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Gib mir dein Wort

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27.07.21 19:15
12 Ab 12 Jahren
Heterosexualität
Homosexualität
In Arbeit

 

Ihr habt mir ein Wort genannt und ich schreibe ein Kapitel mit weniger als tausend Worten und baue dieses ein. Simple Worte aber es können auch ausgefallene sein oder ein ganzer Satz, den ich einbauen muss.

Hier kann es also gay zugehen, aber auch normal, lustig oder auch mal traurig. Es hängt sehr von den Worten ab, von euch und gemeinsam kann ich mit eurer Unterstützung diesen Text bis zu den 200 Kapiteln vollmachen.

Ihr dürft auch gerne mitmachen, euch Worte nehmen und selbst dazu eine Kurzgeschichte verfassen. Wenn ich ein Wort abgearbeitet habe, wird es abgehakt und nummeriert, damit ich weiß, wo ich stehe und ob ich noch Worte brauchen werde.


 

 

 

 

 

Erstmal möchte ich euch danken, dass ihr mir so viele schöne Worte genannt habt mit denen ich etwas anfangen und schreiben kann. Damit ihr gleich vorab seht, was euch an Worten erwartet, werde ich diese allesamt einmal nennen, damit sie nicht bei Bedarf an neuen nochmals genannt werden.

Ihr dürft auch gerne mitmachen, euch Worte nehmen und selbst dazu eine Kurzgeschichte verfassen. Wenn ich ein Wort abgearbeitet habe, wird es abgehakt und nummeriert, damit ich weiß, wo ich stehe und ob ich noch Worte brauchen werde.

Zu vielen Worten sind mir ganz spontan schon süße Ideen eingefallen, aber auch lustige und schmerzhafte. Ich denke, ich kann das Buch hier gut mit Kapiteln füllen und ihr braucht nicht ellenlang die Geduld oder Angst zu haben, dass ich Monate für ein Kapitel brauche.

1. Dango's ✔
2. Kunst
3. Freund
4. Vertrauen ✔
5. Ein Herz und eine Seele ✔
6. Nudelsuppe ✔
7. Wunschdenken
8. Treue
9. Frieden ✔
10. Glück ✔
11. Familie ✔
12. Sandliebe
13. Laterne
14. Entscheidungen treffen
15. Dunkelheit
16. hinter die Fassade blicken
17. Urteilsvermögen
18. die Vergangenheit ruhen lassen
19. Voranschreiten
20. Liebe
21. Tränen ✔
22. Schicksal
23. Wege trennen sich
24. Regen ✔
25. Art is a bang
26. Held ✔
27. Aufrichtigkeit
28. Träume ✔
29. Wagnis
30. Schatten
31. Eis
32. Krähe
33. Clan-Mörder ✔
34. Bruder
35. Unrecht
36. Vorurteil
37. Stärke ✔
38. Loyalität
39. Zukunft
40. Jutsu
41. Buch
42. Klick
43. Sarg
44. Musik
45. Blumen ✔
46. Mond
47. Streifen
48. Der Wille des Feuers
49. Bromance
50. Geist
51. letzte Worte ✔
52. Verzweiflung
53. Stärke ✔
54. Schwäche
55. Jammern
56. Pferde
57. Schmerzhaft
58. Hassliebe
59. Nerviges rosa Riesenkaugummi
60. Rivalität
61. Holzversteck
62. Shuriken
63. Raikage
64. Hokage
65. Chidori
66. Rasengan
67. Kunai
68. Tomate
69. Anbu
70. Kaguya
71. Mission
72. Renegan
73. Sharingan
74. Jonin
75. Medinin
76. Ero-Sennin
77. Flirtparadies
78. legendäre Sannin
79. Shannaro
80. Bijuu
81. Byakugan
82. Genin
83. Haku ✔
84. Akamaru
85. Jinchuuriki



Nochmal ganz lieben Dank für diese Auswahl und damit ihr nicht zu lange warten müsst, werde ich mich jetzt gleich an das erste Wort vagen und eine kleine nette Geschichte schreiben. Wie gesagt es werden immer nur bis zu 1000 Wörter und das sollte machbar sein. Nun ganz viel Spaß beim Lesen oder mitmachen.

Gerne dürft ihr mir aber auch noch Worte nennen, ich will hier immerhin die 200 Kapitel füllen und mit 85 Worten ist das schwer und ich würde derzeit nur auf 86 Kapitel kommen, wenn ich nach Fanfiktion gehe, was aber schon eine ganze Menge ist. Ihr seid also weiterhin gefragt und gerne in den Kommentaren gesehen.


Sollte ich es nicht schaffen, dann bin ich leider gescheitert und das wäre echt schade.

Sollte ich es nicht schaffen, dann bin ich leider gescheitert und das wäre echt schade

 

 

Freundschaft. Davon sprach Kakashi immer wieder, wenn er von seinem Team erzählte. Rin, Obito und Sensei Minato. Sie alle waren Freunde und nicht nur Kameraden.

Und wie war es bei ihnen? Anders. Sakura himmelte Sasuke an und dieser hatte nur sein Training im Kopf. Naruto seufzte. Er wollte auch Freundschaft, sich auf sein Team verlassen können und nicht nur auf Kakashi, der schon wieder die Nase in seinem Buch vergraben hatte.

Naruto schnaufte empört, verschränkte die Arme vor der Brust und stapfte zornig durch das Dorf Konoha. Warum war sein Team nur so zusammengewürfelt? Alle anderen waren es nicht und sie alle verstanden sich und waren Freunde.

„Was ziehst du denn für ein Gesicht?“, sprach ihn plötzlich jemand von der Seite an und es stellte sich heraus, dass es niemand anderes als Iruka war, der ihn freundlich anlächelte.

„Keiner ist so richtig befreundet mit mir“, murmelte Naruto leise, doch der Ältere hatte ganz genau verstanden und legte seine Hand auf die Schulter seines alten Schülers. „Du möchtest genauso Freundschaft in deinem Team wie alle anderen auch?“

„Ja“, erwiderte Naruto. „Mein Team ist komisch und jeder hat anderes im Kopf, echt jetzt.“

Iruka lachte darauf hin. „Gib ihnen Zeit, dich kennenzulernen. Freundschaft entwickelt sich erst nach und nach.“ Aufmunternd lächelte er Naruto weiterhin an, dann aber fiel ihm ein, womit er ihm die größte Freude bereiten konnte.

„Solange essen wir Suppe, gute Nudelsuppe und das verbindet uns beide.“

„Oh ja“, jubelte Naruto schon wieder und rannte vor zum Nudelsuppenstand.

Beobachtet wurde er dabei von einem grinsenden Iruka, der ihm langsam folgte.

 Beobachtet wurde er dabei von einem grinsenden Iruka, der ihm langsam folgte

 

​​​​

 

Dunkle Augen sahen auf, direkt in die seines Bruders, der sofort seine Schriftrolle wegpackte und ihm Aufmerksamkeit schenkte. „Was möchtest du, Sasuke? Spielen, trainieren?“

Er überlegte kurz, kniff angestrengt seine Augen zusammen und drückte seinen Dinosaurier näher an seinen Körper. „Ich weiß nicht, Nii-san“, gab er schließlich zu. „Hast du denn Zeit?“, wollte Sasuke wissen.

„Sicher habe ich Zeit“, lächelte Itachi seinem kleinen Bruder entgegen, erhob sich und nahm ihn an die Hand. Sasuke sah auf, erwiderte das Lächeln und folgte Itachi in den Flur.

Dino setzte er auf die Garderobe, nahm sich seinen Mantel und griff erneut nach der Hand seines Bruders, der ihn raus auf die Straße und weiter ins Dorfinnere führte. Sasuke freute sich auf die gemeinsame Zeit, ignorierte die Blicke der Dorfbewohner und auch das Getuschel interessierte ihn kein Stück.

Wichtig war nur Itachi und die gemeinsame Zeit, die sie zusammen als ganz normale Brüder verbrachten. Sasuke war sie wichtig, ebenso Itachi, der immer wieder zu ihm herabsah. „Weißt du schon wohin wir gehen?“

„Nein“, erwiderte der Jüngere und schüttelte dabei unterstreichend mit dem Kopf.

„Was esse ich denn am liebsten, hm?“, fragte Itachi weiter und lachte bereits.

„Ohhhh …“ Überlegend legte der Kleine den Kopf schief, dann jubelte er freudig auf. „Dango’s, wir gehen Dango’s essen?“

„Richtig, Sasuke.“ Itachi lief langsam weiter, doch sein kleiner Bruder zog an seiner Hand und hatte es plötzlich ganz eilig. Ob nun von Freude oder dem Hunger getrieben, aber so sah man Sasuke nur selten und wenn, dann nur mit seinem großen Bruder.

„Nicht so schnell, die Dango’s laufen schon nicht weg.“
 

„Fang mich doch, Nii-san“, kicherte Sasuke, löste sich und rannte seinem Bruder blitzschnell davon. „Na warte, ich krieg dich schon.“

„Schneller, Itachi“, lachte Sasuke und kam als erster an jenem Stand an, an denen die leckeren Dango’s verkauft wurden.

„Hast gewonnen“, grinste Itachi und reichte seinem Bruder die ersten Dango’s, die er sofort freudig entgegennahm und wartete, bis auch sein Bruder welche hatte.

 

 

 

 

 

Abgesehen von einigen Streitereien über Kunst, ergänzten sie sich doch recht gut und bildeten ein gutes Team. Am meisten erstaunte diese Tatsache Tobi, der skeptisch die beiden Künstler betrachtete, die schweigend in der Ecke saßen und sich ganz ihrer Kunst zuwandten.

"Sind sie krank?", fragte Tobi leise Itachi, der sich hinter einer Schriftrolle versteckt hatte und diese aufmerksam studierte. Es dauerte, bis er sie runternahm und dem Maskierten Aufmerksamkeit schenkte. "Wer ist krank?"

"Deidara Senpai und sein Danna. Sie zanken nicht", erklärte Tobi, ruderte euphorisch dabei mit den Armen und tanzte auf ein und derselben Stelle.

Kein Streit über Kunst? Seltsam, selbst für Itachi, der misstrauisch die beiden Künstler besah und feststellte, dass sie wie ein Herz und eine Seele wirkten. Wer nun das Herz und wer die Seele war, darüber ließ sich diskutieren. Nicht aber mit Tobi, der noch immer tanzte und ziemlich verwirrt wirkte.

"Genießen wir es, solange es noch anhält", murmelte Itachi, nahm sich wieder die Schriftrolle und betete innerlich, dass die beiden Künstler sich noch länger vertrugen und nicht am Ende wie kleine Kinder wieder balgten, wer die bessere Ansicht von Kunst hatte.

 

 

 

 

Eine ganze Weile regnete es schon. Der Boden war schlammig und große Pfützen sammelten sich auf jenem Platz, an dem Sasuke gegen Naruto unerbittlich gekämpft hatte.

Gesiegt hatte der Uchiha, kniete sich über Narutos Körper, der schwach und erschöpft unter ihm lag. Ohne Probleme könnte er ihn jetzt töten, doch etwas hielt ihn davon ab. Er war nicht wie Itachi. Er war kein Mörder, niemand, der seinem besten Freund für Stärke das Leben nahm.

Sasuke war anders, schätzte seinen Kameraden und tief in seinem Inneren war da noch etwas ganz anderes, was er für den blonden Chaoten empfand. Da war nicht nur Freundschaft oder das Gefühl von Stolz, da war auch dieses komische Flattern im Magen, wenn sie sich trafen. Ähnlich wie damals bei seinem Bruder, nur anders, vergleichbar mit Schmetterlingen. Ob es Liebe war? Sasuke hatte keine Ahnung, aber es störte ihn enorm, wenn Naruto von Sakura geschlagen wurde oder über sie sprach.

Wenn er sich verletzte, hatte er Sorge, konnte nicht schlafen und wenn er Naruto ein paar Tage nicht sah, dann vermisste er sein dummes Gesicht. Normal war das nicht, aber wen konnte er fragen? Waren Gefühle nicht eigentlich hinderlich und wer sagte überhaupt, dass Naruto gleiches empfinden würde?
 

Sasuke seufzte, erhob sich langsam und stand schließlich ganz auf. Sein Blick hob sich gen Himmel und Regen prasselte auf sein Gesicht nieder. "So werde ich scheitern. Ich muss erst mit mir ins Reine kommen", murmelte Sasuke leise, drehte sich um und verschwand noch, bevor Kakashi zusammen mit Sakura am Schauplatz ankam. 

Der Regen wurde stärker, Naruto erwachte und sah sich langsam um. "Sasuke ist gegangen, aber er wird wiederkommen, echt jetzt." Daran glaubte er fest, während er sich langsam erhob und schwankend auf Sakura zuging, die ihn sofort auffing.

 

 

 

 

An sich war Nagato kein schlechter Mensch, wollte ebenso den Frieden wie Naruto selber und nun saßen sie hier und unterhielten sich.

Es verband sie aber nicht nur der Wunsch nach Ruhe, einem sorglosen Leben, sondern auch ihr Clan. Beide trugen sie den Nachnamen Uzumaki und es freute Naruto, dass er damit nicht alleine war.

"Was ist neben dem Frieden dein größter Wunsch, Naruto?"

"Eine Familie haben. Jemanden, der mich liebt, wie ich bin und ich will Hokage werden, echt jetzt."

"Ich bin mir sicher, dass es da draußen ein nettes Mädchen für dich gibt, das dich so liebt, wie du es verdient hast", lächelte Konan, die abseits von Naruto und Nagato stand und den Blick starr gen Himmel gerichtet hatte. "Und Hokage wirst du sicherlich auch."

"Konan hat recht, aber eins nach dem anderen. Arbeite hart an dir, werde stark und nutze die Kraft des Kyuubis in dir", murmelte Nagato schwach. "Ich wäre gerne dabei, aber wie du merkst, ist meine Zeit bald abgelaufen."

Naruto nickte traurig. "Das ist sehr schade aber wir haben einen gemeinsamen Traum und für den lebe ich, echt jetzt."

Nagato lächelte ein letztes Mal dem Chaosninja entgegen, dann schlossen sich seine Augen und erschöpft schlief er ein.

"Er schläft", merkte Konan an und reichte Naruto eine ihrer gefalteten Papierblumen. "Die Rose der Hoffnung. Halte sie und kämpfe für den Frieden, den Nagato so sehr ersehnt."

 

 

Weinend stand Sakura vor dem Tor Konohas und blickte in die Ferne. Neben ihr stand Naruto, legte seine Hand auf ihre Schulter und versuchte sie so gut es ging zu trösten.

"Bring ihn mir zurück, Naruto", schluchzte sie, vergoss weitere Tränen und war schwer zu beruhigen.

"Ich verspreche es, echt jetzt", erwiderte Naruto leise. "Und jetzt wein nicht mehr. Mit einem Lächeln siehst du sehr viel hübscher aus."

Sakura wischte sich die Tränen weg und lächelte. "Danke, Naruto."

Naruto nickte, reichte Sakura die Hand und sah sie abwartend an. "Mir helfen Ramen immer, wenn ich traurig bin. Eine gute Nudelsuppe wirkt wahre Wunder, echt jetzt."

Das rosahaarige Mädchen fing an zu lachen, verpasste Naruto einen Schlag auf den Hinterkopf und nahm anschließend seine Hand entgegen. "Lass uns deine Supersuppe essen. Aber nur dieses eine Mal."

"Sicher und eines Tages bringe ich dir Sasuke zurück und dann essen wir alle Ramen."

 

 

 

Endlich hatte Naruto sein Glück gefunden. Hinata war nicht nur ein hübsches und nettes Mädchen, sie war auch jene, die ihn genauso liebte, wie er es sich immer gewünscht hatte. Und jetzt lag sie in den Wehen und schenkte ihm einen Sohn.

Er konnte nicht glücklicher sein und doch tat es ihm weh, seine Frau so leiden zu sehen. Die Geburt ihres ersten Kindes war alles andere als leicht, zog sich über Stunden und er konnte nichts tun, außer Hinatas Hand halten.

Dann endlich war es so weit. Die letzte Wehe, ein letztes Drücken und ein neuer Mensch war geboren. Winzig klein, dennoch schauten ihn blaue Augen an und Naruto wurde ganz anders. Irgendwie warm ums Herz und das Gefühl wurde noch stärker, als kleine Finger sich ausstreckten und schließlich seinen Zeigefinger umklammerten.

Naruto lächelte, sah voller Glück seinen Sohn an, den er schließlich vorsichtig Hinata reichte und sie auf die Stirn küsste. "Hallo Boruto", lächelte die junge Frau, lehnte sich erschöpft zurück und ließ den kleinen Menschen in ihrem Arm keine Sekunde aus den Augen.

 

Mörder, sein Bruder war ein Mörder und hatte seine gesamte Familie umgebracht. Ihn hatte er verschont, in einem Blutbad zurückgelassen und kaum später hatte Itachi seinen gesamten Clan ausgelöscht.

Clanmörder. Itachi Uchiha war ein Clanmörder und ein Nuke-nin. Ein Verbrecher und ein Verräter. Aber er war auch sein Bruder. Der letzte noch lebende Verwandte, den Sasuke hatte.

Er sollte dankbar sein, doch das konnte er nicht. Er war alleine. Itachi war gegangen und hatte ihn im Stich gelassen. Ihn, seinen kleinen Bruder, der nun ganz auf sich selbst gestellt war.

Innerlich tobte Sasuke, äußerlich aber legte er eine eisige Maske auf, gab sich kalt und unnahbar. Er brauchte das, wollte stärker werden und sich eines Tages seinem Bruder stellen.

Jeder Mensch hat Träume. Egal wie alt, oder wie jung man ist, man träumt und hofft, dass es sich eines Tages erfüllen wird.

Kakashi träumte von Ruhe, mehr Zeit seine Bücher zu lesen und Sakuras Träume drehten sich von vorn bis hinten um Sasuke Uchiha und wie ihre gemeinsame Zukunft aussah.

Hingegen Naruto seine gingen in verschiedene Richtungen, handelten davon Hokage zu werden und ab und zu träumte er von Familie. Seiner Familie, die er nie kennengelernt hatte. Aber auch Kyuubi schlich sich gerne in seine Träume ein, flüsterte Verlockendes in seine Ohren und brachte ihn gar manches Mal um den verdienten Schlaf.

Sasuke erging es ganz ähnlich wie dem blonden Chaoten und viele Alpträume raubten ihm die nächtliche Ruhe. Die Ermordung seiner Eltern durch seinen Bruder durchlebte er fast jede Nacht aber viele seiner Träume handelten auch von Rache an Itachi Uchiha.

Eins aber hatten alle Träume gemeinsam. Sie erfüllten sich. Der eine eher, der andere später.

 

 

Sie feierten ihn, schenkten ihm endlich die Aufmerksamkeit, die sich Naruto all die Jahre so sehr gewünscht aber nie bekommen hatte. Endlich sahen sie ihn an und jubelten.

Zum ersten Mal sah er Dankbarkeit in ihren Augen und keine Angst vor dem, was er in sich trug. Naruto lächelte stolz. Er war der Held Konohas, hatte das Dorf gerettet und das zusammen mit vielen seiner Freunde.

Er genoss den Moment, die Aufmerksamkeit, denn er wusste, dass es morgen schon wieder anders sein konnte und die Dorfbewohner ihn erneut mit Hass entgegensahen.

Familie. Ein Wort, bei dem Naruto traurig und nachdenklich wurde. Er hatte weder Mutter noch Vater, wusste nichts über die beiden oder wer sie genau waren. Traurig. Besonders dann, wenn er andere Kinder sah, die ihre Eltern noch hatten.

Für ihn war niemand da. Keiner nahm in nachts in den Arm oder lobte ihn, wenn er etwas richtig gemacht hatte. Eher sah man ihn an, als hätte er die Pest, den Teufel persönlich in sich und gemieden wurde er ebenso.

Naruto blickte traurig gen Boden unter seinen Füßen und seufzte leise. Das Lachen der anderen Kinder auf dem Spielplatz ignorierte er weitgehend, ebenso dass sie immer wieder an ihm vorbeirannten.

Keiner kümmerte sich oder beachtete ihn. Auch nicht, als Naruto stumm weinte und die Seile der Schaukel nur noch fester umklammerte.

“Mama guck mal, der Junge weint. Bestimmt hat er sich wehgetan.”

“Willst du nach ihm schauen, Sasuke?”

Eifrig nickte der kleine Junge mit den schwarzen Haaren und kam Naruto langsam näher. “Hallo”, sprach er ihn vorsichtig an und wartete geduldig, bis der blonde Junge den Kopf hob und ihn ansah.

“Hab keine Angst. Sasuke möchte nur wissen, ob es dir gut geht.” Mikoto Uchiha stand direkt hinter ihrem Sohn, lächelte freundlich und da passierte es, dass Naruto sich die Tränen wegwischte und breit grinste. “Wollen wir spielen?”

“Darf ich?”, wandte sich Sasuke an seine Mutter. Mikoto nickte. “Er kann ja mit zu uns kommen. Dann könnt ihr zusammen essen, dann spielen und später bringen wir ihn nachhause zu seiner Familie.”

Naruto schluckte schwer und sah die Frau mit den pechschwarzen Haaren an. “Ich bin alleine, seit ich auf der Welt bin. Ich habe keine Familie.”

Für einen Moment  sah Mikoto den blonden Jungen vor sich entsetzt an. “Naruto, du bist der Sohn von Kushina.” Sie nahm ihn an die linke Hand, Sasuke an die rechte und verließ mit beiden Kindern den Spielplatz. “Ich kannte deine Mutter. Wenn du möchtest, kann ich dir von ihr erzählen.”

“Das wäre schön”, erwiderte Naruto und drückte ganz leicht die Hand der Frau, die einen Teil seiner Familie kannte.

 

Inmitten einem Meer aus Blumen lag Ino, ließ die Seele baumeln und blickte verträumt gen Himmel. Erst Gestern hatte sie einen mehr als schönen Tag mit Sai verbracht und hatte Seiten an ihm kennengelernt, die bisher keiner kannte.

Das Beste war aber, dass seine gesamte Aufmerksamkeit ihr gehörte und keiner anderen. Ino lächelte vor sich hin. Sie konnte noch immer seine Lippen spüren, die scheu die ihren geküsst hatten. Sai hatte sogar noch gefragt ob er sie küssen dürfte, ob das nach einem Date angebracht war.

Seine zurückhaltende Art war einfach zu süß und ebenso die Geste, dass er an Blumen gedacht und sie ihr zur Begrüßung mitgebracht hatte. Ino könnte nicht glücklicher sein. Sai war perfekt, still, wortgewandt und sehr zuvorkommend.

"Woran denkst du?"

Ino blinzelte, setzte sich auf und lächelte. "An gestern dachte ich und an die schönen Blumen, die du mitgebracht und hinter deinem Rücken versteckt hast."

"Oh", entwich es Sai, ehe er verlegen Ino den Strauß Rosen überreichte.

 

 

Nachdenklich saß Naruto auf der Schaukel, auf der er lange nicht gesessen hatte. Eine Erinnerung an seine Kindheit, die alles andere als glücklich war und die er am liebsten verdrängte.

Es gab aber auch Erinnerungen, die er sich gerne vor Augen führte und eine davon  war das Zusammentreffen mit Haku. Anfangs dachte Naruto an ein Mädchen, doch Haku war ein Junge und sein Aussehen täuschte.

Wie dumm er damals war, sich ein wenig verguckt hatte und das Wort wörtlich. Heute lachte er darüber, ebenso über den Kuss, den er unfreiwillig mit Sasuke geteilt und sich anfangs geekelt hatte. Haku hatte mit seiner Art und  seinem Wesen gezeigt, dass Liebe kein Geschlecht hatte und man sowohl Mädchen, als auch Jungen lieben konnte.

 

Vertrauen war etwas, womit sich einige schwertaten. Naruto weniger. Er vertraute seinem Team, Iruka und ganz besonders genoss Tsunade sein Vertrauen.

Sie war schon wie eine Mutter oder Großmutter für ihn und auch, wenn es sie extrem störte das zu hören, lächelte sie oftmals und nahm es hin.

"Woran denkst du, Naruto? Wieder an Sasuke?", fragte die vollbusige Frau hinter dem Schreibtisch und sah ihn skeptisch von oben bis unten an.

"Nein, ich denke an das gegenseitige Vertrauen, das wir uns entgegenbringen, echt jetzt."

Tsunade lachte darauf laut und schüttelte sich. "Nun gut, dann will ich dir mal vertrauen und glauben, dass du nicht wieder gedanklich Sasuke nachjagst."

Naruto lief verlegen an und wich dem wachsamen Blick der Hokage aus, die ihn noch immer prüfend ansah und durchschaut hatte.

 

 

 

Dunkelheit war etwas, was Sakura nicht ausstehen konnte. Mit ihr kam nicht nur ein Unbehagen, sondern auch die Einsamkeit, die Trauer und der Verlust über unzählige Tode, die sie in ihrem jungen Leben miterlebt hatte.

Besonders schlimm war das Ableben von Tsunade für die junge Frau. Von ihr hatte Sakura viel gelernt aber auch einstecken müssen. Das Training war hart, hatte sich am Ende jedoch bezahlt gemacht und heute war sie es, die in ihrer Wut mit nur einem Schlag ganze Häuser dem Erdboden gleichmachte.

Aus dem aufdringlichen Mädchen war eine Frau geworden, die nicht nur Stärke, sondern auch Köpfchen besaß. Tsunade hatte sie geformt, ihren Weg geebnet und letztendlich aus ihre eine taffe Persönlichkeit gemacht. Hier und da mit Kanten, aber mit diesen musste sich Sasuke arrangieren und das machte ihre Beziehung durchaus interessant und abwechslungsreich.

Der Traum Hokage zu werden hatte sich erfüllt. Naruto stand vor ganz Konoha, hörte das Klatschen, Jubeln und sah in strahlende Gesichter. Irukas Blick stach besonders hervor, war mit Stolz gezeichnet und Tränen in den Augen.

Naruto schmunzelte wissend, dann aber sah er zu seiner Familie, zu seinen Kindern, die ihm zuriefen und dicht bei ihrer Mutter standen. Die schönste und klügste Frau. In seinen Augen war sie es und er konnte sich glücklich schätzen, dass sie all die Jahre an ihn geglaubt hatte.

Hinata war das Beste, was ihm passiert war und das, obwohl er nun endlich seinen Traum Hokage zu werden, erreicht hatte. Hinata war immer da, unterstützte, wo sie konnte und sie war eine liebevolle Mutter und treusorgende Ehefrau.

Ein Jammer, dass Neji das nicht mehr erlebte. Er fehlte und sein früher Tod war etwas, woran Hinata auch heute noch zu knabbern hatte. Er wäre ein toller Onkel gewesen, ein guter Berater und sicherlich ein guter Freund für alle. Naruto seufzte wehmütig, dann lächelte er wieder und schüttelte weiterhin Hände.

"Ich bin verdammt stolz auf dich." Tenten stand mit einem Mal vor ihm, schloss die Arme um seinen Körper und drückte Naruto fest an sich.

"Danke", murmelte er überrascht und erwiderte die freundschaftliche Umarmung.

"Erinnerst du dich an Nejis letzte Worte?"

"Sicher erinnere ich mich und ich habe sogar Wort gehalten, echt jetzt", grinste Naruto breit und spürte in genau dem Moment einen kräftigen Wind. Fast so, als wäre Neji noch immer bei ihnen und würde über sie wachen.

 Fast so, als wäre Neji noch immer bei ihnen und würde über sie wachen

 

Konoha hatte seinen neuen Hokage. Kakashi hatte abgedankt und Naruto somit seinen Traum erreicht. Das viele Training hatte sich gelohnt. All die Tränen und Blicke jener, die nie an ihn geglaubt hatten.

Genau diese standen nun in den ersten Reihen und jubelten ihm zu. Naruto war es egal, er war nicht nachtragend und sie sahen deutlich, dass man alles, was man sich vornahm, schaffen konnte.

Stolz blickte Naruto den Dorfbewohnern entgegen, ignorierte vorerst das gelegentliche Knurren neben sich, welches immer wieder zu hören war, wenn einige Mädchen ihm verliebte Blicke zuwarfen.

"Hör auf, du weißt genau, dass sie mich nicht interessieren", flüsterte Naruto leise, hob kurz darauf seine Hand und winkte erneut.

"Hmm", brummte Sasuke lediglich zur Antwort, behielt die Damen wachsam im Auge und als eine von ihnen eine Rose warf, fing Sasuke diese auf. Kurz überlegte er, dann aber wandte er sich Naruto zu und ging auf die Knie.

"Sasuke was machst du?", fragte Naruto verwirrt und versuchte den ohrenbetäubenden Lärm zu ignorieren.

Sasuke antwortete nicht gleich, zog stattdessen eine kleine Schachtel unter seinem Mantel hervor und öffnete sie. Ein Ring. Schlicht und doch trieb es Naruto die Tränen in die Augen, da ihm klar wurde, was Sasuke geplant hatte.

"Werter Hokage ..."

"Ja, ich will", platzte Naruto regelrecht dazwischen, fiel Sasuke um den Hals und konnte sein Glück noch immer nicht ganz begreifen. Erst, als ihm der Ring an den Finger gesteckt und seine Lippen zu einem Kuss versiegelt wurden, realisierte er, dass dieser Tag der beste in seinem ganzen Leben war.

 Erst, als ihm der Ring an den Finger gesteckt und seine Lippen zu einem Kuss versiegelt wurden, realisierte er, dass dieser Tag der beste in seinem ganzen Leben war

 

Kiba und Akamaru waren nicht wegzudenken und selten sah man die beiden alleine oder gar getrennt. Schon als Welpe begleitete er seinen Freund und war fester Bestandteil seines Teams.

Akamaru war nicht nur ein treuer bester Freund, er war auch Zuhörer und stets da, wenn es Kiba nicht gut ging. Ein super Kuschelfreund und selbst Hinata mochte den sanften Riesen und streichelte gerne durch sein weißes Fell.

So sanft und gutmütig er auch war, Akamaru konnte auch frech werden und er hatte ein feines Gespür für Dinge, die andere nicht sahen oder mitbekamen.

Auch am heutigen Tag fühlte Akamaru, dass etwas anders war, Hinata ständig lächelte und sich den Bauch streichelte. Verwirrt darüber trottete er zu ihr rüber, schnüffelte vorsichtig an ihr und legte den Kopf schief, während er sich vor Hinata hinsetzte.

"Wir sind bald zu viert", erklärte die junge Frau und war sich ganz sicher, dass Akamaru verstand. "In mir wächst ein kleiner Mensch und deine Aufgabe wird es sein, gut auf ihn oder sie zu achten."
 

Freudig bellte der weiße Hund, wedelte mit der Rute und schnupperte erneut an Hinatas Bauch. Er hatte genau verstanden, dass ein neuer Freund auf ihn wartete, seinen Schutz brauchte und dieses kleine Wesen bekam jetzt schon so viel Liebe, dass es Hinata mit Stolz erfüllte, dass dieser wunderbare Hund zu ihrer Familie gehörte.

 Er hatte genau verstanden, dass ein neuer Freund auf ihn wartete, seinen Schutz brauchte und dieses kleine Wesen bekam jetzt schon so viel Liebe, dass es Hinata mit Stolz erfüllte, dass dieser wunderbare Hund zu ihrer Familie gehörte

 

Mit der Dunkelheit kam das Gefühl von Einsamkeit. Etwas, was Naruto kannte, nicht wegzudenken war und sich nicht so schnell änderte. Wehmütig saß er am Fenster, blickte hinaus in die Nacht und seufzte abermals auf. So gerne hätte er jemanden an seiner Seite, einen lieben Menschen, der ihn so nahm, wie er war. Jedoch wartete er vergeblich. Sakura hatte ihn all die Jahre nicht beachtet, hatte nur Sasuke im Kopf und er selbst?
 

Er auch. Erst dachte Naruto es wäre Freundschaft, dann aber kam die Erkenntnis und sie traf ihn wie ein Schlag. Mitten auf den Kopf, vergleichbar mit einer Kokosnuss, die von oben herabfiel und sehr genau traf. Naruto seufzte erneut, zog die Beine dichter an seinen Körper heran und blickte hoffnungsvoll in die Ferne. Eines Tages kam Sasuke vielleicht zurück. Solange würde er warten, jeden Abend am Fenster sitzen und sehnsüchtig in die Dunkelheit blicken.

 Solange würde er warten, jeden Abend am Fenster sitzen und sehnsüchtig in die Dunkelheit blicken

 

Wie gerne würde er hinter die Fassade blicken, den wahren Sasuke sehen und nicht nur das, was er bereit war preiszugeben. Hinter dieser kalten Art musste mehr stecken, ein weicher Kern, ein gutes Herz. Vielleicht auch ein aufrichtiges Lächeln, was sein perfektes Aussehen unterstrich.

Irgendwas musste da noch sein. Sasuke konnte nicht so sein wie er vorgab. Getrieben von Hass und dem Wunsch nach Rache. Es durfte nicht sein, dass er nur dafür lebte und für nichts und niemand anderen. Das wäre nicht fair, keine Erfüllung für einen so jungen Ninja.

Naruto ballte wütend die Fäuste und sah Sasuke an. "Das ist nicht fair, nicht richtig, was du machst. Du kannst nicht so kalt sein."
 

Mit hochgezogener Augenbraue wurde er angesehen. "Baka!" Mehr hatte Sasuke nicht zu sagen und das war etwas, was Naruto nur noch mehr aufregte. Er setzte zum verbalen Gegenschlag an, doch war der Andere schneller. "Merk dir eines, Naruto, Mauern sind dafür da, dass man sie einreißt."

Erst verstand der blonde Chaot nicht, dann dämmerte es langsam im Oberstübchen und er begann zu grinsen. "Ich werd jeden verdammten Stein abtragen, echt jetzt. Deine Fassade wird bröckeln."

Sasuke nickte und ein kaum sichtbares Lächeln legte sich auf seine Lippen.

 

Wege trennen sich. Wie oft hatten sich diese schon gespalten? Naruto wusste es nicht, hatte keinerlei Antwort darauf und doch hoffte er, dass es eines Tages anders kommen würde. Das Team sieben wieder vereint war und gemeinsam gegen Akatsuki kämpfte. Er glaubte fest daran, gab die Hoffnung nicht auf und trainierte hart, um noch stärker zu werden.

Er wollte Sasuke keinesfalls schwach entgegentreten, den Kampf verlieren, sich die Blöße geben. Dafür war er mittlerweile zu stolz und hatte den Traum, Hokage zu werden. In seinem Kopf war auch immer noch der Wunsch den Uchiha zurück nach Konoha zu bringen. Ein Versprechen, dass er einst Sakura gegeben hatte. Einige Jahre lag es schon zurück, doch ihre Tränen vergaß er nie. 

Naruto wollte sie wieder glücklich sehen, als das Mädchen, welches gerne lachte, ihm auf den Kopf schlug und doch gerne hatte. Entschlossen leerte er seine Schüssel mit leckeren Ramen, verabschiedete sich und suchte zielstrebig den Trainingsplatz auf. 

Wege trennen sich, fügen sich jedoch eines Tages wieder zusammen und ergeben ein Ganzes. 

All die Jahre hatte Sakura ihm die Treue gehalten, keinen anderen Jungen im Sinn gehabt und gewartet, bis Sasuke bereit war, sich auf sie einzulassen. Gelohnt hatte es sich allemal, saß die hübsche, junge Frau zusammen mit Hinata und Ino im Garten und unterhielt sich angeregt über ihre Schwangerschaft.

Schade war es nur, dass ihre beiden Freundinnen Jungen bekamen und sie ein Mädchen. Gerne hätte sie Sasuke einen Sohn geschenkt, doch Ino lächelte und munterte sie auf. "Sieh es positiv, Sakura. Ein Mädchen, eine kleine Prinzessin, auf die er sehr gut achten wird. Könnte gut sein, dass er dann öfter zu Hause ist."

So weit hatte sie gar nicht gedacht. "Hoffen wir, dass du recht behältst."

"Sasuke liebt dich, Sakura. Es ist egal, ob Junge oder Mädchen. Euer Kind ist gesund und nur das zählt", kam es von Hinata, die zeitweise geschwiegen und dennoch zugehört hatte. "Einen Jungen kannst du auch später noch bekommen."

Ino nickte zustimmend. "Ganz genau. Wichtig ist, dass ihr euch liebt, treu seid und euch um euer kleines Mädchen gemeinsam kümmert."

Sakura ließ die Worte ihrer Freundinnen auf sich wirken. Beide hatten recht, die Gesundheit des Kindes stand an erster Stelle, nicht das Geschlecht. Genauso wichtig war ihr Treue, die Liebe zu Sasuke, die aufrichtig und von tiefen Gefühlen durchdrungen war. Sakura machte sich völlig umsonst Sorgen, Sasuke liebte sie beide und ganz besonders ihren runden Bauch.

 Sakura machte sich völlig umsonst Sorgen, Sasuke liebte sie beide und ganz besonders ihren runden Bauch

 

Unrecht fängt da an, wo das Recht endet und viele taten ihm, Itachi Uchiha Unrecht.  Shisui hatte den Freitod gewählt, ihm eines seiner Augen überlassen und doch redeten sie, stellten ihn als Mörder seines besten Freundes dar.

Unrecht ihm gegenüber. Sie waren nicht dabei, hatten nicht gesehen, dass er noch versucht hatte ihn davon abzuhalten, sich von der Klippe zu stürzen. Für sie war er ein Mörder, ein Monster und Unmensch. 

Itachi seufzte leise, blickte gen Himmel und schloss die Augen. Sofort sah er seinen besten Freund vor sich und ein schwaches Lächeln bildete sich auf seinen Lippen. Schon immer wollte er Frieden, stellte das Wohl des Dorfes vor das der Familie und kämpfte für seinen Traum. Nun war Shisui tot, fehlte seit Tagen und mit ihm ein bedeutender Ninja, der ein starker und gerechter Hokage geworden wäre.

 Nun war Shisui tot, fehlte seit Tagen und mit ihm ein bedeutender Ninja, der ein starker und gerechter Hokage geworden wäre

 

"Was tut er da?"

"Was wohl, er liest wieder."

"Ich würde ja gerne wissen, was er da liest, echt jetzt!"

Sakura und Sasuke sahen sich an, dann tat es einen Schlag und das Mädchen mit rosa Haaren verpasste Naruto eins auf den Hinterkopf. "Du bist so dumm, Naruto. Was glaubst du denn, was er liest?"

"Schmuddelkram?", fragte der blonde Chaosninja wissend, wich der Hand, die ihn erneut schlagen wollte aus und grinste dümmlich. "Was ist daran so schlimm? Wir werden auch älter und dann redest und handelst du hoffentlich anders."

Sakura knurrte leise, ihre Hand ballte sich zu einer Faust zusammen und war bereit, erneut zuzuschlagen. Sasuke hielt sie jedoch davon ab. "Naruto hat schon irgendwie recht. Irgendwann wirst du älter, liest vielleicht auch das Flirtparadies und weißt, wie man mit Jungs richtig umgeht."

Verblüfft wurde der Uchiha von seinen Teamkameraden angesehen. Besonders aber von Naruto. "Ach und woher weißt du das jetzt?"

"Ich hab mal einen Blick reingeworfen", gab Sasuke leise zu und eine dezente Röte legte sich auf die sonst so blassen Wangen.

„Interessant“, erwiderte Sakura knapp, während Naruto breit vor sich hin grinste. 

 

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Autor

Pragomas Profilbild Pragoma

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Statistik

Kapitel:26
Sätze:420
Wörter:5.487
Zeichen:31.964

Kurzbeschreibung

Kurzgeschichten aus nur einem Wort, welches ihr mir genannt habt. Viele süße, lustige oder auch traurige Geschichten rund um Naruto.

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit Drabble-Sammlung, Drama (Genre), Humor und Liebe getaggt.