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Kindergarten einmal anders

4
07.06.21 13:37
12 Ab 12 Jahren
Homosexualität
Fertiggestellt

Erschießt mich nicht, weil ich schon wieder mit Sasodei und ganzen 26260 Wörtern um die Ecke komme.

Wirklich SasoDei ist es nicht, aber das werdet ihr noch merken ;)

Pinky und ich hatten damals 2012 mal Bock, eine humorvolle FF zu schreiben, wo auch mal KisaIta angedeutet vorkommt :)

Zudem werdet ihr Sasori mal von einer anderen Seite kennenlernen, die euch hoffentlich zusagen wird.

Ich fand und finde sie mega niedlich.





Am Abend kam Sasori erst wieder, war müde und ausgelaugt, außerdem hatte er mehr als zwei Stunden auf Pain warten müssen, was seine Laune nicht gerade hob und so knallte er auf die Tür gewaltsam ins Schloss zurück, schaltete ohne auf den Blonden zu achten das Licht an und begab sich zu seinem Schrank.

Jetzt etwas, das schnell beim Einschlafen und Kraft auftanken half, aber auch seine Giftreserven wieder füllt.
Zielstrebig griff er ein Fläschchen mit einem bestimmten Schriftzeichen, öffnete dieses und trank es leer.
Es schmeckte eigenartig, nicht so wie er es gewohnt war, doch in dem Moment machte er sich keine weiteren Gedanken darüber.
Der Leader wollte sie alle noch sehen, bevor die Nachtruhe für einige begann und für die Anderen endete.
"Steh auf, du Hohlbirne!", raunte er den Jüngeren kalt an, drehte sich um und ging wieder.

Unsanft wie immer riss man die Tür auf, schaltete das Licht an und weckte Deidara somit. Wie oft noch, wann lernte dieser Holzkopf von einem Danna, das er auch noch hier war?
Vermutlich nie, leider.
"Ich komme ja schon,hm." Deidara schälte sich auf seine Worte hin aus dem Bett, zog sich seinen Mantel noch mal an und zog seine Schlappen über.

Kurz, kaum drei Meter bevor sie den Gemeinschaftsraum betraten, blieb Sasori stehen, denn irgendetwas stimmte hier nicht!
Mit jedem weiteren Schritt schien er kleiner zu werden, seine Kleidung größer, seine Schritte winzig, bis ihm der Mantel von den Schultern fiel und er nackt auf dem langen Flur stand. Wie?
Fragend und mit großen Augen drehte er sich um, sah den Blonden an und alles, was er sagte, war: "Nii-san?"

Äääääää ... was war nun los, wieso war sein Danna klein, warum dazu nackt und weswegen sprach er ihn mit Nii-san an?
"Sasori no Danna?"
Mehr wusste Deidara nicht zu sagen, starrte das nackte Kleinkind vor sich an und bekam fast eine mittelschwere Krise.

"Nii-san", freute Sasori sich, kämpfte sich aus den Kleidern und lief auf ihn die Arme ausbreitend zu, doch anstatt ihn zu umarmen, fädelte er heimlich Chakrafäden um sein Bein und zog es stramm.
Auf dem Boden liegend gefiel er ihm besser und so setzte er sich frech auf seinen Schoss und grinste ihn an.
"Hallo, Nii-san, wollen wir spielen?"

"Iyaaaaaaa ...", kreischte Deidara laut, sah den kleinen Nackedei auf sich zurennen, lag aber aus unerklärlichen Gründen am Boden und dieser Frechdachs saß auf ihm drauf.
"Gehen Sie runter von mir! Ich will jetzt nicht spielen! Hilfeeeeeeeeee~", moserte Deidara das ganze Hauptquartier zusammen, hoffend auf seelischen Beistand.

Wieso schrie er denn plötzlich?
Immer noch mit großen und nun auch noch tränen-gefüllten Augen sah Sasori ihn weiter an, schniefte kurz und fing schließlich hemmungslos zu weinen und zu schreien an.
"Wie gemein! Nii-san~ ist so gemein!", weinte er, wischte sich dauernd mit den kleinen Handrücken die Tränen weg.
"Was ist... ach du heilige Scheiße!", fluchte plötzlich jemand laut und mit einer groben Stimme hinter ihm, machte Sasori noch mehr Angst, weswegen er nur noch lauter weinte.

Och nö, jetzt fing der an noch an zu weinen und Hidan steckte auch noch seinen Kopf aus dem Zimmer.
Konnte es noch schlimmer kommen?
"Jetzt hör auf zu weinen, Sasori", bat Deidara ihn inständig, versuchte aufzustehen und schob ihn erst mal vorsichtig von sich runter.

Als Deidara Sasori auch noch von sich schob, war es ganz um ihn geschehen, er stand auf, boxte ihm ins Bein und rannte mit Tränen-verschwommenem Blick weg!
Wo war seine Mama?
Und wo war sein Papa?
Nii-san war fies!
Er wollte nicht zurück!
Im Gemeinschaftsraum sah er sie dann endlich, Papa und Mama saßen zusammen auf dem großen schwarzen Sofa, redeten miteinander und auch andere waren da, aber das war egal.
"Mama! Nii-san will mich nicht!", weinte und beschwerte Sasori sich bei der Blauhaarigen, rannte auf sie zu und schlang seine Arme um ihre Beine.

Huch was kam denn da angerannt?
Verwirrt sah Konan auf das kleine Kind, auf jenes, das sie mit Mama ansprach und sich an ihr Bein klammerte.
Etwas hilflos blickte sie zu Pain, dann wieder zu dem Mini-Sasori und hob ihn schließlich vorsichtig hoch.
"Na, na, wer wird denn gleich weinen?", sprach sie leise auf ihn ein und wuschelte durch die roten Haare.
Etwas was sie zuvor nie gewagt hatte.

Ja, die war nett, das musste seine Mama sein!
Und gleich hörte er auch auf zu weinen, strahlte sie an und kuschelte sich an sie. "Mama, Nii-san ist gemein, er mag nicht spielen, jetzt liegt er am Boden und kullert allein", murmelte Sasori ihr leise traurig zu und sah sie mit einem Bambiblick an.

"Wie jetzt, wer kullert am Boden allein?", wiederholte Konan ihn dezent und wollte wissen, wen von den anderen Mitgliedern er eigentlich meinte.

"Na Nii-san Mama, du weißt doch, wer Nii-san ist, oder? Er ist groß und hübsch und hat ganz lange Haare und er macht lustige Figuren, aber Fangen kann er nicht spielen, dazu ist er zu fett!" Bei jeder Beschreibung ruderte Sasori mit den Ärmchen, versuchte ihr so zu verdeutlichen, wen er meinte und plusterte zum Schluss seine Wangen auf, sah einem Kugelfisch zum Verwechseln ähnlich, doch er glaubte, dass sie ihn nicht verstanden hatte.

"Lange Haare ... dazu fett? Hmmm ... das könnte Itachi sein! Nein, der ist doch nicht dick, oder meinst du Deidara? Lange blonde Haare?", lächelte Konan Sasori lieb an, wuschelte erneut seine Haare und fand ihn so klein ganz entzückend.

"Blond? Hai! Ganz lange blonde Haare, aber fett ist er trotzdem, umgefallen wie ein Stein ist er!", kicherte Sasori leise, grinste seine Mama breit an und drehte sich um, als er Nii-san auch schon kommen hörte.

"Ich bin überhaupt nicht fett, du kleine rothaarige Filzlaus", knurrte Deidara beim Betreten des Wohnzimmers und setzte sich in einen der Sessel.

"Doch bist du! Und wie fett du bist, Nii-san, ich habe es doch gespürt als ich auf die saß!", rechtfertigte Sasori sich, verschränkte seine Ärmchen vor der Brust und streckte ihm frech die Zunge raus.
Dass die Anderen dabei anfingen zu lachen, verstand er nicht, es war doch nur die Wahrheit!

"Na warte, du kleine Ratte!" Deidara sprang wieder auf, wurde jedoch von Kakuzu gestoppt. "Du willst dich doch nicht an einem kleinen Kind vergreifen", hob er mahnend den Finger.

Ängstlich zuckte Sasori zusammen, sah ihn mit geweiteten Augen an und biss sich auf die Unterlippe, während er sich dann ganz langsam zu Mama drehte. "Siehst du, Nii-san hat mich nicht mehr lieb!", schniefte er von Neuem.

"Das hatte er noch nie", seufzte Konan leise, aber wenn wundert das auch, fügte sie gedanklich noch hinzu und blickte Sasori lächelnd an.

"Wa ... s~?"
Was redete Mama denn da? Nii-san mochte ihn noch nie?
Wie gemein!
"Dann... dann mag ich ihn jetzt auch nicht mehr! Blöder Nii-san! Der ist fett und hässlich!", schmollte Sasori auf ganzer Linie, zog eine Schnute und kuschelte sich an Mama, da sie so schön warm war und ihm langsam kalt.

Na da hatte sie ja was angestellt.
Wieder schaute Konan kurz zu Pain, dann wieder auf Klein-Sasori und drückte ihn liebevoll an sich.
"Gib Deidara einfach etwas Zeit, er ist mit seinen achtzehn vielleicht auch nur etwas überfordert", versuchte sie es einfach mal, hoffte, dass es etwas brachte und er dies annehmen würde.

Na da hatte sie ja was angestellt.

Wieder schaute Konan kurz zu Pain, dann wieder auf Klein-Sasori und drückte ihn liebevoll an sich.

"Gib Deidara einfach etwas Zeit, er ist mit seinen 18 vielleicht auch nur etwas überfordert", versuchte sie es einfach mal, hoffte, dass es etwas brachte und er dies annehmen würde.

"Ist mir egal! Ich mag nicht mehr! Mama, kann ich bei dir im Bett schlafen? Zusammen mit Papa?", fragte er seine Mama zuckersüß lächelnd, blinzelte mit den Wimpern und krallte sich an ihren lustig aussehenden Mantel.

Sasori mochte seine Mama, sie war sehr lieb und sie war so schön warm.

Was denn bei ihr und Pain schlafen?

Na, ob das gut ging, er sah jetzt schon aus, als würde er gleich an die Decke gehen.

"Da frag lieber mal den Papa", nickte Konan deshalb in dessen Richtung und kräuselte leicht die Lippen.

Was wollte dieser Pimpf?

Bei ihnen im Bett schlafen?

Zur Hölle würde Pain das erlauben, stattdessen grinste er ganz lieb und breit den kleinen Sasori an. "Komm mal her zum Papa", flötete er ganz sanft, klopfte auf seinen Oberschenkel und Schwups klebte der Kleine auch schon an seinem Hals, wie nett!

Kurzerhand stand Pain auf, sah Deidara mahnend an und nickte, zeigte ihm somit ihm zu folgen. "Papa? Wo gehen wir den hin? Wieso kommt Mama nicht mit?", redete der kleine Wasserfall auch schon los, wie herrlich!

"Ich zeige dir einen Ort, wo es ganz schön ist und du alles anfassen und kaputt machen kannst, wenn du magst. Dein Nii-san wird auf dich aufpassen und ganz lieb zu dir sein, sonst bekommt er von Papa den dicken Hintern versohlt", erklärte Pain der kleinen Nervensäge, öffnete mit einem gezielten Tritt die Tür zu dem Schlafzimmer der beiden, setzte Sasori vorsichtig auf Deidaras Bett ab und sah ihn noch einmal an.

"So und nun wird dich Nii-san anziehen, baden, ihr werdet zusammen etwas essen und noch ein kleines Spiel deiner Wahl spielen, was sagst du?" Sanft streichelte er dem Kleinen durch die roten verstrubbelten Haare, sah in seine glänzenden Augen und wusste, dass er bei dem Wort 'Spielen' sofort anspringen würde, wie eben Kinder nun waren.

Als Pain sich zum Gehen umdrehte, sah er den Iwa-nin warnend an.

"Einmal petzten und du hängst kopfüber bei Itachi im Zimmer und das ohne Ton!", zischte er ihm kalt entgegen, ging hinaus und ließ die beiden allein.

Na toll, jetzt musste Deidara sich um diesen Windel Pups hier kümmern, ganz tolle Klasse.

"Na schön, dann zieh dich mal aus und dann bade ich dich", wandte er sich auf dem Bett sitzenden Sasori, kniete sich zu ihm runter und sah ihn auffordernd an.

Kurz hob Sasori eine seiner Augenbrauen, sah an sich herunter und fragte sich, was er denn ausziehen sollte.

"Ich bin nackt, Nii-san. Was soll ich ausziehen?", fragte er ihn verwundert, kratzte sich fragend am Kopf und sah ihn wieder an.

"Ich will nicht baden! Ich will spielen! Fangen oder verstecken, ja!" Sasori stand auf, hopste auf dem Bett herum und streckte die Arme in die Luft. "Spielen!", rief er laut lachend und sehr begeistert.

Dass er nackt war, hatte Deidara ganz vergessen, sah ihn deswegen auch skeptisch an und das er nicht baden wollte, ließ ihn leise seufzen.

"Du musst aber baden, sonst schimpft der Papa und das willst du doch nicht, oder?"

Deidara sah seinem Gehopse auf dem Bett zu, musste leicht schmunzeln und gestand sich, dass er ihn so viel besser fand.

"Nein! Nicht baden! Du bekommst Ärger, mich mag Papa!", lachte Sasori voller Freude auf das Spielen, hopste vom Bett und rannte zur Tür, öffnete diese und verschwand schnell auf den Flur.

"Fang mich Nii-san!", rief er ihm glücklich lachend zurück, rannte in irgendeinen Gang und suchte sich ein Versteck.

"Och menno, jetzt bleib halt hier." Deidara rannte schnurstracks hinter dem kleinen Teufel her, sauste ebenso durch den Flur, auf der Suche nach seinem Danna in Miniatur.

"Hihi~", lachte Sasori sich eins ins Fäustchen, als er sah, wie Nii-san an ihm vorbeilief, bildete Chakrafäden und ließ diese um seine Knöchel sich winkeln, als er stehenblieb und Ausschau hielt. "Nii-san~, hier bin ich!", rief er ihm aus seinem Versteck tretend zu, winkte mit der einen Hand, während er die Andere hinter seinem Rücken versteckt hielt.

Wenn er sich bewegte, dann, da lag er auch schon! "Hahaha~ das ist ein Spaß!", freute Sasori sich, klatschte in die Hände und strahlte.


Es war lustig, wenn er hinflog, er hatte dann diesen witzigen Gesichtsausdruck.


Erneut flog Deidara wegen seinen dämlichen Chakrafäden hin, hatte die Nase gestrichen voll und griff in seine Tontasche.

"Ich hoffe, du Holzkopf kannst rennen!" Deidara formte eine seiner Spinnen, ließ diese direkt auf Sasori zu krabbeln und formte seine Fingerzeichen.

"Oh~ die ist ja hübsch! Kannst du auch Marienkäfer? Und Kakerlaken?", fragte Sasori seinen Nii-san begeistert, als er die kleine Spinne sah, kniete sich zu ihr hinunter und streckte seine kleine Hand nach ihr aus.

Sasori wollte sie streicheln, mit ihr spielen und nach draußen gehen.

Er wollte sehen, was sie konnte und wie sie sich anfühlte.

"Ich kann alles ja, sogar große monströse Vögel, aber diese nur draußen, hm!", grinste Deidara fies, fast schon bösartig.

Würde er die Spinne sprengen, es wäre wohl die Hand ab oder zumindest ein paar seiner kleinen Krüppel Finger.

Rache für die letzten zwei Jahre, endlich am längeren Hebel sitzen, was ein wunderbarer Gedanke.

Mit Sternchen in den Augen sah Sasori ihn an, öffnete den Mund einen Spalt und glaubte seinen eigenen Öhrchen nicht.

"Echt? Das ist ja toll! Kannst du mir ihn zeigen, Nii-san? Ja, kannst du? Bitte, bitte! Ich bin dann auch ein braver Junge, versprochen! Ich möchte den großen Vogel sehen! Ja? Lass uns mit ihm spielen", freute er sich, klatschte begeistert in die Hände, nahm die kleine Spinne in seine Handflächen und rannte zu seinem Nii-san.

"Komm, steh auf Nii-san, der große Vogel wartet bestimmt."

Sasori hüpfte vor ihm fröhlich herum.

Großer Gott, er hatte ein Monster geschaffen, eines, das nackig vor ihm herumtobte und plötzlich seine Kunst toll fand.

"Schön, ich zeige dir den Vogel, aber danach gehen wir dann baden, verstanden?" Deidara erhob sich langsam, packte den kleinen Scheisser und nahm ihn einfach mal auf den Arm.

"Hai! Machen wir, Nii-san", nickte Sasori ihm eifrig zu, schlang seine Ärmchen um seinen Hals und drückte sich an ihn.

"Ist der Vogel so groß wie ein Baum? Kann er auch fliegen? Ist er braun? Oder grün? Hat er auch einen Papa und eine Mama?", fragte er dem Blonden Löcher in den Bauch, sah ihn neugierig an und strahlte immer noch wie ein Honigkuchenpferd. "Kann er mit in die Wanne?", hickste er schon bei der Freude dieser Idee und zappelte langsam ungeduldig auf den Armen des Älteren herum.

"Er ist etwa so groß wie ein Elefant, ist weiß und ja ... er kann fliegen, aber er kann nicht in die Badewanne, das mag er nicht."

Deidara schüttelte trotz seinem niedlichen Lächeln seinen Kopf, schritt mit ihm nach draußen und setzte ihn kurz ab.

Wieder machte er ein paar deiner Fingerzeichen und Flop ... da war er auch schon, flatterte mit den Flügeln und machte seine zwitschernden Laute.

"Oh~ ist der toll! Hallo, großer Vogel! Hallo", winkte Sasori dem Vogel zu, lief auf ihn zu und wollte ihn anfassen, mit ihm spielen.

"Du bist ja ganz kalt", stellte er traurig fest, als er ihn berührt hatte.

Er war genauso wie die kleine Spinne bei ihm auf der Schulter, diese war auch ganz kalt.

Aber sollten Vögel nicht weich und kuschelig sein? Mit vielen bunten Federn und schönen Augen? Enttäuscht sah er zu seinem Nii-san und ließ von dem Vogel ab.

Sasoris enttäuschter Blick tat irgendwie weh, Deidara kniete sich deswegen zu ihm runter und sah ihn an.

"Er ist aus Ton gemacht, wie auch all die anderen Tiere, die ich mache. Sie sind eigentlich dazu da, um etwas in die Luft zu sprengen oder aber wie der große weiße Vogel, er kann mich überall hinfliegen. Mehr tut er leider nicht", seufzte er leise, dachte aber daran dies zu überarbeiten, einen Vogel zu kreieren, der einem echten sehr ähnlich war.

"Ach so, er ist also tot." Sasori verstand seine Worte richtig, senkte den Blick und starrte auf den Boden. Mit der einen Hand nahm er die kleine Spinne von seiner Schulter, setzte sie auf den Boden und trat von ihr zurück.

"Ich mag Dinge nicht, die so kalt sind", murmelte er der kleinen Spinne zu, sah dann zu seinem Nii-san und hob die Ärmchen.

"Gehen wir Baden? Mir ist kalt."

"Tot ist er nicht, nur leblos und kann außer fliegen und Meppen nicht viel, aber er ist mir ein sehr guter Freund und die Spinne ... wart's nur ab."

Deidara nahm Sasori auf den Arm, wollte mit ihm baden gehen und murmelte noch, als er die Spinne wegtat, ein "Kazu" und ließ sie in einem bunten Feuerwerk sprengen.

"Siehst du, es ist auch schön, dass sie so kalt ist", lächelte er leicht.

"Oh~", gab Sasori erstaunt von sich, sah über die Schulter von Nii-san zurück und die ganzen bunten Lichter an, welche hoch in den Himmel flogen.

Das war schön, dennoch tat ihm die Spinne leid, auch wenn sie schon tot war, das war gemein von ihm.

"Na komm, gehen wir baden", lächelte Deidara leicht, schritt zurück ins Hauptquartier und suchte gleich darauf das Badezimmer auf.

"Na komm, gehen wir baden", lächelte Deidara leicht, schritt zurück ins Hauptquartier und suchte gleich darauf das Badezimmer auf.

Als Sasori in der Wanne saß, starrte er auf das klare Wasser, welcher jedoch auch bald voller Schaum war und dennoch, die ganzen Schaumblasen machten keinen Spaß.

Traurig saß er nur da, spürte das warme Wasser und trotzdem musste er an den großen kalten Vogel denken.

"Nii-san, werde ich auch kalt, wenn ich so groß bin wie der Vogel?", fragte er ihn leise.

Die Frage überraschte Deidara und er blickte Sasori stirnrunzelnd an.

Eigentlich sollte er mit einem "Ja" antworten, aber das brachte er irgendwie nicht fertig.

"Nein, das wirst du nicht. Du bleibst ein warmherziger und lieber Sasori", log er ihm leise vor, nahm etwas von dem Badeschaum und pustete ihn damit an.

Lachend nahm Sasori die Hände schützend vor sein Gesicht, kicherte, als Deidara anfing mit ihm zu spielen.

Sasori fing ebenfalls Schaum zuzuwerfen an und planschte wieder fröhlich herum.

"Du machst mich ja ganz nass, du Schlingel", lachte Deidara, pustete jedoch wieder zurück und hatte großen Spaß daran mit Klein-Sasori zu spielen.

"Hehehe~ dann komm auch baden, Nii-san", lachte Sasori weiter, stand auf und spritzte ihn jetzt so nass.

Bis das ganze Bad Unterwasser stand und die Badewanne leer war, sie beide jedoch voller Schaum.

"Ich mag aber nicht baden, hm", schüttelte Deidara rasch den Kopf, hatte nicht vor sich mit seinem Danna in eine Wanne zu setzen.

"Wasser ist sowieso alle", zuckte Sasori mit den Schultern, jedoch hing an ihm noch der ganze Schaum und er sah aus, wie eine große Zuckerwatte.

Mit beiden Händen sich an dem Badewannenrand festhaltend krabbelte Sasori nun aus dieser raus, streckte seine Arme zur Seite und grinste breit seinen Nii-san raus.

"Wollen wir weiter spielen?", fragte er ihn, huschte durch seine Beine hindurch und wieder hinaus auf den Flur.

So schnell wie Sasori weg war, konnte Deidara gar nicht gucken und musste ihm wieder hinterher.

"Bleib gefälligst stehen und zieh dir was an", keifte er hinter dem aufgedrehtem Energiebündel hinterher, zuckte zusammen, als Itachi um die Ecke sah und den Kopf schüttelte.

Gerade als Pain aus der Küche ging, rannte ihn etwas, oder sollte er eher sagen, jemand beinahe um und alles was er hörte war, ein mir sehr bekanntes Kichern.

"DEIDARA!", schrie Pain aufgebracht nach dem Blonden und kochte vor Wut.

"Papa! Komm, spiele mit, Nii-san fängt uns", lachte der Kleine, doch Pain nahm ihn auf den Arm und sah ihn mahnend an, worauf er gleich still wurde und den Blick senkte.

"Du ziehst dich erst an! Dann wird was gegessen und schließlich geht's ins Bett, es ist spät", versuchte Pain beharrt zu sagen, seine Wut zu verbergen und dennoch klang das gesagte mehr nach einem Knurren.

"Leader, das ist nicht meine Schuld. Er ist einfach aus der Wanne abgehauen", versuchte Deidara sich vor Pain schließlich zu rechtfertigen, zuppelte nervös an seinen Fingern und sah betroffen zu Boden.

"Sei Nii-san nicht böse, Papa. Ich bin weggerannt. Es tut mir leid", entschuldigte Sasori sich leise, krabbelte von seinen Armen runter und tapste mit gesenkten Schultern zu dem Blonden, nahm seine Hand und zog ihn mit.

"Wir gehen etwas anziehen, dann essen und dann ins Bett, gute Nacht Papa", winkte er seinem Papa noch zu, ehe sie beide um die Ecke verschwanden.

Sasori entschuldigte sich, dazu gestand er, dass er Schuld sei?

Langsam wunderte Deidara hier gar nichts mehr, nahm jedoch seine Hand und ging mit ihm schweigend ins Zimmer, wo er nach ein paar kleineren Sachen zum Schlafen, anfing zu suchen.

Immer noch traurig zog Sasori die Sachen an, doch waren sie trotzdem viel zu groß für ihn.

"Ich wollte doch nur spielen", murmelte er und sah mit traurigen Augen auf und seufzte leise.

Irgendwie war seine kleine Familie schon komisch, alle waren irgendwie so schnell böse, außer Mama.

"Sei nicht traurig, ja? Wir spielen morgen...gleich nach dem Frühstück, einverstanden?", wuschelte Deidara dem fertig angezogenen Sasori durch die Haare, nahm ihn dann wieder bei der Hand und nahm ihn mit in die Küche zu den Anderen.

"Hai", nickte Sasori ihm zu, nahm seine Hand und ließ sich von ihm führen, sah kurz zu ihm hoch, doch schnell senkte er seinen Blick wieder, als sie in die Küche kamen und er auf einen der großen Stühle krabbelte.

"Nii-san?", fragte er leise, da er gerade über die Tischkante sehen konnte und so nichts essen konnte.

Grinsend und innerlich lachend, dass Sasori so klein war, nicht über den Tisch gucken konnte, sah Deidara diesen nun an.

"Was denn, kleiner Mann?", wandte er sich an ihn.

"Ich kann so nichts essen, ich bin viel zu klein", brummte Sasori leise schmollend, sah ihn an und versuchte einfach auf dem Stuhl aufzustehen.



Mit beiden Händen hielt er sich am Tisch fest, als er plötzlich von jemanden unter den Armen gepackt wurde und hochgenommen wurde.

Verwundert sah Sasori in die schwarzen Augen des neuen Onkels, sah seine langen schwarzen Haare und ohne, dass er etwas machen konnte, wurde er rot.

Der Onkel war ja sehr hübsch!

"Na komm her, ich will mal nicht so sein und dich auf meinen Schoss nehmen", schmunzelte Itachi den Kleinen an, setzte ihn auf seine Beine und sah zu ihm herunter.

"Was magst du denn essen?

Wurst, Käse oder doch Marmelade?"

"Ma... Marmelade, Onkel", murmelte Sasori verlegen, sah auf den Tisch und wunderte sich über die ganzen leckeren Sachen, welche darauf standen.

"Wow! So leckere Sachen!", staunte er nicht schlecht und griff auch gleich nach der Kanne, wo er die Milch vermutete.

"Onkel? Nun ja, es wäre mir lieber du würdest mich Itachi nennen", schmunzelte er leise, schmierte ihm schon das gewünschte Brot und griff nach der Milchkanne.

"So, dann lass es dir mal schmecken."Itachi stellte dem Kleinen seinen Teller hin, machte sich nun sein Wurstbrot und schmunzelte Kisame breit an, da der glubschte wie so ein Hai auf Angriff.

"Hai, Onkel Ita", nickte Sasori, biss begeistert ins Brot und zuckte vor Entzücken auf, schloss genüsslich seine Äuglein und aß voller Begeisterung weiter.

Dass er von all den Anderen beobachtet wurde, war ihm egal, er nahm die ganzen Blicke nicht wahr, lehnte sich bei seinem neuen Onkel zurück und war nur glücklich.

"Hihi...ich glaube Klein-Sasori tut Itachi richtig gut. Sieh doch nur, er lächelt sogar",knuffte Konan Pain zärtlich in die Seite und deutete auf die beiden Erwähnten.

"Ja, aber was sagt den unser Nii-san, dass sein kleiner Sasori nun einem Anderen schöne Augen macht?", grinste Pain die Blauhaarige frech an, sah zu Deidara und ihm war, als würde in seinen Augen etwas Ähnliches wie Eifersucht aufblitzen.

"Hö was, hm?" Deidara blickte verwirrt zu Pain und Konan hin, biss in sein Brot und schlürfte seinen Tee.

"Hihi...ich bin ja der Meinung, dass das nicht schadet", hörte er Konan und grummelte leise vor sich hin.

"Hey Kleiner, wieso sitzt du zum Teufel nun bei Itachi auf dem Schoss? Magst die blonde Puppe nicht mehr?", fragte Hidan den kleinen Rothaarigen und sah ihn an, während er herzhaft in sein Käsebrot biss.

"Nö, ich mag Nii-san immer noch, aber Onkel Ita ist auch nett. Wer bist du denn? Auch ein Onkel? Du siehst komisch aus." Sasori legte den Kopf schief und sah Hidan mit seinen großen Kulleraugen an.

"Das ist der böse Hidan, der betet zu einem blutigen Gott und tut sich selber weh, hm", erklärte Deidara Sasori kurz und nahm noch einen Schluck Tee.

Ängstlich sah Sasori Nii-san an, drehte sich zu seinem neuen Onkel Itachi um und kuschelte sich an ihn.

"Was ist ein blutiger Gott, Onkel Ita?", flüsterte er ihm leise ängstlich zu und sah zu ihm mit großen Augen hoch.

"Jashin, ja", nickte Itachi Sasori an, sah nicht ein die Wahrheit zu verschweigen, denn kleinen Kinder sollte man nicht anlügen, schon gar nicht in solchen Dingen – nicht bei Hidan.

"Ich habe Angst, Onkel Ita", wisperte Sasori dem Onkel entgegen, drückte sein Gesicht in sein Shirt und klammerte sich an ihn.

Wieso sah ihn dieser komische Onkel so an?

Wollte er, dass er seinen blutigen Gott kennenlernte?

Er wollte nicht!




"Wenn du magst, dann essen wir in deinem Zimmer weiter", schlug Itachi dem zitternden Kleinkind vor und lächelte ihn milde an.

Noch einmal sah Sasori zu dem komischen weißhaarigen Onkel, sah, wie er ihn angrinste und nickte Onkel Itachi zu.

"Hai, im Zimmer", nickte er und hopste von seinem Schoss runter, zog an seiner Hose und wollte nur schnell weg.

"Gute Nacht Mama, gute Nacht Papa, gute Nacht Nii-san, ich bin bei Onkel Ita", redete er gleich wieder los, drehte sich um und lief schon voraus.

"Ich bringe ihn dir später rüber", wandte Itachi sich kurz an Deidara, nahm den Kleinen bei der Hand und schritt mit ihm zu seinem Zimmer.

"Habt ihr sie noch alle, zur Hölle? Was macht ihr dem Kleinen Angst? Der böse Hidan, scheiße!", knurrte Hidan los, als Itachi mit dem Pimpf aus der Küche war und sah Deidara wütend an.

"Was regst du dich so auf, hm? Es stimmt doch, was Itachi und ich gesagt haben", erwiderte Deidara dem Weißhaarigen leicht genervt und trank seinen Tee aus.

"Ja, aber jetzt hat der Kleine Angst vor mir! Das ist echt nicht lustig, verdammte Scheiße", grummelte Hidan weiter angepisst und verschränkte die Arme vor der Brust.

"Reg dich halt nicht auf, ich kläre das, hm", murrte Deidara leise und stand schließlich langsam auf.

Bei Itachi war es ganz warm im Zimmer und sein Bett war auch ganz weich, außerdem erzählte er so schöne Geschichten, sie waren gruselig aber lustig. "Und dann~?", fragte Sasori ganz gespannt, sah ihn mit großen und dennoch ängstlichen Augen an und biss weiter in sein Marmeladenbrot, das er vom Abendessen mitgenommen hatte.

Onkel Itachi erzählte von einem Jungen, der ein Monster in sich trug, eins mit neun Schwänzen!

"Nun ja, wenn man das Siegel bricht, dann setzt man dieses Monster frei. Man nennt ihn deswegen auch Fuchsjunge", erklärte Itachi dem ängstlichen Sasori und lächelte.

"Sei aber unbesorgt, wir passen alle auf dich auf. Hier passiert dir nichts!"

"Das ist schön. Jetzt habe ich keine Angst mehr", nickte Sasori und strahle ihn an, doch gleich darauf gähnte er laut und blinzelte kurz.

Er war müde, das Brot hatte er schon gegessen und legte sich nun hin, zog die Beine an, umarmte sich selber und schloss die Augen.

"Gute Nacht, Onkel Ita.", murmelte Sasori ihm kurz vorm Einschlafen zu.

Lächelnd betrachtete Itachi den Rothaarigen, nickte ihm zu und freute sich, dass er seine Angst besiegt hatte, nun scheinbar müde war und ständig gähnte.

"Dann schlaf gut, mein Kleiner." Itachi deckte ihn behutsam zu, tat etwas, dass er lange nicht getan hatte und küsste ihn sanft die Stirn, wie er es immer bei Sasuke gemacht hatte.

Dass Onkel Itachi ihn auf die Stirn küsste, bemerkte Sasori nicht, schlief friedlich und ins Kissen gekuschelt weiter, nicht ahnend, dass sein Zustand sich nicht so schnell ändern würde, eher, dass dieser von längerer Dauer werden würde, als er es sich vorstellen konnte.

Sollte er ihn jetzt rübertragen oder bei sich lassen? Seufzend stand Itachi auf, schritt zurück in die Küche und winkte Kisame zu sich rüber."Er schläft heute Nacht bei uns, also schnarch etwas leiser, ja?"

"Was? Hast du sie noch alle? Was soll dieses Kind bei uns? Schlepp ihn, wie du es gesagt hattest, zu der Barbie!", brummte Kisae beleidigt zurück, verschränkte seine Arme vor der Brust und drehte beleidigt den Kopf beiseite.

Leiser schnarchen, von wegen!

"Er schläft aber bereits und ich will ihn nicht wecken", konterte Itachi zurück und ließ Kisame einfach stehen.

"Kein Problem, er wird es schon machen!", zischte Kisame zurück, ging zu Deidara und machte ungeniert einfach die Tür auf, sah den Blonden missgelaunt an und knurrte leise.

"Nimm ihn endlich zurück, er pennt!"

Nichts auf Kisames Gemecker hin sagend, schritt Deidara in das Zimmer, nahm Sasori ganz vorsichtig aus dem Bett und nahm ihn auf seine Arme.

Hoffentlich wurde er jetzt nicht wach, das Geschrei musste echt nicht sein.

Blinzelnd öffnete Sasori einen kleinen Spalt seine Äuglein, sah verschlafen hoch und eindeckte seinen Nii-san, kuschelte sich an ihn und schloss wieder seine Augen.

Fast hätte Deidara Kisame eine verpasst, sah aber dann, dass Sasori doch wieder eingeschlafen war und ließ es somit sein.

Rasch brachte er ihn in ihr Zimmer, in sein Bett und deckte ihn vorsichtig zu, ehe auch er sich hinlegte.

Mitten in der Nacht wachte Sasori auf, setzte sich auf und spürte dieses harte Bett unter sich, die Bettdecke kratzt und das Kissen war ganz platt. Scheu sah er sich in der Dunkelheit um, kabelte langsam vom Bett runter und streckte seine Ärmchen aus, wollte er doch nicht alleine schlafen, es machte ihm Angst.

"Nii-san? Mama? Papa? O..Onkel Ita?", schniefte Sasori leise wimmernd, wischte sich die ersten Tränen von den Wangen und blieb mitten im Raum stehen.

Ein leises Wimmern, riss Deidara aus dem Schlaf und sofort saß er senkrecht im Bett und knipste die Lampe am Nachttisch an.

"Sasori...", rieb er sich verschlafen die Augen, sah den Kleinen an und wie ängstlich er da stand und zitterte.

"Na komm her, hm." Er hob ich die Bettdecke an und klopfte neben sich.

Als sich plötzlich etwas bewegte zuckte Sasori zusammen, trat einen Schritt zurück, doch als er seinen Nii-san erkannte, rannte er schnell auf ihn zu, krabbelte zu ihm unter die Decke und kuschelte sich an.

"Ich es nicht allein!", schniefte er weiter, machte die Augen ganz fest zu und versuchte wieder zu schlafen.

"Hey, schon okay", lächelte Deidara, als er bei ihm unter der Decke lag, sich ankuschelte und leise entschuldigte.

"Soll ich das Licht noch anlassen?"

Kurz schüttelte Sasori seinen Kopf, deutete damit an, dass er es ausschalten konnte und drückte sich mehr an seinen Nii-san.

Langsam aber sicher entspannte er sich, er war so schön warm und sein Bett war genauso weich, wie das vom Onkel Ita, auch kratzte die Decke nicht.

So schlief er schließlich wieder ein.

Nickend machte Deidara das Licht kurz darauf wieder aus, legte sich wieder hin und zog die Decke noch so, dass Sasori nicht fror und er ebenfalls nicht.

Am nächsten Morgen wachte Sasori durch ein komisches Gefühl auf, blinzelte ein paar Mal und setzte sich schließlich aufrecht.

Was war das denn?

Neugierig geworden hob er die Decke und sah diesen riesigen Fleck unter sich und der auch etwas zu seinem Nii-san reichte.

Ups, da hatte er gestern doch etwas zu viel bei Onkel Ita getrunken, also jetzt schnell weg!

Ganz leise und still schlich Sasori sich aus dem Bett, zog seine nasse Hose aus und ließ diese mitten im Zimmer liegen, öffnete leise die Tür doch da stand auch schon der Onkel vor.

"Guten Morgen, Onkel Ita", strahlte er ihn an, drehte sich aber auch gleich schnell um, um zu sehen, ob Nii-san wach wurde.

"Huch schon wach, Kleiner?", begrüßte Itachi Sasori und lächelte ihn ebenso an.

Jedoch wurde er wieder ernst, hörte Deidara fluchen und sah, wie dieser aus dem Bett sprang.

"WAS IST DAS DENN FÜR NE SCHEISSE?", fing er an zu schreien, sah auf sein Bett und an sich runter, was Itachi schmunzeln ließ.

"Nii-san hat ins Bett gemacht!", murmelte Sasori leise Onkel Ita grinsend zu, sah noch einmal zu Nii-san und rannte davon, da er wusste, dass er bestimmt böse auf ihn werden würde.

Itachi musste sich das Lachen verkneifen, sah dem rothaarigen Wirbelwind hinterher und, wie Deidara wie von der Biene gestochen hinter ihm herrannte, um lautstark zu brüllen.

"Was brüllst du hier so herum, Deidara?" Pain kam verschlafen und mies gelaunt aus seinem Zimmer, sah, wie Sasori mit ausgestreckten Armen auf ihn zu lief und sich auch gleich an ihn krallte.

"Nii-san will mich hauen!", plapperte er auch gleich drauf los, was Pain jedoch nur die Augen verdrehen ließ.

"Was habe ich dir über das Petzen gesagt, Deidara?", zischte er dem Blonden gehässig entgegen.

"Guten morgen, Leader-sama. Nun ja, der Kleine hat ins Bett gemacht und jetzt schiebt er es mir in die Schuhe", murrte Deidara leise auf, sah Sasori zwar nicht wütend, aber doch enttäuscht an.

"Du hast doch geschrien, das ist scheiße! Ich... wollte doch nicht!", meckerte der Kleine an Pain gekrallt zurück, wobei dieser jedoch nur die Augen verdrehte und grinste.

"Dann macht es zusammen sauber und schlaft so lang in Sasoris Bett, wo ist das Problem?", fragte Pain beide, hob den kleinen Rothaarigen hoch und drückte ihn Deidara in die Arme.

Murrend nahm Deidara den kleinen Scheißer auf den Arm, sah Pain noch mal an und schritt dann aber wortlos zurück aufs Zimmer.

"So du hast gehört, was er gesagt hat. Du wirst mithelfen", deutete Deidara auf das nasse Bett und sah Sasori strengen Blickes an.

"Hai", nickte Sasori schwach, senkte den Kopf und biss sich auf der Unterlippe herum.

Nii-san war gar nicht nett!

Da mochte er Onkel Ita mehr, er lächelte immer so nett und erzählte super Geschichten.

Sasori wollte das Bett nicht anfassen, sah in der Ecke ganz große Puppen liegen, ging auf sie zu und legte kurz den Kopf schief, ehe er seine Fingerchen bewegte und diese ebenfalls zum Bewegen brachte.

"Mama und Papa machen das schon", murmelte er leise und monoton, spielte mit den Puppen, ließ sie das Bett machen, es hinausbringen, die Matratze abspritzen und so weiter.

"So, jetzt brauchst du nicht mehr schreien!", knurrte er dem Blonden entgegen, suchte sich im Schrank neue Sachen und nahm sie mit.

Onkel Ita würde bestimmt mit ihm baden gehen.

Was, wie konnte er in dem Alter schon seine Marionetten lenken, sie für sich arbeiten lassen? Wie gemein und Deidara musste per Hand arbeiten.

"Ich schreie... Hey...jetzt warte doch mal!"

Weg, ließ ihn einfach stehen und rannte vermutlich wieder durch die Gänge, wieder ohne Hose.

Och Menno!

Bei Onkel Ita angekommen klopfte Sasori an, wartete kurz und griff dann nach der Türklinke, um diese herunterzudrücken und schließlich den Onkel zu sehen, doch was er fand, war dieser komische Fischmann.

"Ist Onkel Ita nicht da?", fragte er schüchtern und drückte seine Kleider ganz fest an sich.

"Doch, ich bin nur hier unten und suche etwas." Itachi hob den Kopf und kam unter Kisames Bett hervor, war auf der Suche nach seinem zweiten Socken.

"Onkel, gehst du mit mir baden?", fragte Sasori ihn leise und zaghaft, senkte den Blick und wurde ganz rot um die Wangen herum.

"Klar, wenn ich meinen Socken gefunden habe", nickte Itachi und suchte nach dem besagten Objekt unter dem Bett weiter.

Leicht legte Sasori den Kopf schief, sah zu, wie Onkel Ita wieder unter dem Bett verschwand und dieser Fischheini einfach so darauf lag und ihm nicht half!

Das war gemein!

Wieso half er Onkel Ita nicht?

"Du, Fischmann, wieso hilfst du Onkel Ita nicht?", fragte er diesen in einem neutralen Ton, doch was er als Antwort bekam, ließ ihn einen Schritt zurücktreten, geradewegs in Nii-sans Arme.

"Ich fresse dich gleich!"

"Vor…. Kisame, hör auf ihm Angst zu machen, sonst stopfe ich dir die Kiemen zu, hm!" Deidara stand hinter Sasori, legte die Arme um ihn und kniete sich dann runter.

"Itachi, die Socke liegt auf deinem Bett, direkt neben dem Kopfkissen", deutete er auf dieses und musste dem Anblick wegen, wie er herumkroch, leise lachen.

"Sicher? Ich kann gleich bei dir was stopfen, wenn du darauf bestehst und nun nimm dieses Balg hier weg! Ich hasse Kinder!", brummte Kisame weiter, sah Sasori gehässig an und irgendetwas lag in seinen Augen, dass Sasori zittern ließ.

"Kisame, es reicht! Hör auf die beiden so anzufurzen!" Itachi zog sich seine Socke an, schritt auf Sasori zu und nahm ihn hoch auf seine Arme.

"Na komm, wir gehen jetzt baden", lächelte er sanft, nickte dem Blonden noch mal zu und verschwand aus dem Zimmer.

Fest krallte Sasori sich bei Onkel Ita in den Mantel, sah noch einmal zu Nii-san und diesem Monster zurück, doch sagen tat er nichts.

Als er das Wort baden und zusammen hörte, verflog seine Angst im Nichts, stattdessen kam Freude auf und so jubelte er laut vor sich her. "Ja! Baden~"

Niedlich wie er sich freute, da kamen bei Itachi Erinnerungen auf, welche ihn leicht seufzen ließen, aber dennoch schenkte er dem Kleinen ein Lächeln.

"Na dann auf in die Wanne zu Kapitän Ente und Schaumkrone", witzelte er und machte die Tür zum Badezimmer auf.

Als Sasori die Namen der beiden Kapitäne hörte, kicherte er leise, denn das klang lustig.

Im Bad zog er sich auch in Windeseile aus, stand schon nackt vor der Wanne und sah zu, wie das warme Wasser in diese floss.

"Baden~", sang er leise und hüpfte von einem auf das andere Bein.

Lächelnd zog auch Itachi sich aus, zeigte keinerlei Scheu vor dem Kleinen.

Warum auch, immerhin war er ein Kind und dazu nicht wirklich sein Fall.

"So, dann mal rein mit dir in die Wanne", hob er Sasori hoch, setzte ihn in die Wanne und sich kaum später dazu.

Breit grinsend saß Sasori in der Wanne, platschte ins Wasser, ließ den Schaum fliegen und lachte hell auf.

Das machte Spaß!

Spielend und mit einem Strahlen in den Augen, griff er die kleine gelbe Ente und fing an zu spielen.

"Ich bin Deidara~, dein Nii-san! Und ich mag dich nicht!", brummte er seinen Nii-san nachmachend, duckte das Entchen hinunter, ließ sie los und so schoss diese auch gleich wieder hoch an die Oberfläche.

Hmmm was redete und spielte Sasori denn da? Etwas verdutzt sah Itachi den Rothaarigen an, lauschte seinem Spiel und seufzte auf, da es ihn erneut an Sasuke erinnerte.

"Deidara, hat dich lieb, sehr lieb sogar. Er kann nur schlecht damit umgehen, dass du jetzt...na ja, dass du eben so lebendig bist", versuchte er zu erklären und fuhr sich durch die Haare.

Verwundert sah Sasori seinen Onkel mit großen Augen an, wieso sagte er das?

"Was meinst du damit? Ich verstehe nicht", schüttelte er den Kopf, griff erneut nach dem Entchen und drückte es noch einmal runter, wickelte unter Wasser Chakrafäden um dieses und ließ es wieder hochschnellen, doch dieses Mal, zerteilte es sich in der Luft.

"Ups", grinste er schief und sah auf die gelben Einzelteile.

"Das Kind war böse und musste bestraft werden~", murmelte er dunkel und kalt, sah Onkel mit leeren Augen an, doch lachte er gleich wieder hell auf.

"Schon gut, ist nicht….", brach Itachi ab, sah geschockt auf die Einzelteile der Ente, wie er leise aber sehr kalt die Worte "Kind" aussprach und zuckte leicht zusammen.

"Welches Kind, Sasori... welches Kind muss bestraft werden?", verlangte er zu wissen, hielt seine kleinen Händchen fest und sah ihn bittend dabei an.

"Ist es nicht so? Wenn Kinder böse sind, müssen wir bestraft werden, oder nicht?", lächelte er Itachi lieb an und drückte seine großen Hände.

"Hast du noch ein Entchen?", fragte er ihn begeistert.

"Nein, Kinder sollten nicht bestraft werden, nur ermahnt", schüttelte Itachi den Kopf und ließ seine Hände wieder los, zauberte hinter seinem Rücken ein neues Entchen hervor und übergab es ihm. "Nicht wieder kaputt machen, sonst hab ich keines mehr!"

"Oh, okay, ich werde es nicht kaputt machen. Ermahnt... was bedeutet das? Ermahnt?", fragte er nachdenklich, spielte mit dem Entchen und drückte es so, dass es einen Laut von sich gab.

"Ermahnen bedeutet ähnlich wie schimpfen, nur nicht ganz so laut. Man redet dabei leise, aber doch streng und man sieht die zu ermahnende Person dabei an", lächelte Itachi und lachte unter dem quietschenden Entchen leise auf.

"Hehe~", lachte Sasori mit, zuckte aber zusammen und ließ das Entchen los, als etwas Schaum ihm ins Auge flog und dieses anfing zu brennen.

"Aua~", schniefte er gleich zu und fing es an zu reiben.

Rasch nahm Itachi einen Waschlappen bei Sasoris Weinen, nahm ihn vorsichtig zu sich und wischte ihm behutsam über das betroffene Auge." Besser?"

"Hmh~" Sasori nickte leicht, öffnete langsam das rechte Auge und sah wieder ganz normal.

Das hatte wehgetan, aber jetzt würde er nicht mehr jammern und das Entchen kaputt machen, er würde brav sein, so wie Nii-san es wollte.

Kurz griff er nach der großen Seife, fing an sich zu waschen und passte auf, dass er nichts übersah, auch hinter den Ohren nicht!

"Wäschst du mir die Haare, Onkel?", grinste er ihn lieb an und hielt ihm den Kopf leicht gesenkt hin.

Lächelnd sah Itachi zu, wie sich der Kleine wusch, lieb fragte, ob er ihm die Haare waschen würde, was er gerne tat.

"Sicher doch." Itachi griff nach dem Shampoo, tat davon etwas auf seine Hand und verteilte es in den feuerroten Haaren.

Fest kniff Sasori die Augen zusammen, als Onkel Ita anfing ihm sanft die Haare zu waschen, aber dennoch hatte er noch Angst, den Schaum wieder in die Augen zu bekommen.

"Onkel, meinst du Nii-san wird mich wieder lieb haben, wenn ich sauber bin?", fragte er leise und biss sich auf die Unterlippe.

"Ganz bestimmt. Er hat sich eben nur erschrocken, als alles nass um ihn war", versuchte er Sasori zu erklären, wusch ihm ganz vorsichtig die Haare und gab ihm zum Ausspülen dieser einen Waschlappen.

Mit großen Augen sah Sasori den Onkel an, nickte und spülte sich die Haare aus, ehe er sauber aus der Wanne stieg.

"Dann gehe ich zu ihm und sag, dass ich jetzt sauber bin", freute er sich, schnappte sich ein Handtuch und trocknete sich auch schnell und ungenau ab.

Lachend blickte Itachi Sasori hinterher, stieg selbst aus der Wanne und trocknete sich ab.

"Mach das, er wird sich sicherlich freuen", nickte er dem Kleinen noch mal aufmunternd zu.

Halb angezogen rannte Sasori aus dem Bad, stolperte fast im Flur und doch rappelte er sich schnell wieder auf und riss die Tür wieder zu ihrem Zimmer auf.

"Nii-san~", rief er seinen Nii-san laut, doch wo war er?

"Ich bin in der Küche", rief Deidara etwas lauter dem Kleinen zu, machte sich gerade einen Tee und richtete das Frühstück her.

Als er Nii-san hörte, drehte er sich schnell um und lief wie ein Wirbelwind zur Küche, platzte dort grinsend und mit Krawall in diese doch, außer Papa und Nii-san war niemand da.

"Na fertig gebadet?", schmunzelte Deidara, sah seine wirren Haare und grinste breit.

"Hai, fertig und ich hab ... ich habe ein Entchen kaputt gemacht, es schwimmt in Einzelteilen im Badewasser." Erst hellte sich sein Gesicht auf, doch als Sasori von dem Entchen erzählte, sah er traurig und beschämt auf den Boden und starrte seine Füße an.

"Hey, das ist doch nicht schlimm. Wir fragen einfach den Onkel Kakuzu, ob er dir ein neues kauft", kniete Deidara sich zu Sasori runter, blickte ihn lächelnd dabei an und wischte mit dem Handtuch noch mal seinen Nacken trocken.

Schnell schüttelte Sasori seinen Kopf, wurde kurz rot um die Nase und starrte weiter auf den Boden. "Onkel... Onkel Ita hat mir ein neues gegeben, wir waren zusammen baden", nuschelte er leise vor sich her, denn es war ihm peinlich.

Aber er würde wieder mit Onkel Ita in die Wanne gehen.

"Ohhh...das wusste ich nicht, tut mir leid." Deidara erhob sich darauf hin, wuschelte noch mal durch seine Haare und machte dem Kleinen an der Küchenzeile einen heißen Kakao, welchen er auf den Tisch stellte.

"Hmm?~" Wieso war Nii-san plötzlich so komisch? Mochte er ihn nun doch nicht?

Aber hatte Onkel nicht gesagt, Nii-san würde ihn mehr mögen?

Ihn lieb haben?

"Hast du mich lieb, Nii-san?", fragte Sasori den Blonden leise murmelnd, stand da, ballte seine Händchen zu Fäusten und kniff die Augen zusammen aus Angst, dass Nii-san gleich Nein sagen würde.

Die Frage überraschte Deidara, er fragte sich, wie er jetzt darauf kam und nahm ihn deswegen hoch in seine Arme.

"Sasori, was auch immer Onkel Itachi gesagt hat, das stimmt nicht. Ich habe dich lieb, sehr lieb sogar." Deidara wurde bei den letzten Worten ziemlich rot, blickte verlegen zur Seite und doch wusste er, dass er es hier mit einem Kleinkind zu tun hatte und nicht mit seinem Danna.

Kurz zuckte Sasori zusammen, als Nii-san ihn hochnahm, sah ihn mit großen Augen an und als er dann sagte, dass er ihn sehr lieb hatte, strahlte Sasori über das ganze Gesicht.

"Doch! Onkel Ita hatte recht!", jauchzte er glücklich auf, umarmte seinen Nii-san, schlag seine Arme um seinen Nacken und seine Beine um seine Hüften und sein Gesicht an seine Schulter kuschelnd.

Das war schön, Nii-san hatte ihn doch lieb.

Itachi hatte ihm gesagt, das er… Wieso?

Deidara verstand es nicht, freute sich aber, dass sich Sasori so an ihn kuschelte, kindlich freute, dass er ihn lieb hatte.

"So, wie wäre es jetzt mit Frühstück, kleiner Mann? Den Kakao hätte ich schon fertig", lächelte Deidara erneut, streichelte noch mal über seinen Rücken und setzte sich zusammen mit seinem Danna an den Tisch.

"Ich möchte Waffeln, ja?" Sasori lehnte sich etwas zurück, hielt sich aber noch bei Nii-san im Nacken fest und legte den Kopf leicht schief.

"Weißt du Nii-san, ich hab dich schon von Anfang an geliebt", kicherte er los, sah ihm strahlend in die Augen und drückte sich wieder an ihn.

Dass etwas Wahres daran war, etwas, dass er auch als Erwachsener empfand, kam kaum in der kindlichen Art seiner momentanen Situation über die Bühne.

"Waffeln? Klar kriegst du deine Waffeln", lächelte Deidara, sah, wie er seinen Kopf schief legte und weiter zu ihm sprach.

Was er jedoch sagte, ließ Deidara erstaunt gucken, noch röter werden, aber so ganz verstand er die Zusammenhänge nicht.

"Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll", nuschelte er leise, stand auf und suchte schon die Zutaten für den Waffelteig raus.

"Waffeln? Klar kriegst du deine Waffeln", lächelte Deidara, sah, wie er seinen Kopf schief legte und weiter zu ihm sprach.
Was er jedoch sagte, ließ Deidara erstaunt gucken, noch röter werden, aber so ganz verstand er die Zusammenhänge nicht.
"Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll", nuschelte er leise, stand auf und suchte schon die Zutaten für den Waffelteig raus.

Als Pain in die Küche trat, hörte er die gesagten Worte des Kleinen und wusste, dass hier etwas nicht stimmte.

"Sasori, was hältst du davon mit Papa zu Mama zu gehen, solange dein fauler Nii-san deine Waffeln backt?", fragte er den Rothaarigen, streckte seine Arme raus und gleich sprang er auch in diese hinein.
"So, wir gehen jetzt." Pain streichelte ihm über das Köpfchen und drehte sich schließlich um.
Konan würde das sicherlich ebenfalls interessieren, sehr sogar!

Faul, wer war hier faul?

Deidara stand schließlich hier in der Küche und machte Waffeln.
Frechheit, grummelte er innerlich, schlug drei Eier in die Schüssel, verrührte diese mit Milch, Zucker und Mehl und suchte das Eisen aus dem Schrank.

Bei Konan angekommen erzählte Pain ihr mit einem Lächeln, was er in der Küche gehört hatte, sagte ihr auch, wie der Kleine auf den Blonden gewirkt hatte und dessen Reaktion, doch dann wandte er dich an den Knirps.

"So, jetzt sag mir mal, wieso du deinen Nii-san so sehr liebst", bat er ihn, ließ ihn zwischen ihnen beiden niedersetzten und sah ihn weiter an.

Sprachlos wie Konan war, sah sie Pain an, dann wieder Sasori und doch schwieg sie, ließ ihren Partner mit dem Kleinen reden.

Konan würde erst mal nur zuhören, dann vielleicht den ein oder anderen Tipp geben, aber noch blieb es damit abzuwarten.

"Seit ich ihn das erste Mal sah, das war doch, als Onkel Ita mit ihm gekämpft hat, oder? Das war das erste Mal, an das ich mich erinnern konnte." Sasori legte den Kopf schief, legte sich einen Zeigefinger an die Lippen und sah nachdenklich an die Wand ihm gegenüber.

Wie kam es, dass er sich daran noch erinnern konnte, Konan begriff es nicht.

"Erstaunlich, dass er das noch weiß", murmelte sie leise, blickte den Rothaarigen aber dennoch lächelnd an und faltete für ihn einen kleinen Vogel aus Papier.

"Oh~, das ist ja hübsch!", murmelte Sasori begeistert, fasste den kleinen Papiervogel ganz vorsichtig an und lächelte über das ganze Gesicht. Doch dann fragte ihn Papa etwas ganz Komisches. "Wie sieht deine Liebe denn aus, Sasori? Möchtest du deinen Nii-san auch mal küssen? Oder nur mit ihm spielen?" Dabei sah er kurz zu Mama und in Sasori seinen Augen lag etwas, dass er nicht benennen konnte.

Wie vorsichtig er mit dem Papier umging, irgendwie niedlich und gar nicht typisch für den Akasuna. Sonst zerfetzte er gern alles und jetzt das!

Geduldig hörte Konan erneut zu, erwiderte lächelnd die Blicke Pains und legte die Hände ruhig in seinen Schoss.

Kurz hob Sasori eine seiner Augenbrauen, legte den Vogel ganz sachte bei Mama auf den Schoss und sah dann wieder zu Papa.

"Wie geht das? Küssen? Was spielen ist, weiß ich", nickte Sasori ihm zu und wartete auf seine Antwort, doch alles, was er bekam, war ein breites Grinsen. "Sag deinem Nii-san, er soll dir zeigen, wie das geht."

"Pain! Meinst du nicht, dass das ein bisschen zu weit geht. Sasori ist ein Kind und kein erwachsener Mann von 32", erhob Konan ihre Stimme, sah verärgert aus und legte den Vogel der Vorsicht wegen lieber auf ihren Schreibtisch.

"Mama ich gehe zu Nii-san, ich will meine Waffeln, ja? Den Vogel hole ich später, Tschü~ss", winkte Sasori Mama und Papa, als er an der Tür stand, machte diese auf und verschwand wieder in der Küche, zurück zu Nii-san.

"Nii-san, was ist Küssen? Wie geht das? Ich will auch!", plapperte Sasori auch gleich darauf los und sah ihn mit großen neugierigen Augen an.

Summend backte Deidara die letzten Waffeln aus, stellte diese zusammen mit Sahne und Konfitüre auf den Tisch und sah ihm umdrehen Klein-Sasori.

"Ach da bist... Bitte was willst du?" Ungläubig schaute Deidara ihn an, musste das gefragte erst mal sacken lassen und sah recht verdutzt aus.

"Papa hat gesagt, du zeigst es mir", redete Sasori fröhlich weiter, kletterte auf den Stuhl und wieder sah er kaum über die Tischkante.

"Oh menno~", brummte er leise, sah sich um, doch Onkel Ita war nicht da.

"Wenn du groß bist, dann kann ich dir das gern zeigen. Aber du bist nun mal erst vier." Deidara setzte sich an den Tisch, packte dem Kleinen eine Waffel auf den Teller und setzte ihn zum Essen auf seinen Schoss.

Kurz sah Sasori zu Nii-san, hörte, was er sagte, aber seine Frage beantwortete er nicht damit.
"Aber was ist denn Küssen und wieso nur, wenn ich groß bin?", fragte er ihn weiter, ließ die Waffeln erst mal links liegen und war Feuer und Flamme für diese Kuss Geschichte.

"Es gibt verschiedene Arten zu küssen. Einen Kuss auf die Wange, dann küssen auf die Lippen und den Zungenkuss, welcher aber nichts für Kinder ist. Das tun nur Erwachsene." Deidara küsste ihn auf die Wange und grinste leicht. "Das war ein Kuss für kleine, süße Sasoris!"

Als Nii-san ihn auf die Wange küsste, wurde Sasori ganz rot und drehte dich schnell weg, nahm sich eine Waffel und aß sie.

Sein Herz schlug ganz laut und hart gegen seinen Brustkorb und fühlte sich ganz komisch.
Doch ehe er sich an der Waffel verschluckte, kam auch Onkel Ita in die Küche und er war hell auf begeistert.
"Onkel Ita!", freute Sasori sich und streckte seine Arme nach ihm aus, immer noch ein Waffelherz im Mund.

"Na komm her." Itachi streckte die Arme nach dem kleinen Fratz aus, musste bei seinem Anblick leise lachen und nahm sich selbst eine Waffel. "Und, hab ich was verpasst?"

"Ich.. Papa hat gesagt, ich kann Nii-san fragen, was küssen ist", murmelte Sasori und sah den Onkel mit einem schüchternen Blick an, kuschelte sich an ihn und seufzte leise auf.

"Papa hat nicht gesagt, dass Küssen weh tut, das ist nicht schön", schüttelte er schnell seinen Kopf und knabberte weiter an seinem Waffelherz.

"Küssen tut weh? Das ist mir neu." Itachi hob seine rechte Augenbraue in die Höhe, sah auf das zusammengekuschelte Knäuel auf seinem Schoss und dann wieder zu Deidara, der aber nur mit den Schultern zuckte und scheinbar ebenso überfragt war, wie Itachi selber.

"Ja, mein Herz hat dabei ganz doll geschlagen und das tat weh", erklärte Sasori dem Onkel und wurde wieder rot im Gesicht, sah zu ihm hoch und da er seine Waffel aufgegessen hatte, hatte er nichts mehr in den Händen oder im Mund.

"Hmmm~... wer hat dich denn geküsst?" Itachi konnte es sich zwar schon denken, aber er wollte es dennoch von Sasori hören.

"N.. Nii-san", wisperte Sasori und sah ihn jedoch nicht an, krallte sich in sein schwarzes Shirt und starrte auf dieses.

"Bin ich krank, Onkel Ita?", fragte er ihn leise und hatte etwas Angst.
"Muss ich jetzt sterben?", hauchte er geschockt und schniefte schon leise.

"So, so... Deidara war es also. Na das hätte ich mir ja denken können", schmunzelte Itachi und drückte das zittrige Bündel ein wenig mehr an sich. "Sterben musst du deswegen nicht und krank bist du schon mal gar nicht. Wie kommst du denn darauf?"

"Mein Herz hat noch nie so fest geschlagen, ist man dann nicht krank? Hab ich Fieber? Das kenne ich gar nicht", schüttelte Sasori seinen Kopf und so flogen ihm vereinzelte Strähnen ins Gesicht, streiften seine zusammen gekniffenen Augen.

"Es schlägt nur so schnell, weil du deinen Nii-san so lieb hast. Das ist völlig normal und so geht es deiner Mama und dem Papa auch", ließ Itachi sich in das Kindchenschema verleiten.

"Ach so~", nickte Sasori verstehend, doch hob er leicht seine Augenbraue, stand wackelig auf den Beinen seines Onkels auf und hielt sich an seinen Schultern fest.

War es dann auch immer so?
Auch bei Onkel?
Das probierte er gleich aus und knutschte ihn auf die Wange, doch es passierte nichts.
Sein Herz schlug nicht so sehr, es war ganz normal.

Kichernd ließ Itachi Sasori einfach machen, sah jedoch die bösen Blicke Deidaras und seufzte genervt auf.

"Ich nehme ihn dir schon nicht weg, ich hab schon jemanden", streckte Itachi dem Blonden frech die Zunge raus, wuschelte dem Kleinen noch mal durch die Haare und aß seine Waffel auf.

"Du hast gelogen, bei Nii-san hat es ganz schnell geschlagen, es tat weh und bei dir passiert nichts", brummte Sasori beleidigt, sprang von seinem Schoss und stampfte beleidigt aus der Küche.

"Das kommt daher, dass du deinen Nii-san lieber, als mich hast", erklärte Itachi leise, blickte dem Wuschelkopf hinterher und seufzte leise auf.

Draußen angekommen war es ganz hell, die Sonne schien hoch oben am Himmel und warm war es auch.

Leise seufzend ließ Sasori seine Schultern sinken, fuhr sich mit einer Hand durch die verstrubbelten Haare und sah zum Wald.
Vielleicht war dort ein echter Vogel?
Oder ein Tier zum Spielen?
So lief er alleine in den großen weiten, dunklen Wald.
Doch was er fand, war ein komischer Junge mit blonden Haaren und einem breiten Grinsen, einen Mann mit weißen Haaren und eine blöde Kuh!
Die war nicht so nett wie seine Mama!
Diese blöde Kuh zerrte an ihm, schubste ihn immer wieder, die beiden Anderen sahen nur Kopfschüttelnd zu. "Las mich endlich los, du blöde pinke Kuh, das erzähle ich alles Papa und Mama und die werden dich bestrafen!", brüllte Sasori laut und gehässig durch den Wald, verjagte so einige Vögel und doch war es ihm egal!
"Jetzt stell dich nicht so an! Wir bringen dich erst nach Konoha und dann werden wir sehen, woher du eigentlich kommst und vielleicht suchen dich deine Eltern auch schon!"
Was redete diese Kuh da eigentlich?
"NII-SAN! ONKEL! MAMA! PAPA!", rief Sasori ganz laut und fing an zu weinen.

Als Deidara und auch Itachi den kleinen Sasori schreien hörten, rannten beide sofort los und in seine Richtung.

"Lass ihn los, du Schnepfe! "Deidara packte sich dieses rosa Dingen an den Haaren und überließ die beiden anderen Itachi.

Als endlich Nii-san und Onkel kamen, diese blöde Kuh von ihm wegnahmen, lächelte Sasori erleichtert und rannte zu seinem Nii-san, da Onkel beschäftigt war.

"Ich habe dir doch gesagt, ich habe mich nicht verlaufen, blöde Kuh!", zischte Sasori ihr kalt ins Gesicht und streckte seine Arme zum Nii-san hoch. Er wollte hier schnell weg!

Rasch nahm Deidara den Rothaarigen auf den Arm, drückte ihn an sich und war froh, dass ihm nichts passiert war.

"Ich habe mir Sorgen um dich gemacht", murmelte er leise, drückte ihn noch etwas mehr und watete bis Itachi fertig war, um zu gehen.

"Tut mir leid, ich wollte einen Vogel sehen", murmelte Sasori entschuldigend und sah traurig auf seine Schulter, legte seinen Kopf auf diese und seufzte leise auf.

"Gehen wir zu Mama und Papa, Nii-san? Ich bin müde", murmelte er und schloss die Augen.
Onkel war auch schon fertig und hatte die blöden Kerle ordentlich vermöbelt.

"Schon in Ordnung, Hauptsache du bist wieder da", lächelte Deidara sanft auf seine Entschuldigung hin, lief dann auch schon zum Versteck und brachte den Kleinen ohne große Umschwünge zu machen in sein Bett.

Auf dem Weg war Sasori bei Nii-san in den Armen eingeschlafen, kuschelte sich an ihn und seufzte wohlig auf.

Dass er ihn ins Bett brachte, bekam er gar nicht mit, die ganze Aufregung an diesem Tag war schon etwas zu viel und er hatte keine Kraft mehr, jemanden auf die Nerven zu gehen.

Vorsichtig deckte Deidara den Kleinen zu, legte ihm seinen alten Teddy ins Bett und küsste behutsam seine Stirn.

Verlassen würde er das Zimmer nicht, setzte sich an die Bettkante und las eines seiner Bücher.

Unruhig wälzte Sasori sich im Bett herum, atmete mit einem Mal schnell und flach, krallte sich an die Bettdecke und zerknitterte diese in seinen Handflächen, während sich der kalte Schweiß auf seiner Stirn sichtbar machte.

Sein Körper schmerzte und es war, als würden sich seine Gliedmaßen auseinanderziehen, sie würden wachsen und für eine Minute war er wieder groß, ehe es aufhörte und er als Kleinkind seine Augen aufmachte.
"Nii-san?"

Sofort horchte Deidara erneut beim Rufen seines nun neuen Namens auf, drehte sich um und blickte Sasori ernst an.

"Was ist denn, kannst du nicht schlafen?", wollte er wissen, legte sein Buch zur Seite und schaute ihn besorgt an.

"Mir tut alles weh, Nii-san", wisperte Sasori leise, kniff die Augen zusammen, als es wieder anfing weh zu tun und er erneut für einen Moment groß wurde, jedoch im nächsten wieder klein.

Verwirrt sah Deidara auf den kurz wachsenden Körper, dann wieder zu seinem Danna.

"Wir sollten vielleicht Onkel Fliegenklatsche fragen", überlegte er laut, stand vom Bett auf und hob Sasori vorsichtig hoch.

"Mir ist schwindelig, Nii-san", murmelte Sasori schwach, lehnte sich kraftlos an ihn und schloss erschöpft die Augen.

"Wir sind gleich da." Deidara riss die Tür schon zu Zetsu seinem Zimmer auf, legte den Kleinen wortlos auf das Bett und sah den Ninja mit den beiden Persönlichkeiten an. "Er wächst dauernd und dann schrumpft er wieder!"

"Ahh~", keuchte Sasori auf, als er erneut dieses Ziehen spürte, wie seine Arme und Beine länger wurden, wie sein Oberkörper sich anspannte und sein Herz sich zusammenzog, als würde aus ausbrechen wollen.

"Verdammte Scheiße!", fluchte Sasori rau und kalt, als er kurz wieder Normal war und keine Sekunde später schrumpfte er zurück, sein Körper entspannte sich und er atmete wieder leichter, ruhiger.

Sichtlich überfragt sah Zetsu sich Sasori an, untersuchte ihn genau und ließ sich von seinem Gefluche nicht beirren."Er wächst und schrumpft, sehr komisch. Hat er denn in letzter Zeit etwas getrunken, also von seinen Ampullen?"

"Ja, soweit ich weiß, trinkt er abends immer eine. Aber was genau weiß ich auch nicht", log Deidara , wusste nur zu genau, dass er etwas damit zu tun hatte und wollte keinen Ärger haben.

"Nimm ihn wieder mit, ich habe echt keine Ahnung, was er hatte", seufzte Zetsu niedergeschlagen, öffnete Deidara noch die Tür und ließ beide nach draußen.

Sichtlich überfragt sah Zetsu sich Sori an, untersuchte ihn genau und ließ sich von seinem Gefluche nicht beirren."Er wächst und schrumpft, sehr komisch. Hat er denn in letzter Zeit etwas getrunken, also von seinen Ampullen?"

"Ja, soweit ich weiß, trinkt er abends immer eine. Aber was genau weiß ich auch nicht", log Deidara , wusste nur zu genau, dass er etwas damit zu tun hatte und wollte keinen Ärger haben.

"Nimm ihn wieder mit, ich habe echt keine Ahnung, was er hatte", seufzte Zetsu niedergeschlagen, öffnete Deidara noch die Tür und ließ beide nach draußen.

Pain bog um die Ecke, als er Deidara mit dem Kleinen aus Zetsus Zimmer kommen sah, seine Kleidung total zerfetzt und sein zierlicher Körper schwach, wie halb tot, in den Armen des Blonden liegend.

"Was hast du nun wieder angestellt?", zischte er dem Iwa-nin zu, hielt ihn somit auf und sah beide prüfend an.

Pain wusste, auch wenn er es nicht zugab und dieses wahrscheinlich auch niemals tun würde, hatte er diesen kleinen, lieben Sasori doch ins Herz geschlossen.

"Ich habe gar nichts gemacht. Er ist plötzlich gewachsen und wieder geschrumpft", verteidigte Deidara sich vor Pain, sah auf den schlafenden Sasori und warf dem Leader giftige Blicke zu.

Warum sollte er immer etwas gemacht haben, langsam reichte es.

Nun ja, eigentlich war er schuld, dass er ein Kleinkind war, aber das wusste zum Glück keiner.

"Ich fragte mich schon die ganze Zeit, was passiert war, dass er plötzlich so klein ist, denn es scheint keine seiner Puppen zu sein, in die er sich einfach mal gepflanzt hat, sein Körper war plötzlich zu echt!", überlegte Pain laut, sah den Blonden dabei genaustens an und irgendwie beschlich ihn das Gefühl, er hatte doch mit der ganzen Sache etwas am Hut!

"Ich habe keinen blassen Schimmer, warum er so klein ist", zuckte Deidara möglichst unbeeindruckt mit den Schultern, blickte dabei aber auf Sasori und lächelte, als er im Schlaf leise brabbelte.

"Schade, ich dachte, du hättest vielleicht eine Ahnung, wieso unser Puppenspieler nun ein vierjähriges Kleinkind ist", drückte Pain noch einmal drauf, sah ihm weiterhin in die Augen und als er auch noch so sanft lächelte, als der Kleine irgendetwas vor sich hin plapperte, glaubte Pain, dass Deidara es sogar toll fand!

"Warum glaubt hier jeder, dass ich damit irgendwas zu tun habe? Ich habe damit rein gar nichts am Hut, ich war selbst erschrocken, dass er jetzt plötzlich so klein ist, hm", verteidigte Deidara sich weiter, stapfte dann aber leicht brummig an Pain vorbei und wollte Sasori zurück in sein Bett bringen.

Durch das ganze Geschnatter von Papa und Nii-san wurde Sasori wach und sah ihn mit halbgeöffneten Augen an, kuschelte sich noch etwas mehr an seinen Oberkörper und sah ihn von unten her an.

"Na, wieder wach, du Kuschelbär?", kicherte Deidara leise, genoss es aber dennoch sehr, wie sich Sasori an ihn kuschelte.

"Mir tut noch alles weh, Nii-san", wisperte er dem Blonden zu und schloss wieder seine Äuglein, seufzte leise auf und krallte sich leicht in das schwarze Shirt seines Nii-sans.

"Soll ich dir etwas gegen die Schmerzen geben? Mama hat da bestimmt noch etwas", sprach Deidara leise mit dem Kleinen und streichelte sachte über seinen Rücken.

"Nein, ist schon gut", schüttelte dieser ganz sachte seinen Kopf, nickte wieder ein und fühlte sich einfach bei Deidara wohl.

Nickend und leise seufzend, brachte er Sasori schließlich zurück in ihr Zimmer, ließ ihn jedoch dieses mal auf seinen Armen schlafen und setzte sich daher nur in sein Bett.

Ruhig schlief Sasori weiter, rollte sich etwas mehr zusammen und drückte sein Gesicht näher an die schöne weiche Wärmequelle.

Selber müde werdend, lehnte Deidara sich ein wenig an die Wand, raffte sich ein Kissen hinter den Kopf und schlummerte selber langsam ein.

Am nächsten Morgen blinzelte Sasori leicht, rieb sich die Äuglein und wachte schließlich ganz auf, gähnte noch einmal laut und sah schließlich zu seinem Nii-san.

Er sah so hübsch aus, wenn er schlief, ein paar Haarsträhnen fielen ihm wirr ins Gesicht und sein Mund war einen kleinen Spalt geöffnet, außerdem sabberte er leicht.

Kichernd saß Sasori neben Nii-san, legte den Kopf schief und sah ihn weiter an, streichelte ihm sanft über die Wange und dennoch wachte er nicht auf! "Nii-san! Nii-san!", murmelte er ihm immer wieder zu, schüttelte ihn etwas und trotzdem wachte er nicht auf!

War Nii-san genauso wie dieses Märchen?

Da wo man die schöne Prinzessin küssen musste, damit sie wach wird?

Jetzt wusste Sasori ja was Küssen war, aber was für einen Kuss musste man geben, damit die Prinzessin wach wurde?

"Hmm ... das ist doof, ich weiß das nicht", brummte Sasori leise vor sich hin, lehnte sich einfach zu Nii-san vor und drückte kurz seine Lippen auf die seinen, schnellte hoch und wurde rot wie eine überreife Tomate.

Hatte es geklappt?

Etwas Warmes, Weiches, unsagbar schönes legte sich auf seine Lippen, berührte diese ganz sanft, als würden sie geküsst.

Blinzelnd öffnete Deidara daher die Augen, sah vor sich einen rot angelaufenen Sasori und richtete sich langsam auf." Guten Morgen, hm!"

„Hm!" Sasori nickte ich , saß auf seinen Beinen und presste seine Händchen in seinen Schoss, viel zu sehr schämte er sich, um seinen Nii-san in die Augen zu sehen.

Es hatte geklappt!

Wie bei der Prinzessin im Märchen wurde Nii-san wach und würde dann?

Seine Ohren glühten und er schluckte hart, als er daran dachte, dass die Prinzessin sich dann in den Prinzen, der sie geküsst hatte verliebt hatte.

Aber wie sollte das gehen?

"Sasori, ist alles in Ordnung mit dir?", wollte Deidara wissen, wunderte sich sein beschämendes Verhalten doch sehr und er wollte wissen, was er hatte.

"Mir geht es gut!", schrie Sasori piepsig los, kniff seine Augen zusammen und nickte immer wieder. Er traute sich einfach nicht, es ihm zu sagen, viel zu peinlich war ihm das und auch sein Herz schien gleich zu platzen vor lauter Aufregung.

Mit hochgezogener Augenbraue sah Deidara ihn an, glaubte ihm kein Wort und fing an, ihn zu kitzeln und zu balgen."Du schwindelst, hm. Du guckst mich ja nicht mal an!"

Lachend lag Sasori auf dem Rücken, über ihm sein Nii-san und er kitzelte ihn, fasste ihn am Bauch und unter den Armen, an den Beinen und Füßen an. "Nicht…hahaha~…! Auf…haha…aufhören! Ich mag hihihihhehe~... nicht!", quetschte Sasori zwischen den ganzen Gegacker hervor, drehte sich auf den Bauch und verschnaufte endlich etwas, doch sein Gesicht glühte immer noch und seine Atmung ging jetzt auch ganz schnell, doch an dem Schlagen seines Herzens änderte sich nichts.

"Ich... hab dich lieb, Nii-san ...", murmelte Sasori schließlich leise und drückte sein Gesicht beschämt in das Bettlaken.

Unter seinem Protest hörte Deidara auf zu kitzeln, setzte sich ein Stück von dem zittrigen kleinen Körper weg und blickte leicht errötet selber weg.

"Tut mir leid, Sasori", murmelte er leise, schaute und horchte aber bei den nächsten Worten auf und ruckte mit dem Kopf wieder in seine Richtung.

"Du hast mich lieb ... ja ... aber das weiß ich doch, hm."

"Hai." Sasori nickte, ließ es dabei und stemmte sich mit zittrigen Ärmchen schließlich auf, setzte sich auf seinen Hintern und seufzte leise aus.

Das war auch mal was, aber es war lustig gewesen, dachte er und sah zu seinen Nii-san, aber wieso wurde er denn rot?

"Wieso bist du so rot?", fragte Sasori ihn einfach in seiner kindlichen Art und krabbelte einfach zu ihm rüber.

"Ähmm ...", setzte Deidara zum Sprechen, zum Beantworten seiner Frage an, strich sich nervös und unterstreichend durch seine Haare."Ich habe wohl zu viel getobt, hm!"

Frech setzte Sasori sich auf seinen Schoss, nahm sein Gesicht in seine kleinen Hände und sah ihn skeptisch an.

"Du lügst doch!", brummte er beleidigt und zog einen Schmollmund.

"Sasoriiiiiiii ...", fiepste Deidara euphorisch auf, konnte seinen Blicken durch das Festhalten seines Gesichtes nicht ausweichen und lief noch roter an.

Völlig verwirrt sah Sasori seinen Nii-san an, wieso sagte er so komisch seinen Namen?

Ein fieses Grinsen schlich sich auf seine Gesichtszüge und auch seine Augen funkelten wieder in einem Glanz, der ganz mächtig nach Ärger aussah und so hielt er seinen Nii-san weiter fest und drückte noch einmal wie zuvor, seine Lippen auf die seinen.

"Du bist die Prinzessin und wenn ich groß bin, werde ich der Prinz sein!", nickte Sasori bestimmend, ging von seinem Schoss zur Tür und musste aufs Klo.

Geschockt über den erneuten Kuss riss Deidara die Augen auf, sah seinen Danna an, überhörte fast seine darauffolgenden Worte, welche ihn nur noch mehr verwirrten.

"Bitte was? Du kannst doch kein.... Hey, jetzt bleib halt hier!" Weg war er auch schon, ließ Deidara verdutzt im Zimmer zurück und machte sich einfach mal so aus dem Staub.

Toll, wirklich toll.

Auf dem Klo hopste Sasori von einem Bein auf das andere, zog sich schnell die Hose runter und erledigte das, weswegen er abgehauen war.

Schnell wusch er sich die Hände und wollte auch schon raus, doch da stand dieser komische Onkel, wer war das?

Und wieso war sein Gesicht so komisch rund?

War das eine Maske?

"Wieso ist dein Gesicht ein Strudel?", fragte Sasori ihn auch gleich neugierig und sah erstaunt zu ihm hoch.

"Tobi hat immer einen Strudel, der schmeckt gut", fiepste er fröhlich auf, sah den Kleinen vor sich an und runzelte hinter seiner Maske die Stirn.

"Tobi sucht Senpai und kann ihn nicht finden, weiß Sasori wo er ist?", wollte er wissen, suchte schon den halben Morgen nach Deidara, doch der schien sich zu verstecken.

"Wer ist Senpai?", fragte Sasori diesen komischen Kerl, legte den Kopf leicht schief und streckte seine Hände aus, wickelte bei ihm blitzschnell Chakrafäden um die Beine und zog sie schließlich fest, dass er genauso wie Nii-san auf den Hintern fiel.

Dreist setzte Sasori sich auf seinen Bauch, streckte seine Händchen nach der Maske aus und nahm sie dreist hinunter.

"Hallo, ich bin Sasori", begrüßte er ihn sanft lächelnd und kicherte leise.

"Tobi meint ... iyaaaaaaaaaaaa ..." Tobi krachte mit voller Wucht auf den Boden, hatte dieses Kleinkind auf sich sitzen und dies grinste ihn nun auch noch dreist an.

"Das war nicht nett, das sag ich meinem Senpai", murrte Tobi leise auf.

"Ich kenne dich nicht und diesen Senpai auch nicht. Wieso schreist du so? Ich wollte doch nur spielen", seufzte Sasori leise auf und stieg von diesem komischen Kerl runter.

"Komm, ich bringe dich zu Nii-san, vielleicht weiß er wo dein Senpai ist." Sasori streckte ihm deine kleine Hand entgegen und wartete auf den großen Tollpatsch.

"Nii-san? Du hast einen Bruder?", fragte Tobi verblüfft beim Erheben nach, strich sich seinen Mantel noch mal glatt und folgte Klein-Sasori nach draußen.

"Na klar habe ich einen Nii-san und eine Mama und einen Papa und einen netten Onkel habe ich auch!", erzählte Sasori munter und zählte jeden an den Fingern ab, doch da standen sie auch schon vor der Tür und er öffnete diese.

"Nii-san? Bist du mir noch böse?", fragte Sasori ganz schüchtern, streckte den Kopf in das Zimmer und sah seinen Nii-san auf dem Bett sitzen.

"Senpai!!!" Tobi rannte fiepsend und nerviges auf Deidara zu, raubte diesem mit seiner Umarmung fast die Luft zum Atmen und hopste dann fröhlich um ihn herum.

"Ich bin nicht ... ähähä ... nicht mehr böse", wandte Deidara sich dann wieder lächelnd an seinen Danna.

Verwirrt sah Sasori auf diesen komischen Onkel und seinen Nii-san, sah wie er ihn umarmte und das machte ihn traurig.

Nii-san sah so glücklich aus, aber er wollte doch sein Prinz sein!

Schnell drehte Sasori sich um und rannte davon, er wollte nicht mehr zu Nii-san und seinem Freund und so rannte er zu Onkel Itachi.

Verwirrt sah Sasori auf diesen komischen Onkel und seinen Nii-san, sah wie er ihn umarmte und das machte ihn traurig.

Nii-san sah so glücklich aus, aber er wollte doch sein Prinz sein!

Schnell drehte Sasori sich um und rannte davon, er wollte nicht mehr zu Nii-san und seinem Freund und so rannte er zu Onkel Itachi.

Erstaunt das Sasori wieder da war, sah Itachi ihn an, kniete dich gleichsam zu ihm runter.

"Da bist du ja und du siehst traurig aus", stellte er fest und wischte ihm eine Träne weg.

"Kann ich jetzt für immer bei dir bleiben, Onkel Ita?", fragte Sasori ihn ganz lieb und kuschelte dich an ihn.

Nii-san hatte ja schon jemanden, da brauchte er ihn nicht mehr.

"Warum willst du bei mir bleiben? Ist etwas passiert?", wollte Itachi wissen, traute dem Ganzen nicht ansatzweise über den Weg und wollte gern mehr wissen.

"Bei Nii-san ist so ein komischer Kerl und die umarmen sich die ganze Zeit und so, da will ich nicht bleiben", schüttelte Sasori seinen Kopf gegen den Oberkörper seines Onkels und kniff die Augen zusammen.

Was denn für ein Kerl?

Ahhh bestimmt Tobi, aber das ließ sich Deidara doch nicht wirklich gefallen, oder?

"Tobi, ihn meinst du, oder? Nun, da kann ich dich beruhigen, dein Nii-san ist von diesem immer mächtig genervt, weil der ihn immer an die Wäsche will, aber er nicht", versuchte Itachi kindgerecht zu erklären.

Beleidigt drehte Sasori den Kopf weg, verengte seine Äuglein zu Schlitzen und glaubte Onkel kein Wort.

"Doch! Ich habe es doch gesehen!", brummte er weiter, ließ dich nicht von deiner Meinung abbringen und schmollte weiter.

"Gesehen vielleicht, aber hast du Deidara mal gefragt, ob er das will?" Itachi löcherte einfach weiter, wollte den Dingen schon immer gern auf den Grund gehen und nahm den Kleinen einfach mit.

Sasori stemmte sich mit beiden Füßen gegen den Boden, wurde jedoch vom Onkel weiter mitgeschleift und auch Sein Brüllen und Gezerre nützte nichts!

Wieso war er denn plötzlich so kalt?

"Ich will nicht zu Nii-san!", schrie er durch den ganzen Gang.

"Du kommst mit", murrte Itachi heute zum ersten Mal, hatte die Nase voll von den ganzen Umständen hier und war sich sicher, dass es sich bei Deidara und Tobi nur um einen Irrtum handelte.

"Bitte, Onkel", bat Sasori den Größeren weinerlich, doch schlug seine Stimme von einem Moment in den anderen um.

"Las mich endlich los, Uchiha! Ich bin kein Kleinkind, du Pisser!", raunte er ihm kalt entgegen, riss ihm schließlich die Hand aus der seinen und rieb sich leicht das Handgelenk.

"Was soll hier diese Scheiße? Was mach ich hier und wieso zur Hölle bist du so groß? Wo ist Deidara?!", knurrte er schließlich los, verengte seine Augen zu Schlitzen und sah den Uchiha warnend an.

Es war, als würde seine alte Persönlichkeit wieder da sein, aber sein Körper immer noch der eines Kindes sein.

Erschrocken ließ Itachi von dem fauchenden Akasuna ab, sah ihn mit großen Augen an und schüttelte dann wieder den Kopf.

"Deidara ist in eurem Zimmer und muss sich wieder mal mit dem nervigen Tobi herumschlagen. Das hatte ich dir aber doch schon gesagt!"

"Wann denn? Scheiße! Ich habe wieder Kopfschmerzen! Ich werde diesen blonden Schwachkopf umbringen!", zischte Sasori gehässig, stampfte in ihr Zimmer und sah Tobi und Deidara auf dem Bett, der Maskenträger über den Blonden und dann brannte bei ihm eine Sicherung durch!

In Sekundenschnelle hatte er seine beiden Puppen an seiner Seite und schmiss Tobi hochkant raus! "Und nun zu dir! Was hast du mir meinen Fläschchen gemacht?", zischte Sasori Deidara dunkel zu und schloss die Tür hinter sich zu. Nun standen sie beide alleine in dem kleinen Raum und er musste dich sehr zusammenreißen, um ihm nicht an die Gurgel zu springen.

Erschrocken, dass Sasori noch klein, aber scheinbar wieder normal denken konnte, sah Deidara ihn an und blickte nochmal dem heraus gescheuchten Tobi hinterher.

"Was ich mit ihren Ampullen gemacht habe?", wiederholte er leise, runzelte die Stirn und gab sich vorerst ahnungslos. "Keine Ahnung, was sie meinen, hm."

"Du hast den Boden zwar gewischt, aber ich hab trotzdem den Gestank hier gerochen! Du hast mindestens fünf fallen lassen, Hohlbirne! Also tu gefälligst nicht so!", zischte Sasori ihm entgegen, ging langsam auf ihn zu und sprang auf das Bett, zog ihn an den langen Haaren zu sich und sah ihn in die geweiteten Augen. "Spuck's aus!"

"Auaaaa~ ... warum muss mir immer alles an den Haaren ziehen?", beschwerte Deidara sich vorerst, murrte dabei sogar noch leise auf.

"Was kann ich dafür, wenn sie so dumm sind und das Zeug so in den Schrank stellen, dass es herunterfällt", stänkerte er erbost zurück.

"Was gehst du an meine Sachen? Deinetwegen sehe ich aus, wie ein Kind! Hast du... ah~, zur Hölle! Mein Kopf!", zischte Sasori los, hielt sich den Kopf und kniff die Augen zusammen.

Schwankend schlich er beinahe schon zu seinem Schrank, mit zitternden Händen griff er nach den Klinken, doch schaffte er es nicht mehr, diese zu öffnen.

Verwirrt sah er sich um, sah seinen Nii-san und strahlte ihn an.

"Hast du den blöden Onkel aus dem Zimmer gejagt, Nii-san?", fragte er ihn glücklich und flog ihm regelrecht in die Arme.

"Sie hatten mich doch ... Danna alles in Ordnung?", setzte Deidara zu seiner Verteidigung an, erkannte aber, dass er scheinbar wieder Schmerzen hatte und ihn kaum später wieder mit kindlicher Freude ansprach.

"Ähm ... ja, die Nervensäge ist weg, buchstäblich geflüchtet", murmelte er leise und drückte den nun wieder Kindgerechten Sasori an sich dran.

"Das ist schön. Ich mochte ihn nicht, er war blöd.", Sasori schüttelte den Kopf, kuschelte sich an deinen Nii-san und war wieder glücklich.

Dass er kurzzeitig wieder normal war, wieder in seinem alten Ich, ging an ihm vorbei, wie das Gerede von Bienchen und Blümchen.

"Spielen wir?", fiepste er freudig auf, schlang deine Arme um Nii-sans Hals und legte den Kopf leicht schief.

"Spielen, was möchtest du denn spielen, hm?" Deidara blickte seinen Danna fragend an, wuschelte ihm verspielt durch die roten Haare und schmunzelte über beide Wangen.

"Ich möchte mit dir verstecken spielen, ja?", freute er dich und klatschte begeistert in die Hände, hüpfte von Nii-san runter und rannte zur Tür. "Du musst bis 100 zählen Nii-san!", kicherte er und weg war Sasori auch schon.

Seufzend drehte Deidara dich nach seinem Verschwinden um, fing an zu zählen. "…1...2…3…" Und so weiter, bis er schließlich bei hundert ankam. "Ich komme..."

Immer noch kichernd lief Sasori durch das ganze Hauptquartier, suchte sich ein gutes Versteck und hoffte, Nii-san würde ihn auch suchen.

Bei dem komischen Onkel, der aussah wie eine Blume, versteckte er sich im Schrank und saß dort ganz still.

"Sasori~...", schnurrte Deidara laut nach seinem Danna, suchte den dunklen Flur ab, die Küche und auch gründlich das Wohnzimmer.

Immer noch leise vor sich hin kichernd, saß Sasori in dem dunklen Schrank und erfreute sich daran, dass Nii-san weiter suchte.

Nun hieß es für Deidara die einzelnen Zimmer absuchen und anfangen würde er bei Itachi und Kisame.

Leise öffnete er auch gleich darauf die Tür, rief leise den Namen, schaute sich überall genaustens um.

Langsam aber sicher fielen Sasori die Augen zu und ehe Deidara ihn finden konnte, schlief er seelenruhig in dem Schrank, eingekuschelt an einen der schwarzen Mäntel, mit den roten Wölkchen.

Wo steckte der Kleine denn nur? Deidara hatte mittlerweile alle Zimmer durch, war fast schon am Verzweifeln und biss sich auf der Unterlippe, als er auf Zetsu traf.

"Ich suche nach Sasori, hast du ihn gesehen?", fragte er den Pflanzen-Ninja und blickte sich dabei schon unter dessen Bett um.

"Nii-san?", fragte Sasori verschlafen, saß in einer Ecke des Zimmers und streckte sich, gähnte laut und rieb sich noch die Augen.

War das Spiel schon vorbei?

Er war eingeschlafen und so hatte er es vergessen.

Herum-wirbelnd sah Deidara den verschlafenen Sasori an und schritt gleich auf ihn zu.

"Ich bin ja hier, mein Kleiner." Er beugte sich lächelnd, aber heilfroh ihn wiederzuhaben, zu ihm herunter und schloss ihn in seine Arme.

"Was ist denn los, Nii-san? Hast du mich vermisst?", murmelte Sasori verschlafen und lehnte sich an ihn, seufzte leise aus und schloss wieder die Augen.

"Sicher habe ich das, ich habe dich überall gesucht", erklärte Deidara leise, küsste seine Stirn und schmunzelte.

"Das ist schö~n", gähnte Sasori noch einmal, kuschelte sich etwas an seinen Nii-san und umarmte ihn ganz leicht.

"Und, was wollen wir jetzt machen? Hast du Hunger?", wollte Deidara unter seinem Kuscheln wissen, hauchte ein Küsschen auf seine Haare und blickte ihn abwartend an.

"Nein, ich habe keinen Hunger", schüttelte er den Kopf, wollte lieber mit Nii-san kuscheln und seine Wärme spüren.

"Fein, dann kein Essen", nickte Deidara sanft, streichelte über den zierlichen Rücken, knuddelte das kleine Knäuel in seinen Armen.

Als Nii-san auch noch anfing, ihn wie einen Teddybären zu knuddeln, stemmte Sasori die Hände gegen seinen Oberkörper und sah ihn schließlich auf dem Kopf völlig zerzaust an.

"Nii-san, das ist aber nicht nett! Ich bekomme kaum Luft!", beschwerte er sich leicht schmollend und sah zu ihm grummelnd hoch.

Unter seinem Protest sah Deidara ihn leicht verdutzt an, lächelte dann aber wieder und schüttelte den Kopf.

"Tut mir leid, das wollte ich nicht", entschuldigte er sich gleich.

Lächelnd sah Sasori ihn bei der Entschuldigung an, ließ von ihm ab und nahm sanft seine Hand.

"Komm Nii-san, gehen wir. Das Spiel ist vorbei."

Folgsam nahm Deidara die kleine Hand, folgte ihm auf ihr Zimmer und schloss hinter ihnen die Tür. "Und was machen wir jetzt? Irgendwie ist mir gerade langweilig, aber verstecken mag ich auch nicht spielen?"

Wieso fragte Nii-san ihn das?

Sasori war ein Kind und er hatte keine Lust, etwas zu spielen, war irgendwie müde und wollte am liebsten nur schlafen.

So legte er sich neben den Größeren und kuschelte sich an seine Seite, legte seine kleine Hand auf die Stelle, wo Nii-sans Herz verborgen lag und lächelte sanft, bevor er seine Äuglein schloss.

"Schlaf gut, Danna", hauchte Deidara leise, küsste zärtlich seine Stirn und deckte seinen kleinen Körper zu.

Stumm blieb er neben ihm liegen, starrte die Decke an und seufzte leise auf.

Kurz darauf klopfte Hidan an die Tür, ehe er eintrat und Deidara mit dem Kleinen auf dem Bett liegend vorfand. "Zur Hölle, Pain will euch sprechen", knurrte er schlecht gelaunt und ging wieder.

Erschrocken blickte Deidara den vor sich stehenden Hidan an, hörte, was er sagte und seufzte leise auf. Leise stand er vom Bett auf, machte sich alleine auf den Weg zum Leader und klopfte an dessen Tür an.

"Komm rein", rief dieser den blonden Sprengmeister hinein, saß an seinem Schreibtisch, in seinem schwarzen Ledersessel zurückgelehnt.

Mit einem leeren und undefinierbaren Blick sah er in seine Augen, sagte zuerst nichts.

"Du wirst auf eine Mission gehen, zusammen mit Sasori und ich will, dass ihr beide erst wieder kommt, wenn er wieder normal ist. Ich weiß nicht wie, aber ich weiß, dass du es warst, der ihn zu dem gemacht hat, dass er nun ist. Ich habe keine Lust mehr Windeln zu wechseln, jetzt verschwinde und viel Glück." Pain scheuchte ihn auch gleich aus seinem Büro, wobei er ihn eher rausgeschmissen hatte und die Tür hinter Deidara ins Schloss mit einem lauten Donnern flog.

Eyyy ... was wollte er von ihm, eine Mission und dann auch noch mit Sasori?

Wie sollte er das denn bewerkstelligen?

Er war ein Kind, keine große Hilfe und könnte somit rasch sterben.

Fein, dann würde er eben eine lange Zeit wegbleiben, den Kleinen hoffend mitnehmen, dass dieser nicht sterben würde.

"Das wird lustig werden, meinst du nicht auch, Barbie?", grinste Hidan den Blonden von der Seite her an, stand schon die ganze Zeit an der Wand gelehnt und hatte das Brüllen des Leaders gehört.

"Hidan", wirbelte Deidara zu diesem, sah ihn mit giftigen Blicken an und verschränkte beide Arme vor meiner Brust. "Was geht dich das an, hm? Hast du nichts zu tun oder was?"

"Zum Teufel, nein, habe ich nicht und wieso knurrst du mich hier so an, Barbie? Was ist? Hat Pain verdammte Scheiße doch recht, mit dem, was er gesagt hatte?" Prüfend sah Hidan ihn an, hob eine seiner Augenbrauen in die Höhe und sah Deidara genau an.

"Leck mich doch, hm", raunzte Deidara den Weißhaarigen auf seine Worte hin an, hatte keine Lust mit ihm zu reden und ließ ihn einfach stehen. Rasch verkroch er sich in seinem Zimmer, setzte sich auf sein Bett und wartete darauf, dass Sasori erwachte.

Erst nach etlichen Stunden wachte Sasori auf, setzte sich aufrecht und doch war es stockfinster im Zimmer.

Das einzige Licht war das des Mondes, welches sanft durch das Fenster hineinschien und die Umrisse der einzelnen Objekte preisgab.

"Nii-san?", murmelte er leise und tastete sich auf dem Bett zurecht, doch der schöne, warme Körper, neben dem er eingeschlafen war, war nicht mehr da.

"Sasori, zieh dich bitte an. Wir beide gehen auf eine etwas längere Reise", wies Deidara ihn nach seinem Aufwachen gleich an, seufzte leise und stand von dem Bett auf.

"Frag bitte nicht warum, es ist eine Anweisung von Papa", erklärte er leise, schritt dann zum Schrank und packte ein paar frische Kleider ein.

Verwirrt sah Sasori seinen Nii-san an, legte den Kopf leicht schief und deutete damit an, dass er nichts von all dem verstand.

Wieso sollten sie weggehen?

Mochte Papa sie nicht mehr?

Und was sagte Mama dazu?

Stumm, weil er es ihm so befohlen hatte, kletterte er vom Bett runter und tapste zu ihm rüber, sah ihm dabei zu, wie er einige Sachen für sie beide einpackte und dann den Rucksack schulterte.

Sasori wollte nicht gehen, wollte hier bleiben, bei Mama und Papa und Onkel Ita auch.

"Sasori bitte, es ist doch nicht für lange", log Deidara ihn an, kniete sich zu ihm runter und knöpfte seinen kleinen Mantel Knopf für Knopf zu, wuschelte noch mal durch seine Haare und reichte ihm schließlich seine Hand.

Sasori sah ihm an, dass er log, es machte ihn traurig, aber erwidern tat er ihm nicht.

Weiter wortlos reichte er ihm seine Hand, umschloss die seine, wobei seine in der seinigen völlig unterging.

Der Gang war leer und dunkel, alle schliefen bestimmt schon und sie beide mussten weg.

Es fühlte sich wie davonlaufen an, als würde Nii-san nicht mehr hierbleiben wollen und ihn mitnahm. Unbewusst fing Sasori an stumm vor sich hin zu weinen, sah über die Schulter zurück zu dem Gang, in dem sich ihr und auch das Zimmer von Papa und Mama befand.

Dass Sasori weinte, bekam Deidara nicht mit, auch nicht, dass er zurückblickte, sehnsüchtig in der Hoffnung doch noch jemanden zu sehen, der sie aufhielt.

Geradewegs verließ er das Hauptquartier, schritt in die Dunkelheit hinaus und sah sich kurz rechts und links aufmerksam um, ehe er weiter schritt.

Sasori biss sich auf die Unterlippe, um das Schluchzen zu unterdrücken, wischte sich mit der anderen Hand über die Augen, um die ganzen Tränen zu trocknen, doch kamen immer neue.

Er mochte Nii-san, verbrachte gern Zeit mit ihm, aber er wollte bei Mama und Papa bleiben, wollte mit Mama kuscheln und, dass Papa seinen Kopf streichelte.

"Weine nicht, du siehst sie doch wieder", versprach Deidara leise im Gehen, schaute sich dabei immer wieder um, verzichtete aufgrund des Kleinen auf seinen Vogel.

"Wieso müssen wir den weg? Mag Mama und Papa uns nicht mehr? Haben wir etwas getan? Ich ...", weinte Sasori nun doch ganz los, blieb stehen und schluchzte sich die Seele aus dem kleinen Leib.

Behutsam nahm Deidara ihn, nachdem er richtig geweint hatte, in meine Arme, hob ihn hoch und versuchte ihn anzusehen.

"Mama und auch Papa haben dich noch immer sehr, sehr lieb. Wir sollen den beiden nur etwas holen und das kann einige Zeit dauern. Wenn wir es haben, dann gehen wir auch wieder nachhause", lächelte er sanft, küsste dabei jede einzelne Träne weg und streichelte dann wieder seine Wangen.

Als Sasori Nii-sans Lippen an seinen Wangen spürte, wie er seine Tränen weg küsste, hörte er augenblicklich auf zu weinen, sah ihn mit großen unschuldigen Augen an und öffnete seinen Mund einen kleinen Spalt.

Wieso hatte er das gemacht?

Und was viel wichtiger war, was sollten sie holen? "Was sollen wir den holen?", fragte er kindlich, schmiegte sich an Nii-san und schloss langsam die Äuglein.

"Eine Schriftrolle", erwiderte Deidara leise, streichelte mit einer Hand über seinen Rücken und brummte dabei wohlig auf.

Eigentlich war es so ganz schön, aber es fehlte ihm auch irgendwo sein Danna und dessen Gemecker.

"Was ist denn mit der Schriftrolle? Ist sie wichtig?", fragte Sasori in kindlicher Neugierde weiter, kuschelte sich noch etwas mehr an seinen Nii-san und schlag seine Arme um seinen Nacken.

"Für Papa ist sie sehr wichtig, ja. Er sammelt diese quasi und wir haben ihm schon oft welche gebracht", lächelte er leicht, schritt mit Sasori auf dem Arm weiter durch den dunklen Wald und suchte für die Nacht nach einem Unterschlupf.

"Für Papa ist sie sehr wichtig, ja. Er sammelt diese quasi und wir haben ihm schon oft welche gebracht", lächelte er leicht, schritt mit Sasori auf dem Arm weiter durch den dunklen Wald und suchte für die Nacht nach einem Unterschlupf.

"Wann denn? Ich erinnere mich nicht mehr." Sasori schüttelte kurz seinen Haarschopf, lehnte sich etwas zurück und sah Nii-san fragend ins Gesicht.

"Das ist schon etwas länger her, das kannst du also nicht mehr wissen, hm." Deidara wuschelte leicht durch sein feuerrotes Haar.

"War ich da noch kleiner?", fragte Sasori aufgeregt und fing an, leicht in seinen Armen zu zappeln.

"Ja, knappe zwei warst du da", log Deidara Sasori lächelnd an. Was sollte er auch sonst sagen, das er knappe 31 war?

"Und da durfte ich schon mitgehen? Das ist ja stark ... waren wir nur alleine Nii-san? Oder waren Papa und Mama auch dabei?", fragte Sasori ihm weiter Löcher in den Bauch, denn schließlich konnte er sich an diese Zeit nicht erinnern.

"Wir waren da auch alleine. Papa hat uns da beiden sehr vertraut und wir haben es ja auch geschafft", erzählte Deidara leise, fand schließlich einen hohlen Baum und suchte diesen als Schlafstätte aus.

"Auch wenn ich noch so klein war? Das ist aber nett von Papa", nickte Sasori dem Blonden zu, sah zu diesem gruseligen Baum und klammerte sich an Nii-san seinem Hals fest. Er wollte da nicht rein, es war dunkel und der Baum sah ganz böse aus, als wollte er sie essen!

"Das ist nur ein Baum, der tut dir nichts. Ich kann auch eine Kerze anmachen, dann brauchst du keine Angst zu haben", lächelte Deidara und streichelte beruhigend über seinen Rücken.

Leicht nickte Sasori Nii-san zu, kuschelte sich ganz feste an ihn und schloss die Augen, um den Baum nicht sehen zu müssen, doch hörte dafür all diese komischen Geräusche.

"Es ist nur für diese eine Nacht und ich bleibe ja auch bei dir." Deidara schlang beide Arme um den Kleinen, bettete ihn unter seinem Mantel und summte leise eine Melodie, damit er doch einschlafen konnte.

Ganz nahe kuschelte Sasori sich wieder an Nii-san, sah noch einmal kurz zu ihm hoch, ehe er dann doch wieder die Augen schloss und sanft bei dem Lied lächelte.

" Twinkle, twinkle, little Star …", sang Deidara ganz leise, wiegte ihn leicht hin und her und streichelte seinen Rücken ganz zart dabei.

Das Lied war schön und ehe Sasori es bemerkte, schlief er tief und fest in den Armen deines Nii-san's.

Sasori im Arm haltend, schlief schließlich auch Deidara ein, legte den Kopf etwas seitlich und schlief friedlich bis zum Morgengrauen.

In dieser Nacht war Pain die ganze Zeit wach, hörte die leisen Schritte der Beiden, wusste, dass dies keine leichte Mission war, denn wer wusste, wann sie wieder kamen? Ein leises Seufzen entwich seinen Lippen, sah kurz aus dem Augenwinkeln zu Konan, welche eingekuschelt an ihm schlief, doch schien sie sich keine Sorgen zu machen. War er durch diesen eingeschrumpften Sasori so weich geworden?

Am nächsten Morgen saß er mit einer Mörderlaune in der Küche, nippte völlig in Gedanken an seiner Kaffeetasse und starrte einen imaginären Punkt an der Wand an. Pain hatte ein schlechtes Gewissen wegen der beiden, machte sich wahrhaftige Sorgen um den Kleinen und auch ein winziger Teil von ihm, würde es sogar mit Freuden hinnehmen, wenn der kleine Rotzbengel nicht mehr normal werden würde.

"Pain, ist alles in Ordnung mit dir? Irgendwie siehst du aus, als hättest du schlecht geschlafen?", sprach Konan leise ihren Partner an, nahm sich einen Kaffee und schmierte wie gewohnt ihr Marmeladenbrot.

"Nein, alles okay!", schnarrte Pain ungehalten zurück, schloss kurz seine Augen und stand schließlich auf. Er brauchte etwas Ruhe und frische Luft, um wieder normal denken zu können.

Von wegen alles in Ordnung, so wie Pain sich benahm, stimmte ganz sicher etwas nicht. Seufzend blickte Konan Pain hinterher, ließ ihn jedoch in Ruhe und trank alleine ihren Kaffee.

Irgendwann stand Konan aber doch hinter Pain, legte den Kopf wortlos auf seiner Schulter ab und umarmte ihn von hinten.

"Was willst du?", fragte er leise seufzend und wusste, dass er sie so leicht nicht loswerden würde und es auch kein Entkommen ihrer endlosen Fragen gab.

"Nach dir schauen", erwiderte Konan leise, wollte nicht gehen oder sich wie so oft wegscheuchen lassen.

"Mir geht es gut, wirklich", versuchte Pain es ihr zu zeigen, drehte sich in ihrer Umarmung um und lächelte sie sanft an, streichelte ihr behutsam über die Wange und hoffte, es würde sie beruhigen.

Skeptisch sah Konan ihren Freund an, schüttelte den Kopf und ließ das zarte Streicheln ihrer Wangen zu. "Warum kann ich dir nur nicht glauben, Pain?", sprach sie leise, traurig darüber, dass er nicht die Wahrheit sagte.

Das Spielen hatte bei ihr keinen Sinn, leider. "Ich vermisse den Kleinen. Ich glaube, ich habe einen Vaterkomplex.", gestand Pain ihr knurrend und schloss laut seufzend seine Augen.

"Er ist doch auch süß und so niedlich klein", kicherte Konan leise, kuschelte sich ein wenig an und freute sich, dass er sich endlich mal von einer weichen Seite zeigte.

Pain verdrehte seine Augen, wusste genau, was sie damit anspielte und es nervte. "Es ist Sasori, über den wir hier sprechen, der Puppenspieler schlechthin, derjenige, der Gift und kein Blut in den Adern hat. Ich habe Deidara damit beauftragt, ihn wieder hinzubiegen, eher werden beide nicht zurückkommen", redete er sich in Rage, gestand ihr schließlich, was er gemacht hatte und sah ihr in die Augen.

Fassungslos sah Konan Pain an, blickte in seine Augen und wurde zornig. "Du hast was gemacht? Bist du wahnsinnig geworden, die beiden sind so viel zu schwach und das weißt du!", schimpfte sie lautstark, trommelte mit beiden Fäusten gegen seine Brust und fing an leise zu weinen an.

Gut, Pain verstand ihr Leid, tobte er doch innerlich genauso wie sie und wusste, dass sie nicht nur wegen der Kraft der Beiden weinte.

Sasori würde nicht mehr wieder kommen, nicht mehr der kleine Rotzlöffel sein, welcher nach ihnen rief, weil er vor seinem Nii-san davon lief. "Du hast einen Narren an ihm gefressen, habe ich recht?", fragte er sie vorsichtig, ertrug die Schläge auf seiner Brust widerstandslos und sah sie traurig an.

Stumm nickte Konan auf seine Frage, nicht in der Lage zu antworten, da ihr das Herz blutete und es lautstark anfing zu schreien. Leise schluchzend vergrub sie ihr Gesicht in seinem Mantel, krallte sich in diesem fest und war nicht mehr Herr ihrer Gefühlslage.

Sanft streichelte Pain ihr über den Rücken, versuchte Konan so zu beruhigen, doch auch ihm liefen bereits stumme Tränen des Verlustes über die Wangen. Es hatte sich wirklich angefühlt, als hätte er seine beiden Kinder in den Abgrund getrieben. Was für eine Ironie aber er wusste auch, dass Sasori sicherlich nicht so bleiben wollte und sich nach seinem wahren Ich sehnte, irgendwo in dieser unschuldigen kindlichen Seele.

"Sollte er sterben, Pain ... dann verzeih ich dir das nie, hörst du?" Konan blickte nach einer schier unendlichen Zeit wieder in seine Augen, löste sich gleichsam aus seinen Armen und wendete sich zum Gehen ab.

"Konan, das wird er! Hörst du? Der Kleine wird sterben und der Echte wird wiederkommen, so ist es nun mal. Sasori wird wieder normal, sein kindliches Ich ist bereits dem Untergang geweiht", erklärte Pain ihr nüchtern und drehte den Kopf zur Seite, wollte ihr dabei nicht in die Augen sehen, auch wenn sie momentan mit dem Rücken zu ihm stand, bestünde die Möglichkeit, dass sie sich doch umdrehte.

"Sei still, sei einfach still ...", zischte Konan tief verletzt Pain zurück, rannte dann schon hastig zurück ins Quartier.

Derweil gingen Nii-san und Sasori weiter, er hielt seine Hand und hopste fröhlich herum, kicherte immer wieder über Schmetterlinge und andere kleine Tierchen, welche sich zu ihm verirrt hatten.

Lächelnd betrachtete Deidara den Kleinen neben sich, wie er immer wieder leise kicherte, Schmetterlingen nachjagte und fröhlich zu ihm zurückkam."Na hast du deinen Spaß?", fragte er gut gelaunt, schritt langsam und besonnen weiter, dabei immer auf der Hut seiend.

"Ja~!", nickte Sasori seinen Nii-san zu, drehte sich auch gleich wieder um und rannte erneut voraus, hinaus auf die große Wiese, welche mit unzähligen Sonnenblumen bedeckt war.

Kopfschüttelnd blickte Deidara ihm nach, huschte aber selber rasch hinter ihm her und seufzte bei dem Anblick der vielen Blumen leise auf. "Es ist wirklich schön hier." Deidara ließ sich inmitten dieser nieder und legte sich zurück ins Gras.

"Nii-san! Nii-san wo bist du? NII-SAN?", rief Sasori seinen großen Bruder laut, doch durch die ganzen Blumen, welche auch noch größer waren, als er selber, sah er ihn nicht, blieb mitten im Feld stehen und sah sich panisch um.

Lächelnd hob Deidara seine Hand, ließ diese winken und kicherte leise, abwartend ob Sasori ihn finden würde.

Langsam brannten kleine salzige Tränen seine Wangen hinunter, immer noch sah er Nii-san nicht, drehte sich unzählige Male im Kreis und dennoch nichts. Sasori sah nur grün, die Stängel der Blumen und ein leises Kichern hörte er auch, doch wusste er nicht, woher dies kam. Die Angst stieg in seinem Inneren, die Panik machte sich in seinem kleinen Körper breit und so fing er an zu schreien.

Erschrocken über sein Schreien, erhob Deidara sich, sah in Sasori seine Richtung und klatschte sich gegen die Stirn. "Sasori, hier bin ich. Es tut mir leid." Er biss sich auf die Unterlippe, fühlte sich etwas schuldig, ihn zum Weinen gebracht zu haben.

Laut weinend streckte Sasori seine Arme nach seinem Nii-san aus, ließ sich von ihm auf den Arm nehmen und drückte sein Gesicht gegen seine Schulter. "A… alles nur g…grün…", fiepste er unter dem ganzen Weinen auf, bekam noch einen Schluckauf und krallte sich an den Blonden.

Beruhigend strich Deidara gleich über seinen zierlichen Rücken, drückte ihn zärtlich an sich und hauchte ein Küsschen auf seinen Haarschopf. "Es tut mir leid, ich wollte nur spielen", gab er leise zu und seufzte leise auf.

"Hmmm.~hm ...", nickte Sasori seinen Nii-san zu, eher gegen seine Schulter und hielt weiter die Augen geschlossen, immer noch die Hände an seinem Mantel haltend. Der Schluckauf hörte nicht auf, immer noch hickste er immer wieder auf und spürte noch die letzten kleinen Perlen seine Wangen hinunter kullern.

"Du hast Schluckauf....och nööö", murmelte Deidara leise, versuchte diesen irgendwie wegzubekommen, nur wusste er nicht wie.

Leicht lehnte Sasori sich zurück, sah Nii-san weiter hicksend in die Augen und wischte sich mit der Handfläche über die Augen. Dass sie bereits gerötet waren, etwas angeschwollen vom dem Weinen, war ihm egal, alles was zählte war, dass sein großer Bruder bei ihm war.

"Nicht mehr weinen, ja? Ich bin ja jetzt da und verstecke mich auch nie wieder, außer du möchtest es", erklärte Deidara leise, wuschelte durch seine Haare und drückte ihm noch ein Küsschen auf die Wange.

Wieder nickte Sasori seinem Nii-san zu, lächelte zaghaft und versuchte sich keine Sorgen mehr zu machen. Der Schluckauf ging dennoch nicht weg, immer noch hickste er bei jedem zweiten Luftholen.

"Was machen wir denn jetzt wegen deinem Schluckauf, hast du da eine Idee?", wollte Deidara leise und unwissend wissen, da er wirklich noch nie einen hatte und überfragt war.

Schnell schüttelte Sasori seinen Kopf, sah den Blonden mit großen Augen an und hickste wieder auf, grinste jedoch wieder fröhlich und vergessen waren die Tränen und die Angst.

"Hmmm~..." Deidara legte überlegend den Finger auf die Lippen, dachte nach, was helfen könnte und doch kam er einfach auf keinen grünen Zweig.

"I…*hicks* ist do…*hicks* egal, Ni…*hicks* san", grinste er seinen Nii-san an, schlang seine Arme um seinen Hals und streichelte ihm durch die langen schönen Haare.

"Fein, dann warten wir bis er von selber geht", kicherte Deidara leise, fand dieses Hicksen süß und auch wie er begann durch seine Haare zu streicheln. "Was machst'n du da, sind meine Haare denn so schön?"

Immer noch weiter grinsend, streichelte Sasori ihm nun den Pony aus dem Gesicht doch änderte sich sein Gesichtsausdruck schlagartig, als er diese Metallplatte an seinem Nii-san sah. Wo war sein zweites Auge? "Wa.. *hicks* is…*hicks* passi…*hicks*", fragte er ihn abgehackt und berührte ganz vorsichtig diese.

"Das ist nichts Schlimmes, das ist nur dazu da, um Jutsu's der Feinde vorauszusehen", lächelte Deidara leicht, hob die Klappe hoch und zeigte das darunter liegende gesunde Auge.

Leise seufzte Sasori erleichtert aus, hickste jedoch wieder auf und hielt sich den Mund zu, langsam war es nervig.

"Oje, das wird ja immer schlimmer", murmelte Deidara leise und streichelte über Sasoris Wange.

"U.*hicks* … und.*hicks* was …*hicks* jetzt?", fragte Sasori weiter, grinste wieder leicht schief und legte den Kopf leicht schräg, als Nii-san ihm sanft über die Wange streichelte.

"Ich weiß es nicht", murmelte Deidara leise, seufzte auf und wusste nur, das erschrecken etwas half.

Immer weiter hickste Sasori vor sich hin, lehnte sich wieder an Nii-san und kuschelte sich an ihn.

"Erschrecken würde helfen, aber das will ich dir nicht antun", wisperte Deidara leise, genoss das Kuscheln sehr und doch vermisste er immer mehr den alten Sasori.

Leise seufzte Sasori bei seinen Worten auf, merkte, dass er irgendwie traurig klang, doch sagte er nichts dazu. Er mochte seinen Nii-san sehr und wollte ihn nicht wieder hergeben.

Seufzend schloss Deidara die Augen, atmete ruhig ein und aus und dachte an vergangene Zeiten. Zeiten, die längst passé waren, wohl nicht wiederkämen.

"Wa…*hicks* den…*hicks* los Ni…*hicks* san?", fragte Sasori den Blonden, denn sein leises Seufzen machte ihn traurig.

"Ich vermisse etwas...", gab Deidara leise zu. "Ich vermisse meinen Danna, hm", beendete er seinen Satz und seufzte erneut auf.

"W…*hicks*" Wieder, also es war wirklich nervend! Einmal hustete Sasori kräftig, es klappte jedoch nicht, so seufzte er auf und versuchte erneut etwas zu sagen und schau an, es ging! "Wer war das, Nii-san?"

"Wer mein Danna war?" Verblüfft sah er Sasori an, ihm stiegen langsam die Tränen in die Augen und Deidara wendete den Blick von ihm ab. "Ich kann es dir nicht sagen, es geht einfach nicht", schüttelte er immer wieder leise schluchzend den Kopf.

Wieso weinte er denn so? Was war denn an diesem Danna, dass er so sehr weinte? Traurig hielt Sasori mit beiden Händchen sein Gesicht fest, hinderte ihn daran, diesen weiter zu schütteln und sah ihm bittend in die mit Tränen überschwemmte Augen. "Nii-san, wer war dein Danna?"

Unter seinem flehenden Blick weiteten sich Deidaras Augen, die Frage drang nur noch leise zu ihm vor und am liebsten hätte er geschrien, so wie es sein Herz jetzt tat, nur eben sehr viel lauter und kraftvoller. "Sasori, bitte zwing mich nicht, dir das zu sagen. Ich kann das einfach nicht!"

"Was ist denn so schlimm daran? Wer war dein Danna, Nii-san? Bitte sag es mir", bat Sasori ihn weiter, streichelte ihm sanft die Tränen von den Wangen und sah ihm weiter in die so voller Verzweiflung schimmernden Seelenspiegel.

Noch einmal atmete Deidara tief durch, streckte sich der streichelnden Hand etwas entgegen und versuchte zu lächeln."Du, du warst mein Danna", murmelte er leise und schloss mit leicht zittriger Unterlippe seine Augen.

"Ich bin doch ein Kind", lächelte Sasori Nii-san sanft an, doch als er seine Augen schloss, seine Lippe immer noch zitterten, verstand er, dass er diesen Danna wirklich vermisste.

"Das warst du nicht immer", nuschelte Deidara noch leiser vor sich hin und seufzte erneut schweren Herzens auf.

Leise seufzte Sasori auf, wollte er doch nicht, dass sein Nii-san seinetwegen traurig war, schließlich mochte er es, wenn er lachte und mit ihm spielte, wenn er ihm im Arm hielt und nicht weinte, das war nicht schön. "Wie... wie werde ich wieder groß?", fragte er ihn deshalb ganz leise und senkte den Blick.

"Das weiß ich nicht, nur, dass ich daran Schuld bin. Weil ich deine Flaschen hab fallen lassen und es dann versucht habe zu vertuschen", gab Deidara kleinlaut zu, öffnete wieder seine Augen und sah den Kleinen schwach lächelnd an.

"Du braust keine Angst mehr zu haben, Deidara, wir bekommen das wieder hin. Du wirst sehen und dann gehen wir zurück", lächelte Sasori seinen Nii-san an, obwohl es ihm sehr schwerfiel, ihm bei seinem Namen zu nennen.

Erstaunt sah Deidara Sasori an, dachte sich verhört zu haben, glaubte, er hätte ihn beim Namen genannt. "Ich habe doch gar keine Angst, hm. Ich bin nur etwas unsicher, das ist alles."

Innerlich leicht verunsichert, schlug Sasori Nii-san auf die Schulter, grinste gespielt frech an und zwinkerte ihm zu. "Wirst sehen, wir beide schaffen das, Deidara." Sasori nannte ihn erneut beim Namen, doch innerlich weinte er wieder bitterlich.

Stumm nickte er Sasori zu, versuchte zu lächeln, doch schaffte er es nicht- nicht so wirklich. Deidara sah deutlich, dass es ihm wehtat, dass auch er scheinbar unter dem Ganzen litt und das zog ihn nur weiter runter.

"Was ist denn los? Du... schaust immer noch so traurig", seufzte Sasori leise und pattete ihm sanft die Wange.

"Tut mir leid", versuchte Deidara zu lächeln, wuschelte ihm durch die Haare und grinste leicht. "Wenigstens ist dein Schluckauf jetzt weg."

"Las mich runter", murrte Sasori schließlich seinem Nii-san zu, sah auf den Boden und versuchte die aufkommenden Tränen zu unterdrücken. Wieso log er ihn an? Erst wollte er ihn nicht mehr und dann log er auch noch, was sein Wohlbefinden anging! Er war gemein! Wieso hatte er das dann gemacht? Wieso hatte der diese blöden Flaschen zerbrochen und nichts gesagt? Jetzt war er auch derjenige, der darunter litt, doch das war ihm scheinbar egal, er wollte nur seinen Danna wieder haben!

Aber wenn Nii-san, das so wollte, wieso hatte Papa sie dann auf diese Mission geschickt? Wollte er ihn auch nicht mehr und hatte ihn deswegen weggeschickt? Und was war mit Mama und Onkel Ita? Waren diese auch seiner Meinung und hatten deswegen nichts getan? Sasori hatte keinen der Beiden gesehen, nicht einmal verabschieden durfte er sich, er wurde... er wurde... ausgesetzt!

Runterlassen, was war denn jetzt mit Sasori los und warum war er nun so knötterich? Schön, Deidara ließ ihn runter, gab ihm seinen Willen und zog sich ganz leicht von ihm zurück. "Sollen wir weiter gehen oder möchtest du noch hierbleiben, hm?", fragte er dennoch leise, sah in seine Richtung, aber nicht direkt in sein Gesicht.

"Ich möchte, das DU gehst, zurück zu Pain und Konan, zum Hauptquartier, also verschwinde endlich." Sasori drehte ihm kalt den Rücken zu, verschwand schweren Herzens in den Sonnenblumen und deutlich spürte er die salzigen Perlen, welche sich erneut den Weg über seine Wangen suchten. Er wollte ihn nicht mehr sehen! Jetzt nicht mehr bei sich haben, wollte ihm den Entschluss ihn irgendwo einfach in der Nacht oder sonst wo alleine zurückzulassen ersparen, und ging von alleine. Sasori hasste sie! Sie alle!

Erschrocken sah Deidara Sasori an, konnte nicht glauben, was er ihm an den Kopf warf und schluckte heftig. "Ich gehe ganz sicher nicht, nicht ohne dich." Deidara stapfte wild entschlossen hinter ihm her.

Wieso lief er ihm jetzt hinterher? Hatte er sich nicht genau ausgedrückt? Waren seine Worte zu undeutlich? Wütend auf ihn und die Anderen, blieb Sasori stehen, drehte sich um und sah ihn mit einem eiskalten und dennoch schmerzverzerrten Blick an. Es dauerte nicht lange und er hatte Chakrafäden um seine Beine gewickelt, zog diese stramm und wieder lag er auf dem Boden. Das dürfte den Blonden für einige Minuten auf Trab halten und er konnte verschwinden.

Verdammt, dieses kleine Monster, fuhr es Deidara beim erneuten Fall auf den harten Waldboden durch den Kopf und er keuchte schmerzhaft auf. "Sasori, bitte bleib hier", schrie er ihm schon fast hinterher, versuchte sich zu befreien und brauchte dafür unendlich lange, zu lange für seinen Geschmack und als er endlich hochkam, war Sasori weg. Einfach verschwunden. Leicht zuckte Deidara zusammen, spürte wie jemand hinter ihm stand und versuchte mit ihm zu sprechen. Kurz hielt er den Atem an, traute sich nicht sich zu bewegen. Irgendwas sagte ihm aber, dass es sich bei der Person um Tobi handelte und so hob er leicht seine Hand und legte sie schweigend auf die des Maskenträgers. Sein Blick war dabei auf nichts gerichtet, um ihn herum schien sich alles zu drehen, er wollte ihm vieles sagen, unterdrückte aber den Drang es zu tun. Schweigend ließ er die Minuten ziehen und bewegte sich keinen Millimeter. Kein Wort, kein Laut sollte diese Stille nehmen. Jedoch blickte er ab und an zu Tobi, sah ihn aber nicht richtig und senkte den Blick. Seine komplette Außenwelt kam ihm schrecklich verschwommen und kalt vor, laut und unlieb, dreckig und doch so unscheinbar. In seiner kleinen zusammengebauten Welt gab es außer ihm und die Leere rein gar nichts, nicht mal ein Staubkorn oder das Ticken der Zeit. Scheinbar lief alles stumm an Deidara vorbei.

Nebelschwaden zeichneten Bilder längst vergangener Tage an die Wand. Der Wind verschleierte gnadenlos alles, was er sagte. In den Tiefen seiner Seele war Deidara fast schon tot. Als Sasori ihn verlassen hatte, hatte er seinen Weg verloren. Selbst in den kalten Fluten fühlte er seinen Danna. Er reagierte einfach nicht, er war in seiner eigenen Welt gefangen. Jenseits der Schatten – der Vergangenheit. Jenseits seiner Träume – in seiner Dunkelheit. Es waren bereits fast zwei Monate vergangen und Deidara schien von Tag zu Tag schwächer zu werden! Er hatte seinen Lebenswillen verloren und Tobi wusste nicht, wie er ihm diesen zurückgeben sollte. Er würde es nicht ertragen noch einen geliebten Menschen sterben zu sehen! Er liebte Deidara und wenn dieser ihn auch noch verlassen würde, wäre das sein seelisches Ende! Aber genau dieses Ende schien sein neuer Partner bereits erreicht zu haben. Dass er so labil war, hätte er nicht für möglich gehalten, denn der lachende und fröhliche Iwa-nin hatte nie Anzeichen gemacht, sich so schnell kleinkriegen zu lassen. Tobi ging jeden Tag, wenn er Zeit hatte zu ihm und redete mit ihm! Na ja er sprach und hoffte das Deidara irgendwann reagieren würde! Doch dieser schien ihn nicht sehen zu wollen oder zu bemerken.

Gerade von einer Mission zurückkommend sah Zetsu etwas Kleines und vor allem Rothaariges vor dem Quartier liegen und trat langsam näher. Das war doch, wie konnte das sein? Vorsichtig hob er den kleinen Körper hoch, trug diesen behutsam rein und legte ihn in seinem alten Bett ab.

Sasori wusste nicht wann, aber als er seine Augen wieder langsam öffnete, lag er auf etwas Hartem und der Mond schien hell in diesen kleinen Raum. Kurz setzte er sich auf, sah sich, so gut er konnte um, doch da! Da schimmerte etwas Goldenes, etwas das er kannte! Mit einem erhörten Herzschlag, völlig aufgeregt rannte er zu diesem, zog leicht daran und was er spürte, erinnerte ihn an eine ganz bestimmte Haarpracht. "N… Nii-san!", weinte er los, zog weiter an seinen Haaren und wollte, dass er aufwachte!

Deidara blickte nach dem Gezupfe seiner Haare auf und wieder tat und sagte er nichts. Es kam ihm vor, als hätte er seine Stimme verloren, als hätte er alles verloren. Emotionen, Gefühle, Denken und Handeln...als hätte dies alles seinen Körper verlassen und eine gähnende Leere in seinem Innern hinterlassen. Er hörte nicht mal, wie sein Herz schrie, wie es nach Liebe, nach Geborgenheit und Wärme schrie. "Ich möchte ... ich ... weiß nicht", stammelte Deidara leise und rubbelte dabei immer wieder leicht nervös über seine Arme. Scheinbar hatte er doch seine Stimme nicht verloren, scheinbar war sie noch immer da. Aber wo war der Rest? Wo war der Rest, der ihn erst ausmachte? Das Lächeln, die strahlenden Augen ... einfach alles was einen zufriedenen Menschen ausmachte ...

"Nii-san~, bitte Nii-san! Ich weiß ich war böse, aber bitte!", weinte Sasori weiter bitterlich, kletterte auf ihn und hielt seine Hände fest, sah ihm mit Tränen in den Augen an, doch hatte er das Gefühl, er würde ihn nicht richtig hören. "Wach auf!", bat er ihn schluchzend, hickste wieder auf und biss sich kurz auf die Unterlippe, ehe er sich dann zu ihm runter beugte und wie das eine Mal, seine Lippen kurz auf seine sinken ließ.

"Was geschehen ist, ist geschehen. Die Welt dreht sich trotzdem weiter. Sie wird sich immer weiter drehen ..." Und damit öffnete Deidara langsam wieder seine Augen, spürte, wie er von etwas Kleinem in den Arm genommen und festgehalten wurde. In seinem Kopf herrschte noch immer das Chaos, herrschte immer noch ein wildes Durcheinander. Alles, was er dachte oder denken wollte, ergab für ihn keinen Sinn. Es war, als hätte er alles vergessen. Jedoch spürte Deidara etwas Weiches, wie es sich auf seine Lippen legte und ihn sachte küsste. "Sasori No Danna, seid ihr das, hm?", murmelte er leise, kaum hörbar und blinzelte leicht.

Was redete Nii-san da für einen Quatsch? Was war nur los mit ihm? "Wach endlich auf! Hörst du mich? Du Blödmann! Wach endlich auf, habe ich gesagt!", schluchzte Sasori weiter, hämmerte mit seinen kleinen Fäusten gegen seine Brust und sah nicht ein, aufzuhören ehe er nicht wieder normal war!

Immer wieder trommelte etwas auf seinen Brustkorb ein, brach ihm fast die Rippen, drang nur langsam in sein Unterbewusstsein."Nheeeeeeee ..." Deidara rang schließlich nach Luft, blinzelte erneut und sah plötzlich den kleinen Sasori auf sich sitzen. Träumte er, war er wirklich wieder da? Vorsichtig, als würde sich sein Trugbild in Luft auflösen, berührte er seine Wange, schrak zurück und...er war echt, er war wirklich wieder hier.

"Was soll das, Nii-san? Willst du mich nicht mehr? Ich kam deinetwegen zurück! Ich habe dich so vermisst!", schniefte Sasori, hickste wieder auf und wischte sich mit dem Handrücken über die Augen, um die Tränen wegzuwischen.

"Bist du es wirklich?", blinzelte Deidara auf seine Worte hin, streckte erneut die Hand nach ihm aus und wischte die Tränen weg.

"W ... hicks ... den ... hicks so ... hicks nst?", fragte Sasori ihn abgehackt und seufzte leise genervt auf, es kam einfach wieder! Dieser blöde Schluckauf!

"Ja aber ... du warst doch, ich meine ... du wolltest mich doch nicht mehr sehen", verhaspelte Deidara sich total, grinste dann aber und drückte ihn einfach an sich.

Dass er ihn an sich drückte, war Sasori nur recht, er schien ihn genauso vermisst zu haben wie er ihn und das freute Sasori sehr. Jetzt wieder glücklich kuschelte er sich an ihn und seufzte wohlig auf, ehe er wieder hickste.

"Hmmm~ wieder Schluckauf? Dann solltest du vielleicht etwas trinken, hm", schmunzelte Deidara weiterhin und streichelte über den zierlichen Rücken seines kleinen Dannas.

"Ge ... hicks hen ... hicks wi .. .hicks zu hicks amm ...hicks in ... hicks di ... hicks ... Küche?", fragte Sasori Nii-san mit Unterbrechungen, doch lächelte er ihn ganz sanft und lieb an.

"Klar doch", nickte Deidara leicht, griff seine Hand und schlappte noch recht müde in Richtung der Tür.

Skeptisch sah Sasori seinen Nii-san an, hickste immer weiter fröhlich vor sich her und tapste ihm hinterher, doch sein Gang verriet, dass er sehr schwach auf den Beinen schien. War er denn in der Zeit krank geworden, in der er nicht da war? Und was hatte er? Temari sagte, dass Menschen auch krank werden könnten, wenn sie jemanden sehr vermissten, sie hatte gesagt, dass sie deswegen immer weinte und, dass es nicht seine Schuld war, dass dies geschah, sie sagte, ihre Seele sei krank und diese wollte sie mit einem Besuch bei ihren Freunden heilen. Würde sie nun seinetwegen krank werden? Jetzt da sie wieder gesund schien? Schuldgefühle breiteten sich in Sasori aus, der Schatten der Frau erschien vor seinem inneren Auge und er fragte sich, ob sie ihn schon suchte. Sasori hatte kaum bemerkt, dass sie schon in der Küche waren, das Nii-san das Licht angemacht hatte, ihm ein Glas Wasser anbot, welches er lächelnd entgegennahm, doch gedanklich immer noch abzudriften drohte.

"Sasori, was hast du denn?", fragte Deidara bei seinem nachdenklichen Anblick leise, kniete sich zu ihm runter und sah ihn besorgt an. Wollte er wieder gehen, ihn wieder verlassen oder wurde er einfach nur krank? Deidara machte sich Sorgen, blickte ihn daher weiter aufmerksam an und befühlte sich zur Sicherheit seine Stirn.

"Hm~?", fragte Sasori den Blonden, sah ihn mit großen Augen an und trank ganz langsam sein Wasser, da er sich sonst verschluckt hätte. Als es leer war, war auch der Schluckauf weg und er konnte wieder normal atmen sowie reden. "Ich… möchte zurück", gestand Sasori ihm, wollte er ihr doch sagen, dass es ihm gut ging und, dass er bei seinem Nii-san war, das Mama und Papa auch da waren und, dass sie sich keine Sorgen machen müsste. Er würde sie ganz bestimmt besuchen kommen.

"Zurück? Wohin denn zurück?" Verwirrt sah Deidara Sasori an, blinzelte und dachte, er hätte sich verhört. Er verstand hier langsam gar nichts mehr, kratzte sich ratlos am Kopf und stand schließlich wieder aufrecht auf.

"Ich ... da war diese nette Frau, die sich um mich gekümmert hat, ich will ihr sagen, dass es mir gut geht, dass sie sich keine Sorgen mehr machen braucht. Verstehst du, Nii-san? Ich will nicht, das sie krank wird", bat er den Blonden, stellte das leere Glas auf den Boden und trat näher zu ihm heran, hielt seine Hosenbeine fest und sah in bittend in seine blauen Augen.

"E ... eine Frau?" Verdattert sah Deidara zu ihm runter, direkt in seine flehenden Augen und konnte somit schlecht Nein sagen. Diesen Kulleraugen konnte er nichts abschlagen und so seufzte er leise auf. "Na gut, aber bitte komm wieder, ja?"

"Kommst du mit?", fragte Sasori seinen Nii-san schüchtern, senkte den Blick und hielt weiter seine Hosenbeine fest, wollte nicht ohne ihn gehen, sonst würde er sicherlich nicht wieder kommen.

"Gerne", nickte Deidara auf seine schüchterne Frage, wuschelte sanft durch seine Haare und schenkte ihm ein erneutes Lächeln.

"Gehen wir schlafen, morgen können wir dann zu Temari gehen", lächelte er den Blonden dankend an, nahm zärtlich seine Hand in die seine und zog ihn zurück in ihr Zimmer.

Aha, einen Vornamen gab er ihr auch schon, na wie nett von ihm. Am liebsten hätte Deidara laut geschnauft, irgendwo davor getrommelt, aber er unterließ es und folgte Sasori lieber müde in sein Bett.

Gähnend streifte Deidara noch seinen Mantel ab, kroch darauf in sein Bett und legte sich auf sein Kissen zurück. "Nacht Sasori", nuschelte er leise, küsste ihn nochmal auf die Wange und deckte sich zu.

Dicht kuschelte Sasori sich an seinen Nii-san, nickte ihm sachte zu und schloss die Augen. Das erste Mal seit Wochen, dass er die Nacht durchschlief und nicht schweißgebadet immer wieder aufwachte, mit Tränen in den Augen und Schreien, die niemand hörte.

Mümmelnd kuschelte Deidara sich an, schloss selber die Augen und schlief völlig entspannt dabei ein.

Als die Morgensonne ihre ersten warmen Strahlen durch das Zimmerfenster scheinen ließ, blinzelte Sasori mit den Augen und richtete sich diese leicht reibend, auf. Seine Haare waren ganz verwüstet und ein schwerer Arm lag auf seinen Beinen, doch das störte ihn nicht viel. Nii-san schlief immer noch ganz ruhig und entspannt, doch er musste bullern und so krabbelte er vorsichtig aus dem Bett.

Langsam öffnete Deidara die Augen, spürte etwas durch sein Bett krabbeln und erblickte seine Danna. "Huuu~ wo willst du denn hin?" Deidara hob müde den Kopf und lächelte ihn an.

Mit einem leicht gequälten Gesichtsausdruck sah er seinen Nii-san an, kletterte vom Bett und hielt sich die Hände im Schritt. "Ich muss!", war alles, was er noch zu ihm sagte und weg war er auch schon. Als er endlich zufrieden und glücklich aus dem Bad kam, rempelte er jemanden an und fiel auf den Hintern, rieb sich den Kopf und sah hoch. "Aua~.. Onkel Ita!", strahlte er ihn an und hüpfte auch gleich in seine Arme.

"Huch du bist wieder da." Itachi fing den kleinen Hüpfer auf, wuschelte seine Haare wild durcheinander und drückte ihn schließlich an sich. "Wo warst du denn so lange, Konan hat, seit du weg warst nur noch geweint", seufzte er leise und bedauerlich auf.

"Ich war bei Temari", antwortete Sasori leise seinem Onkel und senkte den Blick, als er ihm sagte, dass Mama seinetwegen geweint hatte und es vielleicht sogar immer noch machte. "Kann ich zu Mama?", fragte er ihn leise murmelnd und hielt sich an seinem Shirt fest.

"Sicher kannst du zu Konan, aber erwähne nicht unbedingt, dass du in Suna warst, Papa würde das nicht gut finden." Itachi trug den Kleinen schon zu den beiden.

"Was ist Suna? Ich weiß nur, dass ich bei Temari und noch andere Schatten waren", zuckte er mit den Schultern und ließ sich von Onkel Ita zu Mama ins Zimmer bringen.

"Suna, ist ein Dorf, genau wie Konoha", erklärte Itachi Sasori und klopfte bei Pain an die Tür.

"Aha ...", nickte Sasori verstehend, doch nicht Papa öffnete die Tür, sondern Mama und sah ihn geschockt an, genauso wie Onkelt Ita. Kein Wort brachte sie über ihre geöffneten Lippen heraus, kein Laut nichts, nur waren ihre Augen auf ihn gerichtet, als wäre er ein Geist!

Immer noch schweigend streckte Konan jedoch die Arme aus, nahm Sasori auf den Arm und drückte ihn schluchzend an sich."Danke, Itachi", lächelte sie schwach, kaum merklich und schloss hinter sich die Tür. "Schau Pain, er ist wieder da", lächelte sie deutlich besser gestimmt und knuddelte den Kleinen in ihren Armen.

"Ja … aber … wie? Ah, was solls." Pain schüttelte schließlich sanft lächelnd den Kopf, war froh, dass Konan wieder ihr Lächeln gefunden hatte und beließ es einfach dabei.

"Wollen wir zusammen etwas spielen?", wandte Konan sich ohne Pain zu beachten an Sasori und überlegte schon, was man mit einem Fünfjährigen alles zu machen konnte.

"Hai, aber… ich muss noch zu Nii-san und … zu Temari ...", murmelte er leise und etwas geknickt, dass er ebenso froh war, seine Mama und seinen Papa wiederzuhaben.

"Temari?", schrillten die Glocken in Konans Kopf, jedoch lächelte sie und zeigte sich verständnisvoll. "Dann erledige das rasch und später spielen wir dann."

"Hai, machen wir Mama", nickt Sasori ihr lächelnd zu, drückte ihr einen kurzen Kuss auf die Lippen und sprang schon fast von ihren Armen, öffnete die Tür und rannte schließlich zu Nii-san.

Kopfschüttelnd sah Konan dem kleinen Wirbelwind nach, seufzte leise aus und wandte sich wieder der Arbeit zu, welche aus Betten machen bestand.

"Nii-san~", rief Sasori seinen Nii-san laut und fröhlich, platzte ins Zimmer und was er sah, ließ ihn rot anlaufen und die Tür wieder schnell hinter sich schließen! Wieso hatte der Blonde nicht gesagt, dass er sich umziehen wollte? Jetzt hatte er ihn nackt gesehen! Oje, das würde Ärger geben, ganz bestimmt!

Erschrocken fuhr Deidara beim Aufreißen der Tür in sich zusammen, blickte verwirrt, wie diese sich wieder schloss und schüttelte den Kopf. "Sasori, klopf das nächste Mal an", murrte er etwas lauter, streifte schnell seine Hosen an und richtete sein Haar.

Sicher, er hatte noch nie geklopft! Noch NIE! Und nun das?! Sasori wusste nicht wieso, aber jedes Mal, wenn er nur daran dachte, wie Nii-san nackt aussah, wurde ihm warm ums Herz und dann fing auch noch seine Nase an zu bluten!

"Hier" Kakuzu reichte Sasori ein Taschentuch, wunderte sich, was er auf dem Flur zu suchen hatte und seit wann er wieder hier war.

"Oh … ähm … Danke?", bedankte Sasori sich bei diesem komischen Onkel und drückte sich das Tuch auf die Nase, doch schnell war es auch schon mit Blut vollgesogen und langsam wurde ihm auch schlecht und schwindelig.

"Du solltest dich hinlegen!", wies Kakuzu den Kleinen an, klopfte bei Deidara und öffnete beim hereinlassen die Tür. "Er hat Nasenbluten und sollte sich ausruhen", übergab er dem Blonden das Kleinkind und stapfte seines Weges davon.

"Mir ist schlecht, Nii-san", murmelte er Deidara zu und sah ihn mit einem verschwommenen Blick an, während er sich weiter das Tuch gegen die Nase presste.

Vorsichtig legte Deidara Sasori auf sein Bett, legte ein nasses Tuch in seinen Nacken und befühlte seine Stirn. "Fieber hast du keines, aber deine Nase macht mir etwas Sorgen", seufzte er leise auf und gab ihm ein neues Taschentuch.

"Hmm ...", gab er nur von sich und schloss seine Augen.

"Schhhh ... schlaf erst mal ein bisschen." Deidara streichelte sanft über den feuerroten Haarschopf und lächelte Sasori sanft an.

"Was hast du getan? Ihm die Tür vor der Nase zugeschlagen? Kakuzu sagte, er hat Nasenbluten!" Pain trampelte leicht gereizt von der Nachricht ins Zimmer.

"Ich habe gar nichts getan", wirbelte Deidara zu Pain rum und sah ihn garstig an. "Kakuzu hat ihn mir so in den Arm gelegt und mehr weiß ich auch nicht, hm!"

"Das war meine Schuld, Papa! Ich habe Nii-san nackt gesehen!" Unschuldig wie Sasoris war, dachte er sich nichts bei den Worten und so sagte er auch die Wahrheit und wie es dazu kam.

Bitte was, er hatte ihn nackt gesehen? Ja aber er war doch erst fünf Jahre, wie konnte er da mit Nasenbluten reagieren? Etwas verwirrt sah Deidara Sasori an, wusste nun wirklich nichts darauf zu sagen und knubbelte von daher nervös an seinen Fingern.

"Manchmal glaube ich, er wird zu schnell erwachsen! Zeig dich ihm bitte nur noch angezogen, Deidara", seufzte Pain auf und verschwand aus dem Zimmer.

Was konnte er denn dafür, dass Sasori ihn nackt gesehen hatte! Sollte er sich jetzt im Dunkeln umziehen, in einen Strandkorb setzen und dort seine Kleidung abstreifen? Manchmal war Pain echt komisch, teilweise lachhaft und so schüttelte er nur seinen Kopf.

"Tut mir leid, Nii-san, jetzt hast du meinetwegen Ärger", seufzte Sasori leise auf und drehte sich zusammengerollt auf die Seite.

"Tut mir leid, Nii-san, jetzt hast du meinetwegen Ärger", seufzte Sasori leise auf und drehte sich zusammengerollt auf die Seite.

"Das ist nicht deine Schuld." Deidara drehte sich zu Sasori um, lächelte leicht und streichelte über seinen Kopf.

"Können wir trotzdem heute noch zu Temari?", fragte er den Blonden kleinlaut und drehte sich zu ihm um und sah ihn bittend mit großen Augen an.

Wer konnte bei diesem Blick schon nein sagen, Deidara konnte es nicht und so nickte er Sasori zu und gab ihm seine Erlaubnis.

"Super!", freute Sasori sich und sprang ihm auch gleich um den Hals, doch so fing auch keine Sekunde später erneut seine Nase an zu bluten.

Seufzend tupfte Deidara erneut seine Nase sauber, legte den Lappen wieder in Sasoris Nacken und schüttelte den Kopf. "So wird das nichts."

"Hm ...", seufzte er leise und schloss wieder seine Augen, lehnte sich an Nii-san und kuschelte sich regelrecht an ihn, war froh, dass er zugestimmt hatte.

"Erst muss deine Nase aufhören zu bluten." Deidara streichelte erneut über seinen Kopf, ließ das Ankuscheln zu und seufzte leise auf.

Angekuschelt schlief er auch bei Deidara auf den Armen ein, merkte somit nicht, wie Onkel Ita ins Zimmer kam und sich grinsend an den Türrahmen lehnte, beide beobachtete, bis er endlich Nii-san ansprach. "Suna, er war in Suna."

In seiner Heimat war er von allen guten Geistern verlassen? Erstaunt sah Deidara auf den Kleinen und dann wieder zu Itachi. "Nun ja, solange ihn niemand erkannt hat, hatte er wohl sehr großes Glück, hm."

"Meinst du? Diese Temari ist die Schwester von dem Kazekage, verdammte Scheiße und glaub mir, der weiß wie unser Puppenheini zum Teufel aussieht! Ob nun klein oder groß!", mischte Hidan sich in das Gespräch der beiden ein, als er an der Tür vorbeikam und dessen Wörter hörte.

"Woher soll Gaara wissen, wie Sasori aussah, als er klein war? Die beiden könnten Onkel und Neffe sein!" Deidara blickte verwirrt zu Hidan und runzelte die Stirn.

"Ja, aber meinst du nicht, sie werden ihn suchen, verdammte Scheiße?", entgegnete Hidan ihm und verdrehte demonstrativ die Augen.

Überlegend legte Deidara den Finger auf die Lippen, seufzte schwer auf und nickte schließlich. "Hier werden sie ihn aber nicht finden ... falls sie ihn suchen sollten."

"Wie war das? Nii-san, gehen wir Temari besuchen?", äffte Hidan den Kleinen nach und ging dann schließlich wieder aus dem Zimmer.

Murrend warf Deidara Hidan eine seiner Tonspinnen hinterher, welche im Flur mit einem lauten Knall explodierte und ballte die Fäuste. "Dämlicher Jashinist", murrte er und schlug immer noch gammelig die Tür zu.

Bei dem ganzen Krach wurde Sasori wieder wach und blinzelte leicht mit den Lidern, kuschelte sich leicht noch etwas mehr an seinen Nii-san und sah aus verschlafenen Augen Onkel Ita an.

"Hey, kleiner Mann", lächelte Itachi leicht, wuschelte durch seine Haare und streifte dabei versehentlich noch den Blonden, was ihm aber selber nicht auffiel.

"Hallo.. Onkel Ita", lächelte Sasori den Schwarzhaarigen leicht an und kicherte, leicht als er ihm durch die Haare streichelte.

"Hallo Onkel Itachi", kicherte Deidara leise und erntete aber nur einen bitterbösen Blick, welcher ihn aber nicht im Geringsten störte.

Kurz lehnte Sasori sich zurück, sah Deidara an und lächelte sanft. "Kann Onkel Ita zu Temari mitkommen?", fragte er seinen Nii-san und hoffte, er würde ja sagen.

Itachi in Suna? Wenn Temari ihn kannte wegen Sasuke, was dann? "Ähm sicher, wenn Itachi das selber will!", wandte Deidara sich kritischen Blickes an den Uchiha, worauf er aber nur nickte.

"Super~", freute Sasori sich und gab seinem Nii-san als -dankeschön einen kleinen Kuss auf die Lippen. "Gehen wir dann los? Ja? Meine Nase blutet nicht mehr", fing er auch gleich an zu betteln und wurde leicht hibbelig.

Leicht errötet über den Kuss willigte Deidara ein, setzte Sasori kurz ab und suchte einiges für die Reise zusammen. Itachi sah er aus dem Augenwinkel heraus nur grinsen, was ihn aber nicht weiter störte.

"Wieso grinst du den so Onkel Ita?", fragte Sasori den Schwarzhaarigen neugierig und ging auf ihn zu, streckte die Arme auch und wurde auch prompt hochgehoben.

"Ich finde Deidaras zarte Röte nur so witzig", erwiderte er keck und grinste nur noch breiter.

"Zarte Röte", wiederholte Sasori langsam und sah zu seinem Nii-san, der hatte ihnen jedoch den Rücken zugedreht und fummelte weiter im Schrank herum, dabei hatte er doch schon alles, oder? Sasori wollte da nicht übernachten, nur sagen, dass sie sich keine Sorgen machen mussten!

"Hört auf mich zu ärgern, hm", murrte Deidara leise auf, drehte sich schließlich doch wieder um und schritt auf die beiden zu.

Leise kicherte Sasori los, als Nii-san ihn leicht anfuhr und wie eben Kinder nun waren, platzte auch bei ihm mal etwas. "Ist Nii-san so verliebt?"

"Hä verliebt, hm? Ich doch nicht!" Deidara schüttelte rasch den Kopf und packte noch etwas von seinem Ton ein.

"Ja, wieso nicht? Magst du Onkel Ita nicht so sehr?", fragte Sasori ihn kindlich und sah dann in die schwarzen Augen des Mannes, welcher ihn immer noch im Arm hielt.

Mögen war noch untertrieben, er hasste Itachi, aber das verschwieg ich lieber. "Weißt du, Sasori, der liebe und nette Onkel Ita knutscht lieber mit Fischen rum und ich mag weder Fische, noch mag ich Itachi."

"Aber wenn ich euch so sehe, kann ich das nicht glauben! Ihr streitet doch gar nicht! Und Fische schmecken nicht! Bäh~", streckte Sasori zum Schluss die Zunge raus und kniff die Augen zusammen.

"Ich mag ihn trotzdem nicht", erwiderte Deidara noch einmal und stapfte an den beiden nach draußen auf den Flur vorbei.

"Onkel, hab ich was Falsches gesagt?", fragte Sasori den Schwarzhaarigen leise und sah dem Blonden hinterher. Wieso war er denn nun so wütend?

"Du hast nicht falsch gemacht. Deidara hasst mich, seit er hier ist." Itachi wuschelte dem Kleinen durch die Haare und lächelte leicht.

"Wieso das? Du bist doch lieb, ich mag dich aber ganz doll." Sasori knuddelte den Älteren und versuchte jedoch gleich darauf von seinen Armen zu kommen. "Ich suche jetzt Nii-san und sag ihm, dass er nicht traurig sein soll. Bestimmt liebt dieser jemand ihn auch", nickte er bestimmt und lief aus der Tür.

Erstaunt sah Itachi Sasori hinterher, seufzte jedoch auf und schüttelte kaum merklich seinen Kopf. "Wohl kaum, du bist ein Kleinkind und selbst wenn du groß wärst, wärst du noch kälter als ich", murmelte er leise und machte sich daran, selbst ein wenig Proviant für die Reise einzupacken.

Itachis Worte hörte Sasori nicht, wenn würde er sie dennoch nicht verstehen, trotz, dass er wusste, dass er mal groß war. Nii-san fand er in der Küche und schlang auch gleich seine Arme um seine Beine und drückte sich an ihn. "Es tut mir leid, Nii-san, ich hab dich lieb, ja?", fragte er ihn leise und sah zu ihm rauf.

Fast hätte Deidara den Tee beim Umklammern seiner Beine fallen lassen, blickte deswegen auch mürrisch nach unten und lächelte aber bald wieder, als er Sasori erkannte. "Was tut dir leid, hm?" Er verstand nicht so ganz, schüttelte daher nur den Kopf und wuschelte ihm ordentlich durch die Haare.

"Na, dass der, den du so lieb hast, nicht hier ist", grinste er wieder fröhlich und kicherte.

"Ach so", winkte Deidara gelassen ab, fand seine naiv kindliche Art einfach zu süß und konnte daher im Moment auch nicht traurig sein.

"Hai! Gehen wir gleich los, Nii-san?", fragte Sasori aufgeregt und hopste fröhlich durch die Küche.

"Sicher, es kann gleich losgehen", nickte und folgte Deidara dem Kleinen nach draußen und sah dort schon Itachi auf sie warten.

"Juhu!", freute Sasori sich und rannte, als sie draußen waren, auf Onkel Ita zu, sprang ihm in die Arme und strahlte wie die Sonne selbst. "Gehen wir zu Temari!", lachte er glücklich und rannte voraus. Es war komisch, aber er hatte das Gefühl den Weg genau zu kennen, jeden Baumstamm und jeden Sandkorn, zum verrückt werden!

Deidara mochte es nicht durch die Wüste zu laufen, auch nicht, dass Itachi dabei war, aber sagen tat er weder das eine noch das andere. Er freute sich nur, dass sich Sasori so freute und das machte ihn irgendwie glücklich.

"Kommt! Schneller! Los, Nii-san, Onkel Ita!", rief Sasori den beiden lachend zu, als er etwa 100 Meter vorgelaufen war. "Kamui~!", hörte er plötzlich eine sehr bekannte Stimme und drehte sich mit großen Augen um. Das war das erste Mal, dass er Temari als Person und nicht als Schatten sah. Stürmisch wurde er auch gleich von der Blondine in den Arm genommen, durch geknuddelt und auch standen zwei Kerle neben ihr. "Sieh an, da sind auch seine Babysitter!", brummte eine kalte Stimme rechts neben Sasori und als er hochblickte, sah er diesen Jungen, doch wieso hatte er solche schwarzen Augenringe?

Gaara, knurrte Deidara gedanklich, warf Itachi einen warnenden Blick zu und, dass er auf der Hut sein sollte. Er hatte den Kazekage seit dem Kampf damals nicht mehr gesehen, doch hatte er ihn wiedererkannt und es behagte ihm.

"Ah, ich bin so froh, dass du gesund und munter bist, Kamui", lächelte Temari Sasori an und streichelte ihm durch die Haare, doch wieso sah sie Nii-san und Onkel Ita so böse an? "Hai, mir geht es gut! Ich war zu Hause und wollte dir nur sagen, dass es mir dort gut geht!", nickte Sasori ihr zu und löste sich aus ihren Armen. "Jetzt musst du nicht meinetwegen mehr traurig sein", lächelte er sie an und drehte dich um, doch war da plötzlich diese Sandmauer! "Nii-san!", rief Sasori seinen Nii-san und stand ratlos vor der Mauer.

Unbeeindruckt von der Sandwand, welche vor ihm und Deidara lag, formte Itachi sein Hōsenka no Jutsu, feuert mehrere kleine Feuerbälle aus seinem Mund und begann den Sand schmelzen zu lassen.

Doch so schnell Onkel Ita den Sand hatte schmelzen lassen, befand Sasori sich wieder in Temaris Armen und kam nicht weg! "Bitte! Ich will zu Nii-san!", jammerte er los und streckte die Arme nach den beiden aus.

Langsam wurde Deidara sauer, wandte selber eines seiner Jutsu's an und entschied sich für sein Jibaku Bunshin. Er erschuf einen Doppelgänger aus Lehm, der sich selbst zusammen mit den Gegnern in die Luft sprengen sollte, doch musste er wegen Sasori enorm aufpassen und schwang sich rasch auf seinen Tonvogel.

Sasori strampelte und versuchte so gut es ging, sich aus den Armen der Blonden zu befreien. "Gomen!", hörte er plötzlich Temaris Stimme leise an seinem Ohr, dann wurde es schwarz. Sie hatte ihn eiskalt ohnmächtig gehauen und nun hing er leblos in ihren Armen, genau im Blickwinkel von Onkel Ita und Nii-san.

Sie war eindeutig zu weit gegangen, Itachi sah Sasori wie er leblos in ihren Armen hing und aktivierte sein Mangekyō Sharingan. Langsam trat er auf die Blonde zu, hob die Hand, an der sich sein blutroter Ring befand, murmelte leise "Tsukuyomi." Hierbei wurde sie in eine illusionäre Welt geworfen, deren Parameter, wie zum Beispiel Zeit und Raum, frei von ihm bestimmt wurde. Nun war er in der Lage, sein Opfer auf brutalste Art und Weise zu quälen oder Temari ihre schlimmsten Ängste vor Augen zu führen.

Temari ließ Sasori fallen, als Itachi sich ihr netterweise zugewandt hatte und sie sich nun mehr ihren Quallen, als mit ihm beschäftigte. Sasori jedoch lag immer noch leblos im Sand und kam nun in die Arme von Kankuro.

Während sich Itachi mit der Blondine beschäftigte, jagte Deidara seinem Danna nach, lenkte seinen Vogel nahe dem Boden zu und riss beim Erreichen der beiden, Kankuro den Kleinen aus den Armen. "Wag es dir noch mal ihn anzufassen und ich sprenge dich in die Luft, hm", zischte er diesem noch, bevor sein Vogel wieder an Höhe gewann, bösartig zu.

In den Armen seines Nii-san wachte Sasori dennoch nicht auf, der Kampf ging unten weiter und jedoch hatten beide etwas vergessen.

Gaara!

Dieser war mehr als wütend und dies zeigte er nur zu deutlich!

Ein tosender Sandsturm zog auf, wie schon einmal. Jedoch war Deidara gewaffnet, versteckte den Kleinen im Maul seines Vogels und griff den Kazekage grinsend an.

Langsam öffnete Sasori seine Augen wieder, was war denn passiert? Leicht verwirrt sah er in die blauen Augen seines Nissans und als erden Kopf leicht nach rechts drehte, sah er auch Onkel Ita an einem Baum gelehnt. Waren sie nicht gerade noch in einer Wüste und bei Temari und den Anderen? "Nii-san?", fragte er leise und sah ihn auch fragend an. Er hatte nichts von dem Kampf mitbekommen und war ebenso erstaunt, dass sie nun in einem Wald zu sein schienen.

"Sch ... ganz ruhig." Deidara streichelte über seinen Kopf, lächelte schwach und versuchte die passenden Worte zu finden. "Ich schätze, dass wir angegriffen wurden", übernahm Itachi das Wort, kam auf sie zu und sah Sasori ernst an.

"Hmm?", wandte Sasori sich an den Schwarzhaarigen und kuschelte sich leicht an seinen Nii-san und doch sah er weiter Itachi an. "Aber.. Temari, würde das nicht machen! Sie ... na ja, sie war nett, oder?", fragte er ihn und war sich dennoch nicht so sicher.

"Nett vielleicht bis zu dem Zeitpunkt, als sie uns erkannt haben und Gaara das Zeichen zum Angriff gab", seufzte Itachi leise auf, störte die beiden wirklich nur ungern in der Kuschelstunde.

"Aha", gab Sasori nur kleinlaut zurück und schloss wieder seine Augen. Es machte ihn traurig, dass sie es scheinbar nicht geschafft hatten, friedlich miteinander auszukommen. "Können wir nachhause? Alle zusammen?", bat er den Schwarzhaarigen leise und sah ihn wieder an.

"Natürlich ..."

"Wir fliegen aber, hm. Das ist sicherer", schnitt ihm Deidara das Wort ab und Itachi nickte nur.

Halt doch bitte die Fresse, blöder Vogel, grummelte Deidara gedanklich, war nicht gewillt jetzt schon aufzustehen und fühlte sich zudem ziemlich überfahren.

Was war gestern überhaupt los?

Deidara versuchte darüber nachzudenken, aber ohne Kaffee war sein Hirn einfach Matsch und zu nichts zu gebrauchen.

Einzig, dass Kisame gestern Geburtstag und diesen auch ausgiebig gefeiert hatte, wusste Deidara noch.

Der Rest war schlicht weg und das hatte Deidara noch nie erlebt, dass er danach einen Filmriss hatte.

Leise gähnend rollte er sich auf die andere Seite, stieß dabei mit etwas, oder besser gesagt jemandem, zusammen und schlug nun doch die Augen auf.

Neben ihm schlief nicht wie erwartet der kleine Sasori, sondern ein schwarzhaariges etwas mit Namen Itachi.

Wie kam der bitte in sein Bett rein?

Deidara stand der Schrecken ins Gesicht geschrieben, er sah kurz unter die Decke und stieß einen quiekenden Laut aus, der nun auch den Uchiha weckte.

Langsam richtete der sich auf und sah verschlafen zu Deidara.

„Was schreist du so?", wollte er wissen, doch Deidara war nicht gewillt zu antworten, sah sich im Zimmer um und stellte fest, dass Sasori wohl schon aufgestanden war.

Doch Moment?

Wo waren seine Puppenteile?

Sonst lagen die doch auch herum, warum heute nicht?

„Wo ist Sasori no Danna?"

Ein Seufzen seitens Itachi, ehe Deidara dicht an diesen gezogen und auf den Kopf geküsst wurde.

„Hast du es vergessen, Deidara?"

Was denn vergessen?

Soweit er wusste, hatten sie doch gegen Temari gekämpft, gewonnen und Sasori mit nachhause genommen.

Oder etwa nicht?

Deidara sah sich erneut um, schluckte und stellte fest, dass auch der Giftschrank des Puppenspielers leer war.

Was war hier los und warum lag Itachi neben ihm und das so vertraut?

Deidara schwang sich langsam aus dem Bett, wickelte sich die Decke um und hörte ein leises Lachen.

Was lachte Itachi jetzt und überhaupt, seit wann konnte der überhaupt lachen?

Mehr als verwirrt sah Deidara den Uchiha an, schritt aber ansonsten schweigend durch sein Zimmer und stellte fest, dass alle Sachen seines Dannas verschwunden waren.

Okay, irgendwas stimmte hier ganz und gar nicht.

„Wo ist Sasori?", fragte Deidara erneut nach.

Keine Antwort.

Dann aber legten sich zwei starke Arme um ihn, zogen ihn dicht an Itachis Körper heran und sein Kopf legte sich leise brummend auf seiner Schulter ab.

„Sasori ist tot und das seit mehr als zwei Jahren."

Tot?

Deidara versuchte sich umzudrehen, schluckte jedoch und da wurde ihm klar, dass er alles nur geträumt hatte und Sasori niemals ein Kleinkind war.

Jedenfalls nicht hier und nicht so, wie er es in Erinnerung hatte.

Verstehend nickte Deidara daher und lächelte schwach.

„Also gab es keinen Kampf gestern Abend?"

„Doch, aber eher einen zwischen Hidan und Kakuzu", erwiderte Itachi leise und küsste Deidara in den Nacken.

Leise lachte Deidara und sah nun doch zu Itachi.

„Schade, dass Sasori das nicht mehr miterlebt hat."

„Schade?" Verwundert zog Itachi die Augenbraue hoch und befühlte sich seine Stirn.

„Hast du vergessen, dass Sasori noch kälter und abweisender als ich war? Er hat dich fast umgebracht und das nur, weil du eines seiner Gifte hast fallen lassen und es wieder auffüllen wolltest."

„Nein, ich habe es nicht vergessen. Nur verdrängt und heute Nacht in einem Traum verarbeitet."

Itachi nickte schwach. „Na komm, lass uns frühstücken."

„Ich komme gleich nach", antwortete Deidara leise, zog sich an und in der Zeit war Itachi schon vorgegangen.

Nochmals sah sich Deidara im Zimmer um, sah unter Sasoris altem Bett etwas liegen und holte es hervor.

Eine gelbe Badeente.


Vielen Dank an alle Leser, für jedes Sternchen und jeden Kommentar. Ihr seid klasse und es freut mich, dass euch meine Geschichte gefallen hat.

Autorennotiz

Deidara darf Babysitter spielen und Pain und Konan werden plötzlich ungewollt zu Eltern. Itachi zu allem Überfluss auch noch Onkel und wäre es nicht so ernst, würde Hidan anfangen zu lachen.

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Deidaras Profilbild Deidara

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Kapitel:12
Sätze:1.389
Wörter:24.947
Zeichen:141.413

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Diese Fanfiction wurde mit Fluff, Eventuelle Romanze und Humor getaggt.