Fanfictions > Anime & Manga > Haikyuu!! > Du bist ein lauter, dämlicher Idiot - und ich liebe dich!

Du bist ein lauter, dämlicher Idiot - und ich liebe dich!

1
23.6.2019 17:33
6 Ab 6 Jahren
Homosexualität
Fertiggestellt

Autorennotiz

[One-Shot-Sammlung

Mainpairing: Kenma Kozume x Taketora Yamamoto]

Es war wirklich kein Geheimnis, dass Kenma es hasste, sich mehr als nötig anzustrengen. Oder wenn es zu laut war.

Es war kein Wunder, dass er sich am liebsten in sein Zimmer zurückzog, um auf einer seiner Spielkonsolen zu spielen.

Kuroo war der Einzige, der ihn früher ab und an versucht hatte, nach draußen zu holen.

Meistens blieb es bei dem Versuch, auch, wenn er ohne Kuroo vermutlich niemals dazu gekommen wäre, Volleyball zu spielen.

Tora war ungefähr das, was Kenma nicht leiden konnte.

Er war laut. Er war eindeutig zu aktiv für Kenmas Geschmack und er hatte sich zur Aufgabe gemacht, Kenma mitzuziehen, wohin auch immer.

Und Kenma hasste es.

Er hatte zumindest gehofft, dass er Tora hassen konnte, aber er konnte es nicht.

Wie schaffte es dieser laute, dämliche Idiot eigentlich immer, ihn dazu zu bringen, sich mit ihm zu streiten?

Oder laut zu werden?

Oder sich anzustrengen?

Er hasste es!

„Kenmaaaa!“

Und er hasste es so sehr, dass er sich in diesen verdammten Idioten verliebt hatte.

 

Es war so ein verdammter Fehler gewesen, seine Sachen unbeaufsichtigt für weniger als fünf Minuten auf seinem Schreibtisch liegen zu lassen.

Kenma verfluchte sich für diese Leichtsinnigkeit, als er zurück in sein Arbeitszimmer kam und Tora sah.

Zusammen mit den Resten seines Manuskripts.

Und er hasste Kuroo dafür, dass er ihn von seinem Arbeitsplatz weggeholt hatte, weil er ihn anrufen musste.

Nicht, dass sein bester Freund irgendwas dafür konnte, dass Tora so absolut unfähig war, aber ohne Kuroo hätte er besser aufgepasst.

Und sein Arbeitszimmer abgeschlossen, bevor er es verlassen hatte, damit sein Freund nicht auf dumme Ideen kam.

Tora kam immer auf dumme Ideen.

„Kenma, ich ... du weißt, dass das keine Absicht war, ja? Aber ... uh ...“

Woher hatte Tora bitte einen Eimer Farbe oder wozu brauchte er diesen hier, in seinem Zimmer?

Das hier war eindeutig sein eigenes Reich und normalerweise wusste Tora auch, dass er hier nichts anfassen sollte. Nicht, dass sich sein Freund auch nur an irgendetwas hielt, was er ihm sagte.

„Tora ...“, fing Kenma an und seine Stimme war ruhig. Zu ruhig. Was zum Glück den richtigen Effekt hatte.

Sein Freund war schneller aus dem Zimmer verschwunden, als er gucken konnte.

Tora wusste, dass er wütender war, wenn er nicht mit ihm schrie.

Kenma wusste nur nicht, wieso er es diesmal nicht getan hatte.

Selbst für ihn war es überraschend gewesen, dass er so ruhig geblieben war, obwohl er innerlich brodelte.

Er blickte auf sein ziemlich ruiniertes Manuskript, drehte sich um und ein Grinsen legte sich auf seine Lippen.

Er ging aus dem Zimmer und sah zu seinem Freund, der sich ins Wohnzimmer verzogen hatte und ihn nun ein wenig irritierter ansah, da er scheinbar nicht wusste, was Kenma vorhatte.

„Du weißt, dass ich dich liebe, nicht, Tora?“, fing er ruhig an und lächelte einfach nur.

„Es tut mir wirklich leid, Kenma, war echt so absolut keine Absicht!“

Es war zu süß, wie Tora ihn gerade anflehte, als wenn er erwartete, dass er etwas vorhatte.

„Wir spielen ein paar Runden Mario Kart ... und wenn du mich einmal besiegst, verzeihe ich dir, wenn nicht ... überlege ich mir noch etwas.“

Kenma bemerkte das geschockte Gesicht seines Freundes, weil er wusste, dass Tora wusste, dass Kenma in keinem Spiel zu schlagen war. Auch, weil er in solchen Spielen genau wusste, wie er spielen musste, um nicht zu verlieren, ganz egal, was für Dinge passieren konnten.

Kenma war sich absolut nicht sicher, wieso er an dem Abend vor der Wohnungstür seines besten Freundes stand.

Und er war sich noch weniger sicher, als er statt diesem Yaku gegenüberstand.

„Kenma? Was tust du denn hier?“

„Ist Kuro da?“, murmelte Kenma und sah ein wenig zur Seite. Er brauchte jemanden zum reden und er war sich immer noch nicht sicher, ob Kuroo die richtige Wahl dafür war.

„Sorry, er meinte, er hätte ein wichtiges Volleyballmeeting oder so“, sagte Yaku und grinste schief, „was ist? Hast du dich mit Tora gestritten?“

„Nein.“

„Doch hast du.“

Kenma hasste es, dass Yaku ihn so gut durchschauen konnte. Fast so gut, wie es Kuroo konnte.

„Du verbringst zuviel Zeit mit Kuro“, brummte Kenma leise vor sich hin, während er seinen Blick auf den Boden gesenkt hielt.

„Möglich“, erwiderte dieser und Kenma war sich fast sicher, dass er dessen Grinsen heraushören konnte, „magst du reinkommen und mir erzählen, was los ist?“

„... Ja ... nein ...“, murmelte Kenma ein wenig vor sich hin. Eigentlich wusste er selbst nicht so richtig, was er eigentlich wollte.

Wobei doch.

Er wollte mit Kuroo reden und sich von seinem besten Freund kuscheln lassen, wie sie es früher häufiger getan hatten.

Yaku gab ein Seufzen von sich, bevor er Kenma am Arm packte und in die Wohnung zog, schließlich auf dem Sofa platzierte und ihm eine Wolldecke über die Schultern legte. „Warmen Kakao, Kenma?“

„Hmm“, machte Kenma ein wenig überrumpelt, „mit ...“

„Ich weiß, ich weiß, Sahne und Schokostreuseln“, sagte Yaku und lächelte ihn einfach nur an, bevor er in der Küche verschwand.

„Wo hat ...“, fing Kenma ein wenig rot geworden an. Bis jetzt kannte einzig und allein Kuroo seine Vorliebe. Und Tora, wenn dieser sich denn daran erinnerte.

„Tetsu hat es mir gesagt, für den Fall, dass du mal vorbeikommst, wenn er gerade unterwegs ist“, sagte Yaku daraufhin.

Kenma zuckte ein wenig zusammen und kuschelte sich etwas mehr in die Wolldecke. „Ich hasse Tora ...“, murmelte er leise vor sich hin, auch, wenn das etwas von der Decke verschluckt wurde, „... jedes Mal ist er so blöd ... und nervig ... und laut ... und ...“

„Hier“, unterbrach Yaku ihn und drückte ihm eine Tasse mit dem Kakao entgegen, so wie Kenma es am liebsten hatte, „ich denke, du brauchst gerade etwas Ruhe, hm?“

Überrascht blinzelte Kenma, als er bemerkte, wie Yaku seinen Arm um ihn legte und ihn etwas an sich drückte. „... Danke“, murmelte Kenma leise vor sich hin.

„Weißt du, wie häufig ich mich über Tetsu aufrege oder wir uns anschreien?“, fing Yaku ein wenig schmunzelnd an.

„Yaku?“, fing Kenma leise an und trank einen Schluck seines Kakaos, sah dann etwas darauf, „hast du ... je bereut, nicht weiter Volleyball zu spielen?“

„Wieso fragst du?“, fing Yaku überrascht an, statt ihm zu antworten.

„Hm. Ich ... ich glaube, ich vermisse es, Tora zuzuspielen“, murmelte Kenma leise, während er genau spürte, wie er etwas rot wurde, „weißt du, uh, er ...“

Yaku brachte ein kurzes Lachen heraus, worauf Kenma stoppte und sich zu dem anderen drehte. „Was?“

„Hat Tora darüber gesprochen, mit wem er spielt?“, grinste Yaku vor sich hin.

„Wa–wie kommst du darauf?“, erwiderte Kenma ein wenig zu überrascht und etwas lauter, als beabsichtigt.

„Ich kenne das Gefühl“, grinste Yaku ein wenig vor sich hin, strich Kenma etwas durch die Haare, „ich nehme an, Tora fängt an, mit seinem Zuspieler im Team zusammen zu harmonieren, huh?“

Kenma schluckte, nickte etwas, während seine Wangen sich anfühlten, als wenn sie brennen würden, weswegen er das Gefühl mit einem weiteren Schluck seines Kakaos versuchte zu verbannen.

„Ich war fast eine Woche auf Tetsu sauer, weil er von Yuu geschwärmt hat“, sagte Yaku und kicherte etwas, „nicht, dass ich ihn nicht auch bewundernd fand, aber es war ... frustrierend.“

„Was hast du gemacht?“, murmelte Kenma leise vor sich hin, während er in dem Moment froh war, dass er mit Yaku und nicht mit Kuroo sprechen konnte.

„Hmm ... ich glaube, ich hab ihn fünf Tage oder so ziemlich kalt behandelt“, murmelte Yaku etwas nachdenklicher, „danach hat er mich zu einem total romantischen Abend eingeladen und ja ... ich wusste wieder, wieso ich ihn liebe.“

„Tora würde das nie tun“, murmelte Kenma und drehte seinen Kopf zur Seite, „außerdem endet das eh nur in einer Katastrophe, wenn wir ausgehen.“

„Aber du weißt, dass er alles für dich tun würde, nicht?“, fragte Yaku ruhig nach, blickte Kenma von der Seite her an, „und das ist doch das, was zählt.“

„Hmmm ... ja“, murmelte Kenma und lächelte nun doch wieder, wenn auch schwach, „aber Tora kann einfach kein Date planen, ohne, dass es in einer Katastrophe endet.“

„Aber ist es nicht das, was du an ihm magst?“, fing Yaku ruhig schmunzelnd an.

Kenma blinzelte zu ihm, nickte dann aber lächelnd. „Ja.“

„Kenmaaaa“, drang eine viel zu laute Stimme zu ihnen und bevor einer der beiden ehemaligen Spieler wirklich in die Richtung gucken konnte, hatte sich Tora an seinen Freund gedrückt und ihn zur Seite auf das Sofa gedrückt, „es tut mir leid! Du bist der allerallerallerbeste Zuspieler, den ich jeeeemals hatte!“

„Tora ...“, murmelte Kenma etwas überrascht, während er nur merkte, wie Yaku ihn von der Seite angrinste, ihm die Tasse aus der Hand nehmend, „... ich hab dich lieb.“

„Ich liebe dich auch ganz doll!“, sagte Tora und grinste ihn breit an, „komm, lass uns nach Hause und ich mache uns was Tolles zu Abend, ja?“

Kenma verzog ein wenig das Gesicht, bevor er ihn anlächelte, Tora einen kurzen Kuss aufhauchte: „Hmm ... ja, aber ich denke, bevor wir das Haus abbrennen, koche ich lieber.“

„Na schön ... dann lass mich dich wenigstens anders verwöhnen~“, kicherte Tora und zog seinen Freund mit sich hoch.

Kenma schmunzelte und sah kurz zurück zu Yaku. „Danke Yaku.“

„Kein Problem, Kenma“, erwiderte dieser und grinste vor sich hin, „und denk dran, wir haben halt ein paar Idioten als Geliebte ...“

„Yakkun?“, hob Kuroo ein wenig eine Augenbraue, während er von Kenma zu seinem Freund sah.

„Ja, ich meine dich, du Idiot“, brummte Yaku und verdrehte die Augen, „... weißt du, dass dein bester Freund genauso eifersüchtig war, wie ich, als du von Yuu geschwärmt hast?“

„Ich hab nicht –“, fing Kuroo an, während Kenma nur noch merkte, wie sein bester Freund von Yaku geküsst wurde, bevor er von Tora aus der Wohnung gezogen wurde.

Müde drehte sich Kenma zur Seite, öffnete ein wenig seine Augen und umklammerte weiterhin die Decke über seinem Körper, während er noch nicht wirklich aufstehen wollte.

Dennoch zwang ihn etwas dazu, dass er zumindest wacher war, als er es sein wollte.

Das Gefühl alleine in dem großen Bett zu liegen und nicht von seinem Freund wachgekuschelt zu werden sorgte dafür, dass er in Alarmbereitschaft war.

Er schlug die Decke zur Seite und war dabei, sich aufzurichten, als die Tür zu dem Zimmer aufgeschoben wurde und er ein wenig überraschter blinzelte, als er seinen Freund eintreten sah, mit einem Tablett in den Händen, von wo es verdächtig nach Frühstück roch.

„Tora?“, fragte Kenma immer noch ein wenig zu ungläubig nach, starrte diesen eine Weile an.

„Morgen Kenma!“, grinste Tora und ließ sich neben seinem Freund auf der Bettkante nieder, stellte das Tablett neben ihnen ab, „ich hab uns Frühstück gemacht und dachte, ich mache dir eine Freude mit Frühstück am Bett.“

Kenma starrte seinen Freund immer noch an, während er nicht wirklich wusste, was er darauf sagen sollte und vermutlich musste es auch ziemlich doof aussehen, wie er ihn anstarrte.

Seine Augen richteten sich langsam dann auf das angerichtete Frühstück und glitten langsam wieder zu Tora, der immer noch breit grinste. „Seit wann kannst du kochen?“ Immerhin war es kein normales, einfaches Frühstück, sondern er hatte sich auch noch extra Mühe gemacht die verschiedensten Speisen aufzutischen, zusammen mit einigen Pfannkuchen mit Schokoladensoße.

Kenma wusste doch, wie ungeschickt sich sein Freund anstellte, wenn es auch nur darum ging, die einfachsten Dinge herzustellen, weswegen er ihn meistens nach wenigen Minuten des Versuchs aus der Küche verbannte, damit kein Unglück passierte.

„Na ja ...“, murmelte Tora und kratzte sich am Kopf, drehte diesen etwas verlegen zur Seite, „ich weiß, dass ich nicht gut darin bin, also ...“

„Also?“, fragte Kenma nach und starrte seinen Freund abwartend an. Was für eine Beichte bekam er jetzt gleich wohl?

„Ich hab Kuroo-san gefragt, ob er mir ein paar Dinge zeigt, damit ich dich überraschen kann“, erwiderte Tora mit deutlichen, roten Wangen, während er versuchte, Kenma nicht so direkt anzusehen, „die letzten zwei Wochen also ...“

Kenma blickte ihn mit großen Augen an, bevor er schließlich grinste und sich etwas zu seinem Freund beugte, um ihm einen Kuss auf die Lippen zu drücken. „Ich liebe dich, Tora.“

„Ich liebe dich auch, Kenma“, sagte Tora und grinste nun wieder breit, „also ... ich hoffe dann mal, dass es auch schmeckt?“

Kenma lächelte etwas. „Du hast dir echt die Mühe gemacht, Kochstunden bei Kuro zu nehmen?“

„Na jaaaa ...“, erwiderte Tora, immer noch verlegen seinen Kopf kratzend, „ich wollte dir auch mal was Gutes tun, Kenma.“

„Das ist einer der besten Morgen, die wir zusammen hatten“, erwiderte Kenma, bevor er sich daran machte, etwas von dem Frühstück zu essen, schließlich noch mehr lächelte und Tora damit zum Strahlen brachte, „das ist lecker, Tora.“

„Nur für meinen Liebling“, erwiderte Tora mit ein wenig roten Wangen, „alles nur für den Menschen, den ich über alles liebe.“

„Jetzt wirst du schmalzig“, murmelte Kenma, allerdings lächelte er dabei und konnte selbst nicht verhindern, dass er ein wenig rot wurde, „lass uns lieber frühstücken.“

Kenma seufzte, als er die Wohnung betrat und die lauten Stimmen aus dem Wohnzimmer hörte, gefolgt von einem mehr als lauten Fluchen seines Freundes.

Er schmunzelte, während er seine Schuhe auszog und seine Jacke an die Garderobe hing, bevor er sich in das Wohnzimmer bewegte und neben Tora auch noch Shouyou, Lev, Inuoka, Nishinoya und Tanaka vorfand.

„Kenmaaaa!“, drang Toras wehleidige Stimme an seine Ohren, als sich Kenma an den anderen vorbeibewegte, um in die angrenzende Küche zu kommen.

Im Vorbeigehen hatte er gemerkt, dass die anderen sich wohl eingefunden hatten, um gemeinsam Smash zu spielen.

Und wenn er Toras Stimmung mitbekam, hatte er wohl keine allzu großen Chancen.

Kenma schnappte sich erst einmal ein Glas Limo, bevor er sich gegen den Türrahmen lehnte und die anderen beobachtete. Gerade lieferten sich Nishinoya und Tanaka ein Match, während er immer noch den Blick seines Freundes auf sich spürte.

Er wusste ganz genau, was dieser wollte, aber er wusste nicht, ob er ihm helfen sollte. Außerdem würden die anderen das wohl als unfair bezeichnen, wenn er Tora half.

„Kenma! Du musst meine Ehre retten!“, flehte Tora ihn mit einem ziemlich weinerlichen Ton an.

„Hey!“, kam es gleichzeitig von Shouyou, Lev und Inuoka, die zu dem anderen blickten.

„Wenn Kenma dir hilft, ist das nicht fair“, grummelte Lev und verschränkte die Arme vor sich.

„Stimmt“, sagte Inuoka und nickte bestätigend, „wir wissen alle, dass Kenma ungeschlagen ist.“

Kenma zuckte mit den Schultern und ließ sich dann auf dem Boden fallen, lehnte sich gegen seinen Freund. „Hm. Ich bin nicht ungeschlagen.“ Zumindest nicht komplett, auch, wenn er in der letzten Zeit so gut wie alles an Matches gewonnen hatte.

„Wer hat dich denn geschlagen?“, guckte Tanaka zu ihm herüber, während er ein wenig missgestimmt den Controller zur Seite gelegt hatte.

„Was? Kenma ist nicht mehr der unbesiegte Champion in Smash?“, guckte Nishinoya ebenfalls erstaunt auf.

„Das ist schon ne Weile her“, murmelte Kenma und seufzte, „Fukunaga hat mich einmal besiegt.“

„Was?“, fing Tora an und drückte seinen Freund, „wieso hast du das nie erzählt? Hast du nochmal gegen ihn gespielt?“

„Nein“, sagte Kenma, lächelte etwas vor sich hin, „Kuro und ich hatten Langeweile und haben ein paar Freundschafts-Spaß-Matches gemacht, da hab ich später erfahren, dass Fukunaga ganz gut ist. Also haben wir mal gegeneinander gespielt.“

Er blinzelte, als die anderen ihn mit großen, überraschten Augen anstarrten. „Was?“

„Das Kenma gegen jemanden in Smash verliert ...“, brachte Shouyou mit einem mehr als überraschten Ton von sich, „warum laden wir Fukunaga-kun nicht ein und ihr habt ein Rematch? Ist bestimmt cool, euch zuzusehen!“

„Fände ich auch“, sagte Tora und grinste vor sich hin, „aber der ist momentan nicht in der Gegend, also nope. Keine Chance, Hinata!“

Kenma grinste ein wenig, während er darüber nachdachte. Er müsste wirklich mal wieder mit dem anderen spielen und außerdem hatte er damals ziemlichen Spaß gehabt. „Mag jemand gegen mich spielen? Oder wollt ihr zu zweit?“

„Kenmaaa~“, murmelte Shouyou und gab ein Schmollen von sich, „keiner von uns kann mit dir mithalten!“

„Ich spiele auch zwei gegen einen“, zuckte Kenma mit den Schultern, „als Revanche, weil ihr Tora so fertig macht.“

„Das klingt, als wenn du mich für zu schwach hältst, Kenma“, gab Tora mit einem leisen Brummen von sich, sich gegen seinen Freund drückend.

„Du hast zumindest die meisten Niederlagen“, sagte Inuoka und grinste breit, „wie gut ist Kuroo-san eigentlich, Kenma?“

Kenma zuckte mit den Schultern: „Zumindest schafft er es, mich ein bisschen zu fordern.“ Auch, wenn er sich nicht sicher war, wann er überhaupt das letzte Mal ernsthaft gegen seinen besten Freund gespielt hatte.

„Meinst du, wir können ihn fragen ...?“, guckte Shouyou ein wenig nachdenklicher auf.

„Vielleicht“, erwiderte Kenma und grinste sie an.

„Wir sollten ein Turnier machen und eine Prämie für denjenigen, der Kenma schlagen kann“, gab Nishinoya mit einem Grinsen von sich, „vielleicht ist es eine extra Motivation.“

„Macht das“, nickte Kenma nur, lehnte sich dann nach hinten und rutschte so, dass er mit seinem Kopf auf Toras Schoß lag, „aber bis dahin solltet ihr trainieren.“ Es klang zumindest nicht nach der schlechtesten Idee, wenn sie mal zusammen spielten und vielleicht sogar ein Turnier veranstalten.

Feedback

Logge Dich ein oder registriere Dich um Storys kommentieren zu können!

Autor

Feuchens Profilbild Feuchen

Bewertung

Die Bewertungsfunktion wurde vom Autor deaktiviert

Statistik

Kapitel:5
Sätze:192
Wörter:2.958
Zeichen:17.158

Kurzbeschreibung

Kenma liebte nichts mehr, als sich zurückzuziehen und in seinem Zimmer an seiner Spielkonsole zu sitzen. Warum also konnte er nicht wirklich ohne Tora? (mehr oder weniger unabhängige OS-Sammlung)

Kategorisierung

Diese Fanfiction wurde mit Fluff und Romanze getaggt.

Ähnliche Fanfictions