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Küss mich, wenn du dich traust

5
08.06.21 14:11
18 Ab 18 Jahren
Homosexualität
Fertiggestellt

Der folgende Text thematisiert  Selbstverletzung, Sex und depressive Phasen. Außerdem sind Charaktere Ooc und die Sicht wechselt immer wieder. Wiederholungen kommen vor und wer das nicht abkann, der möchte bitte nicht weiterlesen!

Ursprünglich war diese Idee eine Final Fantasy, die ich aber irgendwann umgeschrieben habe und als Naruto FF besser fand.

Verfasst wurde sie bereits am 23.05.2011 und das in Zusammenarbeit mit Sherry und wir haben hier 49622 Wörter.

Papa to kiss in the dark war hier etwas, was bei dem Plot sehr geholfen hatte und als Vorlage diente.

Jedoch war bei uns mehr Drama und das Ende war ein anderes, als man denken mag.




Deidara trat an das Grab seiner Mutter heran, warf eine gelbe Rose auf den Sarg, der langsam in die Erde gelassen wurde.
Weinend brach er zusammen, Naruto versuchte ihn zu stützen und griff ihm unter die Arme.
Immer mehr Freunde, Verwandte und Bekannte traten heran, nahmen Abschied von Mikoto Uchiha und gingen anschließend nach Konoha zurück, wo eine Trauerfeier stattfand.
Deidara und Itachi verließen den Friedhof als letztes und gingen langsam zum Wagen, der sie zurückfuhr. „Ich vermisse sie jetzt schon", schniefte er leise und schnäuzte sich seine Nase.

Itachi versuchte für seinen Bruder stark zu sein und ließ sich seine Trauer nicht anmerken.

Auch wenn er ihm auf seine Aussage gerne zugestimmt hätte, ließ er es und schwieg.
Sie gingen langsam und er betrachtete die traurige Gestalt neben sich.
Die vier Jahre seit Deidara bei ihnen war, vergingen wirklich schnell und er war traurig, da Deidara Mikoto sehr ins Herz geschlossen hatte.
Auch wenn er zu Anfangs sehr ruhig und zurückhaltend gewesen war, hatte er sich schnell an sie gewöhnt und sie hatten sich gut verstanden.

Deidara stieg langsam, nachdem sie am Auto angekommen waren ein, schnallte sich an und blickte starr durch die abgedunkelten Fensterscheiben.

Noch immer konnte er nicht begreifen, dass Mikoto nie mehr wieder kommen würde, dass ihn niemand mehr morgens mit einem fröhlichen Lächeln weckte und mit der Sonne um die Wette strahlte.
Nun würde es ruhig werden und die vielen, schönen Blumen würden im Garten wohl vertrocknen, weil sie keiner mehr um sie kümmerte.
Schweigend und mit den Händen im Schoss, wartete Deidara, dass Itachi in den Wagen stieg und sie endlich losfahren konnten.

Kurz nach Deidara stieg er auch in den Wagen und schnallte sich an.

Doch bevor er losfuhr, sah er zu seinem Bruder und betrachtete ihn schweigend.
Die Trauer war wirklich nicht zu übersehen.
Zu gerne hätte er ihm ein paar nette, aufmunternde Worte entgegengebracht, aber er wusste nicht, was er sagen sollte.
Kurzerhand fuhr er los und überlegte auf der Fahrt, wie er mit ihm nun umgehen sollte.

Immer noch schweigend schaute Deidara aus dem Fenster, sah, wie die ersten dicken Regentropfen fielen und seufzte kurz auf.

"Es regnet, selbst der Himmel weint um sie", murmelte er leise, fing an, mit den Fingerspitzen auf der Glasscheibe zu malen und blickte dann wieder starr nach vorn.

"Ja...", murmelte Itachi nur kurz angebunden und fuhr weiter.

Der Weg war weit und sie würden lange sich wohl anschweigen.
"Behalte sie im Herzen und vergiss sie nicht!" Itachi wusste nicht, was er genau sagen sollte, aber er würde sie nie vergessen!

"Ich werde Mikoto ganz sicher nicht vergessen, sie war wie eine Mutter, die ich nie hatte", erwiderte Deidara leise, blickte dann wieder raus in den Regen und hoffte, dass dieser bald abklingen würde.

Dem Garten tat das sicher gut, aber in der Stadt wäre dann wieder alles schlammig und dreckig und es würde Tage dauern bis alles weg wäre.

"Sie hat dich sehr geliebt...", sprach Itachi leise und es fiel ihm schwer, diese Worte auszusprechen. Mikoto war schon immer ein fröhlicher Mensch gewesen, aber erst seit Deidara bei ihnen war, war sie richtig in ihrer Rolle aufgegangen.

Itachi sah ihn kurz an und nicht viel später kamen sie bei sich zuhause an.

"Ja, ich weiß, ich hab sie auch sehr lieb", gestand Deidara leise, aber auch traurig.

Kurz danach stieg er aus dem Auto aus, ging langsam die Veranda hoch und ins Haus rein.
Alles war still, alles war so ungewohnt ohne Mikoto, ohne seine Mama.
So hatte er sie immer in Gedanken genannt, hatte es sich aber nie getraut, es wirklich auszusprechen und das tat nun doppelt und dreifach weh.

Itachi sah Deidara nach und seufzte innerlich.

Er konnte Mikoto nicht ersetzen!
Sie war ganz anders, als er gewesen und Deidara hatte in ihrer Gegenwart immer gestrahlt vor Glück.
Doch das konnte er ihm nicht geben!
Er war nicht so eine Frohnatur wie sie!
Aber er würde sich Mühe geben seinen Bruder wieder lachen zu sehen, alleine seiner Mutter zuliebe.
Sie würde nicht wollen, dass sie sich jetzt anschwiegen und in Trauer vergingen.

Deidara verzog sich gleich nach oben in sein Zimmer, legte sich bäuchlings auf sein Bett und starrte die Wand an.

Er war immer noch fassungslos, dicke Tränen kullerten seine Wangen herunter und er wollte einfach nur noch schreien.
Doch seine Stimme versagte, er rollte sich auf die Seite und weinte einfach still in sich hinein.
Sein Herz verkrampfte und er wollte nur noch sterben, bei Mikoto sein und ihr beistehen.
Doch so sehr er sich dies auch wünschte, es ging einfach nicht.
Deidara lag einfach nur da, lauschte und ließ die Gedanken schweifen, der Schmerz brannte sich tief in ihn, seine Seele schrie, Tausend messerscharfe Klingen in der Brust, jeder Atemzug sang ein Klagelied.
Es war einfach nicht fair, es durfte so nicht enden. Deidara fühlte sich wie leergefegt, zerrissen und zerfetzt, sein Herz blutete und sein Verstand wollte nicht mehr.
In seiner Trauer riss er sein Kissen an sich und schrie seine Wut und die Trauer aus sich heraus.
Fest umklammerte er den leblosen Gegenstand.
Er vermisste Mikotos leuchtend und lachende Augen, die ihn nie mehr ansahen.
Nie wieder würde sie ihm gute Nacht sagen können, nie wieder würde sie ihn anlächeln.
Nie wieder würde er Mutter zu ihr sagen.
Sein gesamtes Leben würde sie einfach nicht mehr mitbekommen.

Itachi saß lange unten auf der Couch und dachte nach.

Wie sollte es weiter gehen?
Seine Mutter hatte ihm Halt gegeben, sie war immer für Deidara und ihn da gewesen!
Egal was war, sie hatte zugehört und versucht zu helfen.
Und jetzt war sie weg!
Er stand auf und ging hoch zu seinem Bruder.
Leise öffnete er die Tür und sah ihn auf dem Bett zusammengekauert liegen.
Er hatte ihn noch nie so verletzlich und zurückgezogen gesehen.
Aber er musste selbst erst mit seinen Trauergefühlen klarkommen und so ging er wieder.
Er würde ihm keine Hilfe sein!
Nicht jetzt!

Deidara hatte sich auch vorgenommen, das alleine schaffen, er wollte alleine über seinen Schmerz kommen, ohne Hilfe, ohne Trost, einfach ohne alles und jeden.

Sein Körper fühlte sich leer, schwer und unendlich schwach an, seine Augen waren rot unterlaufen, wiesen dichte Augenringe auf und auch sonst sah er aus, wie ein Häufchen Elend.
Er hatte kein Gefühl mehr für das eigene "Ich". Mitmenschen in seiner Normalität waren kaum ertragbar, ziellose Schritte in eine ziellose Zeit. Zugreifen und ins Nichts fassen, gefangen in dieser fremden Welt.
Offene Augen, die nichts sahen.
Sonne am Himmel, die nicht wärmte,Fragen suchten vergeblich nach Antworten, Müdigkeit und Leere lähmten die Pflichten, Trost konnten nicht ankommen, Gedanken machten fast schwindlig.
Immer wieder unkontrollierbare Tränen, diese Angst vor den dunklen, stillen Nächten, keine Lust auf den neuen Tag , Verlangen nach dem Zauberspruch, der alles ungeschehen machte, unbändiges vergebliches Suchen.
Die Sehnsucht quälte Deidara mehr und mehr und er rollte sich mit allerletzter Kraft auf die Seite und blieb bewegungslos liegen.





Die Tage vergingen und beiden sprachen so gut wie gar nicht miteinander.

Itachi musste arbeiten und Deidara hatte Schule.
Doch zum Glück waren nach zwei Wochen für ihn Ferien und er konnte sich ausruhen.
Itachi war froh, dass er arbeiten gehen konnte, denn somit lenkte er sich von dem unerträglichen Schmerz ab, der in seinem Inneren wohnte.
Es war, als hätte man ihm einen weiteren Teil von sich weggenommen.
Den Teil, der positiv nach vorne sah und sich nicht kleinkriegen ließ.
Meist kam er erst spät nachhause und sah seinen Bruder kaum noch.
Dieser ging kaum noch aus seinem Zimmer und versank immer mehr in Depressionen!
Wie sollte er ihm nur helfen?

Die letzten Tage und Wochen lief er wie eine Marionette umher und vom Wesen her, glich er mehr einem wandelnden Etwas, als dem früheren, fröhlichen Deidara.

Er hatte aufgehört zu leben, zu existieren.
Er lebte nur noch vor sich hin, lebte nur noch so, um es anderen recht zu machen.
Er wollte nicht essen, nicht trinken, nicht atmen und nicht schlafen, alles was er wollte, war seine Mutter, doch Mikoto war nicht mehr hier und somit hatte er aufgehört richtig zu leben.

In den Wochen in denen Itachi sich in die Arbeit hängte, hatte er es auch geschafft, es zu verarbeiten, dass Mikoto nicht mehr war.

Sie würde nie wieder kommen.
Auch wenn er immer wieder nachts von ihr träumte, würde sie nicht wieder auftauchen.
Als er Abends heim kam, ging er zielstrebig hoch in Deidaras Zimmer und setzte sich zu ihm an den Bettrand.
Er strich ihm eine Haarsträhne aus dem Gesicht und lächelte ihn aufmunternd an. "Meinst du, Mum würde sich freuen, dich so zu sehen?", fragte er leise und sah ihn an.
Dass sich sein Bruder immer mehr zurückgezogen hatte, war ihm nicht entgangen, aber erst jetzt, da er es selbst soweit überwunden hatte, fühlte er sich in der Lage, mit Deidara darüber zu sprechen.

Deidara hatte Itachi nicht wahr genommen, noch nie war er so verschlossen, so verwirrt und so geistesabwesend.

Er regierte noch immer nicht, zuckte nicht mal zusammen oder schlug Itachis Hand weg, er starrte immer wieder einen gewissen Punkt an und summte leise vor sich hin.
Seine Seele war gebrochen, sein Herz war kalt wie Stein und nichts schien ihm helfen zu können, nicht mal die Anwesenheit seines Bruders kümmerte.
Fühlte er noch irgendwas, oder hatte ihn Gleichgültigkeit und die Leere schon völlig eingenommen?

Itachi seufzte und zögerte kurz, bevor er ihn von hinten umarmte.

Er wollte ihm zeigen, dass er nicht alleine war, dass er jederzeit mit ihm reden konnte.
Dass Deidara so schweigsam und kalt war, kannte er nicht von ihm, da dieser sonst immer so fröhlich war.
"Deidara bitte rede mit mir. Verschließe dich nicht! Es tut dir nur weh, wenn du niemanden zu dir lässt...", hauchte er in das Ohr des Anderen und wollte ihn nicht weiter so betrübt und ausdruckslos sehen.

Deidara blickte seinen Bruder ausdruckslos ins Gesicht, hörte ihm zwar zu, doch antwortete er nicht.

Stattdessen kaute er auf seiner Unterlippe.
Warum war sein Leben nur so eine Qual?
Was in seinem Herzen war, blieb unausgesprochen und nichtig.
Es kam nicht über seine Lippen, fand einfach keine Worte.
Sein Herz weinte, seine Augen füllten sich mit Tränen.
Nichts hatte Platz in seinem Herzen.
Immer wieder erinnerte er sich, der Schmerz, die stummen Tränen auf seiner Haut.
Warum hört es nicht auf?
Es blutete, er hatte das Gefühl, dass sein Herz zerriss ... warum konnte er nicht vergessen, was geschah?
Es gab Wunden, die niemals heilten, seine waren scheinbar zu tief.
Er hatte Angst, Angst vor diesen Wunden.
Sie schmerzen, ein Schmerz, der nicht verging.
Der Name des Schmerzes war Einsamkeit, warum konnte Deidara nicht mehr zeigen was er fühlte?
Er wollte weinen, doch keine Träne bahnt sich ihren Weg.
Er wollte sagen, was er fühlte, doch kein Wort verließ seine Lippen.
In seiner Seele gefangen, erlosch das Licht, was einmal war.
Finsternis beherrschte seiner-selbst.
Weder Tränen noch Worte, das Einzige was blieb, war der Schmerz.

Als Deidara ihn anblickte, war Itachi entsetzt, wie leer der Ausdruck im Gesicht seines Bruders war.

Hatte ihn der Tod seiner Mutter so sehr mitgenommen?
Wie konnte das sein?
Er war immer sehr aufgeweckt und fröhlich gewesen und so von einem Tag auf den anderen sprach er nicht mehr und wirkte wie eine Hülle ohne Willen.
"Deidara", sprach er etwas lauter und drehte ihn zu sich, nahm dessen Gesicht in die Hand und sah ihm in die Augen.
"Bitte rede mit mir! Sag mir was dich bedrückt, alles in sich reinzufressen bringt nichts! Es zerstört einen..." murmelte er am Schluss und sah weiter zu ihm.

Nebelschwaden zeichneten Bilder längst vergangener Tage an die Wand.

Der Wind verschleierte gnadenlos alles, was er sagte.
In den Tiefen seiner Seele war Deidara fast schon tot.
Als Mikoto sie verlassen hatte, hatte er seinen Weg verloren.
Selbst in den kalten Fluten fühlte er seine Mutter. Er reagierte einfach nicht, er war in seiner eigenen Welt gefangen.
Jenseits der Schatten – der Vergangenheit.
Jenseits seiner Träume – in seiner Dunkelheit.

Fast zwei Monate waren nun vergangen und Deidara schien von Tag zu Tag schwächer zu werden.

Er hatte seinen Lebenswillen verloren und Itachi wusste nicht, wie er ihm ihn zurückgeben sollte.
Er würde es nicht ertragen noch einen geliebten Menschen sterben zu sehen!
Er liebte Deidara und wenn dieser ihn auch noch verlassen würde, wäre das sein seelisches Ende!
Aber genau dieses Ende schien sein Bruder bereits erreicht zu haben.
Dass er so labil war, hätte er nicht für möglich gehalten, denn das lachende und fröhliche Kind hatte nie Anzeichen gemacht, sich so schnell kleinkriegen zu lassen.
Itachi ging jeden Tag nach der Arbeit zu Deidara und redete mit ihm.
Na ja er sprach und hoffte, dass Deidara irgendwann reagieren würde, doch dieser schien ihn nicht sehen zu wollen, oder zu bemerken.

Deidara zuckte zusammen, spürte, wie jemand hinter ihm stand und wieder versuchte mit ihm zu sprechen. Kurz hielt er den Atem an, traute sich nicht sich zu bewegen.

Irgendwas sagte ihm aber, dass es sich bei der Person um Itachi handelte und so hob er leicht seine Hand und legte sie schweigend auf die seines Bruders.
Sein Blick war dabei auf die Uhr gerichtet, blickte diese an, als wolle er sie durch bloße Gedankenkraft zu Fall bringen.
Um ihn herum schien sich alles zu drehen, er wollte ihm vieles sagen, unterdrückte aber den Drang es zu tun.
Schweigend ließ er die Minuten ziehen und bewegte sich keinen Millimeter.
Kein Wort, kein Laut sollte diese Stille, diesen Augenblick der Verbundenheit nehmen.
Jedoch blickte er ab und an zu Itachi, sah ihn aber nicht richtig und senkte den Blick.
Seine komplette Außenwelt kam ihm schrecklich verschwommen und kalt vor, laut und unlieb, dreckig und doch so unscheinbar.
In Deidara kleiner sich zusammengebauten Welt gab es außer ihm und die Leere rein gar nichts, nicht mal ein Staubkorn oder das Ticken der Zeit.
Scheinbar lief alles stumm an ihm vorbei.





Die Sorgen um seinen Bruder wurden immer größer.

Wie sollte er zu ihm durchdringen?
Ihm zeigen, dass er nicht alleine war?
Er freute sich schon darüber, dass Deidara wenigstens seine Hand berührte und ihm somit zeigte, dass er ihn wahrnahm.
Doch was sollte er tun, um ihn wieder herzuholen, in diese Welt, aus der traurigen dunklen Welt, die er sich geschaffen hatte?
Irgendwas musste es doch geben, dass ihn wieder aufblicken ließ!
"Bitte rede doch endlich! Ich mache mir Sorgen!", meinte er leise und hielt die Hand fest.
Noch nie hatte er ihm gesagt, dass er sich um ihn sorgte. Nur, dass er reden sollte, hatte er ihm jeden Tag gesagt.

Erneut blickte Deidara nach Itachis Bitte auf und wieder tat und sagte er nichts.

Es kam ihm vor, als hätte er seine Stimme verloren, als hätte er alles verloren.
Emotionen, Gefühle, Denken und Handeln ... als hätte dies alles seinen Körper verlassen und eine gähnende Leere in seinem Innern hinterlassen.
Er hörte nicht mal, wie sein Herz schrie, wie es nach Liebe, nach Geborgenheit und Wärme schrie.
„Ich möchte ... ich ... weiß nicht", stammelte er leise und rubbelte dabei immer wieder leicht nervös über seine Arme.
Scheinbar hatte er doch seine Stimme nicht verloren, scheinbar war sie noch immer da.
Aber wo war der Rest?
Wo war der Rest, der ihn erst ausmachte?
Das Lächeln, die strahlenden Augen ... Einfach alles was einen zufriedenen Menschen ausmachte.

Als Deidara anfing zu reden, war es wie ein Stein, der von Itachis Herzen fiel.

Er war froh, ihn reden zu hören, auch wenn es nicht viel war, war es doch ein Anfang.
Die Erleichterung sah man ihm an und er lächelte seinem Bruder freundlich zu.
Sanft zog er ihn zu sich und nahm ihn einfach in den Arm.
Vielleicht war es gar nicht nötig etwas zu sagen, wahrscheinlich musste Deidara nur spüren, dass er für ihn da war, ihn nicht alleine in der Dunkelheit ließ.
"Wir haben Zeit, sag mir bitte was dir auf dem Herzen liegt!"
Seit Mikoto gestorben war, hatten sie das Grab nur am Tag der Beerdigung gesehen, ob Deidara sich besser fühlen würde, wenn sie sie besuchen würden?

"Was geschehen ist, ist geschehen. Die Welt dreht sich trotzdem weiter. Sie wird sich immer weiter drehen..." Und damit öffnete Deidara langsam wieder seine Augen, spürte wie er von seinem Bruder in den Arm genommen und festgehalten wurde.

In seinem Kopf herrschte noch immer das Chaos, herrschte immer noch ein wildes Durcheinander.
Alles, was er dachte oder denken wollte, ergab für ihn keinen Sinn.
Es war, als hätte er alles vergessen.

"Das stimmt schon, aber alles was einen belastet, in sich zu vergraben, bringt nichts! Nur Schmerz und Leid für einen selbst. Sag mir bitte, was los ist, dann kann ich dir vielleicht auch helfen", erwiderte Itachi leise und hielt ihn fest im Arm.

Es war lange her, dass er ihn in den Arm genommen hatte, aber jetzt war es nötig, fand er und war froh, dass Deidara ihn nicht wegstieß und sich noch mehr verkroch.

Deidara blickte Itachi kurz an, senkte aber wieder den Blick und kaute sich auf der Unterlippe.

"Sie fehlt mir, alles ist so still im Haus und diese Stille frisst mich auf. Sie macht mich kaputt, sie verwandelt scheinbar alles Glück in mir in tiefe Trauer und in seelischen Schmerz", fing er an seinem Bruder zu erzählen, entfusselte dabei die Bettdecke und seufzte niedergeschlagen auf.
Es müsste eigentlich guttun zu reden, aber es wühlte Deidara nur noch mehr auf und er glaubte schon ernsthaft Stimmen in seinem Kopf zu hören.

Dass Deidara wirklich anfing, mit ihm zu reden, freute ihn und er hörte ihm zu.

Auch wenn er geahnt hatte, dass ihm Mikoto fehlte und er traurig war, hatte er nicht erwartet, dass es so schlimm war, wie er nun hörte.
"Es ist richtig, dass sie dir fehlt. Sie gehörte schließlich zu uns, sie war ein Teil von uns. Aber du musst versuchen gegen diese Trauer in dir anzukommen, dich befreien und für sie weiter leben. Sie wäre bestimmt traurig, wenn sie dich so sehen würde. Sie wollte immer das Beste für dich und das möchte ich auch. Ich weiß, dass ich sie nicht ersetzen kann, aber ich kann versuchen ein guter Bruder zu sein!", erklärte er ruhig und betrachtete ihn.
Ob seine Worte etwas helfen würden?

"Ich weiß nicht, wie ich dagegen ankommen soll, ich weiß es einfach nicht. Ich bilde mir schon ein, Stimmen zu hören und das ist sicher nicht normal. Ich werde wohl langsam aber sicher verrückt oder gar krank im Kopf", erwiderte Deidara erneut leise, blickte Itachi dabei nun wieder an und drückte leicht dessen Hand.

"Ich möchte raus, einfach raus und etwas spazieren gehen... Kommst du mit?", fragte er vorsichtig, sah ihm bittend in die Augen und wartete ab.

"Du wirst nicht verrückt! Du warst nur zu lange alleine in diesem Zimmer", seufzte Itachi ruhig. "Natürlich komme ich mit" lächelte er letztendlich und war erleichtert, dass Deidara freiwillig aus seinem Zimmer gehen würde.

Glücklicherweise war Freitag und er konnte sich nun so viel Zeit nehmen, wie er wollte, um mit seinem Bruder zu reden. Hoffentlich würde sich dieser danach auch besser fühlen.
Itachi stand auf und reichte Deidara die Hand.

Deidara nahm die Hand seines Bruders in die seinige, stand langsam vom seinem Bett auf und suchte mit eisernem Blick seine Schuhe.

"Danke, Nii-san", murmelte er leise, fand seine Schuhe unter dem Schreibtisch vor und zog sich diese eben noch schnell an.
"Wir können dann los, ich bin soweit", fügte er schließlich hinzu und versuchte irgendwie mühsam zu lächeln, was ihm aber nicht ganz gelingen wollte.

Lange war es her, dass Deidara „Nil-san" gesagt hatte und es nun wieder zu hören, war wirklich schön.

Er wartete, bis sein Bruder die Schuhe an hatte und wuschelte ihm leicht durchs Haar.
"Na gut...", meinte er und ging mit ihm los.
Sie gingen gemütlich und langsam, da sich Itachi Zeit nehmen wollte, um für ihn da zu sein.
Das Wetter heute war schön und angenehm.
Richtig geeignet für einen Spaziergang.

Eine Weile lief Deidara einfach schweigend neben seinem Bruder her, genoss den leichten Wind, der um seine Nase wehte und streckte sich.

"Hmmm~ tut gut die Sonne", murmelte er leise, schaute sich dann aber nach einer Sitzgelegenheit um und setzte sich kurze Zeit später auf eine Holzbank.

"Ja, stimmt. Angenehm warm..."

Als sich Deidara setze, folgte Itachi ihm und setze sich zu ihm.
"Geht es dir schon besser? Manchmal sind ein bisschen frische Luft und jemanden zum Reden wie ein Wundermittel!", lächelte er und sah ihn neugierig an. Zumindest war sein Blick nicht mehr so leer.

Deidara hörte seinem Bruder erst zu, nahm alles, was dieser sagte in sich auf und schmunzelte kaum wahrnehmbar vor sich hin.

"Ja, ich denke schon, dass es mir nun etwas besser geht", nickte er zur Antwort und blickte dann kurz zu Itachi herüber. "Wundermittel? Na ja an solche glaub ich eher nicht, aber die frische Luft tut wirklich gut. Mir ist, als würde sie alles negative hinwegfegen."

"War nur bildlich gemeint! Es hilft eben, wenn man mit jemanden redet! Ich war früher wie du, die letzten Monate jedenfalls. Ich habe mit niemandem geredet und wurde immer schweigsamer! Bis kaum noch jemand mit mir was zu tun haben wollte! Aber ich habe doch den Mut gefunden, darüber zu reden, was mich stört! Und mir ging es dann viel besser. Also ich weiß annähernd, wie du dich fühlst..." lächelte er.

"Warum habt ihr mich eigentlich adoptiert? Ich meine, ich war immerhin fast zwölf Jahre alt", wollte Deidara wissen.

Er konnte sich gar nicht richtig vorstellen, dass Itachi mal genauso war, dass dieser ebenfalls so verschwiegen, wie er selbst war.
Doch es interessierte ihn, er wollte es so gern wissen und vielleicht half es ihm auch über seinen Schatten zu springen und wieder Spaß am Leben zu haben.

Itachi seufzte, denn die Frage, die Deidara stellte, musste ja irgendwann kommen. „Weißt du, ich hatte damals einen kleinen Bruder. Sasuke. Er war ein liebes Kind, dazu sehr verspielt", fing Itachi an zu erzählen und musste schlucken, da so langsam wieder die Erinnerungen hochkamen.

Nun war Deidara aber gespannt, was Itachi zu erzählen hatte, spitzte ganz genau die Ohren und lauschte der Vergangenheit seines Vaters.

"Du hattest einen Bruder? Wo ist er?", wollte Deidara wissen , drehte dabei aber noch immer unsicher Däumchen und blickte geradeaus auf den kleinen See, mit den vielen Enten und ein paar Schwänen.

Schwer schluckte Itachi, dann aber sah er auf und direkt Deidaras an. „Er ist bei einem Autounfall gestorben. Genauso wie mein Vater. Das ist einige Zeit schon her, aber Sasuke wäre nun fast dreizehn Jahre alt und du bist ihm recht ähnlich. Wenn du lachst, macht es einem auch gute Laune", murmelte er dann leise, sagte es nicht, um Deidara aufzumuntern, sondern weil es stimmte!

Erstaunt blickte Deidara seinen Bruder an und rieb sich kurz über die Nase. "Dabei sind wir nicht mal wirklich verwandt, aber schön, dass ich ihm ähnlich bin, so bleibt etwas von ihm auf dieser Welt erhalten und wenn es ein Lächeln ist", gab Deidara schmunzelnd, gar poetisch von sich.

"Mum meinte immer, dass es schade ist, dass du nicht ihr richtiges Kind bist" sprach Itachi leise weiter.

Sie hatte ihn wirklich wie ein eigenes Kind geliebt.
"Wollen wir ihnen Blumen ans Grab bringen?"

"Ich habe mich auch immer sehr wohl bei euch gefühlt", nickte Deidara und hörte, wie Itachi ihn fragte, ob sie ihnen Blumen bringen sollten.

"Ich war lange nicht bei ihr, es ist also an der Zeit dies zu ändern und sie zu besuchen", sagte er dazu und erhob sich langsam von der Bank.

"Sie hat dich sehr geliebt! Manchmal hatte ich schon Angst, dass sie dich mehr mag als mich" lachte Itachi scherzhaft und kannte die Gefühle von seiner Mutter ihm gegenüber.

"Ich würde mich freuen, wenn man mich besuchen würde...", hauchte er dann und stand ebenfalls auf. "Meinst du, wir können ihre Blumen weiterhin so schön blühen lassen?"

Deidara ging einige Schritte vor, drehte sich dann aber zu Itachi um und grinste. "Ich bin immer noch ein halbes Kind, also von daher brauchst du nun wirklich keine Angst haben", versuchte er seinen Bruder die übertriebene Angst zu nehmen.

Ob sie die Blumen im Garten so schön erhalten konnte, wusste er nicht wirklich, aber er würde es versuchen.
"Ich denke schon, das wir die Blumen blühen lassen können. Mit etwas Übung und sehr viel Geduld."

"Schon ... aber du schaust eben niedlich aus", lächelte Itachi ohne jegliche Hintergedanken.

Es war eine Tatsache und die Mädchen in seinem Alter liefen ihm in Scharen nach.
"Naja Geduld ... ob ich die habe? ... ich versuche es", grinste er und ging weiter. "Schön, dass du wieder redest und auch mal lächelst."

Nun wurde Deidara etwas rot um die Nase und blickte beschämt zu Boden.

"Ach sag so was nicht", winkte er leise ab, schritt langsam weiter und war mehr als peinlich berührt, so was von seinem Bruder zu hören.
"Wenn du keine Geduld hast, dann musst du sie dir nehmen und ja, es ist schön wieder zu reden und das Lächeln klappt auch schon wieder ganz prima", nickte er eifrig, vergrub die Hände in den Hosentaschen und lief die Straße zum Friedhof rauf.

"Schon gut, schon gut ... ich sage aber nur die Wahrheit!", lachte er und ging neben Deidara her.

Es war schön, ihn so gelassen zu sehen.
Sein ganzes Auftreten war wieder so wie früher. Genau so wollte er ihn sehen.
Sie kamen am Friedhof an und gingen schweigend zum Grab. Es lagen ein paar Blumen darauf aber wirklich viele.
"Sie wird immer in meinem Herzen sein...", hauchte Itachi und kniete sich davor.

Als sie beide am Friedhof und vor Mikotos Grab standen, legte Deidara seine Hand auf die Schulter seines Bruders und blickte stumm auf den Hügel, der vor ihm war.

Der Grabstein war noch nicht da, aber lange würde er sicher nicht mehr auf sich warten lassen, immerhin hatten sie ihn bestellt.
Da lag nun seine Mutter, die er lieben lernen durfte, die ihn aber von nun an nicht mehr in die Arme nahm, die nie mehr für ihn da war.
Kurz seufzte Deidara leise auf und klammerte sich ein wenig fester in Itachi seine Schulter.

Itachi schloss die Augen und schwieg.

Er dachte an die gemeinsame Zeit und an den Tag, an dem sie Deidara zu sich geholt hatten.
Wie schüchtern er gewirkt hatte und Mikotos strahlendes Lächeln, als sie ihn in den Arm nahm.
Er spürte die Hand auf seiner Schulter und lächelte leicht.
Deidara war wirklich ein lieber Junge und er liebte ihn sehr.
Für ihn gehörte er dazu und das würde sich nie ändern.

Deidara dachte ebenfalls an die vergangenen Zeiten, erinnerte sich, wie Mikoto ihm damals beigebracht hatte, zu kochen und wie er immer wieder beim Kuchen backen heimlich genascht und dann Bauchschmerzen hatte.

Auch wie sie gern mit ihm im Garten Fußball gespielt hatte, doch war sie immer darauf bedacht zu schauen, dass ihre Blumen ja nicht abgeschossen wurden.
Ja, die Blumen waren eben ihr ganzer Stolz und wehe es wagte sich jemand diesen etwas anzutun, der hätte sich aber warm anziehen können.
Mikoto hätte sofort das Kriegsbeil ausgegraben und denjenigen mit Flüchen belegt.

Einige Zeit standen sie da und schwiegen.

Doch dann sah Itachi auf und in das Gesicht seines Bruders.
"Können wir wieder gehen?", fragte er und spürte, wie ein stärkerer Wind aufkam.
"Wir sollten zurück. Es dürfte bald ein Sturm aufziehen", sprach er ruhig und sah in den Himmel.
Es wurde kalt und schon begann es zu regnen.
Schnell nahm er ihn an der Hand und ging los.

Deidara konnte nicht so schnell wie sein Bruder in bei der Hand nahm und mitzog, antworten und so beließ er es beim Nichtantworten.

"Ich hasse dieses aufschwingende Aprilwetter, nie weiß man, was wirklich kommt und auf den Wetterbericht kann man sich auch nicht verlassen", schimpfte er etwas lauter und fing, nachdem der Platzregen eingesetzt hatte, an zu rennen.

"Ja, das ist wirklich unmöglich ..." Sie rannten zurück, aber es dauerte nicht lange und sie waren durchtränkt vom Regen.

Jetzt war es eh schon egal und Itachi ging wieder langsamer.
"Na ja, dann müssen wir eben duschen", meinte er und sah an sich runter.
Es würde dauern bis sie zuhause waren, aber die Zeit mit Deidara war wirklich schön.

Deidara tropfte, als sie daheim waren wie ein Wasserhahn, war nass bis auf die Unterhosen und zitterte leicht.

Eine heiße Dusche war jetzt genau das Richtige, um sich nicht noch eine Erkältung einzufangen.
Rasch zog er sich seine nassen Schuhe draußen aus, huschte in Socken rauf und suchte sich warme und trockene Kleidung aus dem Schrank.
Mit dieser verzog er sich nun erst mal im Badezimmer und stellte sich, nachdem er sich entkleidet hatte unter die Dusche.

So schnell wie Deidara im Bad verschwand, konnte Itachi gar nicht schauen.

Er zog sich jedoch auch aus und wickelte ein Handtuch um sich, das er zuvor aus dem Schrank geholt hatte.
Die verbrachte Zeit mit seinem Bruder war wirklich schön gewesen und er war froh, dass er wieder gesprochen hatte.
Er wartete im Wohnzimmer und hoffte, dass Deidara nicht lange brauchen würde, da ihm wirklich kalt war.

So schnell wie Deidara im Bad verschwand, konnte Itachi gar nicht schauen.
Er zog sich jedoch auch aus und wickelte ein Handtuch um sich, das er zuvor aus dem Schrank geholt hatte.
Die verbrachte Zeit mit seinem Bruder war wirklich schön gewesen und er war froh, dass er wieder gesprochen hatte.
Er wartete im Wohnzimmer und hoffte, dass Deidara nicht lange brauchen würde, da ihm wirklich kalt war.

So schnell wie Deidara im Bad verschwand, konnte Itachi gar nicht schauen. Er zog sich jedoch auch aus und wickelte ein Handtuch um sich, das er zuvor aus dem Schrank geholt hatte. Die verbrachte Zeit mit seinem Bruder war wirklich schön gewesen und er war froh, dass er wieder gesprochen hatte. Er wartete im Wohnzimmer und hoffte, dass Deidara nicht lange brauchen würde, da ihm wirklich kalt war.

Lange brauchte Deidara wirklich nicht, nach guten fünfzehn Minuten stieg er aus der Dusche, trocknete sich ab und zog sich seine warmen und trockenen Sachen an. Das nasse Handtuch hing er über die Heizung, lief die Treppen runter und ins Wohnzimmer und blieb kurz im Türrahmen stehen. "Badezimmer und Dusche sind nun frei", sagte er kurz, ging rüber in die Küche und setzte den Wasserkocher für einen Tee auf.

"Danke", lächelte der Ältere und ging sofort hoch in das bereits warme Bad. Er stieg in die Dusche und genoss das warme Wasser, das über seine Haut rann. Er duschte sich fertig und nachdem er sich abgetrocknet hatte, zog er sich etwas Bequemes an. Jetzt nachdem sie wieder Zuhause waren, wollte er es sich bequem machen. Er ging runter und suchte nach seinem Bruder.

Deidara war in der Küche, hatte in der Zwischenzeit den Tee fertig und suchte eben noch zwei Tassen aus dem Schrank. Als er seinen Bruder hörte, rief er "Ich bin in der Küche", kam keine Sekunde später aus dieser raus und stellte den Tee auf dem Tisch vor der Couch ab. "Ich habe uns Tee gemacht", sagte er lächelnd ,setzte sich auf das Sofa und nahm vorsichtig die heiße Tasse an sich.

"Danke...Hmmm riecht gut..." Itachi liebte Tee und es schien sein Lieblingstee zu sein. Er setze sich zu ihm und lächelte ihn an. "Die Dusche tat wirklich gut."

Vorsichtig pustete Deidara in seine Tasse, hört zeitgleich seinem Bruder zu und nickte. "Ja, die tat wirklich gut und der Tee wärmt uns von innen. Eine Erkältung können wir also kaum davon tragen...das hoffe ich zumindest", sagte er etwas ernster und griff dann nach der TV-Zeitschrift.

"Ansonsten pflege ich dich gesund", erwiderte er. Deidara schien wieder fast wie früher zu sein und Itachi war erleichtert, dass er so gesprächig war. Er trank einen Schluck und schmunzelte. "Mhm...mein Lieblingstee! Danke...", hauchte er und schloss beim Trinken entspannt die Augen. Nach so einem Regenschauer war ein wärmender Tee genau das Richtige.

"Mich haut so schnell nichts um, jedenfalls kein kalter Regen", kam es leise über Deidaras Lippen, ehe er seine Teetasse zu diesen hinführte und einen weiteren Schluck nahm. Er wusste nur zu genau, dass dies Itachis Lieblingstee war, immerhin trank er diesen fast täglich und sie mussten diesen bestimmt bald zweimal pro Woche kaufen. "Ich trinke diesen auch sehr gern, aber noch lieber trink ich Zitrone", nickte Deidara blätterte die nächste Seite der Zeitung um und rollte genervt mit den Augen. "Nur alte schwarz-weiß Schinken und ein paar langweilige Schnulzen."

"Nun wenn nichts kommt, was dir gefällt, dann machen wir uns eben einen schönen gemütlichen Abend ohne Fernsehen", lächelte Itachi und trank seine Tasse aus. Er stand auf , ging zu seinem Bruder und sanft massierte er ihm den Nacken. "Wir haben lange nichts zusammen gemacht. Hast du Lust auf was? Wow du bist wirklich sehr verspannt..." Deidara musste nächtelang wachgelegen und sich unruhig gewälzt haben.

Deidara überlegte schon, was sie statt Fernsehen machen konnten, runzelte hin und wieder die Stirn und spürte wenig später schon, wie sein Bruder anfing, seinen verspannten Nacken zu massieren. "Wir könnten am Wochenende mal wieder Schlittschuh laufen, das haben wir schon lange nicht mehr gemacht", schlug er vor, schloss seine Augen und brummte kurz zufrieden auf. "Hmmm~ das tut gut." Und er räkelt sich kurz, ehe er auf eine Idee kam. "Jetzt könnten wir auch eine Runde 'Mensch ärgere dich nicht' spielen."

Itachi massierte ihn und hörte den Vorschlägen aufmerksam zu. "Schlittschuhlaufen klingt gut. Ist wirklich lange her..." Jetzt wo er darüber nachdachte, konnte er sich nicht einmal mehr daran erinnern. "Mensch ärgere dich nicht? Na, wenn du verlieren willst", lachte er und ließ von seinem Bruder ab, ging zum Schrank, kruschtelte herum und holte schon das Spiel heraus. "Na mal schauen wie es läuft..."

Schwach lächelte Deidara bei Itachis Worten, erinnerte sich, dass sie das letzte Mal vor gut zwei Jahren in der Eishalle waren und was sie damals für einen Spaß hatten. Er wurde jedoch aus den Gedanken gerissen, als Itachi etwas von "verlieren" sagte. "Und wenn schon, es ist doch nur ein Spiel." Rasch räumte er den Esstisch ein wenig ab, nahm seine Teetasse mit rüber und setzte sich an seinen Platz.





Gerne setze sich Itachi zu seinem Bruder und baute das Spielfeld auf. "Welche Farbe hättest du denn gerne?" Er würde die Farbe gegenüber nehmen und war froh, dass sie nun das Wochenende Zeit hatten und er seinen Bruder nicht wie sonst den ganzen Tag alleine lassen musste. Er stand nochmal kurz auf und holte ein paar Kekse, die sie zum Tee essen konnten.

Deidara wartete, bis Itachi das Spiel aufgebaut hatte und schaute sich kurz die Farben an. "Ich werde rot nehmen", sagte er und nahm die vier Figuren aus der Schachtel und stellte sie an ihren vorgesehenen Platz. Wieder wartete er, bis Itachi soweit war, bis dieser mit den Keksen zurückkam und sich ebenfalls setzte.

"Gut, dann nehme ich Grün", lächelte Itachi, setzte sich wieder, baute seine Figuren auf und nahm dann die Würfel. Er würfelte eine vier und gab den Würfel seinem Bruder. "Mal schauen, wer anfängt."

Ein schwaches Nicken kam von Deidara und er sah zu, wie Itachi anfing zu würfeln, wie dabei eine vier herauskam und der Würfel an ihn weiter gegeben wurde. Nun würfelte er selber, doch auch er hatte kein Glück und würfelte nur eine Fünf. Er legte seinem Bruder wieder den Würfel hin, schenkte sich einen frischen Tee ein und lehnte sich leicht zurück.

Immer wieder ging es hin und her, bis Itachi schließlich doch eine Sechs würfelte. Er stellte seine Figur auf das erste Feld und würfelte erneut. Eine Vier! Er ging die Felder und gab Deidara den Würfel. Dass sie wie früher zusammen saßen und spielten, ließ ihn von dem sonstigen Sorgen ablenken.

"Huuu~ nun wird es spannend", grinste Deidara, würfelte nun selber eine Sechs, rückte aus und legte aber nur eine Zwei hinterher. Nun, das Spiel hatte auch gerade erst angefangen, es war noch alles offen und ein Sieger stand lange noch nicht fest. Er hatte sichtlich seinen Spaß bei der Sache, schmunzelte immer wieder vor sich hin und aß seine Kekse. Ihm hatte so was echt gefehlt, dieses Zusammensein, diese lustigen Abende mit seinem Bruder.

Sie spielten und es machte wirklich Spaß. Viel zu lange hatte er es herausgeschoben und nun merkte Itachi, dass es falsch war, sich davor zu drücken. Es war schön und das Lachen seines Bruders beruhigte ihn.

Deidara gefiel der Abend wirklich sehr, das Zusammensein und spielen mit Itachi war wirklich eine gute Abwechslung und es vertrieb seine trübsinnigen Gedanken. Als später irgendwann sein Blick auf die Uhr fiel, stellt er überrascht fest, dass es schon kurz vor Mitternacht war. "Ich denke, ich werde mich jetzt gleich hinlegen, es ist schon spät." Dabei deutete er noch mal auf die Uhr und blickte seinen Bruder mit einem Lächeln auf den Lippen an.

"Gute Nacht", lächelte Itachi. "Hat wirklich Spaß gemacht...sollten wir bald wiederholen", sprach er und seufzte wohlig. Die gemeinsame Zeit war wirklich schön gewesen. Er lächelte und räumte das Spiel wieder in den Schrank. "Ich gehe auch gleich schlafen", murmelte er noch und strich sich durchs Haar.

Deidara stellte noch rasch die Obstschale wieder ordentlich auf den Tisch, rückte die Stühle an und bewegte sich in Richtung Tür. "Ja, das war wirklich sehr schön. Könnten wir nächstes Wochenende wiederholen, wenn du magst." Dabei drehte er sich noch mal um und lächelte von Neuem."Dann schlaf gut, Nii-san." Mit diesen Worten verließ er das Wohnzimmer und ging die Treppen rauf.

"Du auch...", erwiderte Itachi und ging sich noch schnell im Bad umziehen. Kurz darauf lag er in seinem Bett und schloss die Augen. Er hatte sich lange nicht mehr so wohlgefühlt. Schade, dass die gemeinsame Zeit nur so kurz war. Schnell schlief er ein und träumte erstaunlicherweise von Deidara.

In seinem Zimmer hatte sich Deidara noch rasch seinen Schlafanzug angezogen, schlüpfte unter die Bettdecke und schlief keine fünf Minuten später ein. Ruhig schlief er die ganze Nacht durch, wachte am Samstagmorgen auch erst gegen zehn Uhr auf und rieb sich verschlafen die Augen. Im ersten Moment wusste er erst mal gar nicht, wo er war, doch dann kroch er langsam aus dem Bett und streckte sich. Nachdem Deidara sich ausgiebig gestreckt und sich fit genug gefühlt hatte, verließ er sein Zimmer und betrat wenig später noch im Schlafanzug die Küche. "Guten Morgen", wünschte er seinem Bruder und setzte sich an den gedeckten Tisch.

"Morgen", lächelte dieser und sah Deidara an. "Gut geschlafen?", wollte er gut gelaunt wissen und setze sich zu ihm.

Deidara nahm sich ein Brötchen, schnitt es auf und belegte es mit Käse. Kurz bevor er abbiss, antwortete er seinem Bruder. "Ich habe geschlafen wie ein Murmeltier, tat richtig gut der Schlaf." Er nickte, biss dann in sein Brötchen und nahm sich seinen Kakao.

"Das freut mich...", erwiderte Itachi er leise, schnitt sich ebenfalls ein Brötchen auf und bestrich es.

Zufrieden nickte Deidara seinem Bruder zu, nahm seine Tasse an sich und leerte sie in einem Zug. Er hatte eben Durst und so ein Kakao am morgen war schon wirklich lecker. Er hätte zwar auch Kaffee trinken können, aber den mochte er nicht wirklich.

Itachi lehnte sich zurück und gähnte. Er war immer noch müde und schloss die Augen. "Hast du heute schon was vor?", fragte er und streckte sich.

"Nein, bis jetzt habe ich noch nichts vor", antwortete Deidara seinem Bruder, schmierte sich noch ein Brötchen und machte sich einen neuen Kakao. "Warum fragst du?", wollte er wissen und blickte ihn fragend an.

"Naja dann könnten wir heute wieder zusammen etwas unternehmen!", lächelte er Itachi und überlegte, was sie machen könnten.

Nun lächelte auch Deidara wieder, trank seinen Kakao aus und aß sein Brötchen. "Schon eine Idee was wir machen wollen?", fragte er zaghaft nach, nahm sich dann kurz die Zeitung und studierte den Wetterbericht.

"Einen Sparziergang ... dann schwimmen gehen?", antwortete er und lächelte.

"Schwimmen klingt gut und das Wetter spielt sogar mal mit", erwiderte Deidara, faltete die Zeitung wieder zusammen und legte sie weg. Er mochte es schwimmen zu gehen, ob nun im See oder im Schwimmbad, das war ihm gleich, Hauptsache er konnte schwimmen. "So ein kleines Wettschwimmen ist sicher ganz unterhaltsam", grinste er leicht herausfordernd vor sich hin.

Dass Deidara schwimmen liebte, war ihm bewusst und das heute das Wetter wirklich schön war, passte hervorragend. "Na dann packen wir gleich mal. Dann haben wir mehr Zeit." Itachi stand auf und machte Sandwich.

Deidara blieb kurz noch sitzen, überlegte, was sie außer einer Badehose noch alles brauchten und erhob sich." Ich packe dann schon mal die Handtücher und Sonnenmilch ein." Und er ging rauf ins Badezimmer, packte zwei große und zwei kleine Handtücher ein, auch packte er noch die Sonnenmilch ein und kam wieder runter in die Küche. "Tasche ist gepackt, fehlt nur noch etwas zum Essen und trinken."

Während Deidara die Tasche packte, machte Itachi das Essen und richtete einiges zusammen. "Bin gleich fertig...", murmelte er und machte die letzten Brote.

"Fein." Deidara klatschte in die Hände, suchte zwei Wasserflaschen aus der Kiste und packte diese auch noch ein. "Getränke hab ich auch." Und wieder überlegte er, was noch fehlte, doch fiel ihm nichts weiter ein.

"Ich denke wir haben alles, oder?", wollte Itachi wissen. "Können wir dann los? Wenn du möchtest, kannst du ja auch noch Freunde einladen!"





"Nein, ich möchte sonst niemanden dabei haben. Meine Freunde sehe ich doch in der Schule. Das Wochenende soll nur uns gehören", sagte Deidara leise, nahm sich die Tasche und ging aus der Küche, um sie schon im Auto zu verstauen.

"Na gut... freut mich, dass du Zeit nur mit mir Verbringen möchtest", lächelte er und folgte ihm. "An einen See oder ein Schwimmbad?"

Deidara schnallte sich im Auto an, blickte dann rüber zu seinem Bruder und hörte dessen Frage. "Ich bin für einen See, da ist es nicht ganz so voll", antwortete er ihm und blickte dann wieder aus dem Fenster.

"Ein See ist mir auch lieber...", schmunzelte Itachi und hatte das schon geahnt. Sie waren sich eben doch ähnlich. Er fuhr weiter und nach ein paar Minuten waren sie an einem See, den kaum jemand kannte. Itachi war dort mit Sasuke öfters gewesen und kannte diesen gut.

Mit einem Lächeln auf den Lippen stieg Deidara aus dem Auto, packte die Tasche aus dem Kofferraum und breitete die übergroße Decke am Ufer aus. "Hier ist es wirklich schön", sagte er mit purer Begeisterung und schaute sich immer wieder um.

Itachi half die Decke auszubreiten und sah sich ebenfalls um. "Stimmt! Lange her, das ich hier war", meinte er und stellte den Schirm auf. Dann zog er sich um und setzte sich erst mal. "Ich genieße erst mal die Sonne ..."

"Ach du warst schon mal hier?", fragte Deidara überrascht, streifte sich dabei seine Hose ab und schlüpfte aus seinem Shirt. Nachdem auch er umgezogen war, legte er sich auf die Decke, kramte nach der Sonnenmilch und fing an, sich einzuschmieren.

"Ja, schon öfter, aber das ist lange her. Mit Sasuke und wir sind hierher, wenn wir Ruhe wollten", lächelte er und genoss die wärmende Sonne.

"Ja, Ruhe hat man hier ganz offensichtlich", grinste Deidara leicht, setzte seine Sonnenbrille auf und rollte sich auf den Rücken. Kurz blickte er aber noch mal auf und rüber zu seinem Bruder. "Magst du dich nicht eincremen? Nicht, dass du noch einen Sonnenbrand bekommst", machte er Itachi auf seine Vergesslichkeit aufmerksam und reichte ihm schon die Tube.

"Hier ist man ungestört und kann einfach ausspannen!" Als Deidara ihn ansah und auf die Sonnenmilch ansprach, seufzte er. Er hasste es, sich einzucremen. "Ach die Sonne ist nicht so stark heute."

Deidara packte daraufhin die Sonnenmilch wieder weg und zuckte kurz mit den Schultern. "Gut, aber jammere hinterher ja nicht, wenn du doch einen hast", kam es frech von ihm rüber, ehe er sich sein Buch noch raussuchte und anfing zu lesen. Zum Schwimmen hatte er grade gar keine Lust, das konnte auch noch ein wenig warten und somit hatte er etwas Zeit zum Lesen und entspannen.

"Ich jammere bestimmt nicht", lachte Itachi und blieb gemütlich liegen. Die Zeit am Wochenende würde er ab sofort immer mit ihm verbringen, solange er es nur wollte.

Etwa eine halbe Stunde hatte Deidara gelesen, war danach etwas schwimmen und kam mit knurrendem Magen aus dem Wasser. "Hunger....mein Magen knurrt schon." Und bevor er sich setzte, trocknete er sich kurz ab und ließ sich dann wieder neben seinem Bruder auf der Decke nieder.

Auch Itachi war kurz mal im Wasser, legte sich dann aber wieder auf die Decke. "Nimm dir ruhig was raus. Kannst mir auch ein Sandwich geben...", meinte er und setzte sich auf.

"Okay", nickte Deidara, nahm zwei der Sandwiches aus der Tasche und reichte eines seinem Bruder. "Hmmm~ Käse", stellte er beim Auspacken zufrieden fest und biss genüsslich in sein Brot. Dabei wanderte sein Blick immer wieder über den See, er schmunzelte leicht und fühlte sich heute einfach nur wohl.

"Danke", erwiderte Itachi, packte seines auch aus und jetzt merkte er, dass er auch Hunger hatte.

"Also wenn du möchtest, können wir gerne öfter herkommen. Ist ja gemütlich hier."

"Gerne", war Deidaras leicht schmatzende Antwort, aß ruhig sein Sandwich auf und holte eine der beiden Wasserflaschen aus der Tasche und zwei Becher. Beide füllte er, reichte einen Itachi und nahm dann selbst einen Schluck aus seinem. "Ist wirklich toll hier und so richtig schon versteckt", fügte er noch leise hinzu und legte sich dann wieder auf den Rücken und schloss zum Träumen die Augen.

Auch Itachi aß sein Sandwich und betrachtete seinen Bruder etwas. Er war, seit er zu ihnen gekommen war wirklich um einiges größer geworden. "Hast du eigentlich am Anfang dir gewünscht wieder zurück zu können?", fragte er ruhig.

Etwas verwirrt blickte Deidara seinen Bruder bei dieser für ihn seltsamen Frage an."Nein, das habe ich nicht. Ich war, bevor ich zu euch kam, in einer anderen Familie und da hat es nur Probleme gegeben. Sie wollten von Anfang an, dass ich Mama und Papa sage, aber das wollte und konnte ich einfach nicht. Ich war gerade mal vier Wochen bei ihnen und dann wollte ich nicht mehr", erzählte er und zupfte ein paar Grashalme aus dem Boden.

Itachi hatte mit Deidara nie über die Zeit davor geredet und es interessierte ihn dennoch sehr. Dass die Anderen verlangten, dass er sofort von Anfang an Mama und Papa sagen sollte, fand er furchtbar. Man konnte nicht einfach verlangen sofort so eine Beziehung aufzubauen. "Heißt das, du bist öfter von Familie zu Familie gewandert?"

"Nein nicht ganz", fing Deidara an zu erzählen, blickte dabei seinen Bruder an und suchte nach den richtigen Worten. "Meine leiblichen Eltern starben beide kurz nach meiner Geburt und ich kam wenig später in ein Heim. Dort war ich aber nicht lange, da mich ein Pärchen zu sich holte und diese drei Jahre später doch ein eigenes Kind bekamen und mich wieder weggaben. Ich blieb dann bis ich zwölf war im Heim, kam kurzzeitig zu dieser seltsamen Familie und dann schon zu euch", erzählte er weiter und fuhr sich wieder und wieder durch die Haare. Die alten Geschichten gingen ihn doch ein wenig an die Nieren, nahmen ihn etwas mit und stimmten ihn kurz traurig.

Itachi hörte ihm aufmerksam zu und rutschte näher zu ihm ran. Er zog ihn zu sich und nahm ihn in den Arm. "Ich sehe schon, du hattest es nicht leicht, aber ich hoffe, du fühlst dich bei mir dennoch wohl...", hauchte er und strich ihm leicht über den Rücken.

Deidara lehnte den Kopf an Itachi seiner Schulter an, war froh, dass dieser für ihn da war und ihm auch den nötigen Halt gab. "Danke Nii-san, ich fühle mich nach wie vor bei dir wohl, auch ohne Mikoto", lächelte er und schloss seine Augen.

Er behielt ihn an sich gedrückt. "Freut mich, dass du dich wohlfühlst bei mir. Ich habe dich wirklich sehr lieb", lächelte er und war froh, ihn wieder so zufriedener zu sehen. Auch wenn er zu Anfang von der Idee einen Bruder wiederzuhaben nicht so begeistert gewesen war, hatte er Deidara schnell in sein Herz geschlossen und bereute es kein bisschen.

„Ich habe dich auch lieb", kam es leise über Deidaras Lippen, ehe er seinen Bruder lächelnd anblickte und sich kurz durch die Haare fuhr. Er mochte diese ruhigen Wochenenden mit Itachi jetzt schon, freute sich insgeheim schon auf das nächste und fand es schade, dass morgen schon wieder Sonntag war und dann schon wieder Montag.

Itachi hielt Deidara weiterhin fest bei sich und war froh, dass dieser es genauso sah wie er. Lange saßen sie so gemeinsam da und er merkte nicht, dass er sich gerade immer mehr zu ihm hingezogen fühlte. Er genoss einfach, dass sein Bruder ihn mochte und sie Zeit zusammen verbrachten.

Deidara blickte nun wieder ruhig auf den See, genoss es aber sehr in der Nähe seines Bruders zu sein und lächelte hin und wieder zu diesem auch hin. "Was machen wir denn morgen? Immerhin ist morgen ja schon wieder Sonntag und ich denke, wir sollten da was Besonderes machen. Vielleicht einen Ausflug in den Freizeitpark oder wir gammeln den ganzen Tag faul auf dem Sofa."

"Mir ist es eigentlich egal. Was würde dir denn mehr liegen?", fragte Itachi und lächelte sanft. "So lange wir zusammenhalten und wieder mehr zusammen unternehmen, bin ich froh..." hauchte er und sah zum Himmel. Es zog wieder ein Wind auf und er hoffte, dass nicht wieder Regen kommen würde.

"Naja ich wäre für daheim bleiben. Wir könnten uns aber auch ein paar DvDs ausleihen und mal wieder so ein paar alte Schinken ansehen", schlug Deidara vor und blickte dabei leicht verträumt vor sich hin. Er war nicht immer der Fan von schwarz-weiß Filmen, aber die alten Westernfilme fand er klasse und auch gut umgesetzt und produziert.

"Das klingt sehr gut." Auch Itachi war für die älteren Filme und besonders für Edgar Walles oder Miss Marpel. Diese waren lustig und dennoch spannend. Er lächelte und kuschelte sich an. "Wir können ja auch Popcorn machen..."

Eifrig nickte Deidara bei den Worten 'Popcorn machen' und merkte nun endlich mal, wie sich sein Bruder an ihn kuschelte. Es war etwas seltsam für ihn, aber nicht befremdlich oder gar abartig. Es war nur etwas ungewohnt für ihn, da sich sein Bruder noch nie so an ihn gekuschelt hatte.

Eigentlich war Itachi nach Sasukes Tod kein Familienmensch gewesen, aber die innere Angst auch noch Deidara zu verlieren, ließ ihn doch sensibler und weicher werden, als er sonst war. Doch nun kam ihm ein neuer Gedanke und er war unsicher. Hätte Deidara auch um ihn so sehr getrauert? Mikoto war immer für ihn da gewesen und Deidara liebte sie sehr und er selbst? Er hatte die meiste Zeit mit Schule und Arbeit verbracht und hatte wirklich nicht viel Zeit, sich mit Deidara zu beschäftigen.

Deidara lag schweigend auf der Decke, blickte in Richtung Himmel und schaute den vorbeiziehenden Wolken hinterher. Er war in Gedanken versunken, hatte einen leicht verträumten Gesichtsausdruck. In ihm keimten die unterschiedlichsten Gefühle auf. Einerseits war er glücklich und erleichtert seinen Bruder vor sich zu sehen , aber andererseits war er auch wütend und traurig. Ihn quälte immer noch dieselbe Frage wie damals. Warum? Warum hatte Mikoto sie beide allein gelassen? War das wirklich nötig gewesen?

Itachi wusste, dass er kein Bilderbuchbruder war, aber er hatte sich vorgenommen, dass er es ändern würde, damit er mit Deidara ein gutes Verhältnis hatte und dieser sich nicht alleine gelassen fühlte. Er hielt seinen Bruder weiter im Arm und sah ganz in Gedanken in den Himmel. Das Wetter war zwar kühler geworden, aber nicht so, dass sie schon gehen müssten. Die Sonne wärmte angenehm und Itachi schloss die Augen.

Nun wo Deidara fast bewegungslos neben seinem Bruder lag, wurde ihm kalt und er zitterte leicht. Er legte beide Arme um sich, bibberte vor sich hin und klapperte mit den Zähnen. "M- mir ist kalt", kam es leise von Deidaras Seite und er setzte sich langsam auf.

Als Deidara sich aufsetzte, wurde Itachi aus seinen Gedanken gerissen. "Sollen wir zurück?", fragte er und nahm ein Handtuch, das er um ihn legte. Ihn so zittern zu sehen, gefiel ihm ganz und gar nicht, nicht, dass er noch krank werden würde. Er packte die Tasche einfach, ohne auf eine Antwort zu warten. Sie hatten hier schließlich lange gelegen und konnten ruhig zurück.

Deidara schlang das ihm umgelegte Handtuch nur noch mehr um sich, sah wie sein Bruder schon die Sachen einpackte und sich zum Aufbruch fertig machte. Kurzerhand stand auch er auf, schlüpfte rasch in seine Schuhe und half Itachi schließlich mit den übrigen Sachen."War wirklich schön hier", sagte er leise, stopfte die Handtücher in die Tasche und blickte seinen Bruder leicht schmunzelnd an, ehe er die fertig gepackte Tasche an sich nahm und noch die Decke mit ihm zusammenlegte.

"Ja, das finde ich auch. Vielleicht schauen wir, dass es beim nächsten Mal wärmer ist", lachte er leicht. Sie verstauten die Sachen im Wagen und fuhren sie zurück. "Eine heiße Dusche ist jetzt, glaube ich angebracht" merkte Itachi an und nicht viel später kamen sie Zuhause an. Itachi nahm die Tasche und die Decke und ging rein. "Du kannst schon in die Dusche, ich mach uns schnell was zu essen!"

Deidara stieg aus dem Auto aus, ging ins Haus rein und hörte wie sein Bruder etwas von 'duschen' und 'essen machen' sagte. "Ist gut, dann bin ich eben oben und dusch mich. Bis gleich", nickte er kurz, ging die Treppen rauf und verzog sich mit einem Handtuch und frischen Sachen im Badezimmer. Nach guten fünfzehn Minuten war er fertig, trocknete sich rasch ab, schlüpfte in seine Sachen und kam, nachdem er das Handtuch aufgehangen hatte, nach unten in die Küche.

Deidara stieg aus dem Auto aus, ging ins Haus rein und hörte wie sein Bruder etwas von 'duschen' und 'essen machen' sagte. "Ist gut, dann bin ich eben oben und dusche mich. Bis gleich", nickte er kurz, ging die Treppen rauf und verzog sich mit einem Handtuch und frischen Sachen im Badezimmer. Nach guten fünfzehn Minuten war er fertig, trocknete sich rasch ab, schlüpfte in seine Sachen und kam, nachdem er das Handtuch aufgehängt hatte, nach unten in die Küche.

Itachi war am Kochen und deckte gerade den Tisch, als Deidara herunterkam. "Würdest du noch ein bissen auf das Essen aufpassen? Es muss noch etwas kochen, ich würde in der Zeit schnell unter die Dusche springen", erklärte er.

"Sicher doch, geh du nur schnell duschen. Ich lasse hier schon nichts anbrennen", erwiderte Deidara ernst, ging zum Herd rüber und schaute konzentriert in die Kochtöpfe. Nur gut, dass er oft mit Mikoto zusammen gekocht hatte und wusste, auf was man achten musste und wann etwas gar und durch war. Nachdem Deidara sichergestellt hatte, dass die Temperatur richtig war, drehte er sich kurz um, blickte auf den Tisch und schaute, ob auch nichts fehlte. Mit einem zufriedenen Lächeln stellte er fest, dass wirklich schon alles auf dem Tisch stand und er sich nun wieder dem Essen zuwenden konnte.

"Das riecht schon richtig gut...", lächelte Itachi und ging zu ihm.

Deidara drehte sich zu seinem Bruder um, rührte dabei weiterhin in einem der Töpfe und grinste. "Hab auch gut aufgepasst das nichts anbrennt. Hab eben viel von Mikoto gelernt und mir auch abgeguckt", antwortete er, stellte die Temperatur noch mal etwas runter und legte den Kochlöffel zur Seite.

"Na dann dürften wir ja nicht verhungern", lachte Itachi und wuschelte Deidara durch die Haare. Er hatte wirklich viel gelernt und er war froh, dass sie ihn zu sich geholt hatten. "Ach ja was ich dich noch fragen wollte, dein Geburtstag ist bald. Was wünschst du dir denn?"

"Ja, verhungern werden wir schon nicht." Deidara hörte dann aber schon seine Frage und überlegte kurz, was er sich wünschte. "Ich habe mir darüber noch gar keine Gedanken gemacht", gab er ehrlich zu und überlegte schon weiter. "Immerhin hab ich doch schon alles und eine neue Mutter möchte ich nun wirklich nicht", erklärte er seinen größten Wunsch, wobei er aber zu Boden sah und sich etwas doof dabei vorkam.

"Stimmt, da gebe ich dir recht, eine neue Mutter ist, glaube ich der einzige Wunsch, den ich nicht erfüllen kann!"

Schwach nickte Deidara, blickte noch mal auf das Essen und stellte den Herd ab. "Ich überlege mir was und bis dahin essen wir erst mal. Ist nämlich fertig", sagte er ernst, holte aus der Schublade noch einen Schöpflöffel und stellte vorsichtig den Topf auf den Tisch.

Dass Deidara auf einmal wieder so ernst war überraschte ihn, aber er sagte nichts dazu. "Na gut...", lächelte Itachi und setze sich dazu. Deidara schien das Essen noch etwas abgeschmeckt zu haben und jetzt schmeckte es wirklich gut.

Deidara füllte seinen Teller, sah kurz zu seinem Bruder und wünschte ihm einen guten Appetit und dabei fiel ihm so einiges an Itachi auf, da dieser ein ziemlich enges Shirt trug. Er blickte ihn schweigend an, schaute Itachi ganz genau an. Dieser hatte einen unglaublichen Körper, muskulös, schlank mit breiten Schultern, mit vollen Lippen und unglaublich schöne dunkle Augen. Und die Ausstrahlung, die er besaß, Macht, Autorität, aber auch maßlos erotisch. Bei diesen Gedanken musste Deidara leicht schlucken, drehte langsam den Kopf zur Seite und starrte die Wand an. Es war ihm peinlich, dass er seinen Bruder so angestarrt und was er gedacht hatte. Schweigend aß er weiter, versuchte nun nur noch auf seinen Teller zu blicken und fuhr sich etwas nervös durch die Haare.

Itachi wünschte ihm ebenfalls einen guten Appetit und aß schweigend. Es war keine unangenehme Stille und es störte ihn auch nicht. Doch, dass Deidara plötzlich nervös wurde, spürte er und sah auf. "Alles in Ordnung mit dir?", fragte er ruhig und sah ihn musternd an. Aber vielleicht bildete er sich auch nur ein, dass sein Bruder nervös war.

Als Itachi ihn so plötzlich ansprach und wissen wollte, ob alles in Ordnung sei, durchzuckte Deidara ein seltsames Kribbeln und er bekam eine Gänsehaut. Entsetzt über diesen Gefühlsausbruch riss er die Augen auf und starrte starr auf seinen Teller. Er fing leicht an zu zittern, jedoch nicht, weil ihm kalt war, sondern weil er immer nervöser und angespannter wurde. "Nein, es ist nichts, alles in Ordnung." Doch dann fing sein Herzschlag an sich zu verdreifachen, sein Puls raste wieder wie ein ICE durch seinen Körper und doch konnte er den Blick nicht von seinem Bruder abwenden.

Itachi sah seinen Bruder besorgt an. Auch wenn dieser sagte, es ginge ihm gut, sah man, dass etwas nicht stimmte, jedoch dachte er nicht im Geringsten daran, dass er Auslöser sein könnte. "Du hast ganz rote Wangen, hast du Fieber?", fragte er weiter, stand auf, ging zu ihm und legte seine Hand auf Deidaras Stirn. "Hmmm ... warm, aber Fieber würde ich nicht sagen."

Ein sehr heißes Gefühl breitete sich in Deidara aus, als Itachi ihm die Hand auf die Stirn legte und erfühlen wollte, ob er Fieber hatte. Er starrte seinen Bruder nun wieder an, schaute ihm direkt in die Augen , versank regelrecht in diesen und spürte deutlich den harten Herzschlag in seinem Brustkorb. Jedoch fasste er sich schnell wieder und wollte sich gerade zur Ordnung rufen. "Ich habe kein Fieber, das kommt wohl von dem warmen Essen", sagte er rasch, wendete den Blick wieder ab und drehte unsicher Däumchen.

Itachi seufzte. "Na gut, du wirst schon wissen, wie es dir geht." Er beließ es auch dabei und aß sein Essen auf. Als beide fertig waren, räumte er den Tisch ab und sah dann wieder zu Deidara. Er hatte sich wieder beruhigt und so dachte er nicht weiter daran, dass etwas sein könnte. "Wollen wir noch einen Film sehen?"

Deidara blickte wieder auf, nickte dann aber und half seinem Bruder kurz. "Schon eine Idee, welchen Film wir sehen wollen?", fragte er leise nach, räumte die letzten Sachen in die Spülmaschine und stellte den Topf in die Spüle.





"Nein, nicht wirklich. Lust auf etwas Bestimmtes?", fragte er neugierig und sah ihn an. Itachi ging vor ins Wohnzimmer und blieb vor dem Regal mit den ganzen Filmen stehen, sah diese durch und überlegte.

"Ich hätte Lust au einen alten Film, einen in schwarz-weiß", antwortete Deidara, trat langsam ins Wohnzimmer und setzte sich schon mal auf die Couch. Auch er überlegte, welche Filme sie hatten und ob einer dabei war, der seinen Vorstellungen entsprach.

"Gerne", kam es von Itachi und suchte ein paar gute alte Filme raus, setze sich zu Deidara und legte sie auf den Tisch. "Welchen würdest du denn nehmen?", fragte er neugierig, denn er kannte alle und so war ihm egal, welchen sie ansehen würden.

Deidara nahm den Stapel DVDs an sich, schaute sie durch und legte dann einen alten Western raus, welchen er schon lange nicht mehr gesehen hatte. "Der ist ganz gut", lächelte er kurz, legte die Anderen wieder auf den Tisch und stand noch mal rasch auf, um in die Küche zu gehen. "Haben wir noch was zu knabbern?", fragte er aus der Küche heraus und durchforstete alle Küchenschränke.

"Sehr gut, der ist wirklich klasse", lächelte er und räumte die anderen Filme wieder ins Regal. Als Deidara nach Knabbereien fragte, überlegte er kurz. "Draußen im Vorratsschrank müsste noch was sein." Dann legte den Film ein und setze sich gemütlich auf die Couch.

Ohne zu antworten, ging Deidara zum besagten Vorratsschrank, fischte eine Tüte Chips raus, schüttete den Inhalt in eine große Schüssel und stellte sie wenig später auf dem Tisch vor der Couch ab. "Nun haben wir aber alles und können in Ruhe den wilden Westen genießen", kicherte er kurz, füllte noch eben die Gläser auf den Tisch und lehnte sich dann entspannt zurück.

Itachi nickte und startete den Film. Dieser Film war wirklich gut, doch er war müde und so rutschte Itachi in eine bequemere Position und mitten im Film schlief er ein. Nicht, dass der Film langweilig wäre, aber er war einfach erschöpft. Das Schwimmen hatte an seinen Kräften gezehrt.

Deidara war so auf den Film fixiert, dass er erst spät mitbekam, dass sein Bruder neben ihm eingeschlafen war. Vorsichtig erhob sich Deidara, nahm die dünne Decke vom Sessel und deckte Itachi zu. Dann beugte er sich zu ihm runter, gab ihm einen Kuss auf die Wange und hauchte ein leises "Schlaf gut."

Itachi schlief so tief, dass er nicht merkte, dass Deidara bereits in seinem Zimmer war. Erst spät in der Nacht wachte er auf und sah sich verschlafen um. Er war tatsächlich eingeschlafen. Er strich sich durch die Haare und ging hoch in sein Bett.

Lange schon lag Deidara in seinem Bett, schlief aber ziemlich unruhig und wälzte sich durch das Bett. Irgendwann schrak aus dem Schlaf, sein schweißnasser Schlafanzug klebte an ihm, wie eine zweite Haut. Sein Atem ging viel zu schnell und stockte oftmals. Genau wie sein Herz, das aus seiner Brust zu springen drohte, so sehr raste es. Seine Lippen waren trocken und immer noch glaubte er die Berührungen auf seiner Haut zu fühlen. Und er glaubte, die frischen Kratzspuren brennen fühlen zu können. Deidara zitterte. Erwartungsvoll, ängstlich, verstört, erregt, verwirrt – alles auf einmal. Und das Zittern wollte nicht nachlassen. Sein Blick traf seine Handgelenke, dann zog er sich in Windeseile das Oberteil vom Körper und besah sich seinen Bauch, dann die Oberschenkel. Nichts. Es waren keine blutigen Kratzer zu sehen, keine Bissspuren. Erleichtert, aber trotzdem noch wie elektrisiert, seufzte er auf. Dann zuckte er zusammen, ein kräftiges Ziehen seiner Lenden ließ ihn wieder klare Gedanken fassen. Die Erkenntnis traf ihn wie ein Schlag. Nichts war passiert.

Er atmete tief ein und aus, bis er das Gefühl hatte, seine Lungen wüssten nun wieder, was sie zu tun hatten und ihnen zutraute, allein weiterzumachen. Er hatte nur geträumt, hatte von seinem Bruder geträumt. Er hatte von Sex mit Itachi geträumt, war aber an dieser bestimmten Stelle aufgewacht. Schlafen konnte er nun irgendwie nicht mehr, der Traum hatte ihm doch etwas Angst gemacht. Langsam stand er auf, schaute auf die Uhr und setzte sich auf die Fensterbank. Es war gerade mal sechs Uhr und doch blieb Deidara ruhig bis um neun sitzen und blickte starr nach draußen. Deidara hörte zwar, wie sein Bruder durch den Flur huschte, doch regte er sich selbst nicht und blieb lieber auf dem Fenstersims sitzen. Ihm war dieser Traum noch immer peinlich, so peinlich, dass er Itachi am liebsten aus dem Weg gehen wollte und lieber in seinem Zimmer blieb.

Unten in der Küche machte Itachi jetzt Frühstück und trank nebenbei seine erste Tasse Kaffee. Als alles fertig war, ging er hoch zu Deidaras Zimmer und öffnete leise die Tür. "Guten Morgen, Frühstück ist fertig!"

Als die Tür aufging und Itachi eintrat, zuckte Deidara erneut in sich zusammen, blickte weiterhin aus dem Fenster und wusste nicht recht, was er machen sollte. "Ich habe keinen Hunger", log er deshalb und malte mit den Fingerspitzen kleine Kreise an die Glasscheibe.

Itachi sah ihn überrascht an. "Nicht? Schade, ich habe mir so Mühe gegeben", murmelte er und ging zu ihm. Dass er wieder so still war und ihn nicht ansah, verwunderte ihn doch. "Setzt du dich wenigstens dazu und trinkst nen Kakao?", fragte er ruhig und blickte ihn an. Dass Deidara seinem Blick auswich, merkte er natürlich.

"Ich wäre keine besonders angenehme Gesellschaft", murmelte nun Deidara leise und blickte dabei noch immer aus dem Fenster. Dabei wurde er nun wieder nervös, seine Finger fingen an zu zittern, sein Puls raste erneut durch seinen Körper und sein schneller Herzschlag dröhnte in seinen Ohren.

"Was ist denn los mit dir? Wir hatten gestern doch so viel Spaß und warum sollte es heute anders sein?", wollte Itachi wissen, blieb vor ihm stehen und legte seine Hand auf Deidaras Schulter. Er verstand nicht, warum er auf einmal so anders war. Doch auch er hatte sich verändert, wollte die Zeit mit Deidara gerne verbringen!

Und wieder zuckte Deidara zusammen, als Itachi seine Hand auf seine Schulter legte, erschrak sich dabei so, dass er nach der Hand schlug und versuchte sich kleinzumachen. "Lass das gefälligst", faucht er seinen Bruder an, brummte vor sich hin und vergaß zu allem Überfluss seine Fragen zu beantworten.

Itachi sah Deidara sprachlos und überrascht an. Er hatte ihm wirklich die Hand weggeschlagen und verhielt sich so anders. Jetzt hör mal zu", fing er doch leicht sauer an. "Wenn du schlecht geschlafen hast oder sauer auf mich bist, dann rede mit mir! Aber nicht auf diese Art!"

Garstig blickte Deidara nun doch seinen Bruder an, sah, wie dieser beide Arme verschränkt hatte und ziemlich sauer aussah. Das hatte er eigentlich nicht gewollt, aber nun musste er da eben durch und dafür gerade stehen. "Ich habe nicht schlecht geschlafen und bin auch nicht sauer. Ich will einfach nur meine Ruhe, da ich seit sechs Uhr wach bin und kaum geschlafen habe", murrte er weiter und blickte wieder aus dem Fenster.

Itachi schüttelte den Kopf. "Das kann man aber auch freundlicher sagen, als auf einmal so pampig zu werden!" Ohne noch ein Wort zu sagen, ging er runter in die Küche und setze sich. Der Appetit war ihm vergangen und er trank nur seinen Kaffee.

Nachdem sein Bruder das Zimmer verlassen hatte, seufzte Deidara laut auf und schlug sich gegen die Stirn." Toll, wirklich toll gemacht", beglückwünschte er sich selbst, überlegte dann aber doch, ob er runtergehen sollte. Er könnte sich zumindest entschuldigen, aber dann würde das Ganze wohl wieder von vorne losgehen. Noch immer saß er in seinem Zimmer und zerbrach sich seinen Kopf, über das was eben geschehen und was der Auslöser dafür gewesen war. Kurzerhand beschloss er doch runterzugehen und sich zu entschuldigen. Deidara hopste von der Fensterbank, flitzte mit lautem Gepolter die Treppen runter und stand dann schon in der Küche und vor seinem Bruder.

Itachi hatte gerade den Teller in der Hand, als er Deidara die Treppe heruntergerannt kommen hörte. Er drehte sich um und sah ihn an, war gespannt, ob sich sein Bruder entschuldigen würde, da das Verhalten von ihm wirklich nicht angebracht war.

Ganz langsam ging Deidara einen weiteren Schritt auf seinen Bruder zu, blieb aber doch einige Meter vor ihm stehen und blickte ihn beschämend an. "Ich wollte mich für eben entschuldigen, mein Verhalten war dumm und kindisch", gab er leise zu.

Itachi freute sich, dass er einsah, dass er Mist gebaut hatte und lächelte. "Schon gut. Das nächste Mal kannst du einfach ruhig mit mir reden. Ich kann damit doch umgehen." Er strich Deidara durch die Haare und erneut huschte ein Lächeln über sein Gesicht. "Möchtest du doch etwas essen?"

Zaghaft nickte Deidara nur, spürte aber schon wieder, wie Itachi ihm durch die Haare strich und brummte erneut auf. "Nein, ich habe keinen Hunger, ich möchte nur meinen Kakao." Und damit ging er schon zum Kühlschrank, holte die Milch raus und suchte noch eben seine Tasse aus dem Schrank. Rasch machte er sich sein besagtes Getränk, setzte sich an den Küchentisch und griff nach der Sonntagszeitung.

"Na gut, wie du willst", seufzte Itachi räumte den Teller weg, betrachtete Deidara und bleib an die Küchenzeile gelehnt. Er musterte seinen Bruder und merkte, was für feine und wirklich gut-aussehende Gesichtszüge er hatte. Überhaupt war Deidara wirklich zierlich gebaut. Besonders seine Hände gefielen Itachi, denn sie waren schmal und lang. Er blickte weiter seinen Bruder an und merkte dann erst, was er da dachte.

Leise raschelnd faltete Deidara die Zeitung zusammen, erhob sich und wollte aufstehen. "Huch ... du bist ja noch hier!", stellte er erstaunt fest und blickte neugierig zu seinem Bruder rüber, der an der Küchenzeile stand und etwas verwirrt wirkte.

"Ja ... ähm ... ich lege mich etwas auf die Terrasse", erwiderte Itachi kurz angebunden, ging aus der Küche und fragte sich, was er sich dabei gedacht hatte, ihn so lüstern anzublicken?

Kopfschüttelnd blickte Deidara seinem Bruder hinterher, stellte die benutzte Tasse in die Spüle und dachte sich nichts weiter. Er ging keine Sekunde später rüber ins Wohnzimmer, schnappte sich die Fernbedienung und zippte sich durch das Sonntagsprogramm.

Itachi legte sich auf eine Liege auf der Terrasse und versuchte wieder klar denken zu können, aber das war leichter gesagt als getan. Immer wieder sah er ihn vor dem geistigen Auge. Je länger er draußen auf der Terrasse lag, merkte er, dass er sich zu Deidara hingezogen fühlte. Seine Nähe sein Lachen, das alles gefiel ihm sehr und er wollte ihn berühren. Aber er war sein Bruder! Itachi ging schließlich zurück ins Haus und sah Deidara auf der Couch sitzen. "Ich ... gehe etwas spazieren", wandte er sich ruhig an ihn und versuchte sich nichts anmerken zu lassen.

Deidara sah kurz auf, als sein Bruder ins Wohnzimmer kam und knapp mit ihm redete, nur um ihm zu sagen, dass er spazieren gehen würde. Deidara sagte nichts dazu, er zog sich die Wolldecke über den Kopf, rollte sich mit diesem auf die Couch und starrte lange vor sich hin. Wieso durfte es nicht sein? Was war denn so falsch daran seinen Bruder zu lieben? Es konnte bestimmt nicht falscher sein, als den Anderen zu hassen. Er seufzte leise, drehte sich wieder auf den Rücken und starrte nun die Zimmerdecke an. Warum ... warum ... warum? Diese Frage beschäftigte ihn immer und immer wieder und doch fand er darauf keine Antwort.

Was musste auch Itachi ständig in seinem Kopf herumschwirren? Irgendwie musste er sich ablenken ... nur wie? Mit lesen schien es nicht zu klappen, schlafen war auch keine Möglichkeit, denn da träumte er von Sachen, die ihm selber Angst machten. Und doch schlief er ein und träumte wieder ziemlich heiß diese Nacht. Seine Gedanken an seinen Bruder mit welchen er eingeschlafen war, wandelten sich und er sah sie beide in inniger Umarmung, sich im Bette befinden. Schwitzend wachte er davon auf. "Nii-san?", fragte er in die Dunkelheit, aber er erhielt keine Antwort. Deidara schaute beschämt zur Seite und schloss die Augen, schämte sich für das, was er vor wenigen Minuten noch geträumt hatte. Eigentlich war es aber doch ein sehr schöner Traum, immerhin durfte er da seinem Bruder nahe sein und keiner hatte diese Nähe verboten oder warf ihnen strenge Blicke zu. Deidara seufzte auf, legte die Hand vor sein Gesicht und versuchte sich wieder zu beruhigen.

Deidara sah kurz auf, als sein Bruder ins Wohnzimmer kam und knapp mit ihm redete, nur um ihm zu sagen, dass er spazieren gehen würde. Deidara sagte nichts dazu, er zog sich die Wolldecke über den Kopf, rollte sich mit diesem auf die Couch und starrte lange vor sich hin. Wieso durfte es nicht sein? Was war denn so falsch daran seinen Bruder zu lieben? Es konnte bestimmt nicht falscher sein, als den Anderen zu hassen. Er seufzte leise, drehte sich wieder auf den Rücken und starrte nun die Zimmerdecke an. Warum ... warum ... warum? Diese Frage beschäftigte ihn immer und immer wieder und doch fand er darauf keine Antwort. Was musste auch Itachi ständig in seinem Kopf herumschwirren? Irgendwie musste er sich ablenken ... nur wie? Mit lesen schien es nicht zu klappen, schlafen war auch keine Möglichkeit, denn da träumte er von Sachen, die ihm selber Angst machten. Und doch schlief er ein und träumte wieder ziemlich heiß diese Nacht. Seine Gedanken an seinen Bruder mit welchen er eingeschlafen war, wandelten sich und er sah sie beide in inniger Umarmung, sich im Bette befinden. Schwitzend wachte er davon auf. "Nii-san?", fragte er in die Dunkelheit, aber er erhielt keine Antwort. Deidara schaute beschämt zur Seite und schloss die Augen, schämte sich für das, was er vor wenigen Minuten noch geträumt hatte. Eigentlich war es aber doch ein sehr schöner Traum, immerhin durfte er da seinem Bruder nahe sein und keiner hatte diese Nähe verboten oder warf ihnen strenge Blicke zu. Deidara seufzte auf, legte die Hand vor sein Gesicht und versuchte sich wieder zu beruhigen.

Itachi stand mitten in der Nacht auf und ging in die Küche, um was zu trinken. Erst auf den Rückweg zu seinem Zimmer sah er Deidara auf der Couch liegen. Er näherte sich ihm und streichelte der anscheinend schlafenden Gestalt über die Wange.

Deidara hörte zwar ab und an ein leises Rascheln und merkte auch, dass sich ihm jemand näherte, wachte davon aber nicht wirklich auf, sondern schlief weiter. Es konnte sich dabei ohnehin nur um Itachi handeln, also rollte er sich auf die andere Seite und kuschelte sich leicht an die streichelnde Hand.

Sanft streichelte Itachi ihn etwas und fuhr mit einem Finger die Lippen des Jüngeren kurz nach. Sie waren so weich und zart. Er stand auf und ging wieder in sein Zimmer. Hätte er nicht aufgepasst, hätte er ihn vermutlich geküsst und das war ihm bewusst.

Dass Itachi ihm über die Lippen strich, bekam er nicht wirklich mit, eher spürte er nur ein leichtes Kribbeln an diesen und fuchtelte sich, nachdem sein Bruder weg war ihm Gesicht. Am nächsten Morgen war Montag und Deidara wunderte sich erst mal. Warum er noch auf der Couch lag. Kopfschüttelnd tapste er die Treppen rauf und verkroch sich im Bad.

Nachdem er im Bad fertig war, aß er unten rasch sein Frühstück, machte sich dann auf den Weg zur Schule und verbrachte dort ganze sechs Stunden. Am Nachmittag kam er nachhause, setzte sich an den Küchentisch und machte seine Hausaufgaben, wobei er sein Glas Apfelsaft neben sich stehen hatte und die Nase in sein Mathebuch steckte.

Itachi kam erst abends nachhause und legte erschöpft seine Tasche weg. Sofort ging er ins Badezimmer, um sich ein Bad einzulassen.

Um diese Zeit war Deidara zwar noch wach, aber er saß an seinem PC und war somit so beschäftigt, dass er Itachi gar nicht gehört hatte. Er googelte ein wenig durch das Internet, las einige lustige Geschichten auf einigen Foren und knabberte nebenbei ein paar Erdnussflips.

Itachi entspannte im warmen Bad und vergaß ganz die Zeit. Erst so um halb zwölf stieg er aus dem Wasser und trocknete sich ab. Er zog sich für die Nacht an und ging zu seinem Zimmer. Er kam an Deidaras vorbei und sah ihn am PC sitzen. Er wollte ihn wenigstens einmal am Tag Hallo sagen und so ging er in dessen Zimmer. "Hallo..."

Deidara drehte sich, nachdem 'Hallo' um, blickte seinen Bruder an und war erstaunt, dass dieser noch wach war. "Hey, du bist ja noch wach", sagte er leise, machte aber gleichzeitig seinen PC aus und ebenfalls den Monitor.

"Ja, ich habe noch ein Bad genommen...bin etwas verspannt", lächelte er. "Und du? Zeit vergessen oder warum noch wach? Na ja ich wollte eigentlich nur schnell gute Nacht sagen!"

Verwirrt blickte Deidara nun seinem Bruder hinterher, verstand nicht ganz, warum dieser ihn etwas fragte und dann einfach ging. "Öhmmm...", kam es immer noch verwundert von ihm rüber, ehe er aufstand und seinem Bruder einfach hinterherlief. "Wieso fragst du mich etwas und gehst dann einfach?", fragte er ernst, blieb im Türrahmen stehen und kratzte sich ratlos am Kopf.

Itachi drehte sich um. "Tut mir leid, aber ich bin müde und du warst ja eh gerade am runterfahren! Das hat doch auch Zeit bis morgen, oder?" fragte er und sah ihn müde an.

Kurz murrte Deidara, nickte dann aber, drehte sich wieder um und ging sichtlich enttäuscht auf sein Zimmer und legte sich wenig später zum Schlafen in sein Bett.

Er war so müde, dass er gleich einschlief und somit gar nicht nachdenken konnte. Er wurde auch erst wieder munter, als sein Wecker rappelte und ihn unsanft aus dem Schlaf riss.

Deidara machte sich fertig und ging nach dem Frühstück wieder brav in die Schule, verbrachte dort wieder den gesamten Vormittag und kam erst wieder gegen 14 Uhr nachhause und machte sich gleich an seine Aufgaben. Dabei aß er eine Kleinigkeit, hockte grübelnd über den Chemieaufgaben und seufzte genervt auf.

Dieses Mal kam Itachi schon um 20 Uhr abends heim, sah seinen Bruder in der Küche sitzen und am Lernen. "Hast du Zeit? Ich möchte mit dir reden", lächelte er, setze sich zu ihm und schwieg, bis er eine Antwort bekam.

Deidara klappte auch gleich seine Schulbücher zu, verstaute alles in seinem Rucksack und setzte sich ordentlich hin. "Über was willst du mir reden?", fragte er zurück, schenkt sich noch einen Saft ein und blickte ihn nun abwartend an.

"Ich möchte mich für gestern entschuldigen. Das war dumm. Ich war müde und habe mich falsch verhalten. Ich würde dir jedoch gerne zuhören! Wie war dein Tag?", lächelte er und sah ihn neugierig an.

"Wie immer, haben eine Nachklausur geschrieben und reihenweise gingen mir wieder die weiblichen Mitschüler auf den Geist", erzählte er seinem Bruder, knabberte dabei einen Keks, fuhr sich kurz durch die Haare und blickte ihn ernst an."Wie war es denn bei dir? Wie kommt es, das du heute schon so früh zuhause bist?", löcherte er nun seinen Bruder und schmunzelte.

"Tja die Mädchen stehen eben auf hübsche Jungs!", lächelte Itachi. "Gibt es denn eine, die dir gefallen würde?", fragte er neugierig nach.





Deidara hob skeptisch seine Augenbraue in die Höhe, nippte an seinem Saft und grinste dann vor sich hin. "Im Moment gibt es Keines, welches mir gefällt", antwortete er ehrlich und hörte seinem Bruder weiterhin zu. "Schön, das freut mich. Also dass du mal etwas Luft an der Arbeit hattest." Und er stand auf, stellte sein Glas in die Spüle und setzte sich zurück zu seinem Bruder.

"Nicht? Dabei hast du, soweit ich weiß, doch viele Mädchen bei dir in der Klasse", lächelte er leicht. Dass er ihn selbst gerne berührten würde, vergrub er tief in sich, um ihn nicht zu verlieren. Lieber würde er ihn nur als Bruder bei sich haben, als ihn für immer von sich zu stoßen. "Naja oft kann ich mir das nicht leisten", meinte Itachi leise und stand auf. "Ich hoffe, dass nächstes Wochenende schönes Wetter ist, dann können wir in einen Freizeitpark gehen, wie du es wolltest."

"Ich bin schon verliebt", murmelte Deidara so leise, dass man ihn kaum verstehen konnte, so leise, dass man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Er saß nun etwas unruhig auf dem Küchenstuhl, hörte aber weiterhin seinem Bruder zu und knetete leicht die Finger. "Freizeitpark? Ja, das klingt toll, das müssen wir unbedingt machen", lächelte er vage.

"Du bist verliebt? Klingt doch gut! Darf ich wissen, wer es ist?", fragte Itachi neugierig und spürte einen Stich in seinem Herzen. Dass Deidara jemanden lieben würde, war ihm bewusst, doch jetzt, da er es sagte, tat es weh, er wollte ihn doch haben, ihn berühren können.

Nun war Deidara wieder so nervös, kaute auf seiner Unterlippe und blickte unsicher auf den Küchentisch. "Es ist....naja, es ist...ein Mann", kam es schließlich etwas brüchig und stockend aus seinem Mund. Seine Gefühle überschlugen sich fast dabei, fuhren eine wilde Berg und Talfahrt und ließen ihn kaum zur Ruhe kommen.

Erst wunderte sich Itachi, dass Deidara so stotterte und sich nicht traute, zu sagen, wer es war, doch dann sah er ihn groß an. War Deidara so schüchtern, weil er Angst hatte, dass er ihn verachten könnte? Auch wenn es ihm einerseits Hoffnung gab seinen Bruder mal berühren zu dürfen, war ihm zur gleichen Zeit bewusst, dass es nicht gehen würde. Er war sein Bruder! "Ist doch okay! Keine Sorge, ich habe nichts dagegen, wenn du glücklich wirst, ist mir egal, ob mit einem Mann oder einer Frau", lächelte Itachi und sein Herz schmerzte wieder etwas.

"Ich bin aber nicht glücklich dabei", fing er erneut nervös an, fuhr sich dabei gestresst durch die Haare. "Er ist älter als ich, in seinen Augen bin ich nichts weiter als ein Kind oder ein Jugendlicher", endete er mit wild hämmernden Herzen, ehe er vom Stuhl aufsprang und fluchtartig die Küche verließ. Frische Luft, Deidara brauchte einfach nur frische Luft und einen klaren Verstand, um nicht gar alles zu erzählen, was ihm auf der Zunge brannte.

Überrascht sah ihm Itachi nach. Älter? War er etwa in einen seiner Lehrer verliebt? Itachi wusste, dass es an Deidaras Schule viele gutaussehende Lehrer gab, doch das sein Bruder einen dieser mochte und sich sogar verliebt hatte, das hatte er nicht erwartet. Er stand auf und lief ihm hinterher. „ Du bist fast erwachsen!... Hast du denn schon mit ihm darüber geredet?", fragte er ruhig.

Deidara blieb prompt stehen, drehte sich ganz langsam um und blickte seinen Bruder an. Wieder war er dabei nervös, wieder überschlugen sich die Emotionen. "Nein, ich habe nicht mit ihm darüber geredet, das bringt meiner Meinung nach auch nichts. Ich kann also nur hoffen, dass diese Verliebtheit rasch vergeht", gestand er Itachi ehrlich, da er ihn ohnehin schon in der halben Sache anlog. Aber er konnte ihm einfach nicht die ganze Wahrheit sagen, das ging auf gar keinen Fall.

"Deidara, du willst doch glücklich werden und das kannst du nur, wenn du ihn auch darauf ansprichst. Im schlimmsten Fall kann er doch nur Nein sagen! Aber deswegen geht doch die Welt nicht unter und vielleicht mag er dich ja auch und traut sich nur nicht...", lächelte Itachi aufmunternd.

"Ach und was soll ich ihm deiner Meinung nach sagen?" Deidara blinzelte leicht, starrte er seinen Bruder an und schluckte. "Also schön...Ich habe weiche Knie, zittere bei DEINEM Anblick und ich träume nachts von DIR", kam es wieder ganz leise und piepsig über seine Lippen. Deidara schämte sich nun wieder für seine Worte, drehte sich rasch um und konnte seinem Bruder nicht mehr ins Gesicht sehen. Warum hatte er es ihm auch gesagt? Er hätte sich nun am liebsten die Ohren zugehalten, wollte auf gar keinen Fall die schmerzhafte Abfuhr hören.

Itachi wollte schon antworten, als er die nächsten Worte seines Bruders hörte und ihm die Worte im Hals stecken blieben. Deidara hatte sich in ihn verliebt? Genauso wie er in ihn? Das war zu schön um wahr zu sein. Itachi ging zu seinem Bruder und umarmte ihn von hinten. "Glaubst du wirklich, ich halte dich für ein Kind? ...ich...ich habe mich auch in dich verliebt. Ich konnte es nur nicht sagen, ich wollte dich nicht verlieren...", hauchte er leise und hielt ihn fest.

Deidara musste schlucken. Itachi liebte ihn ebenso, wie er ihn liebte. Wenn er ihn nur gehasst hätte... doch so stellte sein Bruder einfach eine zu starke Verführung dar. Eine, der er nicht widerstehen konnte. "Du verlierst mich doch nicht", murmelte er leise, hatte nun das Gefühl, als würde er glühen, als würde pures Feuer in seinem Körper lodern und ihn verbrennen.

Itachi lächelte. "Aber du hättest mich gehasst und nichts mehr mit mir machen wollen...", murmelte er besorgt. "Ich weiß, dass es falsch ist...aber ich kann meine Gefühle nicht einfach so verstecken."

Deidara blickte seinen Bruder an und schmunzelte. "Ich kann dich doch gar nicht hassen, dafür hab ich dich viel zu lieb. Du bist mein Bruder und den kann und sollte ich nicht hassen", erklärte er sich kurz und hörte dann aber schon, was er noch zu sagen hatte. "Ich kann meine doch genauso wenig verstecken oder unterdrücken. Es geht einfach nicht, immer wenn ich versuche an etwas zu denken, schwirrst du in meinem Kopf herum." Dabei wurde er wieder rot um die Nase, blickte aber weiterhin seinen Bruder an und versuchte zu lächeln.

Itachi hörte zu und seufzte. "Du siehst dennoch nicht glücklich aus. Ist es so schlimm, dass ich dein Bruder bin?", fragte er ruhig und versuchte seine Traurigkeit zu verstecken. Er durfte ihn einfach nicht lieben, er war sein Bruder und das gehörte sich einfach nicht. "Ich habe genauso von dir geträumt und mir gewünscht, dass es wirklich so ist! Aber das sollte ich nicht!"

"Nein, das will ich damit doch gar nicht sagen! Ich will damit sagen, dass es nicht geht, weil die Nachbarn anfangen würden zu tuscheln, ich würde vermutlich in der Schule gemobbt werden", versuchte Deidara sich zu erklären, suchte nach Ausflüchten und nach einigen Ausreden. Deidara hörte nicht mal mehr richtig zu, so versteift war er in seine Argumente.

"Das heißt, du würdest es nicht einmal versuchen, habe ich recht?!", fragte Itachi hoffnungslos. Was die Nachbarn sagen würden war ihm egal, aber Deidara würde leiden. Itachi umarmte seinen Bruder und lächelte schwach. "Schon gut! Ich wollte nur, dass du weißt, was ich fühle und ich akzeptiere deine Entscheidung!"

Deidara ließ sich kurz in die Umarmung ziehen, schob ihn dann aber wieder rasch von sich und senkte den Blick. "Es tut mir leid, aber ich kann es einfach nicht", kam es leise über seine Lippen, ehe er sich umdrehte und wieder zurück ins Haus ging. Geradewegs ging Deidara auf sein Zimmer, schloss hinter sich die Tür ab und rutschte dann an dieser zu Boden. Er fühlte sich wie eine leere und unbrauchbare Hülle, schaut zu Boden und still und heimlich liefen ihm ein paar Tränen über die Wange. Deidara starrte noch ins Leere, seine Augen hatten schon wieder jeglichen Ausdruck an Freude oder sonst etwas verloren. Wenig später legte er sich auf sein Bett, hatte sich wie eine Katze zusammengerollt und kratzte sich immer wieder über die Arme, bis diese leicht blutige Wunden aufwiesen.

Was sollte er jetzt tun? Er wollte mit Deidara darüber reden, aber dieser war gegangen, was für ihn ein Zeichen war, dass er alleine sein wollte. Itachi ging ins Haus und strich sich nachdenklich durchs Haar. Er konnte ihn doch nicht einfach so alleine lassen. Er entschloss sich hochzugehen und klopfte an die Zimmertür. "Darf ich hereinkommen?"

Total mit den Nerven am Ende ließ Deidara seinen Tränen nun endgültig freien Lauf. Wie hatte das nur passieren können? Wie konnte er überhaupt in so eine Situation geraten? Das was er eben durchlebt hatte, war furchtbar gewesen und er wollte nicht noch so eine Erfahrung erleben müssen. Doch aufstehen wollte und konnte er nicht. Auch nicht, als er seinen Bruder hörte und wie dieser an die Tür klopfte. Müde und fertig von dem letzten Ereignis, schloss Deidara seine Augen und versuchte etwas zu schlafen.





Ratlos und traurig stand Itachi vor der Tür, wollte mit Deidara die Situation klären, aber dieser schien keine Gesellschaft zu wollen und versteckte sich im Zimmer. Itachi entschloss sich ihn alleine zu lassen und es Morgen nochmal zu versuchen.

Deidara schlief lange, wachte aber noch vor seinem Wecker auf und stellte diesen aus. Er hatte keine Lust auf Schule, wollte einfach nur liegen bleiben und nichts fühlen. "Alles egal", murmelte er gelangweilt, krempelte sich den Ärmel hoch und seufzte kurz, ehe er einen Schnitt machte. Er hatte weder Hunger noch die Lust zu frühstücken. Stattdessen lag er regungslos in seinem Bett, starrte wie schon vor wenigen Monaten emotionslos an die Wand und seufzte immer wieder leise auf.

Itachi hasste es, wenn etwas zwischen ihm und einer geliebten Person stand und so sagte er, es ginge ihm nicht besonders und ging früher nachhause als sonst. Um 14 Uhr war er bereits Zuhause und sah, dass das Frühstück kein bisschen angerührt worden war. Nun machte er sich doch Sorgen, ob es richtig gewesen war, seine Gefühle ebenfalls zu offenbaren. Er ging hoch und hoffte, dass Deidara nicht da war, sondern in der Schule. Doch als er die Türe öffnete, sah er ihn im Bett liegen und sah die Schnitte und Kratzer auf dem Arm. Sofort ging er zu ihm und sah sich den Arm genauer an. "Was hast du getan? Warum?"

Deidara reagierte nicht, er schien zu schlafen, schien merkwürdig zu träumen. Erschrocken und schweißgebadet wachte er auf, sah sich um und stellte fest, dass er zum Glück in seinem Zimmer, in dem er sich seltsamerweise doch wohlfühlte. Er blickt nun seinen Bruder an, sah, wie dieser seinen Arm anschaute und fragte, warum er das getan hatte. Deidara schwieg, zog stattdessen seinen Arm unter seine Decke und blickte ins Leere.

Itachi wurde sauer, wollte Deidara sich etwa umbringen? Weil er Gefühle hatte, die er seiner Meinung nach nicht haben sollte? Ohne zu zögern, verpasste er ihm eine Ohrfeige. "Was soll der Mist? Ich mache mir Sorgen um dich, wenn du so etwas tust! Du bist alles, was ich noch habe", sprach er streng und sah, dass Deidaras Wange rot wurde. Er hielt eigentlich nichts davon r zu schlagen, aber manchmal musste das sein, um ihn wachzurütteln.

Nicht mal die schallende Ohrfeige tat Deidara weh, er nahm sie schweigend hin und schaute geistesabwesend vor sich hin. Die Worte seines Bruders drangen nur schwach zu ihm durch, kamen kaum bei ihm an. Wenig später schaute er seinen Bruder aber doch an, jedoch spiegelte sich in seinen Augen Wut und Zorn wider, Wut, weil dieser ihn eine Ohrfeige, seine erste Ohrfeige verpasst hatte. Zorn auf sich und seine verwirrenden Gefühle, welche ihn nicht klar denken ließen.

Als ihn Deidara endlich anblickte, seufzte Itachi. "Was ist nur los mit dir? Du warst doch früher auch nicht so! Reiß dich endlich mal zusammen!" Deidara konnte sich nicht ewig verkriechen und sich hinter einer Wand verstecken und in Selbstmitleid oder Trauer versinken. Doch da sein Bruder keinerlei Anstalten machte irgendetwas zu tun, handelte Itachi ohne nachzudenken und küsste ihn.

Deidara spürte die sanften Lippen seines Bruders auf den seinigen, innerlich mehr als nur aufgewühlt, schloss er augenblicklich seine Augen, erwiderte scheu diesen ersten, sanften Kuss und bewegte seine Lippen langsam gegen die des Älteren. Wieder bekam er dadurch eine Gänsehaut und wieder spürte er dieses Kribbeln in seinem Bauch. Er wusste, dass dies falsch war, doch warum nicht einmal probieren, einmal der Versuchung nachgeben und von diesen schönen Lippen naschen.

Itachi drückte Deidara ins Bett, beugte sich über ihn, wärmend er ihn weiter küsste und ihm sanft über die Wange strich, die er zuvor geschlagen hatte. Deidaras Lippen waren weich und er wollte diesen Kuss nicht so schnell lösen, denn dann würde er ihn vermutlich aus dem Zimmer schmeißen und nie wieder mit ihm reden.

Nur zu deutlich merkte Deidara wie auf das Bett gedrückt wurde. Davon ganz nervös begann er merklich zu zittern, machte aber weiter und spielte mit den Lippen seines Bruders. Immer noch zaghaft und vorsichtig legte er seine Arme nun an die Schultern des Anderen und hielt ihn so fest. Seine Augen waren noch immer geschlossen und er verlor sich fast in dem Kuss, seine Umgebung bekam er schon lange nicht mehr mit, er spürte und schmeckte nur noch sein Gegenüber.

Nur zu gut wusste Itachi, dass er das nicht tun sollte und er konnte sich nur schwer zurückhalten, um nicht weiterzugehen. Er gestand sich ein paar Berührungen ein, denn wenn Deidara es nicht wollte würde er sich wehren. Sanft strich er, während er ihn weiter küsste, über die Brust des Jüngeren und blieb auch auf der Höhe. Wenn er ihm jetzt zu nahe treten würde, war die Gefahr groß, dass Deidara ihn für immer hassen würde, egal ob er nun gesagt hatte, dass das nie gehen würde.

Auf Deidara prasselten grade so viele Gefühle gleichzeitig ein, dass er nicht wirklich wusste wohin damit, jedoch genoss er diese in vollen Zügen und wollte noch etwas mehr davon. Doch dann, als er die streichelnde Hand an seiner Brust spürte, wurde er plötzlich unsicher, kaute verwirrt auf seiner Unterlippe und schob seinen Bruder schließlich von sich.

Itachi sah seinen Bruder kurz an, als dieser ihn wegdrückte und sah weg. Er strich sich durch die Haare und atmete tief durch. Was hatte er sich nur dabei gedacht? Hatte er gerade wirklich seinen Bruder verführen wollen? Aber Deidara hatte auch etwas mitgemacht, also konnte er nicht ganz abgeneigt sein.

Langsam setzte sich Deidara auf, zog die Beine an sich und legt den Kopf auf seinen Knien ab. Minutenlang sagte er erst mal gar nichts, versuchte sich innerlich zu ordnen und zu sortieren. "Der Kuss war sehr schön", murmelte er leise und blickte ihn nun an. "Aber das geht mir alles etwas zu schnell", fügte er noch leiser hinzu und schaute seinen Bruder entschuldigen an.

Das Deidara der Kuss gefallen hatte ließ sein Herz schneller schlagen, doch dann lächelte er leicht und seufzte. "Glaubst du wirklich, ich hätte jetzt mit dir geschlafen? Das war nur ein Kuss und mehr wäre nicht passiert", meinte er ruhig. Er war nicht der Typ Mensch, der sich einfach gehen ließ und über den Anderen herfiel.

Deidara zuckte mit den Schultern, wendete wieder leicht den Blick ab und wurde rot. "Ich weiß es nicht, ich kenne mich mit so was doch auch gar nicht aus", nuschelte er wieder kaum hörbar und fuhr sich durch die Haare. Für ihn war das alles Neuland, war aufregend und prickelnd zugleich. Es war sogar eben sein erster und richtiger Kuss, doch das wollte er vorerst nicht sagen.

Vorsichtig hob Deidara dann aber doch den Kopf, blickte zu seinem Bruder rüber und schluckte kaum merklich den dicken Kloß in seinem Hals runter. "Wie soll das jetzt weitergehen?", wollte er wissen, da er sich nicht ganz sicher war, ob und wie es weiterginge.

"Es wäre besser, wenn wir es lassen! Das hat eh keine Zukunft", erwiderte er ruhig. "Ich möchte, dass wir das Ganze vergessen und so weiter machen wie zuvor. Dein fröhliches Gesicht am See war so schön! Verkrieche dich bitte mir zu liebe nicht wieder und blende alles weg! Das bist nicht du!"

Deidara nickte auf Itachis Worte hin, doch tief in seinem Inneren sah es ganz anders aus, als er vorgab. Alles an was Deidara glaubte, was ihm Hoffnung gab, ging an diesem Tag, als für ihn die Liebe starb. Sein Glaube an die Liebe, dass es sie jemals gab, ging an diesem Tage, als die Liebe starb. Tiefster Winter schaffte sich Raum, wo einst Frühlingsknospen blühten, Ewigkeit zerstört ein Traum, ein See gefriert zu Eis, Nacht erfüllte nun diesen Raum.

Itachi nahm Deidara in den Arm und schrie innerlich. Seine Gefühle einfach so zu verdrängen war nicht leicht und dabei wollte er nichts mehr, als dass Deidara ihn liebte. Er schluckte und ließ ihn wieder los. "Du hast heute noch gar nichts gegessen! Ich mach Mittagessen."

"Ich habe keinen Hunger, mir ist der Appetit vergangen", gab Deidara ehrlich zu und legte sich wieder in sein Bett. In einem Meer aus Tränen,gab er sich der Hoffnung hin, dass er ihn doch erhören würde. Dass auch er für Itachi der Eine war, dass auch er mit ihm sein Leben teilen würde. Er ihn ins Licht führte und seine Sehnsucht stillte. Aus den Ruinen seiner Träume sah er sich am Abgrund stehen. Wie ein ausgestoßener Engel, zu sehen was die Zukunft brachte. Was die Vergangenheit ihm nahm. Was ihm auf seinem Weg zum Glück in die Quere kam. Wo kam er her, wo ging er hin? Wie gab er allem einen Sinn? Wann wusste er, wer er war? Aus den Ruinen seiner Träume sah er sich ins Unglück laufen. Das Schicksal meinte es nicht gut, seinen Weg hatte er verloren.

"Deidara bitte...setzt dich dann wenigstens zu mir! Warum siehst du so traurig aus, wenn du doch auch nicht möchtest, dass wir es versuchen? Du solltest erleichtert sein!" Itachi reichte ihm zwar die Hand, aber streckte sie noch nicht weit genug aus, um ihn zu packen und aus der Finsternis in sich zu ziehen.

"Geh einfach, lass mich in Ruhe", murrte Deidara zur Antwort, rollte sich dann auf die andere Seite und schloss die Augen. Während er an der Küste saß, an der Küste seiner Wünsche und Träume, lag sein Stolz zerrüttet auf dem Boden - mit den schwindenden Sonnenstrahlen. Seine Gedanken umarmt vom Nichts, Wogen seines Verstandes zogen an ihm vorbei. Er sehnte sich nach zarter Liebkosung, so unschuldig wie junger, frischer Schnee. Um vor seiner Abhängigkeit zu fliehen, wollte er nach draußen und suchte die Stimmen-die einen leeren Segen sprachen-aus hohlen Worten und leerer Wortwahl. Doch diese Worte, sie ließen ihn geistig gesund bleiben. Bis zum Moment der Rückkehr, wenn er allen Schmerzes fallen ließe, frei von Zorn und Besorgnis.

Ohne ein weiteres Wort stand Itachi auf und ging aus Deidaras Zimmer. Er schmerzte ihn sehr, dass ihn sein Bruder so abweisend behandelte, als hätte er ihm etwas Unverzeihliches angetan. Traurig ging er auf die Terrasse und sah auf die Blumen. "Was mach ich nur falsch? Was würdest du mir raten?", hauchte er und dachte an seine Mutter.

Sein Herz schlug am Abgrund. Die Nacht verhüllte sein letztes Wort. So grausam, so achtlos, riss ihn das Schicksal von hier fort. Deidara ließ sich los, musste sich befreien, denn seine Sehnsucht holte ihn ein. Sein Blick sank ins Nachtrot, er riss sich los, mit letzter Kraft. So grausam, so heilig lag er auf seinem Bett. Seine Lippen waren blutig. Er war des Wahnsinns und im Gesicht ganz blass. Er versuchte zu denken, total verstört. Jedes Versprechen, das ihm wichtig war, war nichts mehr wert. Deidara versuchte zu atmen, es fiel so schwer. Jeder Gedanke eine Totgeburt – sein Blick so leer. Viel zu viele Träume hatte er verloren. Viel zu viele Minuten der Hoffnung hingegeben. Auf Momente der Erlösung, auf ein neues Leben. Viel zu viele Male wurde er ausgestoßen, angespien. Ihm blieb kein andrer Ausweg, als von hier zu fliehen. Deidara war zum letzten Schritt bereit, er war am Ende angelangt. Er konnte nicht mehr. Viel zu viele Worte hatten ihn zerstört und jede Silbe hatte sein Leid vermehrt. Viel zu viele Schmerzen hatte er schon erlebt, um noch etwas zu fühlen. Aus lauter Verzweiflung fing er wieder an, sich selbst zu verletzen, zerkratze sich den Hals, sowie seine Arme. Er fühlte dabei nicht mal mehr einen Schmerz, spürte nicht mal mehr ein Brennen. Er sah nur, wie es blutete und das war Genugtuung für ihn, aber dennoch stillte es nicht das Verlangen nach dem Tode. Der Wusch nach Erlösung wurde einfach nicht erhört, wurde ihm nicht gewährt. Deidara musste, musste sich wieder weh tun, es tat ihm leid, so leid. Er musste sich wieder weh tun, weil nur der Schmerz ihm blieb. Doch wenn er sich jetzt im Spiegel sah, tat ihm sein Herz weh, doch da war noch Platz auf seiner Haut, er würde es wieder tun. Er hängte sich auf, an dünnen Drähten, an unsichtbaren Drähten ... wie eine Marionette. Seine Sinne waren zerrissen, seine Seele war verdammt und so zählte er die Stunden, bis das Ende endlich kommen würde.

Deidara weinte nicht, er schrie vor Verzweiflung und Schmerz. Diese ungestillte Sehnsucht fraß sich langsam fest, nahm Besitz von seinem Körper und ließ ihn nicht mehr los. Langsam ging er ins Badezimmer, ließ die Wanne voll laufen und nahm in heißes Bad. Er hatte die Augen geschlossen und dachte an Itachi. Bilder aus glücklichen Tagen flimmerten vor seinen Augen und ganz langsam glitt er tiefer in die Wanne, ließ die Augen noch immer geschlossen und tauchte schließlich ganz unter. Deidara konnte nicht mehr, er machte Schluss und das endgültig. Er spürte langsam den Drang aufzutauchen, doch diesen unterdrückte er und versuchte ganz ruhig zu bleiben. Die Luft reichte nicht mehr aus und nun begann der Kampf, er spürte, wie das Leben aus ihm wich, er sah noch einmal seine Mutter vor sich und versuchte „Es tut mir leid„ zu sagen. Dann wurde es schwarz vor seinen Augen und er lag leblos in der riesigen Badewanne und regte sich nicht mehr.

Itachi hörte, wie sein Bruder ins Bad ging und sich ein Bad einließ. Das Deidara jetzt lieber Ruhe wollte, war ihm klar und so blieb er erst noch sitzen, doch dann stand er auf und ging hoch. Wenn sein Bruder ein Bad nahm, konnte er ihn nicht rausschmeißen und musste ihm zuhören, sich seinen Gefühlen und Ängsten stellen. Er öffnete langsam die Türe und der Anblick, der sich ihm bot, ließ ihn erstarren. Leblos lag Deidara im Wasser, keinerlei Regung. Er rannte zur Wanne und zog ihn aus dem Wasser, legte ihn auf die kalten Fliesen und begann ihn wiederzubeleben. "Bitte ... tu mir das nicht an... Ich liebe dich!" Lange versuchte er ihn wiederzubeleben, bis seine Hoffnungen immer kleiner wurden und ihm die Tränen über die Wangen liefen. "Nein ... bitte nicht..."

Kein Schmerz der Welt konnte Deidara jetzt noch was anhaben, der Gedanke ließ ihn kurz auflachen. Den Schmerz mit Schmerz besiegen, wie lächerlich... Im Augenwinkel sah er eine Bewegung und im nächsten Moment stand eine Silhouette vor ihm. Er spürte, wie zwei warme Hände in aus der Wanne hoben.„...Nei...n...?", keuchte er kaum vernehmbar und konnte sich nicht mehr gegen die Müdigkeit wehren. Sie überkam ihn, überwältigte ihn. Er spürte noch, wie er in Wärme getaucht wurde, ehe er die Augen schloss und sich in die angenehme Schwärze fallen ließ... Doch dann musste er husten, spie das ganze Wasser aus und doch ließ er die Augen geschlossen.

Itachi schloss den leblosen Körper seines Bruders in die Arme und weinte. Er hatte nicht achtgegeben und nun war er genauso wie Mikoto weg! Doch dann spuckte Deidara Wasser und eine Woge der Hoffnung durchflutete ihn. War es doch noch nicht zu spät? War er noch zu retten? Immer wieder sprach er ihn mit Namen an, doch er rührte sich nicht, jedoch atmete der junge Körper wieder. Itachi wickelte ihn in ein Handtuch und trug ihn ins Schlafzimmer. Immer wieder sah er nach, ob Deidara noch atmete oder andere Zeichen von Leben zeigte. Schnell hatte er ihm einen Schlafanzug angezogen und nahm seine Hand in seine beiden. "Bitte, bitte bleibe bei mir..." hauchte er und küsste die tot wirkende Hand. Immer noch weinte er und wusste nicht, was er noch tun sollte.

Deidara bekam von der Sonderbehandlung um sich herum nicht viel mit, er war ohne Bewusstsein und irgendwo in einer Zwischenwelt gefangen. Immer wieder hörte er dabei eine Stimme, eine Stimme, die nach ihm rief. Worte hallten immer wieder durch seinen Kopf, bis er langsam mit den Augen flackerte und direkt Itachi erblickte. Er schaute ihn nur aus müden, schwachen Augen an, sagte kein Wort."Nii-san ...", röchelte er und riss die Augen nun vollständig auf.

Die ganze Zeit war Itachi dagesessen und hatte über Deidara gewacht, um ihm zu helfen, wenn etwas wäre. Immer weiter liefen die Tränen, seine Gedanken kreisten nur um seinen Bruder und warum er das getan hatte. Warum musste es nur so weit kommen, dass er sich das Leben nehmen wollte? Deidara war doch alles, was er noch hatte, sein Leben, sein Alles. "Deidara ...", hauchte er immer wieder bis sich langsam und träge die Augen öffnete. In Itachi herrschte ein Gefühlschaos von Wut und Erleichterung. Als er richtig begriff, dass sein Bruder bei Bewusstsein war, zog er ihn dicht an sich und drückte die schwache und kalte Gestalt fest an seinen wärmenden Körper.

Noch immer blickte Deidara einfach nur wirr vor sich hin, spürte jedoch den Schmerz, der sich in seiner Brust anstaute. Schwach wie er war, hob er seine Hand und versuchte diese auf die seines Bruders zu legen, drückte etwas mehr zu und stöhnte leise vor Schmerzen auf. Ihm war kalt, schrecklich kalt... alles um ihn herum drehte sich und er hatte wieder das Gefühl in ein tiefes, schwarzes Loch zu fallen. Erst, als er Itachis Stimme am Rande hörte, suchte er erneut dessen Blick und versuchte zu sprechen. "I..ch...bin...wach", kam es sehr dünn, ehe er noch etwas Wasser hustete und sich fast daran verschluckte.

Itachi ließ ihn nicht los und nickte nur schweigend. Er spürte, dass Deidara nur knapp dem Tod entronnen war und würde alles daran setzen, ihn am Leben zu halten. Er rieb ihm wärmend über den Rücken und hielt ihn schützend im Arm. Erst nach ein paar weiteren Minuten, als er spürte, wie etwas Wärme in Deidaras Körper strömte, atmete er erleichtert auf. "Wie geht es dir?" Er musste sich wirklich zurückhalten, um ihn nicht anzuschreien, warum er so eine Dummheit gemacht hatte.

Schwach hob Deidara den Kopf, spürte wie sein Bruder ihn versuchte zu wärmen, wie langsam wieder das Leben in ihn zurückkehrte. Er war sich bewusst, dass Itachi bestimmt sauer, wütend aber auch enttäuscht sein musste. Man sah es ihm nicht wirklich an, aber sein Gefühl sagte etwas anderes. Auf die Frage hin wie es ihm ginge, konnte er wieder nur schwach und leise antworten. "Es...geht...", waren die dünnen Worte die seine aufgeschwemmten Lippen verließen.

Ruhig wirkend aber innerlich tobend, hielt er ihn fest im Arm. So schnell würde er ihn nicht loslassen. Itachi hatte Angst, dass wenn er ihn loslassen würde, die ganze Wärme und Lebensenergie wieder aus dem schwachen Körper weichen würde. Und so saß er schweigend da, seinen Bruder fest in die Arme geschlossen, blickte stumm in die müden und traurigen Augen Deidaras und er seufzte.

Deidara spürte, wie die kalte Glut in seiner Seele brannte, spürte die dunkle Macht, die ihn vom Leben trennte. Er war die schwarze Lust im Schoss der Einsamkeit, war das letzte Licht vor der Unendlichkeit. Er war ein Kind, ein Kind der Nacht, welches aus den Schatten der Dunkelheit erwachte. Er spürte, wie schwarzes Blut durch seine Venen schoss, spürte, wie die kalte Lust sich in sein Herz ergoss, spürte, wie die dunkle Macht sich in sein Herz schlich. Erst brannte der Stolz, dann brennt die Wut. Erst brannte die Lüge, dann das Blut. Erst brannte die Freiheit, dann die Gier. Erst brannte der Zorn, dann die Faust. Es hörte nicht auf. Sein Inneres wehrte sich mit allen Mitteln gegen das Leben, gegen ein Leben in Licht und Wärme.

Itachi drückte ihn wieder an sich und hauchte leise in Deidaras Ohr die Worte, die ihm so sehr auf dem Herzen lagen. "Ich liebe dich. So sehr, dass ich immer an dich denken muss. Du bist es, der mein Leben erst lebenswert macht und mich mit Freude erfüllt. Ich möchte, dass du weißt, dass ich alles für dich tun würde, aber bitte tu nie wieder so etwas Dummes. Verlass mich nicht, weil ich Gefühle für dich habe. Ich akzeptiere, dass du es nicht möchtest und deshalb werde ich auch nichts tun, dass dir unangenehm erscheinen könnte, aber du sollst einfach wissen, dass du für mich am wichtigsten bist. Wichtiger als mein Leben!"

Heftig zuckte Deidara bei den drei berühmten Worten in sich zusammen, alles in ihm verkrampfte sich. Sein Herz hämmerte wie wild gegen seinen Brustkorb, versuchte sich aus den festen Ketten der Dunkelheit zu befreien. Alles in ihm schrie, alles versuchte die dunklen Nebelschwaden zu verdrängen. Dieser innerliche Kampf tobte lange, kostete Deidara einiges an Kraft, ließ ihn noch müder erscheinen. Er hatte nicht mal die Kraft die Hand seines Bruders festzuhalten, sie entglitt ihm und seine Augen fielen zu.

"Deidara?!" Entsetzt und sehr besorgt sah Itachi diesen an. Er rührte sich nicht, war schwach und atmete nur leicht. Was sollte er denn jetzt nur tun?! Er legte ihn sanft ins Bett und deckte ihn zu. Schnell holte er eine Heizdecke, um ihn warmzuhalten. Als er sie angeschlossen hatte und auf seinen Bruder gelegt hatte, seufzte er innerlich. Wie konnte es nur so weit kommen? "Ich werde dich immer lieben...", hauchte er und hielt einfach dessen Hand.





Immer noch focht Deidara in seinem Inneren einen Kampf aus, war nur sehr schwach und die Atmung flach. Wo war sein Gott? Groß und mächtig. Wann kam sein Reich? Kalt und prächtig. Glaubte er, dass sich das Blatt noch wendete? Wollte er, dass dieser Wahnsinn endete? Deidara ahnte, er spürte, dass er tot nicht war, dass im Paradies kein Platz für ihn war. Tief weiße Nachtgewächse, so wild und unterkühlt. Von einem Irrlicht angelockt und ans Ufer gespült. Hektisch tasten Deidaras Hände nach dem, was er begehrt und seine Sinne warteten fiebernd auf das Glück, das ihm verwehrt blieb. Die Unendlichkeit sie lag vor ihm und die Welt zu seinen Füßen. Seltsam wie sich alles fügte, alles schien so leicht, die Zeit stand still, als das Feuer ihn fast erreichte. Sein Geist explodierte wie eine Supernova, die Zeit schien kurz stillzustehen, auf weißen Wolken flog er durch die Nacht. Sein Stoff war weißer als weiß, heißer als heiß. Einmal zu den Sternen und wieder zurück. So hoch wie noch nie, um zu leuchten wie sie. Als der Morgen erwachte, war es Deidara der lachte. Einmal zu den Sternen und wieder zurück. Ganz hinauf und noch viel weiter, durch das Dach dieser Welt. Auf weißen Wogen durch die Nacht, so hoch wie noch nie, stieg er zu den Sternen auf, um zu leuchten wie sie. Doch noch war er zurück, lag friedlich in seinem Bett, schlief wie ein Murmeltier und kam langsam wieder ins Leben. Es dauerte lange, bis Deidara am nächsten Morgen aufwachte, direkt in das Gesicht seines Bruders blickte und spürte, dass dieser auf seinen Armen lag und er so unmöglich wegkonnte. Aber wollte er überhaupt von hier weg, was sprach dagegen liegenzubleiben und ihn anzusehen? Er wusste es nicht wirklich, verdrängte es in die hinterste Ecke seines Bewusstseins und blicke ihn nun einfach stumm an.

Itachi schlief weiter und war richtig ruhig. Er spürte Deidara bei sich und so blieb er ruhig. Erst nach einer weiteren halben Stunde wachte er langsam auf. Verschlafen sah er hoch, bis ihm bewusst wurde was passiert war. "Du bist wieder bei Bewusstsein...", hauchte er erleichtert.

Deidara spürte, wie sich sein Bruder langsam regte, wie dieser ihn aus roten Augen ansah und erleichtert schien. "Ich war bei den Sternen. Nicht sehr lange, aber ich war da", erzählte er, als sei es völlig normal, was er gestern getan hatte, was er für Sorgen bereitet hatte.

Itachi sah ihn an. "Bei den Sternen?" Deidara war zwar noch blass, aber schien wieder einigermaßen stabil zu sein. Er war wirklich erleichtert, dass er wieder bei Bewusstsein war. "Bitte mach das nie wieder! Willst du mich alleine lassen?", fragte er ruhig und hielt seine aufgebrachte Art zurück.

Kurz zuckte Deidara bei der Berührung seiner Wange zusammen, blickte Itachi aber ruhig an und versuchte zu sprechen, versuchte ihm mitzuteilen, was ihn bewegte und ihn veranlasst hatte dies zu tun. "Ich möchte dich nicht alleine lassen, nur haben deine Worte von gestern so wehgetan. Sie haben sie buchstäblich in meine Seele gebrannt, hatten mich innerlich fast zerfressen."

Jetzt war Itachi überrascht und sah ihn verwirrt an. "Meine Worte haben dich verletzt?" Er musste erst überlegen, was er gesagt haben könnte, dass das Ganze ausgelöst hatte. Es dauerte etwas, bis er ahnte, was Deidara meinte. "Meinst du, dass wir es gleich vergessen sollten?"

"Ja, deine Worte haben mich verletzt", wiederholte Deidara noch einmal, ehe er sich langsam versuchte aufzusetzen und sich sein Kissen ins Kreuz zu stopfen. Er knabberte ein wenig auf der Unterlippe, spielte nervös mit der Bettdecke. "Ja, genau diesen Satz meine ich und, dass es eh keine Zukunft hätte", gab er leise zu und fusselte an seiner Decke.

Itachi nahm Deidaras Hände und drückte sie leicht. "Du siehst es also nicht so, oder? Du hattest doch selbst gesagt, dass es nicht geht. Ich wollte Rücksicht nehmen, um dich nicht zu verlieren, aber... ich liebe dich. Mir ist egal, was andere denken, solange du nur ehrlich zu mir bist."

Zaghaft nickte Deidara, spürte den leichten Druck den Itachi auf seine Hände ausübte, lauschte seinen Worten und schluckte, als dieser ihm die drei schönsten Worte sagte. Sein Herz schlug ihm dabei fast bis zum Hals, sein Puls überschlug sich, sein Magen drehte sich und sein Zwerchfell schien zu hüpfen. Vor lauter Aufregung bekam Deidara einen Schluckauf, hickste immer wieder leise auf. Der Schluckauf war so schlimm, hielt ihn so in Schach, dass er erst mal gar nicht außer "Wasser" sagen konnte.

Itachi lächelte und stand auf, ging ein Glas Wasser holen und brachte es seinem Bruder. "Hier...", murmelte er und setzt sich wieder zu ihm. Er wollte Deidara glücklich machen, ihn lachen sehen und nicht schweigend und traurig. "Bitte sag mir, was du denkst."

Dankend nahm Deidara das Glas Wasser entgegen, nahm einen großzügigen Schluck und stellte es dann zur Seite. "Danke, das tat echt gut", sagte er leise und setzte sich dabei noch etwas auf. "Du willst wissen, was ich denke?", wiederholte er und runzelte die Stirn, da er selber nicht ganz wusste, an was er so dachte. "Ich denke, dass ich es gern probieren würde, aber ich kann da nichts versprechen. Natürlich liebe ich dich und das mehr als nur einen Bruder, aber ich möchte nichts überstürzen, möchte es langsam angehen."

Ruhig hörte Itachi zu. Immer mehr Hoffnung keimte in ihm auf und er lächelte glücklich. "Das ist vollkommen in Ordnung für mich. Ich werde dich doch nicht gleich überfordern, möchte dich glücklich machen und nicht dir weh tun", lächelte er und atmete erleichtert auf. "Wir können es für uns behalten, keiner muss wissen, was los ist."

"Danke, das bedeutet mir wirklich sehr viel", antwortete Deidara leise, aber mit einem leichten Lächeln im Gesicht. Er griff sich nun vorsichtig Itachis Hand, nahm sie in seine eigene und drückte sie leicht.

Itachi lächelte zufrieden, ließ Deidaras Hand los und zog ihn in seine Arme. "Ich würde nie etwas tun, dass dich unglücklich macht. Zumindest nicht absichtlich." Deidara war ihm wichtig und er spürte, dass seine Liebe immer größer wurde. "Darf ich dich küssen?"

"Dann tu es doch einfach ... musst doch nicht vorher fragen", sprach Deidara einen Ton leiser und blickte seinen Bruder dabei leicht schmunzelnd an. Er hatte Itachi zwar jetzt schon einmal geküsst, doch noch nie war er dabei so aufgeregt, wie jetzt. Sein Puls raste schon wieder so und sein Herz hämmerte lautstark gegen seinen Brustkorb.

Itachi zog ihn nah an sich, streichelte ihm über die Wange und legte sanft seine Lippen auf die des Anderen. Er küsste ihn sanft aber dennoch verlangend.

Deidara schloss, nachdem die Lippen seines Bruders die seinigen berührten seine Augen, ließ sich zärtlich küssen und küsste scheu und etwas zurückhaltend zurück. Itachis Lippen fühlten sich so verboten weich und sinnlich an, doch konnte und wollte er nicht aufhören von diesen zu naschen. Alles um ihn herum drehte sich wieder und seine Gefühle fuhren Achterbahn. Es fühlte sich so gut an, so gut, dass er es niemals enden lassen wollte.

Auch Itachi fand es sehr schön, wollte sich nicht lösen, lächelte überglücklich und küsste ihn weiter. Fest hatte er ihn im Arm und würde ihn nicht so schnell wieder loslassen. "Ich liebe dich. Wir schaffen das ganz bestimmt. Ich lasse dir deine Zeit, die du brauchst... Und bitte verspreche mir, dass du mit mir redest, wenn dich etwas bedrückt."

Nun lächelte Deidara wieder. "Danke, das bedeutet mir viel", sprach er leise, ehe er Itachi sachte auf die Wange küsste und über die andere mit der Hand streichelte. "Wenn mich etwas bedrücken sollte, dann sag ich es dir entweder sofort, oder aber ich warte, bis du abends Zuhause bist", versprach er und kuschelte sich dabei etwas an.

"Danke, das wollte ich hören...", hauchte er glücklich. "Ich möchte mir nie wieder so viele Sorgen um dich machen müssen. Als ich dich im Wasser habe liegen sehen, war es, als würde man mir mein Herz ausreißen."

"Tut mir leid, dass ich dir so viel Kummer gemacht habe", entschuldigte sich Deidara und blickte ihm in seine dunklen Augen, die er an ihm so liebte.

"Sagst du mir auch, warum du dich immer so in dich zurückgezogen hast? Du wusstest doch, dass ich dich liebe, über alles sogar." Er hatte Angst, dass Deidara wieder so etwas tun würde.

Deidara schwieg eine Weile, suchte darauf die Antwort und kaute auf der Unterlippe."Ich dachte, wenn ich mich verkrieche, dass es dann besser werden würde, dass ich es vergessen könnte", fing er leise an zu erzählen und seufzte kurz auf. "Ich weiß, dass es falsch ist sich zu verstecken, das ich dir damit sehr wehgetan hab. Ich wusste mir einfach nicht mehr zu helfen", endete er ernst und vergrub sich an Itachis Brust.

Itachi hielt ihn fest an sich gedrückt und stichelte sanft über dessen Rücken. "Es ist nicht gut, seine Gefühle zu unterdrücken. Damit macht man alles schlimmer. Man weiß nie, wie man sich verhalten soll und stößt anderen vor den Kopf. Denke daran, was Mum und ich dir beigebracht haben. Du sollst immer ehrlich sein."

"Ja, das habt ihr mir jeden Tag mindestens dreimal erzählt", grinste Deidara vor sich hin und genoss nun wieder die Nähe zu Itachi. So fühlte er sich sichtlich wohl und geborgen. Er musste sich nicht mehr verstecken, konnte unbeschwert sein Leben genießen und wieder langsam wie ein Schneeglöckchen nach dem Winter aufblühen.

Itachi küsste ihn nochmal und begann dann Deidara am Hals zu küssen. "Keine Angst, ich werde nichts tun, dass du nicht möchtest...", hauchte er und verpasste ihm einen kleinen Knutschfleck.

Gern ließ Deidara sich kurz von ihm küssen, spürte, wie Itachi ihn sanft am Hals küsste und wie dieser beruhigend zu ihm sprach. Eine Gänsehaut bildete sich bei ihm und ließ ihn leise seufzen. Sein Herz wurde immer lauter vor Aufregung, Stromstöße schnellten durch seine Adern und setzten Endorphine frei, die sich in seinem Körper breit machten."Hast du mir jetzt etwas so'n Fleck hinterlassen?", fragte Deidara ernst und blickte seinen Bruder schmunzelnd an, da er einfach nicht ernst bleiben konnte.

Itachi sah nicht auf und küsste weiter die weiche Haut einfach weiter. "Ja, habe ich und ich werde dir noch mehr geben... Heute...Morgen ... und am liebsten jeden Tag...", hauchte er und lächelte verspielt.

"Und hinterher sehe ich aus, wie ein Blaubeerkuchen", kicherte Deidara leise, da Itachi nicht von seinem Hals ablassen wollte und es leicht zu kitzeln begann. Es war ein angenehmes Kitzeln, eines, was er gern spürte, eines, welches er immer und immer wieder wollte und jetzt schon süchtig danach war.

"Na dann vernasche ich dich mit noch mehr Lust. Du schmeckst jetzt schon gut...", schnurrte er und küsste ihn wieder, jedoch leidenschaftlicher. "Wir sollten aufhören."

Deidara genoss wirklich jeden seiner Küsse, auch als diese leidenschaftlicher wurden und später abrupt endeten. "Hmm~ aufhören", kam es leise von Deidara, der sich aber auch nicht mehr ganz so sicher war.

Itachi lächelte ihn an und küsste ihn auf die Stirn. "Ich liebe dich. Vergiss das nie", erwiderte er und stand mit roten Wangen auf.

"Ich liebe dich auch", lächelte Deidara zurück, fuhr sich durch die Haare und setzte sich im Schneidersitz auf sein Bett. Eigentlich wollte er noch etwas in seinem Zimmer bleiben, doch sein Magen knurrte laut auf und er grinste kurz. "Ich hab Hunger, ich knurre wie ein Bär." Und schon hopste er aus dem Bett und zog sich seine Hausschuhe an.

"Ich liebe dich auch", lächelte Deidara zurück, fuhr sich durch die Haare und setzte sich im Schneidersitz auf sein Bett. Eigentlich wollte er noch etwas in seinem Zimmer bleiben, doch sein Magen knurrte laut auf und er grinste kurz. "Ich habe Hunger, ich knurre wie ein Bär." Und schon hopste er aus dem Bett und zog sich seine Hausschuhe an.

"Dann werde ich dir etwas kochen. Was möchtest du denn gerne essen? Ich mache dir, was du möchtest", lächelte er und sie gingen runter in die Küche .

"Ich habe Hunger auf Pommes mit Nuggets", rief Deidara seinem Bruder nach, ehe er sich rasch seinen Bademantel anzog und langsam runter in die Küche ging. Er schaute aber erst mal in den Tiefkühlschrank, ob sie die besagten Sachen auch vorrätig hatten. "Alles da", stellte er zufrieden fest und schmunzelte.

"Na gut...was du wünschst", lächelte er und holte die Sachen gleich, um genau das zu tun. Itachi machte das Essen und sah immer wieder zu Deidara, der sich hingesetzt hatte. Als er fertig war, stellte er das Essen auf den Tisch und wünschte ihm einen guten Appetit.

"Das sieht lecker aus." Deidara rieb sich freudig die Hände, wünschte Itachi nun selbst einen guten Appetit und nahm sich vom Huhn und von den Pommes. Auch nahm er sich etwas Ketchup und fing an zu essen. Hin und wieder blickte er zu seinem Bruder, lächelte zufrieden vor sich hin und fühlte sich nun schon sichtlich besser.

Itachi war froh, dass er wieder so wie früher wirkte, glücklich und zufrieden.

"Also gehen wir am Samstag zu dem Freizeitpark?", fragte er.

Deidara sah kurz auf, war so in sein Essen vertieft, dass er sich erst mal wieder ordnen musste. "Samstag... Freizeitpark? Sicher machen wir das noch, das wird auf alle Fälle lustig und bringt eine Menge Spaß mit", antwortete er, aß seine letzten Pommes auf und leerte sein Glas Apfelsaft.

"Na das freut mich sehr." Itachi lächelte er und hätte ihn jetzt am liebsten geküsst. "Nachdem ich jetzt schon mal den Rest der Woche freihabe, können wir uns auch noch einen bequemen Abend machen und jetzt erst mal Filme schauen! Oder möchtest du was anderes machen?"

"Filme schauen ist gut, aber ich würde lieber eines der Brettspiele bevorzugen, das hat mir beim letzten Mal so viel Spaß gemacht", lächelte Deidara und stellte sein Geschirr in die Geschirrspülmaschine.

"Hmmm ja finde ich gut. Ich finde auch, dass es Spaß gemacht hat" lächelte er und war wirklich froh, dass er ihn hatte. Deidara weckte Lebensgeister in ihm, die er nie für möglich gehalten hatte.

"Dann lass uns rüber ins Wohnzimmer gehen, ich mach nur rasch noch deinen Lieblingstee", lächelte Deidara sanft und setzte schon den Wasserkocher auf.

"Gut, wie du möchtest", erwiderte Itachi und gab ihm einen Kuss auf die Wange. Dann ging er ins Wohnzimmer und bereitete schon das Spiel vor.

Deidara schmunzelte bei dem Kuss auf die Wange, füllte dann schon das Wasser in die Teekanne und fügte noch zwei Teebeutel hinzu. Mit zwei Tassen und der Kanne in der Hand kam nun auch er selbst rüber ins Wohnzimmer und setzte sich an den Tisch.

Gemütlich saßen sie da, tranken Tee und spielten lange. Wie auch beim letzten Mal spielten sie bis spät in die Nacht hinein und als die letzte Runde zu Ende war, streckte Itachi sich. "Wir sollten langsam schlafen gehen."

Bei Itachis seinen Worten, wanderte Deidara sein Blick auf die Uhr und er stellte fest, dass es weit nach Mitternacht war und, dass es wirklich Zeit fürs Bett war. "Ich bin aber eigentlich noch gar nicht müde", meinte er, streckte sich aber nun selber und gähnte kurz.

Itachi lächelte und sah seinen Bruder an. "Du kannst, wenn du möchtest, dich noch zu mir ins Bett legen! Dann bist du nicht so einsam", schlug er vor und hoffte, dass es nicht zu aufdringlich war. Aber er würde gerne etwas mit ihm zusammen liegen und einfach nur kuscheln.

"Ich darf mich zu dir legen?", fragte Deidara nun etwas überrascht und blickte ihn erstaunt an. Doch dann nickte er und fing an, die Spielfiguren wegzuräumen. "Ich würde sehr gerne bei dir schlafen", erwiderte er mit einer zarten Röte im Gesicht.

"Natürlich darfst du bei mir schlafen, warum auch nicht? Ich habe dich doch lieb", lächelte er glücklich und erleichtert, dass Deidara ihn nicht ablehnte. "Naja warum auch alleine schlafen, wenn man zusammen schlafen kann."

Deidara nickte kurz, räumte das Spiel zurück in den Schrank und streckte sich noch mal. "Komm lass uns schlafen gehen." Und er ging schon aus dem Wohnzimmer und die Treppe rauf.

Itachi sah seinem Bruder nach und lächelte. Nicht lange und er folgte ihm hoch ins Schlafzimmer, zog sich um und legte sich schon hin. "Na komm ..."

Auch Deidara zog sich sein Schlafgewand über, legt sich nach Itachi seiner Aufforderung ins Bett und deckte sich noch rasch zu, ehe er ein Stück näher zu ihm rutschte.

Itachi lag auf der Seite und streichelte ihm über die Brust und lächelte. Er betrachtete ihn lange und lächelte verliebt. "Du hast so ein schönes Gesicht."

Deidara lächelte ebenfalls, fühlte sich neben seinem Bruder sehr wohl und die streichelnde Hand an seiner Brust, beruhigte ihn sichtlich. Auch die leisen, gehauchten Worte ließen ihn nun wieder schmunzeln. "Man hat mir damals im Heim gesagt, dass ich meiner leiblichen Mutter sehr ähnlich sehe", erzählte er leise und blickte ihn sanft an.

"Wirklich? Möchtest du sie denn kennenlernen?", fragte er ruhig und sah Deidara neugierig an. "Bestimmt lässt sich da was machen!", lächelte er und atmete tief durch. Jedoch war er sich nicht sicher, ob das richtig war, schließlich würde Deidara vielleicht dann von ihm weg wollen.

"Nein, das möchte ich nicht, zumal sie nicht mal mehr lebt", erklärte Deidara erneut, da er es eigentlich schon einmal erwähnt hatte. Scheinbar hatte Itachi das aber wieder vergessen oder aber, er hatte nicht richtig zugehört.

"Ach stimmt, tut mir leid, durch die Arbeit bin ich immer total in Gedanken ... Hast du denn ein Bild von ihr?", fragte er ruhig.

"Ja, habe ich und sogar eine Haarlocke hab ich noch von ihr", lächelte Deidara erneut und kuschelte sich an Itachi. "Ich zeig es dir morgen, jetzt bin ich zu müde", gähnte er leise und schloss seine Augen.

"Das wäre schön. Mich würde interessieren, woher du diese schönen Augen und die sinnlichen Lippen hast", lächelte er und küsste ihn sanft.

Gerne ging Deidara auf den sanften Kuss ein, seufzte leise und wohlig auf und hörte die Worte. "Ich weiß es, die Augenfarbe habe ich von beiden Elternteilen, die Lippen aber habe ich von meiner Mutter", antwortete er leise und blickte ihn verliebt an.

"Hmmm ... deine Lippen sind wirklich schön! Ich liebe sie sehr ...", hauchte er und küsste ihn erneut. "Aber jetzt gehörst du zu mir. Du bist Mein ...", hauchte er.

"Deine sind aber auch ganz schön", schmeichelte Deidara seinem Bruder gegen die weichen Lippen und erwiderte dann erneut dessen Kuss. Die nächsten Worte ließen ihn strahlen, sein Herz höher schlagen. "Ich gehöre doch schon dir, schon seit fast fünf Jahren. Nur, dass es jetzt ganz anders ist."

"Ja, jetzt gehört mir dein Herz, genauso wie meins dir gehört! Jetzt besitze ich dich voll und ganz ...", hauchte er und streichelte ihn weiter.

Deidara lächelte wieder, schmiegte sich an Itachi und bettete den Kopf auf dessen Brust. "Ich hab dich lieb", kam es leise über seine Lippen und er seufzte glücklich und zufrieden auf. Doch so langsam überholte ihn die Müdigkeit, seine Augen fielen zu und sein Brustkorb hob und senkte sich gleichmäßig.

Itachi strahlte sichtlich glücklich und sah ihn an. "Ich dich auch ...", hauchte er und war genauso müde wie er. Er legte sich gemütlich hin, legte einen Arm um ihn und so schlief er ein.

Zum ersten Mal schlief Deidara nachts wieder ruhig, wurde nicht von irgendwelchen Träumen eingeholt und konnte somit die Nacht durchschlafen.

Auch Itachi schlief ohne Angst zu haben, dass Deidara etwas passierte oder sich etwas antat.

Deidara wachte auch erst wieder auf, als draußen leise die Vögel zwitscherten, als langsam die Sonne aufging und einen neuen Tag begrüßte. Blinzelnd schaute er auf den Wecker, sah, dass es halb sechs in der Frühe war und drehte sich noch einmal auf die andere Seite.

Itachi schlief immer noch tief und fest, sah glücklich aus und hielt Deidara fest an sich gedrückt. Die Tage die er sich nun krankgemeldet hatte, würde er ausnutzen um mit ihm viel Zeit zu verbringen.

Noch einmal schlief Deidara ein, lag dicht an Itachi gekuschelt und lag da wie ein zusammengerollter Kater, welcher in einem Korb lag und schnurrte.

Itachi wachte langsam auf und sah in das Gesicht seines Bruders. Lächelnd streichelte er über dessen Wange und legte sich wieder gemütlicher hin.

Durch die zarte Berührung seiner Wangen, wachte nun auch Deidara allmählich wieder auf, blinzelte und lächelte zufrieden,als er Itachi neben sich liegen sah. Wie dieser ihn ansah, so voller Liebe und Wärme, voller Zuneigung und Glück. "Guten Morgen", sprach er ihn leise an und rieb sich mit einer Hand den Schlaf aus den Augen.

Lächelnd sah er ihn an und küsste ihm auf die Wange. "Morgen...", hauchte er und sah überglücklich aus.

"Und gut geschlafen?", fragte Deidara leise, zog sich die Decke etwas zurecht und blickte weiterhin seinen Bruder mit einem Schmunzeln an.

"Und wie gut ich geschlafen habe. Seit Langem mal wieder richtig gut", strahlte er und streichelte ihn sanft. "Und du? Wie hast du geschlafen?"

Freudig strahlend blickte Deidara seinen Bruder an, freute sich, dass dieser so gut geschlafen hatte. "Ich hab geschlafen wie ein Bär", gab er zu und streckte sich ausgiebig, ehe er kurz sein Kissen aufschüttelte und sich wieder hinlegte.

"Dann bin ich zufrieden", lächelte er. "Wollen wir noch ein bisschen kuscheln?", fragte er, weil es gerade so schön bequem war.

"Kuscheln klingt toll, das machen wir. Ich habe noch gar keine Lust aufzustehen", nickte Deidara kurz vor sich hin, kuschelte sich auch im nächsten Augenblick an und schloss nun wieder leise seufzend seine Augen, um die Zweisamkeit noch mehr zu genießen.

Auch Itachi genoss die gemeinsame Zeit und drückte ihn an sich. "Ich auch nicht ... zusammen im Bett liegen ist viel schöner", murmelte er und schloss seine Augen. Es war ein erfüllendes Gefühl ihn so nah zu spüren und zu wissen, dass er es auch wollte.



Leise schnurrte Deidara etwas auf, als sein Bruder ihn etwas an sich drückte, legte sachte den Kopf auf dessen Brust ab und lauschte dem schnellen, aber regelmäßigem Herzschlag. Er fühlte sich neben ihm so wohl, würde am liebsten immer so liegen bleiben und gar nicht mehr aufstehen.


Für Itachi war es seit Langem ein schönes Gefühl, denn er hatte sich seit Mikotos Tod nicht mehr so sicher und wohlgefühlt. Dass Deidara neben ihm lag, war wirklich schön, er streichelte ihm über den Rücken und betrachtete ihn.

"Ich habe keine Lust, heute aufzustehen. Können wir nicht einfach so liegen bleiben?", wollte Deidara wissen, drehte seinen Kopf und blickte nun wieder in die dunklen Augen seines Bruders.

Itachi lächelte, zog ihn an sich, küsste ihn sanft und nickte. "Können wir machen ... Es ist wirklich schön, dass du gerne bei mir bist."

Deidara lächelte ebenfalls, seufzte wohlig auf. "Ich fühle mich in deiner Nähe eben wohl, mehr als wohl", sagte er leise und kräuselte kurz die Nase, da diese anfing zu kitzeln. "Iiiiiik ... das kitzelt." Und kurz musste er doch über seine Nase kratzen.

Itachi lachte und sah seinen Bruder an. "Du bist niedlich", meinte er dann und betrachtete ihn lächelnd. Die Nähe hätte er sich nie zu träumen gewagt und früher hatte er auch nicht diese Zuneigung gespürt, doch jetzt konnte er nicht mehr ohne ihn.

"Hey, ich bin doch kein Teddybär", sagte Deidara darauf hin ernst, schmunzelte dann aber wieder und bettete wieder sanft seinen Kopf auf die Brust seines Bruders. Vorsichtig hob er nun seine Hand, legte sie auf Itachis Wange und streichelte sachte darüber.

"Ich weiß, aber du bist dennoch süß ... ich liebe alles an dir, deine langen Finger, deine schönen Haare, deine wunderschönen Augen ... einfach alles ...", lächelte Itachi und sah ihn an.

Deidara wurde bei so vielen Komplimenten rot, lächelte ihn schüchtern an. "Du machst mich ganz verlegen, aber schön zu hören, dass du alles an mir liebst", lächelte er noch immer scheu, streichelte über seine Wange und seufzte auf. Irgendwann aber bekam er doch Hunger, sein Magen knurrte etwas lauter und ließ ihn leise glucksen.

Itachi genoss die Streicheleinheiten die Deidara ihm gab. Es erfüllte ihn mit einer Zufriedenheit ihn bei sich liegen zu haben. Als er dann seinen Magen hörte, musste er lachen. "Soll ich dir Frühstück machen?"

"Frühstück wäre gut, ja. Aber bitte im Bett und mit dir", lächelte Deidara erneut und setzte sich langsam auf, um seinem Bruder das Aufstehen zu ermöglichen. Dieses war schließlich so schön warm, lud somit ein liegenzubleiben und den Tag zu vertrödeln.

Itachi setze sich auf und ging sofort los das Frühstück zu machen. In der Küche machte er Waffeln und Kakao, da Deidara den so mochte. Er richtete alles ganz liebevoll auf dem Tablett her und brachte es hoch.

Deidara wartete im Bett geduldig auf seinen Bruder, sah wenig später, wie dieser mit einem Tablett zurückkam und es ihn vorsichtig hinstellte. "Hmmm~ Waffeln und Kakao, ein tolles Frühstück", lächelte er sanft, nahm sich seine Tasse zur Hand und führte sie nun zu seinen Lippen.

"Na dann lass es dir schmecken", lächelte er und legte sich unter die Decke.

"Hast du gar keinen Hunger?", wollte Deidara wissen, biss in seine Waffel und blickte rüber zu seinem Bruder, welche wieder im Bett neben ihm saß.

"Es geht, etwas nur ...", lächelte er und küsste ihn erneut. "Nun du kannst mich ja auch füttern", lachte er.

Grinsend blickte Deidara Itachi an, hörte etwas von "füttern" und führte ihm frech eine der Waffeln an den Mund, damit dieser abbeißen konnte. "Füttern klingt gut." Und er brach ein Stück ab und wartete geduldig, bis er den Mund leer hatte, nur um ihn ein kleineres Stück an die Lippen zu führen.

Breit grinsend nahm er das Stück in den Mund und lächelte. Er aß es und biss dann noch ein Stück ab.

Deidara hatte sichtlich seinen Spaß Itachi zu füttern, einen solchen, dass er nun selbst vergessen hatte, dass er eigentlich Hunger hatte. Er fand es eben einfach zu süß, wie Itachi immer wieder von der Waffel abbiss oder danach schnappte, weil er sie frech immer wieder wegzog.

"Du bist ganz schön frech", grinste er und hielt ihm nun auch ein Stück vor den Mund. "Es ist doch dein Frühstück."

"Ja, ist es, hab nur vor lauter lachen vergessen, dass ich Hunger habe." Vorsichtig biss er nun ein Stück ab, trank seinen restlichen Kakao aus und stellte die Tasse auf das Tablett zurück.

"Na dann iss jetzt und vielleicht lässt du mich auch ein bisschen naschen", murmelte er und küsste ihm auf den Hals.

"Wie soll ich denn essen, wenn du an meinem Hals naschen tust? Hinterher verschlucke ich mich noch", erwiderte Deidara relativ spät und hatte somit das nächsten dunkle Mal an seinem hellen Hals.

"Na ja ... ich konnte nicht widerstehen", gestand Itachi und küsste ihn auf dem Mund. Er ließ ihn los und lächelte. "Na dann lass es dir schmecken ..."

Frech grinsend blickte Deidara Itachi an, hörte, was dieser sagte und kicherte kurz. "Und dann steht morgen in der Zeitung, Bruder an Waffel erstickt, weil der Andere anfing, ihn zu vernaschen", lachte er weiter, aß seine letzte Waffel und stellte den Teller weg.

Bei den Worten musste auch Itachi lachen und zog Deidara nah an sich. "Nein, so weit lass ich es nicht kommen!"

"Freut mich zu hören, dann kann ich ja weiterhin ohne Bedenken meine Waffeln essen", erwiderte Deidara leise, blickte ihm tief in die Augen und reckte sich der streichelnden Hand entgegen.

"Hmmm ... ich könnte den ganzen Tag mit dir so verbringen", lächelte er und küsste ihm auf den Handrücken.

"Dann bleiben wir heute einfach im Bett liegen und machen uns einen faulen Lenz", nickte Deidara zufrieden. Ja, so ließ es sich leben, nur er und sein Bruder und das ganze in einem gemütlichen Bett.

"Liebend gerne ...", kam es von Itachi und küsste weiter die Hand. "... ich liebe dich sehr ...", hauchte er und kuschelte sich an.

"Ich liebe dich auch ... so sehr, das es beinahe schon wehtut", gestand Deidara und lächelte nun wieder vage, da ihm seine Worte doch etwas peinlich waren. Immerhin hatte er solche noch nie wirklich ausgesprochen und auch noch nie gefühlt. Für ihn war das immer noch alles neu und aufregend zugleich.

"Das sollte es nicht, du sollst dich wohlfühlen", antwortete Itachi leise und küsste ihn sanft und dennoch verlangend. Er wollte ihm zeigen, dass er für ihn da war und ihn nie verlassen wollte.

"Ich weiß", nuschelte Deidara gegen die weichen Lippen seines Bruders, schloss vollendend seine Augen und gab sich dem sanften, verlangenden Kuss hin. Mutig schlang er sogar seine Arme in dessen Nacken, fing an ihn dort etwas zu kraulen und naschte weiterhin von den Lippen seines Gegenübers.

Itachi konnte gar nicht von ihm lassen. "Du bist so süß ...", hauchte er und küsste ihn weiter.

"Das macht der viele Kakao, den ich immer trinke", erwiderte Deidara keck, schloss dann aber wieder die Augen und ging mit Freuden in den leidenschaftlich werdenden Kuss ein.

"Na dann trink noch mehr ...", lachte Itachi. "Dann kann ich gar nicht mehr von dir lassen", grinste er und küsste ihn weiterhin.

Deidara blühte in Itachi seiner Nähe richtig auf, kicherte schon wieder, als er hörte, er solle noch mehr Kakao trinken. "Sicher und hinterher roll ich die Straßen runter", meinte er ernst und kraulte weiterhin Itachi den Nacken.

"Aber nein...so wirst du nie enden", lachte Itachi und genoss die Streicheleinheiten, die er bekam ihm "Du bist niedlich ... dein Humor gefällt mir."

"Das will ich auch hoffen, sonst weiß ich nicht warum ich soviel Fußball spiele." Deidara streichelte sachte seinen Bruder weiter über den Nacken, blickte ihn schmunzelnd an und setzte sich etwas auf.

Itachi lächelte und sah ihn verliebt an. "Weißt du eigentlich, wie sexy du auf mich wirkst? Da ist es wirklich schwer sich zurückzuhalten", grinste er, streichelte ihm über die Wange und blickte ihm in die schönen Augen.

Deidara wurde bei diesen Worten rot um die Nase, schaute aber weiterhin zu Itachi. Er war sich nun nicht sicher, was er darauf sagen sollte. Klar er fand den Kuss wirklich sehr schön, aber für mehr fühlte er sich einfach nicht bereit ... noch nicht. Er vertraute seinem Bruder und er wusste, dass dieser ihm nie wehtun würde, nur war er eben unsicher und hatte etwas Angst. "Ich weiß nicht ...", fing er leise an, rieb sich verlegen die Nase und versuchte den Satz zu beenden."Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll."

Deidara wurde bei diesen Worten rot um die Nase, schaute aber weiterhin zu Itachi. Er war sich nun nicht sicher, was er darauf sagen sollte. Klar er fand den Kuss wirklich sehr schön, aber für mehr fühlte er sich einfach nicht bereit ... noch nicht. Er vertraute seinem Bruder und er wusste, dass dieser ihm nie wehtun würde, nur war er eben unsicher und hatte etwas Angst. "Ich weiß nicht...", fing er leise an, rieb sich verlegen die Nase und versuchte den Satz zu beenden. "Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll."

Er hörte ihm zu und lächelte sanft. "Du musst nichts sagen. Ich weiß, dass du noch Zeit brauchst. Keine Angst, ich mache nichts, was du nicht möchtest...", hauchte er und küsste ihn einfach sanft. Auch, wenn er ihn gerne berühren würde, so wusste er, dass das unverantwortlich wäre.

Deidara war nun etwas aufgeregt, so aufgeregt, dass sein Herz wild gegen seinen Brustkorb hämmerte und sein Puls raste wie ein ICE durch seine Adern. Seine Gefühle überschlugen sich fast, fuhren Achterbahn und gönnten dem Kreislauf kaum eine Pause. Es war zu köstlich, zu kostbar....

Itachi küsste ihn lange und sinnlich, sodass er das Gefühl hatte, die Zeit würde stillstehen. Er liebte ihn so sehr und wollte nicht von ihm weg. Doch der Tag würde vermutlich schneller vergehen, als ihm lieb war.

Deidara stupste mit seiner Zunge an Itachis Lippen und bat um Einlass. Er wollte jetzt mehr – und wenn es nur ein richtiger Kuss war. Es fühlte sich seltsam an, aber keinesfalls eklig. Immerhin liebte er seinen Bruder und so was hatte er nun schon oft genug in Filmen gesehen, also war auch sicher nichts Schlimmes dabei. Wenn da nur nicht diese Unsicherheit wäre.

Sofort öffnete Itachi seinen Mund und spielte mit seiner Zunge. Er wollte ihn nicht überfordern und deshalb ließ er ihn entscheiden, was er tat und wann er es wollte.

Deidara spürte die neckende Zunge seines Gegenübers an der seinigen, fing sachte an mit dieser zu spielen an. Es war ungewohnt, aber es fühlte sich unbeschreiblich gut für den Jüngeren an, nur wusste er im Moment nicht, wohin mit seinen Händen. Scheu legte er diese nun auch auf Itachis Schulter, genoss zunehmend dessen Zunge an seiner eigenen und umspielte sie immer wieder mit der seinigen. Noch nie war er seinem Bruder so nah wie jetzt, noch nie hatte er jemanden so geküsst oder es zugelassen ihn so zu küssen, aber bei Itachi ließ er dies gerne zu. Er liebte ihn und wollte ihm das so auch gerne zeigen und spüren lassen.

Itachi lächelte und sah ihn glücklich an. Er küsste ihn immer wieder und ließ nicht von ihm ab. Wenn Deidara schon mal freiwillig bereit war, etwas mehr zu tun, dann genoss er es auch ausgiebig.

Immer wieder streichelte Deidara mit seiner Zunge über die Itachis, stippte sie herausfordernd an oder glitt frech unter sie und kitzelte ihn erneut. Gern hätte er noch etwas mehr gehabt, doch hatte er gerade ein kleines Problem... Der Sauerstoff wurde langsam knapp und er musste sich kurz von ihm lösen, um Luft zu holen. Dabei schaute er ihn lächelnd an, ließ sanft seine Hand aus Itachis Nacken gleiten.

Als sich ihre Lippen trennten, sah er ihn lächelnd an. "Du kannst das wirklich gut", grinste er und strich ihm über die Wange. "Wo hast du das denn gelernt?"

Verlegen schaute Deidara seinen Bruder an. "Nun ja, ich hab das nirgendwo gelernt, das war mein erster Kuss in dieser Richtung."

Jetzt war er wirklich überrascht. "Was, ist das dein Ernst? Das wusste ich nicht", murmelte Itachi und hoffte, dass er es nicht als schlimm empfand.

"Ja, das ist mein Ernst, aber ich fand es wirklich sehr schön", lächelte Deidara nun wieder gefasster und nahm die Hand seines Bruders in die seinige.

"Warum hast du das nicht früher gesagt?", fragte er leise. "War es denn okay für dich, dass ich ihn dir geraubt habe?"

Deidara sah Itachi ernst, aber liebevoll an."Ich hab mich nicht getraut", gestand er leise, schüttelte dann aber den Kopf und streichelte ihm wieder zärtlich über die Wangen. "Ich bin froh, dass du der Erste warst, mit dem ich diesen Kuss teilen durfte."

"Nicht getraut?" Das verblüffte ihn doch etwas. "Warum denn? Habe ich dir irgendwie Angst gemacht?", wollte er leise wissen und sah ihn an.

"Ich fand es nicht so wichtig und ich wollte auch nicht dumm dastehen. Deswegen hab ich mich nicht getraut es zu sagen", erklärte sich Deidara kurz, ehe er seinen Bruder wieder lächelnd ansah. "Du hast mir keine Angst gemacht, du hast sie mir nur genommen, das ist alles."

"Du bist wirklich unglaublich liebenswert..." hauchte Itachi und zog ihn fest an sich. Er liebte ihn so sehr und er würde ihn nie wieder gehen lassen. "Ich habe sie dir genommen? Ich merke schon, ich nehme mir viel von dir...", schmunzelte er leise.

Glücklich lächelte Deidara Itachi bei diesen Worten an, kuschelte sich umso mehr an ihn und schloss leise seufzend die Augen. "Hmmm~ das stimmt, du nimmst eine Menge weg. Erst die Dunkelheit und jetzt die Angst", kam es leise über seine Lippen, ehe er die Augen wieder aufschlug und direkt in die Augen seines Bruders blickte.

"Ich hoffe auch, dass ich sie weiterhin von dir fernhalten kann...", hauchte er und lächelte, streichelte Deidara über den Arm und sah wirklich zufrieden aus.

"Das hoffe ich auch", murmelte Deidara leise, ehe er durch die streichelnde Hand an seinem Arm eine leichte Gänsehaut bekam und kurz erschauderte. Seine Haut kribbelte überall dort, wo Itachi ihn berührt und angefasst hatte, ein sehr angenehmes Kribbeln, welches seinen Körper durchflutete.

Itachi streichelte ihn sanft weiter, liebte es, ihn so sanft zu berühren und die roten Wangen von Deidara zu sehen. Er spürte, dass es ihm nicht unangenehm war, aber eben ungewohnt.

Deidara hatte die Augen wieder geschlossen, spürte die streichelnde Hand, fühlte die Nähe zu Itachi und hatte dabei ein zufriedenes Lächeln im Gesicht. Er genoss das alles sehr, immerhin musste Itachi bald wieder zur Arbeit und dann sahen sie sich nur wieder abends und an den Wochenenden.

"Tut mir leid, wenn ich nach der Arbeit oftmals gereizt bin, das ist nicht böse gemeint", sprach Itachi leise und streichelte ihn sanft weiter. Er wusste, dass er meist gereizt war, weil nicht alles so lief, wie es sollte und deshalb sollte man ihn am besten erst mal nicht ansprechen, wenn er kam.

"Das muss dir nicht leidtun. Deine Arbeit verlangt viel von dir ab und da ist eine solche Gereiztheit völlig normal", erwiderte Deidara und kuschelte sich nur noch mehr an ihn.

"Schon, aber ich muss dich dennoch nicht gleich so anmeckern, wenn du was sagst. Ich versuche einfach bisschen gelassener zu sein", versprach Itachi ihm.

"Ja, versuch das mal." Deidara nickte und fing an, Itachi sachte über den Bauch zu streicheln an. Er wollte am liebsten die Zeit anhalten, an nichts denken, einfach so liegenbleiben und nur fühlen und genießen.





Itachi genoss es, dass Deidara ihm über den Bauch streichelte und lächelte zufrieden. Er war sehr glücklich ihn zu haben. Nie hätte er sich zu träumen gewagt, sich je in Deidara zu verlieben, oder ihm so nahe zu sein.

Deidara hatte nun wieder die Augen geschlossen, genoss die Stille, genoss das leise Atmen und das auf und absenken seines Brustkorbes und lauschte dem schnellen Herzschlag seines Bruders.

Diese Ruhe, wo nur das ruhige Atmen von ihnen zu hören war, genossen beide sehr und Itachi war froh, ihn bei sich zu haben. Er wusste nicht warum, aber er hatte sich so sehr verliebt, dass es ihn alleine bei dem Gedanken schmerzte, wieder in die Arbeit zu müssen.

Die Ruhe war so schön beruhigend für Deidara, dass er wenig später einschlief. Seine Hand lag nun ruhig auf Itachi seinem Bauch, sein eigener Atem ging regelmäßig, aber etwas flach und er rollte sich wieder wie eine Katze zusammen.

Itachi merkte, dass Deidara eingeschlafen war und so zog er ihm die Decke hoch, damit dieser nicht auskühlte. Er mochte diesen Anblick sehr und betrachtete ihn lange.

Die Decke, welche über ihn gelegt wurde, bekam Deidara nicht mehr mit. Zu tief und zu feste schlief der Teenager, seufzte leise im Schlaf und kuschelte sich gegen den warmen Körper seines Bruders.

Sanft streichelte Itachi ihm über den Rücken und Deidara erinnerte ihn an eine Katze, die er mal gehabt hatte. Sie hatte sich auch immer so niedlich zusammengerollt wie Deidara jetzt. Ruhig betrachtete er ihn weiter und lächelte glücklich.

Leise seufzend und auch schnurrend, schlief dieser weiterhin dicht an seinem Bruder angekuschelt und wachte erst wieder auf, als es draußen bereits richtig warm war und die Sonne hell ins Schlafzimmer strahlte.

Lächelnd schaute Deidara auf seinen schlafenden Bruder, deckte nun ihn zu und stand vorsichtig aus dem Bett auf. Gern wäre er liegen geblieben, aber er musste dringend ins Bad.

Als Itachi spürte, dass die wärmende Gestalt neben ihm verschwunden war, wachte er auf und sah sich verschlafen um, streckte sich und blieb noch liegen.

Deidara kam, nachdem er im Badezimmer fertig war zurück ins Bett und stellte erstaunt fest, dass Itachi schon wieder wach war. "Bist du schon lange wach?", wollte er deshalb wissen, kroch wieder ins Bett und unter die warme Decke.

"Nein, fünf Minuten", lächelte er und zog Deidara, als er neben ihm lag zu sich, küsste ihn kurz auf die Stirn und streichelte ihn.

Lächelnd blickte er seinen Bruder an. "Dann hab ich ja nicht viel verpasst", grinste er frech und kuschelte sich wieder an seiner Brust an.

"Ja...", hauchte Itachi und hielt ihn fest im arm. Plötzlich kam ihm der Gedanke, wie es wohl sein würde, wenn er mit ihm wirklich irgendwann schlafen würde. Wusste Deidara was ihn erwartete?

Zufrieden seufzte Deidara leise auf, kraulte nun wieder Itachi seinen Bauch und schloss ergebend seine Augen.

Wie Deidara ihn berührte war schön und er schloss genüsslich die Augen. Es war so schön hier mit ihm zu liegen und einfach nichts tun zu müssen.

Frech krabbelte Deidara mit der Hand unter Itachi sein Shirt, fuhr nur mit den Fingerspitzen über dessen Bauch und umkreiste ab und zu den Bauchnabel. Er selbst hatte dabei die Augen geschlossen, ließ sich nur von seinen Gefühlen leiten.

Auch wenn er überrascht war über das, was Deidara tat, ließ er es zu und war gespannt, was dieser noch tun würde. Er hörte in sein Inneres und wusste, dass er sich zusammennehmen musste.

Deidara streichelte weiterhin über seinen Bauch, krabbelte aber einige Zeit später etwas höher und strich nun vorsichtig und beinahe andächtig über seine Brust. Itachis Haut fühlte sich ganz warm und weich an, so schön, dass er ungehemmt einfach weiter machte.

Itachi ließ ihn Stück für Stück seinen Körper erkunden und lächelte leicht. Deidara war wie ein kleines Kind das neugierig etwas Neues erkundete, einfach süß! Ruhig blieb er mit geschlossenen Augen liegen und sagte nichts.

Vorsichtig fuhr er nur mit den Fingerspitzen über die Brustwarzen, war erstaunt, wie schnell diese sich unter einer so leichten und zarten Berührung verhärten konnten. Kurz blickte er dabei neugierig und gespannt in Itachis Gesicht, sah, dass dieser die Augen geschlossen hatte und scheinbar still die Zuwendungen genoss.

Ob sich Deidara bewusst war, was er da tat? Er brachte Itachi gerade richtig in Fahrt und er würde vermutlich nicht mehr lange so ungerührt daliegen können. Doch solange es ging, wollte er es genießen.

Während er sanft weiter seine Brust streichelte, beugte er sich etwas vor, legte seine Lippen auf die seines Bruders und küsste ihn ganz sanft. Deidara schloss nun selbst wieder die Augen, wollte einfach nur ein wenig spielen und austesten.

Itachi erwiderte den Kuss gern und versuchte ruhig zu bleiben, aber Deidara war so anziehend und so zog er ihn nah an sich ran und streichelte ihm über den Hintern, nur kurz, schon fast beiläufig.

Kurz zuckte Deidara bei dieser kurzen Berührung seines Hinterns zusammen, brach aber weder den Kuss noch seine Streicheleinheiten ab. Vielmehr fing er an, an Itachis Unterlippe zu knabbern an, fuhr dann wieder frech mit der Zungenspitze drüber.

Itachi wusste, dass er es noch nicht durfte und so ließ er die Finger weiter von ihm und streichelte nur ein bisschen. "Dei ...", hauchte er und ließ dessen Zunge freie Bahn.

Vorsichtig und mit etwas Zurückhaltung umspielte Deidara nun wieder die Zunge des Älteren, ließ seine Hände langsam über die Brust des Anderen wandern und zitterte leicht. Auf ihn prasselten grade so viele Gefühle gleichzeitig ein, dass er nicht wirklich wusste, wohin damit, jedoch genoss er diese in vollen Zügen und wollte noch etwas mehr davon.

Itachi wusste, dass es für Deidara nicht so schön sein würde, aber er musste ihn stoppen. Er drückte ihn leicht weg und sah ihn mit roten Wangen an. "... das ... ähm reicht erst mal?"

Leicht schmollend sah Deidara auf seinen Bruder herab, als dieser ihn leicht von sich schob und ihn mit geröteten Wangen ansah. "Hab ich etwas falsch gemacht?", wollte er deshalb wissen und richtete sich langsam auf.

Sofort schüttelte Itachi den Kopf. "Nein, hast du nicht. Es hat sich gut angefühlt, das ist ja das Problem. Ich möchte nur nichts Falsches machen."

"Du machst aber doch nichts falsch, ich war nur neugierig, das ist alles", lächelte Deidara unbeholfen und seufzte leise auf.

"Ja, noch nicht. Aber wenn du weiter machst, könnte ich mich nicht mehr zurückhalten. Ich möchte dir einfach Zeit lassen", erwiderte er ruhig.

Schwach nickte Deidara, kuschelte sich dann wieder an und seufzte leise auf. "Ich verstehe...", murmelte er leise, aber dennoch zufrieden vor sich hin.

Keineswegs war Deidara deswegen sauer, er war nur etwas enttäuscht – enttäuscht, dass man ihm in seinem Spiel und Erkundungstrieb gestört und ausgebremst hatte. Er selbst wusste nicht wie man auf solche Berührungen reagierte, konnte es also schlecht einschätzen.

"Du bekommst noch früh genug, viel von mir zu spüren. Dann darfst du auch mehr machen", erklärte er leise und streichelte Deidara über den Rücken.

"Hmmm~", kam es leise gebrummt von Deidara, ehe er den Kopf leicht anhob, Itachi ansah und dessen streichelnde Hand in seinem Rücken leise schnurrend genoss. "Und wann wird das sein?", fragte er leise, aber recht neugierig nach.

"Das entscheidest du. Ich werde nur das tun, was du auch möchtest. Du darfst dir aussuchen, wann du denkst, dass du bereit dazu bist mit mir zu schlafen...", hauchte Itachi.

Deidara nickte schwach bei seinen Worten, legte sich dann wieder der Länge nach hin und kuschelte sich an. "Und wenn ich etwas anderes möchte ... zum Beispiel ... naja du weißt schon... Petting oder so was in der Richtung." Und wieder wurde er rot, war er es noch immer nicht gewohnt frei über solche Dinge zu sprechen.

"Dann bin ich gern bereit, das zu tun, wenn du mir nur Bescheid gibst, wie weit du gehen möchtest und ich gehen darf", antwortete Itachi lächelnd bei dem Anblick. Deidara war wirklich niedlich, wenn er so rot wurde und verlegen wegsah.

Deidara blickte nun wieder vorsichtig zu seinem Bruder, noch immer war er rot, war unsicher und verlegen. "In Ordnung, aber damit würde ich auch gern noch etwas warten. Es ist immerhin ein großer Schritt und den möchte ich nicht so schnell wagen", sprach er erneut leise und fuhr sich durch die Haare um seine Unsicherheit etwas zu überspielen.

"Ist okay für mich. Lass dir Zeit so viel du brauchst. Du wirst wissen, wenn du bereit bist", lächelte er.

"Danke", hauchte er leise, küsste ihn kurz auf die Lippen und kuschelte sich dann wieder voll und ganz an.

Itachi legte einen Arm um ihn und lächelte zufrieden. Deidara war wirklich vernünftig und übereilte es nicht damit, das fand er natürlich sehr gut, denn somit konnte er sich sicher sein, dass er keinen Anderen hatte.

Schweigend lag Deidara in den Armen seines Bruders, hatte die Augen geschlossen und genoss nun wieder die Stille, welche sie nun wieder umgab. Es störte ihn nicht mal, mochte er doch solch eine Ruhe ganz gern.

Wieder entging ihm, das Itachi eingeschlafen war, dass dieser scheinbar müde vom Liegen wurde. Etwas langweilte er sich nun doch, stand deswegen auch vorsichtig auf und ging leise die Treppen runter und ins Wohnzimmer. Unten saß er auf der Couch, hatte sich den Fernseher angemacht und zippte durch das Nachmittagsprogramm, welches allerdings zu wünschen übrig ließ. Er blieb bei einer Doku über Mumien hängen und schaute sich diese nun an. Als Deidara später jemanden auf der Treppe hörte, machte er den Fernseher aus, legte die Fernbedienung zur Seite und ordnete rasch noch die Kissen. Erst dann schaute er nach, stellte aber fest, das es Itachi war. "Na ausgeschlafen?", lächelte er sanft.

Itachis Haare waren ganz verstrubbelt und er sah noch müde aus. "Ja etwas", lächelte er. "Du hättest mich wecken können, dann hätten wir was unternehmen können!"

"Du hast aber so schön geschlafen und da wollte ich dich nicht wecken", sagte Deidara ernst, lehnte sich an die Wand im Flur und schaute ihn grinsend an. "Außerdem hab ich mir ne Doku über Mumien angeschaut, war wirklich interessant."

"Na, wenn du das sagst...", grinste er und küsste ihn sanft. "Und nun? Wollen wir ein gemeinsames Bad nehmen?"

Deidara sah seinen Bruder verwirrt an. "Baden ... wir beide?", wiederholte er leise und schien kurz zu überlegen. "Ich weiß nicht...", fügte er noch leiser hinzu.

"Wir müssen nicht ... sag ruhig, wenn du nicht willst...", meinte er ruhig und blickte ihn an.

Hastig schüttelte er seinen Kopf. "Nein, nein ... ich möchte es ja. Nur wenn ich mich unwohl fühle, dann würde ich gern wieder aus der Wanne raus", antwortete er ehrlich und blickte Itachi lächelnd an.

"Ähm sicher, was sollte dich daran hindern?", fragte er ruhig und sah ihn an.

"Gar nichts", erwiderte Deidara, nahm die Hand seines Bruders in die seinige und zog ihn hinter sich her und die Treppe rauf.

"Gar nichts", erwiderte Deidara, nahm die Hand seines Bruders in die seinige und zog ihn hinter sich her und die Treppe rauf.

Itachi folgte ihm und oben im Bad ließ er das heiße Wasser ein. Er drehte sich zu ihm und umarmte ihn.

Lächelnd ließ sich Deidara umarmen, schloss kurz die Augen. "Müssen wir uns nicht ausziehen?", fragte er leise und schmunzelte.

"Sicher, ich wollte dich dennoch umarmen...", lächelte er und als er ihn losgelassen hatte, zog er sich langsam aus, stieg ins Wasser und wartete auf Deidara.

"Ach so", grinste er, nachdem Itachi von ihm abließ und sich auszog. Kurz atmete er noch mal tief durch, streifte dann aber selbst seine Kleidung ab und folgte in die Wanne.

Itachi zog Deidara so zu sich, dass er selbst hinter ihm saß und ihn gut umarmen konnte. Er legte seine Arme um ihn und lächelte. Genau so wollte er es.

Leise seufzend schloss Deidara dabei seine Augen, lehnte sich gegen die Brust seines Bruders und genoss das warme Wasser, welches sanft seinen Körper umspülte.

Itachi hatte sich nach hinten gelehnt und hielt ihn schützend im Arm. Er liebte diese Nähe und allein, dass Deidara da war, reichte ihm schon.

"Hmmm~schön so", schnurrte er leise, nahm sich mit einer Hand das Duschgel und verteilte etwas auf seiner Brust.

Itachi nickte und als er den Schaum sah, lächelte er. "Darf ich?", hauchte er ihm ins Ohr und hoffte, weitermachen zu dürfen.

Deidara drehte sich leicht zu seinem Bruder um, reichte ihm das Duschgel und lächelte. "Sicher darfst du", sprach er leise, drehte sich dann aber wieder um und kuschelte sich zurück an seine Brust.

Itachi nahm das Duschgel und tat etwas auf seine Hand, stellte die Flasche wieder weg und begann Deidara einzuseifen. Er strich ihm sanft über die Brust und den Bauch. Ihn so zu berühren war wirklich schön.

Die einseifenden Hände an seinem Körper fühlten sich wirklich gut an, wie Deidara feststellen musste und er fing an sich wohlig unter den Händen zu rekeln. Die Augen hatte er dabei geschlossen, gab sich ganz den zärtlichen Händen hin und seufzte wohlig auf.

Dass er zuließ, dass Itachi ihn zumindest hier beim Baden berührte, freute ihn und sofort machte er weiter. Er war froh, ihn bei sich zu haben, ihn berühren zu dürfen, ihn einfach zu lieben, wie er war.

Immer noch gab sich Deidara den streichelnden Händen hin, öffnete dann aber die Augen und blickte seitlich zu seinem Bruder. "Das fühlt sich gut an. Darf ich dich auch einseifen?", fragte er vorsichtig.

Itachi nickte. "Gerne. Wenn du das möchtest, halte ich dich bestimmt nicht auf", lachte er und küsste ihn auf die Wange.

Mit einem mehr als zufriedenen Gesichtsausdruck schaute er seinen Bruder an, sah das verliebte in seinen Augen und strahlte nur noch mehr. Deidara konnte noch immer nicht glauben, dass dies hier alles real war, dass dies keine Seifenblase war, die platzen würde, kein Traum aus dem man erwachte. Es war die Wahrheit, die Realität und das machte ihn stolz und unsagbar glücklich.

Itachi setze sich so, dass Deidara ohne Probleme herankam und zog ihn zu sich. "Du bist wirklich wunderschön ...", hauchte er und küsste ihn sanft.

"Findest du?", nuschelte er gegen die Lippen seines Gegenübers, kostete erneut von diesen und schlang kurz beide Arme um Itachi seinen Nacken. Fast hätte er vergessen, dass er diesen ja auch einseifen wollte, aber diese weichen Lippen lenkten ihn zu sehr ab, so sehr, dass er sich fast in diesem Kuss verlor.

"Ja, ich kann meinen Blick gar nicht von dir abwenden. Ich liebe alles an dir ...", hauchte er und küsste ihn lange.

"Hmmm~ geht mir ganz genauso." Und vorsichtig und mit etwas Zurückhaltung ging Deidara auf den lustvollen Kuss ein, ließ seine Hände langsam über den Rücken des Anderen wandern und zitterte leicht.

Leidenschaftlich küssten sie sich und ließen sich Zeit. Itachi liebte die weichen und zarten Lippen und, dass Deidara ihn genauso attraktiv fand, gefiel ihm und er genoss die Nähe umso mehr.

Immer wieder neckte er leicht die Zunge seines Gegenübers, stachelte diese an und forderte ihn langsam zu einem Duell heraus. Sein Körper stand jetzt schon unter Storm, sein Blut begann mächtig in den Adern zu kochen und schoss wie heiße Lava durch seinen längst erhitzten Leib.

Ganz langsam meldete sich jedoch Deidaras Verstand zurück. Was tat er hier eigentlich, war er denn von Sinnen? Aber aufhören wollte er auch nicht, denn er war an einem Punkt angelangt, an welchen er sich nur schwer bremsen konnte. Er erzitterte unter den streichelnden Händen seines Bruders, seufzte leise auf und wandte sich den zärtlichen Berührungen nur noch mehr entgegen. Seine eigenen Hände taten es Itachi gleich, streichelten über den Rücken des Älteren. Die Gefühle in ihm fuhren buchstäblich Achterbahn, als er die warme Haut seines Gegenübers ertasten und verwöhnen konnte.

Ungehindert streichelte Itachi weiter und wanderte mutiger zu Deidaras Hintern. Er streichelte sanft über den weichen und dennoch festen Hintern, der so angenehm zu berühren war. Er wollte mehr, doch das durfte er nicht, das wusste er nur zu gut.

Deidaras Verstand setzte wieder richtig ein und rief ihn zur Ordnung. Zuerst wollte er dies gar nicht zulassen und sein Körper schrie und wehrte sich dagegen, so wollte er doch mehr, noch mehr berührt, noch mehr geküsst und liebkost werden, nur der Verstand befahl ein eindeutiges Stopp.

Itachi küsste ihn verspielt am Hals und Schlüsselbein, während er weiter über den zarten Hintern des Anderen streichelte.

Nun spürte Deidara die Lippen an seinem Hals und am Schlüsselbein, genießerisch ließ er seine Augen geschlossen, legte den Kopf leicht schief und ließ Itachi so nur noch mehr Freiraum.



Sanft biss er ihm in den Hals aber nicht so, dass es schmerzte. Kleine Flecken hinterließ er und genoss es ihn so zu spüren, zu merken, dass er es zuließ. Auch seine Hand wurde mutiger und er knetete leicht Deidaras Po.

Das sanfte Beißen gefiel Deidara sehr, so sehr, dass ihm ein leises Keuchen entwich, er spürte die Hand seines Bruders an seinem Rücken und etwas später an seinem Hintern. Als er dann noch diesen anfing zu kneten, quiekte er leicht erschrocken auf und schaute Itachi mit großen Augen an. "Ähm ... was wird das?", wollte er nun gespielt ernst wissen, zog leicht eine Augenbraue hoch und kraulte dabei die Brust des Älteren. Mit dem Zeigefinger umkreiste er immer wieder die linke Brustwarze seines Gegenübers, schaute ihn dabei abwartend an.

Dass Deidara begann zu keuchen gefiel ihm natürlich sehr und er machte weiter mit den Küssen und den sanften Bissen. Auf einmal kam die aber die Frage und er wusste erst nicht, ob er doch zu weit gegangen war. "Ich möchte dich an mich gewöhnen ... wie ich berühre...", hauchte er und streichelte nun nur etwas über den Po. Die Berührungen des Jüngeren machten ihn aber auch ziemlich an, sodass er sich auf die Lippe biss, um keinen Laut von sich zu geben.

Deidara schmunzelte leicht, als er die Worte hörte. "Es fühlt sich komisch an... ungewohnt eben", gestand er leise, lief nun wieder rot wie eine Tomate an und lächelte. "Darfst aber gern weiter machen ... tu mir aber ja nicht weh", mahnte er Itachi diesmal wirklich ernst, streichelt dabei erneut die Brust und wanderte langsam zu dessen Bauch. Hier umkreiste er langsam mit den Fingerspitzen den Bauchnabel, glitt zu den Seiten des Älteren und strich vorsichtig darüber.

Itachi lächelte. "Ich würde dir nie mit Absicht weh tun", murmelte er und küsste ihn intensiv. "Ich berühre dich bis jetzt ja nur ... oder ist es dir unangenehm?", hauchte er und blickte ihn neugierig an.

Deidara blinzelte leicht, glühte wie heiße Kohlen und schaute seinen Bruder leicht verwirrt an, als dieser plötzlich eine unverschämte Frage in den Raum warf. "Nein, es ist nicht unangenehm, es fühlt sich sogar ganz gut an", gestand er leise, kniff vor Lust die Augen kurz zusammen und streichelte jedoch noch immer über den Bauch und über die Seiten seines Gegenübers. Ihm war heiß, furchtbar heiß, vor ihm dreht sich alles und das Kribbeln in seinem Körper wollte einfach nicht aufhören.

Die ganze Erscheinung von Deidara ließ ihn dahinschmelzen, denn die Ausstrahlung, die sein Bruder hatte, war unglaublich, zog ihn förmlich an. "Das höre ich gern", lächelte er und begann wieder damit weiterzumachen.

Immer mehr fing Deidara unter den Berührungen an zu zittern, schaute seinen Bruder durch leicht verklärte Augen an und genoss das enge Zusammensein. "Hmmm ... das ist schön", schnurrte er leise, blickte wieder lächelnd in die dunklen Augen seines Gegenübers. Langsam und nur mit den Fingerspitzen tastete er sich langsam über den warmen Rücken, wurde schließlich mutiger und streichelte mit der gesamten Handfläche darüber. Dabei schaute er Itachi ganz genau an, wollte sehen, ob es ihm auch gefiel und ob er es richtig machte.

Es gefiel Itachi, sehr sogar, so sehr, dass er nicht von Deidara ließ und seine Hände nun etwas kräftiger aber nicht schmerzhaft wurden. Er liebte seinen Bruder und wollte ihm nicht nur den ersten Kuss rauben. Er hatte die Augen geschlossen und genoss jeden einzelnen Strich über seine Haut.

Fasziniert blickte Deidara in das völlig entspannte Gesicht seines Bruders, sah, wie dieser genießerisch die Augen geschlossen hatte. Seine Hände zitterten dabei und so langsam merkte er, dass er eigentlich schon am ganzen Körper zittern musste. Itachi sah verdammt heiß aus, wie er in der Wanne lag und das wiederum erregte nun ihn. Deutlich spürte er, wie es in seinen Lenden kribbelte, wie sich sein Blut in der Körpermitte sammelte und ihn hart werden ließ.

Itachi merkte davon noch nichts und massierte den Po des Anderen weiter, bewegte seine Hände immer wieder anders, um es nicht eintönig werden zu lassen. Es tat so gut jemanden, den man liebte so nahe spüren zu dürfen und ihn dazu noch berühren zu können. Und Deidara schien es auch zu mögen, sonst hätte er längst ihn abgehalten, etwas zu tun.

Deidara genoss die sanften Streicheleinheiten, merkte aber, dass diese langsam nicht mehr ausreichten, dass er nach etwas mehr verlangte. So lieferte er sich den Berührungen des Anderen regelrecht aus und blickte ihn verschleiert an. Er nahm eine Hand seines Bruders und führte sie zärtlich an seine Männlichkeit und legte sie darauf.

Genüsslich hatte Itachi die Augen geschlossen bis er spürte, dass Deidara seine Hand wegzog und er schon dachte, etwas falsch gemacht zu haben. Er öffnete die Augen und war sichtlich überrascht, als sein Bruder die Hand zu dessen Schritt führte. Verwundert blickte er ihn an und wusste nicht, was er sagen sollte.

Nun schaute Deidara seinen Bruder wieder etwas scheu an, biss sich auf die Unterlippe und sah dessen verwundertes Gesicht. Nun war es ihm wieder peinlich so weit gegangen zu sein. "Tut mir leid", sagte er leise, senkte den Blick und rutschte ein Stück weg.

Doch bevor er ganz weg war, zog er ihn wieder zu sich und legte sanft einen Finger auf Deidaras Lippen. "Schhh ... ich war nur überrascht. Das heißt nicht, ich werde es nicht tun...", hauchte er und lächelte. Er legte seine Hand wieder auf die steife Männlichkeit des Anderen und begann darüber zu reiben.

Deidara blickte Itachi nun etwas erschrocken an als dieser ihn sanft wieder zu sich gezogen hatte, entspannte sich jedoch wieder, als dieser seine Lippen mit den Fingern berührte. Lächelnd blickte er seinen Bruder an, kraulte sanft seinen Nacken und keuchte überrascht auf, als er spürte, wie er nun wieder die Hand an seinem Glied hatte und anfing sanft darüberzustreichen. Deidara blickte Itachi mit verträumten Blicken an, schloss dann aber seine Augen langsam und gab sich ihm mehr und mehr hin. Das, was sein Bruder gerade mit ihm tat war einfach zu gut, brachte sein Blut zum Kochen und sein Denken zum Aussetzen. Die tastende Hand in seiner Lendengegend ließ ihn immer wieder erregt zittern, ihn leise keuchen und den Kopf in den Nacken werfen.




Itachi war froh, dass Deidara es sich nicht doch anders überlegte und ihn wieder wegdrückte. Sanft aber dennoch verlangend, rieb er über das Glied und spürte, wie es immer steifer wurde. Es gefiel ihm und als er den Blick seines Bruders sah, war er hin und weg. Er schien es richtig zu genießen und das wollte er auch. Langsam wanderte er zur Spitze, drückte mit sanftem Druck und spürte ein paar Lusttropfen kommen.

Lusttröpfchen sammelten sich bereits an seiner Spitze und Deidara fragte sich, wie weit dieses Gefühl noch gesteigert werden konnte. Seine Streicheleinheiten musste er einstellen und er gab sich ganz dem Gefühl hin. "Das ist ... das macht ... gnnh ... macht mich wahnsinnig...", flüsterte er mit belegter Stimme. "... nicht aufhören ... gnnh ...", flehte er regelrecht und warf seinen Kopf dabei in den Nacken. Ihm wurde furchtbar heiß, er hatte das Gefühl zu verbrennen und in Itachis Armen zu Asche zu zerfallen.

Itachi leckte sich lüstern über die Lippen und spürte, dass er selbst auch bereits wirklich scharf war. Doch erst wollte er Deidara weiter verwöhnen. Sanft zog er nun die Vorhaut etwas zurück und mit einer Fingerspitze rieb er die freigelegte und empfindsame Haut.

Deidara wandte sich unter den Bewegungen des Anderen und bewegte seine eigenen Hüften leicht mit und arbeitete gegen die Bewegung Itachis und musste sich sehr beherrschen, nicht einfach zu schreien. Vor Leidenschaft schwer atmend wurde er ein klein wenig grober und zog ihn an den Schultern wieder zu sich und wollte ihn küssen. Seine Augen waren etwas nass, denn die Gefühle, welche über ihn hereinbrachen, trieben ihm die Tränen in die Augen.

Als Deidara ihn zu sich zog, um ihn zu küssen, machte er gerne mit und küsste ihn leidenschaftlich. Immer mehr wollte er und rieb nun ganz automatisch fester über das stark erregte Glied des Anderen, ließ die Vorhaut los und rieb wieder über die ganze Länge.

Gerade als Deidara meinte, es ginge nicht mehr besser, fing sein Bruder an, seine Bewegung zu ändern und immer schneller zu werden. Dies entlockte ihm noch weitere wohlige Laute und er begann ein Ziehen in seiner Leistengegend zu spüren. Das Ziehen wurde immer stärker und breitete sich in ihm immer weiter aus und er musste unwillkürlich zucken. Lange würde er nicht mehr durchhalten, wenn der andere so weitermachte. Deidara riss sich aus dem lustvollen Kuss, stöhnte laut, bäumte sich auf und keuchte. "... ich..ggh ... ahhh ..." Er musste loslassen, sich ganz hingeben, er konnte nicht mehr, er wollte nicht mehr und so ließ er sich fallen, ergab sich den Gefühlen, die der andere ihm schenkte und fühlte eine Explosion in seinem Kopf, welche sich ganz über seinen Körper ausbreitete und an seinen Lenden angekommen, eine Weitere verursachte. Mit einem leisen Aufschrei kam er. Mit einem weiteren Seufzer ließ sich Deidara fallen und die Welt um ihn herum schien sich immer noch zu drehen.

Dieser starke und wirklich beeindruckende Gefühlsausbruch seines Bruders war unglaublich mitanzusehen. Das rote Gesicht, der durchgebogene Rücken, das steife und pulsierende Glied in seiner Hand, all das war unbezahlbar. Nie würde er diesen Anblick und das entzückte Gesicht vergessen. Doch nun war er selbst auch mehr als erregt und biss sich auf die Lippe.

Immer noch zitternd von dem eben erlebten Gefühlsausbrüchen, schmiegte sich Deidara an den Älteren, versuchte wieder richtig zu Atem zu kommen und schlug langsam die Augen auf. Doch das was er nun sah, ließ ihn erneut zittern. Itachi schien sich nun selbst auf die Lippen zu beißen, versuchte so wohl etwas zu verbergen. "W-was hast ... du denn?", fragte er leise und immer noch nach Luft ringend.

"Na ja ... glaubst du, dass wenn ich dich so sehe, dass mich das kaltlässt?", hauchte er leise und versuchte sich zu beruhigen.

Deidara verstand, was Itachi ihm damit sagen wollte, merkte aber auch, wie dieser ihn an sich drückte und über den Rücken streichelte. "Kann ich dir helfen ... ich meine .... darf ich dir auch helfen?", fragte er leise. "Es wäre sonst nicht fair", fügte er hinzu und lächelte ihn liebevoll an.

"Bist du sicher, dass du das willst? Ich möchte dich nicht drängen", meinte er ruhig und hatte sich schon mit dem Gedanken abgefunden, nachher selbst Hand anlegen zu müssen, doch Deidara schien entschlossen zu sein.

"Ja, ich möchte das, sonst hätte ich wohl auch kaum danach gefragt", schmunzelte Deidara, streichelte dann schon mit einer Hand über seinen Bauch und weiter runter. Er war nun wieder etwas unsicher, da er so was noch nie gemacht hatte. Doch dann erinnerte er sich, was ihm selbst gefallen hatte und setzte das nun in die Tat um. Ganz vorsichtig fing er an über die andächtige Beule zu streicheln, spürte das deutliche Erzittern seines Bruders, das Pulsieren seiner Erregung und schaute ihm fasziniert dabei in sein Gesicht.

Itachi biss sich auf die Lippe und legte den Kopf in den Nacken. Diese Lust, die ihn gerade durchflutete hätte er nie gedacht, spüren zu können! Doch Deidara brachte ihn zum Dahinschmelzen.

Dieser war ganz angetan von diesem Bild, welches sich ihm hier bot, dem leise Seufzen das dem Älteren unter seiner streichelnden Hand entfuhr. Von den Lauten seines Bruders angestachelt, rieb er etwas fordernder über dessen Schritt, streichelte dessen Erregung und fühlten ganz deutlich das freudige zucken.

Sein Glied pulsierte stark in der Hand und er keuchte lustvoll. Itachi krallte sich in den Wannenrand und ließ Deidara weiter reiben.

Er konnte förmlich spüren, wie Itachi unter seiner streichelnden Hand fast verging. Er umfasste den harten Schaft, begann langsam diesen auf und abzugleiten, wollte ihm noch mehr dieser berauschenden Laute entlocken und ihn mit seiner streichelnden Hand in den Wahnsinn treiben.

Die dünnen Finger von Deidara legten sich geschickt, schon fast gekonnt um das Glied und begannen sich auf und ab zu bewegen. Er genoss es sichtlich und wollte nicht, dass er aufhörte.

Wie hypnotisiert blickte Deidara immer wieder in das Gesicht seines Bruders, musste schwer schlucken, als dieser sich mehr und mehr seiner Hand entgegenstreckte und es sichtlich genoss. Es erfüllte ihn mit Stolz Itachi so zu sehen, zu wissen, dass es nur so war, weil er selber ihm diese Lust und dieses Verlangen schenkte. Er ließ nicht eine Sekunde von dessen Glied ab. Wieder wurde er ein Deut mutiger, fing leicht an mit dem Daumen über die empfindliche Eichel zu rubbeln und massierte weiterhin die gesamte Länge mit stetig schneller werdenden Bewegungen.

Es war unglaublich, wie geschickt Deidara mit seinen Händen umgehen konnte. Itachi spürte, wie Lusttropfen kamen und wusste, dass er es nicht mehr lange aushalten würde. Er streckte sich ihm noch etwas entgegen und keuchte lustvoll.

Weiterhin streichelte Deidara die Erregung seines Bruders, nahm die zweite Hand auch noch hinzu und fing an mit dieser die Hoden zu verwöhnen. "Weißt du, das du wunderschön aussiehst?", hauchte er gegen Itachi seinen Hals und erst noch etwas zaghaft, dann aber auch schon etwas fester biss er in die helle Haut des Anderen und knabberte ein wenig daran.

Dass Deidara der doch so viel jünger war es ihm besorgte, gefielt ihm einerseits, andererseits aber auch wieder nicht. Es fühlte sich toll an, jedoch war er nicht der Typ, der sich von jemand jüngerem flachlegen ließ. Itachi stöhnte auf und kam dann in Deidaras Hand. Er keuchte schnell und krallte sich noch immer in die Wanne.





Deidara grinste innerlich, als sein Bruder immer lauter wurde, seinen Gefühlen freien Lauf und sich fallen ließ. Der Anblick ließ ihn nicht kalt und als dieser sich so plötzlich lautstark in seiner Hand ergoss, konnte er sich eins leises Stöhnen nicht mehr verkneifen. Noch immer fasziniert beugte er sich zu Itachi runter, küsste diesem kurz auf die Lippen. "Du siehst heiß aus, wenn du kommst."

Deidaras Worte waren zwar schmeichelhaft, aber gleichzeitig hörte es sich auch so an, als würde er den passiven Teil übernehmen und das behagte ihm gar nicht. Das würde Deidara machen müssen, ob er das nun wusste oder nicht. Itachi sammelte sich langsam wieder und blickte ihn an.

Lächelnd blickte dieser seinen Bruder an, schmiegte sich wieder an ihn und schloss die Augen. "Das Wasser wird langsam kalt", wisperte er leise und zitterte schon leicht.

Itachi nickte. "Dann lass uns mal rausgehen...", murmelte er, küsste aber dennoch Deidara noch einmal.

Gerne ging dieser wieder auf den Kuss ein, löste sich aber rasch wieder von den Lippen seines Bruders und stieg leicht fröstelnd aus dem Wasser und aus der Wanne. Er wickelte sich in ein großes Badetuch ein, fing an sich trocken zu rubbeln und kämmte sich dann die Haare.

Itachi stand auf und nahm sein Handtuch, wickelte es sich um und stellte sich hinter seinen Bruder, legte seine Arme um dessen Bauch und küsste ihn am Hals. "Deine Stimme klingt wirklich süß, wenn du so erregt bist. Ich hoffe, das bekomme ich noch öfter zu hören", grinste er und schmiegte sich an ihn.

Kurz schloss Deidara die Augen als sein Bruder ihn von hinten umarmte, lauschte dessen Worten und grinste leicht vor sich hin, wenn nicht sogar etwas anzüglich. "Du würdest das also gerne öfter hören?", neckte er. "Nun, das dürfte sich doch einrichten lassen."

"Das hoffe ich doch", lächelte Itachi und strichelte ihn sanft. "Und wann? Muss ich etwa Termine machen oder kann ich über dich herfallen, wann ich will?"

Deidaras Wangen fingen erneut bei der Geste seines Bruders an zu glühen, er drehte sich leicht zu ihm und blickte ihn aus großen Augen an. "Einen Termin ... nein, den brauchst du nicht. Ich führe doch keinen Kalender", erwiderte frech, aber leise und küsste ihn sanft auf die ihm sich anbietenden Wange.

"Das klingt sehr verlockend", schnurrte Itachi und hielt ihn fest an sich gedrückt.

"Ja, das klingt es", sagte Deidara leise, spürte dabei den warmen Körper seines Bruders an dem seinigen und zitterte leicht vor Aufregung, aber auch vor Kälte. Er fand es schön so zu stehen, den Anderen so nahezuspüren.

Die Nähe des Anderen, der warme Körper, die leise Stimme, all das gefiel ihm sehr und er hätte am liebsten jetzt ernst gemacht, aber dazu war Deidara auf keinen Fall bereit. Und so ließ er ihn nach einiger Zeit los und lächelte ihn an. "Ich zieh mich dann mal um."

Deidara schaute seinem Bruder lächelnd an ,als dieser ihn losließ, als dieser sich anziehen wollte und das Bad verließ. Leise seufzend trocknete er sich weiter ab, ging dann selbst auf sein Zimmer und suchte sich frische Sachen aus seinem Kleiderschrank. Rasch zog er sich an, hängte das Badetuch auf, kämmte sich im Bad vor dem großen Spiegel die Haare durch.

"Kann ich helfen?" grinste Itachi, als er zurück ins Badezimmer kam und küsste ihn auf die Wange.

Deidara drehte sich um, hielt dabei weiterhin die Bürste in der Hand und schmunzelte. "Willst mir etwa die Haare kämmen?", fragte er frech heraus.

"Warum nicht?! Deine Haare sind so schön weich", lächelte er und nahm ihm die Bürste aus der Hand. Ohne auf Erlaubnis zu warten, begann er ihn zu kämmen.

"Dann lass dich nicht abhalten", wollte er sagen, doch er spürte schon, wie Itachi angefangen hatte ihm die Haare zu kämmen und dabei leise zu summen.

Mit Absicht ließ sich Itachi Zeit und lächelte leicht. Er freute sich, dass er Deidara so nahe sein durfte. Das war etwas, dass er nie für möglich gehalten hatte, dass sie das Gleiche fühlten, war schon ein schöner Zufall.

"Du machst das gut, tut gar nicht weh", sprach Deidara leise, cremte sich in der Zeit die Hände ein und ließ seinen Bruder weitermachen. Er fand so etwas toll, schon immer wollte er sich mal die Haare kämmen lassen, aber bisher musste er auf so was verzichten und nun genoss er es um so mehr.

Itachi hatte das noch nie gemacht, wusste allerdings, wie sehr die Haare ziepen konnten, wenn man unvorsichtig war! "Dein Haar ist wirklich schön", murmelte er leise und kämmte es weiter.

"Nun ja, ich benutze auch gerne ab und zu eine Kur für die Haare, die sind ja nun so lang, das man das ab und zu machen muss", erzählte er sein kleines Geheimnis über seine Haare, drehte sich leicht um und lächelte, als er eine weitere Bürste nahm und Itachi anfing vorsichtig zu kämmen.

"Du gibt's dir wirklich mühe mit den Haaren", meinte er ruhig und sah, wie Deidara sich umdrehte und begann auch seine Haare zu kämmen.

Zufrieden mit sich selbst, kämmte er Itachi weiter, passte auf, dass er ihm nicht weh tat und schaute dabei immer wieder in sein Gesicht, um eventuell etwas ablesen zu können. "Man tut, was man kann", lächelte Deidara, nahm eine der vielen Flaschen aus dem Schrank und sprühte Itachi etwas von seiner Kur auf die Haare. "So die kann drinnen bleiben, die muss man nicht auswaschen", erklärte er sich kurz.

"Okay." Itachi hatte sich nie sonderlich für seine Haare interessiert und sich deshalb nicht sonderlich darum gekümmert. Die Kur duftete richtig blumig frisch und er lächelte. "Na mal schauen, ob meine Haare das auch mögen."

"Die mögen das bestimmt, außerdem riecht es gut", schmunzelte Deidara, stellte Falsche zurück in den Schrank und bürstete vorsichtig weiter. Er mochte zwar Itachi seine Haare, aber ab und zu fühlten sich diese doch etwas seltsam an, da würde sich eine pflegliche Kur auch ganz gut anbieten.

"Na, wenn du das sagst...", grinste Itachi und ließ ihn einfach mal machen. "Du könntest, wenn du möchtest, gerne öfter meine Haare machen. Du weißt wenigstens, was du tust", lachte er und drückte ihn an sich. "Aber nicht zu oft, sonst lauf ich noch als wandelnder Duftbaum herum!"

"Ja, so ein oder zweimal die Woche, würde ich das schon gerne machen", erwiderte Deidara ,legte dann aber die Bürste weg und umarmte ihn ganz. "Duftbäume mag ich nicht so, also mach dir da mal keinen Kopf", sprach er leise und kuschelte sich nun leicht an.

Liebend gerne nahm er ihn in den Arm und streichelte ihm über den Rücken. "Na, wenn du sie nicht magst, brauch ich ja keine Angst haben, so zu enden."

Deidara schmiegte sich nur mehr an seinen Bruder, als dieser begonnen hatte ihm über den Rücken zu streicheln, was ihm sogar ein leises Schnurren entlockte. "Kein Duftbaum ... die riechen nicht schön", flüsterte er leise, schloss seine Augen und genoss den Moment ihn wieder so nahe zu sein.

"Wollen wir dann was zusammen kochen?", fragte er, löste sich aber dabei nicht aus der Umarmung, sondern blieb weiterhin an ihn geschmiegt und die Augen blieben ebenfalls dabei geschlossen.

"Gerne! Was möchtest du denn gerne essen?" fragte Itachi ruhig nach und lächelte zufrieden.

"Nudeln mit Tomatensoße, das geht schnell und schmeckt auch noch gut", antwortete Deidara, löste sich ein wenig und blickte zu ihm rauf. "Und zum Nachtisch essen wir einfach die Eiscreme aus dem Froster", überlegte er laut.

"Gerne", lächelte er und nahm Deidaras Hand in seine.

Gerne ließ er sich von Itachi in die Küche ziehen, suchte mit ihm gemeinsam die Zutaten zusammen und deckte schon mal den Tisch. Dann half er dabei die Soße zu machen und stellte Getränke auf den Tisch.

Zusammen kochten und bereiteten sie alles vor und genossen das Beisammensein. "Wie schaut es eigentlich mit deinen Noten aus?", wollte Itachi wissen.

"Meine Noten?", wiederholte Deidara noch einmal, wurde dabei blass und wich aus. "Naja es passt schon", antwortete er rasch, schüttete das Nudelwasser ab und stellte diese dann auf den Tisch.

"Passt schon?", fragte Itachi misstrauisch und sah Deidara durchdringend an. "Was soll das denn heißen?", fragte er mit Nachdruck nach.

"Naja ich habe ein paar Schwierigkeiten in Mathematik und Chemie", gab er zu, sah entschuldigend zu seinem Bruder und dann wieder zu Boden, da er sich nun wieder schämte dies nicht erwähnt zu haben.

"Ein paar Schwierigkeiten? Um was geht es denn?", fragte er interessiert nach und blickte lächelnd in das junge Gesicht des Anderen. "Vielleicht kann ich dir ja helfen!"

"Um Formeln und so was, ich blicke da einfach nicht durch", erklärte Deidara.

"Und die Noten? Sind sie denn stark gesunken?"

"Beides eine fünf", war die leise Antwort seitens Deidara, ehe er sich langsam setzte und sein Glas mit Cola füllte.

"Eine fünf?!", meinte er überrascht und sah ihn sprachlos an. "Warum hast du denn nicht früher was gesagt? Ich helfe dir doch wenn ich kann."

Deidara drehte Däumchen, sah seinen Bruder geknickt an. "Ich wollte dich nicht damit belasten, du musst immer so viel arbeiten. Da wollte ich dich nicht noch zusätzlich belasten", versuchte er weiterhin seine verzapfte Lage zu erklären.

Itachi schüttelte ungläubig den Kopf. "Aber so ist das auch nicht gut. Rede mit mir, wenn du Probleme hast! Ich bin verantwortlich für dich, also bitte!"

Nun wo Deidara die gereizte Antwort seines Bruders hörte, schluckte er kaum merklich den Kloß in seinem Hals runter, senkte den Blick und schwieg. "Es tut mir leid", sagte er nach einer Weile und das so leise, das man ganz genau hinhören musste, um ihn auch zu verstehen.

„Ich mach mir Sorgen, wenn du schlechte Noten schreibst. Lass mich dir helfen, okay?", fragte er, stand auf, ging zu ihm und umarmte ihn einfach.

Deidara ließ sich nur widerwillig umarmen, sagte keinen Ton mehr und nickte nur stumm. Er wollte ihn damit nicht belasten, wollte das alleine schaffen und ihm nicht noch damit zur Last fallen.

Itachi meinte es nur gut und wollte, dass er was im Leben erreichen konnte und dazu brauchte man einfach gute Noten! Er setzte sich wieder und blickte besorgt zu Deidara.

Immer noch schweigend setzte sich Deidara an seinen Platz, nahm sich von den Nudeln und der Soße und fing an zu essen. Die besorgten Blicke entgingen ihm dabei, da er sehr konzentriert aus seinem Teller sah und seine Nudeln sortierte.

Itachi seufzte und überlegte, wann er mit ihm am besten anfangen konnte, zu lernen. "Zeig mir nachher mal bitte deinen Lernstoff. Ich möchte dir gerne helfen."

Deidara sah auf, blickte seinen Bruder an und nickte. "Aber erst esse ich auf", sagte er ernst, aß seine letzten Nudeln und legte dann die Gabel auf den leeren Teller.

"Sei nicht böse, dass ich gefragt habe. Ich möchte, dass du was im Leben erreichst", erwiderte Itachi und räumte dann die Teller weg. "Sehen wir es einfach positiv, so haben wir noch mehr Zeit zusammen!"

"Ich bin nicht böse, ich hab einfach nur Hunger. Das ist alles", sagte Deidara , räumte seinen Teller in die Spülmaschine und holte das Eis aus dem Froster raus.

Itachi seufzte und sah ihn an. Er wollte doch nur helfen und er sah nicht sehr begeistert aus. "Ich lege mich etwas auf die Terrasse!"

"Und was ist mit deinem Eis?", fragte Deidara hinterher, räumte den Teller von seinem Bruder rasch noch weg und setzte sich nun selbst seufzend an den Esstisch. Der Appetit auf Eis war ihm vergangen, es wanderte direkt wieder in das Gefrierfach.

Itachi saß draußen und seufzte. Was machte er nur falsch? Er wollte doch nur das Beste für Deidara. Vielleicht war es doch besser nur Bruder und nicht gleichzeitig Geliebter zu sein. Das machte alles noch komplizierter. Entschlossen ging Itachi wieder rein, um mit Deidara zu reden. Er musste es beenden, bevor wirklich etwas passierte, bevor sich Deidara ganz darauf einstellte. Traurig diesen Schritt tun zu müssen ging er langsam die Treppe hoch. Er wollte, dass Deidara nicht unnötig litt und wenn er mit ihm zusammen war, hatte er das Gefühl, dass genau, dass der Fall war.

Entschlossen ging Itachi wieder rein, um mit Deidara zu reden. Er musste es beenden, bevor wirklich etwas passierte, bevor sich Deidara ganz darauf einstellte. Traurig diesen Schritt tun zu müssen ging er langsam die Treppe hoch. Er wollte, dass Deidara nicht unnötig litt und wenn er mit ihm zusammen war, hatte er das Gefühl, dass genau, dass der Fall war. Große, schwarze Riesenfalter verhüllten der Sonne Glanz und die Farben des Regenbogens verblassten unerkannt. Dicht-geformte Nebelschwaden zerstörten das Tageslicht und der Blumen zarte Knospen öffnen sich einfach nicht. Deidara hatte Angst ihn zu berühren und Sehnsucht zu verspüren, seine Seele zu öffnen, nur um ihn zu verlieren. Die Angst um ihn zu kämpfen und doch allein zu sein. Schwarzer Himmel, feuchte Erde, Regenwolken, nass und kalt, schütteten die letzten Tränen aus über Stadt und Wald. Als würde ihn ein Gefühl leiten, glitt er langsam von der Fensterbank, schritt zur Tür und öffnete sie langsam. Vor ihm stand sein Bruder, sah ihn ernst aber traurig an. Deidara hielt kurz die Luft an, sagte keinen Ton, sondern schaute ihn einfach nur an.

Als plötzlich die Tür aufging, erschrak Itachi und sah überrascht in Deidaras Gesicht. Jetzt da er wieder das hübsche und unschuldige Gesicht sah, entschied er sich nicht Schluss zu machen. Aber sie mussten miteinander reden. "... ich ähm..." Wie sollte er anfangen?

Deidara konnte sich nicht bewegen und er fühlte sich allein. Als Itachi anfing zu sprechen, ruckte sein Kopf hoch, er blickte ihn fast schon ungeduldig an, da er spürte, dass etwas nicht stimmte. Und er wusste nicht, was er glauben sollte, ob die Gedanken ihn nur bestraften.

Itachi drängte ihn in sein Zimmer zurück und schloss die Tür hinter sich. Er zog ihn mit zum Bett und setze sich hin. Ruhig nahm er Deidaras Hand in seine und blickte ihn an. "Ich möchte wissen, ob du damit glücklich bist, dass ich dein Bruder und zugleich dein Geliebter bin. Mir kommt es so vor, als würden wir und immer mehr entfernen. Ich will nicht, dass du unglücklich bist."

Deidara ließ sich in sein Zimmer drängen, ließ sich auf seinem Bett nieder und blickte seinen Vater Bruder an. Er spürte, wie dieser seine Hand nahm, wie er anfing zu sprechen, wie er ihre Liebe infrage stellte. "Natürlich bin ich glücklich, dass du mein Bruder und auch mein Geliebter bist. Ich liebe dich und ich möchte bei dir sein", fing er an zu erklären, kratzte aber nervös mit der freien Hand über das seidene Bettlaken und schaute ihn ernst an. "Warum fragst du das? Hast du Zweifel?"

Itachi war erleichtert, als er hörte, dass Deidara ihn liebte und glücklich war. Das hatte er hören wollen, lächelte und hielt weiter die Hand fest. "Ich hatte nur Bedenken, dass ich dich mehr unglücklich mache, als dass ich dir guttäte. Ich denke, dass es einfach schwierig ist, beides zu verbinden. Bruder und Geliebter. Schließlich muss ich streng sein und dir auch mal sagen, dass du nicht alles tun kannst, als Geliebter jedoch will ich dein lächelndes Gesicht sehen und wissen, dass du wirklich glücklich bist", meinte er und sah ihn an. "Aber auch ich liebe dich wirklich von ganzem Herzen!"

Schweigend und abwartend hörte Deidara seinem Bruder zu und dabei zog diese Welt an ihm vorbei. In Gedanken hatte er sich verrannt und er zählte die Sterne am Firmament, verjagten die Schatten an der Wand. Manchmal brach seine Welt auf ihn herein und der Blick in den Spiegel verriet ihm, dort war ein Mensch, den er nie zuvor gesehen hat. Verloren in Träumen, verloren in ihm und doch wusste Deidara nicht einmal wofür. All seine Sehnsucht war nicht genug. Vielleicht war doch alles nur Betrug. Wieder schüttelte er den Kopf, hörte nun die Worte seines Bruders und lächelte. "Ich verstehe das doch auch alles, ich wollte vorhin einfach nur essen und später mit dir über meine Noten reden", sprach er leise aber dennoch ernst.

Erleichtert drückte Itachi seinen Bruder an sich. "Tut mir leid. Ich dachte, du willst gar nicht darüber reden und wärst sauer auf mich. Ich wollte nur nichts falsch machen, schließlich bist du alles, was ich habe ...", hauchte er und wollte ihn gar nicht mehr loslassen. Er hasste ihn also doch nicht, seine Erleichterung war ihm ins Gesicht geschrieben und er war glücklich. "Ich liebe dich."

Gern ließ sich Deidara auch drücken, umarmte dabei seinen Bruder mit beiden Armen und schüttelte den Kopf. "Nein, ich mag es nur nicht beim Essen über so was zu reden", sagte er leise, blickte dann rauf zu seinem Bruder und sah dessen glücklichen Gesichtsausdruck. "Ich liebe dich auch, mehr als alles andere", nuschelte er gegen seine Lippen und erwiderte nur zu gern den sanften Kuss, welchen Itachi ihm schenkte.

Jetzt da sie darüber gesprochen hatten und Deidara ihm gezeigt hatte, dass er wirklich nicht sauer war, atmete er erleichtert durch, war froh, dass er mit Deidara so offen reden konnte. Den Kuss genoss er und wurde leidenschaftlicher. Sanft spielte er mit seiner Zunge über die Lippen des Anderen.

Dass der Kuss nun wieder leidenschaftlicher wurde, störte Deidara nicht sonderlich, eher erwiderte er diesen genauso leidenschaftlich. Als die Zunge sanft über seine Lippen glitt, öffnete er die seinigen, ließ ihn gewähren und kam ihm selbst mit der eigenen entgegen.

Sanft umspielte Itachi mit seiner Zunge die von Deidara und wurde immer sinnlicher. Er sollte nicht immer im Hinterkopf irgendwie Angst haben müssen, dass er mehr machte. Er wollte ihn einfach nur küssen und das lange und leidenschaftlich. Nichts würde ihn jetzt davon abhalten, ihn weiter im Arm zu halten und zu küssen.

Auch Deidara streichelte immer wieder mit seiner Zunge über die seines Bruders, stupste sie hin und wieder frech an und forderte ihn zu einem sinnlichen Duell heraus. Seine Hände lagen dabei ruhelos in Itachis Nacken, lagen ohne jegliche Bewegung still da und doch schmiegte er sich näher an, naschte weiterhin von seinen Lippen. Dieses sinnliche Zungenspiel gefiel ihm sehr, durchflutete seinen Körper mit Wärme und gab ihm das Gefühl von Liebe und Zuneigung.

Itachi zog Deidara auf seinen Schoss, sodass dieser breitbeinig auf ihm saß und er ihn besser festhalten konnte. Sanft, jedoch auch verlangend küsste er ihn weiter. Immer leidenschaftlicher wurde er und streichelte über Deidaras Rücken.

Ganz plötzlich fand sich er auf dem Schoss seines Bruders wieder, es tat gut in seiner Nähe zu sein, noch ein bisschen näher und nichts würde sie zertrennen. Der Kuss wurde noch schöner für ihn und auch die streichelnden Hände ließen in immer wieder leise seufzen. Zusammen waren sie stärker und die Welt würde ihnen gehören. Sie brauchten keine Grenzen, keinen Gott der Menschen wie sie verachtete. Alles, was mal war, sollte sie heute nicht mehr stören und niemand sollte ihnen sagen, wo sie hingehörten.

Für Itachi stand es fest, Deidara gehörte zu ihm und er gehörte zu ihm. Niemand würde sie trennen können, sie je wieder auseinander treiben. Sie waren eins, ein Herz und eine Seele.

Leidenschaftlich küssten sie sich weiter und genossen den Anderen. Immer wieder musste er kurz stoppen, um Luft zu holen, aber an sich blieben ihre Lippen zusammen.

Das, was Deidara suchte, spiegelte sich in Itachi, er war der Stern, dem er folgte in der Nacht, sein Strahlenglanz behütete ihn ganz sachte. Gab ihm die Wärme bevor er erfror. Cloud war die Wahrheit und der Grund für seine Qual. Ihn zu begehren als hätte er keine Wahl. War sein Bruder ihm nahe, dann war der Schmerz gebannt und tanzte lautlos mit den Schatten an der Wand. Deidara wollte dies alles nicht mehr missen, wollte ihm wann immer es ging nahe sein, von diesen wirklich weichen, sinnlichen Lippen kosten und sich in dem leidenschaftlichen Kuss verlieren.

Itachi wusste, dass Deidara ihn wirklich liebte und begehrte, jedoch ahnte er nicht, wie groß das Begehren und die Liebe seines Bruders war. Er ließ sich nach hinten ins Bett fallen und zog Deidara mit auf sich.

Deidara wurde sanft von seinem Bruder auf das Bett mit gezogen, lag nun hab auf ihm und doch konnte und wollte er nicht von dessen Lippen lassen. Die Stille zeichnete ihr Gesicht, er schloss seine Augen. Als seine Einsamkeit zerbrach, konnte er an etwas glauben. Es gab nur diesen Augenblick, doch es gab noch andere. So vieles konnte Deidara nicht erkennen, so vieles hatte er fast verloren. Ein großer Teil der Wahrheit lag aber in diesem schönen Augenblick verborgen.

Itachi küsste ihn weiter, wollte seinem Bruder zeigen, wie sehr er ihn liebte und das er immer für ihn da war. Niemand würde ihm Deidara wegnehmen. Niemand! Er hatte die Augen geschlossen und genoss einfach die Küsse weiter. Es war schon fast etwas verspielt, dennoch war es schön, dass Deidara diesen Kuss so intensiv wollte und hielt. Würden sie jemals öffentlich zeigen können, was sie fühlten? Deidara war noch nicht volljährig und erst ab dann würde es nicht mehr so schlimm sein.

Deidara genoss den Kuss wirklich, auch die Nähe zu seinem Bruder, das war alles, was er brauchte, was er wollte. Was er nie mehr hergeben wollten, was er nie wieder gehen ließe. Heute Morgen war er aufgewacht, von Gedanken, die ihn um den Schlaf gebracht hatten, all die Ängste, sie waren nicht mehr da, weil er sich noch nie so sicher war. Itachi war das Einzige, was zählte. Viel zu lange stand er still, wusste nicht was er denn wirklich wollte. Er war taub, er war blind, von Dingen die nur noch zweitrangig waren. Itachi gab ihm Kraft in all den Stunden, legte die Hand auf seine Wunden, ging mit ihm auf schmalen Wegen, schenkte ihm Mut zu diesem Leben. Gab ihm Antwort auf die Fragen, hielt zu ihm an schlechten Tagen. Er lächelte, wenn die Sonne aufging und gab Deidara somit die Kraft dies alles durchzustehen.

Dieses Verlangen ihn bei sich zu haben, nie wieder gehen zu lassen war unglaublich groß und genau das würde er auch tun. Deidara würde für immer sein Eigen sein, er würde für immer bei ihm sein, ihn vor allem beschützen was Angst machte, ihn bedrohte oder gar gefährdete. Diese Dunkelheit würde er nie wieder in ihn lassen. Er küsste ihn weiter und streichelte sanft weiter den Rücken des Jüngeren. Ganz unbedacht streichelte er über dessen Hintern und merkte gar nicht, wo er ihn dort berührte.





Kurz zuckte Deidara bei dieser klitzekleinen Berührung zusammen, ließ aber dennoch nicht von seinem Bruder ab. Vielmehr konzentrierte er sich auf dessen Lippen, auf den süßen Geschmack seines Bruders und dieses unglaublichen Kusses.

Itachi öffnete die Augen und merkte, dass Deidara nachdenklich war. Er löste den Kuss und blickte ihn an. Sanft streichelte er ihm über die Wange und lächelte. "Was hast du? Alles in Ordnung?", fragte er.

Etwas neben der Spur, fast als hätte er für kurze Zeit diese Welt verlassen, blickte er seinen Bruder sanft lächelnd an. "Es ist nichts, ich hab wohl nur zu viel nachgedacht. Es kommt mir fast so vor, als wären wir nicht alleine, als wärst du ab und zu in meinem Kopf und würdest unbewusst meine Gedanken lesen", versuchte er sich auszudrücken.

Überrascht sah er Deidara an. "Deine Gedanken lesen? Habe ich denn etwas getan, dass zu deinen Gedankengängen passen würde? Ich möchte einfach versuchen, dass du glücklich bist und dich bei mir wohlfühlst...", hauchte Itachi und lächelte sanft.

Kurz überlegte Deidara, nickte dann zaghaft und lächelte erneut. "Ja, das hast du, du gibst mir immer wieder die Kraft um weiterzuleben, so das mich die Dunkelheit nicht wieder einholt", nickte er wissend.

Itachi lächelte sanft und küsste Deidara auf die Wange. "Nun, das möchte ich ja auch. Du sollst dich wider frei fühlen und glücklich lachen können. Du sollst nicht immer Angst haben müssen, dass du wieder in diese Dunkelheit fällst!"

"So schnell falle ich nicht mehr, so schnell lass ich mich nicht mehr runterziehen", lächelte Deidara ,wuschelte ihm kurz durch die Haare und schenkte ihm einen begehrenden Blick, welcher aber unbewusst von ihm kam.

"Gut, dann mach ich bis jetzt ja alles richtig", strahlte er und küsste ihm auf die Wange. "Ab sofort werde ich der sein, der dich runterzieht, allerdings nur ins Bett!", grinste er.

Deidara musste bei Itachis letztem Satz leise lachen. "Mit so einem Spruch hatte ich nun wirklich nicht gerechnet, aber wenn du das machen möchtest, dann halte ich dich garantiert nicht davon ab."

"Nun ich bin vielseitig. Du kennst mich eben noch nicht mit all meinen Macken und Eigenarten ... aber ich hoffe sie gefallen dir dennoch...", hauchte er lächelnd und genoss die streichelnde Hand. "Aber wie gesagt, ich lasse dir Zeit, du wirst mir schon sagen, wenn du bereit bist, oder?"

"Ich mag deine Macken", grinste Deidara frech, wurde dann aber sofort wieder ernst und etwas unsicher. "Sicher werde ich dir das sagen, ich weiß zwar noch nicht wie ... aber ich werde es dir mitteilen, wenn es soweit ist", nickte er schwach.

"Du wirkst so nervös ... ist es dir peinlich, dass ich dich so berühren möchte? Dass ich davon spreche?", fragte er ruhig und blickte ihn musternd an.

Deidara sah seinen Bruder zögerlich an und nickte schwach. "Es ist mir nicht peinlich, aber doch etwas unangenehm, da ich in etwa weiß, wie zwei Männer miteinander schlafen. Es macht mir etwas Angst", gab er ehrlich zu und kaute auf seiner Unterlippe.

Itachi musste lächeln und streichelte ihm sanft über die Wange. "Keine Angst, ich werde vorsichtig sein. Außerdem werde ich dich genug vorbereiten.Aber ich verstehe deine Bedenken schon", meinte er ruhig.

"Danke Nii-san", kam es leise über seine Lippen, ehe er sich an dessen Brust kuschelte und leise seufzend die Augen für einen Moment schloss.

Itachi lächelte und streichelte sanft über seinen Rücken. "Du bist mir doch wichtig. Ich möchte dir nicht weh tun, also keine Sorge."

"Dann gibst auch was auf die Finger, wenn du mir doch wehtust", kicherte Deidara nun wieder leise auf, schmiegte sich weiterhin an seinen Bruder an und seufzte wohlig und leise auf.

"Gut, mach das ... aber vielleicht bist du dann dazu gar nicht in der Lage...", hauchte er grinsend. "Vielleicht fessle ich dich ja", meinte er und lachte, als er sich das vorstellte. "Nein, das würde ich nicht ohne Zustimmung ... du sollt dich schließlich gut dabei fühlen", lächelte er und hoffte, Deidara verstand den Spaß.

Deidara sah seinen Bruder ernst an, hörte dessen Worte und runzelte die Stirn."Na ja vielleicht würde es mir ja auch Spaß machen", grinste er nun frech zurück, knuffte ihm dabei leicht in die Seiten und blickte ihn leicht herausfordernd an.

"Fesselspielchen? Klingt wirklich verlockend. Deine Hände auf deinem Rücken gefesselt, du kniend vor mir und das ohne etwas am Leib zu tragen. Perfekte Sicht auf deinen süßen Hintern ... ja das klingt gut...", hauchte er ihm ins Ohr und streichelte dieses Mal mit Absicht über seinen Po.

"Du hast vielleicht eine Fantasie, also wirklich", lachte Deidara erneut, schloss aber, als sein Bruder ihm kurz ins Ohr hauchte und über seinen Hintern streichelte seine Augen, nur um das leichte Kribbeln, welches in nun erfasste, auskosten zu können.

"Du bist eben sexy und da bekommt man solche Gedanken. Macht dich diese Vorstellung nicht auch an? Sanft berühre ich dich ... streiche über deinen Rücken ... liebkose deine Brustwarzen ... streichle lüstern über deinen Hintern ... spreizte langsam deine Beine...", hauchte er weiter. "Stell es dir mal vor und schaue wie dein Körper reagiert."

Deidara schloss daraufhin wirklich seine Augen, lauschte dem, was Itachi ihm zuhauchte und versuchte sich das nun vorzustellen. Kurz biss er sich auf die Unterlippe, ließ die Bilder auf sich wirken und schluckte leicht. "Würde mir sehr gefallen ... sehr sogar", flüsterte er leise.

"Soll ich fortfahren? Ich kann dir genau sagen, was ich mit dir alles machen würde...", murmelte er und küsste ihn kurz.

Langsam schlug Deidara seine Augen auf, warf seinem Bruder einen sinnlichen Blick zu, richtete sich langsam auf und blickte ihn an."Ja bitte...", kam es leise über seine Lippen und doch hörte man ein kleines Aber heraus. "Wenn es mir zu viel wird, können wir auch aufhören", endete er leise, lehnte sich dann aber schon wieder zurück und legte sich entspannt auf den weichen Untergrund des Bettes.

"Natürlich...ich sage dir doch auch nur, was ich machen würde, nicht was ich jetzt wirklich tue ", grinste er, küsste ihn kurz und legte sich seitlich, sodass er Deidara am Bauch streicheln konnte. "Also gut...ich habe deine Beine gespreizt...sanft beginne ich deinen Po zu küssen...während ein Finger leichten Druck auf deinen Eingang verübt...ein bisschen mache ich so weiter...nehme den Finger weg...und beginne dann dich sanft zu lecken...", hauchte er und lächelte sanft. "...und meine Hände massieren dabei deinen Hintern..."

Wieder schloss Deidara die Augen, nahm jedes Wort in sich auf, stellte sich alles bildlich vor und spürte dazu noch die streichelnde Hand an seinem Bauch. Ein wohliges Kribbeln erfasste seinen Körper, sein Herzschlag beschleunigte sich leicht und sein Puls schnellte durch seinen Körper wie ein ICE. Man konnte deutlich erkennen, dass es ihm gefiel, wie er sich leicht in den Kissen aufbäumte und leise anfing zu keuchen.



Schwer atmend lag Deidara auf seinem Bett, hielt seine Augen geschlossen und genoss seinen langsameren werdenden Herzschlag, das letzte Rauschen seines Blutes, welches in seinen Ohren widerhallte und das wundervolle Gefühl von Glück und Zufriedenheit. Er brauchte eine Weile um sich wieder zu beruhigen, seufzte nach paar Minuten leise auf und strich sich durch seine verwuschelten Haare. Nur langsam öffnete er seine Augen, blickte die Zimmerdecke an und schloss seine Hose. Langsam richtete er sich wieder auf, blickte seinen Bruder kurz an und richtete sich auf. "Duschen", murmelte er, stand auf und fischte sich ein paar saubere Sachen aus dem Schrank. Im Bad angekommen entkleidete er sich, stand unter der Dusche und seifte sich ein. Noch immer hallten die Worte seines Bruders durch seinen Kopf, ließen ihn kaum merklich zittern. Deshalb stellte er nun das Wasser auch etwas kälter, brauste sich rasch ab und stieg wenig später frisch und erholt aus der Duschkabine.

Itachi saß draußen und genoss die Sonne. Doch da Deidara nicht kam, wie er es gedacht hatte, ging er rein und suchte ihn, fand ihn auf dem Fensterbrett sitzen. "Alles okay? Möchtest du dich nicht zu mir in die Sonne legen?", fragte er ruhig und ging zu ihm.

Deidara sah seinen Bruder lächelnd an, sah wie dieser in der Tür stand und ihn fragte, ob er mit runter in die Sonne käme. "Ich komme gleich mit runter, ich möchte mich nur noch von meiner inneren Dunkelheit verabschieden", erklärte er ihm kurz und ehrlich, zündete ein kleines Teelicht an und stellte es neben das Foto von Mikoto.

Itachi lächelte und blieb in der Tür stehen. "Mach das." Er freute sich und war froh, dass Deidara nun wirklich mit der Vergangenheit und den traurigen Momenten abschloss.

Einige Momente hielt er noch inne, atmete noch mal tief durch und pustete dann das Teelicht aus. Erst danach folgte er seinem Bruder raus auf die Terrasse und legte sich in den zweiten Liegestuhl.

Itachi lächelte und nahm ihn an der Hand. "Genießen wir einfach ein bisschen die Sonne..."

"Ja, machen wir das", lächelte Deidara, zog seine mitgenommene Sonnenbrille auf und genoss die wärmende Sonne.

Itachi fand es schön, dass Deidara auch mit auf der Terrasse die Sonne genoss. Lange blieben sie liegen bis er Hunger bekam. "Hast du Lust was essen zu gehen?", fragte er und blickte ihn an.

Deidara schob die Brille von der Nase, schaute direkt rüber zu seinem Bruder. "Ja doch, Hunger hab ich auch", nickte er und freute sich riesig, dass Itachi auch noch mit ihm essen gehen wollte.

"Hast du einen bestimmten Wunsch, was du essen möchtest?", fragte er ruhig.

"Ja, den habe ich ... ich hätte Lust auf Chinesisch", erwiderte er kurzerhand, wunderte sich, was sein Bruder wieder so in Gedanken war und schüttelte kurz seinen Kopf. "An was denkst du denn schon wieder?"

"Gehen wir chinesisch essen", lächelte er und wurde leicht rot. "Ach na ja... mir gingen die Bilder von vorhin durch den Kopf."

"Ja gut, das Thema müssen wir jetzt auch nicht unbedingt aufwärmen", winkte Deidara selbstbewusst ab, ging zurück ins Haus und suchte schon mal seine Schuhe und Jacke zusammen.

Auch Itachi ging sich schnell etwas anziehen und lächelte."Können wir dann los?", fragte er ruhig.

Deidara musterte sich seinen Bruder kurz von oben bis unten, nickte dabei und nahm sich die Schlüssel. "Ich bin startklar", grinste er ihn an, öffnete die Haustür und trat freudig nach draußen an die frische Luft.

Zusammen gingen sie in ein Restaurant und er lächelte, als sie zusammen saßen. "Ich hoffe, dass das ein schöner Abschluss von dem Tag wird, bis jetzt fand ich ihn nämlich super."

"Ja, der Tag war wirklich sehr schön", nickte Deidara, nahm sich eine der Speisekarten und blickte rein. "Ich weiß bei soviel Auswahl gar nicht was ich nehmen soll", runzelte er die Stirn, lugte kurz über die Karte und blickte Itachi an. "Ich denke, ich nehme dasselbe wie du", kicherte er leise, da er bemerkt hatte, dass sein Bruder noch gar nicht nachgeschaut hatte.

Itachi blickte Deidara an und sah ihn interessiert an. Es war interessant ihn zu beobachten, da er sich doch sehr vielseitig war. Er lächelte und sah dann doch in die Karte. "Tja...Hühnchen süß-sauer nehme ich wahrscheinlich..."

Begeistert von Itachi seiner Auswahl nickte Deidara zustimmend. "Und vorneweg eine Frühlingsrolle", fügte er schmunzelnd dazu und sah, wie schon die Kellnerin ankam und beide nett begrüßte, ehe sie nach den Wünschen der beiden fragte.

"Gerne..." lächelte er und das sah er als Date, auch wenn es für andere nicht wo wirkte. Sie bestellten und er bestellte auch Sake dazu. Heute wollte er den Tag feiern.

Erstaunt und leicht skeptisch blickte Deidara seinen Bruder nun wieder an. "Trink ja nicht zu viel Sake, hinterher muss ich dich noch nachhause tragen." Er mochte keinen Alkohol, hatte ihn aber auch noch nie probiert.

"Das ist nicht nur für mich. Ich möchte, dass wir ein bisschen feiern", lächelte er und küsste ihm auf die Hand. "Sehe es als kleines Date...", grinste er.

"Das ist nicht nur für mich. Ich möchte, dass wir ein bisschen feiern", lächelte er und küsste ihm auf die Hand. "Sehe es als kleines Date...", grinste er.

„Ich bin erst 16, ich darf das doch gar nicht trinken", appellierte er an Itachi seinen Verstand, während dieser ihm sanft die Hand küsste und ihm leise etwas zuflüsterte, was ihn wieder strahlen ließ. "Uiii~ das wäre dann ja mein Erstes", grinste er über beide Backen.

Itachi lächelte und sah ihn an. "Aber ich bin dabei und wenn ich es erlaube, kann keiner etwas sagen", erwiderte er und schenkte Deidara etwas Sake ein.

Deidara kratzte sich kurz am Kopf, zuckte mit den Schultern und legte ruhig die Hände in den Schoss. "Nun gut, dann feiern wir jetzt ein bisschen", lächelte er zufrieden, musterte sich kurz noch mal seinen Bruder und dann das Lokal.

"Keine Sorge, du verträgst den Alkohol schon ...", lächelte er und hätte ihn am liebsten geküsst. Das Essen kam und Itachi sah begeistert auf seinen Teller. "Das riecht wirklich gut."

"Zur Not trägst du mich eben heim", kicherte Deidara leise, bekam dann schon seinen Teller gereicht und blickte zufrieden auf das gut riechende Essen. "Hmmm~ das riecht wirklich lecker", stellte er ernst fest.

"Dich trag ich überall hin", lachte Itachi und begann zu essen. Es schmeckte genauso gut, wie es schon geduftete hatte. Sie genossen das Beisammensein und er war wirklich glücklich hier mit Deidara zu sitzen.

Deidara lächelte kurz noch mal, nahm sich dann sein Besteck und fing schweigend an zu essen. Der Geschmack von süß-sauer zerging ihm auf der Zunge, kitzelte ihn den Gaumen und entfachte ein wahrliches Geschmackserlebnis in seinem Mund. "Yummy ... das schmeckt wirklich gut, das ist mal was anderes und die Geschmacksknospen werden auch richtig gereizt", lächelte er sanft. Mit Essen kannte er sich ja nun dank Mikoto schon aus, kannte auch einige Gewürze, die er hier wiedererkannte.

Itachi wusste gerade so das Nötigste um Essen machen zu können, aber so wirklich Ahnung hatte er davon nicht. Entweder es schmeckte oder eben nicht.

"Ja, schmeckt wirklich gut! Und das Schöne ist, dass man keinen Abwasch hat. Einfach essen gehen und nichts tun müssen..." Er lächelte und überlegte, ob sie danach noch einen Spaziergang machen könnten.

"Jeden Tag können wir das aber auch nicht machen, das wird sonst zu teuer", meinte Deidara ernst, aß brav seinen Teller leer, wischte sich den Mund sauber und legte die Serviette auf den nun leeren Teller.

"Ich weiß! Aber so zwischendrin ist das doch schön, oder?" lächelte er und aß ebenfalls fertig auf.

"Wollen wir noch einen Spaziergang machen?", fragte er nun, da es langsam dämmrig wurde.

Deidara blickte kurz, nachdem ihn sein Bruder nach einem Spaziergang fragte nach draußen und sah, wie sich der Himmel langsam in ein buntes Meer aus Farben tauchte, wie der Himmel leicht rot-orange und gelb erstrahlte. "Gerne die Sonne geht auch schon unter und ein Sonnenuntergang dürfte den Tag perfekt abschließen", sprach er leicht verträumt.

"Genau so sehe ich das auch", lächelte er, zahlte noch schnell und schon ging los. Der Abend war angenehm kühl und gemeinsam liefen sie einen abgelegenen Weg entlang. Hier konnte er Deidara auch mal küssen, ohne dass es jemand sah.

Deidara lief ruhig neben seinem Bruder lang, genoss die leichte Kühle auf der Haut, schaute immer wieder beeindruckt in das Meer aus Farben am Horizont und hakte sich nach einer Weile bei Itachi unter. "Wirklich schön, fast wie ein Traum... zu schön um wirklich wahr zu sein", sprach er leise, drehte sich auf dem abgelegenen Weg zu seinem Bruder und blickte ihm tief in die Augen.

Itachi betrachtete die Farben, die ineinander liefen und lächelte sanft. Es war schön mit jemandem, den man aus tiefsten Herzen liebte, so etwas genießen zu können. Sanft legte er seine Hand auf die Wange von Deidara und beugte sich zu ihm, küsste ihn leidenschaftlich und intensiv.

Lächelnd ließ dieser es zu, dass sein Bruder ihn leidenschaftlich-intensiv küsste, schlang beide Arme um seinen Hals, schloss ergeben seine Augen und konzentrierte sich nur noch auf die schönen Gefühle die seinen Körper durchfluteten. Deidara liebte ihn, Itachi schien sein einziger Defekt zu sein, dass er so ganz und gar perfekt war. Er war seine perfekte Droge, machte ihn fast high, macht ihn abhängig und doch wollte er nicht davon lassen.

Es war Itachi in diesem Moment egal, ob sie jemand sehen würde, er wollte diesen schönen unvergesslichen Moment auskosten. Er legte seine Arme um Deidara und drückte ihn geschickt an sich. Den Kuss hielt er aufrecht und genoss es einfach.

"Ich liebe deine weichen Lippen...", hauchte er und küsste ihn weiter.

Deidara verlor sich in den Gefühlen, verlor sich in dem berauschenden Kuss. Schmeckte die Süße der Lippen, fühlte die starken Arme, die ihn sanft hielten, hörte die leise gehauchten Worte. Antworten wollte er nicht, es würde die Stille zerstören, würde ihn zurück in die reale Welt holen, würde ihn von seiner Insel holen, in den staubigen Großstadtalltag.

In der Nähe stand eine Bank und Itachi zog Deidara mit auf diese, zog ihn auf seinen Schoß, als er saß und ließ nicht von ihm ab. Er liebte diese kleinen Berührungen und diese Nähe.

Wieder fand sich Deidara auf dem Schoss seines Bruders wieder, ließ den Kuss nicht brechen, da er den Geschmack seiner Lippen nicht missen wollte und konnte. Seine Arme lagen noch immer in seinem Nacken und ganz langsam schaltete er komplett ab, befand sich auf seiner Insel ganz weit weg. Tausend Gedanken sie strömten auf ihn ein, zu viel um sie zu fühlen, zu viel für ihn allein. Sie schlichen sich in seine Träume und verfolgten ihn auf angenehme Art. Ließ sie nicht entkommen, ließ sich und ihn nicht im Stich. Von seiner Insel auf dem Meer sah er kein anderes Ufer mehr.

Nichts konnte ihn jetzt stören, er war total auf Deidara fixiert und genoss es, ihn zu spüren. Der Herzschlag, der beiden ging ruhig, aber Itachi hatte das Gefühl Schmetterlinge im Bauch zu haben. Schon lange hatte er sich nicht mehr so frei gefühlt.

Wenn Itachi nicht wäre, wäre Deidara nicht mehr hier, wäre noch nicht da, wäre allein. Er hielt seine Hand und beschützte ihn, für seine Hand würde sein Dank ewig sein. Itachi war da, als er nicht war, brach Mauern, die er erbaut hatte und als er schlief im kalten Eis, war es Itachi der ihn hatte aufgetaut. Dafür war Deidara ihm dankbar, kuschelte sich mehr und mehr an, wollte mehr von der schützenden Wärme, wollte mehr von dieser Zweisamkeit.

Liebevoll hielt er ihn im Arm und sie küssten sich noch lange, bis Itachi den Kuss unterbrach und in Deidaras Gesicht blickte. "Wir sollten zurück. Dann können wir auch ungestört kuscheln...", hauchte er und begann ihn am Hals zu küssen.

Leicht schmollend als Itachi den Kuss gelöst hatte, blickte Deidara seinen Bruder an, hörte ihm aber zu und seufzte leise auf. "Gut, gehen wir nachhause", fing er an, hörte dann aber etwas von "kuscheln" und grinste frech. Rasch erhob er sich von Itachi seinem Schoss, strich sich die Hose glatt und blickte ihn schmunzelnd an.

Dass Deidara erst nicht so begeistert aussah, war ihm nicht entgangen, aber er schien dann doch der Meinung zu sein, dass es gut so war. Lächelnd reichte er ihm die Hand und sie gingen zurück zu ihrem Haus. "Möchtest du etwas Bestimmtes noch machen oder reicht es, dass wir während wir kuscheln, Filme schauen?"

Gern nahm Deidara die Hand seines Bruders entgegen, lief ruhig neben ihm her und mit nachhause. "Kuscheln und Film ansehen, reicht völlig aus", nickte er, zog im Flur seine Schuhe und Jacke aus und ging schon rüber ins Wohnzimmer.

Auch Itachi entledigte sich der unbequemen und unnützen Sachen und setze sich zu Deidara auf das Sofa. "Und was für einen Film wollen wir sehen?", fragte er und küsste ihn sanft weiter am Hals.

Das leichte Nachgeben der Couch signalisierte Deidara, dass sein Bruder sich zu ihm gesetzt hatte, auch als dieser erneut anfing sanft seinen Hals zu küssen. Kurz schloss er die Augen, gab sich dem wohligen Kribbeln hin und hätte fast die Frage überhört. "Ich weiß nicht ... ich schwanke noch zwischen Horror und Komödie", wisperte er leise.

Itachi war es im Grunde egal, was für einen Film sie sehen würden, denn er hatte ganz anderes im Sinn! Er wollte lieber von Deidara naschen und ihn immer mehr an sich gewöhnen. Doch würde er da einfach so mitmachen? "Such dir einfach auch ... ich schaue mit", lächelte er ruhig.

"Ist gut", lächelte Deidara kurz, ging dann schon zu den DVDs rüber und schaute diese durch. Er nahm wenig später einen raus mit dem Titel "Kinder der Nacht", legte diesen ein und setzte sich wieder zu seinem Bruder auf die Couch.

Kaum saß Deidara wieder bei ihm, zog er ihn auch schon nahe an sich. "Stört es dich, wenn ich beim Film schauen ein bisschen von dir nasche?", hauchte er und küsste ihn leidenschaftlich.

Deidara schaute zum Fernseher, wurde aber wenig später wieder von seinem Bruder nahe an ihn gezogen und leidenschaftlich geküsst, was er gerne erwiderte und lächelte. "Nein, ich habe nichts dagegen ... wenn du naschst", murmelte er gegen seine Lippen, schenkte ihm einen liebevollen Blick und schmiegte sich dann wieder kurz an.

"Schön...", hauchte er und streichelte ihm sanft über die Brust, berührte mit Absicht die Nippel und umkreiste sie mit einem Finger. Währenddessen küsste er den Hals weiter und konnte nicht genug von ihm haben.

Sich wieder auf den Bildschirm konzentrierend, wandte Deidara den Blick von seinem Bruder ab, spürte aber schon, was dieser mit seinen Fingern an seiner Brust tat. Wie sollte er da denn Film gucken? Das war unmöglich und erst recht, als Itachi wieder seinen Hals küsste. Ergeben schloss er seine Augen, versuchte sich zur Ordnung zu rufen, öffnete dann wieder die Augen und versuchte die Handlung des Film mitzuverfolgen.



Langsam ließ Itachi seine Hand unter Deidaras Shirt gleiten und liebkoste die Brustwarzen nun direkt, ohne das Stoff störte. Er war sanft und ließ sich Zeit aber spürte, wie die Nippel langsam hart wurden. Er wollte sich einfach nicht zurückhalten und zog ihm das Shirt hoch, sodass er nun die andere Brustwarze liebkosen konnte.

Für Deidara wurde es immer schwieriger den Film anzusehen, das was sein Bruder mit seinen Fingern und wenig später mit seinem Mund tat, fühlte sich einfach zu gut an und ließ ihn leise seufzen. Eine seiner Hände legten sich in Itachis Nacken, er streichelte diesen sanft und doch konnte er noch einigermaßen den Film anschauen, wenn auch mehr schlecht als recht.

Itachi wusste, dass es für ihn immer schwieriger werden würde, zu widerstehen und auch den Film zu sehen, würde er nicht mehr lange aushalten. Immer intensiver wurden seine Liebkosungen und er küsste den Bauch abwärts.

Sichtlich unruhig rutschte Deidara auf dem Sofa hin und her, biss sich immer wieder auf die Lippen, um nicht laut keuchen zu müssen. Er spürte nur zu deutlich, wie sein Bruder fordernder wurde, wie er ihn intensiver reizte und ihm somit den Verstand vernebelte. Den Film konnte er scheinbar vergessen, Itachis weichen Lippen an seinem Bauch gaben ihm den Rest, er schloss ergebend die Augen und verwuschelte ihm das Haar.

Itachi hörte kurz auf und blickte hoch zu Deidara. "Du musst mich aufhalten, wenn ich dir zu weit gehe ... wenn du das nicht tust, mache ich weiter...", hauchte er vorwarnend und lächelte. Dann küsste er wieder den Bauch und öffnete sanft die Hose des Anderen.

Von Deidara kam nur noch ein zaghaftes Nicken, zu mehr war er nicht mehr imstande. Alles um ihn herum begann sich zu drehen, er zitterte leicht, eine Hitze brannte sich durch seinen ohnehin schon erhitzen Leib und sammelte sich mehr und mehr in seinen Lenden, drohten ihn zu zerbersten und zerrten an seinem letzten bisschen Verstand. Die Worte seines Bruders drangen nur noch verschwommen zu ihm hervor, auch das dieser langsam seine Hose öffnete und seine mehr als deutliche Erregung sah.

Da Deidara keine Anstalten machte ihn aufzuhalten, hieß es für ihn, dass er weiter machen durfte und so zog er, ohne lange zu zögern, die Hose aus. Die Shorts ließ er ihm vorerst noch an. Er kniete sich vor Deidara auf den Boden und blickte ihn an. Er sah diese Erregung im Gesicht und ihm wurde ganz warm. Es schien ihm wohl zu gefallen. Itachi hatte natürlich einen Vorteil: Er wusste, wie er ihn berühren musste und wusste, was Männer wollten! Grinsend strich er ihm über die Beine und dann über den Schritt des Anderen.

Ein leichtes Prickeln erreichte ihn, welches aber immer stärker wurde und ihn mehr und mehr zum Zittern brachte. Weit weg von der normalen Welt bekam er mit, dass ihm die Hose ausgezogen wurde, dass sein Bruder ihm sanft über die Oberschenkel strich, was ein erneutes Kribbeln in ihm freisetzte. Leise schnurrend legte er den Kopf in den Nacken, fuhr sich ganz kurz durch die Haare und ergab sich den wunderbaren Gefühlen, die auf ihn einströmten, wie ein tobender Fluss aus Lust und Leidenschaft.

Nach einer Weile, als Itachi fand, dass Deidaras Glied hart genug war, zog er ihm geschickt auch noch die Shorts aus und grinste bei dem Anblick. Lüstern leckte er sich über die Lippen und spreizte die Beine des Anderen, beugte sich nach unten und leckte nun das Glied der ganzen Länge nach. Das wiederholte er immer wieder und spürte, wie der Körper des Jüngeren bebte vor Lust.

Deidara riss erschrocken die Augen auf, spürte etwas sehr Warmes und Feuchtes an seinem Glied und schlug die Hände vor den Mund, um nicht allzu laut zu werden. Vorsichtig öffnete er die Augen, blickte an sich runter und noch vorsichtiger runter zu seinem Bruder, welcher zwischen seinen Schenkeln kniete und ihn oral befriedigte. Dieser Anblick ließ er knallrot anlaufen, trieb ihm die Schamröte ins Gesicht und sofort schloss er wieder die Augen, da dieser Anblick einfach zu viel für ihn war.

Ein breites Grinsen zierte nun das Gesicht von Itachi. Dass sich Deidara so zurückhielt und es ihm wohl peinlich war, fand er wirklich niedlich und leckte weiter. Er hörte dann auf und blickte hoch. "Halte dich doch nicht zurück...", hauchte er. "... genieße es und lass es ruhig raus", meinte er und begann mit einem Finger über die Spitze der Erregung zu streichen. Gekonnt zog er die Vorhaut ein bisschen zurück und leckte nun über die so empfindsame Haut.

Erneut wandte sich Deidara unruhig auf dem Sofa, hörte die gehauchten Worte seines Bruders und konnte sich nun wirklich ein leises Stöhnen nicht mehr verkneifen. Es verließ einfach so seine Lippen, so schnell, dass er es nicht verhindern konnte. Immer mehr schwanden ihm die Sinne, sein ganzer Körper schrie vor Lust, das Zittern nahm zu und die bestimmenden Berührungen an seinem Glied ließen ihn immer wieder aufstöhnen. Als sein Bruder dann auch noch seine Zunge gekonnt einsetzte und über die empfindliche Eichel leckte, krallte er sich halt-suchend in der Couch fest und stöhnte, schrie beinahe schon auf, so sehr gefiel ihm dieses Gefühl.

Dass es Deidara gefiel, war durch diese sinnlichen und leidenschaftlichen Bewegungen und Geräusche nicht zu übersehen. Lächelnd nahm er nun das ganze Glied in den Mund und bewegte seinen Kopf auf und ab. Er lutschte, saugte und knabberte verspielt aber dennoch gekonnt, an dem Jüngeren.

Deidara konnte unter dieser Behandlung nur noch stöhnen, konnte nur noch keuchen und sich mehr und mehr winden und aufbäumen. Immer wieder entwich ihm ein spitzer Schrei, immer dann, wenn Itachi anfing zu saugen. Dieses Gefühl war einfach der helle Wahnsinn, ließ ihn stark zittern, ließ sein Blut kochen und wie flüssige Lava durch seine Venen pumpen. "Nghaaaa~..." Irgendwann entwichen ihm auch solche Laute der Lust.

Es war einfach unglaublich erregend, was für Geräusche Deidara von sich gab und für einen genießerischen Ausdruck er im Gesicht hatte. Itachi wollte mehr, viel mehr, mit ihm richtig schlafen, doch das würde er vermutlich heute nicht bekommen. Und so nahm er seine Hände, um die Hoden zu massieren und ihn noch heißer zu machen.

"Jahaaaa~...Oh Gott ... oh Hilfe...", entwich es ihm immer wieder und als Itachi anfing, ihn auch noch an den Hoden zu verwöhnen und diese gezielt massierte. Immer stärker wurde das Zittern, die Blitze in seinen Lenden nahmen zu und Deidara hatte das Gefühl, dass sein Glied noch praller anschwoll, dass es fast zu platzen drohte. "Ahhhhhh~... bitte ...", keuchte er erregt, krallte sich erneut fest und warf immer wieder seinen Kopf hin und her.

Diese Schreie, diese sexy Stimme, das Keuchen und Stöhnen, all das war einfach unbezahlbar und das würde er wohl noch öfter von ihm hören. Er machte, ohne zu zögern weiter und wurde leidenschaftlicher. Mutig nahm er nun einen Finger und fuhr nach hinten, strich kurz über die sanfte und unberührte Knospe und drückte einen Finger in ihn. Nicht tief, aber so, dass Deidara es spüren konnte.

Deidara war wie im Wahn, war in seiner Lust gefangen und spürte außer dieser nichts mehr, was hätte störend sein können. Sein Atem wurde schneller, sein Herz schlug wie wild und sein Puls raste, alles drehte sich, fuhr Achterbahn. Als er aber einen Finger an seinem Anus spürte und wie dieser sich leicht in ihn drückte, riss er die Augen erneut auf, zuckte leicht zurück und atmete tief ein und aus. Er fragte sich innerlich, ob er dazu denn schon breit war, ob das nicht zu viel des Guten war.

Itachi hatte nicht vor, ihn heute ganz zu nehmen, sich mit ihm zu vereinigen. Auch wenn er es gerne wollte, würde er es nicht tun. Mit dem Finger wollte er Deidara nur schon mal etwas reizten und ihm zeigen, was er spüren würde, wenn es soweit war.

Wieder entspannter schloss Deidara seine Augen, genoss wieder die warmen Lippen an seiner Erregung und das knabbernd und lutschen, was ihm an Zärtlichkeiten zuteil werden ließ. "Itachiii~... ich kann nicht mehr ...ich .... ahhhh ...", versuchte er sich noch stöhnend, sich dabei aufbäumend, mitzuteilen, ehe er sich hart und heftig zittern in dessen Mundhöhle ergoss.

Itachi spürte, wie sich Deidara in ihm ergoss, schluckte und leckte ihn sauber, bevor er von ihm abließ und auch den Finger aus ihm zog. "Hat es dir gefallen?" Schwerfällig setze sich Itachi neben ihn und musste seine Hose öffnen, da es eng wurde.

Immer noch nach Atem ringend schlug Deidara die Augen langsam auf, blickte seinen Bruder verklärt an und versuchte sich langsam aufzurichten. "Es war ... es ... wow ...", japste er noch immer, zog ihn dann etwas zu sich und gab ihm einen sanften Kuss auf Lippen, schmeckte sich so sogar selbst und ließ dann von ihm ab.

"So gut gleich?", fragte er und strich Deidara über den Kopf. "Na ich hoffe, ich habe dich nicht überfordert", schmunzelte er und stand auf. Er würde wohl Eiswürfel brauchen, um sich wieder einzukriegen.

"Naja ich habe keine Vergleichsmöglichkeit", grinste Deidara schon wieder frech auf die Frage hin, zog seine Shorts hoch und blickte sich nach seiner Hose um, wobei ihm das Problem seines Bruders nicht ganz entging. "Ähm ... ja ..." Er kratzte sich am Kopf, fühlte sich sogar etwas schuldig und grapschte sich rasch seine Hose, um diese anzuziehen.

"Nun das war ja nur ein Vorgeschmack...", lächelte er und ging Richtung Küche. Seufzend biss er sich auf die Lippe. Sollte er sich besser selbst befriedigen, als es schon wieder versuchen wegzubekommen?!

Zaghaft nickte Deidara auf dem Sofa, sah wie sein Bruder reichlich gequält in die Küche schritt und das doch sehr komisch für ihn aussah. Wieder hatte er nun Schuldgefühle, knabberte sich auf der Unterlippe und blickte unsicher in Richtung Küche. Sollte er so was selbst wagen, sollte er sich das trauen? Kurzerhand stand er von der Couch auf, ging selbst in die Küche und blieb im Türrahmen stehen. "Soll ich ... kann ich dir helfen?"

Itachi stand vor dem Gefrierfach und erschrak, als er Deidaras Stimme hörte. Er drehte sich um und sah ihn an. "Helfen?...ach-so...ähm schon okay. Ich will dich nicht überfordern oder zu was drängen, dass du nicht magst", lächelte er zaghaft, da es bereits sehr zog.

Verständlich nickte Deidara seinem Bruder zu, drehte sich wieder um und verließ die Küche wie ein kleiner , kuschender Hund, welchen man heftig ermahnt und gedrosselt hatte. Er fühlte sich schlecht, furchtbar schlecht, aber Itachi hatte schon recht mit dem, was er sagte. Es wäre wohl doch noch etwas viel für ihn, eine solche Art von Zärtlichkeiten abzugeben.

"Ich geh schnell duschen...", meinte er, als er wieder ins Wohnzimmer kam und an Deidara vorbeiging. Schnell ging er hoch ins Bad und zog sich geschwind aus.

Sichtlich niedergeschlagen über sich und seine schüchterne Zurückhaltung, ging Deidara zur Couch rüber, setzte sich hin und schaute sich noch mal den Film von vorne an. Konzentrieren konnte er sich aber nicht wirklich, immer wieder glitten seine Gedanken ab. Es züngelte, er zierte sich. Es weckte den Instinkt seiner Neugier, es lockt und es flüsterte. Er spürte er seine wärmende Kraft, doch mied er die Glut, war schon ganz gefährlich nah dran, doch fasste er es nicht an. Das Feuer der Lust, das Feuer der Neugier, welches ihn mehr und mehr einnahm.

Deidara machte den Film aus, rollte sich auf der Couch zusammen und blickte in Gedanken vor sich hin. Alles war still, furchtbar still und zum Zerreißen angespannt. Wieder suchte ihn die Dunkelheit, nahm den Schmerz, gab ihm die Ewigkeit. Er wollte nie ein Engel sein, er hatte die Tränen nicht gesehen, seine Seele zerbrach, er ging in die Dunkelheit. Diese berührte ihn ganz zart, nahm all den Schmerz von ihm, gab seinem Leben Sinn, Gefühle, die er nie gekannt hatte. Voll von dunkler Leidenschaft, doch er hatte nicht gesehen, dass die Wirklichkeit ihn jagte, wollte fliehen, wollte weg. Doch war er viel zu schwach.

"Deidara?" Es sah fast so aus, als wäre dieser eingeschlafen. Itachi ging hin und rüttelte ihn leicht. "Deidara ..."

Erschrocken riss er die Augen auf, starrte seinen Bruder an, als dieser ihn wachrüttelte und ansah. "Hmmm~ was?", stammelte er leise, setzte sich leicht auf und fasste sich an den Kopf. "Ich bin wohl eingeschlafen, murmelte er leise, schüttelte noch mal den Kopf und blickte Itachi sanft an.

Dieser lächelte seinem Bruder zu und setze sich neben ihn. "Tut mir leid, dass ich dich vom Film schauen vorhin abgehalten habe. Sollen wir ihn jetzt richtig ansehen?", fragte er ruhig und lächelnd.

"Ich hab schon versucht ihn mir alleine anzusehen, bin aber eingeschlafen", gestand Deidara Itachi und lächelte ihn kurz an, ehe er sich ein wenig ankuschelte. Scheinbar hatte der Film dafür gesorgt, dass er wieder so negativ geträumt hatte, dass erneut die Dunkelheit Besitz von ihm ergreifen wollte.

"Hmmm ... wir können es auch für heute lassen und uns ins Bett legen!", lächelte er und kuschelte sich an ihn. "Oder einen anderen Film ansehen!", meinte er dann nach kurzem überlegen.

"Ich würde gerne ins Bett gehen, ich bin irgendwie müde und möchte gerne weiterschlafen", kam es leise über Deidaras Lippen und ein entschuldigender Blick folgte.

"Natürlich, kein Problem...", lächelte er, stand auf und ging den Fernseher und DVD-Player ausmachen und reichte Deidara die Hand. "Komm! Das Bett wartet schon auf uns!"

Deidara griff nach Itachi seiner Hand, richtete sich auf und sah dessen glücklichen Gesichtsausdruck, was ihn wiederum strahlen ließ. "Ich werde bestimmt wieder schlafen wie so ein Murmeltier." Deidara streckte sich noch mal, ehe er die Treppe rauf ging und in Richtung Schlafzimmer.

Deidara griff nach Itachi seiner Hand, richtete sich auf und sah dessen glücklichen Gesichtsausdruck, was ihn wiederum strahlen ließ. "Ich werde bestimmt wieder schlafen wie so ein Murmeltier." Deidara streckte sich noch mal, ehe er die Treppe rauf ging und in Richtung Schlafzimmer.

"Na hoffe ich doch. Ein guter Schlaf ist wichtig..." meinte er und ging ins Schlafzimmer. Dort zog sich um, legte sich ins Bett und wartete darauf, dass Deidara sich ebenfalls hinlegen würde.

Auch Deidara zog sich um, schlüpfte in seinen Schlafanzug und wenig später unter die Bettdecke zu seinem Bruder. Sofort kuschelte er sich auch wieder an, versuchte so wohl die Angst vor der Dunkelheit zu unterdrücken und sah Itachi kurz verliebt in die Augen. "Das war heute sehr schön", flüsterte er leise.

Itachi kuschelte sich zu ihm und legte einen Arm um ihn. "Ja, ich fand es auch schön. Ich hoffe nur, dass es dich vorhin wirklich nicht überrumpelt hat. Ich konnte mich einfach nicht zügeln...", hauchte er und streichelte sanft über Deidaras Wange.

"Du hast mich nicht überrumpelt, es hat mir doch gefallen. Hätte ich sonst gesagt, dass ich es schön fand? Nein ... ich hätte mich dann vermutlich sogar beschwert", antwortete Deidara ernst, schmiegte sich aber der streichelnden Hand entgegen und legte zaghaft eine seiner Hände auf Itachi seiner Brust ab.

"Na gut... ich glaube dir", lächelte er und zog die Decke über sie beide. "Dann lass uns schlafen...", hauchte er und gähnte müde.

"Schlaf gut", murmelte Deidara leise, gähnte mit vorgehaltener Hand und legte dann wieder den Kopf auf dessen Brust ab. Von der Müdigkeit eingeholt schloss er die Augen und schlief wenig später ein. Wie ein Murmeltier schlief Deidara die ganze Nacht durch, rollte sich gelegentlich ab und zu durch das Bett, oder aber er schmatzte zufrieden vor sich hin.

Tief und vor allem gut schlief Itachi in dieser Nacht und wachte erst spät am nächsten Vormittag auf. So um elf Uhr begab er sich langsam runter in die Küche, um Frühstück für sich und Deidara zu machen.

Gegen halb zwölf wurde auch dieser wach, stand sichtlich erholt aus den Federn auf und ging runter in die Küche. "Guten Morgen", begrüßte er seinen Bruder, gab ihm einen kurzen Kuss auf die Wange und setzte sich zu ihm an den Tisch.

Itachi lächelte zufrieden. "Guten Morgen...", hauchte er ihm zu und füllte die heiße Schokolade in eine Tasse und brachte sie ihm. "Vorsicht heiß, aber ich hoffe, sie schmeckt", lächelte er und setze sich dazu.

"Heiße Schokolade? Mensch du verwöhnst mich ja schon auf frühen Morgen", staunte Deidara nicht schlecht, nahm sich eins der Brötchen aus dem Korb und schnitt es auf. Lächelnd blickte er seinen Bruder an."Bist du schon lange wach?"

"Nun, ich habe dich eben lieb und möchte nur das Beste für dich", grinste er. "Um elf bin ich aufgestanden... also nicht viel früher als du."

Aufmerksam hörte Deidara zu, legte sich dabei eine Scheibe Käse auf und pustete vorsichtig in seine Tasse. Vorsichtig setzte er die Tasse an die Lippen, nahm einen kleinen Schluck und ließ sich den süßen Geschmack der Schokolade auf der Zunge zergehen. "Hmmm~ die ist wirklich gut", lobte er. Wenn man es genauer betrachtete liebte Deidara heiße Schokolade, so sehr, dass er gerade einen ziemlichen Schokoladenbart hatte und munter in sein Brötchen biss.

Itachi bestrich sein Brötchen mit Butter und Marmelade. In der Früh mochte er einfach nichts Deftiges, wie Wurst oder Käse. Er blickte bei dem Lob hoch und musste breit grinsen, als er sah, wie Deidara aussah. Er stand auf und ging langsam zu ihm, beugte sich runter und leckte über dessen Lippe. "Lecker ... so süß...", hauchte er und küsste ihm auf die Wange.

Etwas verwundert, warum sein Bruder so grinste, schaute ihn Deidara an, sah, dass er aufstand und ihm kurz über die Lippen leckte, was ihn kurz erschaudern ließ. "Oh hatte ich etwa Schokolade an den Lippen?", fragte er frech und blickte ihm kurz nach, ehe er sich wieder seinem Frühstück zuwandte.

"Ja etwas... aber es sah wirklich zum Anbeißen aus", lachte er und setze sich mit seiner Tasse hin, biss in sein Marmeladenbrötchen und genoss es richtig. "Hmmm..." Er blickte zu Deidara und hatte ein Lächeln im Gesicht. "Zusammen zu frühstücken ist viel schöner, stimmt's?"

"So, so, zum Anbeißen also?", sprach Deidara mit hochgezogener Augenbraue und blickte ihn ernst an. Sofort fing er aber wieder an zu grinsen, nahm sich noch ein Brötchen und belegte auch das mit Käse. "Zusammen essen ist wirklich schöner, aber bei uns leider viel zu selten", antwortete er leise und nahm noch einen Schluck von seiner heißen Schokolade.

Itachi nickte und seufzte. "Ja stimmt ... könnten wir ruhig öfter machen", meinte er nachdenklich. Doch zur Arbeit war er schon immer weg, wenn Deidara aufstand und so blieb nur das Wochenende. "Dann machen wir das eben ab sofort jedes Wochenende", lächelte er.

Deidara aß in Ruhe sein Brötchen auf, hörte aber weiterhin seinem Bruder zu und lächelte, als dieser meinte, dass sie das jedes Wochenende machen könnten. "Ich habe nichts dagegen, das ist dann immer etwas ganz Besonderes", nickte er zufrieden und mit einem Schmunzeln im Gesicht.

Itachi nickte und betrachtete ihn nachdenklich. "Du darfst aber nicht vergessen, dass du mit Freunden auch noch was unternehmen solltest. Nicht, dass jemand Verdacht schöpft, weil du nur noch mit mir etwas machst."

"Ja, das weiß ich doch. Ich werde gleich nachher mal Konan und Pain anrufen, damit ich mal wieder mit den beiden etwas machen kann", willigte er in die Bedenken seines Bruders ein, erhob sich dann aber und stellte ein Geschirr in die Spülmaschine und räumte langsam den Tisch ab.

Itachi nickte erleichtert und half ihm den Tisch abzuräumen. "Ja, mach das...", erwiderte er und umarmte ihn kurz. Er war froh, dass Deidara so vernünftig war und der gleichen Ansicht wie er. Wenn jemand sie je so intim sehen würde, gäbe das Ärger und erst, wenn er 18 war, würden sie es offiziell machen können.

Gerne ließ sich Deidara kurz umarmen, schmiegte sich kurz noch an und nahm dann einen Lappen um den Tisch abzuwischen. Dabei überlegte er schon, was er mit seinen Freunden unternehmen konnte, vielleicht mal wieder eine Runde Skaten oder einfach abhängen und den Tag genießen. Es würde sich sicher schon was finden, was sie tun konnten. Erst musste er sich aber noch anziehen und telefonieren, im Schlafanzug konnte er schlecht aus dem Haus, auch wenn er diese Vorstellung ganz lustig fand und leise kichern musste.

"Warum lachst du denn?", fragte er ruhig und gelassen.

"Ich habe mir nur grade vorgestellt im Schlafanzug herauszugehen", erklärte Deidara , kicherte aber ungeniert weiter und legte den Lappen in die Spüle. "Ich finde das eben etwas verrückt, aber solche Dinge mag ich eben, auch wenn ich es nie machen würde", fügte er noch hinzu.

Itachi stellte es sich ganz automatisch vor und musste anfangen zu lachen. "Stimmt...das ist wirklich komisch", grinste er und streckte sich. "Ich werde mir einen gemütlichen Tag auf der Terrasse machen."

"Ja, mach das und ich werde mich erst mal anziehen", nickte Deidara, verließ dann auch schon die Küche und ging hoch zu seinem Kleiderschrank. Da es heute wirklich ziemlich warm wurde, zog er sich ein paar kurze Hosen an, zog sich ein helles T-Shirt an und bequeme Turnschuhe. Nachdem er angezogen war und telefoniert hatte, ging er noch mal rasch nach draußen zu Itachi. "Ich bin dann mal weg, wünsch dir einen schönen Tag", verabschiedete er sich mit einem kleinen Kuss auf die Stirn und schnappte sich dann schon seine Schlüssel.

Itachi lächelte sanft. "Viel Spaß." Gelassen blieb er in der Sonne liegen und freute sich, dass er und Deidara sich so gut verstanden und sie sich auch noch liebten.

Deidara kam wenig später bei seinen beiden Freunden an, wo sie beschlossen einfach nur abzuhängen und zu quatschen. Konan erzählte von ihrem letzten Sommerurlaub und Pain hatte mal wieder den Nachbarn einen witzigen Streich gespielt. Im Großen und Ganzen verlief der Nachmittag wirklich gut, sie lachten viel, aßen Eis und hin und wieder ärgerten sie wieder die Nachbarn. Es war draußen fast schon dunkel, als Deidara beschloss nachhause zu gehen, lief gut gelaunt die Straßen entlang und schloss wenig später die Haustür auf. "Ich bin wieder da", rief er einmal laut, zog sich die Schuhe noch rasch aus und schritt langsam ins Wohnzimmer. Nachdem er das Wohnzimmer betreten hatte, fand er seinen Bruder schlafend vor und schmunzelte leicht. Er ging leise zur Couch rüberbeugte sich zu ihm runter, gab ihm einen sanften Kuss auf die Lippen und streichelte ihm kurz durch die Haare.

Itachi war nur im Halbschlaf gewesen und etwas verwirrt blickte er in Deidaras Gesicht. "Hi..." Erst jetzt merkte er, dass er eingeschlafen war und setze sich auf. "Bist du erst jetzt gekommen?" Genüsslich streckte er sich und zog ihn zu einem leidenschaftlichen und intensiven Kuss ran.

"Na gut geschlafen?", grinste Deidara frech, als sich sein Bruder langsam regte und eine knappe Begrüßung von sich gab. Als er ihn aber fragte, ob er jetzt erst heim gekommen sei, nickte er nur, da er nicht antworten konnte. Immerhin hatte ihn Itachi schon an sich gezogen, versiegelte seine Lippen und stahl sich einen leidenschaftlich-intensiven Kuss, welchen er mit Freuden erwiderte und darauf einging.

Deidara schlang während dem immer verlangender werdenden Kuss beide Arme um seinen Bruder, naschte von dessen weichen Lippen und genoss die Nähe zu ihm. Immerhin hatte er ihn ein paar Stunden nicht gesehen und vermisst hatte er ihn auch.

Lächelnd machte er weiter und genoss die Nähe sehr. Deidara war einfach wie in Wundermittel das sein Herz höher schlagen ließ. "Hattest du heute wenigstens Spaß?", fragte er nach und küsste nun seinen Hals.

Genießend hatte Deidara die Augen geschlossen, spürte die zarten Lippen an seinem Hals und erschauderte kurz. "Ja, war ganz lustig, aber ich hab dich auch vermisst", gestand er leise.

"Wirklich? Du hast mich vermisst...", hauchte er und lächelte. "Das freut mich, ich dich nämlich auch...", murmelte er leise und küsste ihn weiter sanft am Hals. Doch dann hörte er auf und sah ihm in die Augen. "Wollen wir noch ne Kleinigkeit essen? Oder hast du schon?"

"Ja ich habe dich vermisst, ich wollte schon kurz deswegen anrufen", nickte Deidara, schnurrte kurz auf und öffnete die Augen, als die Liebkosungen ganz plötzlich stoppten. "Hmmm~ essen?... klingt gut, ein wenig Hunger hab ich schon", gab er lächelnd zu.

"Na gut dann mach ich uns schnell was Leckeres", meinte er und stand auf. Gerne hätte er ihn weiter geküsst, aber dann hätte er sich vermutlich wieder nicht bremsen können.

"Soll ich dir helfen? Dann geht es schneller", bot Deidara ihm an und folgte ihm kurz drauf schon in die Küche.

"Wenn du helfen möchtest, kannst du das gerne machen, aber du musst nicht", meinte er ruhig, öffnete den Kühlschrank und sah, was dort alles war und ging dann zum Vorratsschrank und sah nach. "Viel ist nicht mehr da...", seufzte er.

"Sicher möchte ich helfen, sonst hätte ich doch nicht gefragt", kam es ernst von Deidara, ehe er in den Gefrierschrank schaute und noch eine Pizza fand. "Hier ist noch eine Pizza", freute er sich laut, blickte zu seinem Bruder, der etwas von "einkaufen" sagte und seufzte leise. "Einkaufen sagst du? Das können wir morgen machen", stimmte er ihm zu, doch Lust hatte er dazu nicht wirklich.

"Meinst du, die reicht für uns beide?", lachte er und holte eine Schüssel aus dem Schrank. "Ich mach Pudding zum Nachtisch, wenn es dir recht ist!"

"Hmmm~ lecker, Pudding klingt gut", freute sich Deidara, stellte schon den Ofen an und legte die Pizza rein. Wenig später deckte er schon mal den Tisch ein, stellte Teller und Gläser dazu und suchte das Besteck aus der Schublade raus.

Er nickte und begann auch schon den Pudding zu machen. Summend stellte er ihn in den Kühlschrank und holte die fertige Pizza aus dem Ofen. Er brachte sie zum Tisch und lächelt Deidara an. "Dann lassen wir es uns mal schmecken."

Deidara setzte sich an den Tisch, nachdem die Pizza fertig war und auf dem Teller lag. Kurz schenkte er sich und seinem Bruder noch ein Glas Cola ein und stellte dieses Itachi an seinen Platz. "Guten Appetit", wünschte er ihm, nahm sich ein Stück Pizza und fing an zu essen.

"Danke." Itachi nahm sich ebenfalls ein Stückchen Pizza und begann zu essen.

Schweigend aß auch Deidara weiter, nahm sich, nachdem er sein Pizzastück verdrückt hatte, eine Schälchen mit Pudding und ließ sich die schokoladige Masse schmecken. Hin und wieder schaute er dabei auf die Uhr, staunte nicht schlecht, dass es bereit halb elf war und somit schon ziemlich spät für solches Essen.

Itachi bemerkte, dass er auf die Uhr sah und tat es ihm gleich. Er hatte gar nicht bemerkt, wie schnell die Zeit vergangen war. "Wir sollten ins Bett gehen."

Deidara sah schon recht müde aus, nickte und räumte noch den Tisch ab, ehe er das Licht ausknipste und zusammen mit Itachi hoch ins Schlafzimmer ging. Rasch zog er sich bis auf die Unterhosen aus, legte sich leise gähnend ins Bett und kuschelte sich in die Kissen.

Fertig umgezogen krabbelte er zu Deidara ins Bett und betrachtete ihn. Ohne lange zu zögern, kniete er sich zwischen dessen Beine und beugte sich hoch, um ihn zu küssen. "Würde dir diese Position Angst machen?"

Als Itachi sich zu ihm legte, wollte sich Deidara eigentlich ankuscheln, doch schien er etwas anderes geplant zu haben. Dieser lag plötzlich zwischen seinen Beinen und küsste ihn kurz auf die Lippen, ehe er sich löste und seine Beine anwinkelte. Deidara bekam rote Wangen, als Itachi ihm eine sehr direkte Frage stellte, doch er musste zugeben, dass ihm das keine Angst machte, es aber doch ungewohnt und neu für ihn war. "Es ist nur etwas seltsam", gab er schließlich zu.

Ein breites Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus und er küsste ihn leidenschaftlich, wobei er sich nah an ihn drückte, sein Schritt genau sich dort rieb, wo sie sich vereinigen würden. Doch dann ließ er von ihm ab und legte sich neben ihn. "Ich wollte nur wissen, ob ich dich so nehmen kann, oder ob du lieber auf mir reiten möchtest...", hauchte er leise.

Den Kuss erwiderte Deidara nur zu gerne, störte sich nicht mal, dass Itachi sich an ihn drückte, sein Schritt genau an einer bestimmten Stelle rieb, was ihn viel mehr störte war, dass dieser sich schon wieder von ihm löste und nun neben ihm lag. Leise murrend kuschelte er sich an, blickte ihn aber dann an. "Ich weiß doch gar nicht wie das geht, also ist mir das recht egal. Aber eben das war sehr schön", murmelte er leise gähnend und legte sich ab.

Überrascht über die Worte sah Itachi seinen Bruder an. "Es hat dir gefallen? Nun, dann kann ich das gerne öfter tun. Aber dann werde ich mich wohl nicht sonderlich zurückhalten können...", hauchte er ihm zu und küsste ihn erneut sanft. "Ich werde dir schon noch zeigen, wie es geht."

"Ja, das hat es", wisperte Deidara leise gegen die küssenden Lippen, schlang dabei erneut die Arme um ihn und lächelte glücklich in den sanften Kuss. Er vertraute seinem Bruder, wusste, dass dieser ihm nie wehtun würde und das stärkte mehr und mehr das Verlangen, ließ es mehr und mehr in ihm anwachsen. Es brach beinahe schon wie eine Flutwelle auf ihn herein, ließ ihn kurz heftig erzittern und beben.

"Nun wenn es dir gefallen hat, könnte ich dich ja ein bisschen anheizen...", grinste er, streichelte über Deidaras Oberschenkelinnenseite und wanderte langsam nach oben.

"Das wäre aber unfair...", fing Desiderat leise an, schloss aber ergeben die Augen, als er die streichelnde Hand spürte und wie sie ihn anfing sanft zu verwöhnen. "Ich möchte das auch machen", flüsterte er leise, öffnete die Augen und blickte ihn wild entschlossen an. Er würde dies auch gerne alles machen, wollte seine Haut berühren, sie mit seinen Lippen erkunden und schmecken.

"Unfair?", murmelte Itachi und grinste weiterhin. "Nun wenn du das möchtest, tu es einfach...ich halte dich nicht auf", kicherte er und langte unter die Shorts, wanderte hoch und spürte, wo er gleich ankommen würde. "Möchtest du was Bestimmtest?"

Nervös und zaghaft nickte Deidara leicht auf, ließ dabei schon seine Hände über Itachi seinen Rücken wandern, streichelte und ertastete jeden Zentimeter, den er erreichen konnte. Dass sein Bruder ihm mittlerweile schon in die Shorts langte, riss ihn aus seiner Erkundungsreise, er schlug die Augen auf und blickte ihn das lüsterne Gesicht seines Gegenübers. Die wieder sehr direkte Frage ließ ihn erneut erröten, zauberte eine gesunde, rote Farbe auf seine Wangen und sein Herz etwas schneller schlagen. Sollte er seinen Wusch nun äußern, konnte er ihn überhaupt aussprechen? Unsicher kaute er auf seinen Lippen, blickte Itachi an. "Ich möchte ... möchte ... alles", kam es kaum hörbar über seine Lippen, ehe er noch röter wurde und den Kopf drehte.

Nervös und zaghaft nickte Deidara, ließ dabei schon seine Hände über Itachi seinen Rücken wandern, streichelte und ertastete jeden Zentimeter, den er erreichen konnte. Das sein Bruder ihm mittlerweile schon in die Shorts langte, riss ihn aus seiner Erkundungsreise, er schlug die Augen auf und blickte ihn das lüsterne Gesicht seines Gegenübers. Die wieder sehr direkte Frage ließ ihn erneut erröten, zauberte eine gesunde, rote Farbe auf seine Wangen und sein Herz etwas schneller schlagen. Sollte er seinen Wusch nun äußern, konnte er ihn überhaupt aussprechen?Unsicher kaute er auf seinen Lippen, blickte seinen Bruder an. "Ich möchte ... möchte ... alles", kam es kaum hörbar über seine Lippen, ehe er noch röter wurde und leicht den Kopf drehte.

Jetzt war Itachi sichtlich überrascht und hielt kurz inne. "Alles?", fragte er nochmal nach, um sicher zu gehen, dass er ihn nicht falsch verstand. "Wirklich bis zum Schluss gehen? Du kennst doch meinen Körper nicht so gut."

Vorsichtig drehte Deidara den Kopf, schaute seinen Bruder wieder an und nickte kaum merklich auf. "Ja, alles und dass ich deinen Körper noch nicht richtig kenne, kann man ändern", lächelte er vage, streichelte dabei wieder über seinen Rücken, glitt mit zittrigen Händen weiter runter und fuhr nach einer Ewigkeit in dessen Shorts und strich sanft über seinen festen Po.

Itachi lächelte und küsste ihn leidenschaftlich. "... mal schauen, ob du wirklich bereit dazu bist...", hauchte er und war sich bewusst, dass er wenn er in seinen Augen nicht bereit war, aufhören würde. Er löste sanft den Kuss und blickte in die wunderschönen Augen seines Gegenüber. "Willst du, dass das Licht aus ist? Oder sollen wir es an lassen?"

Wieder ging Deidara sehr gern auf den leidenschaftlichen Kuss ein, streichelte weiterhin über die festen Pobacken seines Bruders und blickte ihn lächelnd an, als dieser ihm nach lösen des Kusses in die Augen blickte. "Lass das Licht bitte an", bat er ihn leise, strich vor zu seinen Seiten und strich langsam darüber.

Dass Deidara das Licht an lassen wollte überraschte ihn doch. Er hatte nicht erwartet, dass dieser gleich alles sehen wollte, sonder sich erst mal hingeben würde. Aber es freute ihn natürlich küsste ihn erneut, streichelte ihm über die Brust und begann seine Nippel mit der Zunge zu liebkosen.

Deidara schloss nun wieder die Augen, fasste Itachi sanft in den Nacken, als dieser begonnen hatte seine Brust zu streicheln und seine Brustwarzen mit der Zunge zu reizen. Wohlige Schauer strömten durch seinen Körper, pures Adrenalin floss durch seine Venen, bescherten ihm wahre Glücksgefühle und versetzten ihn in einen rauschartigen Zustand.

Itachi konnte es noch immer kaum fassen, er würde es gleich mit Deidara tun, ihn durchdringen, ihm erregende Laute entlocken und ihn hoffentlich in Ekstase versetzen.

Er liebkoste ihn weiter und zog ihm geschickt die Hose langsam aus.

Kaum merklich begann Deidara zu zittern an, nicht aus Angst, nicht der Kälte wegen, sondern aus purer Neugier und stetig anwachsender Erregung. Kurz hob er sein Becken an, ermöglichte so seinem Bruder ihm die Hose auszuziehen und sank langsam zurück ins Laken. Immer noch hatte er die Hände in dessen seinem Nacken, streichelte diesen sanft und versuchte jedes Stückchen Haut zu streicheln, welches ihm unter die Finger kam.

Itachi genoss natürlich die Berührungen und wanderte mit den Küssen immer weiter runter, bis er bei den Lenden ankam und über das Glied leckte. Er liebkoste es und begann zu lutschen.

Keuchend krallte sich Deidara in das Haar seines Bruders, dieser raubte ihm gerade wieder mit den Liebkosungen an seinem Glied den Verstand und brachte sein Blut mächtig in Wallung. Unruhig wandte sich er in den Laken, leckte sich über die trockenen Lippen und keuchte immer wieder auf.

Doch Itachi verweilte nicht lange dort und spreizte seine Beine noch etwas, winkelte sie etwas an, um an die empfindliche Haut zu kommen, wo sie sich vereinigen würden. Er leckte ihn dort nun wirklich und redete nicht nur davon.

Sich mehr und mehr windend, spürte Deidara wie ihm die Beine nun richtig angewinkelt wurden, wie Itachi erneut dazwischen verschwand und etwas tat, was ihm fast die Sprache verschlug. Nur allzu deutlich konnte er die feuchtwarme Zunge an seinem Anus spüren, wie sie sanft darüber leckte und ihn kurz erschrocken quieken ließ. Es fühlte sich ungewohnt an, aber keinesfalls unangenehm ... anders eben.

Itachi leckte immer intensiver und drückte die Spitze seiner Zunge langsam in Deidara. Die Vorstellung war eine Sache, doch es dann wirklich zu spüren, war wohl doch um einiges besser. Er streichelte mit seinen Händen die Beine entlang und genoss es, ihn stöhnen zu hören.

Deidara stöhnte laut auf, als die freche Zunge leicht in sein Inneres gedrückt wurde, es fühlte sich weitaus besser an, als er vermutet hatte. Immer mehr wandte er sich in den Laken, bäumte sich hin und wieder auf und war in seinem Rausch gefangen. Hitze durchfuhr seinen Körper, ungeahnte Gefühle setzten sich frei und die streichelnden Hände beflügelten ihn nur zusätzlich.

Lüstern leckte er noch einige Zeit lang und lächelte Deidara an, als er sich aufsetze. "Keine Sorge mein Schatz, ich bin vorsichtig ...", hauchte er und legte sich neben ihn. Dann langte er nach unten und drückte einen Finger behutsam in Deidara. Durch den Speichel ging es natürlich besser. Er bewegte ihn nur leicht, um ihn entspannter werden zu lassen.

Als sein Bruder nach einiger Zeit wieder vor ihm auftauchte, ihm etwas Ruhe vor dem Sturm gönnte, blickte Deidara ihn an und hörte was er ihm zuhauchte. Zaghaft nickte er, schloss dann wieder ergeben die Augen und wartete auf das Kommende, was nicht lange auf sich warten ließ. Er fühlte wie sich vorsichtig ein Finger in sein Inneres drückte, nicht viel, aber es drückte und er versuchte ruhig ein und auszuatmen. Es fühlte sich komisch für ihn an, keineswegs unangenehm, auch schmerzte es nicht. Deidara konnte nicht beschreiben wie es sich anfühlte, doch er versuchte sich zu entspannen und spürte wie sein Bruder sanft begann den Finger zu bewegen. Es dauerte eine Weile bis er sich daran gewöhnt hatte, doch dann wurde es immer besser und er entspannter.

Itachi ließ sich wirklich viel Zeit, denn er wollte ihn auf keinen Fall verletzen. Er lächelte und küsste ihn leidenschaftlich. Den Finger bewegt er weiter und drang Stück für Stück tiefer in ihn ein. Er ließ Deidara wirklich genug Zeit und immer erst wenn er spürte, dass dieser sich wieder entspannte machte er weiter. Lächelnd sah er ihn an und küsste die Brust des Jüngeren sanft.

Nur allzu gerne ging Deidara auf den leidenschaftlichen Kuss ein, naschte hingebungsvoll von den Lippen seines Gegenübers und wurde somit gut abgelenkt. Seine volle Aufmerksamkeit hatten nun diese sinnlich-weichen Lippen und so konnte sich Itachi immer weiter vorarbeiten.Nur gelegentlich zuckte er kurz zusammen, entspannte sich aber wieder und spürte die ersten Wogen eines lodernden Feuers, welches langsam von ihm Besitz ergriff und ihn aufzufressen drohte.

Die Lust die in Itachi herrschte, hielt er weitestgehend zurück, da er fürchtete ihn zu verletzen, wenn er einfach über ihn herfiel und so ließ er sich Zeit und liebkoste ihn leidenschaftlich weiter. Nach einiger Zeit entschloss er aber doch, einen weiteren Finger hinzuzunehmen, drückte ihn langsam in die bereits weiche und feuchte Knospe und achtete genau darauf, was für Bewegungen und Geräusche Deidara machte. Sobald dieser Schmerzen haben sollte, würde er aufhören.

Deidara genoss die zärtlichen Liebkosungen an seiner Brust, spürte nicht einmal mehr ein unangenehmes Ziehen oder Zwicken eine Region weiter unten, wo sein Bruder wenig später einen zweiten Finger hinzunahm und vorsichtig nun einführte. Kurz hielte er aber die Luft an, versuchte wieder tief ein und auszuatmen, immerhin wollte er es, wollte jetzt nicht aufhören. Auch wenn es ein bisschen brannte, er würde es gern durchziehen bis zum Schluss, bis zur kompletten Vereinigung. Das leichte Brennen klang langsam ab, er bewegte sich den beiden Fingern nun sogar etwas entgegen, um zu testen ob es wirklich in Ordnung sei und ob er keinen Schmerz mehr spürte. Was er dabei nun fühlte, raubte ihm fast den Verstand, es fühlte sich heiß aber auch verboten gut an. Dabei entwich ihm ein leises Stöhnen, er krallte sich etwas fester in den Haarschopf seines Bruders.

Damit hatte Itachi nun wirklich nicht gerechnet. Lächelnd bewegte er nun beide Finger etwas schneller rein und raus. Es gefiel ihm das erregte Gesicht zu sehen und die stöhnende Stimme zu hören, wenn er nur zwei Finger benutze. Lustvoll bog er sie immer wieder in ihm, um herauszufinden, wo er empfindsame Stellen hatte. Wenn er diese fand, würde er ihm Wellen der Lust bereiten können, die er nicht so schnell vergessen würde.

Immer mehr driftete Deidara ab, gab sich seiner Lust und seinem Verlangen hin. Zwei Finger waren schon gut, lösten Gefühle in ihm aus welche er nie gespürt hatte und er fragte sich, wie es wohl erst wäre, wenn sie richtig miteinander schliefen. Jetzt wo sich die beiden Finger schneller bewegten, krallte sich Deidara wieder in die Laken, wollte seinem Bruder nicht wehtun und keuchte ungehalten auf. Noch ahnte er nicht, was Itachi in ihm suchte, es da eine Stelle gab, die einen buchstäblich Sterne sehen ließ. Als aber ein so plötzlich hereinbrechendes Gefühl über ihn hereinbrach, schrie er laut auf, bäumte sich auf und kam ihm willig entgegen.

Deidara Reaktion zeigte Itachi sofort, dass er genau diese Stelle gefunden, die er gesucht hatte und spürte wie erregt er sich kurz zusammenzog. Er leckte sich lüstern über die Lippen und lächelte wissend. Deidara schien wirklich unwissend zu sein, was er hier mit ihm machte. Doch das reizte ihn noch mehr und er grinste breit. Immer mehr und bewegte er die Finger und spreizte sie nun auch gekonnt.

Die Finger fühlten sich bei Weitem besser an als vermutet, ließen ihn erzittern und trieben ihn fast in den Wahnsinn. Deidara stöhnte dunkel auf, leckte sich kurz über die Lippen und schenkte ihm ein Lust-getränkten Blick. Es fühlte sich einfach atemberaubend an, er konnte genau die forschen und tastenden Finger in sich spüren. Alles in ihm schrie nun nach mehr ... schrie nach der Vereinigung und der Erfüllung.

Itachi war nicht entgangen, dass Deidaras Körper eindeutig zeigte, dass er mehr wollte aber er würde warten, bis dieser ihn darum bat. Lüstern bewegte er die Finger weiter und griff mit der anderen Hand das Glied des Jüngeren und begann es zu reiben, über die Spitze zu fahren und auf diese zu drücken.

Deidara wusste langsam nicht mehr wo ihm der Kopf stand, alles in ihm brannte, er zitterte vor Erregung und als sein Bruder anfing ihn auch noch am Glied sanft zu berühren, es zusätzlich zu stimulieren, konnte er nicht mehr. Wieder schrie er seine Lust laut raus, bog hart den Rücken durch und japste nach Luft. "Nhaa~... bitte ... ich halt das nicht mehr aus", wimmerte er leise, räkelte sich nur noch mehr und wurde von einer Welle der Lust fast davon gespült.

Nun musste Itachi doch grinsen und blickte ihn an. "Was denn?", hauchte er unschuldig und drückte erneut gegen diese empfindsame Stelle. "... möchtest du, dass ich etwas Bestimmtes tue?", flüsterte er und küsste wieder seine Brust.

"Hmmm~... tu bitte ... ahhhhh~...", schrie Deidara auf, als Itachi erneut diese Stelle in ihm traf und ihn somit Sterne sehen ließ. Heftig zitternd lag er in den Laken, wandte sich lustvoll und hörte nur noch sehr verschwommen was er ihn nun fragte. Deidara öffnete die Augen, blickte aus Lust-verhangenen Augen seinen Bruder an und hauchte ihm ein leises "Nimm mich" zu. Dabei wurde er leicht rot um die Nase, lächelte ihn aber dennoch entschlossen an und wandte sich von Neuem.

Genau auf diese Worte hatte Itachi gewartet und nun lächelte er noch mehr als zuvor schon. "Wenn es dein Wunsch ist, werde ich ihn dir nicht ausschlagen ...", hauchte er und zog langsam die Finger aus ihm. Doch immer noch war er sich nicht ganz sicher, ob Deidara das aushalten würde. Dennoch wollte er es tun und den Wunsch seines Bruders erfüllen. Er lächelte und zog sich die Hose aus, bevor er sich zwischen Deidaras Beine kniete. Sein Glied rieb sich stark an dem jungen Körper.

Immer noch leicht errötet blickte Deidara seinen Bruder an, nickte erneut leicht und spürte wie dieser langsam die Finger aus ihm zog und eine Leere in ihm hinterließ. Nun zitterte er leicht, leicht vor Angst, aber auch wegen der Erwartung. Er wollte es, wollte ihn spüren und erleben, wie sich Sex anfühlte. Den nun wieder leidenschaftlichen Kuss, welcher ihm geschenkt wurde, erwiderte er nur zu gerne, spürte aber zeitgleich, wie sich das erregte Glied seines Bruders an seinem vor Verlangen bebenden Körper rieb. Deidara stöhnte leise in den Kuss, schlang beide Arme um Itachis Nacken und konnte es kaum mehr erwarten, diesen endlich in sich zu spüren.

Da Deidara leidenschaftlich erwiderte, ließ er nicht so schnell von ihm ab und küsst ihn weiter. Doch langte er mit einer Hand nach hinten und positionierte sich langsam. Vorsichtig und ohne viel Hast, schob er sich in die bereits geweitete Knospe, nur ein kleines Stück und hielt inne.

Deidara naschte weiterhin an Itachis Lippen, war aber nun etwas nervös, hatte sogar etwas Angst, doch diese legte sich langsam, als er spürte wie vorsichtig er mit ihm umging. Es fühlte sich jedoch komisch an, etwas weitaus größeres als zwei Finger an seinem Hintern zu fühlen. Deidara musste schluckten, versuchte aber ruhig zu bleiben, versuchte sich weitgehend zu entspannen und streichelte sanft über den Rücken seines Bruders.

Der Drang ganz in ihn zu stoßen und sich schnell zu bewegen war da, aber er wollte nicht Gefahr laufen, dass Deidara Schmerzen hatte und Angst vor ihm bekam. "Geht es?", hauchte er besorgt und blickte ihn an.

Vage lächelte Deidara, versuchte erneut tief ein und auszuatmen, versuchte sich eben so gut es ging zu entspannen. Nur langsam hörte das Brennen und Ziepen in seinem Allerwertesten auf, machte Platz für neue Empfindungen. Diese waren deutlich angenehmer, waren erregender und fühlten sich einfach nur gut an. "Es geht schon ", sprach er langsam, schlang dabei seine Beine um Itachi seine Hüften und drückte ihn so tiefer in sich. Deutlich konnte er nun auch die harte Erregung seines Bruders in sich spüren, wie diese zuckte und wie sie pulsierte.

Als Deidara seine Beine um ihn schlang und er ihn tiefer in sich drückte, keucht Itachi erregt auf. Er schloss die Augen und legte den Kopf in den Nacken. "Deidara~", stöhnte er und blickte lusterfüllt zu ihm runter. Es war so ein gutes Gefühl in ihm zu sein und diese unglaubliche Enge zu spüren. Nie hätte er gedacht so etwas je zu tun.

Deidara erzitterte heftig, als sein Bruder seinen Namen stöhnte, drängte sich nun leicht ihm entgegen und blickte ihn dessen erregtes Gesicht. "Ich denke du kannst ... kannst dich bewegen", kam es zaghaft über seine Lippen, streichelte dabei wieder über seinen Rücken und wanderte langsam runter zu dessen Po, wo er neckisch rein kniff. Ihm war heiß, furchtbar heiß, vor ihm dreht sich alles und das kribbeln in seinem Körper wollte einfach nicht mehr aufhören.

Deidara hatte ihm die Erlaubnis gegeben, sich zu bewegen und da seine Lust gleich zu überschäumen drohte, fing er sofort an, sich rein und raus zu bewegen. Anfangs war er noch wirklich vorsichtig und bewegte sich sanft, doch Stück für Stück immer mehr und schneller, stöhnte erregt.

Der Atem Deidaras ging stoßweise und er blickte Itachi mit einem verschleierten Blick immer wieder an. Er stöhnte immer wieder leise auf, spürte seinen Bruder so nahe wie noch nie, hatte das Gefühl innerlich zu verglühen und fing an sich langsam gegen ihn zu bewegen. "Oh Gott ... oh Gott ...", stammelte er wie in Trance vor sich hin, krallte sich sanft in den Hintern des Älteren und warf immer wieder seinen Kopf von rechts nach links. Sein ganzer Körper brodelte, vibrierte und die immer weiter ansteigende Hitze raubte ihm fast den Verstand.

Itachi konnte sich einfach nicht mehr bremsen, die Lust hatte ihn übermannt, traf er diese besondere Stelle von ihm und genoss die laute Stimme des Jüngeren. "... aaah... Dei ...", stöhnte er und spürte wie eng er war.

"Nhhg .. .fester ...", verlangte dieser nun schon, leckte sich immer wieder über die trockenen Lippen und wandte sich lustvoll in den Laken. Das Stöhnen von Deidaras Seite her wurde immer lauter und je tiefer und fester Itachi vorstieß, desto mehr schrie er vor Wonne auf. Er hatte sich dem Rhythmus seines Bruders angepasst, bewegte sich nun auch immer fordernder und schneller gegen ihn und stöhnte immer wieder den Namen des Anderen. Wann immer dieser seine Prostata streifte, schrie er animalisch auf, krallte sich in Itachis Rücken und driftete immer mehr ab ihm Rausch dieser Gefühle.

Gerne hätte Itachi fester und einfach ungezügelter in ihn gestoßen, ihn mit Wellen der Lust überflutet und ihn schreien gehört, doch ihm war klar, dass das beim ersten Mal nicht möglich sein würde, doch dann hörte er Deidaras Worte. Es war, als würde dieser ihm seine Wünsche erfüllen und schon wurde er nun wilder und zügelte sich nicht mehr. Seine Gedanken wurden immer vernebelter und er konnte sich nicht bremsen.

"Ich ... ahhh ... kann nicht .. mehr lange ...", brachte Deidara abgehakt und mit Mühe hervor, öffnete seine Augen und schaute in das Lust-verhangene Gesicht Itachis. Das Stöhnen seines Bruders, was ihm nun so richtig bewusst wurde, brachte ihn an den Rand des Wahnsinns. Sein Verstand war schon lange nicht mehr da, war irgendwo ganz weit weg, war in einer anderen Welt. Eine Welt aus purer Lust, aus Verlangen und wilder Leidenschaft. Deidara spürte dann schon wie Itachi fester in ihn stieß, wie sein eigener Körper bei jedem festen Stoß erzitterte und wie er sich immer heftiger gegen bewegte. Seine Antennen waren nur noch auf diese unglaublichen Gefühle, waren nur noch auf Itachi und das wilde Liebesspiel gerichtet. Immer öfter traf dieser nun seinen süßen Punkt, brachte ihn somit erneut zum schreien und wieder ein Stückchen näher an diese unglaubliche Hitze.

Die Lustwellen die ihn durchströmten waren wirklich unglaublich und er stöhnte erregt auf. Es war einfach unglaublich heiß und er genoss es über alles, ihn so stark zu spüren. Itachi blickte in Deidaras Gesicht und lächelte glücklich, bevor er seine Lippen wieder auf die von seinem Bruder legte und ihn leidenschaftlich küsste.

Deidara hatte das Gefühl zu verglühen, wie Butter in der Sonne zu schmelzen, wie Wasser in der sengenden Hitze zu verdampfen. Alles in seinem Inneren kribbelte, ziepte auf angenehme Art und Weise. Vor seinem inneren Auge tanzten bunte Lichter, funkelten tausend Sterne. Dass Itachi ihn bei einem erneuten Lustschrei feurig küsste, ließ ihn sich heftig aufbäumen und stark erzittern. Alles um ihn herum drehte sich, ließ diese süße Anspannung nur noch mehr wachsen und sich langsam in seinen Lenden zu einem Feuerwerk zusammensammeln.

Zusätzlich zu dem Kuss und den Stößen legte er nun auch noch seine Hand um das Glied des Jüngeren und rieb es stark. Lange würde er es so nicht mehr aushalten."Darf ich ... in dir kommen?"

Deidara hatte das Gefühl mehr und mehr abzutreiben, auf einem Floss im Meer der Lust. Alles drehte sich und es sollte noch besser und lustvoller für ihn werden, als Itachi sich sein Glied packte und begann es zu reiben. Wieder entwich ihm dabei ein ungehemmter Lustschrei und nur langsam und träge öffneten sich seine Augen, suchten den Blick seines Bruders. "Wohin denn ... ngaaa ... sonst", versuchte er sich mitzuteilen und biss sich vor Erregung auf die Lippen.

Deidara war wirklich naiv und das war eine Eigenschaft, die Itachi so an ihm liebte. "Es reicht, wenn ich mich aus dir ziehe ... und dann komme ..." Er genoss es ihn zu spüren und legte noch etwas an Geschwindigkeit zu.

Deidara schaute seinen Bruder erstaunt an, als dieser sagte er könne sich vorher aus ihm zurückziehen. Alleine diese Worte ließen ihn dunkel aufstöhnen und dann spürte er schon die letzte Welle, eines allen fortreißenden Tsunami, welcher ihn wegtrug, ihn mit seinen Wassermassen verschlang und ihm die Luft zum Atmen nahm. Ein letztes Aufbäumen seines Körpers, begleitet von einem lauten Schrei, einem heftigen Zittern, gefolgt von dem pulsierenden Gefühl ließen ihn einen Höhepunkt fühlen, welchen er zuvor noch nicht erlebt hatte.

"Deidara ...", hauchte er, da er sich kaum noch zurückhalten konnte. Er wollte nichts tun, dass er nicht wollte und so hielt er sich jetzt zurück.

Nachdem sich Deidara etwas beruhigt und seinen Namen gehört hatte, schlug er die Augen auf und blickte seinen Bruder durch verschleierten Blick an. "Halt dich bitte wegen mir nicht zurück", japste er leise, da ihm noch immer die Luft zum richtigen sprechen fehlte und er wieder spürte, wie sein Glied sanft weiter stimuliert wurde.

Stark bewegte Itachi sich weiter in ihm und stöhnte erregt auf, als er in ihm kam. "Du bist unglaublich ...", keuchte er außer Atem.

Deidara bebte erneut leicht auf, hörte wie sein Itachi stöhnte und sich wenig später tief in seinem Inneren ergoss. Beruhigend und glücklich zugleich streichelte er ihm sanft über den leicht verschwitzen Rücken, blickte ihn liebevoll an und lauschte seinen leisen Worten. "Es war auch sehr schön. Ich danke dir dafür, Nii-san ", lächelt er leicht und küsste seine Stirn.

Itachi blickte ihn erschöpft an, seufzte und zog sich aus dem Jüngeren. "Nii-san ... kannst du wenn wir uns hier so nahe sind, nicht lieber Itachi sagen? Ich freue mich ja wenn du Nii-san sagst, aber hier ist es denke ich nicht angebracht...hier bin ich dein Freund, dein Lover, nicht dein Bruder ...", hauchte er leise und küsste ihn.

"Ja okay, tut mir leid", antwortete Deidara leise als er hörte was Itachi zu ihm sagte, keuchte dann aber noch mal kurz auf, da sich dieser nun ganz aus ihm zurückzog und ihn sanft küsste."Ich liebe dich ...", hauchte er leise, streichelte ihm weiterhin über den Rücken und seufzte dabei leise auf.

"Ich liebe dich ... und du brauchst dich nicht zu entschuldigen. Ich habe es dir vorher ja nicht gesagt ...", hauchte er leise.

Deidara genoss das sanfte Streicheln sehr, blickte seinen Bruder verliebt an und öffnete nun nachdem dieser erneut zu ihm sprach, seine Augen. "Ich möchte es aber gern und es bedeutet mir wirklich sehr viel, dass du mein Erster warst", sprach er leise, lächelte erneut und schmiegte sich an.

Itachi legte seine Arme schützend um ihn und lächelte. Der Gedanke, dass er der Erste war, der ihn so berührt hatte, der in ihm sein durfte, gefiel ihm sehr und er küsste ihn sanft. "Mir bedeutet es auch wirklich viel, dass ich das machen durfte. Ich hatte erst Bedenken, ob es richtig ist ... aber ich liebe dich und kann meine Gefühle nicht einfach verdrängen."

Wieder huschte ein Lächeln über die Lippen Deidaras, er schmiegte sich noch näher an und schnurrte leise auf. "Es war richtig und es ist richtig, denn auch ich kann meine Gefühle kaum unterdrücken oder sie gar verdrängen", lächelte er glücklich, küsste die Nasenspitze seines Bruders und fühlte sich wie im siebten Himmel.

"Dann bin ich zufrieden ... aber sag, hast du Schmerzen? War ich zu grob?" Er wollte schließlich nicht, dass Deidara Schmerzen hatte, nur weil er sich nicht zurückhalten konnte.

"Schmerzen? Nein, ehre ein leichtes Zippen, aber keinen Schmerz", versicherte Deidara auf die besorgte Frage  und rückte sich kurz da Kissen zurecht. Es zippte wirklich etwas, aber es war auszuhalten, es war okay für ihn.

"Wirklich? Wenn etwas ist, sag es bitte. Ich möchte es wenn es ein nächstes Mal gibt, besser machen können ...", hauchte er leise und küsste ihm auf die Wange.

"Es zippt wirklich nur ein kleines bisschen, mach dir also keine Sorgen, ja?", lächelte Deidara erneut und wollte nicht, dass sich sein Bruder so sorgte. Immerhin ging es ihm gut, er hatte keine Schmerzen, sondern einfach nur ein leichtes Zippen, welches sicher auch normal war.

"Na gut ... Ich meine es ja nur gut ...", hauchte er und lächelte ihn an. "Ich liebe dich ..."

Sanft lächelte Deidara nun wieder, blickte seinen Bruder an und streichelte ihm lieb über die Wange. "Ich liebe dich auch", wisperte er leise, kuschelte sich nun wieder an und genoss die streichelnden Hände auf seiner Haut, welche ihn sanft verwöhnten.

"Ich bin wirklich froh, dich zu haben ... ohne dich würde etwas fehlen", lächelte er und küsste ihn nochmal sanft.

"Ich bin auch froh hier zu sein, kann mir auch kein besseres Leben vorstellen, als an deiner Seite zu sein", erwiderte Deidara glücklich und ging nur zu gern auf den sanften Kuss ein.

Dass Deidara genauso glücklich war freute ihn sehr und er küsste ihn weiter. "Dich lass ich nie wieder weg! Du gehörst nur mir ...", lächelte er und streichelte den erschöpften Körper. "Was würde ich nur ohne dich machen?"

"Ich will auch gar nicht weg und was du ohne mich machen würdest, kann ich dir denke ich beantworten. Ich denke du würdest hier im Chaos versinken oder vereinsamen", antwortete er ernst.

"Tja da hat du vermutlich recht", seufzte er und wusste, dass er Deidara viel zu verdanken hatte. "Aber du bleibst ja ... also passt alles", lächelte er glücklich und küsste ihn nochmal sanft.

Deidara lächelte,streichelte ihm dabei lieb über den Rücken und schloss dabei die Augen, um sich dessen warme Haut besser einprägen zu können. Er selbst spürte die Hände an seinem eigenen Körper, seufzte dabei leise auf. "Mich wirst du nicht wieder los, erst wenn einer von uns beiden diese Welt verlässt und eins mit der Ewigkeit wird", murmelte er leise und schnurrte wieder leise auf, da diese streichelnden Hände wirklich sehr besänftigend und beruhigend wirkten.

"An so ein Ende möchte ich gar nicht erst denken ... lass uns lieber die gemeinsame Zeig genießen und zusammen noch viel erleben ...", hauchte er.

"Ja, genießen klingt gut", grinste Deidara, schmiegte sich wieder an und atmete tief ein und aus. "Lass uns jetzt schlafen, ja? Morgen ist auch noch ein Tag und ich bin auch etwas müde", entschuldigte er sich gähnend und blickte kurz rauf.

"Natürlich...ich hoffe nur, dass du Morgen auch laufen kannst.Du warst ganz schön fordernd für das erste Mal", grinste Itachi und küsste ihn noch schnell und leidenschaftlich. "Hast du einen Wunsch für dein Frühstück morgen?" fragte er dann nach.

Überrascht schaute Deidara Itachi an, setzte sich leicht auf und stieg schließlich kurz aus dem Bett, nur um zu demonstrieren, dass er noch ganz wunderbar laufen konnte. "Siehst du ich kann noch ganz gut laufen und sogar auch spri ...auuuu~ ..." Das war wohl doch etwas zu viel, da es jetzt nicht nur leicht zippte, sondern wirklich etwas wehtat. Schnell kroch er wieder unter die Decke, schüttelte zum Thema Frühstück nur den Kopf und mümmelte sich in die Kissen rein.

Itachi sah ihm zu und musste lachen, als Deidara doch einen kleinen Schmerzensschrei losließ. "Siehst du, wenn du jetzt schon beim springen Schmerzen hast, dann hast du morgen mit Sicherheit einen Muskelkater und das Laufen wird hart. Aber ich trage dich auch auf Händen ...", lächelte er verschmitzt.

"Muskelkater? Och nö ... bloß nicht", jammerte er leise, ehe er sich in einen leidenschaftlichen Kuss verwickeln ließ und dabei erneut die Arme um seinen Bruder schlang, nur um ihn näher spüren zu können. Den letzten Satz fand er total süß, blickte Itachi verliebt an und grinste."Aber nicht, dass du noch versuchst mir die Sterne vom Himmel zu holen."

"Doch, der wird dir nicht erspart bleiben ...", grinste er und hielt ihn nahe bei sich. "Na warum eigentlich nicht?! Das würde ich auch tun ... Solange du nur glücklich bist und bei mir bleibst."

Deidara lächelte liebevoll bei seinen Worten, seufzte wohlig auf, als er den ruhigen Herzschlag des Anderen hörte und wie er wieder zärtlich gestreichelt wurde. Er fühlte sich wie im siebten Himmel, wie in einem wunderschönen Traum, welcher ihn nicht aufwachen ließ. "Ich bin auch so ganz glücklich, mir reicht es in deiner Nähe sein zu dürfen, mehr brauch ich wirklich nicht."

"Na gut ...", lächelte er und schloss die Augen. Auch Itachi war müde und brauchte jetzt Erholung.

Deidara schloss die Augen, kuschelte sich nahe an Itachi und schlief wenig später tief und fest, landete im Land der Träume, in einem Land jenseits seiner Vorstellungen.

Hallo :)

Nun ja, was soll ich zum letzten Kapitel der FF sagen?

Nun, das Ende ist etwas anders, als der Rest und das liegt daran, dass ich die ganze FF so wie sie war, nicht hochladen kann und will. Es wäre leichtes PWP geworden und ich packe nicht ständig die Zensur-Keule aus, nur damit ich es hochladen kann. Daher musste ich das Ende mit meinem heutigen Stil schreiben, dazu fehlte leider auch die Erklärung, woran Mikoto überhaupt gestorben ist. Das fehlte im gesamten Text und einige wollten das wissen. Seid mir demnach nicht böse, wie hier das Ende im Vergleich zum Rest verläuft.

LG Deidara




Verschlafen öffnete Deidara am nächsten Morgen die Augen, drehte sich auf die andere Seite und lächelte, als er den noch schlafenden Itachi neben sich erblickte.

Möglichst leise setzte er sich auf, streckte sich und gähnte ein letztes Mal, ehe er sich aus den Federn schwang und zum Fenster schritt.

Bereits jetzt war es deutlich wärmer als einige Tage zuvor noch und das Wetter bot sich daher wunderbar an, um baden zu gehen.
Deidara lächelte, drehte sich um und besah sich noch eine Weile seinen schlafenden Bruder, ehe er sich an die Bettkante setzte und ihm über den Rücken streichelte.

„Guten Morgen."

„Wie spät ist es?", wollte Itachi wissen, ohne die Augen zu öffnen, rollte sich auf die andere Seite und zog sich die Bettdecke über den Kopf.

Deidara lachte leise, zog an der Decke und lauschte Itachis mürrischem Schnaufen. „Es ist fast schon Mittag."

Verstehend nickte Itachi unter der Decke, ehe er sie zur Seite schwang und sich aufsetzte. „Bist du schon lange wach?"
„Nein, erst seit ein paar Minuten. Aber lange genug, um zu sehen, dass draußen traumhaftes Wetter ist und ich gerne baden würde."

„Baden?", wiederholte Itachi noch nicht ganz wach, fuhr sich durch die Haare und suchte scheinbar irgendwas.

Er tastete durch das Bett, fluchte leise und stand schließlich auf, nur um die Bettdecke zur Seite zu fegen und ebenso das Kissen.

Skeptisch besah sich Deidara das Ganze, dann aber dämmerte ihm, was genau Itachi suchte.
„Es liegt auf dem Nachtisch", wandte er sich daher an seinen Bruder, deutete auf diesen und zog sich kurz darauf seine Shorts an.

Itachi sagte nichts, griff nach dem Zopfgummi, machte sich seine Haare und stand auf.
Nochmals streckte er sich, sah dann aber zu Deidara und grinste. „Wir sollten vorerst duschen, meinst du nicht?"

Duschen?

Deidara wirkte verwirrt, dann aber nickte er, streifte seine Shorts wieder ab und holte stattdessen zwei große Handtücher aus dem Schrank.

„Kann ich dich etwas fragen, Itachi?" Nervös knetete er die Badetücher in seinen Händen und sah ebenso nervös zu seinem Bruder, der aber lächelte und stumm nickte.

„Woran ist Mum gestorben? Ich meine, hätte man es verhindern können?"

Lange kam keine Antwort und Deidara hatte schon die Befürchtung, dass er etwas Falsches gesagt und damit Itachi verärgert hatte.

„Sie ist selten zu einem Arzt gegangen. Man hätte ihr demnach nicht helfen können. Kopfschmerzen hat sie immer mit Aspirin abgetan und als es schlimmer wurde und Rin sie zum Arzt geschleppt hat, war es bereits zu spät." Itachi kam näher, umarmte Deidara von hinten und vergrub seine Nase in den blonden Haaren.

„Dann war es ein Hirntumor?", fragte Deidara leise.
„Ja, einer, der zu groß war, um operativ entfernt werden zu können", erwiderte er leise, löste sich und lächelte Deidara dennoch an. „Lass uns duschen gehen und dann möchte ich noch rasch mit Rin telefonieren."

„Warum denn mit Rin?" Verwundert runzelte Deidara die Stirn, tappte jedoch hinter Itachi her, ins Bad und kaum später in die Dusche.

Wasser prasselte warm über seinen Körper, Itachi schmiegte sich von hinten an und lächelte, ehe er ihm sanft am Ohrläppchen knabberte, sich aber wieder löste, da Deidara heftig zusammenzuckte und zitterte.
„Wir bekommen Zuwachs. Rin wird zusammen mit Obito einziehen und das war auch Mums Wunsch."
Rin und Obito?
Deidara überlegte, nickte dann aber und lächelte. „Dann bin ich nicht alleine, wenn du auf Arbeit bist und länger brauchst."
„Das auch. Rin freut sich bereits sehr auf dich. Sie mag dich und ebenso Obito."
„Ich mag beide. Sie sind nett und mir sind beide lieber. Hätte ja schlimmer kommen können", lachte Deidara hell auf.
„Sag es bloß nicht. Ich weiß auch so, wen oder was du meinst." Grinsend zog Itachi Deidara zu sich, küsste ihn verlangend auf die Lippen, ehe er sich löste, sanft ihn einzuseifen begann und seinem leisen Seufzen lauschte.


Vielen Dank an alle Leser, für jedes Sternchen und jeden Kommentar. Ihr seid klasse und es freut mich, dass euch meine Geschichte gefallen hat.

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Autor

Deidaras Profilbild Deidara

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Kapitel:13
Sätze:2.955
Wörter:50.047
Zeichen:280.116

Kurzbeschreibung

Itachi hat es wirklich nicht leicht in seinem Leben. Erst sterben sein Vater und sein kleiner Bruder und stürzen ihn in tiefe Trauer. Dann adoptiert seine Mutter einen Jungen, um mit dem Verlust klarzukommen. Anfangs läuft alles gut und Itachi kommt wieder aus sich heraus, ist für den drei Jahre jüngeren Deidara ein liebevoller, großer Bruder und doch schlägt das Schicksal wieder zu und seine Mutter stirbt. Nach einem guten Trauerjahr fangen beide an sich näherzukommen, wollen es aber anfangs nicht ganz wahrhaben, da sie sowas wie Geschwister sind. Beide versuchen eine normale brüderliche Beziehung zu führen, merken aber schnell, dass das nicht klappt.

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit Drama (Genre), Liebesbeziehung (problematisch) und Abenteuer getaggt.