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plötzlich mitten in Yokohama?

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17.01.21 15:12
6 Ab 6 Jahren
Fertiggestellt

Autorennotiz

[Bungou to Alchemist X Bungou Stray Dogs - Crossover]

[Chuuya Nakahara [Bungou Stray Dogs] & Osamu Dazai [Bungou to Alchemist] // Ryuunosuke Akutagawa [Bungou Stray Dogs] & Atsushi Nakajima [Bungou Stray Dogs]]

Für einen Moment blinzelte er etwas vor sich, starrte auf die Person, die gerade jemanden mit einem seltsamen Schatten aufspießte, rieb sich kurz über die Augen.
Vielleicht war es doch keine gute Idee, einfach zu flüchten, wenn er nicht wusste, wo er hinrannte. Dazai war sich gerade zumindest ziemlich sicher, dass er nicht hier sein sollte, wo er gerade war.
Andererseits war Flucht eine Sache gewesen, die ihm am ehesten in den Sinn gekommen war, als Chuuya ihn zum Trinken eingeladen hatte, weil er eine neue Bar gefunden hatte.
Er war sich gerade nur nicht sicher, ob es besser war, diese Person vor ihm zu treffen, der gerade einige Personen aufspießte, als mit Chuuya in einer Bar zu hängen und dabei zuzusehen, wie sich der andere betrank. Okay. Ein betrunkener Chuuya war auch keine besonders gute Gesellschaft, aber er musste zumindest nicht fürchten, dass er in ein Kreuzfeuer geriet.
Allerdings, wo zum Teufel war er hier?
„Akutagawa!“
Er blinzelte und bemerkte, wie ein Junge mit weißen Haaren und großen Tatzen – sah er wirklich richtig? – auf den anderen zusprang. Hatte dieser, wer auch immer das war, gerade ‚Akutagawa‘ gesagt?
Er drehte sich um, sah zur Seite, bemerkte, wie sonst niemand – oder zumindest keine lebende Person – mehr hier war.
Langsam machte er ein paar Schritte rückwärts, beobachtete die beiden Gestalten, die sich gegenseitig mit diesen komischen Kräften – was genau war das eigentlich? – angriffen.
„Was machst du da, Akutagawa?“, hörte er eine weitere Stimme, worauf er bemerkte, wie diese Person den Schatten stoppte und der Junge – Tiger? – ebenfalls zurück auf dem Boden landete und ein wenig verwirrter aussah.
„Chuuya-san?“, hörte er diesen Akutagawa, Dazai war immer verwirrter, je länger er die Personen anblickte.
„Deine Aufgabe war es nicht, den Tigerjungen anzugreifen“, sagte dieser Chuuya, während der andere nur etwas den Kopf senkte und seine Hände in den Taschen seines Mantels vergrub.
„Natürlich, entschuldige Chuuya-san“, murmelte er und bewegte sich an dem anderen vorbei, ohne noch einen Blick zurückzuwerfen.
„Uh ...“, kam es etwas irritiert von dem Tigerjungen.
„Und du, sieh zu, dass du von hier verschwindest“, richtete dieser Chuuya seine Aufmerksamkeit auf den anderen, bevor er sich umdrehte und kurz darauf Dazais Blick streifte.
Es sorgte dafür, dass er sich augenblicklich versteifte, auch, wenn er wusste, dass das hier nur irgendjemand war, der zufällig auch Chuuya hieß, aber irgendwie hatte er eine eingebaute Alarmbereitschaft, wenn er diesen Namen hörte.
„Was machst du hier?“, fragte er nach und hob eine Augenbraue, „Zivilisten sollten nicht hier herumlaufen. Sei froh, dass Akutagawa dich nicht gesehen hat.“
Dazai blinzelte den anderen an, während er nicht sicher war, dass er sich gerade wirklich bewegen konnte. Davon ab, dass er immer noch nicht wusste, wo genau er eigentlich war. „Eh ... ich habe keine Ahnung, wo ich bin oder wie ich hier hingekommen bin?“
„Und dann fragst du ausgerechnet mich?“, entgegnete dieser Chuuya und verengte seine Augenbrauen, trat ein wenig auf ihn zu, „hör zu, ich vergesse, dass du hier warst und irgendwas gesehen hast, wenn du jetzt einfach verschwindest, okay?“
„Kannst du ... mir wenigstens sagen, wo ich bin?“, fragte Dazai nach und lächelte etwas schief zu dem anderen, kratzte sich am Hinterkopf.
„Am Hafen von Yokohama?“, antwortete dieser Chuuya, mit einem leicht fragenden Unterton, „... wer bist du eigentlich, dass du hier so unbeschwert in Akutagawas Mission läufst?“
„Yokohama?“, wiederholte Dazai ein wenig nachdenklich. Wenn er jetzt noch wüsste, wo genau die Bücherei lag, in der sie beschworen worden waren, „... Mission? Was?“
„Hey, hör zu ...“, entgegnete Chuuya und verdrehte die Augen, „wie wäre es, wenn du mir sagst, wo du herkommst, und ich helfe dir, zurückzukommen? Hab gerade eh nichts zu tun.“
„Eh ... ich habe keine Ahnung?“, erwiderte Dazai und lächelte ihn schief an, „von irgendeiner großen Bibliothek oder so?“
Chuuya blinzelte ihn einen Moment länger an, bevor er den Kopf schüttelte. „Das hilft jetzt wirklich weiter ...“, murmelte er vor sich hin, „aber gut. Vielleicht finden wir irgendwo einen Anhaltspunkt, wo du dich wieder auskennst.“
„Oh, super!“, grinste Dazai ihn an, „danke!“
„Pff, was auch immer“, brummte dieser Chuuya und machte sich daran, weiterzugehen, „ach ja, mein Name ist Nakahara Chuuya.“
Er stoppte erschrocken, starrte den anderen an und blieb einfach nur auf der Stelle stehen. Okay. Was. Warum. „Eh ... Dazai Osamu“, murmelte er dann und grinste schief, folgte ihm dann langsamer. Er musste sich nur einreden, dass das hier irgendein anderer Chuuya war, der nichts mit dem zu tun hatte, der ihn regelrecht ständig aufzog. Und außerdem war er absolut um einiges netter.
„... Ich sollte das nicht hinterfragen“, entgegnete Chuuya, während er ihm kurz einen Blick zugeworfen hatte, bevor er weiterging, „... du bist anders, als die Person, die ich sonst unter diesem Namen kenne.“
Dazai blinzelte den anderen an, grinste schief. „... Ich könnte das Gleiche sagen. Du bist absolut nicht so, wie der Chuuya-san, den ich kenne.“

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Kurzbeschreibung

Osamu Dazai [Bungou to Alchemist] macht eine unüberlegte Flucht und trifft dabei auf eine Person, die den Namen desjenigen trägt, vor dem er eigentlich flüchtet ...

Crossover

Diese Fanfiction wird neben Bungou Stray Dogs auch im Fandom Bungou to Alchemist gelistet.

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