherte nun leise und warte geduldig, dass sein Bruder endlich kam.

"Ich verstehe", nickte Kakashi und entfernte sich wieder von den dreien, schließlich hatte er eine Möglichkeit gefunden, Madara den Gar auszumachen, doch dafür musste er noch lange suchen, um das zu finden, das Sai bereits besaß und nicht wollte.

Ein lautes Gerumpel war unten zu hören und es kam ein saurer Sasuke hochgelaufen und starrte auf den Fuchs. "Du", knurrte er, schnappte sich den Blonden am Kragen, legte seine Lippen auf die des Anderen und naschte kurz von diesen. Er wollte das zwar nicht, aber er konnte nicht anders.

Naruto hörte von unten das Knurren, schluckte leicht und wollte schon ausweichen. Doch es war zu spät, der Schwarzhaarige war schon oben, packte ihn am Kragen und ... Was tat er da und wieso küsste er ihn, noch dazu aus freien Stücken. So ganz konnte Naruto das nicht nachvollziehen, er stand mit weit aufgerissenen Augen da und starrte sein Gegenüber an.

Sasuke ließ den Blonden los, knurrte nur weiter leise und sah alle anderen verachtend an. Kühl ging er rüber zu seinen Bruder und schlug ihn die Faust ins Gesicht. "Mischt euch in Sachen, die euch nichts angehen, nicht mehr ein", sagte er abweisend und Itachi sah zum einen entsetzt und verwirrt zu den Schwarzhaarigen rauf. "Sasuke, was soll das", sagte der Älteste verwirrt und entsetzt, sah hoch zu seinen Bruder und dessen kalten Augen. Dieser würdigte ihn aber keines Blickes mehr, sondern drehte sich lieber zu Naruto um. "Verschwinde von hier, sonst geht unsere nächste Begegnung tödlich für dich aus", sprach er kühl und verließ wieder das Zimmer.

Naruto stand unter Schock, dann wischte er sich jedoch angewidert über den Mund und schaute wie erstarrt zu Itachi, der geschlagen wurde. Warum machte er das und warum sollte er verschwinden? "Ich denke nicht daran, zu verschwinden. Stell dich von mir aus auf den Kopf und fang mit dem Hintern Fliegen", rief er ihm zornig noch hinterher.

Doch Sasuke grinste nur wegen Narutos Worten, hatte schon leicht Ähnlichkeit mit Madara. "Glaub mir Kleiner, lange lebst du bestimmt nicht mehr", hauchte er nur kalt und verschwand wieder in Richtung Keller.

Naruto ballte die Fäuste, er hasste diesen Kerl immer mehr, der war noch schlimmer als Sai und der nervte schon extrem." Der kann mich mal, Angst hab ich bestimmt nicht." Warum auch, immerhin hatte er schon gegen ganz andere gekämpft und die waren schon ziemlich stark.

Itachi rappelte sich kopfschüttelnd auf, hielt sich die schmerzende Wange und sah seinen Bruder betroffen hinterher. "Ich glaube wir sind schon zu spät", murmelte er enttäuscht und setzte sich erstmal hin. So wie es aussah, hatte Madara gewonnen und nun einen treuen Diener bekommen.

Deidara seufzte leise, reichte Itachi einen kalten Lappen und war schwer betroffen. "Was machen wir denn jetzt?", fragte er sichtlich ratlos in die Runde.

Der Schwarzhaarige zuckte mit den Schultern, er wusste selbst nicht mehr weiter. Aber was konnten sie schon tun, Sasori zurückholen würde auch nicht mehr helfen, er würde zwar wegen Sasuke wieder kommen, aber bringen würde es bestimmt nichts. Aber vielleicht sollte er dieselbe Idee benutzen wie seine Eltern. "Besorgen wir ihm einen Freund", sagte Itachi besserer Laune und sah Naruto schon schmunzelnd an.

Naruto guckte ungläubig die beiden an."Och nein, nicht ich. Ihr braucht gar nicht so zu gucken", wehrte er ab und schüttelte unterstreichend seinen Kopf. Er ließ sich doch nicht kuppeln, noch dazu mit diesem Baka von einem Vampir.

"Tja er scheint aber auf dich zu stehen, sonst hätte er nicht gedroht, oder Madara hat Angst das du ihn wegschnappst", sagte der Älteste grinsend, verstand und warum sein Bruder wohl auf den Blonden stand.

"Ich mag aber keine Männer, jedenfalls nicht so!" Deidara grinste bloß."... hehe, also doch diese Sakura ... hihi, ich wusste es doch." Naruto blickte verwirrt, dann schüttelte er sich wieder."Nein verdammt, ich will weder ne Freundin, noch einen Freund."

"Was willst du dann für eine Beziehung, Naruto?", fragte der Schwarzhaarige ruhig nach, war gespannt auf die Antwort des Blonden. Schließlich mussten sie etwas tun, um seinen Bruder zu helfen.

Naruto setzte sich auf den Sessel, dann blickte er Itachi ernst an."Ich will überhaupt keine haben, jedenfalls nicht jetzt und erst recht nicht mit deinem Bruder.Ich mag ihn nicht mal, also vergiss es", erklärte er gewissenhaft und dennoch rümpfte er leicht die Nase.

Itachi schüttelte den Kopf, der blonde Fuchs war genauso unreif wie sein kleiner Bruder. Nur dass Naruto es offen zugab und Sasuke das nicht tat. Kurz seufzte der Schwarzhaarige, also mussten sie wohl oder übel es mit Sasori versuchen. "Dann müssen wir wohl unser Wölfchen zurückholen", sagte der Älteste und wenn er nicht mitkam, konnte er vielleicht Rat geben, schließlich hatte er mehr Zeit mit Sasuke verbracht als er selber.

"Tut das bitte", knurrte Naruto leise, stand dann aber auf und tappte die Treppe rauf. "Ich geh jetzt, hab keine Lust auch noch Wölfe zu suchen.Katzen haben gereicht", erklärte er kurzum und verschwand nach oben.

"Sag mal, ist der Kleine immer so zickig, oder erst seit ein paar Minuten?", fragte Itachi seinen Freund unsicher nach, fand das Verhalten nun doch mehr als kindisch.

"Er ist immer so", nickte Deidara leicht, blickte selbst noch mal die Treppe rauf und schmunzelte.

"Um Himmelswillen und in den ist mein Bruder vermutlich verknallt?", seufzend sah Itachi die Treppe rauf, lehnte sich dann aber lieber an den Blonden an.

Deidara blinzelte nur verwirrt. "Wieso sollte Sasuke in Naruto verliebt sein? Das ergibt doch gar keinen Sinn?"

"Nach dem Buch zufolge sollte es so sei, aber leider fehlt irgendwie das Ende. Jedenfalls hatte Sasori das gemeint als er es gelesen hatte und es scheinen sich ein paar Dinge geändert zu haben. Dass unser Wölfchen geht, stand bis vor kurzen nicht drin", sagte der Schwarzhaarige ruhig und überlegte kurz wieder.

Perplex starrte Deidara sein Gegenüber an."Du meinst, es schreibt sich von selbst? Das ist doch völliger Blödsinn", schüttelte er den Kopf, wollte nicht glauben, was er da hörte.

"Nicht ganz, aber zum Teil ja. Die letzte Nacht mit den Werwölfen zum Beispiel. Im Buch stand, dass Sasori unten im Keller ist und von seinen Artgenossen herausgelassen wird als ihr geschlafen habt und wie ist es wirklich passiert", sagte Itachi ruhig und sah auf den Blonden gespannt.

Deidara hörte zu, musste aber nicht lange überlegen und runzelte die Stirn. "Er hat die Tür selbst geöffnet", murmelte er leise und fragte sich noch immer, wie er das geschafft hatte.

"Das Buch stimmt nicht zu hundert Prozent", sagte er ruhig und pattete den Blonden sachte über den Kopf. "Wie dem auch sei, morgen sollten wir nachhorchen, wo unser Wölfchen steckt, vielleicht wird Sasuke ja wieder normal dann."

"Ich hoffe es.Mir gefällt das nämlich nicht, nicht wie er jetzt ist", gab Deidara leise zu, lehnte sich an Itachi an und schloss leise seufzend die Augen.

Itachi nickte stumm, streichelte sanft die Seiten des Blonden und hauchte ihm sanft einen Kuss auf die Stirn. Sein Bruder war kein Monster, so wie ihr Familienoberhaupt, nein, er war sanft und auch recht stur und ein wenig abweisend gegenüber Fremden. Aber er war kein bösartiges Geschöpf, das jeden Menschen kaltblütig töten würde.

 

Kurz schnurrte der Blonde, verstummte aber wieder und kuschelte sich stattdessen nur an. Auch wenn Itachi kalt war, so mochte er seine Nähe, kostete diese immer wieder gerne aus und schmunzelte leicht.

"Was grinst du den so?", fragte der Schwarzhaarige frech nach und kitzelte den Blonden an den Seiten. Ein wenig Spaß dürfte heute wohl trotz der Situation noch erlaubt sein, fand er jedenfalls.

Deidara zuckte, dann lachte er und wich Itachi seiner Attacke aus. "Ich grinse doch gar nicht, das ist nur Aufdruck meiner Freude, dass du noch da bist", kicherte er weiter, verbog sich dabei unnatürlich und versuchte die frechen Hände festzuhalten.

"So? Ist das auch die Wahrheit?", tritzte ihn Itachi weiter, ließ sich nicht gerne fangen und kitzelte den Blonden weiter. Aber bald hörte er auf, als Deidara schon leicht nach Luft japste. "Du bist das beste, was mir je passiert ist", sagte der Schwarzhaarige lächelnd und naschte von Deidaras Lippen.

"Aber si ..." Deidara kam nicht zum Antworten, wieder dieses kitzelnde Gefühl, welches durch seinen Körper ging und ihn nach Luft schnappen ließ. Nach Atem ringend sah er Itachi schließlich an, dann verschlug es ihm aber erneut die Sprache, und er konnte nicht anders, als den Kuss zu erwidern.

Gierig naschte der Uchiha von den weichen Lippen des Jüngeren, kostete sie voll aus und ließ nur für eine kleine Atempause von ihnen ab. "Heute stört uns nichts mehr so schnell", hauchte Itachi leise, knabberte frech an Deidaras Unterlippe und verschmolz erneut mit dessen Lippen.

Der Blonde war schon ganz rot, das atmen fiel unter den leidenschaftlichen Küssen schwer und er blinzelte Itachi nach einer kleineren Pause an."Wer soll denn stören?", schnurrte er leise dem Schwarzhaarigen zu, fasste ihn sanft in den Nacken und zog ihn wieder zu sich her.Erneut rang er nach Atem, wollte aber nicht aufhören Itachi zu küssen, genoss lieber dessen wilde und ungebändigte Art.

Gern ließ sich der Schwarzhaarige zu einem erneuten Spiel verleiten, genoss diesen Augenblick trotz der jetzigen Geschehnisse vollkommen aus. Wer weiß, wann er den Blonden wieder so berühren durfte. Sanft wanderten seine Hände über Deidaras Brust, streichelten sie sanft, reizten sie vorsichtig dabei.

Es war lange her, dass sie sich so geküsst hatten, Itachi ihn sanft anfasste und neckte. Deidara zuckte unter der Hand auch immer wieder leicht weg, es kitzelte und zum anderen war er verdammt empfindlich.

Der Schwarzhaarige grinste bloß, fühlte er auch jede Bewegung des Anderen nur zu deutlich. Sanft glitten seine Hände die Seiten entlang, wanderten zum Rücken und streichelten ihn dort sanft.

Sanft umarmte Deidara den Schwarzhaarigen, spielte während sie sich küssten, mit Itachis Haaren, ließ sie durch die Finger gleiten und seufzte dabei immer wieder gegen seine weichen Lippen.

Wohlig brummte der Uchiha, fand diese Nähe zum Blonden einfach nur wunderschön. Selten konnte er ihn so in den Arm nehmen, schließlich sah man es nicht gerne das sich ohnehin zwei Männer liebten, aber ein Halbblut und ein Vampir war mehr als die Krönung des ganzen hier.

Wie süß das brummen klang, fast hätte Deidara mitgemacht. Er verkniff es sich aber, kraulte Itachi lieber weiter im Nacken und naschte von seinen Lippen.

Vorsichtig drückte der Schwarzhaarige seinen Liebsten näher an sich, naschte noch etwas von dessen Lippen, bevor er sanft den Hals entlang küsste und auch mal frech zubiss.

Leise schnurrend legte Deidara den Kopf leicht schief, gab Itachi mehr Freiraum zum Spielen und Kosen, zuckte jedoch beim Beißen und gurrte leise."Wehe du beißt, dann beiße ich zurück", hauchte er leise, schon leicht benommen und dennoch ließ er dabei seine Augen geschlossen.

"Ich beiß doch nicht richtig", kicherte der Andere bloß, leckte auch entschuldigend über die Bissstellen und küsste den Blonden lieber wieder sanft am Hals, auch wenn es sehr verlocken für ihn war mal richtig zu beißen.

Deidara knuffte kurz in Itachis Rippen."Ich wollte das auch nur gesagt haben", erläuterte er leise, ließ sich dann jedoch wieder fallen, gab sich den Küssen hin und seufzte wohlig unter der frechen Zunge auf.

Der Schwarzhaarige grinste nur frech, drückte Deidara sanft in das Sofa und machte verspielt weiter dessen Hals zu liebkosen. Sanft fuhren auch seine Hände die Seiten des Blonden entlang, entlockten ihn ein leises Schnurren und Itachi schmunzelte.

Lächelnd blickte Deidara sein Gegenüber an, dann schloss er erneut die Augen, gab sich den Küssen hin, spürte die streichelnden Hände und regte sich diesen leicht entgegen. Während er dies tat, streichelten seine neugierig gewordenen Hände über Itachis Rücken, fuhren jeden Muskel nach und wieder rauf bis zum Nacken.

Vorsichtig fuhren Itachis Hände unter Deidaras Shirt, zog es ein Stück hoch und gab den Bauch des Blonden frei. Lächelnd sah er auf Deidara, streichelte sanft mit den Händen über die warme Bauchdecke und sah nur zu gerne dessen Gesicht dabei. Zärtlich wanderte er mit den Händen höher zu der Brust des Anderen, streichelte sie sanft und reizte verspielt die leicht harten Brustwarzen.

Leicht keuchend rekelte sich der Blonde, seufzte unter den geschickten Fingern auf und aufmerksam betrachtete er jede Handlung des Schwarzhaarigen."Hmmm~ das ist schön, was du da machst", kam es leise über seine Lippen, er fasste Itachi an die Wange und streichelte sie, während er ihn verträumt betrachtete.

"Das hast du dir mehr als verdient, mal ordentlich verwöhnt zu werden", säuselte dieser, naschte von den weichen Lippen des Blonden und wollte dieser auch nicht mehr hergeben. Nur für ein kleinen Moment all seine Sorgen vergessen und nur seinen Liebsten spüren, das war alles, was er wollte, für diesen Augenblick.

Warum denn verdient, so etwas Großartiges hatte er doch gar nicht gemacht? Etwas verwirrt sah Deidara schon aus, dennoch nickte er, gab ein leises "Hai" von sich, ehe seine Lippen erneut mit denen von Itachi verschmolzen.Wie sehr er diese Lippen mochte, wie sie sanft küssten, frech knabbern konnten und dann wieder wild und räuberisch werden konnten.

Genüsslich kostete der Uchiha den sanften Kuss einfach aus und wollte jetzt nicht vom Jüngeren lassen. Dennoch löste er sich bald, knabberte wieder frech am Hals entlang und saugte sich auch mal an einer kleinen Stelle fest, hinterließ dabei ein netten roten Fleck und leckte frech grinsend darüber einfach.

Wieder zuckte Deidara sein ganzer Körper, bäumte sich leicht auf, zeigte deutlich, wie sehr es gefiel.Die Hauptschlagader pulsierte dabei heftig, das Blut schoss nur so durch seine Venen und der Puls arbeitete in Rekordzeit, vergleichbar mit einer Dampfmaschine aus den 60er Jahren.

Jede Bewegung spürte der Vampir nur zu deutlich, steigerte es auch dessen Hunger nach Blut ebenfalls. Itachi ließ plötzlich von Deidara ab, musste erstmal seine etwas wilde Seite wieder unter Kontrolle bekommen, damit er nicht über den Blonden nicht ein wenig anders herfiel.

Benommen schlug Deidara die Augen auf, suchte den Blick Itachis und sah diesen leicht verwundert an."Was hast du?" Er setzte sich etwas mehr auf, konnte sich in etwa denken was los war und legte die Hand auf seine Schulter.

"Ach nur der Durst, weiter nichts", sagte er nur, lächelte den Blonden sanft an und kraulte sachte dessen Nacken wieder. Es ging auch wieder langsam und er fasste sich.

"Wenn du..." So ganz wusste Deidara darauf, nicht zu antworten, lieber ließ er sich den Nacken kraulen, legte sich zurück in die Sofakissen und blickte Itachi lächelnd an.

"Keine Angst, ich beiß nicht richtig, ich werde nur wieder was knabbern", hauchte er leise, küsste sanft die Lippen des Blonden wieder und fuhr mit den Händen sanft über dessen Brust.

Angst hatte er keine, wie kam Itachi nur darauf? Etwas ärgerte ihn das, sagen tat er aber nichts und kniff ihn stattdessen frech in den Hintern. Schließlich war er kein Mädchen, keine Tunte oder sonstiges.Dennoch erwiderte er den Kuss, leckte über die sinnlichen Lippen und streichelte verspielt Itachis Rücken.

Der Ältere zuckte zusammen, sah das empörte Gesicht des Blonden und konnte sich schon denken warum er jetzt was sauer war. Doch mit Worten wollte sich der Uchiha nicht entschuldigen, ließ lieber von Deidaras Lippen ab und verwöhnte sanft küssend dessen Brust.

"Hmmm~", brummte er leise auf, vergaß, dass er leicht sauer war und streichelte Itachi sachte durch die Haare. So gefiel ihm das schon besser, er genoss es richtig, schnurrte immer wieder leise dabei auf.

Der Andere schmunzelte, fand das leise Schnurren einfach zu niedlich und wie leicht es immer war dafür zu sorgen, dass er nicht mehr stinkig auf ihn war. Sanft überdeckte er die Brust mit küssen, leckte auch über die ein oder andere Stelle dabei. Auch eine kleine Frechheit, wie einen sanften Biss konnte sich Itachi nicht verkneifen dabei.

Keuchend bog Deidara sich nun wieder in die Couch, genoss kalte Lippen auf heißer Haut, eine vorwitzige Zunge, die frech seine Brustwarzen neckten und sein inneres Feuer weiter schürten.Leise entwich ihm ein Stöhnen, er wurde leicht verlegen, dennoch genoss er es, wollte mehr von den weichen Lippen.

Lange konnte Itachi nicht mehr widerstehen, das wusste er, war Deidara doch einfach zu heiß und das entgegenkommen machte es ihn nur noch schwerer. Sanft leckte er über die Brustwarzen, umspielte sie mit der Zunge und saugte auch leicht an ihnen dabei.

"Ita~lein", schnurrte er schon leise, spielte mit dessen Haaren, genoss es umgarnt und begehrt zu werden und öffnete träge die Augen."Ich will auch mal. Die ganze Zeit naschst du und ich muss zugucken", murrte er gespielt, zog eine süße Schnute und zuppelte an dem Schwarzhaarigen herum.

"Oh, willst du mit spielen, Deidara?", ging der Andere auf das kleine Spiel ein und ließ sich nur zu gern umgarnen von dem Jüngeren. Itachi legte sich seitlich, wurde auch schnell von Deidara runtergedrückt und sah nun gespannt auf den Blonden, der auf ihm saß.

Deidara grinste anzüglich von oben herab. "Sicher will ich spielen ... hätte ich sonst etwas gesagt, hm?" Er wartete jedoch keine direkte Antwort ab, beugte sich lieber schon herunter und bedeckte den Hals des Uchihas mit sanften Küssen.Die Zunge setzte er ebenso ein, leckte unterstreichend über die blasse Haut, biss zärtlich hinein und gab leise schmatzende Geräusche von sich.

Itachi kicherte leise, kitzelten doch die langen Haare etwas, dennoch fing er an zu schnurren, fand diese Behandlung einfach zu schön und legte den Kopf etwas seitlich, damit der Jüngere noch mehr Spielraum hatte.

Den Freiraum nutzte Deidara gleich aus, fuhr eine leicht feuchte Spur zwischen Adamsapfel und Hauptschlagader nach, knabberte dann wieder leicht und richtete sich schließlich ein wenig auf."Du schmeckst einfach zu gut", schnurrte er, raffte sein Oberteil hoch und setzte sein feucht-neckisches Spiel an Itachis Brust fort.

"Tatsächlich, aber nicht so sehr wie du", haucht der Schwarzhaarige, streichelte sanft über die Brust des Blonden, spürte jeden kleinen Muskel und kraulte sanft dessen Brust.

zufrieden schmunzelte Deidara, genoss es kurz gekrault zu werden, machte sich aber dann wieder selbst daran, den anderen zu verwöhnen. Dazu setzte er gezielt die Lippen ein, die Zunge und hin und wieder auch die Zähne.Alle drei Komponenten machten sich über die Brust Itachis her, leckten, knabberten und saugten leicht an dessen Brustwarzen.

Ein leises Aufstöhnen konnte dieser dadurch nicht mehr verdrängen. Etwas benebelt sah auf den Blonden, rekelte sich diesen Liebkosungen nur zu gerne entgegen und brummte auch bald wohlig auf.

Schmunzelnd nahm Deidara jeden Laut wahr, knabberte noch etwas an der rechten und dann an der linken Warze, wanderte dann aber schon mit den Lippen weiter runter und tauchte frech mit der Zunge in Itachis Bauchnabel. Auch diesen liebkoste er mit heller Freude, umkreiste ihn stürmisch mit der Zunge, als wolle er ein loderndes Feuer tief in seinem Inneren entfachen.

Leise keuchte der Schwarzhaarige auf, rekelte sich immer mehr dem Blonden entgegen und wollte nicht mehr, dass dieser jetzt aufhörte. Auch wenn sie etwas doof lagen und in jeden Moment jemand hereinkommen könnte. Es war ihm egal, spürte er doch wie sein sonst so kalter Körper durch den Blonden ein Hitze entstand, die noch mehr wollte.

Kichernd hob Deidara seinen Kopf, etwas Hartes stieß gegen seinen Oberschenkel und was das war, wusste er nur zu genau. Frech stippte er erneut in den süßen Nabel Itachis, seine Hand wanderte zielstrebig nach unten und drückte ganz leicht gegen die Ausbuchtung.

Ein dunkler Stöhner entwich Itachi dabei, sah runter an sich und direkt ins frech grinsende Gesicht seines Liebsten. "Du kleiner Frechdachs", schnurrte er nur, streichelte sanft die Wange des Blonden und fuhr vorsichtig mit den Fingerkuppen über dessen Lippen als seien, sie aus Glas und würden bei der kleinsten Unsanften Bewegung zerspringen.

Von wegen frech, wenn hier einer frech war, dann doch wohl Itachi.Provozierend drückte er erneut gegen die Erregung des Schwarzhaarigen, senkte den Kopf und umspielte neckisch den Bauchnabel, welchen er dann aber in Ruhe ließ und schon an Itachis Hose näselte.

Keuchend bogt dieser den Oberkörper durch, sah lustvoll auf den Blonden und grinste nur frech als dieser von sich aus weiter wollte. Aber den ganzen Spaß würde er nicht alleine haben. Itachi zog ihn wieder zu sich hoch, nahm seine Lippen in Beschlag und wanderte mit den Händen sanft über dessen Rücken und weiter bis zum Po. Sanft massierte er ihn dabei, drückte Deidaras Gesäß runter und rieb sich erst leicht an ihm.

Zwar war Deidara erst ein wenig verwundert, dann aber genoss er wieder diese süßen Lippen, kostete sie vollkommen aus und knabberte frech an der Unterlippe.Freche Hände lagen nun an seinem Po, massierten diesen, drücken ihn näher an Itachi heran, was ihm selbst ein Stöhnen entlockte. Stetig nahm die Hitze in Deidara zu, bekam einen regelrechten Flash, als sich der Andere an ihm zu reiben begann." Du Lüstling kannst es wohl nicht abwarten, hm?"

"Du hast angefangen", raute der Schwarzhaarige, massierte weiter den süßen Hintern des Blonden und fühlte auch indessen dessen Verlangen im Lendenbereich nur zu deutlich.

"Stimmt nicht, du warst das!" Frech streckte Deidara die Zunge raus, keuchte jedoch leise als sich ihre Lenden gegeneinander rieben, wenn auch nur ganz kurz. Der Effekt war dennoch berauschend, ließ ihn zittern und leicht taumeln.

"Ach wirklich", raute der Andere, drückte Deidara wieder unter sich und musste dabei aufpassen, dass er den Anderen nicht dabei runterwarf von der Couch. "Dann darf ich ja weiter machen", grinste er den Blonden an, näselte schon am Hosenbund und fuhr vorsichtig mit den Finger über die nackte Haut unter die Hose. Rieb ganz leicht die Erregung des Blonden und bediente sich weiter genüsslich an dessen Brustwarzen.

Bevor Deidara richtig zu Wort kommen konnte, lag er bereits wieder auf der Couch, sich unter Itachi befindend. Schmunzelnd sah er ihn an, nicktet auf seine Farge hin und fühlte bereits freche Finger, die sich in seine Hose verirrten und ihn sanft zu streicheln begannen. Keuchend genoss er, wandte sich auf dem viel zu schmalen Sofa und stöhnte bereits nur beim Streifen seiner Erregung.

Zärtlich glitten Itachis Finger über die Männlichkeit des Blonden, verwischte die ersten Tropfen der Lust sanft und rieb vorsichtig am Schafft entlang. Kurz sah er auf, in das schon Lust verhangene Gesicht seines Liebsten, der leise nach mehr bettelte und das würde er ihm auch schenken. Langsam zog er ihn die Hose runter, legte die Lenden vollkommen frei und legte sich zwischen Deidaras Schenkel. Nur ganz langsam fuhr er mit der Zunge über die Eichel, hauchte einen sanften Kuss darauf.

Der gesamte Körper Deidaras bäumte sich auf, stand wie unter Strom und zuckte immer wieder unkontrolliert. Keuchend schaute er zu Itachi, stöhnte bei dessen Anblick zwischen seinen Beinen dunkel auf und warf lustvoll den Kopf in den Nacken zurück.

"Nicht so laut, sonst hört man dich oben noch", sagte der Andere einfach frech, küsste zart den Schafft entlang und leckte nochmal demonstrierend über ihn. Sanft glitten seine Hände über die zitternden Oberschenkel auf und ab. Nochmal schaute Itachi auf, bevor er dann die Männlichkeit in den Mund nahm und sie mit der Zunge umspielte sachte.

Die blauen Augen schlugen auf, sahen zu Itachi runter und frech grinste der Blonde."Mirrrr~ doch egal", schnurrte er heiser, keuchte dann aber schon wieder auf und spürte die kühle und feuchte Mundhöhle des Schwarzhaarigen um sein bestes Stück.Um nicht gänzlich die Kontrolle zu verlieren, krallte er sich in der Couch fest, zitterte unter der Hitze stetig auf und sah vor seinem inneren Augen schon bunte Punkte, die anfingen zu tanzen.

Nur ein leises Kichern folgte von dem Schwarzhaarigen darauf und er fing langsam an, an der Erregung zu saugen. Geschickt umspielte er sie mit der Zunge, fühlte jedes kleine zucken dabei und fing auch langsam an den Kopf auf und ab zu bewegen.

"Itaaaa~..." Deidara bäumte sich erneut auf, fühlte wie sich der Gerufene festsaugte und dann auch noch anfing, den Kopf zu bewegen. Wenn er so weiter machen würde, dann...Deidara konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen, diese wurden nur noch von Lust, Leidenschaft und purem Verlangen dominiert.

Der Angesprochene ließ sich nicht beirren, bewegte sich schneller und fühlte, wie die Zuckungen immer stärker wurden. Bald ließ er von ihm ab, sah hinauf auf das nach mehr verlangende Gesicht und grinste darauf nur frech. Kurz leckte er sich über die Finger, streichelte zart über den Po seines Liebsten und drang mit den ersten Finger vorsichtig ein. Zwar war Deidara das schon in gewisser Weise gewohnt, dennoch wollte Itachi sanft sein, den Blonden nicht dabei weh tun.

Ein leise Murren kam von Deidara, deutete darauf hin, dass er unzufrieden war, dass sich Itachi löste. Schnell wich das murren aber einem sinnlichen gurren, spätestens als er den ersten Finger in sich spürte und sich diesem schon entgegendrängte."Uhmmm..." Ihm war so heiß, heiß wie in einer Sauna mit speziellen finnischen Aufguss. In dem Fall war dieser Aufguss jedoch Itachi, ein besonders heißer, der ihm mehr und mehr antrieb.

"Sei doch nicht immer so schnell beleidigt, ich verwöhn dich schon anständig", raunte der Schwarzhaarige nur, knabberte leicht an den Hals des Blonden und drang schon zielstrebig mit dem zweiten Finger ein. Sanft bewegte er sie, warte geduldig bis ihn Deidara entgegenkam und erst dann fing er an die Finger leicht zu spreizen und in verschiedenen Richtung zu bewegen.

Deidara streckte Itachi die Zunge raus, wuschelte ihm frech durch die Haare."Ich bin nicht beleidigt, nur ungeduldig", hauchte er lüstern, drängte sich Nummer zwei entgegen und zog stockend die Luft dabei ein.Herrje, Itachi wusste wirklich, wie man jemanden verrückt machen konnte. Wäre es Deidara nicht schon, dann würde er es spätestens jetzt.

Itachi bewegte die Finger immer schneller, massierte mit der noch freien Hand die Hoden. Genüsslich küsste er die bebende Brust des Blonden, biss frech in die helle Haut und hatte nun schon selber große Probleme bei sich. "Darf ich, oder soll ich lieber noch warten?", hauchte er leise, machte mit den Fingern weiter, führte sie tiefer ein und der dritte hatte sich dabei schon längst eingeschlichen.

Ruckartig flog der Kopf des Blonden in die Höhe, so als hätte er nur auf diese eine Frage gewartet." Mach es bitte..." Deidara war nicht mehr Herr seiner Sinne, sein Körper vibrierte, sein Puls überschlug fast und alles schrie nach der Vollendung dieses Akts.

"Nur zu gern", raute Itachi, forderte die Lippen des Blonden leidenschaftlich wieder und zog die Finger schnell aus. Mit einem Ruck hatte er sich von seiner Hose befreit und platzierte sich schon bei Deidara. Nur diese kleine Berührung ließ ihn aufstöhnen, wurde aber von Kuss sanft gedämmt. Vorsichtig schob er sich in die heiße Enge, spürte leichten Widerstand und hielt deswegen kurz an, bevor er sich weiter in Deidara drückte und nun vollständig von ihm umschlossen war. Erst verweilte er ruhig, bevor er sich langsam anfing zu bewegen.

Mit euphorischer Freude stieg Deidara in den leidenschaftlichen Kuss mit ein, spürte in diesem das Feuer der Lust, das eindringen Itachis und wie dieser ihn völlig einnahm und ihn besitze. Ein schönes Gefühl, wie nachsichtig er dabei war - fast schon zärtlich, wie bei einem ersten Mal.Leise keuchend schlang er die Arme um Itachis Körper, genau in dem Moment, als dieser sich zu bewegen begann und ihm leidenschaftlich und stürmisch zusetzte.

Stück für Stück drang Itachi tiefer ein, wurde auch immer schneller und stöhnte dunkel dabei auf, dass der Junge sie oben hören würde störte ihn nicht, dass einzige das ihn was störte, dass es auf dem Sofa was eng war. Aber bald dachte er an nichts anderes als diesen Akt der Lust mit den Blonden. Er spürte wie sein sonst so kalter Körper von einer Wunderbaren Hitze kontrolliert wurde, sie sich wie ein Sturm in ihn ausbreitete und immer mehr Besitz von ihm ergriff.

Willig kam Deidara jeden Stoß Itachis entgegen, stöhnte, wann immer er seinen Punkt in ihm traf, heiser auf und drängte sich ihm nur noch mehr entgegen. Immer wieder verließ der Name des Schwarzhaarigen Deidaras Lippen, zeigten deutlich wie sie er ihn liebte, das lustvolle Treiben genoss und sich dabei feste an ihn klammerte. Beide Beine wurden unterstreichend um den Körper geschlungen, drückten Itachi noch ein Stück tiefer in ihn hinein und ein lauterer Schrei verließ dabei nun seine trockenen Lippen.

Fordernd leckte ihn der Uchiha über die Lippen, wollte somit das Stöhnen doch ein wenig unterbinden und naschte einfach forsch an diesen. Immer schneller drang er in Deidara, wurde dabei unkontrollierter und stieß dadurch nur fester in diesen. Sanft wanderten seine Hände über die Brust des Blonden bis runter zu dessen Hüfte und er hielt sich an ihr fest, meinte dadurch noch tiefer und fester in Deidara zu stoßen und hörte wie der Blonde lauter und unkontrollierter stöhnte.

Deidara wie benebelt, ertrunken in seiner Lust.Wie von Sinnen bewegte er sich gegen, kratzte Itachi leicht über den Rücken und naschte gierig von seinen weichen Lippen.Hitze, sie stieg immer weiter an, sammelte sich zwischen seinen Beinen, sammelte sich wie Lava in einem Vulkan.Nicht mehr viel, und er würde ausbrechen, sein heißes Inneres verschleudern und nur langsam wieder Ruhe geben.

Das leichte Kratzen störte den Schwarzhaarigen nicht, machte ihn das auch noch an und er stieß wieder heftiger in Deidara, fühlte jedes aufbäumen und merkte selber, wie seine Lust in Wellen immer höher schlug, versuchte ihn endgültig mitzureißen und ihn davon zu spülen. Aber noch wollte er nicht aufhören, wollte weiter diese heiße, innige Enge fühlen, die diese Vereinigung mit sich brachte.

Wie ein Fisch nach Wasser schnappte, so schnappte Deidara nach Luft. Wann immer Itachi seinen Punkt traf, war es besonders schön, wie ein süßer kleiner Tod, der immer wieder kam, nur darauf lauerte, ihn endgültig mitzunehmen. "I-Ich ... liebe dich..." Wie in Trance kamen die Worte über seine Lippen, klangen dabei so warmherzig und gefühlsvoll.

Kurz unterbrach der Schwarzhaarige sein Tun, sah lächelnd auf Deidara und küsste zart dessen Lippen. "Ich liebe dich auch, mehr als alles andere auf der Welt", hauchte er leise, naschte erstmal lange von den Lippen seines Liebsten, bevor er wieder anfing in diesen zu stoßen und ihn erneut süße und herrlich sündige Laute entlockte.

Die Worte erfüllten Deidara mit solch einer Wärme, dass ihm fast schwindelig wurde. Leidenschaftlich erwiderte er daher den Kuss, saugte sich an den Lippen fest und ließ sie lange Zeit nicht los. Mit einem lauteren stöhnen riss er sich dennoch los, die Lust musste raus, ein Ventil suchen, sonst würde er platzen.

Wieder kam Itachi in seinen alten Rhythmus, hielt es auch bald nicht mehr aus und griff deshalb nach dem Glied des Blonden, rieb es sachte, aber dennoch schnell. Er wollte nicht vor seinen Freund kommen, er wollte mit ihm kommen. Langsam bündelte sich seine Lust, wanderte runter zu seinen Lenden und er spürte einen starken Druck dort unten nun. Lange konnte er nicht mehr, aber ein paar Sterne würde er Deidara noch sehen lassen.

Lauter, immer lauter wurde Deidara sein Stöhnen, sein winden wurde lustvoller, seine Finger krallten sich unerbittlich fest.Eine Welle überrollte ihn in jenem Moment als Itachi Hand an sein bestes Stück anlegte, es sanft zu pumpen begann, somit erreichte, dass sein Orgasmus in Rekordzeit auf ihn zukam.Überwältigt von diesem Gefühl bäumte er sich ein letztes Mal auf, klammerte sich an Itachi, kam zwischen ihm und sich, mit einem spitzen Schrei und sein ganzer Körper begann angenehm dabei zu zucken.

Immer lauter wurde sein Stöhnen, konnte einfach sich nicht mehr halten, aber auch Deidara genauso wenig. Eine letzte heiße Flut erfasste ihn, riss ihn mit sich und er spürte wie sein Höhepunkt ihn überrollte. Laut schrie er den Namen des Blonden, ergoss sich in ihm und spürte auch an der Hand wie dieser selber kam. Keuchend und müde sah er auf Deidara, lächelte sanft und küsste der letzten Gefühle wegen sanft dessen Lippen.

Gerne nahm Deidara die weichen Lippen entgegen, keuchte gedämpft gegen sie, spürte wie sich Itachi heiß in ihm dabei verteilte. Ausgelaugt aber glücklich, naschte er zärtlich von ihnen, nahm nur langsam die Beine runter und gab Itachi somit frei.

Langsam zog sich der Schwarzhaarige raus, ließ aber nicht ab von den weichen Lippen, sondern naschte sie noch gerne etwas länger. Dennoch musste er sich von Deidara lösen, es war Zeit, er musste wieder gehen. Lieber würde er neben den Blonden jetzt einschlafen und auch neben ihn aufwachen, doch es ging nicht. "Ich muss wieder", hauchte er leise und traurig.

Müde öffnete Deidara die Augen, blickte aus diesen Itachi an und nickte leicht. "Lass dich nicht aufhalten", lächelte er sanft, richtete sich dabei schon etwas auf und schaute sich nach seiner Kleidung um.

Ein letztes Mal noch naschte Itachi von Deidaras Lippen, zog sich rasch an und sah lächelnd auf seinen Liebsten. "Morgen Abend bin ich wieder da", hauchte er leise, küsste zart die Stirn des Blonden und verließ schon das Haus zu Vordertür heraus. Eine Weile streifte er als Mensch durch die Straßen, schlich sich durch die dunklen Gassen und kam schließlich als Katze am Waldrand an. Schnell huschte er durch das hohe Gras, flitzte zu seinen Haus und war auch noch bevor die Sonne aufging in das große und dunkel wirkende Gemäuer verschwunden.

Seufzend zog sich Deidara kaum später an, tappte rüber in die Küche und setzte sich dort einen schwarzen Tee auf. Kaffee war keiner mehr im Haus, den musste er später erst kaufen, oder Naruto fragen, ob dieser noch bei sich welchen hatte.

"Maaaa~n ... das nächste Mal setz ich Kopfhörer auf!" Deidara drehte sich erschrocken um, starrte Naruto an und wusste leider nur zu gut, was dieser meinte. "War ich so laut?" "Lau t... du hast geschrien wie so eine Furie", grinste der Jüngere breit und nahm sich aus dem Schrank bereits eine Tasse. "Wie peinlich." Deidara wäre am liebsten im Erdboden versunken, dennoch versuchte er gefasst zu wirken und brachte den Tee rüber.

Leise klopfte es an der Tür der beiden und für Deidara eine bekannte Stimme meldete sich zu Wort. "Hey, Sasori bist du da?", fragte die dunkle Stimme und klopfte weiter an der Tür.

"Der wohnt hier nicht mehr", gab Deidara leicht gereizt zurück, nahm sich seine Tasse und hoffte der andere würde wieder verschwinden.

"Und wo ist er dann hin, es ist verdammt wichtig. Madara hat ein paar von uns geschnappt und wenn er nicht hier ist, hat er ihn vielleicht auch", rief die Stimme nur vor der Tür, hoffte, dass Sasori auch nicht darunter war.

Deidara stand wie vom Donner gerührt auf, riss die Tür auf und ließ Hidan erst mal rein."Ich hab keine Ahnung, wo er hin ist. Er hat nichts gesagt und daher kann ich dir leider auch nicht helfen", bedauerte er sein Unwissen und seufzte leise auf. Was zum Teufel wollte Madara jetzt wieder von dem Lukaner, das stank doch zum Himmel hoch.

"Verdammt, Kakuzu haben sie heute früh erwischt. Sowas ist unfair, dieser scheiß Vampir ist immun gegen Licht." Hidan knurrte laut, auch der Rothaarige war weg und ob Madara ihn erwischt hatte wussten sie auch nicht.

"W - was?" Die Augen des Blonden weiteten sich, er starrte den Weißhaarigen vor sich entsetzt an. "Seit wann kann Madara ... verdammt, dann kann er wohl auch durch die ... Scheiße Mann." Deidara hatte eine Vermutung, eine, die gar nicht gut war.

 

"W - was?" Die Augen des Blonden weiteten sich, er starrte den Weißhaarigen vor sich entsetzt an. "Seit wann kann Madara ... verdammt, dann kann er wohl auch durch die ... Scheiße Mann." Deidara hatte eine Vermutung, eine, die gar nicht gut war.

"Er kam plötzlich einfach in unser Haus und hat sich Kakuzu geschnappt und als ich gestern ein lautes Geheule außerhalb der Stadt gehört habe bin ich hingelaufen. Aber außer einen verwüsteten Wald und ein paar roten Haaren habe ich nicht gefunden", berichtete der Weißhaarige und, dass Sasori seit neusten weg war, ließ leider nur auf eines schließen.

Deidara hörte zu, dennoch rannte er wie von der Tarantel gestochen durch das Wohnzimmer und raufte sich die Haare. "Was hat dieser Bastard von einem Vampir nur vor? Ich versteh das einfach nicht. Erst Sasuke und jetzt noch Werwölfe? Was soll denn noch alles kommen?"

"Wie, der hat sich den Tomatenfresser gekrallt? Okay, schnuckelig ist er ja, aber was will er mit meinen Artgenossen bitteschön?" Hidan war verwirrt, besonders über Deidaras verhalten und auch über diesen komischen Geruch der von oben kam. Den kannte er doch, von irgendwo her.

"Sasuke scheint sein Spielball geworden zu sein", knurrte Deidara leicht verärgert und man konnte ihm deutlich ansehen, dass er bereits halb am Kochen war. Es schienen sich immer mehr Abgründe aufzutun, erst das Buch, dann Naruto und jetzt plante wieder Madara einen Gegenzug.

"Die Sache stinkt zum Himmel und ach übrigens Halbblut, oben riecht es nach Fuchs, du solltest den ausräuchern, sonst geht der nicht mehr weg", sagte der Weißhaarige ruhig und sah misstrauisch die Treppe rauf.

Deidara knurrte, er hasste es so genannt zu werden und auch wie sich Hidan nun benahm."Werd nicht frech, du stinkst selbst nach Hund!" Langsam verfolgte er jedoch die Blicke von ihm, die Treppe rauf und er hoffte nur, dass Naruto so schlau war, und sich nicht oben aufhielt.

"Ja und, deine alte Flamme roch genau so. Ach haste dich wegen seinen Geruch nach Hund von ihm getrennt. Der Arme, dabei konnte er nichts dafür, dass er zum Tier wurde. Schließlich bist du daran schuld, dass er eine Bestie wurde", triezte ihn der Weißhaarige einfach weiter, fand das verärgerte Gesicht des Blonden auch zu niedlich.

"Jetzt reicht es aber! Nicht ich habe ihn verlassen, er hat mich verlassen und das nur, weil er mich nicht in Gefahr bringen wollte!" Was erlaubt Hidan sich, am liebsten würde er ihn packen, schütteln und wieder hinauswerfen.

"Och der arme Sasori, wie er wohl gelitten hat, als du mit Itachi ankamst, schließlich liebt er dich immer noch", grinste der Weißhaarige, machte es sich auf einem Stuhl bequem und sah auf den Blonden Mann.

Deidara erhob sich nur langsam, ballte die Fäuste und wollte auf Hidan losgehen."Pass auf, was du sagst!Ich hab mir das nicht ausgesucht und das weißt du!"

"Was heißt denn hier nicht ausgesucht, mmh. Du hättest ja bei ihm bleiben können, aber dein Hündchen war dir wohl doch zu anstrengend. Itachi ist da pflegeleichter, oder?", tritzte der Weißhaarige weiter, stocherte gezielt an den wunden Punkt des Blonden und kicherte leise.

"Halt die Klappe! Du hast echt keinen blassen Schimmer, als wüsstest du , was richtig und was falsch ist!" Deidara hatte die Nase voll, er stapfte wütend in die Küche und kam mit dem geladenen Gewehr wieder."Raus jetzt, raus oder ich blass dir deinen hässlichen Schädel weg!"

"Ist ja gut", sagte Hidan, hob abwehrend die Hände und stand vom Stuhl auf. Dennoch drehte er sich kurz um und grinste den Blonden fies an. "Es kann dir ja egal sein, denn Sasori wird wohl eh jetzt tot sein", kicherte der Weißhaarige, schoss aber auch schnell aus dem Haus, denn den Kopf wollte er noch behalten.

"RAUS VERDAMMT!" Deidara schlug hinter Hidan die Tür zu, stellte das Gewehr ab und sank schluchzend zu Boden. Hidan hatte es geschafft, das schlechte Gewissen plagte, auch wenn sich Sasori damals von ihm getrennt hatte.

Naruto, der die Treppe herunterkam, fand Deidara niedergeschlagen im Flur vor und rasch kniete er vor ihm, blickte ihn besorgt an. "Deidara, was..." "Bring mich einfach nur weg ... bitteee~..." Naruto stockte, demnach musste es ernst sein, er fackelte auch daher nicht lange und half ihm auf.Zusammen gingen die beiden rauf, reisten durch das Buch in Narutos Welt und dort ließ er ihn vorerst ausruhen und schlafen.

Kakashi merkte schon, dass Naruto wieder da war, schließlich benahm sich Sai wieder komisch. Also faste er einen Entschluss und machte einfach einen kleinen Besuch bei seinen Schüler alleine. Geduldig klopfte er an die Tür des Chaosninjas und ein etwas verwirrter Naruto machte die Tür auf. "Na Naruto, bist aber schnell wieder da", begrüßte ihn der Grauhaarige und lächelte unter seiner Maske.

"Ähm..."Naruto bat seinen Sensei erst einmal herein, schloss hinter ihn die Tür und führte ihn ins Wohnzimmer. "Drüben herrscht Notstand und Deidara ist völlig mit den Nerven am Ende.Es hat irgendwas mit diesem Madara zutun und dieser Sasuke ... na ja, das lassen wir lieber mal", erklärte er Kakashi und ließ sich seufzend auf sein Sofa nieder.

Der Kopierninja hörte aufmerksam zu und überlegte kurz, was er nun Naruto fragen sollte oder vielleicht sagen konnte. "Weißt du was genau drüben los ist?", fragte er als erste, schließlich musste er sich ein klares Bild machen, denn seine Informationen, die er jetzt hatte, waren schon wieder zu veraltet.

Naruto zuckte entschuldigend mit den Schultern."Ich weiß leider auch nicht viel und Deidara ruht sich gerade aus.Er wird sicher mehr als ich wissen", erwiderte er leise und schaute in Richtung seines Schlafzimmers.

Genervt seufzte Kakashi auf, es schien immer schlimmer auf der anderen Seite zu werden und das war gar nicht gut. Schließlich beeinflusste das auch diese Zeit und große Veränderungen wären fatal. "Und Naruto, wie ist es einen Vampir zu küssen?", fragte der Grauhaarige einfach nach, wollte irgendwie die Zeit totschlagen bis Deidara wach war.

Naruto blickte ganz entgeistert, wie kam Kakashi denn jetzt bitte auf den Kuss? "Woher...?" Er starrte den Grauhaarigen perplex an, runzelte die Stirn und schüttelte sich."Es war eklig, der hat kalte Lippen und ich mag keine Jungen küssen."

"Och so schlimm war es bestimmt nicht", leise kicherte der Ältere, fand auch den Gesichtsausdruck des Blonden zu komisch. "Sei froh, dass er dich nicht wieder gebissen hat, sonst hätte sich Sai wieder bei mir beschwert."

"Was hat Sai denn jetzt mit dem Biss zutun?" So ganz verstand Naruto nicht, sah deshalb seinen Sensei komisch an und versuchte von selbst dahinterzukommen, was dieser damit meinte.

"Na ja, Sai beschwert sich jetzt des Öfteren, dass du ihn einfach schlägst. Aber schlimmer fand er, dass du ihn letztens abgeknutscht hast." Kakashis Kichern wurde immer lauter, aber Narutos schien gerade so als sei sein Geist aus seinem Körper gefahren.

Wann hatte er Sai bitte geküsst? Naruto verstand bald nichts mehr, seit er nur noch herumirrte, bekam er nur noch die Hälfte mit.

Der Grauhaarige lachte laut, fasste sich aber schnell wieder und starrte auf den Jüngeren. "Keine Panik, das legt sich bestimmt wieder", winkte er einfach ab und blickte nochmal hoch, doch Deidara schien noch zu schlafen. "Na, was hältst du davon, wenn wir Nudelsuppe essen gehen?"

Naruto fand das gar nicht lustig, er murrte leise und doch schlug seine Laune wieder ins Positive um, als er Nudelsuppe hörte."Ojaaaaa~... Ramen", freut er sich euphorisch und hopste auf und ab.

"Aber erstmal geh mal schauen ob Deidara wach ist, ihn würde eine warme Suppe auch guttun", lächelte der Grauhaarige unter seine Maske, hatte den Blonden perfekt abgelenkt und auf gute Laune gebracht zugleich.

"Na schön", seufzte Naruto kurz, tappte in sei Zimmer und schaute nach dem anderen Blonden, welcher langsam erwachte und sich aufrichtete. "Wie spät ist es?" "Spät genug und Zeit für eine Suppe!", zog er Deidara aus den Federn heraus, hinter sich her und zu Kakashi.

Verdutzt sah dieser auf die beiden Blonden, verkniff sich nur schwer ein Lachen. "Na da ihr beide nun da seit, können wir ja essen." Kakashi drehte sich um und marschierte schon in Richtung Ausgang.

"Essen?" Deidara tappte nur verwirrt hinter dem Grauhaarigen her, konnte Narutos Euphorie nicht ganz verstehen und schüttelte nur seinen Kopf.

Ruhig ging der Grauhaarige vor, beachtete die Blicke nicht, schaute nur ab und an zur Seite und sah den stark vernarbten schwarzen Kater, der in ihrer Nähe war. Sanft lächelte er das Tier an und dieses schien nur zu grinsen, sprang auf einen Zaun und maunzte einmal bevor es auf der Anderen Seite verschwand.

"Da, da ... da war wieder diese Katze!" Naruto zuppelte aufgeregt an Deidara herum, der stöhnte nur genervt und schritt langsam weiter.

"Naruto, nicht jede Katze ist ein Uchiha", giggelte der Ältere, ging weiter ohne weiter auf Naruto zu achten. Etwas später kamen sie nun bei einen Stand an, setzen sich auch gleich und man konnte sehen wie Naruto schon das Wasser in Mund zusammen lief.

Leise murrte der Angesprochene, er ließ sich nicht für blöd verkaufen und trottete Kakashi beleidigt hinterher in die Nudelbar."Und wer oder was war es dann?", griff er das Thema dennoch wieder auf und setzte sich.

"Ähm, wie wäre es mit einer Katze. Vielleicht war es auch ein Hund, der sich als Katze verkleidet hat", scherzte der Grauhaarige und bestellte schon mal für alle einfach eine Suppe.

Knurrend pickte Naruto seinen Sensei."Machen sie sich nicht lustig über mich, das ist nicht komisch!" Deidara kicherte nur leise, er hielt sich lieber aus dem kleinen Streit heraus und versuchte die Karte zu lesen. "Ähm ... was ist das alles?"

"Nudelsuppen, sag bloß, das kennst du noch nicht?" Verwundert starrte Kakashi auf den blonden Mann, er hätte eigentlich gedacht das er es kennt, schließlich konnte er ja normale Nahrung zu sich nehmen und Sasori kocht nur sehr selten.

"Doch sicher, aber einiges ist neu und deswegen frage ich", nuschelte Deidara, fühlte sich ein wenig ertappt und wurde vom Besitzer der Nudelbar dumm angeguckt.

Kurz schüttelte der Ältere seinen Kopf und erklärte Deidara einige Dinge, er wollte noch warten bevor er Deidara fragen würde was los war auf der anderen Seite.

"Ach, ich nehme einfach dasselbe wie Naruto", seufzte Deidara schließlich auf, hatte keine Lust sich alles erklären zu lassen und legte die Karte weg."Gute Wahl, in meinem Ramen ist echt alles drin", freute sich der Chaosninja und grinste breit.

Als nun endlich alle fertig mit aussuchen waren, machte sich der Besitzer schon daran, die Suppe zu kochen. " Deidara, warum seid ihr wieder hier und nicht drüben", fing der Grauhaarige schon an und war gespannt über die Antwort des Anderen.

"Madara", nuschelte Deidara leise, seufzte kurz und ballte schließlich die Fäuste."Dieser Bastard hat es auf Lykaner abgesehen und scheinbar hat er auch Sasori erwischt.Nun, das behauptet zumindest Hidan, dieser Idiot."

Der Blick des Kopierninja verfinsterte sich wieder und er war auch zum einen stark verwundert."Was genau hat der Idiot den erzählt", bohrte er weiter nach, schließlich war an der Sache was faul und wie musste er noch entscheiden.

"Er meinte, dass er im Wald Schreie gehört hätte und rote Haare fand und dann fing er an, sich über Itachi lustig zu machen. Ich hasse diesen Idioten, der ist dumm wie ein Hund und nicht schlauer als eine Kellerassel", regte sich Deidara leicht auf und vergrub die Hände zähneknirschend in den Hosentaschen.

"Verstehe, er hat in alte Wunden rumgestochert. Trotzdem verstehe ich nicht, warum Madara es auf Lykaner abgesehen hat und noch was, was ist mit Sasuke?", fragte der Grauhaarige weiter, schenkte der Suppe, die ihm hingestellt wurde, erstmal keine Beachtung.

Deidara nahm lustlos die Stäbchen in die Hand, sah kurz zu Naruto, der sich mit Freude über sein Ramen hermachte und laut zu schmatzen begann."Sasuke dreht langsam ab, er hat sogar Naruto gedroht, ihn umzubringen. Scheinbar hat Madara den Kleinen unter Kontrolle", erklärte er mit einem wehmütigem Seufzer, ehe er den ersten Happen seiner Suppe nahm.

"Was! Seit wann?", hackte Kakashi nach, das konnte nicht sein. Sasuke hasste das Oberhaupt abgrundtief und er war ein richtiges Weichei von einem Vampir, schließlich weigert er sich Blut zu trinken oder sonst etwas, das typisch für diese Art war. Zwar war er ein guter Kämpfer, aber alles andere als gefährlich.

"Ich weiß nicht, aber wahrscheinlich seit dem Tag, als Sasori gegangen ist", erklärte Deidara traurig und ein tiefer Seufzer verließ seine Lippen, tat kund, wie sehr ihm das alles leid tat.

"Wie der ist gegangen, warum geht der jetzt auch einfach fort?" Der Grauhaarige war verwirrt, verstand nicht, was drüben alles passiert war. Er wusste zwar, dass Sasori ausgebüxt war, aber deswegen würde Deidara ihn nicht gleich herausschmeißen.

Deidara ließ ein erneutes Seufzen verlauten."Er ist von sich aus gegangen, weil er wes für das Beste und sicherste hielt."

"Und dann ist Sasuke so bestürzt, Madara muss ihn einen Mist vorher eingeredet haben", seufzte der Grauhaarige, hätte den Schwarzhaarige doch für stärker gehalten, aber dem war nicht so. Vielleicht hatte es aber auch einen Anderen Grund, er musste mit den Jüngeren reden, was sich aber wohl als schwierig darstellen wird.

"Ich weiß doch auch nicht, was dann noch vorgefallen ist. Fakt ist: Er ist nicht mehr ganz er selbst", erwiderte Deidara ernst, schob sich nun endlich die Suppe rein und schlürfte diese ganz allmählich weg.

"Und Itachi weis bestimmt auch nichts Genaueres. Na ja, scheint so, als müsste ich doch was früher vorbeikommen und die Sache mit Sasori, ich glaub nicht das Madara ihn geschnappt oder umgebracht hat. So dumm ist der Kerl nicht und als Lykaner leider auch nicht mehr. Trotzdem solltet ihr in Erfahrung bringen wo er ist, seine Hilfe können wir bestimmt noch gebrauchen", sagte der Grauhaarige ruhig, bezahlte sein Essen und schob es Naruto rüber, der sich freudig darauf stürzte. "Ich muss wieder, hab noch etwas zu erledigen und ihr solltet auch bald zurück." Nur noch ein nettes Winken folgte und der Kopierninja verschwand in einer Rauchwolke.

 

Deidara runzelte die Stirn, er musste das ganze erst noch verarbeiten, auf sich wirken lassen und es irgendwo in seinem Kopf abspeichern. Seufzend blickte er auf die Rauchwolke, dann erhob sich sein Blick auf Naruto. Wie konnte man nur so viel essen und das innerhalb weniger Minuten?

"Naruto schafft noch viel mehr", kicherte der Verkäufer, stellte schon die nächste Schale hin und der Chaosninja stürzte sich freudig darauf.

"Friss nicht so viel, das ist ja unnatürlich!" Deidara schob seine Schale von sich, wartete darauf das der andere endlich fertig wurde und sie zahlen und die Bar verlassen konnten. Naruto gefiel es selbstverständlich nicht, als Vielfraß abgestempelt zu werden und pickte den Älteren unsanft in die Seite.

Leise kicherte der Suppenstandbesitzer, gab den beiden die Rechnung und wurde bezahlt. Nett verabschiedete er sich und sah lachend den beiden Blonden Ninjas hinterher.

"Du solltest trainieren. Es ist wichtig, dass du im Falle eines Kampfes auch vorbereitet bist.Deine Techniken, wie du sie hast, sind nämlich alles andere als hilfreich gegen einen Vampir." Naruto schaute verdutzt und runzelte die Stirn."Ich übe doch schon jeden Tag." "Wo denn? Seit du bei mir bist, hast du nicht einmal etwas getan, aber das wird sich jetzt ändern!" Deidara schritt zielstrebig weiter zum Dorf, wobei er sich immer wieder umsah und nichts Verdächtiges entdecken konnte.

Dennoch wurden sie verfolgt. Leise tappte ihnen der Kater von vorhin nach. Behielt aber immer einen großen Abstand zu ihnen, schließlich wollte der Kater nicht auffallen. Leise und stumm beobachte er sie aus seinem Versteck, hörte jedes Wort was die beiden sprachen und kicherte leise.

Naruto tappte folgsam hinter Deidara her, schaute sich hin und wieder dabei um und seufzte erneut."Mir ist langweilig." "Fein, das sollten wir anfangen dich zu trainieren", rieb sich der Langhaarige freudig die Hände und schob den Jüngeren vor sich her.

Gespannt folgte ihm der schwarze Kater, schien dabei breit zu grinsen. Leise folgte er ihm weiter, verringerte den Abstand ein Stück und sprang auf eine bröcklige Mauer. Von dort starrte er auf die beiden und schüttelte den Kopf wegen Naruto.

"Los, jetzt mach schon!", forderte Deidara genervt, hievte den anderen quasi schon die Treppen rauf und seufzte oben erleichtert auf."Ich will schlafen, och menno!"

Die Katze schaute während dessen von der Mauer aus auf die beiden, konnte sich nun ein leises Kichern nicht mehr verkneifen und als Naruto so eine beleidigte Fratze zog, konnte er nicht mehr. Laut lachte die Katze, ihr war es egal, dass sie dadurch auffiel, dieser Anblick war auch zu komisch.

"Seit wann lachen bitte Katzen?" Naruto blickte aus dem Fenster, auf die kullernde Katze und blinzelte verwirrt. Entweder hatte er einen Sonnenstich, oder aber er wurde langsam verrückt. Das war doch nicht mehr normal.

"Mensch Junge, gaffe nicht so blöd, das ist unhöflich", sagte die Katze frech, grinste den Jüngeren breit dabei an und fiel kurz darauf bald giggelnd von der Mauer als Naruto die Kinnlade runterfiel.

"D-das.... ich glaube, ich werd bekloppt", schüttelte Naruto verwirrt den Kopf, schloss das Fenster wieder und wandte sich zu Deidara. "Das war eben keine echte Katze und normale würden nicht lachen!", zuckte dieser amüsiert mit den Schultern.

"Hey." Protest erklang von der schwarzen Katze, fand das zuschlagen nun mehr als unhöflich. Jetzt war sein Spaß vorbei und er hatte nichts zu lachen. Knurrend starrte der Kater auf das Fenster, vielleicht würde es jemand ja gleich öffnen.

Deidara hatte das Klagen der Katze gehört, riss das Fenster wieder auf und nahm den Kater einfach auf seinen Arm."Na komm her, wer auch immer du bist", schmunzelte er und setzte ihn auf Narutos Bett ab.

"Danke", kam es nur schnurrend von diesen und er machte es sich auf dem Bett bequem. "Nicht schlecht, jedenfalls bequemer als Kakashis seins."

"Du kennst Kakashi?", setzte Deidara an. "Ha also doch, das ist das blöde Mistvieh, das ich im Wald gefunden habe!" Sich irre am Freuen, hopste Naruto durch sein Schlafzimmer und erntete nur seltsame Blicke.

"Danke für die nette Bezeichnung und nein, die war ich nicht." Empört plusterte sich der Kater auf und streckte frech die Zunge raus. "Ja, ich kenne ihn, wir waren mal im selben Team. Aber das ist lange her."

"Nicht?" Entrüstet, wieder versagt zu haben, setzte sich Naruto auf sein Bett. "Du kennst also Kakashi und bist ein alter Freund von ihm?" "Wohl eher war er sein Freund", grinste Naruto und fing sich von Deidara eine Kopfnuss ein.

"So redet man aber nicht mit Älteren." Beleidigt sah der Kater auf Naruto und grinste nur wieder frech als dieser wieder eine gescheuert bekam. "Außerdem, ist es gar nicht lustig. Meinst du, ich bin freiwillig eine Katze?"

Naruto rieb sich den Kopf, erst dann blickte er auf den Kater und runzelte die Stirn. "Warum bist du ein Kater, kannst du dich nicht wieder umwandeln?", fragte er interessiert nach und rieb sich auch weiter die schmerzende Stelle, die leicht zu pochen schien.

"Würde ich ja gerne, aber ich kann nicht. Ein Arschloch, das sich mein Familienoberhaupt schimpft, hat mich verflucht und seit dem kann ich es nicht mehr. In dieser Gestalt ist ein Uchiha schwach und zu nichts zu gebrauchen", knurrend senkte der Kater seinen Kopf, grummelte leise vor sich ihn und schlug mit dem Schwarz um sich.

"Madara", erklang es erzürnt von Deidaras Seite her. er konnte den Kater gut verstehen, seinen Hass auf das Familienoberhaupt und dessen Methoden."Madara plant irgendwas und deswegen trainiere ich jetzt Naruto. Er ist zwar stark, aber seine Techniken bringen bei uns leider gar nichts", seufzte und erklärte er gleichsam.

Der Kater wurde hellhörig, nickte verständnisvoll und schaute auf den Chaosninja. "Ein Vampir ist ein verdammt harter Broken, besonders ein Uchiha. Sie sind verdammt schnell und auch ziemlich stark und zielsicher", kurz schloss der Kater seine Auge und überlegte kurz bevor er weiter sprach. "Wenn ihr wollt, helfe ich euch ein wenig."

Für Deidara waren diese Worte nichts Neues, für Naruto schon und er spitze besonders seine Ohren."Du willst helfen? Wow, das ist ein echt netter Zug von dir", freute sich der Chaosninja und streichelte anerkennend durch das schwarze, mit Lücken übersätem Fell.

Schnurrend ließ sich der Kater kraulen, schließlich hatte ihn der Kopierninja in letzter Zeit damit vernachlässigt. "Einst solltest du dir schon als Erstes über einen Uchiha merken. Bis auf Madara, lassen sich alle durch Kraulen in die Knie zwingen", schnurrte er leise und genoss das Kraulen sehr.

"Ja, da hat er recht", merkte Deidara kichernd an und wurde aber wieder ernster. "Nun, vielleicht solltest du Sasuke kraulen." "WAS? NEEEEE~..." Naruto schüttelte sich allein schon bei dem Gedanken. Wie sollte das erst im Realen sein?

"Ähm, Sasuke musst du am Nacken kraulen, dann rührt er sich nicht mehr und ist so zahm wie eine Schmusekatze. Das solltest du dir wirklich merken, es könnte dir mal den Hintern retten. Kyuubi nützt dir bei einem Vampir nicht viel, zwar fügst du ihn schlimme Wunden zu, aber je mehr Blut er getrunken hat, um so schneller heilen seine Wunden", erklärte der Kater kurz, sprang bald darauf von Bett und sprang auf den Tisch, um die beiden besser sehen zu können.

Naruto schüttelte noch immer beharrlich seinen Kopf, jedoch sah er den Kater dabei an und stutzte leicht. "Woher weißt du von ... aja Kakashi", seufzte er, als er die Antwort schon selbst erkannte und nun wieder zum wesentlichen kam."Ich raff aber immer noch nicht, warum ich, was ich damit zutun habe."

"Und woher soll ich das Wissen? Madara hat mich vor langen schon in diese Zeit verbannt und seit dem weiß ich nicht was dort alles los ist. Nur Kakashi kann zwischen den Zeiten reisen, weil er ein Auge von mir hat", der Kater legte den Kopf leicht schief und seufzte nur.

"Entschuldige", nuschelte Naruto leise. Er hatte nicht vorgehabt, den Kater zu verärgern und senkte nun betroffen den Blick zu Boden." Ähm ... ich denke, ich weiß, was los ist", mischte sich Deidara wieder ein, seufzte kurz selbst auf und suchte die passenden Worte.

Neugierig sahen ihn die beiden Anderen an, waren gespannt, was Deidara zu verkünden hatte.

Deidara sortierte sich und begann langsam zu erklären."Nun ja, ich habe Naruto im Schrein aufgesammelt und vorher war ich bei seinen Eltern. Ich habe dort einiges erfahren und das Tagebuch von einem gewissen Oturan gefunden. Ich habe es gelesen, nachdem die jungen Eheleute mich baten, ihren Sohn zu finden. Das Tagebuch ist nichts weiter als das, was du als Buch in deiner Welt liest." Es klang komisch, das wusste auch Deidara, aber dieser Junge, den er gesucht hatte, den fand er tot, noch bevor er den Schrein erreicht hatte. Er konnte jedoch sehen, dass dieser genau wie Naruto aussah und scheinbar hatten sich beide Seelen zusammengetan, wurden zu einer und lebten nun weiter in dem Chaosninja. „Dreh mal die Buchstaben um, dann wirst du sehen, dass ihr denselben Namen hattet und auch saht ihr wie Zwillinge aus. Das Tagebuch habe ich noch, aber ich habe es versteckt, da dort interessante Dinge zu lesen sind", fuhr er schließlich fort und meinte nichts anderes, als dass, Oturan scheinbar einen Weg gefunden hatte, Madara den Gar auszumachen.

Erstaunt starrten die beiden auf Deidara, kamen sogar gar nicht mehre aus dem Staunen. "Der Kleine wusste wie man Madara töten kann, kein Wunder das er sterben musste. Aber wenn er erfährt, dass er es niedergeschrieben hat, wird er das Buch suchen wollen und was hilft da besser als die Nase eines Hundes", sagte der Kater r und schloss für einen Moment seine Augen.

"Jeep, er wusste und er war schlau, er hat sein Tagebuch verbrannt und den Inhalt in eine Buch übergeben, das sich ständig selbst umschreibt. es kann also nur Narutos Buch sein", erklärte Deidara weiter und blickte den Kater verwundert an.

"Jetzt weiß ich wenigstens, warum ich ständig zu Hause alleine hocke, Kakashi hat es bestimmt gesucht. Aber wieso umschreibt sich das Buch selbst, wie kommst du darauf?", fragte der Kater mit ruhiger Stimme nach, leckte sich auch mal kurz über die Tatzen.

Naruto schaute verwirrt auf Deidara, er hatte schon mitbekommen, dass sich das Buch in jeglicher Form veränderte, aber dass es das Tagebuch seines Seelenverwandten sein sollte, das hätte er nicht gedacht.

Kurz schüttelte sich der Kater, starrte auf Naruto und seufzte leise. "Na dann Naruto, Madara wird bestimmt ausflippen, wenn er hört, dass du mit den Knaben Seelenverwandt bist."

"Na vielen Dank, ich freu mich auch", murrte der Angesprochene leise und wusste noch nicht, was er davon genau halten sollte.

"Naja war schön dich kennengelernt zu haben", der Kater grinste bloß frech und prompt starrte ihn der blonde Junge böse auf ihn. "Hey, das war ein Scherz. Ich werd schon dafür sorgen, dass du dich gegen meine Art wehren kannst. Gibt ja nicht nur die Uchihas, sondern auch ganz viele andere Vampir Clans."

Deidara gab nickend dem Gespräch sein Anhang."Es stimmt, es gibt in Suna noch einen Vampir Clan. Man nennt ihn auch den Kazekage", pflichtete er ernster Stimme bei und blickte auf einen entsetzten Naruto."G...Gaara?", stammelte dieser nur und wurde blass wie eine unbefleckte Wand aus Raufasertapete.

"Ähm, heißt der mit Nachnamen nicht anders?" Kopfschüttelnd sah das schwarze Tier auf Naruto. Sprang auch wieder auf einen erhöhten Punkt, um so das Gespräch besser fortführen zu können.

"Gaara ist der Vorname. Ein rothaariger Junge in etwa meinem Alter", antwortete er wieder etwas gefasster. Gleichzeitig fragte er sich, ob Iruka die ganze Zeit davon gewusst hatte und es bewusst verschwiegen hatte. So gesehen wusste er bald gar nicht mehr, wen man alles noch vertrauen kann und konnte.

"Hör lieber auf zu denken, auch wenn du das ohnehin kaum gemacht hast. Es ist besser, dass du dich auf einen Kampf mit Vampiren und Lykanern vorbereitest", erinnerte ihn der Kater nochmal streng.

Naruto nickte. Auch er hatte begriffen, dass es nichts brachte, jetzt darüber genauer nachzudenken. Er hatte zu trainieren, sich auf einen Kampf vorzubereiten und der war alles andere als leicht."Ich werde mein Bestes geben und diesem Madara saftig in seinen Hintern treten", verkündete er voller Stolz, auch wenn er sich noch nicht sicher war, wie genau er das zu bewerkstelligen hatte.

Zufrieden nickte der Kater und war sogar etwas Stolz auf den blonden Jüngling. Es brauchte schon viel Mut einen kleinen Fisch von Vampir fertig zu machen und das Oberhaupt, ganz besonders Madara wird einiges mehr verlangen.

Deidara lächelte zufrieden.Es freute ihn zu hören, dass Naruto nun so voller Elan steckte, sein Kampfgeist geweckt war und er sich seinem Schicksal stellte. So wollte er ihn sehen, darauf hatte er hingearbeitet.

"Also dann, erstmal muss ich wissen, was du jetzt alles drauf hast und ob es dir etwas nützt", sagte der Kater ruhig, sprang wieder von seinem Podest und dackelte zur Tür hin. "Na kommt", forderte er sie nochmal auf und saß wartend vor der Tür.

Naruto stand ohne Protest von sich zu geben auf, folgte dem Kater nach draußen und auch Deidara folgte neugierig den beiden.Er wollte sich selbst ein Bild machen. Zwar hatte er schon einiges von dem Chaosninja miterlebt, aber bei weitem nicht alles.

Mit stolzen Schritten ging der vernarbte Kater vor, führte die beiden etwas abseits des Dorfes. Er führte sie wieder zum Anwesen der Uchihas, aber nicht durch den Wald, wie das letzte Mal als Naruto zum ersten Mal hierherkam. Nein, diesmal gingen sie durch einen nicht sonderlich belebten Teil des Dorfes.

Naruto wunderte sich, wo sie genau lang liefen.Hier war er noch nie, diesen Teil kannte er nicht und doch war er neugierig, was genau ihn hier erwartete. Die hohe Wiese bot sich für sein Training bestens an, hier konnte er sich richtig austoben.

Der schwarze Kater sprang auf ein altes Mosaik und drehte sich zu Naruto um. "Nun dann zeig mal was", forderte er ihn auf und starrte auf den Blonden als sei er seine nächste Mäuse Mahlzeit.

Naruto nickte, kam der Anweisung nach und formte die ersten Fingerzeichen. Deidara war so nett und hielt als potenzieller Feind her, was Naruto schmunzeln ließ. Rasch griff er ihn an, setzte sein Shihōhappō Shuriken ein und unzählige Doppelgänger Shuriken attackierten Deidara.Dieser konnte gerade noch so ausweichen. Er war verletzlich. Einmal richtig getroffen, und es wäre auch für ihn vorbei.

Stumm schaute der Kater zu, analysierte jede Bewegung des Blonden genau. Naruto war stark und dank Kyuubi ziemlich sogar. Trotzdem stellte er auch fest, dass Naruto im Vergleich zu einem Uchiha, viel zu langsam war. Er konnte nicht mit der Geschwindigkeit mithalten, da war selbst er schneller und er war fast all seiner Kräfte durch den Katzenkörper beraubt.

Naruto war überrascht, wie schnell Deidara war, gekonnt seinen Angriffen auswich und dabei nicht mal außer Puste kam. Wieder formte er Fingerzeichen, sein geheimes Taijutsu "Sennen Goroshi" und grinste belustigt vor sich hin. Deidara spürte vorerst gar nichts, dann zuckte er aber zusammen und spürte beide Zeige- und Mittelfinger in den Hintern stecken."Iyaaaaaaaa ... sag mal bist du verrückt, nimm sofort deine Finger aus meinem ... also wirklich und sowas schimpft sich eine Kampftechnik."

Dem Kater konnte man richtig ansehen, wie er verdutzt und auch etwas beschämt auf Naruto schaute. Diese Technik hatte er eindeutig von den Kopierninja und genervt seufzte er. Aber Naruto sollte daran denken, dass so eine Technik bei jemanden der Männer liebt und selber einer ist, nicht ganz die Wirkung erreichte wie gedacht.

Leise lachend zog sich Naruto sofort aus dem Anderen zurück, kicherte noch einmal und griff ihn aber sofort wieder an. Er setzte dieses Mal sein Henge no Jutsu ein und verwandelte sich einfach vor den Augen der anderen Beteiligten, in Itachi. "W-wie ... hast du das gemacht?" Deidara stand die Verwirrung in seinem Gesicht geschrieben und er starrte weiterhin auf die Stelle, wo vorhin noch Naruto stand.

So langsam fand es der Kater nicht mehr lustig, bei einem richtigen Kampf sollte der Blonde sowas nicht tun. "Naruto, Deidara, reißt euch mal zusammen", knurrte er verärgert und fauchte auch leicht dabei.

Naruto drehte sich um, sah amüsant grinsend auf den raunzenden und fauchenden Kater und konnte dessen Einschreiten einfach nicht ganz nachvollziehen."Was denn, hat doch geklappt! Wie würde wohl Sasuke gucken, wenn plötzlich zweimal Madara vor ihm steht?"

"Kleiner, bei jemanden mit Gefühlen zieht das. Aber ganz sicher nicht bei Madara", knurrte der Kater zornig, fand das Benehmen von Naruto überhaupt nicht angebracht.

"Ja ... schon gut." Naruto verwandelte sich zurück, zupfte sich seine Kleidung zurecht und schaute wieder auf das kleine Fellknäuel. "Jetzt besser?", wollte er von diesem wissen, schritt ein paarmal um diesen herum, und sah entschuldigend zu diesem herab.

"Viel besser. Deidara ist nur ein halber Vampir und deswegen ist er zwar nicht minder gefährlich, aber auch noch lange kein richtiger Vergleich. Sag mal Deidara, könntest du Itachi fragen ob er mal mit den hier trainiert", sagte der Kater wieder in ruhigen Ton und schaute auf den Blonden Mann. Schließlich war Itachi ein Vollblut und zudem auch verdammt stark, gut um zu trainieren.

Deidara schaute lächelnd auf und nickte dem Kater zu."Sicher kann ich Itachi fragen. Er macht das bestimmt sehr gerne." Er war sich sogar sehr sicher, immerhin wollte sein Freund in Form bleiben.

"Gut, ein echter Vampir ist der perfekte Kampfpartner für dich", sagte er ruhig und blickte weiter stur auf Naruto. Er wüsste zu gerne, was Madara schon alles über Naruto wusste.

Naruto gefiel es zwar nicht unbedingt gegen Itachi zu kämpfen, aber aussuchen schien er es sich auch nicht zu können.

"Was guckst du den so mürrisch, willst du lieber mit Sasuke trainieren?", tritzte ihn der schwarze Kater ein bisschen und grinste dabei noch frech.

"Nein, will ich nicht", erwiderte Naruto rasch. Auf Sasuke hatte er nun wirklich keine Lust, ein Kuss reichte ihm da schon.

Leise kicherte der Kater, fand das Benehmen von Naruto zu lustig. "Och, warum denn nicht, schließlich hat er dich zum Fressen gern."

Naruto grinste überheblich wegen diesem Kommentar."Wie schön für ihn.Ich sehe nur eines in ihm, nämlich: dass er ein scheiß Blutsauger ist und dazu verdammt arrogant."

"Bist'e beleidigt, weil er dein Blut wieder ausgespuckt hat. Aber keine Sorge. Wenn Madara mit ihm fertig ist, wird er dich beim nächsten Mal ganz bestimmt töten", sprach der Kater ironisch und schüttelte sich kurz, bevor er sich am Kopf was kratzte.

"Danke, das hat er mir sogar schon angedroht", erwiderte Naruto sarkastisch, drehte sich um und schaute zu Deidara, der sich lieber aus dem Gespräch vorerst raushielt.

"Hach, die Liebe muss schön sein", kam es bald darauf von dem Kater und er streckte mal kurz all seine müden Knochen. "Freu dich doch. Dann ist er ein Vampir, wie er immer in deinen Büchern steht. Mordlustig und grausam."

Naruto nickte begeistert. "Ja, so ist es besser. Kein Schnitzel, keine Tomaten und keine Christbaumkugeln." Deidara lachte leise, scheinbar schien sich Naruto immer noch über Sakuras Roman lustig zu machen. Aber er fand selbst, dass diese Bis(s) Reihe eine Katastrophe und eine Beleidigung für jeden wahren Vampir war.

"Schnitzel, Tomaten?" Der Kater war damit nun überfordert und verstand Naruto gar nicht mehr. Sasuke wird ihm beim nächsten Mal töten und der freut sich das er dann ein blutdurstiges Monster ist und das ihn sehr wahrscheinlich vorher noch übel foltern wird. Madara spielt ja auch so gerne mit seiner sogenannten Beute.

"Ich versteh das auch nicht. Das ist ein Buch von den Menschen, die Vampire als Schnitzelesser abtun und sich lustig machen", versuchte Deidara den Kater aufzuklären."Nicht zu vergessen die Mary Sue mit Namen Bella." "Ja doch, und nicht zu vergessen: Vampir verliebt sich in Mensch", betonte es Deidara extra, rollte jedoch mit den Augen und schüttelte den Kopf.

"Dass sich ein Vampir in einen Menschen verliebt, ist eigentlich nichts Neues. Du bist schließlich auch nur ein halber Vampir, Deidara. Aber das meiste, was sich die Menschen über unsere Art ausgedacht haben, ist Mist", meinte nur der Kater und schüttelte den Kopf darüber.

Deidara rollte erneut mit den Augen."Sicher ist es normal, aber genauso normal ist es, dass Vampire Menschen als ihr Mittagessen ansehen!"

"Jupp, das ist auch vollkommen normal. Es ist aber auch normal, dass es manche gibt, die kein Blut trinken wollen. Ach ja, was man nicht alles für die Liebe tut", sagte der Kater.

"Du scheinst dich ja gut auszukennen, was?", mischte sich Naruto ein und beäugte den Kater mit wachsendem Interesse.

"Jupp tu ich, wohn schließlich mit Kakashi unter einem Dach.", verriet der Kater grinsend.

Naruto grinste breit, diese Information war mehr als nur genug für ihn."Dabei dachte ich immer, dass er und Iruka ... Na ja, man kann eben nicht alles haben", gab er leise zu und wuschelte sich unbeirrt durch seine Haare.

Keine Antwort kam von Kater und er würde sich auch nicht mehr äußern. "Ich glaube, ihr bleibt besser heute hier, drüben ist es Nachts einfach viel zu gefährlich zurzeit. Tut mir leid Deidara, aber auf deinen Liebling wirst du jetzt erstmal verzichten müssen,"

Deidara hob griesgrämig die Augenbraue in die Höhe und sah den frechen und vorlauten Kater an."Nun, ein oder zwei Tage werde ich das schon hinbekommen.Zur Not vertreib ich mir meine Langweile mit lesen und Sport!"

Der Kater schüttelte den Kopf, ließ das freche Kommentar dazu lieber weg. "Wenn Kakashi wieder da ist und sein okay gibt, kannst du wieder rüber", erwähnte er noch schnell und tigerte schon wieder in Richtung Dorf zurück.

Diesmal schwieg Deidara, griff nach Narutos Hand und lief mit diesem zurück ins Dorf. Hier schienen sie wohl für das erste fertig zu sein, außerdem hatte er hunger und Naruto bestimmt auch.

"Ich hab Hunger, wie sieht es bei dir aus?", wandte sich Deidara an Naruto und sah ihn grinsend an. Er antwortete ihm aber nicht, stattdessen zog er ihn wieder in die Nudelbar und sie aßen, wie zuvor schon einmal, Ramen.

Der Verkäufer freute sich nur, sah wieder lächelnd auf seine Hunde und auf den etwas verwirrten Deidara. "Wenn du nun mit Naruto zusammen lebst, gewönne dich besser daran."Lachend sah er auf die beiden Blonden, stellte Naruto auch schon bald die nächste Schale hin.

Deidara erwiderte vorerst nichts, lieber sah er zu, wie Naruto anfing sich grinsend über sein Essen herzumachen.Kaum zu glauben, aber wenn er ihn so ansah, konnte man kaum etwas von seiner Stärke erkennen.

"Schling nicht so", hauchte eine Stimme kalt in das Ohr des Blonden und er erschrak. Doch als sich Naruto umdrehte, war dort nichts.

"Hast du was?", fragte Deidara leicht besorgt. "Nein, aber mir war so, als hätte ich eine Stimme gehört." Naruto aß weiter, diesmal mehr mit bedacht und doch schaute er sich immer wieder um.

Nicht weit von ihnen entfernt, starrten Naruto zwei rote Augen an, sahen gierig auf ihn und als die Gestalt lächelte, sah man die noch kleinen Fangzähne. Genüsslich glitt eine Zunge über die Zähne, schien es kaum abwarten zu können, mit neuen Blut geziert zu sein. "Heute Nacht hole ich dich", hauchte die Stimme leise.

"Komisch, wirklich komisch", schüttelte Deidara seinen Kopf und schlürfte seine Suppe weiter. So langsam hatte er sich an diese gewöhnt, etwas anderes schien Naruto auch nicht zu essen, aber das müsste er ändern. Sein Körper brauchte Vitamine, Spurenelemente und vor allem Eisen.

Der Verkäufer starrte verwirrt auf die beiden. Ninjas entwickelten wohl mit der Zeit einen leichten Verfolgungswahn.

"Fertig!", freute sich Naruto schließlich und schob die Schüssel von sich weg, dann zahlte er rasch noch und hopste von dem Hocker herunter. Deidara schmunzelte erneut, folgte ihm aber dennoch und ließ ihn auch keine Sekunde aus den Augen.

Der Verkäufer lächelte und sah den beiden nach, kurz fröstelte es ihn und er sah sich um. Er hätte schwören können das eben noch jemand neben ihn war, aber wie konnte es mitten im Sommer so einen kalten Luftzug geben.

"Und was machen wir jetzt?Ich hätte Lust, Filme anzugucken." "Filme?" Verdutzt blieb Deidara stehen und wusste nicht, was der andere jetzt wieder meinte. Diese Neuzeit war alles andere als komisch für ihn."Ja Filme. Ein viereckiger Kasten mit bewegten Bildern und Ton", erklärte Naruto ernst und freute sich, dass er mal etwas hatte, das der andere noch nicht kannte.

Immer noch starrte Deidara verwirrt auf den Jüngeren, drehte sich plötzlich um und sah sich etwas misstrauisch um. Ein leises Rascheln war noch zu hören und hinter den Tonen bewegte sich etwas. Deidara machte sich bereit, rechnete schon mit den schlimmsten. Das rascheln wurde lauter und eine Katze sprang aus der Ecke. Doch sie war nicht schwarz, nein sie war weiß-braun gefleckt und hatte sich ihr Essen aus der Tonne geholt.

"Huuuu~ der böse weiß-braune Kater", lachte Naruto und fing sich prompt wieder eine ein. "Das ist nicht witzig, was, wenn sie schwarz gewesen wäre, hm?" "Mein Gott, es gibt so viele schwarze Katzen, nicht jeder ist automatisch ein Vampir und will mir an den Hals", beschwerte er sich über Deidaras übertriebener Sorge.

Kurz maunzte die Katze und verschwand wieder in eine Andere Richtung. Die beiden Blonden Männer gingen weiter, genauso wie ihr Verfolger. Leise kicherte er und sah den Blonden nach. "Wenn ich dürfte, wärst du schon längst tot", hauchte er leise und verzog sich in die Dunkelheit zurück.

Deidara schüttelte den Kopf ein letztes Mal, dann geleitete er Naruto in seine Wohnung und setzte sich neugierig auf den Film, auf dessen Couch.

Der Blonde Junge wirbelte etwas in seiner Wohnung herum und suchte schnell einen Film raus und natürlich musste dieser von Vampiren handel. Grinsend holte er noch ein bisschen knabber Zeug und setzte sich neben Deidara.

Was war das denn nun wieder für ein Zeug? Deidara besah sich die knisternde Tüte, roch skeptisch an dem Inhalt und auch das schwarze Ding, mit Buchstaben, wurde kritisch beäugt.

Breit grinsend sah der Chaosninja auf Deidara, legte auch schon die DVD ein und machte es sich auch dem Sofa wieder bequem.

Deidara legte die Box zurück auf den Tisch, lehnte sich in die Couch zurück und war gespannt, was gleich in diesem seltsamen Kasten kam.

Naruto war schon ganz hibbelig, schließlich war Dracula sein Lieblingsfilm und auch das Buch hatte er verschlungen. Ob dieser Madara auch so war wie Dracula, schließlich war das der erste Vampir überhaupt.

Deidara knabberte ein paar der Kartoffelchips, dann wanderte sein Blick interessiert auf den Vampir und er musste leise lachen. "Na ja, das mit dem Schatten trifft zu, aber die Haare werden nie im Leben so lang! Das ist völliger Blödsinn, genauso wie in der Erde reisen."

Knurrend sah Naruto auf den Anderen, mochte es überhaupt nicht, wenn man bei diesem Film reinquatschte. Aber was sollte Deidara auch schon denken, er war schließlich einer, wenn auch nur zur Hälfte.

Warum zum Teufel kam da jetzt ein Wolf? Deidara blinzelte verwirrt und sah sich gespannt den weiteren Verlauf an, welcher jedoch alles andere als bewahrheitet verlief. Vampire waren Katzen, gern auch mal ein Marder oder Wiesel ... aber Wölfe?

Gespannt starrte Naruto auf den Bildschirm, schnappte sich ein paar Chips und knusperte diese. Aber sein Blick wich nie vom Fernseher ab.

Deidara schmunzelte, er fand den Film albern und doch schaute auch er ganz interessiert, wie dieser wohl enden würde.

Es würde nicht mehr lange dauern und Dracula war zu Ende. Zwar mochte Naruto das Buch lieber und er war etwas enttäuscht vom Film, dass dieser nicht so gut war wie das Original, aber man konnte ja nicht alles haben.

Was er von dem Film hielt, behielt Deidara lieber für sich. Der Film hatte einfach zu viele Klischees und eine Diskussion mit Naruto anzufangen, war wahrlich kein leichtes Unterfangen.

Als der Film zu Ende war, streckte sich Naruto erstmal und sah rüber zu Deidara. "Willst du noch einen schauen?" Gespannt war Naruto auf die Reaktion des Blonden. Auch wenn er bestimmt was zu meckern hatte über die Vampir Filme, aber der Fernseher war für Deidara bestimmt interessant.

Deidara hob den Kopf und schaute zu Naruto herüber. Die Frage musste jetzt sein, aber er nickte nur und knusperte noch etwas von diesen durchaus leckeren Chips.

Der blonde Junge grinste nur breit und es wurde breiter als sich Deidara wieder über die Chips hermachte. Erneut stand er auf, suchte ein Film heraus, aber diesmal eine Komödie, das würde den Anderen bestimmt was ablenken. Schnell hatte Naruto einen gefunden und grinste breit, dackelte zum Blonden zurück und hielt ihn die Hülle ihn.

"Was ist das denn jetzt?" Verwundert nahm er die Hülle, sah sich diese an und fragte sich, was denn nun eine Komödie war. Selbstverständlich fragte er sich auch, warum Naruto inzwischen so breit grinste und das auf so eine komische Art.

"Tanz der Vampire, ein recht lustiger Film. Es geht über einen Professor, der Vampire erforscht", sagte der Blonde und steckte die DVD schon rein. Wieder hockte er sich aufs Sofa und schnappte sich eine Tüte Chips.

"Solange du nicht diesen Käse mit den Schnitzelvampiren reinlegst", erwiderte Deidara ernst, legte die Hülle auf den Tisch und war gespannt, was genau das für ein Professor war.

"Da knutsch ich lieber wieder den Tomatenfresser", konterte Naruto und knusperte schon genüsslich die ersten Chips.

Oho, das wunderte ihn jetzt doch, damit hatte Deidara nicht gerechnet. "Nur dass er dich nicht küssen, sondern beißen will", erwiderte Deidara und machte einen besorgten Gesichtsausdruck.

"Bestimmt nicht, er trinkt doch kein Blut. Was für ein jämmerlicher Vampir." Genervt knusperte der Blonde an seinen Kartoffelchip.

 

"Das hält ihn aber nicht davon ab, dich zu töten. Sei also bitte nicht so naiv", rollte Deidara mit den Augen, schüttelte über den Jüngeren seinen Kopf und konnte nicht fassen, dass er es immer noch so locker sah.

"Hey, ich bin kein Schwächling wie der Kerl. Wäre ich ein Vampir, dann ein anständiger und nicht dieser Edward verschnitt", knurrte der Blonde leise, hasste es als Schwach bezeichnet zu werden. "Ich geh mal ein paar Chips", also stand er rasch auf und stampfte in die Küche wieder.

Deidara blickte verwirrt dem Anderen hinterher. Verärgern wollte er nicht, aber er fand sein aufbrausendes Verhalten wirklich niedlich, wenn nicht sogar süß."Jetzt lass doch mal das blöde Schnitzel weg und beruhig dich wieder", lenkte er schließlich versöhnlich ein und lugte unsicher in Richtung Küche.

"Ja, ja", knötterte der Blonde noch, durchwühlte seine Schränke nach etwas zu knabbern und schaute raus aus dem Fenster. Es war schon Nacht, das war dem Jungen gar nicht aufgefallen. Zufrieden sah er auf das Fenster und machte es weit auf. Hier konnte ihm nichts passieren und der komische Kauz konnte eh nicht hier her. Grinsend wollte er zurück zu Deidara, spürte aber eine kalte Hand auf seiner Schulter. "Hab dich", hauchte die Gestalt leise, hielt dem Blonden den Mund zu und starrte ihn mit purpurroten Augen an.

Deidara wunderte sich, dass Naruto sich enorm viel Zeit ließ, hielt es aber für besser, ihn vorerst alleine zu lassen. Ein Fehler, wie er bemerken musste, denn Naruto bekam keinen Ton heraus, konnte nicht nach dem Anderen rufen. Er versuchte stattdessen seinen Angreifer in Dei Hand zu beißen, versuchte nach ihm zu treten.

"Hast du mich vermisst, Füchschen?", hauchte der Schwarzhaarige kalt, kicherte amüsiert über die Befreiungsversuche des Blonden. Genüsslich leckte er sich über die Zähne und auch bald über den Hals des Blonden. "Ich soll dich zwar lebend zu Madara bringen, aber ich hab Durst." Er biss leicht in die Haut des Blonden und spürte schon dessen zusammenzucken. Kichernd schlug er darauf seine Zähne in den Hals, saugte die rote Lebensflüssigkeit genüsslich aus den Blonden.

Vermisst, davon träumte der Andere wohl. Naruto hatte ganz und gar niemanden vermisst, erst recht keinen Vampir, der die Frechheit besaß ihn zu necken und seine Zähne in seinen Hals zu rammen.Wehren konnte er sich jedoch nicht wirklich, verharrte daher ganz still und kniff die Augen zusammen. Er bekam eine gewisse Ahnung, wie sich eine Maus bei einer Schlange fühlen musste. Erst lähmte das Gift, dann tötete es und fing an, einen zu zersetzten.

Lange saugte der Schwarzhaarige, spürte wie der Blonde immer schlapper wurde und in seine Arme sank. Nur langsam zog er seine Zähne wieder raus, leckte sich das letzte bisschen Blut von den Lippen und grinste frech. "Madara, wartet schon", hauchte Sasuke leise, warf sich den schlappen Körper auf die Schultern.

"Naruto?" Deidara schaute noch mal kurz in Richtung Küche und runzelte die Stirn."Wie lange willst du denn noch nach den Chips suchen? DU verpasst noch den ganzen Film", erklang die Stimme etwas ernster, dann besorgt und schließlich stand er doch auf, um wenigstens zu gucken, was Naruto so lange in der Küche machte.

Sasuke grinste nur breit, als er die Stimme von Deidara hörte. Er sprang auf den Fenstersims und warte geduldig auf den Blonden. Dieser starrte erschrocken auf ihn. "Ich soll dir was Nettes von Madara ausrichten. Itachi wird so lange im Kerker schmoren, bis du zu ihm kommst und dich vor seinen Augen umbringst. Wie, sagt er dir dann." Kühl sah der Schwarzhaarige auf seinen alten Freund und auch dessen Entsetzen.

Deidara blieb wie vom Donner gerührt in der Tür stehen, starrte erst Sasuke und dann den leblos wirkenden Naruto an. Die Worte begriff er erst nicht, dann schaltete er aber und funkelte Sasuke erzürnt an. "Sag deinem Meister, einen schönen Gruß von mir, bevor ich mich umbringen, friert eher die Hölle zu!"

Der Schwarzhaarige zuckte nur gelangweilt mit den Achseln und sah kühl auf den Blonden Mann. "Wäre ja nicht das erste Mal, dass du jemanden in Stich lässt", grinste Sasuke und sprang mit Naruto raus wieder in die dunkle Nacht.

Wütend ballte Deidara die Fäuste, gerade noch so konnte er sich halten, nicht auf Sasuke loszugehen.Stattdessen spukte er ihm vor die Füße, stapfte aus der Küche heraus und nahm sich Naruto sein Buch, nach irgendwelchen Hinweisen zu suchen.

Von Haus zu Haus sprang der Uchiha durch die Nacht geschützt. Nur seine purpurroten Augen verrieten ihn in der Finsternis. Er steuerte sein zu Hause in dieser Welt an und sah enttäuscht und wütend auf die Überreste seines Zuhauses. Madara hatte recht gehabt, in 3000 Jahren würden sie nicht mehr existieren, weil die Menschen sie ausgerottet hatten und das alles war Narutos Schuld oder dessen Vorgänger.

Naruto wurde nur langsam wieder wach, konnte durch die Dunkelheit aber nicht wirklich etwas erkennen und keuchte kurz auf."W-Wo sind wir hier....", hauchte er schwach, versuchte sich zu bewegen und war durch den Biss wie gelähmt.

Sasuke ließ den Blonden unsanft fallen und ging ein paar Schritte auf das zerfallene Haus zu. Auf die Frage des Blonden antworte er nicht, sah nur stur vor sich und kniete sich wehmütig auf den Boden, das Haupt dabei gesenkt. "Ich habe ihn, Meister." Kalt und ohne jegliche Gefühlsregung starrte Sasuke auf den Boden, hörte nur das leise Rascheln der Tür und die Präsenz seines Meisters. "Gut gemacht", hauchte Madara kalt, sah mit seinen Augen auf den so schwachen Naruto. "Du hast ja schon genascht." "Verzeiht." Dunkel kicherte Madara und blickte wieder auf den blonden Jungen vor sich.

Naruto hatte schon eine Antwort erwartet, ärgerte sich das Sasuke dies nicht tat und lieber mit diesem....Meister? Ach du Schreck! Jetzt würde er diesen Madara zu Gesicht bekommen und das gefiel ihm ganz und gar nicht.Ganz langsam sah er auf, direkt in dessen Gesicht, in das Gesicht eines Mannes, das er nicht kannte und welches soviel Grausamkeit zeigte, dass ihm beinahe schlecht wurde.

"Was ist denn? Du wolltest doch unbedingt einen echten Vampir sehen. Oder hast du jetzt Angst?" Wieder kicherte das Oberhaupt der Uchihas leise und packte den Blonden am Kragen, hob ihn hoch auf seine Augenhöhe. "Du wirst mir noch viel Ärger machen, Kleiner und das möchte ich gerne vorbeugen."

Naruto knurrte leise, sein Blick war starr auf Madara gerichtet."Du stinkst", schnarrte er verachtend. So hatte er sich einen Vampir nicht vorgestellt, ging davon aus, dass sie nicht so modrig rochen und sich besser pflegten. Dieser hier roch nach ... nach ... Verdammt, nicht einmal den Geruch konnte er beschreiben.

"Och, wie frech du bist. Aber hab keine Angst, du wirst bald auch so riechen", hauchte der Schwarzhaarige leise und leckte sich schon genüsslich über die Fangzähne. Erschrocken fuhr Sasuke zusammen, glaubte gerade nicht, was er da gehört hatte. Sein Meister wollte aus dem Fuchs seinesgleichen machen? Naruto wäre wie ein wild gewordener Lykaner, ohne Wille nur die Lust zu töten. Doch Widerworte würde er nicht einlegen, nein dazu hatte er doch gar keinen Grund.

"Vergiss es, eher sterbe ich, als sowas wie ihr zu werden. Ich bin als Mensch sehr glücklich und etwas anderes will ich gar nicht sein!", erwiderte Naruto sachlich und kompetent. Innerlich tobte er aber, unterdrückte den Fuchs in sich und ließ nicht zu, dass sich Kyuubi jetzt schon versuchte einzumischen.

"Gerne, das erspart mir Arbeit", hauchte der Schwarzhaarige leise, setze schon zum Biss an. Aber eine schwarze Katze sprang ihm ins Gesicht und Madara ließ den Blonden los. "Du lebst ja noch, Obito", knurrte der Älteste Uchiha verärgert und sah auf die vernarbte Katze. Diese streckte ihm frech die Zunge raus und lief schnell zum Blonden. "Alles in Ordnung?", fragte er noch nach, aber sein Blick wich nicht einen Moment von Madara ab.

Naruto kniff als er die Zähne sah, die Augen zusammen, bereitete sich auf den Tod vor und blinzelte verwirrt, nachdem er losgelassen wurde. Der Kater war gekommen und rettete ihm das Leben. Er musste heute das Glück gepachtet haben, anders konnte er sich das nicht erklären."Danke, dank dir geht es wieder", versuchte er trotz der gegebenen Umstände zu lächeln.

Lächelnd sah der Kater auf Naruto, schubste ihn aber im nächsten Augenblick weg als Madara zornig näher kam und den Boden unter ihnen durch einen einzigen Schlag zerbrach. "Du kleine Nervensäge, ich hätte dich damals töten sollen. Sasuke! Spiel mit ihnen, ich muss zurück", knurrte der Uchiha verärgert und ging leicht wankend ins Haus zurück. Langsam stand Sasuke auf und blickte mit kalten Augen auf die beiden.

Spielen? Endlich wurde es interessant und Naruto stellte sich in Position."Na komm her. Na kommst'e freiwillig, oder muss ich dich mit einer Tomate locken?", provozierte er Sasuke auf das äußerste und sammelte bereits sein Chakra in den Händen.

"Naruto pass auf, der Kleine ist kein leichter Gegner", knurrte nur Obito und fragte sich aber auch, warum Madara so schnell die Flucht ergriff. Der Schwarzhaarige stand nur stumm vor dem Blonden, verzog nicht eine Miene und schien einfach zu warten.

"Ich pass schon auf!", winkte Naruto beiläufig ab, nahm seine Shuriken beide in die Hand und schleuderte sie Sasuke hinterher.Rasch forme er einige Fingerzeichen hinterher, ließ endlich Kyuubi aus sich heraus und wurde eins mit ihm. Knurrend und mit gefletschten Zähnen schlich er auf den Vampir zu, ließ ihn keine Sekunde aus den Augen und war bereit zum Angriff.

 

Gelangweilt wich der Schwarzhaarige den fliegenden Metall aus, grinste nur amüsiert über das leise Knurren des Blondschopfes. So sah er einem Lykaner sehr ähnlich und er wird auch genauso dämlich sein. Dennoch würde Sasuke aufpassen, auch ein total dämliches Tier, konnte mit seinen Blutdurst ihn töten. "Was ist, war es das schon?"

Naruto löste mit seinem Muzōsana Ichigeki eine Schockwelle aus, der Boden bebte, die Bäume knickten um, er feuerte sein Imari hinterher. Ein Energiestrahl steuerte direkt auf den Vampir zu, Naruto stürzte sich hinterher und riss ihn zu Boden.

Nur ein Kichern kam von Sasuke, auch wenn er Blut spuckend in den Boden gerammt wurde. "Dummer kleiner Fuchs", rote Augen starrten auf Naruto und Sasuke drückte sein Bein an den Bauch des Blonden, schleuderte ihn mit einem kräftigen Stoß von dort wieder von sich weg. Schnell sprang er auf, leckte sich das restliche Blut aus dem Gesicht und langsam heilten seine Wunden. "Lass uns spielen", hauchte er leise, stürmte auf Naruto zu und verschwand plötzlich vor seinen Augen. Verwirrt und knurrend sah sich der Blonde um. "Zu langsam", ertönte es hinter diesem und auch im nächsten Moment spürte Naruto den Fuß von Sasuke in seinen Gesicht. Doch der Andere ließ ihn nicht einfach wegfliegen, nein er schnappte ihn sich und rahmte ihn das Knie in den Magen. Doch Sasuke war noch lange nicht fertig, schlug mehrmals mit den Ellenbogen auf den Körper des Blonden und verpasste ihm am Schluss nochmal einen Tritt von der Seite.

Naruto musste eingestehen, dass er mit seinen Techniken bei Sasuke nichts ausrichten konnte, er buchstäblich nichts ausrichten konnte.Sein Blick hob sich knurrend, er spuckte Blut und sah aus dem Augenwinkel heraus, wie Deidara mit einem siegessicherem Grinsen angehechelt kam."Lass ihn noch nen paar Minuten am Leben, das wird denke ich reichen!" Ohne abzuwarten, griff er sich Naruto, ebenso den Kater und fing leise an zu tuscheln. Er hatte einiges aus dem Buch erfahren können. Zum einen, dass Sasukes Seele in drei Teile geteilt waren, die zerbrechlichste noch immer in ihm war und ihn so werden ließ. Ein zweiter Teil war in einer Katze und der dritte in Sai. Die neutrale Seite war in dem Tier gefangen und die, die sich an Oturan erinnerte war in Sai. Alle drei Teile wiedervereint würde heißen: Sasuke wäre wieder der, der er einmal war.

Skeptisch sah der Schwarzhaarige auf die Anderen, aber er hatte seine Befehle und die würde er ausführen. Auch die Uchihas waren in Jutsus und andere Techniken der Ninjas ausgebildet, schließlich hatten sie früher zusammen gearbeitet. Schnell formte er die Zeichen und war bereit sein Katon Ryuka no Jutsu zu benutzen.

Naruto verstand zwar nicht ganz, was Deidara meinte, dennoch machte er einen intelligenten Gesichtsausdruck, um nicht ganz blöde dazustehen."Eine der drei Seelen muss dich wiedererkennen.Am leichtesten wäre die von Sai, aber selbst das wird nicht einfach." "Jep, zumal ich ihn nicht ausstehen kann", nickte Naruto und verzog angewidert die Mundwinkel nach unten.

"Holzköpfe, passt doch mal auf", knurrte der Kater nur, drückte die beiden weg und sah entsetzt auf seine verkohlte Schwanzspitze. "Noch ist die Seele nicht bei ihm und somit haben wir ein kleines Problem." Obito sah auf den jüngeren Uchiha, wie dieser schon die nächsten Zeichen formte und erneut mit der Feuerkugel angriff.

Naruto reichte es nun endgültig, er setzte daher sein Senpō Oodama Rasengan ein und eine riesige Spiralkugel rollte nun genau auf Sasuke seine Feuerkugel zu.Wie ein Schutzschild glitt seine durch das Feuer durch, zerteilte es und machte es unschädlich."Pffff~ Feuerkunst ist auch nur etwas für Leute, die damit umgehen können", spottete er über die Techniken Sasukes.

Dieser zeigte sich aber nicht beeindruckt, sondern, zog aus einer Seitentaschen ein paar Draht Fäden und stürmte lieber auf den Blonden zu. "Naruto, kraul ihn am Nacken", rief ihn Obito zu, sonst würde das hier so lange weiter gehen bis einer tot war von den beiden.

Was sollte er machen? Naruto drehte sich kurz zu dem Kater um, warf ihm einen bösartigen Blick zu und wandte sich schnell aber wieder nach vorne zurück.Warum er, wieso musst er diesem stinkenden Vampir jetzt auch noch den Nacken kraulen? Wie ungerecht, das Leben hasste ihn!Abwartend ließ er Sasuke näher kommen, fragte sich aber gleichzeitig, was dieser mit dem Draht vorhatte.

Wieder verschwand der Uchiha vor Naruto und dieser hielt sich keuchend am Hals. Sasuke hatte den Draht um dessen Kehle gelegt, zog ihn zu und sah kalt auf den langsam blau anlaufenden Naruto. Leicht schnitt sich der Draht in die weiche Haut, ließ die ersten Tropfen Blut laufen.

Deidara reagierte ungewöhnlich schnell, rannte auf die beiden zu und packte Sasuke so, dass Naruto zu wenigstens wieder Luft bekam und sich befreien konnte. Angewidert fasste er Sasuke in den Nacken, fing diesen an zu kraulen und unterdrückte das Gefühl, sich übergeben zu müssen.

Knurrend sah der Uchiha auf den blonden Mann hinter sich. Er wollte sich befreien, aber als er nach Deidara packen wollte, fühlte er etwas Warmes im Nacken. Sasuke zitterte leicht und biss die Zähne zusammen, doch sein Körper wurde immer schlapper und er fing an leise zu schnurren. Der Griff des Älteren wurde lockerer und er lehnte sich schnurrend an Naruto. Genoss einfach dieses herrliche kraulen am Nacken.

Naruto kniff weiterhin angeekelt die Augen zusammen, öffnete diese jedoch, als er das leise Schnurren Sasukes hörte. Dieser genoss es ja richtig, hatte die Augen geschlossen und war zahm wie ein Lamm.Nur wie lange sollte und musste er ihn jetzt weiter kraulen?

Nun so schmusig wie ein Kätzchen, kuschelte sich der Uchiha an Naruto, schnurrte weiter genüsslich beim Kraulen und drückte den Blonden auch sachte an sich. "Ein Uchiha ist eine Katze und die lieben nun mal im Nacken gekrault zu werden." Obito grinste frech Naruto an, fand dessen verwirrtes und gleichzeitiges angewidertes Gesicht einfach nur göttlich.

Perplex starrte Naruto auf den kuschelnden Uchiha."Was macht der da, der soll das lassen!" Es schüttelte ihn heftig, nicht mal Obito sein Kommentar konnte etwas ändern.Er fühlte sich so dicht an Sasuke gedrückt einfach unwohl.

"Naja du kraulst ihn und seit dein Seelenverwandter tot ist, hat das niemand mehr gemacht. Tja und Madara streichelt ihn nicht gerade so wie du jetzt", sagte der Kater nur ruhig und unterdrückte ein Kichern nur schwer.

"Mein altes Ich hat den auch schon gekrault?" Naruto riss entsetzt darüber die Augen auf, dann blickte er Sasuke an und schluckte leicht.Hatte er irgendetwas im Buch überlesen? Statt besser, wurde es für ihn nur noch schlimmer und er hatte das Gefühl, sich in einem Alptraum zu befinden.

"Was denkst du den? Meinste, die lassen sich von allen kraulen. Oturan und Sasuke sind Freunde gewesen, seit sie klein waren", erklärte Obito kurz und sah auf den jüngeren Uchiha. Dieser schien nicht mal Anstalten zu machen, Naruto loszulassen.

Freunde? Nun ja, das beruhigte Naruto, wenn auch nicht ganz. Er schaute weiterhin auf den kuschelnden Sasuke und schmunzelte zum ersten Mal über dessen Anblick.So gesehen war er richtig lieb und nichts deutete auf einen Vampir hin.

Schnurrend schmiegte sich der Schwarzhaarige mehr an Naruto, wurde dabei plötzlich kleiner und auch Haariger. Langsam wurde Sasuke zur Katze, kuschelte sich in die Arme des Blonden und genoss einfach die sanften Händen.

Verwirrt sah Naruto auf die Katze in seinem Arm, dann wieder zu Obito und Deidara."Und was mach ich jetzt mit ihm?", wollte er wissen.

"Mitnehmen und weiter kraulen", sagte der Kater und hopste Deidara auf die Schultern. "Wenn du aufhörst, wird er wieder normal und will dich umbringen."

Naruto schaute wieder entsetzt drein."Soll ich den jetzt immer kraulen, oder was?" Ihm taten jetzt schon die Finger weh und weiter kraulen wurde immer anstrengender.

"Na ja, solange bis wir einen Teil seiner Seele haben", sagte der Kater nur und beneidete Sasuke schon, wie dieser da lag und sich genüsslich kraulen ließ.

"Dann husch, such diese Katze und Deidara, du suchst Sai", drängelte Naruto und wechselte zum Kraulen die Hand durch die andere.

"Hetze uns nicht so, geh einfach schon nach Hause und warte da auf uns", sagte Obito nur, sprang runter von Deidara und flitzte schon in den dunklen Wald.

Naruto gab einen murrenden Ton von sich, nickte aber und stapfte mit Sasuke auf dem Arm nachhause.Deidara machte sich auf die Suche nach Sai und wie immer blieb die schwerste Sache wieder an ihm hängen.

Kurz öffnete der kleine schwarze Kater seine Augen, sah rauf auf das grummelnde Gesicht und maunzte leise deswegen. Schmusig, leckte er über die Wange des Blonden, rieb den Kopf an ihm und legte sich aber wieder schnurrend hin als er wieder gekrault wurde.

Naruto schaute verärgert auf den Kater, mochte es nicht abgeleckt zu werden und fauchte ihn deswegen an."Lass das, hör auf, mich abzulecken. Ich bin keine Katzenminze!"

Sasuke knurrte nur zurück, verkrümelte sich unter die Klamotten des Blonden und war wohl nun bockig.

Naruto grinste frech, kraulte das Knäuel weiter und schloss mit der freien Hand die Tür zu seiner Wohnung auf. "So dann mal rein mit dir und vielleicht hab ich ja noch ne Scheibe Wurst für dich", kicherte er und steuerte direkt die Küche an.

Interessiert sah sich der Kater um und beim Wort Wurst zuckten seine Ohren aufgeregt. Naruto schien ganz vergessen zu haben, dass er eigentlich ein Vampir war.

Leise summend öffnete er den Kühlschrank, ließ Sasuke mit reingucken und suchte nach der Blutwurst."Wo ist ... ich hatte doch ... aja da hinten."

Neugierig und verwirrt starrte Sasuke in das komische und kalten Schrank. Er wunderte sich, warum da so viele Lebensmittel drinnen waren und als er Blutwurst vor die Nase gehalten bekommen hatte, schnupperte er erstmal vorsichtig an dieser Wurst. Er roch das Blut in ihr und leckte deswegen kurz über sie. Kurz sah er auf sie und probierte nochmal, anscheinend wusste er nicht was er davon halten sollte.

Naruto fand die Reaktion des Katers lustig, alleine schon wie er die Wurst anguckte und daran schnupperte."Das ist Blutwurst.Wie der Name schon sagt, ist da Blut drin.Ich hätte aber noch irgendwo Tomaten."

Kurz stupste der Kater die rötliche Wurst mit der Pfote an, bevor er sich dann doch traute sie von Narutos Finger zu schlecken. Genüsslich schleckte der Uchiha die Wurst von den Finger, schmatzte sogar laut dabei.

"Na also, schmeckt doch", stellte er zufrieden fest, fütterte und kraulte Sasuke und schloss mit dem Fuß den offen stehenden Kühlschrank.

Zufrieden schnurrte Sasuke wieder, wunderte sich aber auch über den plötzlichen Sinneswandel des Blonden. Schließlich war er jetzt so nett und lieb. Vorher war ja immer gemein zu ihm.

Naruto war nur so nett, weil es sich hierbei nun um ein Tier handelte und er bei Katzen schlecht "Nein" sagen konnte. Er streichelte das schwarze Fell, nur ganz kurz und fühlte wie seidig glatt es war.

Schnurrend streckte sich der Kater, ließ sich nur zu gerne mal richtig verwöhnen. Sowas erlebte er ja nicht häufig, auch wenn ihn ab und an Sasori, Deidara oder sein Bruder ihn gekrault hat.

 

"Als Kater bist du richtig nett", stellte Naruto nach einer Weile fest und kraulte ihn direkt hinter den Ohren. "Eigentlich schade, das du kein Kater bist, denn irgendwie fehlt mir noch ein Haustier. So ganz alleine, ist doch recht langweilig und einsam", überlegte er laut, strich dabei Sasuke weiter durch das Fell und kraulte ihn zusätzlich unter dem Kinn.

Schnurrent hob Sasuke den Kopf und ließ sich gerne weiter kraulen. Er überlegte schon, hier zu bleiben bei Naruto, wenn er immer so nett behandelt wird.

"Na was schaust du so?", grinste Naruto den Kater an, hörte dessen leises schnurren und kicherte erneut. Richtig süß, der Kleine, schoss es ihm durch den Kopf und er streichelte ihn weiter.

Schnurrent fing Sasuke sich auf den Arm an zu putzen, leckte sich mal die Pfötchen sauber. Dabei wäre er auch fast vom Arm gefallen, wurde aber netter Weise von den Blonden aufgefangen. Skeptisch sah er hoch, fühlte das kraulen wieder und schloss ergebend und schnurrent seine Augen wieder.

Naruto blickte immer wieder zwischen Sasuke und der Tür hin und her. Hoffentlich kamen die anderen mal bald wieder.Seine Hand schmerzte schon und war am einschlafen.

Kurz streckte sich der Karter auf Narutos Arm, sah das dieser Unaufmerksam war und hoppste einfach runter. Zwar mochte er es gekrault zu werden, aber die fremde Wohnung war doch intressanter. Neugierig tiggerte er durch die Küche, sprang rauf zum Fenster und sah auch mal kurz raus.

"Scheiße,Mann", fluchte Naruto, sprang von der Couch auf und sputete Sasuke hinterher in die Küche."Was machst du denn da am Fenster, musst du mal raus? Willst du vielleicht spielen?" Naruto sah sich nach etwas dafür um, doch außer einer dickeren schnurr hatte er nichts hier.

Kurz zuckten die Ohren von Sasuke und er sah auf das sie langsam schlängelde Schnurr in Narutos Hand. Konzentriert sah er drauf, sprang plötzlich von der Fensterbank und stürmtew auf den Faden zu.

Okay, scheinbar war der Faden gut genug.Schmunzelnd ließ Naruto diesen daher hin und herpendeln, zog ihn ab und zu hoch und lachte,als Sasuke versuchte diesen zu erhaschen.

Wie hypnotiesirt, flogten die dunklen Augen der Schnurr, folgten ihr überall hin. Der Karter schlug mit den Tatzen danach, bis in sie herrein und rollte sich ihn und her wenn er auf den Boden lag. Seine Augen waren regelrecht an den Faden gebunden dabei. Wenn Naruto mit den Faden hoch hob, sprang Sasuke sogar dannach und versuchte dieses lange Ding zu fangen.

"Mei bist du ein verspieltes Ding",lachte Naruto und hob erneut den faden hoch.Es konnte sogar unter Umständen Spaß machen, ja sogar schon süchtig.

Wie verrückt versuchte Sasuke den Faden zu fangen, stieß sich des öftern auch mal irgendwo dran dabei. Aber es hielt ihn nicht ab weiter den Faden zu jagen.

Naruto lachte, lachte sogar noch als Deidara mit Sai die Küche betrat und sich das ganze Schauspiel ansah."Was tut Sasuke da?" "Er spielt,Deidara." "Ja das sehe ich, aber solltest du ihn nicht kraulen? Aja apropos kraulen, ich hab Sai mitgebracht!" Sofort hielt Naruto inne,drehte sich zu den beiden und schaute sie mit großen Augen an.

Der Karter sah beleidigt und maunzent hoch zu Naruto. Was bildete er sich auch ein, gerade jetzt auf zu hören. Der Karter drehte sich zu Sai um und fauchte gereizt. Knurrent verzog er sich schnell hinter einen Schrank und sah mit roten Augen auf die Anderen.

Gerade als Naruto den fauchenden Kater wieder hochnehmen wollte, war dieser verschwunden."Och Menno, jetzt ist sasuke weg. Ganz toll gemacht!"

"Sag bloss du magst diesen Karter? Er ist nur ein reudiges Vieh von der Straße", sagte Sai ruhig und er wurde schon von zwei roten Augen böse angestarrt.

Naruto funkelte Sai böse an."Sasuke ist kein gewöhnlicher Kater. Er ist...ach egal, glauben würdest du das eh nicht.Jedenfalls trägst du einen Teil seiner seele in dir und die bräuchte ich wirklich ganz dringend."

"Die kannst du gerne haben. Ich will dieses Verfluchte Scheißteil nicht", sagte der Schwazhaarige kühl und verschränkte bloss die Arme vor der Brust.

Naruto ballte wütend die Fäuste und schritt auf Sai zu."Pass auf was du sagst, das ist kein Scheißteil, sondern eine Seele!"

"Was intressiert dich das, ich dachte du hast die Person dessen Seele das ist", sagte Sai nur ruhig und sah abwartent auf den Blonden.

"Ja ich schon, aber ein Teil meines alten Ichs tut das wohl nicht und das setzt sich gerade durch", murrte Naruto gekränkt und ertappt.

Verachtend schnaufte Sai und schüttelte bloss den Kopf. "Du kannst die seele gerne haben und wie bekomm ich sie raus?", das war seine einzige Antwort, den Sai wollte mit all den nichts zu tun haben.

"Ähm...." Deidara kratzte sich am Hinterkopf und kicherte verlegen vor sich hin."Sie wird so genommen,wie sie gegeben wurde...mit einem Kuss."

Ensetzt sah Sai und Naruto auf den Blonden und selbst Sasuke kam total verdattert mal wieder hervor gekrochen. Leise knurrte der Karter, schien ihn dieses Sache überhaupt nicht zu gefallen.

Naruto biss sich auf die Unterlippe und schaute fragend hin und her."Ein Kuss oder auch mit...naja...mit Zunge?" "Mit...",nickte Deidara und er konnte erkennen, das naruto wenig davon begeistert war.

Sai sah angewiedert auf den Chaosninja und dann wieder zu Deidara. Das konnte nicht ihr ernst sein und der doofe Karter schaut auch noch eifersüchtig auf ihn. "Gibt es kein anderen Weg?"

"Doch klar, aber glaub mir.die wird noch unangenehmer als ein Kuss sein", kicherte Deidara wissend und nahm sasuke auf den Arm.

Knurrent sah der schwarze Karter auf Sai, war überhaupt nicht einverstanden damit, das Naruto abgeknutscht wurde. Seine Seele hin oder her, der Blonde mochte ihn nur als Katze. Dann würde er halt in diesen Körper bleiben, wenn er endlich dadurch frei sein konnte.

"Ruhig Sasu,bekommst Naru ja gleich wieder und einen Teil deiner seele auch.Außerdem bist du auch gleich dran mit Küsschen geben",lachte Deidara und kraulte ihn hinter den Ohren.

Noch immer sah der Karter skeptisch auf die Anderen und das kraulen beruhigte ihn in diesen Moment nicht wirklich. Sai zuckte nur mit den Schulter, wollte diesen Mist hinter sich bringen und das so schnell wie möglich.

Naruto stand wie betrunken in seiner kleinen Küche, starrte die ganze Zeit über Sai an und musste schwer schlucken.Seinen ersten Kuss hatte er sich anders vorgestellt.Vielleicht mal mit Sakura oder Hinata,aber nicht mit Sai. Und später sollte er auch noch Sasuke küssen und das auch noch mit Zunge.Sicher, einmal hatte er das schon,aber nicht richtig und vergleichen konnte man es sowieso nicht.

"Würdet ihr beiden bitte raus gehen, das ist schon unangenehm genug", sagte Sai trocken und Deidara ging grinsent raus. Sasuke schaute böse über die Schulter auf die beiden, schien immer noch zu knurren.

Na toll,jetzt ließ Deidara ihn auch noch mit Sai alleine.Wie ungerecht!"Na schön, dann bringen wir es hinter uns", nuschelte Naruto leise und schritt auf seinen Teamkollegen zu.Warum war er jetzt nur so nervös, das war doch nur Sai. Der Sai den er nicht mochte, der ihn immer wieder neckte und provozierte.Schnell beugte er sich dennoch vor, schloss die Augen und presste ihm unsanft die Lippen auf die seinigen.

Kühl und ohne Reaktion sah Sai auf den Blonden, spürte wie in ihm plötzlich irgendetwas aufflammte. Ihn wurde war und er fühlte sich so komisch. ER schloss seine Augen, merkte wie etwas in ihm, seinen Körper in beschlag nahm und ihn leitete. Diese Seele schien sich die ganze Zeit dannach gesehnt zu haben, für Sai nicht verständlich. ER spürte wie seine Lippen ungewohlt naschten und seine Zunge sich einen WEg bahnte. Naruto schmeckte nach Nudelsuppe und die war auch nicht sonderlich gut. ER spürte wie die wärme verschwand, er wieder her seiner Lage wurde und angewiedert von Naruto weichte. "Wo ist das Bad?", war nur seine erste frage, er wollte sich diesen geschmack ausspülen.

Naruto spürte das der Kuss erwidert wurde,eine Zunge hervorschnellte und fluchs in seine Mundhöhle glitt.So gesehen alles nicht so schlimm,wäre es nicht Sai seine gewesen und hätte dieser nicht nach Knoblauch geschmeckt. Erleichtert als es endlich vorbei war, öffnete er die Augen, vernahm die frage und hätte ihm am liebsten eine rein gehauen."Dritte Tür links", knurrte er leise, wischte sich die Lippen ab und würgte einmal auf."Putz dir mal die Zähne und nimm ein Mundwasser", zischte er ihm noch hinterher und fühlte sich irgendwie komisch dabei.

Das ignorierte Sai und ging einfach in Richtung Bad. Grinsent kam Deidara rein mit einen total verärgerten und knurrenden Karter.

Naruto sah schließlich auf, sah auf den knurrenden Sasuke und musste schlucken. Nun stand ihm schon wieder ein Kuss bevor und wieder mit jemanden den er nicht mochte. Den Kater konnte er schlecht küssen, aber wenigstens mochte er diesen.

Bockig sprang das schwarze Tier runter von Deidara, lief wieder unter den Schrank und war wollte von dort auch nicht mehr raus kommen.

Deidara seufzte, setzte sich auf die Couch und sah zu, wie Naruto versuchte den Kater unter dem schrank hervorzulocken. "Sasuke, bitte komm da raus", bat er ihn mit sanft-klingender stimme und nahm sogar das Seil zur Hilfe, hoffte ihn damit locken zu können.

Doch der Karter blieb weiter bockig unterm Schrank sitzen, drehte sich noch um, damit er der Schnurr wiederstehen konnte.

"Sasuke, bitte", startete Naruto einen erneuten Versuch, stand dann aber auf und kam mit der Blutwurst an."Magst du die vielleicht?", zeigte er diese unter den schrank und war langsam mit dem Latein am Ende.

Kurz drehte sich der Karter um, hatte er doch den schönen Geruch dieser Wurst in der Nase. Nur ganz langsam kam er den verlockenden Finger näher, blieb aber kurz stehen unterm Schrank. Überlegte ob er es riskieren soll, aber er konnte eigentlich . ER konnte auch einfach weiter Katze bleiben und Naruto würde ihn mögen und nicht weg stoßen. Nur sehr langsam kam er wieder herrvor leckte genüsslich die Wurst ab.

Zufrieden das Sasuke endlich hervorkam, kraulte er ihn an den Ohren und ließ ihn vorerst die Wurst abschlecken."Bist ein braver Kater", lobte er,streichelte ihn weiter und nahm ihn erst dann wieder auf den Arm.

Schnurrent ließ sich der Karter streicheln, schmusste sich direkt an die schön warme Brust des Blonden.

Naruto kicherte, die Schnurrhaare kitzelten und dennoch empfand er es eigenartig schön, das Sasuke sich als Kater so ankuschelte.

Nur ein kleines zucken mit den Schwanz und den Ohren, war das einzige was der Karter tat. Ansonsten lag er ruhig und schnurrent einfach auf Narutos Arm, ließ sich nur zu gerne kraulen.

"Du scheinst ein richtiger Genießer zu sein.Nur so kann ich dich nicht küssen", nuschelte er leicht verlegen und kraulte einfach abwesend weiter.

Ein Genießer war der Uchia, aber er wollte nicht geküsst werden. Dannach würden diese schönenb warmen Hände ihn nicht mehr so sanft berrühren und ihn verwöhnen.

Naruto blickte aus dem Fenster, Sasuke auf dem Arm, ihn kraulend und ein seufzen entwich ihm leise."Naja ,dann behalte ich sie eben.", zuckte er mit den Schultern und sah weiter auf den Sonnenuntergang.

Kurz zuckten die Ohren des Karters und ein erfreutes maunzen war zu hören. Schnurren rieb sich Sasuke an den Blonden, kuschelte und schleckte den Blonden über das Gesicht.

Naruto schaute verwirrt auf Sasuke und runzelte die Stirn."Ähm ich meinte deine Seele und nicht dich...wobei..." Er überlegte und stiefelte durch die Küche."Als Katze kannst du mir ja nicht gefährlich werden...hehe..."lachte er und kraulte ihn wieder weiter.

Schnurrent und glücklich erganb sich Sasuke den so sanften Händen erneut. So war es doch schön, so war das Leben mal toll. Kein Hass auf ihn, keine Menschen die ihn töten wollen und ganz besonders kein Mandara mehr, der seine Fleichlust an ihn stillte.

"Verwöhn den nicht zu sehr, den wirst du sonst nicht mehr los", mahnte Deidara und gesellte sich dazu."Na und, mir doch egal.Er kann ruhig bleiben und ein Plätzchen finde ich schon für ihn", erwiderte Naruto unter streng und blickte dann wieder schmunzelnd auf sein neues Haustier.

Der Uchia hörte gar nicht zu was die anderen beiden sagten. Er war zu sehr damit beschäftigt zu genießen und zu entspannen.

"Naja,ich geh dann mal", verabschiedete sich Deidara und tappte langsam aus der Küche raus.Wenn Naruto Sasuke als Kater behielt,war das sicherlich von Vorteil, aber auch irgendwie ein Nachteil.

Der Karter sah Deidara nach und maunzte nochmal, wohl zum abschied. Schnurrent sprang Sasuke von Naruto runter und tappte nochmal durch die Küche. Er hatte noch nicht alles erkundet und da er jetzt hierbleiben durfte, wollte er das schnell nachholen.

Naruto schaute zwar etwas betölpelt,ließ den Kater aber einfach mal machen und setzte sich im Wohnzimmer wartend hin.Sollte sich Sasuke ruhig erstmal umsehen.ihn störte das nicht.

Neugierig und auch fazenirt sah sich der Karter um. Hier waren viele Dinge die er vorher noch nie gesehen hatte. Eine komische Papier behälter, wo leckere Milch drin war. Ein Waschbecken, aber aus Metall und es war sehr rutschig. Es gab jede Menge was Sasuke nicht kannte und genau unter die Luppe genommen wurde. Aber auch ein Uchia hatte es mal satt und das was er nun gesehen hatte, musste er erstmal verdauen. Also tappte er leicht müde zurück zu Naruto sprange neben ihn aufs Sofa und beschnuppertte es erstmal etwas. Erst dannach legte er sich leise schnurrent auf Narutos Schoss.

Naruto las in der Zwischenzeit wo Sasuke die Wohnung durchstreifte sein Buch.Immerhin musste er rechagieren und wollte wissen,wie Deidara es geschafft hatte, die Seelen auszumachen. Zwar guckte er kurz auf den Kater, streichelte ihn,las aber dennoch sehr interessiert weiter.

 

Kurz sah Sasuke hoch, aber er kuschelte sich dann doch lieber an den warmen Blonden. So ließ es sich leben, zwar musste er ewig eine Katze sein und würde wohl nicht mehr als Mensch herumlaufen. Aber das war es ihm wert.

Naruto kraulte lesend weiter, schlug die nächste Seite des Buches um und staunte nicht schlecht, was er da genau jetzt las.'Lies nur die ersten Buchstaben, immer nur die, die an erster Stelle eines Absatzes stehen.' Naruto versuchte es, las T, S, U, N, A, D, E. Ja und weiter? Er runzelte die Stirn und fragte sich, was die Hogake mit dem Buch zutun hatte.

Leise schnurrte der Kater, sah aber bald fauchend zur Tür und plusterte sich auf. Sein Schwanz peitschte wild hin und her und er blickte knurrend die Tür an.

"Was hast du denn?" Naruto legte das Buch weg, spürte, dass Sasuke außer sich war und anfing zu fauchen.Es stimmte doch etwas nicht, so benahm er sich doch sonst nicht!

Noch immer fauchend lief der schwarze Kater in die Küche, sah zum Fenster und wurde nur noch lauter. Draußen huschte etwas Dunkles am Fenster vorbei und ein noch leises knurren war zu hören.

"Sasuke ..." Naruto sprang von der Couch auf und folgte ihm in die Küche. "Was hast du, ist da was?", fragte er und äugte selbst aus dem Fenster heraus. Jedoch war es so dunkel, dass er nichts erkannte.

"Weg", schrie der Kater nur und nahm langsam seine Menschliche Gestalt wieder an. Er schubste den Blonden einfach wieder aus der Küche, drehte sich um und sah schon wie das Geschöpf auf das Haus zugerannt kam. Keuchend sprang es durch Fenster, sah aus wie ein Tier. Aber es war kein Lykaner, nein es hatte nur eine ähnliche Struktur. Es besaß kein Fell, hatte eine kürzere Schnauze und auch einen langen Schweif und Ohren. Es roch nach vergammelten Fleisch und hatte überall schwarze Flecken am Körper. Es wirkte als ob man es bei lebendigen Leibe verbrannt hätte, es aber alles überstanden hatte. Knochen ragten hervor, wurden nur noch von Haut verdeckt. "Was zum Teufel", hauchte der Schwarzhaarige, passte nicht auf und das Geschöpf riss ihn zu Boden. Es schnappte nach seinem Kopf und er hatte Probleme sich das Tier von Leib zu halten. Der Speichel floss dem Monster aus dem Mundwinkel. Knurrend sah Sasuke hoch, funkelte es mit roten Augen an und stieß es mithilfe seines Beines von sich. Doch statt zu Boden zu gehen, rollte sich das Tier ab und sprang den Uchiha wieder an.

Naruto wurde unsanft weggestoßen, taumelte und landete schließlich auf dem Hosenboden im Wohnzimmer. Was sollte das denn jetzt und was hatte Sasuke gesehen? Schnell rappelte er sich wieder auf, ging zum Fenster und versuchte irgendetwas in der Dunkelheit zu erkennen. Vergeblich-alles blieb dunkel, nur ein Knurren und Fauchen war zu hören.

"Verdammte Scheiße", knurrte der Schwarzhaarige, hielt den Unterkiefer und Oberkiefer der Bestie fest und zog ihn mit alles Kraft auseinander. Ein lautes Knacken war zu hören, doch das Vieh ließ nicht ab von ihm, krallte sich stattdessen in seine Arme und Beine fest. Blut und Speichel tropfte den Schwarzhaarigen ins Gesicht und er drückte stärker, unterdrückte zähneknirschend einen Schmerzenslaut. Immer öfter war ein lautes Knacken des Kiefers zu hören und auch die Mundwinkel langsam aufrissen. Laut schrie der Uchiha, riss dem Tier den oberen Teil des Kopfes ab und schubste es von sich runter. Keuchend sah er auf den noch zuckenden Körper, wie er anfing, kleiner zu werden und langsam Menschliche Gestalt annahm. "Nein", hauchte der Uchiha, sah erschrocken auf den Körper und sank zu Knie. "Was habe ich getan?", hauchte er heiser, spürte wie die ersten Tränen seine Wangen herunterliefen. Laut schrie er, schlug mit den Fäusten auf den harten Boden. "Vater?” Leise und ängstlich hauchte er diese Worte, fühlte wieder, wie dunkel es wurde um ihn herum.

Naruto versuchte weiter etwas zu erkennen, konnte endlich Sasuke ausfindig machen und sah, wie dieser vor etwas kniete und es scheinbar ansah. Flugs hüpfte er aus dem offen stehenden Fenster, rannte erst und stoppte dann kurz vor Sasuke.Entsetzt sah er auf die leblose Person am Boden, dann erkannte er all das Blut und den apathisch wirkenden Sasuke."W-was … wer ist das und was war das?", wollt er wissen, hatte keine Ahnung, um wen oder was es sich vor dem Vampir handelte.

Sasukes Schluchzen wurde immer leiser und bald wurde seine Trauer von Hass verdrängt. Noch immer flossen ihm die Tränen über die Wange und er sah mit roten Augen auf den Leblosen Körper. "Ich werde nicht eher ruhen, bist du endlich tot bist Madara, du sollst elendig verrecken und ich werde in deinen verdammten Blut baden. Ich werde die eigenhändig dein kümmerliches Herz aus der Brust reißen, für das was du meinen Vater angetan hast", knurrte der Uchiha leise und sah immer noch traurig und Hasserfüllt auf den Körper vor sich.

"D-das war dein Vater?" Entsetzen spiegelte sich in Narutos Augen wider, er blickte zwischen Sasuke und dem leblosen Körper immer wieder hin und her."Ähm … sag mal … ach nein, nicht so wichtig", winkte er doch lieber wieder ab und wollte Sasuke jetzt besser nicht stören.

Noch immer rannten ihn die Tränen übers Gesicht, versiegten einfach nicht. Sasuke fühlte sich so leer, wünschte sich einen Halt. Jemand oder irgendetwas voran er sich jetzt festhalten konnte. Doch er hatte niemanden, er hatte dieses Licht schon längst verloren und er kam nicht mehr zurück. Nein, Tote blieben tot und kamen nicht zurück.

Naruto fuhr sich angespannt durch die Haare, lief auf der Stelle wo er stand auf und ab und blickte in den Himmel. Was sollte er denn jetzt nur machen, ihn in den Arm nehmen und trösten? Sicher doch, und hinterher wurde er gebissen. schönen dank auch. Einen Versuch war es aber wert, schien eine Stimme zu flüstern und er ging dieser, wenn auch leicht widerwillig nach.

Sasuke war in seinen dunklen Gedanken gefangen, hatte sein Licht verloren und würde es auch nicht mehr wieder finden. Warme und sanfte Hände umschlossen seinen Körper und er blickte verwirrt über seine Schulter. Er sah auf den Blonden und auch dessen leichten Rotschimmer. Seine Hände, sie waren seinen von damals überhaupt nicht ähnlich. Diese waren rau, aber so sanft und warm. "Danke", hauchte er nur leise, drehte sich in den Armen einfach um und klammerte sich an die Brust des Jüngeren.

Naruto zuckte im ersten Moment als sich Sasuke umdrehte, erkannte aber schnell, dass dieser sich nur bedankte, sich anschmiegte und still sich trösten ließ. Ein seltsames Gefühl, er war so kalt und doch stand er vor ihm und ließ sich halten.

Der Uchiha ließ sich einfach halten, schämte sich nicht für seine Tränen und auch nicht, dass er Halt suchte. Auch, wenn Madara ihm eingetrichtert hatte, das sei schwach und abstoßend. Doch das war er doch sowieso schon für alle. Lange rannten ihm Tränen über die Wangen und sie versanken nur schwer. Die Tränen wichen, aber der Schmerz blieb und würde nie wieder gehen.

"Geht es wieder, wollen wir hereingehen?", fragte Naruto nach einer endlosen Wartezeit, in der er ihn einfach nur gehalten und über den Rücken gestreichelt hatte. Es war schon komisch einen anderen Jungen zu streicheln, aber etwas sagte ihm es zu machen und bestimmt war dieser jemand, sein altes Ich.

"Geh ruhig vor, ich muss noch etwas erledigen", hauchte der Schwarzhaarige leise und löste sich wieder vom Blonden. Er konnte seinen Vater nicht einfach so liegen lassen. Nein, er würde ihn beerdigen in der Nähe des Anwesens seiner Familie.

Naruto war hin- und hergerissen. Auf der einen Seite wollte er gern bleiben, aber auf der anderen wieder gern zurück in seine Wohnung."Bist du dir sicher, dass du das auch alleine schaffst?", fragte er zaghaft und schaute Sasuke noch einmal an.

"Ich denke schon", sagte dieser nur leise, sah nochmal traurig auf seinen Vater und schluckte leicht. Mit zitternden Händen hob er ihn hoch, nah auch das mit, was er eigenhändig abgerissen hatte.

Stumm nickte Naruto, ließ Sasuke mit seinem toten Vater ziehen und ging nur langsam zu seiner Wohnung zurück.Er dachte immer, dass Vampire herzlos seien, nun aber musste er mit eigenen Augen sehen, dass sie dennoch etwas fühlten.

Stumm ging der Uchiha durch die Nacht, spürte nicht mal die ersten Tropfen von Regen auf seiner Haut. Er spürte nichts mehr, außer Schmerz und Trauer, die ihn zerfraß. Mit müden Schritten schleppte er seinen Vater in die Nähe des Anwesens, brachte ihn zu einem kleinen See in der Nähe. Alte Erinnerungen kamen in ihn hoch, wie sein Vater mit ihm damals Glühwürmchen gefangen hatte. Wie er mit ihm und Itachi trainiert hatte. Wie sie immer hier alle zusammen saßen und gelacht hatten. Doch alles Glück zerbrach vor seinen Augen immer wieder. Immer machte er etwas Dummes und immer büßte ein anderer dafür. Sanft legte er den Körper ab, ging ein paar Schritte weg und fiel auf die Knie. Mit seinen Händen fing er an zu schaufeln, wie ein räudiger Hund. Der Regen wurde stärker, prasselte auf ihn nieder und wieder bannten sich Tränen einen Weg über seine Wangen. Immer tiefer grub er sich in den matschigen und mit Steinen gespickten Schlamm. Schnitt sich immer wieder in die Hände dabei. Hätte er gehorcht, wäre das alles nie passiert. Hätte er sich von Oturan ferngehalten, wäre alles nicht passiert. Wäre er einfach damals nach seiner Geburt in die Sonne geworfen worden. Alle wären glücklich, sie alle würden noch leben. Müde krabbelte der Schwarzhaarige aus der Grube, legte seinen Vater sanft rein. "Es tut mir so leid", hauchte er ein letztes Mal, bevor er langsam wieder Erde auf das Grab schaufelte.

Kaum dass Naruto daheim war nahm er sich erneut sein Buch, durchforstete es systematisch, nahm einen Block und Stift, fing alle ersten Buchstaben an aufzuschreiben.Einiges ergab keinen Sinn, dann aber hatte er einiges zusammen, wenn er auch jetzt noch nicht den Zusammenhang verstand.Tsunade,Iruka, Seele, töten, Madara. Was auch immer das zu bedeuten hatte, er verstand es einfach nicht.

Leise tappte ein schwarzer Kater durch die Gassen, konnte kaum noch laufen. Seine Vorderbeine waren voller Blut und schmerzten bei jeder Bewegung. Der Regen prasselte weiter stark auf die Erde, hatte das kleine und geschwächte Tier völlig durchnässt. Ohne nach vorne zu sehen, ging der Kater weiter, bis er vor seinem neuen Zuhause stand. Weit vor dem Haus blieb er sitzen. Er wagte es sich nicht weiterzugehen, zurück in die Wärme.

Naruto schaute kurz auf die Uhr, wunderte sich etwas und stand schließlich auf.Sasuke war noch nicht wieder da und so langsam, so komisch es klang-er machte sich Sorgen.

Sasuke saß weiter im Regen, sah stumm auf Haus. Er bräuchte seine ganze Seele, um gegen Madara zu bestehen. Aber Naruto würde ihn dann wieder hassen.

Aufgescheucht tigerte Naruto durch seine Wohnung, blickte immer wieder aus dem Fenster und raus in den Regen.Sasuke war immer noch nicht da und vielleicht hatte er es sich anders überlegt und war doch wieder bei seinesgleichen.

Müde und schwach sah der Kater zum Haus hoch und wollte Kehrt machen. Doch immer wieder sah er den Blonden besorgt aus dem Fenster schauen. Galt ihm der Blick, hatte Naruto Angst um ihn? Wie von selbst bewegten sich seine Beine, trugen ihn zu dem Anderen.

Naruto seufzte leise auf, wandte sich schließlich vom Fenster ab und beschloss sich schlafen zu legen. Es hatte scheinbar keinen Zweck mehr noch länger zu warten und die Müdigkeit ließ sich auch nicht mehr allzu gut verdrängen, oder gar unterdrücken.

Hechelnd und völlig fertig sah der Kater durchnässt saß er vor der Tür. Ihm war so kalt und er fühlte sich müde. Ein schwaches, dennoch lautes Maunzen kam von ihm, zeigte, dass er hier und nicht fort gegangen war.

Naruto horchte auf. Hatte er ein maunzen gehört, oder spielte man ihm einen Streich? Unsicher und doch voller Neugier schritt er zur Tür, öffnete sie einen Spalt breit und sah raus in die Dunkelheit. Vor ihm saß ein Kater, völlig durchnässt und am Zittern."Sasuke ...", stachelte er, nahm ihn hoch und trug ihn vorerst in sein Badezimmer, um ihn abzurubbeln.

Ganz ruhig lag der Kater auf Narutos Armen, schnurrte nur ganz leise. Sasuke blickte rauf ins Gesicht des Jüngeren, sah, dass er erleichtert war, aber immer noch besorgt. Leise fing er wieder an zu schnurren, als die warmen Hände über sein nasses Fell glitten. Wie schön das war, so wohl hatte er sich noch nie bei einem anderen gefühlt.

Lächelnd vernahm er das leise Schnurren, auch wie sich Sasuke langsam wärmer und trockener anfühlte."Jetzt aber ab unter eine warme Decke. Nicht, dass du mir noch krank wirst." Er nahm ihn mit rüber in sein Schlafzimmer, suchte in seinem Kleiderschrank nach einer dünnen Decke und breitete sich auf seinem Bett aus.

Skeptisch sah der Kater auf das orange Stück Stoff, dennoch sprang er von Narutos Armen runter und beschnupperte die Decke ausführlich.

"Tut mir leid, aber eine andere hab ich nicht. Nur noch meine", murmelte Naruto und zog sich zum Schlafen den Pullover und die Hose aus.

Sasuke war es egal, schließlich war die Decke schön weich. Kurz trat er alles platt mit den Pfoten, bevor er sich schnurrend zusammenrollte.

 

Kopfschüttelnd und mit den Schultern zuckend streifte sich Naruto die Hose runter, schlüpfte in Shorts rasch unter seine Bettdecke und legte sich hin."Guten Nacht, Sasuke." Kurz kraulte er ihn noch mal hinter den Ohren, dann zog er die Hand zurück und legte sich endgültig schlafen.

Einen Moment wartete Sasuke, dann stand er rasch auf und tigerte zum Blonden. Er versicherte sich erstmal, dass Naruto auch wirklich schlief, dann krabbelte er langsam unter die Decke und kuschelte sich an den so schönen warmen Bauch. Er tat ja nichts Schlimmes, ihm war nur kalt und er war jetzt eine Katze, also war es seiner Meinung nach, nichts Verwerfliches.

Lediglich ein Kitzeln spürte Naruto, ordnete es seiner Bettdecke zu und schlief ruhig weiter. An Sasuke dachte er dabei gar nicht, selbst wenn: Er war zu müde, um noch zu reagieren.

Schnurrend lag Sasuke an den Jüngeren angekuschelt. Er genoss einfach nur die Nähe zu diesem, wer weiß wie lange das noch so ginge.

Naruto schlief diese Nacht besonders ruhig, träumte nicht einmal und doch rutschte im irgendwann ein leises "Sasuke" heraus. Es war nicht mal beabsichtigt, rutschte einfach so heraus, ohne, dass er etwas dagegen machen konnte.

Als der Kater seinen Namen hörte, zuckten seine Ohren leicht und er krabbelte wieder hervor. Verwirrt sah der auf den Blonden, sah, dass dieser schlief. Sanft sah er auf Naruto, leckte ihm zärtlich über die Nase, bevor er wieder schnurrend unter die Decke krabbelte.

Etwas leicht Kratziges und Feuchtes spürte Naruto an seiner Nase, kräuselte sie leicht und kratzte zusätzlich mit dem Zeigefinger. Was war das? Hatte sich fast wie … Nein, unmöglich. Sasuke lag am Fußende des Bettes und eingehüllt in eine Decke.

Eingehüllt in einer Decke schlief auch der Kater, aber nicht da, wo Naruto meinte. Schnurrend war er wieder an den Bauch des Blonde gekuschelt. Sasuke schlief ruhig, so wie schon lange nicht mehr.

Langsam wurde es draußen hell, die Sonne ging auf und am Himmel spiegelten sich prachtvolle Farben in Gelb und orange wider. Nur sehr langsam wachte Naruto auf, blinzelte zwei-dreimal und schlug schließlich richtig die Augen auf. Ein herzhaftes Gähnen folgte und er schwang die Bettdecke zur Seite. "Nanu..." Er starrte auf Sasuke, schüttelte den Kopf und stand vorsichtig auf.

Knurrend rollte sich der Kater zusammen, schließlich wurde es auf einmal kalt und das mochte er nicht.

Naruto deckte den Kater wieder zu, dann stand er auf und tappte müde rüber in seine Küche. Er brauchte erst einmal einen starken Kaffee, setzte diesen gleich auf und blickte nach draußen. Der Boden schien ziemlich aufgeweicht, an einigen Stellen waren riesige Pfützen und so wie das Gesamtbild wirkte, war heute kein besonders guter Tag, um nach draußen zu gehen.

Leise schnurrte der Kater wieder als er warm wurde. Dennoch fehlte ihm etwas, etwas wo er sich vorhin angekuschelt hatte und was so schön warm war. Müde krabbelte Sasuke wieder rauf, blickte sich verschlafen um und merkte erst jetzt, dass Naruto wohl schon wach war. Mit noch recht wackligen Beinen hopste Sasuke vom Bett, dackelte sofort in Richtung Küche und sah den Blonden am Werkeln.

Einer der Küchenschränke wurde geöffnet, eine Tasse entnommen und kaum später, floss frischer und vor allem heißer Kaffee in sie hinein. Naruto setzte sich kaum später an den kleinen Tisch, dabei entdeckte er Sasuke und lächelte ihn an."Und gut geschlafen?" Er blickte ihn interessiert an, pustete den Kaffee und nahm einen ersten Schluck.

Ein Miau folgte vom Kater und er dackelte wieder zum Blonden. Etwas neugierig und schnuppernd hielt er die Nase hoch. Schließlich roch es seiner Ansicht nach merkwürdig, aber dennoch gut hier.

Naruto blickte zu Sasuke runter, runzelte die Stirn und fragte sich, was dieser da eigentlich machte."Was’n? Rieche ich etwas schon wieder oder immer noch nach Fuchs?", fragte er leicht angenervt und stellte den Kaffee beiseite.

Sasuke schaute nur verdattert zum Blonden hoch, hopste einfach auf ihn und schnupperte neugierig die Tasse an. Sowas hatte er schon mal gerochen, aber es hatte nicht so schön geduftet.

Naruto schaute erst auf den Kater, dann wie er anfing den Kaffee zu beschnuppern und kratzte sich ratlos am Hinterkopf."Kaffee, das wirst du doch wohl … ach ne, du trinkst sowas nicht.Oder doch?" Naruto runzelte die Stirn, konnte sich keinen Reim darauf machen und ließ Sasuke daher einfach machen.

Noch immer schnupperte der Kater neugierig an der Tasse und hopste sogar auf den Tisch. Kurz blickte er auf die heiße Brühe, danach schnellte seine Zunge in das Getränk und er schüttelte sich leicht. Es schmeckte nicht so toll wie es roch, stellte er einfach nur fest und schüttelte sich wieder.

"Vorsicht, du verbrennst dir sonst noch die Zunge." Rasch nahm Naruto sein neues Haustier vom Tisch herunter und blickte in seinen Kaffee.Ob erden so jetzt noch trinken konnte? Immerhin war zuvor Katzenzunge darin gewesen und ob das schmeckte, war fraglich."Ich geb dir lieber etwas Milch." Er streichelte Sasuke sanft über das Fell und lief zusammen, mit ihm auf dem Arm, zum Kühlschrank rüber.

Noch immer schüttelte sich der Kater, zwar hatte er sich nicht verbrannt, aber dass sich Naruto um ihn sorgte, schmeichelte ihm sogar. Außerdem schmeckte Milch wirklich besser, ob er Naruto mal sagen sollte, dass er außer Blut nichts zu sich nehmen musste.

Naruto machte den Kühlschrank auf, holte die Milch heraus und wenig später eine kleine Schale aus dem oberen Küchenschrank.Etwas von der Milch gab er in diese hinein, stellte sie auf den Boden und setzte Sasuke vorsichtig ab. Selbst ging er in die Hocke, sah sich den Kater an und nickte ihm zu."Na, was nun, hast du gar keinen Hunger?"

Natürlich hatte er hunger, nur nicht auf das was er da zu essen bekam. Dennoch beugte er sich runter und fing an, die Milch zu schlabbern.

"Wie süß, du hast ein Milchbärtchen", lachte Naruto hell auf und betrachtete Sasuke auch weiterhin.

Kurz blickte der Kater wieder auf, sah skeptisch auf den Blonden und schleckte sich die Milch am Maul mit der Zunge ab. Danach beugte er sich wieder runter und schlabberte weiter die Milch.

Schmunzelnd besah sich Naruto weiter sein Haustier, ließ es dann aber doch in Ruhe und richtete sich wieder auf. Er wollte noch einen Kaffee trinken, kippte den alten in die Spüle und nahm sich einen neuen.

Sasuke wurde in dieser Zeit auch mit seinem Frühstück fertig und leckte sich wieder die restliche Milch von der Schnauze. Kurz sah er wieder rüber, wie Naruto sich eine zweite Tasse des bitteren Gebräus holte und es trank.

Seufzend setzte sich Naruto an den Küchentisch, blickte dabei zu 'Sasuke herunter und lächelte sanft."Fertig?", wollte er wissen, reckte den Kopf etwas und nickte dann.

Der Kater blieb nur vor der Schüssel stehen und sah weiter neugierig auf den Jüngeren. Was sollte er auch machen, raus konnte er nicht bei Tag, selbst als Katze war das für ihn gefährlich, oder besser er wollte es auch nicht ausprobieren.

"Magst du spielen?", grinste Naruto, als er Sasuke so lustlos dasitzen sah und kaum, dass er gefragt hatte, griff er sich den roten Faden und ließ ihn einfach über die Tischkante baumeln.

Sasuke spitzte die Ohren und starrte wieder wie hypnotisiert auf die rote wollige Versuchung eines Faden. Er fing an sich auf den Boden zu pressen und wackelte hibbelig mit dem Hintern, bevor er zum Sprung ansetzte und nun mit den Pfoten nach der Schnur patschte. Sasuke hing mit dem Hintern noch vom Tisch und konnte erst später diese nach oben ziehen.

So stürmisch und verspielt kannte Naruto den Kater gar nicht. Sicher, sie hatten gestern schon gespielt, aber da war er ganz anders und nicht so kämpferisch wie heute."Und macht es Spaß?", wollte er wissen, stand von seinem Stuhl auf und tappte aus der Küche."Ich zieh mir nur rasch was an!", steckte er aber doch wieder den Kopf durch die Tür und erst dann schritt er zu seinem Schlafzimmer.

Etwas beleidigt sah ihn der Kater nach, schließlich hätte er das vorher machen können und nicht jetzt. Bockig, schob er den leblosen Faden mit der Pfote herum, spürte wieder die Jagdtrieb dabei und stürzte sich wieder auf den Faden. Er rollte sich dabei um seine eigene Achse ein paar mal und hörte erst auf, als er dann vom Tisch fiel.

Naruto zog sich rasch in seinem Zimmer um, hörte von da aus ein lautes Poltern und rannte halb angezogen wieder rüber in seine Küche."Alles in...", setzte er an, beäugte Sasuke mit besorgtem Blick und streifte sich langsam sein Shirt endlich über.

Dem Kater ging es gut, er war nur etwas verwirrt und der menschliche Teil wohl auch etwas in seinen Stolz gekränkt. Maunzend sah er zu Naruto, sah wie dieser sich das T-Shirt überzog und freute sich etwas über den kurzen und schönen Anblick.

Nachdem Naruto endlich seine gesamte Kleidung anhatte, feststellte, dass es Sasuke allem Anschein nach gut ging, hob er diesen hoch und kraulte sanft dessen Fell."Du machst mir ja Sachen.Na komm, darüber ist es wärmer und gemütlicher", lächelte er und nahm den Kater, mit samten Faden rüber in sein Wohnzimmer.

Schnurrend ließ sich Sasuke gerne durch die Gegend tragen, schließlich war das einfach nur toll. Ganz besonders war aber daran, dass Naruto keinen einzigen bösen Gedanken dabei hatte.

Naruto mochte Katzen und nie würde er einem Tier etwas Böses tun.Zwar wusste er, was Sasuke war und was dieser gemacht hatte, aber das störte ihn nun nicht mehr wirklich.So gesehen war er auch ein angenehmer Genosse und er vertreib ihm seine Zeit, wenn er nichts zutun hatte.

Schnurrend sah Sasuke kurz hoch zum Blonden, fühlte sich noch nie so wohl bei jemanden. Vielleicht lag es auch daran, dass man ihn behandelte als sei er der größte Schatz.

"Kaum zu glauben, dass du mich vor wenigen Tagen noch umbringen wolltest", grinste Naruto und erwiderte den Blick seiner Katze.Den Teufel wollte er jedoch nicht gleich an die Wand malen, so gesehen konnte Sasuke das noch immer.Möglichkeiten hatte er dafür sicherlich genügend.

"Wieso sollte ich das tun?", sagte Sasuke zum ersten Mal etwas, seit er in Katzengestalt herumlief. Er hätte auch früher so mit Naruto reden können, aber wozu. Vielleicht hätte er ihn herausgeworfen, was er hoffentlich jetzt nicht tat.

Verdutzt starrte Naruto den Kater auf seinem Schoss an.Er konnte ebenso wie Obito sprechen? Seltsam, aber durchaus interessant."Nun ja...", setzt er verlegen an, fuhr sich mit der noch freien Hand durch die blonden Haare und seufzte leise auf."Ich habe immerhin deine Seele, noch dazu den Teil, der dich an deine Vergangenheit erinnert. Da könnte es doch durchaus sein, dass du noch immer solche Gelüste an den Tag legst", versuchte er souverän zu erklären.

Sasuke kuschelte sich auf Narutos Schoss zusammen, sah nur einmal kurz auf und zuckte ein bisschen mit den Ohren. "Klar, als ob ich das Leben, was ich jetzt habe wegwerfen würde. So nett wie du hat mich noch nie jemand behandelt", gestand der Kater, etwas traurig und vergrub schnell den Kopf unter eine Pfoten.

Sasuke seine Worten überraschten. Mit solchen hatte Naruto nun wirklich nicht gerechnet und es tat ihm leid, überhaupt gefragt zu haben."Tut mir leid, ich wollte nicht..." Sachte kraulte er ihn wieder hinter den Ohren, beließ es lieber zu schweigen und erfreute sich lieber an dem leisen Schnurren.

Schnurrend ließ sich der Kater wieder kraulen, verstand aber die Entschuldigung nicht so ganz. "Warum tut es dir leid? Du kannst das doch gar nicht wissen", sagte er bloß und genoss nun einfach weiter wieder das so sanfte kraulen.

"Wissen tue ich es wirklich nicht, aber ich habe bemerkt, dass es dich traurig stimmt", beantwortete Naruto ehrlich die Frage und begann das gesamte Fell des Katers auf und ab zu streicheln.Wie weich und seidig es war, fast wie reinste und teuerste Seide."Dein Fell ist toll, das lässt sich wirklich sehr schön streicheln. Und schön weich ist es", murmelte er etwas leiser, hatte es eigentlich auch gar nicht laut sagen wollen und klatschte sich verlegen die Hand vor den Mund."Upsa..."

Breit grinsend sah der Kater hoch, hatte das gesagte nur zu deutlich verstanden. Stolz darauf ließ er sich weiter kraulen, sagte mal lieber nichts, nachher hörte Naruto noch auf damit ihn zu streicheln.

"Grins nicht so blöde", murrte Naruto leise, denn er hatte das Grinsen Sasukes nur zu deutlich vernommen. Seine Hand glitt aber dennoch weiter durch das Fell des Katers wirbelte es leicht auf und richtete es ordentlich wieder her.

Ein leichtes Zucken mit den Ohren war die Antwort des Anderen, bevor er sich schnurrend streckte und Naruto noch mehr Spielraum zum Streicheln gab.

Frech strich Naruto weiter runter, über den Bauch und diesen fing er an intensiver zu kraulen.Katzen liebten das angeblich und genau das wollte er jetzt wissen.Voller Neugier im Blick sah er Sasuke an, schmunzelte und griff mit der anderen Hand nach seinem bereits erkalteten Kaffee.

Wohlig schnurrend, rollte sich der Kater auf den Rücken, zog die Vorderbeine etwas an und streckte die hinteren ganz aus. Wie schön das doch war und Naruto hatte sogar richtig Ahnung wo er kraulen musste.

"Aha … hab ich es mir doch gedacht", schmunzelte Naruto zufrieden, setzte sich gleich daran, Sasuke eingehend am Bauch zu kraulen und blickte zufrieden auf ihn herab.

Sasuke räkelte sich den so sanften und warmen Händen entgegen, fühlte sich das einfach nur gut an.

Eine Weile kraulte Naruto weiter, schreckte leicht in sich zusammen und schaute verwirrt zu seiner Wohnungstür. Wer störte denn jetzt? Mürrischen Gesichtsausdruckes ging er zur Tür und machte diese auf.

Leise knurrte Sasuke, wurde das Kraulen einfach unterbrochen. Mürrisch sah er dem Blonden nach, blieb aber lieber erstmal brav auf dem Sofa sitzen und hatte die Tür genau im Auge.

 

Eine Weile kraulte Naruto weiter, schreckte leicht in sich zusammen und schaute verwirrt zu seiner Wohnungstür. Wer störte denn jetzt? Mürrischen Gesichtsausdruckes ging er zur Tür und machte diese auf.

Leise knurrte Sasuke, wurde das schöne Kraulen einfach unterbrochen. Mürrisch sah er dem Blonden nach, blieb aber erstmal brav auf dem Sofa sitzen und hatte die Tür genau im Auge.

Überrascht schaute Naruto nach Öffnen der Tür Sakura an. Was wollte sie denn jetzt? Sonst kam sie doch auch nicht vorbei!"Kann ich mit dir sprechen?", setzte sie leise an, wirkte ziemlich verunsichert und blickte sich immer wieder um."Sicher, komm rein", lächelte Naruto und schloss gleich hinter ihr die Tür.

Leise knurrte Sasuke, funkelte die fremde Person böse an. Wie konnte sie es auch wagen, sie jetzt zu stören. Skeptisch und verärgert beobachte er die beiden, legte die Ohren an und zuckte wild mit dem Schwanz.

"Ist der süß, ist das deiner?", fiepte Sakura beim Anblick der Katze und setzte sich gleich neben diese hin."Das ist Sasuke und so gesehen, gehört er mir nicht wirklich. Er ist freiwillig hier", erklärte Naruto, nahm ihn hoch und setzte sich zurück auf seine Couch.

Sasuke krallte sich an Naruto fest, er wollte nicht zu der Frau mit rosa Haaren, die machte ihm etwas Angst. Okay, Madara war schlimmer, aber sie kam nahe ran und sie stank stark nach Parfüm und irgendwelchen Definitionsmittel.

Sakura kicherte leise, streckte die Hand nach dem Kater aus und wollte ihn streicheln."Vorsicht, er könnte beißen", warnte Naruto sie vor und drehte sich so, dass Sasuke nicht plötzlich zuschnappen konnte."Ähm ... okay", murmelte sie leise, nahm die Hand wieder runter und seufzte leise auf.Immer dasselbe, der eine biss und der andere zickte herum. Typisch Mann!

Erleichtert seufzte Sasuke innerlich auf, zum Glück hatte Naruto ihn weggedreht, sonst hätte er wirklich gebissen oder so.

"So nun aber Butter bei die Fische. Was genau verschafft mir die Ehre deines Besuches?", verlangte Naruto zu wissen und schaute seine Teamkollegin eingehend an. Sakura errötete stark, blickte verlegen zu Boden und stammelte wirr.

Auch Sasuke starrte inzwischen interessiert auf Sakura, schließlich wollte er schon gerne wissen, warum sie gestört worden waren.

"Sai, es geht um Sai", rückte sie endlich mit der Sprache heraus und nestelte nervös an ihrem Kleidchen herum.Sie hätte ja mit Ino gesprochen, aber diese war eine Konkurrentin und von daher hatte sie auch Naruto aufgesucht.Aber nicht nur deswegen, er war ein Junge und kannte sich mit solchen Sachen bestimmt gut aus.

Jetzt horchte Sasuke genau auf, schließlich ging es um den Kerl den Naruto geküsst und der einen Teil seine Seele hatte. Warum eigentlich, sie waren sich kein bisschen ähnlich, na ja, zog man Haarfarbe und Augenfarbe und ein paar Charakterzüge ab.

"Öhm ..." Naruto blickte Sakura entgeistert an und wusste nicht, was er davon jetzt halten sollte.Was fand sie an diesem Kerl? Der war kalt wie Eis, dumm wie Stroh und den Mund bekam er nur selten auf.

Naruto schien jetzt schon überfordert und Sasuke verdrehte bloß die Augen. Er würde ja was sagen, aber das war dann doch etwas auffällig.

"Wieso Sai, warum nicht Gaara?", fragte Naruto noch immer entgeistert nach und erntete ein Schulterzucken seitens Sakura. Großartig, Frau wusste es also auch nicht. Wieso war sie dann hier? "Was denn nun, muss ich es dir erst aus der Nase ziehen?" "N - Nein ... ach ich weiß doch auch nicht.Das fing halt einfach so an und jetzt komm ich nicht davon weg, an ihn zu denken", murrte sie leise und verschränkte beide Arme vor der üppigen Brust.

Guter Laune wackelte Sasuke ein bisschen hin und her, also er war von der Nachricht begeistert. Schließlich konnte ihn so keiner Naruto streitig machen und er würde weiter so schön verwöhnt werden wie jetzt.

"Dann sag ihm das doch.Mehr wie einen Korb abholen, kannst du nicht", versuchte Naruto zu erklären und kraulte Sasuke hinter den Ohren weiter."Ja, schon, aber wie würdest du das machen?" "Wer ich?" Naruto stockte kurz, blinzelte und seufzte auf."Ich brauch keinem etwas zu sagen.Bei mir ist gefühlsmäßig nichts im Gange und das wird sich auch so schnell nicht ändern." "Ach ... und was war mit Gaara?", grinste Sakura wissend und konnte es kaum abwarten, was er dazu sagen würde.

Erst schnurrte Sasuke leise, dann knurrte er aber. Gaara, wer war Gaara. Interessiert sah er abwechselt zu Naruto und Sakura, er wollte wissen in welcher Beziehung Naruto und Gaara zueinander standen.

Naruto schaute verlegen drein, kräuselte die Nase und blickte auf den knurrenden Kater herab. Was hatte er denn jetzt wieder? Schlau wurde er aus Sasuke noch immer nicht, auch wenn dieser fast schon vierundzwanzig Stunden hier bei ihm war."Was soll mit Gaara sein?", tat er auf unschuldig und grinste Sakura frech an."Bor du Scheusal...."Sie schnappte sich eines der Kissen und puffte es ihm auf den Kopf."Ich hab euch ganz genau gesehen ... beim Straßenfest, in inniger Umarmung, und geküsst habt ihr auch!" Nein, das konnte nicht sein, nicht so-nicht Sakura! Wieso wusste ... hatte sie gespitzelt?

Sasuke krallte sich in Narutos Bein ein, sah beleidigt und verletzt auf den Blonden und sprang knurrend von dessen Schoss. Jetzt reichte es ihm, sollte der doch schauen wo er blieb, sollte er doch mit diesen Gaara herumknutschen. Beleidigt verzog sich Sasuke wieder unter den Schrank, war wieder bockig und wollte den Rest des Tages Naruto nicht mehr sehen.

"Woher...", setzte Naruto gefasst an, zuckte jedoch stark zusammen und sah dem beleidigten Sasuke hinterher. "DAS HAT VERDAMMT NOCHMAL WEH GETAN!", platzte es aus ihm heraus und er schnaufte unterstreichend auf. Wie konnte er es wagen, ihn zu verletzen, noch dazu am Bein? Unerhört! "Besser du gehst jetzt", wandte er sich Sakura wieder zu, funkelte sie böse an und scheuchte diese regelrecht zur Tür."Ja, aber ... ich wollte doch nur..." "Schweig still, du hast schon genug Blödsinn erzählt", unterbrach er sie barsch und knallte ihm selben Moment die Türe hinter ihr zu.

Der Kater zuckte zusammen, blickte knurrend kurz hervor, verzog sich aber wieder und rollte sich in der hintersten Ecke des Schrankes bockig zusammen.

Kaum dass die Tür zu war, stapfte Naruto in die Küche und setzte sich an den Tisch."MANN EY!" Wieso musste diese blöde Kuh mit Sachen ankommen, die Monate zurücklagen und nicht mal ernst waren? Sicher, er hatte Gaara umarmt, auch geküsst-aber doch nur, weil sie beide betrunken waren. Den kümmerlichen Rest des Abends behielt er dann lieber für sich selbst und hatte ihn bis eben auch noch gut verdrängt.

Knurrend sah Sasuke auf die Füße des Blonden, wie konnte er das auch nur und warum hat er das gemacht. Ober, besser, warum war er jetzt sauer? Sasuke verstand sich selber nicht mehr. Nur weil Naruto mit jemanden rummacht, heißt das noch lange nicht, dass er ihn nicht mehr streichelte oder kraulte.

Naruto sah wegen dem leisen Knurren auf, direkt zu seinem Schrank und richtete sich langsam auf."Sasuke?" Vorsichtig kniete er am Boden, versuchte unter den Schrank zu gucken und einen Blick auf den Kater zu erhaschen.

Sasuke schenkte dem Blonden keinen Blick mehr. Er war sauer und er würde sich diesmal nicht wieder rumkriegen lassen.

"Was schmollst du jetzt eigentlich herum, hm?", regte sich Naruto leicht auf, ging wieder aus der Hocke und richtete sich zur vollen Größe auf.

Nur ein lautes Fauchen war die Antwort des Katers, Naruto konnte ihn jetzt mal.

"Ach leck mich doch", keifte Naruto wegen des Fauchens und schritt angesäuert aus der Küche heraus.

Langsam kroch Sasuke wieder unter dem Schrank hervor, sah knurrend Naruto nach und hopste rauf zum Fenster. Zwar war es Tag, aber das konnte ihm egal sein, hier war er nicht mehr erwünscht. Sasuke schlängelte sich durch das gekippte Fenster, sprang runter und rannte schnell in die dunkle Gassen. Er war zwar nicht in Flammen aufgegangen, aber leicht gebrutzelt hatte er schon. Kurz sah er sich wieder um zu seinen alten und nun wohl vergangenen zu Hause.

Naruto war mit seinem Latein am Ende. Warum zickte Sasuke jetzt so herum? Angenommen er wäre eifersüchtig, das wäre noch verständlich.Aber das mit Gaara lag gut ein Jahr zurück und war nichts weiter als eine einmalige Sache.

Doch das wusste Sasuke nicht und um wieder klar denken zu können und zu überlegen, was er jetzt tun sollte, wanderte der Kater durch die dunklen Gassen. Er hielt sich immer fern vom Licht und auch vor Fremden, wer weiß was sie den in Wirklichkeit waren.

In den Straßen Konohas trieb ein weiterer Vampir sein Unwesen, jedoch anders als Sasuke.Ihm machte die Sonne nichts aus, passierte diese als sei er ein Mensch und drehte sich um, als man ihn namentlich rief.

"Kakashi", rief ein Mann mit eine Narbe in Gesicht und langen braunen Haaren. "Sag mal, hast du Naruto in letzter Zeit gesehen, Tsunade tobt richtig seinetwegen."

Kakashi drehte sich um und erblickte diesen."Naruto dürfte zu Hause sein. Warum tobt sie denn, hat sie wieder einen schlechten Tag?" So richtig verstand er die Hokage nicht, in letzter Zeit war sie immer unausstehlicher geworden und das gefiel ihm überhaupt nicht.

"Wann hat sie das denn nicht?" Sanft lächelte Iruka und klopfte seinen Freund auf die Schultern. Aber er selbst hatte Naruto kaum gesehen in letzter Zeit und wenn dann nur ganz kurz. Er wüsste auch gerne, wie es dem Kleinen ging.

Kakashi lachte hell auf und folgte Iruka schließlich zurück auf die belebten Straßen Konohas."Wie recht du hast ... also mit der Hokage", schmunzelte er und misstrauisch schaute er sich kurz um."Was macht denn Gaara hier, müsste er nicht in Suna sein?", runzelte er fraglich die Stirn und verfolgte ihn mit seinen Blicken.

"Naja er ist ja jetzt Kazekage und angeblich ist letztens etwas Merkwürdiges in Suna passiert. Er wird wohl Tsunade um Rat fragen. So viel Erfahrung hat er ja noch nicht", ruhig ging Iruka neben den Anderen und sah sich selbst ein bisschen in der Gegend um. Eine schwarze Katze huschte vorbei im Schatten und der Narbenträger musste sagen, dass er diese schon öfters hier gesehen hatte.

"Was ist denn in Suna merkwürdiges passiert?", wollte Kakashi genauer wissen, hoffte gleichsam, Iruka würde mehr wissen und seufzte augenblicklich auf, als er Sasuke erblickte.Was machte er denn hier, noch dazu in der Sonne?

"Es sind ein paar Leute verschwunden und sie wurden bis jetzt nicht gefunden. Zudem gab es dort ein paar Tote, aber sag das ja nicht Naruto ja. Den Opfern wurde das ganze Blut ausgesaugt", erzählte Iruka weiter und achte nicht weiter auf die Katze.

"Tatsächlich?" Kakashi tat überrascht, aber in Wahrheit war diese Information nichts Neues für ihn. "Was denkst du, war es? Ein Vampir, mehrere..." Er bezog sich dabei auf die Feldmausgattung und schaute Iruka ernsten Blickes an.

"Das glaubst du doch wohl selber nicht, aber Naruto wird es glauben. Gaara wird bestimmt um Hilfe fragen und ist deswegen hier." Iruka blieb ruhig, ließ sich nicht von den Anderen zanken.

Gaara und Hilfe brauchen? Er war selbst einer von diesen Geschöpfen und er wusste wohl somit auch am besten ... Obwohl ... Was, wenn Madara persönlich angegriffen hatte? Gegen ihn konnte sich selbst Gaara nicht wehren und wäre auf Hilfe angewiesen."Verdammt!", knurrte Kakashi leise, schritt etwas schneller zu Tsunade und hoffte, dass er sich täuschte.

 

Verwirrt sah ihn Iruka nach, was hatte der denn auch schon wieder. Also er persönlich wurde nicht schlauer aus den Kopierninja. Auch der Kater in der Gasse knurrte leise, er hatte alles gehört und nicht nur das.

Kaum war Kakashi abgerauscht, betrat Naruto die Straßen und tappte mit gesenkten Blick diese entlang.Frische Luft tat ihm jetzt sicher gut und sein aufgekratztes Ego würde sich sicher auch wieder beruhigen.

Auch Sasuke setzte sich wieder in Bewegung, durchstreifte teils sogar neugierig die Gassen. Wie schön das Dorf doch war, selbst nach 3000 Jahren. Nur Schade das der größte Teil des Waldes nun abgeholzt war, aber das Dorf ist auch ordentlich gewachsen in dieser Zeit.

Naruto hob den Blick ganz kurz, stutzte leicht und bildete sich ein, eine schwarze Katze gesehen zu haben."Sasuke?" Kurz blickte er nach links, dann nach rechts und schließlich ging er seiner Neugier nach.

Der Kater drehte sich um und zuckte leicht mit den Ohren. Hatte ihn da gerade jemand gerufen? Noch eine Weile blieb Sasuke stehen, ging dann aber wieder weiter, schließlich wollte er jetzt doch mehr von dem Dorf sehen.

Ich glaube, ich dreh gleich durch, murmelte Naruto für sich selber und tappte müde weiter durch die Gassen Konohas.Es war verwirrend, aber er machte sich Sorgen, große Sorgen und diese galten Sasuke.

Dieser blieb inzwischen vor einem großen Tempel stehen, schaute diesen andressiert an, schließlich war es immer noch derselbe wie in seiner Zeit. Einiges hatte sich hier geändert, dennoch sind viele Dinge gleich geblieben. Sasuke hörte ein Rascheln, drehte sich um und erkannte den blonden Chaoten wieder.

"Verdammtes Mistvieh, was haust du auch einfach wie so ein eifersüchtiger Lover ab", murrte Naruto erneut, doch diesmal sehr viel lauter und angegriffener.

Wieder beleidigt, rannte Sasuke durchs Licht, flitzte leicht qualmend in den Wald und streckte Naruto frech die Zunge raus. Von dem Blonden ließ er sich bestimmt nichts sagen, der war ja noch mehr als grün hinter den Ohren.

Kurz sah Naruto noch etwas an sich vorbeiflitzen, begriff wer das gewesen war und klatschte sich die Hand vor den Kopf."Ich bin sowas von hohl.Och Menno!", regte er sich über sich selbst auf, rannte dem Kater schließlich nach und versuchte ihn einzuholen.

Schnell war der Kater auf den nächsten Baum geklettert, presste sich dort in die höchste und für ihn ungefährliche Baumgabel.

"Verdammt!" Sasuke schien ihm entwischt zu sein und in dem Wald, der vor ihm lag, würde er alleine sicher nicht gehen.Jeder wusste, was für einer das war, welche Geschichten erzählt wurden und wie viel Wahres in ihnen lag.

"Wie ängstlich du bist Füchschen", rief der Kater von seinen Verstecke, kicherte sogar leise. Dass er ihn ärgerte, hatte Naruto seiner Meinung nach verdient.

Verwirrt, dass er Sasuke plötzlich hörte, aber nicht sehen konnte, drehte sich Naruto im Kreis herum und suchte die nähere Umgebung ab."Und wärst du nicht abgehauen, dann müsste ich dich jetzt nicht suchen", knurrte er leicht angesäuert und suchte mit seinen Blicken alle umliegenden Bäume ab.

"Dann lass mich doch hier", sagte der Uchiha ruhig, sprang vom Baum, der sein Versteck war, aber nicht mehr als Kater, sondern wieder als Mensch. "Ich gehe brav in die Sonne und werde sterben, dann hast du ewig Ruhe vor mir."

"Bitte?", wirbelte Naruto herum und starrte Sasuke geschockt an. Warum machte er das, wollte er ihn ärgern? "Warum willst du dich selbst umbringen, ist dein Leben nichts mehr wert?" Er konnte sich das Verhalten nicht erklären, fand es sogar lachhaft und blinzelte den Vampir herausfordernd an.

"Es hatte noch nie einen Wert." Kühl waren die Worte des Uchihas und er ging langsam tiefer in den Wald. Für ihn war sein Leben wertlos und auch wenn Naruto ihn gut behandelte, wie lange würde das so gehen. Madara war am Anfang auch immer nett gewesen, er war ihn sogar sympathisch, aber jetzt? Nein, das wollte er nicht nochmal durchleben.

Die Worte klangen schockierend und Naruto brauchte einen Moment lang, um sich zu fassen und zu sammeln."Ja, aber was war mit … was war mit mir, meinem alten Ich?", wurde er immer leiser und sah schließlich ein, dass es so keinen Zweck mehr hatte.

"Was soll mit ihm sein, er ist tot und kommt nicht mehr wieder." Immer leiser wurden Sasukes Wort, immer nahm man ihm die, die er am meisten liebte.

"Nein, für immer ist er nicht weg. Er ist nur gestorben, um seiner Seele einen neuen Platz zu geben", schüttelte Naruto den Kopf und wunderte sich, warum er genau das gesagt hatte. Es kam ihm so vor, als hätte jemand durch ihn hindurch gesprochen.

"Was?", sagte der Junge verwirrt, hatte er gerade richtig verstanden, damit sie einen neuen Platz fand? Sasuke schüttelte bloß den Kopf über Naruto. Es waren zwei verschiedene Personen in einem Körper, das konnte nicht lange gut gehen.

"Überleg doch mal...", setzte Naruto wieder in normaler Tonlage an."Deidara hat mich doch auf Wunsch gesucht, sogar gefunden und er hat zuvor ein Bild von Oturan gesehen. Demnach muss ich ihm also sehr ähnlich sehen, wenn wir nicht sogar als Zwillinge durchgehen würden."

"Ach und was soll mir das jetzt sagen? Du bist nicht Oturan und wirst es auch nie sein", knurrte der Uchiha schon genervt. Ihm war es ehrlich gesagt egal, ob Naruto der Seelenverwandte war, er war nicht Oturan. Er würde ihn auch nie ersetzten können.

Naruto senkte den Blick und kam sich unsagbar dumm vor."Es tut mir leid", murmelte er leise, machte auf dem Absatz kehrt und schritt langsam zum Dorf zurück. Wie konnte er auch annehmen, dass er ihn plötzlich mochte und das nach geraumer Zeit? Es erinnerte ihn wieder an Sakura ihren Roman und so wie diese Belle-Edward Geschichte, wollte er nicht enden.

Traurig sah ihn Sasuke hinterher, zitterte leicht und erinnerte sich an etwas, das er eigentlich verdrängen wollte. "Nein, nein, nicht wieder", hauchte er leise, rannte zum Blonden und drückte ihn feste an sich. "Geh nicht wieder weg, lass mich bitte nicht wieder allein." Ängstlich und traurig klangen Sasukes Wort und er zitterte leicht. Er wollte nicht das es nochmal passiert, dass er jemanden verlor den er mochte.

Erschrocken zuckte Naruto zusammen, hatte die schleichenden Schritte nicht gehört und war wie vom Donner gerührt, Sasuke an sich geklammert vorzufinden."Sasuke, was soll das?Wieso machst du das?", verlangte er zu wissen, versuchte sich aus dem Klammergriff zu befreien und ihn anzugucken.

Doch der Ältere wollte nicht loslassen, nein, er wollte nicht schon wieder ganz alleine sein und in diese Dunkelheit fallen. Tag und Nacht nur höllische Schmerzen erdulden und immer mehr seines Ichs zu verlieren. "Wenn ich ein Kater bleibe, darf ich bei dir bleiben?"

Wieso denn ein Kater, warum nicht auch so? "Öhm ..." Naruto war geplättet.Es haute ihm fast die Beine weg und er taumelte leicht."Wenn du das möchtest. Immerhin fühlt sich selten jemand bei mir wohl", gab er leise zu und schaute Sasuke eingehend an.

Ganz vorsichtig kuschelte sich der Ältere an Naruto, klammerte sich regelrecht an ihn. Er war sein Halt, seine Hoffnung und diese wollte er nicht mehr hergeben. Nein, er wollte auch mal sowas wie Glück spüren dürfen und sanfte und gewollte Zuneigung.

Naruto fühlte sich alles andere als wohl und er zitterte leicht. Nicht weil hinter ihm ein Gleichgeschlechtlicher stand, sondern ein Vampir und der wollte ihn bis dato noch umbringen."Ähm … ja … dann lass uns besser gehen, oder was meinst du?", stammelte er wild umher, wirkte etwas errötete und fuhr sich unsicher durch die Haare.

Keine Antwort folgte vom dem Uchiha, aber bald ein leises Knurren. Sasuke drückte Naruto auf den Boden, legte sich schützend über ihn und knirschte bald darauf schmerzend mit den Zähnen. Zornig blickte er auf, zog sich die Schwertklinge aus der Schulter und brach sie in zwei. "Wer bisst du?"

Naruto erschrak unter dem Knurren, auch weil er zu Boden gedrückt wurde und sich Sasuke über ihm befand. Er wusste erst nicht, was genau das sollte, zitterte richtig vor Angst und diese legte sich kaum, als er zusätzlich die Klinge erkannte."Was tust du da mit Naruto?", verlangte der Angreifer zu wissen und schritt näher auf sie zu."G-Gaara ...", hauchte Naruto leise und schüttelte den Kopf."Es ist nicht so, wie es aussieht." "Es ist mir doch wurscht, was du hier treibst, mich stört es nur, mit wem du es treibst!"

Leise knurrte Sasuke, hätte nicht mit einem Anderen seiner Art oder besser einer von Deidaras Sorte gerechnet. Die Wunde heilte auch nur langsam, schließlich hatte er schon lange kein Blut mehr getrunken und das rächte sich jetzt.

"Hör mal, das mit uns liegt lange zurück, war auch nur einmalig und wird nicht wieder vorkommen.Mach also mal einen Punkt", erzählte er Gaara einige Takte und rappelte sich unter Sasuke endlich auf."Das weiß ich doch alles schon. Fakt ist nur, dass der da...", deutete er mit dem Finger auf Sasuke,"... ein Vampir ist!"

Abfällig sah Sasuke auf den Rotschopf, so schön sah der gar nicht aus und er hatte keine Augenbraue. Obwohl vorhin hat er einen Kerl gesehen, der könnte ihn von seiner etwas abgeben.

"Starr ihn nicht so an, er ist immerhin der Kazekage und den glotzt man nicht so abfällig an!", puffte Naruto schließlich den starrenden Sasuke in die Seite und murrte leise auf.

"Das ist mir doch egal, was er ist. Er ist kein Deut besser als ich, nur weil er ein Halbblut ist", knurrte der Ältere, sah immer noch zornig auf Gaara. Was bildete der sich überhaupt ein, als ob es eben so aussah, als wolle er Naruto essen.

"Stopp, jetzt ist aber mal genug.Deidara ist auch ein Halbblut und ihn glotzt du nicht so an. Liegt aber vielleicht daran, dass er deinen Bruder mag", beschwerte sich Naruto auch weiterhin und erst da klingelte es in seinem Kopf und die Worte fingen an zu sacken.Gaara war also wirklich … Arggggg … Wieder hatte man ihn an der Nase rumgeführt und nun reichte es ihm.

"Ach soll ich den Kerl anlächeln und noch danke sagen, dass er mir ein Schwert in die Schulter gerammt hat. Ob man es glaubt oder nicht, aber ich kann Schmerz empfinden", knurrte der Uchiha und verstand Narutos Reaktion einfach nicht.

Naruto blickte Sasuke auf seine Worte entgeistert an und grinste leicht."Du sollst ihn auch nicht anlachen, aber du benimmst dich schon wieder so wie heute Morgen!", stellte er amüsiert fest und richtete sich langsam auf."Aber wenn es dir hilft, dann verbinde ich deine Schulter gleich und geb dir zur Beruhigung deine Tomate."

 

"Wie lustig", sagte der Uchiha verärgert und fand diesen Spruch überhaupt nicht passend. Er könnte ihn ebenso ärgern, aber nachher warf ihn Naruto noch raus und darauf hatte er jetzt keine Lust. Besonders wegen dem Rotschopf. Der wartet bestimmt nur darauf, dass Naruto wieder alleine war.

Naruto rollte mit den Augen, drehte sich zu Sasuke hin und bedachte ihn mit einem abfälligem Blick."Hör auf dich zu beschweren, wir sind hier nicht bei 'Wünsch dir was'", wies er ihn zurecht, zog seine Jacke aus und warf sie Sasuke über."So und jetzt Abmarsch, ich will hier schließlich nicht übernachten!", gab er ihm einen sanften Schubs und schritt selbst schon voran.

Nur ein Murren kam von dem Uchiha, ließ sich nicht sonderlich gern durch die Gegend schubsen. Leise fluchte er, aber dennoch folgte ihn Sasuke brav. Die Jacke zog er sich so über, dass er nicht mehr anfing zu verbrennen.

Naruto hatte das leise Murren sehr wohl gehört und schüttelte daher nur den Kopf."Gaara, wir sehen uns noch", wandte er sich an den Kazekage und folgte schließlich Sasuke zurück nach Konoha.

Der Ältere sah verachtend auf den Rotschopf, wurde auch genauso von diesen angestarrt. Er würde ihn noch mal Ärger machen, da war sich der Uchiha sicher. Es passte ihn auch nicht, dass Naruto sich noch mit diesen Kerl treffen wollte.

"Jetzt hör auf zu fauchen", regte sich Naruto erneut auf, steckte die Hände in die Hosentaschen und starrte zu Boden. Es war nicht zum Aushalten, wie sich beide aufgeführt hatten.

"Ich hab nichts gemacht", kam es unter der Jacke und Sasuke sah sich nochmal nach dem anderen Kerl um. Es war schon interessant zu wissen, dass es hier noch Vampire gab. Aber hier in Konoha schienen sie wohl ausgerottet.

Dramatisch seufzte Naruto auf."Nein, du machst ja auch nie etwas", kam es leicht patzig von ihm herüber und er blieb kurzzeitig stehen."Was ist du jetzt eigentlich genau, schließlich muss ich ja auch auf deine Bedürfnisse achten?", fragte und wollte er gleichzeitig von Sasuke wissen.

"Ich brauche nur Blut und sonst weiter nichts. Obst und so weiter habe ich nur gegessen, weil es schmeckt. Aber nützen tut es mir nichts, meinen Blutdurst kann ich damit nicht stillen." Gefasst war die Antwort für den Blonden und Sasuke zupfte sich die Jacke mehr ins Gesicht.

"Aja stimmt ja", nuschelte er leise und senkte den Blick, den er aber rasch wieder hob und die Nase kräuselte." Wage es dir nicht, einen meiner Freunde zu beißen.Ich hab keine Lust, dass Iruka wieder anfängt von übergroßen Mücken zu sprechen!", warnte er Sasuke und erinnerte sich an das Gespräch wirklich nur ungern. Wie ein Trottel hatte er dagestanden und das, obwohl er deutlichen Blutverlust und Bisswunden hatte.

"Keine Panik, werde ich schon nicht. Deidara wird mir schon mein Blutersatz beim nächsten Mal bringen", kam es etwas beleidigt nun vom Uchiha und er warte einen Moment an den Rand des Waldes. Jetzt musste er in die Sonne und bis zu Narutos Haus war es weit.

Erst wunderte sich Naruto, dann verstand er aber und seufzte leise auf."Soll ich Kakashi holen? Er kann teleportieren und du müsstest nicht durch die Sonne", schlug er ernsthaft vor und wartete darauf, was genau jetzt von Sasuke kam.Zu Deidara sagte er vorerst nichts, er wusste nicht genau, wo dieser steckte und ob er wiederkam.

"Nein lass, Kakashi braucht zwei Stunden, bis er hier ist", winkte der Uchiha nur ab, zog sich die Jacke richtig über und atmete nochmal tief durch. Vorsichtig tat er die ersten Schritt, achte genau, dass er nicht in Flammen aufging.

"Na schön, dann halt nicht!", winkte Naruto leicht mürrisch geworden ab und schritt schließlich weiter durch die wärmende Sonne."Ist das schön", lächelte er und genoss kurzzeitig diese auf seiner Haut.

Etwas eifersüchtig sah Sasuke zu Naruto rüber. Er würde auch gerne wissen, wie sich warme Sonnenstrahlen auf der Haut anfühlen, aber das einzige, was er mit der Sonne verbinden konnte, war Schmerz.

Seufzend riss sich Naruto schließlich los, harkte sich bei Sasuke ein und schritt mit diesem etwas schneller in Richtung Dorf."Das hat gut getan. Ich komme doch so selten raus, wenn ich freihabe", erzählte er kurz und das, obwohl er keinerlei Rechenschaft abzulegen hatte.

Verwirrt sah ihn der ältere an. fühlte die warme Haut an seiner. So fühlte sich also gewollte Wärme an. Sachte lächelte er und sah dann kurz zu Naruto rüber. "Warum denn? Es ist doch recht häufig schönes Wetter hier?"

"Ja, das schon, aber ich bin immer so lustlos und stehe, wenn ich freihabe, ungern auf", antwortete Naruto ernsthaft und wurde leicht verlegen, als er spürte, wo er sich genau eingeharkt hatte.

"Dann unternimm doch etwas mit deinen Freunden", sagte Sasuke ruhig, hielt sich nur ungern zurück, die Hand des Anderen einfach zu fassen und sanft zu drücken.

Naruto blinzelte, drehte den Kopf und versuchte Sasuke anzusehen."Ich lese aber meistens doch und richtige Lust auszugehen hab ich auch nicht", gestand er und trottete schließlich weiter.

"Du kannst dich doch oben auf dem Dach breit machen, schließlich nutzt das bei der Wohnung keiner", machte der Uchiha dann den Vorschlag. Schließlich hatte man von dort auch einen schönen Ausblick auf Konoha gehabt.

"Was soll ich denn alleine auf dem Dach, hm?", blickte Naruto den Vampir unter seiner Jacke an und vergrub noch tiefer die Hände in den Hosentaschen. Sicher würde er gern das Dach nutzen, aber alleine?

"Du magst es nicht alleine zu sein", sagte der Uchiha leise und blickte etwas traurig rüber zu Naruto. Also hatten sie etwas schon gemeinsam, beide hassten die Einsamkeit. Der Blonde wirkte auch so, dass er sie genauso kannte wie er selbst und vielleicht schon schlimmeres erlebt hatte. Sachte umfasste er die Hand des Anderen, drückte sie leicht und spürte auch wie warm sie war.

Erschrocken blieb Naruto stehen, starrte auf die Hand, die seine sanft drückte und fing an zu stammeln."Na ja ... einsam vielleicht nicht ... aber es fehlt halt schon etwas. Weißt du, jeder hat irgendwie jemanden und ich bin halt das fünfte Rad am Wagen. So gesehen bin ich für alle auch nur Naruto, oder das Chaos", murmelte er um Schluss immer leiser und starrte noch immer wie paralysiert auf Sasukes Hand.

"Irgendwann findet jeder jemanden zu dem er gehört", hauchte Sasuke leise unter der Jacke und sah sanft hervor, konnte zwar nur kurz den Blonden anlächeln, da die Sonne ihn doch dabei schon leicht erwischt hatte.

Ja irgendwann. Die Aussage war weit hergeholt und bei seinem Pech würde es Jahre dauern."Ach egal, lass uns weiter gehen", wechselte er daher rasch das Thema und zog leicht schon an der Hand, die immer noch nicht losgelassen hatte.

Kurz schüttelte Sasuke den Kopf, ließ sich von den Blonden einfach nach Hause ziehen und passte nur darauf auf, dass die Sonne ihn nicht erwischte.

Mit einem mulmigen Gefühl betrat Naruto schließlich endlich seine Wohnung und machte sämtliche Rollläden runter. Sein Gefühl bekräftigte sich, als er in der Küche einen Zettel vorfand und die Nachricht war alles andere als nett."Deidara, er schafft es nicht vor nächster Woche herzukommen", seufzte er und legte den Zettel wieder auf den Tisch zurück.

Sasuke nahm erstmal die Jacke vom Kopf und wuschelte sich durch die Haare, bevor er sich einfach auf die Couch setzte. Leise seufzte er, wenn Deidara erst nächste Woche kam, musste er sich anderen Ersatz suchen. Vielleicht sollte er es wieder mit Tierblut versuchen. Oder er ging in dieses Krankenhaus und holt sich den für ihn lebensspendenden Saft aus diesen komischen merkwürdigen durchsichtigen Behältern. Warum war das überhaupt da drin, wozu brauchten es die Leute hier, oder war das sogar für Vampire gedacht?

Naruto trat schließlich zurück in sein Wohnzimmer, setzte sich auf sein Sofa und legte die Hände in den Schoss. "Und was machen wir jetzt? Ich kann schlecht dir ein Opfer suchen, oder es zulassen, dass du jemanden aus dem Dorf überfällst.Wie viel musst du eigentlich trinken?", fragte er am Ende schließlich etwas gefasster und sah rüber zu den in sich gekehrt wirkenden Sasuke.

Kurz sah Sasuke verwirrt auf, er hatte er nicht alles mit bekommen was der neben ihn gesagt hat. "In diesen Krankenhaus gibt es doch auch Blut in so komischen Behälter. Das kann ich doch nehmen und viel brauche ich nicht. Solang ich nicht verletzt bin und mich heilen muss", sagte der Uchiha gefasst und streckte sich mal kurz.

Naruto hätte am liebsten Sasuke eine über-gebraten für seine unverschämte Art und dennoch, er hielt sich gestanden zurück und senkte die Hand zurück in seinen Schoss."Du kannst keine Bluttransfusionen entwenden, das ist illegal und außerdem werden sie gebraucht.Es gibt Menschen, die darauf angewiesen sind, also schlag dir das aus dem Kopf", fuhr er Sasuke in einem etwas schärferen Ton an.

"Dann musst du halt herhalten", kam es nur vom Uchiha garstig zurück und er rieb sich über die lädierte Schulter. Hätte ihn dieser Rotschopf nicht angegriffen, dann hätte er jetzt das Problem nicht.

"Ich?" Naruto rutschte augenblicklich ein Stück zur Seite und starrte Sasuke an."Ähm ... solange ich danach noch lebe, oder mich nicht mit irgendwas infiziere", nuschelte er und drückte eines seiner Sofakissen an sich.

"Das war ein Scherz, ich beiße dich schon nicht. Außerdem, wenn ich als Katze die ganze Zeit rumlaufe, brauche ich nicht so viel Blut", winkte der Uchiha noch ab und krabbelte schon wieder in Narukos Richtung. Leise schnurrte schon Sasuke, wurde langsam wieder kleiner und ein samtiges Fell überzog seinen Körper. Schnurrend legte sich der nun wieder zur Katze gewordene auf Narutos Bauch und wärmte sich an ihm.

Erleichtert atmete Naruto der Worte wegen auf, blickte scheu zu Sasuke rüber und sah, wie er wieder kleiner und vor allem mehr zum Tier wurde. Das leise schnurren ließ ihn grinsen, er kraulte, nachdem der Kater auf seinem Schoß, lag, dessen Ohren und lehnte sich entspannt zurück.

Kurz zuckte Sasuke mit den Ohren, drehte sich auf den Rücken und wollte gerne wieder am Bauch gekrault werden. Schließlich war das eben so schön und sie wurden ja unterbrochen.

Gern kam Naruto der Einladung nach, legte die Hand sachte auf Sasukes Bauch und streichelte. Das Schnurren entspannte zunehmend und langsam wurde Naruto müde, hatte Schwierigkeiten sich wach zu halten.

Sasuke fiel dies natürlich auf, da die Hand immer weniger kraulte und plötzlich ganz aufhörte. Kurz seufzte der Kater, sah auf den schlafenden Naruto und nahm für einen Augenblick seine menschliche Form an. Vorsichtig hob er den Blonden hoch, trug ihn zu seinen Bett und legte ihn sachte dort hinein. Kurz sah sich Sasuke um, testete, ob Naruto wirklich tief schlief und kam langsam seinen Lippen näher. Doch dann zog er sich wieder zurück und sah seufzend auf den Blonden. Zwar wollte er nur seine Seele zurückholen, doch irgendwie traute er sich nicht. Brummend drehte sich Naruto und zeigte besonders viel Hals dabei. Der Uchiha schluckte heftig, sah beschämt zur Seite und zog dem Blonden die Decke über den Kopf.

Naruto spürte von allem nichts, nur irgendwann merkte er, dass sich etwas auf seinem Gesicht befand und er schob es zur Seite. Sich nun wohler fühlend rollte er sich ein, schmatzte leise und schlummerte friedlich weiter - abdriftend in eine Traumwelt.

Kurz seufzte Sasuke, hob die Decke etwas an und krabbelte unter sie. Langsam nahm der Uchiha seine Katzengestalt an, kuschelte sich wieder an den weichen und schön warmen Bauch von Naruto.

Kurz zuckte Naruto, spürte etwas Haariges an seinem Bauch und fing leise zu kichern an. Er konnte sich unbewusst vorstellen, wer sich da angeschmiegt hatte und so wanderte seine Hand zu seinem Bauch und streichelte kurz über das samtige Fell Sasukes.

Schnurrend streckte sich der Uchiha der warmen Hand entgegen. Liebte er sie doch so sehr und besonders wenn sie ihn kraulte.

Dadurch, dass sich der Kater zu strecken schien, wachte Naruto auf, hob müde die Decke ein wenig an und kraulte Sasuke eingehend weiter.

Sasuke rollte sich hin und her, immer in die Richtung, wo er gekrault werden wollte. Wie schön das Leben doch sein konnte. Nur Naruto und er, keine Störenfriede wie der Rotschopf oder Mädchen mit großer Stirn.

Gern ging Naruto der Bitte nach, kraulte erst die Ohren, den Nacken und am Schluss den Bauch.

Sasukes Schnurren wurde immer lauter und er rutschte dabei näher zum Bettrand. Dann streckte er sich noch einmal und lag wieder unten. Knurrend über diese Sache, sah er etwas schmollend rauf zum Blonden, wollte wieder hoch und weiter gekrault werden.

 

Kichernd lugte Naruto neben sein Bett, klopfte sanft neben sich und lud Sasuke somit ein wieder hoch zu kommen."Na komm, oder soll ich dich hochnehmen?", grinste er leicht und streckte bereits beide Hände nach ihm aus.

Maunzend ließ sich der Kater wieder hoch aufs Bett setzen, drehte sich etwas im Kreis und kuschelte sich nun an die warme Brust des Blonden.

"Warst du schon immer so schmusig, bin das gar nicht gewohnt", murmelte Naruto leise, dennoch streichelte er Sasuke weiter und kraulte verspielt dessen Ohren.

Sasuke zuckte leicht beim Spielen an seinen Ohren. Ob er schon immer so war, eigentlich nicht. Na ja noch nie so viel. Schmusig war er schon immer, aber er hatte nie schmusen oder kuscheln dürfen.

Grinsend wiederholte Naruto das sanfte Spiel der Ohren, kicherte leise als sie zucken und fuhr dann aber wieder durch das Fell Sasukes.

Wieder fing Sasuke an zu schnurren und wunderte sich, dass Naruto kein Haustier hatte. Aber es konnte ihm egal sein, dann hatte er ihn für sich alleine halt und das gefiel ihm um so mehr.

"Dein Schnurren klingt beruhigend, wie leise Musik...", teilte Naruto andächtig mit, strich gegen die Wuchsrichtung des Felles und wieder zurück.

Kurz öffnete Sasuke die Augen, sah sogar verträumt den Blonden an. Er mochte den Kerl, sogar ziemlich gern. Sachte kuschelte sich der Kater wieder an, wollte mehr diese Wärme spüren und genießen.

Der verräumte Blick fiel Naruto gar nicht auf, er wusste auch gar nicht, dass Katzen so überhaupt gucken konnten und ging daher auch nicht näher darauf ein.

Leise schnurrend und an den Blonden gekuschelt, schlief Sasuke bald ein. Dennoch spürte er die sanften Hände an seinen Fell.

Naruto bekam gar nicht mit, dass Sasuke eingeschlafen war, streichelte ihn daher er auch weiter und wunderte sich nicht einmal mehr, dass er nicht schnurrte wie so oft.

Noch immer schmiegte sich der schwarze Kater an die so schöne Hand. Auch wenn er schlief, konnte er immer noch die sanften Zärtlichkeiten spüren.

Kurz beugte sich Naruto herunter, gab Sasuke einen Kuss auf den Kopf und legte sich wieder zurück in sein Kissen."Guten Nacht, schlaf gut", nuschelte er leicht benommen und schlief selbst kaum später ein.

Es folgte auch nach dem sanften Kuss keine Reaktion des Blonden von dem Uchiha. Er lag einfach an Narutos Bauch gekuschelt und genoss noch diese so ruhigen Augenblicke. Bald musste er sich Madara stellen und danach würde Naruto ihn nie mehr so berühren.

Zufrieden schmunzelte Naruto im Schlaf, träumte friedlich, von Sonnenschein und einer heilen Welt. Nichts deutete auf einen Kampf, nichts auf den eventuellen Untergang der Menschheit.

Sasuke schlief nur zu Anfang gut und fing plötzlich an nervös zu zucken. Alles um ihn herum war dunkel. Doch in der Ferne konnte er ein kleines, aber helles Licht sehen. Wie hypnotisiert, ging er darauf zu. Doch er konnte es nicht erreichen, es schien vor ihm davonzurennen. Egal wie schnell er rannte und die Hand nach ihm ausstreckte, es blieb unerreichbar. "Du gehörst nicht in seine Welt", leise und kalte Worte erklangen an sein Ohr und er konnte nicht mehr laufen. Er blieb stehen, doch er wollte weiter. Aber es ging nicht, irgendwas oder jemand hielt ihn fest. Dunkelheit, herrschte um ihn herum und das kleine Licht rückte immer weiter fort. Ihm wurde kalt und die Finsternis zog ihn zu sich, legte sich wie eine zweite Haut auf ihn und zog ihn zurück. Nein, er wollte zum Licht.

Kurzzeitig spürte Naruto ein Zucken, blinzelte verschlafen und sah zu Sasuke herunter.Er schien zu träumen, wurde anscheinend von Alpträumen geplagt, weswegen er ihn sanft, aber dennoch vorsichtig zu kraulen begann."Du träumst nur, kein Grund zur Sorge ...", murmelte er noch recht müde und seine Stimme klang demnach sehr leise.

Erschrocken öffnete Sasuke die Augen, hob verwirrt den Kopf und wusste für einen Moment nicht wo er war. Dann spürte er wieder die sanfte und warme Hand am Nacken und legte den Kopf wieder hin. Ein Traum? Oder wird es wieder die Wirklichkeit sein.

Naruto lächelte sanft, streckte die Hände nach Sasuke aus und legte ihn neben sich auf sein Kopfkissen."Du hast geträumt und gezuckt", erklärte er mit sanfter Stimme, streichelte über den Kopf und wieder runter zum Nacken seines Katers.

Verwirrt sah der Kater auf Naruto und auch auf dessen neuen Platzt. Das sanfte Streicheln beruhigt ihn etwas, aber nicht viel. Vorsichtig robbte er näher an Naruto, suchte wieder Halt.

Naruto ließ es zu, strich über das seidige Fell und vergrub seine Nase darin. Es kitzelte zwar ein wenig, aber das war gerade uninteressant und nicht von großer Bedeutung.

Sasuke brauchte noch einen Moment, um Ruhe zu finden, sich wieder zu entspannen. Aber ganz würde er es nicht können. Schließlich wusste er, dass dieses Leben auch bald wieder zerstört wird. Madara würde sich rächen wollen an ihm und ganz besonders an Naruto. Aber die kurze Zeit, die er hatte, wollte er beim Licht sein und nicht schon jetzt in der Dunkelheit versinken.

Naruto ahnte nichts von dem Kampf, selbst wenn, er war noch in unerreichbarer ferne und vielleicht würde er bis dahin einen weg finden um alle retten zu können. Es musste demnach auch etwas mit der Hogake zutun haben.Warum stand sonst ihr Name so offensichtlich in diesem Buch?

Der Kater versuchte wieder zu schlafen, doch es gelang ihn nicht. Der Traum hatte ihn zu sehr aufgewühlt und auch die letzten Tage, hatten ihre Spuren hinterlassen. Er konnte doch nicht einfach hier sitzen und diese noch friedliche Zeit hier genießen. Sein Bruder war gefangen, Madara lief noch weiter frei herum und sein Vater ... Seinen Vater hatte er selber getötet. Sasuke krallte sich ins Kissen kurz und sprang dann schnell vom Bett runter.

"Sasuke ..." Naruto hob den Kopf, richtete sich auf und erblickte diesen am Boden. "Was hast du denn? Ist dir nicht gut, musst du mal raus?", stellte er gleich mehrere Fragen, wusste nicht wie er mit dem Verhalten umzugehen hatte und wünschte sich, dass er helfen könnte ihn besser zu verstehen.

"Es ist glaube ich besser, wenn du mich zurückschickst", sagte der Kater zwar ruhig und gefasst, dennoch lag in der Stimme Angst, die Sasuke nicht überspielen konnte. Solange er hier war, würde Madara, Naruto finden.

Verdutzt sah Naruto auf Sasuke.Er wollte ernsthaft zurück, noch dazu gerade jetzt, wo er anfing ihn zu mögen? "Willst du denn unbedingt zurück?", wollte er demnach wissen und ließ den Blick nicht von ihm weichen.

Lange ließ der Kater kein Wort über seine Lippen kommen. Die Wahrheit war, nein, er wollte hier bleiben. Aber damit brachte er Naruto in noch größere Gefahr und das wollte er nicht. "Glaub mir, es ist besser so", sagte er leise und senkte nur noch mehr den Kopf.

Naruto versuchte verständnisvoll zu nicken, dennoch bekam er dies nicht hin, zog sich stattdessen seine Schuhe an und holte aus dem Wohnzimmer sein Buch."Dann bringe ich dich jetzt zurück", brachte er leise hervor, schlug die Seite auf, auf welcher er zuletzt gelesen hatte und schickte Sasuke zurück in seine Welt.

Sasuke verweilte still an seinen Platz und traute sich nicht, Naruto in die Augen zu schauen. Nein, würde er dies tun, dann könnte er nicht mehr gehen. Er schloss seine Augen und fühlte wie er in einen Strudel aus Energie hinein gesogen wurde. Erst als das Gefühl verschwand, öffnete er seine Augen und sah sich im Wald in der Nähe seines Zuhauses wieder. Als Katze durchstreifte er die so dunkle und dennoch vertraute Gegend. Er wollte nach Hause, seiner Mutter ein Geständnis ablegen, für das, was er getan hatte.

Mikoto saß draußen auf der Veranda, lauschte der ungewöhnlichen Stille in dieser Nacht und blickte auf, als sie ein leises Rascheln vernahm."Itachi?", hauchte sie leise, versuchte sich aufzurichten und sank aber geschwächt wieder in ihren Schaukelstuhl zurück.

Beschämt krabbelte Sasuke aus den Büschen und konnte nicht mal in die Augen seiner Mutter sehen. "Mama, ich…", fing er sofort an, wollte seinen Schmerz, seine Tat beichten. "Ich hab viel Mist gebaut und..." Wieder unterbrach er seine eigenen Wort, fing an leise zu schluchzen und wurde langsam wieder zum Mensch. Scheu trat er näher an seine Mutter, ballte die Fäuste und sammelte seinen letzten Mut.

Ein Lächeln huschte über ihr Gesicht und sie erkannte die Stimme ihres jüngsten Sohnes. "Sasuke ...", hauchte sie leise, erhob sich erneut von ihrem Platz und schritt langsam auf ihn zu. Wie traurig er wirkte, so schuldbewusst … Sie kannte das so von ihm gar nicht und schnell nahm sie ihn in den Arm und drückte ihn an sich.

Der Junge hätte sich am liebsten an seine Mutter gepresst, sie nicht mehr losgelassen. Aber er hatte ihr einen der wichtigsten Menschen in ihren Leben genommen. "Bitte verzeih mir, ich wollte das nicht. Ich wollte das nicht, ich wollte", schluchzte er, sank langsam auf die Knie und sah zum ersten Mal seit langen wieder in ihr Gesicht. "Ich wollte ihn nicht." Sasuke verstummte wieder, blickte weinend auf seine Hände, konnte noch immer das Blut an ihnen riechen, das Blut seines Vaters. "Mama ich habe ..." "Du hast deinen eigenen Vater getötet und jetzt heulst du. Dabei hast du bist eben keinen Gedanken daran verschwendet." Abfällig sah das Familienoberhaupt auf sein Spielzeug, das sich nun knurrend vor seine Mutter stellte. "Willst du sie jetzt beschützen vor mir? Ich habe deinen Vater nicht getötet, das warst du, mit deinen eigenen Händen. Ich kann das Blut noch riechen. Hat es Spaß gemacht, du Verräter." "Halts Maul", schrie ihn der Jüngere zornig entgegen und wich dem immer näher kommenden Oberhaupt zurück.

Mikoto riss entsetzt die Augen auf, blickte zwischen Madara und ihrem Sohn hin und her.Er sollte was getan haben, seinen Vater umbracht haben? "Das ist nicht wahr… sag das, dass nicht stimmt", flehte sie Sasuke an, kniete sich zu ihm herunter und versuchte ihn anzusehen."Er lügt, er muss lügen", stammelte sie wild, schluchzte und vergrub ihr Gesicht in den Händen.

Zitternd sah Sasuke auf seine Mutter, konnte den gehässigen Blick von Madara auf sich spüren. "Doch es ist wahr. Aber ich wollte es nicht, er war nicht er selbst. Ich hab ihn nicht mal erkannt", versuchte sich der Junge zu erklären, wollte seine Mutter in den Arm nehmen. "Du lügst Sasuke, du hast ihn erkannt. Aber dein Techtelmechtel, war dir wichtiger", hauchte Madara kühl und trat näher zu den beiden. "Nein, er hat mich angegriffen und ich..." "Und was? Du hast ihn den Kopf, ab dem Kiffer herausgerissen, hast kalt auf seine Leiche gestarrt." Immer näher kam Madara, hatte Sasuke wieder in seinen Fängen und dieser konnte sich einfach nicht selber befreien. Wie eine kleine Fliege, die im Spinnennetz gefangen war und desto mehr sie sich bewegte, umso mehr war sie gefangen. Zitternd fiel Sasuke auf die Knie, sah ängstlich zu Madara auf. Er hatte keine Chance, er schafft das einfach nicht alleine.

Techtelmechtel? Mikoto horchte auf, schaffte es sogar wieder aufzustehen und beäugte ihren Sohn mit misstrauischen Blicken. "Wer ist sie und war sie dir so wichtig, wichtiger als dein Vater?" Kalt wurden ihre Augen, sie kräuselte die Nase und verstand nicht, was genau in ihrem Kind vor sich ging. "Erst nimmt man mir Itachi, dann meinen Mann und jetzt das! Ich kann es nicht glauben", regte sie sich auf, schritt immer wieder nostalgisch über die Veranda und raufte sich die Haare.

"Nein, Mama, er..." "Schweig", fuhr ihn Madara an und Sasuke verstummte sofort, kaute auf seiner Unterlippe und zitterte immer stärker als Madara direkt vor ihm stand. "Auch wenn ich dich gerne habe, das Verhalten wird bestraft, mein Junge", hauchte der Älteste leise und zog Sasuke an den Haaren rauf. "Ich dulde auch bei dir gehorsam und ganz besonders treue", genüsslich leckte er den Jungen über den Hals und bleckte schon die Zähne. Sasuke wurde schlecht, er wusste was jetzt kommen würde und das die nächsten Tage. Aber nun hasste ihn auch seine Mutter und das konnte er nicht mehr gut machen. Schreiend riss er seine Augen auf, spürte die langen Zähne in seinen Hals und fühlte wie sein Blut den Besitzer wechselte.

Keuchend, hielt er sich sogar an Madara fest, sackte zu Boden als dieser von ihm ab ließ und sah mit geschwächten Blick zu ihn auf. Genüsslich leckte sich Madara den Rest Blut von den Lippen und packte den Jüngeren am Kragen. "Heute Nacht, werde ich meinen Spaß mit dir haben", flüsterte ihn noch leise ins Ohr, bevor er ihn schon zu seinen Gemächern zog.

Mikoto stand noch immer geschockt neben Madara, hörte diesem gar nicht richtig zu und letztendlich war es ihr auch egal, was dieser mit ihrem Sohn machte."Schaff ihn mir aus den Augen", wisperte sie schwach, drehte sich auf dem Absatz um und ging zurück ins Haus. Sie brauchte Ruhe, Zeit und vor allem brauchte sie ihren Sohn im Moment nicht. Bitter hatte dieser sie enttäuscht, ihr das Liebste genommen, das sie hatte und das würde sie ihm nie verzeihen.

Weit riss Sasuke die Augen auf, biss sich auf die Lippe und wollte nicht glauben, was er da gerade gehört hatte. Er wollte seine Hand ausstrecken, nach seiner Mutter greifen. Doch diese wies ihn zurück, ließ ihn alleine und sie würde auch nicht mehr wieder kommen. Madara zog ihn weiter durch den Flur und der Jüngere, versuchte irgendwo halt zu finden, sich an etwas zu klammern, egal was es war. Doch sein Körper war schon zu geschwächt, er bekam nicht einmal eine Hand hoch. Zitternd wartete er nun darauf, die Demütigung über sich ergehen zu lassen, es wieder zu spüren, wenn Madara sich an seinen Körper austobte. Am liebsten hätte er geschrienen, wäre davon gelaufen. Aber er würde ihn überall finden, egal wohin er fliehen würde. Solange er lebte, war er sein Spielzeug, sein Eigentum. Sasuke hörte das leise Knarren der Tür und riss seine Augen weit auf. Es war wieder so weit und es gab wieder kein Entkommen. Nein, er würde sich diesmal wehren, sich nicht seinen Schicksal ergeben. Ängstlich und mit ein wenig Kraft klammerte er sich am Türrahmen fest, krallte sich in das Holz ein. Der Ältere drehte sich grinsend um, fand er es doch immer so erregend, wenn seine Beute in letzten Moment noch zu flüchten versuchte.

„Gib auf Sasuke. Niemand wird dir helfen, genauso wie die letzten male. Das weißt du doch, schließlich hassen sie dich nun alle. Dein Bruder, deine Mutter und du. Ja, du hasst dich am meisten", leise und kalt hauchte Madara die Worte und knurrte auch als der Junge immer noch nicht aufgab, sich weiter an die Tür klammerte. Kräftig zog er an Sasuke, der darauf sich panisch ins Holz klammerte und tiefe Risse hinterließ. Doch all der Widerstand brachte ihm nichts. Nein, Madara würde wieder das bekommen was er wollte. Sasuke spürte wie er wieder gepackte wurde und auf das große Bett geworfen wurde. Mit letzter Kraft robbte er weg, fühlte aber schon wie kalte Hände unter sein Shirt wanderten. Sie streichelten ihn aber nicht, sich kratzen ihn, hinterließen tiefe und stark schmerzende Wunden in seiner blassen Haut. Nein, er will das nicht. Er versuchte, den Älteren von sich zu stoßen, ihn von sich wegzudrücken. Aber nichts gelang ihm, nur eines gelang ihm, zu weinen. Leise fing er an zu schluchzen, leise um Gnade zu bettel. Versuchte sich, mit den Händen Madara von Leib zuhalten, ihn von sich wegzuschaffen. Doch er gewann nicht, fühlte die kalte Zunge erneut an seinen Hals und wie die Hände weiter an ihm herauf krabbelten. Ihm war schlecht, er wünschte sich den Tod, wollte nicht wieder von diesen Mann beschmutzt werden. „Nein, bitte...", flehte er erneut, biss die Zähne bei dem erneuten Kratzen zusammen.

„Ich will dich aber", hauchte der Ältere kalt, riss Sasuke das Shirt vom Leid und zerrt auch schon an dessen Hose. Der Junge strampelte wie wild, wurde auf die Matratze gedrückt und hörte schon wie der Man seine Hose öffnete. „Nein, nein, nein, hör auf!" "Ja schrei schön laut, sollen es alle hören. Niemand wird kommen und dir helfen, nur ich liebe dich und sonst keiner", erregt, knabberte Madara an dem Ohr des Jüngeren, bändigte den nun wilden Jungen und spürte wie seine Lust nur noch größer wurde. Grinsend platzierte er sich schon und sah in das für ihn so süß wirkende ängstliche Gesicht von Sasuke. Ein letztes Mal wehrte sich der Jüngere, strampelte wie wild und fühlte schon die pralle Erregung dort unten an sich. Nein er will nicht, er will das nicht, er solle ihn endlich in Ruhe lassen, ihn verschonen von dieser Pein. Laut schrie Sasuke auf, versuchte wieder vergeblich den Älteren von sich zu stoßen. Doch es nütze nichts, es nütze schon wieder nicht. Hart und ohne ihn vorzubereiten, drang Madara ein, stieß sofort in den so zitternden Leib des Jungen und grinste nur dreckig als er das schluchzen und das wimmern hörte. Er konnte spüren, wie Sasuke dort unten riss und auch innerlich wieder zerfiel. Ja seine Seele war wie ein Spiegel, der zerfiel, nur noch ein Bruchstück seines selbst war. Er würde es immer und immer wieder tun, bin nichts außer Stab noch übrig war von den Scherben. Madara roch das Blut bei seinen Lenden, ergötzte sich an den flehen und betteln von den Jüngeren. Sasuke zerriss innerlich, schrie nur vor Schmerzen auf und versuchte vergeblich, das Monster, das ihn wieder so demütigte, von sich zu stoßen. Seine Tränen versanken in die Kissen und jeder Stoß tat vom neuen weh, brannte wie die Sonne auf seiner Haut. Kalte und grobe Hände berührten ihn, wanderten runter zu seinen Lenden und massierten dort seine Männlichkeit. Weinend, kniff Sasuke seine Augen zusammen.

Er sehnte sich nach dem Blonden, nach dessen Zärtlichkeit und Wärme. Doch er würde sie nicht mehr spüren, nie wieder. Laut schrie Sasuke auf, als Madara wieder fester zu stieß, ihn noch lange so quälen wird. Diese Nacht, würde lange andauern und wieder würde keiner kommen und ihm helfen. Egal wie laut er schreit, um Hilfe bettelt, sie würden alle nur mit dem Finger auf ihn zeigen und lachen. Ja, das taten sie doch immer, schließlich konnte er das Gelächter immer hören von ihnen. Schließlich, gab er wieder auf, ließ es einfach so über sich ergehen, lag einfach wimmernd in den Laken. Warum sollte er sich auch weiter wehren, er war nur ein Spielzeug der Anderen, weiter nichts. Er hört das laute stöhnen des Älteren und ihm wurde nur noch schlecht. Hart drang Madara ein, breite ihn dabei immer neue starke Schmerzen. Er konnte nur darauf warten, bis das Oberhaupt des Clans endlich kam und dann für ein paar Stunden von ihm abließ. Wieder schrie er laut vor Schmerzen auf, spürte wie sich lange Fingernägel in sein Fleisch bohrten und das quer über seine Brust. Sasuke wurde schwarz vor Augen und er zitterte immer heftiger, besonders als die kalte Zunge seinen Körper erforschte. Es war so ekelhaft, wie sie sein Körper erforschte und ihre Spuren dabei hinterließ. Den Jüngeren kam alles hoch und er wünschte sich zurück zum Blonden. Er spürte ein starkes Zucken in sich und auch bald den klebrigen Sanft des Oberhauptes seiner Familie. Sasuke biss die Zähne zusammen, drehte den Kopf weg und fühlte wieder die Zunge am Hals. „Ich komme nachher wieder, also versuch erst gar nicht davonzulaufen. Ich finde dich, mein kleines Spielzeug", hauchte der Ältere kalt, fuhr mit der Zunge nochmal über das Ohr des Jungen und zog sich aus ihm heraus. Abfällig sah er auf das wieder zitternde und ängstliche etwas auf seinem Bett, wie es sich in die Finger biss und wimmerte. Gehässig grinste Madara, zog sich wieder an und verließ den Raum.

Er würde den Kleinen gleich wieder nehmen, solange bis dieser keinen Gedanken an den blonden Jungen verschwenden wird. Ja den er gehörte ihn und auch dieses Balg, nahm ihn nicht weg. Es war seine Familie, sie lebten nur seinetwegen und auch für ihn. Ganz besonders Sasuke war sein Eigentum und das nahm ihn niemand weg. Sasuke hielt sich selbst, schluchzte bloß wieder und zuckte zusammen als er die Tür zuknallen hörte. Zusammengekauert sah er zur Tür, knabberte ängstlich an seinen Fingern, bis diese sogar blutig waren. Er fühlte sich einfach nur dreckig, beschmutzt von diesem Mann und er würde es wieder tun. Immer und immer wieder ja es gab kein Entkommen. Er war in seinem Netz gefangen und kam einfach nicht mehr alleine raus.

Langsam schob sich die Tür auf und Izuna betrat das Zimmer, in welchen zuvor noch sein großer Bruder gewesen war. Geschockt blickte er auf Sasuke, eilte zu ihm hin und hob vorsichtig dessen Kopf hoch. "Was ist mit dir geschehen; warum hat er das gemacht?", verlangte der Junge zu wissen und strich einige der verklebten Strähnen aus dem Gesicht.

"Geh weg", schrie Sasuke verstört, drückte sich weg von den Anderen und sah panisch auf den nur etwas älteren Jungen. "Haut ab, lasst mich in Ruhe", wimmerte er nur ängstlich, hielt sich selber fest und fing erneut an zu schluchzen. Sollte der Andere doch nicht so reumütig tun, nachher würde ihn auch keiner mehr helfen. So wie immer, niemand half ihm, alle lachten über ihn.

"Ich will dir helfen, du Dummkopf", schüttelte Izuna den Kopf, ließ sich so leicht nicht von Sasuke vertreiben und lächelte ihn sogar mitleidig an."Ich will auch Itachi helfen. Ich weiß, was man dir angetan hat und auch was mein feiner Herr Bruder alles plant."Er reichte erneut Sasuke die Hand, hoffte, er würde sie nehmen und ihm folgen.

Wieder zuckte Sasuke zusammen, zitterte stark und sah ängstlich zum Anderen. Wenn er geht, wird Madara sauer und ihn noch härter bestrafen und wohin sollte er fliehen? Der einzige Ausweg war sein Tod, aber selbst den würde ihn Madara nicht gönnen. Nein, er war sein Spielzeug, für immer und ewig. "Nein, er wird wieder sauer", ängstlich kaute Sasuke wieder auf seinen Fingern, kratzte sich selber in die so dünne Haut und zitterte nur noch stärker.

Izuna seufzte auf, schüttelte den Kopf und stand langsam auf."Schön, dann bleib hier. Lass dich weiter demütigen und verreck an deinem Selbstmitleid. Ich hab dich immer bewundert, aber jetzt bist du einfach nur lachhaft. Oturan hat sowas wie dich überhaupt nicht verdient", keifte er letztendlich den schwächeren an und drehte sich auf dem Absatz herum.

"Du hast keine Ahnung, Izuna", hauchte der Jüngere leise, zitterte noch am ganzen Leib. Niemand hatte eine Ahnung, wie es war, Madaras Spielball zu sein, wie er immer und immer die Wunden in seiner Seele aufreißt und Salz hineinstreute. Für ihn gab es schon lange kein entkommen mehr.

An der Tür drehte sich der Angesprochene um, blickte Sasuke finster an."Ich hab also keine Ahnung, ja? Weißt du, wie es ist, zu sehen, wie sich der Vampir, den du liebst, sich lieber anderen zuwendet? Sowas tut verdammt weh und glaub mir, auch ich wünsche mir des Öfteren den Tod", fauchte er Sasuke gehässig entgegen.

Leise und dunkel kicherte Sasuke und starrte mit leeren Blick auf den Älteren. "Du bist so naiv, Izuna. Meinst du wirklich, er liebt jemanden von uns, oder könnte es. Er zerstört einen, er nimmt deine Seele und zerbricht sie in tausend kleiner Stück'. Er macht, solange weiter bis du nichts als eine leere Hülle bist und dann wirft er dich weg. Dann taugst du nicht mehr für sein Spiel und das einzige, was dir bleibt, ist der Tod", Sasuke stand auf, hielt sich aber an der Wand fest. "Ich bin sein Spielzeug, aber bald sucht er sich ein neues, vielleicht hasst du ja Glück und er tritt dein Herz mit Füßen. Lässt dich deinen eigenen Vater hinrichten, sorgt dafür, dass deine Mutter dich verachtet und hasst. Tötet den Menschen den du am meisten geliebt hast vor deinen Augen. Er nimmt dir alles und erst wenn nichts mehr da ist außer der Tod, ja selbst diese Freunde nimmt er dir. Erst wenn seine Lust auf die vergangen ist, dann darfst du sterben, erst dann hast du Erlösung gefunden", jedes Wort, knurrte der Uchiha leise und bedrohlich, hörte ein leises Klatschen und schluckte leicht. Jetzt ging es wieder los, müde sackte Sasuke auf den Boden, sah auf zu Madara der wieder gehässig grinste. "Schön zu hören, dass du mich auch hintergehst, Izuna", sprach der Älteste abfällig und sah runter auf seinen kleinen Bruder.

Entsetzt wirkte Izuna, nicht nur, weil er das alles hören musste, sondern auch, weil sein Bruder ihn geohrfeigt hatte."Fass mich nicht mit den Händen an, mit denen zuvor noch Sasuke angegrapscht hast. Und ja, ich hintergehe dich genauso, wie du es tust. Nur werde ich nicht derjenige sein, der am Boden liegt und um Gnade winselt." Izuna hatte es satt, satt seinen Bruder zu sehen und diesen bei seinen Plänen zu unterstützen.

Zornig blickten rote Augen auf Izuna und Madara packte ihn an seiner Kehle, drückte ihn an die nächste Wand. "Du wagst es, du mieser kleiner", wütend schnaufte Madara, ließ aber bald von seinen Bruder ab, weil er einen Biss an seinen Hals spürte. Sasuke hatte sich an ihn verbissen, wollte nicht, dass jemand anderes so leiden musste wie er, aber lange ging es nicht. Madara riss sich ihn von Leib und warf ihn zu Boden. Keuchend schnappte Sasuke nach Luft, spürte wie das Blut des Ältesten seine Lunge zu zersetzen begann, wie als hätte er Säure geschluckt. Zwar hatte er nichts getrunken, aber das war trotzdem zum genug gewesen, um sich selbst zu töten. "Dummer Junge, so schnell lass ich dich nicht sterben und du Izuna. Du willst auch mein Spielball sein. Gerne kleiner Bruder, lass uns spielen, lass uns gemeinsam mit Sasuke spielen und Spaß haben", hauchte er leise zu seinen Bruder, schloss wieder die Tür und streichelte sanft die Wange seines kleinen Bruders.

Izuna riss geschockt die Augen auf, als er sich an der Wand vorfand, Sasuke hinter Madara und wie dieser zugebissen hatte. Nie hatte es jemand gewagt ihn zu beißen, oder ihn gar anzugreifen und jetzt nahm sich Sasuke dieses Recht heraus. Er war verwirrt, schüttelte heftig den Kopf und schob seinen Bruder von sich."Nein...Ich werde ganz sicher nicht mitspielen, denn so krank wie du, bin ich nicht.Ich will keinen Spielball und ich will auch keiner sein!" Er schlug die Hand weg, weg und aus seinem Gesicht. Er wollte bei diesem kranken Spiel einfach nicht mitmachen und war gewillt zu gehen.

"Och Brüderchen, du wolltest doch vorhin so sehr und warst richtig beleidigt als ich gesagt habe, dass ich erst Sasuke bestrafen müsste. Wir können auch wieder alleine Spaß haben, so wie letztens ist dir das lieber", hauchte Madara leise, drückte seinen Bruder wieder an die Wand und fing an dessen Hals sanft zu küssen. Er wusste ganz genau, was dieser mochte und wo er es mochte. Sasuke riss geschockte die Augen auf und glaubte nicht was er da hörte, ganz besonders nicht wollte er wissen was sie da taten. Madara war krank im Kopf und noch mehr Details über sein Leben wollte er nicht wissen. Sasuke brach zusammen, spuckte Blut und fühlte wie immer mehr in ihn zerfressen wurde. Keuchend krallte er sich am Boden fest, hoffte, dass es bald aufhörte oder er endlich starb.

Izuna wandte sich unter den Küssen, versuchte diesen entkommen, sich nicht auf diese einzulassen. "Hör auf, ich will das nicht!" Seine Stimme nahm einen fauchenden Unterton an, ließ die Zähne auf blecken und knurrte Madara zornig an."Ich will weder jetzt noch später meinen Spaß, ich will, dass du verreckst, und zwar möglichst bald!" Harte Worte, die seinem Mund entkamen, dennoch ernst gemeint waren und auch der wild entschlossene Blick sprach dafür, dass es Izuna ernst meinte.

"Du wagst es, mich zu verraten?" Madara kochte wieder vor Wut, drückte seinen Bruder an die Wand und knurrte verachtend. Wie konnte er es wagen, dabei waren sie beide von selben Fleisch und Blut. "Du mieser kleiner...", fing der Älteste bald wieder an und erhob schon die Hand. Fauchend sprang ihm ein Kater ins Gesicht, krallte sich an ihn fest und ließ auch nicht mehr los. "Lauf endlich", schrie der Kater, füllte eine glatte Hand und wie diese schon an ihn riss. "Verdammt noch mal, lauf endlich", schrie der Kater unter Schmerzen, versuchte neuen Halt zu bekommen. Aber auch seine Kräfte waren fast alle aufgebraucht und lange hielt Sasuke nicht mehr stand.

Izuna rappelte sich, nachdem er zu Boden sank, rasch wieder auf, rannte aus dem Zimmer heraus und den langen dunklen Flur entlang.Er wusste noch nicht wohin, aber er wusste, dass er hier wegmusste und er Madara sein Geheimnis kannte. Izuna erinnerte sich an Obito, daran das er in der anderen Welt war, in jener wo auch die zwei Seelen-teile seines Bruders waren.

Madara riss sich Sasuke aus dem Gesicht, strich sich über die Kratzer, die er verursacht hatte und warf den fauchenden Kater einen gegen die Wand. Knurrten und kaum noch in Stande sich zu bewegen sah Sasuke auf, auf den Mann der ihn immer so viel Leid brachte. "Kleines Mistvieh", sagte der Ältere kalt, trat auf die Katze und dieser ließ ein lautes schmerze gezeichnetes Maunzen von sich hören. Immer wieder stampfte Madara auf Sasuke, biss dieser sogar nicht mehr schreien konnte. Nur seine Augen klebten an den Älteren und Madara hob das Tier hoch. Er hatten ihn alles gebrochen und sein Blut zeigte auch noch Wirkung. Kurz grinste er und warf Sasuke auf den Flur, leise keuchte die Katze, hatte kaum noch kraft und würde sich auch nicht von alleine bewegen. Zornig blickte das Oberhaupt den Flur entlang und knurrte leise. Sein Bruder würde für diesen Verrat teuer bezahlen.

Izuna war längst geflüchtete, hatte selbst die Gestalt einer Katze angenommen und hastete hoch zum Uchiha Schrein. Er hoffte jemanden zu finden, irgendwem, der ihm helfen konnte, zu Naruto oder Obito zu gelangen.Er kannte den Jungen bereits, hatte den Namen von Madara in Erfahrung bringen können und versuchte sich im Wandel der Zeit.Er hoffte, dass es auch klappte und als er die Augen wieder öffnete, blickte er ihn zwei schwarze Augen, die ihn emotionslos ansahen. Nanu, wer war denn das?

Misstrauisch starrte Sai auf die Katze vor sich und ein nicht schon wieder schoss ihn durch den Kopf. "Naruto hockt Zuhause, also lasst mich endlich in Ruhe", sagte der Junge abfällig und wandte sich zum Gehen ab.

"Wow, du bist schnell. Dabei hab ich noch nicht mal gefragt", schmunzelte der kleine Kater und tapste schon einen Schritt weiter. "Wäre aber nett, wenn du mir ne Adresse sagen könntest!", drehte er sich noch einmal um und blickte den arroganten Jungen vor sich an.

Sai seufzte und packte den Kater einfach. Je schneller dieser bei Naruto war, umso schneller hatte er seine Ruhe. Hastig lief der Junge mit der Katze durch die Straßen und kam auch bald bei dem Haus des Blonden Chaoten an. Sofort klopfte er wie wild an der Tür und ein etwas genervter Naruto machte die Tür auf. Sai drückte ihn einfach den Kater in die Hände und sagte weiter nichts, sondern verschwand lieber wieder.

"Sasuke?" Naruto schaute auf den Kater, dann hinter Sai her und wunderte sich, warum dieser ihn hergebracht hatte.Sasuke kannte den Weg doch, warum ließ er sich also tragen? "Na dann komm, drin ist es kühler und ich hab auch wieder lecker Wurst für dich." Er schloss rasch noch die Tür und schritt zurück ins Wohnzimmer.

"Ähm, ich bin nicht Sasuke", sagte der Kater leise und sah etwas verschwitzt zu Naruto auf. Aber bald wurde sein Blick wieder traurig, schließlich war Sasuke schwer verletzt und Madara würde ihn wegen eben, übelst zurichten. "Mein Name ist Izuna und ich bin der kleine Bruder von Madara", gestand der Kater leise und hopste von Narutos Arm.

"Du bist nicht..."Naruto dachte einen Moment nach, dann aber starrte er den Kater entsetzt an und wollte in die Küche."Was willst du von mir, schickt dein Bruder dich?" Wild kruschelte er während seiner Fragen im Schrank, suchte etwas aus Holz und griff sich zwei Messer aus dem Block.

Der Kater schüttelte heftig den Kopf und bleib mit genügen Abstand von Naruto weg. "Nein, mein Bruder ist vollkommen durchgedreht und weiß nicht mehr, was er tut. Er terrorisiert alle und ganz besonders Sasuke. Ich will ihn aufhalten, koste es was es wolle", sagte der Kater gefasst und blickte entschlossen auf Naruto.

 

Aufhalten ... das waren ja ganz neue Töne und nur langsam legte Naruto das Messer weg."Fein und was willst du dann von mir? Soll ich zu deinem Bruder marschieren und ihn in den Hintern treten?"

"Zum einen ja, aber zuerst müssen wir Itachi und Sasuke befreien und dafür brauche ich Hilfe. Allein habe ich keine Chance, sie zu retten", sagte Izuna gefasst und knurrte leise. Madara, was ist nur aus ihm geworden, er war früher doch ganz anders gewesen.

"Itachi sitzt doch bei Madara. Wie soll ich ihn da mit dir zusammen herausholen?" Nicht, dass er Angst hatte, aber so ganz traute Naruto diesem Izuna nicht.Was, wenn er log und sie ihn nur in eine Falle locken wollten?

"Nicht ganz, eigentlich ist Itachi im Verlies und das nur, weil Madara dazu Lust hatte. Sasuke ist bei Madara und eigentlich sollte ich ihn da auch lassen. Aber es ist meine Schuld, dass mein Bruder so ausgetickt ist und das bekommt jetzt alles er ab", erklärte Izuna leise und hoffte, dass ihn dieser Kerl hier helfen würde.

Naruto schluckte leicht, wollte nun ganz genau wissen, was dieser überhaupt meinte."Warum ist dein Bruder überhaupt so geworden, warum kann er Sasuke nicht einfach in Ruhe lassen.Wieso quält er Deidara so sehr und treibt Sasori aus dem Haus?"

Izuna schüttelte bloß den Kopf, er wusste es selber nicht. Er wusste nicht, was mit seinem Bruder passiert war, warum er plötzlich alles anfing zu hassen. "Das weiß ich nicht und ich kann es mir auch nicht erklären, warum", sagte der Kater niedergeschlagen und hoffte immer noch auf die Hilfe des Blonden.

Naruto schnaufte verachtend und trat mit dem Fuß gegen die Wand."Von nichts kommt nichts. Es muss demnach einen Grund geben. Was ich jedoch gern wüsste, was unsere Hokage damit zutun hat und vor allem Iruka?" Bei den beiden war er auch kein Stück weiter gekommen und tappte nach wie vor im Dunkeln.

Kurz seufzte der Kater und verstand auch Narutos Bedenken, aber er konnte ihm das einfach nicht erklären, nicht alles. "Ich erkläre dir das später, bitte wir müssen die beiden retten, sonst bringt sie Madara wirklich um", flehte der Kater und starrte den Blonden weiter hin an.

Naruto kaute sich unsicher auf der Unterlippe, dann aber gab er sich und auch seinem Herzen einen Ruck."Also schön, aber wehe, das ist eine Falle. Dann bist du der Erste, den ich in die Hölle schicken werde", knurrte er leise, schnappte sich rasch noch seine Jacke und blickte entschlossen auf den Kater.

"Keine Angst ich lege dich schon nicht rein, ich will das dieser Alptraum endlich aufhört, und zwar für immer", sagte der Kater gelassen und trat wieder näher zu Naruto.

Naruto nickte verstehend, wuschelte dem noch fremden Kater vorsichtig über den Kopf und erhob sich schließlich."Und wo geht es lang, schließlich kenne ich zwar den Weg, aber das Haus nicht."

"Zuerst müssen wir ins Haus und danach über einen Schlupfwinkel in meinen Zimmer ins Verlies", erklärte Izuna knapp und schaute Naruto etwas skeptisch beim Streicheln an. Deswegen war Sasuke also so lange weg gewesen, er war bei diesem Jungen geblieben. Aber es war auch etwas komisch an diesem, schließlich spürte er den jüngeren Uchiha. Zwar nicht stark, aber er konnte es deutlich fühlen, dass etwas von ihm hier war. "Sag mal, hast du einen Teil von Sasukes Seele?", fragte der Kater deswegen dann doch neugierig nach und war auf die Antwort gespannt.

Verwirrt sah Naruto auf den Kater, wunderte sich, dass dieser so schnelle erkannte, dass er einen Teil der Seele hatte."Ist das so offensichtlich, dass ich einen Teil von Sasuke besitze?", verlangte er zu wissen, nahm das Buch in die Hand und schlug die zuletzt gelesene Seite auf.

"Ach, ich gehöre zu seiner Familie und deswegen kann ich Sasukes Seele spüren. Aber du hast nicht den stärksten Teil in dir, wie seinen Stolz und ein paar andere Dinge", erklärte Izuna kurz und kratzte sich am Kopf. Er war lange keine Katze mehr gewesen und das merkte er nun. Es fiel ihm etwas schwer seinen Körper richtig zu lenken und auch alle Vorteile dieses Körpers auszunutzen,

"Der andere Teil steckt in einer echten Katze, nur ist die unauffindbar", erklärte Naruto mit leicht verwirrtem Blick. Was machte der denn da? Konnte er sich nicht kontrollieren, oder warum kratzte er sich dauernd an den Ohren?

"Na ja, es kann auch sein, dass Madara noch diesen Seelenteil hat und an den ran zu kommen ist fast unmöglich. Aber hätte er Sasuke Seele nicht in drei Teile gespalten, hätte er ihn kontrollieren können", erklärte der Kater schnell und hatte so langsam raus, wie man diesen Körper eigentlich benutzt.

Naruto verstand nur Bahnhof und blinzelte leicht."Wieso hat er sie dann gespalten? So ganz raff ich das nicht, ist mir irgendwie zu hoch."

"Na ja, um genau zu sein, hätte Madara Sasuke einfach verwandeln können und er hätte ohne zu murren gehorcht. Dabei wäre seine Seele versiegelt worden und er wäre allen unempfindlich gewesen. Du hast so ein Wesen schon mal gesehen, oder nicht", sagte der Kater ruhig und verschwieg ein Teil der Wahrheit dabei. Er konnte den Jungen wohl schlecht erzählen, dass Madara auf Sasuke stand und ihn schon oft missbraucht hatte und das schon über zehn Jahre lang. Nur deswegen hatte er die Seele gespaltet, damit Sasuke zerbrach und in sich zusammen fiel.

Er sollte so ein Wesen schon mal gesehen haben? Er meinte aber jetzt nicht ... oder doch? Naruto biss sich unsicher auf die Unterlippe und blickte Izuna an."Du meinst aber nicht seinen Vater, oder?" Es durfte einfach nicht er sein, so hatte er sich Sasuke seinen Vater nicht vorgestellt, nicht als solch ein Monster.

"Doch, es ist ein Kinderspiel für Madara aus Sasuke so ein Geschöpf zu machen. Aber er wird es nicht tun, keine Angst. Sasuke ist sein Spielzeug und das macht er nicht so schnell kaputt, besonders, wenn er sich einen Narren an diesen gefressen hat", knurrte der Kater nun und knirschte leise mit den Zähnen.

Moment ... ein Spielzeug? Naruto seine Ohren begannen zu klingeln und er starrte den Kater an.Es dauerte lange bis er in der Lage war zu antworten und auch da fiel es ihm sichtlich schwer."E-Er ... großer Gott, nein!" Naruto stammelte, war nicht gewillt anständig etwas zu sagen und fasste sich in die Haare, so als wolle er selbst an sich Halt suchen.

Kurz nickte der Kater bloß und sah wieder auf zu Naruto. "Wir sollten sie jetzt da herausholen, findest du nicht auch?" Durchdringend sah ihn der Kater an und hoffte, dass sich Naruto jetzt in Bewegung setzte und sie die beiden Brüder da herausholen konnten.

Hatte er denn geschlafen? Naruto nickte schwach und brauchte einen Moment noch, dann aber war er wieder voll und ganz da und nahm Izuna auf den Arm."Wir können los.Du sagst wo es langgeht und ich folge." Naruto klang ernst, hinterließ aber dennoch einen Zettel auf dem Tisch und machte sich dann zusammen mit dem Kater auf den Weg zu Sasuke.Flau war ihm dabei schon, er hatte diesen Madara bisher nur einmal gesehen und dennoch ... er mochte ihn nicht.

Izuna loste Naruto durch das Dorf und sie waren auch bald vor den Uchiha Anwesen. Kurz musste der Kater schauen wo sie genau waren, schließlich hatte sich ja ne Menge über 3000 Jahre verändert. Doch schnell fand er sich wieder zurecht und sprang von Narutos Arm. "Komm", sagte er bloß, flitzte schon ins Haus und durchstreifte einen langen Flur. Am Ende des Ganges war eine große Hölzerne Tür und das war ihr Ziel, sein Zimmer. "Hier ist es", sagte er noch und nahm langsam wieder seine alte menschliche Gestalt an.

Erstaunt betrat Naruto das Haus und sah sich um.Wie konnte das sein? Eben stand hier nur eine Ruine, jetzt ein voll eingerichtetes Haus! Verwirrt betrat er darüber Izunas Zimmer, musterte dieses sorgsam und kratzte sich ratlos am Kopf. So ganz verstand er das nicht, aber es konnte ihm auch egal sein.Im Moment zählte nur Sasuke und sein Bruder. Oder doch umgekehrt?

Izuna lief zu seinen Bett und fing an, es von der Wand weg zuschieben. Ein Loch war dort hinter und Naruto würde gerade noch so durchpassen. "Wir sollten im Gang in die andere Welt reisen, damit uns Madara nicht erwischt."

Naruto kam aus dem Staunen nicht mehr heraus, dennoch zwang er sich nach Izuna durch das kleine Loch und hatte nicht mal Bedenken, wo er eigentlich genau wieder herauskam.So langsam dämmerte es ihn, woher Sasuke damals gekommen sein musste. Bestimmt auch durch dieses ominöse Loch.

Weiter kroch Izuna mit den Blonden durch den dunklen Gang und wünschte sich doch lieber die Gestalt der Katze gewählt zu haben hierfür. Lange mussten sie durch den engen Stollen kriechen bis der Uchiha stehen blieb und versuchte etwas vor sich wegzuschieben. Mit lautem Quietschen verschob er sein Bett und schaute sich erstmal misstrauisch um. "Gut keiner hier. Los komm schnell."

"Wo sind wir?", wollte Naruto beim Verlassen des Loches wissen, klopfte sich den Dreck von der Hose und richtete sich wieder ganz auf.

"Wir sind im selben Zimmer wie eben, nur in meiner Zeit. Komm, wir müssen runter ins Verlies", sagte der Uchiha ruhig und öffnete schon leise die Tür und sah sich misstrauisch um. Niemand war zu sehen, Madara war wohl in der anderen Welt seinetwegen gegangen. Aber auf diese Theorie konnte er sich nicht verlassen.

verstehend nickte Naruto, folgte dem Vampir und sah sich im Flur misstrauisch und wage um.Er befand sich buchstäblich in deren Nest und er war ein Mensch. So ganz wohl war ihm dabei nicht.

Der beiden schlichen durch die Gänge und trafen zu Izunas staunen niemanden. Madara hatte sie wohl alle zusammen gerufen, um Sasukes und sein Verrat zu verkünden. Kurz schüttelte sich der Uchiha und führte Naruto in einen kleinen Raum, mit einer Stahltür. Izuna machte die schwere Tür auf und gab dem Blonden ein Zeichen, ihm zu folgen. Sie gingen wieder einen dunklen und schmalen Gang entlang. Stiegen einige Treppenstufen herunter und kamen vor einem großen Gittertor an. Izuna kramte in seiner Hosentasche und hoffte, dass Madara noch nicht die Schlösser ausgetauscht hatte. Und er hatte Glück, er hörte ein leises Knacken seines Schlüssels und die Tür sprang auf.

Mit schneller schlagendem Herzen folgte Naruto dem Vampir nach unten, schritt die Treppen herunter und wurde nur noch nervöser, als er endlich die stählerne Tür aufschloss und diese aufsprang.Wer oder was erwartete ihn nun, wer verbarg sich hinter der Tür? Er nahm an, es war Itachi, trat daher langsam hervor und blickte scheu in den Raum.

Müde hob Itachi den Kopf, konnte nur schwer erkennen, wer vor ihm stand. Aber er wusste, dass es nicht Madara war, nein dafür roch es zu gut hier. Nur schwer rappelte sich der Uchiha auf und erkannte das strubbelige und blonde Haar. "Naruto", hauchte er leise und trat einige Schritte vor.

"Ja ich bin es...", hauchte er leise, kam ein Stück näher und versuchte dabei gefasst zu wirken.Itachi sah schlimm aus und mit solch einem Anblick hatte er nicht wirklich gerechnet.

Izuna rannte zu den anderen Uchiha und hielt ihn fest. Misstrauisch sah Itachi auf den kleineren und glaubte nicht, wer ihm da half. "Warum hilfst du uns, bist du wieder eifersüchtig auf Sasuke", knurrte Itachi etwas zornig, hatte Izuna schon mal seinem Bruder schlimm weh getan. Er war es doch gewesen, der seine Beziehung zu Oturan verraten hatte.

Ungläubig glitt Naruto sein Blick zwischen den beiden Vampiren hin und her und er fragte sich, warum sie jetzt anfingen zu streiten. Dafür war kein geeignete Zeitpunkt und das ärgerte ihn."Hört auf, alle beide. Wir sollten von hier verschwinden und Sasuke suchen. Alles andere kann und muss jetzt warten!" Funkelnd sah er die beiden an und stützte Itachi so gut es ging. Er schien geschwächt und allem Anschein nach, litt er unter Blutmangel.

Kein Ton kam von den beiden Uchihas und sie ließen es auch erstmal sich zu streiten. Dennoch traute Itachi nicht den Älteren, wer weiß, was Madara wieder für Ideen hat. Die beiden schleppten Itachi hoch und wanderten weiter durch den Flur. Sasuke war nicht im Verlies, das wusste Izuna genau. Er lag entweder noch in Madaras Zimmer oder irgendwo im Haus verletzt.

Naruto behielt alles wachsam im Auge, selbst die beiden Vampire und auch drehte er sich immer wieder um und lauschte.Ziemlich ruhig, fast schon zu ruhig und das störte ihn ganz gewaltig.Hier stimmte doch was nicht. Wenn Sasuke hier wäre, müsste man ihn doch zumindest wimmern hören.

 

Itachi seufzte leise und versuchte nur wach zu bleiben. Er machte sich große Sorgen um seinen Bruder, schließlich hatte er ihn Tage lang nicht gesehen und er wusste nicht, was alles in der Zeit passiert war. Itachi hörte ein leises Fauchen und versuchte es auszumachen. Auch Izuna hat es gehört und schaute auf die Kommode vor sich. Auf dem Boden war Blut und es führte unter den Schrank. Das konnte nur Sasuke sein.

Wieder der Schrank und keine Leberwurst die locken konnte.Naruto seufzte frustriert auf, kramte in der Hose und fischte zum Erstaunen aller, einen roten Faden heraus.Rasch beugte er sich runter, schaute unter den Schrank und versuchte Sasuke zu entdecken."Sasu … bist du das?" Er nahm den Faden und fing an diesen wie ein Pendel hin und her zubewegen, hoffte so ihn locken zu können.

Müde öffnete der Kater die Augen und sah auch den Faden. Doch bewegen konnte er sich nicht, zu geschwächt war er und auch wenn er es gewollt hätte, hätte er es nicht geschafft. Ein Maunzen kam von dem Kater, war durch Schmerzen gezeichnet und Izuna zuckte zusammen. Madara hatte ihn schlimm zugesetzt und sein Blut hatte ihn bestimmt schlimme innere Wunden zugefügt. "Naruto, er wird sich nicht bewegen können. Er hat Madara angegriffen und das wird bestimmt nicht glimpflich für ihn ausgegangen sein", sagte der älteste Uchiha leise und er sah entschuldigend zu Itachi hoch. Dieser war erstaunt, noch niemand hatte es gewagt Madara anzugreifen. Allein ihn zu widersprechen, hatte schon den Tod mit sich geführt.

Es tat Naruto weh den Kater so leiden zu sehen, sein wehleidiges Maunzen zu hören und er erhob sich daher nur langsam, ehe er Izuna anblickte und schwach nickte."Wie bekomme ich ihn jetzt unter dem Schrank vor? Abrücken geht nicht, wir könnten ihm noch mehr wehtun und das möchte ich nicht." Er blickte immer wieder zu dem Schrank, biss sich auf die Unterlippe und kniete sich schließlich doch wieder runter."Sasuke, es tut mir leid", murmelte er leise und traurig sah er diesen an.

Der Kater zuckte mit den Ohren und robbte sich schwerfällig nach vorne. Es war zwar nur ein kurzer Weg, aber für Sasuke war dies die Hölle gewesen, alles schmerzte und seine Beine wollten nicht wie er. Zudem brannte es immer noch in ihm, auch wenn das Zersetzten schon aufgehört hatte.

"Schhh ist ja gut", versuchte Naruto leise auf Sasuke einzureden, nahm ihn schließlich ganz vorsichtig hoch und stand selber auf."Wohin?", wandte er sich sofort wieder an Izuna und passte auf,Sasuke nicht weh zutun.

Kurz schluckte der Älteste leicht, als er Sasuke erblickte und wie schlecht es um ihn stand. Doch dann fasste er sich wieder und sah auf den Blonden ruhig. "Wir müssen zurück in deine Welt, hier sind die beiden nicht sicher, aber zuerst sollten wir zu Deidara und die Wunden verbinden lassen", antworte er etwas nervös und sah sich nochmal panisch um. Er hätte schwören können, dass eben jemand hier war. Es war nicht sein Bruder, das wusste er schon mal, aber vielleicht jemand, der diesen noch treu war.

Naruto freute sich, dass vorgeschlagen wurde vorerst zu Deidara zu gehen, denn schließlich mochte er diesen und Vertrauen wurde bei ihm ebenso großgeschrieben."Also gut, dann los.Lasst uns keine Zeit verlieren." Hektisch blickte er dennoch zu Sasuke, wollte sehen, ob es diesem soweit gut ging und er keine weiteren Schmerzen hatte.

Izuna nickte bloß und verschwieg erstmal den Gedanken beobachtet zu werden den Anderen. Auch er sah auf den kleinen Kater und erkannte, dass die Verletzungen schlimmer waren als er vermutet hatte. Der Kleine brauchte Blut und das war in diesen Zustand fast unmöglich zu trinken und er hatte wohl auch keine Kraft mehr um es überhaupt zu trinken. "Na komm", sagte Izuna leise, sah sich immer wieder um und führte Naruto und die Anderen auf den schnellsten Weg raus in den Garten zuerst.

Naruto folgte Izuna in den Garten, blickte dabei die ganze Zeit auf Sasuke und machte sich ernsthaft Sorgen. Wie zerbrechlich er plötzlich wirkte, ganz anders als noch gestern oder den Tag davor. Er war wie ausgewechselt, ganz ruhig und schnurren tat er auch nicht.Es tat ihm in der Seele weh, ihn so zu sehen, auch wenn er es sich nicht eingestehen wollte.

“Der wird schon wieder", hauchte Itachi leise und sah mit halb offenen Augen auf den Blonden. Er wusste zwar nicht welcher Teil in Naruto jetzt Mitleid mit seinen Bruder hatte, aber er wusste das Sasuke seinen Lebensmut wieder hatte. Schließlich hat er sogar Madara angegriffen und das hat sich noch nie jemand getraut.

Wenig brachten die aufrichtigen Worte von Itachi, eher fühlte sich Naruto hilflos und würde am liebsten laut schreien. Nichts passierte von dem, er nickte nur stumm und blickte weiter auf den verletzten Sasuke. er war nicht einmal in der Lage, mit ihm zu sprechen, dafür fehlte einfach die Zeit und auch die Kraft.

"Sasuke ist so wie Unkraut Naruto, er vergeht nicht, er steht immer wieder auf. Egal was mein Bruder ihn angetan hatte, er ist immer wieder aufgestanden und er sah schon schlimmer aus", mischte sich auch nun Izuna ins Gespräch ein und führte sie durch den Garten in den nächsten Schlupfloch. In der großen Mauer um das Haus herum, war ein Teil eingestürzt und wurde von einigen Ästen verdeckt, bis jetzt hatte sich keiner drum gekümmert und das war jetzt gut für sie, da sie so ohne Probleme ins Dorf marschieren konnten.

Naruto seufzte leise auf, hob aber schließlich den Blick und beäugte Izuna kritisch."Tut mir leid, aber ich kann das nicht so ganz glauben. Vielleicht, wenn es ihm später besser geht", erklärte er und näherte sich dabei schon der Mauer, durch welche er hindurchschlüpfte und auf der anderen Seite auf die beiden anderen Uchihas wartete.

"Keine Sorge, das wieder schon", sagte Izuna nochmal und führte sie durch den dunklen Wald. Wenn sie mitten durchgingen, dann waren sie schneller am Dorf und Deidaras Haus lag zum Glück nahe am Rand des Waldes. Sasukes Ohren zuckten kurz und er sah stumm zu Naruto hoch, sah dessen traurigen Blick und schloss erstmal wieder seine Augen. Vorsichtig schmuste sich der Kater an den Blonden und schnurrte, jedoch ganz leise nur.

Naruto spürte das zögerliche ankuscheln, blickte daher zu Sasuke und lächelte, als er das sehr leise schnurren vernahm.Er konnte es trotz allem noch immer, auch wenn es etwas gequält klang."Er schnurrt sogar schon wieder", grinste nun erleichtert und passte wegen der Dunkelheit auf, wo genau er überhaupt hintrat. Nicht, dass er noch stolperte und den Kater fallen ließ.

Lächelnd sah Itachi auf die beiden Jüngsten und verstand, warum Sasuke schnurrte. Aber ob sich Naruto deswegen richtig im Klaren war, das wusste er nicht, aber auch er freute sich gleich in den Armen seines Geliebten liegen zu dürfen und seine zarten Hände wieder zu spüren.

"Was guckst du denn so?", wunderte sich Naruto über Itachis Blicke, steuerte direkt auf das Haus Deidaras zu und sah bereits einige Lichter darin brennen."Sieht aus, als hätten wir Glück", lächelte er und freute sich auf das Wiedersehen mit Deidara.

"Ich freue mich nur", sagte der Uchiha schnell und sah lächelnd auf das ihn so bekannte Haus. Wie es Deidara in letzter Zeit so ergangen war? Tausende Fragen schossen Itachi durch den Kopf, aber er wünschte sich nichts sehnlicher als das glückliche Lächeln seines blonden Freundes zu sehen.

Naruto blinzelte leicht, dann verstand er die Worte aber und grinste."Ach so, du freust dich auf Deidara. Na, das kann ich natürlich nachvollziehen", kicherte er bereits und erinnerte sich daran, wie er die beiden unfreiwillig mal bei ihrer überschwänglichen Freude gehört hatte.

"Soll das eine Anspielung sein, Kleiner? Ich will nicht wissen, was du für Stimmen machst", tritzte ihn der Ältere leicht und schritt schwerfällig näher zu dem Haus.

"Seid das nächste Mal halt etwas leiser", streckte Naruto frech die Zunge heraus, kicherte kurz und folgte wieder ernster Miene.

"Nö, keine Lust zu", war nur die freche Antwort des Anderen und Izuna schmunzelte bloß über die beiden. Itachi schien Naruto schon in seine Familie aufgenommen zu haben und ärgerte ihn, genauso wie er es damals bei Sasuke getan hatte.

Naruto verdrehte bloß die Augen."Dann eben doch die Kopfhörer mit anständiger Musik im Ohr", murmelte er und blieb schließlich vor dem Haus stehen. Drinnen schien es ruhig zu sein, dennoch brannte Licht und man erkannte immer wieder einen Schatten.

"Jetzt klopft schon", drängelte Itachi die Anderen, wollte er doch endlich zu seinem geliebten Deidara. Er hatte ihn nun schon so lange nicht mehr gesehen und sehnte sich einfach nach diesen nun sehr.

Izuna rollte mit den Augen, klopfte aber an und wartete bis ein leicht übermüdeter Deidara die Tür aufschloss.Verwirrt sah er die drei an und dann auf Sasuke."W-was hat er und was macht ihr...Itachi?" Träumte er denn jetzt oder war er es wirklich? Deidara rieb sich die Augen und erst dann hopste er Itachi voller Freude in die Arme.

Dieser zuckte zusammen und verkniff sich einen lauten Freuden und Schmerzenslaut. "Ich hab dich vermisst", sagte der Uchiha dennoch schwach und lehnte sich an den so schönen und warmen Körper. Wie er sie vermisst hatte, Deidaras Art und auch dessen Nähe. Er hatte sich die ganze Zeit nach dem Anderen gesehnt.

"Ich habe dich auch vermisst und ich hab mir Sorgen gemacht", schmiegte sich Deidara glücklich an Itachi, schloss die Augen und brauchte einen Moment, um zu realisieren, dass er wirklich wieder hier bei ihm war.

Sanft lächelte Itachi und hörte ein leises rumpeln aus dem Haus. Skeptisch sah er auf und glaubte nicht, wer den nun vor ihm stand. "Ihr solltet rein, bevor Madara merkt, dass ihr hier seid", sagte ein Rotschopf ruhig und sah auf den Haufen vor sich.

"Sasori?" Ungläubig sah auch Naruto auf diesen und konnte kaum glauben, dass dieser wieder hier war."Ich dachte, du seist weg, wie kommt es, dass du wieder hier bist?", trat er noch während der Frage ins Haus rein und setzte sich mit Sasuke auf die Couch.

"In Suna war es mir zu langweilig und außerdem hänge ich an euch Chaoten schon ziemlich. Na Sasuke, hast du dich wieder überschätzt, oder hatte es diesmal einen anderen Grund?", sagte der Rotschopf ruhig und streichelte zart über das verklebte, aber immer noch seidige Fell. Sasori konnte spüren, dass Sasuke fast alle Knochen gebrochen waren und, dass er auch allein Anschein nach noch innere Verletzungen hatte. Seine Mixturen würden da nicht mehr helfen, das wusste er ganz genau und auch der junge Uchiha wusste es mehr als genau.

"Er hat Madara angegriffen.Ich hab ihn unter dem Schrank gefunden und ich mache mir ernsthafte Sorgen", rückte Naruto nach langen Zögern mit der Sprache heraus und blickte Hilfe suchend zwischen allen Beteiligten hin und her.

Auf die Worte hin sah sich Sasori den Kater genauer an und seufzte leise dabei auf. Sasuke hatte sich nicht nur mit Madara angelegt, sondern ihn auch gebissen und das war alles andere als gut. "Er hat Madara gebissen, oder? Jedenfalls ist seine Schnauze und ein Teil des Halses zersetzt. Die Knochenbrüche heilen zwar schon, aber er ist sehr geschwächt. Deidara, kannst du meine Tasche gerade holen und das blaue Gläschen darin?", bat er den Blonden noch und sah sich Sasuke weiter genauer an. Sasuke brauchte erstmal einen menschlichen Körper, damit er ihn behandeln konnte, ohne Probleme. Dann konnte er auch Blut trinken, auch wenn ihn dies nicht passen würde.

Naruto nickte schwach, besah sich immer wieder, was Sasori und Deidara an Sasuke machten und sie versuchten zu helfen.Er kam sich dabei immer noch so hilflos vor, legte Sasuke schließlich ganz behutsam auf die Couch und ließ Deidara mit der Tasche anrücken."Er wird aber doch wieder?", fragte Naruto zur Sicherheit noch einmal nach.

"Keine Sorge, er hat Madara nur gebissen und nicht sein Blut getrunken. Außerdem hab ich schon Übung darin ihn wieder zusammen zu setzt", sagte der Rotschopf ruhig, nahm das Fläschchen mit der blauen Mixtur von Deidara an und flößte es ihn langsam in den Mund. Er musste die Hand auf den Hals legen, damit nicht alles noch hinauslief und es keine Wirkung zeigte. Sasuke zuckte zusammen, raunzte schmerzlich auf und wurde immer größer dabei. Keuchend lag der menschliche Sasuke vor ihnen, aber nicht ganz. Die Ohren waren immer noch von einer Katze und die lange schwarze Rute, bewegte sich langsam auf und ab. "In Menschenform können wir ihn verbinden und ihn auch besser Blut zuführen", erklärte der Rotschopf kurz, legte mit Deidara die ersten Verbände an. Sasuke biss die Zähne zusammen, legte dabei die Ohren an und schlug wild mit dem Schwanz. Die Schmerzen waren stark und sein zersetztes Inneres machte ihm schwer zu schaffen.

Naruto hörte zwar dem zu, was Sasori sagte, aber so ganz folgen konnte er nicht. Dafür machte er sich einfach zu große Sorgen und beobachtete nun ganz aufmerksam, was er und Deidara zusammen taten. Es schmerzte Sasuke so leiden zu sehen, wie er sich vor Schmerzen wandte, laut raunzte und scheinbar versuchte den Prozeduren zu entkommen. Naruto trat vorsichtig neben die Couch, strich ganz behutsam über die Katzenohren und erst da erkannte er, dass sich Sasuke nicht ganz in einen Vampir zurückverwandelt hatte und inzwischen mehr einem Neko glich. Neko? Gab es sowas überhaupt? Allem Anschein nach wohl ja, denn vor ihm lag einer und peitschte unruhig mit dem Schweif.

Leise murrend machte der Uchiha die Augen auf, fühlte warme Hände bei sich, die ihm sehr vertraut waren. Er blinzelte ein paar mal und krallte sich dann laut fauchend im Sofa fest. "Wir sind fertig", sagte der Rotschopf ruhig und blickte kurz rüber zu Naruto. "Er wird es überstehen, aber wie lange er jetzt als halbe Katze herumläuft, weiß ich nicht. Ich hab das Mittel bis jetzt nur zwei Mal getestet und auf einen Vampir wirkt es wahrscheinlich anders als auf einen Lykaner", erklärte der Rotschopf schnell und wandte sich nun dem verletzten Itachi zu. Der musste auch noch versorgt werden, sonst machte Deidara ihn nachher noch die Hölle heiß. Leise wimmerte der Neko Sasuke, hatte sich fest in die Couch gekrallt und biss die Zähne zusammen.

Naruto nickte nur schwach und er blickte lieber zu Sasuke, der allem Anschein nach immer noch starke Schmerzen hatte.Es gefiel ihm ganz und gar nicht und er hätte ihm am liebsten diese Qualen abgenommen."Danke, Sasori", brachte er dann aber doch noch über die Lippen und schloss für einen Moment die Augen.

Kurz drehte sich der Rotschopf um, sah den traurigen Blick des Blonden und verschwieg lieber, wovon all die Verletzungen waren. Naruto würde aus dem Haus stürmen und sich Madara vorknöpfen wollen. Eine Kampf, der für Naruto tödlich enden würde. "Ähm Deidara, könntest du bitte Kleidung für Sasuke holen." "Lass doch, Naruto gefällt es so doch besser", kam es frech von Itachi und er konnte nur schwer ein Kichern unterdrücken dabei.

Empört blickte Naruto zu Itachi rüber und kräuselte die Nase."Ich finde das nicht witzig, lass den Scheiß und hör auf mich zu ärgern." Deidara gluckste hingegen leise, stand aber dennoch auf und suchte, des Friedens wegen, neue Kleidungsstücke.

"Ihr zwei benehmt euch, Sasuke braucht jetzt viel Ruhe", ermahnte der Rotschopf die beiden, dennoch konnte sich Itachi ein Kichern nicht verkneifen und sah aber bald wieder auf Izuna. "Was hat dein lieber Bruder eigentlich vor?", fragte er direkt, schließlich wussten sie immer noch nicht, was das Uchiha Oberhaupt vorhatte.

Izuna seufzte leise, hatte mit genau einer solchen Frage gerechnet und runzelte die Stirn. "Er will das Tagebuch und wenn er es und seine Seelen zusammenrafft hat, dann kann man ihm nichts mehr anhaben. Er ist dann unsterblich", erklärte er und erntete nur Von Deidara verwirrte Blicke.

"Unsterblich", sagte der Rotschopf erschrocken und blickte genauso verwirrt wie der Blonde. "Madara zerfällt, sein Körper kommt nicht mit seiner Seele zurecht, deswegen ist sie geteilt", sagte eine dunkle Stimme und in einer Rauchwolke erschien Kakashi mit Obito auf der Schulter vor ihnen.

"Steckt sie vielleicht in der Hokage? Immerhin kam ihr Name in meinem Buch vor.Nicht dass das komisch wäre, nein, aber seltsam ist es schon!", blickte Naruto neugierig seinen Sensei an und kam diesem langsam näher.

Der Kopierninja nickte bloß und Obito sprang von seiner Schulter, hopste rüber zu dem knurrenden Sasuke und beäugte ihn ausgiebig. "Madara weiß es noch nicht und er braucht seine Seele. Jedoch zerfällt sein Körper schneller als er gedacht hat und er braucht dringend einen Ersatzkörper", erklärte der Kater noch und wedelte etwas nervös mit dem Schwanz als er Izuna sah.

 

 

Einen Einsatzkörper und welchen? Doch hoffentlich nicht den von Tsunade, denn das... Oh Himmel nein, aus pfui … nicht solche Gedanken, tadelte er sich selbst und musste kurz würgen."Und wo will er diesen hernehmen?", fragte er dennoch schwach und hoffte inständig, dass er sich irrte.

"Er braucht einen Körper mit einem schwachen Geist, denn sonst kann er den Körper nicht kontrollieren", erklärte der Kater ruhig und schloss kurz seine Augen.

"Puh ...", seufzte Naruto erleichtert aus. Tsunade war alles andere als schwach, aber dann schlugen seine Gedanken plötzlich Alarm. "Denkt ihr etwa ..." Wieder sprach er nicht im ganzen Satz, sein Blick ging wie automatisch zu Sasuke und seine Augen weiteten sich geschockt.

"Madara hat nicht umsonst seine Seele in drei Teile geteilt und quält ihn nur zum Vergnügen", sprach Obito ruhig und sah auf den nun mit den Ohren zuckenden Sasuke. Jetzt war er erst recht ein gefundenes Fressen für das Oberhaupt der Uchihas, aber sie konnten den Kleinen nicht wegbringen, dazu war er noch zu schwach.

Naruto knurrte leise und fletschte die Zähne."Er bekommt Sasuke nicht und wenn es das Letzte ist, was ich tue." Beschützend stellte er sich vor den Neko und blickte zu ihm herab."Ich lass nicht zu, dass man dir wieder wehtut", beugte er sich zu Sasuke runter und lächelte schwach.

Obito grinste nur breit, genauso wie Kakashi unter der Maske. Kurz zuckte Sasuke mit den Ohren, öffnete langsam die Augen, bekam sie aber nicht wirklich auf. Vorsichtig versuchte er aufzustehen, herauszufinden, wo er war und auch bei wem alles.

"Bleib bitte liegen. Du bist hier in Sicherheit … inzwischen vorerst denke ich", bat er Sasuke leise und inständig. Er sprach extra so, nicht, dass er sich noch erschrak, oder größere Schmerzen in den Ohren hatte.

Kurz schüttelte sich der junge Uchiha, erkannte immer noch nicht wo er war, aber eine leise Stimme drang an sein Ohr. Eine sanfte und ruhige Stimme, die er ganz genau kannte und wusste, dass von ihr keine Gefahr ausging. Langsam lehnte sich Sasuke wieder zurück, suchte mit noch verschwommenen Blick die Person zu der die Stimme gehörte.

Naruto lächelte und als sich Sasuke wieder hingelegt hatte, griff er nach der Decke und deckte ihn vorsichtig zu."Schlaf etwas, du wirst es brauchen", erklang seine Stimme ganz leise gewispert neben dem Katzenohr, ehe sich Naruto wieder entfernte und aufstand.

Sasuke spürte etwas Weiches auf sich, vermutete, dass man ihn zugedeckt hatte und hörte wieder diese so sanfte Stimme. Aber als sie ging, schnappte er nach ihr, hielt sich an ihren Körper fest und wollte sie nicht loslassen. Er wollte sprechen, doch allein der Versuch schmerzte schon in seiner Kehle, also hielt er den so warmen Körper der Stimme fest.

Erschrocken zuckte Naruto als er gepackt wurde zusammen, blickte verwirrt auf Sasuke und wie dieser anfing zu klammern.Er schob das ganze auf seinen jetzigen Zustand und setzte sich dennoch wieder mit einem Seufzer vor die Couch hin."Schon gut, ich bleibe ja hier."

Leise schnurrte der Neko, spürte, wie die Wärme wieder zu ihm zurückkam und kuschelte sich mit letzter Kraft an ihr. Noch immer konnte er die so kalten und groben Hände an sich spüren, wie sie ihn berührt hatten. Sasuke zitterte bei den Gedanken heftig, klammerte sich nur noch mehr an Naruto und legte seine Ohren wieder an.

Naruto streichelte vorsichtig die Stelle am Kopf Sasukes, die nicht verletzt war und spürte dadurch das heftige Zittern seines Körpers."Schhhh … ganz ruhig, hier passiert dir nichts", murmelte er leise und verharrte mit der Hand ganz still.

Scheu öffnete der Neko wieder die Augen, spürte eine warme und so sanfte Hand, die ihn streichelte. Wie schön sie war, so angenehm warm und zärtlich, ganz anders als die Hände von vorhin, die ihn so angewidert hatten. Leise begann Sasuke wieder an zu schnurren, schloss ruhig seine Augen und schmiegte sich der sanften Hand entgegen.

Zufrieden lächelte Naruto, vernahm das sanfte Schnurren und das entgegenkommen an seiner Hand. Es war ungewohnt Sasuke anzufassen, denn immerhin war er kein Kater mehr, sondern mehr eine lebensgroße Katze in menschlicher Optik.

Kurz sah Izuna rüber zu den beiden, seufzte leise und dachte selbst an seinen Bruder. Damals war er auch immer so schmusig gewesen, doch seit er Oberhaupt der Familie geworden war, hatte er sich verändert und das leider nicht zum guten. "Sasuke hat eine Menge durchgemacht, du solltest besser heute beim ihm bleiben", sagte der Uchiha ruhig und schaute kurz wieder zu den nun verbundenen Itachi. Sie waren alle recht geschwächt und wenn Madara sie so fand, waren sie geliefert.

"Ich denke nicht, dass Sasuke Naruto jetzt weglässt", schmunzelte Deidara und blickte versonnen lächelnd auf die beiden.Sie erinnerten ihn stark an sich selbst und an Itachi … irgendwie süß, die beiden.

Etwas wacklig auf den Beinen stand der ältere der Uchiha Brüder auf und tappte zu seinen Freund. "Nein, jetzt bestimmt nicht mehr, ich glaube, du bleibst besser bei ihm", sagte Itachi ruhig und lehnte sich an den Blonden an.

Deidara umschloss Itachi mit beiden Armen und hielt ihn achte fest."Ich pass auf die beiden auf, da mach dir keine Sorgen. Sasori wird ebenfalls ein wachsames Auge und gespitzte Ohren haben."

Kurz drehte sich der Rotschopf um und blinzelte etwas verwirrt. "Na ja, seine Wunden am Körper kann ich heilen, aber bei den Wunden in seinem Herzen kann ich nichts machen", sagte der Rotschopf und verschwand in die Küche, wollte etwas Tee kochen, denn nachher brauchten es bestimmt zwei Herren.

Deidara rollte genervt mit den Augen und starrte dementsprechend Sasori hinterher."Von den Wunden hab ich auch gar nicht gesprochen. Um die scheint sich außerdem schon Naruto zu kümmern. Ich hatte mit aufpassen lediglich gemeint, dass du die Ohren spitzen sollst wegen einer eventuellen Gefahr."

"Das habe ich schon verstanden, so dumm bin ich nicht, Deidara. Dennoch, Sasukes Zustand wird wohl nun lange so bleiben und es ist besser, ihn in Narutos Zeit zu bringen. Wir sind hier auch nicht mehr sicher, Madara wird schon wissen, dass wir alle hier sind. Es dauert bestimmt nicht mehr lange, bis er da ist", kam es von Sasori aus der Küche und er seufzte leise. Es waren bestimmt nur ein paar Stunden und das Haus hier würde nicht mehr stehen.

Das hatte Deidara schon befürchtet und er blickte sich auf der Unterlippe kauend zu Itachi."Kommst du mit? Immerhin wird er dich wohl auch suchen und versuchen, mit Gewalt Sasukes Aufenthalt zu erfahren." Deidara war sich nicht mal so sicher, ob Sasuke jetzt überhaupt schon in Narutos Zeit reisen konnte. Er sah schwach aus, ungewöhnlich blass für einen Vampir und das sorgte ihn sehr.

"Natürlich, ich weich dir nicht mehr von der Seite", sagte der Uchiha leise und küsste sanft die Lippen des Blonden. Nach dem Lösen richtete er seinen Blick wieder zur Küche und sah auf den rauskommenden Rotschopf. "Wir alle sollte von hier weg, aber ganz besonders die Uchihas müssen weg. Das gilt auch für dich, Izuna. Ich weiß zwar nicht, wie Sasuke nachher auf die reagieren wird, aber mitkommen solltest du." Ruhig war Sasoris Stimme und er sah sich den Jüngsten Uchiha nochmal an. "Er ist sehr geschwächt und die Reise wird ihn viel Kraft kosten. Wir warten noch eins, zwei Stunden, aber länger geht nicht."

Naruto, der alles gehört hatte, drehte sich verwirrt um. "Wo sollen sie denn alle unterkommen? Bei mir ist höchstens mit Gästezimmer Platz für drei. Ich muss schließlich auch noch irgendwo schlafen." Er fand das nun überhaupt nicht lustig, sah sich schon die nächsten Wochen auf dem Sofa liegen und grummelte leicht, weil das wiederum Rückenschmerzen bedeutete.

"Na, na, na, ich bin auch noch da und ich hab genug Platz. Am besten du nimmst Sasuke nur und ich den Rest. Schließlich braucht er jetzt viel Pflege und Sasori kann ab und an vorbeischauen", warf Kakashi ein und Obito nickte bloß. Aber wohl aus einem anderen Grund.

"Hast du denn soviel Platz? Immerhin sind es vier Leute, plus deine Katze", beharrte Naruto an seinen Sensei und blickte aber wieder zu Sasuke, der scheinbar endlich ein wenig schlafen konnte.

"Natürlich, mein Haus ist groß und ziemlich leer", sagte der Kopierninja und Obito nickte wieder. Zudem konnten Itachi und Izuna als Katze herumlaufen und brauchten somit noch weniger Platz. Außerdem wollte Deidara auch bestimmt etwas intensiver kuscheln und das wollte er Naruto nicht antun.

Zufrieden nickte Naruto über Kakashis Worte und streichelte Sasuke sanft und dennoch vorsichtig über die Ohren.

Kurz zuckte Sasuke mit den Ohren, schnurrte nur noch lauter und schmiegte sich der sanften Hand entgegen. Wie schön es war, so sanft berührt zu werden.

Grinsend besah sich Deidara die beiden und selbst kuschelte er sich an Itachi."Wie war das, er mag Sasuke nicht?", kicherte er ganz leise und seufzte kurz.

"Erinnere ihn nicht daran", flüsterte der Ältere leise und küsste sanft die Stirn des Blonden. Wie er ihn vermisst hatte und auch dessen so süßes leise kichern.

"Na gut", lenkte Deidara leise ein, seufzte dennoch leise und schloss für einen Moment wieder seine Augen.

Itachi schmunzelte, schmiegte sich sachte an den ihn so vertrauten warmen Körper und sah lächelnd auf seinen Bruder. Wie dieser leise und wohlig schnurrte, der Hand Narutos richtig beim Streicheln entgegenkam und sich dabei an den Blonden gekuschelt hatte.

Kurz blickte Naruto auf, lächelte wegen dem leisen Schnurren seitens Sasuke und schob dessen Decke beim Herunterrutschen wieder hoch.

"Lassen wir die beiden etwas alleine", sagte der Uchiha leise, schnappte sich schon seinen Geliebten und zog ihn nach oben. Wenn man Naruto und Sasuke so beim Kuscheln zusah, bekam er selber Lust zu schmusen und sich streicheln zu lassen.

"Was hast du denn schon wieder vor?", wollte Deidara wissen, ließ sich jedoch die Treppen rauf-ziehen und folgte Itachi einfach mal vertrauend.

Itachi brachte den Blonden rauf in sein Zimmer, drückte ihn auch sanft auf Bett und schnurrte schon leise. "Ich will auch was kuscheln", säuselte er und kuschelte sich schon im nächsten Moment an Deidara.

Überrascht ließ sich Deidara auf das Bett drücken, spürte schon Itachi über und an sich und lächelte."Scheint anzustecken, hm?", grinste er leicht und schmiegte sich aber schon dicht an.

"Ich durfte so lange nicht und nun will ich diesen Moment schön genießen. Wer weiß, wann ich das nächste Mal dazu komme", hauchte der Uchiha leise und schmiegte sich an die warme Brust des Blonden. Diesen Moment wollte er genießen und das in vollen zücken. Vielleicht konnte er Deidara später gar nicht mehr berühren.

"Na dann", lächelte Deidara, streichelte Itachi dabei leicht über den Rücken und küsste ihn sachte auf den Kopf."Genießen wir, solange es geht", fuhr er weiter über den Rücken, schließlich hoch in den Nacken und kraulte ihn.

Schnurrend streckte sich der Uchiha, liebte er doch das sanfte Kraulen von Deidara so sehr und besonders am Nacken. "Das ist schön", hauchte er leise, streichelte selber die Brust des Blonden sanft. Er wollte ja nicht nur alleine genießen.

Lächelnd machte Deidara weiter, kraulte ganz sachte, spürte dabei Itachis Hand an seiner Brust und schloss leise seufzend die Augen. So ließ es gleich besser genießen, alles intensiver spüren und kurzzeitig alles vergessen.

Leise schnurrend kam Itachi der sanften Hand entgegen, genoss sie einfach und wollte selber den Blonden zum Schnurren bringen. Alles vergessen und nur noch an Deidara denken, das war alles, was er jetzt wollte und nur noch konnte.

Wie schön das schnurren klang, in Deidaras Ohren widerhallte und ihn ermutigte sanft seine Liebkosungen weiter fortzuführen. Er liebte diese Laute, sie hörten sich so sinnlich an, wie nicht von dieser Welt.

"Du bist so wundervoll und ich bin froh dich zu haben", säuselte der Uchiha leise, ergab sich immer mehr den so geschickten und sanften Händen des Blonden.

Deidara wurde unter den schmeichelnden Worten leicht rot, lächelte aber dennoch und spielte mit Itachis Haaren."Was würde ich nur ohne dich machen?", schmunzelte er verliebt und sein Blick blieb weiter auf Itachi haften, welcher ihn ebenso liebevoll ansah.

Darauf wusste Itachi keine Antwort und schwieg lieber. Aber er wusste, dass er ohne Deidara nicht mehr die Kraft hätte, sich gegen Madara zu wehren und Sasuke zu beschützen. "Ich liebe dich", hauchte er leise und naschte sanft von den ihm so bekannten Lippen des Blonden.

"Ich liebe dich auch", wisperte Deidara leise, kam den Lippen Itachis wieder näher, ließ sie vereinen und erwiderte somit den zärtlichen und einfühlsamen Kuss.

Sanft lächelte der Uchiha über die vier kleinen und so bedeutsamen Worte seines Liebsten in den Kuss und naschte zu gerne weiter von ihnen. Doch die Ruhe blieb nicht lange und es klopfte schon an der Tür. "Es tut mir leid euch zu stören, aber wir müssen los", sagte eine kühle Stimme vor der Tür und machte sich schon wieder auf herunterzugehen.

Kurz zuckte Deidara leicht, hatte nicht damit gerechnet gestört zu werden und sah leicht murrend auf."Menno, immer wenn es so schön kuschlig wird", beschwerte er sich leise und blickte Itachi verträumt dabei an.

"Bei Kakashi geht es weiter", sagte der Uchiha und küsste nochmal sanft aber kurz die Lippen des Blonden. Sie mussten los, sonst würde Madara sie doch noch erwischen und das wäre für sie ziemlich schlimm.

"Lass uns lieber erst dafür sorgen, dass dein Bruder in Sicherheit ist", erwiderte Deidara leise, erhob sich von dem Bett und öffnete schon leise die Tür, um herunterzugehen.

Sanft lächelte der Uchiha seinen Freund an, freute sich, dass Deidara seinen Bruder mochte und auch keine Probleme mit ihm hatte. Schnell sprang er vom Bett auf und rannte zu dem Blonden, nahm seinen Hand und ging mit diesem runter.

Lächelnd drückte Deidara die Hand Itachis, stieg jedoch schon wenig später die Treppe herunter und kam zurück ins Wohnzimmer zu den anderen.

Dort warten alle schon auf die beiden und waren zur Abreise bereit. Sasori hatte Sasuke auf dem Rücken und er schnurrte noch immer leise wegen dem sanften Kraulen von Naruto. Doch sobald dieser mal kurz wegwollte, fing der junge Uchiha Neko an zu knurren und raunzte leise nach dem Blonden. Kopfschüttelnd sah Sasori dem ganzen zu und sah dann auf die anderen beiden Verliebten. "Können wir, sonst zerkratzt mich Sasuke noch."

Deidara musste leise kichern, fand das Verhalten von Sasuke einfach zu niedlich und auch, wie er stimmlich immer wieder nach Naruto zu rufen schien."Klar, wir können los", ging er jedoch sofort wieder ernster auf Sasoris Frage ein und schloss rasch seine Jacke.

Selbst Itachi schmunzelte über seinen Bruder, wie er nun immer wieder nach Naruto mit der Hand schnappte und ihn zu sich zog. Auch wenn der jüngste Uchiha nicht mehr laufen konnte, weil er zu geschwächt war, dennoch hatte er genug Kraft, um sich Naruto zu angeln.

Naruto war das ganze sichtlich peinlich und er guckte jeden böse an, der es auch nur ansatzweise versuchte zu lachen. Für ihn war das schließlich neu und er mochte es auch gar nicht, unter solch einer Beobachtung zu stehen.

"Ähm könnten wir jetzt bitte los, ich möchte den Kater hier gerne wieder bald absetzen", meldete sich Sasori wieder, da Sasuke immer unruhiger wurde und das nicht, weil Naruto so weit weg war.

"Los, Abmarsch, jetzt."Kakashi schritt als erster voran und achtete dabei penibel auf die Umgebung. Obito saß längst schon wieder auf seiner Schulter, blickte sich mit schwingendem Schweif um und raunzte zufrieden, wenn die Luft rein war.

 

Sasori folgte mit Sasuke auf dem Rücken und Naruto im Schlepptau als Erstes. Dicht gefolgt von den beiden Verliebten und Izuna. Kurz blieb dieser aber nochmal stehen, drehte sich in Richtung seins Zuhauses um und seufzte leise. "Bruder", hauchte er ganz leise und wendete enttäuscht den Blick ab.

"Irgendwie kann er einem leidtun", murmelte Deidara Itachi zu, drückte dessen Hand und wieder drehte er sich leicht um und warf einen Blick auf Izuna. Es war sicher nicht leicht Madara den Rücken zu kehren, ihn zu verraten und weit über Bruderliebe hinaus zu lieben.

"Das Richtige tun ist manchmal schwerer als das falsche", sagte der Uchiha nur leise und drückte sanft die Hand des Blonden. Er verstand was Izuna zwar empfand nicht richtig, besonders, dass er seinen Bruder zu sehr liebte, aber der Gedanke jemanden zu verraten, der einem wichtig war, war immer schwer. "Deidara, ich muss nachher mit dir reden unter vier Augen, es ist wichtig", flüsterte der Uchiha leise und seufze kurz. Er musste Gewissheit haben und am besten sehr schnell.

Verwundert blinzelte Deidara und fragte sich, worüber Itachi mit ihm reden wollte. Hoffentlich nichts Schlimmes."Das hat aber doch noch Zeit. Dein Bruder ist jetzt wichtiger und alles andere kann warten", murmelte er leise, folgte weiter Kakashi und auch er sah sich dabei immer wieder um.

Kurz nickte Itachi und hoffte auch, dass die Zeit dafür auch reichen würde. Leise seufzte Itachi und sah auf seinen Bruder verwunderter, der stark zitterte und leise raunzte. Erschrocken blickte er sich um, doch hier war nichts, aber etwas machte seinen Bruder Angst und das ziemlich.

"Ich frage mich, was er hat?", murmelte Naruto leise, der die ganze Zeit dicht neben Sasori herlief und Sasuke nicht eine Sekunde aus den Augen ließ. Dieses Zittern machte selbst ihn ganz nervös, dennoch versuchte er ruhig zu bleiben und achtete darauf, wo er hinlief.

Sasuke zitterte immer stärker und auch Izuna blieb plötzlich wie angewurzelt stehen. "Nein”, hauchte das zweite Oberhaupt der Uchiha Familie und trat einige Schritte zurück. "Verräter", hauchte eine kalte Stimme leise und selbst Sasori fing an laut zu knurren. "Wie könnt ihr es wagen, euere eigene Familie zu verraten?" Schwere Schritte kamen näherer auf sie zu, doch ließen sie sich ausmachen, von wo sie kamen.

Naruto blieb augenblicklich stehen und dennoch, trotz der Dunkelheit konnte er nur wenig sehen. dafür konnte er umso besser hören, vernahm die schweren schritte und fragte sich von wo sie kamen.

Leise knurrte Izuna, fühlte sich durch die Worte mehr als angegriffen. "Wir haben die Familie nicht verraten, das warst du. Du lässt deine eigene Familie leiden, quälst sie und wofür das ganze, damit du unsterblich bist. Du hast deine eigenen Großneffen vergewaltigt und du hast sein Leben zerstört", fauchte der Jüngere der beiden Brüder und zuckte erschrocken zusammen als sich zwei kalte Hände um ihn legten. "Ich hätte dich nehmen sollen, doch ich liebe dich zu sehr Bruder, deswegen nahm ich Sasuke. Er liebte einen Menschen, hatte uns somit verraten und du kennst die Regeln bei Verrat nur zu gut." Madara sah kalt auf die anderen, besonders auf Naruto, der neben seinen Spielzeug stand, das sich ängstlich an einen dreckigen Köter klammerte.

Deidara knurrte leise, ließ von Itachis Hand ab, kam auf Madara zu und baute sich vor ihm auf."Du kannst nur andere nicht glücklich sehen, das ist alles. Weil dir das Glück verwehrt bleibt, weil es noch schlimmer ist den eigenen Bruder zu lieben und es verstecken zu müssen. du bist so erbärmlich und sowas schimpft sich ein Oberhaupt. Pah … dass ich nicht lache!" Deidara spukte ihm verachtend vor die Füße und ballte vor Zorn bebend die Fäuste.

Leise kicherte der Uchiha und sah erfreut auf den Blonden. Eigentlich wusste er nicht wie Deidara aussah und ganz besonders das es Itachis Liebling war. "Sieh an, ein Halbblut, ich habe eigentlich gedacht du seist nur ein Freund von Sasuke, aber wie es scheint doch ein kleiner Fang des älteren Bruders", hauchte Madara leise und sah grinsend auf den vor sich aufbauenden Itachi. Madaras Grinsen wurde breiter und er ließ Izuna los, packte sich lieber den anderen Uchiha und hielt ihm am Hals fest. Feste drückte er zu, hörte hinten ein ängstliches Raunzen und wie sein Spielzeug langsam unruhig wurde. "Kommt Izuna und Sasuke wieder brav heim, lasst ich euch ziehen. Na, was ist euch wichtiger? ihr leben oder euer eigenes?"

Naruto blickte geschockt auf den ältesten Vampir, dann wieder zu den anderen. Er konnte und wollte sie nicht wieder diesem Ungeheuer überlassen und er musste sich rasch etwas überlegen, um Zeit zu gewissen.Vorsichtig trat er hinter Sasori und Deidara ..."Madara, was treibst du da? Hab ich dich das gelehrt? Du greifst deinen eigenen Clan an?" Eine enttäuschte Frau trat hinter den eben genannten hervor und kam auf Madara zu."Ich bin enttäuscht, mein Junge und dein Vater wäre es auch!"

"Das ist mir egal, Izuna gehört mir und ich gebe ihn niemanden mehr. Ihr wollt ihn mir bloß wieder nehmen, deswegen habt ihr doch meine Seele in Stücke gerissen, oder nicht? Mein Körper zerfällt mit der Zeit und ich bin nicht weiter als eure Marionette. Aber ich habe keine Lust mehr dazu. Sasuke wird mein neuer Körper und niemand wird es wagen sich gegen mich zu stellen", lachte Madara, ließ aber von Itachi ab, der sich keuchend an den Hals griff. "Komm her Sasuke, du weißt, was passiert, wenn du mich verärgerst oder nicht?", hauchte das Oberhaupt leise, breitete seine Arme aus und sah in das so ängstlich Gesicht des Jüngsten seiner Familie. Zitternd stieg Sasuke von Sasori ab, doch dieser hielt ihn knurrend fest. "Elende Töle", knurrte Madara und trat näher an die beiden heran.

"Lass ihn in Ruhe! Ich weiß wo deine beschissenen Seelen herumlungern!", knurrte Naruto, mit bereits dunkelroten Augen, mit gefletschten Zähnen und einiges behaarter am gesamten Körper.

"Ach wirklich, dann gibt sie mir und ich lasse euch in Ruhe", sagte Madara kalt und schaute lächelnd auf den Blonden. Er hatte einen Dämon in sich gebannt, aber damit umzugehen, konnte er wohl nicht.

"Das ist nicht ganz so einfach, sie sind in der Hokage und in einem sehr guten Freund gefangen.So wie es aussieht wissen sie nicht mal davon", erwiderte Naruto noch immer leicht knurrend.

"Dann hol sie mir, aber solange behalte ich dein süße Katze", kam es nur kalt von Madara und Sasuke zuckte ängstlich zusammen, versuchte sich hinter den Rotschopf zu verstecken, doch Madara war schon hinter ihm und hatte ihn sich gepackt. Wild zappelte der Neko, versuchte sich zu befreien. Doch bald konnte er nicht mehr, war dem Oberhaupt schon wieder ausgeliefert. "Lass ihn los", knurrte Sasori leise, kramte in seiner Tasche herum und zog eine grüne Mixtur heraus.

Naruto ballte die Fäuste, hätte sich auch eher denken können, dass die Sache einen Haken und dieser mit Sasuke zutun hatte."Wehe du fasst ihn an, oder tust ihm weh", keifte er Madara an, blickte ihn wild funkelnd in die Augen und tat einen Schritt auf Sasuke zu."Ich werde nicht lange brauchen, halt also durch, ja?", murmelte er leise, strich ihm vorsichtig über die Ohren und versuchte zu lächeln.

Leise kicherte Madara, leckte demonstrativ über die Ohren des Jungen und bis leicht in sie hinneigt. "Mal schauen, wenn du schnell genug bist, vielleicht", raunte das Oberhaupt und sah knurrend auf den Rotschopf. "Ich habe es satt, dass du ihn immer weh tust", knurrte Sasori verärgert, schluckte die grüne Mixtur und fasste sich an die nun schmerzende Brust. "Deidara, schnapp dir alle und lauf", röchelte Sasori nur und fiel keuchend auf die Knie. Krampfend krallte er sich in den Boden und man hörte wie seine Knochen langsam knackten und brachen. Rotes Haar schoss heraus und die Fangzähne des Rotschopfes zeigten sich deutlich.

"Scheiße!", entfuhr es Deidara als er sah, was Sasori da geschluckt hatte.Rasch fasste er Itachis Hand, zog ihn zu sich rauf und achtete darauf, dass auch Naruto und Izuna schnell genug von hier wegkamen.Durch Naruto sein leises Gefluche gelangten sie alle in seine Zeit- mit dem Unterschied - es war am behelligten Tag."Mist … verdammter", murrte Naruto, flitzte rasch in den Schatten und sah wie Deidara schnell seine Jacke auszog und Itachi gab.

Itachi packte sich den leicht verstörten Izuna und zog ihn unter die Jacke. Beide hatten etwas abbekommen und Itachi knurrte leise vor Schmerz und hoffte, dass Sasori seinen Bruder helfen konnte. "Dieser Idiot, Madara wird ihn umbringen, warum hat er das gemacht", fluchte Izuna, klammerte sich etwas an den anderen Uchiha und unterdrückte nur schwer ein paar Tränen.

Deidara seufzte und tätschelte sachte Izunas Schulter."Sasori hat nicht wirklich etwas, für das es sich lohnt, zu leben. Er hat früh seine Eltern verloren und lebt seit Jahren als diese Bestie. Der Tod wäre für ihn nur willkommen", erklärte er mit leichtem Unbehagen.

"Das ist kein Grund, um zu sterben. Er hatte doch sonst auch immer so gelebt", schluchzte Izuna leise und ballte die Fäuste. Wenn er wirklich sterben wollte, hätte er das viel früher machen können und nicht auf so grausame Weise. "Wenn du jemanden liebst, dann beschützt du ihn einfach, egal ob du dein eigenes Leben dafür opferst. Sasori hatte wirklich alles verloren, aber ich glaube das er was gefunden hatte, was ihn am Leben hielt", mischte sich auch Itachi wieder ein und wuschelte durch das Haar des Älteren Uchihas.

"Lasst uns lieber weiter gehen, dumm herumstehen und Thesen aufstellen bringt uns nichts. Wir sollten die beiden Seelen suchen und hoffen, dass es nicht zu spät sein wird", appellierte Deidara leise an die beiden und sah kurz rüber zu Naruto.Auch er hatte Sasuke eine Jacke über gelegt, trug ihn auf dem Rücken und kam langsam aus dem Schatten heraus.

Noch immer zitterte der Neko stark, weinte leise und hatte sich an den Blonden gekrallt. Alles war sein schuld gewesen, wäre er stärker gewesen, so würde Sasori jetzt hier sein und nicht ...

Naruto tat es weh, ihn so leiden zu sehen, sein leises weinen zu hören und nichts tun zu können.Er wusste ja nicht einmal mehr, was er sagen sollte oder wie er zu handeln vermochte.

Betrübt sah Itachi auf seinen Bruder und wusste, dass dieser sich Vorwürfe machen würde. Aber er konnte doch nichts dafür, er war schwer verletzt und selbst er konnte nichts in Gesund Zustand gegen Madara ausrichten. "Wir sollten gehen, ich will nicht noch länger in der Sonne sitzen", sagte Itachi ruhig und stützte sich etwas an den Blonden ab.

"Gehen wir zu Naruto und er und Kakashi sollten sich um die beiden Seelen kümmern", nickte Deidara leicht und setzte sich zusammen mit den beiden Uchihas in Bewegung. Naruto tat es Deidara gleich, passte aber enorm auf, wo er hintrat und suchte immer wieder Stellen aus, die weniger sonnig waren.

Sasuke vergrub sein Gesicht in der Schulter des Blonden, schluchzte noch immer leise über den nächsten Verlust. Doch nicht nur Trauer fühlte Sasuke, aus der so großen Angst wurde dieser ungebremste Hass Madara hinzurichten und das auf die brutalste Weise, die möglich war. Er sollte für alles büßen.

"Sasuke ...", hauchte Naruto leise, teilweise besorgt und ging nun doch etwas rascher. Es tat ihm leid, nicht nur, dass er so litt, sondern auch, weil er sich so schuldig fühlte und sie alle nichts unternehmen konnten.

Sasuke krallte sich etwas an den Blonden fest und sah sich nur noch mit seinen roten Augen um. Bald würde er sich rächen und wenn er dafür sterben müsste. Ihm war es egal, er verlor immer mehr und das Letzte, was er hatte, würde er nicht hergeben.

Naruto biss die Zähne zusammen, dass was Sasuke tat, wie er sich festkrallte - es tat verdammt weh. dennoch sagte er nichts, ließ es über sich ergehen und schritt tapfer bis Konoha weiter.

Kurz blickte der Uchiha auf Naruto, spürte dessen leichtes Zucken und wusste auch woher es kam. Langsam ließ er wieder locker, schmuste sich an den Träger und schnurrte sogar leicht auf.

Schon besser, schmunzelte Naruto im Stillen, schloss bei sich daheim endlich angekommen die Tür auf und trat als erster mit ihm rein.Deidara folgte und sah sich kurz noch einmal draußen um.

Itachi und Izuna, legten erleichtert die Jacke ab und sahen sich selbst etwas neugierig in der Wohnung des Blonden um. "Ich glaube, Katze sein, ist hier besser", meinte Itachi bloß und Izuna nickte verstehend.

Deidara der gerade zur Tür hereinkam, blickte die beiden verdutzt an."Ihr wollt ja nur gekrault werden", wurde er frech und setzte sich auf den Sessel, da Sasuke vorsichtig von Naruto auf die Couch gelegt wurde.

"Na und, dazu haben wir das recht", warf Itachi ein und es saß auch bald ein großer schlanker Kater auf Deidaras Schoß. "Ich glaube ich bleibe lieber so, damit komme ich besser zurecht", gestand Izuna leise und schmunzelte über Itachi als Katze.

Schmunzelnd begann Deidara auch schon Itachi an zu kraulen, strich ihm leicht durch das samtige Fell und musste über dessen schnurren leise kichern.

Sasuke zuckte bei Itachis Schnurren mit den Ohren, richtete sich etwas auf und suchte wieder seinen Kuschelfuchs. Doch dieser war in der Küche und machte Tee. Leise knurrte der junge Neko und rollte sich beleidigt in die Decke ein.

"Tut mir leid, Sasuke", rief Naruto aus der Küche, beeilte sich mit dem Tee und kam rasch wieder rüber in sein Wohnzimmer. Er stellte ihn noch eben auf dem Tisch ab, setzte sich wieder zu Sasuke und streichelte ihm die übergroßen Katzenohren.

Erst blieb der Neko noch etwas beleidigt zusammen gerollt in der Decke liegen, aber als Naruto wieder sanft seine Ohren streichelte, zuckte er kurz zusammen. Ein wenig zitterte Sasuke, konnte er noch immer das eklige Gefühl spüren, als Madara ihn dort berührt hatte. Doch eine warme Hand vertrieb den Ekel wieder und er sah auf zum Blonden. Kurz raffte er sich wieder auf, legte sich mit dem Kopf auf Naruto Schoß und drückte den Blonden leicht an sich. Ganz ruhig ging Sasukes Schwanz auf und ab dabei und er schloss wieder schnurrend die Augen beim Streicheln seines Kopfes.

Naruto ließ Sasuke gewähren, auf seinem Schoss liegen und auch, dass er an ihn gedrückt wurde. Die Blicke der Anderen ignorierte er dabei und seufzte leise auf. Er hoffte, Kakashi würde Tsunade und Iruka überreden können zu helfen, immerhin war die Geschichte nicht leicht zu verdauen.

Oder auch zu glauben, aber der Beweis lag ja nun auf Narutos Schoß und das mehr als deutlich. Leise schnurrte der Neko, sah mit leicht geöffneten Augen auf zu Naruto und robbte sich an diesen schnurrend hoch. Leise raunzte er und leckte Naruto sanft über die Wange, schmiegte sich verschmust an dessen Brust und zuckte leicht mit den Ohren.

Unter der leckenden Zunge wurde Naruto ganz rot, seine Wangen fingen an zu glühen und er vergrub den Kopf in Sasukes Haaren, als dieser sich an ihn lehnte.Ihm war es nur so unangenehm, weil noch drei andere Personen im Zimmer waren und damit hatte er schon immer so seine Probleme.

Grinsend sah Itachi von Deidaras Schoß aus auf die beiden und kicherte sogar leise. Das war die beste Methode, um Sasuke abzulenken, von all seinen Schmerz und Hass.

Naruto warf Itachi bitterböse Blicke zu, dann aber kraulte er sachte Sasuke und spielte mit dessen Ohren, die immer wieder freudig zuckten.

Leise raunzte Itachi und Sasuke blickte zu seinen Bruder, zuckte kurz mit den Ohren und raunzte selber noch einmal, bevor er sich dann wieder an den Blonden kuschelte.

"Sag mal, reden die miteinander und wenn ja, worüber?", blinzelte Naruto fassungslos und schaute zwischen den beiden Katzen hin und her.

"Natürlich, Sasuke scheint ja im Moment seine Stimme Verloren zu haben und wir Uchihas verstehen die Sprache der Katzen nun mal", erklärte Izuna und kraulte kurz Itachi hinter den Ohren.

"Aha", machte Naruto leise."Und worüber haben sie sich unterhalten?", fragte er neugierig weiter.

Sasuke zuckte mit den Ohren und robbte sich wieder höher zu dem Blonden, leckte ihn demonstrativ über das Ohr und sah mit gelassen Blick auf den völlig nervösen Naruto. Itachi lachte laut und konnte nicht glauben was er da sah.

"Uwaaahhhh ..."Naruto starrte geschockt und rot wie eine Tomate auf Sasuke und fasste sich an das Ohr, das eben noch abgeleckt wurde."Was machst du denn da?", fragte er mehr als verwirrt.

Schnurrend drückte Sasuke den Blonden auf das Sofa, leckte ihn sanft über das Gesicht und ließ sich dann schnurrend auf den Jüngeren nieder. "Ich glaube, er will mehr Beachtung haben von dir", sagte Izuna etwas schüchtern und sah streng zu Itachi runter, der versuchte sein Lachen nun doch zu stoppen.

"Mehr Beachtung?" Perplex starrte Naruto zu Izuna, dann wieder zu Sasuke und streichelte ihm dennoch vorsichtig über den Rücken.Na toll, jetzt guckt jeder zu, murrte er in Gedanken und wurde noch verlegender, als er ohnehin schon war.

Leise schnurrte Sasuke, wickelte den Schwanz um Narutos Bein und fing selbst an, sanft die Brust des Blonden zu kraulen. Immer wieder stupste er den Blonden mit der Nase an, leckte kurz über den Hals und grinste doch innerlich über das Zucken des Blonden dabei.

"Sasuke ...", blinzelte Naruto sichtlich angespannt,"denkst du auch daran, dass hier noch andere Leute sind", gab er am Schluss noch zu bedenken, zuckte stark zusammen und musste sich zusammenreißen nicht von der Couch zu fallen.

Der Neko zuckte bloß mit den Ohren und sah auf den Blonden herab. Natürlich wusste er das die Anderen da waren und er drehte sich kurz um zu Itachi maunzte laut und leise knurrte der andere Kater nur. Nochmal maunzte Sasuke laut und knurrend stand Itachi auf und dackelte in Richtung Treppe. Izunas folgte dem Kater und kurze Zeit später auch Deidara.

Verwirrt sah Naruto nur wieder hin und her, dann den anderen beim Verlassen des Zimmers und schließlich wieder zu Sasuke. Was sollte das denn und wo gingen sie alle hin? So recht wohlfühlte sich Naruto jetzt nicht, zitterte noch heftiger und schluckte leicht.

Verwirrt sah der Neko auf den Blonden, verstand nicht, was dieser jetzt wieder hatte. Er hatte doch das gemacht, was er wollte, die Anderen herausgeschickt oder dachte er vielleicht. Schnurrend lehnte sich der Uchiha wieder an den Jüngern, blieb ganz ruhig liegen, wollte zeigen das er nur schmusen wollte und das er sich genauso benahm wie sonst auch immer als Katze.

Nur langsam beruhigte sich Naruto wieder, streichelte sachte wieder die Ohren seiner übergroßen und verschmusten Katze.Sasukes Schnurren klang beruhigend, wenn auch nur leise und sehr benommen. Fast klang es wie ein Laut der Verzweiflung und dann wieder freudig und verspielt.

Kurz streckte sich der Neko mit schwarzen Haar, schloss genießend seine Augen und vergaß einfach mal all seinen Kummer für einen Moment. Zwar konnte er sich wieder etwas mehr bewegen, aber ausreichen würde es nicht um kämpfen zu können. Aber zum Schmusen reichte es alle Male.

Leise kicherte Naruto, fing immer wieder die zuckenden Ohren ein und streichelte sachte über sie.Er passte dennoch auf nicht zu grob zu sein, immerhin war der Neko noch verletzt und er wollte ihm nicht schaden.

Raunzend streckte sich der Uchiha, öffnete verträumt den Augen und robbte wieder ein Stück höher zu Naruto rauf. Kurz wackelte er mit der Schwanzspitze, gab wieder einen seiner feuchten Küsse mit der Zunge auf Narutos Wange und schmiegte sich bald wieder an ihn.

 

"... hihi … das kitzelt", fing Naruto an zu lachen, dennoch mochte er es dem übergroßen Kater Sasuke so nahe zu sein und auch, wie er sich bald darauf wieder anschmuste und für kurz alles um sich herum vergaß.

Leise schnurrend und mit geschlossenen Augen, schlief Sasuke auf der Brust des Blonden, atmete ruhig und zuckte nur ein bisschen mit den Ohren. Bei Naruto fühlte er sich wohl, sicher und auch geborgen. Schließlich fand man nicht oft einen Menschen, der so sanft und freundlich war.

Naruto betrachtete den schlafenden Naruto eine Weile, auch dessen gesamtes Bild und musste sich mit roten Wangen eingestehen, dass er so ganz niedlich aussah.Besonders die großen Ohren, dazu die süße Stupsnase … einfach entzückend.

Schnurrend drehte sich Sasuke halb auf den Rücken, hielt sich aber dennoch an dem Shirt des Blonden fest und würde ihn heute auch nicht mehr loslassen.

Wie kann man sich nur so verrenken ohne runterzufallen, dachte Naruto, grinste erneut und kraulte wieder die flauschig - weichen Ohren.

Genüsslich schnurrte Sasuke lauter, schlug auch kurz die Augen auf und raunzte leise. Schnell hatte er sich wieder gedreht, war hoch gerobbt an Naruto und konnte ihn genau in die Augen schauen. Kurz zuckten wieder seine Ohren und er leckte sanft die Wange des Blonden. Verschmust rieb er den Kopf leicht an Narutos, stupste ihn immer wieder mit der Nase an und leckte ihn kurz über die Wange.

Naruto fand das alles einfach niedlich, wie eine große Katze, die spielen und gleichzeitig schmusen wollte. Gern ließ er es sich daher gefallen, auch wenn die feuchte Zunge an seiner Wange etwas gewöhnungsbedürftig war.

Doch lange schmuste der Neko nicht, war er doch müde von der Reise und den ganzen Strapazen. Müde kuschelte sich Sasuke wieder an die Brust des Blonden, schloss schnurrend seine Augen und schlief bald friedlich auf diesen ein.

Gern ließ Naruto den Neko schlafen, streichelte aber dennoch über seine Ohren und eckte sie beide mit der Wolldecke vorsichtig zu.

Genüsslich schmuste sich der Uchiha an den Blonden, hielt ihn wieder am Shirt fest und wollte ihn nicht gehen lassen. Friedlich schlief der Neko, zuckte nur ab und an mit den Ohren und schlief ansonsten friedlich.

Auch Naruto schlief sehr bald ein, war durch die Ereignisse stark angespannt gewesen und brauchte jetzt einfach den Schlaf.Leise schmatzte er, stellte allmählich das Kraulen ein und driftete immer mehr in Richtung Traumwelt ab.

Beide lagen schlummernd auf der Couch und die Decke rutschte etwas runter. Leise trat Izuna ins Zimmer, deckte die beiden wieder zu und sah sanft lächelnd auf die beiden Jungs.

Mit einem Puff stand Kakashi hinter Izuna und blickte vorerst verdattert auf die beiden Schlafenden."Ich konnte Tsunade für uns gewinnen. Iruka ist noch skeptisch und will Beweise", murmelte er, um sie beide nicht zu wecken.

Izuna zuckte zusammen und sah geschockt auf den Kopierninja. "Das ist gut und beweisen können wir das leicht", flüsterte der Ältere und sah kurz zu den Schlafenden, wollte er sie nicht wecken.

"Hier liegt ja auch schon einer und schläft", deutete Kakashi mit dem Finger auf Sasuke und schüttelte den Kopf.

"Lass ihn doch, die Pause hat er sich mehr als verdient und auch nach dem letzten Vorfall tut ihn sowas mal gut", flüsterte Izuna nur und drängte Kakashi schon in die Küche.

"Ich hab doch nichts dagegen", lachte Kakashi leise, ließ sich dennoch in die Küche schieben und schloss hinter sich die Tür. "Tsunade, hatte schon bedenken, da sie ab und zu dinge tut, die für sie nicht normal sind. Demnach war sie auch schnell gefangen und sie weiß, dass Gaara ein Halbblut ist."

Etwas verwirrt sah Izuna auf den Kopierninja, schließlich konnte er nicht sofort etwas mit den Namen anfangen und begriff erst später. "Dann müssen wir nur noch den zweiten überzeugen und Madaras Seele aus ihnen holen. Aber wenn wir das getan haben, was machen wir dann. Mein Bruder ist auch mit nur einem Teil seiner Seele verdammt stark."

Kakashi stutzte leicht. "Ich dachte, er braucht sie wegen seinem Körper der langsam zerfällt."

"Na ja, schon, aber er kann sich auch einfach an einem anderen Körper bedienen", Izuna zitterte leicht, verstand das Handeln seines geliebten Bruders nicht mehr. Warum tat er das alles, nur weil ihre Liebe zueinander verboten war?

"Wie dem auch sei, er wird wohl weiter Ärger machen", runzelte Kakashi die Stirn, setzte sich an den Küchentisch und faltete die Hände zusammen.

"Ja, das wird er", flüsterte der Uchiha leise und kaute sich nervös auf der Lippe herum. Sie mussten Madara töten und auch wenn er ihn schon oft schwer verletzt hatte, so liebte er ihn noch immer und er würde seinen Bruder dann folgen.

Kakashi konnte Izuna schon irgendwie verstehen, legte ihm daher die Hand auf die Schulter und lächelte unter seiner Maske. "Du wirst sehen, es wird sich sicher bald alles zum Guten wenden."

"Wir müssen noch den dritten Teil von Sasukes Seele suchen und den einen aus Naruto holen", wechselte der Uchiha das Thema wieder.

"Na den aus Naruto werden wir am leichtesten bekommen", schmunzelte Kakashi erneut und warf einen kurzen Blick auf die immer noch schlafenden.

"Zurzeit aber nicht, ich glaube nämlich, dass Sasuke es sich nicht wagen wird, Naruto zu belästigen", sagte der Uchiha ruhig und sah auf seinen jüngeren Verwandten. Sasuke liebte Naruto, das sah man und das hatte er auch gerade hören können, aber ob er sich auch trauen wird es den Blonden zu sagen.

Verstehend nickte Kakashi. "Naruto wird sich damit wohl ebenfalls schwertun. Er mag diese typischen Vampir-Mensch Romanzen nämlich leider überhaupt nicht. Wobei das mit Gaara ..." Er legte den Finger unter sein Kinn und schien nachzudenken. Ganz ausgeschlossen war es demnach wohl doch nicht.

Verwirrt sah Izuna auf den Kopierninja und verstand nicht das, was er gerade erzählt hatte. Aber so eine Beziehung zwischen Vampiren und Menschen war doch eigentlich normal. Auch wenn sehr viele dagegen waren und Halbblüter erbittert gejagt wurden, wusste er nicht, was daran schlecht sein soll. Die meisten Vampire und Menschen gingen so eine Beziehung nicht ein, weil sie nicht ewig andauern konnte. Der Mensch starb irgendwann und alterte natürlich. Die Zeit der Vampire verging langsamer und er dauert viele Hunderten von Jahren.

"Was denn?" Kakashi hob fragend die Augenbraue, dann aber seufzte er und setzte sich. "Naruto kennt Vampire nur aus Büchern, außerdem ist er ein Junge und kein Mädchen. Die finden solche Vampirromanzen natürlich toll, aber Naruto eben nicht. Für ihn sind und waren Vampire etwas Mystisches, etwas, das kämpft und nicht liebt!"

"Ach so, davon hab ich schon gehört. Doch viele Geschichten stimmen nicht. Zum Beispiel, dass jeder Vampir, der einen Menschen beißt, zu seinesgleichen machen kann. Das kann nur Madara." Langsam verstand der Uchiha, was Kakashi meinte, aber eine Beziehung mit einem Vampir war doch dasselbe wie mit einer normalen Person.

Kakashi wusste das mit Madara schon, auch diese ganzen Ungereimtheiten, die erzählt wurden."Naruto war bis vor einiger Zeit auch noch in Sakura verliebt, aber sie interessiert sich scheinbar nur für Sai.Dann gab es auch mal eine Zeit-lang Ino und Hinata, aber das hielt nicht für lange", erklärte er Izuna, wies dabei darauf hin, dass Naruto sich scheinbar eher den Damen zuwandte als Vampiren oder gar einem Jungen wie Sasuke.

"Das heißt nichts, Itachi hatte auch mal etwas mit einer Frau gehabt und selbst Madara hatte mal eine Verlobte. Sowas kann auch noch später mal passieren, aber das sollen die beiden unter sich ausmachen", sagte der Uchiha ruhig und hatte keine Bedenken bei den beiden. Sie sollten sich Zeit lassen, dann würden sie schon verstehen.

"Irgendwas muss da bereits ja sein. Er würde das sonst nicht dulden. Katze hin oder her", schmunzelte Kakashi und warf einen erneuten Blick zu den beiden. Aber Izuna hatte recht, er selber hatte auch schon etwas mit einer Frau, auch wenn das lange her und sie bereits tot war.

"Wir sollten heute Nacht zu deinen Bekannten gehen und uns bei ihnen einquartieren. Denn ich glaube, dass die beiden mal etwas allein sein wollen", sagte Izuna ruhig und sah nochmal schmunzelnd auf die Katze und den Fuchs.

"Sicher doch", nickte Kakashi, schaute sich jedoch nach Obito um und runzelte die Stirn. "Wo ist denn … ach sicher oben oder streunt herum", schmunzelte er leicht, stand dann aber auf und kochte Tee.

"Wenn du Obito meinst, der hatte eben gesagt, dass er mal rauswollte", sagte Izuna ruhig und streckte sich. Er sollte auch besser als Katze herumlaufen, so nahm er nicht zu viel Platz weg. Aber er konnte nicht so recht mit dem Körper umgehen und das war ihn unangenehm.

Schnell setzte Kakashi noch den Kessel auf, wandte sich dann wieder dem jungen Vampir zu und lächelte. "Ja, er streunt gern draußen. Morgens geht er und nachts irgendwann kommt er wieder."

"Er wird wohl draußen irgendwo schlafen, sonst wäre es recht gefährlich", sagte Izuna ruhig und wurde selber langsam zu Katze. Noch etwas unsicher tapste er zu Kakashi und sah zu diesem hoch.

Der Kessel pfiff und Kakashi drehte sich diesem zu, nahm ihn vom Herd und übergoss die Kräuter.Schmunzelnd sah er dann runter zu Izuna und kniete sich zu ihm runter."Du warst das damals.Dich haben wir einfangen müssen", streichelte er ihm über den Kopf.

"Ich bin auch nur ausversehen bei euch gelandet, tut mir leid", entschuldigte sich der Uchiha, ließ sich aber gerne über den Kopf streicheln. Zwar waren es nicht die Hände, nach denen er sich sehnte, doch noch genoss er es gern.

"Entschuldige dich doch nicht, die Bewegung hat uns damals allen sehr gutgetan", erklärte er und streichelte Izuna noch etwas weiter, ehe er sich wieder erhob und sich einen Tee eingoss.

Izuna schmunzelte bloß, taten diese Worte doch recht gut und es war schön nette Worte wieder zu hören. Er wusste noch ganz genau, wie sauer Madara war und, dass er ihn sogar verboten hatte, als Katze herumzulaufen.

"Kopf hoch, das wird schon", setzte sich Kakashi zurück an den Tisch, genoss seine Tasse Tee und hatte sogar so viel davon gemacht, dass auch Deidara und Naruto noch einen trinken konnten.

Izuna nickte und sah sich mal etwas neugierig in der Küche um. Hier war Sasuke also die letzten Tage gewesen, also nett sah es aus, wenn auch etwas unordentlich.

Kakashi ließ sich erstmal den Tee schmecken, ließ Izuna etwas in Ruhe gucken und lehnte sich entspannt zurück.

Neugierig durchstreifte Izuna die Küche und sein Blick wanderte ebenfalls zu einer kleinen Schüssel mit Wasser. Durst hatte er, aber die war bestimmt für Sasuke gedacht. Kurz blickte er sich zum Wohnzimmer um, sah nur den langen schwarzen Schwanz von Sasuke und genehmigte sich dann doch etwas Wasser aus dessen Schüssel.

"Ich füll sie nachher wieder auf und Sasuke wird sie bestimmt im Moment auch nicht brauchen", rieb sich Kakashi müde über die Augen und blickte dann zu Izuna herüber.

Leise maunzte dieser und trank in Ruhe weiter. Es tat gut, etwas Kühles zu trinken, auch wenn ihm etwas Rotes und Warmes lieber gewesen wäre. Aber dafür reichte es und er verstand auch, warum Sasuke immer das menschliche Essen aß.

"Na ihr zwei … uh Tee, wie praktisch", kam Deidara etwas wirr auf dem Kopf in die Küche geschlendert und ließ sich neben Kakashi auf den Stuhl sinken.

Kurz blickte Izuna auf den Blonden und dann auf den Kater der ihm folgte und sich raunzend neben ihn setzte.

Deidara nahm noch etwas Zucker, rührte kräftig in seiner Tasse und nippte vorsichtig dran. Wie gut das tat und es beruhigte auf eine angenehme Weise die aufgescheuchte Seite in ihm."Die beiden schlafen wohl noch, hm?", reckte er den Kopf und blickte kurz ins Wohnzimmer rein.

Auch Itachi schaute neugierig und wurde dann aber wieder von Izuna zurückgezogen. Leise raunzte Itachi beleidigt und aus dem Wohnzimmer kam ein etwas böses Knurren wegen der Lautstärker von diesen.

"... hihi ... Sasuke kann ja richtig bös werden", kicherte Deidara mit vorgehaltener Hand, schnappte sich dann aber Itachi und fing an ihn hinter den Ohren zu kraulen.

Schnurrend ließ sich der Uchiha auf den Arm nehmen und schmiegte sich sofort wieder an den Blonden, genoss das sanfte Kraulen und schnurrte mit Sasuke um die Wette.

"Noch einer mehr und wir können einen Chor aufmachen", schmunzelte Kakashi unter dem ganzen Geschnurr.

Leise raunzte Itachi wieder und drehte sich auf den Rücken, wollte wieder wie vorhin am Bauch gekrault werden.

"Nun lass sie halt. Ich finde das schön und es beruhigt.” Deidara murrte kurz, dann aber kam er Itachis Bitte nach, kraulte ihn am Bauch und mit der anderen Hand trank er in Ruhe seinen Tee.

Schnurrend rekelte sich der Uchiha der so sanften Hand entgegen und heute Abend, würde er Deidara wieder kraulen und verwöhnen. Das nahm er sich jedenfalls vor.

Itachi genau beobachtend kraulte Deidara vergnügt weiter, lauschte dem schön-klingenden Schnurren und auch die Wärme, die von ihm ausging.

Zufrieden streckte sich der Uchiha, zog das Hinterbein leicht an und rollte sich etwas hin und her dabei. Das war immer so schön herrlich und eigentlich lief Itachi nur wegen den sanften kraulen als Katze herum, da ihn Deidara dann immer sofort streichelte und knuddelte.

"Kleines Spielkind", lachte Deidara schließlich leise, ging aber dennoch weiter auf die Aufforderung ein und kraulte Itachi weiterhin an seinem Bauch.

Raunzend öffnete der Uchiha seine Augen, schloss sie aber bald wieder und rekelte sich wieder der Hand entgegen.

"Wir sollten vielleicht so langsam gehen. Ihr seid ja nun Katzen und da wird euch nicht viel passieren", erhob sich Kakashi und blickte die zwei Katzen und Deidara an.

Etwas leise murrte Itachi, schließlich wollte er gekrault werden und nicht jetzt schon wieder aufstehen und sich bewegen.

"Murr nicht herum, ich trage dich schon, du faules Katerchen", neckte Deidara Itachi leise und stand mit ihm auf dem Arm auf.

Trotzdem murrte Itachi leise und wieder knurrte Sasuke verärgert und richtete sich sogar etwas auf und starrte auf die Truppe vor sich.

"Immer mit der Ruhe, wir gehen ja jetzt", hob Kakashi beschwichtigend die Hände, schlich sich rasch durch das Wohnzimmer und raus aus der Wohnung.

Der Rest folgte ihm und Sasuke sah etwas gereizt den Anderen hinterher. Es störte ihn nicht, dass sie da waren, nur dass sie so laut waren. Aber wieder schmusig gestimmt, kuschelte sich der Uchiha an den Fuchs und schnurrte wieder leise vor sich hin.

"War irgendwas?", hob Naruto fragend den Kopf, blickte verwirrt durch das Wohnzimmer und wieder zu Sasuke.Aja er sprach ja nicht, demnach musste er sich seinen Teil denken und gähnte leise auf.

Sasuke schüttelte den Kopf und sah schnurrend auf den Blonden, gab ihn nochmal einen feuchten Kuss auf die Wange und schnurrte wieder zufrieden auf.

Eine Reaktion, wie schön, freute sich Naruto im Stillen und schmunzelte leicht. Den feuchten Kuss ließ er eben mal so stehen, schloss lieber wieder die Augen und wollte noch etwas schlafen.

Schnurrend legte sich Sasuke wieder mit dem Kopf auf Narutos Brust, fühlte dessen Wärme einfach zu gern und auch dessen Hände ganz besonders.

Naruto hob müde die Hand und kraulte Sasuke noch bis er wirklich einschlief, an den Ohren und mümmelte sich wieder in der Decke ein.

Eine Weile blieb der Uchiha wach, aber seine Augen blieben geschlossen. Denn so konnte er noch mehr die so schön warme Nähe besser genießen. Aber auch er blieb nicht mehr lange wach und schlief bald friedlich ein.

Lange währte die Ruhe jedoch nicht. An der Tür wurde geschellt und erschrocken fuhr Naruto aus dem Schlaf, fasste sich an den Kopf und sah brummend auf die Uhr. Wer störte denn jetzt wieder?

Knurrend öffnete Sasuke die Augen, hörte ebenfalls das Schellen und verkroch sich schnell in Richtung Treppe. Wer weiß, wer das war und ob er überhaupt gesehen werden durfte.

Verwirrt sah Naruto Sasuke hinterher, stiefelte dann aber schon zur Tür und riss sie murrend auf, blickte jedoch überrascht in Irukas Gesicht.

"Lass die blöden Streiche Naruto und besonders beziehe Kakashi nicht damit noch rein", knurrte der Mann verärgert und trat in Naruto Wohnung ein, als dieser ihn reinbat.

"Was hab ich denn jetzt wieder gemacht?", verlangte Naruto nach Schließen der Wohnungstür zu wissen und tappte ins Wohnzimmer zurück.

"Kakashi war eben bei mir und wollte mir weiß machen, dass es Vampire wirklich gibt und dass von einer Oberfledermaus ein Teil der Seele in mir steckt." Iruka war verärgert, wollte sich nicht von den beiden verarschen lassen.

"Keine Fledermäuse, es sind Katzen", berichtigte Naruto Iruka und grinste leicht."Kakashi sein Kater ist ebenfalls einer und selbst ich hab einen. Frag mich aber nicht, wo er gerade ist. Er hat beim Klingeln die Flucht ergriffen", seufzte er leise.

 

Iruka kochte vor Wut, fand das nun gar nicht mehr lustig und packte Naruto am Ohr. Gerade als er etwas sagen wollte, hörte er ein lautes Fauchen und Knurren. Verwirrt drehte er sich um und fand sich bald auf dem Boden wieder. Sasuke saß über ihn, peitschte mit dem Schwanz wild und knurrte laut den Mann an.

Erschrocken weiteten sich Narutos Augen, ein Schmerz durchfuhr seinen Körper, beginnend an seinem Ohr. "Iruka ...", stammelte er leise, wich aus als dieser zu Boden gerissen und angefaucht wurde.

Leise knurrte der Uchiha und Iruka sah verwirrt auf den Kater oder Jungen? Auch wenn Sasuke eigentlich ein Schmusetiger war, so wurde er böse, wenn man Naruto wehtun wollte.

"Er ist auch einer, also reiz ihn nicht. Sasuke könnte sonst durchaus in der Lage sein, zu beißen", schmunzelte Naruto schon wieder, kraulte seinen übergroßen Kater lieb hinter den Ohren und streckte Iruka die Zunge raus.

Sofort schnurrte Sasuke wieder und ließ von Iruka wieder ab, schmiegte sich lieber schmusig an den Blonden. Aber den Mann behielt er weiter im Auge, nicht dass dieser wieder aufmüpfig wird.

"Schhh ... ganz ruhig", lächelte Naruto und streichelte Sasuke beruhigend weiter.

"Wer oder was ist das?"Langsam rappelte sich Iruka auf und verstand nicht, was er vor sich sah. Das war doch ein Junge, aber warum hatte er zwei Katzenohren und einen Schwanz?

"Das ist Sasuke, ein ganz normaler Vampir.Na ja fast normal ... er ist ein Neko und kann sich scheinbar nicht mehr in eine Katze verwandeln. Daher auch die Ohren und der Schweif", seufzte Naruto leise.

"Hast du nicht immer gesagt, Vampire seien Fledermäuse oder so. Aber egal, das er ein Vampir ist, glaube ich nicht, sieht eher aus wie ein Versuchsobjekt von Orochimaru", sagte Iruka wieder gefasst und der Neko knurrte wieder leise, fühlte sich ziemlich beleidigt.

Naruto rollte mit den Augen und drückte Sasuke an sich."Selbst Kakashi beherbergt einen bei sich.Deidara ist ein Halbvampir, der Blonde mit dem Zopf und sogar Gaara besitzt Eckzähne, die über die normalen hinausgehen." Warum musste er sich eigentlich ... aja, die Seele von Madara."Fakt, du hast etwas, das wir brauchen und das so schnell wie möglich", klärte er ihn weiterhin auf und bedachte Iruka mit ernsten Blicken, die keinerlei Spaß zeigten.

"Das hat mir Kakashi schon erzählt. Aber so ganz glaube ich den Mist nicht mit euren Vampiren", knötterte der Ältere wieder. Sasuke leckte Naruto kurz über den Hals, zeigte dabei seine Eckzähne und hoffte, dass er jetzt nicht noch beißen musste, damit dieser Kerl verstand, was er war.

Naruto zuckte kurz, spürte die leckende und schleichende Zunge an seinem Hals und musste schlucken."Leg es bitte nicht drauf an.Ich hab keine Lust schon wieder gebissen zu werden", murrte Naruto, kniff jedoch schon die Augen zusammen und machte sich auf den Schmerz, der folgen könnte, gefasst.

Erschrocken sah Iruka auf die beiden Jungen, wollte gar nicht wissen, was diese für kranke Spiele spielten. "Ist ja gut, sagen wir mal, ich glaube euch, aber nur das mit der Seele. Warum ist sie in mir und nicht in jemanden anderem?", wechselte Iruka das Thema und Sasuke ließ von Naruto wieder ab, auch wenn er doch nun gerne etwas Blut genascht hätte.

Man konnte Naruto die Erleichterung deutlich ansehen und er fasste sich an den Hals, um zu fühlen, ob da nicht doch etwas war."Ich trage auch zwei Seelen mit mir herum. Zum einen die von Sasuke und zum anderen die von meinem alten Ich, das lange vor mir lebte. Warum das so ist, weiß ich nicht. Ich kann dir nur sagen, dass ich Sasuke seine aufbewahre, weil sie vorher in Sai war und der sie nicht wollte.Man bekommt sie auch nur durch einen Kuss aus dem Körper und Deidara meinte, es gäbe noch einen etwas anderen Weg.Aber er hat sich dazu nicht geäußert", erzählte Naruto all-das, das er wusste.

"Ich mag dich zwar Naruto, aber küssen werde ich dich nicht", fügte der Ältere sofort hinzu und verstand dennoch nicht so recht, was das alles zu beuten hatte. "Nehmen wir an ihr holt die Seele aus mir raus, was macht ihr dann mit ihr. Ich meine, sie wird nicht ohne Grund in mir sein, oder?"

"Danke, aber ich will dich auch nicht küssen. Sai hatte gereicht.Nochmal mache ich das nicht", schüttelte sich Naruto kurz und wurde jedoch wieder ernst."Die Seele geht an ihren Besitzer zurück, aber nur weil er sie dringend braucht und er sonst Sasukes Körper übernehmen würde und das möchte ich nicht." Eine leichte Röte stahl sich bei den letzten Worten in sein Gesicht und Naruto wurde mit einem Mal etwas wärmer als sonst.

Kurz grinste Iruka, aber sagen tat er dazu nicht. "Verstehe, dann sag mir Bescheid, wenn dein blonder Freund wieder da ist und ihr die Seele aus mir holt", sagte Narutos Sensei sanft und wuschelte diesen noch zum Abschied durch die Haare. Nur schwer unterdrückte Sasuke ein böses Fauchen und knurren dabei.

Naruto zog den Kopf leicht weg, mochte es nicht jetzt gewuschelt zu werden und schon gar nicht von Iruka."Ich melde mich dann, oder ich schick dir Kakashi ... ach warte mal, Deidara ist doch eh bei ihm, dann geh doch gleich hin und red mit den beiden", schlug er vor und ignorierte vorerst das Fauchen hinter und neben sich.

Iruka nickte, verließ winkend das Haus und machte sich auch auf den Weg zu den Kopierninja schon. Kurz zuckte der Uchiha mit seinen Ohren und sah stolz auf, als er den Fremden vertrieben hatte und würde wieder der Rotschopf kommen, den würde er aber beißen, das stand schon jetzt fest.

"Das war nur mein Sensei und eigentlich ist er ganz nett", grinste Naruto wieder sichtlich gelassen und blickte Sasuke an."Du kannst also aufhören zu fauchen", endete er noch bedeutsam und setzte sich schließlich wieder auf die Couch.

Brav tat der Uchiha, was man ihn sagte und kuschelte sich neben Naruto auf das so bequeme Sofa. Wie schön es doch alleine mit den Blonden war. All seine Aufmerksamkeit galt ihm und nur ihm.

Naruto schwieg vorerst, fasste Sasuke in den Nacken und begann ihn von vorne zu kraulen an."Wenn du magst, kannst du dich auch hinlegen", bot er ihm an und ließ sich sonst nicht weiter stören.

Gerne nahm Sasuke das Angebot an und schmuste sich schon auf den Schoss des Blonden. Leise fing er wieder an zu schnurren und hoffte, dass er diesmal auch wirklich alleine war mit Naruto.

Schmunzeln vernahm er das Schnurren, streichelte und kraulte weiter und hatte auch nichts gegen, dass sich Sasuke an ihn kuschelte und halb auf seinem Schoss lag.

Doch bald zuckte Sasuke zusammen und sah wie versteinert zur Küche hin. Ängstlich sah er auf Naruto und zuckte bei den schweren Schritten, die von der Küche aus kamen, zusammen. Dennoch erhob er sich und knurrte leise.

Naruto blickte ratlos in Richtung der Küche und runzelte die Stirn. Er hörte nichts, fragte sich demnach, was Sasuke hatte und versuchte ihn zu beruhigen."Sasuke, da ist niemand. Das Fenster ist zu und es kommt keiner hier so einfach hereinspaziert."

Doch Sasukes Knurren wurde laute und seine Haare stellte sich hoch. Ein moderndes Knurren kam aus der Küche, das selbst Naruto nicht überhören konnte. Der Geruch von verwesten Fleisch lag in der Luft und wieder kam eines dieser verrotten Tiere in Naruto Haus geschlichen. Dieses war nur schmaler und wirkte zerbrechlicher, doch es setzte nicht zum Angriff an und sah nur mit traurigen Augen auf Sasuke. Der Neko stoppte, richtete seine Ohren auf und trat langsam näher an das Tier heran.

"Iyaaaaaaaaaaaaaaa ... was ist das denn?" Geschockt fuhr Naruto von der Couch hoch, presste sich an die Wand hinter sich und hielt sich die Nase zu. Was war das für ein Vieh und warum stank es so? Naruto konnte kaum klar denken, ihm wurde schlecht und schwarz vor Augen.

Der Neko trat näher auf das Tier zu und sah es sich genau an. Sachte lehnte er sich mit dem Kopf an das Tier und kaute sich auf der Unterlippe herum. Kleinen Tränen, bildeten sich und liefen seine Wange herab. Er hielt sich an dem Tier fest und schluchzte leise, zitterte sogar stark. Sanft streichelte das Monster mit den knochigen Händen über Sasukes Kopf, schien ihn trösten zu wollen.

War das ... Naruto starrte noch immer panisch auf das Tier, was seiner Meinung nach keines war und musste heftig schlucken. "S - Sasor i ...", hauchte er leise, ließ von der Wand ab und traut sich näher an dieses etwas von einem Tier.

Sasuke schüttelte den Kopf, er kannte Sasoris Gestalt als Werwolf und dieses war zu zierlich. Doch es war jemand anderes und diese Person lag ihm am Herzen.

Gut, Sasori war es nicht, aber wer dann? Naruto begann zu überlegen, schritt die Stirn in Falten gelegt durch sein Wohnzimmer und blieb schließlich stehen. "Deine Mutter..." Er drehte sich langsam um und starrte weiß wie eine Wand auf die beiden.

Schluchzend nickte der Neko und klammerte sich wieder an das verwesende Tier fest. Warum tat Madara das, seine Mutter hatte doch nie etwas Falsches gemacht oder ihn sonst verärgert.

Naruto war wie versteinert, konnte kaum glauben, wer dieses Wesen war und schluckte erneut. Wie konnte man nur so grausam sein?

Eine klebrige Zunge fuhr über Sasukes Gesicht und er sah leise wimmernd auf. Er wusste, was sie wollte und dass es die einzige Möglichkeit war. Dennoch schüttelte er den Kopf, wollte nicht, es nicht ein zweites Mal tun.

Naruto setzte sich vorerst wieder auf seine Couch, wollte die beiden jetzt nicht stören und versuchte sich mit Lesen eines Buches abzulenken.Hin und wieder sah er jedoch zu den beiden und verstand nicht ganz, was sie von Sasuke wollte.

Nervös kaute sich der Uchiha auf der Unterlippe herum und schüttelte immer wieder den Kopf. Das will er nicht tun, auch wenn sie es wollte. Leise und verzweifelt raunzte Sasuke, legte die Ohren wieder an und leckte selber über das entstellte Gesicht seiner Mutter. Sie schmeckte nach verdorbenen und verwesendem Fleisch, aber auch nach Blut.

"Kann ich irgendwas für euch beide tun?", lugte Naruto fragend hinter seinem Buch hervor und legte es schließlich ganz weg. Beide gaben einen Anblick, der einem das Herz zerriss und ihn immer wieder schlucken und verzweifeln ließ. Man musste doch etwas tun können, nur einen Funken, einen Tropfen auf dem heißen Stein. Irgendwas musste es geben, das half.

Leise raunzte Sasuke wieder, hasste sich dafür, dass er nicht reden konnte. Aber es gab nur einen Weg und das war der Tod. Aber wieso kommt sie zu ihm, vielleicht weil er seinen Vater umgebracht hatte. Aber er wollte es doch nicht tun.

Seufzend ließ sich Naruto wieder nach hinten fallen, schloss die Augen und legte den Kopf in den Nacken. Es war zum verrückt werden, dass man nichts tun konnte, einfach nur abwarten musste und keiner einem etwas sagen konnte.

Nochmal wurde Sasuke von der klebrigen Zunge abgelegt und er sah traurig auf. Langsam legte er seinen Hände um ihren Hals, schluckte nochmal heftig und fing an zuzudrücken. Ein leise Knacken konnte er hören, kniff seine Augen zusammen und fühlte wie sich neue Tränen ihren Weg über sein Gesicht suchten. Ein letztes Mal spürte er die klebrige Zunge in seinen Gesicht und hörte ein leises Röcheln. Ein letztes Mal kniff er die Augen zusammen und ein lautes Knacken tat sein Übriges. Sasuke ließ von ihren Hals ab, hörte ihr dumpfes aufprallen auf den Boden und fiel selber weinend auf die Knie.

Ein Knacken ließ Naruto aufschrecken, direkt zu Sasuke blicken und was er da sah ließ ihn die Übelkeit in sein Gesicht springen. Nicht nur diese sprang, auch er machte einen Satz nach hinten und blieb auf der Sofa-lehne sitzen."W-was ... was hast du ... du hast sie ...", stammelte er und war nicht gewillt seinen jetzigen und vor allem schützenden Platz zu verlassen.

Sasuke fasst sich an den Kopf, krallte sich in seine Haare und auch in seine Ohren fest. Ja, er hatte es getan, er hatte seine Mutter getötet. Leise wimmerte der Uchiha, sprang auf und rannte aus dem Wohnzimmer. Er öffnete einfach das Küchenfenster und sprang raus. Schnell verschwand er in den so dunklen Gassen Konohas, suchte einen Platzt. Einen Platz, wo ihn niemand fand.

"SASUKE!" Jetzt ließ er ihn auch noch mit einer Leiche alleine, wie nett, schoss es Naruto durch den Kopf und er rannte ebenfalls nach draußen.Wohin konnte Sasuke nur gelaufen sein, was, wenn ihn so jemand sah? Naruto rannte durch die Straßen, durch jede Seitengasse und versuchte ihn zu finden.

Der Uchiha rannte durch die Straßen und sein Weg führte wieder in Richtung Wald, doch diesmal nicht zum Uchiha Anwesen, nein, er ging tiefer durch den Wald und sah sich immer wieder um. Alles war noch genauso wie bei ihm in der Zeit und auch der Ort sollte noch am selben Platz sein. Sasuke ging tiefer in den Wald und blieb vor einer kleinen Höhle stehen. Traurig sah er auf sie und trat langsam in sie herein.

Immer wieder rief Naruto nach dem anderen, fragte Passanten nach einem schwarzhaarigen Jungen und bekam jedoch immer wieder ein "Nein" zu hören."Verdammt, wo steckst du nur?", murmelte er zu sich selber und suchte schließlich weiter nach Sasuke.

"Was ist los, Naruto?", rief einen dunkle Stimme und Obito kam aus einer der dunklen Gassen geschlichen und sah auf den blonden Jungen. "Suchst du deinen Kater wieder?"

"Obito ... Gott sei Dank. Ich suche Sasuke, er ist weggelaufen, nachdem ... nachdem ... Verdammt, er hat seine Mutter umgebracht und ich hab ihn deswegen verurteilt", regte er sich über seine eigene Dummheit auf und raufte sich die Haare.

Obito fiel die Kinnlade runter und er starrte entsetzt auf den Blonden. Kurz schüttelte sich der Kater und trat näher an Naruto, beschnupperte ihn und roch, dass dieser nach Verwesung roch. "Verstehe, dann war sie das eben gewesen. Armer Sasuke, es tat ihn bestimmt in der Seele weh und ..." Traurig seufzte Obito und überlegte kurz, ob er Kakashi Bescheid geben sollte oder erst später.

"Ich dachte erst es sei Sasori, aber es war zu zierlich und dann ... Oh Mann ey!" Naruto tigerte wie blöde auf der Stelle herum und raufte sich immer noch die Haare. Es tat ihm furchtbar leid, doch entschuldigen konnte er sich nicht. Dafür fehlte einfach Sasuke.

"Ich verstehe schon, aber sie zu töten ist leider die einzige Möglichkeit ihr leiden zu beenden." Obito seufzte wieder leise und sah auf den nervösen Naruto. Er konnte das nicht wissen und erklären konnte es ihm Sasuke auch nicht, nicht in diesen Zustand.

"Warum ... ich meine, es gibt doch bestimmt noch einen anderen Weg!" Es musste einfach einen geben, auch wenn es für beide nun etwas zu spät kam, aber vielleicht konnte anderen, denen so etwas passierte, geholfen werden. 

 

"Leider nein. Einmal in dieser Gestalt und nur der Tod kann dich befreien. Alles stirbt in dir und du wirst zur reißenden Bestie wie ein Lykaner. Sie wusste es und solang sie noch denken konnte, wollte sie es frühzeitig beenden", traurig sah Obito auf den Boden und dann wieder auf Naruto. Madara war ein Monster, überhaupt so eine Kunst zu benutzen war abartig, auch wenn es ein altes Familiengeheimnis war.

Naruto nickte verstehend und doch fand er es nicht fair sowas tun zu müssen."Ich werde ihn jetzt weiter suchen. Ich will mich bei ihm entschuldigen", nuschelte er verlegen und tappte schon langsam weiter durch die Gassen Konohas.

"Naruto, du besitzt noch einen Teil seiner Seele, oder nicht? Sie müsste auf ihn noch reagieren und Oturans Erinnerungen hast du doch auch noch. Nutze sie einfach", sagte der Kater noch und verschwand wieder, schließlich musste er Kakashi Bericht erstatten.

"Sicher, aber..." Verwirrt runzelte Naruto die Stirn und blickte nicht ganz, was Obito ihm damit sagen wollte.Seufzend wandte er sich jedoch ab und schritt weiter auf der Suche nach Sasuke durch Konoha.

"Dummer Junge", hauchte einen dunkle Stimme aus einer Gasse leise und sah lächelnd auf den Blonden.

Naruto stapfte durch die Gassen, steckte die Hände in die Hosentaschen und beschloss, nachdem er hier nichts gefunden hatte, im Wald nachzusehen.

Noch eine Zeit lang wurde der Blonde beobachtet, aber etwas anderes, für die Person interessanteres weckte ihre Aufmerksamkeit und sie sah nochmal lächelnd auf Naruto. "Wir sehen uns nachher", flüsterte sie leise und verschwand nun endgültig in den dunklen Gassen.

"Sasuke!", rief Naruto als er den Wald endlich erreichte, blieb stehen und lauschte immer wieder, ob er etwas hörte oder eine Antwort bekam.

Der Uchiha hatte sich zusammen gerollt in eine Hölle verzogen und seine Ohren angelegt. Doch das Rufen nach ihm konnte er hören. Seine Ohren stellten sich auf und er hob auch den Kopf wieder hoch. Kurz strahlte er, aber dann verkrümelte er sich lieber wieder tiefer in die Höhle. Naruto hatte Angst vor ihm und er hasste ihn auch jetzt. Aber er hätte nichts anderes tun können.

Seufzend setzte sich Naruto mitten auf den erdigen Waldboden und blickte um sich herum."Verdammt noch mal!", schlug er erzürnt auf den Boden und richtete sich doch wieder auf."Sasuke komm raus. Ich will mich entschuldigen", schrie er laut und vertrieb somit die Vögel aus den Baumkronen.

Sasuke wackelte wieder mit den Ohren und kroch langsam aus seinem Versteck, doch an Naruto heran traute er sich nicht. Dennoch raunzte er leise, versteckte sich aber sofort wieder.

Ein leises Raunzen konnte er hören, dennoch nichts sehen und somit folgte Naruto diesem einfach und hoffte inständig, dass er finden würde, was er suchte."Sasuke, es tut mir wirklich leid. Ich wusste nicht, dass es die einzige Möglichkeit ist.Bitte komm raus, hab keine Angst", sprach er hoffend und bangend weiter.

Der Uchiha horchte wieder auf und überlegte kurz, ob er wirklich zu dem Blonden gehen sollte. Langsam kroch er wieder aus seinem Versteck und stand vor Naruto mit traurigen Blick. Leise maunzte er wieder und sah auf zu Naruto.

Erleichtert, dass Sasuke endlich rauskam, vor ihm stand und ihn traurig ansah, atmete Naruto aus."Gott sei Dank, ich hab mir Sorgen gemacht", gab er leise zu und ohne weiter nachzudenken, schloss er den Neko in die Arme.

Dieser zuckte zusammen und wurde leicht rot um die Nase. Zwar hatte er sich gewünscht, dass ihn der Blonde in den Arm nahm, aber dass es auch passierte, damit hätte er nicht gerechnet. Leise schnurrte Sasuke wieder, hielt sich an Naruto fest und schmiegte sich etwas schüchtern an diesen.

"Schhh ... ist ja gut, ich bin ja da", sprach Naruto leise auf ihn ein und strichelte zusätzlich beruhigend über seinen Rücken.

Langsam schloss Sasuke die Augen, fühlte wie sein Herz immer schneller pochte und er hatte Angst, dass Naruto es hörte, dass er erfuhrt, was er empfand. Denn nun war es sich endgültig bewusst, warum er noch lebte und es nicht endlich aufgab. Solang Naruto bei ihm war, würde er jeden Schmerz erdulden, den ihm Madara zufügte.

Naruto hörte es zwar nicht, aber dafür sein eigenes, welches wild gegen seine Brust hämmerte und fast seinen Brustkorb sprengte."Wir sollten vielleicht wieder zurück.Die Sonne ist nicht gut für dich", nuschelte er leise und ließ aber nicht sofort den anderen los.

Gerne hätte der Uchiha noch etwas länger die Umarmung genossen, aber er konnte nicht. Naruto hatte recht, zwar waren viele seiner Wunden schon verheilt, aber noch nicht alles. Ungern ließ der Neko los, hielt sanft die Hand des Blonden und schmuste sich doch nochmal kurz schnurrend an Naruto.

Naruto hielt die Hand wie selbstverständlich fest und schmunzelte als er das leise Schnurren hörte. Dennoch mussten sie langsam los, auch wenn beide nicht so recht wollten.

Nur langsam setzten sich die beiden in Bewegung und Sasuke schmuste sich weiter an den Blonden an. Doch dann blieb er stehen und knurrte wieder leise, stellte sich schützend vor Naruto und legte die Ohren fauchend an. "Na, na, na, so begrüßt man aber kein Familienoberhaupt."Kalt war die Stimme, die von den Bäumen kam und Madara blickte genüsslich auf die beiden herab.

Naruto, der sich erst wunderte, blickte schon wenig später entsetzt auf Madara, der sie beide sehr genau beobachtete.Was wollte der nun wieder, hatte er nicht schon genug angestellt? "Was willst du?", fragte Naruto ernst, auch wenn seine Stimme bereits zu vibrieren begann.

"Ich wollte dir etwas zurückgeben", hauchte Madara leise, warf einfach den Leblosen Körper, den er bei sich trug herunter. Selbst Madara stieg vom Baum herab, war noch immer mit dem Blut seines Opfers übersät, dennoch war etwas anders an ihm. Er wirkte stärker und auch lebendiger, sein Körper wirkte auch nicht mehr so als wäre er am Zerfallen. "Ein schönes Geschenk nicht war."

Verwirrt starrte Naruto Madara an, dann sah er nach unten und auf das, was er zu Boden geworfen hatte.Was war das? Vorsichtig kam er hinter Sasuke vor und trat näher an den toten Körper.

Der jüngere Uchiha knurrte weiter, passte genau auf, dass sich Madara Naruto nicht zu sehr näherte. Der Blonde trat näher an den Körper, oder das, was Madara übriggelassen hatte. Er hatte ihn den Bauch aufgeschlitzt und dessen Innereien herausgezogen. Er war vollkommen zerkratz und an einigen Stellen fehlte sogar der größte Teil der Haut. Langsam trat Madara dunkel kichernd auf Naruto zu, aber Sasuke stellte sich wieder vor diesen. "Dumme kleine Jungs, es wird genauso enden wie davor."

"Ngnnahhhh .... jetzt hört doch mal auf ... alle beide", fauchte Naruto erbost, war es leid, dass sich immer jemand vor ihn stellte und er somit dastand wie ein Schwächling. "Noch mal werde ich sicher nicht den Löffel abgeben, da musst du schon früher aufstehen", murrte er Madara zu und trat erneut hinter Sasuke vor." Wer ist das da überhaupt?", deutete er auf den Kadaver und runzelte wegen dessen Anblick noch immer die Stirn.

"Einer meiner Seelenträger", hauchte Madara leise und sah schon grinsend auf den Neko hinter Naruto. "Und weil es mir gerade so gut geht, werde ich ein bisschen meine neue Kraft an euch testen", hauchte Madara wieder und hatte den Blonden schon an der Gurgel gepackt. Fauchend sprang Sasuke dem Anderen ins Gesicht, doch ein Schlag reichte, damit der Neko Blut spuckend auf dem Boden lag und sich kaum noch aufraffen konnte. "Wollen mal sehen, ob du dich als Vampir eignest."

Einer seiner was? Entsetzt blickte Naruto auf den toten Körper und dann wieder auf Madara, der allem Anschein nach spielen wollte."Du verdammter Drecksack!", knurrte er gereizt und funkelte das Oberhaupt aus rötlich schimmernden Augen an.

Dieser grinste nur freudig und wartete schon drauf den so bekannten Fuchsdämon endlich zu sehen. Dennoch wanderte sein Blick auf sein anderes Spielzeug, das sich langsam wieder aufrappelte und zornig auf ihn starrte.

Noch einmal führte sich Naruto vor Augen, wer vor ihm am Boden liegen konnte und das machte ihn wütend. Nein rasend vor Zorn und er grollte bereits dunkel auf. Dafür würde Madara bezahlen, für all das, was er Sasuke und Itachi angetan hatte.

Leise kicherte Madara schon und schlug Naruto heftig auf den Boden. Sogar der Boden gab nach, auch wenn Naruto davon in seinen langsamen Rausch der Zerstörung nichts davon merkte. "Ja, versuche mich zu töten und ich werde jeden einzelnen anderen mit mir nehmen", hauchte Madara leise und kicherte wieder dunkel.

Das Fass war voll, ein dunkles und bedrohliches Knurren war aus dem Loch zu hören und etwas Rotes sprang aus diesem wieder heraus. Mit wild peitschendem Schweif knurrte Kuyubi das Oberhaupt an, fletschte die Zähne und setzte zum Sprung an.Er würde ihn für alles büßen lassen, dafür, dass er Sasuke dazu gezwungen hatte, seine Eltern zu töten, dafür, dass er seinen eigenen Bruder wie Dreck behandelte.

Madara war nicht ansatzweise über die tobende Gestalt von dem Fuchs beeindruckt, wich ohne jedes Problem der roten Bestie aus und sah wieder kichert auf den Fuchs. "Was ist los, hab ich dich verärgert, och der arme kleine Fuchs", verhöhnte das Oberhaupt der Uchihas den Blonden und schnappte sich einen der patschenden Schwänze. Die Sonne würde auch bald aufgehen und Sasuke kam kaum von der Stelle. Madara zog an dem Schweif, schleuderte Naruto durch den Wald und sämtliche Bäume dabei, doch das Fuchsungeheuer stand wieder auf und stürmte auf ihn los. "Du bist so dumm Junge", kicherte Madara, fing Naruto wieder ab und holte zum nächsten Schlag aus. Doch er ballte keine Faust, sondern behielt die Hand offen. Ohne jedes Problem, drang er durch das rote Chakragewand des Fuchses, kam bis zu Narutos menschlichen Kern und drang in dessen Brustkorb ein. "Wie schnell dein Herz schlägt, kleiner Mann. Soll ich es herausreißen oder es in meiner Hand zudrücken", lachte Madara, sah wie sich langsam das Chakra des Fuchses zurückbildete und er einen Blut spuckenden Naruto vor sich hatte.

Naruto schrie vor Schmerzen auf, fasste sich an die schmerzende Stelle und blickte knurrend zu Madara rauf."Na los doch, tu es. Etwas anderes kannst du ohnehin nicht. Mehr als Tod und Verderben bringen liegt dir nicht.Du machst nicht mal Halt vor deinen eigenen Leuten, vor deinem Bruder und wohlgemerkt ... du bist erbärmlich!", fauchte er unter all den Schmerzen und kniff die Augen zusammen.

"Ganz schön frech, Kleiner, besonders in deiner jetzigen Position."Madara trat auf den schon an Boden liegenden Blonden und lachte nur wieder dunkel. "Wenn du stirbst, zerfällt dein süßer Kater endgültig und ist nur noch ein kleines Spielzeug", hauchte Madara die Worte, wollte zum letzten Schlag ausholen, doch etwas hatte sich an seinen Arm festgekrallt. Laut fauchend, sah ihn Sasuke verbittert an, ließ es nicht mehr zu, dass ihn Madara etwas wegnahm, das er liebte. Mit letzter Kraft stieß ihn der Jüngere weg, stellte sich vor Naruto und rappelte sich langsam wieder auf.

Leise knurrte Naruto und hatte kaum noch die Kraft aufzustehen.Sein gesamter Körper rebellierte, wehrte sich gegen den aufkommenden Blutverlust, der sich mehr und mehr bemerkbar machte.Keuchend spuckte er den nächsten Schwall Blut aus, sackte erschöpft zu Boden und blickte geschwächt auf."Sasuke, las es sein. Es hat keinen Sinn", röchelte er leise und klappte erneut auf dem Boden in sich zusammen.

Erschrocken raunzte Sasuke, sah sich die Wunde des Blonden an und merkte, dass sie stark blutete. Schnell hatte Sasuke sein Shirt ausgezogen, drückte es Naruto auf die klaffende Wunde an der Brust und versuchte etwas den Verlust von Blut zu stoppen. Stark zitterte er und spürte wie Madara wieder hinter ihm stand und lächelnd auf die beiden herab sah. "Ich kann ihm helfen, das weißt du, Sasuke." Sasuke zuckte zusammen und legte die Ohren leicht an. Das konnte er doch nicht machen, aber Naruto würde sonst sterben.

Naruto versuchte selbst das Stück Stoff an seine Wunde zu pressen, musste aber einsehen, dass ihm die Kraft dazu fehlte und so ließ er die Hand wieder sinken. Sein Blick wechselte wirr zwischen Madara und Sasuke hin und her, er verstand was der Ältere meinte."Ich ... nein ...." Er schüttelte mit letzter Kraft seinen Kopf, fasste nach Sasukes Hand."Tu mir das nicht an ... ich möchte ... ahhhhh ..." Naruto zuckte stark, krallte sich an Sasuke fest und biss die Zähne zusammen.

Sasuke drückte wieder auf die Wunde, verzweifelte leicht und spürte auch wieder den so kalten Körper an sich. "Er stirbt und deine Entscheidung rettet ihn vielleicht. Denk doch mal nach Sasuke, irgendwann wäre er so oder so gestorben, er ist nicht sterblich. Du weißt was richtig ist, also mach ihn zu einem von uns mein kleiner", hauchte Madara die Worte in das Ohr des Neko und dieser zitterte stark. Er konnte fühlen, wie Naruto kalt wurde, aber er wollte es doch nicht.

Naruto spürte bereits die Kälte, die erlösende Schwärze, die seinen Körper anfing zu umhüllen, an seinen letzten Reserven zerrte.Er zitterte stark, kniff die Augen zusammen und wurde Angesicht der Tatsache, dass er starb, immer blasser.Verzweifelt schlug er die Augen auf, blickte benommen Sasuke an und streckte seine Hand nach ihm aus. Sie glitt ihm über die Wange, über jene, die ganz nass war und verwischte die immer wieder aufkommenden Tränen. "Weine nicht ... nicht um mich", hauchte er leise und versuchte zu lächeln.

Erschrocken öffneten sich Sasukes Augen, spürte die schwache Hand an seiner Wange und zitterte wieder stark. Nein, er durfte nicht gehen, nicht schon wieder. Immer stärker zitterte Sasuke und ging von Naruto weg. Dunkel lachte Madara, liebte er doch dieser Verzweiflung und auch die Fehler, die man deswegen begann. "Du tust das richtige", hauchte er zu Sasuke noch und sah wieder lächelnd an den Blonden runter.

Naruto krümmte sich stark, versuchte Sasuke festzuhalten als dieser sich von ihm entfernte, wollte nicht alleine sein und blickte ihn flehend an."Geh ... nicht", formten sich seine Lippen, zum Sprechen war er schon zu schwach und bewegen konnte er sich auch nicht richtig.

Sasuke zuckte zusammen als er die leisen Worte hörte und wandte den Blick ab. Es gab keine andere Möglichkeit, damit Naruto am Leben blieb. Genüsslich sah Madara schon auf den Jungen vor sich runter, leckte sich über die langen Fangzähne und blickte grinsend auf Naruto. Langsam schlossen sich die Augen seines Opfers, das bald ein Teil der Nacht wird.

Die aufsteigende Angst ließ Naruto sein Blut kochen, er schluckte aufgrund der Fangzähne, aufgrund der Tatsache, dass Madara ihn so gierig ansah und mit den langen Fingernägeln bereits an seiner Hauptschlagader kratzte. Angst zermalmte seine Knochen, zerriss sein Herz, ließ seine Adern weiter pochen, was Madara ausnutze, seine Zähne in ihm vergrub und gierig anfing, das süße Blut zu saugen. Angst lähmte seinen Arm, dröhnte in den Ohren wie Bombenalarm. Angst wollte ihn in die Hölle reißen, in den Wahnsinn schmeißen, ließ seine Adern platzen. Zuckend und zappelnd lag Naruto in den Armen dieses Mannes, jener, der immer schneller zu saugen begann, gierig den notwendigen Lebenssaft in sich aufnahmen, dabei bedrohlich knurrte und sich an seinem Todeskampf erfreute.

"Du bist ein Narr, Naruto", grollte eine dunkle Stimme in inneren des Jungen und dieser fand sich vor einem großen Gittertor wieder. Laut schnaufte die versiegelte Bestie und starrte mit gierigen Blick auf den Jungen und fletschte die Zähne verärgert. "Wenn du nicht einer von ihnen werden willst, dann nutze jetzt endlich mehr meiner Kraft, um dein Leben zu retten."

"Kuyubi ...", hauchte Naruto leise. "Was soll ich denn gegen ihn ausrichten? Er ist zu stark, nichts kann ihn schaden oder gar umbringen."Leise klangen die Worte, schwach war der Körper und ebenso sein Geist.

"Er kann dich nicht zu seinesgleichen machen, nicht so lang der dritte Teil seiner Seele fehlt. Nutze meine Kraft, nutze endlich den vierten Schweif. Denn wenn du stirbst, reißt du mich mit", knurrte das Tier laut und langsam löste sich der Fuchs auf, zerfloss zu einer rotorangen Masse und schloss Naruto in sich ein.

Den vierten Schweif nutzen? Seele fangen? So ganz leuchtete es nicht ein und er fragte sich wie er das machen sollte. Er konnte Tsunade nicht einfach töten, damit auch Madara seine Seele starb. man würde ihn hassen und verbannen, zu einem Nuke-nin verurteilen und vertreiben.

"Denk nicht, sondern vertreib den Uchiha von dir, sonst wirst du zu nichts mehr Gelegenheit haben. Bündel deinen Hass, denk daran, was passiert, wenn du stirbst, dein Kater wird es nicht verkraften und zugrunde gehen", grollte nochmal die garstige Stimme des Fuchses in dem Blonden auf.

Grollend begann sich Naruto zu winden, stieß sich mit den Füßen ab, drängte Madara von sich runter und fasste sich keuchend an den Hals."Du Monster, mich kriegst du nicht", knurrte er finster auf und wurde wieder eins mit dem Neunschwänzigen.

Etwas verwirrt sah Madara auf den Jungen, spürte wie die Bestie in ihm an Kraft gewann und sich wieder das rote Chakra um ihn legte. Knurrend sah er auch, wie die Wunde an seinen Brust heilte, sich wieder verschloss.

Mit wild-peitschenden vier Schwänzen feuerte Naruto einen Energiestrahl ab, setzte zum Sprung an und riss Madara zu Boden. Zähnefletschend blickte er auf ihn herunter, verbiss sich in dessen Hals und ruckte den Kopf herum, riss einen großen Teil seines Halses heraus und spuckte es wieder aus.

Leise lachte Madara wieder, floss doch sein Blut wieder zurück an seinen Körper und auch seine Wunden verschwanden. "Mann kann mich nicht töten. Selbst die Sonne macht mir nichts aus, aber Sasuke schon, besonders da sie aufgeht", lachte der Uchiha, warf das Tier von sich runter und betrachtete guter Laune den Neko, der sich schon schmerzend die Hand hielt. Hier war eine offene Fläche und er war auch nicht mehr in der lange um sich selbst in Sicherheit zu bringen, hatte ihn Naruto doch mit einem seiner Schweife erwischt.

Naruto fauchte, er tobte regelrecht und konnte nichts machen. Umso besser, dass Deidara bereits zusammen mit Kakashi und Tsunade angerannt kamen.Rasch warf die Hokage eine Decke über Sasuke, blickte entsetzt dann aber auf Naruto und musste schlucken, da er sie schon im Visier hatte und auf sie zu hetzte.

Kichernd verschwand Madara, ließ Naruto lieber toben und seine Arbeit machen. Knurrend richte sich der Neko auf, stellte sich vor Tsunade und raunzte laut.

"Scher dich weg", fauchte Naruto in Fuchsgestalt und umkreiste die beiden abwartend, Tsunade dabei sehr genau im Blick.

Sasuke schüttelte den Kopf und raunzte wieder, dabei ließ er Naruto nicht aus den Augen. Er wusste, dass er ihn erreichen konnte, notfalls mit der Seele, die in ihm noch war.

"Geh weg von ihr, oder willst du auch sterben?" Naruto streifte immer unruhiger um die beiden herum, setzte immer wieder zum Sprung an und ließ es dann aber wieder bleiben.

Kurz schloss der Neko seine Augen, wich aber kein bisschen von Tsunade zurück. "Na ... Naruto", sagte der Neko leise, hatte noch Probleme beim Sprechen und sah auf das Ungetüm vor sich.

Tatsächlich bleib dieser für einen Moment stehen, blickte Sasuke aus rot schimmernden Augen an und wedelte mit seinen vier Schwänzen.Er glich nunmehr einem verspielten Fuchs, legte dabei den Kopf leicht schief und sah Sasuke interessiert an.

Der Uchiha lugte etwas mehr unter der Decke hervor und sah auf den sich wohl freuenden Naruto. Er hatte ihn wohl erreicht, jedenfalls etwas in ihm. "I .... ich .... wi ...wi ... will....", fing Sasuke wieder an und versuchte endlich den Blonden etwas mitzuteilen, das dieser auch verstand.

Naruto legte den Kopf noch weiter in die Seitliche Lage, guckte Sasuke nun von unten her an und hopste erfreut auf, als er wieder zu sprechen begann.Tsunade atmete erleichtert aus und entfernte sich ganz langsam."Sprich weiter mit ihm, er scheint es zu mögen", lächelte sie sanft.

Sasuke nickte, wurde aber dennoch unter der Decke rot als Naruto ihm näher kam und unter die Decke von unten schaute. "Icchh wiilll b ... bbei dirrr...blei ... ble i ... bleiben." Der Neko wurde rot im Gesicht und versuchte diese vor dem Fuchs zu verstecken.

Bleiben, bei ihm? Naruto fing an zu blinzeln und lugte erneut unter die Decke, direkt in Sasukes Gesicht."Wie stellst du dir das vor?", fragte er leise und nahm nur langsam wieder seine herkömmliche Gestalt an.

"Wwweissss nicht", stotterte der Uchiha leise und spürte wie das Chakra des Anderen langsam wieder normal wurde. Noch immer war er rot im Gesicht und dieses Geständnis hat ihn auch viel Mut und Kraft gekostet.

"Ach so, du weißt es also nicht.Ist ja lustig, ich nämlich auch nicht", schmunzelte Naruto, wieder vollständig er selbst.

Sasuke bedeckte Naruto etwas mit seiner Decke, schmiegte sich an ihn und schnurrte wieder leise. Das war der Naruto, den er mochte und auch wollte. Sanft leckte er die Wange des Blonden und kuschelte sich wieder an.

Sofort wurde Naruto rot, war froh sich unter der Decke zu befinden und man es somit nicht wirklich sah.Dennoch zitterte er leicht und legte vorsichtig die Arme um Sasuke.

Sanft stupste ihn Sasuke mit der Nase an und leckte ihn wieder sanft die Wange. Dass er umarmt wurde, gefiel dem Neko sehr und er schnurrte wieder leise, sah verträumt auf Naruto und stupste ihn wieder sachte mit der Nase an.

Naruto zuckte kurz zusammen, dann aber stupste er einfach zurück mit der Nase und musste leise lachen.

Sasuke schnurrte weiter leise, fuhr auch kurz zart mit den Fingerkuppen über die Lippen des Blonden. Ob er es einfach tun sollte, aber sie mussten doch wieder weg.

Der Finger wurde kurz komisch angeguckt, dann ob Naruto wieder seinen Blick und guckte Sasuke in die Augen.Was machte er denn da, wollte er seine Seele etwa wieder haben?So ganz verstand er nicht, blinzelte deswegen leicht verwirrt.

Der Uchiha nahm seine Finger wieder weg, raunzte leise und schmiegte sich an den Blonden wieder an. An seine Seele hatte er nicht gedacht, viel mehr an etwas anderes, aber Naruto könnte ihn deswegen vielleicht sogar hassen und das wollte er nicht.

Leise seufzte Naruto, dann aber löste er sich etwas und blickte Sasuke erneut an."Wir sollten von hier weg. Wir stehen mitten auf dem Präsentierteller und das ist mir doch etwas peinlich", gab er leise zu und lächelte schüchtern.

Der Neko nickte nur und leckte ein letztes Mal über das Gesicht des Blonden, bevor dieser wieder aus der Decke verschwand. Aber Naruto hatte recht und hier in der Sonne war es trotz Decke gefährlich.

Sanft fasste Naruto jedoch die Hand Sasukes, drückte diese leicht und lief schon langsam los.Er blickte kurz zu Tsunade, diese lächelte und nickte bloß, deutete an, dass alles in Ordnung sei und folgte schließlich den beiden.

Sasuke ließ sich einfach ziehen, er wusste ja nicht wohin und unter der Decke sah er nichts.

"Ich führe dich schon, vertrau mir einfach", murmelte Naruto leise und lief weiter zum Dorf.

Leise raunzte Sasuke wieder und begann wieder damit leise zu schnurren. Vertrauen hatte er in den Blonden und auch als dieser am Toben war.

Zufrieden schmunzelte Naruto über seinen großen Kater, lief mit ihm zusammen durch das Dorf und achtete nicht weiter auf die komischen Blicke der Dorfbewohner.

Was um ihn herum war, bekam Sasuke nur gedämpft mit und war deswegen schon mehr als froh. Er fiel schon so recht gut auf, aber in seiner jetzigen Gestalt erst recht.

"Was hast du denn da unter der Decke?", trat Sakura fragend heran und versuchte unter selbige zu blicken."Das ist Sasuke, aber starr ihn bitte nicht so an. Er mag keine rosahaarigen Mädchen!"

Der Uchiha zuckte unter der Decke zusammen und erkannte die Stimme sofort wieder. Das war die mit immer zu viel Parfüm. Leise knurrte der Uchiha, wollte von den Mädchen weg, weg von der Straße.

"Was hat er denn?", löcherte sie und Naruto schüttelte nur den Kopf."Ich gehe besser jetzt, allem Anschein nach machst du ihm Angst", erklärte er Sakura und ließ sie einfach stehen.

Zornig blickte ihn das Mädchen hinterher und fluchte leise. Der Kerl unter der Decke war eh bestimmt jemand, der ganz hässlich war, dachte sie nur und starrte den beiden weiter böse hinterher.

Naruto achtete gar nicht weiter auf sie, brachte lieber Sasuke nachhause und schloss dafür erstmal die Wohnungstür auf.Zuerst ließ er seinen Kater rein, dann schloss er hinter ihnen die Tür und zog sämtliche Rollos herunter.

Erst als es ganz dunkel war, zog sich der Neko die Decke wieder weg und zuckte leicht mit den Ohren. Endlich war er in Sicherheit, in gewisser Hinsicht, denn Madara war bestimmt noch hier und wollte sich den Rest seiner Seele holen. Kurz zuckte Sasuke wieder zusammen, lief zu Naruto und suchte die Bissstelle.

Naruto drehte sich erschrocken um und wusste erst nicht, was genau Sasuke jetzt wieder suchte."Was machst du denn da?Was ist mit dir?", wollte er wissen, schob ihn etwas von sich und sah ihn mit großer Sorge an.

Doch dieser seufzte nur erleichtert und merkte auch, dass Naruto immer noch ein Mensch war. Dennoch legte er die Ohren an und sah traurig zu Boden. Sein Sturkopf hatte fast dafür gesorgt, dass Naruto ein Vampir geworden war. "Tttuuuttt .... mmmir llleid", stotterte der Neko und schämte sich nur für den ganzen Mist, den er immer anstellte.

"Hey, hey, hey ... nun mal ganz ruhig. Es ist nicht deine Schuld", versuchte Naruto den Anderen aufzuheitern und drückte Sasuke einfach wieder an sich.Beruhigend streichelte er ihm über den Rücken, legte den Kopf vorsichtig auf dessen Schulter und brummte leise auf.

Sasuke wurde rot im Gesicht und beim leisen Brummen fing sein Herz wieder an wie wild zu pochen. Der Neko zitterte ein wenig und drückte Naruto vor sich auf die Couch. Er saß einfach auf ihn, mit roten Wangen und verträumten Blick sah er auf den Fuchs. "Naruto", hauchte er leise und beugte sich runter zu diesem, schnurrte wieder leise und schmiegte sich schüchtern an den Blonden.

Naruto wusste erst nicht, wie ihm geschah, ließ sich aber dennoch zum Sofa bugsieren und sah Sasuke überrascht an.Was hatte er vor und wieso guckte er ihn so seltsam an? Heftig musste er beim Vernehmen seines Namens schlucken, erst recht als er immer näher kam und sich schließlich doch nur wieder anschmiegte."Uff ...", seufzte er leise und schloss ihn erneut in seine Arme.

Leise begann der Neko wieder an zu schnurren, genoss das sanfte Streicheln sehr. Aber dennoch wünschte er sich schon ein bisschen mehr als das, aber dieser Traum war wohl doch schon zu viel.

Naruto streichelte einfach weiter, rekelte sich jedoch etwas hoch dabei und küsste Sasuke schüchtern auf die blasse Stirn."Danke, ohne dich wäre ich wohl immer noch in einem Tobsuchtsanfall", murmelte er hinzu und wollte sich einfach nur bedanken.

Der Neko wurde wieder rot im Gesicht und raunzte bloß als Antwort leise. Sein Herz schlug immer schneller und es pochte so laut in seinen Ohren.

"Du bist ja ganz rot im Gesicht, geht es dir nicht gut?", wollte Naruto leise wissen und fing an sich dessen Stirn zu befühlen. Nein, Fieber hatte er sicher keines, bestimmt nicht mal eine Temperatur.

Sasuke schüttelte bloß den Kopf und sein Herz schlug immer schneller. Kurz sah er auf und raunzte wieder leise, richtete sich etwas auf und lehnte sich mit der Stirn an die des Blonden.

"Na schön", zuckte Naruto leicht mit der Schulter, blickte jedoch sofort wieder sehr interessiert in Sasukes Augen, als dieser sich Stirn an Stirn anlehnte.Die Augen wirkten traurig, leicht glasig und teilweise gerötet vom vielen weinen.Dennoch waren sie etwas besonders, schwarz wie die Nacht-geheimnisvoll und magisch zogen sie einen an. 

 

Kurz stupste der Neko den Blonden mit der Nase an, hörte immer noch wie sein Herz raste und es auch immer schneller wurde. Ob er es wagen sollte, nur einmal? Sasuke sah in die so wundervollen blauen Augen, wirkten sie noch reiner als die schönsten Seen, die er je gesehen hatte. Langsam verlor er sich in ihnen, stupste den Blonden nochmal mit der Nase an und legte langsam seine Lippen auf die des Blonden.

Ehe Naruto richtig reagieren und zurück necken konnte, fühlte er ein zartes Paar Lippen auf den seinigen und wie sie sich fast schon perfekt anzuschmiegen schienen. Erst war er wie gelähmt, versteifte sich sogar und als diese Starre sich nur langsam wieder löste, schloss er die Augen und ein leiser Seufzer verließ seine Lippen.

Jede kleine Anspannung konnte der Neko spüren, stutzte deswegen, aber ließ nicht von Narutos Lippen ab. Sie waren warm, schmeckten süß und waren ganz weich.

Langsam entspannte sich Naruto wieder, erwiderte sogar mit Vorsicht diesen Kuss und schmeckte die Lippen Sasukes zum ersten Mal richtig. Eine Mischung aus Metall, feinherb und vielleicht ein Spritzer Zitrone? Fast hätte Naruto gelacht, ließ es aber bleiben und konzentrierte sich lieber auf die schönen Lippen, die ganz zärtlich zu ihm waren.

Noch ganz vorsichtig naschte Sasuke von den anderen Lippen, leckte sogar neugierig über sie, um sie besser schmecken zu können.

Die streichelnde Zunge kitzelte etwas an Narutos Lippen, war aber keinesfalls unangenehm für ihn und daher tat er es Sasuke gleich. Vorsichtig, um ihn nicht zu erschrecken, ließ er ganz behutsam seine über die weichen Lippen gleiten, schmeckte erneut etwas Zitroniges und musste leicht schmunzeln.

Der Neko zuckte mit seinen Ohren, spürte ein leichtes Kribbeln in sich, das aber nicht unangenehm war. Sanft krallte er sich an den Blonden, spürte auch bald dessen Zunge und seufzte wohlig auf.

Auch das Festkrallen wurde Naruto bewusst, störte ihn jedoch genauso wenig wie das leise Seufzen Sasukes.Im Gegenteil, es gefiel ihm sogar und spornte ihn an, ihm solch weitere Laute zu entlocken.

Langsam löste sich der Neko jedoch, sah mit roten Wangen auf den Blonden und schmiegte sich erneut schüchtern an.

Lächelnd drückte Naruto seinen großen Kater an sich, vergrub seine Nase an dessen Hals und amtete ruhig ein und aus.

Leise schnurrte Sasuke, leckte nochmal über die Wange des Fuchses und kuschelte sich an diesen. Der heiße Atem kitzelte etwas am Hals, aber es störte Sasuke nicht. Diese Wärme war schön und er wollte nicht mehr ohne den Blonden sein.

Leise seufzte Naruto auf, kitzelte Sasuke erneut mit seinem heißen Atem und streichelte ihm sachte über den Rücken.Er fühlt sich gerade einfach nur wohl, wollte den Moment genießen und hoffte auf keinerlei Störungen.

Leise schnurrte der Neko, rekelte sich den so vertrauten Händen entgegen und genoss das sanfte kitzeln an seinen Hals. "Naruto", schnurrte der Uchiha Neko leise und hob den Kopf wieder etwas an.

Kurz stellte Naruto das streicheln ein, blickte Sasuke an und lächelte sanft."Hmmm~..., ja?", hauchte er leise, konnte den Blick nicht von ihm wenden und sah ihn auch weiterhin schmunzelnd an.

Langsam beugte sich der Uchiha wieder vor, lehnte seine Stirn an die von Naruto und stahl sich einen kleinen Kuss von dessen Lippen. Er wollte sicher sein, dass Naruto dasselbe spürte wie er und, dass es nicht nur aus Mitleid war.

Überrascht, dass Sasuke erneut einen Kuss sich stahl, blinzelte Naruto, dann grinste er schon wieder breit und stupste seine Nase mit der seinigen an.

Kurz zuckte der Uchiha mit den Ohren, lächelte sanft und streichelte sanft die Wange des Blonden. Auch wenn er schon viel Erfahrung hatte, wie er einen Körper anfassen musste und auch wenn diese nicht gewollt war, so war das hier eine ganz neue und schöne Erfahrung. Er wollte sie sammeln, wissen, wie sich die nackte Haut des Blonden anfühlte und wo er es am liebsten hatte, wenn er ihn anfasste.

Völlig ruhig blickte Naruto sein Gegenüber an, spürte dessen Hand an seiner Wange, wie sie sanft zu streicheln begann und neugierig zu sein schien. Neugierig war er selber auch, traute sich aber nicht so ganz und streichelte deswegen wieder einvernehmlich Sasukes Rücken.

Leise schnurrte der Uchiha, wollte so einen Laut auch von Naruto hören. Er wollte Bestätigung, dass er alles richtig machte. Sanft küsste er die Stirn des Blonden, fuhr mit den Fingerkuppen sanft über den Hals bis runter zur Brust. Vorsichtig und scheu kraulte er sie, küsste immer wieder sanft die Stirn oder Wange des Blonden.

Naruto schloss aufgrund der streichelnden und forschenden Hände die Augen, fühlte sie erst am Hals, dann an seiner Brust und das zögerliche Kraulen. Seufzend öffnete er seine blauen Augen erneut, stupste wieder die Nase Sasukes an, lenkte ihn damit kurz ab und haschte verspielt nach seinen Lippen, welche er sanft zu erobern begann.

Freudig wackelte Sasuke mit dem Schwanz, spürte wieder diese süßen und weichen Lippen an seinen und lächelte sanft in den Kuss hinein.

Noch etwas scheu küsste Naruto die weichen nach Zitrone schmeckenden Lippen, strich weiter über den Rücken und spürte dessen Freudigkeit. Schmunzelnd knabberte er ein wenig an Sasukes Unterlippe, zog sich jedoch wieder zurück und leckte sanft mit der Zungenspitze darüber.

Neugierig ließ sich der Neko necken, fand gefallen an dem Spiel und erhaschte selbst einen erneuten Kuss. Sanft glitt seine Zunge über die Lippen des Anderen, begann er selbst neugierig an ihnen zu knabbern.

Kurz zuckte Naruto, hatte nicht damit gerechnet zurück geneckt zu werden und blinzelte verwirrt. Dennoch ließ er es zu, öffnete sogar einen Spalt breit seine Lippen und fing an seinen Neko im Nacken zu kraulen.

Sasuke zitterte stark, merkte wie der Blonde einen Spalt seinen Mund öffnete und ihn anfing am Nacken zu kraulen. Vorsichtig drang er mit der Zunge in die fremde Mundhöhle ein, erkundete sie ausgiebig und kitzelte Naruto frech am Gaumen.

Wieder zuckte Naruto in sich zusammen, spürte die Zunge in seinem Mundraum, wie sie dort wütete und ihn kitzelte.Na warte, das bekam er zurück und frech wie Naruto nun mal war, blockte er die Zunge einfach ab, dirigierte sie zurück und legte sich spielerisch auf die Lauer.

Doch so leicht ließ sich der Neko nicht vertreiben, schlich sich wieder in die Mundhöhle ein und stupste frech die andere wieder an. Sanft streichelte er sie bei ihren Tanz, neckte sie immer wieder und wurde selbst dabei immer wieder zurück geneckt.

Langsam taute Naruto auf, ging mit Freude auf das Duell ein, mischte dabei ordentlich mit und schenkte Sasuke so schnell keinen erhofften Sieg.So gefiel ihm das, denn er hatte fast schon vergessen, wie schön küssen eigentlich sein konnte.Besonders wenn man jemanden mochte und Sasuke mochte er, sehr sogar.

Der Uchiha ließ sich aber dadurch nicht einschüchtern, stieg immer wieder von neuen in den Kampf ein und löste sich nur zum Atmen kurz von Naruto wieder. Sanft fuhren seine Hände über die Brust des Blonden, streichelte ihn weiter sanft und er selbst seufzte wohlig in den Kuss.

Naruto schnappte kurz nach Luft nach Lösen des Kusses, schnurrte jedoch wegen der kraulenden Hände und blickte Sasuke verlegen an.Diese Laute waren ihm dann doch etwas peinlich und er schellte sich selbst etwas dafür.

Doch der Neko lächelte bloß sanft, stupste Naruto sachte an. "Warum schämst du dich, ich schnurre doch auch die ganze Zeit schon", sagte der Uchiha ruhig, zuckte nochmal mit den Ohren und wunderte sich, dass er plötzlich reden konnte. Kurz sah er verwirrt auf Naruto und dann fiel es ihm wieder ein. Der Blonde hatte noch einen Teil seiner Seele gehabt und diese hatte er sich gerade unbewusst zurückgeholt.

"Du- du kannst ja plötzlich reden?", stammelte Naruto und wurde von zart rosa im Gesicht, blass wie eine Wand.Hieß das etwa, dass er ... natürlich der Kuss, schoss es ihm durch den Kopf und er lächelte."Ich schnurre nun mal nicht so häufig wie du", nuschelte er leise und schmiegte sich dennoch wieder an Sasuke an.

Kurz zuckte der Uchiha mit den Ohren, grinste frech und zog so an Naruto das dieser oben lag. "Das wird sich aber bald ändern", schnurrte Sasuke leise, fing an sanft den Rücken des Blonden zu streicheln, hoch zu dessen Nacken zu fahren und ihn dort sanft zu kraulen.

Erschrocken quiekte Naruto auf, befand sich plötzlich auf Sasuke und sah ihn perplex an.Er beruhigte sich aber aufgrund der Hand an seinem Rücken schnell wieder, spürte wie sanft zu streicheln begann und stetig nach oben in seinen Nacken wanderte.Seufzend ergab er sich schließlich, beugte sich runter zu seinem Neko, fing dessen Lippen erneut ein und streichelte ihm vorsichtig, wohlgemerkt auf dem Shirt über die Brust.

Leise schnurrte Sasuke, ging gerne erneut auf einen Kuss ein und spürte das sanfte Streicheln auf seiner Brust. "Das ist so schön", hauchte er leise, vergaß immer mehr die sonst so kalten Hände, die ihn immer berührt hatten.

Es freute Naruto, dass es dem anderen gefiel, er es als schön empfand und es ließ ihn mutiger werden.Noch recht scheu krabbelte er unter den schwarzen Stoff, streichelte ganz vorsichtig über die Haut und beobachtete Sasuke dabei ganz genau.

Kurz zuckte der Neko zusammen und zitterte stark, aber langsam entspannte er sich wieder und fand gefallen an den so warmen Händen. "Tut mir leid, aber ich bin es nicht gewohnt, sanft angefasst zu werden. Besonders nicht gewollt so berührt zu werden."

Naruto nickte verstehend bezüglich Sasukes Entschuldigung und ließ seine Hand vorerst ruhig auf dessen Brust liegen."Ich werde dir bestimmt nicht wehtun, dafür bin ich ein viel zu guter Mensch", versicherte er mit leiser Stimme.

"Ja, das weiß ich ganz genau", hauchte der Uchiha leise und küsste wieder sanft die Wange des Blonden. Auch wenn es schön war, so schnell konnte er diese Demütigungen nicht vergessen.

Erleichtert atmetet Naruto aus, war froh, dass er nicht so grausam und gemein war und es Sasuke dennoch zu gefallen schien. Dennoch nahm er die Hand unter dem Shirt wieder weg, kraulte damit lieber Sasuke im Nacken und lauschte seinem leisen -schön klingenden Schnurren.

Verschmust schmiegte sich der Neko an, ließ sich nur zu gerne am Nacken kraulen und wedelte erfreut mit seinen Schweif. "Du hast so schöne zarte Hände", hauchte er leise und vergrub sein Gesicht an der Brust des Blonden.

Zarte Hände, stutzte Naruto und erinnerte sich, wie oft er diese schon im Garten eingesetzt und verscherbelt hatte."Schön, wenn sie dir gefallen", erwiderte er daher nur, kraulte aber dennoch lieb den Nacken weiter und schmuste sich an.

Leise schnurrte Sasuke, streichelte Naruto einige Strähnen aus dem Gesicht und stahl sich ein kleinen Kuss von diesem. Für ihn waren es schöne und zarte Hände, die ihn verwöhnten. Sie waren warm und sanft zu ihm und auch ein bisschen zierlich.

Gern ließ sich Naruto kurz küssen, auch wenn sein Magen beachtlich knurrte und ab und an zu rumpeln begann. Er ließ sich davon nicht beirren, kuschelte sich lieber weiter an Sasuke an und verwöhnte weiter dessen Nacken.

Kurz schmunzelte der Neko, hatte das Knurren doch laut und deutlich hören können. "Du solltest etwas essen, nicht, dass du mir nachher noch umfällst", sagte der Neko sanft und küsste zart die Stirn seines blonden Fuchses.

"Mag aber nicht, ist grade so kuschlig", hob Naruto murrend den Kopf.Essen konnte er später auch noch und das worauf er Hunger hatte, war nicht im Haus. Dafür musste er vor die Tür gehen und dazu hatte er keine Lust.

Leise kicherte der Uchiha und wackelte wieder freudig mit seinen Schwanz. "Dann gehen wir gleich zusammen raus etwas Essen", hauchte er leise und schmiegte sich wieder verschmust an den Blonden an.

"Öhm ... ja", kratzte sich Naruto am Kopf und begann aber gleich wieder Sasuke zu streicheln an.

"Was ist, bin ich dir etwa zu auffällig", schnurrte der Uchiha schon und krabbelte nun selbst mit den Händen unter Narutos Shirt, blieb aber auf dem Rücken und drückte in sanft an sich.

"Iyaaa .... nein, nicht doch ... wo denkst du hin", schüttelte Naruto hektisch den Kopf und hatte sich wegen der Hände an seinem Rücken nur erschrocken. Sie waren einfach zu schnell, zu unerwartet gewesen.

Sanft küsste Sasuke ganz kurz den Hals des Blonden, leckte mit der Zunge über dieselbe Stelle wo Madara eben seine Fänge reingehauen hatte. Dass er überhaupt auf so eine Idee gekommen war, wie konnte er das Naruto nur antun.

Heftig schauderte es Naruto unter der streichelnden Zunge an seinem Hals, ließ ihn leicht zittern und sich aufbäumen.Zwar vertraute er Sasuke, aber es war ungewohnt, an dieser Stelle berührt zu werden.

Sanft küsste Sasuke die Stelle, blickte auf den nervösen Naruto und lächelte sanft. "Ich beiße nicht", hauchte er leise, küsste wieder sanft den Hals.

"Und wenn ja, dann beiße ich zurück", drohte Naruto mit einem Schmunzeln an, legte den Kopf dann aber etwas seitlicher und bot mehr Platz damit an.

Sanft küsste Sasuke den Hals des Blonden, streichelte die andere Seite zart mit den Fingerkuppen und grinste nur frech, als er das leicht gerötete Gesicht des Blonden sah. Dennoch schien es Naruto zu gefallen, legte er doch den Kopf leicht seitlich und der Neko konnte den neuen Spielraum nutzen.

Natürlich gefiel es Naruto, auch wenn er wenig von sich gab und lieber Sasuke sanft im Nacken kraulte.Er war eben kein Schnurren, gelegentlich seufzte er, aber nie mehr als nötig.

Frech grinste der Uchiha kurz, fuhr langsam mit der Zunge über den Hals des Blonden und küsste ihn wieder sanft. Bald blieb er aber an eine Stelle stehen und saugte sich an ihr fest, hinterließ einen kleinen roten Fleck und saugte sich etwas weiter wieder am Hals des Blonden fest und machte den zweiten Fleck.

Nun ließ Naruto aber doch ein Keuchen verlauten, kniff unter dem heftigen Saugen an seinem Hals die Augen zusammen und krallte sich mit der freien Hand in die Polsterung seines Sofas."Sasuuu~ke ...", brachte er gerade mal noch so heraus und dann fing er urplötzlich an, zu lachen, wegen jener streichelnden Zunge, die ihn da so frech an seinem Hals entschuldigend kitzelte.

"Ich hab nur mein Revier markiert", ließ der Uchiha verlauten und lächelte wieder Naruto sanft an. Was er für ein schönes Lachen hatte und dieses stand ihm gut, besser als diese Mordlust von eben.

Naruto grinste Breit und drückte Sasuke fordernd auf die Couch herunter. "Dann will ich aber auch markieren, nicht, dass noch wer anders Besitzansprüche von sich gibt", beugte er sich schon frech herunter und suchte sich die passende - gut sichtbare Stelle an Sasukes Hals aus.

Kurz zuckte der Neko verwirrt mit den Ohren, schmunzelte schon über Narutos Worte und legte den Kopf seitlich, damit der Fuchs mehr Platz hatte. Nur zu gern durfte Naruto ihn als sein Eigentum markieren, war er das auch nun. Er gehörte nicht Madara, auch wenn dieser viele Spuren an seinen Körper und seiner Seele hinterlassen hatte. Nein, er gehörte Naruto und das konnten ruhig alle wissen.

Freudig leckte sich Naruto über die Lippen, setzte sie schließlich an der blassen Haut an und fing an, an ihr zu saugen.Dabei streichelte er sachte Sasuke über die Brust, hinterließ dabei einen schönen und dunklen Fleck, welchen er kaum später stolz betrachtete.

Wohlig schnurrte Sasuke wegen dem Streicheln, zuckte jedoch überrascht zusammen, als Naruto anfing zu saugen. "Und ist er schön groß", hauchte der Neko, konnte er den Fleck nicht sehen, aber Narutos stolzer Gesichtsausdruck machte ihn neugierig.

Naruto blickte noch eine Weile auf sein Tagewerk, dann wieder Zu Sasuke und lächelte leicht."Du kannst keinen Spiegel benutzen, oder?", wollte er wissen, denn wenn dem so wäre, dann müsste er ihn beschreiben - sagen, dass er sehr schön geworden war und ziemlich groß.

"Doch ich kann in den Spiegel schauen, nur dann seh ich mich als Katze und nicht als Mensch", erklärte der Andere kurz, raffte sich auf und stahl sich einen kleinen Kuss von Narutos Lippen erneut. Der Spiegel zeigte ihre wahre Gestalt und ein Uchiha war nun mal eine Katze.

Das hatte Naruto nicht gewusst und somit war er völlig perplex und sichtlich verwirrt."Eine Katze also...", wiederholte er leise und seufzte schließlich auf."Na fein, er ist dunkelrot, fast schon lila und er ist ziemlich groß", beschrieb er den Knutschfleck schließlich und begann ihn wieder zu kraulen an.

"Der Spiegel zeigt unsere wahre Gestalt und mein Clan sind Katzen", schnurrte der Junge mit schwarzem Haar wieder und rekelte sich freudig den sanften Händen entgegen.

"Öhm ..." Große Augen starrten Sasuke an, guckten teils verwirrt und zum anderen neugierig drein."Verstehe ich das jetzt richtig, wenn ihr keine Vampire wärt, dann wärt ihr Katzen?"

"Ja, könnte man sagen", stimmte ihn der Uchiha zu und nickte bald darauf. "Die Gestalt, die meine Mutter hatte, nennen wir Souruītā", fing er an zu erklären, wusste der Blonde doch so wenig über seine Art und auch dessen Eigenschaften.

Naruto richtete sich, nachdem Sasuke ihm einiges über seine Mutter erklärte, etwas auf, jedoch nur so weit, dass er sich immer noch ankuscheln und zuhören konnte."Deine Mutter hatte genau dieselben Augen wie du und auch hast du deine Haare von ihr", lächelte Naruto und stellte sich Mikoto bildlich vor.

Sanft küsste der Uchiha die Stirn des Blonden und schmiegte sich an ihn. "Sie war eine wunderschöne Frau und wirklich liebenswert", hauchte Sasuke leise, unterdrückte nur schwer ein Schluchzen und brauchte etwas, um weiter sprechen zu können. "Diese Souruītā heißt in eure Sprache Übersetzt Seelenfresser und ist eigentlich der letzte Trumpf bei uns im Clan. Langsam zerfällt die Seele, bis nicht weiter als Mordlust von ihr übrig ist, die nie gestillt werden kann. In dieser Gestalt spürt man weder Schmerz noch sonst irgendetwas. Aber ohne Seele, zerfällt der Körper bis zu einem gewissen Stadium und die letzte Erlösung ist der Tod", hauchte Sasuke die letzten Wort und sah traurig auf den Blonden.

Naruto drückte kaum, dass Sasuke anfing zu schluchzen, diesen an sich, ließ ihn weiter erzählen und streichelte ihm über den Rücken. es musste schwer sein erst Vater und dann Mutter zu verlieren und wenn es Naruto richtig betrachtete, war ihm das sogar zweimal passiert.Er konnte sich nur an das erste Mal nicht erinnern, auch an das zweite nur sehr vage und schemenhaft."Ich kannte meine Eltern kaum. Ich weiß nur, dass mein Vater vor Tsunade Hogake war und, dass ich den Nachnamen meiner Mutter trage."

Kurz blickte der Uchiha auf den Blonden, küsste sanft die Stirn von diesen und schmiegte sich an ihn. "Ich bleibe bei dir, egal was passiert", hauchte der Neko leise und leckte kurz über die Wange des Blonden wieder.

Naruto schnurrte leise wegen der Worte, auch wegen der Gestik und Mimik Sasukes und fühlte sich irgendwie befreiter und besser."Es freut mich das du bei mir bleibst, jedenfalls so lange bis ich irgendwann nicht mehr da sein sollte", murmelte er leise und kraulte Sasuke nun wieder an seinen Katzenohren.

Traurig legte der Uchiha seine Ohren an und seufzte. Er würde noch lange leben, aber Naruto war sterblich und wollte das auch bleiben. Irgendwann war er wieder allein, durfte die zarten Hände nicht mehr spüren.

"Hey, sei nicht traurig", versuchte Naruto ihn aufzumuntern, streichelte dabei immer noch sanft die hängenden Ohren und lächelte leicht.

Zwar würde es noch Jahre dauern, bis Naruto starb, aber der Gedanke hatte sich jetzt in den Kopf des Uchihas gesetzt. Er würde Naruto sogar noch lieben, wenn dieser schon alt und runzlig ist. Kurz schüttelte sich der Neko wieder, vertrieb diese Gedanken jetzt einfach mal. Es war noch lange nicht so weit und daran sollte er besonders am Anfang dieser Beziehung nicht denken.

Sanft wuschelten Narutos Hände durch das schwarze Haar, wieder rauf zu den Ohren, stupsten sie frech an."Hör auf dir deinen hübschen Kopf zu zerbrechen, das bin ich nicht wert", hauchte er leise und schmiegte sich wieder kuschel bedürftig an.

"Doch du bist es wert", hauchte der Neko leise, fing wieder an wohlig und leise zu schnurren. Aber jetzt sich über etwas den Kopf zu zerbrechen, das erst in vielleicht 80 Jahren mal eintreffen könnte, wäre viel zu früh. Genießen sollte er die Zeit, jeden Tag mit Naruto als ein Geschenk ansehen und diese einfach nie vergessen.

Naruto errötete etwas, schloss kurz die Augen und atmete tief durch."Du bist süß", grinste er beim wieder aufschlagen seiner Augen.Niedlich wie sich Sasuke so seine Gedanken machte, auch wenn es bis dahin noch weit her war und sie sich noch lange Zeit hatten.

"Hey, ich bin nicht süß", schmollte der Neko etwas beleidigt, richtete sich auf und schleckte Naruto kurz wieder über die Wange. "Du bist süß, nicht ich."

Leise lachte Naruto."Sicher bist du süß, besonders mit den Ohren", nickte er energisch und freute sich dennoch, dass Sasuke ihn ebenso süß fand wie er ihn.

"Vergiss nicht, dass ich eigentlich ein großer böser Vampir bin und dich beißen könnte", hauchte der Uchiha leise, leckte frech über die Halsschlagader und ließ auch seine Zähne kurz aufblitzen.

Naruto sah die Zähne aufblitzen, spürte sogar das leichte Schaben an seinem Hals damit und musste leise kichern."Sicher doch, du bist so böse wie ich unschuldig bin", schmunzelte er, wusste aber auch, dass Sasuke anders konnte.Eigentlich gab es ja auch eine Situation, in der er ihn wirklich töten wollte.

"Ja, bin ich auch", hauchte der Uchiha wieder leise, leckte über den Hals und schmiegte sich wieder schmusig an den Blonden an. Aber Blut musste er irgendwann trinken, ewig würde er es nicht unterdrücken können.

Kurz erschauderte Naruto unter der leckenden Zunge, beruhigte sich aber wieder und schnurrte leise auf.Er mochte dieses Kuscheln gern, einfach daliegen und Nichtstun.

Schnurrend hatte sich Sasuke an die warme Brust des Blonden gekuschelt, knurrte leise, als es an der Tür klopfte. "Warum immer dann, wenn es schön ist", knötterte der Uchiha und richte sich wieder etwas auf.

Naruto murrte selbst etwas auf, stand jedoch schon auf und folgte dem Klopfen an der Tür.Wehe, wenn es nicht wichtig war und somit riss er etwas mürrisch die Tür auf.

Ein schwarzer Kater stand vor dem Blonden, sah ihn einfach undurchdringlich an und grinste frech. "Störe ich vielleicht", sagte der Kater ruhig und ein lautes Raunzen kam aus dem Wohnzimmer als Antwort.

"Itachi?"Verwirrt blickte Naruto auf den Kater, ließ diesen aber dennoch rein und schloss hinter ihm die Tür.

Schnell tappte Itachi in seiner Katzengestalt ins Wohnzimmer, wurde schon böse von Sasuke angeknurrt und grinste nur frech. "Es gibt ein paar Dinge, die ich euch sagen muss. Zum einen, ich hab Mutter schon beerdigt. Bitte verzeih mir, Sasuke, dass ich nicht auf dich gewartet habe", sagte der Kater ruhig und Sasuke legte betroffen die Ohren an, aber er hätte es nicht geschafft sie zu begraben, das hätte er nicht übers Herz mehr bringen können. "Das zweite ist, Tsunade schließt sich mit Suna zusammen, um Madara endlich den Gar auszumachen."

Naruto folgte augenblicklich, blieb aber in der Tür stehen und hörte aufmerksam dem zu, was Itachi zu erzählen hatte. Tsunade wollte also kämpfen. Gut, gut, das wollte er hören."Dann ist sie also die letzte Seele, die Madara noch fehlt, oder?", fragte er sich auf die Couch setzend und zog die Beine dicht an seinen Körper ran.

"Ja, das ist sie, aber wir haben jetzt auch ein Problem. Izuna ist verschwunden und ich bin derselben Meinung wie der Rest, dass sich Madara ihn sich geholt hat." Kalt war die Stimme des Uchihas in Katzengestalt und nicht nur er knurrte leise. "Dann weiß Madara, was wir vorhaben", sagte nun auch der Neko und seufzte leise.

Naruto war sich fast sicher, dass der dritte Teil von Madaras Seele in seinem Bruder schlummerte und er ihn deswegen geholt hatte. Aber würde er ihn deswegen töten?"Wir haben ernsthafte Probleme und nicht nur das eine", kam es leise von Naruto, ehe er den Kopf hob und schwer aufseufzte.

Sasuke schmiegte sich wieder an den Blonden und schnurrte etwas leise auf. "Er kann Izuna nicht töten, dafür liebt er ihn zu sehr. Als er ihn damals verraten hatte, konnte er ihn auch kein Haar krümmen", hauchte der Neko leise, dennoch war er beunruhigt, wenn Madara den letzten Teil seiner Seele hatte, dann war er unsterblich.

"Sowas hab ich mir schon gedacht", murmelte Naruto leise, begann aufgrund Sasukes Ankuscheln wieder an diesen zu kraulen und kaute auf seiner Unterlippe. Tsunade töten würde nicht gehen, das gesamte Dorf würde ihn hassen und davonjagen. Die Seele vielleicht einfangen, einfach vergraben? Sicher nicht, Madara würde sie bestimmt finden.

"Wir müssen Madara ausschalten, bevor er sein letztes Seelenstück wieder erlangt. Sonst haben wir keine Chance gegen ihm", erklärte der Kater kurz und sprang auf den Wohnzimmertisch, damit er besser mit den beiden reden konnte.

"Das hat Kyuubi auch schon erwähnt.", nickte Naruto ernsthaft und sah Itachi aufmerksam an."Er sagte auch, dass ich den vierten Schwanz endlich einsetzten soll, aber ich trau mich nicht so ganz", fügte er noch an und kaute erneut auf der Unterlippe.

"Ach so dieser Fuchs Dämon. Deidara hat es mir schon erklärt und den vierten Schwanz hast du doch eingesetzt, oder nicht", sagte der Kater ruhig, merkte wie Sasuke zusammenzuckte und sein leicht rotes Gesicht bei Naruto vergrub. Da hatte ihn der Neko quasi gestanden, dass er ihn liebte.

Naruto nickte schwach, wunderte sich aber dennoch über Sasuke und lächelte sanft. "Ich hab ihn bisher nur ein einziges Mal angewandt und eigentlich hat er neun", klärte er weiter den Sachverhalt.

"Mhm, je mehr Schwänze du also hast, desto stärker bist du. Aber du hast ihn nicht im Griff und du läufst Gefahr, dass dich dieser Fuchs kontrolliert, oder nicht?" Ruhig waren die Worte von Itachi und er sah dann doch die leichte Rötung seines Bruders lächelnd. Deidara hatte recht, da lief wirklich etwas zwischen den beiden.

Schwach nickte Naruto, kraulte Sasuke ruhig weiter."Es stimmt, ich hab eine gewisse Angst vor Kyuubi", lächelte er schwach, kam sich genauso vor und verfluchte sich dafür innerlich selbst.

"Er ist ein starker Dämon und bestimmt nicht einfach zu kontrollieren. Dennoch kannst du seine Kraft nutzen, schließlich hast du sowas wie ein Hebel in Katzenform", grinste Itachi breit, sah auf die beiden und kicherte sogar, als Naruto nun schon rot im Gesicht wurde.

"Er ist der stärkste, den es gibt", nickte Naruto stolz, wenn auch nicht ganz so überzeugend. Einen Velvet für Katzen? Inzwischen, den hatte er wirklich, wenn er es genauer betrachtete.

Sasuke murrte leise, fand diese Gerede ziemlich peinlich. Murrend vergrub er das Gesicht bei den Blonden, drückte ihn leicht an sich und wollte lieber wieder alleine mit diesen sein.

Seufzend nahm Naruto den Neko wieder ganz in den Arm, küsste ihn auf den Haarschopf und blickte wieder zu Itachi.

"Du solltest lernen, Kyuubis Kraft zu kontrollieren und auch wie man gegen unsere Art kämpft", sagte Itachi ruhig, hielt es jetzt für besser doch wieder zu gehen und die beiden in Ruhe zu lassen.

Itachi hatte gut reden, er hatte ja keinen Fuchsdämonen in sich und musste auch nicht sich selbst bekriegen.Noch einmal seufzte Naruto, kuschelte dann aber wieder mit Sasuke und lehnte sich an ihn an.

"Ich gehe dann mal und morgen wird trainiert und das gilt für euch beide", sagte der ältere Uchiha noch und verschwand wieder nach draußen. Die beiden sollten wirklich ihre Zeit etwas genießen dürfen.

Trainieren, na wie schön, schoss es Naruto durch den Kopf, ehe er leise schnurrte und seine Augen schloss.

Leise schnurrte der Neko, fing wieder an sanft die Wange des Blonden zu lecken und an dessen Hals sanft Küsse zu platzieren.

Leise seufzte Naruto, spielte währenddessen mit Sasukes Ohren, kraulte dessen Nacken und fühlte sich in seiner Gegenwart mehr als wohl.

Leise schnurrte der Uchiha, ließ sich gerne verwöhnen und krabbelte selber langsam unter das Shirt des Blonden. Sanft kraulte er den Bauch des Blonden, fing auch dessen Lippen zu einem Kuss ein und schnurrte selber nur wohlig auf.

Sanfte Lippen legten sich auf die seinigen, eine warme Hand fühlte er am Bauch und sofort schlossen sich Naruto seine Augen. So konnte er sehr viel intensiver spüren, sich voll und ganz auf die Lippen einlassen und den Kuss erwidern.

Sanft knabberte der Uchiha an den so weichen Lippen, fuhr auch vorsichtig mit den Händen höher und kraulte sanft die Brust des Blonden. Zwar wäre ihm lieber, Naruto hätte kein Shirt an, aber soweit sollten sie nicht gehen. Sie waren auch so gesehen erst eine Stunde zusammen.

Schmunzelnd knabberte Naruto zurück, biss sogar leicht zu und leckte sofort wieder mit der Zunge zärtlich über die Lippen Sasukes.Die Hand, die ihn kraulte, fühlte sich ganz warm an, weich und unglaublich sanft.Zu schön um wahr zu sein, wie als wäre sie ein Traum.

Weiter naschte der Uchiha verspielt an den so süßen Lippen seines Fuchses, fuhr langsam mit der Zunge über die Lippen. Weiter kraulte er die Brust, hörte nur zu gern die so wohligen Laute des Blonden.

"Hmmm~ schön", brummte Naruto leise gegen die weichen Lippen seines Nekos, kraulte verspielt in seinem Nacken, ließ die andere Hand über seinen Rücken gleiten und streichelte ihn.

Genüsslich rekelte sich der Neko den warmen Händen entgegen, schnurrte wohlig und fing wieder an, neugierig über die Brust des Blonden zu fahren.

Naruto entfuhr ein leisen und wohliges Brummen.Er war ziemlich empfindlich an der Brust, zeigte dies auch deutlich und streckte sich den wunderbaren Gefühlen einfach noch mehr entgegen.

Kurz erschauderte der Uchiha und schluckte leicht. Naruto war etwas zu willig für ihn. Kurz unterbrach er sein Tun, musste sich fangen, um nicht doch einer kleinen Versuchung zu verfallen.

Langsam öffneten sich blauen Augen, sahen Sasuke fragend an."Stimmt etwas nicht?", wollte er wissen und streichelte lieb über die Ohren.

"Du bist unwiderstehlich, weiter nichts", raunte der Neko bloß, verschmolz schon wieder mit Narutos Lippen und begann auch das Kraulen an der Brust.

Leise lachte Naruto, schüttelte den Kopf über die Worte und stimmte nun wieder in das sanfte Kraulen mit ein.Zärtlich wanderten seine Hände erneut über Sasukes Rücken, rauf zu seinem Nacken und wieder herunter.

Jede Stelle wo der Blonde ihn anfasste, kribbelte angenehm und er schnurrte wieder wohlig auf. Wie schön es war, einfach hier zu legen und sich verwöhnen zu lassen.

Jedes Schnurren ließ Naruto erfreut schmunzeln. Er liebte es einfach schon zu sehr, machte daher weiter und das mit sehr viel Liebe zum Detail.

Immer mehr rekelte sich der Uchiha den so schönen Händen entgegen, gab nur noch Laute des Wohlgefallens von sich und schmiegte sich dabei verschmust an den Blonden.

Jeder Laut wurde von Naruto aufgenommen, als schön empfunden. Es klang so lieblich, nicht so wie das einer echten Katze, dennoch war es ein Schnurren und das gefiel.Er schnurrte selbst auch nicht wie ein Fuchs, auch wenn einer in ihm schlummerte und gern mal versuchte, die Kontrolle zu erlangen.

Freudig wackelte der Uchiha mit dem Schweif, kraulte die Brust des Blonden nur zu gern und leckte diesen ab und an mal über die Wange.

Naruto kicherte, der Schweif kitzelte etwas und dennoch gefiel es ihm.Unter den liebkosenden Händen schnurrte er wieder alt-bekanntlich auf, krabbelte wieder Sasuke unter das Shirt und streichelte seine nackte Haut.

Kurz erschauderte der Uchiha und seufzte wohlig schnurrend auf. Wie warm sie waren und so sanft und zart. Narutos Hände waren auch nicht zwingend fordernd, fühlten sich schön an.

Naruto streichelte auch wirklich nur ganz leicht, sanft und meist nur mit den Fingerspitzen.Mehr wollte er gar nicht, wusste, was Sasuke alles durchgemacht hatte und wollte ihn nicht überfordern.

"Das fühlt sich schön an", hauchte der Neko leise, genoss diese Hände einfach. Narutos Hände waren so sanft und kein bisschen fördernd, verlangten nicht das, was die anderen Hände immer wollten.

"Aja?", fragte Naruto leise, machte dennoch weiter und achtete ganz genau darauf, was Sasuke sein Gesicht ihm verriet.

"Ja~", schnurrte der Uchiha bloß, schloss genüsslich seine Augen und rekelte sich wieder den warmen Händen entgegen.

Sasuke war so süß, noch süßer als es je eine Katze sein konnte und er war stolz, dass nur er ihm solche Laute entlockte.Zufrieden strich er weiter über den Rücken, wieder rauf in den Nacken und zu seinen weichen, flauschigen Ohren.

Kurz zuckte Sasuke mit diesen, konnte sich einfach nicht daran gewöhnen, dort angefasst zu werden. Langsam schlug er wieder die Augen auf, stupste sanft den Blonden mit der Nase an und küsste zart die Lippen von diesem.

Sich nicht von dem Zucken störend, kraulte Naruto weiter und auch den neu geschenkten Kuss erwiderte er gerne.Die Lippen waren auch einfach zu verführerisch, einladend und man konnte schlecht widerstehen, sie NICHT zu küssen.

Sanft knabberte Sasuke kurz an den Lippen, löste sich jedoch bald wieder und leckte frech über sie. Sie bebten noch und das heiße Atem des Blonden war so schön und trieb ihn leicht in den Wahnsinn.

Verträumt öffnete Naruto die Augen, blickte Sasuke an und atmete ruhig und leise weiter."Hab ich dir gesagt, dass ich dich mag ... also so richtig", nuschelte er nun wieder eine Nuance roter in seinem Gesicht.

Sanft lächelte Sasuke, bedeuteten ihn diese Worte doch sehr viel, auch wenn ihn drei andere Worte lieber waren. "Nein und ich hab dich auch sehr gern. Sogar mehr als das, ich liebe dich, Naruto." Sanft waren alle Worte des Nekos gewesen und er sah verträumt in die blauen Augen des Fuchses.

Naruto riss die Augen auf, war förmlich sprachlos wegen der Worte."Du liebst mich? Ist das wirklich wahr?", fragte er leise nach, lächelte aber dennoch und küsste Sasuke bereits wieder auf seine einladenden Lippen.

"Na..." Zum Antworten kam der Uchiha schon gar nicht mehr, erwiderte lieber wieder den Kuss und genoss diesen in vollen Zügen.

Naruto genoss es einfach diese Lippen zu kosen, sie zu schmecken und zu fühlen. Warm und weich waren sie, dazu leicht gerötet und sie schmecken so süß.

Sanft leckte Sasuke wieder über die Lippen, schmeckte sie so intensiver. Aber das reichte nicht, er wollte mehr davon und bat bald stumm um Einlass in die Mundhöhle des Blonden.

Gern kam Naruto der stummen Bitte nach, öffnete die Lippen leicht und ließ Sasuke Einlass.Lauernd wartete bereits auch schon seine Zunge, begrüßte freudig die andere und stupste sie neckisch an.

Dies nahm der Uchiha als Herausforderung zum Kampf auf und stupste frech zurück. Sanft umspielte er sie, streichelte sie zart über ihren Rücken und kitzelte den Blonden auch frech am Gaumen.

Naruto ließ sich so schnell aber nicht aus der Fassung bringen, stupste zurück und drang verspielt in Sasukes Mundhöhle vor.Ausgiebig nahm er diese nun unter die Lupe, kundschafteten sie gerne und großzügig aus.

Kurz erschauderte der Neko und ließ die fremde Zunge gewähren. Dennoch stupste er sie bald zurück und forderte sie zum neuen Tanz heraus.

Gern ging Naruto auf diesen wieder ein, stupste und neckte zurück und seufzte leise in den Kuss hinein.

Noch lange spielten sie ihr Spiel, konnten nicht voneinander lassen. Langsam löste sich der Neko wieder, sah verträumt auf den Jungen vor sich und schmiegte sich schon an diesen lächelnd.

Seufzend öffnete Naruto seine Augen, blickte selbst verträumt auf seinen Neko und streichelte ihm sachte über die Wange.

Schnurrend schmiegte sich dieser der Hand entgegen, liebte diese sanften Berührungen jetzt schon und wollte sie auch sonst nicht mehr vermissen.

Stumm beobachtete Naruto den Anderen, wie er sich der Hand entgegenstreckte, dabei leise schnurrte und die Augen geschlossen hielt.Ein wirklich schönes Bild, ruhig und sehr niedlich.

Zufrieden schmiegte sich der Uchiha an den Anderen, kraulte sanft dessen Brust und vergrub sein Gesicht an seiner Halsbeuge. Kurz schlug Sasuke die Augen auf, leckte nochmal die Halsschlagader entlang und hauchte einen kleinen Kuss auf ihr.

Wieder zuckte Naruto leicht, hatte sich noch nicht wirklich daran gewöhnt, was Sasuke da eigentlich machte, denn das erste Erlebnis in solch einer Hinsicht war lange her.

Neugierig sah der Neko auf den Blonden, fand dessen zusammenzucken, doch recht interessant und grinste schon wieder frech. Langsam fuhr er mit der Zunge über Narutos Hals, biss sanft in die weiche Haut und hauchte auf die Stelle einen kleinen Kuss.

Ein erneutes Zucken, ein leises Fiepsen und ein erschrockenes Keuchen war das, was Naruto von sich gab und die Augen zusammenkniff.

Sasuke schmunzelte über den Fuchs, fand dessen Rötung auch noch zu niedlich dabei. "Kneif doch die Augen nicht zusammen, oder magst du das nicht", hauchte der Neko leise, stupste Naruto sanft mit seiner Nase an und schnurrte wieder leise.

Langsam öffneten sich die blauen Augen, sahen Sasuke an und begannen zu leuchten."Doch ich mag das, aber ich muss mich erst daran gewöhnen.Ist lange her, dass jemand an meinem Hals war", gab er leise zu und stupste frech zurück mit der Nase.

Sasuke schnurrte nur lauter, stupste immer wieder den Blonden mit der Nase und zu wissen, dass dieser schon mal so angefasst wurde störte ihn nicht. Für ihn war nur das jetzt wichtig und nicht vergangenes, schließlich hatte er auch Erfahrung, auch wenn sie eigentlich zum größten Teil nicht gewollt war.

Naruto schmunzelte leicht, stupste erneut zurück und blickte Sasuke verträumt an.Die Zeit dabei vergaß er ganz, achtete nicht auf sie und wollte lieber einfach auf dem Sofa liegen bleiben.

Kurz wedelte der Neko mit dem Schwanz wie ein Hund, der sich freute und küsste den Blonden auch mal kurz beim Anstupsen. Dennoch wollte er Naruto noch etwas necken und sich ein kleinen schmerzt mit diesen erlauben. Langsam krabbelte er mit den um Narutos Hüfte, fuhr auch kurz mit der Schwanzspitze über den etwas freigelegten Bauch und streichelte ihn sanft dort.

Naruto spürte etwas Haariges an seinem Bauch, wie es kitzelte und neckte, ihn zum Lachen brachte."Hey, das ist gemein, ich bin da kitzlig", kicherte er bereits leise und wandte sich unruhig auf Sasuke.

"Ach wirklich?" Sasukes Ohren zuckten entzückt über diese Information und der Uchiha drehte den Blonden wieder unter sich. Schnurrend rekelte sich der Neko über dem Blonden, küsste sanft dabei den Hals und legte sich wieder schmusig gestimmt auf den Blonden.

"... hihi ..." Naruto kicherte, wollte eigentlich etwas sagen und blickte, nachdem er wieder unter Sasuke lag, diesen irritiert an.Während er die kurzen Küsse auf seinem Hals genoss, streichelte er Sasukes großen und flauschigen Ohren und kraulte sie leicht.

"Das ist schön", raunte der Neko, ließ sich genüsslich an den Ohren streicheln, aber woanders wäre ihn doch lieber. Kurz wartete Sasuke, nahm dann eine Hand von Naruto und legte sie sich auf den Bauch. Hoffentlich verstand dieses es nicht falsch und meinte, dass er etwas anderes wollte, aber dort unten oder am Nacken mochte er es halt am liebsten gekrault zu werden.

Erst war Naruto wegen der eigenen Hand, welche sich nun auf Sasukes Bauch befand, verwirrt und sah ihn dementsprechend an.Jedoch erinnere er sich daran, dass er es gern hatte auch dort gekrault zu werden und grinste daher siegessicher.Sachte begann er die Hand zu bewegen, streichelte über die Bauchdecke, um den Bauchnabel herum und begann schließlich zu kraulen.

Schnurrend streckte sich der Neko, vergrub seinen Kopf an Narutos Halsbeuge und legte sich etwas auf den Rücken dabei. Auch als Mensch liebte Sasuke das sanfte Kraulen und Streicheln des Blonden. Kurz zuckte er mit seinen Ohren, legte dankbar über Narutos Wange und schnurrte nur wieder wohlig laut.

Dieses Schnurren liebte Naruto ganz besonders, so sehr, dass er es immer und immer wieder gern hörte.Nachdem sich Sasuke etwas gedreht hatte, konnte er inzwischen besser über die weiche Haut streicheln, sie ertasten und wieder kraulen.

Sasuke streckte wie auch als Katze alle vieren von sich, zog die Hände nahe an sich und ließ die Beine dabei gestreckt. Er rekelte sich immer hin und her, aber nie so weit, dass Naruto ihn nicht kraulen konnte.

Schmunzelnd betrachtete Naruto all das, kraulte weiterhin seinen großen und verschmusten Kater und störte sich nicht daran, dass er sich immer wieder wohlig rekelte.

Langsam rollte sich der Uchiha etwas ein, streckte sich dabei immer wieder. Verträumt und mehr als zufrieden sah er auf Naruto, fuhr sanft mit der Hand über dessen Brust und begann wieder sanft den Hals des Blonden zu küssen. Auch wenn er gerne gekrault wurde, Naruto sollte auch Gefallen daran haben.

Kaum, dass Naruto die zarten Lippen spürte, schloss er seine Augen, wanderte mit der Hand über Sasukes Bauch, kreiste um den Bauchnabel herum und seufzte leise und wohlig auf. Es gefiel ihm was Sasuke tat und so langsam gewöhnte er sich auch wieder generell an Zärtlichkeiten.

Sanft biss ihn auch der Uchiha, hielt sich in Zaum um nicht doch richtig zu beißen. Aber seine Lust ließ sich nicht ewig unterdrücken und Sasuke entfernte sich schnell, biss die Zähne zusammen und zitterte leicht. Er hatte Durst, ziemlichen sogar. Aber er wollte nie wieder jemanden beißen.

Naruto blinzelte und sah Sasuke an."Stimmt etwas nicht?", wollte er wissen, setzte sich leicht auf und streichelte seinem Freund durch die schwarzen Haare.

Sasuke schluckte bloß, spürte wie sein Verlagen nach Blut größer wurde und hielt sich die Hand vor den Mund. Sowas war ihm noch nie passiert, er ekelt sich doch immer davor und konnte es auch jetzt immer gut unterdrücken. Warum jetzt nicht, gerade jetzt, wo es so schön war.

Nur langsam begriff Naruto, was genau Sasuke sein Problem war und so recht wusste er nicht damit umzugehen.Schweigend saß er da, blickte wachsam Sasuke an und kaute auf der Unterlippe.

Leise keuchte der Neko, richtete sich nun ganz auf und blickte kurz auf den Blonden. Doch Sasuke kniff die Augen zu, spürte schon wie sein Durst größer wurde, wenn er den Anderen ansah.

"S-soll ich lieber rüber in die Küche gehen?", stotterte Naruto unbefangen und robbte lieber der Sicherheit wegen ein Stück weg.

Kurz drehte sich der Uchiha zum Blonden, hatte einen ganz verschleierten Blick und hielt die Hände von Naruto fest. Sanft leckte er mit der Zunge über die Halsschlagader des Blonden, ließ seine Fangzähne dabei aufblitzen.

"Sasuke, was..." Naruto riss die Augen auf, zerrte an seinen festgehaltenen Händen und versuchte sich heftig wehrend zu entkommen. Die feuchte Zunge löste nun einen Schauder aus, arbeitete sich langsam runter und endete in seinen Füßen."Nicht, lass das.Ich will das nicht", schrie er fast schon panisch und riss immer wieder den Kopf weg.

Das leise wimmern erreichte den Uchiha und er riss sich los von Naruto. Heftig keuchte der Neko, biss sich selber in die Hand und sie blutete leicht. Er hatte sich kaum im Griff noch und er wollte Naruto nicht beißen.

Naruto sprang kaum das er frei war vom Sofa, rannte rüber in die Küche und ließ sich hektisch atmend an der Wand zu Boden nieder. Was war das, wieso wollte Sasuke ihn beißen?

Der Uchiha zuckte zusammen, blickte rüber zur Küche und biss sich stärker auf die Hand. Warum hatte er nur so einen Durst, er verstand das einfach nicht.

Naruto blieb vorerst lieber in der Küche, dicht an die Wand gepresst und starrte die Tür an.

Sasuke kauerte sich auf dem Sofa zusammen, biss sich stärker auf die Finger und schnaufte leise. Sein Durst ging nicht weg, er brauchte Ersatz für die so rote und salzige Flüssigkeit.

"Oh Gott, wieso immer ich?", murrte Naruto leise und blickte finster die Küchentheke vor sich an.

Ein leises Raunzen kam aus dem Wohnzimmer und ein schwarzer Kater tappte ängstlich zu Naruto hin. Der Kater schaute beschämt zu Boden, traute sich nicht den Blick wieder zu heben.

Naruto horchte auf, vernahm das Raunzen und drehte sich langsam um."Sasuke, was..." Er konnte den beklemmenden Blick durchaus erkennen, traute sich aber nicht auf ihn zuzugehen und blieb vorerst an seinem Platz sitzen.

Enttäuscht darüber, dass Naruto nicht zu ihm kam, legte sich der Kater raunzend auf die kalten Fliesen, drehte den Kopf einfach etwas und hoffte, dass der Blonde nun endlich keine Angst mehr vor ihn hat.

Seufzend erhob sich Naruto, wenn auch nur sehr langsam. Vorsichtig näherte er sich auf Knien Sasuke, streichelte über seine anliegenden Ohren."Geht es dir wieder besser?", fragte er leise nach und beobachtete ihn aufmerksam.

Leise raunzte der Kater, krabbelte noch immer auf den Boden gepresst zu Naruto und schmiegte sich vorsichtig mit seinen Kopf an.

Lächelnd ließ Naruto seinen Neko gewähren, streichelte durch das seidige Haar und wieder zu den Ohren."Du musst dringend etwas essen und das ganz schnell. Nicht, dass du mich noch mal anknabbern willst."

Leise raunzte der Kater wieder, rieb seine Seiten an Naruto wieder und blickte wieder wie ein kleines schmusiges Kätzchen zu diesem rauf.

Wie niedlich, schoss es Naruto durch den Kopf und da zu widerstehen war fast unmöglich.Deswegen beugte er sich auch kaum später zu ihm runter, küsste ihn behutsam auf die Lippen und streichelte seine Wange.

Sasuke zuckte kurz mit seinen Ohren, schnurrte wieder leise und stupste Naruto wieder sanft mit der Nase an. Der Neko war sichtlich erleichter, dass der Blonde nicht sauer auf ihn war.

Wie konnte man solch einem niedlichen Wesen auch böse sein, Naruto jedenfalls konnte es nicht.

Leise schnurrend kuschelte sich der Kater wieder an den Blonden, wackelte leicht mit dem Schwanz und küsste sanft die Wange von Naruto. An den Hals würde er bestimmt heute nicht mehr gehen. Nicht, dass er wieder versuchte, zu beißen.

Zufrieden und erleichtert seufzte Naruto aus."Mein süßes Neko ... ganz alleine meins", grinste er leicht und drückte Sasuke dennoch behutsam an sich. Wer hatte schon solch eine große Katze, noch dazu so eine niedliche? Mit Sicherheit kein zweiter, da war er sich hundertprozentig sicher.

Zufrieden lächelte Sasuke über die so egoistisch klingenden Worte. Aber für ihn waren sie wundervoll, Naruto wollte ihn nicht mehr gehen lassen und er würde auch nicht mehr wegwollen.

Naruto stupste Sasuke zärtlich an, dann aber ließ er von ihm ab und richtete sich langsam auf."Der Boden ist etwas kalt", rechtfertigte er sich und reichte ihm daher die Hand.

Etwas schmollte der Neko als der Blonde einfach aufstand und wegwollte. Kurz zuckte Sasuke wieder mit den Ohren, sah etwas skeptisch auf die gereichte Hand und nahm sie freudig schnurrend an. Schmusig fiel der Uchiha dem Blonden um den Hals und versiegelte ihre Lippen miteinander.

Überrascht, dass Sasuke ihm um den Hals fiel, stolperte Naruto fast nach hinten und konnte sich gerade noch so fangen. Die weichen Lippen, die sich auf seine gelegt hatten, wurden freudig begrüßt und er erwiderte nur zu gerne den Kuss.

Der Neko dirigierte den Blonden wieder in Richtung Couch und drückte ihn sanft drauf. Bald löste er sich von Narutos Lippen, sah verträumt auf den Blonden und schmiegte sich an dessen Brust.

Von der Weichheit der Lippen betäubt, bekam Naruto nicht wirklich etwas mit. Vielmehr war er ganz berauscht und erwiderte den verträumten Blick nicht minder erfreut. Seine Händen legten sich, nachdem Sasuke sich angekuschelt hatte, auf seinen Rücken und streichelten über die Wirbelsäule entlang.

Leise schnurrte Sasuke und schloss genüsslich seine Augen, genoss die sanften Hände einfach.

Lächelnd deckte Naruto sich und auch Sasuke mit der Wolldecke auf dem Sofa zu, streichelte ihn weiterhin und lauschte dem wohlklingenden Schnurren.

Müde schloss der Uchiha seine Augen, kraulte noch sanft die Brust des Blonden. Aber nicht mehr für lange, langsam rührte sich Sasukes Hand nicht mehr und auch seine Ohren und Schwanz lagen still. Nur noch ein leises Schnurren war zu hören von dem Neko und auch dessen leises Atmen.

Naruto genoss jede Sekunde, wurde mit der Zeit selbst müde und dennoch kraulte er seinen Neko weiter.Unbewusst tat er das scheinbar, denn sein Schlaf war tief und nichts und niemand konnte ihn jetzt wecken.

Genauso wie bei seinen zu großen Kater, der sich an ihn gekuschelt und schnurrend bei ihm lag. Ein wenig zuckte zwar der Neko mit den Ohren, wenn er etwas von draußen vernahm, aber bis zum Abend würde er durchschlafen.

Naruto wachte erst wieder auf, als draußen die Sonne bereits untergegangen war, bewegte sich langsam und vorsichtig unter der Decke und schlug die Augen auf.Müde schweifte sein Blick zur Uhr, dann aber wieder zu Sasuke und er begann zu lächeln.

Etwas mürrisch zog sich der Neko die Decke über den Kopf, ließ nur ein Ohr dabei herausschauen. Zwar war er wach, aber jetzt aufstehen wollte er nicht. Warum auch, Narutos Bauch war warm und so schön weich, aber auch nicht zu sehr. Es war der perfekte Schlafplatz für ihn.

Leise lachte Naruto, griff nach dem herausguckenden Ohr und kraulte es."Schlafmütze", murmelte er leise und hob die Decke etwas hoch.Liebevoll betrachtete er nun Sasuke, schmunzelte von neuem und kraulte ihn weiter.

Mürrisch und mit einer Schnute sah ihn der Neko an. Wieso Schlafmütze, er war wach. Er wollte nur nicht runter von Naruto, das war alles.

Jetzt bemerkte Naruto, dass Sasuke wach war, legte daher die Arme um ihn und knuddelte ihn durch."Wie geht es dir, geht es dir besser?", fragte er leise und sah ihn aufmerksam dabei an.

"Könnte nicht besser sein", schnurrte der Neko schon beim Knuddeln und robbte wieder an den Blonden herauf. Sanft leckte er über Narutos Wange, hörte zufrieden das leise Kichern und stahl sich danach einen kleinen Kuss von Narutos Lippen.

Es freute Naruto, dass es Sasuke besser ging, er ausgelassener wirkte und schon wieder so verspielt bei der Sache war."Freut mich zu höre", nuschelte er leise gegen die weichen und vertrauten Lippen.

Schnurrend rieb Sasuke seinen Kopf an den des Blonden, sah ihn verspielt dabei an. Dass er eigentlich ein Vampir war, sah man nun überhaupt nicht und auch sein Verhalten zeigte davon kein bisschen mehr.

Sasuke glich mehr einer Katze, die spielen wollte und das fand Naruto besonders süß. Es störte ihn aber auch ein bisschen, dass Sasuke inzwischen so schmusig war, kaum mehr an einen Vampir erinnerte und zu brav war.

Kurz streckte sich der Neko, leckte sich sogar dabei über die Hand und stockte auch verwirrt deswegen. Er benahm sich von Tag zu Tag immer mehr wie eine Katze. So langsam störte ihn das selber, nicht das er Anfing nachher noch das Sofa als Kratzbaum zu benutzen oder sonst irgendwelchen Mist wie Mäuse nach Hause brachte.

Skeptisch sah Naruto auf Sasuke."Was machst du da? putzt du dich etwa?", grinste er breit und streichelte sanft die Ohren seines Freundes.

"Ich werde immer mehr zum Tier." Beleidigt sah der Uchiha auf den Blonden.

"Das bildest du dir bestimmt nur ein.Vielleicht sollten wir Kakashi aber fragen, der weiß bestimmt einen Rat", überlegte Naruto laut und seufzte unterstrichen auf.

"Vielleicht", kam es von Neko und er kratze sich hinter dem Ohr. Aber nicht nur dort fing er sich zu kratzen, sondern auch am Rücken und Brust und auch an sonst allen Stellen seines Körpers. "Wieso juckt mich den jetzt überall", knurrte der Neko, versuchte sich an einer bestimmten Stelle am Rücken zu kratzen, aber er kam einfach nicht hin.

Verwirrt beobachtete Naruto das sich ihm bietende Bild, beschloss aber dann doch zu helfen und kratze Sasuke behutsam über die Rücken."Wird es besser?", legte er fragend den Kopf auf Sasukes Schulter und küsste ihn sanft auf die Wange.

"Ja, schon viel besser." Erleichtert schloss Sasuke den Augen, genoss das Kratzen am Rücken sichtlich. Leise klopfte es aber auch bald wieder an der Tür und Sasuke legte die Ohren beleidigt an.

Seufzend nahm Naruto seine Hände von Sasukes Rücken, stand von der Couch auf und küsste kurz seinem schmollenden Freund."Bin gleich wieder da", entschuldigte er sich und stapfte zur Tür.

Als der Blonde die Tür öffnete, stand wieder Itachi vor ihm als Mensch. Aber er war auch nicht alleine, Deidara war bei ihm. "Na ihr beiden, bereit zum Training", kam es schon grinsend von Itachi und er versuchte einen Blick auf seinen Bruder zu erhaschen.

Das Training ... um ehrlich zu sein - er hatte es vergessen und gab sich daher etwas betrübt."Dein Bruder vollzieht neuerdings Katzenwäsche", erzählte er Itachi und ließ die beiden erstmal herein.

Kichernd ging dieser schnell zu seinen Bruder. Er wollte ihn sich genauer ansehen und seufzte nur leise als sich dieser anfing wie wild zu kratzen. "Sasuke, hast du wieder Flöhe?", Etwas böse grinsend sah er seinen Bruder an, besonders als dieser wieder aufhörte sich zu kratzen und ihn geschockt ansah. "Nein, ganz bestimmt nicht", verteidigte sich der Neko, zuckte leicht und versuchte das Kratzen zu unterdrücken. "Sicher, Brüderchen?", kam es wieder von den Älteren und er wartete nur darauf, dass sich der Neko wieder kratze. "Ja, ziemlich sogar."

Flöhe? Sprangen diese Biester nicht auch? Naruto blieb verirrt und mit fragendem Gesichtsausdruck in der Wohnzimmertür stehen."Warum sollte er Flöhe haben, bekommen diese nicht Hunde?", wollte er wissen und sah Itachi ratlos an.

"Na ja, leider nicht. Aber sie springen nicht auf jeden auf. Mich lassen sie in Ruhe, aber Sasuke haben sie wirklich gern", grinste Itachi, sah wie der Neko immer stärker zitterte und es bald nicht mehr unterdrücken konnte, sich zu kratzen.

Wie schön, Sasuke hatte also Flöhe und saß dazu noch aus seinem Sofa. Konnte es Naruto noch schlimmer treffen? "Dann muss er sich wohl ein Flohhalsband zulegen oder baden", merkte er leise an und blickte schmunzelnd zu Sasuke.

Sasuke zuckte panisch mit den Ohren, sah bettelnd auf den Blonden und fand dessen Grinsen überhaupt nicht lustig. "Ach komm schon Bruder, du bist doch schon daran gewöhnt", kicherte Itachi und Sasuke sah panisch zwischen den beiden hin und her.

"Tut mir leid Sasu, aber Flöhe will ich hier keine haben", blieb Naruto standhaft, ging nicht auf den bettelnden Blick ein und bat Deidara eines der besagten Bäder aus der Apotheke zu holen.

Verzweifelt raunzte Sasuke und wollte schon zur Flucht aufspringen, doch Itachi hielt ihn schon fies grinsend fest. "Pech gehabt, Bruder, du gehst baden." Wieder raunzte Sasuke laut und wollte sich aus dem Griff schnell befreien.

Deidara verließ leise lachend die Wohnung, machte sich auf den Weg zur Apotheke und kam keine halbe Stunde später wieder."Lasst schon mal das Wasser ein, ich hab den Badezusatz", trällerte er bereits im Flur und lachte leise.

Laut raunzte Sasuke, zappelte wie wild, um doch noch Itachis Griff zu entkommen. Irgendwann reichte es dann doch dem Neko und knurrend biss er seinen Bruder in den Arm. "Autsch, Sasuke." Itachi ließ den Kater los, schüttelte sich die Hand und sah knurrend zu, wie sein Bruder nach oben flüchtete.

"Oje ... da hat aber jemand Angst vorm baden", grinste Deidara, kam aber dennoch zu Itachi und besah sich dessen Arm."Autsch, das sieht nach aua aus!"

"Es tut auch ziemlich weh, besonders wusste ich gar nicht, dass mein Bruder so lange Fangzähne hat." Langsam verschloss sich wieder die Wunde am Arm des Uchihas und er sah die Treppe raus. Es war immer dasselbe mit Sasuke, aber nur wenn er ein Flohbad brauchte. Da kam wohl dann doch die Katze durch und die hassten Wasser.

"Und was machen wir jetzt? Immerhin will er nicht baden, kratzte sich aber ständig und ich glaube nicht, dass das Naruto gefällt." Deidara kratzte sich ratlos am Kopf und blickte nochmals die Treppe rauf.

"Wir müssen ihn baden, sonst kratzt er sich nur noch und das ist ziemlich schlimm. Naruto kennst du nicht, etwas, das ihn hervorlocken kann oder so", wandte sich Itachi schon wieder an den blonden Jungen.

Naruto überlegte, dann fiel ihm der rote Faden ein und er holte diesen wortlos aus der Küche."Das hier könnte klappen", pendelte er mit diesem vor Itachis Augen herum.

Der Uchiha folgte dem Faden und schüttelte sich leicht. "Halt mir das nicht vor die Nase", murrte er leise und wendete nur schwer den Blick von der Versuchung wieder ab.

"Hehe ..." Deidara lachte und nahm Naruto lieber diesen wieder ab. "Itachi und Sasuke sind beides Spielkinder, von daher sind solche Fäden ein gutes Lockmittel", erklärte er und trat schon die Treppe hoch.

"Das ist nicht lustig, wir sind halb auch Katzen", knurrte Itachi beleidigt, nahm aber nun das Flohbad und stampfte in das Badezimmer.

"Schuldigung", nuschelte Naruto leise, folgte den beiden aber dann doch nach oben und suchte ein großes Handtuch für Sasuke aus dem Schrank heraus.

Der Neko hatte sich gut versteckt und Deidara fand ihn auch nicht so leicht. Aber eine so große Katze konnte man nicht übersehen, besonders so eine nicht. Itachi half seinen Liebsten und tippte ihn an, als er Sasuke unter einem Wäscheberg entdeckte. Zwar schaute nur ein Stück des Schwanze raus, aber der gehörte eindeutig zu Sasuke.

Grinsend schlich sich Deidara an den Wäscheberg an,zuppelte an der Schwanzspitze und lachte hell auf "Gefunden!" Naruto kam ebenfalls ins Zimmer, wunderte sich, was die beiden in seiner Wäsche zu suchen hatten und runzelte ratlos die Stirn."Was macht ihr beiden da?"

Erschrocken fuhr Sasuke zusammen, als er spürte, dass man seinen Schwanz packte und fauchte leise, als er die Stimme von Deidara hörte. Schnell schoss der Neko aus der Wäsche und kletterte rauf auf den Schrank. Runter ging nicht mehr, dafür war er inzwischen zu groß.

Erstaunt sah Naruto auf seinen Schrank, wie Sasuke auf diesem hockte und er hätte fast deswegen gelacht.Es sah aber auch zu drollig aus, wie er sich vor der Badewanne versuchte zu retten."Na komm runter du übergroßer Miezekatze", hörte er Deidara, sah, wie er Sasuke mit dem Faden lockte und ihn hin und her baumeln ließ.

Der Neko schob sich weiter nach hinten und fauchte leise. Aber der rote Faden ließ ihn wieder mit den Ohren zucken und er schaute runter zu den Anderen.

"Na, wer wird denn fauchen?", gab Deidara nicht auf, versuchte Sasuke weiter von dem Schrank zu locken.

Neugierig folgte Sasuke dem roten Faden, war regelrecht mit den Augen an ihm gefesselt. Nervös krallte sich der Neko kurz in den Schrank ein und wurde auch sonst immer unruhiger.

Naruto grinste frech, ließ Deidara froh weiter locken und zog sich stattdessen sein Shirt über den Kopf."So, ich gehe jetzt baden", flötete er, schlüpfte auf dem Weg zum Bad aus der Hose und öffnete die Tür zum Bad.

Jetzt schaute der Neko noch neugieriger, lugte Naruto hinterher und zuckte mit seinen Ohren. Verwirrt kletterte der Neko vom Schrank, sah die beiden Anderen dennoch böse an und knurrte leise.

"Ja, ja, kaum zieht sich das Naru aus, springt Sasuke vom Schrank", lachte Deidara, hielt sich den Bauch und hörte das Wasser bereits rauschen.

Auch Itachi konnte sich schwer ein Kichern verkneifen und drängte den Blonden runter. "Lassen wir sie allein", flüsterte er Deidara ins Ohr und verschwand mit ihm schon in Richtung Treppe. Fauchend sah ihn der Neko nach, tappte langsam in Richtung Bad und blieb noch etwas skeptisch vor der Tür stehen. Eigentlich war ein Bad nicht sonderlich schlimm. Aber das Flohmittel roch streng und er brannte immer in den Wunden.

Naruto summte leise, ließ das Flohbad ein und zog die Socken aus."Sasuke, kommst du, oder muss ich dich holen?", schmunzelte er leise, streifte das letzte verbliebene Kleidungsstück ab und setzte sich in die Wanne.

Der Neko zuckte zusammen, hatte ihn der Blonde schon bemerkt. Beschämt sah Sasuke zu Boden, wollte die Tür schon öffnen, zog aber wieder die Hand zurück und kratzte sich wieder am Kopf. Wenn er hereinging, sah er Naruto ziemlich frei und war seine Flöhe los. Wenn nicht, stank er nicht die ganze Zeit nach diesem Flohzeug und er hätte keine entzündeten Wunden am Ende.

Naruto machte das Bad nichts aus, er hatte keine Flöhe und seine Haut schien es auch gut zu vertragen.Seufzend lehnte er sich in der Wanne zurück, schloss die Augen und summte leise.

Langsam ging die Tür auf und Sasuke sah mit geröteten Wangen in das Badezimmer auf Naruto. Wieder kratzte er sich am Kopf und sah etwas beschämt auf den Blonden.

"Tür zu, es wird kalt", murrte Naruto leise mit geschlossenen Augen und rekelte sich im warmen Wasser.

Schnell schloss der Neko die Tür, trat näher an Naruto heran und streichelte ihn sanft über die Stirn. Verträumt sah er auf Naruto, hatte trotz des leichten Schaumes eine zu guten Blick auf den Körper des Blonden. Etwas zitterte der Neko, traute sich nicht in Wasser, aber nicht wegen dem Schaum, sondern viel mehr wegen Naruto.

Kaum, dass er die Hand in seinen Haaren und auf dem Kopf spürte, schlug Naruto die Augen auf und blickte Sasuke lächelnd an."Da bist du ja.Ich dachte schon, du kommst gar nicht mehr", lächelte er sanft weiter und setzte sich in der Wanne auf.

Der Neko trat ein paar Schritte ängstlich zurück und zitterte leicht. All die Erinnerung mit Madara kamen wieder hoch und ihm wurde übel. Aber Naruto war nicht so wie er, verlangte nichts von ihm des gleichen. Das wusste er, aber er hatte dennoch Angst.

Die Angst konnte auch Naruto spüren, blickte seufzend zu Sasuke und schloss seine Augen."Wenn du nicht willst, dann ist es in Ordnung. Ich werde dich sicher nicht zwingen."

Sasuke schluckte und tappte langsam wieder zu Naruto, kniete sich neben ihn und legte den Kopf auf seine Schultern ab. "Tut mir leid, es geht noch nicht", nuschelte er und schmiegte sich sachte an Naruto.

Naruto hatte vollstes Verständnis, auch wenn er wegen der Flöhe leichte Bedenken hatte."Und was machen wir mit deinen springenden Gesellen auf dem Kopf?", wollte er dennoch wissen.

"Ich steige nachher noch in die Wanne", flüsterte der Neko leise und schmiegte sich leise schnurrend an den Blonden.

"In Ordnung", lächelte Naruto sanft, streichelte Sasuke über den Kopf und kuschelte sich so gut es ihm möglich war an.

Sanft kraulte der Neko den kleinen, nicht im Wasser liegenden Teil der Brust des Blonden. Er wäre schon gerne mit ihm in die Wanne, aber noch war es zu früh für ihn und er konnte noch nicht alles, was damals war vergessen.

Sofort schnurrte Naruto leise auf, rekelte sich weiter wohlig in der Wanne und empfand die streichelnden Hände als sehr angenehm.Selber streichelte er Sasuke hinter den Ohren, runter zu dessen Nacken, wo er nun anfing zu kraulen.

Leise schnurrend schmiegte sich der Neko näher an Naruto, spürte wie all seine Anspannungen schwanden und sein Körper aufhörte zu krampfen.

Das spürte auch Naruto und begann daher sanft zu lächeln."Ich sollte vielleicht langsam aus der Wanne raus, oder?"

"Wenn du das willst." Etwas rot um die Nase wandte Sasuke den Blick ab, wagte es sich nicht den Blonden so wie er war anzusehen. Zwar verlor er seine Scheu vor dem körperlichen Kontakt mit ihm, aber er war noch lange nicht so weit.

"Kannst du mir eben das Handtuch bringen?", fragte Naruto leise.Ihm war die Röte in Sasukes Gesicht nicht entgangen und er konnte sich denken, warum und woher sie gekommen war.

Der Neko nickte und griff sich das große blaue Handtuch, das an der Wand hing. Dennoch drehte er sich nicht um, hielte es einfach hinter sich und hoffte, dass Naruto daran kam.

"Danke", lächelte er, nahm das Handtuch und stand auf. Rasch trocknete er sich ab, stieg aus der Wanne und wickelte es sich um die Hüfte."Kannst wieder gucken", schmunzelte er und ließ das Badewasser raus.

Kurz zuckte Sasuke mit den Ohren, hatte alles genau gehört und auch seine Fantasy dabei hatte ihm wieder die Röte in Gesicht getrieben. Kurz schüttelte der Neko sich, sah wie Naruto ein Bad für ihn einließ und schluckte leicht. Skeptisch trat er näher, schaute in das noch klare Wasser und wie der Blonde den Badezusatz herein tat.

Lächelnd drehte sich Naruto um und blickte Sasuke an."Ich kann auch herausgehen, wenn du das möchtest. Du kannst dir so viel Zeit lassen wie du möchtest", küsste er den Neko zärtlich auf die Lippen und wuschelte durch seine Haare.

"Ich weiß nicht", nuschelte der Kater und tippte mit dem Finger neugierig aufs Wasser. Es roch jedenfalls nicht schlimm und es würde ihn schon gefallen, wenn Naruto ihm den Rücken wusch.

"Lass dir Zeit", murmelte Naruto leise, streichelte Sasuke über die großen Ohren und wieder über den Kopf.

Kurz schauderte Sasuke, rang sich nur langsam dazu durch in das warme Wasser zu steigen und das nur in Gedanken. Kurz seufzte er und zuppelte etwas nervös an seinen Shirt, ob er Naruto doch nicht lieber herausschicken sollte?

Naruto lächelte sanft, entfernte sich von Sasuke und schritt zur Tür. "Ich hole dir ein frisches Handtuch und du kannst, wenn du möchtest, schon in die Wanne steigen", erklärte er und öffnete die Tür.

Der Neko nickte stumm, sah dennoch bettelnd Naruto nach und wollte da eigentlich nicht rein. Nochmal atmete der Uchiha durch und zog schon langsam seine Kleidung aus. Immer wieder stockte er dabei, überlegte, warum er das tat. Dennoch entledigte er sich all seiner Kleider und stand noch mit nervös zuckenden Schwanz vor der Wanne. Kurz schluckte er, versuchte einfach die Katze in sich zu bezwingen und die ersten Versuche zu starten ins Wasser zu gehen. Lange stand er dann doch einfach vor der Wanne und seufzte deprimiert auf. Gedankenverloren stand er einfach nur da und versuchte Gründe zu suchen ins Wasser zu gehen. Ein leises Knarren der Tür ließ ihn aber dann aufschrecken, ihn aus seinen Gedanken reißen und er sprang vor Schreck auf den Wannenrand. Doch dort konnte sich der Neko nicht halten und lag laut raunzend im Wasser.

Naruto öffnete die Tür langsam und hätte er gewusst, dass Sasuke sich bereits ausgezogen hatte, hätte er sich zu Wort gemeldet. So musste er einen Neko sehen, der nackig in die Wanne fiel und sich lautstark darüber beschwerte. "Alles in Ordnung, oder hast du dir weh getan?", fragte er, blieb vorerst an der Tür stehen und hielt den Blick gesenkt.

Wieder raunzte der Neko und raffte sich auf. "Nein, bin nur nass." Kurz schüttelte sich Sasuke und sah etwas genervt rüber zu den Blonden. Jetzt saß er in der Wanne, sogar mit Flohpulver und dennoch juckte ihn immer noch alles. Langsam begann Sasuke sich wieder zu kratzen und knurrte auch leise.

Kopfschüttelnd stand Naruto an der Tür und schloss sie hinter sich. "Hör auf dich zu kratzen, wasch dir lieber die Haare und dann kannst du rauskommen", wies er Sasuke an. Wenn er schon nass war, da konnte er sich auch richtig baden und die Flöhe endlich loswerden.

Leise knurrte der Uchiha und sah auf Naruto. Waschen war gut, aber womit denn? Hier lag nichts, das er dazu benutzen konnte.

Naruto seufzte abermals, ging an einen der Schränke und warf kaum später Sasuke einen Waschlappen zu.Shampoo stellte er ihm ebenfalls hin und einen feinen Kamm legte er ebenfalls breit.

Mürrisch sah Sasuke auf das, was man ihm gab und sah noch immer mürrisch auf den Blonden. Er wollte nicht, aber er war auch schon im Wasser, reichte das nicht. Bettelnd sah der Neko wieder auf Naruto und legte den Kopf auf den Rand der Wanne ab.

"Was denn noch, brauchst du vielleicht noch nen Gummifisch, oder soll ich dir die Haare waschen?", schmunzelte Naruto und setzte sich Sasuke.

Etwas rot wurde der Neko, schaute aber immer noch bettelnd zu den Blonden auf. Wenn der Blonde schon wollte, dass er sich wusch, konnte er das für ihn tun.

Seufzend nahm Naruto das Shampoo und verteilte es wortlos auf Sasukes Kopf, begann gleichsam es leicht einzumassieren und zu verteilen."Falls ich dir wehtun sollte, dann sag es", merkte er an und wusch ihn vorsichtig weiter.

Etwas skeptisch zuckte Sasuke mit den Ohren, schnurrte aber bald leise und legte sich entspannt zurück. Baden konnte doch durchaus angenehm sein, stellte er fest und schloss einfach die Augen.

"Na also", seufzte Naruto leise, wusch seinen großen Kater sanft weiter und passte auf, dass er keinen Schaum in die Augen bekam.

Langsam fing sich der Kater an zu entspannen, genoss einfach die Nähe des Blonden. Aber auch die Wärme, die ihm umgab, ließ ihn leise wohlig seufzen.

Naruto spielte ein wenig mit den Haaren, griff sich dann aber den Kamm und kämmte sie langsam und vorsichtig durch.

Neugierig öffnete der Neko die Augen wieder, wackelte etwas mit dem Schweif und ließ auch dessen die Spitze herausschauen.

Kichernd fasste Naruto nach der raus lugenden Spitze und zuppelte leicht daran, dann aber ließ er von ihr ab und kämmte Sasuke weiter.

Kurz robbte der Uchiha rauf, küsste sanft die Wange des Blonden und schmiegte sich an diesen. Irgendwie fühlte er sich richtig wohl, so gut hatte er sich noch nie gefühlt.

Sanft lächelte Naruto wegen dem Kuss, rieb seine Wange gegen die Sasukes und wusch weiterhin dessen Haare, indem er sie sachte kraulte.

Verträumt blickte Sasuke so gut es ging auf den Blonden, packte ihn sich einfach irgendwann und zog ihn zu sich ins Wasser. Auch wenn Naruto meckerte, der Neko wollte einfach, dass der Blonde bei ihm war, ihm noch mehr dieser Wärme schenkte.Schmusig kuschelte er sich an die Brust des Blonden, schnurrte wieder leise und hatte seine Augen nur noch halb offen.

Erschrocken, dass er in die Wanne gezogen wurde, quiekte Naruto erschrocken auf und blickte Sasuke vorerst verdattert an. Nicht nur das er wieder nass war, er hockte dazu noch in einem Flohbad und das gefiel ihm ganz und gar nicht. Jedoch verflüchtigte sich der Ärger beim Ankuscheln und er streichelte dem Neko liebevoll über die Haare.

Leicht krallte sich der Neko in das nasse Shirt des Blonden, spürte seine Hände wieder und wie sie sanft streichelten. Genüsslich schloss der Kater seine Augen, küsste sanft den Hals von Naruto und leckte einmal frech über die Halsschlagader.

Lächelnd ließ Naruto das Anschmiegen zu, schloss unter der liebkosenden Zunge die Augen und drückte Sasuke nahe an sich.Ein wohliges Brummen verließ ebenfalls seine Lippen, das Zucken seines Körpers schien nachzulassen und er entspannte.

Leise schnurrte der Kater, streichelte sanft über die Brust des Blonden und fühlte sich richtig berauscht von der Wärme. Er wollte einfach, dass Naruto sich genauso fühlte wie. Dieses Gefühl in dieser Wärme zu liegen, sanfte Hände, die einen dabei verwöhnten und auch den leichten Duft von Blüten in der Nase zu haben.

Leise brummend hob Naruto den Kopf, blickte Sasuke an und lächelte.Während er gestreichelt wurde, verwöhnte er Sasukes Nacken, strich über die blasse Haut und wieder durch seine Haare.Er fühlte sich trotz dem nassen Handtuch wohl, würde es auch bestimmt nicht wegnehmen, denn das war im erstens peinlich und zweites wollte er den anderen nicht überfordern.

Zufrieden lächelte der Neko, als er die so wohligen Laute des Blonden hörte. Sie bestätigten einfach, dass er etwas richtig machte, dass es Naruto gefiel so angefasst zu werden. Er selbst schnurrte auch, als die warme und nasse Hand seinen Nacken kraulte.

Seufzend kuschelte sich Naruto wieder an, schloss sogar die Augen und genoss die Nähe zu Sasuke, das warme Wasser und seine leisen Laute, die so schön wieder klangen.

Sanft glitten die Hände des Uchihas über die Brust des Blonden, wanderten sogar tiefer und stoppten an der Hüfte, wo das Handtuch lag. Tiefer würde er nicht gehen, glitt deswegen am Bauch hoch und kraulte wieder sanft die Brust des Blonden. Bald beugte er sich wieder zum Hals, küsste ihn sanft und tritzte Naruto auch mal mit seiner Zunge.

Leicht schauderte Naruto unter der streichelnden Hand, fühlte wie sie über die Hüfte strich und wieder rauf zu seiner Brust.Eine angenehme Gänsehaut breitete sich aus, wurde durch die freche Zunge verstärkt und ließ ihn leicht erzittern."Hmmm~ Sasuke", hauchte er leise, neigte den Kopf leicht zur Seite und gab ihm mehr Freiraum.

Gerne nutzte der Neko das neue Spielfeld, spürte auch wie Naruto zuckte und dabei wohlige Laute von sich gab. Wenn man ihn so berührt hatte, hatte er nie so welche Laute von sich gegeben. Aber bei Naruto war alles anders. Seine Hände waren l zart zu ihn, forderten nichts. Nein, sie schenkten ihm etwas Schönes, Zärtlichkeit, die er mochte.

Die Augen geschlossen und die Lippen leicht geöffnete, so genoss Naruto die Spielereien an seinem Hals, schmiegte sich unbewusst näher und streichelte Sasuke über den Nacken.Er traute sich nicht weiter vor, wusste was er durchgemacht hatte und wollte ihn nicht überreizten.

Bald ließ der Neko von dem Hals ab, schmiegte sich einfach leise schnurrend an Naruto Brust. Er fühlte sich komisch und spürte, wie sein Verstand benebelt schien. Kurz seufzte er einfach, leckte kurz über die Brust des Blonden und schloss seine Augen.

Das wiederum ließ Naruto heftig zucken, in sich zusammenfahren und erzittern. Damit hatte er nicht gerechnet, aber schimpfen oder meckern tat er nichts dergleichen, sondern streichelte Sasuke einfach weiter durch die Haare und den Nacken.

Leise schnurrte der Neko, öffnete etwas die Augen und sah verträumt rauf zu Naruto. Langsam erhob er sich, leckte neckisch über die Lippen des Blonden und versiegelte sie bald mit seinen eigenen.

Leises Schnurren ließ auch Narutos Augen aufschlagen, sich beim Berühren ihrer Lippen aber wieder schließen und seine Arme schlangen sich um Sasukes Hals. Genüsslich erwiderte er den Kuss, knabberte sachte an den Lippen und lächelte sanft.

Leicht zitterte der Uchiha vor Aufregung, empfand dieses küssen als sehr angenehm. Besonders da es er immer dabei ein leichtes Kribbeln im Bauch fühlte, was ihn aber nicht unangenehm war. Sanft knabberte er selber an den so weichen Lippen, fuhr entschuldigend mit der Zunge über sie aber auch.

Naruto konnte das Zittern spüren, streichelte daher über Sasukes Rücken und wollte ihn etwas beruhigen.Er konnte sich zwar erklären was los war-erging es ihm doch genauso-aber er hatte damit weniger Probleme.Die spielende Zunge die so frech über seine Lippen leckte, versuchte Naruto zu fangen, erhaschte sie schließlich und stupste sie kampflustig an.

Kurz löste sich Sasuke darauf, sah Naruto mit leicht verschleierten blick an und streichelte erstmal sanft dessen Wange. Bald legte der Neko einfach den Kopf schief, sah den Blonden nur noch mit halb offenen Augen einfach an und legte bald wieder seine Lippen auf die von Naruto. Sanft knabberte er wieder, spürte wie sich die Lippen des Blonden einen Spalt öffneten und er drang langsam mit der Zunge ein. Vorsichtig erkundete er die Mundhöhle des Blonden, streichelte sanft die anderen Zunge und wurde bald auch frech zu ihr. Verspielt stupste er sie immer wieder an, kitzelte Naruto auch am Gaumen und wandte sich wieder der Zunge zu.

Abwartend blickte Naruto Sasuke an, wie er den Kopf schief legte, dazu der Blick, der ihn erneut schaudern ließ und ein wohliges Kribbeln in seinen Bauch runterscannte. Er würde ihn ewig so ansehen, würde er nicht wieder geküsst und herausgefordert werden.Die nun schon bekannte Zunge begrüßte er freudig, kam ihr gleich nach eindringen entgegen und bespielte sie voller Gefühl.

Neugierig, rangelte sich Sasukes Zunge mit der des Blonden, stupste sie immer wieder frech an dabei. Sanft wanderten auch seine Hände über Narutos Brust und er spürte schon wie Narutos Körper auf seinen reagierte.

Angetrieben von Sasukes Spiel, ließ sich Naruto nicht zweimal bitten und kam der frechen Zunge hinterher, plünderte und kitzelte ihn am Gaumen.Die Hände an seiner Brust dabei fühlten sich ganz warm an, ließen ihn in den Kuss seufzen und mutig über Sasukes rücken streicheln.

Energisch kämpfte der Neko weiter mit der Zunge des Blonden und merkte dabei wie er immer mehr gefallen daran fand. Bald löste sich der Uchiha keuchend aus Luftmangel und sah wieder verträumt auf den Blonden.

Auch Naruto brauchte Zeit um zu Atem zu kommen, streichelte lächelnd Sasuke über die Wange und atmete nochmals tief ein und aus. Dieses zarte Rot auf den Wangen stand Sasuke gut, denn eigentlich hatte er so etwas bei einem Vampir noch nie gesehen oder gar gelesen und vielleicht lag es auch daran, das er eigentlich mehr eine Katze war.

Sachte lehnte der Uchiha an die Stirn des Blonden mit seiner eigenen. Kurz seufzte er, schloss wieder seine Augen, beim zarten Streicheln seiner Wangen. "Ich liebe dich, Naruto." Langsam schlug der Neko wieder seine Augen auf, küsste ganz zart die Lippen des Blonden. Aber kurz darauf löste er sich wieder von ihnen.

Vier kleine Worte die Narutos Herz vor Freude hüpfen, seine Augen stolz strahlen und den Puls beschleunigen ließen. Wie schön sie aus Sasuke Mund klangen, so lieblich und...Ihm fielen nicht die richtigen Worte dafür ein, stattdessen lächelte er und erwiderte den zarten Kuss. Als sie sich jedoch erneut voneinander lösten, streichelte er erneut die Wange des Nekos und sah ihn verliebt an. "Ich liebe dich auch, Sasuke."

Sasukes totes Herz schien wieder zu schlagen an und der Kater strahlte bis über beide Ohren einfach. Es waren nur ein paar kleine Worte, aber in ihnen lag soviel Gefühl drin, das glaubte man kaum. All sein Kummer, machte endlich Platz für seine Freude am Leben zu sein, nie aufgegeben zu haben. Trotz der ganzen Pein und Demütigung.

Naruto konnte spüren, dass Sasuke scheinbar ein ganzer Wackerstein vom Herzen fiel, hörte ihn seiner Meinung nach sogar plumpsen und musste deswegen schmunzeln. Zärtlich streichelte er ihm über die Wange, blickte ihn mit seinen blauen Augen an und betrachtete ihn eingehend.

Verträumt sah ihn der Neko an, schnurrte leise beim Streicheln seiner Wange und schloss bald seine Augen. Langsam lehnte er sich an den Blonden, seine Stirn, stupste ihn sachte mit der Nase an. Sanft streichelte er über die Brust von Naruto.

Seufzend stupste Naruto erneut mit der Nase zurück, kuschelte sich zufrieden an Sasuke und streichelte ihm langsam über den Rücken.

Zufrieden schnurrte der Neko, küsste sanft die Wange des Blonden und störte sich nicht mal daran, dass er im Wasser saß und noch dazu im Flohbad.

Naruto würde es ebenfalls nicht stören, würde ihm nicht kalt werden und seine Zähne klappern."Brrr~ wird langsam kalt", zitterte er leicht und kuschelte sich noch mehr an.

Kurz zuckte der Neko mit den Ohren und fand es eigentlich immer noch ziemlich warm im Becken. Aber wenn seinen Liebling kahl war, dann sollten sie vielleicht herausgehen. Schmusig, leckte Sasuke über die Wange des Blonden, schmiegte sich an ihn noch etwas.

Schmunzelnd hob Naruto den Kopf, wollte diese Leckerei endlich einmal ausgleichen und leckte Sasuke frech über die linke und dann über die rechte Wange.Nun herrschte ein gesundes Gleichgewicht und er erhob sich mit einem schelmischen Grinsen aus der Wanne.

Etwas verwirrt und auch neugierig sah ihn der Kater an. Naruto hatte ihm noch nie über die Wange geleckt, oder sonst so etwas Ähnliches getan. Doch als sich der Blonde erhob, sah er zur Seite, wurde dabei auch leicht nervös.

"Was denn, ich hab doch noch das Handtuch...", setzte er an, doch durch das vollsaugen mit Wasser rutschte es von der Hüfte und Naruto kniff peinlich berührt die Beine Zusammen."Ich hole mal..." Ohne den Satz zu beenden, schoss er aus dem Badezimmer raus und holte sich ein neues Handtuch.

Erleichtert seufzte der Neko als der Blonde das Zimmer verlassen hatte. Ein leichter Rotschimmer war noch an seinen Wangen zu sehen. Denn der Neko konnte sich einen kleinen Blick, auf den halb nackten Naruto nicht verkneifen.

Mit einem Handtuch und in Shorts bekleidet kam Naruto wieder und legte eines für Sasuke noch hin."Ich setze dann mal Tee auf, dann kannst du dich in Ruhe anziehen", lächelte er sanft und ging aus dem Zimmer wieder heraus.

Der Neko nickte bloß schüchtern und sah wieder auf den Blonden. Selbs frische Kleider hatte ihn Naruto mitgebracht. Erst als der Blonde wieder rausging, kletterte der Kater schnell aus dem Wasser, schüttelte sich und leckte sich schon über die Hand. Kurz stockte Sasuke, schnappte sich ein Handtuch und trocknete sich dann doch lieber mit diesen ab.

Naruto ging wie versprochen in die Küche und setzte einen Tee auf.Kekse holte er ebenfalls, auch wenn er diese nur aß.

Schnell zog sich der Neko an, oder er versuchte es zumindest. Denn wie, was und an welcher Stelle manche Kleidung kam, wusste er nicht. Besonders diese komische, zu kurz geratene Hose. Sollte das etwas Unterwäsche sein. Musste es, Naruto, hatte sie dort auch an gehabt, auch wenn seine keine Herzchen drauf hatte.

Der Wasserkessel pfiff, der Tee zog und Naruto knabberte den ersten Keks."Kommst du klar oder soll ich dir helfen?", rief er nach einer Weile zu Sasuke und wartete ab.

Ein Raunzen kam von oben und der dazugehörige Neko tappte die Treppe runter. Etwas zuppelte er an seinen schwarzen Shirt herum, war sich nicht wirklich sicher, ob es so richtig war.

Naruto stand kaum, dass er das raunzen hörte auf und trat raus auf den Flur."Du hast das Shirt verkehrt herum an, das Schild gehört nach hinten", erklärte er Sasuke und schmunzelte dabei.

Weiter fummelte der Neko an dem Shirt herum, streifte sich dann ab und versuchte es sich wieder anzuziehen.

Leise lachend schritt Naruto auf Sasuke zu, nahm ihm das Shirt ab und zog es ihm richtig herum an."Jetzt ist es richtig", schmunzelte er, stahl sich einen kurzen Kuss von seinen Lippen und entfernte sich.

Wie eine ein Kätzchen, dackelte ihm der Neko in die Küche nach. Umarmte ihn einfach schnurrend von hinten, als er den Tee fertig machen wollte.

Überrascht, aber dennoch lächelnd legte Naruto seine Hände auf die von Sasuke.Zärtlich streichelte er über sie, vergaß für ein paar Minuten den Tee und seufzte leise auf.

Eine kleine Neckerei verkniff sich der Neko aber nicht und bis sanft in das Ohrläppchen des Blonden. Leise raunzte er, küsste sanft die Wange von Naruto und legte seinen Kopf einfach auf dessen Schulter ab.

Kurz zuckte Naruto deswegen auch auf, beruhigte sich jedoch rasch wieder und lehnte sich an Sasukes Körper an."Das Teewasser wird kalt", merkte er leise an, doch es war ihm schlichtweg egal, sollte es ruhig kalt werden. Er könnte es erneut heiß machen.

"Na und", hauchte der Neko leise, drehte den Kopf des Blonden zu sich und stahl sich einfach dabei einen Kuss von diesen. Jetzt wollte er Naruto schmecken und nicht Tee trinken.

Grinsend ging Naruto auf den Kuss ein, schon den Kessel zurück auf den Herd und drehte sich in der Umarmung einfach um.Die Hände schlangen sich automatisch um Sasuke und begannen seinen Rücken zu streicheln.

Schnurrend, naschte der Neko weiter von Narutos Lippen, schmunzelte bloß als er wieder warme Hände an sich spürte, die ihn zart streichelten.

Er liebte dieses Schnurren, ganz besonders, wenn es leise erklang und gedämpft durch den Kuss wurde.Eigentlich liebte Naruto alles an Sasuke, ganz besonders aber seine Augen und die weichen Lippen, die er immer wieder zu küssen vermochte.

Neugierig, fuhr Sasukes Zunge bald über Narutos Lippen, suchten einen Einlass und fanden ihn auch rasch. Schnell tauchte die Zunge ein, plünderte die Mundhöhle des Blonden und stupste auch bald frech die andere Zunge an.

Überrascht über die freche Zunge, die so rasch und unerwartet kam, schloss Naruto endgültig die Augen und ging mit Freuden auf das Stupsen ein.Erst nur ganz sachte, dann aber drängte er sie weg und kam ihr verstohlen hinterher.

Frech grinste der Neko in den Kuss, ließ sich nicht so schnell vertreiben wie es der Blonde gerne hätte. Verspielt, streichelte er die andere Zunge mit seiner, kitzelte Naruto auch am Gaumen und stupste wieder frech dessen Zunge an.

Kurz schüttelte sich Naruto wegen dem gemeinen Kitzeln, versprach aber innerlich süße Rache und knabberte verspielt an der frechen Zunge, die so wild um seinige herumwirbelte.

Etwas wild schlug Sasuke mit seinen Schweif um sich, beruhigte sich aber dann wieder und ging mit neuen Eifer in den Kuss. Sanft drückte er Naruto an Arbeitsplatte, streichelte zart die Seiten des Blonden dabei. "Na sowas", kam es aus der Tür und Itachi stand grinsend an ihr gelehnt.

Naruto war so in dem Kuss gefesselt, versunken, dass er die Arbeitsplatte hinter sich nicht wirklich spürte, sondern viel mehr die streichelnden Hände.Leise seufzte er deswegen in den Kuss, zuckte aber unter der ihm bekannten Stimme auf und riss sich los."Itachi~iii", fiepte er erschrocken und blickte ihn verdutzt an.

Etwas beleidigt sah der Neko auf seinen Bruder, fand dessen Störung ziemlich unnötig. Warum kam er auch gerade jetzt, es war doch vorhin so schön gewesen. "Ihr seid also ein Pärchen?", hakte der ältere Uchiha nach, schließlich hatte er sie nun in einer eindeutigen Pose erwischt.

Ein Pärchen? So hatte Naruto das Ganze noch nicht betrachtet, sagte deswegen auch nichts, sondern nickte nur stumm.

Gehässig grinste der Uchiha, freute sich aber, dass die beiden endlich ein Paar waren. Es hatte auch ziemlich lange dafür gedauert, seiner Meinung nach. "Das ist schön für euch", kam es sanft von Itachi und ließ die beiden dann doch lieber wieder alleine. Der Neko zuckte kurz mit seinen Ohren, lächelte aber wieder sanft und lehnte sich einfach an Naruto an.

"Was war denn das?", blickte Naruto verwirrt hinter Itachi her, zuckte aber schon mit den Schultern und kraulte lieber wieder Sasuke an den Ohren und im Nacken.

"Er wollte nur wissen, ob ich endlich glücklich bin", säuselte der Neko leise, schnurrte wieder unter den kraulenden Händen und streichelte selbst sanft über Narutos Brust.

"Und bist du denn glücklich?", flüsterte Naruto leise, schnurrte unter der streichelnden Hand und bedeckte Sasukes Gesicht mit lauter kleinen Küssen.

"Ja, sehr sogar. es lässt sich nicht mal in Worte fassen, so glücklich bin ich", schnurrte der Neko leise, küsste sanft die Wange des Blonden und ließ sich selber nur zu gerne küssen. Aber er war auch glücklich, schließlich hatte er zum ersten Mal jemanden gefunden, der ihn wichtiger war, als sein eigenes Leben.

Naruto erfreuten die leisen Worte, ebenso das glückliche Lächeln seines Nekos.Sasuke sah einfach zu süß aus und er konnte nur schwer widerstehen, ihn nicht ständig zu küssen oder anzufassen.

Schnurrend, lehnte sich der Kater an den Blonden, ließ sich wieder zu gerne kraulen und auch sonst verwöhnen von Naruto. Dass dieses Glück nicht ewig immer so schön sein würde, verbannte der Neko aus seinem Kopf nun vollständig, den jetzt war er einfach zufrieden.

Weiterhin streichelte Naruto den Neko, auch als dieser sich anlehnte und leise zu schnurren begann. Er liebte dieses leise Schnurren einfach, es klang einfach beruhigend und schön zugleich.

Kurz zuckte Sasuke mit den Ohren, richtete sich wieder auf und sah interessiert zum Küchenfenster. Irgendetwas war da draußen, aber was es war, das konnte er noch nicht erkennen.

"Hmmm~...?", stutzte Naruto und blinzelte verwirrt."Ist da irgendwas?", fragte er leise und blickte Sasuke aufmerksam an.

"Ich weiß nicht", kam es leise von dem Neko und er blickte erneut nach draußen. Etwas unruhig schlug der Schweif um sich und Sasukes Muskeln spannten sich an. Dort war jemand, aber wer und was es war, wusste er nicht.

Seufzend und nun unruhig geworden, entfernte sich Naruto vom Fenster und zog Sasuke von diesem weg."Lass uns lieber rübergehen, nicht dass da wieder so ein komisches Ding durch die Scheibe kommt."

Knurrend ließ sich der Neko mit ziehen, starrte weiter zum Fenster und fauchte laut, als sich eine dunkle Gestalt mit lila Augen vor dem Fenster aufbaute.

"Sasuke, was ist denn?"; fragte Naruto genervt und war dieses ständige Fauchen langsam leid. Da war doch nichts, jedenfalls nichts, das ein Grund wert war, angefaucht zu werden.

Leise klopfte es an der Scheibe und Sasuke Haare stellten sich alle hoch. Er kannte diesen Geruch nur zu gut, den Geruch eines Lykaners. War er doch früher mit einem befreundet gewesen.

Naruto, der das Klopfen deutlich gehört hatte, blieb ruckartig stehen und starrte zum Küchenfenster."Wer oder was ... meinst du, das könnte Sasori sein?", traute er sich kaum zu fragen und streckte zittrig die Hand nach dem Griff aus.

"Nein", kam es enttäuscht von den Neko, denn der Rotschopf roch anders und auch wesentlich angenehmer. Dieser Lykaner roch nach Blut, aber er war nicht feindlich, sonst wäre er das Fenster schon längst in Trümmern.

"Und wer ist das dann?", wollte Naruto wissen, zog die Hand wieder zurück und ließ das Fenster doch lieber zu.Sasori hätte er hereingelassen, aber einen fremden Lykaner ... der sollte dann doch lieber draußen bleiben.

"Hidan, glaube ich", kam es ernst von dem Kater, denn die lila Augen hatte er erkannt, aber ob es wirklich dieser perverse Sack war, wusste er nicht zu hundert Prozent.

Hidan, der Name sagte Naruto nichts, den hatte er noch nie gehört."Kenne ich nicht", murmelte er deswegen leise und behielt wachsam das Fenster im Auge.

"Sei froh", knurrte der Neko, drehte sich um, als auch Deidara und Itachi wieder ins Zimmer kamen. Finster blickte auch der andere Uchiha drein. Hatte genauso wie sein Bruder gemerkt wer es war und fand das gar nicht lustig. Schließlich schmiss sich dieses weiße Etwas eines Hundes, an alles was nicht bei drei auf den Baum war.

"Itachi, Deidara?" Naruto blickte die beiden fragend an und dann wieder zu Sasuke. Was knurrten die denn jetzt alle? So ganz verstand er das nicht, fragte aber auch nicht nach und warf Deidara einen fragenden Blick zu.

"Der bleibt schön draußen", knurrte der ältere Uchiha und Sasuke nickte zustimmend. Schließlich wollte er den Kerl nicht bei Naruto haben. Aber Moment, wie war Hidan hier hergekommen, das ging doch nicht. Es gab nur zwei Wege und einer war Naruto und der andere war über das Anwesen des Uchiha Clans. Doch da würde Hidan niemals lebend hingelangen. Jedenfalls nicht freiwillig.

"Hidan ist wie ein läufiger Rüde, der springt alles an", erklärte Deidara in der Zwischenzeit Naruto und erntete einen entsetzten Blick."Du hast ihn denke ich schon mal gesehen. Zumindest behauptet ER das!""Hä wann und wo denn?" "Im Haus deiner Eltern", seufzte Deidara und ließ sich auf der Couch nieder.

"Aber wie kam der hierher?", sprach der Neko seine Gedanken leise aus und selbst Itachi sah seinen Bruder verwirrt an. Aber Sasuke hatte recht, wie kam den Hidan her. Das war doch unmöglich. Oder hatten sie ihn vorhin vielleicht ausversehen mitgenommen?

"Warum fragt ihr ihn das nicht einfach?", fragte Naruto und setzte sich zu Deidara auf das Sofa."Nichts da, der bleibt draußen. Ich mag den nicht und ich werde sicher nicht mit dem reden", murrte Deidara und verschränkte die Arme vor der Brust.

Die Brüder sahen sich skeptisch an. Sie wollten wissen, wie der Hund hierher gefunden hatte, aber an Deidara und Naruto wollten sie ihn nicht ran lassen. "Ich gehe raus, Sasuke du bleibst hier zur Sicherheit", kam es dann nach einer Weile ruhig von Itachi und der Neko nickte verständlich. Denn in seine jetzigen Gestalt würde Hidan ihn bloß auslachen und ihn gar nicht ernst nehmen.

Naruto faltete die Hände in den Schoss und blickte Itachi skeptisch hinterher."Man kann es auch übertreiben", murrte er leise und legte den Kopf seufzend in den Nacken.

"Bei so einem Kerl muss man aufpassen", kam es nur von Itachi und er ging schon Richtung Ausgang, schließlich wollte er den Lykaner nicht mehr hier haben. Leise seufzte Sasuke, als er Narutos Worte hörte.

"Man kann bei Lykanern nie vorsichtig genug sein, zumal die Viecher gerade in der Paarungszeit sind", nuschelte Deidara leise."Die sind bitte was?", fragte Naruto ungläubig, setzte sich wieder aufrecht hin und starrte Deidara entsetzt an."In der Paarungszeit, du hast schon verstanden."

Leise seufzte der Neko wieder, wollte das Naruto eigentlich nicht erzählen. Schließlich gab es sowas bei Tieren und er war fast auch ein ganzes Tier. Sowas konnte ihn auch mal passieren und er schämte sich jetzt schon für sein Verhalten.

"Öhm ..." Naruto drehte sich ganz langsam zu Sasuke und starrte ihn an. "Er etwa auch?", zeigte er mit dem Finger auf Sasuke und robbte unruhig auf der Couch herum. "Ich weiß nicht, aber ich denke schon", kratzte sich Deidara ratlos am Kopf.

Wie eine Tomate lief der Neko rot an und blinzelte etwas zornig Naruto an. Zwar stimmte es, aber soviel Vertrauen sollte seine Geliebter dann doch in ihn haben

Deidara lachte leise und wuschelte Naruto durch die blonden Haare."Sasuke ist zwar ein Neko, aber er kann noch denken wie ein Mensch oder ein Vampir.Mach dir also keine Sorgen und groß etwas passieren kann auch nicht, immerhin seid ihr beide männlich."

Weiterhin knurrte der Neko beleidigt, fand diese Unterstellung schon zu viel. Etwas bockig setzte sich der Kater einfach auf den Boden, zuckte mit den Ohren und hörte von draußen lautes Geheule. Hidan war wohl Itachi zu nahe gekommen und sowas hasste dieser.

Naruto seufzte leise auf und krabbelte zu Sasuke auf den Boden."Tut mir leid, aber ich war eben noch nie mit einem Neko so nahe zusammen", nuschelte er leise und kuschelte sich an seinen Rücken an.

Leise murrte der Neko noch, drehte sich aber dennoch zu Naruto um, als dieser ihn von hinten umarmte. Knurrend sah er auf den Blonden, verstummte aber bald wieder und küsste sanft die Wange seines Liebsten.

Naruto ließ sich weder von dem Knurren beirren, noch von dem leisen Murren. Sollte Sasuke bocken, ihn brachte das nicht aus der Ruhe.Dennoch lachte er leise und wuschelte Sasuke beim Küssen seiner Wange durch die Haare und schmiegte sich zufrieden an.

Noch immer war der Neko beleidigt, aber er zeigte es nun nicht mehr. Schmusen war für ihn sowieso schöner als sich mit den Blonden zu streiten.

Frech wie Naruto war, küsste er Sasuke im Nacken, streichelte an seinen Seiten entlang und brummte leise auf.

Erschrocken zuckte Sasuke zusammen, sah etwas konfus auf den Blonden. Aber bald schnurrte er wieder leise, schmiegte sich verschmust an Naruto und küsste diesen wieder sanft.

Leise lachte Naruto, fand die Reaktion seitens Sasuke zu niedlich und hapste bevor er sich ankuscheln konnte, nach seinem Ohr.Knapp verfehlt, aber dafür wurde er geküsst und das erwiderte er nur zu gerne.

Kurz zuckte der Neko mit seinen Ohren, würde am liebsten Naruto einfach packen und mit ihm nach oben in sein Bett verschwinden. Aber zum einen waren sie nicht alleine und zum anderen war Hidan noch hier.

Breit grinste Naruto, schnappte sich, wenn auch zärtlich, das Katzenohr Sasukes und kraulte es sanft. Scheinbar gefiel es Sasuke und ihm selbst auch.

Schnurrend lehnte sich der Neko zurück, ließ sich nur zu gerne vom Blonden kraulen. Sanft leckte er den Blonden über die Wange, fuhr selbst mit seiner Hand an Narutos Nacken und kraulte ihn dort sanft.

Genießend schlossen sich Narutos Augen, fühlte die zarten Hände, wie sie ihn sachte kraulten und zum Schnurren brachten."Hmmm~ schön", murmelte er leise und kuschelte sich zufrieden an Sasuke an.

Zufrieden lächelte Sasuke, als er das leise schnurren hörte von den Blonden. Ein leise Raunzen erklang von den Neko und er zog Narutos Kopf zu sich runter, stahl sich einen erneuten Kuss.

Leise seufzend ließ sich Naruto runterziehen, sich küssen und schloss ergebend die Augen.Bei solch einem süßen maunzen konnte er nicht widerstehen, erst recht nicht bei dem gesamten Neko, der so niedlich auf ihn wirkte.

Langsam löste sich der Uchiha wieder von Naruto, streichelte sanft dessen Wange. "Lass uns gleich die beiden herauswerfen", flüsterte der Neko leise und stahl sich einen erneuten Kuss.

Naruto konnte nur nicken, blickte verträumt seinen Neko an und streichelte ihm sanft durch die Haare.

Sasuke, zog Naruto wieder zu sich runter, wollte erneut dessen Lippen schmecken. Doch ein lautes Tür knallen, verschreckte den Neko und er sah verwirrt auf, als sein Bruder wieder knurrend ins Haus kam.

Gerade als Naruto die Augen schließen und sich wieder Sasuke zuwenden wollte, hörte er den lauten Knall und hob erschrocken den Kopf."Itachi, was ist denn los?", fragte er verwirrt.

"Mich wollte ein Hund bespringen", knurrte der ältere Uchiha verärgert und setzte sich leise fluchend neben Deidara.

Deidara blickte verwirrt auf Itachi und zog ihn schließlich zu sich."Nichts da, du wirst nicht besprungen", murrte er leise und beschützend auf.

"Ich bespringe nur", flüsterte Itachi leise Deidara ins Ohr und merkte, wie Sasukes Ohren ein wenig scheu zuckten. Sein Bruder hatte in dieser Gestalt wirklich zu gute Ohren.

Leise lachte Deidara und kuschelte sich an.Er schwieg einfach mal und dachte sich seinen Teil.

Leise seufzte Itachi und richtete sich dann doch wieder etwas auf. Schließlich konnte er doch etwas in Erfahrung bringen. "Hidan hat ein paar interessante Sachen verlauten lassen, bevor er das andere versucht hatte."

Erstaunt blickte Deidara Itachi an."Aja und die wären? Hatte er Informationen über Madara?"

"Nicht direkt, aber über Izuna", fing der Uchiha an und selbst Naruto und Sasuke schenkten ihm seine volle Aufmerksamkeit wieder. "Na ja, er ist nicht bei Madara, sondern er steckt in Suna."

"Was macht Izuna in Suna?", fragte Deidara sichtlich verwirrt.

"Das wusste Hidan leider auch nicht so genau. Aber als er ihn gesehen hatte, meinte dieser nur, er müsse, wen holen. Aber genauer hatte er sich nicht ausgedrückt." Auch Itachi war etwas verwirrt über Izunas Verhalten. In Suna gab es zwar Vampire, doch sonderlich stark waren sie nicht und besonders es waren ziemlich wenige dort.

Wenn wollte Izuna in Suna holen? Naruto kratzte sich am Kopf und wirkte ratlos."Gaara war es sicher nicht, denn der ist bereits hier in Konoha und bei Tsunade", seufzte er leise auf und spielte weiter mit Sasukes wackelnden Ohren.

"Der Kerl kommt doch nicht aus unserer Zeit", knurrte Sasuke leise, mochte diesen komischen Rotschopf einfach nicht und das aus vielen Gründen. "Ich weiß es auch nicht. Das hatte Hidan nur gesagt. Aber was interessanter ist, dass Hidan durch einen sogenannten "Riss", wie er es nannte, hier hergekommen ist. Scheinbar haben wir wohl oder übel ein paar Zeitrisse verursacht, durch unser Reisen."

Zeitrisse? verwirrt hob Naruto den Kopf und hielt inne."Hab ich dann auch welche hinterlassen?", runzelte er nachdenklich die Stirn und erinnerte sich zurück, dass er ein paar mal die Zeiten gewechselt hatte.

"Ich glaube eher, dass wir das waren und Madara. Wir gehören nicht in diese Zeit, aber du und das wird wohl die Risse zum Teil verursacht haben. Vermutete ich jedenfalls", beruhigte ihn der ältere der Brüder wieder und lehnte sich verschmust an Deidara an.

"Das beruhigt mich aber keinesfalls. Immerhin können jetzt alle Vampire hierher und das wird der Hokage nicht gefallen", murrte Naruto leise und blickte den beiden anderen entgeistert entgegen.

"Nein, die Risse verschwinden ständig und tauchen auch an verschiedenen Orten und Zeiten wieder auf. Deswegen ist Hidan auch hier. Er ist durch Zufall durch eines gefallen und sitzt hier erstmal fest." Dennoch wunderte sich der Uchiha, weil Hidan gesagt hatte, jemand hätte ihn brutal reingeworfen. Vermutlich sein Kumpel, weil er die Finger wieder nicht bei sich behalten konnte.

Naruto lehnte sich an Sasuke und vergrub die Nase in dessen Haaren. "Na toll, muss man so gesehen also jeden Tag mit neuen Deppen rechnen", stöhnte er genervt auf und rollte mit den Augen.

"Die Leute aus unserer Zeit werden wohl eher Angst davor haben. Schließlich trauen sie sich nicht mal in die Nähe von einem Werwolf in menschlicher Gestalt", winkte der Neko einfach ab und Madara konnte ohnehin jederzeit hier auftauchen.

"Wie beruhigend", murrte Naruto nochmals auf und gab schließlich Ruhe. Auch wenn es ihn wurmte, ändern konnte er bis jetzt nichts und somit genoss er lieber noch die Ruhe.

Neugierig sah der Neko auf zum Blonden, stupste ihn mal kurz mit dem Finger einfach an der Nase an. Leise raunzend, schleckte er über die Wange des Blonden, schmuste sich schnurrend an ihm.

"Hach jaaa ...", seufzte Naruto auf, blickte verträumt zu Sasuke und streichelte ihm weiterhin die Ohren.

"Das mit dem Training wird wohl heute nichts mehr", merkte der ältere Uchiha an und seufzte leise auf. So wie die beiden turtelten, konnte er sich es auch schenken, die beiden zu trainieren. Die würden sowieso nicht aufpassen und wären auch nicht richtig dabei.

Deidara kicherte leise und pickte Itachi sanft."Du warst zu Anfang auch nicht anders", merkte er an und schmunzelte über die beiden Jüngeren.

"Gar nicht wahr. Ich musste mehr machen, damit du mich überhaupt mal gestreichelt hast", murrte Itachi leise, küsste aber auch sanft die Wange seines Liebsten. "Und nun nutzen wir die Zeit halt anders für uns beiden", schnurrte der Uchiha leise in das Ohr von Deidara und hoffte, dass dieser verstand, was er meinte.

Frech grinste Deidara und wuschelte Itachi über den Kopf."Ich mag es eben lieber dich, als Kater zu kraulen", streckte er ihm die Zunge raus, kuschelte sich dann aber wieder an und wurde rot. Er wusste ganz genau, was der andere meinte und vergrub sich halb in seinem Mantel.

"Warum läufst du rot an, ist dir das seit neusten peinlich", kicherte Itachi, streichelte aber sanft den Blonden über den Kopf und freute sich schon auf nachher. Das würde den anderen beiden auch nur recht sein, vermutete er.

Deidara schüttelte rasch den Kopf und blickte auf."Nein, ist es nicht, aber alles müssen die beiden auch nicht hören!" Deidara reichte es vom letzten Mal noch und dass Naruto sie dabei gehört hatte und so schnell ließ ihn das nicht mehr los.

"Ich hatte gesagt, dass er es mitbekommt. Du wolltest ja nicht hören", grinste Itachi, störte sich eigentlich daran nicht. Sowas gehörte nun mal dazu, wenn man zusammen war und das schon seit langem.

Deidara verschränkte murrend die Arme vor der Brust und warf Itachi einen bösen Blick zu."Reit nicht noch drauf herum", knöttelte er leise und pickte den Anderen.

"Nicht zu frech, sonst mache ich es gleich hier", raunte Itachi leise, wurde aber jetzt wieder brav und hörte auf den Blonden zu zanken. Nicht, dass er ihn es nachher übel nahm, Deidara konnte auch ziemlich fies werden.

Sämtliche Farbe wich aus Deidaras Gesicht und er blickte Itachi erschrocken an. "Wage es dich und ich bringe dich zum Tierarzt und lass dich kastrieren", hob er mahnend die Finger und deutete dezent zu dem besagten Stück.

Entsetzt starrte Itachi auf den Blonden, schluckte leicht. "Ich bin schon brav", fiepte er leise und hörte ein leises Kichern seines Bruders. Kurz knurrte er diesen an, aber der Neko ließ sich davon nicht beeindrucken. "Wolltet ihr nicht gehen?"

"Hehe ... geht doch", lachte Deidara leise, erhob sich aber dann schon und gab nach."Komm Itachi, die beiden wollen alleine sein", zuppelte er an diesem herum und zog ihn von der Couch.

Stumm folgte ihn der Uchiha, traute sich nicht mehr frech zu sein. Die Drohung von Deidara sollte man ernst nehmen. Das hatte jedenfalls mal Sasori gemeint.

Schmunzelnd winkte Naruto den beiden hinterher, hörte das Klacken der Haustür und seufzte auf."Na endlich wieder Ruhe!"

Sofort drückte der Neko nach dem Tür klacken auf den Boden, leckte sanft über seine Wange und vergriff sich dann sanft küssend an dessen Hals.

"Huch...", wurde Naruto ganz rot im Gesicht, schauderte unter den ganzen Küssen und spürte die prickelnde Gänsehaut.

"Lass uns woanders hingehen", raunte er leise, hatte Lust zu schmusen, doch nicht ganz so wie eben.

"Wohin schwebt dir denn vor?", streichelte Naruto schmunzelnd über die rechte Wange Sasukes und küsste kurz dessen Lippen.

"Vielleicht rauf in dein Zimmer", schnurrte der Neko leise, küsste dabei sanft die Lippen von Naruto. Langsam ging er wieder von den Blonden herunter.

Auf sein Zimmer, schoss es Naruto durch den Kopf und er konnte nur vage nicken, als sich Sasuke schon von ihm erhob.Ihm war schon etwas flau im Magen, dennoch lächelte er und nahm Sasuke an die Hand.

Etwas verwirrt sah der Neko auf den Blonden, verstand dessen ängstliches Gesicht nicht recht. Er wollte schon nichts Schlimmes machen, jedenfalls in seinen Augen war das so.

Stutzig blickte auch Naruto auf Sasuke und hob fragend die Augenbraue hoch, ehe er den Kopf schüttelte und nach oben ging.

Leise schnurrend tappte der Neko ihm nach, stupste ihn nur leicht mit dem Kopf an und rieb sich wie eine Katze, wenn sie Hunger hatte an dem Blonden.

Grinsend wuschelte Naruto daraufhin durch Sasukes Haare, küsste ihn auf den Haarschopf und drückte seine Hand. Jetzt wo er wieder Floh frei war, hatte er auch keinerlei Bedenken mehr und freute sich aufs Kuscheln.

Nicht nur Naruto freute sich auf diese Dinge, auch der Uchiha war heilfroh ohne nicht gewollte Untermieter herumlaufen zu müssen. Ganz besonders bekam er immer welche und nie ein anderer.

Für Naruto war es ungewohnt zusammen mit Sasuke kaum später sein Schlafzimmer zu betreten, denn mittlerweile war dieser keine Katze mehr, sondern ein Neko und dazu eines, das gerne biss und knabberte.

Freudig hopste der Neko auf das Bett, kuschelte sich schon leicht in die Decke und warte nur darauf, dass Naruto kam. Dennoch fragte er sich, wie lange er wohl so aussehen würde. Sasori hatte damals gesagt, er wüsste es nicht und nun war er schon ein paar Tage so.

Naruto zog sich erst noch die Schuhe aus, stellte sie weg und krabbelte dann zu Sasuke ins Bett. "Hier bin ich", schmunzelte er leise, robbte nahe an den Neko und schmiegte sich an.

Schnurrend schloss der Kater den Blonden in seine Arme, küsste sanft den Haarschopf von diesen dabei. Sanft lächelte Sasuke, kuschelte sich selber an Naruto und fing an diesen mal sanft über den Rücken zu streicheln. Hier war es doch viel bequem als immer auf dem Sofa oder auf dem Boden zu liegen.

Naruto entwich ein wohliges Brummen, gefolgt von einem Seufzer und erst dann blickte er Sasuke wieder verträumt an."Ich liebe dich", nuschelte er leise, streichelte ihm lächelnd über die Wange und schloss wieder zufrieden die Augen.

Leise raunzte der Neko darauf, küsste sanft die Wange des Blonden und sah lächelnd auf ihn. "Ich dich auch", seufzte Sasuke leise, streichelte weiter sanft den Rücken des Blonden und drückte ihn wieder sachte an sich.

Die leisen und ehrlich gemeinten Worte erfreuten Naruto, er seufzte leise und genoss das Kuscheln gleich mehr.Zufrieden schnurrte er unter den streichelnden Händen, bedachte Sasukes Rücken ebenfalls mit zärtlichen Gesten und fühlte sich einfach unsagbar wohl dabei.

Kurz glitt die Zunge des Nekos über die Wange des Blonden und er schnupperte neugierig an Naruto. Leise knurrte Sasuke und drückte den Blonden unter sich. Mürrisch starrte er auf Naruto und schnupperte nochmal an ihn, wohl um sicher zu sein, dass er sich nicht irrte.

Verwirrt blickte Naruto Sasuke an, wunderte sich über seinen mürrischen Gesichtsausdruck und auch darüber, dass er an ihm schnupperte. Was war jetzt wieder? Naruto versuchte selbst an sich zu riechen, zuckte aber dann mit den Schultern und sah Sasuke fragend an.

"Du versprühst ganz schön viele Hormone." Streng sah der Neko den Blonden an, knurrte wieder leise. Jetzt wusste er auch, warum Hidan hier hergekommen war, schließlich konnte dieser solche Sachen besser als er riechen.

"Öhm ...", blinzelte Naruto verwirrt und blickte Sasuke mit schief gelegtem Kopf an."Tut mir leid, aber dafür kann ich auch nichts", verteidigte er sich ernster werdend und richtete sich etwas mehr auf.

"Ja, aber alle riechen das, nicht nur Hidan", knurrte der Uchiha leise. Schließlich konnte auch der Rotschopf von letztens das riechen und der war hier. Nachher nahm er ihn den Blonden weg. Leise knurrte der Neko wieder presste Naruto zurück aufs Bett und sah beleidigt auf den Blonden. "Dann tue ich jetzt etwas dagegen." Trotz der klaren Worte, zitterte Sasuke leicht, ließen sich die Erinnerungen daran nicht ganz unterdrücken.

Etwas dagegen tun? Was hatte Sasuke jetzt wieder vor? Naruto kaute auf der Unterlippe und blickte Sasuke skeptisch an."Du willst mich aber nicht beißen, oder?", verlangte er mit einem unguten Gefühl zu wissen.

"Nein, etwas anderes werde ich machen", raunte der Kater leise, leckte Naruto dennoch über den Hals und wanderte schon mit den Händen unter das Shirt vom Blonden.

Naruto schauderte es unter der leckenden Zunge und ein leises Keuchen entwich ihm darauf hin. "Was wird das denn?", hakte er nochmals nach, stellte sich gerade ziemlich naiv und dumm an und wusste nicht, was Sasuke jetzt vorhatte.

"Wirst du sehen, oder eher spüren", raunte der Kater wieder, krabbelte langsam mit den Händen hinauf zu Narutos Brust und fuhr nur ganz zart über diese. Erfreute merkte der Neko, dass der Blonde leicht zitterte und, dass er sich sehnlich den Händen entgegenkam.

Das Kapitel kann übersprungen werden, wer keinen sexuellen Inhalt lesen will.





Naruto war teils immer noch verwirrt, schluckte leicht und schloss endlich doch ergebend seine Augen. Er vertraute Sasuke, wusste, dass dieser ihm nicht wehtun würde und kam demnach den streichelnden und forschenden Händen entgegen.Ein wenig kalt waren sie schon, aber es störte ihn nicht und so gesehen, war es ein ziemlicher Kontrast zu seiner warmen Haut, die unter den Händen scheinbar zu brennen begann.

Etwas unsicher schob der Neko langsam das Shirt des Blonden hoch, schluckte selbst leicht und brauchte noch etwas um sich dazu zu zwingen weiter zu gehen.Langsam beugte er sich vor, küsste zart die so warme Brust und erschauderte selber leicht dabei.

Deutlich spürte Naruto die Unsicherheit Sasukes, legte daher die Hand in seinen Nacken und kraulte ihn ein bisschen. Vielleicht verlor er so seine Scheu, würde nicht so unsicher und ängstlich sein. Zwar hatte Naruto selbst etwas Angst, aber diese versuchte er weitgehend zu unterbinden.

Sanft küsste Sasuke die Brust des Blonden, zitterte aber selber noch stark dabei. Doch das sanfte kraulen nahm langsam seine Angst und er begann vom neuen zart die Brust des Blonde wieder zu küssen.

Leise seufzte Naruto auf, spürte die weichen Lippen und wie sie ihn küssten und verwöhnten. Während er das sanfte Kribbeln in seinem Körper genoss, streichelte er Sasuke weiterhin sanft über den Nacken, durch die Haare und weiter runter über seinen Rücken."Hmmm~... schön und so weich", schnurrte er leise aus, rekelte sich wohlig in den Laken.

Langsam fiel die Scheu des Uchihas ab und er wagte sich Stück für Stück mehr zu tun. Vorsichtig wanderten auch seine Hände über Narutos Brust, glitten sanft über die leicht harten Brustwarzen des Blonden. Kurz erschauderte der Neko selbst, leckte über die Brust sanft von Naruto und biss sanft in die weiche Haut der Brust.

Durch die sanften Bissen aufgeschreckt, keuchte Naruto leise auf, krallte sich mit der freien Hand in die Laken unter sich und beruhigte sich wieder. Sein Herz schlug aber nun einige Takte schneller, sein Puls beschleunigte und das Blut in seinem Körper geriet langsam in Wallung-sammelte sich und breitete sich immer weiter aus.

Jeden Zentimeter der Brust bedeckte der Neko mit sanften Küssen und den einen oder anderen Biss konnte er sich nicht verkneifen. Angenehme Wärme breitete sich in den so kalten Körper des Vampirs aus. Verwirrt ließ Sasuke von Naruto ab und schüttelte sich leicht. Ihm war warm und dabei hasste er doch sowas zu tun. Doch bei Naruto war es ganz anders, als all die andere male. Vorsichtig beugte sich der Uchiha wieder runter zu Narutos Brust, küsste sie wieder sanft. Langsam wanderten seine Hände an den Seiten des Blonden herunter, blieben noch an der Hüfte stehen.

Immer wieder und wesentlich deutlicher entwich Naruto ein leiser Seufzer. Das, was er spürte, war kaum in Worte zu fassen und zu beschreiben. Es fühlte sich unbeschreiblich gut an, die Hände waren sanft und nicht fordernd und die Lippen lösten ein heftiges Kribbeln in ihm aus. Unter den streichelnden Händen, die sanft an seiner Hüfte ruhten, krabbelten Narutos neugierige Finger unter Sasukes Shirt und streichelten die deutlich wärmere Haut an seinem Rücken.

Kurz erschauderte der Neko unter den ihn so bekannten Hände. Sie fühlten sich so schön an, waren warm und so sanft zu ihm. Er ekelte sich auch nicht vor ihnen, fand gefallen an ihnen einfach. Leise begann Sasuke wieder an zu schnurren, beugte sich erneut runter zum Bauch und fing wieder sanft an den Bauch zu küssen.

Leise Schnurr-Laute drangen zu Naruto hervor, zeigten ihm, dass es auch Sasuke zu gefallen schien, berührt zu werden. Lächelnd und glücklich darüber, streichelte er weiter, nahm die zweite Hand dazu und führte sie vorsichtig beide über den Rücken. Erst als Sasuke seinen Bauch küsste, ließ er ab, kraulte die flauschigen Ohren und seufzte leise auf.

Wohlig seufzte Sasuke auf, tauchte frech mit der Zunge in Narutos Bauchnabel ein und umspielte diesen mit der Zunge. Langsam wanderten die Hände des Nekos über den Hosenbund des Blonden. Nur ganz langsam fuhren seine Hände dort rüber, tauchten auch scheu mal unter die Kleidung.

Eine feuchte Zunge kitzelte, tauchte in seinen Nabel und ließ Naruto überrascht aufkeuchen, was sich noch steigerte, als er die scheuen Finger an und in seinem Hosenbund spürte. "Haaa ... Sasuke", schauderte er, war es nicht mehr gewohnt so angefasst zu werden und zitterte wieder leicht.

Unbeirrt machte der Uchiha weiter, fand Gefallen daran, den Blonden so zu necken. Neugierig spielte er mit dem Hosenbund des Blonden, öffnete ihn langsam und zerrte das erste störende Stück Stoff von der Hüfte ab.

Erst scheu und dann voller Ungeduld, schmunzelte Naruto innerlich, hob sogar leicht die Hüfte an und half Sasuke damit.Zwar störte es ihn, dass er ihn jetzt nicht anfassen konnte, aber so war es auch ganz schön und er seufzte wieder auf.

Neugierig sah der Uchiha auf, schmunzelte und wanderte langsam küssend den Bauch hinauf zur Brust. Auch der Hals blieb nicht verschont, wurde frech geneckt und auch der Neko genoss diesen Rausch dabei. Langsam und nur mit den Fingerspitzen streichelte Naruto den rechten Innenschenkel nach, wanderte etwas unter die Shorts dabei. Langsam ließ er von Narutos Hals ab, stahl sich lieber einen Kuss von den Lippen des Blonden.

Immer wieder zuckte Narutos gesamter Körper unter den streichelnden und neckenden Händen, bäumten sich ihnen entgegen und konnte gar nicht genug bekommen. Es war wie eine Sucht, eine Droge, die er brauchte und gerade zur Genüge bekam. Lächelnd blickte er Sasuke hin und wieder an, wuschelte ihm beim Kuss auf die Lippen frech durch die Haare und kraulte ihn ausgiebig den Nacken.

Leise keuchend löste sich der Neko wieder von den Lippen des Blonden, streichelt ihn zart über die Wange. "Naruto~", hauchte Sasuke leise, leckte nochmal gezielt über die weichen Lippen. Vorsichtig und noch selber recht scheu, zog der Neko das letzte störende Stück Stoff weg. Wollte langsam selber immer mehr von Naruto sehen ohne diese Stoff Fetzen. Mit zitternder Hand streichelte er erneut über die recht strafen Schenkel.

Verträumt öffneten sich die blauen Augen Narutos, sahen den Neko vor und über sich an, strahlten und glänzten bereits stark von aufflammenden Verlangen.Erneut hob er die Hüfte, erleichterte das Abstreifen seiner Shorts und bekam nicht mal mit, wie sie achtlos zu Boden fiel.Einzig die streichelnden Hände bekam er noch mit, wie sie sanft über seine Schenkel fuhren, eine Gänsehaut auslösten und ihn wohlig schnurren ließen.

Einen Moment brauchte der Uchiha aber noch, um selber Mut zu fassen, weiterzugehen. Kurz schluckte er, legte die zitternde Hand auf die aufgekeimte Erregung des Blonden und rieb sie erstmal leicht und noch recht scheu.

Die Hand in seinem Schritt ließ Naruto lauter als gewollt aufkeuchen, sich kurzzeitig heftig aufbäumen und die Augen zusammenkneifen. Zwar war es eine scheue Geste seitens Sasuke, aber die Wirkung hatte sie keinesfalls verfehlt und erreichte zudem, dass Narutos Körper langsam nach mehr verlangte.

Verwirrt blickte der Uchiha auf den Blonden, sah das lüsterne Gesicht von diesen und schluckte leicht. Noch immer zitterte seine Hand, fing aber langsam an, die Erregung des Blonden sanft zu reiben.

Beruhigend versuchte Naruto Sasuke im Nacken zu kraulen, ihm die Unsicherheit zu nehmen und wollte auch nicht, dass dieser ihn missverstand. Angst wollte er ihm schließlich nicht machen, auch wollte er ihn nicht unter Druck setzen."Wenn es dir zu viel wird, dann lassen wir es lieber", merkte er leise an und blickte Sasuke trotz allem lächelnd an.

Unsicher sah der Neko auf den Blonden, beruhigte sich aber durch die sanfte Hand dann doch wieder. "Ich möchte es aber", hauchte er leise. Er wollte endlich alle schlimmen Gedanken durch etwas Schönes ersetzen. Schließlich konnte er ja nicht ewig an das Oberhaupt seiner Familie denken. Nein, er wollte etwas zwar altbekanntes, aber diesmal schönes erfahren. Vorsichtig nahm er Narutos Glied feste in die Hand, rieb es langsam und wischte die ersten Tropfen der Lust weg.

Abwartend und sorgenvoll sah Naruto weiterhin Sasuke an, lauschte seiner Worte und lächelte sanft. "Du kannst aber jederzeit auf ... nghhh ..." Naruto keuchte überrascht auf, brach den Satz ab und kniff entzückt wieder die Augen zusammen. Wie schaffte es Sasuke nur ihn so heiß zu machen, ihn fast zum Überschäumen und durchdrehen zu bringen?

Selber erschauderte der Neko über die lustvollen Töne des Blonden. Wenn Naruto stöhnte, hörte er sich ganz anders an, als wenn er brummte. Langsam bewegte Sasuke die Hand etwas schneller und fuhr neugierig mit den Finger über die Spitze.

So geschickt, die Finger waren so geschickt und ließen Naruto kaum mehr eine Pause. Immer wieder keuchte er, stöhnte leise beim Berühren der Spitze und war kaum mehr in der Lage Sasuke noch im Nacken weiter zu kraulen.

Neugierig sah der Neko auf das so gerötete Gesicht des Blonden, die leicht offenen Lippen, die so einladend waren. Kurz schluckte Sasuke, spürte selber wie ihm immer wärmer wurde und vereinzelte warme Schauer durch seinen Körper flossen und sein sonst so kalten Körper erwärmten. Vorsichtig, wischte er mit den Daumen, weitere erste Tropfen von Narutos Erregung. Wanderte auch schneller mit der Hand auf und ab dabei.

Heftig wandte sich Naruto mehr und mehr in den Laken, leckte sich immer wieder über die geöffneten Lippen, befeuchtete diese mit der Zunge und seufzte auf. Die Hand in Sasukes Nacken glitt langsam heraus, kroch unter Sasukes Shirt und streichelte vorsichtig über die nun warme Brust.Er wollte auch erforschen, erkunden und alles entdecken, was es zu entdecken und auszukundschaften gab. Er ließ es sich auch nicht nehmen, zuppelte demnach ungeduldig an dem Stück Stoff und blickte Sasuke erwartungsvoll an.

Der Blick des Nekos war benebelt, dennoch konnte er Narutos so verlangenden Blick genau deuten. Kurz ließ er von er Männlichkeit des Blonden ab, streifte sich das Shirt selber einfach ab und warf es achtlos in die Ecke. Aber auch Naruto befreite er vom letzten Stück Stoff, das seine Brust bedeckte. Leise keuchte der Uchiha, sah auf den so reinen und nackten Körper des Blonden. Wie schön er war, anziehend auf ihn wirkte.

Neugierig verfolgte Naruto Sasuke mit seinen Blicken, wie er sich auszog, ihn selbst von dem Shirt befreite und beides achtlos weg pfefferte. Achtsam ließ er den Blick über den freien Oberkörper des Nekos wandern, strich vorsichtig mit der Hand über die Narben und wieder rauf zur Brust.Sasuke war schön, keine Frage und all die Narben konnten ihn auch nicht wirklich etwas davon abhaben.

Leise keuchte der Uchiha und rekelte sich der so warmen Hand entgegen. Gerne ließ er sich über die Brust streicheln, spürte wie sein eigener Körper, auf den des Blonden reagierte und er keinen Ekel dabei spürte. Wenn Naruto ihn so berührte, dann gefiel es ihm einfach und es verdrängte alle alten Erfahrungen.

Lächelnd erkannte Naruto, dass es dem Neko gefiel, er wohl mehr davon haben wollte und das würde er ihm gerne geben. Behutsam wanderte er daher zu den Brustwarzen, umkreiste sie leicht mit den Fingerspitzen und tat das mit einer unschuldigen Neugier, die er selbst von sich nicht kannte.

Erschrocken zuckte der Kater zusammen, kniff auch die Augen zusammen und legte kurz seine Ohren an. Leise keuchte Sasuke auf, rekelte sich neugierig den Händen entgegen und sah verträumt auf den Blonden. Sanft nahm er auch wieder selbst das streicheln bei Naruto wieder auf. Aber nicht oben an der Brust, sondern in dessen Lendenbereich.

Jeder Laut wurde vernommen, jedes kleine Zittern und Zucken. Naruto war von alledem überwältigt, suchte die Lippen Sasukes und naschte von ihnen, während er neugierig weiterhin dessen Brust liebkoste. Schon jetzt brodelte es, die Luft im Raum war dünn, roch nach Lust und Verlangen zweier sich Liebenden.

Nur kurz löste sich der Uchiha von den so süßen Lippen, driftete mit seinen Verstand immer weiter weg in ein Meer aus seiner eigenen Lust nach dem anderen Körper. Innerlich brodelte der Neko schon und auch seine Hose wurde ihm langsam zu eng. Keuchend löste sich Sasuke, wanderte wieder küssend die Brust von Naruto herab und ging auch immer tiefer dabei.

Verschleierte Augen öffneten sich, blickten sanft den Neko vor sich an und lehnten sich wieder zurück in die Kissen-schlossen und entspannten sich.Zittrige Hände legten sich auf Sasukes Rücken, streichelten bis runter und stoppten kurz vor dessen Po.So weit wollte Naruto dann doch nicht gehen, wanderte flugs wieder nach oben und streichelte dort.

Leise keuchte und schnurrte der Neko nur. Rekelte sich auch genüsslich den Händen entgegen von Naruto. Sanft wanderten seine Hände über die Seiten des Blonden, bis hinunter zu dessen Schenkeln und sanft streichelte er wieder über die Männlichkeit des Blonden.

Schmunzelnd vernahm Naruto das Schnurren, streichelte daher sanft aber bestimmend weiter und wollte Sasuke noch mehr von diesen Lauten entlocken. Er selbst musste kaum später erregt keuchen, spürte die vorsichtige Hand an seiner Männlichkeit und wie sie sanft zu streicheln begann, ihm lustvolle Gefühle abverlangten.

Sanft streichelte der Uchiha über die Erregung des Blonden, fuhr langsam mit den Daumen über die Eichel und verwischte einige Tropfen auf der Spitze. Auch er selbst keuchte leise, rekelte sich den sanften Händen genüsslich entgegen. "Naruto~", hauchte der Neko leise, küsste fordernd die Lippen des Blonden.

Ein angenehmes Kribbeln durchfuhr Naruto, seine Nackenhaare stellten sich unter Sasukes Schnurren auf und er kam der stummen Bitte eines fordernden Kusses gerne nach. Bereitwillig öffnete er keuchend die Lippen, gewährte seinem Neko Zugang und rekelte sich der wohltuenden Hand nur noch mehr entgegen.

Habgierig plünderte der Neko die Mundhöhle von Naruto aus, kämpfte verspielt mit der so bekannten Zunge und löste sich keuchend von diesen. Verschleiert war der Blick des Nekos und sein Körper fühlte sich an als würde er berennen.

Die plündernde Zunge wurde freudig von der Narutos begrüßt, umgarnt und bespielt, während er das starke Zittern Sasukes spürte und auch wie er selbst zu beben und vibrieren begann. Keuchend blickte er daher den Neko nach Lösen des Kusses an, streckte die Hand aus und fuhr langsam über seine Brust und immer weiter herunter zu seiner Körpermitte.

Leise keuchte der Uchiha, schloss einfach die Augen und rekelte sich den so zarten Händen erneut entgegen. "Naruto~", hauchte der Neko erneut und beugte sich runter zu der Brust des Blonden, küsste sie sanft. Neugierig leckte er über die harten Brustwarzen, umspielte sie mit seiner Zunge und biss sanft in sie hinein.

Nun war er wieder an Naruto zu keuchen, ein leises Seufzen verlauten zu lassen und die neckische Zunge vollendend zu genießen. Schon stark erregt, mit bebenden Lippen und nahe am Rand den Verstand zu verlieren, streichelte er ganz behutsam über Sasukes Wölbung in der Hose.

Stark zuckte der Neko zusammen, zitterte am ganzen Leib. Leise fing er an zu keuchen, fand Gefallen an der Hand des Blonden und, dass sie ihn dort unten berührte. All seine schlechten Erinnerungen verbannte der Neko aus seinem Kopf einfach, ließ sich in diese langsam tobende Meer seiner Lust einfach fallen und langsam mitreisen.

Naruto spürte das aufflammende Verlangen, konnte es deutlich in und an seiner Hand spüren und kam gern der Bitte nach, weiterhin zu stimulieren.Selbst verließ ihn immer wieder ein wohliges Stöhnen, musste sich zusammenreißen, nicht gänzlich die Verbindung zum Großhirn abreißen zu lassen und löste sich daher ganz kurz von Sasukes Lippen.

Sanft glitten die Finger des Nekos über die bebenden Lippen des Blonden. Verlangend küsste er wieder den Blonden, stöhnte in den Kuss und löste sich dennoch. Stöhnend, schloss er seine Augen, rieb seine Lenden an denen des Blonden. Immer mehr schrie sein Körper nach der Vereinigung mit dem Anderen. Doch er wusste genau, wie schmerzhaft es war, genommen zu werden. Kurz leckte der Neko einfach über drei Finger und wanderte langsam zum Po des Blonden. Langsam tauchte der erste Finger in Naruto ein, bewegte sich nur langsam in ihn und Sasuke achte genau auf die Laute. Würde es Naruto wehtun, er würde sofort abbrechen.

Naruto wusste genau, was folgte, warum Sasuke seine Finger befeuchtete, stark das Zittern versuchte zu unterdrücken, um sich auf das kommende vorzubereiten.Er selber kannte es, hatte es einmal schon erlebt und wusste wie weh es tun konnte, aber daran wollte er nicht denken, ließ sich lieber fallen und genoss. Der Kuss lenkte Naruto demnach auch gut ab, spürte durch ihn nur einen winzigen Druck und ein seltsamen Brennen beim Einführen des ersten Fingers.

Vorsichtig bewegte der Uchiha den Finger, nahm dabei auch weiter die Lippen des Blonden in Beschlag. Erst als er spürte, wie Naruto sich völlig entspannte und ihm neugierig entgegenkam, führte er langsam den zweiten Finger ein. Erst blieb er ruhig, bewegte die Finger nicht. Der Neko warte einfach ab, bis der Blonde so weit war.

Durch die Lippen war Naruto soweit abgelenkt, dass er Finger Nummer zwei nicht mal mehr spürte, sich diesen aber dennoch aufreizend entgegen bewegte und nach mehr verlangte. Die Hitze in ihm nahm immer mehr zu, bündelte sich zu einem Feuer, lechzte an ihm und drohte ihn zu verbrennen.

Nur noch schwer konnte sich der Neko beherrschen, nicht den Blonden jetzt schon einfach zu nehmen. Vorsichtig spreizte er die zwei Finger, weitete Naruto so mehr und würde auch bald noch einen dritten Finger hinzufügen. Doch vorerst bewegte er die beiden schon eingedrungen langsam in Naruto.

Naruto zuckte unter Sasuke seinen anzüglichen Lauten zusammen, diese waren so ungewohnt, so heiß ...so verboten. "Gott...was tust du nur?", stammelte er voller Lust. Die Finger zu spüren war schon ein Erlebnis, eines was ihm die Sinne vernebelte und ihn auf eine ganz lange Reise schickte. Eine Reise durch ein Land der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten. Immer wieder musste sich Naruto winden, stöhnte und keuchte verlangend auf und streichelte Sasuke sanft über den Nacken.

"Ich werde dir etwas von dem Schmerz nachher nehmen", raunte der Neko, leckte genüsslich über die verschwitzte Brust und vergnügte sich erneut mit den harten Nippeln des Blonden. Immer schneller stießen die Finger in den Blonden, entlockten ihn weitere Laute seiner Lust dabei. Vorsichtig suchte sich auch ein dritter Finger bald sehnsüchtig in den Blonden, stieß schon leicht fordernd in ihn hinein.

Leise murrte Naruto auf die Worte hin, so als hätte er nicht gewusst, um was es genau ging. Dabei wusste er es ziemlich sicher sogar, sagte aber nichts und zitterte nur umso heftiger, als Sasuke sich von neuem an seiner Brust verging. Begierig über sie leckte, während seine Finger tiefer und vor allem schneller in ihn stießen. Stöhnend warf Naruto den Kopf in den Nacken, wurde von einer Welle nach der nächsten erfasst und durcheinander gewirbelt, wie ein tosender Orkan.

Stark zitterte der Neko, hielt es nun kaum noch aus, sich endlich mit den Jüngeren zu vereinen. Leise keuchte er selber, spürte wie heißes Blut zum ersten Mal durch seine Adern floss und ihn das laute Stöhnen des Anderen einfach zu nahe an den Abgrund trieb. "Naruto~", keuchte der Uchiha wieder leise, leckte erneut über den Hals des Blonden und biss sanft in die weiche Haut. Nervös ging seine noch freie Hand an seine Hose. Doch dort stoppte er einfach. Langsam wurde der Neko wieder unsicher, fragte sich, ob Naruto ihm das alles vorspielte nur, damit er kein schlechtes Gewissen hatte.

Langsam öffneten sich Narutos blaue Augen, sahen sehnsüchtig und voller Verlangen auf Sasuke. Heftig zuckte er unter den Lippen an seinem Hals zusammen, drängte sich weiterhin den Fingern entgegen und murrte leise auf, als diese in der Bewegung innehielten. Verdutzt blickte er den Neko an, wie er seine Hose streifte und doch wieder stoppte.Was war jetzt und wieso ...Oh bitte nicht, flehte Naruto in Gedanken und kniff vor lauter Verzweiflung und Lust die Augen zusammen.

Der Uchiha wollte Sicherheit haben ob er es wirklich tun durfte. "Darf ich richtig mit dir schlafen, Naruto?", hauchte der Neko die Worte, küsste wieder sanft den Hals des Blonden und warte geduldig auf ein ja oder nein von diesen.

Naruto verschlug es fast die Sprache, er wurde eine Nuance roter in seinem Gesicht und das alles nur durch eine einfache und simpel gestellte Frage."Türlich ... darfst du", nickte er schwach, brüchig und keuchte erneut beim Liebkosen seines Halses auf.

"Ich werde vorsichtig sein", hauchte Sasuke ein letztes Mal gegen den Hals des Blonden und entledigte sich nun selbst seiner nun recht nervigen Hose. Leise keuchend sah er auf den Blonden n die so wundervollen blauen Saphire, die ihn ansahen. Sanft küsste er die sündigen Lippen des Blonden, platzierte sich bei ihm und erschauderte schon allein deswegen. Heißer und kalter Schauer liefen übe seinen Rücken und langsam drang der Neko ein in diese heiße Enge. Stark zitterte Sasuke, fühlte sich nur noch mehr benebelt und auch sein Verstand driftete von ihm weg, ließ ihn einfach alleine in seinen Meer der Lust.

"Ich vertrau dir voll und ganz", lächelte Naruto gegen die weichen Lippen Sasuke und das sanfte aber dennoch bestimmende auseinander gleiten seiner Beine vermittelte ihm, trotz der geschlossenen Augen das es jetzt wohl endlich so weit war. Sasuke sich positionierte und langsam, mit Bedacht in ihn eindrang. Kurzzeitig spannte es etwas, nur einen Moment, ehe er sich wieder entspannte, die volle Länge in sich spürte und Hände so wie Beine um seinen Körper schlang.

Erregt keuchte Sasuke, bewegte sich vorerst noch nicht, sondern war einfach in diesem Moment kurz gefangen. Dass sich die Arme und Beine des Blonden um ihn schlagen, ließ den Neko wieder kurz klar denken und er begann langsam zu stoßen.

Naruto begann leise zu schnurren, genoss den stillen Moment der Vereinigung und streichelte benommen über Sasuke seine Ohren.Erst als dieser anfing sich langsam zu bewegen, wanderten seine Hände wieder zu seinen Schultern, drückten sie leicht und mit jeden Stoß kam er seinem Neko willig, beherzt keuchend entgegen.

Leises Stöhnen verließ die Lippen des Uchihas bei jeden Stoß, den er in den Blonden tat. Das war das erste Mal, dass er wirklich gefallen empfand, mit jemanden zu schlafen. Auch wenn er sonst eigentlich der war, der unten lag und den Schmerz erdulden musste. Noch bewegte sich der Neko vorsichtig und langsam im Blonden stieß nur etwas schneller zu als er merkte wie Naruto ihn schon williger entgegenkam.

Jeder einzelne Stoß versetzte Naruto in Ekstase, er klammerte sich schon regelrecht an Sasuke und stöhnte laut all das heraus, was er gerade empfand. Lust - unbändiges Verlangen. Kribbeln - ein Ziehen in sämtlichen Gliedmaßen.Erst als Sasuke sich schneller und gezielter bewegte, verließ der Namen seines Gönners öfter Naruto seine Lippen, welche ständig mit der Zunge befeuchtet wurden.

Sasukes Blick war vernebelt und immer schneller stieß er in den hitzigen Leib unter sich. Selber krallte sich der Neko im Laken fest, hörte nur wie der Blonde seinen Namen schon stöhnte und er es ihn bald gleich tat. Sasuke ließ sich einfach treiben, tat das, was sein Körper verlangte und ertrank in seinem eigenen Verlangen. Gierig naschte er auch von Narutos Lippen immer wieder, nahm sie einfach lange in Beschlag und löste sich von ihnen nur noch laut stöhnend.

Naruto zuckte heftig zusammen, erklang immer wieder sein Name und das aus Sasukes Mund. Lächelnd öffnete Naruto daher die Augen, sah auf zu den Verschleierten seines Freundes und erwiderte standhaft dessen Blick. Erst als etwas in ihm getroffen wurde, was ihn Sterne sehen ließ, bäumte sich der Chaosninja auf und schrie laut auf. Kaum davon erholt, spürte er die Lippen Sasukes, wie sie ihn küssten und kaum eine Pause gönnte. Selbstsicher erwiderte er, vergrub die Finger in Sasukes schwarzen Haaren und kam ihm heftig mit dem Becken entgegen.

Erschrocken zuckte der Neko bei dem animalischen Schrei des Blonden auf, sah ihn kurz verwirrt an. Doch die Lust war nicht aus dem Gesicht des Blonden gewichen, schien eher noch deutlicher geworden zu sein. Etwas, das er auch bald spüren konnte. Laut stöhnte der Neko, stieß immer schneller und auch ungehemmter in den Leib des Blonden und traf dabei immer wieder den Punkt, der Naruto Sterne sehen ließ. Er selber, konnte nur noch spüren wie sein eigener Körper an Wärme gewann und bald zu verglühen drohte. Warmes Blut floss durch seine Adern, fühlte sich an, als würde er an diesen Verlagen verbrennen, es ihn innerlich zerfressen.

Naruto keuchte immer wieder laut auf, kam Sasuke seinen Bewegungen entgegen, „... fester!", forderte er atemlos und warf den Kopf in den Nacken."Sasuuu~", stöhnte er Blonde ungehalten, bewegte ihm sein Becken entgegen und verlor nun völlig die Kontrolle über sein Handeln.Er schien innerlich zu verglühen, regelrecht zu verbrennen. Träge öffnete er die Augen, blickte Sasuke verträumt und verklärt an. "Würdest du ... würdest du mich ... mich beißen?", konnte er kaum noch richtig sprechen, legte den Kopf auf die Seite und bot seinen Hals an.

Laut stöhnte der Uchiha, kam der Bitte nur zu gerne nach und stieß feste in Narutos Körper. Doch beim Wort beißen hörte der Neko abrupt auf, sah verwirrt in das so erregte Gesicht des Blonden und schluckte, als dieser den Hals schief legte. Leicht zitterte der Neko wieder und fing erneut an in den Blonden zu stoßen. Er war ein Vampir und es lag in seiner Natur das er Hunger nach Blut bekam. Aber war sich der Blonde wirklich sicher? Schließlich hatte er ihn davor ja mehr als einmal einfach zurückgestoßen und mehr als laustark gesagt, dass er das nicht will. "Bist du dir sicher?", hauchte der Uchiha diese Worte in das Ohr des Blonden, bleckte die so langen Fangzähne und ließ sie kurz über den Hals des Blonden gleiten.

Naruto wimmerte, klammerte sich unter den festeren Stößen an ihm fest und schloss seine Beine enger um Sasuke seinen schlanken Körper. "Bitte... ich will es...", Naruto verging unter dem prüfenden und liebevollen Blick und begann Sasukes Wange zu küssen, ehe er den Hals erneut freigab und unter der leisen Stimme heftig schauderte. "Ich geb es dir freiwillig ... also mach es bitte", stöhnte er erneut, wandte sich unruhig in den Laken und wartete zittrig einfach ab, dass Sasuke ihn beißen würde.

Sanft leckte der Uchiha die Stelle, wo gleich seine Zähne in die so helle Haut versinken würden. Nochmal sah er auf den Blonden und schlug bald darauf seine Zähne in den Hals des Blonden. Etwas gierig fing er an, das so süße Blut des Blonden zu trinken und es schmeckte ihm auch. Sasuke trank es genüsslich, so als sei es teuer Wein, der so gut wie unbezahlbar für ihn war und er endlich doch noch in seinen Genuss kam. Aber der Neko stieß auch weiter in den so heißen Leib von Naruto, wollte ihn weiter so stöhnen und keuchen hören.

Der Schmerz der Naruto durchfuhr war immens, wurde jedoch wieder besser, da sich Sasuke noch immer in ihm weiter bewegte. Es war seltsam, sehr seltsam, wie er einerseits als Futterquelle diente und zum anderen enorme Lust dabei verspürte, die unaufhaltsam seinen Körper durchflutete. Keuchend und stöhnend kniff er die Augen zusammen, klammerte sich an Sasuke und schrie laut sein Verlangen heraus.

Langsam zog der Uchiha seine langen Fangzähne aus dem Hals des Blonden, leckte sich selbst genüsslich das Blut von den Lippen. Schwer war es ihm gefallen nicht mehr von dem süßen Blut des Blonden zu naschen, aber er wollte den Anderen nicht umbringen und auch nicht das er noch wegkippte. Das war in so einem Moment ziemlich störend. Sanft leckte er über die Bissstelle, leckte den letzten Rest Blut an Narutos Hals weg.

Zittrig ließ Naruto seinen Neko gewähren, beruhigte sich durch die sanft leckende Zunge an seinem Hals und hielt sich keuchend an Sasuke fest. "Bist du...du ... schon fertig?", hauchte er atemlos, nicht in der Lage richtig zu sprechen, nur zu fühlen und kundzutun, wie gut es sich anfühlte.

"Ja", hauchte der Neko leise und fügte in Gedanken ein, im Moment noch, hinzu. Aber mehr wollte er erstmal nicht trinken, sonst kam er noch zu sehr auf den Geschmack von Naruto zu naschen. "Außerdem will ich jetzt eher etwas anderes." Feste stieß Sasuke wieder in den Blonden, spürte wie dieser sich anfing an ihm festzukrallen. Das Blut hatte ihm aber auch selbst viel Kraft wieder geschenkt und das würde er jetzt ausnutzen.

Frech musste Naruto wegen der Worte schmunzeln, spürte im nächsten Moment die festeren Stöße und stöhnte diesbezüglich dunkel auf. Ein gleißendes, fast schmerzhaftes, Gefühl der Lust und Erregung erfüllte seinem Bauch. Naruto erkannte, dass Sasuke mit ihm spielte, fühlte sich wie ein Spielball in seinen Händen. Und ihm gefiel das Spiel, auf eine sehr erregend, erotische Weise.

Gezielt stieß der Neko in den heißen Leib des Blonden, traf immer wieder seinen Punkt und störte sich nicht daran, wenn ihn der Blonde mal kratzte. Er selbst kratzte leicht in die Brust des Blonden, hinterließ einen kaum sichtbaren Kratzer mit den Fingernägeln auf des so bebenden Brust. Genüsslich leckte der Uchiha über die Wunde, war noch immer etwas in seinen Blutrausch.

Naruto wurde heiß, so heiß, dass er glaubte zu verglühen. Wann immer Sasuke besonders tief in ihn stieß, klammerte er sich halt-suchend an seiner Schulter fest, biss sich sogar in seiner Lust darin fest und stöhnte laut auf. Immer wieder bewegte er sich ihm entgegen, kostete die ersten Blitze in seinem Unterleib aus, wie sie sich langsam zu einem Orkan auftürmten und sehr bald überrollen würde. In einem einzigen lauten Aufstöhnen, und einem einzigartigen Gefühl erloschen alle Kerzen und er wandte sich lustvoll hin und her. Solange, bis ein gewaltiger und sehr intensiver Orgasmus ihn überrollte und er keuchend zusammensackte, wie ein Sack Kartoffeln.

"Das ging ja schnell", raunte der Kater noch immer lüstern und fand Gefallen daran, in den nun enger geworden Naruto weiter zu stoßen. Laut stöhnte er selber den Namen des Blonden, hob dessen Becken an und konnte somit noch tiefer in den Anderen stoßen.

Unter den Worten wurde Naruto rot, blickte Sasuke dennoch an und streckte ihm die Zunge heraus. "Kann ich auch nichts für", murmelte er leise, rang nach Atem und spürte, wie Sasuke noch immer in seinen Körper stieß.

"Du bist süß", raunte der Kater, leckte wieder über den Hals des Blonden und platzierte sanfte Küssen an diesen. "Der Blutmangel hat dich ganz schön geschafft." Sanft kratzte der Neko wieder über die Brust des Blonden, leckte über die Stellen und wunderte sich etwas, dass sie so schnell verheilten.

Geschafft ja, aber er hatte es so gewollt, hatte Sasuke damit helfen wollen und die Neugier war einfach zu groß gewesen. "Bin doch nicht ... nghhh ..." Naruto kniff die Augen zusammen, genoss somit die Zärtlichkeiten und wanderte mit den eigenen Händen über den Rücken Sasukes.

"Naruto~, stöhnte der Uchiha immer wieder laut und griff mit seiner Hand selbst wieder zu der Männlichkeit des Blonden. Er wusste genau, wie er den Anderen wieder in Stimmung bringen konnte. Auch wenn ihn dieser wegen den heftigen Schmerzen hassen wird. Aber das war es ihm alle Male wert.

Heftig erschauderte Naruto, als er die Hand an seiner Männlichkeit spürte, zuckte zusammen. Fast zerrissen vor Lust und Sehnsucht reckte er sich ihm abermals entgegen. Sasukes Finger waren so zart, so zärtlich. Seine Berührungen, so schön... seine Küsse so heiß. Naruto stöhnte fast ununterbrochen und traute sich kaum noch Luft zu holen. Bis jetzt. Er hielt den Atem an und konzentrierte sich nur auf dieses eine, wunderbare Gefühl.

Immer fester und ungehemmter stieß der Neko in den Blonden. Innerlich tobte in ihm ein Sturm, der sich nur noch auf einen Punkt zu konzentrieren schien. Doch er würde diesen noch etwas im Zaum halten. Solange, bis der Blonde selber wieder am Kommen war. Immer wieder forderte er auch die Lippen des Blonden, biss in diese und hinterließ dabei kleine Wunden, um etwas anders von Naruto zu naschen. Der Uchiha spürte schon ein leichtes Zucken in seiner Hand und er rieb sie schneller, verfestigte seinen Griff noch.

Naruto wurde heiß unter den streichelnden Fingern, sein Blut schoss ihm in die Wangen und seine Ohren fingen an zu glühen. Immer wieder musste er keuchen, ihm erging es nicht anders als Sasuke. In ihm kochte einfach die Lust, anders konnte er es nicht beschreiben. Schamröte kroch in dem Blonden auf, als Sasuke ihn immer wieder biss und er nicht anders konnte als zu stöhnen. "Sasu~...", winselte er heiser und zitterte. Es war einfach die Ungeduld, die aus Naruto sprach, ihn animierte und er bewegte sich gegen, schnaufte zufrieden, als man auf seine Prostata traf und von diesem Gefühl getroffen wieder stöhnen musste, nachdem er einen Schauer über den kompletten Körper erlebt hatte.

Langsam fuhr der Uchiha mit der Zungenspitze über die so bebende Brust, biss sanft in die harten Brustwarzen und umspielte sie frech mit der Zunge. Sasukes ganzer Körper glühte regelrecht durch sein eigenes Verlangen und er hatte noch nie so ein Gefühl gespürt dabei, als er mit einem Mann geschlafen hatte. Naruto war der erste, mit dem er dies machen wollte und auch tat. Immer wilder drang der Neko in den Blonden, genoss das dieser so willig ihm gegenüber war und ihm bei jeden Stoß entgegenkam dabei. Immer lauter wurden Sasukes Laute der Lust und seine Lippen riefen häufig den Namen des Blonden. "Naruto~", raunte der Kater noch immer lüstern, blickte den Blonden mit verklärten Blick an und hielt es bald schier nicht mehr aus. "Ich liebe dich."

Es war unbeschreiblich, wie viele Gefühlte durch Naruto seinen Körper jagten, während er seinem Liebsten so nah war. Er spürte schon genau, wie es immer näher kam. Nachdem Sasuke noch einmal sein Tempo anzog, gnadenlos in ihn stieß, zog sich alles in seinem Körper zusammen, ein mächtiger Orkan rauschte langsam auf ihn zu und drohte ihn zu überrollen. Noch einmal drängte Naruto sich ein letztes Mal dem entgegen, schnappte nach Luft und riss weit seine Augen auf. Als ihn sein Höhepunkt endlich erfasste, schrie er laut Sasukes Namen aus, klammerte sich regelrecht im Laken fest, zitterte, keuchte und stöhnte.

Der Uchiha spürte wie sich der Blonde heiß ergoss und auch er selbst hatte nicht mehr die Kraft sich zurückzuhalten. Zu stark tobte der Sturm in ihm und überrollte ihn einfach nur. Laut stöhnend ergoss sich der Neko in den zittrigen Körper des Blonden. Keuchend sah er auf Blonden, beugte sich langsam runter zu diesen und ließ die letzten lüsternen Gefühle mit einem Kuss erlöschen.

Völlig erschöpft spürte Naruto die Lippen auf seinen, erwiderte den Kuss und beruhigte sich ganz langsam. Sachte streichelte er Sasuke dabei über den Rücken, entließ ihn mit den Beinen und seufzte wohlig auf.

Verträumt sah der Neko auf den Jüngeren, streichelte zart die Wange von ihm und küsste ihn erneut zart die Lippen von diesen. Langsam zog sich Sasuke aus Naruto, keuchte dabei leise und legte sich erschöpft einfach neben den Blonden.

Kurz zuckte Naruto, entspannte aber wieder und kuschelte sich an Sasukes Brust, nachdem dieser sich neben ihn gelegt hatte."Ich liebe dich auch...", wisperte er auch endlich, schloss zufrieden die Augen und seufzte erneut.

Sanft drückte der Uchiha den Blonden an sich und küsste zart den Haarschopf von diesem. Leise schnurrend, schmiegte er sich an den noch immer so heißen Körper seines Liebsten, spielte etwas an der Decke und zog sie über sich und Naruto.

"Hmmm~", seufzte Naruto tief aus, spürte die warme Decke, dazu Sasuke und ein starkes Gefühl von reinem Glück."Ich bin sowas von glücklich, das glaubst du nicht", murmelte er leise, küsste Sasuke schmunzelnd auf die Wange und schmiegte sich wieder an.

"Oh doch, schließlich geht es mir genauso wie dir", schnurrte der Neko, kuschelte sich an Naruto und seufzte leise. Müde schloss Sasuke die Augen, schnurrte noch ein wenig und schlief langsam dann doch ein.

Die Worte erfreuten Naruto, ebenso wie das Schnurren des Nekos, welches so schön beruhigen konnte, dass er selbst eingeschlafen war.

Lächelnd und den Blonden eng an sich gedrückt, schlief der Neko tief und fest. Zuckte nur ab und an mit den Ohren und auch der Schwanz regte sich nur ab und an.

Kurz kratzte sich Naruto an der Nase, spürte die flauschigen Ohren, die sachte, kitzelten und kräuselte im Schlaf die Nase.

Dass er den Blonden kitzelte, merkte Sasuke erst gar nicht, schlief einfach friedlich weiter und ließ sich auch nicht so einfach wecken.

Leicht drehte Naruto den Kopf, sodass das Kitzeln aufhörte und er leise schmatzend weiter zu schlafen schien.

Aneinander gekuschelt schliefen die beiden fest und ließen sich durch niemanden wecken. Leise brummend zuckte der Neko jedoch, als die Sonne schon längst aufgegangen war und ein kleiner Vogel an die Scheibe piekte. Knurrend sah Sasuke auf den Störenfried, doch dieser schien sich dadurch nicht vertreiben zu lassen.

Müde hob Naruto den Kopf, blickte zerknautscht auf den knurrenden Sasuke und gähnte auf."Was'n los, wieso knurrst und fauchst du am frühen Morgen?", nuschelte er noch schläfrig.

Kurz zuckte der Neko mit den Ohren, schmiegte sich schon leise schnurrend an den noch immer schläfrigen Blonden. Doch der Vogel gab nicht nach und pockte weiter gegen das Glas, das Sasuke natürlich um einiges lauter hörte als Naruto und somit nicht schlafen konnte.

Wieder öffneten sich Narutos Augen und er blickte verwirrt auf Sasuke."Stimmt etwas nicht?", gähnte er leise, hatte gerade so gar keine Lust aufzustehen und drückte sich daher lieber an die wärmende Quelle neben sich.

"Der Vogel nervt", knurrte der Neko und zog sich schon die Decke über den Kopf. Schließlich konnte er nicht aufstehen und riskieren, dass er von Sonnenlicht wieder verbrannt wurde.

"Welcher Vogel?", fragte Naruto verwirrt, sah sich im Zimmer um und legt sich dennoch wieder hin.

"Der am Fenster die ganze Zeit pikt", knurrte der Neko wieder und hätte am liebsten etwas an die Fensterscheibe geworfen.

"Ach so", nuschelte Naruto leise, sank wieder in sein Kissen und schloss seine Augen. Ihm war der Vogel egal, er wollte einfach noch etwas schlafen und kuscheln.

Leise murrte der Neko noch und verhüllte sich vollständig mit der Decke, um endlich wieder schlafen zu können. Schließlich hatte er nichts vom Tag und bis zum Abend war es noch etwas hin.

Leise robbte Naruto wieder näher an Sasuke, legte sich auf dessen Brust mit dem Kopf und schmatzte zufrieden, aber leise auf.

Sanft lächelte der Neko, schmuste sich schon schnurrend an Naruto und küsste zart dessen Stirn. Leise brummte der Uchiha kurz auf und drückte Naruto sachte an sich.

Zufrieden gurrte Naruto, wurde aber stiller und schließlich war er erneut eingeschlafen.

Lächelnd sah der Neko auf den so verschmusten Fuchs und wie dieser selber leise schnurrte. Langsam und zart streichelte Sasuke den Rücken des Blonden. Schloss auch bald selber die Augen und schlummerte wieder ein.

Lange schlief Naruto an Sasuke gekuschelt weiter, schreckte aber hoch, als es an der Tür schellte und jemand seinen Namen rief.Das war eindeutig Sai, der seine Ruhe störte und mürrisch stapfte Naruto in Shorts gähnend zur Tür.

Laut knurrte der Neko und zog sich die Decke wieder über den Kopf. Viel lieber hätte er sich einfach wieder Naruto gegriffen und ihm zurück ins Bett gezogen. Aber zum einen wollte er jetzt nicht aufstehen und er wollte den Blonden auch nicht einengen. Schließlich musste er den anderen nicht ständig an der Pelle hängen und schmusen mochte er zwar, aber soviel musste ja auch nicht sein. Besonders nach so einer Nacht wollte Naruto wohl auch etwas Ruhe haben.

Kaum dass Naruto die Tür geöffnet hatte, stolperte Sai schon durch diese hindurch und gerade noch so konnte er den Schwarzhaarigen auffangen."Das Dorf ... es wird angegriffen", brachte Sai schwer atmend hervor und röchelte stark.

Grummelnd hatte sich der Neko unter der Decke versteckt, horchte aber sofort auf, als er die Stimme von Sai hörte. Schnell sprang Sasuke aus dem Bett, bedeckte nur das Nötigste und gesellte sich mit etwas Abstand zum Licht zu den beiden. Bei dem Wort angegriffen, zuckten kurz seine Ohren und der Uchiha knurrte leise. "Madara, dieser Feigling." Wütend ballte er die Fäuste, knirschte leise mit den Zähnen und unterdrückte schwer einen Wut entbrannten Schrei. Wäre es Abends, da könnte er ihnen helfen. Doch bei Licht, war er so nützlich wie ein kleines Kind, das gerade zur Welt gekommen war.

Sai blinzelte verwirrt, als er diesen Jungen mit den Katzenohren sah, schob es aber auf seinen momentanen Zustand und richtete sich so auf, dass er sich an Naruto lehnte. "Es waren lauter Wölfe, große ... größer als normal. Tsunade hat alle verfügbaren Anbu zusammengetrommelt und es scheint, als würde Krieg herrschen", erklärte er weiter.

Verwirrt sah Sasuke die beiden an, verstand nicht recht zu Anfang. Lykaner und Vampire waren Feinde und das auch nicht ohne Grund. Warum waren sie hier und besonders, warum liefen sie bei Tageslicht als Wölfe herum und nicht als Mensch. Er selbst, wirkte zwar auch nicht gerade wie ein Blutsauger, aber bei ihm hatte es einen anderen Grund.

Naruto verstand genauso wenig, ließ Sai aber dennoch ausreden und machte sich Sorgen um seinen Teamkollegen. "Glaubst, dass Madara dahintersteckt, er die Lykaner aufgehetzt hat? Ich meine, was hat meine Welt mit deiner groß zutun?", wandte er sich an Sasuke und wirkte ziemlich ratlos.

"Möglich wäre es. Irgendetwas hatte er mit ihnen geplant, das hab ich herausbekommen, als ich noch auf seiner Seite war. Aber typisch wäre es für ihn, denn wenn er die Stadt zerstört, kommt er leichter an eure Hokage." Leise fing Sasuke wieder an zu knurren, verfluchte sich, dass er nur am Rande stehen konnte und zusehen musste. Madara hatte seinen Plan gut durchdacht, erst lässt er die lästige Arbeit von anderen machen und ihn und seinen Bruder, hatte er dann auch direkt mit ausgeschaltet. Als Vampire waren sie jetzt einfach nur ein Klotz am Bein der Anderen.

Tsunade ... sie trug noch immer die Seele Madaras in sich und noch immer wusste Naruto nicht, wie er sie ausschalten konnte, ohne ihr Schaden zuzufügen. Schwer seufzte Naruto, blickte abwechselnd zu Sai und wieder zu Sasuke. "Unsere Anbu wird nicht viel machen können. Werwölfe gibt es bei uns nicht und Waffentechnisch, wissen sie diesbezüglich auch nichts."

"Auch mit dem nötigen Wissen, hat man so gut wie keine Chance gegen sie." Dass die Lykaner gerade Narutos Kameraden wohl niedermetzelten, das wollte der Neko lieber nicht direkt sagen. Er war auch dagegen, dass Naruto gleich dort hin marschiert. Vielleicht war Naruto stark, aber gegen Madara hatte er keine Chance, auch mit Kyuubi nicht. Der letzte Kampf gegen das Familienoberhaupt hatte es bewiesen. Madara war viel zu stark und er war jetzt auch keine Hilfe.

Naruto seufzte leise, lehnte seinen Kopf selber an Sasukes Schulter und blickte besorgt immer noch auf Sai. "Weißt du wo Sakura, Ino und die anderen sind?" Er machte sich wegen seinen Freunden Sorgen, auch weil Iruka schon unter den Toten weihte und er nicht noch jemanden verlieren wollte, der ihm am Herzen lag.

"Sakura ist im Krankenhaus die ersten Verletzten versorgen, genauso wie Hinata und Ino. Die anderen sind schon längst am Kämpfen oder helfen die Bewohner in Sicherheit zu bringen", seufzte Sai, war eigentlich gekommen, um Naruto als Verstärkung zu holen. "Komm, sie brauchen uns."

Erleichtert, dass es allen gut ging, atmete Naruto leise aus und wandte sich schließlich wieder an Sasuke." Tut mir leid, aber meine Freunde brauchen mich, das Dorf und ich kann unmöglich nichts tun", entschuldigte er sich die Lippen küssend bei Sasuke.

Kopfschüttelnd griff sich der Neko die Hand des Blonden, hielt ihn fest und schüttelte einfach weiter den Kopf. "Das ist zu gefährlich, sie werden dich töten." Verzweifelt sah Sasuke den Blonden an, wollte nicht, dass er geht. Madara war bestimmt auch da und dieser würde ihn einfach so töten.

Naruto verstand die Bedenken, die Sasuke hatte, aber seine Freunde wollte er auch nicht im Stich lassen, fühlte sich dadurch etwas in die Enge getrieben und seufzte leise. "Sasuke bitte, ich muss ihnen helfen. Es führt so oder so ein Weg dran vorbei und so schwach bin ich auch nicht", versuchte er den Schwarzhaarigen zu überzeugen und drückte sanft dessen Hand, welche seine noch immer festhielt, ihn daran hinderte zu gehen.

"Und deswegen willst du dich in den Tod stürzen? Lykaner sind Bestien, die all ihre Menschlichkeit verloren haben. Du weißt auch, was passiert, wenn sie dich beißen oder nur leicht kratzen.", die Worte des Blonden hatten Sasuke kein bisschen beruhigt. In Gegenteil, seine Angst stieg nur noch mehr. Zwar hatte er Verständnis für Naruto, aber die Angst den Blonden zu verlieren war größer.

Sanft streichelte Naruto mit der freien Hand über Sasukes Wange, lächelte ihn schwach an. "Ich weiß, hab darüber immerhin einiges gelesen, aber ich kämpfe, wenn mit Kyuubi zusammen und mich da zu verletzen ist schwer. Zumal ich mittlerweile den vier-schwänzigen einsetzen kann", erklärte er leise, strich weiter über die blasse Wange und sah Sasuke eingehend ein.

"Aber was wenn, ...", verzweifelt versuchte Sasuke den Blonden von Gegenteil zu überzeugen. Doch als er den so stolzen Blick des Blonden sah und auch dessen Entschlossenheit, musste er nachgeben. Egal was er gesagt hätte, Naruto wäre gegangen.

Jetzt war es Naruto, der seinen Kopf schüttelte, den Finger auf Sasukes Lippen legte und ein leises "Schhhh" von sich gab. "Ich werde wieder kommen und das ist ein Versprechen. Mach dir also keine Sorgen und drück mir lieber die Daumen", lächelte er, beugte sich vor und küsste sanft die Lippen seines Freundes.

Kurz schloss der Neko die Augen, genoss einfach den Kuss. Nervös kaute er sich auf der Unterlippe, würde dem Blonden einfach gerne folgen, doch es ging nicht. Warum musste er auch in der Sonne verbrennen, warum war er jetzt damit gestraft hier zu hocken und zu warten, dass der Blonden sicher wieder kam. "Mach ja nichts Dummes und leg dich nicht mit Madara an."

Lächelnd löste sich Naruto von den weichen Lippen, leckte sich über seine eigenen und blickte Sasuke an. "Ich passe auf und wenn ich Madara sehen sollte, dann halt ich mich im Hintergrund, versprochen", antwortete er, erhob sich und zog sich schließlich seine Schuhe an, ehe er Sai wieder auf die Beine half.

Betrübt sah der Neko den beiden nach und seufzte leise. Mürrisch drehte er sich um, fing langsam an zu zittern und ballte die Fäuste. "Ach Scheiße...", knurrend schlug er mit einer Faust gegen die Wand, knirschte leise mit den Zähnen. Er konnte Naruto doch nicht einfach so in den Tod ziehen lassen. Er musste ihn folgen, aber wie?

Zusammen mit Sai verließ Naruto die Wohnung, sah von weitem schon das Chaos und einige Tote, die man noch nicht weggeschafft hatte. Kurz schluckte er, schritt aber dennoch weiter und immer weiter in Richtung Zentrum des Dorfes.

"Wir müssen uns beeilen", herrschte Sai den Anderen an und rannte schon ein Stück voraus. Immer mehr Leichen fanden sie auf ihren Weg zum Zentrum der Stadt. Viele bis zum äußersten verstümmelt. Bei einigen würde es schwer werden, die Identität später festzustellen. "Dieser Viecher, sind reine Monster, egal wer ihnen vor die Klauen kam ist in Stücke gerissen."

Naruto hechtete Sai hinterher, achtete dabei lieber nicht zu sehr auf die ganzen herumliegenden Menschen und deren Körperteile, sondern blickte lieber nach vorne. "Es sind Werwölfe und zurzeit befinden sie sich auch noch in der Paarungszeit. Ich hatte gestern erst..." Naruto brach ab, erkannte mit einem Lächeln auf den Lippen Deidara und auch seinen Sensei. Die beiden befanden sich mitten im Kampf, versuchten sich eines der lästigen Bestien vom Leib zu halten und attackierten diese mit Wurfsternen und anderen Waffen.

"Diese Viecher sind ganz schön hartnäckig." Ruhig behielt der Kopierninja das Tier im Augen und wich mit Leichtigkeit deren Angriffen aus. Schnell zückte Kakashi das nächste Kunai und rammte es dem Tier tief in die Brust. Heulend schlug der Lykaner um sich, hechtete wieder zu Kakashi. Dieser ließ das Tier einfach näher kommen und bückte sich im letzten Moment als der Werwolf zum Sprung ansetzte und ihn somit verfehlte. "Dein rotes Hündchen, mochte ich lieber, Deidara."

Deidara schmunzelte wegen der Worte des älteren, wich dem Werwolf aus und sprang gekonnt zur Seite. "Sasori führt sich auch nicht auf wie die Axt im Walde, nur wenn es wirklich nötig ist", erwiderte er, setzte eine seiner Bomben ein und fetzte ein weiteres Tier damit weg.

"Jetzt wäre es recht hilfreich gewesen." Erneut wich der Kopierninja einigen Schlägen aus und warf die nächsten Wurfsterne nach dem großen Ungetüm. So langsam reichte es Kakashi, sie hatten schon viele ihrer Kameraden verloren wegen diesen Bestien und es hörte auch nicht auf.

Verstehend nickte Deidara dem Grauhaarigen zu, wich im letzten Moment einem erneuten Angriff aus und rollte sich seitlich am Boden ab. "So kampflustig hab ich die noch nie gesehen. Wenn das so weiter geht, geht den anderen das Chakra aus, oder aber die Puste", grummelte Deidara, warf den nächsten Tonvogel und ließ diesen mit einem lauten Knall explodieren.

"Es hat keinen Sinn, sie alle niederzustrecken, sie sind uns zahlenmäßig überlegen. Wir müssen uns etwas anderes einfallen lassen." Grummelnd wich Kakashi dem nächsten Lykaner aus, packte sich dessen Schweif und schleuderte ihn mit voller Kraft gegen die nächste Wand. Heulend, krachte das Tier an die Mauer, brachte sie dabei zum Einsturz und blieb vorerst auch an der Stelle liegen. "Wir müssen uns etwas einfallen lassen, sonst sind unsere Verluste zu hoch."

Deidara schien zu überlegen, doch je länger er es tat, desto klarer wurde ihm, dass sie wenig Optionen hatten. "Und was, selbst mir fällt nichts ein. Die Biester sind zu viele. Wir bräuchten etwas...." Jutsu was? Deidara der unterbrochen wurde, sah verwirrt hinter sich und auf den riesigen Frosch. "Iyaaaaaaaaaaa ... ich hasse Kröten", entfuhr es ihm entsetzt und er sah diesen angewidert an.

"Aber das ist genau das, was wir brauchen." Schnell packte sich der Kopierninja den Blonden und flüchtete mit ihm auf eines der nahe gelegenen Dächer. Hier oben waren sie sicher vor den Lykanern und konnten die Kröte ruhig wüten lassen. "Naruto ist in der Nähe."

"Was ... was hat Naruto mit der Kröte zutun?" Verwirrt folgte Deidara dem Älteren, drehte sich aber noch mal um und erblickte eine weitere Kröte, welche gelb war und aufgeregt quakte.

"Naruto, das wurde auch langsam Zeit, dass du kommst." Lächelnd blickte Kakashi auf den jungen Chaosninja, der mit Sai in Begleitung schon angerannt kam.

"Sorry, aber ich musste mich erst losreißen", entschuldigte sich Naruto, lächelte jedoch die beiden an und hoffte, dass Gamakishi und sein kleiner Bruder etwas mit ihrer enormen Größe ausrichten konnten.

Verstehend nickte Kakashi, konnte sich schon denken, was mit losreißen gemeint war. "Zwar werden die beiden schon mit den Werwölfen fertig, aber es kommen immer mehr." Grimmig sah der Kopierninja unter sich und wie sich die Kröten Brüder schon schwertaten mit den immer neuen ankommenden Feinden.

Naruto nickte verstehend, sah seine beiden vertrauten Geister an und wie sie sich abmühten. "Da kommen sicher noch mehr und dann wird es richtig unangenehm", murmelte er, kratzte sich am Kopf und schob die Ärmel hoch.

"Lass es! Wenn sie dich beißen, dann haben wir ein noch größeres Problem." Streng sah Kakashi den Blonden an, hielt ihn an der Schulter fest. "Wir sollten eher schauen, von wo sie her kommen."

Naruto murrte leise, blickte aber dann Kakashi an und ihm fiel etwas ein."Aus dem Wald, da, wo ursprünglich das Uchiha Viertel war", erwiderte er, sprang schon vom Dach runter und mitten durch das Getümmel.

Hastig folgte ihm Sai und Kakashi sah ihn nur kopfschüttelnd nach. Jedoch hatte er keine Zeit, den beiden zu folgen, da schon die nächsten Lykaner herauskamen und seine Aufmerksamkeit in Anspruch nahmen.

Deidara bleib ebenfalls oben, drängte einen Werwolf zurück, der auf das Dach wollte und stieß ihn zurück, runter in die Tiefe. "Hoffentlich schaffen die beiden das, aber das Loch stopfen könnte, schwer werden, meinst du nicht?"

"Falls man es überhaupt stopfen kann." Knapp wich der Kopierninja einem Angriff aus und drängte den nächsten Lykaner zurück. Immer mehr kletterten die Wände hinauf und versuchten an die beiden Shinobis heranzukommen. Jetzt hätte er gerne die Hilfe der Brüder gehabt, aber da es Tag war, waren sie keine große Hilfe hierbei.

"Könnte schwer werden, ja", erwiderte Deidara, verpasste einem der Wölfe einen Tritt und sah dem herunter fliegenden Tier schmunzelnd hinterher.

"So langsam reicht es aber", knurrte der Mann mit dem grauen Haar, formte einige Fingerzeichen und zog ein Stück seine Maske herunter. Eine mächtige Flammenkugel schoss aus seine Richtung auf die heranstürmenden Tiere und qualvoll rollten sie auf dem Boden herum. So langsam reichte es selbst Kakashi. So viele Lykaner hatte er noch nie gesehen und das wollte er auch nicht mehr. Ein lautes Knurren war hinter den Kopierninja zu hören und erschrocken drehte er sich um. Ein Wolf so weiß wie frisch gefallener Schnee stand hinter ihm, hatte lila aufblitzende Augen und heulte laut. "Hidan?" Verwirrt sah Kakashi auf den Lykaner, zog zur Sicherheit ein Kunai und hielt sich bereit, falls ein Angriff erfolgen sollte. Knurrend sah Hidan auf den Mann, fletschte die Zähne und stürmte schon auf ihn zu. Schnell duckte sich der Angegriffene darauf, hielt sich schützend die Arme über den Kopf und hörte nur ein jämmerliches Heulen. Gierig hatte sich der weiße Lykaner bei einem seiner Artgenossen im Hals verbissen, riss ständig daran und besudelte sich nur noch mehr mit Blut.

Deidara sah sich entsetzt das Schauspiel an, drehte sich jedoch um, als jemand nach Kakashi rief und ein aufgebrachter Shikamaru heraneilte. "Sensei, wir haben ein dickes Problem. Dick ist vielleicht nicht das richtige Wort, jedenfalls...Scheiße..." Der Nara wurde kreidebleich, deutete auf den riesigen Fuchs mit neun Schwänzen und musste kräftig schlucken.

"Was?" Verwirrt drehte sich der Kopierninja um und sah geschockt auf den Kyuubi. Wie konnte das sein, der Fuchsdämon ist doch in Naruto versiegelt. "Verdammt, Shikamaru renn sofort zu Narutos Haus, dort müsste ein Kerl sein, der wie ein Neko aussieht. Hol ihn her und bedecke ihn so gut mit Kleidung das er keine Sonne ab bekommt."

Ein Kerl der aussah wie ein Kater? Wäre die Sache nicht so ernst, Shikamaru hätte angefangen zu lachen. So aber riss er sich zusammen, folgte der Anweisung und machte sich auf den Weg zu Narutos Wohnung, wo er heftig gegen die Tür klopfte. "Hey du ... ich kenne deinen Namen nicht, aber so wie es aussieht, brauchen wir deine Hilfe. Am ehesten aber Naruto!"

Nur einen Spalt ging die Tür auf und rote Augen starrten den Jungen mit braunen Haar an. Leise knurrte Sasuke, zuckte aber mit den Ohren als er Narutos Namen hörte und schlug die Tür einfach vor Shikamarus Nase zu. Laut rumpelte es in der Wohnung des Blonden und in einer dicken Jacke, mit Narutos Fliegerbrille und einem langen roten Halstuch, das sein Gesicht fast vollständig verdeckte. Schnell hatte er sich noch Handschuhe angezogen und zog die Kapuze über den Kopf, trat so vor den Fremden und sah ihn noch immer mit den rot funkelnden Augen an.

Was genau das jetzt war, wusste Shikamaru nicht, nur dass er diesen Vermummten schnell zu Kakashi bringen musste. "Kakashi wartet schon und Naruto ist vorhin zu diesem Viertel gegangen, von dem aber hier keiner etwas weiß", erklärte er rasch die Gegebenheiten.

Aufmerksam hörte Sasuke dem Fremden zu und konnte sich schon denken wo Naruto hin war. Er muss zu dem Viertel seiner Familie sein und dort Madara begegnet sein. Dabei hatte er versprochen, aufzupassen und sich nicht mit dem Vampiroberhaupt anzulegen. "Baka", knurrte der Neko leise vor sich hin und folgte weiter Shikamaru. Von weiten konnte er schon den weißen Reißzahn sehen und auch Hidan. Warum war dieser den auch hier?

Deidara grinste bei Sasuke Anblick und trat den nächsten Werwolf in Grund und Boden. Lästige Biester, die nicht aufgaben und auch nicht als ein Wirbel an Papierbögen flogen und sie seitlich einritzten. Konan war zur Unterstützung gekommen, verwendete ihr Origami und hielt den Feind in Schach.

Knurrend trat der Uchiha näher an Kakashi. Jedoch blieb er stehen und blickte auf das am Boden wimmernde Geschöpf, das sich knurrend an seinen Bein hielt. Mit Blut war sein Fell überdeckt und Sasukes Augen funkelten Hass erfühlt auf. "Ihr..." Knurrend zog Sasuke sein Bein weg, stellte den Fuß auf den Kopf der knurrenden Hundes. "Ihr nervt", kalt war Sasukes Stimmte und er drückte mit dem Fuß auf den so harten Schädel des Tieres. Langsam knackte der Kopf unter der immensen Kraft und die Augen des Tieres weiteten sich. Heulend, gab das Tier nach und ein lautes Geräusch, als ob man eine Melone auf die Straße warf und sie einfach zersplittert. Blut befleckte Sasukes Gesicht und er blickte kühl Kakashi an. "Wo ist er?" Doch bevor der Kopierninja darauf antworten konnte, erblickte Sasuke schon einen roten Schweif im Wald. Rannte an den anderen einfach vorbei und setzte seinen Weg zu Naruto fort.

Deidara verzog angewidert das Gesicht, hielt Sasuke aber nicht auf und ließ ihn zu Naruto in den Wald hereinlaufen. Naruto jedoch lag bewusstlos am Boden, atmete nur sehr flach und wurde von einer schwarzhaarigen Frau umsorgt, welche aber kaum später im Nichts verschwand.

Panisch lief Sasuke zu dem Blonden, kniete sich zu ihn runter und streichelte ihn sanft ein paar Strähnen aus dem Gesicht. "Naruto", hauchte er leise, knurrte aber schon im nächsten Moment und baute sich schützend vor den Blonden auf. "Ich hab dich lange nicht mehr gesehen, Sasuke." Tief rote Augen, starrten auf den verhüllten Neko und das leise Rascheln einer leichten Rüstung war zu hören. "Madara..." Wieder glühten rote Augen auf und Sasuke knurrte leise, griff sich ein Kunai von Naruto und hielt es schon drohend vor sich. Laut fing das Oberhaupt an zu lachen und blickte dunkel lächelnd auf Naruto. "Diesmal willst du ihn schützen? Dabei warst du es doch der..." "Halt die Schnauze", knurrend blickte Sasuke auf Madara, hasste dieses so widerliche breite grinsen. "Och, du hast es ihm nicht gesagt? Dabei hattest du doch schon deinen Spaß, oder ist er nicht so..." "Halts Maul, halt's Maul. halt's Maul!"

Grollend trat Kyuubi aus den verborgenen Baumkronen aus, knurrte in seiner beachtlichen Größe, dass es im Umkreis von mehreren Metern zu beben begann. "Madaraaaa~..." Der Fuchsdämon kam näher, stellte sich vor Sasuke und fletschte die Zähne. "Wie lange hab ich auf den Augenblick gewartet und endlich ... endlich ist es so weit. Doch zu welchem Preis?" Er drehte sich um, blickte auf Naruto und schließlich wieder auf das Clan Oberhaupt. "Einen Teil deiner Seele hast du schon, doch den zweiten wirst du nicht bekommen. Er wurde bereits aus der Hokage genommen und versiegelt und den letzten Teil haben wir auch schon fast!"

Lachend sah Madara auf den Fuchs und schüttelte bloß den Kopf. "Glaubt ihr wirklich, dass es euch etwas bring. Auch ohne meine restlichen Teile meiner Seele weiß ich schon wer mein Werk weiter führen wird. Ich kann nicht sterben, das müsstest du am besten wissen, schließlich existierst du nur meinetwegen."

Kyuubi knurrte erneut laut auf. "Falsch... du vergisst das Kristallversteck.Es ist das einzige, was dich zerstört und in tausend Splitter umsetzt. Jedoch zu dumm, dass es nur eine Person beherrschte und diese vor Jahren gestorben ist. Zu schade", blaffte er Fuchs und schleckte Naruto, damit dieser aufwachte über die rechte Wange.

"Ihr seid so dumm", hauchte der Uchiha leise und vergnügte sich noch einen Moment mit dem Anblick seiner für ihn zu schwachen Gegner. "Das Experiment ist noch nicht zu Ende, also wir sehen uns bald. Du solltest bis dahin ihm die Wahrheit gesagt haben, Sasuke." Im Dickicht verschwand Madara wieder und ließ einen laut brüllend Kyuubi zurück. Ängstlich schluckte Sasuke und sah auf den Blonden, der sich langsam wieder bewegte.

Eine feuchte Nase kitzelte sein Gesicht und langsam öffnete Naruto seine Augen, sah erst Sasuke und dann den Fuchs vor sich an. "Autsch ... mir brummt der Schädel", murrte er leise, während er sich langsam aufrichtete.

Erleichtert seufzte der Neko und streichelte einige Strähnen aus Narutos Gesicht. Doch dann schlug er ihn kräftig auf den Kopf. "Du elender Idiot, du hättest sterben können." Knurrend sah Sasuke auf den murrenden Blonden, drückte ihn dann doch sanft an sich.

Naruto murrte wegen des Schlages, fasste sich an den Kopf und sah Sasuke böse an. "Ich bin kein Idiot und außerdem hatte ich auch alles unter Kontrolle", murmelte er leise, kuschelte sich an Sasuke und streichelte Kyuubi über den mächtigen Kopf.

Von wegen alles unter Kontrolle, um ein Haar wäre er tot gewesen. Dennoch sagte er nichts weiter, drückte den Blonden einfach sachte an sich und streichelte sanft seinen Kopf. "Mach das ja nie wieder."

Sanft lächelte Naruto, hob den Kopf und sah Sasuke an."Noch mal kann ich das auch gar nicht machen", schmunzelte er und seine Augen fingen an zu leuchten. Sie leuchten ähnlich wie Kristalle, funkelten gerade zu und strahlten ein intensives Blau aus.

"Was?" Verwirrt starrte Sasuke auf den Blonden, hätte ihn auch fast vor Schreck fallen gelassen. Doch er fing sich wieder, bevor Naruto unsanft auf den Boden krachte. "Was ist mit deinen Augen?"

Erschrocken fast fallen gelassen zu werden, klammerte sich Naruto an den Schwarzhaarigen und sah in dessen verdutzte Gesicht. "Was soll mit meinen Augen denn sein, sind die etwa grün oder haben sie lila Punkte?"

"Sie leuchten. Wie ein Kristall im Licht." Noch immer war der Uchiha verwirrt und entfernte sich etwas von den Blonden. Er wusste nicht warum, aber dieses Leuchten machte ihn Angst. Aber warum?

Naruto sah verwirrt auf Sasuke, welcher sich von ihm entfernte und ihn anstarrte, als käme er vom Mond. "Ach so, das meinst du. Ja also das war sozusagen ein Tausch. Ich musste Kyuubi freilassen, damit Guren mir ihr Kristall-versteck übertragen konnte", grinste er zufrieden und kraulte den riesigen Fuchs hinter den Ohren.

"Kristall Versteck!" Erschrocken ließ der Uchiha den Blonden los und rutschte von ihm weg. Hatte Naruto überhaupt eine Ahnung, was er damit eigentlich getan hatte. Besonders konnte der Blonde damit umgehen, schließlich war diese Kunst nicht nur für ihn gefährlich, sondern auch für Naruto. Hatte er es nicht unter Kontrolle, konnte er sich leicht selbst töten. Diese Kunst war schuld, dass Madara angefangen hatte auszuticken.

"Sasuke?" Fragend sah Naruto den Anderen an, runzelte die Stirn und verstand nicht, warum dieser so plötzlich ängstlich war. "Was hast du denn?", wollte er wissen, krabbelte auf allen vieren Sasuke hinterher und merkte kaum, dass der Fuchs ihn am Hosenbund zurückhielt. "Nicht", schüttelte Kyuubi den Kopf, hielt mit der Pfote Naruto ganz fest und zog ihn schließlich zu sich.

Leise fing der Uchiha an zu knurren und starrte zornig Kyuubi an. "Du bist deinen Herren sehr ähnlich, Fuchs. Hast du Naruto erzählt, dass er stirbt, wenn er das Jutsu bei einem Vampir einsetzt?" Langsam rappelte sich der Uchiha auf und starrte verärgert auf den Fuchs.

Kyuubi ließ Narutos Hosensaum los und sah Sasuke mit schief gelegten Kopf an. "Wie soll ich ihm das gesagt haben, hm? Ich kann nur mit ihm sprechen, wenn er das Bewusstsein verloren hat. Und als er dies hat, war ich schon befreit", erwiderte er ernst, tappte um Naruto herum und setzte sich schließlich schützend vor ihn.

"Verzieh dich." Leise fing der Uchiha wieder an zu knurren, wollte schon auf den zu groß geratenen Fuchs losstürmen, doch Kakashi hielt ihm fest. "Lass es, es hat keinen Sinn. Es lässt sich nicht mehr ändern." Mahnend sah er auf den Uchiha und dieser knurrte nur lauter, sah abwertend Kyuubi an und riss sich dann doch von den Kopierninja los. Murrend drehte er sich nochmal um, aber dann sprang Sasuke einfach auf einen Baum und blickte nochmal zornig auf Naruto. Doch dann ging er einfach weg, hechtete einfach von Baum zu Baum, und ließ einen verwirrten Naruto zurück.

"Sasu ... uke ..." Verwirrt und sich am Kopf kratzend blickte Naruto diesem hinterher, sah dann zu Kakashi und wieder auf Kyuubi, der sich langsam ablegte und sich leckte. "Was hab ich denn gemacht, verdammt?", fragte Naruto leise, fasste sich in die Haare und begann diese zu raufen.

Leise seufzte Kakashi und schüttelte den Kopf. "Tja Naruto, du hast dich gerade zu seinen Todesfeind gemacht. Sowas muss er erstmal verdauen." Sanft wuschelte er dem Blonden durch das zersauste Haar und blickte dann auf Kyuubi. "Tsunade wird toben und mir den Kopf abbeißen."

Naruto sah entsetzt auf Kakashi, schluckte kräftig und rappelte sich auf. Er hatte sich zu Sasukes ... aber wie und warum. Er wollte doch nicht Sasuke töten, sondern diesen...Verdammt. Naruto kamen unweigerlich die Tränen auf, fielen in lauter kleinen Kristallen zu Boden und zerbrachen wie dünnes Glas.

"Jetzt wein doch nicht, er wird sich schon wieder ein bekommen, ganz bestimmt." Sanft wuschelte Kakashi den Blonden durch das wilde Haar, sah lächelnd auf ihn und hoffte auch, dass er recht hatte. Sasuke war ziemlich launisch und er hoffte, dass der Neko über seinen Schatten springen konnte für Naruto.

Murrend robbte Naruto mit dem Kopf zur Seite. "Wuschelt mir doch nicht andauernd durch die Haare, verdammt noch mal!" Wütend riss er sich schließlich ganz los, stapfte zurück zum Dorf und versuchte den andren zu helfen.

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Seufzend sah der Kopierninja den Blonden nach und schüttelte bloß den Kopf. "Auweia, da haben sich ja zwei gefunden. Das wird noch eine Menge Stress mit sich bringen." Genervt kratzte sich Kakashi am Kopf, sah dann aber rüber zu Kyuubi, der noch immer vor ihm saß und ihn mit leicht schief gelegten Kopf anstarrte. "Wie erkläre ich jetzt der Hokage, dass du wieder frei bist?"

Kyuubi richtete sich auf, sah aber noch immer Kakashi an und schüttelte sich kurz. "Nun ja ... sagen müssen wir es ihr. So oder so wird sie es erfahren, denn klein bin ich nicht gerade, wie man unschwer erkennen kann", erwiderte er, drehte sich unterstreichend einmal im Kreis und fing an in der Luft zu schnuppern. "Riecht streng nach Blut!"

"Die Lykaner veranstalten ein Blutbad, deswegen riecht es auch so streng nach Blut." Leise seufzte Kakashi und richtete seine Aufmerksamkeit wieder auf den Fuchs. "Es ist besser, wenn du erstmal hier bleibst. Die Anbu hat genug zu tun und wird dich auch sofort als Feind einsortieren. Wenn sie dich sieht." Ohne auf die Antwort des Dämonen zu warten, machte Kakashi schon wieder kehrt und rannte in die Richtung des Dorfes zurück. Die anderen brauchten seine Hilfe und das hatte erstmal Vorrang.

Laut schnaubte Kyuubi, legte sich dennoch wieder ab und blickte Kakashi nach. Schön, würde er eben hier bleiben und warten. Auch wenn dies dem Dämon nicht wirklich zusagte und er lieber Naruto unterstützt hätte.

Hastig lief der Kopierninja durch den Wald. Er konnte nur hoffen, dass Kyuubi brav war und im Wald blieb, bis die Lage sich wieder beruhigt hatte. Aber das würde noch etwas dauern, es liefen noch genug Lykaner im Dorf herum.

Naruto war längst schon wieder im Dorf, kämpfte zusammen mit Deidara und dieser Konan gegen die Lykaner und auch Pain, der eigentliche Hokage aus der älteren Zeit gab sich die Ehre und kämpfte für die Zukunft dieses Dorfes. Shikamaru und auch Shino kämpften an vorderster Stelle, wichen den Angriffen der Wölfe immer wieder aus.

"Egal wie viele wir zurückschlagen, es kommen immer mehr. Die Quelle muss noch immer offen sein." Müde fiel Shikamaru auf die Knie, hechelte leise und konnte sich nur schwer wieder auf die Beine hieven.

Naruto sprang in die Luft, erschuf einen riesengroßen sechseckiger Shuriken, welcher auf dem Shōton basierendes Ninjutsu hervorgerufen wurde und warf ihn als Shuriken auf den Gegner.

Heulend ging der nächste Lykaner zu Boden, doch diesem folgten drei weitere, die sich knurrend auf die Truppe schon stürzten. Doch plötzlich hielten sie inne, zogen sich langsam und knurrend wieder von der kleinen Gruppe zurück.

Verwirrt sah Naruto auf die Tiere, verstand nicht, warum sie gerade jetzt, wo er sein Suishō Rō no Jutsu einsetzten wollte, so einfach sich zurückzogen. "Was soll das denn jetzt, wieso kuschen die plötzlich?"

"In unserer Welt, wird es langsam wieder Tag. Sie verlieren ihre Kraft und erlangen langsam ihre Menschlichkeit wieder." Dunkel klang die Stimme des Hokagen aus der alten Zeit und er blickte streng den nun flüchtenden Lykanern nach.

"Ähmmm ..." Naruto sah diesen Kerl mit den orangen Haaren und den komischen Augen an. Wer war das überhaupt und wo kam der her? Tsunade, die angeeilt kam, blieb wie erstarrt in ihrer Bewegung und sah ziemlich erschrocken genau diesen an. "Sie zie ... ziehen sich zurück ... aber ... was zum Teufel macht der erste Hokage Konoha's hier? Soll das ein schlechter Scherz sein?" Tsunade sah streng in die Runde, jeden einzelnen an und schließlich zu Naruto, der mit den Schultern zuckte.

"Ich wollte nur ein wenig helfen, schließlich hatte es lange gedauert bis ich Konoha vollständig erbaut hatte." kühl war die Stimme der ersten Generation und er sah rüber zu seiner Begleitung. Stumm nickte diese und Pain drehte sich um, blickte Tsunade an und musterte sie erstmal. "Wir haben denselben Feind und es ist besser, wenn unsere Generationen zusammen kämpfen, denn der Uchiha Clan ist mächtig."

Tsunade hörte sich die Worte Pains an, runzelte die Stirn und nickte. "Gut, ich kenne mittlerweile einige Fakten und diese gefallen mir ganz und gar nicht. ich will diese verdammte Seele nicht von diesem Madara haben. Aber noch hab ich keine Möglichkeit, sie zu bannen." "Doch die haben wir, wir müssen und nur beeilen", mischte sich Naruto ein, trat näher an die Hokage heran und lächelte schwach. "Im Buch steht, dass dieser Pain die Gabe hat Seelen aus dem Körper zu ziehen und ich kann sie bannen und zerstören."

"Ich werde es euch erklären, aber nicht hier. Wenn ihr nichts dagegen habt, würde ich gerne einen anderen Ort zum Gespräch vorziehen." Kurz sah Pain auf Naruto, runzelte leicht die Stirn und schüttelte dann doch den Kopf über den Jungen. Tsunade willigte ein und forderte den ersten Hokagen auf, ihr zu folgen. Nickend folgte ihr Pain mit Konan. Doch neben Naruto blieb er stehen und musterte den Jungen ausgiebig. "Halte dich von ihm fern, er ist nicht dein Freund, sondern ein Monster." Kalt blickte Pain auf den Blonden, folgte aber dann wieder stumm der fünften Generation des Dorfes.

Verwirrt blieb Naruto einen Moment stehen, runzelte die Stirn und fragte sich, was das nun wieder für ein Spruch sein sollte. Erst dieses ständige Haare wuscheln und jetzt das! Murrend stapfte er schließlich aber doch hinterher, folgte Tsunade schweigend und seufzte dabei leise auf. Ihm gefiel das ganz und gar nicht. Was auch immer mit Monster gemeint war, es konnte sich nur auf Kyuubi bezogen haben ... ja ganz sicher sogar.

Stumm folgerten alle Tsunade in ihr Büro, ließen aber ihren Blick über das zerstörte Dorf schweifen und alle jene, die gefallen waren. Häuser waren zertrümmert, so als wäre eine Bombe eingeschlagen. Überall lagen die verstümmelten Körper ihrer Kameraden, einige waren sogar noch am Leben und wurden an Ort und Stelle noch immer versorgt und langsam weggeschafft.

Tsunade ließ sich in ihren Stuhl sinken, faltete die Hände zusammen. "Also schön, wir wollten reden.Rede, denn langsam läuft uns allen die Zeit davon", wandte sie sich schließlich an Pain, bot diesem den freien Platz vor sich an und sah ihn eingehend ein.

"Ja, das wahr. Die Uchihas erlangen langsam ihre alte Macht wieder und das bedeutet das Endes des Dorfes. Sowohl in unserer wie euer Zeit. Madaras Seele wurde damals wegen einem Bündnis in mehrere Teile geteilt. Drei davon sind uns bekannt, zwei davon waren in ihrer Welt. Wovon er leider schon einen wieder erlangt hat. Der dritte Teil ist bei ihnen und wo der vierte Teil ist wissen wir leider nicht." Kurz unterbrach Pain seine Erklärung und ließ seine Worte erstmal auf die Anwesenden wirken, bevor er dann weiter machte. "Ich kann die Seele von Madara aus ihren Körper ziehen und mithilfe der Kristalljutsus können wir sie sogar versiegeln oder zerstören."

Ruhig verhielt sich Tsunade, die ganze Zeit in der Pain sprach und erst als dieser geendet hatte, setzte sie zum Sprechen an. "Wird es irgendwelche Auswirkungen auf mich selbst haben, wenn diese Seele aus meinem Körper gezogen wird?" Es beunruhigte die Hokage, nicht das sie Angst hatte, aber immerhin würde man ihr etwas aus dem Leib ziehen und noch wusste sie nicht, was dies für ein Ausmaß haben könnte.

"Sie werden die nächsten Tage recht schwach und schlapp sein, aber das legt sich schnell wieder und es hat eigentlich auch keine Auswirkung auf ihren Körper. Die Seele wurde gut versiegelt, nicht ohne Grund." Kurz wanderte Pains Blick wieder zu Naruto und er musterte ihn erneut. Leise knurrte er, als er die Biss Abdrücke sah.

"Ist irgendwas?", drehte Naruto fragend den Kopf, plapperte dazwischen und wurde von Tsunade ernst angesehen. "Naruto, es reicht, dass du auch immer dazwischen plappern musst!" Murrend verschränkte dieser die Arme vor der Brust und blickte nach draußen. "Gut, dann lösen sie die Seele", wandte sich die Hokage wieder an Pain, richtete sich dafür auf und schritt um ihren Schreibtisch herum.

"Wer sagt mir, dass sie danach nicht bei Madara wieder landet. Schließlich ist er ja auf ihrer Seite." Zornig blickte Pain auf den Blonden Jungen neben sich. Er wurde schon mehrfach verraten von Menschen, die sich mit den Uchihas eingelassen hatten.

"Bitte?" Tsunade gab sich entrüstet und sah Pain an. "Naruto ist einer der wenigen, denen ich voll und ganz vertraue. Er hat das Dorf noch nie hintergangen!"

"Das haben wir von seinen Seelenverwandten auch gedacht", erweiterte Pain und stand dann einfach auf. "Bevor ich mir nicht zu hundert Prozent sicher bin, dass er uns nicht verrät, wird die Seele in ihren Körper bleiben." Eine kurze Handbewegung zu Konan und sie stand ebenfalls auf und folgte der ersten Generation.

"Also das ist doch wirklich unerhört!", regte sich die Hokage auf, ließ sich fassungslos in den Stuhl sinken und blickte den beiden hinterher. Als würde Naruto sie je verraten. Er liebte dieses Dorf, es war sein Zuhause und hier hatte er zudem seine Freunde.

Kurz darauf stürmte Kakashi in das Zimmer der Hokage und sah sie freundlich lächelnd an. Er hatte sich wirklich den schlechtesten Moment ausgesucht, um Tsunade Bericht zu erstatten, aber eine Wahl hatte er nicht. "Wie ich sehe, haben sie schlechte Nachrichten erhalten und ich kommen leider auch nicht mit recht guten."

Tsunade sah mürrisch den Grauhaarigen vor sich an."Was ist denn, etwa noch mehr von diesen Ungeheuern?" Erzürnte sich die Hokage, sah streng Kakashi an und schickte vorerst Naruto aus dem Zimmer heraus.

"Nein, eher ein anderes Problem", fing der Maskenträger an und wartete bis der Blonde draußen war. "Naruto hat Kyuubi freigelassen, doch dieser scheint recht friedlich zu sein. Den er hat wohl selbst noch eine Rechnung mit Madara offen."

Sämtliche Gesichtszüge entglitten der Hokage, sie ballte die Hände und deutlich zitterten diese. Nicht aus Angst, mehr aus der Wut heraus. "Er hat ihn freigelassen für das Kristall-Versteck, oder? Es war ein Tausch, denn anderenfalls könnte er keine Seelen einschließen und zerstören."

"So sieht es aus. Aber Kyuubi hatte Naruto vor Madara geschützt und ich hoffe, das bleibt auch nach dessen Tod weiter so." Ruhig war Kakashis Stimme, obwohl er doch ein wenig Angst vor der Hokage hatte.

Leise seufzte die Hokage auf. "Kyuubi war fast 17 Jahre in Naruto eingeschlossen, das schweißt irgendwo zusammen und wenn er ihn beschützt hat, dann hilft er vielleicht auch uns", erwiderte sie ernst, stand auf und blickte wieder raus aus dem Fenster, direkt auf das Chaos.

"Wäre möglich und auch zu hoffen. Mit Kyuubi haben wir endlich einen starken Verbündeten gegen Madara", seufzte der Kopierninja und schloss für einen Moment die Augen. Obito war in der anderen Welt, um Informationen zu sammeln und er würde hoffentlich mit guten Nachrichten wieder kommen.

"Es bleibt abzuwarten.Wir bekommen ebenfalls noch die Unterstützung von Kabuto und Orochimaru. Beide dürften in Kürze eintreffen und auch ein gewisser Kisame Hoshigaki ist mit den Mitgliedern der Sieben Schwertkrieger aus Kirigakure auf dem Weg hierher." Zuversichtlich sah die Hokage aus dem Fenster, auf das Dorf, das einst so schön und friedlich war.

"Das sollte hoffentlich reichen. Aber was wollte Pain von ihnen vorhin?" Zwar konnte sich Kakashi schon denken, dass er mit der neuen Generation zusammen arbeiten wollte, aber er ist gerade recht zornig an ihm vorbeimarschiert. Etwas musste vorgefallen sein, obwohl Pain kein sonderlich Geduldiger Mensch war. Dennoch, Konan war dabei und hatte ihn auch gut im Griff.

Entrüstet schnaubte die Hokage beim Namen Pain und drehte sich zu Kakashi um. "Erst wollte er diese Seele aus meinem Körper holen und dann fiel diesem Elektronenkopf ein, dass er Naruto ... unserem Naruto nicht traut. Er denkt, dass er uns verrät!"

"Was wieso?" So ganz verstand Kakashi den Einwand nicht, aber es musste einen Grund haben. "Vielleicht hat es etwas mit Narutos alten ich zu tun?", sprach er dann doch noch seine Gedanken laut aus und erinnerte sich, dass Obito mal etwas in dieser Richtung erwähnt hatte. Doch auch der zernarbte Kater wusste nichts Genaueres, aber er kannte jemanden, der es bestimmt wusste.

"Ich weiß es nicht", seufzte Tsunade leise auf. "Ich bin mir aber ganz sicher, dass Naruto nie das Dorf und seine Freunde verraten würde", fügte sie schließlich entschlossen hinzu.

"Ich denke, dass Pain sich bald wieder beruhigen wird und dann wieder Vertrauen in Naruto fasst", waren Kakashis Worte und er würde ein paar Vermutungen nachgehen. Schließlich brauchten sie Gewissheit, das Pains Worte widerlegte.

"Ich hoffe es, ich hoffe es wirklich", seufzte die Hokage erneut, setzte sich wieder und blickte Kakashi schwach lächelnd an. "Gab es sonst noch etwas?", wurde sie aber mit einem Mal wieder ernster.

"Bis jetzt nicht, aber ich werde noch ein wenig herumschnüffeln und sehen, ob ich von irgendwoher ein paar gute Informationen finde." Sanft lächelte der Kopierninja wieder und verschwand darauf bald in einer Rauchwolke.

Tsunade nickte zufrieden über die Worte des Kopierninja, wandte sich dann wieder den Unterlagen zu und blickte leise seufzend auf die Uhr. Nur noch wenige Stunden, dann wurde es wieder dunkel und alles begann scheinbar wieder von vorne.

Unruhig saß Itachi noch immer in der Wohnung des Kopierninjas. Was brauchten sie auch so lange und ging es ihn überhaupt gut. Der Uchiha wurde immer unruhiger und war froh als er endlich das leise Knarren der Tür hörte. "Deidara?", fragte er leise an, da er im abgedunkelten Gästezimmer saß und auch dieses nicht ohne Risiko verlassen konnte.

Deidara schleppte sich müde rein, hörte die zaghafte Stimme Itachis und lächelte." Ich bin hier und es geht mir halbwegs gut", murmelte er, kam langsam in das Gästezimmer und schloss hinter sich die Tür.

Erleichtert atmete der Uchiha aus, zog den Blonden sofort zu sich und drückte ihn sanft an sich. "Gott sei Dank, ich hatte schon Angst um euch", hauchte er die Worte und streichelte den Blonden sanft. Einiges hatte der Blonde abbekommen, zwar keine schlimmen Verletzung, aber dennoch.

Deidara lächelte schwach, war durch den Kampf müde und angeschlagen. "Ich hatte Glück, andere weniger und beinahe hätte es Kakashi erwischt ... wäre Hidan nicht dazwischen gesprungen.Pain ist auch hier und sogar Konan", erzählte er der Reihe nach, wollte und konnte Itachi nichts verschweigen.

Hidan hatte mal etwas Nützliches getan. Kakuzu musste ihn wohl ordentlich zusammen gestaucht haben. Leise kicherte Itachi, dennoch gefiel ihm nicht, was der Blonde weiter erzählte. "Und was ist mit Naruto?" Schließlich gehörte der Blonde nun zur Familie in gewissermaßen. Sasuke hatte bestimmt nicht lange brav zu Hause gehockt.

Deidara biss sich wegen Naruto auf der Unterlippe herum und sah Itachi scheu an. "Naruto ... er beherrscht das Kristall-Versteck und hat dafür den Fuchsdämon freigelassen. Er ist bei der Hokage und will mit Pain die zweite Seele von Madara zerstören."

Erschrocken weiteten sich die Augen des Uchihas und er sah Deidara leicht verzweifelt an. "Sie wollen auch den letzten Teil von Madaras Seele zerstören, oder nicht?" Nervös kaute sich Itachi auf der Unterlippe. Naruto hatte seinen Bruder einen damit einen ziemlichen Schlag ins Gesichte versetzt. Auch wenn der Blonde es wohl nicht wusste.

"Soviel ich weiß, will Pain alle Teile zerstören, ja", nickte Deidara schwach, sah Itachis Gesicht und runzelte trotz der Dunkelheit die Stirn."Was hast du denn, wieso guckst du so komisch?", wollte er wissen, machte sich Sorgen und setzte sich aufrecht hin.

"Deidara, es gibt da etwas, was ich dir schon die ganze Zeit sagen wollte." Langsam richtete sich der Uchiha auf und schluckte nochmal. Traurig sah Itachi seinen Geliebten an, schmiegte sich an die streichelnde Hand und seufzte leise. "Ich weiß wo der letzte Teil von Madaras Seele ist."

Deidara ahnte schlimmes. Allein das betrübte Gesicht seines Freundes verriet es ihm und er musste schlucken. "Sag nicht ... nein, das glaube ich nicht ... das ist doch ein schlechter Scherz! Sag mir bitte nicht, dass die Seele in Sasuke steckt." Fassungslos sah Deidara weiterhin Itachi an und hoffte, er hätte sich geirrt.

"Jedes hundertste Kind des Clan, ist nun mal der nächste Clanführer. In ihnen steckt ein Teil der Seele des alten Clanoberhauptes und ihn zu kennzeichnen. Sasuke ist das hundertste Kind, seit Madara das Oberhaupt ist. Wenn sie die Seele, aus ihm ziehen, stirbt Sasuke." Traurig blickte Itachi zu Boden, krallte sich an seinen eigenen Beine fest. Warum war er nicht das hundertste Kind gewesen. Sein Bruder hatte schon soviel leiden müssen und jetzt ging es wieder weiter.

"Ja aber...." Deidara war nicht gewillt weiterzusprechen, sah entsetzt Itachi an und legte den Kopf auf den Knien ab. "Moment mal .... das heißt ... ach du scheiße...Sag mal, kann er dann auch Menschen umwandeln?", fragte er, versuchte gefasst zu klingen und erinnerte sich an Narutos Hals eine frische Bisswunde gesehen zu haben.

"Nein, das geht erst, wenn er der Führer des Clans ist. Um Naruto musst du dir also keine Sorgen machen." Itachi versuchte wieder sanft zu lächeln, aber so richtig gelang es nicht.

Erleichtert seufzte Deidara aus. Wenigstens etwas ... wenn auch nur ein kleiner Teil. "Und was machen wir jetzt?", fragte er zwar sichtlich beruhigt, aber immer noch mit sich ringend.

"Ich weiß es nicht. Aber ich glaube, Sasuke wird diese Information nicht gut aufnehmen. Besonders, da alle Teile von Madara vernichtet werden müssen, damit dieser endlich stirbt." Gestresst fuhr sich der Uchiha durch die Haare und sah den Blonden an. Er wusste selber nicht, was sie tun sollten. Außer Naruto die Wahrheit zu sagen, aber ob der Junge ihnen glauben würde?

Überlegend legte sich Deidara den Finger auf die Lippen, tippte immer wieder dagegen. "Hmmmm ... aber dieses Jutsu kristallisiert doch alles und lässt es zersplittern. Vielleicht auch ohne den letzten Teil von Madara seiner Seele."

"Das weiß ich nicht, aber es wäre gut, wenn es so wäre." Ein kleine Hoffnungschimmer bildete sich wieder vor den Augen des Uchihas. Vielleicht hatte Deidara recht und sie konnten Sasuke in Ruhe lassen. Sein Bruder sollte nicht immer leiden, das hat er bis jetzt mehr als genug.

Seufzend lehnte sich Deidara an Itachi und versuchte zu lächeln. "Ich bin müde, ich sollte bevor es dunkel wird noch etwas schlafen", gähnte er leise, kuschelte sich an und schloss auch schon seine Augen.

"Ruh dich aus." Sanft küsste der Uchiha den blonden Haarschopf, drückte Deidara noch an sich und ließ sich dann auf Bett fallen. Leise brummte Itachi noch, streichelte sanft den Blonden und genoss es einfach, mit Deidara zu kuscheln, bevor er mit Naruto reden musste.

Zufrieden ließ sich Deidara drücken und küssen, schlummerte dann auch schon friedlich ein und seufzte leise auf. Er brauchte jetzt dringend Ruhe und Erholung, schon heute Abend würde der Kampf wieder von neuem losgehen.

Leise seufzte Itachi, fragte sich still, wie es seinen Bruder ging und auch was mit Naruto war. Wusste dieser schon, wer Sasuke wirklich war.

Naruto ahnte nichts, hatte sich stattdessen in seine Wohnung zurückgezogen und sah am Fenster, aus welchen er betrübt herausguckte. Überall Chaos und Zerstörung, Menschen, die in Trümmern nach Überlebenden suchten und immer wieder Tote bargen. Verzweifelte Mütter, die nach ihren Kindern suchten, trauernde Ehefrauen, die den Tod des Mannes laut beklagten.

Eine dunkle Gestalt stapfte durch die Straßen, war in Begleitung von zwei anderen Personen. Beide Vermummt und es war kaum zu erkennen wer es war. Jedoch war einer der Personen, sehr klein und hatte eine leicht kratzende und alte Stimme. "Und wo ist jetzt der Knabe?" "Wir sind gleich da, keine Panik." Langsam marschierten sie durch die verwüsteten Straßen, blieben vor einem Haus stehen und einer der Personen klopfte sachte an der Tür.

Naruto schreckte durch ein Klopfen auf, tappte langsam Richtung Tür und öffnete diese langsam.Müde sah er die drei vermummten Gestalten an. "Wer seid ihr und was wollt ihr?", fragte er leise.

"Ich freue mich auch dich wiederzusehen." Sanft klang die Stimme eines der Vermummten und er schob ein Stück die Kapuze von seinen Kopf. "Hallo Naruto." Lächelnd sah Izuna auf den Jungen, freute sich endlich wieder die anderen zu sehen.

"Izuna?", fragte Naruto sichtlich verwirrt, wusste aber noch nicht wer die anderen beiden waren und ließ sie samt alle eintreten.

"Tut mir leid, dass ich einfach so verschwunden bin. Aber ich dachte, wir könnten Hilfe gebrauchen." Langsam trat Izuna mit seinen Begleitern ein und der kleinste entledigte sich seiner Kleidung schon. Eine alte Frau stand vor Naruto und sah ihm mürrisch an. "Das ist also derjenige, auf den es Madara abgesehen hat." Kurz schloss die Frau ihre Augen und seufzte leise. "Mein Name ist Chiyo und der andere ist mein Enkel." Stumm nickte der Angesprochene, sagte aber ansonsten nichts weiter.

Hilfe, Enkel? Was wollte diese alte Frau hier? "Ähm ... wie soll uns eine Oma im Kampf unterstützen?", fragte er noch immer verdattert nach, seufzte jedoch leise und schritt schon vor ins Wohnzimmer.

Izuna und der Andere verzogen darauf das Gesicht und die alte Frau griff sich das Ohr des Blonden. "Ihr habt wirklich keinen Respekt vor dem Alter. Zwar bin ich alt, aber immer noch eine der bekanntesten Lykanerjäger, die es je gab. Also hüte deine Zunge, Kleiner, sonst helfe ich euch nicht."

"Aua ... ist ja gut, ist ja gut", hob Naruto abwehrend die Hände, verzog das Gesicht und wirkte für das erste ziemlich zerknirscht. "Ihr seid also eine Jägerin, ja? Demnach wohl auf der anderen Seite und nicht von hier", murmelte er leise, setzte sich endlich hin und bot ihnen einen Platz an.

"Ja, sind wir. Izuna hat uns hergeholt, weil sehr viele Lykaner letztens verschwunden sind aus unserer Welt." Seufzend setzte sich die Frau und ihr Enkel setzte sich neben sie. "Und wenn ich so euer Land anschaue, dann weiß ich auch wohin sie sind." Seufzend sah die Frau aus dem Fenster, sah die Zerstörung und all die Menschen, wie sie weinten und klagend auf die Knie fielen.

Naruto nickte verstehend, lehnte sich nach hinten und starrte an die Decke. "Nicht nur die Lykaner, auch Madara macht hier Probleme und dieser Pain will eine seiner Seelen nicht zusammen mit mir zerstören", murrte Naruto leise, wo sie schon dabei waren die Sichtweisen zu erklären.

Erschrocken zuckte Izuna zusammen und sah auf den Blonden. "Du beherrschst das Kristall Jutsu?" Nervös kaute sich der Uchiha auf der Unterlippe herum und hoffte, dass Naruto es nicht beherrschte.

"Öhm ... zum Teil schon. Alles natürlich noch nicht", wandte er sich an Izuna und seufzte, da er diesen Blick bereits kannte. "Was guckt ihr denn nur immer alle deswegen so geschockt, hm? Das nervt ja noch schlimmer als in den Haaren wuscheln", beschwerte er sich und setzte sich wieder aufrecht hin.

"Für einen Vampir bedeutet das Kristall Jutsu den Tod und wenn du Madara vernichten willst, musst du auch alle seine Seelen Fragmenten vernichten. Kannst du das?" Traurig sah der Uchiha zu Boden, wunderte sich das es noch niemand Naruto erzählt hatte. Aber vielleicht hatten die Anderen auch einfach Angst gehabt, es den Blonden zu beichten.

Wieso sollte er das nicht können, was sollte diese bescheuerte Frage? "Okay, was ist hier los? Hier stimmt doch etwas nicht und ich wüsste gerne was", knurrte Naruto leise, da er so langsam die Nase gestrichen voll hatte und auch, dass ihn jeder wie ein rohes Ei ansah.

Leise seufzte der Uchiha und kaute sich noch nervös auf der Unterlippe herum. Es war wohl besser, dem Blonden die Wahrheit zu sagen. Auch wenn es wohl besser war, wenn das Sasuke getan hätte. "Die Seele meines Bruders, wurde vor langer Zeit in vier Teile gespalten. Madara war mächtig und nicht nur die Dorfbewohner von Konoha hatten Angst vor ihm, sondern auch viele aus seiner Familie. Also sagte Madara zu, da ohnehin ein Teil seiner Seele an den nächsten Clanführer gehen würde. Weißt du Naruto, jedes hundertste Kind unseres Clans wird der nächste Clanführer. Als Zeichen dafür wird kurz nach seiner Geburt ein Teil der Seele des jetzigen Oberhauptes eingepflanzt. Damit er dessen Stärke übernimmt und er noch mächtiger ist als der jetzige, wenn dieser abtritt." Kurz unterbrach Izuna seine Erklärung und schluckte dann nochmal, bevor er wieder zum Sprechen ansetzte. "Um Madara töten zu können, musst du alle vier Teile seiner Seele zerstören. Also auch den vierten Teil, der in einem Familienmitglied steckt."

Gleich so viele Informationen, die Naruto abspeichern musste, geduldig zuhörte und hin und wieder verstehen nicken ließen. "Schön und gut, aber wer hat den vierten Teil seiner Seele? Laut Berechnungen kannst du es schon mal nicht sein, oder? Eine hat er wieder, die, die in Iruka versiegelt war und die von Tsunade ist immer noch in ihr. Demnach sind zwei übrig. Die direkte von Madara und die, die in einem von euch steckt", überlegte er laut.

Traurig sah der Uchiha auf den Blonden und schüttelte bloß den Kopf. "Der letzte Teil seiner Seele steckt in ...", Izuna konnte nicht. Das, was er jetzt sagen musste, würde das Leben des Anderen zerstören. Aber tat er es nicht, war es doch eigentlich genauso schlimm. "Sasuke. Sasuke ist Madaras Nachfolger." Traurig sah Izuna in das entsetzte Gesicht des Blonden. Er verstand seinen Schmerz, auch wenn es nicht derselbe war, wie er ihn spürte.

Naruto ärgerte sich, dass Izuna nichts sagte, wollte ihn schon kräftig schütteln und hielt aber augenblicklich in der Bewegung inne und erstarrte. Sasuke, sein Sasuke sollte der Nachfolger von Madara sein? Hatte er deswegen ... nein, das konnte unmöglich sein. "Du lügst, sag das du lügst", schrie er ihn schließlich an, ballte die Fäuste zornig zusammen und packte den Schwarzhaarigen am Kragen.

"Es tut mir leid, Naruto. Aber es ist leider die Wahrheit." Izuna verstand den Schmerz des Anderen, doch ihn lindern konnte er nicht. Durch Narutos neue Fähigkeit, war er der Feind des Menschen geworden, den er liebte. Einen Fehler, den sein altes Ich schon mal begangen hatte.

Immer wieder schüttelte Naruto den Kopf, wollte nicht wahrhaben, was er da hörte und glaubte, es sei eine Lüge. Warum sollte Sasuke der nächste sein, noch dazu hasste er diesen Madara. es ergab keinen Sinn. Demnach durfte es nicht der Wahrheit entsprechen. "Ich glaube dir kein Wort, du lügst!"

"Nein, es ist die Wahrheit, Naruto. Sasuke ist sozusagen Madara selbst." Traurig sah der Uchiha auf den Blonden, sah wie sich einzelne Tränen bildeten und langsam zu Kristall erstarrten. Mit dieser Kunst konnte man Madara töten, aber Naruto musste dafür einen hohen Preis zahlen.

"Also schön ... wenn das so ist, dann alle Teile der Seele ... auch die von Sasuke." Knurrend verließ Naruto seine Wohnung, machte sich auf den Weg zur Hokage, um mit ihr zu reden.

Seufzend sah ihn Izuna nach und schüttelte den Kopf. "Naruto, es tut mir so Leid. Aber das Schicksal meint es halt nicht gut mit euch beiden."

Naruto stürmte währenddessen durch das Dorf und direkt zu Tsunade. "Oma Tsunade ... ich weiß wo..." Atemlos riss er die Tür zu ihrem Büro auf und holte erst einmal tief Luft.

Erschrocken fuhr die Frau zusammen und blickte Naruto wütend an. "Naruto, klopfe gefälligst an. Was ist denn nun schon wieder?" Genervt lehnte sich die Hokage in den Sessel zurück.

Noch einmal holte Naruto Luft, setzte sich auf den Stuhl und sah ernst die Hokage an. "Ich hab eben erfahren wo der vierte und letzte Teil dieser Seele ist. Nicht schön, aber lässt sich wohl leider für die Rettung von Konoha nicht vermeiden", plapperte er aufgeregt, auch wenn es innerlich immer noch anderes aussah und er wirkte, wie zerrissen.

Skeptisch sah die Hokage auf den Blonden. Etwas stimmte nicht mit ihm, seine Augen wirkten so leer und seine Stimme klang ganz anders als sonst. "Naruto, was ist los mit dir?" Direkt waren ihre Worte und sie hatte auch nicht die Geduld, um Naruto alles aus der Nase zu ziehen. Auch wenn er wichtige Informationen hatte, ging ihr doch sein Wohlbefinden vor.

"Die Seele ... also ... ach verdammt" Naruto wischte sich die Tränen weg, solche, die es sein sollten und welche immer wieder klirrend zu Boden fielen und zerbrachen. "Sasuke ... er ist angeblich der Nachfolger und hat den letzten Teil der Seele, die wir suchen. Es gibt da nur ein Problem..." Wieder entstand eine Pause, erneut hörte man das leise Klirren und ein leises Schluchzen. "Sasuke und ich ... wir ... wir waren ein Paar. Sowohl heute als auch früher", stammelte und verhaspelte er sich gleichermaßen.

Erschrocken sah die Hokage auf den Blonden, sah dessen Tränen und seufzte leise. Langsam schloss sie die Augen und rieb sich die Schläfen. Es konnte auch nur noch schlimmer werden. Eine Katastrophe folgte der anderen und es schien kein Ende mehr zu nehmen. "Und du willst ihn für das Dorf opfern. Vielleicht gibt es noch einen anderen Weg. Einen wo er nicht sterben muss." Sanft lächelte Tsunade, ging rüber zu dem Blonden und kniete sich zu ihn runter.

Schwach begann Naruto zu nicken, auch wenn die Worte hart klangen, aber ja ... er würde Sasukes Leben für das Dorf opfern und dann sich selbst. Ein Leben ohne ihn war undenkbar geworden und darüber nachdenken wollte er auch nicht.

"Naruto, überstürze deine Entscheidung nicht. Wir können ihn auch einfach nur versiegeln und ihn im Grunde des Meeres versenken." Sanft sah die Hokage den Blonden, streichelte ihn einige noch nicht zu Kristall gewordenen Tränen aus dem Gesicht. Diese Entscheidung musste für den Blonden schwer gewesen sein und ob Naruto es verkraften würde, wusste Tsunade nicht.

Im Meer versenken wie taktvoll, aber nur versiegeln klang nicht ganz so schlecht. "Nicht auf das Meer, wenn dann so, dass man uns sehen kann", murmelte Naruto, sich selbst sicher, dass er sich dazu mit versiegeln würde.

"Wir finden schon einen Weg, keine Sorge. Erstmal müssen wir uns für heute Abend vorbereiten und die nächsten Aktionen genau durchdenken. Du solltest nach Hause und dich ausruhen. Oder geh etwas Nudelsuppe essen." Noch immer war die Stimme der Hokage sanft und sie lächelte Naruto schwach an. Zwar war er schon 17, aber noch immer ein Kind im Grunde.

Nudelsuppe essen war gar keine schlechte Idee und so nickte Naruto, stand auf und verabschiedet sich mit einem "Arigatou Gozaimasu", ehe er das Büro verließ und sich zu seiner geliebten Suppe machte.

Lächelnd sah ihn die Hokage nach. "Er ist eigentlich doch noch ein Kind", seufzte sie und nahm auf ihren Stuhl wieder Platz. Schließlich kam bald Orochimaru und dieser Kisame. Mit den beiden musste sie noch einiges besprechen und vieles würde nicht angenehm sein.

Auf dem Weg nach draußen begegnete Naruto Kabuto und dieser fegte an ihm vorbei, als sei er auf der Flucht. Dicht hinter ihm schritt Orochimaru und ein komischer Kerl mit blauer Haut, der eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Hai hatte. Es gab schon seltsame Gestalten, aber nun ja ... es war auch mehr oder weniger Krieg und da musste man zusammenhalten.

"Na, wen haben wir denn da?" Raunzend tappte ein Kater auf den Blonden zu und setzte sich breit grinsend vor Naruto.

Naruto blickte runter auf Obito und lächelte. "Hey, dich gibt es ja auch noch." Sofort kniete er sich herunter und streichelte ihn hinter den Ohren.

Leise schnurrte der Kater und grinste breit. "Natürlich, Unkraut vergeht nicht. Ist eine Menge hier passiert, während ich weg. Wie es aussieht, hat der Krieg nun endgültig begonnen." Kurz schloss der Kater seine Augen, seufzte leise und blickte dann wieder Naruto an.

"Ja, der Krieg hat begonnen und hat einige Opfer schon gebracht", erklärte Naruto, lächelte jedoch als der Kater zu schnurren begann und ihm freundlich gesonnen entgegenblickte.

"Ich sehe es. Du siehst auch recht müde aus, Naruto." Kurz streckte sich der Kater nach seinen Worten, schmiegte sich schnurrend an Naruto und erkannte dessen traurigen Augen nur zu gut. "Ist etwas Schlimmes passiert, Kleiner, du siehst richtig fertig aus."

Naruto nickte auf die Worte, nahm Obito auf den Arm und drückte ihn an sich. Fast so, wie er es bei Sasuke immer getan hatte. "Sasuke ist der Nachfolger von Madara und ich muss gegen ihn kämpfen. Beschissene Lage, was?", lachte er freudlos, gleichzeitig niedergeschlagen und setzte sich bereits an die Nudelbar.

"Verstehe." Obito schloss die Augen, kannte er die Sitten seiner Familie und auch das Schicksal des hundertsten Kindes des Clans. Aber daran ließ sich nichts machen. Sasuke trägt seit seiner Geburt die Seele von Madara in sich, seine Seele ist schon längst mit der des anderen verschmolzen. "Und, willst du mit ihm darüber reden."

Reden war wirklich lachhaft, hatte sich Sasuke doch von ihm abgewendet und nicht er von ihm, weswegen Naruto auch den Kopf schüttelte und sich sein Ramen bestellte. "Ich würde ja reden, aber ich glaube, Sasuke sieht mich mittlerweile als Feind an", seufzte er leise.

"Natürlich hat er Angst, da musst du ihn verstehen. Aber ich wette mit dir, dass er sich heute Abend wieder beruhigt hat und zu dir kommt." Leise gurrend, sprang der Kater auf den Tresen, blickte Naruto direkt in die blauen Augen und grinste nur breit.

Naruto seufzte erneut, dann aber nickte er und nahm sich seine Schüssel mit herrlichem Ramen. "So ganz glaube ich das zwar nicht, aber man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben, was?", schlürfte er zufrieden seine Suppe.

"Och er wird schon kommen. Besonders, weil er nicht weiß, dass du über ihn nun die Wahrheit weißt." Ruhig saß Obito vor dem Blonden, bewegte nur ein wenig die Schwanzspitze auf und ab.

"Ich lasse mich einfach überraschen, aber warten werde ich sicherlich auch nicht. Das bringt nichts und es zieht einen nur weiter runter", erwiderte Naruto, leerte seine Suppe und zahlte sie auch gleich. Erstmal wollte er sich noch etwas ausruhen, nachhause gehen und etwas Schlaf finden.

"Ich wette mit dir, dass er schon heute Abend kommt", rief ihn der Kater noch nach, hopste aber dann runter vom Tresen. Schließlich musste er noch Kakashi einen Bericht abstatten.

Naruto hörte die Worte zwar, hob auch die Hand nochmal und dennoch tappte er weiter durch die Trümmer und nachhause zu seiner Wohnung. Ob die anderen noch da waren, hoffentlich nicht. Er wollte gern noch etwas Ruhe genießen dürfen und nicht das Geplapper der alten Oma.

Izuna und seine Begleiter waren schon längst wieder verschwunden und Naruto war alleine in der Wohnung. Dachte er jedenfalls. Die Zimmer waren abgedunkelt und zwei rote Augen schauten auf den Blonden von einer dunklen Ecke. Langsam trat Sasuke aus dieser heraus, hatte seine Katzenohren und einen Schweif schon längst wieder verloren. "Naruto", hauchte er den Namen des Blonden.

Überrascht, dass er nicht ganz alleine in seiner Wohnung war, ließ Naruto die Schlüssel fallen, sah Sasuke mit schief gelegtem Kopf an und erkannte, dass sich zwischen ihnen etwas geändert hatte. Bis gestern wäre er ohne weiteres gleich zu ihm gegangen, jetzt aber sträubte er sich, blieb stehen und sah den Anderen nur schweigend an.

Betrübt wendete der Uchiha den Blick ab. "Also doch", kam es leise über seine Lippen und er wandte sich ganz von Naruto ab. Wie es schien, empfand Naruto nichts mehr für ihn und somit hatte es eigentlich keinen Sinn mehr dagegen anzukämpfen. Sasuke packte sich wieder seine Jacke zog sie sich schnell an und marschierte stumm an den Blonden vorbei nach draußen.

Also doch was? Naruto blinzelte verwirrt, sah zu, wie Sasuke seine Jacke nahm und an ihm vorbeiging. Ohne etwas zu sagen, packte er ihn jedoch am Handgelenk, hielt ihn fest und sah ihn aufmerksam an. "Ich weiß von der Sache, davon, dass du dieses Kind bist. Scheiß Lage, aber nicht zu ändern. Eigentlich müsste ich dich ... ach verdammt, ich kann es nicht." Naruto ließ los, die Hand sinken und biss sich verzweifelt auf die Unterlippe.

"Naruto." Zwei schwarze Augen sahen auf den Jüngeren, sahen wie kleine Kristalle zu Boden fielen und zerbrachen. Sanft legte er die Hand auf die Wange des Blonden, hob leicht sein Gesicht an und drängte ihn mit sanfter Gewalt zurück in dessen Zimmer. "Ich habe nicht viel Zeit, dann wird er kommen und mich für immer von dir reißen. Das wird wohl die letzte Nacht sein, die wir so zusammen sind." Zart streichelte der Uchiha die Wange des Blonden, küsste sanft dessen Stirn. Das wird das letzte Mal sein, wo er sanft zu ihm sein konnte. Wo er ihm seine Liebe zeigen konnte.

Vage lächelnd sah Naruto auf, direkt in zwei schwarze Augen, die er so sehr mochte und die ihn wohl zum letzten Mal so wie jetzt ansahen. Noch mehr Tränen suchten sich den Weg über seine Wangen, perlten an ihnen herab und fielen lautlos zu Boden. Die Verzweiflung war groß, so groß, dass Naruto wenig mitbekam, nur in die schwarzen Augen Sasukes blickte und in ihnen gefangen war."Ich will nicht gegen dich kämpfen müssen..." murmelte er leise, mit tränenerstickter Stimme und schloss für einen Moment seine Augen.

"Ich will auch nicht, aber es ist vom Schicksal wohl so vorherbestimmt." Sanft küsste Sasuke die nun nicht kristallisierten Tränen des Blonden weg. Er kam sich schon so vor als sei er schon Madara. Seine Worte über das Schicksal konnte er noch immer in seinen Kopf hören. Leise seufzte Sasuke, drückte Naruto einfach an sich und streichelte sanft und beruhigend den Rücken des Blonden. Die letzte Nacht zusammen. Was soll man tun? Nur mit ihm reden, ihn küssen, oder wieder mit ihm schlafen? Egal was er tat, danach würde er sich an nichts erinnern können und im Grunde war es doch einfach nur Sinnlos. Aber trotzdem war er gekommen, wollte ein allerletztes mal bei Naruto sein.

Schicksal, wie endgültig das in Narutos Ohren klang, er es am liebsten verflucht hätte und gern alles als Traum aufgetan hätte. Naruto spürte die Lippen und öffnete die Augen, sah Sasuke ruhig an und seufzte leise auf. Selbst drückte er sich ihm schon entgegen, war froh gehalten zu werden und auch wenn er wusste, dass es die letzte Nacht sei ... er würde bei ihm bleiben. Wenn schon nicht lebend glücklich, dann doch wenigstens im Tod. „Kann man denn gar nichts tun?", wandte er sich fragend zurück an Sasuke, sah ihn beinahe schon flehend an und rieb nervös über seine Arme.

"Nein, es gibt keinen anderen Weg. Meine Seele und ein Teil seiner sind schon seit meiner Geburt vereint und nun kann ich ohne sie nicht mehr sein." Langsam ließ er wieder von Naruto ab. Sasuke packte sich den Anderen einfach und hob ihn hoch, trug ihn zu seinem Bett. Heute wollte er seinen Gefühle bei den Anderen einbrennen, damit er ihn nie vergisst oder er selbst tat. Diese Nacht, gehörte ihnen und das würde er nun genießen.

Keinen anderen Weg- hallte es immer wieder durch Naruto seinen Kopf, stimmte ihn traurig und wieder ließ er die Schultern hängen, bekam weder mit, dass er hochgehoben wurde, noch dass er zum Bett getragen und darauf gelegt wurde. „Wirst du genauso werden wie er?", wollte Naruto dennoch wissen, merkte erst jetzt dabei, wo er sich befand und blickte verwirrt hinter sich. Nanu, wann wurde er denn in sein Bett getragen? Demnach musste er ziemlich neben der Kappe stehen und blickte nur noch ratloser auf.

"Vielleicht. Ich weiß es leider nicht so genau. Madara war auch nicht immer so gewesen. Ich brächte wohl jemanden, der darauf achtet, dass ich so bleibe wie ich jetzt bin." Sanft streichelte Sasuke den Blonden, begann langsam den Hals von Naruto an zu küssen. Anders wusste er nicht zu zeigen, wie sehr er ihn liebte, wie viel er ihn bedeutete.

Gespannt wie ein Flitzbogen hörte Naruto zu, legte den Kopf schief als Sasuke begann diesen zu küssen und seufzte leise und wohlig auf."Dann passe ich auf dich auf", schnurrte er, nahm die Hände und platzierte sie auf den Rücken Sasukes, streichelte diesen runter und wieder rauf.

"Ich liebe dich, Naruto." Langsam ließ Sasuke vom Hals ab, strich einige Strähnen aus dem Gesicht des Blonden und küsste sanft dessen Lippen. Wie herrlich sie schmeckten und es grauste den Uchiha immer mehr zu wissen, dass er sie so wohl bald nie wieder schmecken würde. Leise schnurrte Sasuke, als er spürte, wie er gestreichelt wurde. Es waren Narutos Hände gewesen, in die er sich zu Anfang verliebt hatte. Wie sie ihn gezeigt hatten was Zärtlichkeit und wie schön diese war.

Naruto lächelte, blickte Sasuke warm an. "Ich liebe dich auch", hauchte er leise zurück, erwiderte den bittersüßen Kuss, schmeckte das Gift an den Lippen, es sich süß in seines Inneres zu stehlen schien und den reinen Geist zu betäuben versuchte. Das leise schnurren würde er heute zum letzten Mal hören, denn egal wie es endete, er würde es nicht mehr hören und ebenso wenig die weichen Lippen auf den seinigen fühlen. Zwar genoss Naruto dies alles, wusste aber auch, dass der Traum bald wie eine Seifenblase zerplatzte.

Neugierig fuhr die Zunge des Uchihas über die weichen Lippen des Blonden, suchten sich eine kleine Spalt, um eine Erkundungstour zu starrten. Schnell hatte er einen gefunden und drang behutsam in diesen ein, kostete vorsichtig die Mundhöhle des Anderen aus und streichelte zart die so bekannte Zunge.

Kaum dass die bekannte Zunge eingedrungen war, begrüßte Naruto diese mit der seinigen, stupste sie behutsam an und kraulte Sasuke im Nacken. Während er das feuchte Organ umspielte, mit ihm tanzte, hörten auch seine Tränen auf zu fließen, versiegten und wichen stattdessen dem Gefühl von reinem Glück. Zwar war dieses nur von kurzer Dauer, aber es sollte so lange wie möglich noch anhalten, im Vordergrund stehen und alles Negative verdrängen.

Keuchend löste sich Sasuke von den heißen Lippen, leckte sich lasziv über die eigenen und musterte den Blonden mit leicht verklärten Blick. Wie schön Naruto doch war in seinen Augen. Sanft streichelte er den Hals, entdeckte seine eigenen Bissabdrücke an diesen. Letztes Mal, hatte er ihn gebissen, ob er es diesmal auch tun würde? Sanft wanderten seine kalten Hände unter das Shirt des Blonden, ließen ihn selbst wegen der so schönen Wärme des Anderen erschaudern. Kurz erzitterte er selber, sah die sanfte Rötung in dem Gesicht seines Liebsten und lächelte sanft.

Kaum das die weichen Lippen verschwunden waren schlug Naruto die Augen auf, blickte in die schwarzen Augen über sich und begann zu lächeln. Kalte Hände suchten sich wie schon einmal den Weg unter sein Shirt, strichen über seine warme Brust und ließen ihn erschauern. Ein wohliger Seufzer entglitt ihm dabei, die Augen schlossen sich von neuem und gaben sich mit dem gesamten Körper hin. Schon leicht zitterte dieser, rekelte sich den tastenden Händen entgegen und leise brummte Naruto.

Zufrieden sah der Uchiha auf seinen Blonden Schatz. Wie sehr es ihm gefiel, ihm zeigte, dass es schön war. Etwas, das der Blonde ihn gelehrt hatte und das er nun selbst gerne wieder zurückgab an diesen. Langsam zog er das Shirt von Naruto hoch, zog es schließlich ganz den Blonden aus und beugte sich schon grinsend über die Brust. Sanft küsste er sie, leckte kurz mit der Zunge ein wenig über sie. Aber auch den einen oder anderen frechen Biss, konnte er sich dabei nicht verkneifen.

Ein leichter Hauch von Kälte legte sich auf Narutos Brust, signalisierte, dass seine Oberbekleidung verschwunden und ausgezogen war und es ihn fröstelte. Jedoch nicht lange, denn weiche und warme Lippen suchten sich den Weg über die Brust, erforschten und umspielten jeden Winkel, den sie fanden."Hmmm~...", entwich es Naruto zufrieden, verkrallte sich unterstreichend dazu in den Laken und drückte den Kopf tiefer in sein Kissen.

Etwas mürrisch sah Sasuke auf, griff sich die Hände des Blonden und legte sie sich auf den Rücken. "Kralle dich bei mir fest. Ich will, dass du deine Spuren sichtbar auf mir hinterlässt." erregt war die Stimme von dem Vampir und er leckte unterstreichend wieder die Halsbeuge des Blonden. Sanft biss er in die weiche Haut, streichelte mit der noch freien Hand über den Oberschenkel des Blonden. Sanft krallte er sich in diesen, spürte wie Naruto deswegen leicht zu zittern begann. Es war ein Genuss für ihn und er würde noch etwas herrischer werden. Sanft küsste er wieder den Hals, leckte über eine Stelle und knabberte auch leicht dort. "Darf ich?", leise hauchte er die Frage, stupste Naruto sanft mit der Nase an und hauchte auch bald wieder einen Kuss auf die weiche Haut des Halses.

Er sollte was machen, ihn kratzen? Naruto war verwirrt, sah Sasuke an und wunderte sich, dass dieser plötzlich so anderes war, schon fast gierig über seinen Hals leckte und ihn heftig erschauern ließ. Nun, wenn er es so wollte, dann könnte er es so auch haben. Unruhig wandte er sich schließlich unter der streichelnden Zunge an seinem Hals, der Frage wegen und konnte diesbezüglich nur noch nicken. Sasuke wollte ihn wieder beißen und wenn Naruto ehrlich war, wünschte er dies sogar. Traute es sich aber nicht laut zu sagen, war diesbezüglich doch etwas zu scheu. Lieber ließ er ein zufriedenes Brummen verlauten, kratzte noch scheu über Sasukes Rücken und runter zu dessen Po.

Leise stöhnte der Uchiha als er spürte wie sich die Fingernägel in seine so helle Haut gruben und lange Striemen auf seinen Rücken hinterließen. Laut würde er es nicht zugeben, aber es gefiel ihn. Ob es an der jahrelangen Qual durch Madara liegt oder sonst einen Grund hatte. Er liebte Narutos sanfte Art, aber auch die, wo er so wild und ungebändigt war. Sanft küsste er nochmal die Stelle, bevor er dann seine Zähne schon fletschend in den Hals des Blonden rammte. Warmes Blut lief an seinen Mundwinkeln herab, liefen an den Hals des Blonden herunter. Wie süß es doch schmeckte, diese rote Lebensflüssigkeit von Naruto. Auch wenn ihn das Blut von anderen ekelte, von Narutos konnte er nicht genug bekommen. Nur kurz saugte er, ließ wieder von den Blonden ab und leckte sich ein wenig über den Mund genüsslich. Noch immer bedeckte sein Blut, seinen Mund und heute würde er nicht nur einmal zubeißen. Gierig führte er wieder seine Zunge zu der Brust des Blonden, umspielte mit ihr die schon so harten Brustwarzen und biss in sie sanft. Langsam rieb er sich an Naruto, küsste sie wieder herauf zu dessen Hals und zu der gerade zugebissenen Stelle. Wieder schlug er seine Zähne in die Haut, fing an, das süße Blut zu trinken und löste sich bald wieder keuchend.

Leises Stöhnen traf auf Narutos Ohren, vermischte sich mit seinem eigenen Schmerzenslaut, welcher ihm entfleuchte als er die Zähne in seinem Hals zu spüren bekam. Keuchend kniff er die Augen zusammen, ließ Sasuke von sich trinken und krallte sich nur fester in dessen Rücken rein. Unter den Fingern spürte er selbst das Blut, verwischte es mit den Händen und zuckte dabei stark in sich zusammen. Es tat schon weh, mehr als beim letzten Mal und doch hielt er so lange durch, bis sich Sasuke löste und sich an ihm reibend, erneut in ihm fest biss. „Ahhhh...." , kniff er wieder die Augen zusammen, kratzte von neuem über den Rücken und wusste nicht, wie ihm geschah."Sa-Sasuke...", keuchte er gequält auf, versuchte sich trotz allem fallen zu lassen und es zu genießen.

In den Uchiha brodelte die Lust, nicht nur die nach Blut, sondern auch wieder mit den Blonden zu verschmelzen. Beim letzten Mal war er in ihn gewesen, als er von ihm getrunken hatte. Da gefiel es Naruto, das hatte er selber gemerkt. Also würde er sich etwas zusammen reißen. Sanft wanderten seine Hände über die Seiten des Blonden und er leckte selber gierig das Blut von dessen Hals. Sanft streichelte er die Brust, spielte ein wenig mit den harten Warzen. Jeden Laut, nahm er in sich auf, ließ ihn sich ins Gedächtnis brennen. So dass er ihn nie vergessen wird. Vorsichtig wanderte eine seiner Hände von der Brust runter zum Bauch des Blonden. Sanft streichelte er ihn, glitt nahe am Hosenbund vorbei und spürte, wie Naruto anfing zu zittern.

Langsam schien sich Naruto zu entspannen, den Händen entgegenzukommen, die leckende Zunge trotz des Schmerzes zu genießen. Der Druck auf seinen Rücken nahm ab, ließ die Hände nur noch fahrig über diesen wandern und öffnete verklärt die Augen. Ein heißeres Keuchen drang an sein Ohr, ließ Naruto dunkel aufstöhnen und den Lust-getränkten Blick Sasukes suchen. Es kaum noch aushaltend sah er ihn an, leckte und befeuchtete immer wieder seine Lippen und keuchte, stöhnte nur noch lauter auf, als die geschickten Hände seinen Hosenbund berührten. Wie schön es sich anfühlte, so heiß, verlangend...süchtig machend nach mehr. Mehr das war es, was er wollte, von allem ein bisschen-am liebsten jetzt und hier. Lüstern erwiderte er schließlich die Blicke, wie dieser zu ihm runtersah, sich nicht abwenden könnend seine Seelenspiegel durchdrang und ihn förmlich erzittern ließ."Sasuuuu~..." Seine Stimme war nur noch ein leises Hauchen, ihm fehlte die Kraft, die Stimmgewalt und ehrlich: Er hatte gar keine Lust sich noch stimmlich zu verausgaben.

"Genieße noch ein wenig." Rau war Sasukes Stimme, sanft küsste er die Wange von Naruto. vernebelt war sein blick und sein Körper reagiert fast nur noch auf sein Verlangen. Langsam tauchte er mit seiner Hand in die Hose, streichelte über das pralle Glied und vergnügte sich noch etwas mit den harten Brustwarzen von Naruto. Doch die Hose störte ihn, war sie doch recht lästig. Schnell verschwand die Hand aus der Hose, zerrte an ihr und riss sie den Blonden einfach herunter. Kaum noch konnte er seine Gier nach Naruto unterdrücken, aber er wollte sich nicht so in das Gedächtnis und in das Herz des Blonden einbrennen. Anders sollte es sein, etwas, was beide nicht vergessen konnten. sanft waren wieder seine Hände, wanderten an den Blonden herunter und er rieb sich dabei leicht wieder an diesen. Sachte fing er an den wohlgeformten Hintern von Naruto zu massieren, mit den Fingern schon etwas neugierig in die Spalte tauchen.

Keuchend gab er sich den Berührungen hin, jede Berührung, welche Sasuke an ihm vollführte war wie flüssiges Feuer. Sein Blut verwandelte sich in heißeste Lava, schien immer dicker zu werden und floss immer schneller durch seine Venen, alles mit sich reißend, was es finden konnte.Hatte er pures Gift in seinem Lippen, welches ihn nun Stück für Stück auffraß, ihn in seine Bestandteile zersetzte, einzelne Teilchen aus ihm machte, ihn auflöste, nur um jedes Teilchen von sich einzunehmen und ihn voll und ganz mit seiner Präsens zu erfüllen. Sein Ohr zuckte und seinen Lippen entkam ein leises, dezentes Stöhnen, welches er kaum im Zaum halten konnte. Er wollte schreien, keuchen, stöhnen, sich gehen lassen, doch hielt er sich zurück, nicht, dass er ihn verschreckte oder er es gar abstoßend fand. Ihm war als würde sich jeder Zentimeter erinnern, sich an Berührungen erinnern, welche sie doch so oft schon gespürt hatten, welche er in tausend und einem Traum erlebt hatte, immer den fehlenden Teil vermissend. Seine Hand wanderte den schlanken Rücken hinab zu dessen Hosenbund, störte sich nicht lange an dem Stoff, welcher zwei süße Backen bedeckte, wo es doch einer Sünde gleichkam, diese einfach zu verhüllen. Jedoch hielt Naruto inne, schlug benommen die Augen auf und blickte zu Sasuke herunter. Halleluja...allein dieser Anblick war schon zu schön, um wahr zu sein und erst die leise Frage, die über seine Lippen kam. Kurz schnellte noch eben seine Zunge hervor, benetzte die trockenen Lippen, welche kaum später verführerisch lächelten. "Lass dich nicht aufhalten", schnurrte er leise, strich durch das pechschwarze Haar und schmunzelte Sasuke verstohlen dabei an.

Nur ein freches Grinsen umspielte die Lippen des Uchihas und genüsslich ließ er seine Zunge über die neue freigelegte nackte Haut des Oberschenkels gleiten. Sanft bis er hinein und kam auch der Männlichkeit des Blonden mit dem Gesicht näher. Neugierig ließ er seine Zunge über die Sitze gleiten, sah wie Naruto daraufhin zusammenzuckte. Die ersten Tropfen von den anderen seiner Lust, verstrich er mit den Fingerspitzen, berührte sanft die Spitze mit der Zunge und saugte von neuen die wundervollen lüsternen Laute ein.

Ein Keuchen verließ Naruto seine Lippen, sein Blick haftete, nachdem er sich gefangen hatte auf Sasuke, an dessen Lippen, was sie verwöhnten und ihm einen Schauder bereiteten. "Gaman dekinai", biss er sich auf die Lippen als Sasuke bereits mit dem Kopf zwischen seinen Beinen verschwand, mit seinen Haaren seine überhitzte Haut streifte und ihn dunkel stöhnen ließ. Die Zunge gehörte verboten, eingesperrt...so gut tat sie, ließ Naruto sich immer wieder winden und sich sachte in den Haaren verkrallen. Er schien genau zu wissen was er machte, dass er ihn somit in den Wahnsinn treiben konnte und wieder zurück. Zu gern hätte Naruto ja weiter zugeschaut, aber er schloss nun lieber die Augen, gab sich den Wellen der Lust, den Lippen und der frivolen Zunge hin.

Zart ließ er seine Finger über die Erregung streicheln, leckte den Schaff vollends entlang und hauchte einen sanften Kuss auf die Spitze. dennoch ließ er wieder von ihr ab, leckte sich über die Finger einer Hand und führte sie schon zu Narutos Hintern wieder. In den Wahnsinn treiben, ihn noch nie dagewesene Lust spüren lassen. Das wollte er, den dies würde Naruto nicht vergessen. Etwas grob führte er den Finger ein, doch diesmal lenkte er ihn nicht durch einen Kuss ab. Für diese Nacht hatte er sich etwas Besseres überlegt. Schnell glitt seine Zunge wieder über Narutos Männlichkeit, biss sie sanft und hauchte zarte Küsse an sie entlang. Einen Blick wagte er jedoch in das so lüsterne Gesicht des Blonden, bevor er nun dessen ganze Erregung mit den Lippen umschloss und sachte daran saugte.

Naruto hörte bald alle Glocken läuten, er vergaß wo er war, beinahe wer er war, so riss ihn Sasuke von den Füßen, trieb ihn in ins Dunkle, wo nur eines von ihm zurückblieb. Fühlen... nur noch diese Lust empfinden. Ob er einfach nachgeben sollte? Wieso machte er sich überhaupt Gedanken darüber. Keuchend wandte er sich immer mehr, immer kürzer wurden die Abstände, ich welchen diese Wellen, heißer als Lava, durch seinen Körper jagten. Leicht bewegte er seine Hüften in dem Rhythmus, den Sasuke vorgab, spürte dessen heiße Zunge so intensiv, wie sie immer wieder über seine Spitze leckte, dessen Mundhöhle so umfassend und die Enge des Rachens, welche ihn immer wieder erwartete, wenn er ihn wieder besonders tief in sich aufnahm, als wollte er ihn verschlucken. „Aah~... hhh~... ich...", keuchte er noch, ehe er spürte, wie sich die gesamte Hitze seines Körpers in der Mitte sammelte und ihn mit einem Male hinfort riss und ihn nur noch eine Verzückung spüren ließ, die ihm die Sinne vernebelte. Mit einem lauten Stöhnen krallte er sich noch fester in die Haare Sasukes und zurück blieb ein Rauschen in seinen Ohren, welches noch eine ganze Weile andauerte, bis sein Körper sich wieder beruhigt hatte.

Das Winden des Blonden erregte Sasuke selber und er saugte gieriger, bewegte den Kopf schneller auf und ab und stieß im selben Takt mit den Finger in den Blonden. Schnell hatte sich ein zweiter Finger hinzu geschlichen, drang in die so erhitzten Körper von Naruto ein. langsam spreizte er die Finger, wusste er doch selber, dass er bis zum dritten nicht mehr durchhalten würde und versuchte deswegen so den Blonden vorzubereiten. Sein Rhythmus wurde immer schneller und er kam auch den Forderung Narutos nach. Ein leichtes Zucken konnte er im Mund spüren. Er wusste, was es bedeutete, doch er ließ nicht ab. Sasuke machte weiter, bewegte den Kopf immer schneller und fühlte die so bittere weiße Flüssigkeit im Mund. Langsam ließ er von Narutos Erregung ab, schluckte dessen Erguss einfach herunter. Langsam zog er die Finger wieder raus aus dem Blonden, sah gierig auf ihn. Wie er vor ihm lag, leise keuchend, mit verklärten Augen und so nackt wie er geboren wurde. einzelne Schweißtropfen liefen an Narutos Körper herunter, machten ihn nur noch anziehender für den Uchiha und er kam sich vor als ob er gerade eine der Todsünden vor sich liegen hatte. Die nur darauf wartete, dass er all seine Hemmungen verlor und sich auf ihn stürzte.

Wie kleine elektrische Impulse, eine Horde Ameisen fühlte sich alles an und ließ Naruto erneut heftig zittern. "Jetzt mach schon", brachte er halbwegs anständig heraus, hatte von dem Spieler und den Neckereien die Nase voll, wollte und konnte nicht mehr warten, wollte ihn endlich richtig spüren. Wie schnell er den ersten Finger spüren sollte, dunkle und leicht zischend aufkeuchte, ahnte er nicht, nur dass er eine fließende Bewegung fühlte, eine, die ihn heftig in Verzückung geraten ließ. Endlich, schoss es ihn durch den Kopf und er bewegte sich aufreizend dem Finger entgegen. Lasziv leckte er sich über die Lippen, blickte Sasuke mit Lust verschleiertem Blick an und flirtete mit ihm. Ein bisschen Spaß durfte sicher sein, so aufmerksam, wie er angesehen wurde, ließ er sich das auch nicht nehmen. Schmunzelnd wanderten daher zwei seiner eigenen Finger in den Mund, wurden von seiner Zunge umspielt, wieder entlassen und über den Oberkörper weit nach unten zu seinem Bauchnabel geschickt.

Geschockt weiteten sich die Augen des Uchihas und jedes Bewegung des Blonden folgte er. Stark fing er an zu zittern, hielt es einfach nicht mehr aus. endgültig befreite sich Sasuke von den letzten Stücke Stoff der seine Haut bedeckte, warf seine Kleider einfach in die Ecke und sah nur noch lüsterner auf Naruto und seinen kleinen erotischen Fingerspiel. Ein letztes Mal , leckte er über die Brust, sah auf, suchte Narutos Blick. Vorsichtig platzierte er sich, ließ dabei schon ein erregte Stöhnen von sich verlauten. Dennoch drang er langsam ein, hielt sich mit den Händen an der Hüfte des Blonden fest, um etwas Halt zu finden, beim Eindringen. Sofort bewegte er sich langsam, fühlte wieder zwei Hände, die zart zu ihm waren und sachte über seinen Rücken wanderten. "Naruto~", keuchte er leise den Namen seines Liebsten, ließ sich mit dem Oberkörper auf den Blonden nieder und fühlte, so seine Hitze, nur noch stärker.

Von dem geschockt sein bekam Naruto nicht wirklich etwas mit, dafür von der Zunge, die sich ihren Weg über seine Brust suchte und auch die Finger, die eine seltsame Leere zu hinterlassen schienen. Murrend öffneten sich die blauen Augen, sahen verständnislos in Sasukes und erkannten erst jetzt, dass dieser bereits dabei war, in ihn einzudringen. Kaum dass er die volle Präsents in sich spürte, schlang er sowohl Arme als auch Beine um den Körper und lächelte den keuchenden Sasukes an. Langsam fuhren die Finger von Naruto über den Rücken, kratzten sanft die blasse Haut und mit dem Becken kam er nur langsam den vorsichtigen Stößen Sasukes entgegen. schön ihm so nahe zu sein, seine Härte, all seine Leidenschaft und das lodernde Feuer zu spüren. So intensiv, dass es ihm erneut die Tränen in die Augen trieb und er schluchzend schlucken musste.

Ein leises Wimmern drang durch den Uchiha durch und er stoppte sofort seine Bewegung. War er doch zu gierig gewesen, hätte er sich doch noch bremsen sollen. "Naruto, tue ich weh?" Traurig klang die Stimme des Uchihas, wollte er dies doch nie tun, auch wenn er es dennoch bald tat, und schon jetzt zerfraß ihn der Gedanke. Aber heute wollte er nicht daran denken, hatte fast ihr Schicksal schon vergessen.

Lächelnd und den Kopf schüttelnd blickte Naruto seinen Sasuke an, streichelte weiterhin dessen Rücken. "Nein, es ist nicht der Schmerz. Vielmehr sind es Tränen des Glücks", erklärte er leise, mit schwacher Stimme."Du darfst also gerne weitermachen", forderte er ihn auf, rekelte sich dabei lustvoll unter ihm und grinste ihn neckisch an.

"Naruto", hauchte er den Namen des Blonden, fing seine Lippen zu einem Kuss ein und schloss ergebend die Augen. Heute sollten sie beide vergessen, es einfach nur genießen und einander die Liebe des Anderen einbrennen. Langsam bewegte sich Sasuke, spürte wie sein Feuer wieder in seinen alten Glanz anfing zu lodern und sich auch auf den Blonden übertrug. Immer schneller bewegte er sich, ließ den Blonden Sterne sehen und warf selbst laut stöhnend den Kopf in den Nacken.

Lächelnd und zärtlich erwiderte Naruto den Kuss, wurde bald leidenschaftlicher und rumwirbelte mit all seinem Verlangen die freche Zunge, welche durch seinen Mund tanzte und ihn immer wieder anstachelte. Noch etwas stachelte ihn mehr an-die sanften und lustvollen Laute Sasukes, die so schön in seinen Ohren widerhallten und ihn zittern ließen. „Sasuuuu~nghhh...", keuchte er beherzt unter dem Sternenhimmel auf, tauchte von einer Tiefe in die andere und ertrank beinahe dabei in seiner überfluteten Lust.

Fest krallte sich der Uchiha in die Laken, sah nur diese wundervollen blauen Augen und wie sie ihn stumm aufforderten weiter zu machen. Jeder Stoß des Uchihas wurde fester und brachte ihn selber dazu lauthals seine Lust heraus zu schreien. Stark zitterte sein Körper, Schweiß lief ihm herunter und die leidenschaftlichen Küsse taten ihren Rest dazu. Sanft hielt er sich am Becken des Blonden fest, stieß tiefer in ihn und glaubte nun ganz von Sinnen zu sein, dem Wahn seiner Lust verfallen. Immer lauter stöhnte er den Namen seines Liebsten, doch auch ein anderer Durst flammte in ihm wieder auf. Sanft leckte er die helle Haut des Halses, ließ seine langen Fangzähne, leicht über sie kratzen. Noch wartete er etwas, bevor er sie dann wieder in den Blonden schlug, erneut sein Blut saugte und selbst dabei ein lustvolles Stöhnen nicht unterdrücken konnte.

Naruto bewegte sich immer wieder gegen, keuchte und stöhnte gleichermaßen auf, kratzte über Sasukes Rücken und hinterließ feine Kratzer auf der sanft so makellosen Haut. Es war als würde jeder erneute Stoß in ihn Aufruhr versetzen, unter Strom setzten und sich zu einer riesigen Schockwelle zu türmen. Schlimmer war die Hitze, welche an ihm zerrte, lechzte, mit den Flammen auf der Haut und ihn sanft umschloss. Es kam ihm fast so vor wie ein wahr gewordener Traum, einer dieser süßen, dieser nun zum Greifen nahe war und ausgelebt wurde. Immer wieder verließ dabei Sasukes Name seine Lippen, unterstrichen von einem herzhaften Keuchen, einem Japsen nach Luft. Erst nachdem Naruto erneut die Fangzähne spürte, wie sie sich einschlugen und anfingen zu saugen, -erst dann holte Naruto wieder Luft, fasste Sasuke in den Nacken und hielt ihn während er trank fest.

Genüsslich trank der Uchiha die für ihn sonst so widerliche Flüssigkeit, stieß weiter in den so bebenden Körper seines Liebsten. Langsam löste er sich vom Hals, leckte das restliche Blut ab und küsste sanft die Stelle. Blut lief an seinen Mundwinkeln noch herab, tropfte auf Narutos Brust. Genüsslich leckte er sie weg, biss leicht in die Haut dabei. Doch kein einziges Mal unterbrach er seine Stöße, behielt den Rhythmus bei. "Naruto~", hauchte er den Namen seines Liebsten, keuchte laut beim erneuten Kratzen seines Rückens. Mit Schmerzen sollte er es ihn einritzen, ihn als sein Eigentum kennzeichnen. Damit er diesen so schönen Moment nie vergisst.

Keuchend wandte sich Naruto in den Laken, gab sich mehr und mehr der süßen Folter hin und öffnete erst wieder die Augen, als etwas Nasses und klebriges auf seine Brust tropfte. Blut, und zwar sein eigenes, welches Sasukes aus dem Mundwinkel tropfte. Stark fing er unter Vernehmen seines Namens zusammen, nahm eine seiner Hände vom Rücken, ließ sie über Sasukes Wange streicheln und ihn lächeln. Dieser hatte seinen Lustpunkt gestreift und stürzte ihn somit kopfüber in die Fluten der Lust. Erst jetzt ergab Naruto sich endgültig in sein Schicksal. Sein Verstand war zu vernebelt von der Macht der Begierde. Seine Beine legten sich um Sasukes schmale Hüften und er drückte sich ihm hungrig entgegen. Sein Kopf ruckte erneut in den Nacken. Er drang nun tiefer in ihn ein... so innig.

Keuchend krallte sich Sasuke in die Laken, spürte, wie sein Liebster ihn immer wieder willig und gierig entgegenkam. Die Beine, die sich erneut um ihm schlangen, ihn das Gefühl verschafften noch tiefer in Naruto vorgedrungen zu sein. Stöhnend, legte er seinen Kopf an die Halsbeuge des Blonden ab. Sein Körper fühlte sich so ausgelaugt an, aber dennoch konnte er nicht aufhören damit. Immer tiefer und grober stieß er einfach nur noch in Naruto, drückte ihn feste an sich und ließ ihre Lippen zu einem leidenschaftlichen Kuss erneut verschmelzen.

Heiße Lava schien Naruto zu fluten, heiß durch den Körper pumpend und sich langsam in südlichen Regionen sammeln. Immer wieder stöhnte er, flehte innerlich, es möge nicht aufhören und kam Sasuke verlangend und heißblütig entgegen. Zu schade, dass er nicht-noch nicht- ihn umwandeln konnte, dabei hatte sich Naruto dies gewünscht. Sprach es aus scheu aber nicht aus, denn er würde von der Antwort nur weiter enttäuscht sein.

Gerne hätte es der Uchiha getan, so Naruto an sich gebunden und ihn nie wieder ziehen lassen. Doch er konnte es nicht und ob sein Liebster es auch wollte, das wusste er nicht mal genau. Noch eine Weile wollte er einfach diesen Traum genießen, wie er endlich real geworden ist und bald jedoch wieder zerplatzte. Wäre er nur etwas später geboren worden, so würden sie solche Dinge für immer tun, hätten ihr Leben einfach zusammen verbringen können nach dem Krieg. Ein letztes Mal verbannte er diese Gedanken aus seinem Gedächtnis, konzentrierte sich nur noch darauf, Naruto Befriedigung zu verschaffen. Feste stieß er in ihn, spürte wie sich langsam alles zusammen braute und der süße Traum wohl bald sein Ende fand.

Das Gefühl der Hitze breitete sich immer weiter aus, durchströmten seine Venen, überrollte ihn in immer kürzer werdenden Abständen. „Hmm... jaaaa~... genau so... haaa~...", keuchte er, warf dabei den Kopf zurück. Sasuke schien wirklich genauso heiß auf ihn zu sein, wie er auf ihn. Naruto ließ seinen Mund leicht geöffnet und keuchte jedes Mal auf, wenn er über seine zuckende Eichel strich.

Feste krallte sich Sasuke in die Laken, sein ganzer Körper spannte sich an, krampfte regelrecht. Noch ein wenig, nur einen kurzen Augenblick länger, wollte er mit Naruto vereint sein, spüren in ihn zu sein. Sein Traum sollte noch nicht zerplatzen wie eine Seifenblase, noch nicht. Langsam suchte er die Hände des Blonden, streichelte sie sanft. Behutsam als ob sie bei der gröbsten Berührung einfach zerfallen würden, legte er sie neben den Kopf des Blonden, hielt sie einfach fest.

Sasuke trieb es immer weiter auf die Spitze,Naruto wollte sich immer mehr gehen lassen, stöhnte immer lauter, immer ungehemmter. Der Anblick verzauberte ihn regelrecht, nahm ihn gefangen, diese fliegenden schwarzen Haare,ungebändigt. Sasukes wusste wohl zu genau was er tun musste, war in keinem Fall ein unbeschriebenes Blatt, hatte es faustdick hinter den Ohren. Und es war an Naruto, das zu genießen, wenn jemand ihn dazu brachte sich so gehen zu lassen und dies offensichtlich auch noch genoss. Immer tiefer schien er zu stoßen, immer weiter mit ihm zu verschmelzen, ihre erhitzten Körper eins zu werden, in diesem viel zu engen und doch wieder viel zu großem Bett. Als Sasuke sich noch mit dem Kopf neben ihn legte, den Winkel so veränderte, dass die Reibung noch intensiver wurde, er konnte nur noch stöhnen und musste immer mehr gegen die aufkeimende Explosion ankämpfen.

Heftig zitterte der Uchiha am ganzen Leib, biss die Zähne schon zusammen, um nicht nochmal der Versuchung Naruto zu beißen zu kommen. Doch sein Stöhnen, sein so in Lust getränkte Gesicht, das nur noch anziehender durch die nassen Strähnen wirkte. Doch am schlimmsten waren Narutos Augen. Dieses helle Meeres gleiche blau, dieses Funkeln. Sie wirkten so unschuldig, aber dennoch zeigten sie, dass sie mehr wollten, regelrecht gierig nach mehr verlangten. Immer wieder keuchte er den Namen des Blonden, heute zum letzten Mal aus Lust und Leidenschaft.

Naruto, sein Name aus Sasukes Mund zu hören, brachten ihn ein wenig zurück, ließen ihn auftauchen aus dem Meer der Leidenschaft, dass er kurz zum Luftholen kam, aber nur mit gehetzter Stimme antworten konnte. "... hh ... noch n-nicht .... erst will ... hh ...aaaa~...." Zu Spät, er konnte nicht mehr aussprechen, was er sagen wollte. Die Explosion ließ sich nicht mehr stoppen und er zuckte zusammen, ruckte mit dem Körper nach oben und krallte sich an Sasuke fest. Dabei ergoss er sich zwischen ihnen, verströmte seinen Liebessaft an dem viel zu heißen Körper über ihm.

Auch den Uchiha hielt nichts mehr, der Druck war einfach zu groß. Das laute Stöhnen des Blonden als er kam, tat sein Rest, die letzten Mauern brachen bei ihm. Mit den Namen seines Liebsten, gab er sich seinen Orgasmus hin, ergoss sich heiß im Blonden. "Naruto~", hauchte er den Namen des Anderen, sah ihn mit noch immer verträumten Blick an. Sanft streichelte er die Wange des Anderen, beugte sich zu ihn runter. "Ich liebe dich." ein letztes Mal hauchte er es gegen seine Lippen, verschmolz mit ihnen für einen kurzen Moment.

Nur zu deutlich spürte Naruto jedes Zucken, die kleinste Anspannung und schließlich die, die ihn über die Klippe brachte und sich in seinem Inneren heiß verteilte. Keuchend gab er sich diesem Gefühl hin, krallte sich ein letztes Mal in Sasukes Rücken fest und öffnete erst wieder die Augen, als der tosende Sturm vorüber war." Lächelnd blickte er Sasuke schließlich an, lauschte seinen lieb-klingenden Worten und erwiderte den kurzen Kuss, der sie eines werden ließ.Erst als dieser gelöst wurde, lächelte Naruto von neuem. "Ich liebe dich auch...", hauchte er leise, streichelte sanft die geröteten Wangen und seufzte glücklich auf.

Noch einmal naschte Sasuke von den Lippen des Anderen, löste sich langsam von ihnen und legte den Kopf einfach auf die Brust des Blonden. Leise keuchte er noch, war müde und das, obwohl er etwas Blut getrunken hatte. Sanft streichelte er den Hals des Blonden, sah seine ganzen Bissabdrücke, die er hinterlassen hatte. Sie würden den Blonden noch lange an ihn erinnern, genauso wie seine Kratzer auf dem Rücken.

Zufrieden schnurrte Naruto, hielt Sasuke dicht an sich gedrückt und schloss seine Augen. Er wollte nicht schlafen, aber sein Körper war ausgelaugt und das nicht nur durch ihr Liebesspiel, sondern auch wegen dem Blutverlust, der sich erst jetzt bemerkbar machte und ihn schwächte.

Leise begann Sasuke an zu schnurren, kuschelte sich an die noch warme Brust des Blonden. Selbst er konnte kaum noch die Augen offen halten, auch wenn er lieber die Zeit noch etwas genutzt hätte, mit Naruto. Langsam schlossen sich die so schwarzen Augen, ließ den Uchiha in seine Träume reisen, welche die nicht von Krieg handelten, sondern einfach von einer glücklichen Zukunft mit Naruto zusammen.

Lächelnd tauchte Naruto in seine Traumwelt ein, sah sich selbst und wie er mit Sasuke zusammen am Meer saß und den Sonnenaufgang ansah. Es wirkte als seien sie glücklich, menschlich und sogar stolze Besitzer eines kleinen Hundes.

Lange hielt dieser Traum aber nicht, den heute Nacht war er für immer vorbei. Sanft streichelte Sasuke seinen Liebsten einige Strähnen aus dem Gesicht, küsste sanft dessen Stirn und zog sich nun endlich aus Naruto zurück. Gerne hätte er noch etwas Zeit mit ihm genossen, doch die Sonne ging langsam wieder unter und inzwischen war ihr schöner Traum endgültig aus.

Müde schlugen enzianblaue Augen auf, blinzelten verschlafen und blickten Sasuke an. "Du musst los, stimmt's?", fragte er leise, stützte sich auf die Arme und kam mit dem Oberkörper hoch.

Stumm nickte Sasuke bloß, sah traurig zu Boden und wagte es sich nicht, jetzt in das Gesicht seines Liebsten zu schauen. Eine einzelne Träne lief seine Wange hinab, seine letzte salzig Träne.

Alles, aber wirklich auch alles schnürte sich mit Sasukes Nicken in Naruto zusammen, ließ ihn schaudern und anfangen zu zittern. Fröstelnd zog er die Decke über sich, lugte aus dieser heraus und schluckte schwer.

"Es tut mir so leid." Kaum hörbar kamen die Worte über seine Lippen und langsam hob der Uchiha seinen Blick wieder. Hätten sich ihre Rassen bloß nicht zerstritten, dann wäre es doch egal gewesen, dass er Madaras Nachfolger ist. Sie konnten einfach glücklich sein, ihr Leben leben, wie sie es wollten. Langsam stand Sasuke wieder auf, zog sich an und blickte ein letztes Mal auf den Blonden. Sanft legte er seine Hände auf die Wangen seines Liebsten. Das würde ihr letzter sein und den würde er genießen. Sanft leckten sich Sasukes Lippen auf die des Blonden, kosteten sie ein letztes Mal.

Naruto schüttelte den Kopf, wollte von einer Entschuldigung nichts hören, versperrte sich dieser gegenüber und schloss als sich ihre Lippen berührten die Augen. Wieder liefen ihm die Tränen, benetzten seine Wangen, perlten von ihnen ab und fielen lautlos auf das Bettlaken. Verzweifelt hob er die Hände, krallte sich mit ihnen an Sasuke fest und wollten nicht, dass dieser ihn verließ.

Langsam löste sich der Uchiha, sah auf den Blonden und wie ihn die ersten Tränen über die Wangen liefen. Sanft lächelte er, lehnte sich ein letztes Mal an den Blonden. "Ich liebe dich, Naruto. Egal, was ich später sein werde, ich werde dich immer lieben." Sanft küsste er nochmal die Lippen des Blonden, löste sich langsam von ihm. Wieder lächelte er sanft, doch waren seine Augen voller Trauer, den anderen nun für immer verlassen zu müssen.

Wieder zog sich alles in Naruto zusammen. Der Abschied war da, ließ ihn gefrieren und nicht in der Lage sich zu bewegen. Wie schockgefroren saß er in seinem Bett, hörte Sasukes Worte, wie sie leise und traurig über dessen Lippen kamen. "Ich ... ich ..." Naruto brach ab, konnte nichts sagen, wollte vermutlich auch nicht. Jedes weitere Wort wäre zu viel gewesen, klang nach Hilfe, wo kein rettendes Land in Sicht war.

"Leb wohl, mein so geliebter Naruto." Sanft küsste Sasuke die Stirn des Blonden, löste sich endgültig von ihm und kniff einfach die Augen zusammen. Er wollte das leise Schluchzen nicht hören, das ihm galt. Hastig verließ er das Haus des Blonden, wartete noch bis die Sonne völlig verschwunden war und trat langsam in die inzwischen hereingebrochene Dunkelheit ein. Dunkle Wolken verfinsterten den Abendhimmel noch mehr und der Uchiha blickte traurig herauf. Einzelne Tropfen benässten sein Gesicht und er schloss die Augen. Weinen konnte er nun schon nicht mehr und es kam ihn so vor als ob der Himmel es für ihn tun wollte. Zwei dunkelrote Augen musterten den Jungen, kamen näher auf ihn zu. "Es wird Zeit, Sasuke."

Naruto versuchte trotz allem zu lächeln, wollte nicht weinen als Sasuke ihn verließ und doch konnte er die Tränen nicht zurückhalten. Immer mehr von ihnen fielen auf seine Bettdecke, durchweichten sie und irgendwann hörte er es nur noch klirren, wie Glas, welches zersplitterte. Alles zog sich in ihm zusammen, kräuselte sich wie eine Schuhsohle und hinterließ ein schwarzes Loch in seinem Inneren. Sasuke war weg, würde so wie er ihn kannte nicht wiederkommen, sondern ihm als sein Feind gegenübertreten. Schmerz-zerfressen, todesmutig brach die Nacht ein und nahm seinen letzten Traum mit. Allein, verlassen, denn es zog ihn fort.

Schnell zogen sich die Wolken zusammen, ließen einen starken Regen auf das Dorf niederprasseln. Stumm stand Sasuke einfach in einer Straße, sah herauf in den dunklen Himmel. Kleine Flüsse liefen sein Gesicht herab, vielen wie Tränen zu Boden. "Die Liebe ist wundervoll, aber sie ist genauso grausam und schmerzlich, wie sie schön ist." Ein sanfter Ton lag in Madaras Stimme, den ersten, den wohl Sasuke je gehört hatte. "Weinst du?" Langsam schlossen sich die Augen des jüngeren Uchihas und blutige Tränen flossen aus seinem Augenwinkel. "Ja, denn mein schöner Traum ist nun zerplatzt." Langsam schritt der Uchiha fortan, wehrte sich nicht mehr gegen sein Schicksal. Ein leise verzweifelte Raunzen ließ ihn kurz innehalten und er drehte sich lächelnd um. "Pass auf ihn bitte auf." Wieder flossen rote Tränen über seine Wange und er wand sich nun völlig der Dunkelheit zu. Ein flehendes Raunzen drang noch an sein Ohr durch, bevor er für immer fort war.

Naruto hörte noch immer Sasuke seine Stimme, wie sie flüsternd zu ihm sprach, fühlte noch immer seinen Atem. Wie er die Wellen brach. Noch immer sah er seine Augen, wie sie ihn sich offenbaren, spürte noch immer seine Hand auf seiner Haut, in seinen Haaren. Noch immer sah er sein Gesicht, will ihn so vieles fragen. Naruto spürte noch immer seinen Schmerz, doch konnte er ihn nicht ertragen, hörte noch immer seine Worte, fühlte noch immer seine Nähe, als wär er noch bei ihm.

Hastig eilte der schwarze Kater durch Konoha, machte sich nichts daraus, nass zu werden. Bald saß er vor dem Haus von Naruto und davor stand ein Mann mit Blonden Haaren, warte auf das Tier.

Ungeduldig wartete Deidara, war durch den Regen ganz nass und zitterte vor Kälte. "Na endlich", murrte er beim Erblicken des Katers, klopfte schon bei Naruto an die Tür und hoffte, dass dieser ihm aufmachte. Eine Weile passierte nicht und wieder klopfte er an, ehe sich die Tür doch öffnete und jemand schon von dieser weg schlürfte.

Der Kater schüttelte sich, als er endliche wieder im Trockenen war und folgte leise den anderen beiden. Naruto sah ziemlich fertig aus, das zeigte sich nicht nur körperlich. Seine Augen waren ganz glasig und rot. Er hatte wohl viel geweint. Betrübt senkte der Kater den Kopf, wartete bis Deidara sich hinsetzte und sprang auf dessen Schoß.

Wortlos reichte Naruto Deidara ein großes Handtuch, setzte sich auf seine Couch und zog die Wolldecke über den Kopf. Er wollte jetzt niemanden sehen, erst recht keine eigentlich glücklichen Pärchen. "Was wollt ihr? Seht ihr nicht, dass ich alleine sein will?", murmelte er leise unter der Decke und seufzte schwer.

Leise seufzte der Kater, konnte verstehen, dass er niemanden sehen wollte. Dennoch, ihn jetzt alleine zu lassen, wäre ein Fehler und er würde wie seine Kristall tränen einfach so zerbrechen. Noch mal macht er nicht denselben Fehler wie damals bei Oturan. "Naruto, ich weiß, es ist schwer. Aber sich jetzt hier zu verkriechen und zu warten, bis alles vorbei ist, macht es nicht besser. Pain kommt heute Abend wieder und will die Seele aus Tsunade holen."

Naruto hörte zwar zu, blieb aber weiterhin unter der Decke versteckt. "Ich weiß nicht, ob ich das kann, da ich das noch nie gemacht habe", murmelte er leise, zog die Nase dabei hoch und schniefte weiterhin.

"Ach, das wird schon, keine Sorge." Sanft war die Stimme des Katers und er sprang von Deidaras Schoß runter, nahm von neuen seine menschliche Gestalt an. Sanft tippte er den blonden Jungen gegen die Stirn, sah lächelnd auf ihn herunter. "Wir sind bei dir und er auch."

Nur langsam kam Naruto unter der Decke vor, blickte Itachi an und versuchte trotz der Umstände zu lächeln."Ich will ihn nicht töten ... kann es nicht..." Leise und kratzig klang Naruto seine Stimme und spiegelte wie seine Augen seinen Schmerz wider.

"Wir finden schon eine Möglichkeit, damit er leben kann. Ich will ihn ja auch nicht verlieren, genauso wie dich. Ich werde nachher einfach in ein paar alten Schriftrollen schauen, ob es irgendwo ein Hintertürchen gibt." Sanft wuschelte er den Blonden durch die Haare und sah lächelnd auf ihn. Jetzt schon die Hoffnung aufzugeben, war noch viel zu früh.

Deidara stand auf, nachdem er sich abgetrocknet hatte, kam zu den beiden rüber und setzte sich neben Naruto."Kopf hoch, bis jetzt ist noch nichts entschieden. Noch geben wir alle nicht auf und zuerst sollten wir uns auf Madara konzentrieren", lächelte er, auch wenn die Lage ziemlich ernst war.

"Wir sollten gehen. Pain ist nicht gerade der geduldigste Mensch." Kurz streckte sich Itachi nach seinen Worten, musste er gleich als Katze herumlaufen. Würde Pain ihn erkennen, er würde ihn direkt an die Gurgel gehen. Darauf hatte Itachi jetzt keine Lust.

Stumm erhob sich Naruto von seiner Couch, zog sich Schuhe und Jacke an, nahm seine Schlüssel und verließ zusammen mit Deidara und Itachi seine Wohnung. In den Straßen herrschte noch immer das Chaos, viele Trümmer lagen noch herum und immer noch lag der Geruch von Blut in der Luft.

Leise seufzte Itachi, gingen sie gleich an der Stelle vorbei, wo sein Bruder gestanden hatte. Er solle auf ihn aufpassen, das würde er. Den letzten Wunsch seines Bruders würde er erfühlen. Das stand fest. "Wie schön, du traust dich ja raus." Erschrocken zuckten alle zusammen und leise fing Itachi an zu knurren. "Madara!"

Naruto hob den Kopf und sah Madara zwar an, sagte aber nichts. Er wollte jetzt nicht reden, lieber die Seele versiegeln und sie zerstören. Danach erst würde er sich ihn krallen, ihn das Licht auspusten.

"Was ist denn los Junge, sitzt der Schmerz den so tief?" Leise fing Madara an zu kichern. "Wie grausam doch das Schicksal ist, nicht wahr." Rote Augen starrten Naruto an, sahen kalt auf ihn. Aber etwas war anders an ihnen als sonst. Die sonst so tot wirkenden Augen, die nur Hass widerspiegelten, zeigten Mitleid mit den Blonden. Langsam schloss Madara die Augen, fing erneut an, leise zu kichern. "Pain du störst."

"Spar dir dein falsches Mitleid für später auf, denn wenn ich dir noch einmal begegne, dann bist du nur noch Geschichte", blaffte Naruto selbst zornig zurück, wollte schon auf ihn losgehen und wurde aber von Deidara unsanft zurückgehalten.

"Verschwinde, Madara, oder willst du jetzt schon sterben?" Kühl war die Stimme des ersten Hokage und Pain sah auf den zornigen Naruto. Das reichte ihn als Beweis, dass er sie nicht verraten würde. "Warum, ich wollte nur fragen ob der Junge überhaupt weiß, wer seine Eltern wirklich getötet hat."

"Ich denke, das reicht jetzt?" Auch weiterhin versuchte Deidara den aufgebrachten Naruto zu besänftigen, hielt ihm mit der linken Hand die Augen zu und funkelte Madara wütend an.

"Was denn? Alle schiebt ihr die Schuld auf mich, stellt mich immer wieder als Monster hin. Dabei war ich es nicht mal. Sondern du selbst hast es doch getan, Naruto." Leise fing Madara wieder an zu kichern, ergötzte sich an dem Anblick der Anwesenden.

"Das ist nicht wahr, das ist eine Lüge. Mein Vater starb bei der Versiegelung von Kyuubi und meine Mutter gilt als verschollen", regte sich Naruto auf, riss sich von Deidara los und ebenso seine Augen auf. Gerade als er das Kristall-versteck aktivieren wollte, sprang Guren aus ihrem Versteck und hielt ihn davon ab. "Nicht, er provoziert dich. Wenn du ihn tötest, dann bringt es auch dich um. Du kannst mit diesem Jutsu nur einen Vampir töten."

"Ich lüge nicht, nicht wahr, Pain. Du warst derjenige, der den Auftrag gab Sasuke zu töten, weil du schon ahntest, dass er einen Teil meiner Seele besitzt. Doch der Kleine wollte nicht, er stellte sich gegen seine Eltern und brachte sie dabei um." In Ruhe erzählte das Uchiha Oberhaupt weiter, sah wie der Blonde immer bleicher wurde dabei. "Du warst es selbst Naruto", lachte Madara, doch dann weiteten sich seine Augen und er blickte verwirrt hinter sich. "Wie hast du?" Ein lautes Heulen war aus der Gasse hinter den Uchiha zu hören und glühende Augen fixierten ihn. Knurrend trat der Lykaner aus der Gasse. Sein ganzer Körper war vernarbt und sein linker Arm fehlte. Etwas wackelig war das Tier auf den Beinen, doch stach das so rote Fell auch in der tiefsten Dunkelheit doch heraus. Zähnefletschend stürmte das Tier auf den Uchiha, riss ihn zu Boden und Madara hatte schwer zu kämpfen sich den großen Wolf vom Leib zu halten.

Er selbst sollte es getan haben? Nein, das konnte nicht sein. Er war Naruto, nicht aber dieser Oturan und demnach hatte er seine Eltern nicht getötet. Zitternd vor Wut hielt er sich an Guren fest, schloss die Augen und atmete tief durch. "So ist es gut...sch .... ich mache das schon", redete sie auch weiterhin auf ihn ein, ließ Naruto dann bei Deidara und trat auf den am Boden liegenden Madara zu. "Sasori aus, lass das. Den Rest erledige ich!"

Leise knurrend wich der rote Wolf von Madara, doch dieser kicherte bloß. "Egal was ihr tut, er wird es fortführen. Er kann nicht anders, es ist seine Bestimmung." Dunkle Augen sahen auf die Frau vor sich und gehässig grinste der Vampir. Sein jetziges neues Ich würde sehr bald erwachen und seinen Zerfall bedeuten. Aber dann würde Konoha endlich untergehen und niemand würde sich an dieses Dorf erinnern können.

Mithilfe einiger Fingerzeichen erschuf Guren ein Kristall-Schwert, hielt es Madara an die Kehle. "Sei still, du elendige Made. Deine Zeit ist abgelaufen und die Hölle wartet bereits auf dich. Fahr dort hin und kehr nie wieder!" Ohne Gnade walten zu lassen, bohrte sich das Schwert tief in Madaras Brust, ehe das Kristall- versteck von Guren eingesetzt wurde und ihn in einen riesigen Kristall verwandelte.

Laut lachte Madara, störte sich nicht an den Kristallen, die seinen Körper bedeckten. "Ich warte auf dich, Bruder", waren die letzten Worte des Vampirs, bevor sein ganzer Körper mit dem Kristall bedeckt war. Langsam zog Guren die Klinge aus der Brust von Madara und kleine Risse bildeten sich auf seinem Körper. Die roten Augen verblassten, nahmen ihren bekannten schwarzen Ton an.

Guren entfernte sich von dem Kristall, sah auf Sasori und lächelte. Würde sie ihn zerstören, so würde sie sterben und so ließ sie dem Rothaarigen dieses Vergnügen. "Jetzt darfst du wieder", lächelte sie, trat einen Schritt zurück und neben Deidara.

Skeptisch sah Sasori auf den Vampir vor sich und knurrte nur leise. So ganz sicher war sich der Lykaner nicht, ob er wirklich sollte, auch wenn er gerade aufgefordert worden ist. Seiner Meinung nach war das zu einfach. Madara hatte ihn beim letzten Mal fast umgebracht und die Wunden hatte er noch immer.

Deidara verstand das Zögern von Sasori nicht, nahm sich daher einen dicken Knüppel und schritt auf den Kristall zu. "Warum zögerst du noch, zerstör ihn .... oder ich tue es", murrte er leise zischend.

"Ungeduldig wie eh und je, Deidara." Langsam trat eine alte Frau hinter den anderen hervor. Sie schritt zu den Lykaner und kraulte ihn sanft hinter den Ohren. "Das Misstrauen meines Enkels ist nicht unbegründet. Schließlich sind die Spuren von letzten Kampf mit Madara noch deutlich zu sehen, oder nicht."

Deidara sah Großmutter Chiyo ernst an, ließ den Knüppel vorerst wieder sinken. "Es kann nichts mehr passieren. Madara ist kristallisiert und aufstehen wird er wohl kaum. Warum also zögern, hm?", flachste Deidara der Alten patzig entgegen.

"Ich frage mich noch immer, warum mein Enkel was mit dir hatte", seufzte Chiyo und sah auf den roten Wolf neben sich, dann wieder auf den kristallisierten Vampir. Eigentlich konnte es ihr egal sein, schließlich gab es für den einen Jungen keine Hoffnung mehr. "Fandest du es nicht zu einfach? Er hat sich einfach überrumpeln lassen, ohne sich großartig zu wehren."

"Verzeihung, wenn ich mich einmische..." Guren trat vor und sah die ältere Dame lächelnd an. "Ich nehme an, er wird gewusst haben, dass ich nicht lange fackel und zudem ist sein Nachfolger auch schon hier. Er wird es also beabsichtigt haben."

"Das ist kein guter Grund, sich einfach abschlachten zu lassen. Aber wenn ihr meint, dann tötet ihn." Kurz blickte die alte Frau zu ihren Enkel und dieser entfernte sich langsam von Madara.

Naruto knurrte der Worte wegen."Sollen wir etwa warten, bis es noch mehr Tote gibt? Der Mistkerl hat genug Leid über die Menschen gebracht!" Guren nickte bestätigend und auch Deidara war dieser Meinung, unterstützte die beiden.

"Macht was ihr wollt, aber es gibt immer jemanden, der um einen weint", seufzte Chiyo und auch Sasori, schnaufte nur leise. Ihm gefiel das ganze nicht. Die Sache hatte doch irgendwo einen Haken.

Naruto war klar, wen die Alte meinte und irgendwie tat Izuna ihm doch leid. Aber es war nicht zu ändern, denn rückgängig konnten sie das Kristall-Versteck nicht mehr. "So oder so wird er sterben. Wenn ich draufgehe, dann auch er. Oder wenn Guren stirbt. Alle Kristalle werden sterben und nicht nur dieser."

Leise knurrte Sasori, gab ein wimmer ähnlichen Laut von sich und wandte sich ganz von der Truppe ab. Egal wie viel Schmerz Madara in der letzten Zeit einem angetan hat. Izuna liebte ihn und das wollte er nicht mitansehen, aber auch nicht verhindern. Jemanden aus Hass zu töten, brachte nichts, nur noch mehr Leid und davon hatte er jetzt genug gesehen.

Deidara seufzte leise, Guren drehte sich mit Naruto um und schritt rüber zu Itachi. Keiner wollte mehr so recht den Kristall zerstören. Erst als Konan vortrat, ihr Origami nutzte und es in den Kristall schleuderte, gab dieser nach, bekam Risse und zersplitterte schließlich zu Kleinst-teilen.

Itachi schloss einfach die Augen, hätte er doch nicht gedacht, dass Madara eines Tages so sterben würde. "Izuna", kaum hörbar kam der Name übe seine Lippe. Ob sie ihn nachher noch lebend sehen würden?

Deidara schluckte und auch Naruto schauderte als das Kristall zersprang und zu Boden wie Pulver fiel. "Tut mir leid, Kleiner", murmelte Konan und warf eine Papierrose auf den Boden.

Ein sanfter Wind blies, trug den glitzernden Staub in die Lüfte. Ein kleines Farbenspiel vor ihren Augen, das von einem Monster ist, das nur das töten kannte. "Na dann, wir sollten gehen." Ein letztes Mal sah Itachi auf, schaute zu, wie der Wind die Splitter davon trug.

"Ja, zudem möchte ich zu Tsunade und die vorletzte Seele von Madara zerstören", wandte Naruto ein, machte sich zusammen mit Guren auf den Weg zur Hokage und wurde ebenso von Konan begleitet.

Noch eine Weile blieb Itachi einfach stehen und sah in den so trüben Himmel herauf. Noch zwei Teile waren übrig und vor dem letzten Teil, grauste es den Uchiha es am meisten. "Ach, Bruder..." Langsam wandte Itachi den Blick vom Himmel ab und rannte zu den Anderen. Auch wenn Madara nun endlich tot war, so war der Kampf noch lange nicht zu Ende.

Deidara seufzte erneut, lief den anderen nach und lief dicht neben Itachi her. "Ich hab kein gutes Gefühl, eher hab ich das Gefühl, dass es bald mehr Tote gibt als uns lieb ist", sprach er seine Sorge laut aus.

"Da bist du nicht der einzige." Schnell griff Itachi die Hand des Blonden, drückte sie leicht. Er hatte Angst und das nicht nur um Deidara. Auch um Naruto, Izuna und seinen Bruder. Die Kämpfe würden weiter gehen und viele würden sterben. Aber was ihn wunderte war, wo der Rest des Clan hin ist. Ihr Clan bestand ja nicht nur aus sechs Leuten. Auch wenn der Clan viele Verluste hinnehmen musste. "Ich werde das Gefühl nicht los, dass bald etwas Schlimmes wieder passieren wird."

Feste drückte Deidara die Hand Itachis, schritt langsam weiter und hörte seinen Bedenken zu. "Ich wünschte nur, dass es schon vorbei wäre", murmelte er leise, schluckte den Kloß herunter und versuchte tapfer zu sein.

"Ich mir auch." Noch einmal sah Itachi rauf in den Abendhimmel, erinnerte sich daran, wie er damals mit seinen Bruder bei solchen Wetter Glühwürmchen gefangen hatte. Sasuke, ging es ihm durch den Kopf und er sah auf Naruto. Auch wenn der Blonde es gut verbarg, schien er an meisten zu leiden von ihnen allen.

Selbst Deidara entgingen die Blicke nicht, mit welchen Naruto die Umgebung ansah, sie traurig wirkten und dennoch entschlossen. Leise seufzte er, streichelte stumm Itachis Hand und hoffte das beste für aller ihrer Zukunft.

"Deidara, ich werde nachher zu einem alten Versteck der Uchihas gehen. Bleibst du bei Naruto so lange." Leise sprach Itachi seine Bitte zu seinen Freund aus. Nicht, dass Naruto noch dachte, dass sie ihn bemuttern wollten. Aber es war der letzte Wunsch von Sasuke gewesen und diesen wird er nicht ohne Grund an ihn gerichtet haben.

Zwar war Deidara verwirrt über die Bitte, willigte dann aber doch ein. "Natürlich passe ich auf Naruto auf, er ist sowas wie mein kleiner Bruder. Mach dir also keine Sorgen", lächelte Deidara sanft.

"Danke, ich hoffe, ich finde auch das, was ich suche", lächelte Itachi den Blonden an, drückte etwas fester dessen Hand und sah noch einmal auf Naruto. Da dieser ihnen keine Beachtung schenkte, küsste Itachi sanft die Wange seines Geliebten. Auch wenn Naruto seine Liebe verloren hatte und er ungern ihre auf die Nasen binden wollte, so konnte er es dennoch nicht ewig tun.

Deidara wurde verlegen, murmelte etwas Unverständliches und lächelte Itachi an. "Nicht der Rede wert, ich mache das gern", murmelte er, blickte auf und ließ die Hand in seiner los. "Komm aber ja wieder, hörst du?", mahnte er am Schluss und sah Itachi strengen Blickes an.

"Keine Sorge, das habe ich vor. Versprochen", lächelte der Uchiha, doch es verflog schnell wieder. Sie waren da. Die Hokage stand schon draußen ungeduldig und wippte mit ihren Fuß auf und ab. Leise seufzte Itachi und um ehrlich zu sein, wollte er gar nicht zusehen, wie eine weitere Seele des alten Oberhauptes zerstört wurde. Auch wenn er es ungern zugab, aber beinahe wären ihm vorhin die Tränen gekommen. Egal wie grausam Madara war, es war nicht immer so. Er konnte sich noch gut daran erinnern, wie ihn das Oberhaupt auf den Arm genommen hatte als er kleiner gewesen war. Damals hatte Madara auch mit ihnen gespielt. Etwas, was heute eigentlich nicht vorstellbar war.

Deidara nickte nochmals, wandte den Blick aber dann nach vorne und sah zu der weiblichen Hokage. Auch sah er wie Naruto zusammen mit Pain auf sie zuging, sie kurz begrüßten und sich unterhielten. Es folgte ein Nicken, dann ein entsetzter Blick und schließlich setzte Tsunade sich einfach hin.

Leise seufzte Itachi und schüttelte einfach den Kopf. Er wollte nicht mehr an die Vergangenheit denken, denn das Hier und Jetzt zählte mehr. "Ich werde jetzt schon gehen, Deidara. Ich möchte das nicht sehen." Ruhig war die Stimme des Uchihas und kurz lehnte er sich an den Blonden an.

"In Ordnung", drehte sich Deidara nochmals lächelnd zu Itachi, spürte dessen Körper an sich und strich ihm kurz über den Rücken." Wir sehen uns dann später."

"Ich denke, dass es nicht lange dauern wird, also bis später." Sanft küsste er nochmal die Wange des Blonden, trete sich aber dann von ihm und sprang auf das nächste Dach. Nochmal drehte sich Itachi um, bevor er aus dem Blickfeld des Blonden verschwand.

Deidara lächelte schwach Itachi zu, als dieser verschwand und wandte sich schließlich mit dem Blick wieder nach vorn. Seufzend stand er da, beobachtete alles genau und hoffte, dass es klappte und Tsunade keinen Schaden davontrug.

Etwas mürrisch sah die Hokage auf die erste Generation. In Ruhe ließ sie sich von Pain erklären, wie er ihr die Seele von Madara herausholen wollte. Ihre Aufgabe war, sie musste nur stillhalten und warten bis Pain mit der Zeremonie fertig ist. "Ich hoffe, dass es mich nicht zu sehr anschlägt."

"Ich werde nicht zulassen, dass sie Schaden nehmen", versuchte Naruto trotz allem zu lächeln, ihr Mut zuzusprechen.

"Das macht mir nicht so sehr Sorgen. Sondern eher der Gedanke, dass ich vielleicht heute Abend nicht das Dorf verteidigen kann." noch immer war Tsunades Stimme ruhig, dennoch hatte sie den Kopf voller Sorgen. Besonders da nun ein neuer Anführer den Clan führte und Tsunade über diesen noch weniger wusste als über den Anderen. Ein paar Informationen hatte sie über Naruto, aber den größten Teil davon konnte sie wieder vergessen.

Naruto seufzte leise, legte Oma Tsunade die Hand auf die Schulter und sah sie an."Wir haben starke Anbu Truppen, zudem tatkräftige Unterstützung von Orochimaru und demnach können sie sich zurücklehnen und uns den Kampf überlassen."

Die Ninja aus Konoha waren stark, das ganz ohne Zweifel. Naruto hatte recht und sie nickte zustimmend den Blonden zu. Dennoch machte sie sich noch Sorgen. Aber eigentlich machte sich die Frau mehr Sorgen um den Blonden. Sein Geliebter war inzwischen ihr Feind, ob Naruto das durchstehen wird. Auch wenn er ihn tötet, wer sagte, dass der Blonde ihn nicht folgen würde.

Ein letztes Mal lächelte Naruto die Hokage warmherzig an, entfernte sich schließlich und trat neben Pain."Ich wäre dann so weit", sprach er diesem zu, wirkte dabei nervös und kaute auf der Unterlippe.

"Gut, wir müssen die Seele bevor die Nacht hereinbricht herausholen." Kühl sah Pain den Blonden Jungen an, wandte sich aber dann wieder an Konan. Diese nickte verstehend und stellte sich neben den Hokagen der ersten Generation. "Geht bitte auf Seite", wies sie Pain noch an. Pain machte seine Arme frei und biss sich auf den Daumen. Einige Tropfen Blut rannen seinen Arm herunter. "Setzt dich."Tsunade nickte und setzte sich, während Pain einige Zeichen um sie herum mit seinem Blut in die Erde zeichnete.

Neugierig verfolgte Naruto die Handlungen Pain's, sah aber immer wieder besorgt zu der Hokage und wartete schweigend ab. Einmischen würde er sich erst, wenn er gefragt und darum gebeten wurde.Mulmig war es schon und demnach wippt er immer wieder auf der Stelle, um wenigstens etwas zu machen und nicht vor Anspannung zu platzen.

Ruhig beobachte Tsunade das Handeln des Anderen, auch wenn er der Gründer des Dorfes war, so ganz geheuer war er ihr nicht. Pain murmelte bei den letzten Zeichen etwas leise vor sich. Als er fertig war, richtete er sich wieder auf und konzentrierte sein Chakra, schnell formte er einige Fingerzeichen und schlug mit den Händen auf den Boden auf. Die Schriftzeichen begannen an, bläulich zu glühen. Verwirrt sah Tsunade auf die erste Generation und fasste sich dann zähneknirschend an die Brust. Ihr wurde plötzlich ganz heiß in der Brust und es schmerzte so, als ob tausend Nadeln in ihrem Herz steckten. Ein schmerzliches Brüllen war zu hören und Tsunade sah auf. "keine Sorge, das war er. Es tut ihm weh, wenn ein Teil von ihm stirbt", erklärte Pain kurz und konzentrierte sich wieder auf die Seele von Madara. Langsam trat er in den Kreis und hielt die rechte Hand auf Tsunades Brust. Ein bläulicher Schleier bildete sich um die Hand des Mannes und er tauchte langsam mit der Hand in ihre Brust.Zischend zog Tsunade die Luft ein und sah, wie etwas Schwarzes aus ihrer Brust gezogen wurde. War das Madaras Seele? "Naruto jetzt."

Naruto hörte den schmerzlichen Schrei, zuckte unter diesem kurz zusammen und war aber wieder ganz konzentriert, als Pain ihn aufforderte, dass es an der Zeit war. Rasch sammelte er sein Chakra, murmelte leise "Jutsu des geheimen Versteckes", formte rasch die dafür vorgesehenen Fingerzeichen und erschuf einen Kristall. Diesen ließ er langsam über die Seele gleiten, schloss sie mithilfe von diesem ein und ließ ihn langsam und vorsichtig zu sich zurück schweben.

Tsunade kippte zusammen, wurde aber noch von Konan aufgefangen, bevor sie zu Boden fiel. Müde sah sie auf, sah wie Pain den Bann wieder löste und auf Naruto sah. "Vernichte sie, bevor er sie sich auch noch holt", wies ihn Pain an und er trat näher auf Naruto zu. Doch ein Rascheln lenkte Pain ab und er sah sich nach rechts um. Ein Schwert flog auf ihn zu und er konnte gerade noch so der Klinge ausweichen. "Du", knurrte der Hokage und sah bitter auf die roten Augen. Kühl sah der Vampir herab, sprang zu den Anderen herunter. Ein Mantel verdeckte ein Teil des Gesichtes und der Vampir sah den Blonden an. "Tut mir leid, Naruto, aber es muss sein", lächelte Izuna den Blonden an, stand plötzlich vor ihm und rammte ihm die Faust in den Magen. Knurrend sank Naruto auf die Knie und Izuna packte sich den Kristall.

Im Begriff den Kristall auf den Boden zu werfen und drauf zu treten, wurde Naruto überwältigt und zudem noch abgelenkt. Keuchend ging er wegen dem Hieb in den Magen zu Boden, krümmte sich und sah knurrend auf Izuna. "Du Baka ... wieso hast du...", brach er letztendlich ab, schnappte nach Luft und versuchte sich schon wieder aufzurappeln.

"Du machst einen dummen Fehler und das schon zum zweiten Mal. Ich will nicht, dass es wieder so endet", seufzte Izuna und wich dann zur rechten Seite. Dass eine Truppe Anbu hinter ihm nun stand, das hatte er sich gedacht. Aber er war nicht nur ein Vampir, er war Madaras kleiner Bruder und sehr schwach war er auch nicht. "Das würde ich mir überlegen." Ruhig war seine Stimme und er zog sein Schwert wieder aus dem Boden. Gekonnt schwang er es mit der Hand, nahm dann den Griff fest in die Hand und hielt es sich vor dem Gesicht. Auch wenn er nicht so stark war wie sein Bruder, war er nicht gerade der einfachste Gegner.

Wie denn, was denn, wo denn? Welchen Fehler denn und wieso ... Nur langsam verstand Naruto, was Izuna ihm sagen wollte und er war über dessen Handeln mehr als nur enttäuscht. "Was soll das, Izuna. Willst du weiterhin diesen Krieg, einen Krieg zwischen deines und meinesgleichen, ist es das, was du willst?" Kaum zu glauben, aber Naruto kochte vor Wut, ballte die Fäuste und trat auf den durchtriebenen Vampir zu.

"Glaubst du das. Schön das du denkst das es mir gefällt durch diesen Krieg meinen geliebten Bruder verloren zu haben", knurrte der Uchiha, sah Naruto verärgert an. Dieser verstand nicht, aber es war auch egal. "Ich hab keine Zeit zum Spielen, ich muss noch etwas erledigen." Kurz kramte der Uchiha in seiner Tasche, holte ein paar Kugeln heraus und warf sie auf den Boden. Ein lauter Knall und ein starke Rauchwolke umhüllte Izuna. Knurrend sah Pain auf die Wolke und starrte dann hoch in den Himmel. Die Wolken zogen sich zusammen und es begann zu regnen an. Langsam löste sich die Rauchwolke auf und Izuna war mit ihr verschwunden. "Verdammt, Sasuke darf diesen Teil der Seele nicht bekommen."

"Na toll, das ging ja voll ..." "Halt die Klappe, Deidara!", unterbrach Naruto den Anderen zornig, schritt besorgt zu Tsunade herüber und kniete sich zu ihr herunter. "Ich bringe sie nachhause", murmelte er leise, half ihr auf die Beine und schritt erneut an den anderen vorbei.

Schwerfällig richtete sich die Blonde Frau auf, stützte sich an den blonden Jungen. Was sollte das, war dieser Vampir nicht auf ihrer Seite gewesen? Besonders, warum erzählt er etwas von denselben Fehler nochmal? Da stimmte doch etwas nicht, aber was war es.

Verdutzt blickte Deidara hinter Naruto her, war erschrocken über seine aufbrausende Art und kratzte sich am Kopf.Was war los mit ihm? Belastete es ihn so sehr?

Verachtend sah Pain dem Blonden nach, sah dann wieder auf Deidara und schritt langsam auf ihn zu. "Wo ist eigentlich dein Freund hin? Plaudert er auch nett bei seinen Bruder? Deidara ich warne dich nur einmal, wenn uns dein Vampir auch verrät, kenne ich keine Gnade. Weder bei ihm, noch bei dir." Verärgert schritt die erste Generation an den blonden Halbvampier vorbei.

Deidara sah Pain mürrisch an, schluckte aber dennoch wegen der kalten Worte und seufzte schließlich."Ich weiß nicht genau, wo Itachi jetzt ist. Er wollte noch etwas erledigen, was genau weiß ich aber nicht!"

"Überlege dir lieber, ob es klug ist, mit dem Feind eine Beziehung zu haben", knurrte der Mann nur abfällig und ein Stein flog darauf an Pain Kopf. Knurrend drehte er sich um, sah in die braunen Augen von Sasori. "Was willst du hier?" Nur ein Knurren war Sasoris Antwort und Pain verzog sich verärgert wieder. "Idiot", knurrte der Rotschopf den anderen nur hinterher und seufzte leise.

Deidara musste sich ein leises Kichern verkneifen als Pain knurrte und den Stein abbekam.Dankend warf er Sasori deswegen auch ein Lächeln zu, schritt zu ihm und grinste. "Er hat es nicht anders verdient", äußerte er sich leise flüsternd.

"Ich hätte ihn auch wieder in den Hintern beißen können. Aber wenn Konan da ist, dann lass ich es lieber", wandte der Rotschopf ein und schüttelte sich bei der Erinnerung. Damals als er seine Kräfte nicht unter Kontrolle hatte, ist das ja einmal passiert. Ein Geschmack und Erlebnis, das sich nicht wiederholen musste nach Sasoris Meinung.

Leise fing Deidara an zu lachen, nickte jedoch verstehend und versuchte es sich gar nicht erst bildlich vorzustellen. "Langsam frage ich mich wirklich wo Itachi bleibt", murmelte er leise, sah sich in alle Richtungen auf und rollte genervt mit den Augen.

"Was wollte er denn machen?", fragte der Akasuna neugierig nach. Schließlich hatte er vorhin nur etwas mitbekommen und, das war als Izuna sich Madaras Seelenteil geschnappt hat. Dass Pain misstrauisch ist, wunderte ihn nicht. Aber Izuna war bestimmt nicht jetzt auf Rache aus. Das passte einfach nicht zu ihm.

Deidara sah erneut zu Sasori und seufzte. "Wenn ich wüsste was er vorhatte, dann wäre ich um einiges ruhiger. So weiß ich leider gar nichts und das stinkt mir gewaltig", antwortete er dem Anderen wahrheitsgemäß.

"Dann geh doch einfach jetzt zu ihm. Hinführen kann ich dich ja", kam es darauf nur von Sasori. Er ging sich im Moment sowieso die Beine vertreten, da konnte er den Blonden auch ruhig zu seinen Freund führen. Besonders war er dann nicht so alleine und ein leichteres Opfer für Hidan. Dass er ihn heute schon drei Mal bespringen wollte, reichte den Akasuna. Zum Glück war bei ihm der menschliche Teil stärker als der tierische.

"Na fein, dann begleite mich halt ein Stück", lächelte Deidara sanft, schritt neben Sasori her und steckte schon die Hände in die Hosentaschen.

Kurz schnupperte der Akasuna in der Luft und hatte auch schnell den Geruch des Uchihas in der Nase. Zum Glück kannte er den Geruch von Itachi gut, sonst hätte er einige Probleme gehabt bei den ganzen Gerüchen hier. Ruhig schritt der Akasuna voran, hob nur ab und zu die Nase zum Schnüffeln wieder hoch. Langsam verließen die beiden den bewohnten Teil von Konoha, gingen gemeinsam durch ein recht zugewucherten Wald und landeten bald vor den Anwesen der Uchihas.

Folgsam lief Deidara hinterher und wunderte sich, was Itachi so weit draußen im Wald machte, dazu ganz alleine. Schwach war er zwar nicht, aber dennoch machte er sich so seine Gedanken.

Verwirrt sah Sasori auf das große Haus, aber der Geruch führt nicht nach drinnen, sondern drumherum. "Komisch", sagte der Akasuna leise, folgte weiter dem Geruch und lief der nur noch zum Teil bestehenden Mauer um das Anwesen herum entlang. Wenig erinnerte dieses Gebäude an das in ihrer Zeit. Zwar war es nicht sonderlich verfallen, aber alles was drumherum lag schon. Wenn dieses Anwesen zerfallen ist, dann musste der Uchiha Clan doch irgendwann ausgerottet worden sein, oder nicht. Nachdenklich folgte Sasori weiter dem Geruch, verließ wieder das Grundstück der Uchihas und ging einen zugewucherten Pfad entlang.

"Was ist denn, was riechst du?" Verwirrt sah Deidara, was Sasori machte, konnte sich daraus aber keinen Reim machen und runzelte die Stirn.

Kurz blieb Sasori wieder stehen, hob die Nase und schnüffelte ein wenig einfach der Luft herum. "Es riecht nach Itachi und nach jemand anderen. Aber ich kenne diesen Geruch nicht." Verwirrt runzelte der Rotschopf die Stirn. Der Andere roch irgendwie fast gar nicht. Ein wenig nach Blut, das war es, aber ansonsten. Leise fing Sasori an zu knurren, roch das Blut immer stärker und überdeckte den Geruch des Anderen. "Itachi kämpft."

Jemand anderes? Wer denn nur? Verwirrt sah Deidara Sasori an, stockte und wirbelte umher, als es hieß, er würde kämpfen. "Er mach...Scheiße!" Deidara fegte umher, sah sich um und wieder zu dem Rothaarigen. "Komm schon, ich will hier nicht herumstehen und Maulaffenpfeil halten", herrschte er ihn an, rannte los und ließ sich nicht aufhalten.

Etwas verwirrt sah Sasori auf den Blonden, ließ ihn an sich vorbei und folgte ihm dann. Schnell hatte der Rotschopf den Anderen wieder eingeholt und lief neben ihn weiter durch den Wald. Irgendwann sahen sie ein kleines Haus, eingestürzt, wohl vom Kampf. Doch der zweite Geruch war verschwunden. Genau sah sich der Rotschopf um, versuchte den Uchiha ausfindig zu machen und sprang einfach auf die Trümmern des Hauses. Er warf einigen Schutt so gut es ging weg, war hier auch auf Deidara angewiesen und dessen Hilfe. Ein leise Murren drang zu ihnen durch und unter dem Schutt bewegte sich etwas. Langsam richtete sich der Uchiha unter dem Gerümpel auf, hielt sich stöhnend den Kopf.

"Itachi!" Deidara der den letzten Trümmer bei Seite geräumt hatte, hielt inne und sah den Vampir vor sich an."Was zum Henker war hier los, gegen wen hast du kämpfen müssen. Und überhaupt: wolltest du nicht nur etwas erledigen? Sieht dein Erledigen etwa so aus?" Statt sich zu Sorgen machte Deidara seinem Freund Vorwürfe und schritt tadelnd um ihn herum.

"Ich hab dich auch lieb, Deidara", kam es nur schwach lächelnd von Itachi und er ließ sich von Sasori aufhelfen. Zum Glück war der Lykaner auf ihrer Seite, sonst hätte er bis morgen darunter gelegen. "Du solltest Lawienenwölfchen werden, Sasori.""Itachi erzähl, wer war die zweite Person?", kam es darauf nur von Akasuna. Der Geruch war komisch, zum Teil kannte er ihn, er konnte ihn nicht zuordnen. "Das war Sasuke, aber er sieht jetzt ganz anders aus als früher", hustete der Uchiha nur und brauchte etwas, um weiterzuerzählen.

Anders, wie denn anders? Wieder entwich Deidara ein Seufzer, gefolgt von einem recht verwirrten Gesichtsausdruck. Vorsichtig fischte er den Mauerputz aus Itachis Haaren und sah diesen eingehend ein."Wie meinst du das, er sieht anders aus? Hat er grüne Punkte, lila Haare oder vielleicht ein gelbes Häubchen auf dem Kopf?"

"Nein, so komisch sieht er auch nicht aus. Er hat so langes Haar wie Madara, aber weiß und seine Haut ist ganz dunkel, zwar nicht schwarz, aber das totale Gegenteil von vorher und er hat eine Art schwarzen Sternen Fleck auf der Nase. Aber seine Augen..." Wieder unterbrach der Uchiha seine Erklärung wieder und fing an zu zittern. Diese Augen, die zwar rot waren und nun einen merkwürdigen Stern seine Pupille zierte, waren so kalt und voller Hass und einer Mordlust, die machten selbst ihm noch immer Angst.

Flecken, dazu sternförmige? Gab es so etwas überhaupt? nun den Erzählungen zufolge bestimmt, immerhin hatte Itachi noch nie gelogen."Ojemine~... das hört sich gar nicht gut an", murmelte Deidara leise, immer noch sichtlich verwirrt und zudem auch noch ratlos.

"Sie wollten halt nicht, dass ich zu viel herausfinde." Spöttisch grinste der Uchiha, hatte sich auch nicht gerade bei seiner Wortwahl vertan. "Ich weiß jetzt, warum Madara ganz plötzlich so merkwürdig geworden ist und warum Sasuke jetzt auch so ist."

"Ach und weshalb?", wollte Deidara wissen, sah Itachi ernst dabei an und friemelte den letzten Staub aus dessen Haaren.

"Jedes Oberhaupt des Clans besitzt doch einen Teil des alten Clanführers. Tja und das seit der ersten Generation unserer Familie. Das bedeutet, dass von allen Oberhäuptern ein Teil der Seele in ihnen schlummert und auch ihr Wille. Auch wenn wir es selbst kaum mitbekommen, jeder Entscheidung des Oberhauptes wird mit allen Seelen abgesprochen und erst wenn sie einverstanden sind, umgesetzt." Wieder hustete der Uchiha, lehnte sich etwas müde an Deidara, als dieser wieder an seinen Haaren herumzupfte.

Gar nicht gut, wie Deidara fand und den völlig erschöpften Itachi sanft in den Armen zu halten begann."Das hört sich alles so kompliziert an", murmelte er leise, streichelte beschwichtigend über den Rücken seines Freundes.

Leise schnurrte der Uchiha darauf und genoss einfach die Zärtlichkeit des Blonden. "Soll das heißen, dass Madara eigentlich nicht für sein Handeln verantwortlich ist?" Verwirrt mischte sich Sasori wieder mit ins Gespräch ein. Er hatte eine Vermutung und wenn er damit richtig lag, war der Tod von Madara sinnlos gewesen.

Deidara sah zu Sasori, als dieser zu sprechen begann, ließ aber keine Sekunde von Itachi ab und kuschelte sich vorsichtig an.

Schwach lächelte der Uchiha und nickte bloß. "Ja, Madara wird von den anderen Seelen wohl unterdrückt. Aber warum sie das plötzlich tun, das weiß ich nicht." Müde kuschelte sich der Uchiha an den Blonden einfach. Nur einen kurzen Moment wollte er einfach nur schmusen.

"Vielleicht weil sie noch bösartiger sind und Madara versucht hat sich zu wehren?", fachsimpelte Deidara laut, lächelte jedoch beim kleinsten Schnurren seitens Itachi und seufzte wohlig auf.

"Vielleicht", kam es nur von dem Uchiha und er richtete sich langsam wieder auf. "Wir sollten von hier verschwinden, nicht dass sie wieder kommen." Zustimmend nickte Sasori und gab dem Uchiha Halt. Itachi musste sich ausruhen, sonst war er heute Abend ein leichtes Opfer für einen Angriff.

Deidara half Itachi zu stützen, redete dabei immer wieder gut diesem zu und drückte sachte seinen Arm. "Du wirst trinken müssen, anderenfalls wirst du nicht wieder ganz auf die Beine kommen."

"Kann sein, aber hier nicht. Du weißt ja, was passieren kann, wenn ich etwas zu viel trinke", war der letzte Satz des Uchihas gewesen, sodass nur Deidara ihn hören konnte. Und das sollte auch nur der Blonde verstehen, schließlich musste Sasori so etwas nicht wissen.

"Natürlich, ganz wie du möchtest", nickte Deidara verstehend, lächelte zaghaft dabei und lief langsam mit ihm weiter.

Im gemächlichen Tempo brachten die beiden den Uchiha zu Kakashis Haus. Sasori verließ die beiden wieder, wollte er jetzt doch lieber nicht stören. Sofort gingen die beiden nach oben in ihr Zimmer und leise stöhnend ließ sich Itachi auf sein Bett fallen.

Seufzend ließ sich Deidara neben Itachi auf das Bett sinken, jedoch im Sitzen und nicht liegend. Behutsam streichelte er ihm über die Wange und lächelte."Ruh dich aus und schlaf ein bisschen, ja?"

"Ja, aber ich will auch etwas kuscheln", schnurrte der Uchiha, zog den Blonden zu sich herunter und drückte ihn sanft an sich. Ein Uchiha war eine Katze und Itachi war eine Schmusekatze.

"Na schön, aber übertreibe nicht gleich", schmunzelte Deidara, schmiegte sich zufrieden und mit geschlossenen Augen an, ehe er sanft über den Rücken zu streicheln begann.

"Ich doch nicht", schnurrte der Uchiha leise, schmiegte sich einfach an den schönen warmen Körper des Blonden. Er war auch zu müde, um etwas anderes zu tun und das auch nicht ohne Grund.

"Braves Kätzchen", lachte Deidara daraufhin leise, spielte verträumt mit Itachis Haaren und wickelte diese an seinem Finger auf.

"Miau", kam es nur darauf von ihm und er schloss leise schnurrend die Augen. Nur für einen Moment wollte er alles vergessen und einfach genießen, dass der Blonde bei ihm ist. Langsam dämmerte der Uchiha weg, schlief bald tief und fest an den Blonden gekuschelt.

Deidara sagte nichts auf den leisen Laut, streichelte weiterhin Itachis Rücken und spürte kaum später dessen gleichmäßigen und ruhigen Atem. Er war eingeschlafen, wirkte dabei wie ein niedliches Kind und das ließ ihn schmunzeln."Schlaf schön, mein Süßer", hauchte er ihm leise zu und küsste behutsam die Stirn.

Zufrieden schnurrte der Uchiha einfach, vergaß all seine Sorgen bei Deidara. Nicht mehr lange würde die Ruhe halten und er müsste wieder kämpfen. Und dieser Kampf würde noch mehr Opfer bringen als der gegen Madara.

Deidara wollte und konnte nicht schlafen, wachte stattdessen über Itachis Schlaf und streichelte ihn vorsichtig weiter.

Leise schnurrte der Uchiha unter den streichenden Händen, lächelte sogar sanft im Schlaf deswegen. Itachi liebte Deidaras Hände, besonders wenn sie ihn kraulten und zärtlich streichelten.

Irgendwann schlief auch Deidara ein, kuschelte sich an Itachis Rücken und seufzte wohlig dabei.

Einen Spalt ging die Tür auf und Kakashi sah kurz hinein ins Zimmer. "Siehe an", kam es von einem Kater, der auf der Schulter des Mannes saß. Der Kopierninja grinste nur und schloss wieder leise das Zimmer. "Also dann Obito, gehen wir los und finden etwas heraus." Der Kater nickte und krallte sich etwas in die Schulter des Mannes. Ein lauter Puff und die beiden verschwanden in einer Rauchwolke.

"Hmmm?" Verwirrt hob Deidara den Kopf, blickte verdattert vor sich hin und glaubte etwas gehört zu haben. Jedoch irrte er wohl, legte sich wieder hin und schmatzte leise in Itachis Ohr.

Leise murrte der Uchihas, war seine Wärmequelle plötzlich weg. Aber als er wieder den Blonden an sich spürte, schnurrte er wieder leise.

Zufrieden wirkte Deidara, schlief den Schlaf der Gerechten und ruhte sich für den bevorstehenden Kampf aus.

Kakashi und Obito waren in der Zeit in der ihrer Welt vor tausend Jahren. Neugierig sah sich der Kater um, war er doch schon lange nicht mehr hier gewesen. Es sah völlig anders aus als früher als er das letzte Mal hier war. Die Wälder waren früher richtig schön grün gewesen und jetzt wirkten die Bäume kahl und grau. "Es sieht alles anders aus", wandte sich der Kater an seinen Partner und sprang von dessen Schulter. Neugierig tappte er durch das hohe Gras und sah sich genau um.

"Trist und kahl, um genau zu sein", nickte Kakashi dem Kater zu, ließ ihn sich dennoch unbehindert umsehen und war selbst auf der Hut. Geheuer war ihm diese Umgebung nicht, schrie sie nach Tod und Verderben und ein modriger Geruch lag dazu in der Luft.

Obito spürte einen kalten Hauch und zitterte stark. "Sag mal, ist dir auch so kalt?" Fröstelnd tigerte der Kater zu seinen Kameraden und fing plötzlich laut an zu fauchen. "Kakashi pass auf", knurrte er, doch es war zu spät, gerade als sich der Mann umdrehte, fing er sich einen Faustschlag im Gesicht ab. "Ihr widerlichen Geschöpfe", hauchte eine kalte Stimme den beiden zu. Langsam trat Sasuke auf die beiden zu und Obito zitterte immer stärker. Sasuke sah nun völlig anders aus. Sein Haar war so lang wie das des alten Oberhauptes, aber ganz weiß. Seine Haut war ganz dunkel, kein Vergleich zu früher der Schneeweißen. Aber seine roten Augen waren inzwischen völlig anders. "Was für eine Mordlust", hauchte der Kater leise knurrend und dunkel lachte Sasuke. "Ihr werdet diese Welt nicht mehr lebend verlassen."

Kakashi spürte den Schmerz, ließ diesen sich jedoch nicht anmerken und wich genau wie der Kater ein ganzes Stück zurück. "Sasuke?" Fassungslos und verwirrt sah er das Wesen vor sich an, traute seinen Augen nicht und erkannte keinen Charakterzug zu früher.

Wieder lachte die Gestalt dunkel, trat näher an den Mann mit grauen Haar. "Ja, erkennt ihr mich etwa nicht?" Dunkel war die Stimme des Uchihas und seine roten Augen durchbohrten den Kopierninja regelrecht. Gierig leckte er sich über die Lippen, konnte es kaum noch erwarten seinen Blutdurst und seine Lust zu töten zu befriedigen für einen Moment. "Was ist nur mit dir passiert?", hauchte Obito entsetzt und schüttelte sich unter dem Blick des Uchihas. Obito fühlte sich, als ob Sasuke mit diesen Augen in seine Seele blicken konnte. Etwas, was ihn überhaupt nicht gefiel, so durchschaubar für seinen Feind zu sein. "Ich habe mein Erbe angetreten, wie es sich für das hundertste Kind gehört."

Nicht zum Aushalten, wie Sasuke sprach. So kalt, so unbeschreiblich für einen gestandenen Mann. Kakashi musste zugeben, dass er sich doch zu fürchten begann, Sasuke so kein Stück mehr vertraute. Wo war nur der freundliche Junge geblieben, der der sich immer hatte streicheln lassen und dabei geschnurrt hatte? "Du hast dich verändert ... verändert zu einem Monster", erwiderte er herablassend und sah den nun vermeintlichen Feind kaltherzig an.

Wieder lachte der Uchiha dunkel und seine roten Augen musterten den Älteren. "Nein, ihr habt nur den Respekt vor meiner Gattung verloren und das werde ich jetzt ändern." Sachte ging der Uchiha in die Hocke und verschwand plötzlich vor den Augen der beiden. "Verdammt, Kakashi, das Sharingan. Anders sind wir Tod", fuhr ihn der Kater an, doch im selben Augenblick durchstach ein Schwert das Tier und fiel raunzend zu Boden. "Du nervst mich, schon so lange." Herablassend sah der Uchiha auf den Verwandten seiner Familie. langsam ritzte er sich mit den langen Fingernägeln in seinen Unterarm, gab ein komisches Gurren von sich und ließ sein Blut auf den Kater tropfen. Fauchend und laut raunzend schrie der Kater schmerzlich auf. Obito spürte wie das Blut von Sasuke sich durch sein Fell und Haut schon fraß. Ein widerlich, gammliger Geruch stieg ihm in die Nase und er fühlte wie sein Fleisch und sogar seine Knochen der roten Flüssigkeit nachgaben.

Geschockt sah Kakashi auf das sich ihm bietende Bild, gestand sich ein, hier nicht helfen zu können und es tat ihm in der Seele weh."Vergib mir, Obito. Dafür, dass ich dir nicht helfen kann", murmelte er leise, sank auf die Knie und streckte die Hand nach dem gequältem Tier aus.

Träge lächelte der Kater nur zu seinem alten Freund. "Keine Sorge, ich hatte ein tolles Leben an deiner Seite", hauchte der Kater leise und langsam schlossen sich die Augen des Tieres. Obito tat seine letzten Atemzüge, merkte wie wieder Blut heruntertropfte, doch nicht auf ihn, sondern neben ihn. Schwerfällig hob Obito den Kopf, sah wie blutige Tränen die Wange des Uchihas herunterliefen. "Sasuke", hauchte der Kater leise und seine Augen verblassten.

Kakashi strich vorsichtig über den kleinen Kopf, stand Obito in den letzten Minuten bei und das, obwohl sich sein Brustkorb zuschnürte und er kaum noch Luft bekam.Kakashi starrte ins Leere, sein Herz hörte für einen klitzekleinen Moment aufzuschlagen, Gefühle von Angst, Einsamkeit und Verlust machten sich in breit. Er musste schlucken, fing an zu schreien, zu toben und zu schlagen. Doch alles half nichts, Obito blieb tot.

Doch Sasuke interessierte es nicht, war Obito doch in seinen Augen nichts weiter als Abschaum. "Dir werde ich lebendig die Haut abziehen, Halbblut." Gehässig sah der Uchiha den Älteren an, langsam rannte das Blut an seine Wunden am Arm zurück und die Wunde verschlossen sich. Seine Gier nach Tod und Blut war nicht gestillt und auch Kakashi würde ihn keine Befriedigung dafür geben.

Lieber ein Halbblut, als ein Monster. Kakashi sprach diese Gedanken nicht laut aus, verbarg sie oder versuchte es sie vor Sasuke nicht preisgeben zu müssen. Die Blicke erwiderte er nicht minder kalt, knurrte sogar leise und spuckte Sasuke letztendlich vor die Füße.

Belustigt grinste der Uchiha, leckte sich schon über die langen schmalen Finger. "Zeit zu spielen", kicherte Sasuke wieder, stürmte auf den Kopierninja zu und holte schon zum nächsten Schlag aus.

Knurrend rappelte sich Kakashi auf, wich dem ersten Schlag noch locker aus und sprang in einem Satz nach hinten. "Spielen, du willst spielen? Meinst du nicht, dass du dafür schon zu alt bist?", fragte er spöttisch und zückte sein Kunai.

Dunkel kicherte Sasuke nur, sah gierig auf Kakashi. "Oho, bist du sauer." Wieder schnellte Sasuke vor, legte seine Hand auf das Gesicht des Anderen und krallte sich hinein. Mit einem kräftigen Ruck, presste er Kakashi gegen den nächsten Baum, der sofort unter dem Druck nachgab.

Und ob Kakashi sauer war. Nicht nur wegen Obitos Tod, sondern auch weil er kaum in der Lage war, sich genetisch gesehen, gegen ein Kind nicht wehren konnte."Ich mag zwar sauer sein, aber Angst hab ich keine. Warum auch, auf mich wartet bereits jemand", blaffte er zornig und unterdrückt keuchend zurück.

"So", kam es darauf nur von Sasuke und er bleckte schon die langen Fangzähne. Er hatte Durst und der war sehr groß. Ohne ein weiteres Wort rammte er seine Zähne in den verdeckten Hals des Kopierninjas. Gierig saugte er die rote Flüssigkeit aus dem Älteren, spürte dessen Widerstand. Aber auch dieser ließ bald nach. Langsam ließ Sasuke von den Älteren ab und Kakashi sank kraftlos zu Boden. "Jetzt wird gespielt", hauchte der Uchiha, drehte Kakashi auf den Rücken und setzte sich einfach auf dessen Bauch. Langsam wanderte er mit den Fingern, regelrecht zart über das Gesicht des Mannes. "Er ist schöner", hauchte der Uchiha leise und streichelte den Kopierninja über das vernarbte Auge. Breit fing er an zu grinsen, drückte langsam den Zeige- und Mittelfinger in die Augenhöhle. Tief bohrte er die Finger herein, umfasste den Augapfel und zog ihn langsam heraus.

Kakashi hatte ganz vergessen wie weh es tat gebissen zu werden und dennoch versuchte er tapfer dem Drang zu schreien, zu widerstehen. Die Blöße gab er sich nicht, nicht vor diesem Ungeheuer von Vampir.Die Worte gingen nahezu ungehört an ihm vorbei, ebenso dass er auf den Rücken gedreht und angefasst wurde. Jedoch hörte er genau die letzten Worte, grinste, nur um im nächsten Moment gepeinigt von Schmerzen doch zu schreien. "Du verdammter .... Herrgott noch einmal, du hast die Liebe und Zuneigung Narutos nicht verdient", presste er zwischen zusammengebissenen Zähnen heraus.

"Naruto", hauchte der Uchiha den Namen, seine Augen wurden ganz blass und sahen traurig auf den Älteren. "Ja, das habe ich nicht." Blutige Tränen rannen dem Uchiha über die Wangen und er schloss einen Moment die Augen. Leise fing er wieder an zu kichern und wieder er öffnete wieder mit purpurnen roten Pupillen die Augen. Verspielt sah Sasuke das Auge an, erkannte das besondere Zeichen seines Clans. Genüsslich leckte er das restliche Blut davon ab und schluckte es schließlich ganz herunter. "Jetzt wird weiter gespielt", hauchte er nur und fuhr langsam mit den langen Fingernägeln über die Brust des Mannes.

Sasuke erinnerte sich also doch noch, aber wie schnell Erinnerungen vergänglich waren, zeigten diese kalten Augen. Rote, kampflustige Augen sahen auf ihn herab, spiegelten puren Hass und Verachtung wieder. Das Feuer verstarb, Blut wurde zu Stein, Feuer zu Eis und Stein zu Staub. Sasuke hatte ein Herz aus Stein, darin würde nie Liebe sein. Der Rauch des Endes war so nah, als er die Kälte in seinen Augen sah. Gefühle zerrissen, verloren in Zeit und Raum und doch kämpfe er verbissen.

Rote Augen starrten auf den Kopierninja, musterten ihn ganz genau. Sasuke schien zu überlegen, wie er Kakashi wohl am besten in Stücke reißt. Gehässig grinste der Uchiha, riss Kakashi das halbe Oberteil von Leib. Sanft glitt seine Finger über das Schlüsselbein. Tief bohrten sich im nächsten Moment wieder seine Finger ins Fleisch, umschlossen den Knochen und er zerrte ihn hervor, brach den Knochen dabei in zwei. Teilweise ragte das gebrochene Schlüsselbein heraus aus dem Kopierninja und der Uchiha kicherte nur leise wegen dem Schmerzensschrei des Anderen. Doch es reichte Sasuke nicht, er wollte, dass der Andere noch mehr leidet. Langsam fuhr er mit den Fingernägel über Kakashis Brust, hinterließ dabei tiefe Kratzer mit seinen Nägeln.Doch über der Stelle, wo Kakashis Herz schlug, blieb er stehen. "Wie es wohl bei einem Halbblut aussieht?" Neugierig legte der Uchiha den Kopf schief und schlug mit der flachen Hand in die Brust des Anderen. Er fühlte das Herz in seiner Hand, konnte die schnellen Schläge deutlich spüren. So konnte er aber das Herz nicht sehen, ging es Sasuke durch den Kopf und er krallte sich mit der anderen Hand in die Wunde. Er konnte das restliche warme Blut an seinen Fingern spüren und auch die harten Knochen seines Brustkorbes. "Dein Brustkorb stört", hauchte er leise, zog mit der anderen Hand an den Knochen. Lautes Knacken überdeckte den schmerzlichen Schrei des Kopierninjas und genüsslich grinste Sasuke. Einzeln gaben die Knochen und die Haut Sasukes Händen nach, brachen, rissen in zwei. "So siehst du also innen aus", flötete Sasuke nur als Kakashi Brustkorb zur linken völlig geöffnet war und sein Inneres Preis gab.

Kakashi wurde schlecht, er spürte das Brechen der Knochen, das Blut, welches heftig pulsierte und versuchte den Schock zu verarbeiten. Hinsehen wollte er nicht, unterdrückte den Drang erbrechen zu müssen und langsam dämmerte es in Richtung Dunkelheit. Machtlos begegnete er der Einsamkeit und machtlos zeigte er ihr sein Gesicht. Zerfallen in tausend Stücke, kroch er in tausend Richtungen und hielt seine Wunde nicht fest genug. In falsche Träume sich geflüchtet, auf besetzte Plätze sich gesetzt, suchte er die Herrlichkeit der Zweisamkeit und fand nur die lächerliche Einsamkeit. Am Anfang war das absolute Nichts. Dunkelheit. Vielleicht nicht ganz: Ein kleines, unscheinbares Licht, wie die weit entfernte Öffnung eines Tunnels, in dem er sich aufzuhalten schien. Vielleicht ein Gedanke. Klein, aber nicht derart bleibend, eher wachsend oder langsam näher kommend...Und dann - mit einem furchtbaren Schlag aus Licht und Kälte - war er! Und er fror, und fühlte sich so schwach, dass ihn bald darauf der Schlaf mit seinen sanften, dunklen Schwingen umschloss. Und alles schien darauf für Tage, Monate oder gar Jahre zu schlafen. Als wäre das ganze Universum ein einziger großer Irrtum und müsste neu erdacht werden ... Doch wenn Kakashi auch schlief, so träumte er nicht. Vielmehr war es so, als läge er mit offenen Augen. Und eher unbewusst nahm er dieses Funkeln, das ihn unaufhörlich rumschwirrte wahr und eine seltsame Energie, die langsam in ihm aufstieg...

Leise fing der Uchiha an zu kichern, spürte er wie das Herz des Älteren immer langsamer schlug. Bald war es so weit und Kakashi würde Obito folgen. "Auf Wiedersehen", hauchte Sasuke ein letztes Mal zu dem Anderen und riss das schwach pochende Herz einfach aus der Brust von Kakashi. Ein leeres Auge starrte auf ihn, aber es interessierte Sasuke nicht. Abfällig warf er das Herz einfach weg, packte sich Kakashi und auch die Überreste von Obito. Leise lachend ging der Uchiha durch den Wald, jetzt wollte er den Anderen auch noch einen netten Besuch abstatten und ihnen auch ein nettes Geschenk dalassen.

Sein Blut weichte den Boden auf und Kakashi schloss müde mit einem Lächeln die Augen. Ein wuchtiger Schlag traf ihn, heiße Finger rissen ihm das Herz heraus und zerschlugen mit einem Ruck das Fleisch über seinen Rippen. Etwas schlug in seinen Kopf ein, drang durch den festen Knochen in sein Gehirn und schraubte sich durch seine Gedanken... Alles drehte sich. Unterschiede wie links-rechts, oben-unten vermochte er nicht mehr zu treffen. Sein Kopf schlug auf, spürte, wie ihm das Leben wegschwamm, während sein Herz versuchte, den Blutverlust durch hektisches Schlagen auszugleichen. Die einzelnen Schläge waren nicht mehr voneinander zu trennen, alles in ihm vibrierte. Das Letzte, was ihm an diesem Tag über die Lippen kam, war der Name Obito's. Jener Person, die er bis dato geliebt hatte. Nun lag er hier, schwach lächelnd, mit Obito's Namen auf den Lippen, Sasuke anstarrend, seinen Hass zu sehen. Er dachte an ihn, konnte seine Gedanken geradezu riechen. Sie drangen in ihn ein, ertasten jede einzelne Faser seiner Existenz, ertasteten jeden seiner Gedanken und vermischten sich mit ihnen. Seine Gedanken waren die deinen. Seine Erinnerungen waren die seinen. Es war vorbei, Kakashi hatte den Kampf verloren, wie Naruto damals seine Eltern, wie er die Freundschaft zu Sasuke. "Verzeih, Naruto ..." Der Mond kam langsam hinter den Wolken hervor und Kakashi schloss langsam und für immer seine Augen

Lautes Geheule klang aus allen Ecken des Waldes und langsam, mit knurrenden Lauten traten die Lykaner aus ihren Verstecken. Alle starrten sie den Uchiha mit ihrer Mordlust an, knurrten und heulten leise. Einige traten näher an Sasuke heran und ihr Speichel lief ihnen aus dem Maul, so als hätten sie seit Tagen nichts gefressen. Kurz sah der Uchiha auf, sah wie der Mond von Nacht zu Nacht einen rötlichen Ton annahm. "Ihr wollt wieder zu ihnen. Gerne, tobt euch in ihrer Welt aus", hauchte Sasuke leise und er ging weiter zu den Uchiha Anwesen. Seine Familie würde er noch nicht einsetzen, aber die Lykaner waren herrliche triebgesteuerte Bestien und sie gehorchten ihn aufs Wort. In Ruhe trat Sasuke in sein Haus, ging einen dunklen Flur entlang und einige schwarze Katzen saßen im Flur, sahen ihn mit denselben Augen an. "Haltet euch heute Nacht bereit, denn wir werden das jetzige und auch das zukünftige Konoha vernichten." Kalt war seine Stimme und er ging in sein Gemach, warf die beiden Toten einfach auf sein Bett und verschob das Bett. Durch diesen Eingang konnten die Lykaner ungehindert in die andere Welt und diesen Fuchs erstmal beschäftigen. "Es ist Zeit, kommt und lebt eure Instinkt aus." Einige Schritte ging der Uchiha zurück, hob die Hände dabei in die Luft und die zu großen Wölfe stürmten heulend und knurrend auf den Eingang in die andere Welt ein.

Guren horchte auf, drehte sich um und sah skeptisch bis misstrauisch in den Wald hinein. Es hörte sich an wie lautes Fuß-tippeln, wie etwas, das hetzte und jagte. Kurz hielt sie noch inne, sprang jedoch auf die Seite, als sie erkannte, was oder wer im Begriff war, anzugreifen. Mithilfe eines Jutsus sandte sie Naruto etwas zu, damit dieser Alarm schlagen und andere warnen konnte. Rasch sprang sie von Baum zu Baum, hechtete zu Kakashis Haus und klingelte Sturm. Sie war sich sicher, dass Deidara hier wäre und... Halt, was war das? Wieder drehte sie sich um, sah etwas rötlich Schimmerndes und musste schmunzeln, als sie erkannte, dass es sich dabei um den Kyuubi handelte. Scheinbar hatte er genug vom brav warten und mischte sich endlich ein.

Leise murrend hob Itachi den Kopf, sah etwas verschlafen auf die Tür. Müde schüttelte er Deidara, wollte, dass er aufwachte. "Deidara, da klingelt wer und ich weiß nicht, ob es Tag oder Nacht ist."

Deidara knurrte leise, richtete sich aber langsam auf und torkelte zur Tür, nur um diese zu öffnen. "Guren?" Erstaunt sah er die junge Frau an, sah sich kurz um und bat sie schließlich rein. "Wir haben wieder eine Horde an wilden Hunden", äußerte sie sich gleich, schritt ins Wohnzimmer und nahm Platz.

Müde krabbelte auch Itachi aus dem Bett, wäre gerne noch etwas liegen geblieben. Aber wenn Deidara nun auch wach war, dann konnte er auch aufstehen. Ein lautes Geheule ließ ihn zusammenzucken und er trat verwirrt in die Küche. "Was ist denn jetzt wieder los?", grummelte er etwas gereizt, schmerzte ihn doch der Kopf von dem ganzen Krach draußen.

Guren lächelte den verschlafenen Itachi an."Die Lykaner sind wieder da, ebenso Kyuubi. Scheinbar hat er es sich zur Aufgabe gemacht, Naruto schützen zu wollen." Guren seufzte auf, schloss das Fenster und setzte sich wieder zu Deidara an den Tisch.

"Jetzt schon wieder?" Verwirrt sah Itachi auf die junge Frau. Wollte sein Bruder sie etwa niedermetzeln? Nein, das passte nicht zu ihm und es hätte auch nicht zu Madaras Handeln gepasst. "Sasuke hat irgendetwas vor", murmelte der Uchiha nur leise und dachte fieberhaft nach, was Sasuke wirklich vorhatte.

"Ich will ja nicht den Teufel an die Wand malen, aber so wie es aussieht, versucht er Kyuubi von Naruto fernzuhalten. Wobei er das bei seinen vertrauten Geistern auch machen müsste. Gamakichi und seine Familie ist nicht gerade schwach", erklärte Guren, wurde dabei beeindruckt von Deidara angesehen und lächelte.

"Wohl eher ein Zeichen zu setzen", murmelte der Uchiha unverständlich und sah wieder auf Guren. "Scheint die Sonne?" Itachi hielt es hier nicht mehr aus. Er wollte nicht mehr länger hier sitzen und darauf warten, dass alle sterben und er nichts tun konnte. Außerdem wollte er seinen Bruder sehen, schauen, ob noch etwas von diesen übrig war.

Guren schüttelte auf die Frage hin den Kopf. "Nein, sie ist bereits untergegangen und der Vollmond leuchtet rot wie Blut. Fast als wäre jemand gestorben." Es war eine Vermutung der jungen Frau, nicht wissend, wie Recht sie mit dieser hatte und welchen Verlust sie hatten einbüßen müssen.

"Super", kam es nur von Itachi und er rannte schon zur Tür. Schnell war diese offen und der Uchiha verließ das Haus als Katze. Schnell rannte er zu seinem Zuhause, er wollte Sasuke jetzt unbedingt sehen. Er musste ihn zur Vernunft bringen, irgendwie. Zwei rote Augen folgten der schwarzen Katze und die Person lief dem Kater in sicherem Abstand nach.

"Itachi warte!" Vergeblich, er war bereits weg. Deidara war Guren einen Blick zu, kaute nervös auf der Unterlippe. "Bleib, wenn du auch noch gehst, sind wir kampftechnisch in der Unterzahl", wies Guren den jungen Mann zurecht, auch wenn es ihr Leid dabei tat.

Itachi rannte weiter, merkte nicht, dass ihm jemand folgte. Seine Gedanken waren bei seinem Bruder und selbst seinen Geliebten hatte er ganz vergessen. Ein lautes Heulen schreckte den Uchiha auf und langsam streifte er durch das nun immer höher werdenden Grases vor den Wald. Itachi konnte einen orangen Fleck erkennen. Das musste dieser Fuchs sein, ging es ihm durch den Kopf und er trat langsam näher auf die Stelle zu. Dennoch behielt er Abstand, wollte er sich jetzt nicht mit den Lykanern anlegen, besonders nicht als Katze. Ständig stürmten die Wölfe auf den Fuchs zu, verbissen sich in das orange Fell und färbten es langsam rot. Knurrend schlug Kyuubi die Werwölfe von sich, doch sie kamen immer wieder und griffen den Fuchs an. "Wie erbärmlich Kyuubi. Du hättest in Naruto bleiben sollen." Spöttisch klang die Stimme und langsam trat Sasuke aus dem Gebäude. Einige schwarze Katzen liefen um ihn herum. Aber nicht nur die schwarzen Katzen waren bei ihm auch die Geschöpfe, die den Lykanern so ähnlich sahen. Geschockt weiteten sich die Augen von Itachi und er konnte nicht glauben, dass die Seelenfresser neben seinen Bruder standen. Besonders das die Anderen keinen Protest einlegten gegen das Familienoberhaupt.

Kyuubi fauchte, schlug mit den neun Schwänzen um sich und warf die Lykaner von sich. Erst als er Sasuke und die Katzen alle sah, drehte er sich um und fletschte die Zähne."Und du hättest besser in deinem Buch bleiben sollen. Verbrennen hätte man es sollen. Allemal besser als alles erneut mit ansehen zu müssen."

"Nur diesmal werde ich nicht verlieren", hauchte der Uchiha leise und sah mit seinen roten Augen den großen Fuchs an. Eigentlich ein schönes Tier und ein herrliches Geschenk für seine alte Liebe. Schließlich mochte Naruto orange. "Auf ihn", waren die Worte des Uchihas und die Lykaner stürzten sich allesamt auf den Fuchs. Knurrend schlug Kyuubi um sich, wehrte so gut es ging die wilde Meute ab, doch nicht alle konnte er sich vom Leib halten. Knurrend brüllte der Fuchs im nächsten Moment und Sasuke gab den beiden verwesenden Clanmitgliedern ein Zeichen. Fauchend stürzten sich die beiden verstümmelten, zu groß geratenen Katzen auf den Fuchs. Biss sich an seiner Kehle fest und hinterließen tiefe und ätzende Wunden auf den Fuchs.

"Scheiße, was hat der vor?" Gamakichi sah sich geschockt von weitem mit den anderen Fröschen das Schauspiel an und musste schlucken."Er wird aus Kyuubi wohl das machen, was man einen Seelenfresser nennt und dann wird er Naruto-chan nicht mehr beschützen können", erwiderte Fukasaku leise, hüpfte näher an das Geschehnis und schüttelte den Kopf.

Breit grinste der Uchiha, hatte er doch diese komischen sprechende Frösche schon längst bemerkt. "Wollt ihr da hinten nur zuschauen, oder mischt ihr euch auch noch ein", kam es von Sasuke. Erschrocken zuckte Itachi zusammen, wich etwas weiter von dem Kampf weg. Wenn er die Frösche bemerkt hatte, dann ihn doch auch. Langsam trat der Kater zurück, spürte, dass er bei jemanden sich angestoßen hatte und sah ängstlich auf. Jetzt war er verloren, ging es ihm durch den Kopf und der Mann griff schon nach ihm. "Ich bin es", flüsterte der Mann zu Itachi und der Kater sah ihn verwirrt an. "Izuna?" "Wir müssen weg, noch hat er kein Interesse an uns", kam es von Izuna nur und er verschwand mit Itachi im Wald. Leise knurrend sah Sasuke in das Gestrüpp rechts neben ihn. Hatten sich die zwei schon verzogen, wie langweilig. Ein lautes Knurren lenkte Sasuke wieder ab und er sah lächelnd auf den nun am Boden liegenden Kyuubi.

Fukasaku schüttelte den Kopf, deutete an, sich rauszuhalten und verlangte dies ebenso von den anderen. Er hatte keine Lust auch zu so einem Ding zu werden und zudem sollte er schleunigst Naruto zusammen mit Mou aufsuchen. Nicht umsonst hatte er ihn die Techniken eines San-nin gelehrt und vielleicht konnte die ein oder andere mehr anrichten, als üblich war.

"Wie langweilig ihr seid", kam es nur von Sasuke, aber folgen wollte er ihnen nicht. Nein, sein Interesse galt allein Kyuubi. "Du störst mich nun nicht mehr." Kalt war die Stimme von den Uchiha und auch das laute knurren von den Fuchs störte ihn nicht mal. Eine schwarze Katze kam mit einem dunklen Katana im Maul an und legte es den Uchiha vor die Füße. Ruhig hob Sasuke es auf, zog die leicht rostige Klinge aus der Scheide und hielt sie den Fuchs an den Hals. "Dein Kopf ist eine schöne Trophäe." Er hob seinen Arm, ließ die Klinge auf den Hals des Tieres schnellen und wie durch Butter glitt die Klinge durch den Hals. Ein Schwall Blut spritzte in alle Himmelsrichtungen, versaute alles und der Schädel schlug stumpf auf den staubigen Boden auf. Genüsslich legte sich der Uchiha das Blut aus dem Gesicht, hob an den Ohren den Fuchskopf hoch. "Schlagt ihn die Schwänze ab und zieht ihn die Haut ab." Wieder summte der Uchiha zufrieden und ging mit dem Kopf von Kyuubi in sein Haus zurück.

Fukasaku quakte schmerzlich auf, wandte sich endgültig ab und hüpfte zu Naruto, der noch ahnungslos an Tsunades Krankenbett saß. Wie er auf Nachricht reagierte, wusste er nicht, tauchte mit einem lauten Puff auf der Hokage ihrem Bett auf und schluckte trocken.

Müde richtete sich die Hokage auf, sah auf die runzlige Kröte und fragte sich schon, was wieder los war. "Du kommst bestimmt nicht mit schönen Nachrichten."

"Ganz recht. Kyuubi ... er...." Fukasaku sprach nicht weiter, sah zu Naruto und schluckte erneut. "Es tut mir leid, aber er ist tot." "Was? Nein, das ist..." Naruto rang mit sich und den Tränen, ballte die Fäuste und schlug auf die Wand ein.

Entsetzt weiteten sich Tsunades Augen. Der Fuchsdämon war tot. Wie konnte das sein und wer war es gewesen. Kyuubi war stark, hatte damals vor 17 Jahren das halbe Dorf vernichtet und der vierten Generation das Leben gekostet. "Wer war es. Wer hat ihn umgebracht?" Gefasst war ihre Stimme, denn wenn ihr Feind so mächtig war, dann konnte sie sich nicht länger ausruhen.

Wieder atmete die Kröte tief durch, antwortete erst dann. "Sasuke, es war Sasuke. Er hat ihm den Rest gegeben. Zuvor waren es die Lykaner und Seelenfresser."

"Damit wird er aber auch nicht aufhören können." Kühl klang die Stimme und Tsunade drehte sich zum Fenster. Von dort kam die Stimme und es saß auch ein gewisser Mann auf der Fensterbank. "Du, was willst du?", knurrte die Hokage stand schon aus dem Bett auf und baute sich vor Naruto schützend auf. "Wir wollen euch nichts Böses, wir wollen euch helfen." Kühl war wieder die Stimme von dem Mann, doch diesmal klang sie völlig anders. Die Stimme war viel tiefer und hatte auch einen Hauch von Stolz im Klang. "Was zum." "Immer mit der Ruhe, sie stehen auf unserer Seite." Raunzend sprang Itachi hinter dem Mann hervor und tigerte ruhig zu Naruto. "Hört den beiden einfach zu." "Den beiden?" Verwirrt starrte die Hokage den Kater an und verstand nun nichts mehr. Leise seufzte der Mann und zog sich langsam die Kapuze vom Kopf. Izuna stand vor ihm, doch hielt er noch seine Augen geschlossen und öffnete sie langsam. Das linke Auge war schwarz, so wie man es von den Uchihas kannte, doch das rechte war rot wie die Augen von Madara. "Ich sollte euch wohl etwas erklären."

Naruto verstand überhaupt nichts mehr, wandte sich jedoch den beiden zu und begann zu knurren als er Izuna endlich erkannte. "Was willst du? Glaubst du, dass ich dir noch irgendetwas glaube?" Naruto sprach nichts anderes als den Seelenteil Madaras an und wandte sich bereits ab. Fukasaku hüpfte ihm auf die Schulter, wollte Naruto begleiten und zudem den Sennin Mode mit ihm besprechen.

"Ich bin Madara selbst." Kühl war wieder die Stimme und Izuna seufzte. "Naruto, du hättest beinahe den restlichen Teil meiner noch alten vorhandenen Seele zerstört. Hättest du das getan, hätte sich der ganze Mist, der seit der ersten Generation unseres Clanoberhauptes existiert, wiederholt", seufzte Izuna, jedoch der Teil der Madara war, aber ob der Junge jetzt stehen bleibt, war fraglich.

Was sollte der Mist, wieso sprach Izuna gespalten? Naruto drehte sich um und runzelte die Stirn. "Was wiederholt sich? Der Mord an meinen Eltern? Tut mir leid, aber die sind bereits beide tot und so kann es sich hiermit nicht wiederholen." Er wollte von dem ganzen Mist nichts hören, winkte ab und schüttelte den Kopf.

"Nein, dein Tod", sagte der Uchiha ruhig und schloss für einen Moment die Augen. "Weißt du eigentlich, dass du schon seit über tausenden von Jahren immer und immer wieder geboren wirst. Das wiederholt sich so lange, bis unser Gründervater tot ist."

Bitte was? Naruto wirbelte herum und sah Izuna an. "Ich werde wiedergeboren? Wieso, ich meine, warum? Das ergibt doch gar keinen Sinn, zumal ich mich nie an irgendetwas erinnern könnte."

"Ja, es ist ein Fluch, der auf dir lastet. Ein Fluch der unser Clangründer auf dich gelegt hat", begann Madara zu erklären und seufzte leise bevor er weiter sprach. "Vor ziemlich lange Zeit, lebten die Vampire und Menschen in Feindschaft. Die Vampire unterdrückten die Menschen, sahen sie als ihr Vieh an. Sie waren für sie nur Nahrung, nichts weiter. Unser Clanführer lebte schon seit über hundert Jahren, schon damals und er liebte es Menschen einfach grundlos niederzumetzeln. Aber es gab etwas, das ihm ein Dorn im Auge war. Eine kleine Gruppe von Menschen, die sich auf die Jagd seiner Rasse spezialisiert hat. Und der Gründer dieser Gruppe warst du, Naruto." Madara unterbrach seine Erklärung fürs Erste. Naruto sollte das erstmal alles verdauen, bevor es weiter geht.

Bleich wie eine Wand hörte Naruto den Worten zu, musste sie sacken lassen und setzte sich zudem auf den hinter ihm stehenden Stuhl. "Ich war der Gründer", wiederholte er leise, fuhr sich gestresst durch die Haare und blickte auf. "Warum hat es sich geändert, ich verstehe es nicht", sprach er gefasster weiter.

So ganz verstand Madara die Frage nicht, aber sein Bruder schien es auch nicht ganz verstanden zu haben. Madara beschloss einfach weiterzuerzählen, vielleicht klärte sich die Frage so. "Na ja, irgendwann kam es zwischen deinem alten Ich und unseren Gründer zum Kampf. Ihr beide hattet euch erschlagen. Doch bevor du starbst, standest du im Bund mit Kyuubi. Er sollte immer dafür sorgen, dass du wiedergeboren wirst, wenn du stirbst. Damit die Tyrannei von unseren Clan nie wieder aufleben konnte. Aber der Gründer belegte dich vorher mit einem Fluch, sodass du in deinen späteren Leben nichts mehr von deiner Aufgabe wusstest." Wieder unterbrach Madara seine Erklärung, musste er selber erstmal in seinem Gedächtnis forschen, was es noch zu erzählen gab. "Dein altes Ich wusste, dass unser Gründe das hundertste Kind mit einem Teil seiner Seele verbunden hat. Denn wenn er stirbt, sollte jemand anderes seine Rache fort führen. Doch über die Jahre wurden es immer mehr Seelen und er geriet in Vergessenheit. Keiner unseres Clans kennt noch seinen Namen. Nicht mal ich wusste ihn, dabei stand ich in direkter Verbindung mit ihm."

Naruto blickte auf und sah Izuna schwach lächelnd an."Er war dein Vater, oder? Oder er war zumindest dein Großvater", runzelte er der Erzählungen wegen, hatte Antworten gefunden und doch schwirrten noch hundertstel Fragen in seinem Kopf. "Kyuubi ist tot, bedeutet das, wenn ich sterbe, dass ich nicht wiederkomme?" Die Frage brannte besonders auf der Zunge, ließ Naruto schwach lächeln.

"Er war der Gründer unserer Familie, aber mein Vater war ein anderer", kam es zur ersten Frage nur von den Uchiha Brüdern. Doch bei der zweiten nickten beide nur stumm. Würde Naruto jetzt sterben, so hätte er endgültig gegen den Gründer verloren.

Schwer musst Naruto schlucken, hatte verstanden und blickte traurig auf die Hokage. "Mein Wunsch hätte ich anders bedenken sollen", murmelte er leise und hörte das traurige Quaken der Kröte auf seinen Schultern.

Verwirrt sahen ihn die Anderen alle an, doch es sagte niemand etwas dazu. Doch sanft fing Izuna bald an zu lächeln und wuschelte Naruto sachte durch das Haar. "Es gibt noch Hoffnung, aber nicht nur für dich. Sondern auch für Sasuke. Der Gründer hat etwas vergessen, das sich unser Clan über die Jahrhunderte über entwickelt hat."

"Und was wäre das?" Vorsichtig erwiderte Naruto das Lächeln Izunas, wollte alles wissen und am meisten, woraus die Hoffnung bestand.

Breit fing Izuna an zu grinsen und seine Augen leuchteten rot auf. "Wir haben lange mit Ninjas zusammen gelebt und unsere eigene Augenkunst entwickelt, wie ihr es nennt. Aber unsere stärkste Kunst ist der Krieger Susanoo."

Naruto runzelte zum wiederholten Male die Stirn. "Einen Krieger? Und was soll der ausrichten können?", fragte er nach und fragte sich, was dieser im Vergleich zu einem Ninja ausrichten könnte.

"Er kann die anderen Seelen aus Sasukes Körper herausziehen. Somit musst du ihn nicht töten", lächelte Izuna und auch Itachi raunzte leise als Bestätigung. Wenn die anderen Seelen erstmal aus Sasukes Körper verbannt sind, konnte dieser weiter leben ohne Bedenken.

"Und wo ist dieser Krieger jetzt?" Naruto wollte alles über diesen wissen, wie man ihn finden und vor allem einsetzen konnte.

Leise seufzte Izuna und Itachi kicherte bloß über Narutos Frage. "Am beste gehen wir raus, dann zeige ich es dir." Ruhig schritt Madara an dem Blonden vorbei, ging durchs Krankenhaus. Alle Menschen im Gebäude, die ihn sahen, starrten ihn verwirrt an. Einige der Krankenschwestern, tuschelten und kicherten leise als Izuna an ihnen vorbeiging. Ein Vampir hatte halt etwas Anziehendes an sich. So war die Jagt für ihn auch einfach. Unbeirrt ging er weiter, trat aus dem Krankenhaus aus und wartete geduldig, bis Naruto wieder da war.

Wortlos folgte Naruto, wunderte sich über die Frauen und schüttelte über sie den Kopf. Selbst Ino schien zu starren und ebenso Sakura. Grinsend ging er weiter, winkte den beiden lässig zu, sprach sie aber nicht an.

Ruhig tappte auch Itachi hinter den beiden her, wollte er sich das schließlich nicht entgehen lassen. Geduldig stand Izuna draußen in dem großen Hof des Krankenhauses, wartete einfach auf die beiden. "Da seit ihr ja", kam es von Madaras Seite und er entfernte sich noch ein Stück von den beiden. "Bleibt da stehen und achtet genau auf mich, denn lange werde ich es erstmal nicht halten können." Gefasst war Madaras Stimme. Dennoch machte er sich Sorgen um seinen Bruder. Diese Technik verbrauchte viel Chakra und nicht nur das. Es war eine starke Belastung für den Körper, weswegen nur die Oberhäupter diese Technik eigentlich beherrschten. Wenn es zu viel wird, sag mir Bescheid, sprach er im Geiste mit seinen Bruder noch schnell und schloss schon im nächsten Moment die Augen. Noch einmal atmete der Uchiha tief ein und aus, bevor sich wieder seine Augen öffneten und Blut an seinen Augenwinkeln herablief. Ein lautes Knacken war zu hören und rotes Chakra bildete sich um Izuna, bildete langsam einen Brustkorb und auch bald Arme und einen Kopf. Eine rote knochige Gestalt stand vor Naruto, wurde langsam mit Sehnen und einer Schweren Rüstung überzogen. Zwei gelbe Augen starrten auf Naruto, waren durch einen Helm geschützt, der wie ein lachender Dämon aussah in Menschengestalt. Ein langes Schwert trug er in der rechten Hand und in der anderen ein Schild, das zu brennen schien. Doch lange hielt Izuna diese Form nicht bei, zerfiel der Krieger bald wieder und der Vampir fiel schwer atmend auf die Knie.

Gespannt sah Naruto zu, wich jedoch auf Aufforderung ein Stück zurück und sah wie gebannt zu, wie sich ein Krieger zu bilden schien. Faszinierend und beängstigend zugleich. Der Mund klappte auf und Naruto war nicht in der Lage zu sprechen, oder sich zu bewegen. Wie versteinert stand er da, blinzelte einige male und ehe er ihn weiter bestaunen konnte, fiel er in sich zusammen und löste sich auf.

"Tut mir leid, aber länger kann ich ihn im Moment nicht aufrecht halten", keuchte Izuna, rappelte sich langsam wieder auf. Die Kunst Susanoo zu beschwören, war auch nicht umsonst eine Kunst, die nur die Clanführer einigermaßen beherrschten. Würde er den Krieger noch länger aufrechterhalten, so würde sein Körper es nicht lange aushalten und an dieser enormen Kraft zugrunde gehen.

"Na toll und das soll weiterhelfen? So kurz wie er da war, wird er nichts machen können", regte sich Naruto kopfschüttelnd auf, schnaubte leise auf und verschränkte die Arme vor der Brust.

Laut knurrte Itachi den Blonden an und schüttelte den Kopf. "Izuna darf Susanoo nicht zu lange aktiv haben, sonst stirbt er." Verärgert sah der Kater den Blonden an, tigerte dann zu Izuna und dieser schüttelte bloß den Kopf. "Ist schon gut, ich wusste worauf ich mich einließ."

Was sollte das denn jetzt, wieso wurde er jetzt angefaucht? "Sag mal, geht's noch? Fauch gefälligst nicht mich an. Was kann ich dafür, wenn das nicht geklappt hat!"

Jetzt knurrte auch Madara in Izunas Körper und er packte den Blonden verärgert am Kragen. "Du undankbares Balg. Mein Bruder wird den Kampf gegen Sasuke nicht überleben und du dankst es ihm so?" Zornig sah das rote Auge von Izuna den Blonden an, doch dann ließ er ihn wieder los. Etwas taumelte Izuna zurück und schüttelte sich. "Es reicht jetzt. Bis zum Kampf werde ich Susanoo beherrschen. Also mach dir darüber keinen Kopf. Du solltest lieber lernen, das Kristall Versteck perfekt zu beherrschen", seufzte Izuna und sah zum Himmel herauf. Viel Zeit hatten sie nicht mehr, bald würde niemand mehr den Gründer der Uchihas aufhalten können.

Murrend sah Naruto auf Izuna, ließ sich nicht beeindrucken und strich sich, nachdem er losgelassen wurde, die Kleidung glatt. "Das Kristall-Versteck beherrsche ich schon. Kleine Kostprobe gefällig?", schmunzelte Naruto, formte die dazugehörigen Fingerzeichen und schloss kurzzeitig Itachi in diesem ein, nur um ihn Sekunden später wieder zu entlassen.

Laut fauchte der Uchiha deswegen, machte einen Buckel und sein Fell sträubte sich. Knurrend lief Itachi daraufhin auch einfach weg, fand das überhaupt nicht lustig. "Du solltest aufpassen, wie du mit ihm umgehst", knurrte Madara r darauf und Izuna seufzte leise. "Na ja, ich werde wieder gehen. Ich will Pain nicht begegnen."Kurz hob der Uchiha noch die Hand und verschwand so wie Kakashi immer in einer Rauchwolke vor Narutos Augen.

Verwirrt sah Naruto den beiden hinterher, kratzte sich am Kopf und schüttelte ihn gleich. Was war das denn jetzt? Er hatte Itachi doch gar nicht weh getan, warum stellten sich die drei jetzt so an? Seufzend trat Naruto schließlich den Rückweg an, wollte nochmals hoch zu der Hokage.

Tsunade hatte alles vom Fenster aus gesehen und seufzte nur leise. Hoffentlich ging die Idee dieser Vampire gut. Müde legte sie sich wieder in ihr Bett und wollte noch etwas ihre Ruhe genießen, bevor sie sich wieder aufregen musste.

Kaum später klopfte Naruto an, öffnete die Tür und lugte ins Zimmer."Tsunade bist du noch wach?" Langsam betrat er das Zimmer und nahm sich den Stuhl, setzte sich zu ihr ans Bett.

"Ja bin ich, komm nur rein", kam es von der Frau und sie richtete sich wieder auf. Eigentlich wollte sie Naruto wegen diesen komischen Ding von vorhin ausfragen, doch jemand hämmerte an die Tür und kam einfach so ins Zimmer geplatzt. Verärgert sah die Hokage auf, erkannte ihre Schülerin und sah deren entsetztes Gesicht. "Kakashi ist..." Sakura unterbrach und musste heftig schlucken. Dicke Tropfen rannten ihre Wangen herunter und sie sah traurig auf Naruto und ihrer Meisterin. "Er ist tot", schluchzte sie und wischte sich einige Tränen aus dem Gesicht.

Lächelnd besah Naruto die Hokage, wirbelte aber herum als Sakura ins Zimmer stürmte und etwas mitzuteilen hatte. Sämtliche Farbe wich aus Narutos Gesicht, er schluckte schwer und der Kloß wollte dennoch nicht aus dem Hals verschwinden. Kakashi war tot? Tot wie Kyuubi, wie seine Eltern? Sprachlos starrte er Sakura an, schwankte trotz das er saß und fiel mit einem dumpfen Schlag zu Boden, blieb liegen und starrte leer vor sich hin.

"Naruto", schrien die beiden Anderen und eilten schon zum Blonden hin. "Er hat einen Schock", stellte Tsunade fest und hob den Blonden hoch. Vorsichtig legte sie ihn ins Bett, ordnete Sakura an, dass sie schnell einige Kräuter holen sollte. "Naruto, komm zu dir", sprach sie auf den Jungen ein. Wenn Naruto jetzt auch noch ausfiel, dann waren sie verloren.

"Muss ... kann nicht ... muss ..." Naruto stammelte wild, wiederholte sich immer wieder und zitterte zudem am ganzen Körper. Immer noch glitt sein Blick ins Leere, zeigte seine Trauer, den Verlust über seinen Sensei.

Genervt seufzte die Hokage, schüttelte den Blonden wieder. "Naruto wach... "Plötzlich verstummte die Hokage und starrte entsetzt zum Fenster. Ein kalter Lufthauch hatte sie kurz abgelenkt und das, was sie nun im Fenster sitzen sah, gefiel ihr gar nicht. "Wer?" Verwirrt sah sie die dunkle Gestalt an, zitterte heftig und spürte deutlich ihre Angst vor ihm. "Naruto", hauchte der Mann leise und trat näher an die beiden.

Schwach hob Naruto den Kopf, wollte etwas sagen und hielt inne. Wie erstarrt sah er die Gestalt vor sich an, blinzelte einige Male und legte den Kopf schief. "Was willst du und vor allem weg, wer bist du?" Naruto wusste sehr wohl, um wen es sich hierbei handelte, aber er wollte Gewissheit.

Leise kicherte die Gestalt, sah mit ihren roten Augen Naruto an. Tsunade stellte sich vor den Blonden, doch es reichte eine Handbewegung und die Hokage flog gegen die nächste Wand. "Du weißt wer ich bin, ich kann es in deinen Augen lesen, Naruto."

Leise knurrte Naruto, sprang augenblicklich auf und kniete sich zu Tsunade. Prüfend sah er sie an, wandte sich erst dann dem Ungeheuer zu. "Du bist ein Monster, das bist du", keifte er ihn erzürnt an.

Leise fing der Vampir an zu knurren, packte sich den Blonden und schleuderte ihn auf das Bett zurück. Bevor Naruto sich jedoch aufrichten konnte, packte er ihn an den Handgelenken und drückte ihn auf die Matratze. "Du gehörst mir, Naruto", hauchte er leise, leckte den Hals des Blonden genüsslich entlang.

Keuchend kniff Naruto die Augen wegen der aufkommenden Schmerzen die Augen zusammen und knurrte leise im nächsten Moment auf. "Ich gehöre dir nicht, ich gehöre Sasuke und sonst niemanden!" Fauchend wie eine Katze wandte er sich, versuchte unter ihm wegzukommen und stemmte sich gegen.

Wieder kicherte der Vampir leise, leckte erneut den Hals des Blonden entlang. Der Blonde gehörte also Sasuke, sieh an, also wusste er es schon. "Interessant", hauchte der Uchiha, sah sich Naruto genau dabei.

"Was ist daran interessant? Die Tatsache das es wahr ist, oder das du keinesfalls Sasuke bist? Der, den ich kenne, ist nicht mehr, er ist letzte Nacht verstorben und du bist nur ein seelenloses Monster", wurde Naruto immer lauter, schrie am Schluss und richtete sich so weit auf, dass er ihm notfalls eine schmerzhafte Kopfnuss verpassen konnte.

Leise kicherte die Gestalt wieder, lehnte sich an Naruto und verdeckte sein Gesicht. "Es tut mir leid", hauchte eine Stimme leise, ganz sanft und voller Schmerz. Langsam hob Sasuke wieder seinen Kopf und schwarze Augen sahen den Blonden an. Voller Trauer und Hass gegen sich selber sahen sie Naruto an. Doch sie schlossen sich für einen Moment und blutige Tränen liefen seine Wangen hinab. Doch bald öffneten sie sich wieder und seine Augen leuchteten purpurrot auf. Wieder beugte er sich vor, sah ihn gierig an, so als ob er gleich sich den Blonden hier und jetzt nehmen wollte. Doch Sasukes Seele hielt dagegen noch stand. "Geh nach Hause Kleiner, da liegt etwas Schönes für dich", flüsterte er ihn leise ins Ohr und ließ wieder von Naruto ab. Mit einem Satz war er wieder am Fenster, lachte dunkel und ließ sich einfach zurückfallen.

Leid, es tat ihm leid? Was tat ihm leid, dass er ihn fast überfiel, sich gegen ihn gestellt hatte und das von Anfang an? Sasuke wusste genau, worauf er sich einließ, wer und was er war. Aber nein, er hatte es dennoch getan und nun sprach er von einem "Es tut mir leid?" Wäre Naruto in der Lage gewesen, er hätte auf ihn ein-geprügelt, solange bis er seinen Zorn abgebaut hatte und klar denken konnte. Stattdessen aber ging Naruto wie gesagt, fragte sich, was Sasuke meinte und kratzte sich im Krankenhausgang ratlos am Kopf.

Langsam kam die Hokage wieder zu ihren Bewusstsein und rappelte sich auf. Panisch sah sie sich um, suchte Naruto, doch dieser war nicht da. "Naruto", schrie sie verzweifelt, stürmte aus dem Zimmer und überrannte dabei Sakura zugleich. Verwirrt folgte sie einfach ihre Meisterin nach draußen und verstand nun, warum sie so panisch war. Naruto hatte auch nur Mist im Kopf. "Naruto, was ist passiert", herrschte sie den Blonden sofort an als sie ihn sah.

Naruto drehte sich aufgrund der Zurufe um, blickte die Hokage und zudem Sakura an." Gar nichts ist passiert. Ich hatte nur Bekanntschaft mit einem Monster gemacht und jetzt gehe ich nach Hause", beantwortete er die Frage wahrheitsgemäß, seufzte leise und behielt die anderen Vorkommnisse lieber vorerst für sich.

"Naruto, was wollte er von dir?" Tsunade wusste das etwas nicht stimmte und das dieses Monster wohl auch dieser Sasuke sein musste. Auch wenn Naruto jetzt stark tat, so war sie sich sicher, dass es im inneren bei den Blonden nicht so aussah.

Leise seufzte Naruto, sah ein, dass es zwecklos war, um den heißen Brei zu reden. "Er ist der Meinung, ich gehöre ihm. Aber ich hab ihm ganz schnell klargemacht, dass es nicht mehr so ist und ich kein Monster haben will", erklärte er leise, verschwieg noch immer ein wichtiges Detail und das würde er sicher nicht erzählen.

Misstrauisch sah die Hokage den Jungen an, seufzte aber dann nur leise. Es hatte keinen Zweck Naruto noch weiter auszuquetschen, er würde nicht mit ihr reden. "Pass ja auf dich auf, hörst du", mahnte sie ihn nochmal und ging dann mit Sakura wieder rein ins Krankenhaus.

"Sicher doch. So schnell kriegt mich keiner klein", grinste Naruto schon wieder breit. Kurz sah er beiden noch nach, dann machte er sich rasch auf den Heimweg und achtete dabei nicht auf die zerstörte Gegend. Diese erinnerte nur an vorheriges und das wollte er nicht. Nicht jetzt und später auch nicht.

Zwei schwarze Katzen folgten dem Blonden, hielten genug Abstand von ihm, damit er sie nicht bemerkte. Bis vor sein Haus folgten sie ihn, fauchten als jemand anderes auf sie zukam und verschwanden dann. Leise knurrte Izuna als er seine Familienmitglieder vertrieben hatte. Zwar brauchte man vor den beiden keine Angst zu haben, aber dass sie jetzt auch hier waren, war ein schlechtes Zeichen.

Kurz drehte sich Naruto doch um, ihm war, als hätte er etwas gehört. Da niemand zu sehen war, zuckte er mit den Schultern und schloss seine Wohnungstür auf. Erst einmal suchte er den Lichtschalter, fand diesen und machte schließlich im Flur das Licht an. Müde streifte er seine Schuhe ab und tappte langsam in sein Wohnzimmer.

Alles war so wie immer in seiner Wohnung gewesen und Naruto runzelte nachdenklich die Stirn. Müde schlurfte er in die Richtung seines Schlafzimmers. Als er die Hand hob, um die Tür zu öffnen, ging sie langsam von alleine auf und Naruto sah das Geschenk von Sasuke. Kyuubis Kopf lag auf dem Bett, das Maul weit aufgerissen und die Augen herausgerissen. In dem Maul des Fuchses lag ein Herz und von wen dieses stammte, das wollte der Blonde bestimmt nicht wissen.

Übelkeit stieg Naruto die Kehle hoch, presste die Hand vor den Mund und schlug die Tür wieder zu. Dafür würde Sasuke bezahlen, mit jeder Faser seines Körpers. Aber vorerst musste er auf Toilette, das loswerden, was sich langsam die Speiseröhre hochschlich und rauswollte. Tränen stiegen ihm in die Augen, nicht nur wegen der gebückten Haltung, sondern auch wegen Kyuubi, der ihn all die Jahre begleitet hatte.

Ein lautes Rumpeln von Narutos Haus machte den Uchiha draußen Misstrauisch und er sah lieber nach den Jungen. Schnell war er unten, hopste durch ein offenes Fenster in Narutos Haus und sah sich misstrauisch um. "Naruto", rief er, ging langsam weiter und fand sich dann in der Küche wieder.

"Im Oberen Flur", antwortete dieser murmelnd, blieb sitzen und starrte vor sich hin. Zum Aufstehen fehlte die Kraft und ebenso die Lust, außerdem zitterten seine Beine und er hatte Angst, sie würden nachgeben.

Skeptisch ging Izuna aus der Küche, wanderte hoch in den Flur zum Blonden. "Naruto, was ist los?" Verwirrt starrte der Vampir auf den Jungen, sah deutlich, dass er zitterte und fast so blass war wie er selbst.

Naruto deutete mit dem Finger zur Tür seines Schlafzimmers und blieb ansonsten stumm. Nicht mal reden konnte er richtig und versuchte den immer wieder aufkommenden Kloß herunterzuschlucken.

Leise seufzte der Uchiha und öffnete die Tür zum Schlafzimmer und sah das, was den Blonden so verstörte. Leise schloss Izuna die Tür und schluckte selber heftig. Aber das war erst der Anfang, Sasukes Methoden wurde noch grausamer, nur um Naruto zu quälen. "Naruto, es ist besser, wenn du wohl vorerst bei jemand anderes unterkommst."

Und wo sollte er unterkommen? Iruka war tot, ebenso Kakashi und Obito. Deidara und Itachi würde er sicher nur nerven und auf verliebte Paare hatte er ebenso wenig Lust. "Ich bleibe hier. Anderen möchte ich jetzt nicht zur Last fallen", winkte er deshalb ab und blieb sitzen an seinem mittlerweile gut eingesessenen Platz.

"Naruto, das will er. Es ist für dich zu gefährlich, alleine zu sein. Er hat es auf dich abgesehen", seufzte der Uchiha und musste sich langsam selbst wieder auf den Weg machen. Hinten zogen schon Gewitterwolken auf und das hieß das Pain kam. Auf diesen Kerl hatte er keine Lust, besonders sich jetzt erklären, wollte er auch nicht. "Dann geh zu dieser Guren, da kannst du das Kristalljutsu auch bei ihr trainieren.

Sasuke hatte es auf ihn abgesehen? Verwirrt sah Naruto auf und blickte Izuna schweigend an. Dieser war der Meinung, er solle zu Guren gehen und mit ihr trainieren. Training schadete nicht, aber wollte Guren ihn bei sich haben? Überlegend rappelte sich Naruto schließlich auf, packte ein paar seiner persönlichen Sachen und verließ schließlich doch zusammen mit Izuna seine Wohnung.

Nochmal sah sich der Uchiha um, knurrte leise als er eine schwarze Katze sah. Doch diese schien wenig beeindruckt zu sein und starrte nur auf den Blonden. Als Naruto zu weit weg war, tigerte sie wieder weg und Izuna fragte sich, wer das wohl war. Die anderen machten sofort kusch, wenn er weg war, doch dieser Kater war wenig beeindruckt gewesen, hatte sogar etwas mürrisch und ihn gestarrt.

Von dem Kater hatte Naruto nicht viel mitbekommen und selbst wenn, ihm waren Katzen mittlerweile egal geworden. Er fing sogar an diese zu hassen und da war es egal, ob diese echt oder nur eine Verwandlung war.

Misstrauisch blieb Izuna jedoch immer noch und sein Bruder kicherte bloß. Jetzt war der Uchiha verwirrt, doch Madara äußerte sich nicht zum Kater und er brachte Naruto lieber stumm zu Guren. "Ich muss wieder, Pain ist da und der will mich noch immer lynchen."

Schweigend nickte Naruto Izuna zu, klopfte an die Haustür von Guren und wartete, dass diese ihm öffnete, was auch augenblicklich geschah." Nanu, was machst du denn hier?", wollte sie wissen und sah ihn aufmerksam an. "Kann ich ein paar Tage bei dir bleiben?" "Sicher, aber komm erst mal rein."

Izuna entfernte sich als er schon Schritte von der anderen Seite der Tür hörte. Schnell verzog er sich in eine dunkle Gasse und sah wieder diesen schwarzen Kater. Laut raunzte dieser und tigerte an den Uchiha vorbei. "Ach so, deswegen hast du gekichert, aber ob Naruto ihn so erkennt?" Leise seufzte er und bekam keine Antwort von seinem Bruder. Doch er hatte auch keine Zeit mehr es herauszufinden, schließlich musste er jetzt in sein Versteck und den nächsten Tag dort verharren, bis es wieder dunkel war. Leise tappte der Kater zu Gurens Haus. Doch bevor er mit rein konnte, schlug man ihn die Tür vor der Nase zu. Murrend sah der Kater auf die Tür, protestierte lautstark und tigerte um das Haus herum. Er hatte Glück, denn das Fenster zum Schlafzimmer war offen und dort konnte er herein hopsen.

Guren machte, nachdem Naruto eingetreten war, erst einmal Tee, bot ihm zudem zum Schlafen das Gästezimmer an und setzte sich mit ihm ins Wohnzimmer. "Was ist denn passiert, dass du nicht in deiner Wohnung bleiben willst?", fragte sie Naruto und füllte beide Tassen auf. "Kyuubi, besser gesagt sein Kopf", murmelte er leise und nahm vorsichtig den Tee in die Hand. "Sein was?" Guren verschluckte sich fast, hustete einmal und blickte Naruto geschockt an.

Neugierig erforschte der Kater oben in der zwischen Zeit die Zimmer und dackelte auf leisen Pfoten herunter. Vorsichtig schlich er sich in die Küche, versteckte sich sofort unter einen Schrank und beobachtete von dort aus die beiden und lauschte ihren Gespräch.

"Sein Kopf und im Maul hatte er ein Herz", wiederholte sich Naruto und sah, wie die junge Frau immer blasser wurde. "Schrecklich wozu Sasuke alles fähig ist", platzte Guren fast der Kragen und sie ballte zudem wüten die Hände zu Fäusten.

Beleidigt knurrte der Kater darauf und schlug wild mit seinen Schwanz um sich. Schnell zog er sich in die hinterste Ecke des Schrankes zurück, war er sich doch nicht sicher, dass man ihn gehört hat.

"Reg dich nicht..." Naruto blickte in die Küche und kratzte sich am Kopf. War da gerade etwas, oder bildetet er sich schon ein, Katzen gehört zu haben? Neugierig stand er auf und ging herüber zur Küche. Doch wie vermutet, war dort niemand.

Vorsichtig kroch der Kater hervor, sah Naruto zum Teil ängstlich aus seinem Versteck an. War er doch ein recht kleines Exemplar von Katze, fast noch ein Kätzchen. Schnell verzog sich das Tier wieder und verkrümelte sich in die hinterste Ecke des Schrankes.

Wer war denn das? Naruto ging in die Knie und guckte unter den Schrank. "Wo kommst du denn her?", fragte er leise und versuchte etwas erkennen zu können.

Ängstlich maunzte der Kater und verkroch noch ein Stück mehr nach hinten. Vorhin war der Blonde so laut geworden und jetzt würde er bestimmt Ärger bekommen.

"Hab keine Angst, ich tue dir schon nichts. Zwar mag ich Katzen nicht sonderlich, aber das tut nichts zur Sache", redete er weiter.

Ein beleidigtes Knurren ertönte vom Kater und er sah mürrisch auf Naruto. Knurrend schlich er sich zur anderen offenen Stelle des Schrankes und streckte misstrauisch den Kopf heraus.

Naruto seufzte, merkte, dass der kleine Kerl nicht wollte und stand auf. "Fein, dann bleib halt da unten, mir doch egal", murrte er leise, verließ die Küche und kam zurück ins Wohnzimmer.

Nur langsam traute sich der Kater aus seinem Versteck und tappte noch etwas unentschlossen den Blonden nach. Leise raunzte er, hob die Nase neugierig und beschnupperte alles ausgiebig. Erst als er genug Versteckmöglichkeiten gefunden hatte, taute er sich scheu an Naruto heran.

"Wer ist das?", wollte Guren wissen, deutete auf das Kätzchen und bekam nur ein Schulterzucken als Antwort. "Kein Plan, war aber in deiner Küche."

Neugierig tapste das Kätzchen durch das Zimmer, beschnupperte alles und kam dabei immer ein Stück näher an Naruto. Kurz vorm Blonde hielt es aber inne und fauchte laut, machte einen Buckel und verschwand unter den nächsten Schrank. Noch bevor die beiden verstanden, polterte es in der Küche laut und langsam schlich sich der nächste Besucher zu ihnen. Knurrend sah sie der Seelenfresser an, hob kurz die Nase und fixierte den Schrank, wo die Katze sich versteckte.

Was hatte das Kleine denn und wieso durchwühlte es den Schrank. Noch bevor Naruto darüber nachdenken konnte, stieg ihm ein fauliger Geruch in die Nase und er sprang von der Couch auf, riss Guren runter und drückte sie dicht unter den hölzernen Tisch.

Kurz sah das verweste Tier auf die beiden, hatte aber mehr Interesse an dem kleinen Kater. Knurrend ging es auf den Schrank zu, roch kurz daran und krallte schon nach den Kätzchen. Fauchend verkrümelte sich das Kätzchen weiter nach hinten, doch der Seelenfresser erhaschte es und zog es langsam unter dem Schrank hervor. Laut fauchend und knurrend schlug das kleine Tier um sich, versuchte sich zu wehren, doch es half nichts.

"Verdammt", entwich es Guren und sie langsam kam sie unter dem Tisch hervor. Rasch ließ sie mit ein paar Fingerzeichen ihr Kristallschwert aufleuchten und sprang auf den Seelenfresser zu. "Such dir jemanden in deiner Größe, du stinkendes Ungetüm!"

Fauchend drehte sich das Tier, schlug mit dem Schwanz nach der Frau, doch verfehlte er sie. Das Kätzchen ließ es auf den Boden fallen, drückte es mit einem der Hinterläufe auf den Boden. Schmerzlich fing das Kätzchen an zu raunzen, versuchte unter der Pranke zu flüchten. Fauchend starrte da Ungetüm auf Guren und der Speichel lief ihm aus allen Mundwinkeln, tropfte zu Boden und zerfraß diesen wie Säure.

Naruto sprang ebenfalls unter dem Tisch hervor, nahm rasch den kleinen Kater hoch auf den Arm und flüchtete mit diesem in die Küche. Guren blickte sauer auf ihren Boden, dann wieder auf das Monster. "Du hast meinen schönen Fußboden zerstört und das mag ich gar nicht leiden", fauchte sie und verpasste diesem den ersten Hieb mit dem Schwert.

Knurrend griff das Tier nach Guren, wollte ihr in den Hals beißen, doch ihre Klinge schützte sie vor diesem Angriff. Brüllend und knurrend peitschte das Tier mit dem Schwanz und warf die junge Frau von sich und stürmte nun auf Naruto zu.

Entsetzt schlug Naruto die Küchentür zu, atmete einmal tief durch und wartete, bis das Vieh durch die Tür stürmte. Rasch wandte er sein Kristall-Versteck an, kristallisierte dieses Ungetüm und atmete erleichtert aus, dass Guren nichts passiert war.

Leise raunzte der Kater, zitterte stark in Narutos Armen und rollte sich vor Schmerz zusammen. Besonders als die Katze das Klirren von Kristall hörte, zuckte sich heftig in sich zusammen und versuchte sich unter Narutos Kleidung zu verstecken.

"Schhhh ... ganz ruhig", sprach Naruto auf das zitternde Tier ein, streichelte es über den Kopf und blickte verwirrt auf, als Guren bereits den Besen schwang und anfing zu fegen.

Ängstlich sah das Kätzchen rauf zu Naruto, versuchte sich weiter unter dessen Kleidung zu verstecken. Noch immer stand der Seelenfresser vor den Blonden, in Kristall versiegelt, doch noch am Leben. Leise knurrte das Ungetüm wieder und langsam zerbrach sein Kristallgefängnis.

"Ja was..." Geschockt blickte Naruto auf den Kristall, welcher langsam zerbrach. Warum brach er, wieso lebte das Vieh immer noch? "Da stimmt doch etwas nicht!", murrte er leise, erschuf selbst eines der Kristallschwerter und wartete bis zum Angriff ab, bis der Kristall vollständig brach.

Brüllend zerschlug der Seelenfresser den letzten Rest seines Gefängnisses und stellte sich auf alle vieren vor Naruto. Wild schwang es mit den Schwanz, umkreiste langsam den Blonden. Knurrend stürzte es sich wieder auf Naruto, störte sich nicht an der Wunde, die ihm der Blonde zuführte. Knurrend war es über den Blonden, drückte ihn auf den Boden und krallte sich an dessen Schultern fest. Sein Speichel tropfte neben Naruto, zerfraß den Boden und das Ungetüm schnappte schon nach ihm. Langsam krabbelte der kleine Kater unter die beiden durch, nahm langsam seine wahre Form an. Zwei rote Augen fixierten die Bestie und der nun kleine Junge nahm sich ein Kristallsplitter und stach ihn in das Becken des Tieres. Laut schrie es auf, schlug den Jungen mit einem Hieb des Schweifes einfach von sich weg.

Ein kleiner Junge, der Kater war ein Uchiha? Verwirrt blinzelte Naruto, rollte sich unter der Bestie weg und sprang auf. Rasch griff er zu seinem Schwert, stach auf den Seelenfresser ein und ließ erst ab, als dieser nicht einmal mehr zu zucken schien. Erschöpft ließ er sich zu Boden sinken, atmetet schwer und starrte das tote Vieh neben sich an.

Ängstlich verkroch sich der Junge wieder hinter einen Schrank und zitterte stark. Ein leise Knurren ertönte von ihm und ein kaltes Kichern war die Antwort darauf. "Bravo Naruto, du hast einen aus meiner Familie getötet." Kühl sah Sasuke auf den Blonden und grinste breit, dann wanderte sein Blick wieder zum Jungen, der trotz roter Augen, ihn ängstlich anstarrte. "Komm her, du kannst deinen Schicksal nicht entkommen, das habe ich dir doch schon gesagt."

Naruto blickte müde auf und was Sasuke da von sich gab, interessierte ihn nicht im Geringsten. "Schön, dann kann ich mit dir ja direkt weitermachen, was?", erwiderte er, rappelte sich auf und zog den Jungen hinter sich. "Lass das Kind in Ruhe, oder willst du jetzt schon unschuldige Kinder in den Krieg miteinbeziehen?", fauchte er den Anderen erzürnt und innerlich bebend an.

"Der Junge gehört mir, er ist ein Teil von mir. Oder hast du dir den Knaben schon mal genauer angesehen. Wohl kaum, sonst hättest du ihn schon längst von dir gestoßen." Langsam kam Sasuke näher auf die beiden zu, sah kurz auf den verendeten Seelenfresser. Schade um diesen eigentlich, dabei wollte er eigentlich nicht zu viele seines Clans in solche Monster verwandeln.

Der Junge war ein Teil von ihm? Verwirrt sah Naruto den Jungen hinter sich an, dann wieder Sasuke. "Jetzt sag mir nicht, dass das dein Sohn sein soll. Ne du, das auf ich dir beim besten Willen nicht ab", fing Naruto laut an zu lachen und schüttelte den Kopf.

"Sasuke, was soll denn das? Warum wirfst du mich aus dem Bett?" Verwirrt raffte sich Naruto auf, schnappte sich die Decke und legte sich wieder ins Bett. "Du bist wirklich komisch", murrte er leise, rollte sich auf die Seite und wollte nun endlich schlafen.

Verärgert raunzte der Junge, zog Naruto die Decke weg und zerrte dann wieder an ihn. Lautes Getrampel kam aus dem Flur und Izuna riss die Tür auf. "Naruto, steh auf, wir haben ein verdammt großes Problem."

"Ja was ist denn..." Naruto sah erst Sasuke und dann Izuna verärgert an. "Kann ich nicht mal endlich schlafen, muss jeder mich davon abhalten? Also langsam reicht es mir echt!", fauchte er wütend, sprang aus dem Bett auf und stapfte an den beiden vorbei.

"Ich würde jetzt auch lieber schlafen, doch schau mal aus dem Fenster, was sich wieder vor den Toren Konohas ansammelt", erklärte der Vampir und noch immer knurrte Sasuke zornig. Draußen tummelten sich wieder Lykaner, aller Größen. Aber nicht nur die sprangen um das Dorf herum, sondern auch die Seelenfresser streiften durch die Gegend, störten sich nicht an der Sonne. Sie schien ihnen nichts mehr auszumachen, so wie bei Sasuke.

Murrend sah Naruto aus dem Fenster, zog sich verärgert die Schuhe an und setzte sich frustriert an den Tisch. "Na toll und was machen wir jetzt?", wollte er wissen.

"Schwer zu sagen, da sie im Moment noch vor Konoha sind. Besonders, da es einfach für sie ist, innerhalb der Mauern zu sein." Izuna runzelte die Stirn und er wusste darauf einfach keinen Rat. Besonders da die Seelenfresser ziemlich hartnäckige Gegner sind und Sasuke selbst war ihnen wohl noch immer überlegen.

Wie schön, also saßen sie hier herum und warteten quasi ab. Naruto schnaubte leise, verschränkte die Arme und starrte das Fenster an. Guren schüttelte den Kopf und wuschelte ihm durch die Haare. "Lass das, ich mag das nicht", beschwerte er sich und brummelte weiter.

"Aber ich denke, dass sie vielleicht den Rest von Sasukes Seele wollen." seufzend setzte sich der Uchiha und sah den nervösen Jungen an. Sasuke konnte wohl nicht still sitzen, machte ihn die Anwesenheit des anderen von ihm anscheinend Angst.

Naruto nickte verstehend, stand auf und setzte sich neben Sasuke. Vorsichtig nahm er den Kleinen auf seinen Schoss und streichelte ihm über den Rücken. "Die werden dich nicht kriegen, nicht so lange ich da bin."

Verwirrt sah der Junge rauf zu Naruto und schmiegte sich leicht an ihn. Hier fühlte er sich sicher und er glaubte auch Naruto, dass er ihn beschützen will. Dennoch zitterte Sasuke leicht, spürte er deutlich wo sein anderes Ich war und langsam ihnen näher kam.

"Schhhh .... ganz ruhig", murmelte Naruto weiter, drückte den Kleinen an sich und behielt wachsam das Fenster im Auge.

Ängstlich versteckte sich der Kleine bei Naruto, vergrub sein Gesicht an dessen Brust. Er hatte Angst. Angst davor das ihn dieses Monster wieder holen kam und er ganz verschwand. Er hörte das Hecheln der Lykaner, das leise Knurren der Seelenfresser. Er spürte die Kälte, die von dem neuen Clanoberhaupt ausging, dessen Hass auf die Menschen.

Guren sah misstrauisch aus dem Fenster, beschwor eines ihrer Kristallschwerter und stellte sich wachsam in Position. Den letzten Teil seiner Seele würde sie Sasuke nicht einfach überlassen, da müsste er schon an ihr vorbei und sie töten.

Wieder zitterte der Junge stark und selbst Izuna machte sich bereit. "Naruto, halt dich bereit, sie kommen." Selbst er konnte die Abwesenheit von diesen Monster spüren. "Wartet ihr auf wen?" Ruhig stand Sasuke im Türrahmen und sah schon lächelnd auf den kleinen Jungen. Panisch versteckte sich der Junge hinter Naruto und zitterte stark.

Naruto wirbelte umher und sah Sasuke kalt an, als er diesen erkannte und in der Tür stehen sah. "Sicher warten wir auf, aber nicht auf wen, sondern auf was!", erwiderte er schnippisch und rümpfte wegen des Geruchs die Nase.

Leise kicherte dieser bloß und trat langsam näher auf Naruto zu. "Gib es auf, Blondi, du bekommst deinen geliebten Sasuke nie wieder und dieses Kind, kann auch nicht deine Bedürfnisse stillen, oder?" Langsam kam der Uchiha näher auf Naruto zu und Guren und Izuna stellten sich ihn in den Weg. "Es ist etwas eng hier, findet ihr nicht auch", grinste, Sasuke stürmte auf die vier zu und schleuderte sie aus dem Fenster.

Leise knurrte Naruto wegen der Worte, wollte auf diese antworten und hörte das Glas des Fensters splittern. Naruto drückte den kleinen Sasuke schützend an sich, öffnete erst wieder die Augen, als er sich sicher war, draußen zu sein. "Von welchen Bedürfnissen sprichst du? Davon, dass du es nicht gebracht hast, dass ich es lieber alleine mache?", zog er den großen Sasuke auf und knurrte auf.

"Oh, das trifft mich jetzt." Sasuke zeigte sich davon unbeeindruckt und packte Naruto am Kragen, zog ihn hoch. "Dafür dass es dir nicht gefallen hat, hast du ziemlich laut gestöhnt, oder soll ich deine Erinnerung vielleicht auffrischen", grinste der Vampir, schlug Naruto auf den Nacken und dieser sackte zusammen wie ein nasser Sack. Verzweifelt schüttelte der Junge an Naruto und sah ängstlich zu dem Anderen. Nur schwerfällig rappelten sich diese auf und Izuna hatte schon einige Brandwunden im Gesicht und auf den Händen. "Lass ihn zufrieden", knurrte der Uchiha und Sasuke packte Naruto und warf ihn sich auf die Schulter. Kurz darauf krallte sich etwas in seinen Bein fest und biss ihn sogar. "Pah, wie armselig, Sasuke", hauchte der Clanführer und schnappte sich auch nun den Jungen. "Spielt mit ihnen und dann tötet sie." Langsam traten aus allen Ecken und dunkeln Gassen Lykaner, knurrten laut und stürzten sich auf die beiden Verwundeten.

"Verdammter Mist", fluchte Guren laut, rappelte sich rasch auf und zog mit einer geschmeidigen Bewegung ihre Waffe. "Also schön, dann will ich jedem einzelnen von euch mal gehörig in den Arsch treten", murrte sie leise auf, auch wenn sie wusste, dass dies kaum möglich war.

Nur langsam kam Izuna wieder hoch auf die Beine und sah knurrend auf Sasuke. Er durfte nicht mit den beiden verschwinden, niemand wusste, was er mit Naruto machen wird. "Verdammt", knurrte der Uchiha und wehrte schon den ersten Lykaner ab. "Er darf nicht entkommen."

"Geh Izuna, ich komme hier schon alleine klar", schrie Guren den Jungen an und schlug dem ersten Seelenfresser bereits den Kopf ab. Sollte er Sasuke folgen, sie würde hier schon alleine zurechtkommen und den Gegner in Schach halten.

Der Vampir nickte und schlug den nächsten Gegner nieder. Was es jetzt war, interessierte ihn nicht, sondern er stürmte auf Sasuke zu. Dieser lachte dunkel, ließ Naruto auf den Boden fallen. "Eigentlich wollte ich es vor seinen Augen tun, aber es ist besser, ich tue es jetzt", hauchte der Uchiha leise und langsam löste sich der Junge zu einer kleinen Kugel auf, die bläulich schimmerte. "Das war es mit dir, Sasuke." "Nein, du Bastard", schrie Izuna noch, doch er war schon zu spät. In aller Ruhe schluckte Sasuke diese kleine Kugel einfach herunter und lachte dunkel. Izuna holte schon zum Schlag aus, ließ seine Klinge auf Sasuke schnellen, doch ohne Probleme wehrte dieser die Klinge ab. "Narr und jetzt verbrennt", knurrte Sasuke, riss Izuna den Mantel von Leib und laut schreiend, zog sich dieser in eine dunkle Ecke zurück. Wimmernd kauerte Izuna am Boden, sah hasserfüllt auf Sasuke und zu, was er einen Monster er geworden war. Kichernd nahm dieser wieder Naruto und verschwand mit ihm in Richtung Wald.

Nur Schreie, bedeutungslose Wortfetzen drangen noch zu Naruto durch. Alles andere blieb verborgen, wurde von der Ohnmacht verschluckt, wie die Sonne von der Dunkelheit.

Leise summte Sasuke, war mit dem heutigen Fang sehr zufrieden. In aller Ruhe brachte er den Blonden in das Anwesen der Uchihas und legte ihn sogar sanft auf sein Bett. Zärtlich streichelte er ihn einige Strähnen aus dem Gesicht und küsste sogar sanft dessen Stirn. "Naruto", hauchte er leise und schwarze Augen fixierten den Blonden. Kurz verschwand der Uchiha, holte ein Seil und verband die Hände des Blonden. Er wollte nicht, dass der Jüngere wieder abhaute. Auch die Augen wurden verbunden und er hob Naruto wieder rauf. "Lass uns etwas Spaß haben", raunte der Vampir leise und brachte Naruto wieder auf die Andere Seite.

Langsam öffneten sich die blauen Augen, versuchten etwas erkennen zu können und nahmen doch nur Dunkelheit wahr. Naruto wollte deswegen aufstehen, stellte aber fest, dass er sich kaum, bis gar nicht bewegen konnte. Was zum Henker war hier los und wo befand er sich? Alles Fragen, die ihn beschäftigten, auf die er gern Antworten gehabt hätte. Jedoch erkannte er die leise Stimme, zuckte heftig unter dieser zusammen und schüttelte den Kopf.

Mit Ruhigen Schritten ging Sasuke durch den Flur, trug den Blonden in einen großen Saal und setzte ihn auf einen Stuhl. Er nahm ihn Fesseln ab und kettete ihn an den Stuhl. "Das gleich wird dir gefallen, schließlich ist es nur für dich", hauchte er ihn leise ins Ohr und fuhr langsam mit der Zunge über dessen Ohr.

Was hatte Sasuke eigentlich mit ihm vor, wieso wurde er an einen Stuhl gekettet? So ganz verstand Naruto nicht, aber das musste er auch nicht, denn es gefiel ihm ganz und gar nicht. Murrend zog er deswegen den Kopf ein und fauchte Sasuke wütend an. "Nimm deine Zunge aus meinem Ohr, du verdammter Baka!"

"Warum so mies drauf, ich weiß doch genau, dass es dir gefällt. Es ist schon komisch, eigentlich hasse ich dich und deine elende Sippe. Aber seine Gefühle kann ich noch immer spüren. Besonders da sein Körper so auf deinen reagiert", kicherte der Uchiha, fixierte nun den Kopf des Blonden und nahm ihn nun die Augenbinde ab. "Schau gut hin, Naruto", flüsterte der Uchiha wieder in das Ohr des Blonden, setzte sich neben ihn. Ein großes Tor ging auf und eine junge Frau mit schwarzen Haaren wurde hineingebracht von einigen Seelenfressern. Langes schwarzes Haar hatte sie und weiße Augen, sodass man glaubte, sie sei blind. Langsam hob sie den Kopf, war völlig kraftlos und hatte schon einige Kratzer am Körper. "Naruto-kun", hauchte sie leise und sah traurig auf den Blonden.

Hinata! Verdammt, was hatte Sasuke mit ihr vor, wollte er sie etwa vor seinen Augen umbringen? Naruto fing an den Fesseln zu zerren, knurrte erbost auf und spuckte Sasuke vor die Füße. "Du elender Bastard! Du Monster!", schrie er ihn an und zog nur noch heftiger an den Ketten, auch wenn ein Entkommen unmöglich war.

"Wie treffend", kam es nur kühl von den Uchiha und langsam erhob er sich und trat näher auf das Mädchen zu. "Was meinst du Naruto, soll sie leiden oder soll es doch schnell gehen?" Ruhig schritt Sasuke um die Hyuga herum und sah ruhig auf den Blonden vor sich. Das Mädchen war geschwächt, hatte schon so schlimme Wunden. Sie würde so oder so sterben, eine Verletzung von einem seiner Seelenfresser überlebte niemand.

"Du mieses Schwein!" Naruto konnte sich mit Beleidigungen gar nicht zurückhalten, knallte alles, was ihm einfiel, Sasuke an den Kopf. "Lass sie einfach in Ruhe, sie hat weder dir noch deiner Sippschaft irgendetwas getan!", herrschte er ihn an.

"Na und. Es ist doch völlig egal", hauchte der Uchiha, griff den Mädchen ins Haar und zog sie hoch auf die Beine. Leise wimmerte Hinata, kniff die Augen zusammen. Sie hatte schon längst keine Kraft mehr, sich zu wehren. "Sie ist eine von vielen, weiter nichts", hauchte Sasuke, kratze mit seinen langen Fingernägel über ihr Gesicht. "Nun Naruto, wie soll sie sterben? Schnell oder langsam."

Egal, was war schon egal in Narutos Augen? Für ihn war es nicht normal Menschen einfach so zu quälen, sie umzubringen, oder gar über deren Tod zu entscheiden. "Mach es schnell und lass sie nicht unnötig leiden", brachte er zitternd hervor und blickte Hinata entschuldigend an.

"Schade, dabei hätte ich gerne noch etwas Spaß gehabt mit ihr." Enttäuscht sah der Uchiha auf, fasst Hinata am Kopf und drehte ihn einfach so lange in eine Richtung, bis ein lautes Knacken ertönte und sie einfach plump zu Boden fiel. Er hat ihr das Genick gebrochen, dabei wollte er eigentlich ihr den Kopf abreißen. Doch anscheinend konnte der alte Sasuke noch etwas mitbestimmen, fragt sich nur noch wie lange dieser durchhielt.

Naruto kniff die Augen zu, wollte den Tod Hinatas nicht sehen und zitterte stark am ganzen Körper. Wie konnte man nur so grausam sein, einem Mädchen einfach so das Genick zu brechen? Naruto verstand es nicht, zuckte zusammen, als er den dumpfen Aufprall eines Körpers hörte. Stumm flossen die Tränen über seine Wangen und fielen jedoch leise klirrend zu Boden.

Knurrend trat Sasuke auf Naruto zu und sah angewidert auf die zu Kristall erstarrten Tränen. "Dieses elende Kristall Versteck", knurrte der Uchiha und stellte sich wieder hinter Naruto. Mit Gewalt riss er die Augen des Blonden auf. "Ich will, dass du es siehst und nicht wegschaust", hauchte er ihn leise ins Ohr und hungrig stürzten sich zwei Lykaner auf Hinatas Körper. Einer verbiss sich in ihren Arm, zerrte daran und riss ihn dann einfach heraus, kaute schon das Fleisch von ihren Knochen.

"Ich kann nicht, ich kann mir das nicht..." Naruto wurde bei dem Anblick einfach nur schlecht, rang damit den Brechreiz zu unterdrücken und versuchte den Kopf wegzudrehen. Solch einen Tod hatte Hinata nicht verdient, ebenso wenig einfach gefressen und verstümmelt zu werden.

"Warum, sie spürt doch nichts mehr. Eine Bisswunde von einem Seelenfresser ist tödlich und so wird es ohnehin später auf dem Schlachtfeld aussehen", hauchte er ihn leise ins Ohr. Er spürte deutlich, wie Naruto zitterte, wie ihm wieder die Tränen über die Wangen liefen. "Es ist so ein herrliches Bild des Krieges", raunte er den Blonden ins Ohr und sah noch immer zufrieden auf das Blutspiel. Gierig rissen die Lykaner an allen Seiten, knurrten laut und rissen sogar einige Stücke aus ihr.

Angewidert ruckte Naruto mit dem Kopf weg, wollte weder Sasuke hören, noch ihn im Nacken spüren und sehen wollte er ihn erst recht nicht mehr. Aber fliehen konnte er nicht, war noch immer angekettet und ihm hilflos ausgeliefert. Hätte er doch bloß nie dieses verdammte Buch gekauft, wäre er lieber gleich zum Training gegangen. Dann wäre dies vermutlich nie passiert und er würde jetzt mit seinen Freunden gelassen Ramen essen.

"Was ist los, bereust du es dich, mit mir eingelassen zu haben?" Langsam fuhr Sasuke mit seine kalten Händen über die Brust des Blonden, leckte schon gierig über seinen Hals. Kurz ließ er seine Reißzähne über die Haut des Blonden gleiten.

Eine durchaus berechtigte Frage und Naruto kamen wirkliche Zweifel, ob es vielleicht falsch war, Sasuke vertraut zu haben. "Wer weiß. Es kann durchaus der Fall sein, dass ich es bereue", erwiderte er pappig, kniff erneut die Augen zusammen und versuchte wie eine Schildkröte den Kopf in den schützenden Panzer zu ziehen.

Plötzlich ließ der Uchiha von Naruto ab, sah einfach geschockt auf ihn. Was war los, warum schmerzte seine Brust, wieso? Knurrend stellte sich Sasuke vor den Blonden, sah ihn verbittert an und drückte ihn einfach die Kehle zu. Blutige Tränen liefen seine Wange herunter und er zog langsam seine Hand zurück. Warum zitterte sie so, was war plötzlich mit ihm los? "Was hast du mit mir gemacht?" Schreiend fiel der Uchiha auf die Knie, hielt sich den Kopf und wimmerte leise.

Geschockt riss Naruto beim Zudrücken seiner Kehle die Augen auf, starrte Sasuke an und zappelte in seinem Stuhl. Die blutigen Tränen sah er nur verschwommen, hustete stark und schnappte nach Luft, als endlich von ihm abgelassen wurde. "W- was ich mit dir gemacht habe, fragst du? Dasselbe könnte ich dich fragen", erwiderte Naruto, der kaum in der Lage war, richtig zu sprechen.

Langsam rappelte sich der Uchiha wieder auf, sah nicht einmal hoch. Stark zitterte er und tappte zu Naruto hin, stützte sich auf den Armlehnen bei ihm ab. "Verzeih mir", hauchte er leise und schwarze traurige Augen sahen zu Naruto auf. Langsam löste er die Fesseln und ging wieder von den Blonden weg. "Geh, schnell", hauchte er leise, krallte sich in seinen Oberarm fest.

Verzeihen und gehen? Naruto glaubte sich verhört zu haben, dennoch befolgte er letzteres und rannte aus dem Haus heraus. Es war bestimmt nur eine Frage der Zeit, und er würde entweder von Lykanern, oder von Seelenfressern verfolgt werden. So schnell er konnte rannte er, versuchte diesen zu entkommen und die eben gesehenen Bilder zu vergessen.

Schwarze Augen sahen Naruto nach und knurrend sahen ihn auch die Seelenfresser und Lykaner nach. Unruhig waren sie noch auf ihren Plätzen, warteten auf ihren Befehl. Doch dieser blieb lange einfach aus. "Verzeih mir, Naruto, ich bin einfach zu schwach", hauchte der Uchiha leise, schloss langsam seine Augen und öffnete sie schnell wieder in ihren purpurnen roten Ton. "Was wartet ihr noch, bringt ihn zurück", fauchte Sasuke wieder und schon stürmten die Bestien los, um auf die Jagd zu gehen.

Von Weitem hörte Naruto das hektische Trampeln von Tieren und schlagartig wurde ihm bewusst, dass sie hinter ihm her waren. Nicht nur die Tiere des Waldes flohen, auch er musste fliehen und das so schnell wie möglich. Rasch sprintete er durch den Wald, sprang auf Bäume und kämpfte sich seinen Weg durch Äste zurück nach Konoha.

Doch immer näher kamen die Monster, hechelten und erhaschten ihn schon. Brüllend stürmten sie auf Naruto zu und einer packte sich schon das Bein des Blonden. Knurrend zog ihn einer der Lykaner auf den zurück, presste ihn auf den Boden.

Naruto spürte ein Ziehen, ein Rucken und dann, dann lag er auf dem Boden und blickte in tobende und blutrünstige Augen. Heftig begann er zu zittern, versuchte Fingerzeichen zu formen und etwas gegen diese Bestie tun zu können.

Ein Seelenfresser packte sich Narutos Hände, hob ihn hoch und sah ihn knurrend an. Kräftig drückte er die Hände, bis diese laut knackten und Naruto laut vor Schmerz schrie. Der Seelenfresser ließ Naruto los, griff sich wieder seinen Fuß und zerrten ihn hinter sich her. "Lasst den Jungen los", knurrte eine alte Frau, stand vor den Bestien. Zähnefletschend stürzten sich die Tiere auf die alte Frau und diese lächelte. Heulend stürmte ein roter Lykaner aus dem Gebüsch, rammte die Bestien und schleuderte sie dabei weg. Knurrend stellte sich der Lykaner vor Naruto und in Ruhe ging die alte Frau zu den Blonden. "Na, braust du Hilfe, mein Junge?", lächelte Chiyo und sah schon, was Naruto hatte.

"Großmutter Chiyo?" Verwirrt sah Naruto die alte Frau an, erkannte diese wieder und auch der rothaarige Lykaner kam ihm bekannt vor. "Sasori", stellte er erleichtert fest, war froh, die beiden zu sehen und versuchte trotz der gebrochenen Hände aufzustehen.

Die Frau nahm Narutos Hände in ihre Hände. Grünes Chakra floss um die Hände des Blonden und sanft lächelte Chiyo. "Wir sollten so langsam hier weg. Sasori ist in seinen Zustand kein wirklich ernst zu nehmender Gegner."

Verstehend nickte Naruto, bedankte sich aber dennoch für die Heilung seiner Hände und marschierte schon los. "Sasuke hat einen meiner Freunde getötet. Ein Mädchen, ihr Name war Hinata", murmelte er auf dem Rückweg und konnte die Tränen nur schwer unterdrücken.

"Es tut mir leid Junge, ich verstehe deinen Schmerz", sagte die Frau sanft und rannte mit Naruto weiter nach Konoha. Erst als sie wieder auf der andern Seite waren, in dem Konoha aus dem Naruto stammt, machten sie eine Pause. Knurrend fiel Sasori auf der Anderen Seite auf die Knie, wimmerte leise. Die Sonne schien und hier war er seiner Kraft wieder beraubt. Knurrend hielt sich der Akasuna fest und sein Körper entwickelte sich langsam zurück und sein Fell fiel aus. Seufzend warf Chiyo ihren Enkel einen Mantel über und dieser zog ihn sich über. "Wir alle haben während des Kampfes etwas verloren. Einige sind verkrüppelt, haben ihre Menschlichkeit verloren und sehr viele Menschen, die ihnen etwas bedeuten. Ich weiß wie du dich fühlst, Naruto, hab gesehen wie mein Sohn und seine Frau von Lykaner zerfleischt wurden und ich nichts tun konnte."

Sasori seine Eltern waren von Lykanern getötet worden? Das hieße ja, dass Sasori damals mit angegriffen wurde. "Ach so war das", murmelte er deshalb leise und trottete langsam durch das verwüstete Dorf weiter.

"Nein, ich bin nicht deswegen ein Lykaner", kam es darauf von dem Rotschopf und er zog sich etwas mit dem Mantel zu. Er war nackt und das war ihn ziemlich unangenehm. "Lasst uns zurückgehen, die anderen machen sich Sorgen um dich und außerdem müssen wir nochmal nach Izuna sehen. Ich weiß nicht, ob Pain ihn doch noch vorhin erwischt hat." Ruhig ging der Akasuna voraus und wollte nur noch eine heiße Dusche und Klamotten.

Pain hatte Izuna? Dann lebte er vielleicht noch und was war mit Guren? Wo war sie abgeblieben? Vorsichtig sah sich Naruto um, sah wann immer er eine Leiche sah, ganz genau hin und schüttelte sich. "Wo sind die anderen, wo ist Oma Tsunade?", wollte er wissen, machte sich Sorgen um die Hokage und auch um den Rest seiner verbliebenen Freunde.

"Ihnen geht es gut, Guren war zwar schwer verletzt, aber Izuna hatte sie noch rechtzeitig ins Krankenhaus gebracht. Leider war er durch die Sonne völlig geschwächt. Pain hat ihn zur Sicherheit in den Kerker geworfen, er wollte warten bis du wieder da bist", erklärte Chiyo ruhig, waren sie mit Sasori doch die einzigen gewesen, die noch genug Kraft hatten, um Naruto zu suchen. Besonders durch Sasori feine Nase, hatten sie den Blonden gefunden.

Erleichtert seufzte Naruto aus, war froh all seine Freunde halbwegs lebend zu wissen und, dass keinem wirklich etwas passiert war. Dennoch machte er sich Sorgen um Izuna und warum Pain auf ihn warten wollte. "Was hat Pain mit Izuna jetzt eigentlich vor?"

"Er will ihn töten, was sonst. Für Pain sind alle Vampire Feinde", sagte Chiyo. Izuna war kein schlechter Kerl, auch wenn er nicht gerade clever gehandelt hatte. Aber er war halt in Zeitnot geraten und hatte keine Zeit sich etwas anderes zu überlegen.

"Er will was?" Entsetzt sah Naruto das Omchen an und schüttelte verzweifelt den Kopf. "Das kann doch nicht sein, ich meine; er hat doch keinem etwas getan. Na ja, abgesehen davon, dass er Madaras Seele gestohlen und in sich aufgenommen hat", murmelte Naruto.

"Das ist nur ein Grund für Pain ihn zu töten. Aber hätte er Madaras Seele nicht in sich aufgenommen, dann hättet ihr den wahren Madara getötet", warf nun Sasori ein und seufzte leise. Er mochte Pain nicht sonderlich und wenn dieser Krieg vorbei war, dann würde er zurück nach Suna gehen.

Naruto sah Sasori und dessen Großmutter noch immer geschockt an, rutschte nervös hin und her und knetete die Hände in seinem Schoss. "Wirklich toll, aber dann müsste er Deidara auch hassen."

"Na ja, dass er ein Halbblut ist, das weiß Pain gar nicht. Sonst hätte er uns beide schon längst getötet. Als wir damals nach Konoha gekommen sind, haben wir uns nur als Jäger von Lykaner preisgegeben, aber nicht was wir sind", erklärte der Rotschopf in Ruhe und Sasori war froh, dass er endlich in der Nähe das Dorfes war.

Pain wusste es gar nicht? Naruto sah Sasori noch immer entsetzt an und musste schlucken. "Hasst er Lykaner dann etwa auch?", wollte er wissen, kaute nervös auf der Unterlippe und fragte sich, was es noch geben könnte, was man hassen sollte.

"Pain hasst alles, was seinen Dorf Schaden zufügen kann", seufzte der Akasuna und langsam marschierte sie zusammen ins Dorf.

"Dann hasst er mich bestimmt auch. Immerhin ... ach egal. Ich will es lieber nicht wissen", winkte Naruto ab und folgte den beiden.

"Der Kerl hasst alles. Aber es ist egal, wenn er euch zu nervig wird, dann kommt wieder zurück nach Suna", lächelte die alte Frau und klopfte Naruto sachte auf die Schulter. "Soll Pain es doch versuchen dich zu töten, ich glaube da hat dein wahrer Geliebter etwas gegen."

Aufrichtig erwiderte Naruto das Lächeln Chijos und nickte eifrig. "Ich lass mich schon nicht unterkriegen, ich bin ein zäher Bursche", lachte er leise.

"Ja, das bist du, mein Junge." Sachte knuffte sie Naruto in die Seite, wandte aber dann wieder den Blick ab und starrte kühl auf das große Gebäude, das der Sitz des Hokagen war.

Naruto blickte der Alten nach und wandte sich zu Sasori. "Kaum zu glauben, dass sie deine Oma ist. Sie ist so ganz anders als andere ältere Menschen."

"Sie kennt auch ihr Leben lang den Krieg zwischen den Geschöpfen der Nacht und des Tages. Beide Seiten haben Angst voreinander oder sind Machtbesessen. Das übliche halt, warum man Krieg führt", seufzte Sasori und sah selbst hoch zu den Turm des Hokagen. Nie war er da drin gewesen und eigentlich wollte er auch nicht darein. "Ich hoffe, dass eure Hokage ein sanfter Mensch ist und Izuna laufen lässt."

Ob Tsunade anderes war? Nun ja, sie trank gern einen über den Durst, konnte schon mal laut werden und streckte jedem seine dicken Möpse entgegen. Ob er dies Sasori alles sagen konnte? "Sagen wir es so, sie ist nett, aber auch gern mal etwas laut", erklärte Naruto letztendlich und begleitete Sasori die Treppen herauf.

"Das bin ich schon gewohnt. Deidara ist auch nicht gerade ein leiser Mitbewohner und besonders dann nicht, wenn Itachi da ist. Aber das muss ich dir nicht erklären, schließlich haste es ja selber schon erlebt", kam es darauf ruhig von dem Rotschopf und er öffnete einfach ohne zu fragen die Tür zu Tsunades Büro. Aufbrausend stand die Hokage schon auf, wollte den Rotschopf etwas an den Kopf werfen, doch dann trat Naruto ins Zimmer und erleichtert setzte sich die Frau wieder. "Gott sei Dank, es geht dir gut."

Rot angelaufen folgte Naruto in das Büro, sah Tsunade vage lächelnd an und hob die Hand. "Mir geht es gut, Ba-chan. Ich bin nur etwas müde und in meinem Haus stinkt es nach Fuchs", murmelte er leise und setzte sich auch den noch freien Platz ganz in der Nähe des Fensters.

"Wo zum Teufel warst du, dein ganzes Haus war verwüstet und wir haben Guren verletzt gefunden", knötterte die Hokage drauflos und war erleichtert, dass dieser komische Rotschopf auf ihrer Seite war. Seine Nase war besser als sämtlicher Spürhunde aus Konoha. Das war zum einen beeindruckend, aber auch unheimlich, da es sich um einen dieser Lykaner handelte.

Guren war verletzt worden? Naruto musste dies erst einmal sacken lassen und sah die Hokage seufzend an."Tut mir leid, Oma Tsunade, aber ich ... geht es Guren denn gut?", wollte er wissen, rutschte wie so oft nervös auf seinem Stuhl herum und ließ den Blick langsam durch das Zimmer schweifen.

"Ihr geht es den Umständen entsprechend gut. Sie hat ein paar Rippen gebrochen und einige Kratzer, aber ansonsten geht es ihr gut. Mehr sorgen mache ich mir um diesen Vampir. Sein halber Körper war verbrannt als wir ihn fanden und seine Wunden heilen auch nicht richtig", seufzte die Hokage und fuhr sich gestresst durch ihr blondes Haar. Egal was sie für ein Heil Jutsu benutzt hatte, es wirkte bei Izuna nicht. Dabei ging es diesem so schlecht und sie brauchten seine Hilfe gegen diesen Sasuke.

"Welcher Vampir?" Naruto horchte auf, sprang wie von der Biene gestochen hoch und direkt auf die Hokage zu. "Welcher Vampir ist verbrannt?", wiederholte er seine Frage laut und konnte sich nur schwer der Umstände wegen, beruhigen.

"Beruhige dich, er ist nicht völlig verbrannt und er lebt noch. Ich glaube, er heißt Izuna, aber Pain ist nicht gut auf ihn zu sprechen. Schließlich hat er Madara Seelenstück gestohlen", erklärte die Hokage ruhig und hörte ein leises Schnaufen von Sasori. Leise begann der Rotschopf an, zu knurren und Chiyo schüttelte den Kopf. "Selbst hierher, kommen sie schon." Seufzend, schubste sie Naruto etwas zur Seite. Zum Glück, denn im nächsten Moment kam ein Seelenfresser durch das Fenster gesprungen und knurrte die Anwesenden an. Langsam trat das Monster näher an den Blonden, fletschte die schon gelblich hervorstehenden Zähne.

"Iz ..." Naruto kam gar nicht erst zum Sprechen, wurde von Tsunade vom Fenster weggestoßen und befand sich an die Wand gedrückt, als dieser Seelenfresser ihn bereits als sein Frühstück sah."Du stinkst, putz dir mal die Zähne! Oder dürft ihr das nicht?" Naruto verzog angewidert sein Gesicht, hielt sich die Nase zu und verpasste dem Vieh einen ordentlichen Tritt in seine edelsten Teile.

Fauchend krümmte sich der Tier kurz zusammen, war aber danach noch mehr gereizt. Knurrend sprang es auf den Blonden und Sasori stieß das Monster mit einem Fausthieb wieder weg. Knurrend stand er vor Naruto, schluckte aber dann, als er die nächsten Seelenfresser durch das Fenster kommen sah. "Ich wusste gar nicht, dass die Uchihas soviel Clanmitglieder besitzen." Kopfschüttelnd sah Chiyo rüber zu ihrem Enkel und dieser verstand sofort. Sie hatten gegen diese Viecher kaum eine Chance, besonders da sie gegen Licht nicht mehr empfindlich waren. "Wir sollten fliehen, es sind zu viele." Schnell wandte sich Chiyo wieder an Naruto und sie hoffte, dass er einsichtig war. "Warum wollt ihr jetzt schon gehen, ich bin doch gerade erst gekommen", hauchte jemand diese Worte in Narutos Ohr und als er sich umdrehte, sah dieser Sasuke mitten in die Augen. "Kommt, lasst uns doch etwas spielen."

"S-Sasuke...", hauchte Naruto und ihm stockte beinahe der Atem, als er seinen ehemals Geliebten vor sich sah. Automatisch wich er einen Schritt zurück, drückte sich an die Wand hinter sich und versuchte seitwärts an ihr, aus dem Zimmer zu kommen.

Der Uchiha grinste darauf nur und schlug mit der Faust neben dem Blonden auf die Wand. "Du bleibst schön hier, unser Spiel von vorhin ist noch nicht zu Ende", hauchte Sasuke leise und kurz gab er seinen Untergebenen ein Zeichen und sie stürmten auf die Anderen im Raum. "Was ist Naruto, sollen sie auch so sterben wie deine Freundin Hinata?" Langsam beugte sich der Uchiha runter zu dem Blonden, sah ihm tief in die Augen und streichelte sanft über seinen Hals. "Ich könnte mich auch anders mit dir beschäftigen", hauchte er leise, beugte sich weiter vor zum Hals und ließ seine langen Fangzähne sachte über die helle Haut gleiten. "Ich hab Hunger", hauchte Sasuke wieder leise, war kurz davor seine Zähne in Narutos Hals zu rammen. Doch schreiend fasste er sich an die Schulter und drehte sich knurrend um. Ein Schwert steckte in seiner Schulter und ein leise keuchender Izuna stand vor ihnen, sah Sasuke mit roten Augen an. "Ihr zwei stört", knurrte der neue Clanführer leise, zog sich die Klinge aus der Schulter und langsam heilte seine Wunde. "Diesmal lass ich dich nicht am Leben." Abschätzend sah Sasuke auf Izuna und dieser konnte kaum noch stehen.

Naruto kniff angewidert wegen der Zähne die Augen zusammen, wollte sie nicht an sich spüren und ebenso wenig, wollte er gebissen werden. "Ich ... ich bin nicht dein Imbiss und ich will das auch nicht. Ich will ..." Naruto lugte an Sasuke vorbei, auf Izuna und musste schlucken. Er sah wirklich übel aus und es schmerzte ihn so zu sehen. "Izuna ...", hauchte er leise, schob sich an Sasuke vorbei und eilte auf den verletzten Vampir zu. Schützend stellte er sich vor diesen und funkelte Sasuke zornig an. "Du willst also spielen, ja? Na dann komm her und spiele mit mir!", forderte er ihn auf und ballte die Fäuste.

"Warum nicht, das macht die auch gleich appetitlicher." Schon genüsslich leckte sich der Uchiha über die langen Fangzähne und Izuna schob Naruto leicht zur Seite. "Wenn er dich beißt, Naruto, dann bist du nichts weiter als seine willenlose Marionette", hustete der verletze Izuna und wischte sich etwas Blut vom Mund. Sein Körper hielt die Kraft von Madara einfach nicht stand, das spürte er jetzt ganz deutlich. "Sasuke, ich weiß, dass noch ein Teil von dir existiert. Bitte wehr dich doch endlich, oder willst du, dass Naruto leidet." Viel Hoffnung hatte Izuna zwar nicht, dass er den alten Sasuke erreichte, aber vielleicht war noch ein Teil in ihm aktiv. Grinsend sah der Uchiha auf die beiden, stürmte einfach auf sie los und hob die Hand hoch, war bereit, mit ihr einfach durch Izunas Brust zu stechen, oder auch die von Naruto. Wie erwartet stellte sich der Blonde vor den Älteren, kniff die Augen zusammen und wartete auf den tötenden Schlag. Doch kurz vorher stoppte der Uchiha. Mit zitternder Hand stand er vor Naruto, hatte den Blick von diesen abgewandt und ließ seine Hand langsam sinken.

Zitternd stellte sich Naruto vor Izuna, wollte den tödlichen Schlag abhalten und wirkte verwirrt, als dieser nicht eintraf. Was war jetzt los, warum ließ Sasuke die Hand sinken und griff nicht weiter an? "Was ... warum?", ragte er schwach und verstand nicht, was das sollte.

"Ich wusste es doch. Du bist doch zu stur, um dich völlig unterdrücken zu lassen, Sasuke", lächelte Izuna, klappte dann aber einfach zusammen. Knurrend wollte sich die Seelenfresser schon auf die leichte Beute stürzen, doch Sasuke knurrte selber leise und langsam zogen sich die Bestien zurück.

Naruto blickte zwischen den beiden Uchihas hin und her, jedoch blieb er trotz der Worte auf der Hut. Nicht, dass es sich Sasuke noch anders überlegte und doch angriff.

Gesenkt war der Blick des neuen Clanoberhauptes und kein Mucks kam über seine Lippen. Nervös kaute sich Sasuke auf der Unterlippe. Geschlossen waren seine Augen und er wagte sich nicht mal aufzusehen. Er wollte nicht in die Augen des Blonden schauen, seinen enttäuschen und verbitterten Blick würde er einfach nicht ertragen.

Hier stimmte doch etwas nicht, dies spürte Naruto ganz deutlich. "Ich weiß nicht, aber irgendwie ist das ganze hier seltsam", sprach er schließlich seine Bedenken laut aus.

"Er ist halt wieder Sasuke, oder spürst du das nicht", lächelte Izuna und rappelte sich langsam auf.

"Das ist es ja", murmelte Naruto leise, seufzte schließlich auf und lief einige Schritte durch das Zimmer.

Dass ihm der Blonde nicht sofort um den Hals sprang, damit hatte Sasuke gerechnet. Aber es tat auch weh, dass ihn Naruto keinerlei Zuneigung mehr zeigte. Doch so würde ihn der Abschied von ihm leicht falle, doch der Schmerz konnte dennoch nicht völlig verblassen.

Naruto näherte sich Sasuke nur aus einem Grund nicht, und der war ziemlich einfach. Es lag daran, dass noch immer diese Viecher, diese Seelenfresser hier waren und diese ihm nicht geheuer. "Tut mir leid", kaute er sich auf den Lippen und senkte den Blick.

Langsam wich der Uchiha immer mehr zurück und mit ihm auch seine Gefolgschaft. Es war besser, wenn er ging, wenn er endlich sterben würde. Leise seufzte er noch und schickte seine Gefolgschaft vor.

Vorsichtig streckte Naruto die Hand nach Sasuke aus, zog diese jedoch wieder zurück und ließ sie ganz sinken, neben seinem zitternden Körper baumeln. Vielleicht war es so besser, denn bestimmt, war dies nur vorübergehend und der alte Sasuke wäre bald ganz weg.

Kurz sah der Uchiha zu Naruto, wandte schnell wieder den Blick einfach ab und sprang aus dem Fenster heraus. So wird es besser sein, so würde es Naruto nicht so schwerfallen ihn zu töten. Schnell sprang er von Haus zu Haus und blieb dann für einen Moment auf einem Dach stehen. Langsam drehte sich Sasuke um, sah Naruto wie er am Fenster stand und auf ihn herab sah. Schwarze Augen fixierten den Blonden regelrecht und es fiel Sasuke schwer, den Blick abzuwenden.

Seufzend sah Naruto aus dem Fenster, heraus in die Dunkelheit und zu Sasuke. "Ich liebe dich", formte er mit den Lippen, seufzte ein weiteres Mal auf und wollte sich einfach nicht wegdrehen, oder gar gehen.

Schwerfällig wandte Sasuke den Blick ab und blutige Tränen liefen seine Wange herunter. Wie gerne wäre er jetzt zu ihm gelaufen, hätte in einfach in den Arm genommen und vielleicht sogar sich einen Kuss gestohlen von seinen weichen Lippen. Schnell verschwand Sasuke einfach in der Dunkelheit, sah nicht zurück, denn Narutos Anblick würde er jetzt nicht ertragen können.

Lange blieb Naruto am Fenster stehen, sah so lange hinaus, bis er Sasuke nicht mehr sehen konnte und wandte sich schließlich schwer schluckend ab. "Hmmm ..." Ein Seufzer entwich ihm und er wischte schnell mit dem Ärmel seiner Jacke einige der aufkommenden Tränen weg.

"Naruto, geh nach Hause und ruhe dich aus." Sanft sah Izuna den Blonden an und wuschelte ihn sachte durch die Haare. Etwas, das er früher häufig bei Sasuke gemacht hatte, immer dann, wenn er etwas Gutes gemacht hatte.

"Was soll ich da? Mir etwa Kyuubis Kopf angucken?", murrte Naruto leise auf, zog den Kopf ein und trabte dennoch aus dem Büro der Hokage heraus.

Ohne zu antworten, sah Izuna den Blonden einfach nach und schüttelte den Kopf. Wie lange es wohl jetzt friedlich sein wird, bestimmt nicht lange. Aber der kurze Frieden wird ihnen allen guttun und die Erholung würde auch Naruto guttun.

Tsunade seufzte, folgte Naruto nach draußen und bot ihm an, erst einmal bei ihr zu bleiben, bis jemand die Unreinheiten aus seiner Wohnung entfernt hatte. "Danke, das ist sehr freundlich, aber das möchte ich nicht", schlug er das Angebot ab und machte sich danach auf den Heimweg.

Dort wartete schon jemand auf den Blonden, saß geduldig in seiner Wohnung auf dem Sofa. Als der Mann ein leises klacken hörte, stand er langsam auf und ging zur Tür. "Naruto", hauchte der Vampir leise und schwarze Augen fixierten wieder Naruto. Er wollte eigentlich nicht zu Naruto, aber sein Herz schrie nach ihm, schrie nach seiner Nähe.

Erschrocken, Sasuke in seiner Wohnung vorzufinden, ließ Naruto die Schlüssel fallen und sah ihn sekundenlang unbewegt an. "Sasuke ...", hauchte er leise und rührte sich nicht von der Stelle.

Langsam hob Sasuke die Hand, wollte Naruto einfach sanft über die Wange streicheln, doch kurz vorher zog er sie wieder zurück. Seine Hand roch nach Blut, hatte viele derer getötet, die sein Geliebter liebte oder mochte. Er war ein Monster, er hatte nicht das recht Naruto wiederzusehen.

Schwach lächelte Naruto, doch rasch wich es wieder und er sah enttäuscht zu Boden, nachdem Sasuke die Hand wieder zurückgezogen hatte. "Ich ... ich ..." Naruto versuchte etwas zu sagen, doch seine Stimme versagte ihm den Dienst und wurde brüchig und leise.

Langsam kam Sasuke näher, hob wieder die Hand hoch. Wenn er schon seinen eigenen Körper kontrollieren kann, dann wollte er wenigstens etwas diese Zeit nutzen. Sanft legte er seine Hand auf die Wange des Blonden, streichelte sie sanft. Nur ein wenig wollte er Narutos Nähe genießen, seine Wärme wieder spüren.

Langsam hob Naruto daraufhin seinen Kopf, lächelte erneut und hob seine rechte Hand, nur um sie auf die Sasukes zu legen und festzuhalten. "..." Immer noch war er nicht gewillt zu sprechen, aber er hoffte, Sasuke würde erkennen, was genau er sagen wollte.

Ein sanftes Lächeln umspielte die Lippen des Uchihas und er lehnte sich an ihn. Sie brauchten keine Worte, sie würden sich auch so verstehen. Sanft küsste Sasuke die Stirn des Blonden, streichelte weiter dessen Wange. Tief sah er in die ihn bekannten blauen Augen, die ihn so lieb und zärtlich ansahen. Er war ein Monster, er hatte den Tod verdient, doch Naruto schenkte ihn noch immer einen so warmen Blick. Leise seufzte der Uchiha nur und drückte Naruto nun sachte an sich. Sein Körper war kalt, er roch nicht gerade angenehm, aber hoffentlich verzieh ihm Naruto das.

Naruto seufzte leise, aber dennoch glücklich auf, kuschelte sich an Sasuke und ignorierte den Geruch von Blut, Moder und Verwesung. Selbst wenn Sasuke dreckig wäre, es wäre ihm egal und er würde darüber hinwegsehen. Lieber wollte er über solche pingeligen Dinge nicht nachdenken, wollte nur Sasuke nahe sein und ihn bei sich wissen.

Vielleicht würde sich Sasuke dennoch baden. Täte ihm gut und außerdem hatte er es gemocht als ihn der Blonde eingeseift hatte. Sanft streichelte Sasuke über den Rücken des Blonden, seufzte leise dabei.

"Ich hab dich vermisst." Endlich hatte Naruto seine Stimme wiedergefunden, konnte endlich das sagen, was ihm seit gut zwei Stunden auf der Zunge lag und nicht mehr losgelassen hatte.

"Ich dich auch", hauchte Sasuke leise, schmiegte sich noch etwas scheu an den Blonden. Er liebte Naruto, auch wenn er sich kaum gegen den Clangründer der Uchihas durchsetzen konnte. "Ich liebe dich." Langsam schloss Sasuke seine Augen, streichelte weiter sanft den Rücken des Anderen. Wie sehr er das doch vermisst hat. Die ganze Zeit sah er wie die anderen Seelen seine immer mehr unterdrückten und er nur noch stumm zusah. Er musste Naruto dennoch etwas Wichtiges sagen, viel Zeit blieb ihnen beiden nicht mehr. Bald würde der Mond purpurrot sei, in beiden Welten und wenn dies geschah, war selbst Narutos Kristall Jutsu gegen ihn machtlos.

Naruto begann leise zu schnurren, hatte es vermisst so sanft angefasst und gestreichelt zu werden. es beruhigte ihn, ebenso die Worte, welche ihn strahlen ließen und den Kopf anheben. "Ich liebe dich auch, und dies wird sich auch niemals ändern. Selbst wenn ich sterben sollte und das werde ich mit Sicherheit", erwiderte er leise. Selbst wenn er Sasuke vernichten würde, er würde irgendwann alt werden und durch Kyuubis Tod nicht wiederkehren.

Sasuke schüttelte bloß den Kopf und küsste wieder sanft die Stirn des Blonden. Daran wollte er jetzt einfach nicht denken, schließlich wussten sie beide ja nicht, ob sie sowas je wieder tun konnten. "Naruto, lass uns nicht darüber reden, ich will einfach genießen dich bei mir zu haben." Schmusig kuschelte sich der Uchiha an den Blonden, schnurrte sogar leise auf. Zwar war sein Schnurren nun viel dunkler als vorher, aber dennoch zeigte es noch immer, dass ihn dies alles gefiel.

Verstehend nickte Naruto auf die Worte hin, schauderte unter der tiefen, schnurrenden Stimme und fragte sich, ob diese schon immer so dunkel war. "Ich würde am liebsten mit dir gehen, aber ich weiß auch, dass dies nicht geht", nuschelte Naruto leise, zuckte ein weiteres Mal und schmiegte sich an Sasuke.

Es ginge schon, Sasuke hatte inzwischen die Macht dazu, den Blonden zu seinesgleichen zu machen. Aber er würde es nicht tun. Naruto sollte in Würde leben und nicht seinetwegen zu einem Vampir werden. Leise seufzte Sasuke, küsste sanft die Wange des Jüngeren und hob ihn einfach hoch. Langsam trug er den Blonden nach oben ins Bad. Sasuke müffelte ziemlich und diesen Gestank wollte er dem Blonden nicht nochmal antun. Außerdem war zu zweit baden schöner, dann konnte Naruto ihm wieder die Haare waschen. Vorsichtig trug Sasuke den Blonden nach oben, zum Badezimmer und setzte ihn auf den Badewannenrand. Ohne den Blick von Naruto abzuwenden, machte er das Wasser an. Heißes Wasser lief in die Wanne und schnurrend schmiegte sich der Uchiha schon an Naruto.

Verwundert ließ sich Naruto in sein Badezimmer tragen, sah die ganze Zeit über Sasuke an und fragte sich im Stillen, was er jetzt vorhatte. Erst als das Wasser rauschte, die Wanne füllte, da machte es Klick und mit großen, sanftmütigen Augen sah er auf. "Du möchtest mit mir baden?" Es war nur eine Frage, dennoch wurde sie gestellt und Naruto musste dabei unweigerlich an seinen verschmusten Neko denken. Waren das noch Zeiten, da war die seine Welt noch in Ordnung.

"Ja, meinen Gestank will ich dir nicht mehr antun", hauchte der Uchiha leise und schnappte sich einfach eine Flasche, die im Bad stand und füllte etwas in das warme Wasser. Schnurrend rieb Sasuke seinen Kopf am Blonden, so wie es richtige Katzen immer taten. Auch wenn Sasuke eigentlich nicht gerne baden ging. Aber er hatte seinen Fuchs zum Schmusen, da würde er sich nochmal zu überwinden. "Na los, oder willst du wieder in Klamotten baden."

"W-was?" Naruto hatte gar nicht wirklich zugehört, verfolgte nur die Handlungen Sasukes und wirkte daher am Schluss ratlos und süß-naiv. "Oh ach so ...", schmunzelte er, als ihm einfiel, was der Andere meinte und sofort begann er sich zu entkleiden.

Neugierig betrachtete der Uchiha den Blonden und auch ein freches Grinsen umspielte seine Lippen. Ganz sanft glitt der Ältere mit den Fingern über die helle Brust des Blonden, grinste als er spürte, wie sein Liebster leicht zusammenzuckt. Auch wenn ihn die noch immer scheue Reaktion des Blonden gefiel, zog er langsam die Hand zurück. Naruto wollte ja selber auch etwas sehen, auch wenn sein jetziger Körper doch völlig anders war als früher, so wie ihn der Andere kannte.

Naruto lächelte dennoch trotz der scheuen Berührung, trat einen Schritt auf Sasuke zu und legte Hand an, an dessen Shirt. "Darf ich?", fragte er leise, wartete aber keine Antwort ab und knöpfte die obersten Knöpfe auf.

Ein dunkles Schnurren kam nur von dem Uchiha und er erschauderte unter den so warmen und sanften Händen. Wie herrlich sie waren und wie sehr er sich nach ihnen gesehnt hatte. Diese Hände hatten ihn so oft aufgefangen, aus der tiefsten Dunkelheit gezogen. Lange würde dieses Glück nicht dauern, aber daran dachte Sasuke vorerst nicht mehr.

So vorsichtig, als hätte er feinstes Kristall in der Hand, streifte Naruto das unnütze Hemd von Sasukes Körper ab und betrachtete sich schweigend den muskulösen Oberkörper. Es kam ihm vor, als würde er diesen zum ersten Mal sehen und doch kannte er diesen ganz genau. Andächtig fuhr er die Muskeln nach, verweilte jedoch nicht länger als ein paar Sekunden und öffnete die Kordel, die seine Hose zusammenhielt.

Neugierig beobachtete der Vampir den Blonden. Ein leises Schnurren kam wieder über seine Lippen und er rekelte sich unbewusst den warmen Händen entgegen. Wie sehr er sie vermisst hat, Narutos Hände. Sie haben ihn schon so oft aus der Dunkelheit geholt, ihn festgehalten, wenn er zu stürzen drohte. Er liebte Narutos sanfte Art einfach nur. Lange blieb auch der Vampir nicht mehr untätig. Langsam glitt der Uchiha mit seinen Händen über die Seiten des Blonden, runter zu dessen Hüfte. Vorsichtig öffnete er die Hose des Blonden, ließ sie langsam heruntergleiten und auch der letzte Rest Stoff verschwand von Narutos Körper. Wie oft er ihn schon so gesehen hat und dennoch war es für ihn immer ein neues Erlebnis gewesen. "Na komm, lass uns ins Wasser gehen", raunte der Uchiha leise in Narutos Ohr und langsam glitten seine Hände über den Hintern des Blonden.

Naruto konnte sich nicht satt sehen, aber wer konnte das schon bei solch einem schönen Körper? Er war so gefesselt davon, dass er weder das Abstreifen seiner Kleidung bemerkte, noch dass Sasuke zu ihm sprach. Erst später bemerkte er, dass er nackt war, es ihn fröstelte und er deswegen mit geröteten Wangen hochschoss. "In Ord- ... ikkkkssss!" Naruto quiekte auf, fasste sich empört an seinen Po und tappte rasch herüber zur Badewanne.

Etwas beleidigt sah ihn der Uchiha nach, schließlich wollte er ihn ja ins Wasser setzen. Dennoch folgte er ihm, drückte ihn kurz vor der Wanne nochmal an sich. Ein sanften Kuss hauchte er ihn an den Hals, ließ ihn dann wieder los. Ruhig wartete er erstmal, dass der Blonde im Wasser war. Erst danach gesellte er sich zu ihm, schmiegte sich kaum das er im Wasser war schon an Naruto. Leise schnurrte Sasuke, fuhr sanft mit den Fingerspitzen über die bebenden Lippen des Blonden. Wie gerne er ihn einfach küssen wollte. Aber er musste aufpassen, schließlich durfte er Naruto nicht beißen. Nicht, dass er nachher noch wieder auf den Geschmack seines Blutes kam.

Schmunzelnd setzte sich Naruto schließlich in die Wanne, ließ es zu, dass Sasuke sich anschmiegte und beobachtete neugierig den Finger an seinen Lippen. "Was machst'n du da?", wollte er wissen, schielte auf den Finger und versuchte nach diesem zu hapsen, ihn zu fangen und schließlich mit den Lippen und der Zunge zu umgarnen.

Verwirrt sah Sasuke auf den Blonden, wie dieser nach seinen Finger hapste. Als Naruto sie geschnappt hatte, zuckte der Uchiha stark zusammen und schluckte leicht. Warum machte der Blonde das, wollte er ihn etwa ärgern? Langsam erhob er sich und entzog ihn langsam seine Finger. "Lass das, sonst erreicht du mehr etwas anderes", raunte der Vampir leise. Langsam kam er Narutos Lippen näher, dachte einfach nicht mehr daran, dass er jederzeit die Kontrolle vielleicht verlieren konnte. Behutsam legte er seine Lippen auf die des Blonden, naschte vorsichtig von ihnen.

Schmollend sah Naruto zu, wie der Finger einfach entzogen wurde, er sogar ermahnt wurde und dies erneut mit der dunklen Stimme Sasukes, dass es ihm durch Mark und Bein ging. Heftig schauderte Naruto, bekam eine Gänsehaut, als sich ihre Lippen trafen und sich wie sooft vereinigten. Seufzend schloss Naruto daher die Augen, erwiderte den Kuss und legte vorsichtig beide Hände auf Sasukes Schultern.

Leise schnurrend, naschte der Uchiha von den weichen und süß schmeckenden Lippen. All das Leid vergaß er für diesen Moment. Jetzt zählten nur noch sie beide und mehr nicht. Immer wieder löste sich Sasuke von Narutos Lippen, ließ ihn kurz Luft holen und vergnügte sich dann doch weiter mit diesen.

Naruto mochte dieses Schnurren, liebte es wie nichts anderes und hörte es immer wieder gerne, was er mit einem Brummen quittierte. Noch Stunden könnte und wollte er diese Lippen schmecken, sie fühlen und nicht mehr loslassen. Nur dann, wenn die Luft knapp wurde.

Immer wieder kostete Sasuke von den weichen Lippen des Anderen. Traute sich auch so langsam mehr und knabberte leicht an ihnen. Wie sehr er sich hiernach gesehnt hatte und es nicht genießen konnte. Für einen kurzen Augenblick einfach alles vergessen, das vergangene Glück wieder spüren.

Seufzend nahm Naruto die Liebkosungen hin, öffnete sogar die Lippen einen Spalt breit und ließ sich gerne dazu anknabbern. dabei ging ihm einiges durch den Kopf und er fragte sich deutlich, wie lange es her war und vor allem, wie es war, sich richtig zu küssen.

Langsam tauchte Sasuke mit der Zunge in die Mundhöhle des Blonden, spürte ein deutliches Kribbeln dabei in seinen ganzen Körper. Mit Bedacht erforschte er die Mundhöhle des Blonden aus, wollte ihn nicht zu Anfang gleich überfordern. Sanft streichelte er mit seiner Zunge die des Blonden, stupste sie leicht und wollte, dass sie mitmachte.

Naruto spürte die vertraute Zunge, wie sie sanft anfing, mit der seinigen zu spielen und zu animieren, selbst einzusteigen. Gern tat er Sasuke den Gefallen, streichelte sanft und erkundete das neu-entdeckte Gebiet, welches er eigentlich schon kannte.

Ruhig ließ Sasuke den Blonden gewähren, ihn selbst zu erforschen. Wie lange sie sich nicht mehr so geküsst hatten, welche Qual es doch war. Innerlich verlangte es Sasuke immer bei Naruto zu sein, doch es ging nicht und bald musste er sterben. Leise seufzte Sasuke, wurde dann aber wieder von Naruto zurück in die Realität zurückgeholt. Neugierig stieg der Uchiha neu in den Kuss ein, stupste immer wieder die andere Zunge mit seiner an.

Erneut entwich Naruto ein Seufzen, ebenso ein Schnurren und wann immer sich ihre Zungen trafen, schauderte es Naruto angenehm. Vorsichtig streichelte er Sasuke während des Kusses über den Rücken, schmiegte sich näher an und vergaß die Außenwelt.

Leise begann der Uchiha an zu schnurren und räkelte sich schon unbewusst den sanften Händen entgegen. Langsam löste sich Sasuke jedoch wieder und küsste sanft die Stirn des Blonden. Dass sie sich überhaupt noch küssten, war mehr als er verdient hatte. Leise seufzend lehnte sich der Vampir an den Jüngeren, streichelte über die Brust.

Verträumt öffnete Naruto, nachdem sie sich voneinander gelöst hatten, seine Augen und lächelte Sasuke an. Schweigen, es bedarf keiner Worte, um zu sagen, was er gerade fühlte und wie er sich fühlte. Ein Blick genügte und man wusste, dass er glücklich war.

Aber wie lange das wohl noch so war. Auch wenn Sasuke es versuchte zu vergessen, ging nicht. Er war ein Monster und Naruto musste ihn töten, das wussten sie beide. "Naruto", hauchte Sasuke leise. Eigentlich wollte er weiter sprechen, doch seine Stimme versagte einfach.

"Schhhhh ... sag jetzt nichts!" Naruto legte den Finger auf Sasukes Lippen und unterband ihm das Reden. "Ich möchte es nicht hören."

Verträumt und dankbar sah der Uchiha den Blonden an, seufzte leise und küsste erneut zart seine Lippen. Doch schnell löste sich der Ältere wieder, schließlich wollte er der Versuchung widerstehen, Naruto zu beißen. Leise schnurrend schmiegte sich er sich an den Jüngeren, streichelte sanft dessen Brust. Die Nähe zu Naruto tat ihm gut, ließ das schon tote Herz wieder schlagen.

Naruto lächelte, hörte dieses schnurren sehr gerne und hatte es zudem sehr vermisst. Mehr aber hatte er Sasuke vermisst, nachts von diesem geträumt und so manche schlaflose Nacht erlebt.

"Ich wünschte, es könnte so wie jetzt für immer bleiben", hauchte der Uchiha leise, erhob sich etwas und sah den Blonden tief in die Augen. Wie gerne würde er ihn einfach nehmen und mit ihm davon laufen. Einfach weg von all den hier, weg von diesem grausamen Schicksal.

Traurige Augen blickten auf und versuchten nicht das zu verraten, was sie gerade durchmachten. "Das wird nicht gehen und das weißt du auch", seufzte Naruto leise auf.

"Ja, das weiß ich." Sanft küsste Sasuke wieder die Stirn des Blonden, streichelte zärtlich seine Wange. "Naruto, du hast nicht mehr viel Zeit, um mich zu töten. Bald wird in beiden Welten der Mond rot leuchten und niemand wird es mehr aufhalten können."

"Was aufhalten?" Naruto sah Sasuke mit großen Augen an, verstand nicht und was der rote Mond damit zu tun hatte.

Nervös kaute sich der Uchiha auf der Unterlippe, aber er musste es Naruto erzählen. "Wenn in beiden Welten der Mond rot leuchtet in der Nacht, so wird der Clangründer seine Macht völlig zurückerlangen und niemand kann ihn mehr aufhalten."

Niemand, auch er nicht? Naruto war geschockt und sah Sasuke mit geweiteten Augen an, ehe er schluckte. "Und was soll ich machen, soll ich dich hier und jetzt etwa vernichten?"

Eigentlich wäre dies jetzt genau die Lösung gewesen, die sie hätten tun müssen, doch Sasuke wollte eigentlich nicht sterben. Er wollte bei Naruto bleiben, immer an seiner Seite sein und ihm das schenken, was ihn der Blonde immer geschenkt hatte. Liebe, Zuneigung, Vertrauen, alles Dinge, die Sasuke erst dann wirklich kannte, als er Naruto getroffen hatte. In seiner alten und in seiner jetzigen Form. Stumm nickte Sasuke auf Narutos Fragen hin nur und zitterte stark. Aber das war die einzige Möglichkeit Naruto später nicht in einem Kampf zu verletzen.

Naruto kaute sich auf das Nicken hin auf der Unterlippe und schien zu überlegen. Würde er Sasuke töten, dann wäre dieser weg und nichts würde mehr an ihn erinnern. Würde er sich und Sasuke einschließen, so wären sie auf ewig zusammen und könnten keinem mehr schaden. Es dauerte lange, bis Naruto zu einem Entschluss kam und vage zu lächeln begann. "Es gäbe eine Möglichkeit, wie wir auf ewig zusammen sein könnten!"

Verwirrt sah Sasuke auf, verstand nicht was der Blonde damit meinte. "Wie meinst du das, wir können ewig zusammen sein?" Neugierig und mit etwas Hoffnung sah der Uchiha den Anderen an. Gab es wirklich einen Weg aus ihrer Lage? Oder würde es nichts bringen? Schließlich steht ihr Schicksal schon so lange fest.

Die Verwirrung konnte Naruto nachvollziehen, ebenso den hoffnungsvollen Blick und doch wäre es ihr beider Tod, wenn er sie wirklich in einen Kristall schließen würde. "Mein Kristall-Versteck ... es könnte uns zusammen bannen und einschließen. Wir wären nicht tot, könnten ihn aber auch nicht mehr verlassen. Es kommt einem ewigem Schlaf gleich", erklärte er Sasuke und streichelte ihm besänftigend über den Rücken.

Entsetzt sah der Uchiha den Blonden an und schmiegte sich leise schnurrend wieder an ihn. "Willst du das wirklich, Naruto. Ewig mit mir in einen Kristall versiegelt sein? Du bist noch so jung und sollst nicht meinetwegen dein Leben wegwerfen." Zwar freute sich Sasuke, dass der Jüngere bei ihm sein wollte, doch zu so einem Preis? War das wirklich richtig, war er selbst etwas zu egoistisch mit seinen Wunsch, den Blonden ewig bei sich zu haben.

Naruto musste darüber nicht nachdenken, sein Entschluss dies zu tun, stand schon vorher fest und er ließ sich davon nicht abbringen. "Mein Entschluss steht fest, ich werde mit dir gehen und auf ewig bei dir bleiben. Ich liebe dich und ich möchte nicht ohne dich sein. Selbst wenn es so gesehen mein Tod bedeutet."

Lächelnd sah Sasuke in die Augen des Jüngeren und küsste zart dessen Lippen. Er wusste, dass er Naruto von seiner Entscheidung nicht abbringen konnte und egal was er versuchen würde. Es war in Narutos alten Leben so schon gewesen und es hatte sich bis jetzt kein bisschen verändert. Naruto war noch immer derselbe Mensch, in den er sich verliebt hatte. "Naruto, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll, außer, ich liebe dich."

Schmunzelnd hob Naruto den Kopf an, beugte sich vor und küsste kurz und dennoch zart, dessen Lippen. "Ich liebe dich, reicht mir schon. Das sagt mir mehr, als alles andere", sprach er leise weiter. In seinem Herzen gab es nur tiefgründige Liebe und sogar während des Krieges, hatte er diese nie aufgegeben.

Leise seufzte Sasuke in den Kuss, erweiterte ihn zärtlich und streichelte sanft die Wange des Blonden. "Wir sollten dann wohl langsam gehen. Ich werde bestimmt nicht ewig so wie jetzt sein, Naruto." Traurig sah er auf zu dem Blonden, doch es war sicherer. So hatte er sich unter Kontrolle und er wäre auch mit seinen Geist ganz bei Naruto.

Schon gehen? War er denn überhaupt bereit dazu und konnte er Sasuke verlassen? Naruto nickte zaghaft, sagte keinen weiteren Ton, sondern nahm ihn noch einmal in den Arm. "Momentchen noch...", hauchte er leise und genoss die kurze Umarmung.

Ohne ein Wort zu sagen, drückte Sasuke den Blonden an sich, streichelte ihn sanft. So würde er ihn auch im Kristall halten, ihn nie wieder loslassen. Das Schicksal machte sie zu unglücklichen Verliebten und auch zu einer lebendigen Statue, die für ewig zeigen wird, dass sie beiden sich dennoch weiter geliebt haben.

Noch einmal ließ Naruto Sasuke sein Schnurren hören, jenes, das dieser so liebte und immer lieben würde. Dies wäre die wohl letzte Umarmung und je näher der Abschied rückte, desto unruhiger wurde er.

Auch wenn Sasuke es sich die ganze Zeit vor Augen gehalten hatte, so war es doch schwierige als er dachte. "Naruto, wir werden für immer so vereint sein und niemand wird uns je wieder trennen können", hauchte er leise in das Ohr des Blonden und nur zögerlich löste er sich vom Blonden. Sanft streichelte er seine Wange und küsste kurz zart die Lippen des Anderen. "Na komm, zieh dich an und lass uns aufbrechen."

Leise seufzte Naruto, sah aber ein, dass Sasuke recht hatte und es wirklich an der Zeit wäre, zu gehen. Rasch zog er sich etwas an, schlüpfte in seine Schuhe und nahm zudem seine Jacke mit. "Lass uns gehen. Sicher warten die anderen schon", schenkte er Sasuke eines der warmherzigen Lächeln, mit denen er ihn immer schon bedacht hatte.

Ja, das würden sie wohl. Langsam stieg der Uchiha aus der Wanne, machte sich fertig und seufzte nochmal leise. Schnell griff er sich die Hand des Anderen, drückte sie leicht. Zwar redete er sich ein, dass es so besser war, aber den Wunsch doch mal Glück zu haben, konnte er nicht unterbinden.

Naruto rechnete nicht damit an der Hand gehalten zu werden, sah deswegen verwirrt auf diese und schließlich, wie so oft, zu Sasuke. Trotz allem lächelte er und drückte sanft zurück.

"Tut mir leid, aber ich brauche doch etwas Halt", säuselte der Uchiha leise und hatte eigentlich nicht geglaubt, dass er so viel Angst hatte. Doch sollte es ihn wundern, eigentlich nicht. Er würde sterben, im gewissen sinne und selbst ein Vampir hatte Angst vor dem Tod. Er konnte noch so mächtig und stark sein, er war wie ein Mensch ängstlich, wenn es um den Tod ging.

Lächelnd und verstehend, nickte Naruto. "Du musst dich nicht entschuldigen, denn ich kann dich durchaus verstehen", erwiderte er leise, genoss die letzten Berührungen und seufzte zudem auf.

Leicht zitterte der Uchiha und holte nochmal tief Luft. Zwar beruhigten ihn die Worte des Blonden, aber dennoch blieb die Angst bestehen. Ruhig gingen die beiden in den Wald und Sasuke konnte die Blicke seiner verstümmelten Artgenossen deutlich auf sich spüren.

Mit einem unwohlen Gefühl folgte Naruto, sah sich nach links und dann wieder nach rechts um. Was, wenn diese Viecher jetzt angriffen? Darüber wollte er nicht nachdenken, nur so schnell wie möglich von hier weg und zurück zu den anderen.

Sasuke führte den Blonden tiefer in den Wald, weit weg vom Dorf. Auch wenn ihn das Dorf nichts bedeutete, so bedeutete es Naruto dafür um so mehr. "Es ist so weit", hauchte er leise und ließ die Hand des Blonden los. Langsam ging er einige Schritte vor, bis zu einer Lichtung, die von dem Mond beleuchtet war. "Du solltest anfangen bevor es zu spät ist", hauchte Sasuke leise und wagte sich nicht mal zu den Blonden zu schauen.

Jetzt wollte Sasuke ihren beider Tod? Naruto war überrascht, dennoch nickte er und formte mit zittrigen Händen das Suishō Rō no Jutsu. "Sasuke bitte sieh mich an. Ich will nicht, dass du so betroffen zu Boden schaust", murmelte er leise, auch wenn es schwer war, jetzt standhaft zu bleiben.

"Ich kann nicht", hauchte der Uchiha leise und schloss einfach seine Augen. Er konnte Naruto nicht ins Gesicht sehen, den Anblick konnte er nicht ertragen. Stark zitterte Sasuke, hatte er doch noch immer Angst. Dabei wollte ihn Naruto sogar folgen. "Das solltest du nicht tun, Naruto." Eine kühle Stimme erklang hinter den Blonden und langsam trat Pain näher auf den Jungen zu. "Es ist eine Falle, denn wenn du ihn und dich versiegelst, wird der Krieg noch lange weitergehen."

Gerade als Naruto etwas zu Sasuke sagen wollte, hörte er Pain und drehte sich zu diesem um. Wo kam er so plötzlich her und wie, das wäre eine Falle? Verwirrt drehte sich Naruto erneut zu Sasuke und seufzte leise auf. "Stimmt das, was er sagt?", wollte er wissen, entfernte sich bereits einen Schritt und auch sah er sich prüfend um. Nicht, dass einer der Seelenfresser bereits in der Nähe war.

"Nein, Naruto, ich lüge dich nicht an." Verzweifelt wandte sich der Uchiha an den Jüngeren und verstand nicht, wie Pain sowas behaupten konnte. "Sowas wie dir kann man nicht trauen", knurrte Pain leise und sah kühl auf die sich langsam nähernden Seelenfresser. Ruhig schritten diese zu Sasuke und fielen einfach um, als sie bei ihm waren. Verwirrt sah Sasuke dem Schauspiel zu und verstand nicht, was los war. Was sollte das, warum rafften seine Verwanden jetzt alle vor sich hin.

Naruto war noch immer verwirrt, dann aber misstrauisch und schließlich sah auch er, wie die Seelenfresser wie Fliegen umfielen und verendeten. "Was bedeutet das?" Langsam aber sicher verlor Naruto den Verstand, oder er glaubte es und demnach wusste er auch nicht, was er jetzt machen sollte.

Noch immer sah sich der Uchiha verwirrt um, biss er endlich verstand. "Naruto lauf", schrie er noch, schubste den Blonden von sich weg und fasste sich bald darauf knurrend an den Kopf. Leise knirschte er mit den Zähnen, fiel auf die Knie und blutige Tränen liefen ihn übers Gesicht. Deswegen hatte er also die Kontrolle über seinen Körper zurückbekommen, nur damit er ihn hierherlockte. Er war so dumm und war noch auf das Schauspiel dieses Geistes hereingefallen. Laut schrie Sasuke, hielt sich selbst am eigenen Leibe fest. Sein Körper brannte, es füllte sich an als würde die Sonne scheinen und seine Haut verbrennen. Schnaufend knurrte er leise, stützte sich mit einer Hand am Boden ab und sah erschrocken, dass diese immer dunkler wurde. Ängstlich sah Sasuke auf seine Hand, wie seine Fingernägel länger wurden und seine Haut kleine Risse bekamen. Er hörte, wie seine Knochen knackten, in ihm zerbrachen und sich regelrecht neu zusammensetzten. Seine Fingerknöchel traten hervor und er konnte deutlich seine eigenen Knochen sehen wie sie durch magische Hand sich in die Länge zogen. Sein Brustkorb weitete sich bei jeden Atemzug und er spuckte bei jeden ausatmen einen Schwall Blut. Sein Körper zog sich in die Länge, seine Knochen traten aus der Haut hervor und am Steißbein, zogen sich vereinzelte Wirbelstücke zu einem langen Schweif zusammen. Seine Haut blätterte ab, als hätte sie nie an seinen Körper gehört und auch sein Gesicht verformte sich zu einer langen Schnauze, jedoch nicht wie bei einem Hund, vielmehr wie bei einer Katze. Immer größer wurde die Gestalt, die einst Sasuke war und jegliche Art seines Fleisches fiel von seinen Knochen. Nur ein blankes Knochengerüst Blieb zurück, zwei rote Augen, die den Blonden anstarrten. Lange Zähne hingen der Bestie aus den Kiffern und laut und brüllte es seine Feinde an. Langsam schmolzen die Seelenfresser, zerflossen zu einer schwarzen festen Masse, die zu dem Knochengerüst floss. Langsam legten sie sich um das Geschöpf, gab ihm ein neues Aussehen. Haut so schwarz wie die finsterste Nacht, lange spitze Ohren, ein Schweif der gespickt war mit Stacheln. Eine graue Mähne, die ihn vom Kopf bis zur Hüfte fast hinunterreichte. Lange, spitze Zähne, die bei einem Biss töten konnten. Wieder schrie die Bestie und sah mit roten Augen auf Naruto. Die Haut des Tieres bewegte sich und es wirkte so, als ob die Seelen der Verstorbenen in dem Geschöpf tobten. Leise wimmern von Menschen war zu hören, auch einige Stimmen, die der Blonde kannte. An Brust, Arme und Beine, bildeten sich Gesicht, alle mit denselben Ausdruck von Trauer und Leid. Alle schrien sie, riefen wild Durcheinander, streckten ihre Hände nach den beiden verbliebenden Shinobis aus. Ein leises Kichern ertönte und das Ungetüm sah Naruto gierig an. "Wie lange ich darauf gewartet habe, Naruto. Egal wie oft du wiedergeboren wurdest, sich dein Name geändert hat, ich habe dich immer gefunden. Und jetzt ist es so wie am Anfang, sogar deinen ersten Namen trägst du schon wieder."

Nicht nur der Anblick seines Gegenübers war erschreckend, auch der Mundgeruch war enorm und zwang Naruto fast in die Knie. "Putz dir mal die Zähne", beschwerte er sich daher und hielt sich angewidert die Nase zu. Die Worte jedoch holten ihn schnell zurück und er sah dieses Monster vor sich an. "Ich habe nicht nur meinen ersten Namen wieder, ich habe auch an Stärke gewonnen."

Leise kicherte die Bestie und schleckte sich langsam mit der roten langen Zunge über die langen Fangzähne. "Heute Nacht beende ich es und endlich wirst du sterben, Naruto. Mein Clan wird neu auferstehen und ihr Menschen werdet einsehen, dass ihr nichts weiter als Futter für uns seid", brüllte das Ungeheuer, peitschte wild mit dem Schweif hin und her und stürmte schon auf den Blonden zu.

"Eher wirst du Futter für die Hunde sein!" Unbeeindruckt sprang Naruto zurück, auf einen der Bäume und sah das Ungetüm vor sich warnend an. "Selbst wenn ich sterbe, dann wird es irgendwann jemanden geben, der dich und deine Sippschaft vertreibt!"

"Und wer sollte das sein? Deidara, das Halbblut. Wenn er Glück hat, dann wird er noch dreißig. Oder sein roter Schoßhund, der völlig verkrüppelt ist. Niemand wird mir mehr in die Quere kommen, dein Tod wird den Widerstand endgültig zusammenbrechen lassen", grollte das Ungetüm und schlug mit seinem Schwanz wild um sich. Selbst Pain gab acht, dass man ihn nicht traf und langsam reichte es ihm auch. "Es wird Zeit, dich endlich zu vernichten."

Deidara würde es vielleicht nicht schaffen, aber vielleicht Izuna, Madara und Itachi. Dies verschwieg Naruto jedoch und wich stattdessen dem Schweif aus. "Tu mal nicht so raffgierig. Noch bin ich da und so schnell lasse ich mich sicher nicht besiegen", grummelte Naruto erbost, ließ eines der Kristallschwerter erscheinen und stellte sich in die geeignete Position.

"Kannst du ihn wirklich töten? Deinen Geliebten?", hauchte das Ungetüm leise und rote Augen fixierten wieder den Blonden. "Wenn ich sterbe, stirbt er mit und auf ewig wird seine Seele in der Dunkelheit gefangen sein." "Naruto, hör nicht auf ihn", erklang es hinter dem Blonden und Itachi sprang zu ihn. Auch Deidara, Sasori und Chiyo waren bei ihm. Selbst Guren und Tsunade waren gekommen, um Naruto bei seinem letzten Kampf beizustehen.

Naruto wusste, dass Sasuke Angst vor dem Tod hatte, er dennoch bereit gewesen wäre, sich gemeinsam zu versiegeln. Demnach lachte Naruto, drehte sich aber dennoch zu Itachi und sah diesen erstaunt an. "Wie schön, ihr kommt also auch!" "Natürlich, immerhin sind es unser beider Welten", lächelte Konan und trat hinter einem der Bäume hervor.

"Meine eigene Familie verrät mich also, dennoch..." "Rede nicht so viel, die Puste wirst du für den Kampf gebrauchen", knurrte Sasori leise und nahm langsam die Gestalt eines Wolfes an. Knurrend sah er zu dem Ungetüm vor sich und dieses knurrte selber. "Mein Bruder würde lieber sterben, als dass Naruto etwas zustoßen sollte." Selbst Itachi war bereit zum Kampf und warf nochmal einen Blick zu Deidara. Vielleicht war es der Letzte, den er machen konnte.

Auch Deidara machte sich bereit, zog seinen Ton aus der Tasche und ließ geschickt die ersten Bomben fallen, damit diese sich verteilten. Guren hingegen zückte ihr Schwert und Konan wandte sich mit ihrer Papierkunst dem Ungetüm zu und ließ einen riesigen Fächer auftauchen. "Auf los geht's los." Alle waren sie bereit und selbst Chiyo ließ ihre Puppen tanzen und machte sich bereit.

Kühl sah sie der Clanführer der Uchihas an, sah sie alle genau an und knurrte leise. Auf Hilfe konnte er nicht rechnen, aber dennoch würde er diese Schlacht nicht verlieren. Laut schrie das Ungetüm und knurrend stürzte sich Sasori als erster auf das Tier. Hechelnd stürmte er auf ihn zu, doch die Bestie, holte mit dem Schwanz aus und schleuderte Sasori zurück. Dennoch fing sich der Lykaner schnell und grinste innerlich. Verwirrt sah der älteste Uchiha auf seinen Schweif, entdeckte die kleinen Tonfiguren.

Deidara grinste, formte seine Finger und hauchte kaum hörbar ein "Katzu". Laut knallte es, Haare flogen wie Geschosse und es stank nach verbranntem Fell. Hustend hechelte sich Deidara Luft zu. "Wie das stinkt, aber die Explosion war wahre Kunst", lobte er sich selbst. "Ja doch", murrte Guren, hob zudem ihr Schwert und lenkte den pelzigen Riesen von Sasori ab.

Sasori verdrehte kurz die Augen, wich dann jedoch dem nächsten Schlag aus. Itachi schlich sich derweil von hinten heran und packte das Ungetüm an dem restlichen Schweif und hielt es fest. Knurrend drehte sich der mächtigste Seelenfresse und holte zum Schlag aus. Doch Pain rammte ihm, mit einem kräftigen Stoß, eine seiner Stahllanzen in die Rippen. Laut schrie das Tier auf und das Blut floss die Lanze herunter. Schwarz war es und es tropfte dickflüssig zu Boden.

Naruto und Guren sahen Pains Vorarbeit als Chance und stürmten beide auf den riesigen Kopf zu und attackierten ihn von vorne. Während Guren von rechts kam, kam Naruto von links und schlug die Klinge genau auf die Nase. Guren hingegen traf eines der Ohren und hackte es mit Leichtigkeit ab. "Ganz schön fies, aber die Ohren braucht er ja nicht mehr!"

Laut schrie das Ungetier und schlug wild um sich. Pain traf er und auch Itachi konnte die Bestie nicht mehr halten und musste einen Schlag einstecken. Sasori wich zurück, machte der nun völlig in Rage geraten Hokage Platzt und diese verpasste dem Ungetier einen ordentlichen Faustschlag mitten ins Gesicht. Die Knochen gaben unter der geballten Kraft des Schlages nach und der Seelenfresser wurde durch die Böschung geschleudert. Schnaufend lag er an Boden, das Blut floss ihm wie Speichel aus dem Maul.

"Wir sollten ihn langsam bannen", murmelte Guren Naruto leise zu und wartete bis Tsunade sich entfernt hatte. Konan trat ebenfalls vor und unterstützte die beiden in ihrem Vorhaben. "Lenkt ihn ab", murmelte sie Deidara zu, worauf dieser nickte und Itachi ein Zeichen gab.

Der Uchiha verstand, doch dann blieb er stehen. Langsam zerfloss das Ungetüm und geschockt weiteten sich Itachis Augen. "Nein", murmelte er, doch bevor er den Rest warnen konnte, hatte der Seelenfresser schon Pain in den Klauen. Knurrend sah er auf den Mann mit orangen Haar und wie dieser ihn anknurrte. Ohne einen Laut riss er ihn den Kopf ab, schmiss den restlichen Körper einfach auf den Boden und zermahlte mit seinen mächtigen Kiffern den Schädel des ersten Hokagen. "Meint ihr wirklich, ich bin so einfach zu schlagen."

Geschockt starrte Konan auf den zermalmten Körper, brach vor diesem zusammen und schluchzte haltlos auf. "KONAN GEH DA WEG!" Guren versuchte sie von dem Seelenfresser wegzuziehen, doch Chiyo schüttelte den Kopf und sofort hielt sie inne. "Lass sie gehen. Sie wird Pain so oder so folgen."

Mit der mächtigen Pranke griff der Seelenfresser nach Konan und hielt sie hoch. Langsam zerquetschte er sie wie eine Traube in seiner Hand. Die Knochen knackten, ihr floss Blut aus allen Gesichtsöffnungen. Doch lächelte sie sanft, schloss langsam ihre Augen und fiel einfach wie ein nasser Sack zu Boden. Der Seelenfresser schlug ihre Überreste weg und sah rüber zu den Anderen. Als nächstes fixierte er Chiyo und knurrend stellte sich Sasori zu ihr.

Guren seufzte schwer, ruckte jedoch gleichsam den Kopf zu der alten Frau und ebenso Naruto sah geschockt auf Chiyo. Sie würde die nächste sein, zerquetscht werden wie die Fliege an der Wand und das vor den Augen aller beteiligten. Deidara war jedoch schneller, formte eine seiner mächtigen Bomben und ließ diese hochgehen. "Du spielst doch gerne, dann komm her und spiel", forderte er den Seelenfresser auf und lockte ihn geschickt mit den Fingern.

"Deidara!" Geschockt sah Itachi zu seinem Freund, lief zu ihm, doch der Seelenfresser war schneller, hatte schon längst seine Klauen in die Schulter des Blonden gerammt. Doch nicht ganz, war der Blonde schwer verletzt, war noch etwas zwischen ihnen. Hechelnd lag Sasori über dem Blonden und gab nur noch ein erschöpftes Schnaufen von sich. Glasig waren seine Augen und der Clanführer wollte seine Klauen aus dem Lykaner ziehen, doch dieser hielt ihn fest. Sein Blick ging zu Deidara und er hoffte, er verstand, was er tun sollte.

Deidara rollte sich unter Sasori hervor, rappelte sich rasch wieder auf und schmiss dem Ungetüm eine seiner Tonfiguren mitten in die Schnauze. "Katzu!" Ein lauter Knall zerriss die Nacht, ließ Vögel verschreckt davonfliegen und die Erde erzittern. Jaulend zog der Seelenfresser den Kopf weg, ließ ab von Sasori und leckte sich geschunden die Wunde. "Kannst du aufstehen?" Besorgt sah Deidara auf seinen Freund, kniete sich schließlich zu ihm und strich ihm die Haare aus dem Gesicht. "Mach ja keinen Blödsinn, hörst du?"

"Sagt der richtige", hauchte Sasori leise und spürte die ihm so vertraute sanfte Hand. Früher galt sie nur ihm, doch heute gehörte sie einem anderen Mann und Sasori bereute es nicht, einst Deidara geliebt zu haben. Eine zweite Hand legte sich auf seinen Gesicht, eine, die deutlich kleiner war. Seine Großmutter wusste, dass er nicht mehr lange durchhalten würde, aber noch ging es und er würde weiter kämpfen. Langsam rappelte der zum Mensch wieder gewordene Sasori sich auf und kam nur schwerfällig wieder auf die Beine.

Schwach lächelte Deidara, entfernte sich von Sasori und tappte langsam zu Naruto herüber, der angespannt die Szene beobachtet hatte. "Er wird wieder, nicht wahr?" Deidara schüttelte den Kopf, wandte sich ab und ließ den fassungslosen Naruto stehen. Er schaffte es nicht? Naruto kamen augenblicklich die Bilder hoch, wie Sasori vor dem Haus gesessen und auf Deidara gewartet hatte. Wie sie das erste Mal über das Buch gesprochen hatten und wie er zusammen mit Deidara nach ihm gesucht hatte. Das war nicht fair, hallte es durch seinen Kopf, und drang schließlich nach außen. "DAS IST NICHT FAIR!"

"Nichts ist fair im Leben", hauchte Chiyo leise und stützte noch immer den abgeschlagenen Sasori. Dieser schnappte nach Luft und immer wieder gaben seine Beine nach. Dennoch sah er unerschrocken auf den Seelenfresser. "Naruto, reiß dich zusammen, sonst bist du der nächste", knurrte ihn Itachi mahnend an und behielt seinen ehemaligen Bruder gut im Auge.

Naruto wischte sich die aufsteigenden Tränen weg, nickte Itachi nochmals zu und raffte sich für den entscheidenden Kampf zusammen. Dennoch war es nicht fair, dass so viele starben, ihr Leben lassen mussten, nur um beide Welten zu retten. Was erst würde passieren, wenn sich diese beiden vermischten und Sai und Sakura plötzlich mitgerissen wurden? Daran wollte Naruto vorerst nicht denken und entschlossen blickte er auf, seine beiden verbliebenen Freunde zu schützen.

Leise schnaufte das Ungetüm nur und schlug mit seinen restlichen Schweif um sich. Knurrend schritt es näher an Naruto heran und erhob brüllend seine Stimme. Rote Augen fixierten den Blonden und nur ihn. Was Itachi und Deidara taten, das interessierte ihn schon nicht mehr.

Unbeeindruckt gab sich Naruto, ignorierte das Gebrüll, welches in den Ohren widerhallte und ein Klingel verursachte. "Was denn, willst du Stöckchen holen spielen?", provozierte er den katzenartigen Riesen.

Leise knurrte das Tier, fletschte die Zähne und schritt näher auf Naruto zu. Jeder Fußabdruck war im Boden zu sehen und das Gras verbrannte um diesen herum. Itachi schluckte nur, hatte sie jetzt schon ziemlich einstecken müssen. "Elendes Mistvieh" keifte die Hokage und stürmte schon auf das Ungetüm zu. Verwirrt drehte sich der Seelenfresser um, hatte er außer mit Naruto und den anderen beiden Männer mit keinen Widerstand mehr gerechnet.

"Baa-chan ... nicht!" Entsetzt drehte sich Naruto zu Tsunade um, versuchte diese aufzuhalten und doch wusste er, dass sie einiges auf dem Kasten hatte. Dennoch musste sie vorsichtig sein und ihren Tod wollte Naruto ungern sehen.

Laut knurrte das Ungetüm und schlug mit dem Schweif nach der blonden Frau. Doch diese fing ihn einfach ab, zog am Schweif und schleuderte den Uchiha gegen den nächsten Felsen. Knurrend zog sich das Ungetüm kurz zusammen und sah knurrend auf die Frau. "Elendes Weib", grollte er und holte schon mit der Pranke aus.

Mit erhobenem Kristallschwert jagte Naruto auf den Seelenfresser zu und schlug mit voller Wucht in dessen Pranke. "Sie bekommst du nicht!", fauchte er erzürnt, wischte sich das spritzende Blut aus dem Gesicht und setzte einen erneuten Hieb nach.

"Du ...", knurrte das Ungetüm und griff nach Naruto. Dieses Mal, entkam ihm der Blonde nicht. Knurrend sah Itachi auf das sich bietende Bild, stürmte zu Naruto, sprang auf den Rücken des Seelenfressers und rammte ihn einen Kristall in den Rücken. Knurrend sah der Uchiha auf seinen Rücken und schüttelte sich heftig. Diese Nervensägen, sie mussten zuerst verschwinden, bevor er sich endlich Naruto widmen konnte.

Zappelnd wie ein Aal versuchte Naruto sich aus der riesigen Pfote zu befreien, sammelte Chakra in den Händen und schleuderte sein Windrasengan auf das Ungetüm. Er fiel aus der Pranke heraus, schlug auf den Boden auf und sah benommen nach oben zu Itachi. Rasch zog Guren Naruto aus der Schusslinie, wandte zudem ihr Kyodai Rokakku Shuriken an, welches ihr ermöglichte einen großen Hexagon-Kristall, einen sechseckigen Kristall zu erschaffen, und ihn als Shuriken auf den Gegner warf. Anschließend flog ein weiterer von diesen Shuriken und immer mehr von diesen geschossen trafen auf den Seelenfresser.

Schützend hielt sich der Seelenfresser die Pranke schützend vor das Gesicht. Selbst Itachi ergriff die Flucht und sah knurrend auf die Frau. Laut schrie er vor Schmerz auf und Blut floss seinen Körper hinab, färbte den Boden schwarz. Leise keuchte der Seelenfresser und knurrte leise. Fauchend sah er Naruto an und langsam färbte sich selbst der Mond rot. "Es wird Zeit es endlich zu beenden", hauchte das Ungeheuer leise und langsam schritt er rüber zu den Blonden wieder.

"Der Mond ...." Mehr vermochte Naruto nicht zu sagen, ihm steckten die Worte im Hals fest und langsam drehte sich alles um ihn herum. Wie ein Strudel und schließlich konnte Naruto kurzzeitig in seine Zeit blicken, Sakura auf der Straße sehen und wie diese mit Ino sprach und lachte.

"Genieße die kurze Zeit, die du noch hast", hauchte eine dunkle Stimme und die Pranke des Seelenfressers streckte sich nach dem Blonden aus. Ohne sich zu rühren, blieb der Junge stehen und rührte sich nicht. "Jetzt wirst du sterben", hauchte der Uchiha leise und seine Zähne streiften an Narutos Wange.

Feuchtes streifte seine Wange, ließ Naruto zucken und aus seinen Gedanken reißen. Erschrocken blickte er das Ungetüm vor sich an und schluckte. "Du wirst Naruto nicht bekommen!" Ein riesiges Rad aus Kristall raste auf sie beide zu, doch die Auswirkungen dieser Technik waren nicht bekannt, da der Angriff abgefangen wurde. Kurz darauf griff Guren mit einem ihren Kristall-Jutsus an, ließ es regnen und diese Geschossen flogen querbeet durch beide Welten. Naruto zog den Kopf ein, rollte sich zur Seite und ließ sein Schwert aus reinem Kristall erneut erscheinen.

"Elendes Weib", knurrte der Seelenfresser und griff nach Guren, doch diese entwich seinen Klauen. Knurrend sprintete das Ungeheuer der Frau nach und erwischte ihren Fuß. "Du nervt mich nicht mehr", knurrte das Tier, drückte sie mit einer Klaue auf den Boden und zog an ihren Bein. Mit einem kräftigen Ruck, riss er es ihr aus. Achtlos warf er es einfach von sich weg und knurrte noch immer leise.

"Jetzt reicht es!" Naruto hatte genug, er schleuderte sein Schwert genau in das rechte Auge des Seelenfressers und erschuf ein neues, welches folgte und in der Schnauze steckenblieb. Langsam hatte Naruto die Nase voll, es nervte und er wollte es endlich hinter sich bringen.

Schreiend sah der Seelenfresser zu Naruto, schlug Guren aus seinem Sichtfeld und wandte sich wieder zu Naruto. "Lass es uns endlich zu Ende bringen", knurrte der Seelenfresser und rannte schon wieder auf Naruto zu. Knurrend sprang er den Blonden an, riss ihn auf den Boden und fletschte schon seine Zähne. Endlich, jetzt würde Naruto sterben. Innerlich grinste das Ungetüm und setzte schon zum Biss an. Doch dann riss er brüllend den Nacken hoch und sah hinter sich auf sein Hinterlauf. Sein Bein ist herausgerissen worden und hinter ihm stand Izuna, mit roten Augen und ein aus Flammen bestehender Samurai stand über ihn. "Was ist das...?", knurrte der Seelenfresser nur und Izuna grinste. "Das ist Susanoo und es wird auch das letzte Mal sein, wo du ihn sehen wirst."

Naruto hatte in dem Moment, als der Seelenfresser über ihm hing, mit seinem Leben abgeschlossen, die Augen zusammengekniffen und den Kopf seitlich gelegt, damit es nicht allzu lange dauerte. Jedoch geschah nichts, er hörte stattdessen ein Brüllen und öffnete verwirrt die Augen. Izuna? Wann war dieser aufgetaucht und wer ... Aja der Ritter, jener den er bereits gesehen hatte. Rasch rappelte er sich wieder auf, griff sich sein Schwert, fixierte die rechte Pfote und die linke versuchte er mit zwei weiteren am Boden zu halten.

Knurrend sah der Seelenfresser auf Izuna und wie dieser ihn noch immer mit den Samurai festhielt. "Es ist Zeit", hauchte der Uchiha leise und schloss für einen Moment seine Augen. Dann öffnete er sie wieder, schlug mit einem flammenden Schwert, das sich in Susanoos Hand befand, genau auf die Brust des Seelenfresser. Kein Mucks kam von diesem und er sah mit kalten Augen den deutlich jüngeren Uchiha an. "Das wird nicht ausreichen", hauchte er leise und plötzlich weiteten sich seine Augen. Sein Körper wurde von dem Schwert eingesaut, floss an der brennenden Klinge herunter zu einer Sakeflasche. Leise keuchte Izuna, spuckte Blut und immer mehr des Seelenfressers wurde in die Flasche gebannt. Sein Blick war getrübt und er taumelte leicht. "Tut mir leid Naruto, ich bin doch noch zu schwach", lächelte Izuna den Blonden an, fiel auf die Knie und der Samurai zerfiel langsam zu Staub. "Tut mir leid, Bruder, aber ich war nicht stark genug." Langsam verblassten die Augen des jungen Uchihas, wurden ganz grau und er sackte völlig in sich zusammen. Vor ihm kauerte Sasuke, fast in seiner alten menschlichen Gestalt. Schwarze Flecken zierten seinen Körper, waren die Überreste der letzten Seegenfragmente des ersten Clanführers. Sie zogen sich über seinen halben Körper und langsam öffnete er seine Augen. Ein rotes und ein schwarzes, aber dennoch war es noch nicht vorbei.

Deidara sah hin und her, dann aber erkannte er die Möglichkeiten und stupste Naruto an. "Mach hin, es wird Zeit, dass du ihn endgültig bannst!" Naruto nickte, er schritt einige Schritte auf Sasuke zu und sah ihn an, ehe er sich Izuna zuwandte. "Du hast dein Bestes gegeben und schwach bist du ganz sicher nicht!" Ein Lächeln huschte über seine Lippen, dann drehte er sich um, wieder Sasuke zu. "Es ist vorbei, sieh es ein und ergib dich deinem Schicksal, so wie ich es auch tue!"

Leise keuchend sah Sasuke zu Naruto auf und versuchte aufzustehen, doch seine Beine gaben zu schnell nach. Das war es nun, sein Ende. Sanft lächelte Sasuke den Blonden an, hätte ihn gern nochmal in den Arm genommen, aber das war wohl ein Wunsch, der unerhört bleiben sollte.

Naruto seufzte leise, hielt Sasuke die Hand hin und zog ihn schließlich hoch. "Vergiss nie, dass ich dich liebe und es immer tun werde", flüsterte er leise, während er das Kristallversteck formte und sich langsam die ersten Kristalle bildeten.

"Das weiß ich", hauchte der Uchiha leise und legte zum letzten Mal seine Lippen auf die des Blonden. Vorsichtig schlang er beide Arme um Naruto, drückte ihn sachte an sich. "Ich liebe dich."

"Ich liebe dich auch", versuchte Naruto zu lächeln, spürte zudem das Kristall wachsen und wie es seine Beine unbeweglich machte. Lächelnd drehte er sich kurz zu Tsunade. "Verzeih mir Baa-chan, aber so ist es das Beste!"

Tsunade lächelte bloß und schüttelte ihren Kopf. Sie hätte wissen müssen, dass es so kommen würde. Naruto hätte den Verlust nie verkraftet und ewig Sasuke hinterher getrauert. Leise seufzte sie und sah auch rüber zu den anderen beiden. Beide standen sie nur stumm da und sahen zu, wie sich langsam der Kristall um sie legte. Viel hatten sie verloren im Krieg und besonders Naruto und Sasuke mussten ein großes Opfer bringen. "Lebt wohl ihr zwei, wir werden euch nie vergessen", hauchte die Frau nur leise und einige Tränen suchten sich ihren Weg über ihre Wange.

Deidara schritt vor auf die beiden zu, wuschelte noch ein letztes Mal durch die blonden und schwarzen Haare der beiden und lächelte. "Ich bin stolz auf euch beide." Selbst Großmutter Chiyo trat langsam hervor und auf sie zu. "Konoha wird es euch auf immer danken und auch Sunagakure!" Naruto nickte verstehend, dann aber kuschelte er sich an Sasukes Brust und schloss die Augen.

Sasuke sah kurz rüber zu seinen Bruder und gab nur ein leises Raunzen von sich. Itachi lächelte sanft und konnte selber nur schwer seine Tränen zurückhalten. Jetzt war es endlich vorbei und einen hohen Preis mussten sie für ihren Frieden bezahlen. Sanft drückte Sasuke den Blonden an sich und schmiegte sich leise schnurrend an ihn. Die letzten Wort waren schon gefallen, die er ihm sagen wollte und zudem brauchten sie keine Worte. Langsam kletterte der Kristall knackend an ihnen herauf und alle traten einige Schritte zurück.

Mitfühlend griff Deidara sowohl nach Itachis Hand, als auch die von Chiyo, welche die betroffene Tsunade stützte. Heftig musste Deidara schlucken, als der Kristall sich ganz um das Paar schloss, sie für ewig in einen Diamanten einschloss und sie wie Schlafende aussehen ließ. Vorsichtig streckte Tsunade die Hand nach dem Kristall aus, legte sie schließlich auf die glatte Oberfläche und schluchzte auf. "Lebt wohl, ihr zwei!" Sie ließ Chiyos Hand los, ertrug den Anblick nicht mehr und entfernte sich von der Lichtung.

Chiyo sah zu Deidara auf und ging hierüber zu ihrem Enkel. Längst war Sasori eingeschlafen und wie all die Anderen nun in einer besseren Welt. Kurz wandte sie sich zu den beiden in Kristall versiegelten Männern und seufzte leise auf. Stumm sah Itachi auf die beiden, spürte die warme und sanfte Hand seines Geliebten. Traurig sah er zu Deidara und lehnte sich einfach an ihn. Sein Blick fiel auf den Boden, wo ein vereinzelter kleiner blauer Kristall lag. Die Form einer Träne und von der Neugierde gepackt hob Itachi ihn hoch, hielt ihn gegen das schwache Mondlicht und der Kristall schimmerte hellblau im Licht.

"Was ist das?" Deidara sah auf den kleinen Kristall und dann zu Chiyo, die am Boden kniete und erst da wurde ihm bewusst, was dies bedeutete. Erneut musste er schlucken, wandte rasch den Blick ab und verkroch sich an Itachis Brust. Zwar liebte er Sasori nicht mehr, aber eine tiefe Freundschaft hatte sie beide verbunden und dies schmerzte.

"Seine letzte Träne", hauchte Itachi und drückte seinen Geliebten sanft an seine Brust. Narutos letzte Träne, er musste vorhin passiert sein als er vor Sasuke stand. Leise seufzte der Uchiha und streichelte sanft über Deidaras Rücken. "Lass uns die Verstorbenen beerdigen", hauchte er ihm leise ins Ohr und warf einen letzten Blick auf die beiden. Jetzt hatten sie endlich ihren Frieden und waren frei von allen Sorgen und Leiden. Das Schicksal hatte sie zusammen geführt und auch nicht mehr trennen können.

… ein Meer aus Kristallen ragt empor.
…ein See aus Blut,
…aus Menschenblut.
…das Konoha, welches ich kenne…
… existiert nicht mehr…



„Das war die Geschichte von einem Jungen, der so sehr liebte, dass er für diese Liebe sogar sein Leben gab. Die Geschichte von „The other Side“, eine, die von Menschen handelt, aber auch von Krieg, Zerstörung und der Liebe zu einem Vampir.“

Seufzend klappte sie das Buch in ihren Händen zu, wuschelte ihrem Sohn liebevoll durch die Haare und gab ihm einen Gutenachtkuss auf die Stirn.

„Guten Nacht, mein Schatz“, lächelte die junge Frau und erhob sich von dem Bett.

Zärtlich strichen ihre Hände über den Einband des Buches.

Einst trug dieser das Wappen des Uchiha Clans…

…heute nur noch ein Foto von dem eigentlichen Schriftsteller.

Auf der letzten Seite - ein Andenken an den einstigen Helden.

Der Held, der Konoha gerettet hatte und dafür sein Leben gab.

Behutsam nahm sie den Kristall in die Hand.

… eine Träne von Naruto Uzumaki …

… die letzte Träne, die Träne, die er für seinen Sasuke geweint hatte.

„Komm Sakura, es wird Zeit“, lächelte Sai, fasste sie bei der Hand und zog sie aus dem Zimmer ihres gemeinsamen Kindes heraus.

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Autor

Pragomas Profilbild Pragoma

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Statistik

Kapitel:58
Sätze:8.542
Wörter:158.684
Zeichen:906.402

Kurzbeschreibung

Naruto liebt Bücher, ganz besonders eines ... das Buch des Uchiha Clans. Ein gefürchteter Vampir Clan der die Welt in Atem hält und die Menschheit unterdrückt. An Silvester wünscht sich Naruto im Schrein Konohas seinen sehnlichsten Wunsch.... einmal ein Held sein!

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit Liebesbeziehung (problematisch), Drama (Genre), Charaktertod, Mystery und Fantasy getaggt.